Bücher mit dem Tag "fuchs"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fuchs" gekennzeichnet haben.

194 Bücher

  1. Cover des Buches Reckless 1. Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless 1. Steinernes Fleisch

    (1.803)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.

  2. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

    (8.044)
    Aktuelle Rezension von: bibliofuechschen

    Als unser Erzähler in der Wüste abstürzt, trifft er überraschend auf einen kleinen Jungen. Der kleine Prinz sieht die Welt mit anderen Augen und bereichert auch unsere Leben mit seiner Sichtweise. 

    Jeder kennt wohl die vielen Zitate aus diesem außergewöhnlichen Buch, doch es lohnt sich einfach so sehr die gesamte Geschichte zu verfolgen, die der kleine Prinz, der um seine geliebte Rose besorgt ist, erlebt. Die großen Leute, die er auf seiner Reise kennenlernt und die einfach nichts verstehen und die Freundschaft, die ihn mit dem Fuchs verbindet, den er zählte und um die sie beide seit dem Abschied trauern. 

    Für Jede*n, die/der einmal wieder einen neuen Blickwinkel benötigt, sowie einem kleinen Prinzen begegnen sollte, herzlichst empfohlen.

  3. Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)
    Stephen King

    Sleeping Beauties

    (269)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Was würde wohl passieren, wenn plötzlich alle Frauen und Mädchen der Welt in einen tiefen Schlaf versinken, sich in Kokons verpuppen und die Männer, etwas auf sich allein gestellt, zurück lässt?

    Stephen und Owen King haben mit diesem Roman, eine wahrlich gelungene und leider auch sehr leicht zu glaubende Situation beschrieben, die einem selbst nach Abschluss des Buches, noch für längere Zeit begleiten wird. Der Geschlechterkampf Mann gegen Frau ist überall present, doch im Vergleich zur Realität, kann man bei Sleeping Beauties ruhig und entspannt, beide Blickwinkel in Augenschein nehmen und sich so, Seite für Seite eine Meinung bilden. Doch selbst dann sollte man stets bedenken, was man selbst falsch oder richtig findet, kann fürs Gegenüber genau das Gegenteil sein. Aber trotzdem ist das Gute oder das Böse weder männlich noch weiblich, sondern schlicht _menschlich_

    Zum Schluss möchte ich noch mein liebstes Zitat, aus diesem Buch, mit euch teilen:
    "Sag nicht Pussy, wenn du damit was meinst, was schwach ist. Wenn deine Mutter dir das nicht beigebracht hat, hätte sie's tun sollen."

  4. Cover des Buches Reckless 3. Das goldene Garn (ISBN: 9783791500973)
    Cornelia Funke

    Reckless 3. Das goldene Garn

    (437)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Auch dieser Teil ist leider nicht mein Geschmack. Er ist zu kitschig geraten, zu märchenklischeehaft und mit zu viel Übercharakteristik Jacob betreffend gestaltet. Hinzu kommt, dass einige Szenen sehr langatmig und zäh sowie auch trocken rüber kommen, wodurch ich schnell das Interesse an diesem Teil verloren habe.

  5. Cover des Buches The Games Gods Play – Schattenverführt (ISBN: 9783423284479)
    Abigail Owen

    The Games Gods Play – Schattenverführt

    (456)
    Aktuelle Rezension von: readingvicky_

    Inhalt:

    In Abigail Owens Romantasy-Auftakt „The Games Gods Play – Schattenverführt“ steht die junge Diebin Lyra Kis im Zentrum eines mörderischen göttlichen Turniers. In einer modernen Welt-nachempfunden mit der heutigen USA-, in der die griechischen Götter weiterhin die Geschehnisse auf der ganzen Welt lenken, findet alle hundert Jahre der sogenannte Schmelztiegel (Crucible) statt. Bei diesem Wettkampf treten nicht die Götter selbst an, sondern von ihnen erwählte sterbliche Champions, um den nächsten Herrscher des Olymps zu bestimmen- ein raffiniertes Spiel, um im Hintergrund weitere Intrigen zu spinnen. Denn eins ist klar: der Einzige, der nicht herrschen darf, ist der Herrscher der Hölle...

    🗡SPOILER!!!

