Bücher mit dem Tag "furien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "furien" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Göttlich 2. Göttlich verloren (ISBN: 9783841501387)
    Josephine Angelini

    Göttlich 2. Göttlich verloren

     (3.036)
    Aktuelle Rezension von: Laura1896

    Nachdem ich Band 1 und 2 gelesen habe, musste natürlich auch Band 3 folgen. Insgesamt gab es einige für mich doch unvorhergesehene Entwicklungen, sodass ich doch gespannt blieb. 

    Über alle 3 Bücher muss ich sagen, dass es teilweise schwierig war bei den ganzen Namen noch durchzusteigen. Mit griechischen Göttern hatte ich nun bisher nicht viel am Hut und an wenigen Stellen musste ich im Gedächtnis kramen, wer das nun war. 

    Der Schreibstil und die Story der Trilogie haben mir aber sehr gefallen. 

  2. Cover des Buches Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (Percy Jackson 3) (ISBN: 9783551311139)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (Percy Jackson 3)

     (1.582)
    Aktuelle Rezension von: Hokuto


    Auf zur dritten Runde!Die Abenteuer von Percy und Co gehen weiter! Zwar immer noch gut, aber nicht mehr ganz so gut wie die Vorgänger.
    Das Buch beginnt mit einer Rettungsaktion. Zwei Halbgötter, Nico und Bianca Di Angelo sollen gerettet werden und ins Camp gebracht werden. Dies gelingt, aber dabei wird Annabeth von einem heimtückischen Mantikor gefangen genommen. Auf der Rettungsmission nach Annabeth wird die Göttin Artemis ausgetrickst und vom Titanen Atlas gefangen gehalten. Sie muss nun die Last des Himmels tragen. Um Annabeth und die Göttin zu befreien müssen sich Percy, Grover und Thalia, die Tochter des Zeus mit den Jägerinnen der Artemis verbünden. Zusammen machen sie sich auf den Weg zum Mount Tamalpais, wo der Garten der Hesperiden und die finstere Titanenfestung Otryx liegen. Dort kommt es zu spannenden Kämpfen. Thalia stellt sich dem Verräter Luke und Zoe Nachtschatten, die Anführerin der Jägerinnen der Artemis bekämpft ihren Vater Atlas. 
    In diesem Band geht es nicht ohne Verluste!

    Das Buch an sich war wieder gut geschrieben. Nur kamen diesmal keine so sympathischen Charaktere hinzu. Thalia wurde in den vorherigen Bänden immer als cool und fürsorglich dargestellt, aber in diesem Buch war sie stur, absolut dominant, sogar überheblich und irgendwie unsympathisch, wo wir gleich bei Zoe weitermachen können. Gleich und gleich sage ich nur…die Jägerinnen der Artemis kamen generell nicht so sympathisch rüber.
    Biancas Handeln fand ich verantwortungslos und unfair Nico gegenüber. Sie überlässt ihren kleinen Bruder einfach seinem Schicksal um mit einer Horde Mädels durch den Wald zu ziehen und Peter Pan gleich nie älter zu werden.

    Die Handlung, der Humor und die übertragene Mythologie auf die heutige Zeit sind wieder erste Klasse nur mit einigen Figuren bin ich nicht warm geworden. 


  3. Cover des Buches Erwachen des Lichts (ISBN: 9783959670968)
    Jennifer L. Armentrout

    Erwachen des Lichts

     (579)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich bin derzeit in Fantasy-Laune, weshalb ich nach der mitreißenden Farben-des-Blutes-Reihe von Victoria Aveyard zur Götterleuchten-Saga von Jennifer Armentrout weitergewandert bin. Aveyard verzichtete größtenteils auf die ganz großen Gefühle, die Leidenschaft und das Prickeln, was cool war und zur Stimmung und Setting passte, aber ich vermisste es. Armentrout ist da das genaue Gegenteil. Ich hab die Reihe bis Band 3 schon einmal gelesen, habe aber nie den finalen Band gelesen. Creepy, oder? Keine Ahnung, was da mit mir los war. Ich finde, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt diese Reihe noch einmal zu inhalieren. Schon damals fand ich, dass Armentrouts Schreibstil, der New Adult Charakter der Story und das Auftauchen von Göttern eine unschlagbare Kombination sind. Ich habe mich sofort in Seth schockverliebt und genauso ist es jetzt. Meine Gefühle sind nicht so intensiv wie beim ersten Mal, schließlich kann ich mich schon noch an einiges erinnern, aber es macht definitiv nochmal Spaß! Josi ist die typische tollpatschige Collegestudentin, die viel errötet und noch mehr redet, aber irgendwie ist sie mir sympathisch. Seth ist der typische Bad Boy mit großem Ego, großer Klappe und großem – na ihr wisst schon – und doch charmant und sexy. Sein Auftrag ist es, sie zu beschützen, damit sie an einen Ort kommt, der für sie sicher ist. Sie weiß nicht, dass Götter wirklich existieren und sie weiß auch nicht, wer sie wirklich ist. Er eröffnet ihr eine ganz neue Welt. Er ist ein Apollyon, ein Wesen, dass es in einer Generation nur einmal geben darf, da sonst die Möglichkeit besteht, dass zwei dieser Geschöpfe sich zusammentun und zum Göttermörder werden. Das und vieles andere ist eine interessante und innovative Herangehensweise an den mythologischen Stoff und ist für mich als Götter-Fangirl total berauschend. Ich bin süchtig nach mehr. Dieser erste Band widmet sich zunächst dem Aufbau der Welt, dem Erzählen des Konflikts und dem Kennenlernen der Welt, der Figuren und der Hintergründe, was durch Seth‘ und Josis Augen geschieht. Es wird einiges an Action und viel Heißes geboten, was für mich den Einstieg in die Geschichte perfekt macht. Ich brenne darauf, weiterzulesen, was ich jetzt auch tun werde!

  4. Cover des Buches Göttlich 3. Göttlich verliebt (ISBN: 9783841501394)
    Josephine Angelini

    Göttlich 3. Göttlich verliebt

     (2.710)
    Aktuelle Rezension von: shelf-conscious

    Der zweite Trojanische Krieg steht unmittelbar bevor und die Seiten formieren sich neu. Währenddessen gewinnt Helen mehr und mehr an Macht, deckt Lügen und Geheimnisse auf und schmiedet einen Plan. 

    Die erste Hälfte des Buchs hat sich für mich ziemlich gezogen, da nicht viel passiert ist, und man eigentlich nur darauf gewartet hat, dass es nun endlich "knallt". Die zweite Hälfte war dann zum Glück wieder etwas actionreicher, und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Es gab noch einige Wendungen, die ich nicht erwartet hatte.

    Helen wurde mir allerdings immer unsympathischer, und ihre Fehler waren mir etwas zu vorhersehbar. 

    Insgesamt ein schönes Leseerlebnis, aber nichts ausgefallenes. 

  5. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (3.032)
    Aktuelle Rezension von: Hokuto


    Percy Jackson ein12 jähriger Junge der mit seiner Mutter und seinem verhassten Stiefvater in der USA lebt, muss schnell feststellen, dass sämtliche griechischen Mythologien wahr sind und diese jagt auf ihn machen. Nicht genug, dass er aufgrund seiner rebellischen Natur, ADHS und Legasthenie alle Nase lang die Schule wechseln muß, sein einzigerFreund ein Satyr ist und der einzige Lehrer, der ihm wohlwollend betrachtet in Wahrheit ein jahrhunderte alter Zentaur ist. Kaum das er an dem einzigen Ort gelangt, wo er sicher sein soll, er seine wahre Natur erfährt und wer sein Vater ist, wird er beschuldigt den Herrscherblitz des Zeus gestohlen zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen muß er den wahren Dieb ausfindig machen und den Herrscherblitz zurück bringen, sonst droht ein Krieg der Götter.

