Bücher mit dem Tag "frühmittelalter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frühmittelalter" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (321)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wie bereits in der Überschrift dargelegt handelt es sich um den dritten Teil der "Uhtred-Saga". Die Handlung schließt sich unmittelbar an die Geschehnisse des Vorgängerbandes an. Es ist daher ratsam, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. Notfalls geht es auch als "stand alone", dann gehrt aber doch ein gutes Stück Lesegenuß verloren.

    Erneut muss sich der namensgebenden Held vielen Gefahren stellen und schrammt ziemlich oft nur um Haaresbreite am eigenen Tod vorbei. Da hat der Autor denn auch mehrfach Wunder bzw. das Wohlwollen verschiedener Götter bemüht. Das war mir stellenweise etwas zu dick aufgetragen, hat aber letztendlich doch zum Spannungsgehalt des Buches beigetragen.

    Die Schreibweise ist gut und flüssig lesbar. Geschickt hat der Autor die Reihe sozusagen als Rückblick bzw. Tagebuch des Protagonisten angelegt. Das gibt der Geschichte Würze, Natürlich ist damit aber auch klar, daß der Protagonist alle Abenteuer schlussendlich doch zumindest überlebt.

  2. Cover des Buches Der Heidenfürst (ISBN: 9783499268465)
    Bernard Cornwell

    Der Heidenfürst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das ist nun schon der siebte Band der "Uhtred-Saga" und die Reihe hat noch nichts von ihrem Reiz verloren. Im Gegenteil, von Band zu Band stellt sich das unstillbare Verlangen nach einem weiteren Buch ein. Das ist schon bemerkenswert!

    Es gelingt dem Autor immer wieder, dem Leser die damalige von vielen Kriegen und Auseinandersetzungen  geprägte Zeit näher zu bringen. Diesmal spielt die Handlung im beginnenden 10. Jahrhundert und befasst sich mit einem Meilensein in der Entwicklung zu einem vereinten England. Dabei begleiten den Leser die vertrauten Figuren, wenngleich immer einige ausscheiden müssen und dafür neue hinzu kommen. 

    Mich konnte dieser Band wieder überzeugen und ich freue mich schon auf das nächste Buch.

  3. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der zweite Band um Uhtred von Bebbanburg schliesst sich zeitlich gesehen unmittelbar an den Vorgängerband an und setzt die Geschichte somit nahtlos fort.

    Das Buch ist in einem guten Tempo geschrieben, von ein paar Längen mal abgesehen. Es gibt keinen wirklich durchgängigen Spannungsbogen, aber geschickt gesetzte Spannungsspitzen entscheiden dafür in ausreichendem Maße.

    Die Figuren sind gut und mit der nötigen Tiefe gezeichnet. 

    Der Schreibstil ist gut, wenngleich mir nach wie vor die Verwendung von historischen Ortsbegriffen nicht sonderlich gefällt. Die stören den Lesefluss doch nicht unerheblich. Gut gelungen sind jedoch die diversen Schilderungen des Schlachtengetümmels mit all seinen Schrecken.

    Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergeht...!

  4. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist der vierte Band der sogenannten "Uhtred-Saga". Die Handlung schliesst sich unmittelbar an das Geschehen des Vorgängerbandes an. Insofern kommt man schnell in die Geschichte. Die meisten Figuren sind dem fleissigen Reihenleser Leser ja aus den früheren Büchern ohnehin bekannt. Natürlich fallen auch wieder einige weg, schließlich geht es in dem Buch nicht gerade zimperlich zu. Dafür kommen neue Figuren hinzu.

    Das Buch hat einige recht brutale Schlacht- und Kampfpassagen, die einen zartbesaiteten Leser erschrecken könnten. Aber das war zu damaligen Zeiten nunmal so....!

    Leider gibt es auch einige Längen und vor allen Dingen haben mich etliche Wiederholungen ziemlich gestört. Das ist halt der Preis, den der Autor zu zahlen hat, um auch Leser von Einzelbänden zufrieden zu stellen. Das hat mich aber letztendlich zu einem Punktabzug veranlasst.

  5. Cover des Buches Der Flammenträger (ISBN: 9783499291104)
    Bernard Cornwell

    Der Flammenträger

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der zehnte Band der sogenannten "Uhtred-Saga" kann wieder begeistern. Den bekannten Protagonisten werden regelmäßig - so auch hier - neue Figuren hinzu gefügt; andere müssen ausscheiden. Das sorgt für Kontinuität aber eben auch für Abwechslung. 

    Die von mir so geliebte Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Handlung kommt dieses Mal praktisch nicht vor. Stattdessen befasst sich das Buch fast ausschließlich mit fiktiven Abenteuern des Protagonisten und dessen -lang ersehnte Rückkehr zu seinem Stammsitz.

    Auf jeden fall fehlt es dem Buch nicht an Spannung und Action - ganz so wie es sich der Leser wünscht. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und eine grosse Vorfreude auf den nächsten Band geweckt.

  6. Cover des Buches Der erste König (ISBN: 9783442488520)
    Sabrina Qunaj

    Der erste König

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Mit dem monumentalen Titel „Der erste König“ wird der Anfang der Entstehung von Großbritannien in einem schönen und unterhaltsamen historischen Roman erzählt. Mir persönlich haben die Ereignisse um den König Mercias sehr gut gefallen.