    Lyra wurde bereits im Mutterleib von Zeus verflucht, niemals geliebt werden zu können, was sie zu einer Außenseiterin machte. Völlig überraschend wählt ausgerechnet Hades, der Herr der Unterwelt, sie als seine erste Championesse aus. Er bietet ihr an, ihren Fluch zu brechen, sollte sie für ihn gewinnen. 

    Während der verschiedenen Prüfungen – die an die Heldentaten des Herakles angelehnt sind – muss Lyra nicht nur physische Gefahren überstehen, sondern auch moralisch verzwickte Entscheidungen treffen. Entgegen der grausamen Natur der Spiele hilft sie anderen Teilnehmern und gewinnt so auch gute Verbündete, während sich zwischen ihr und dem distanzierten, aber fürsorglichen Hades eine knisternde Slow-Burn-Romanze entwickelt. Hades stellt sich dabei als komplexer Charakter heraus, dessen Motive tiefer gehen als bloße Machtgier. Zudem spielt die Unterwelt, Sirenen und Minotauren eine große Rolle sowie magische Artefakte und Waffen.... 

    Trotz der umfangreichen Länge des ersten Bandes fällt dies beim Lesen gar nicht auf, da ich persönlich gar nicht genug von dem Worldbuilding und der Found Family bekommen konnte. Band 2 wird ein Banger, der Plot Twist am Ende von Band 1 war ziemlich gemein....

    👑Tropes: Deadly Trials, Greek Gods and Mytholgie, Enemies to Lovers,Loyality,  Found Family, Urban Fantasy

  6. Cover des Buches Reckless 2. Lebendige Schatten (ISBN: 9783791500966)
    Cornelia Funke

    Reckless 2. Lebendige Schatten

    (810)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Auch dieser Band konnte mich leider nicht überzeugen. Zu viel Dramatik um einen Übercharakter, zu viel Gerede um die Schatzsuche und lauter Themen, die leider nicht mein Interesse geweckt haben. Die handelnden Charaktere sind mir zudem zu unsympathisch oder zu märchenklischeehaft. Da gibt es deutlich bessere Werke der Autorin mit interessanteren Themen und sympathischeren Charakteren.

  7. Cover des Buches Im Tal des Fuchses (ISBN: 9783442382590)
    Charlotte Link

    Im Tal des Fuchses

    (662)
    Aktuelle Rezension von: Elke_Fellner

    Eine zunächst spannende Geschichte, die mit viel Gefühl und Detailliebe geschrieben wurde, die sich aber leider über eine lange, zähe Leidensgeschichte zieht. Abgesehen von den Haupterkenntnissen über wer, was, warum endet die Geschichte aber durch die vielschichtige Geschichte trotzdem mit für mich offenen Fragen.



  8. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

    (638)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Ein Fuchs und ein Junge verschwinden. Jahre später wird eine totkranke Frau ermordet. Wollte sie ihr Gewissen erleichtern und drohte die Wahrheit ans Licht zu kommen? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Es bleibt nicht der einzige Mord.

    Das Cover finde ich ganz passend gestaltet, wenn man mehr von den Geschehnissen Kenntnis erhält.

    Es war mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Das war aber nicht weiter schlimm, da es ein unabhängiger in sich geschlossener Fall war.

    Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.

    Der Fall an und für sich war spannend erzählt, das Ende war schlüssig.

    Ganz Ruppertheim war hier im Fokus, weil die ehemaligen Kinder zusammenhielten und über die Geschehnisse der Vergangenheit schweigen. Auch Bodenstein ist tief in den Fall verwickelt.

    Mir gefallen die Charaktere. Pia ist noch etwas unsicher, als sie die Leitung übernimmt. Das merkt man ihr an und das ist für mich als Leser nachvollziehbar. Das Bodenstein dennoch ermittelt, weil der damals verschwundene Junge sein Freund und der verschwundene Fuchs sein Haustier war, ist für mich ebenso nachvollziehbar.

    Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden geboten, auch wenn es am Ende etwas in die Länge gezogen wurde, weshalb ich es weiter empfehlen kann.

  9. Cover des Buches Der geheime Garten (ISBN: 9783825176334)
    Frances Hodgson Burnett

    Der geheime Garten

    (544)
    Aktuelle Rezension von: Kaci

    Diese Ausgabe ist einfach ein Traum. Die MinaLima Edition von Der geheime Garten ist ein kleines Kunstwerk für sich – wunderschön illustriert, liebevoll gestaltet und voller Details, die beim Entdecken richtig Spaß machen. Jede Seite fühlt sich besonders an.