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen (und das obwohl ich zu einer älteren Leserschaft gehöre ^.~). Leider bin ich erst jetzt auf diese tolle Geschichte aufmerksam geworden! Das Buch liest sich sehr fließend und einfach. Percy war mir von Anfang an sympathisch mit seiner flapsigen Art. Die mythologischen Figuren sind alle perfekt eingebunden, inklusive der Orte wie der Olymp oder Hades Unterwelt. Das Abenteuer ist von Anfang bis Ende spannend! Ich kann diese Reihe nur empfehlen.


  6. Cover des Buches Im Herzen die Rache (ISBN: 9783785573778)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen die Rache

     (476)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Zum Cover: Dazu kann ich nur sagen, dass ich die Art der Gestaltung wahnsinnig ästhetisch finde. Das Model wirkt wie in einer alten Fotografie eines rumreichen Künstlers, auch wenn  die Geschichte mit dieser Art von Wirkung so gar nichts zu tun hat und demnach auch nicht mit dem Cover mithalten kann. Dennoch muss ich sagen, dass das deutsche Cover hierbei dem englischen echt voraus ist. Wenn ich nur das englische Cover gesehen hätte, hätte ich das Buch erst gar nicht in die Hand genommen. Wäre vielleicht besser gewesen, aber naja?


    Zum Inhalt: Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen. ~
    Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits mit Gabby zusammen – Ems bester Freundin.
     Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommen wird.


    Meine Meinung: Abgesehen einmal davon, dass ich kaum eine Sympathieperson in diesem Buch gefunden habe, finde ich die Geschichte rund um das Buch nicht schlecht. Es hat durchaus seinen Reiz und seine Spannung gehabt, auch wenn mich diese nicht sonderlich von sich überzeugen konnte, könnte ich mir vorstellen, dass das Buch durchaus seine Fans hat, nur eben nicht mich.

    An sich ist diese Geschichte ein typisches High-School-Teeny-Drama und wenn man so etwas mag, wird man der Geschichte auch etwas abgewinnen können. Es ist nicht sehr ausschweifend erzählt und dennoch durchlebt man jeden Tag mit Chase und Em. Einmal eben die Sicht aus der reichen Welt und einmal aus der eher armen Bevölkerung, was definitiv das Interesse in mir geweckt hat, auch wenn das nicht lange blieb. Ich hatte tatsächlich etwas emotionale und sentimentale Geschichte alá „Life is Strange“ erwartet. Ein Fehler, wie ich nur zu sehr anmerke. Das Kleinstadtgefüge war schön mitzuerleben und hatte seinen Flair und Ästhetik, doch so richtiges Interesse für die Geschichte, die Charaktere oder die Handlung, in der es vor allem um einen Selbstmordfall ging, blieben für mich bis über die Hälfte des Buches eher zäh beschrieben. Womit ich zum Besten des Buches komme: Das Ende. Dieses hat nochmal den Kick rausgerissen und mir gezeigt: „Hey, vielleicht hat die Autorin ja doch eine interessante Geschichte geschaffen?“ – Und auch wenn diese nicht für mich ist und ich die Reihe, zumindest in nächster Zeit nicht weiterverfolgen werde, bereue ich es nicht den ersten Band der Furien-Trilogie gelesen zu haben. Muss man halt wirklich mögen und für sich ausprobieren, etwas anderes kann ich nun nicht mehr groß sagen.


    Fazit: Ihr seht also, ich bin zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Zum einen mochte ich die Atmosphäre und das ästhetische in der Geschichte. Zum anderen versprach die Handlung für mich nichts, dass mich so richtig unterhielt. Das ist schade, denn ich hätte dem Buch wirklich gerne mehr Aufmerksamkeit gegönnt. So sage ich schließlich aber nur, dass man es nicht gelesen haben muss, es einen aber nicht umbringt, wenn man es trotzdem  tut. Deshalb 2,5 Sterne von mir daher für „Im Herzen die Rache“ von Elizabeth Miles.

  7. Cover des Buches Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (ISBN: 9783551557285)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

     (1.835)
    Aktuelle Rezension von: Hokuto

    Die Handlung setzt ein Schuljahr später an. Percy träumt das sein bester Freund Grover in großer Gefahr schwebt. Auf seiner Suche nach Pan wird Grover scheinbar von einem Zyklopen gefangen gehalten und hat nur noch wenige Tage zu leben. Sind es nur Albträume oder sind es vielleicht Visionen. Percy erfährt zudem, dass er einen Halbbruder hat, der ein Zyklop ist. Als ob das nicht genug wäre hat jemand Thalias Baum vergiftet und der Schutz um das Camp schwindet. Es droht von Monstern überrannt zu werden. Zusammen mit Annabeth und seinem neuen Halbbruder Tyson begibt sich Percy also auf eine gefährliche Rettungsmission im Meer der Monster.

    Der Schreibstil hat sich nicht verändert und ist nach wie vor flüssig.
    Die Geschichte ist spannend und mit vielen liebenswerten neuen Charakteren gespickt. Allen voran Tyson, Percys Halbbruder.
    Ich fand es schön zu lesen, wie Tyson an Percy hängt, dieser sich damit allerdings schwer tut. Sich Anfangs sogar schämt einen Zyklopen in der Familie zu haben. Nach und nach lernen sich die beiden kennen und Percy stellt fest, dass er an seinem Bruder mehr hängt, als er es je für möglich gehalten hätte.
    Ich fand auch schön das die komischen Elemente nicht zu kurz kamen und auch hier die Gegner den Protagonisten alles abverlangen!
    Das Buch hatte ich wieder viel zu schnell ausgelesen und bin hellauf begeistert!
    Ich kann es nur empfehlen!


  8. Cover des Buches Funkeln der Ewigkeit (ISBN: 9783959672504)
    Jennifer L. Armentrout

    Funkeln der Ewigkeit

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Tja, was soll ich sagen. So einen Wandel an Gefühlen habe ich eher selten. Es kann immer an mir und meinen Lebensumständen liegen und weniger an der Qualität des Textes, aber irgendwie war die Luft raus. Josie und Seth gingen mir teilweise sehr auf den Keks, Seiten wurden mit Sexszenen gefüllt, weil es anscheinend nichts sonst zu erzählen gab und dann das Ende. Alles passiert Schlag auf Schlag, wird abgebügelt, um dann noch mal einen Showdown rauszuhauen, der auch viel zu kurz und lieblos hingeschrieben wird, nur um Platz zu haben, um immer wieder und immer wieder darauf aufmerksam zu machen, wie scharf sich Josie und Seth finden. Ok, I got it. Jennifer Armentrout ist eine begnadete Autorin im Themenfeld der romantischen Literatur, das beweist sie hier eindrucksvoll, aber auf fantastischer Ebene könnte sie noch etwas nachlegen. Das Konstrukt war für vier Bände einfach zu wenig, um sie durchgängig mit Gehalt und Action zu füllen – also außerhalb von Josies und Seths Bett versteht sich. Ich fand es übrigens auch sehr scheiße, dass – SPOILER – Erin/Irin erst hier wieder von den Toten aufersteht und Josie zur Seite steht. Ich hätte mir mehr tiefgehendere Beziehungen gewünscht als nur die von Josie und Seth, d.h. einen echten Freund für Seth, mit dem er sich austauscht, das Gleiche für Josie. Nicht nur das ganze Oberflächliche oder Angedeutete. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Komplexität gewünscht – in der Handlung und bei den Figuren. Götter und New Adult sind für mich noch immer eine unschlagbare Kombination und ich kann auch definitiv nicht abstreiten, dass ich die eine oder andere Träne vergossen habe oder die eine oder andere heiße Szene mit Kribbeln verfolgt habe, aber irgendwie hat es nicht gereicht, um mich konstant bei der Stange zu halten. Zu oft war ich genervt und fand auch die Turboentwicklung in Josies und Seth Beziehung einfach viel zu viel. Vielleicht habe ich deswegen vor fünf Jahren nicht durchgehalten und die Reihe nicht beendet. Wer weiß. Ein Band weniger hätte dieser Reihe nicht geschadet. Trotz allem bin ich von der Autorin angetan und werde weiterhin Bücher von ihr lesen. Schließlich wartetet ihr neustes Werk „Blood & Ash“ auf mich, dass schon von so vielen angepriesen wurde…

  9. Cover des Buches Im Herzen der Zorn (ISBN: 9783785573785)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen der Zorn

     (147)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-

    "Im Herzen der Zorn" ist der zweite Band der Furien-Trilogie.