    Das Cover ist beige gestaltet. Der Leser erkennt ein königliches Wappen, in dem eine Krone in Magenta und Gold gezeichnet ist. Die Schrift des Titels ist ebenfalls in Magenta geschrieben. Der Klappentext gibt dem Leser einen kurzen Einblick in die Geschichte und weiß trotz der kurzen Erzählung Spannung zu erzeugen. In der wesentlichen Geschichte geht es um die Ereignisse zwischen den Jahren 747 und 773 auf der britischen Insel, sowie der Entwicklung des Frankenreiches um die Brüder Karl (der Große) und Karlmann. Großbritannien in seiner heutigen Form ist noch in sieben verschiedene angelsächsische Königreiche aufgeteilt. Das damals mächtigste war das Königreich Mercia, welches südlich des Humber lag. Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind der junge Adelige und später zum König ernannte Offa, sowie Drida die illegitime Nichte von König Pippin der Franken. Beide Hauptprotagonisten geben der Geschichte ihre Kontur und bestechen durch die gut herausgearbeiteten Charaktereigenschaften. Am Anfang ist Offa noch unerfahren, so erfährt er im Laufe seiner Regentschaft, welche er gerade am Anfang mit einer großen Härte führt, dass das Leben noch anderes zu bieten hat, als nur König zu sein. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte stetig weiter, was zum großen Teil an der anderen Hauptprotagonistin Drida liegt, welche aber zeitlich etwas später in der Geschichte eingreift.

    Drida war meine absolute Lieblingsfigur des Romans. Als junge und unerfahrene Frau von ihrem „Halbcousin“ Karl zum Tode verurteilt und auf dem offenen Meer ausgesetzt, nimmt sie ihr Schicksal in die eigene Hand. Sie besticht durch ein großes „diplomatisches Geschick“ und ein Gespür für Kommunikationshandlungen, welche nicht nur König Offa in ihren Bann zieht. Durch ihr Handeln und ihr Wirken bekommt das Königreich „Mercia“ eine Königin, welche den Menschen Mut, aber auch Stärke geben kann.  

    Als interessanteste von den zahlreichen Nebenfiguren treten die Magd Hilda aus Averdun (dem Heimatort Offas), die Krieger Leofric, Eadric sowie Offas Schwester Eadburth in Erscheinung. Hilda als Gegenspielerin von Drida gibt dem Roman die dunkle, egoistische sowie intrigantische Seite wieder. Sie lässt nichts unversucht, um doch noch an die Seite von König Offa zu gelangen. Auch der Krieger Leofric, welcher aufgrund der Vergangenheit mit Offa öfters mehr ein Freund als ein „Diener“ seines Königs ist, gibt der Erzählung einen zusätzlichen spannenden Charakter.

    Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind vereinzelt Zeitsprünge enthalten, welche den Lesefluss aber nicht im Geringsten stören. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, zeitgenössisch sowie sehr flüssig. Als Besonderheit sind neben dem Stammbaum der handelnden Familien zwei Karten, ein Personenverzeichnis, sowie ein Nachwort und eine Danksagung zu nennen. Als Zielgruppe des Romans kommen alle historisch Interessierten in Betracht. Das Fazit des Romans ist sehr positiv. Der Autorin ist es gelungen historisch wahre Ereignisse fiktiv in einer spannenden und sehr lehrreichen Geschichte weiterzuerzählen. Mir hat persönlich vor allem der Erzählstil der Autorin sehr zugesagt dafür ebenfalls ein sehr großes Kompliment. Das einzige minimale Manko des Romans, welches mir aufgefallen war ist das schnelle Ende, welches ich gerne etwas ausführlicher genossen hätte. Dies gibt aber dem Gesamturteil keinen Abbruch. Ich kann nur für alle eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  7. Cover des Buches Das brennende Land (ISBN: 9783499254147)
    Bernard Cornwell

    Das brennende Land

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Schon die bisherigen Bücher der Reihe konnten ja vollkommen überzeugen, dieser Band aber ist für mich der bisherige Höhepunkt der Reihe. Nach anfänglichem verhaltenem Beginn nicht die Geschichte ordentlich Fahrt auf und mündet in ein furioses Finale. 

    Meine Empfehlung bleibt dennoch, die Reihe von Beginn an zu lesen weil sonst einiges an Hintergründen verloren geht. Andererseits muss der Reihenleser dann eben mit ein paar Wiederholungen leben. Die sind aber nicht so häufig, um den Lesefluss wirklich zu stören.

    Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und konnten mich voll überzeugen. Dies gilt auch für den angenehmen Schreibstil. Nur die historischen Ortsbezeichnungen stören ein wenig. Glücklicher Weise kann man die Übersetzung aber in einer Tabelle nachlesen.

    Ein tolles Buch, das viel Vorfreude auf den nächsten Band weckt...!

  8. Cover des Buches Die Eroberung des Normannen (ISBN: 9783732517022)
    Lisa McAbbey

    Die Eroberung des Normannen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Ich bin ja schon ein großer Fan von historischen Romanen - nicht so oft, aber doch immer wieder gerne zwischendurch.

