Bücher mit dem Tag "fundstücke"

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18 Bücher

  1. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (389)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    Als Fergus Boggs, der Glasmurmelsammler, nach einem Schlaganfall im Pflegeheim landet, wird sein gesamtes Leben auf Kisten verteilt, eingepackt und weggeschlossen. Als einige der Kisten auf Umwegen bei seiner Tochter Sabrina landen, traut sie ihren Augen nicht. Vor sich, in mehreren Kisten verstaut, handschriftlich beschriftet und säuberlich aufgelistet, befindet sich eine Glasmurmelsammlung. Es werfen sich viele Fragen auf: Wer ist Sabrinas Vater wirklich? Was bedeuten die Murmeln?
    Um diese Fragen zu beatworten, begibt sich Sabrina nicht nur auf die Suche nach Antworten, sondern lernt ihren Vater kennen und findet zu sich selbst.


    Cecilia Ahern erzählt in ihren Romanen besondere Geschichten und besitzt einen sehr guten Sprachstil . Auch dieses Mal war es stilistisch und sprachlich wieder ein Genuss und ein Highlight eines davon zu lesen. Der Stil, die mitfühlende Erzählart, die Wortwahl und die Intention hinter jedem Satz sind bemerkenswert. Dieses Mal fiel es mir jedoch besonders schwer mich auf die Geschichte einzulassen und mit den Charakteren zu sympathisieren. Obwohl ich Murmeln außerordentlich schön finde, kann ich persönlich nicht viel mit ihnen anfangen. Dass sie selbst dann für einen Menschen eine so große Bedeutung einnehmen, für die er seine Familie belügt und bereitwillig ein Doppelleben lebt, erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Fergus Boggs ist da aber andres. Murmeln sind sein Leben. Genau das macht Cecilia Ahern in diesem Roman sehr deutlich. Dafür konzipiert sie einen doppelten Handlungsstrang. Zum einen wird die Geschichte des jungen, schüchternen Fergus in Rückblenden erzählt, nämlich aus der Ich-Perspektive. Zum anderen geht es in der Gegenwart um seine Tochter Sabrina, die ihrerseits versucht, das Leben zu begreifen.Das besondere hierbei ist, dass Fergus und Sabrina mehr gemein haben, als zunächst angenommen wird. 

    Gerade indem sich Sabrina mit der Geschichte und Vergangenheit ihres Vaters beschäftigt, lernt sie sich selbst kennen und begreift warum sie ist, wer sie ist.
    Was mir an diesem Buch gefallen hat, war der große zeitliche Rahmen, der die Geschichte von Fergus abbildet. Gleichzeitig aber spielt die Handlung der Gegenwart an einem einzigen Tag. Dadurch wurde der Kontrast zwischen der Schnelllebigkeit und Ruhelosigkeit von Sabrina und der Unbeweglichkeit, dem Vergangenheitsbezug von Fergus deutlich. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende nicht mit der Geschichte anfreunden. Viele Stellen habe ich kritisch gesehen und konnte nicht nachvollziehen, warum Cecilia Ahern gerade sie gewählt hat. Auch der gesamte Verlauf von Fergus Leben erscheint wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit, das Nacheifern seines großen Bruders. Dennoch hat die Geschichte auch etwas Trauriges und die Murmeln sind eine Art Flucht aus der Realität und eine Therapie im weitesten Sinne. Nichtsdestotrotz finde ich den Roman vorallem sprachlich und stilistisch wunderbar und würde immer empfehlen, sich selbst ein Urteil zu bilden.

  2. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (680)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die "Kinder des Judas" ist der Auftakt einer Vampir-Trilogie und alle drei Bücher gehören zum "Pakt der Dunkelheit". Die Kinder des Judas wird meines Wissens offiziell als Band 3 gehandelt des Paktes der Dunkelheit, ich habe allerdings die anderen Bände vorher nicht gelesen und ich hatte keine Probleme die Geschichte zu verstehen.