    Wie schon sein Vorgänger überzeugt der Teil mit Spannung und Geheimnissen.


    Nachdem der erste Band schon eine Weile her war, hatte ich zunächst Probleme die einzelnen Charaktere zuzuordnen. Doch mit der Zeit lichteten sich die Fragezeichen und ich fand wieder in die Geschichte. Neben Emily, die man bereits aus dem ersten Band kennt, lernt man nun auch Skylar als Protagonistin kennen. Sie ist neu in der Stadt und versucht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Worin ihr Geheimnis liegt erfährt man lange nicht, aber natürlich wissen die Furien davon und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

    Alle Personen in der Geschichte hängen irgendwo zusammen, sind befreundet, dennoch entstehen zwei Lager. Zum einen Skylar, die die Furien noch nicht kennt und, ohne es zu ahnen, anfängt einer von ihnen zu vertrauen. Und da ist Emily, die verzweifelt versucht die Furien aufzuhalten und ihre Welt wieder in normale Bahnen zu lenken.

    Man erfährt in diesem Band relativ wenig neues über die Furien, sie spielen eine erstaunlich nebensächliche Rolle. Aber sie schaffen es, mit kleinen gezielten Aktionen gleich mehrere Leben ins Chaos zu stürzen.


    Besonders am Ende fährt die Autorin nochmal richtig auf. Es wird sehr spannend, etwas verwirrend und endet schließlich dramatisch. Um den dritten Band kommt nun als Leser nicht mehr herum. Man MUSS einfach wissen wie es weiter geht und welches Opfer sich die Furien nun suchen werden.

  10. Cover des Buches Göttlich 1. Göttlich verdammt (ISBN: 9783791526256)
    Josephine Angelini

    Göttlich 1. Göttlich verdammt

     (4.525)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Ich kann den Hype um dieses Buch beim besten Willen nicht nachvollziehen. Habe ich irgendwie ein anderes Buch gelesen, als die anderen? Anders kann ich mir die vielen positiven Rezensionen nicht erklären.

    Die Protagonistin ist nervig, ihre Handlungen und Gedanken sind oft nicht nachvollziehbar und sie denkt nicht weiter als über ihre eigenen Schuhspitzen hinaus. Außerdem geht sie davon aus, dass niemand sie leiden kann, dabei nennen ihre Mitschüler sie sogar die Himmliche Hamilton so schön ist sie und obwohl sie Augen im Kopf und ein überdurchschnittlich gutes Gehör hat bekommt sie davon natürlich nichts mit. Nee ist klar. Generell wird die Protagonistin, als schönster Mensch ever beschrieben. Makel scheint es bei ihr zumindest Äußerlich nicht zu geben.

    Die anderen Charaktere blieben für mich alle relativ flach, außer vielleicht noch der Antagonist.

    Der Schreibstil hat mir leider auch überhaupt nicht gefallen. Ich habe das Buch aber vor einigen Monaten gelesen und kann jetzt nicht mehr genau sagen woran es lag. Was ich noch weiß ist, dass mir auch der Humor in dem Buch gefehlt hat.

    Alles in allem hat es mich seehr an Twilight erinnert, nur dass die nervige Protagonistin für mich nicht durch gute Nebencharaktere ausgeglichen werden konnte.

  11. Cover des Buches Im Herzen die Gier (ISBN: 9783785573792)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen die Gier

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten
    》INHALT:
    Die Temperaturen sind mild in Ascension, der idyllischen Kleinstadt, die Fehler nicht verzeiht. Doch der Frühling bringt kein neues Leben, sondern drückt gierig wuchernd alles nieder, was sich den Rachegöttinnen entgegenstellt. Der Albtraum, den Emily Winters seit Monaten durchlebt, scheint kein Ende zu nehmen. Noch immer treiben die drei Furien ihr tödliches Spiel mit den Bewohnern von Ascension - und sie hassen es, zu verlieren. Obwohl sie erbittert gegen den Einfluss der Rachegöttinnen kämpft, wird Emily ihnen immer ähnlicher. Und ihr bleiben nur noch wenige Tage bis zu ihrer endgültigen Verwandlung. Dunkle Visionen haben den geheimnisvollen Crow fest im Griff. Steht er auf Emilys Seite oder auf der der Furien? JD erkennt endlich, dass er Emily noch immer liebt, und tut alles, um sie zu retten. Doch begreift er wirklich, worauf die Racheschwestern aus sind? Wir alle tun Dinge, die uns irgendwann leidtun - aber manche büßen mehr als andere.

    》EIGENE MEINUNG:
    Die Reihe hat mich gleich zu Beginn mit ihren tollen Covern gefangen genommen! Auf jedem sieht man eine andere junge Frau, im Retro-Schick und vor einer tapezierten Zimmerwand, mit einer Tasse in der Hand. Der Bereich um den Titel ist dabei immer gleich gehalten, die fleckige Wand hinter der Frau ändert bei jedem Teil die Farbe. Über dem Titel ist eine rote Orchidee zu erkennen, die auch im Buch eine große Rolle spielt. Insgesamt wirken die Cover auf mich immer leicht konservativ und wie aus der Zeit gefallen. Irgendwie auch bedrohlich… So ging es mir auch innerhalb der Geschichte das ein oder andere Mal! Wert ist es auf jeden Fall auch einen Blick unter den Schutzumschlag zu werfen! Das feine Muster passt perfekt zu meinem Gefühl für diese Reihe! Beim diesem Abschluss der Trilogie ist der Hintergrund in waldgrün gehalten, das Mädchen hat kurzes frisiertes Haar und trägt eine weiße Bluse mit Perlenkette. Ihr Blick ist dem Leser nach links abgewandt.
    Normalerweise schreibe ich in meinen Rezensionen den Inhalt in eigenen Worten, aber auch hier findet der Klappentext für mich genau genug und auch die passenden Worte, so dass ich ihn so übernehme. Er ist wieder etwas lang und verrät mir fast etwas zu viel.