    Auch die Geschichte selbst hat mich wieder total verzaubert. Sie ist hoffnungsvoll, warm und zeitlos schön. Trotz ihres Alters lässt sie sich flüssig und angenehm lesen und transportiert eine wundervolle Botschaft über Freundschaft, Heilung und Neubeginn.

    Für mich eine perfekte Kombination aus einer großartigen Geschichte und einer außergewöhnlich schönen Buchgestaltung – ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt. 🌿✨

  10. Cover des Buches Spiegelsplitter (ISBN: 9783551300447)
    Ava Reed

    Spiegelsplitter

    (379)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    In der ersten Hälfte des Buches passiert praktisch nichts. Sie war super langweilig und eigentlich wollte ich das Buch gerade weglegen, als Spannung ins Spiel kam. In der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse, was es durcheinander gemacht hat. Die Grundstory hat wirklich Potenzial, auch wenn ich sagen muss, dass das Ende für mich absolut unnötig war, sondern nur dazu diente einen Grund für einen weiteren Teil an den Haaren herbeizuziehen. Ich hätte mir gewünscht, dass der zweite Teil der Reihe die Seelenverwandtschaft in den Fokus stellt, was sich dann wohl nicht bestätigen wird. Ich habe den zweiten Teil aber schon bestellt gehabt und werde ihn auch lesen als Abwechslung zwischendurch. Schade die Story hat so viel Potenzial, aber es wird leider nicht in die Tiefe gegangen.

    Ich würde dieses Buch trotzdem jedem Fantasy-Fan empfehlen, denn ich glaube dafür ist das Buch gemacht und weniger für Romantikerinnen wie mich. 

  11. Cover des Buches Kruso (ISBN: 9783518466308)
    Lutz Seiler

    Kruso

    (130)
    Aktuelle Rezension von: jerazi

    „Ughhh … das Buch ist wie ein endloser innerer Monolog in einem schlecht beleuchteten Umkleideraum – nur ohne die Hoffnung, dass irgendjemand jemals rauskommt oder wenigstens ein Handtuch reicht.“

    Ich begann zu lesen. Ich las das Bernstein-Kapitel - und weiter. Ich suchte Handlung. Ich fand: Sediment. Sprachlich verdichtete Erstarrung. Keine Bewegung, keine Flucht, keine Konsequenz. Stattdessen: ein Mann, der abwäscht. Ein anderer, der sich zum Inselpriester stilisiert. Und eine Insel, die nicht Ort der Sehnsucht ist, sondern Endpunkt des Landgefängnisses DDR – ein Rand, an dem sich Hoffnung in Stillstand verwandelt.

    Ich erwartete Fluchtbewegungen. Ich bekam Introspektion. Ich erwartete Handlung. Ich bekam Sprachnebel. Ich erwartete Konsequenz. Ich bekam: nichts. Und das über Hunderte von Seiten. Ich fragte mich: Verlange ich zu viel?  Leise würde ich noch hinzufügen:
    „Ich hätte lieber 300 Seiten lang einem Fuchs beim Denken zugehört.“

    Die Fiktion der Freiheit als Verhöhnung

    Seiler konstruiert eine „Gemeinschaft der Herausgefallenen“. Eine Art Inselutopie. Eine Männergemeinschaft, die sich dem System entzieht, ohne verfolgt zu werden. Ohne Konsequenz. Ohne Realität. Diese Gemeinschaft hat es nie gegeben. Sie konnte es nie geben. In der DDR bedeutete „herausfallen“: Überwachung. Repression. Gefängnis. Fluchtversuch bedeutete: Tod.

    Was Seiler hier entwirft, suggeriert eine Form von literarischer Freiheit,  was angesichts der realen DDR-Repressionen historisch falsch und schmerzhaft wirkt. . Es ist, als würde man den Inhaftierten von Bautzen zurufen: Ihr hättet euch nur poetischer verhalten müssen. Es ist, als würde man den Ertrunkenen in der Ostsee vorwerfen, sie seien nicht metaphysisch genug geschwommen. Ist Kruso eine Erzählung – oder eine Verhöhnung des realen Leids?