    Den Titel "Die Eroberung des Normannen" kann man hier tatsächlich wörtlich nehmen - auch wenn der geschichtliche Hintergrund immer präsent ist: bei all den Kämpfen und der Ausbreitung der Normannen in Cumbria/England, ist hier doch die Liebesgeschichte sehr im Fokus.
    Gleich zu Beginn begegnet der tapfere Ritter des Königs Tancreid Saint Cyr der rebellischen Cwen, die mit der alten Ymma im Wald lebt. Sie hat ihr Leben der Heilkunde verschrieben und wirkt mit ihren 17 Jahren auf mich doch noch sehr naiv. Vor allem wenn man die Zeit bedenkt, in der sie aufwächst.
    Aber auch Tancreid, der als neuer Sheriff im eroberten Carlisle fungiert, handelt oft recht kopflos, auch wenn er schon zahlreiche Schlachten durchgestanden hat - was daran liegt, dass er Cwen völlig verfallen scheint, seit er sie zum ersten Mal gesehen hat.
    Die wenigen stürmischen Momente zwischen den beiden kamen mir etwas seltsam vor - ich hab nichts gegen Liebe auf den ersten Blick, aber die Verbindung der beiden war fast schon "magisch". Da hätte ich mir gewünscht, dass das noch irgendwie begründet wird.
    Durch das ganze Verhalten konnte ich die Handlung deshalb manchmal nicht so wirklich ernst nehmen, aber unterhaltsam war es allemal.

    Der Schreibstil und die Dialoge passen gut zur Epoche. An einigen Stellen war es etwas zu umständlich formuliert bzw. wurde auch desöfteren etwas wiederholt, was es gar nicht gebraucht hätte. Durch die Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten war man immer auf dem laufenden und konnte auch die Rahmenhandlung sehr gut verfolgen. Wobei sich hier die Geschichte hauptsächlich um Carlisle und Umgebung dreht, wo Tancreid als Sheriff eingesetzt wurde. Aber es gibt viele kleine Details aus der Epoche, die das Leben zur damaligen Zeit anschaulich machen. Gerade die verschieden Lebensanschauungen der beiden Völker, die hier aufeinanderstoßen.

    Besonders ins Herz geschlossen hab ich Ymma, die alte Kräuterfrau, die Cwen immer wieder zur Seite steht und ihr rebellisches Herz auf den richtigen Weg bringen möchte. Auch wenn die Kriegszüge und die Eroberungen der Normannen ihr Land beuteln, hat sie immer im Blick, dass man die Zukunft nicht aufhalten kann ...

    Insgesamt ist die Geschichte genau richtig für Leser, die gerne Liebesgeschichten mit geschichtlichen Hintergründen lesen, die das Prickeln zwischen den Protagonisten lieben und sich eine leichte Unterhaltung wünschen. Mir war es manchmal etwas zu vorhersehbar und inszeniert - aber ich hab es gerne gelesen. War mal eine ganz andere Erfahrung für mich :)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  9. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.352)
    Aktuelle Rezension von: booksandperfumes

    Ein sehr spannender, mitreißender Roman, welcher historisch gut erarbeitet und bildhaft erzählt wird. Ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil mich das Schicksal der Hauptfigur nicht mehr loslassen wollte und ich immer mitgefiebert habe, ob sie ihre Tarnung aufrecht erhalten kann.

  10. Cover des Buches Der sterbende König (ISBN: 9783499259036)
    Bernard Cornwell

    Der sterbende König

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Die Uhtred-Saga geht weiter und kann weiterhin voll überzeugen. Ich mag historische Romane in denen sich historische Fakten und eine fiktive Handlung zu einer Einheit zusammen finden. In dieser Reihe ist dies hervorragend gelungen. 

    Das Buch kann mit dem Vorgängerband nicht ganz mithalten, ist aber dennoch eine vollkommen zufriedenstellend neue Geschichte um die Entstehung Englands. Die Handlung hat weitgehend ein gutes Tempo, nur ab und zu kommt es zu ein paar ärgerlichen Längen und Wiederholungen. Manche Sätze oder Satzteile erinnern so sehr an solche aus früheren Büchern, dass es sich liest als wären sie in das neue Buch hinein kopiert.

    Die Schreibweise ist gut und leicht lesbar - bis auf die altenglischen Orts- und Eigennamen. Das "stolpert2 der Lesefluss öfter mal.

    Insgesamt aber ein sehr gutes Buch, das am meisten Lesegenuss bietet, wenn die Bücher von Beginn an gelesen werden. 


  11. Cover des Buches Das purpurne Herz (ISBN: 9783442485703)
    Joanna Courtney

    Das purpurne Herz

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich liebe historische Romane, die mit der oben erwähnten Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Handlung spielen. Das ist der Autorin in vorliegendem Fall sehr gut gelungen. 

    Die Figuren sind sehr präzise und lebensnah gezeichnet und hervorragend in die historische Handlung eingefügt. Das gilt auch für das Umfeld, das die Autorin sehr lebendig im Kopf des Lesers zu erwecken vermag. 