    Nach den ersten zwei Bänden habe ich mir so richtig auf das Finale der Geschichte gefreut und ich wurde in weiten Teilen nicht enttäuscht. Es ist wieder mystisch, gruselig und spannend! An einer Stelle fühlte ich mich sogar regelrecht wie einem Horrorfilm. Auch spielt die Liebe erneut zwar eine Rolle, aber nicht in Form einer kitschigen Teenie-Geschichte.
    Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen. Bereits „ausgeschiedene“ wurden nochmals beleuchtet, über die „Überlebenden“ hat man hinzugelernt. Vor allem war es toll, dass sie sich selbst mehr miteinander beschäftigen, sich hinterfragen, wachsen und zusammen arbeiten! Es ist nie fröhlich, kindlich oder leicht, aber die Fäden laufen langsam aber stetig zusammen! Emily, JD und Crow rücken in den Mittelpunkt. Ich war aber auch froh darum, dass Gabby nicht außen vor gelassen wurde. Sie ist mir nach wie vor ein lieber Charakter! Emily bemüht sich wieder mehr um sie und sieht immer mehr wie gut sie es im Leben eigentlich hat. Ansonsten war ich sehr froh, dass sich keine wirkliche Dreiecksgeschichte entwickelt hat. Es ist zwar auch nicht ganz von der Hand zu weisen, hat aber keinen größeren Raum eingenommen oder Drama ausgelöst. Am Ende muss ich sagen war es mir dann sogar zu leicht gelöst: Ein Satz, ein Wisch und alles weg und alles für alle passend… Naja… Außerdem hätte sich so viel früher klären und verstehen lassen hätten die Charaktere doch bloß mal ALLE und ausführlich miteinander geredet! Die Furien gehen zum Teil etwas unter – ich hätte mir da schon noch den ein oder anderen gemeinsamen Horror-Auftritt mehr vorgestellt.

    Das Ende war ansonsten gut gewählt. Es kommen noch mal ganz neue Komponenten ins Spiel, die Charaktere werden alle miteinbezogen, es geschehen Dinge die ich so nicht erwartet hätte. Auch der Schauplatz hat mir gut gefallen. Crows Vorahnungen und vieles mehr locken einen auch halb auf die falsche Fährte – es hat Spaß gemacht und war für mich nicht vorhersehbar. Es hätte für mich ruhig noch etwas länger dauern dürfen und mehr Dialoge beinhalten. Vor allem die Furien bleiben mir eigentlich zu blass und der alte Rachedurst, der solche Opfer gefordert hat, war nicht mehr so präsent. Der kurze Epilog war mir, wie schon angedeutet, dann zu Friede, Freude, Eierkuchen ohne wirklich noch mal ins Gewicht zu fallen. Das hinterlässt bei mir einen leicht faden Beigeschmack. Aber es bleibt ein sehr guter Abschluss von einer außergewöhnlichen Jugendbuchreihe.

    Der Schreibstil hat mich wieder schnell in seinen Bann gezogen obwohl Teil 2 schon einige Zeit her war. Er ist locker und flüssig zu lesen und hat dabei doch einen Touch von einem fesselnden Thriller. Es war spannend, geheimnisvoll und manchmal zum Luft anhalten! Die Erzählung ist dabei wieder in mehrere Akte gegliedert und findet aus Emilys und diesmal JDs Sicht statt. Sie setzt kurz nach dem letzten Teil wieder an.


    》FAZIT:
    Ein sehr guter Abschluss für eine außergewöhnliche Jugendbuchreihe. Mir hat besonders das Zusammenspiel der einzelnen Handlungsstränge und Charaktere gut gefallen. Es gab schöne Gruselmomente, Nachforschungen, Aha-Momente, Klärungen offener Fragen und ein nicht vorhersehbares Ende. Dieses und der Epilog hätten aber ruhig noch etwas ausgebaut werden dürfen.
  12. Cover des Buches Jenseits (ISBN: 9783442379675)
    Meg Cabot

    Jenseits

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Gedankenflüge

    Diese Geschichte reiht sich in die Bücher ein die sich mit Göttern befassen. Und ich liebe solche Geschichte ja, wer mich kennt, oder mein alten Blog auch schon verfolgt hat weiss, das ich diese verschlinge. Klar gefällt mir das ein oder andere besser als andere aber eigentlich wurde ich noch nie enttäuscht. Aber worum geht es jetzt in dieser Geschichte? 

    Nun, hier begleiten wir Pierce durch ihre Zeit nach dem Unfall bei dem sie auch starb. Während des Buches erfahren wir nach und nach was genau passiert ist und vor allem was sie während der Zeit, in dem sie Tod war, erlebt hat. Die Autorin greift hier das Thema der Nahtod-Erfahrung auf, was ich natürlich sehr spannend finde, also das Thema. Klar hat sie dieses in eine fantastische Geschichte gepackt aber dennoch verändert dieses Erlebnis das Leben dieser Menschen, genau so ist das Leben von Pierce nicht mehr das selbe wie zuvor. 

    Nach dem die Ärzte sie also wieder zurück geholt haben erzählt sie den Ärzten und ihrer Mutter von ihrem Erlebnis und keiner glaubt ihr. Die Ärzte tun dies ab in dem sie sagen das es nur die Chemie im Hirn ist, diese rufe Halluzinationen hervorruft währen das Hirn abstirbt. Und das es alles eingebildet war, doch sie hat einen Beweis von da mit gebracht, von der anderen Seite, der Unterwelt, denn sie war dort und konnte fliehen. Und der Diamant an ihrem Hals, welcher sie vor dem Bösen schützen soll, ist der Beweis. Sie hat ihn von John Hayden bekommen. Einem mysteriösen jungen Mann den sie damals schon mit 7 Jahren kennen gelernt hat. 

    Die Idee ist sicher nicht neu, Göttergeschichten gab immer schon, auch das Thema Tod kommt immer mal wieder vor, auf irgend welche Art, auch wenn es nur als Metapher erscheint. Es ist ein Thema das sich tief im kollektiven Seelenbewusstsein eingeprägt hat. Die Frage was nach dem Tod passiert. 

    Aber ich fand die Umsetzung echt gelungen und fand es wirklich spannend. Es passiert ständig was und man fiebert mit Pierce mit. 

    Prota- und Antagonisten & Co

    Mir ist Pierce schnell ans Herz gewachsen, obwohl sie mir manchmal auf den Geist ging *gg* Aber das darf sie auch, denn sie ist noch jung, hat viel erlebt und nichts läuft grade so wie es eigentlich sollte. Sie versucht wirklich das alles um wieder in die Spur zu kommen, aber es ist leider nicht so einfach. Es ist schwer an einem neuen Ort wieder von vorn zu beginnen und niemanden zu haben dem man sich anvertrauen kann, weil alle eh nicht glauben was man erzählt. Was ich auch toll finde, sie wird während der Geschichte doch immer erwachsener, denkt etwas weiter als nur bis zum Tellerrand und denkt auch mal darüber nach wie es vielleicht dem anderen geht. Sieht hinter die Maske. 

    Und natürlich John Hayden. Der mysteriöse, attraktive junge Mann, der Pierce zu verfolgen scheint. Die Autorin hat ihn wohl als Antagonist angelegt. Stur, voller Emotionen und impulsiv und dennoch empfand ich ihn nie als böse oder schlecht. Auch wenn er nicht grade dem netten Jungen entspricht der nebenan wohnt. 

    Die Autorin Schaft es die Emotionen und Gefühle zu transportieren und das macht die Geschichte spannend. Man kann mitfiebern, sich ärgern. Man spürte die Unsicherheit aber auch die Hoffnung auf ein neues, unbeschwertes Leben.

    Die Sache mit dem Text

    Ich mag den Schreibstil von Mag Cabot. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Und ist auch dem Alter und der Geschichte angemessen. Auch die Länge der Kapitel sind angemessen, nicht zu lang und werden immer von einer Strophe aus Dante’s Göttliche Komödie eingeleitet, die zum Thema des Kapitels passt. 

    Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

    Hier möchte ich das Cover als erstes Loben. ich mochte es wirklich. Der Stil wie es gezeichnet ist hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Leider hat sich der Verlag dann ab dem 2. Teil für einen total anderen Stil entschieden der nicht mehr zum ersten passt und der mir auch nicht mehr so gefällt. Diese sehen aus wie alle anderen auch. Schade. 