    Markus Heitz liefert uns hier einen soliden Vampir-Roman mit viel Spannung, Action und Blutvergießen. Mitunter sind die Szenen recht brutal, aber nicht niveaulos oder billig. Ein hochwertiger Vampirroman ohne den bekannten Kitsch, abwechslungsreich und mit einigen Tempowechseln in der Geschichte. Es gibt einen ordentlichen Spannungsbogen, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

    Die Protagonistin Sia ist sehr gut dargestellt, kann ich das Wort "authentisch" benutzen, obwohl sie eine Vampirin ist? Mir gefällt die Figur ausgesprochen gut, eine mitunter brutale Kämpferin mit sehr schön ausgearbeiteten menschlichen Zügen und überraschend viel Herzwärme. Auch die Figuren um Sia herum sind gut ausgearbeitet und gestalten so eine abwechslungsreiche und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist locker und flüssig.

    Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen, war aber so begeistert, das ich mir gleich Band 2 und 3 der Trilogie gekauft habe. Wer Vampire mag, dem kann ich den Roman nur ans Herz legen.

  3. Cover des Buches Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548290867)
    Ruth Hogan

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

     (179)
    Aktuelle Rezension von: DRACHE64

    Der Titel hat mich sofort angesprochen, denn zu jedem verlorenen Gegenstand gibt es irgendwo einen Menschen, der ihn womoglich vermisst. Der Titelheld Mr. Peardew hat nicht nur seine große Liebe verloren, sondern auch ein ganz besonderes Erinnerungsstück. Er beginnt, verlorere Gegenstände zu sammeln, in der Hoffnung ihre Besitzer zu finden und glücklich zu machen. Als sich sein Leben dem Ende nähert, findet er in Laura eine geeignete Nachfolgerin und so beginnt eine liebenswerte Geschichte mit anrührenden Charakteren und einem ( sicherlich vorhersehbaren ) Happy End. Ruth Hogan ist ein lesens- und liebenswerter Roman gelungen.

  4. Cover des Buches Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge (ISBN: 9783869092409)
    Ruth Hogan

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

     (29)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Über den Inhalt
    Alle Gegenstände, die Anthony Peardow findet, sammelt und archiviert er in seinem Haus.
    Sein Plan ist es, eines Tages all diese verlorenen Dinge, ihren Besitzern zurückzugeben.
    Jahre zuvor verlor er selbst ein Medaillon seiner großen Liebe.
    Die Zeit zwingt Mr. Peardow, seine Mission an seine Assistentin Laura weiterzugeben.
    Doch die ahnt nichts von seinem Geheimnis. Gelingt es ihr, Anthony von seinem gebrochenen Versprechen zu erlösen?

    Meinung
    Die Idee, die im Kern dieser Handlung steckt, nämlich Geschichten zu verlorenen Gegenständen zu erzählen, fand ich wunderschön.
    Es werden zwei Erzählstränge miteinander verwoben, die beide auf unterschiedliche Art und Weise interessant und unterhaltsam waren.
    Zum einen versetzt uns Ruth Hogan ins Jahr 1974 und lässt uns am Schicksal von Eunice und dem Verleger Bommer teilhaben, zum anderen begleiten wir Laura dabei, wie sie Anthonys Erbe antritt und sich der Aufgabe stellt, die verlorenen Gegenstände ihren Besitzern zurückzugeben.
    Der britische Humor ist in dieser Erzählung unverkennbar und es gab viele Momente in deinen ich einfach nur schmunzeln musste.
    Doch auch die bildhafte Beschreibung der Autorin, die für eine besondere Atmosphäre in dieser Geschichte sorgte, konnte mich begeistern. So fiel es mir unglaublich leicht, mich in die Zeit und den Ort hineinzuversetzen.
    Sehr interessant fand ich auch den Blick auf die Arbeit des Verlegers, welche mich immer wieder in ihren Bann zog.
    Doch nicht nur unterhaltsame, sondern auch spannende und berührende Momente konnte die Geschichte bieten.
    Sicherlich lag dies unter anderem an der Vielzahl der Charaktere, die allesamt sehr unterschiedlich sind und verschiedene Schickale erfüllen.
    Während ich Eunice und Bommer sehr schnell ins Herz geschlossen habe, empfand ich, wie wahrscheinlich gewollt, Bommers Schwester Portia schier unerträglich.
    Seltsamerweise hatte ich auch mit Laura als Protagonistin zunächst Schwierigkeiten, die sich aber im Laufe der Zeit auflösten.
    Letztendlich war es aber „Sunshine“ die mich so richtig ins Herz traf und für viele erfrischende und erheiternde Momente sorgte.
    Rufus Beck liest die ungekürzte Ausgabe vor und seine Stimme ist bis auf wenige Ausnahmen eine Wohltat.
    Er kann die Atmosphäre stimmlich gut unterstützen, indem er heitere wie traurige Momente authentisch und gefühlvoll betont.