    Sexismus, Sprachnebel, Preisvergabe

    Die Frauen in Kruso? Sie sind Staffage. Beilagen. Narrative Ressourcen für männliche Selbstverwirklichung. Der „Klausner“ ist kein Ort der Gemeinschaft, sondern ein männlicher Rückzugsraum, eine literarische Sauna, in der sich Männer gegenseitig ihre Bedeutung zuschwitzen. Dass dieser Roman 2014 den Deutschen Buchpreis erhielt, zeigt, wie tief der deutsche Literaturbetrieb in (patriarchalen) Mustern verhaftet bleibt – und wie blind er gegenüber struktureller Gewalt ist.

    Ich stand am Grab von Daniel Defoe in Bunhill Fields. Weiß ich, was eine Robinsonade ist, was sie leisten kann? Was Seiler liefert, ist keine Robinsonade – eher eine literarische Nebelspur durch das Gedächtnis.

    Ins Regal der Enttäuschung

    Kruso steht jetzt in meinem fiktiven Regal neben Helianth. Neben dem Telefonbuch von Bielefeld. Nicht aus Spott. Diese Bücher sind Sedimente. Sie lagern sich ab. Sie bewegen nichts. Sie sprechen nicht. Sie sind die literarische Entsprechung jener Systeme, die einst Weltmaßstab waren und heute nur noch museal existieren wie die britische Automobilindustrie. 

    Ein Empire stirbt – nicht mit einem Knall, sondern mit einem Klappentext. Die Sprache, einst Trägerin von Weltdeutung, wird zur Pose. Der Kanon, einst Speicher kollektiver Erfahrung, wird zu bloßer Selbstbespiegelung. Kruso ist kein schlechtes Buch. Es ist ein Symptom. Es zeigt, wie weit sich die deutsche Literatur von der Welt entfernt hat. Wie sehr sie sich in ihren eigenen Sedimenten suhlt. Wie wenig sie noch wagt, zu berühren, zu riskieren, zu handeln.

    Ich denke: Das Buch ist fürs Feuilleton - aber womöglich nicht für Leser mit meiner Erwartungshaltung.

     

  12. Cover des Buches Schicksalsruf (Schicksalsreihe, Band 1) (ISBN: 9798620452552)
    Juliane Maibach

    Schicksalsruf (Schicksalsreihe, Band 1)

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jung1

    Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und der Schreibstil ist wirklich gut. Es kommt nie Langeweile auf und es passiert einfach immer wieder etwas interessantes. Mir gefällt auch die Spannung zwischen Ayden, Noah und Tess.

    Endlich hab ich wieder eine Reihe gefunden die mich so in den Bann zieht! Grandiose Geschichte mit spannenden Charakteren einer tollen Handlung die nicht im Laufe der 8 Bücher an Spannung verliert. Ich habe lange nicht mehr bei einer Geschichte so mitgefiebert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für jeden Fantasy Liebhaber ein muss!

  13. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

    (193)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Versprochen, Yumeko. Egal, wie lange es dauert, wie weit ich reisen muss, selbst wenn es mich mehrere Leben kosten sollte, ich werde immer nach dir Ausschau halten. Mein Äußeres mag sich ändern, mein Name ein anderer sein, aber du bist die andere Hälfte meiner Seele. Sie wird nicht aufhören, nach dir zu suchen, bis ich dich wiedergefunden habe." - S 387 Im Schatten der Drachen

    Für mich war diese Reihe ein reread und noch immer ein Genuß. Vor allem: sehr ihr diese Ausstattung 😍
    Tasumi und Yumeko trafen sich und brauchten sich, auch ohne es selbst zu wissen.
    Zwei sehr junge Menschen die irgendwie in ihre Pflichten gerutscht sind und jetzt umdenken müssen.
    Über drei Bände hindurch lernen die beiden zusammen mit ihren Gefährten sich zu entwickeln, über sich hinaus zu wachsen und sich sogar aufzuopfern.
    Es ist durch die Bände hinweg eine wirklich wundervollen Reise voll von Legenden, Dämonen, liebe und opfern.
    Die kämpfe waren grandios. Die Finale Auflösung absolut begeisternd.
    Die Tragik passt zu den japanischen Geschichten und der Mut den es hier braucht war so schön dargestellt.
    Ein angenehmer Schreibstil und ein tolles Feeling was will man mehr.