    Das Buch beschreibt eine - so mein Eindruck - sehr weibliche Sicht auf die Geschehnisse, was dem Lesevergnügen und der Handlung durchaus zugute kommt. Schreckliches Schlachtengemetzel kommt zwar durchaus auch vor (ist ja auch unvermeidbar), nimmt aber nicht so einen prominenten Anteil ein, wie in vergleichbaren Werken.

    Das Buch liest sich sehr flüssig und kann den Leser über weite Strecken "in Atem halten". Ein paar kleinere Längen stören den positiven Gesamteindruck nicht nachhaltig. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den zweiten Band der "Drei Königinnen Saga".

  12. Cover des Buches Nur der Tod bringt Vergebung (ISBN: 9783746619163)
    Peter Tremayne

    Nur der Tod bringt Vergebung

     (62)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Northumbrien AD. 664 - Die Kirche Roms und die Kirche Irlands treffen in einem Kloster zu einem Konzil zusammen, um über den rechten Weg des christlichen Glaubens zu entscheiden - und dann passieren mysteriöse Morde ...

    Wer sich an Umberto Ecos Klassiker "Der Name der Rose" erinnert fühlt, liegt nicht ganz verkehrt. Peter Tremaynes Roman kann nicht mit Ecos Meisterwerk mithalten, ist aber sehr ordentlich geschrieben und überzeugt mit sympathischen Hauptpersonen; und macht Lust auf mehr.

    Wie bei Eco liegen Tremaynes Stärken in dem profunden historischen Wissen und in dem herauf beschwören einer (hier) frühmittelalterlichen Welt. 

    Fazit:

    Gute Unterhaltung und die Vermittlung historischer Fakten - was will man mehr.

    4 Sterne, weil ich finde, das es noch Luft nach oben gibt.

  13. Cover des Buches Krone und Feuer (ISBN: 9783548289144)
    Linnea Hartsuyker

    Krone und Feuer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: RichardTrain

    Ich hab alle drei Teile gelesen, nun kann ich eine nüchterne Bewertung geben.


    Ob ich die Reihe empfehlen kann?

    Versuchen wir mal, ob du dir die Frage selbst beantworten kannst.

    Bist du hier um etwas über harald den ersten zu erfahren? 

    Lautet die Antwort ja, dann muss ich dich leider enttäuschen, den dieser Prodakunist kommt so gut wie gar nicht vor, dazu ist er auch in den Roman nie wirklich König sondern die Hauptfiguren.

    Bist du Fan einer der Autoren Bernard Cornwell, Simon Scarrow, Ulf Schiele? Lautet die Antwort ja, dann teilst du ähnliche lese Interessen wie ich. Ich würde hier nicht wirklich bedient.


    Die Charaktere? 

    Wie man es oft hier liest sind sie unsympathisch, leider ist das auch meine Auffassung. Nur solvi ist ab und zu ein Charaktere den man halbwegs Empathie entgegenbringt, sowie in einem der Bänder ins Herz schließt. Aber ist auch nur ein Nebencharakter was schade ist.


    Roman 1. Das ist der Roman für den ich am längsten gebraucht hab, die Charaktere sind hier am unreifsten. Die Geschichte tröpfelt dahin.


    Roman2: fängt genau da an wo Nummer eins aufgehört hat, oder zumindest sehr zeitnah. Ein wenig leichter als der erste Roman, aber nicht wirklich nach meinen Geschmack. 


    Roman 3: dieser Roman hätte Potenzial gehabt, die Spannung steigt und dann? Weicht die Autorin mit einer Nebengeschichte ab und macht alles zu Nichte.  Bis die Geschichte dann wieder zum roten Faden zurückkehrt ist es leider viel zu spät und der Roman tropft ins Mittelmaß. 


    Kurzum ich glaub die Autorin hat sich mit 600 Seiten pro Band kein gefallen getan. Zu viele uninteressante nebenstränge die zu nichts führen. 

    Und ich bin jemand der sehr gerne lange Bänder liest wie "krieg und frieden" die "game of Thrones reihe" und die zwei besten Werke die ich je gelesen hab "musashi" sowie "Shogun ". Aber in diesem Roman wäre weniger bestimmt mehr gewesen.

  14. Cover des Buches König Arthurs Untergang (ISBN: 9783608960501)
    John R. R. Tolkien

    König Arthurs Untergang

     (12)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche
    Als ich erfuhr, dass Tolkiens unvollendete Werk über Arthur doch erscheinen soll, war ich sofort begeistert. Ich erwarb die originale Fassung, welche mir viel Freude bereitete. Doch ein alt-nordischer Stabreim ist nicht einfach zu lesen, auch wenn Tolkien sich die Mühe machte und auf neu-englisch schrieb. Als dann dieses Jahr bei Klett-Cotta die Übersetzung erschien musste ich auch diese haben.

    Geschichten über König Arthur und sein Leben existieren fast wie Sand am Meer. Vom Kinderbuch, über Comics, Graphic Novels, Romane und Filme – kaum ein Medium wurde noch nicht davon überschwemmt. Er ist ein Wahrzeichen des christlichen Glaubens, wahrer der britischen Traditionen und Kriegsheld. Die Forschung diskutiert immer noch darüber, ob er wirklich existiert hat, welche Legenden der Wahrheit entsprechen und wie er richtig dargestellt werden sollte.