    Fazit
    „Mr. Peardows Sammlung der verlorenen Dinge“ hat mir gut gefallen und konnte mich in der Umsetzung der Handlungsidee und der Charaktere überzeugen.
    Es ist eine leichte und interessante Geschichte, die für unterhaltsame und auch bewegende Augenblicke sorgt und die bei einer leckeren Tasse Tee für gemütliche Hörstunden sorgen kann.

  5. Cover des Buches Happy Aua (ISBN: 9783462039030)
    Bastian Sick

    Happy Aua

     (227)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Für mich ist die deutsche Sprache einfach wunderschön, auch wenn sie viele Tücken hat. Fehler laufen mir ständig zu und es macht mich halb wahnsinnig, wenn die Verursacher einfach nur mit der Schulter zucken. In der Dorfbäckerei steht seit Jahren ein Schild mit „Holzluckenbrot“. Meine Finger jucken, es einfach abzureißen! Wen wundert es also, dass ich über diese Sammlung hellauf begeistert bin?

    Bastian Sick ist mein Held – er kämpft für die Einhaltung der Rechtschreibung und macht mir immer wieder Mut. Nein, das meine ich keinesfalls ironisch! Solange es seine Kolumne und seine Bücher gibt, besteht noch die Hoffnung, dass die Leute doch noch ein paar Rechtschreibregeln lernen und/oder zum Wörterbuch greifen, wenn sie unsicher sind. Mal im Ernst: Gurge, Blaubärmarmelade, Bohlingtaschen, Reberaturen und Führsprecher sind schon krass. Falsch gesetzte Apostrophe und mehr oder weniger witzige Schilder gibt es noch on top.

    Der Wahnsinn kennt keine Grenzen, denn nicht nur handgeschriebene Fehler sind gesammelt, sondern auch jede Menge Fehler aus Zeitungsberichten und Onlinetexten. Da mir viele dieser Fehler tatsächlich körperliche Schmerzen bereiten ist „Happy Aua“ schon ein doppelt gut gewählter Titel.

    Von mir fünf Sterne!
  6. Cover des Buches Verbotene Geschichte (ISBN: 9783778774366)
    Lars A. Fischinger

    Verbotene Geschichte

     (1)
    Aktuelle Rezension von: savanna
    Mit einem durchaus provozierenden Titel hat der deutsche Sachbuchautor Lars A. Fischinger sein neuestes Werk bestückt, denn: Wie kann denn heutzutage in einem liberalen Europa Geschichte verboten sein? Da erscheinen dem interessierten Leser prompt diverse Verschwörungstheorien vor dem inneren Auge. Es ist exakt diese brennende Neugier auf ungelöste Rätsel, auf die Fischinger mit seiner Neuerscheinung „Verbotene Geschichte. Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat“ abzielt. Die einzelnen Fallbeispiele sind thematisch in den vier großen Kapiteln 'Archäologische Mysterien', 'Überlieferungen geben Rätsel auf', 'Die verborgene Seite des Lebens' und 'Geheimnisse der Geschichte' zusammen gestellt. Immer wieder sprengen die ausgewählten Beispiele die Grenzen der modernen Wissenschaft, denn gerade der Einfluss von Göttern und Außerirdischen ist doch eher in den Bereich des Unfassbaren einzuordnen. Nicht umsonst gibt es für diese Art seltsamer Phänomene die etwas schwammige Kategorie der Grenzwissenschaften. Wie fast zu erwarten war, kommt dieses populärwissenschaftliche Sachbuch nicht ohne Hinweise auf die Thesen des wohl bekanntesten Anhänger der Prä-Astronautik, dem Schweizer Erich von Däniken, aus. Die Anhänger der Prä-Astronautik gehen davon aus, dass Außerirdische bereits vor Tausenden von Jahren die Erde besucht und die menschliche Zivilisation maßgeblich beeinflusst haben. In altindischen Aufzeichnungen und selbst in der Bibel soll es Passagen geben, die diese Theorien früher außerirdischer Kontakte untermalen. Deutlich mehr Bodenhaftung zeigen hingegen zum Beispiel die 'Verschwörung um die Mauer von Gizeh' oder die Rätsel um die 'Weiße Pyramide' von China. Hier sind für den Leser die Lücken in der wissenschaftlichen Herangehensweise relativ geradlinig nachvollziehbar. Je nach individueller Bereitschaft zu 'kühnen Gedanken', um die der Autor charmant in seinem Vorwort bittet, kann der mehr oder weniger kritische Leser aus den unterschiedlichsten Fallbeispielen doch eine Menge gedanklicher Anregungen ziehen. Der Bildteil in der Mitte des Buches und eine lange Liste an weiterführender Literatur im Anhang bietet selbst dem skeptischsten Leser doch einen leichten Zugang zu Fischingers unkonventionellen Erklärungen. Ob man den Theorien um mystische Säugetiere oder wiederholte UFO-Sichtungen nun Glauben schenken mag oder nicht, „Verbotene Geschichte“ gibt massenhaft Anreize für weitere Recherchen und intensive Diskussionen!
  7. Cover des Buches Millionen (ISBN: 9783551315915)
    Frank Cottrell Boyce