  14. Cover des Buches Everless - Zeit der Liebe (ISBN: 9783789108648)
    Sara Holland

    Everless - Zeit der Liebe

    (205)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    went in completely blind since this book has been on my tbr for a while now lol. but i was pleasantly surprised. i love that magical system of your blood being how you pay your debts. with the iron in it. wow.  (i’d be useless in that world cause yay - iron deficiency lmaoo). i didn’t really see the plot twist coming and i’m curious how the story will wrap up in book two!

  15. Cover des Buches Rose in Chains (ISBN: 9783442206865)
    Julie Soto

    Rose in Chains

    (135)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Mit Rose in Chains legt Julie Soto den Auftakt einer Dark-Fantasy-Reihe vor, die politische Gewalt, strukturelle Unterdrückung und romantische Ambivalenz eng miteinander verschränkt. Die Handlung setzt nach dem Zusammenbruch eines fragilen Friedens zwischen den Reichen Evermore und Bomard ein. Der Sieg Bomards markiert nicht nur einen Machtwechsel, sondern etabliert ein System, in dem Frauen aus Evermore entmachtet, ihrer Magie beraubt und öffentlich versteigert werden. In diesem Kontext wird Briony Rosewood, letzte Prinzessin ihres Hauses, zur zentralen Figur eines Romans, der Herrschaft vor allem als Zugriff auf Körper und Identität begreift.

    Briony ist keine passive Gefangene, sondern eine Protagonistin, deren Widerstand sich weniger in offener Rebellion als in innerer Standhaftigkeit äußert. Ihre Figur wird bewusst zwischen Verletzlichkeit und Handlungsmacht positioniert. Demgegenüber steht Toven Hearst, Angehöriger der siegreichen Elite und Brionys erklärter Feind aus gemeinsamen Internatszeiten. Soto zeichnet ihn konsequent ambivalent: Schutz und Bedrohung, Kontrolle und Zurückhaltung sind unauflöslich miteinander verknüpft. Die Beziehung der beiden folgt einem radikalen Slow-Burn-Modell, das die romantische Entwicklung der politischen Konstellation unterordnet. Liebe erscheint hier nicht als Erlösung, sondern als zusätzliche Spannung innerhalb eines asymmetrischen Machtgefüges.

    Strukturell arbeitet der Roman mit zwei Zeitebenen. Rückblenden in die Zeit vor dem Krieg kontextualisieren die Gegenwart und verdeutlichen, wie Ideologien, Loyalitäten und persönliche Beziehungen deformiert wurden. Das Magiesystem, das zwischen Herz- und Gedankenmagie unterscheidet, fungiert dabei nicht nur als fantastisches Element, sondern als metaphorische Verlängerung emotionaler und politischer Kontrolle.

    Stilistisch ist Rose in Chains klar und direkt, stellenweise schonungslos. Die Brutalität der dargestellten Welt ist kein Selbstzweck, sondern verweist auf Themen wie Ausbeutung, Entmenschlichung und die Instrumentalisierung von Macht. Gleichzeitig lässt der Roman bewusst Leerstellen, insbesondere in der emotionalen Ausgestaltung der zentralen Beziehung, was weniger als Schwäche denn als programmatische Entscheidung gelesen werden kann.

    Insgesamt überzeugt Rose in Chains als düsterer, thematisch gewichtiger Reihenauftakt, der Romantik nicht romantisiert, sondern als konflikthaften Bestandteil einer gewaltförmigen Ordnung verhandelt.

  16. Cover des Buches Mein Freund Pax (ISBN: 9783733500542)
    Sara Pennypacker

    Mein Freund Pax

    (160)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Wer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen. 

    Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.

    „Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler. 

    Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen. 

    Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen. 

    Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
    In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt. 

    Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist. 

    „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.

  17. Cover des Buches Die Schule der magischen Tiere (ISBN: 9783551314000)
    Margit Auer

    Die Schule der magischen Tiere

    (229)
    Aktuelle Rezension von: Kuragelake

    „Schule der magischen Tiere“ ist ein tolles Kinderbuch.

    Der erste Band hat mich schon begeistert, auch wenn Ida mittendrin nicht so mein Fall war. Haben es mir Benni und Henrietta total angetan.

    Auch Mister Mortimer Morrison, dem die Magische Zoohandlung gehört, einfach fabelhaft.

    Ich hätte auch nicht gedacht, dass es spannend wird und ein kleines Krimirätsel dabei ist, hihi.