    Der Originaltitel „Abadon„gefällt mir auch besser, er ist nicht neutraler als „Jenseits“, sondern würde den Todesengel bezeichnen. Denn das Jenseits ist nur ein winziger Teil der Geschichte. Denn als ich das Buch zum ersten mal gesehen habe, hab ich mir eine andere Geschichte vorgestellt. Vielfach bewirkt ja der Titel eines Buches schon welche Erwartungen wir an eine Geschichte haben. Aber keine Angst, hier wird man nicht total in die Irre geführt

    Spannend war es auf alle Fälle und das von Anfang bis zum Ende. Den man erfährt nicht häppchenweise etwas über John, sondern begleitet Pierce durch ihre schwere Zeit des Neuanfangs. 

    Leider merkte ich erst gegen Schluss das es wohl mehr als ein Teil gibt. Denn das ich endet mit einem Cliffhanger. Leider gibts die Bücher nicht mehr, nur noch als eBook, also werd ich bei Gelegenheit mir diese dann holen, denn ich will wirklich wissen wie es weiter geht. Und ich denke ich werde auch noch andere Bücher von ihr genauer angucken. Ich muss ja gestehen, ich kannte die Autorin zuvor gar nicht *hust*

  13. Cover des Buches Ravenwood - Die Schule der Nacht (ISBN: 9783442477715)
    Mia James

    Ravenwood - Die Schule der Nacht

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn
    Ravenwood - Die Schule der Nacht
    (Band 1 der Ravenwood-Triologie)
    von Mia James

    Ravenwood - Die Schule der Nacht ist ein ausgezeichnet geschriebenes Buch, es wurde bestückt mit großartigen Charakteren und einer fantastischen Szenerie. Es schmerzt mich, dass ich so viel Kritik üben muss.

                                          ***********************************

    Die Hintergrundgeschichte ist gut, aber die Umsetzung weist leider große Lücken auf. Allein der Titel des Buches lässt mich den Kopf schütteln. Das alleine würde mich nicht sehr stören, aber als das Buch endlich an dem Punkt ankam, wo die Existenz der Vampire aufgedeckt wurde, hatte ich das Gefühl, dass Mia James selbst nicht wusste, wie sie es angemessen umsetzen sollte. Attribute wie kindisch, lächerlich und überspitzt kamen mir in den Sinn und das in erster Linie auf Aprils Verhalten gemünzt. Der Versuch sie realistisch auf das Thema Vampire reagieren zu lassen, ist meiner Meinung nach fehlgeschlagen.

    Kurz darauf folgt die Entdeckung, dass April selbst eine Besondere Rolle spielen soll. Vampirjägerin, Retterin der Welt, das Wort Prophezeihung fällt ... Das ist zu dem Zeitpunkt kein bisschen ernstzunehmend. Leider.

    Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Gabriel und April ist vorsichtig ausgedrückt missglückt. Diesen Teil mag ich am Wenigsten an dem Buch. Durch das großartige Ende wurde zum Glück einiges wieder reingeholt: Gabriel und April haben ihr Happy End; die Frage um William Dunnes Mörder wurde geklärt; das Gleichgewicht zwischen den Arten wurde durch das Auftreten von Miss Holden, Aprils Lehrerin, wieder hergestellt. Nebenbei wurden glücklicherweise endlich einmal einige Fragen beantwortet. Streckenweise war es nämlich leider eher nervig, dass die Fragen, Geheimnisse und Verschwörungstheorien sich in den Himmel türmten. 

                                          ***********************************

    Wirklich beeindruckt hat mich der Schreibstil von Mia James und ihre feinfühlige Art, Aprils Gedanken und ihr Wesen zu beschreiben. Traurig gestimmt hat mich, dass einige Gespräche dazu geführt haben, dass ganze Kapitel im Mittelteil nicht gelungen sind. Die Entwicklungen am Ende des Buches haben mein Feedback von 3 Sternen zurück auf 4 gebracht.

    Das Buch ist sehr gelungen, wenn es mich auch manchmal zum Kopfschütteln gebracht hat. Abschließend möchte ich sagen, dass es so manche emotionale Höhe- und Tiefpunkte hatte. Und zwar auf mehrere Arten und Weisen.

    4/5 Sterne
  14. Cover des Buches Das verbotene Eden 3 (ISBN: 9783426513132)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 3

     (172)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Nachdem Band 2 mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, habe ich natürlich direkt zu Band 3 gegriffen und musste erst mal weiter leiden, weil das Buch mit einer Rückblende vor der Zeit der Geschlechtertrennung anfängt. Uff … der Autor weiß wirklich, wie man Spannung aufbaut und hält.


    Der Kampf der Geschlechter geht seinem Höhepunkt entgegen. Die Frauen rücken immer weiter in die Stadt der Männer vor, da treffen der Abt des Klosters und eine alte Heilerin aufeinander - und machen eine unglaubliche Entdeckung. Kann es gelingen, die Zeit zurückzudrehen?


    Das Buch wird, genauso wie Band 1 und 2, hauptsächlich aus den Sichten der beiden Hauptcharaktere erzählt (in diesem Fall Ben und Magda), aber zu großen Teilen wird hier auch die Geschichte von Gwen und Logan weitererzählt, die im vorigen Band ja kein Happy End bekommen haben.


    Die Geschichte schließt nahtlos an Band 2 an, nachdem die Rückblende vorbei ist, und geht deshalb genauso rasant weiter. Außerdem spielt ein wesentlicher Teil unterhalb der Alten Stadt und führt einen damit noch weiter in die Welt der Bleichen … wirklich widerliche Kreaturen. Mir läuft jetzt noch ein Schauer über den Rücken, wenn ich an sie denke. Die Spannung bleibt im gesamten Buch konstant hoch. Man weiß nie, welche Seite im Kampf jetzt vorne liegt und fiebert die ganze Zeit mit, weil man durch die unterschiedlichen Sichten geplante Schachzüge des Inquisitors offenbart bekommt, von denen die Frauen noch nichts wissen und sie schon förmlich in ihr Verderben rennen sieht. Aber der Autor versteht sich aufs Beste darauf, das Blatt ein ums andere Mal zu wenden.


    Eine großartige Reihe (hier und da mit kleinen nicht ganz so realitätsnahen Allüren), die mich mehr überrascht hat, als ich gedachte hätte. Das Ende ist rund und das werden garantiert nicht die letzten Bücher gewesen sein, die ich von diesem Autor gelesen habe.


    Fazit

    »Das verbotene Eden – Magda und Ben« von Thomas Thiemeyer bringt die Trilogie mit atemloser Spannung zu einem tolle Ende, das man nicht verpassen sollte. Der Schreibstil und die Welt sind großartig und lassen einen hautnah an der Seite der Protagonisten stehen. Definitiv eine Empfehlung meinerseits.