    Millionen

     (47)
    Aktuelle Rezension von: MeineWelt31
    ... einen Jungen bei dem in der Heimat eine neue Währung eingeführt wird. 
    Zufällig bekommt er Millionen von der alten Währung und diese muss er dann so schnell wie möglich ausgeben, daher in ein paar Wochen das Geld nichts mehr Wert sein wird.
    Wegen dem  Geld bekommt er schwierigkeiten.
  8. Cover des Buches Rühr nicht an mein dunkles Herz (ISBN: 9783802587795)
    Meredith Duran

    Rühr nicht an mein dunkles Herz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Ein fesselnder und ungewöhnlicher Liebesroman, der im viktorianischen London spielt. Es gibt einige schräge Szenen und einen kriminalistischen Hintergrund, den die HP Lydia zu ergründen sucht. Lydia ist weltoffen und gebildet, in mancher Hinsicht aber auch sehr engstirnig. Hilfe bekommt sie von James, dem Viscount Sanburne, einem flegehaften Lebemann der die Kunst der Verführung meisterlich beherrscht. Unter seiner Oberfläche verstecken sich allerdings charakterliche Tiefe und Herzenswärme, die der weiblichen HP leider fehlen. In ihren Wortgefechten schoss sie oftmals über das Ziel hinaus und wurde beleidigend und kränkend.

    Teilweise empfand ich manche Absätze als etwas wirr geschrieben und manches erschien mir unlogisch. Der Unterhaltungswert war für mich allerdings hoch, fesselnd und berührend.

    Mein Fazit: Ein ungewöhnlicher historischer Liebesroman mit viel Tiefgang. Lesenswert! 4,5 Sterne


  9. Cover des Buches Lucys Knochen, heilige Steine und Einsteins Gehirn (ISBN: B005751X2C)
  10. Cover des Buches Rungholt (ISBN: 9783458172741)
    Hans Peter Duerr

    Rungholt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Mein heimliches Auge 31. Das Jahrbuch der Erotik (ISBN: 9783887695316)
  12. Cover des Buches Kleines Strandgut (ISBN: 9783455380972)
    Siegfried Lenz

    Kleines Strandgut

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die täuschend unechte eckige Erde (ISBN: 9783499622687)
    Katrin Bauerfeind

    Die täuschend unechte eckige Erde

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Und ich wollte der bereits geschriebenen Rezension keinen Glauben schenken...hätte ich mal machen sollen, dann wären mir einige pseudo-lustige Greueltaten erspart geblieben. Ich weiß nicht, ob diese Sendung live im Internet irgendwie unterhaltsam ist, in Buchform ist sie's auf jeden Fall NICHT! Eine Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten, mit Bildern, die so klein sind, dass man nichts erkennen kann. Diesen flachen, langweiligen Humor mit Harals Schmidt zu vergleichen (wie es die Jury des Grimme Online Awards getan hat) grenzt an Blasphemie!
  14. Cover des Buches Gefangen im Labyrinth (ISBN: 9783473369997)
    Fiona Kelly