    Es gibt verschiedene Quellen aus dem Frühmittelalter, die mit dem Konflikt der Briten und Angelsachsen zusammen hängt. Es gibt den Artusroman aus dem französischen, deutschen und angelsächsischen Hochmittelalter. Über die Jahrhunderte wuchs aus einer Legende ein ganzes Genre der Literatur. Arthurs Hof wurde zu einer Konstanten, auf die viele mittelalterliche Dichter zurück griffen. Chrétien de Troyes, Hartmann von Aue und Wolfram von Eschenbach sind die bekanntesten Autoren von arthurischen Gralromane.

    Wieso schrieb Tolkien, der als Vater der Fantasy-Romane gilt, über König Arthur? Und warum gerade über dessen Untergang? Ganz einfach: Alle Romane und Geschichten über Arthur sind Fantasy-Geschichten. Und doch trauen sich nur die ganze großen Autoren (oder die, die sich dafür halten) an dieses Thema heran. Es gehört eine große Menge Mut und Recherche dazu, denn fast jeder, der gerne Fantasy ließt, hat schon einmal einen Artusroman in der Hand gehabt (in der einen oder anderen Weise).
    Tolkien konzentrierte sich auf Arthurs Untergang, weil einer der wichtigsten Teile der Geschichte ist. Da es kein Grab gibt (zumindest nicht in den Ergebnissen der Forschung), formte sich ein spezieller Gedanke. Arthur muss in eine andere Sphäre aufgestiegen sein, anders konnte sein außergewöhnliches Leben nicht enden. Die beliebteste Version beinhaltet die nicht existierende Insel Avalon und die Anderswelt.

    Direkt vor Arthurs Tod fand eine entscheidende Schlacht am bisher nicht lokalisierten Mons Bodum statt. Dort soll Arthur gegen seinen unehelichen Sohn/Erzfeind/Gegenspieler Mordred die letzte Schlacht schlagen. Die beiden Protagonisten treten in den verschiedenen Geschichten aus unterschiedlichen Gründen gegen einander an. Egal welche Beweggründe zu einem Aufeinandertreffen führte, Arthur stirbt zum Schluss.

    Leider konnte Tolkien zu seinem Stabreim-Werk das Ende nicht mehr verfassen. Und trotzdem ist das Buch absolut lesenswert. Es ist gefüllt mit unglaublich schöner Dichtkunst. Was ist ein Stabreim, fragt ihr euch? Das ist ein Stilmittel, welches überwiegend in der germanischen Dichtung verwendet wurde. Er wurde vom dänischen stavrim abgeleitet und schon in der Edda von Snorri Sturluson (1178-1241) verwendet. Tolkien hatte eine besondere Vorliebe für mittelalterliche Dichtung und verarbeitete viele seiner Eindrücke in seinen Werken.

    Und trotz dem fehlenden Ende ist dieses Werk wundervoll poetisch und voll großer Bilder. Es ist schade um die Passagen, die nicht fertig gestellt werden konnten. Und ich bin Christopher Tolkien dankbar, dass er die Arbeiten seines Vaters uns zugänglich macht.

    Hier geht es zum Originalbreitrag: König Arthurs Untergang
  15. Cover des Buches Das Blut der Pikten (ISBN: 9783453419391)
    Bastian Zach

    Das Blut der Pikten

     (10)
    Aktuelle Rezension von: derMichi
    Wie schon in ihrem Drehbuch zum Schlachtfest "Northmen - A Viking Saga" inszeniert das Autorenduo Zach und Bauer hier jede Menge gefühltes Mittelalter, ergänzt um manche reizvolle Idee. Erneut steht eine Schar Krieger im Mittelpunkt, die sich im Feindesland beweisen muss. Erkenntnisse über das Leben der historischen Pikten sind rar, ihre Spuren verlieren sich im neunten Jahrhundert. Also kann mit ihnen alles mögliche passiert sein und da ist es keine allzu weit hergeholte Idee, die letzten Überlebenden auswandern zu lassen. Warum es nun ausgerechnet Grönland sein musste und warum die Siedler dort über Generationen hinweg nie auf Wikingerstämme treffen, die dort zur selben Zeit gesiedelt haben müssten, bleibt unklar.

    Auf der Coverabbildung und in vielen Namen finden sich zudem allerhand keltische Elemente, als die Kriegerschar jedoch von einem Fischer in einer offenbar rekonstruierten Form von frühem schottischen Gälisch angesprochen werden, versteht niemand ein Wort. Erstaunlicherweise kann aber einer der Pikten Ogham lesen, das zwar untypischerweise nicht in den Rand eines Steines sondern auf eine ebene Oberfläche geritzt wurde, und führt das auf eine mit ins Exil genommene fortlaufende Tradition zurück. Dergleichen Ungereimtheiten kann man im Rahmen eines Abenteuerromans mit historischem Hintergrund gerade noch akzeptieren, der prinzipiell interessante Gedanke der Rückkehr der letzten Pikten hätte besser recherchiert aber noch glaubwürdiger gewirkt.