  18. Cover des Buches Die Füchse von Hampstead Heath (ISBN: 9783423219594)
    Ben Aaronovitch

    Die Füchse von Hampstead Heath

    (76)
    Aktuelle Rezension von: CCC

    In „Die Füchse von Hampstead Heath“ von Ben Aaronovitch tritt Abigail Kamara, die magisch begabte Cousine von Peter Grant, ins Rampenlicht. Während der Ferienzeit in London nutzt sie ihre Freiheit, um einem mysteriösen Phänomen nachzugehen: In der Gegend von Hampstead Heath verschwinden immer wieder Teenager, die nach kurzer Zeit unverletzt, aber ohne Erinnerung zurückkehren. Unterstützt von einer Gruppe sprechender und ziemlich eingebildeter Füchse stürzt sich Abigail in ein magisches Abenteuer, um das Rätsel zu lösen.


    Aaronovitch gelingt es, mit Abigail eine eigenständige und sympathische Protagonistin zu schaffen, die sich durch Mut, Intelligenz und eine Prise jugendlichen Übermuts auszeichnet. Die sprechenden Füchse fügen der Geschichte eine humorvolle und zugleich mystische Komponente hinzu, die den Charme des Buches ausmacht. Die Handlung ist spannend und kurzweilig, wobei die urbane Magie Londons erneut eindrucksvoll in Szene gesetzt wird.


    Für Fans der „Flüsse von London“-Reihe bietet dieses Spin-off eine erfrischende Perspektive und vertieft das Universum um eine weitere faszinierende Facette. Auch Neueinsteiger können sich problemlos in die Geschichte einfinden und werden von der Mischung aus Fantasy, Humor und britischem Flair begeistert sein.


    Fazit: „Die Füchse von Hampstead Heath“ ist ein gelungenes Abenteuer, das mit einer starken jungen Heldin und einer packenden Handlung überzeugt. Ein Muss für alle Liebhaber urbaner Fantasy und ein weiterer Beweis für Aaronovitchs erzählerisches Können.


  19. Cover des Buches Im Schatten des Schwertes (ISBN: 9783453272064)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Schwertes

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Im Schatten des Schwertes“ führt Julie Kagawa ihre Leser tiefer in eine Welt, die von alten Legenden, mächtigen Dämonen und gefährlichen Wünschen durchdrungen ist. Nach dem vielgelobten Auftakt „Im Schatten des Fuchses“ folgt nun ein Mittelband, der sich nicht mit Lückenfüller-Status zufriedengibt – sondern emotional und erzählerisch sogar noch eine Schippe drauflegt.

    Yumeko, halb Mensch, halb Kitsune, setzt ihre gefährliche Mission fort: das Fragment der Drachenschriftrolle sicher zum Tempel zu bringen, bevor es in die falschen Hände fällt. Mit jedem Schritt auf ihrer Reise wird klarer, wie viel auf dem Spiel steht – denn das uralte Pergament hat die Macht, den Himmelsdrachen zu beschwören und einen Wunsch von unermesslicher Tragweite zu erfüllen. Doch der Preis dieser Reise ist hoch. Ihr Begleiter Tatsumi – einst ein Krieger der Kage, diszipliniert und tödlich – ist nun unter Kontrolle des Dämons Hakaimono, den sein Schwert Kamigoroshi beherbergte. Yumeko glaubt, dass der echte Tatsumi noch irgendwo in ihm existiert. Doch die Realität ist düster: Hakaimono will nichts anderes als Rache und Zerstörung.

    Während Yumeko und ihre Gefährten weiterziehen – darunter der fluchende Ronin Okame, der edle Daisuke und die Schreinmaid Reika – entspinnt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Parallel dazu folgt der Leser Hakaimono, der in Tatsumis Körper seinen eigenen finsteren Plan verfolgt: das Bündnis mit einem der mächtigsten Blutmagier, um selbst nach der Schriftrolle zu greifen.