    Gefangen im Labyrinth

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Sonne, Strand und Meer – der Mystery Club macht Ferien! Zusammen mit Hollys Eltern fliegen die drei Mädchen auf die Insel Kreta. Jedes der drei Mädchen findet vor Ort schnell Freunde: Tracy einen neuen Tennispartner, Belinda einen Schiffsbesitzer und Holly darf an einer echten archäologischen Ausgrabung teilnehmen. Doch wer ist die Gestalt, die über die Ausgrabungsstätte schleicht und was bedeuten die nächtlichen Lichtsignale die der Mystery Club über dem Meer entdeckt? Eines ist klar: Das rote Notizbuch wird gebraucht…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Für mich ist „Gefangen im Labyrinth“ der 25. Teil der Krimireihe von Fiona Kelly rund um den Mystery Club. Ich war tatsächlich etwas enttäuscht, als ich als Kind (und auch jetzt erneut) dieses Cover sah, weil die Mädchen darauf keinerlei Ähnlichkeit mit der Holly, der Belinda und der Tracy der ersten 24. Bände haben. Vielleicht mussten die Figuren für die Leser verjüngt werden, aber ich als langjährige Leserin dieser Reihe war/bin schockiert und traurig. Nicht, dass das Bild nicht schön oder zur Geschichte passend wäre, aber zu meiner Vorstellung passt es absolut nicht und ob die Schlaghosen der Mädchen als modern gelten möchte ich auch bezweifeln…

    Außerdem musste ich mittlerweile feststellen, dass diese (zugegeben schon ältere Buchreihe) von Fiona Kelly wohl in die neuen Reihe „Team Omega“ umgestaltet wurde. Anders kann ich es leider nicht nennen, da in dieser „neuen“ Reihe wohl die Mystery Club-Bände 21, 22, 25 und 26 identisch verarbeitet wurden, allerdings mit dem UNTERSCHIED, dass die Hobbyermittler nun Holly, Belinda und Tom heißen. Ich weiß es ist ein bisschen kindisch, aber ich finde es schrecklich!!!

    Auf "meinem" Cover sieht man die drei Mädchen mit Taschenlampen durch ein Höhlensystem schleichen - genau so gibt es diese Szene auch in der Geschichte!

    Jetzt aber zur Erzählung an sich: Ich fand es wahnsinnig schön mal wieder mit dem Mystery Club zu verreisen und diesmal tatsächlich ins „weit entfernte“ Griechenland! Besonders gefreut hat es mich dort vor Ort, dass die drei Mädchen nicht aneinander kleben, sondern jede für sich etwas unternimmt und den eigenen Vorlieben nachgehen kann! Diese Bände habe ich schon immer besonders geliebt, weil man Holly, Tracy und Belinda so auch unabhängig voneinander und auch den Fall/die Fälle aus drei verschiedenen Blickwinkeln erlebt. So entdeckt auch hier jedes Mitglied des Mystery Club für sich neue Spuren, Hinweise oder erlebt gefährliche und spannende Momente!

    Mir hat bei diesem Teil auch besonders der Aspekt der Archäologie gefallen!

     

    FAZIT:

    Für mich ein toller, spannender Fall auf Kreta, bei dem die Mädchen sowohl gemeinsam als auch einzeln Freundschaften schließen, ermitteln und das griechische Essen zelebrieren! :)

  15. Cover des Buches Am Fluß (ISBN: 9783957570567)
    Esther Kinsky

    Am Fluß

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Milagro
    Ich möchte mich so erinnern, an London, Indien, Ungarn, Israel. Jede Zeile zeugt von Liebe, von Wehmut und dem Rückblick auf Vergangenes. Ich konnte das Buch nicht hintereinander weglesen, jeder einzelne Abschnitt brauchte Zeit. Manchmal las ich nur Kapitel für Kapitel. Ich war immer fasziniert von den Beschreibungen, der klaren Spache. Ein echter Glücksgriff für mich.
  16. Cover des Buches Das Grab in Tennessee (ISBN: 9783745091700)
    Bodo Steinberg

    Das Grab in Tennessee

     (2)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    Ralph Ahrendt ist der Sohn eines amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter. Er war fünf Jahre alt, als sein Vater, der Angehöriger der US – Armee war, nach Amerika zurückkehrte. Seine Mutter heiratete erneut. Der Stiefvater behandelte Ralph wie einen eigenen Sohn. Deshalb störte es ihn auch kaum, dass seine Mutter sich mit Informationen über den Vater zurückhielt. Doch 2006, Ralph war mittlerweile 56 Jahre alt, war eine Geburtstagsfeier Anlass für ihn, mehr über seine Verwandtschaft in Tennessee erfahren zu wollen.