  15. Cover des Buches Im leuchtenden Sturm (ISBN: 9783745701203)
    Jennifer L. Armentrout

    Im leuchtenden Sturm

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Die Sucht hat mich in ihren Fängen und ich kann kaum noch etwas anderes tun als Lesen. Es ist wunder- und grauenvoll zugleich. Man schafft so wenig, wenn man stundenlang dasitzt und liest… Sei es drum. Ich liebe diese Geschichte! Götter und eine heiße Liebesgeschichte – eine unschlagbare Kombination. Bei der Liebelei gibt es ein wenig hin und her, was aus seiner und ihrer Unsicherheit herrührt und bei der Action gilt es einiges zu verkraften. Josie wird von Seth und anderen als Halbgöttin trainiert, es wird aber deutlich, dass sie sich bald auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen müssen. Ich stehe auf die knisternden Szenen, aber genauso auf die harte Action. Mich interessiert brennend, wie sich alles entwickelt und gleichzeitig leide, liebe und verzweifle ich an der Liebesgeschichte. Einige wichtige und schockierende Neuigkeiten kommen ans Tageslicht und schlussendlich bricht mir Seth wieder einmal das Herz. Auch wenn ich einige Szenen und Dialoge hart an der Grenze des Machbaren finde, mag ich den fordernden und humorvollen Schreibstil der Autorin. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Liebesgeschichte, die durch alles drum herum gestärkt unterfüttert wird. Ich ahne nach dem Ende dieses Buches, dass mir das nächste – zumindest anfänglich – nicht gefallen wird, doch weder das noch irgendetwas anderes wird mich davon abhalten, meiner Sucht weiter zu frönen.

  16. Cover des Buches Starcrossed (ISBN: 9780062011992)
    Josephine Angelini

    Starcrossed

     (72)
    Aktuelle Rezension von: obsessed_book_lover

    Z u s a m m e n f a s s u n g :

    Helen Hamilton has spent her entire sixteen years trying to hide how different she is - no easy task on an island as small and sheltered as Nantucket. And it's getting harder.

    Nightmares of a desperate desert journey have Helen waking parched, only to find her sheets damaged by dirt and dust. At school she's haunted by hallucinations of three women weeping tears of blood... and when Helen first crosses paths with Lucas Delos, she has no way of knowing they're destined to play the leading roles in a tragedy the Fates insist on repeating throughout history.

    As Helen unlocks the secrets of her ancestry, she realizes that some myths are more than just legend. But even demigod powers might not be enough to defy the forces that are both drawing her and Lucas together—and trying to tear them apart.

    Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe! Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …


    B e s c h r e i b u n g  i n  3   W o r t e n :

    Starcrossed

    Mythologie

    Träume


    M e i n  F a z i t :

    Starcrossd / Göttlich verdammt gehört einfach zu meinen absoluten Lieblingsbüchern! Die Geschichte von Lucas und Helen berührt mich einfach immer wieder aufs neue! Die Geschichte über die Griechische Mythologie, die starcrossed lovers, die liebe die schon bis ins antike Griechenland zurückzuführen ist! Einfach unglaublich! Da ich nun die Bücher auf Englisch, sowie auf Deutsch gelesen habe, kann ich einfach dazusagen, dass mir der Schreibstil unglaublich gut gefällt! Ich bin von Anfang an in der Geschichte drin gewesen und konnte mich in wirklich jeden einzelnen Charakter hineinversetzen! Durch dieses Reihe, bin ich dass erste mal so richtig mit der griechischen Mythologie in Verbindung gekommen und seitdem interessiere ich mich sehr dafür.

    Starcrossed / Göttlich wird definitiv eine Reihe sein, die ich immer und immer wieder lesen werde. 

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Reihe definitiv zu jedes mal zu meine Highlights zählen wird und ich Helen und Lucas nie vergessen werde. 


  17. Cover des Buches Ravenwood - Gefangene der Dämmerung (ISBN: 9783442478422)
    Mia James

    Ravenwood - Gefangene der Dämmerung

     (55)
    Aktuelle Rezension von: ilona89

    Klappentext:

    Spannung und Romantik pur Als April mit ihrer Familie in den schicken Londoner Vorort Highgate zieht, hofft sie auf ein glamouröses Leben. Doch dann kommt alles anders als gedacht: Ihr Vater fällt einem heimtückischen Mord zum Opfer, und April selbst musst feststellen, dass sie an ihrer Schule von Vampiren umgeben ist. Vampire, die durchaus nur Böses im Sinn haben. Bis auf Aprils große Liebe Gabriel. Doch Gabriel liegt im Sterben. Mit aller Macht versucht April ihn zu retten – und muss sich am Ende entscheiden: Wie hoch ist der Preis, den sie für ihre Liebe zahlen will?

     

     Erster Satz:

    Er verfolgte sie.  

     

     Meine Meinung:


    Da es schon länger her ist, dass ich den ersten Band dieser Trilogie gelesen habe, hatte ich natürlich die Befürchtung, nicht mehr in die Geschichte reinzukommen. Zum Glück war das überhaupt nicht der Fall, denn die Fortsetzung geht spannend, actionreich und sehr emotional weiter und man befindet sich sofort mittendrin im Geschehen.  

    Die Charaktere haben sich in diesem Band weiter entwickelt, vor allem bei der Protagonistin April merkt man, wie erwachsen sie mittlerweile handelt und überlegt. Sie ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, genauso wie Gabriel, den ich unglaublich sympathisch finde. Durch die vielen Dialoge konnte ich auch Aprils Freunde besser kennen lernen und sie erschienen mir auch viel lebendiger als im ersten Band.  

    Die Handlung ist im Gegensatz zum ersten Teil deutlich spannender und es gibt kaum noch Stellen, die sich endlos in die Länge ziehen, wie das beim Vorgänger der Fall war. Auch inhaltlich ist das Buch sehr bemerkenswert, denn es passiert unglaublich vieles, sodass man einfach nie mit Langweile zu kämpfen hat. Ich war von der Welt der Vampire und Furien begeistert und die grausamen und erschütternden Morde, sowie die Sorge um Aprils große Liebe Gabriel ließen nicht zu, dass ich das Buch aus der Hand lege.

    Die Umsetzung der vielen Ideen der Autorin fand ich ebenso absolut gelungen und perfekt durchdacht! So gab es viele interessante Wendungen, auf die ich nicht gekommen wäre und die mich sehr überrascht haben. Auch wurden in diesem Band so einige Geheimnisse enthüllt, aber es gibt noch ein paar offene Fragen, die wohl im letzten Teil enthüllt werden und ich bin schon sehr gespannt darauf zu erfahren, was hinter all dem steckt.  

    Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und bildgewaltig geblieben. Ich fand die vielen Beschreibungen sehr detailliert und passend gewählt, sodass ich mir die Umgebung, in der April lebt, bestens vorstellen konnte.  

    Am Ende überschlagen sich viele Ereignisse und es wird noch einmal richtig spannend! Somit steht natürlich fest, dass ich so bald wie möglich den 3. und letzten Band lesen muss und werde! :)  

     

    Zitat:

    "...Du hast bestimmt deine Gründe. Aber nach zwanzig Jahren als Polizist habe ich eines gelernt: Geheimnisse sind wie Geschwüre. Je länger man sie ignoriert, verschweigt und so tut als würden sie einem keine Schmerzen bereiten, desto länger können sie eitern. Und irgendwann machen sie einen krank. Man kann Geheimnisse nicht für immer für sich behalten, April. "  

     

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr schön und optimal gewählt. Das Weinrot, das hier dominiert, sorgt für eine düstere Stimmung und passt auf jeden Fall zu der Geschichte. Auch die Grabsteine im Hintergrund spielen eine wichtige Rolle und stellen somit einen Zusammenhang zum Inhalt dar.  

     

    Fazit:

    Ravenwood gehört zu meinen absoluten Lieblingstrilogien! Obwohl der erste Band noch seine Längen aufweist, ist der zweite Teil deutlich besser und vor allem - spannender! Dem Leser wird inhaltlich viel geboten und es ist unmöglich, mit den sympathischen und facettenreichen Protagonisten nicht mitzufiebern! Zudem gefällt mir der Schreibstil der Autorin Mia James unglaublich gut! Von mir gibt es deshalb heute 5 von 5 möglichen Sternen! Absolut empfehlenswert!  