    Kagawa gelingt es im zweiten Band meisterhaft, die oberflächliche Schwarz-Weiß-Malerei vieler klassischer Fantasygeschichten hinter sich zu lassen und sich vielschichtig mit den Themen Selbstbeherrschung, Dualität und Vertrauen auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht nur um äußere Konflikte – Schwerter, Magie und Monster –, sondern vor allem um das, was sich im Innersten der Figuren abspielt: der stille, oft quälende Kampf zwischen Licht und Dunkel, zwischen Pflicht und Verlangen, zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Perspektive von Hakaimono, dem uralten Dämon, der sich in den Körper des Kriegers Tatsumi eingenistet hat. Kagawa gewährt dem Leser keinen distanzierten Blick auf das „Böse“ – sie lässt uns in seinen Geist eintauchen, zwingt uns, die Welt durch seine Augen zu sehen. Was wir dort finden, ist überraschend: keine eindimensionale Kreatur der Zerstörung, sondern ein Wesen, das Wut, Stolz, Schmerz und sogar eine Form von Ehre in sich trägt.

    Hakaimonos Gedankenwelt ist ein Sturm aus Verachtung und Macht, aber auch aus Erinnerung und verlorener Größe. Sein Hass ist alt, aber nicht ohne Ursprung. Seine Entscheidungen wirken grausam, doch sie folgen einem inneren Kodex – einer verdrehten, aber nachvollziehbaren Logik, die sich aus Jahrhunderten der Gefangenschaft speist. Das macht ihn nicht gut. Aber es macht ihn menschlich – oder zumindest tragisch. Und genau darin liegt die große Stärke dieses Charakters: Er fordert Empathie heraus, wo wir Abscheu erwarten. Er bringt uns zum Nachdenken über die Grenzen von Gut und Böse, über den Preis von Freiheit und darüber, ob jemand, der als Monster geboren wurde, dazu verdammt ist, ewig eines zu bleiben.

    Die Frage „Wer bin ich wirklich?“ durchzieht diesen zweiten Band wie ein feines, kaum sichtbares, aber unzerreißbares Band – sie ist das leise Echo, das in den Gedanken der Figuren nachhallt, während sie durch Tempelruinen, Schattenreiche und innere Abgründe wandern. Fast jede Hauptfigur sieht sich gezwungen, die Maske zu lüften, die sie bislang getragen hat – ob freiwillig oder durch äußere Umstände. Allen voran Yumeko, deren kitsunehafte Herkunft bisher etwas war, das sie lieber verborgen hielt – aus Angst, aus Vorsicht, vielleicht auch aus Scham. Doch im Verlauf der Geschichte beginnt sie, diese Seite nicht mehr nur zu akzeptieren, sondern als Teil ihrer Identität anzuerkennen. Was einst Spielerei oder Täuschung war, wird nun zur Waffe, zum Werkzeug – aber auch zum Ausdruck innerer Reife. Yumeko wächst, weil sie aufhört, zwischen „Füchsin“ und „Mensch“ zu unterscheiden, und beginnt, beides zu sein.

    Yumeko wird in diesem Band deutlich reifer. Ihre naive Neugier weicht einem stärkeren Verantwortungsbewusstsein – aber sie verliert nie ihren Humor oder ihre Herzlichkeit. Ihre kitsunetypische Art, mit Charme und kleinen Tricks das Gleichgewicht zu halten, wird hier nicht nur als lustig, sondern als Stärke inszeniert.

    Wer auf der Suche nach Mythologie, taktischen Duellen und zauberhafter Magie ist, wird in „Im Schatten des Schwertes“ reich belohnt. Julie Kagawa versteht es meisterhaft, Kampfszenen so zu inszenieren, dass sie nicht nur als bloßes Spektakel dienen, sondern den Herzschlag der Geschichte tragen. Ihre Kämpfe sind kunstvoll, dramatisch und oft atemberaubend choreografiert – aber sie sind nie leer. Sie haben Gewicht. Und sie haben eine Seele. Denn anders als noch im ersten Band geht es in diesen Auseinandersetzungen nicht allein um Sieg oder Niederlage, nicht bloß um das Überleben im Angesicht übermächtiger Feinde. Die wahre Schlacht wird in den Herzen der Figuren geschlagen. Jeder Schlag, jede Entscheidung im Gefecht trägt eine emotionale Last. Es sind Kämpfe gegen äußere Gegner – aber oft auch gegen die eigenen Zweifel, gegen Schuld, Angst oder Verzweiflung.