    Nachdem das eigentliche Abenteuer ab Seite einhundertfünfzig endlich beginnt, driftet die Erzählung leider in bekannte Klischees ab. Zuvor reißen die Autoren noch allerhand Interessantes an, beispielsweise eine Religion, die aus Elementen des überlieferten Götterglaubens der Pikten und christlichem Gedankengut besteht, wie es auch am wahrscheinlichsten ist. Kaum befinden sich die Krieger jedoch an Bord des Schiffes deutet sich ein Bruderzwist zwischen den Stiefbrüdern Caitt und Kineth an. Aufgrund ihrer sehr eindeutigen Charakterzeichnung ist abzusehen wie das ganze ausgeht. Gegner und Mitstreiter sterben unter verschiedenen Umständen, die meisten Hauptfiguren bleiben jedoch zugunsten einer im nächsten Jahr folgenden Fortsetzung unangetastet.

    Zudem wird manches Ideal etwas überstrapaziert, denn für Päderastie und mörderische Verschwörungen sind natürlich größtenteils christliche Mönche zuständig, während die Pikten, sowie ihre Freunde und Verbündeten, selbst heute als feministisch wahrgenommenen Ideen wie selbstverwalteten Frauendörfern aufgeschlossen gegenüber stehen. Doch auch dieser Aspekt dient eher als Vorwand für genüsslich beschriebene Kopulationsszenen, in denen sich volle Brüste an Körper schmiegen, Frauen Männer unterwerfen und flotte Dreier in gemütlichen Hütten stattfinden. In der Figur des literarisch und historisch verbürgten Egill Skallagrímsson findet sich ebenfalls eine grundsätzlich gute Idee, die sogar eine Lücke in dessen Lebenslauf zu schließen versucht. Leider bleibt es auch hier bei einer groben und austauschbaren Charakterzeichnung, ähnlich wie bei vielen anderen Angehörigen der Kriegerschar.

    Für begeisterte Leser von Abenteuerromanen wie Giles Kristians "Götter der Rache" ist "Das Blut der Pikten" durchaus zu empfehlen. Die Schreibe ist schnörkellos, die Handlung tritt selten allzu lange auf der Stelle und über diese Eventualität der piktischen Geschichte wurde noch nicht viel geschrieben. Wer mit Rücksicht auf Zeitgeist und Eigensinn geschriebene Historienromane à la Gablé oder Cornwall vorzieht, wird hier allerdings nicht glücklich.

    Seitenzahl: 560
    Format: 12,1 x 18,9 cm, Klappenbroschur
    Verlag: Heyne
  16. Cover des Buches Der Rabe und die Göttin (ISBN: 9783442476695)
    Martha Sophie Marcus

    Der Rabe und die Göttin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Als Frygdis und Havenar sich das erste Mal sehen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch ihre Eltern haben andere Pläne und wollen sie an andere Partner verheiraten. Inmitten von Familienfehden können beide sich jedoch nicht vergessen.

    Es ist leicht in die Geschichte reinzukommen und die wichtigsten Personen kennenzulernen. Die anderen Personen konnte ich jedoch nicht greifen, weil es einfach zu viele waren und ich die Namen nicht auseinander halten konnte. Frygdis und Halvenar fand ich sehr sympathisch und ich konnte auch gut mit ihnen mitfiebern. Besonders bei der Liebesgeschichte zwischen den beiden, die zwar schnell anfängt, sich aber langsam weiterentwickelt. Und obwohl man die Protagonisten im Laufe des Buches gut kennenlernt, kamen sie mir beim Lesen doch irgendwie distanziert vor und sie wirkten etwas oberflächig. Außerdem hätte ich gerne mehr über die Kämpfe erfahren als über die ständigen Geburten und das Kindermachen.

    Die Geschichte an sich ist sehr realistisch gestaltet. Man erfährt viel über Kultur und Leben der damaligen Zeit, was ich sehr interessant fand. Auch die Denkweisen der Menschen werden hier sehr deutlich. Dennoch kam mir die Handlung an einigen Stellen etwas lang vor, da nichts übermäßig Spannendes passiert und sie so vor sich hinplätschert. Den Fehden konnte ich auch nicht wirklich folgen, weil ich die meisten Personen kaum auseinander halten konnte.

    Allgemein ist es eine sehr lehrreiche und interessante Geschichte, die mir trotz mancher Längen gut gefallen hat. Man bekommt einen guten Einblick in die Welt der Menschen im Norden im Mittelalter, meist eher aus der Sicht der Zuhausegebliebenen. Es gibt wenige Bücher bei denen man vom Alltag erfährt, weshalb ich mich gefreut habe hier endlich mal so etwas zu lesen. Letztendlich konnte mich die Handlung aber nicht zu hundert Prozent packen, da mir die Gefühle gefehlt haben.

  17. Cover des Buches Viking Warriors - Der Speer der Götter (ISBN: 9783473585182)
    Richard Dübell

    Viking Warriors - Der Speer der Götter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Viggo lebt ein völlig normales Leben. Doch als plötzlich ein mysteriöser Mann, der sich als der nordische Gott Loki vorstellt, auftaucht, verändert sich alles! Der Gott der Lügen und Trickserei bietet Viggo an, ihm bei der Suche nach seinen leiblichen Eltern zu helfen. Obwohl er weiß, wen er vor sich hat, willigt Viggo ein und wird prompt in die Vergangenheit katapultiert.