     

    Weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Ilys Bücherblog  

  18. Cover des Buches Furien (ISBN: 9783865521361)
    Richard Laymon

    Furien

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Bookilicious

    *Inhalt*
    "In unseren Städten lauern Bestien! Ein Kinobesuch wird für Marty zum schlimmsten Albtraum, als sie den Kerl sieht, der hinter ihr sitzt. Willy der Mann, der vor zehn Jahren in ihre Wohnung einbrach und sie vergewaltigte. Er ist raus aus dem Gefängnis. Er ist auf der Jagd nach ihr. Willy ist eine Furie ... FURIEN ein Kurzroman und 12 weitere Begegnungen mit dem Grauen. Mit einem Vorwort von Dean Koontz, in dem er uns einiges über das Familienleben der Laymons verrät." (Quelle: Amazon)
      
    *Erster Satz des Kurzromanes "Unholde"*
    "Willy hatte sich die Fensterscheibe für den Schluss aufgehoben."


    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 352 Seiten
    Verlag: Festa Verlag
    ISBN: 978-3865521361
    Preis: Ausverkauft (Taschenbuch) / 6,99 € (E-Book)


    *Infos zum Autor*
    "Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. In den 60ern zog seine Familie nach Südkalifornien. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro.


    Erste kürzere Werke, zumeist Thriller oder Kriminalgeschichten, erschienen zu Beginn der 1970er in Magazinen wie Ellery Queen, Alfred Hitchcock und Cavalier. Bereits damals verwendete Laymon, vorsichtig zunächst noch, Elemente des Grotesken und Bizarren. Erst später begann er mit dem Schreiben geradliniger Horrorstories, ohne sich explizit um Genregrenzen zu kümmern.
    Der Roman The Cellar (1980) entwickelte sich zum Bestseller. Zahllose Taschenbuch- und Hardcoverausgaben machten den Titel um das Beasthouse in Malcas Point zum erfolgreichsten des Autors.
    Laymon schrieb etwa 50 Romane und sein Ruf wuchs beständig, bis er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb." (Quelle: Festa)


    *Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
    Ich mag das Programm des Festa-Verlages und lese mich gerade querbeet durch deren Sortiment... gerade Richard Laymon interessiert mich, da ich schon viel von ihm gehört habe, außerdem nehme ich gerade an der Festa/King/Laymon Challenge von Lenas Welt der Buecher teil - da bot es sich doch an, endlich mal zu einem seiner Werke zu greifen! 


    -> Cover: 
    Ein gruseliges Cover, dass mich ein wenig an "The Ring" erinnert - vermutlich wegen der schwarzen Haare, die ins Gesicht hängen... dennoch gefällt es mir unglaublich gut.


    -> Story + Charaktere: Allein schon das Vorwort von Dean Koontz ist ein wahres Vergnügen - mit einer Menge Humor beschreibt er das Leben der Familie Laymon und bringt den Leser damit ziemlich zum schmunzeln. 


    Der Kurzroman zu Beginn des Buches gefiel mir unglaublich gut, da er trotz seiner "Kürze" von 130 Seiten nicht nur Spannung aufbaut, sondern gleich zwei unterschiedliche Erzählsprünge in die Story einbaut. Gerade wenn man vorher noch nichts von Laymon gelesen hat, so bekommt man durch diese Geschichte einen guten Einblick in seine Welt und seinen Schreibstil.


    Auch die übrigen 12 Kurzgeschichten gefielen mir sehr gut, denn sie sprühten nur so von Gewalt, Sex und/oder schwarzem Humor und jede war komplett anders, als der Vorgänger. Laymon erzählt die verschiedensten Geschichten mit den verschiedensten bizarren Szenarien, doch mitunter am meisten fasziniert hat mich die Geschichte "Joyce" bei der ein Mann seine verstorbene Frau gefriertrocknen lässt und sie unter dem Bett "hält", bis seine neue Frau bei ihm eingezogen ist - und ihm dann seine Ex vorstellt. So skurril und dennoch faszinierend, dass ich mir deutlich mehr Story gewünscht hätte - einfach, weil ich die Idee so genial fand. Auch die anderen Geschichten überzeugten, wobei mir die eine mehr, die andere weniger gut gefiel - aber toll fand ich sie durch die Bank weg.


    Da die Geschichten nicht zusammenhängen, kann man sie in beliebiger Reihenfolge lesen. 


    -> Schreibstil: 
    Der Schreibstil ist angenehm, gut zu lesen und ohne schwer verständliche Begriffe. 


    -> Gesamt: 
    Insgesamt gefiel mir "Furien" von Richard Laymon unglaublich gut und ich werde in Zukunft mit Sicherheit noch mehr von ihm lesen!


    Wertung: 5 von 5 Sterne!
  19. Cover des Buches Twig im Dunkelwald (ISBN: 9783551372178)
    Paul Stewart

    Twig im Dunkelwald

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Piahz

    Da kommen wieder pure Kindheitserinnerungen auf. Eine fantastische Welt voller Gefahren und Kreaturen, so kurzweilig, dass man kaum bemerkt wie weit man schon gelesen hat. Wunderschön illustriert und spannend geschrieben, nicht nur für Jugendliche geeignet!

  20. Cover des Buches Iphigenie auf Tauris (ISBN: 9783846029688)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Iphigenie auf Tauris

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Bionoema

    Da ich ein großer Fan der Mythologie und Familienverstrickungen bin, hat mir das Stück von Goethe sehr gut gefallen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. Für Zwischendurch gut geeignet!

  21. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: BeaRa
    Cover:

    Das Cover ist schlicht und zeigt einen Mann und im Hintergrund, etwas schemenhaft einen Löwen. Dies stellt die beiden Seiten des männlichen Hauptcharakters des Buches – Lyon – dar.

    Meine Meinung:

    „Ungezähmtes Verlangen“ ist der erste Band der „Krieger des Lichts“ - Reihe, allerdings der zweite Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. „Ungezähmte Versuchung“ war mein erster Band und dummerweise der letzte der Reihe, aber das hat meine Lesefreude in beiden Fällen keinen Abbruch getan.

    Mein Problem mit „Ungezähmtes Verlangen“ war, dass ich zunächst nur schwer in das Buch hineinfand. Karas Gedankengänge und Lyons Verhalten zu Beginn waren mir etwas zu seltsam. Ich hatte ernsthaft mit dem Gedanken gespielt das Buch erst wieder an die Seite zu legen. Aber da ich bereits „Ungezähmte Versuchung“ kannte und mir das gefallen hatte, blieb ich am Ball, was sich dann auch auszahlte. Das Buch gefiel mir dann doch noch gut, obwohl mich Lyon mit seiner Zögerlichkeit etwas nervte, weil ich die ganze Zeit der Meinung war er übersieht etwas. Das Ende vom Buch war dann doch einigermaßen spannend.

    Allerdings muss ich eingestehen, dass ich mir nicht sicher bin ob ich die Reihe weiterverfolgt hätte, wenn ich diesen Band als erstes gelesen hätte. Trotz seiner nervigen Zögerlichkeit wurde Lyon mir mit der Zeit echt sympathisch, da er seine Werte nicht nur als Floskel vor sich herschiebt und mich sein Beschützerinstinkt beeindruckt hat. Mit Kara hingegen bin ich erst kurz vor Ende des Buches warm geworden, als sie sich endlich nicht mehr nur mit sich selbst beschäftigt.