    Ein Duell kann hier gleichzeitig ein innerer Zusammenbruch sein, ein Akt der Selbstbehauptung oder ein verzweifelter Versuch, jemanden zu retten, den man fast verloren hat. Es geht darum, sich selbst treu zu bleiben – oder überhaupt erst herauszufinden, wer man im Angesicht der Dunkelheit ist. So werden die Kämpfe in „Im Schatten des Schwertes“ nicht nur zu Höhepunkten der Handlung, sondern zu Prüfsteinen der Charaktere – und zu Spiegeln der Konflikte, die in ihnen toben. Man gewinnt hier nicht bloß mit der Klinge – sondern mit dem Herzen.

  20. Cover des Buches Reckless 4. Auf silberner Fährte (ISBN: 9783791501550)
    Cornelia Funke

    Reckless 4. Auf silberner Fährte

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Selten war ich so froh, dass der letzte Teil einer Buchreihe erreicht ist, wie bei dieser Reihe.  Viel zu märchenhaft, viel zu kitschig in Sachen Liebesbeziehung, Fuchs erscheint mir teilweise zu aggressiv und Jacob ist mit seinem Übercharakter auch nicht besser. Zudem hat die Thematik mich nicht interessiert und ist zu sehr auf Machtgehabe und Schatzsuchertum aus. Diese Reihe passt irgendwie so gar nicht zu dem, was Cornelia Funke sonst schreibt. Obwohl ich die Reihe nicht mag, habe ich sie trotzdem zu Ende gelesen, in der vagen Hoffnung, dass sie doch noch besser werden könnte, was leider getrogen hat.

  21. Cover des Buches Silbergrau (ISBN: B01MSTKG6B)
    Amber Auburn

    Silbergrau

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Endlich erfährt man mehr von den gegnerischen Teams und die Spiele starten. Nun wird es umso spannender. Wer mit dieser Reihe begonnen hat, muss jetzt unbedingt weiter lesen. Achja und dieser O'Connell mag ich immer weniger :D
  22. Cover des Buches Neuleben (ISBN: 9783426306864)
    Katharina Fuchs

    Neuleben

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Kado

    Mir fällt die Bewertung des Buchs etwas schwer, das liegt allerdings an meiner eigenen Schusseligkeit. Ich kam sehr schwer in das Buch rein und hatte recht schnell nicht mehr soviel Lust es zu lesen. Mich haben die ganzen Namen am Anfang irritiert zu denen mir ein Kennenlernen gefehlt hat. Beim letzten Buch Drittel hab ich mal etwas in anderen Rezensionen gestöbert und sehr schnell festgestellt das ich Teil 2 einer Diologie am lesen bin. Jetzt macht alles etwas mehr Sinn. Der Rest hat mir dann auch gut gefallen, vorallem weil ein Teil in Wiesbaden, meiner Heimst, spielt und da kannte ich natürlich einiges. Ich werde Band 1 noch lesen und bin gespannt wie mir das dann gefällt.
    Die Geschichte an sich war super und ich habe große Sympathie für Gisela und Therese. Zwei sehr taffe Frauen die ihren Weg gingen und Wegbereiterinnen für sicherlich einige Damen waren.
    Ich würde 3,5 bis 4 Sterne von 5 vergeben.

  23. Cover des Buches Spiegelstaub (ISBN: 9783551300508)
    Ava Reed

    Spiegelstaub

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Jessie1995

    So wie Band 1 hat mich band zwei in seinem Bann gezogen. Dieses Mal spielt alles nicht in Irland sondern an einem Magischen Ort der mir recht gefiehl. Fand es toll das neue Personen dazu kamen so wie Deegan - Firi & Kian. Koan konnte ich am Anfang nicht wirklich einschätzen doch es stellte sich raus das er ein guter Mensch und ein Herz besitzt. Locans tot kam unerwartet ich mochte ihn wirklich sehr. Auch gut fand ich den Epilog aus der sich von Kohana. Kurz und knapp ein toller Abschluss 

  24. Cover des Buches Nebelring - Das Lied vom Oxean (ISBN: 9781503074071)
    Anna Moffey

    Nebelring - Das Lied vom Oxean

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy_Em_Rose

    Nebelring war mein erstes Buch von einem Selfpublisher.

    Ich war von Anfang an direkt in der Geschichte drin und fand den Weltenaufbau super.

    Besonders gut hat mir gefallen das es sich hier nicht um eine typische Fantasy Geschichte handelt, mit Elfen, der typischen Magie und Drachen, sondern eben Magie durch eine ganz andere Art und Weise gewirkt wird.

    Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte noch ausgehen wird.


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