    Fasziniert muss er feststellen, dass er in die Zeit der Wikinger gereist ist, in der gerade der Weltuntergang naht. Nur Viggo kann den Untergang der bekannten Welt noch verhindern, doch dafür benötigt er den Speer der Götter.

     

    Fazit:

    Ich habe den ersten Band der Trilogie durch Zufall entdeckt. Um ehrlich zu sein, lag das Buch circa ein halbes Jahr auf meinem Sub, bis ich mich endlich entschloss, es zu lesen. Wie sich später herausstellte, hätte ich viel früher damit anfangen sollen, denn das Buch zog mich schon nach wenigen Seiten vollkommen in den Bann. 

    Zuvor hatte ich noch nie ein Buch, welches in der Zeit der Wikinger spielt, gelesen. Wahrscheinlich hat mich deshalb das Buch so fasziniert. 

    Das Buch würde ich jedem, dem die Percy Jackson Bücher gefallen haben, empfehlen!

    Ideal wäre das Buch ab einem Alter von zehn Jahren.

  18. Cover des Buches Ein Totenhemd für den Erzbischof (ISBN: 9783746619620)
    Peter Tremayne

    Ein Totenhemd für den Erzbischof

     (44)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der zweite Band um die irische Schwester Fidelma spielt im Jahre 664 n.Chr. in Rom. Der neue Erzbischof von Canterbury soll vom Papst in sein Amt eingesetzt werden und so reist Fidelma zusammen mit einer großen Delegation aus Sachsen an; unter ihnen auch Eadulf, den man aus Band 1 kennt.

    Doch bevor Wighard zum  neuen Erzbischof von Canterbury gekürt werden kann, wird er ermordet. Der scheinbare Mörder steht schnell fest; ein irischer Mönch, dem möglicherweise die Beschlüsse des Konzils von Witeba (Band 1) nicht gefallen haben. Um Kriege zwischen Sachsen und Iren zu verhindern, werden Bruder Eadulf und Schwester Fidelma vom Papst beauftragt, den Mord zu untersuchen.

    Der Leser folgt den Ermittlungen von Eadulf und Fidelma und hat zu fast jeder Zeit den gleichen Kenntnisstand wie diese beiden. Darin liegt die Stärke und die Schwäche des Romans. Als Schwäche muss gesehen werden, dass die Spannung unter diesem Aufbau leidet. Als Stärke sehe ich, das man seine eigenen Schlüsse ziehen kann und muss. 

    Das Finale ist in bester Agatha Christie Manier gestaltet. Alle noch lebenden Hauptpersonen werden in einem Raum versammelt und Schwester Fidelma führt dort den letzten Beweis, wer denn wirklich Wighard tötete.

    Die Geschichte ist gut in die überlieferten Ereignisse dieser Zeit eingebettet. Für mich neu war, dass das Zölibat erst zur Jahrtausendwende auch für niedere Geistliche verpflichtend wurde.

    Gutes Buch und durchaus zu empfehlen.

  19. Cover des Buches Bevor es Deutschland gab (ISBN: 9783404641888)
    Reinhard Schmoeckel

    Bevor es Deutschland gab

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde
    Wie auch in “Die Indoeuropäer” erzählt Reinhard Schmoeckel uns in diesem Buch von der europäischen Frühgeschichte, indem er an den Anfang jeden Kapitels eine fiktive Episode setzt, gefolgt von dem jeweiligen Bericht über unseren Kenntnisstand. Hierdurch wird Geschichte besonders anschaulich und spannend. Es geht um die Entstehung von Deutschland im ersten Jahrtausend nach Christus. Die Texte sind ganz besonders gut recherchiert und bieten so manche Theorie, die die meisten, auch mich, in Staunen versetzen wird. Beispiele: Litt Siegfried an Ichthyosis und war das die Erklärung für seine “Panzerhaut”? oder ”War der vermeintliche Attila der Hunne aus dem Nibelungenlied nicht viel mehr Attala, der Häuptling des germanischen Volkes der Hunen (sehr plausibel!)? Da ich ja aus dem Bereich der Sprach- und Übersetzungswissenschaft komme, fand ich die Beispiele für frühe germanische Sprachen besonders spannend, so konnte ich ein Beispiel für die altsächsische Sprache deutlich besser verstehen als ich in der Regel Alt- oder Mittelhochdeutsch verstehe, da es dem Englischen erstaunlich nahe war. So fand sich darin etwa ”forsaco”, ein Wort, das in unserer hochdeutschen Sprache nicht mehr vorhanden ist, aber jeder, der der englischen Sprache mächtig ist, erkennt dahinter das heutige englische Wort “forsake”.Das Einzige, das mir an diesem Buch Probleme bereitet hat, ist die schiere Informationsfülle auf den 900 Seiten, die wohl auch schuld daran war, das ich so lange für dieses Buch gebraucht habe. Man kann einfach nach 50 Seiten nicht mehr viel mehr aufnehmen. Doch gleichzeitig zeigt dies, wie umfassend dieses Buch informiert. Ich kenne persönlich kein Buch, das unterhaltsamer und aufschlussreicher von der Entstehung unseres Landes berichtet. Daher gebe ich diesem Punkt die vollen 5 Sterne, die es verdient.
  20. Cover des Buches Die Königsmacherin (ISBN: 9783492247177)
    Martina Kempff

    Die Königsmacherin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Penelope1
    Es ranken sich einige Legende um Bertrada, der Mutter Karl des Großen. Eines jedoch ist sicher: sie war eine äußerst einflussreiche Frau. Während sich in den Geschichtsbüchern nur wenige Fakten über sise  finden lassen, erzählt Martina Kempff mmit "Die Königsmacherin" eine fiktive Geschichte rund um diese bermerkenswerte Frau und lässt gleichzeitig das Frankenland des 8. Jahrhundert lebendig werden. Dabei verbindet sie ihre Geschichte mit vielen wahren historischen Begebenheiten. Sehr interessant, gut recherchiert, lehrreich und unterhaltsam !