    Ein Jahr später fuhr er mit Thomas - Nachbarsjunge, Gymnasiast und Dolmetscher für die Reise –

    nach Somerville, dem Heimatort des Vaters. Dort fand er nicht nur das Grab des Vaters, sondern es gab einige unerwartete Überraschungen. Es war, als hätte er in ein Wespennest gestochen.

    Das Buch lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Es verbindet Elemente eines Kriminalromans mit einer Familiengeschichte und ließ mich zeitweise historisch in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg eintauchen.         

    Die Geschichte wird von Ralph, und damit aus seiner Sicht, erzählt. Das gibt dem Buch eine besondere Authentizität.

    Die Protagonisten wurden sehr gut charakterisiert. Ich möchte mich hier auf Ralph beschränken. Sein Interesse, endlich seine Wurzeln zu finden, konnte ich als Leser gut nachvollziehen. Dabei ist er ausdauernd und gründlich. Als Journalist ist er es gewöhnt, genau zu recherchieren, mehrfach nachzufragen und sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu geben.

    Das Buch besitzt einen hohen Spannungsbogen. Der ergibt sich daraus, dass anfangs viele Fragen unbeantwortet bleiben und Ralph nicht von allen mit offenen Armen aufgenommen wird. Die Zusammenarbeit von Ralph und Thomas während eines Teils der Handlung gab dem Autor die Gelegenheit,  das Geschehen aus der Sicht zweier unterschiedlicher Generationen betrachten zu lassen. Jugendliche Unbekümmertheit trifft auf lange Berufserfahrung.

    Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell gefesselt. Dazu beigetragen haben die exakten Beschreibungen von Personen und Orten und der lebendige Schreibstil. Nicht nur die Ruine in Tennessee, auch das Chaos im Hause des alten Nachbarn stand mir anschaulich vor Augen. Der Autor beherrscht den Umgang mit Metaphern und legt Wert darauf, auch Kleinigkeiten verständlich darzulegen. Gut fand ich, dass die Gespräche in Tennessee in der entsprechenden Sprache der Protagonisten geführt wurden. Wer kein Deutsch konnte, dem wurde das auch nicht in den Mund gelegt. Sonderfälle hat Ralph selbst begründet.

    Die komplizierten und vielschichtigen Familienbeziehungen sorgten für Abwechslung. Die Unterschiede zwischen dem Leben in Deutschland und Amerika wurden deutlich herausgearbeitet. Der Roman ist atmosphärisch dicht geschrieben. Obwohl mehrere Kriminalfälle die Handlung durchziehen, verliert die Geschichte nie die Verbindung zum familiären Hintergrund.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Trotz dem vielfältige Handlungsgeflechts war der Roman logisch aufgebaut und das Verhalten der Protagonisten jeder Zeit nachvollziehbar. Am Ende war keine Frage mehr offen.  

  17. Cover des Buches Absender unbekannt (ISBN: 9783036952437)
    Davy Rothbart

    Absender unbekannt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: brilanna
    Sehr spannende, witzige, teilweise tragische Notizen, die da gefunden wurden!
  18. Cover des Buches Hohlspiegel (ISBN: 9783453601642)
    Der Spiegel (Hrsg.)

    Hohlspiegel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Auch Journalisten sind nur Menschen – das wird einem spätestens nach lesen dieses Buches bewusst. Die schönsten Fehler sind in der Kategorie „Eltern und Kinder“ zu finden. Darin befinden sich zumindest einigen von meinen Highlights.

    Das Cover ist recht durchschnittlich. Aufgefallen wäre es mir im Buchhandel nicht. Auch der Innenteil ist schlicht gestaltet. Manchmal waren mir die Zeitungsausschnitte sogar ein wenig zu unübersichtlich angeordnet.

    Alles in Allem war dieses Büchlein wunderbar für Zwischendurch. Einige Zitate sind wirklich sehr lustig. „Hohlspiegel“ bekommt daher gute 3 von 5 Sternen.

    ★★★☆☆

    Die ganze Rezension findet Ihr auf meinem Blog.
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