  21. Cover des Buches Der Hammer des Nordens (ISBN: 9783453156487)
    Harry Harrison

    Der Hammer des Nordens

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Immortal - Schwarze Glut (ISBN: 9783426502143)
    Joy Nash

    Immortal - Schwarze Glut

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Auch der 3. Teil der Immortal-Reihe hat mich begeistert.. es wird immer besser... Kalen hat mich einfach umgehauen.
    Die Geschichte ist toll erzählt, die Haupt- und Nebenfiguren wie immer sehr sympathisch.

    Einfach ein schönes Buch und eine tolle Reihe... hatte viel Spaß und hoffe auf weitere Geschichten ;-)
  23. Cover des Buches Dreamer's Pool: A Blackthorn&Grim Novel (ISBN: 9780451466990)
    Juliet Marillier

    Dreamer's Pool: A Blackthorn&Grim Novel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche
    Die Geschichte der irischen Heilerin Blackthorn beginnt mit viel Dramatik, ähnlich der mittelalterlichen Sagen, denen dieser Roman angelehnt ist, denn sie sitzt unschuldig in einem kleinen, dreckigen Gefängnis aus dem sie sich befreien kann. Blackthorn ist eine starke Frau, die jede Gelegenheit nutzt um für Ehre, Gerechtigkeit und Liebe einzustehen. Das Jahr im Gefängnis hat sie jedoch verändert. Nur das Schicksal hat sie noch nicht aufgegeben und so beschreitet sie einen neuen Weg.

    Und so beginnt die neue Reihe der großartigen Autorin Juliet Marillier. Leider werden ihre Bücher nicht mehr ins deutsche übersetzt, was ich persönlich für völlig irrsinnig halte.

    Blackthorn (zu deutsch Schehdorn oder Schwarzdorn) tut sich nach ihrer Flucht mit einem weiteren Insassen zusammen: Grim, der in der gegenüberliegenden Zelle lebte und dessen Schicksal es nun zu sein scheint sie zu beschützen.  Gemeinsam, und unter Aufsicht der Fey, finden sie ein neues ruhiges Zuhause. Doch die Ruhe ist nur von kurzer Dauer, denn Blackthorns Talente liegen nicht nur in der natürlichen Heilmedizin, sondern auch darin (magisch verursachte ) Rätsel aufzulösen. Und so beginnt das Abenteuer.

    Huch? Was haben die Fey und Fantasy mit dem Mittelalter zu tun? Ganz einfach: die mittelalterliche Welt in Irland war gefüllt mit Legenden und Märchen. Einige sind uns davon heute noch geblieben, wie zum Beispiel die Mabinogion (aus Wales) und Sagengestallten wie Cú Chulainn (koo kull-en). Die irische Mythologie umfasst eine komplexe Welt, in der vor allem die elfenhaften Wesen der Fey (Túatha Dé Danann) und das kleine Volk eine Rolle spielt. Diese Wesen leben in den dichten Wäldern der Insel, treiben aber immer wieder ihren Schabernack mit den Menschen.
    Als ich in Irland war warnte man mich davor aufzupassen wohin ich im Wald trete. Der Glaube durch Pilzkreise in die Welt der Fey zu gelangen existiert offenbar heute immer noch.

    Was mich persönlich jedoch sehr an Juliet Marilliers Erzählweise fasziniert, sind die Bilder, die sie erschafft. Neben den phantastischen Elementen der Geschichte wirken die Charaktere lebendig und echt. Die Gespräche und Gedanken der Charaktere sind gut durchdacht und nachvollziehbar. Der historische Rahmen des Frühmittelalters stimmt und auch der Kampf der kleinen Königreiche Irlands wird am Rande immer wieder thematisiert.

    Auch wenn die Bücher nicht ins Deutsche übersetzt werden, muss ich eine unbedingte Empfehlung aussprechen. Traut euch! Ihr Ausdruck ist nicht immer der einfachste, jedoch lohnt es sich, denn sie eröffnet eine Welt voll Magie und Legenden, perfekt gepaart mit der mittelalterlichen irischen Landschaft und Gesellschaft.



  24. Cover des Buches Der Zauber von Erin (ISBN: 9783404202072)
    Diana L. Paxson

    Der Zauber von Erin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bini1005
    TRISTAN UND ISOLDE Eine wunderschöne Nacherzählung von der Sage von Tristan und Isolde. Fans von Marion Zimmer Bradley werden dieses Buch sicher mögen.

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