    Leseempfehlung: ***

    Obwohl mir das Buch dann doch noch gefallen hat, war die Durststrecke am Anfang ziemlich groß und auch der Rest war nicht durchweg ansprechend. Nach meinem Geschmack kann man das Buch ganz gut lesen, man muss aber nicht. Im Hinblick auf den letzten Band würde ich sagen man sollte sein Glück mit dieser Reihe dennoch versuchen, auch wenn zu erwarten ist, dass sie eventuell durchwachsen ausfällt. Dieser Teil der Reihe erhält aber lediglich drei Sterne von mir, weil er mir in seiner Gesamtheit einfach zu durchwachsen war.

  22. Cover des Buches Spiegelzeit (ISBN: 9783800053193)
    Wolfgang Hohlbein

    Spiegelzeit

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Inhalt: Nichts an dem Glaslabyrinth auf dem Rummelplatz läßt Julian ahnen, dass für ihn ein gefährliches Abenteuer beginnt. Denn seine Fähigkeit, durch den Spiegel zu gehen, versetzt ihn in eine lang vergangene Zeit, und er wird Zeuge, wie der Rummelplatz in einem Flammenmeer unterging. "Dein Vater war es, der diese Katastrophe damals heraufbeschworen hat. Und nur du kannst den unschuldigen Opfern helfen, die seither Tag für Tag diesen Brand aufs neue erleben müssen. Denn dir sind dieselben magischen Kräfte gegeben wie ihm." Seinen Vater und die Menschen auf dem Rummelplatz zu erlösen ist eine schwere Aufgabe. Julian setzt all seine Kraft ein, um sie zu erfüllen.

    Cover: Keine Ahnung, was das Cover mit dem Buch zu tun hat. Wenn ich das Cover sehe, denke ich an einen Roman über die Seefahrt und nicht wirklich an einen phantastischen Roman. Zumal im Buch selbst weder Seefahrer, noch Bootsfahrten oder dergleichen zu finden sind. Ich hätte definitiv hier ein anderes Cover gewählt.

    Schreibstil: Der Schreibstil war für mich oftmals recht verwirrend. Vielleicht sollte es auch so sein, aber oftmals wusste ich gar nicht wer überhaupt wer ist. Es gab so viele verschiedene Charaktere, die dann zu allem Überfluss auch noch manchmal gut (Menschen) und manchmal schlecht (Trolle) waren, dass ich manchmal nicht mehr hinterherkam. Davon abgesehen habe ich auch oft nicht verstanden, in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt, bzw. wie Julian dorthin gekommen ist. Aber ich bin auch nicht der klassische Fantasy-Leser, vielleicht gewöhnt man sich irgendwann an so etwas.

    Die Story: Ich fand die Story leider sehr langweilig. Meiner Meinung nach wurde alles sehr künstlich in die Länge gezogen. Um das Problem mal an einem Beispiel deutlich zu machen (Achtung Spoiler!): Alle sind auf der Suche nach einem Splitter, der in den Zauberspiegel gehört. Julians Vater kennt das Versteck eines Splitters. Statt diesen aber in den Zauberspiegel einzufügen, sodass nur noch der letzte Splitter gesucht werden muss, versteckt er ihn aber. Dieser Splitter wird dann über ca. 200 Seiten gesucht, geklaut und stark umkämpft. Hätte man sich alles sparen können, wenn er gleich in den Spiegel eingesetzt worden wäre. Zumal einfach nicht deutlich wird, warum Julians Vater ihn überhaupt versteckt hat. Das ist nur ein Beispiel, aber diese Problematik zieht sich durch das ganze Buch. Vieles ist einfach nicht sinnvoll und teilweise auch einfach nur unlogisch.

    Fazit: Zuerst möchte ich kurz erwähnen, dass ich eher kein Fantasy-Leser bin. Ab und an rutsche ich mal in dieses Genre, aber ich lese eben eher realistische Literatur. Dennoch gab es auch schon Fantasy-Bücher, die mir wirklich gut gefallen haben. Spiegelzeit gehört aber definitiv nicht dazu. Das Buch war für mich einfach am Anfang total langweilig und künstlich in die Länge gezogen. Julian erlebt ein Wunder nach dem anderen, nur sein blaues Wunder irgendwie nicht (kleiner Wortwitz). Aber mal im Ernst… Warum hat sein Vater die Scherbe, die er ohnehin schon hatte, nicht einfach von vornherein in den Spiegel eingesetzt? Dann hätte man sich das ganze Drama am Ende ersparen können. Sowas macht für mich einfach keinen Sinn und dient nur der künstlichen Verlängerung der Geschichte. Nein, nein, leider so gar nicht meins!
  23. Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783150205181)
    Ovid

    Metamorphosen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lena205
    In diesem Buch wurden die Metamorphosen so ins deutsche übersetzt, dass sie für den heutigen Leser gut verständlich sind. Es handelt sich hierbei um kurze Geschichten zum Thema Verwandlung, in denen am Anfang die Götter, später Menschen die Hauptrollen sind. Dabei sind die Geschichten normalerweise nicht voneinander getrennt, sondern gehen fliessend ineinander über. Die Übersetzer haben allerdings versucht, die Bücher der Metamorphosen in kleinere Sinnabschnitte zu unterteilen, um das Lesen angenehmer zu machen.

    Insgesamt haben mir die Geschichten gut gefallen, da sie -obwohl sie sich sehr ähneln- immer anders erzählt werden(mal sehr ausfürlich, andere werden nur kurz angeschnitten. Leider kommen im Buch sehr viele Namen vor, sodass man sich unmöglich alle merken kann. Auch ist es teilweise sehr irritierend, dass in den Geschichten Menschen ebenfalls Geschichten erzählen. Wenn das Erzählte zu Ende ist, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer es zu welchem Anlass erzählt hat. Einmal kam es sogar vor, dass in einer Erzählung einer Figur eine andere Figur etwas erzählt hat! Die Übersetzung die ich gelesen habe, war für den Leser angepasst, sodass er es gut verstehen konnte. Gut hat mir außerdem gefallen, dass sehr bekannte und auch weniger bekannt Geschichten erzählt werden.

    Insgesamt also ein Buch, dass sich zu lesen lohnt, wenn man sich für die römische Mythologie interessiert!
  24. Cover des Buches Eternity (Fury) (ISBN: 9781442422285)
    Elizabeth Miles

    Eternity (Fury)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    God, she hated people like that, who managed to turn everything upside down and make their own shitty comments seem totally natural. As if she were the one who was out of line. [Seite 96]

     

    Eternity ist der dritte Teil der Fury-Reihe. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel über die ersten beiden Teile spoilern, deshalb sind meine Beschreibungen vielleicht ein wenig vage. In jedem Fall kämpft Emily noch immer gegen die Furys, mit der Unterstützung weiterer Personen, die an die Existenz der drei Wesen glauben. Doch die Furys sind stärker als gedacht und niemand weiß, was sie wirklich vertreibt. Doch Emily hat nicht mehr viel Zeit...

     

    „And maybe you don´t love me, not the way I love you. But that doesn´t change the fact that I´m going to protect you.” [Seite 356]

     

    Während ich Emily am Anfang der Reihe nicht so sehr mochte, hat sie jetzt immer mehr meine Sympathie gewonnen. Wobei ich sie nach wie vor anstrengend finde und mir ihr Gejammer (das schon besser geworden ist, aber immer noch da), auf den Keks geht. Manchmal wollte ich sie anschreien, dass sie sich zusammen reißen soll und endlich mal sich auf das konzentrieren sollte, was wirklich zählt. Aber naja.

     

    Alles in allem war „Eternity“ für mich in jedem Fall der stärkste Teil der Trilogie. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich endlich mit der Geschichte abgefunden habe, hatte ich am Anfang doch ganz andere Erwartungen an die Reihe. Richtig überzeugt hat mich in jedem Fall das Ende und die „Auflösung“. Das fand ich wirklich gelungen und wirklich gut umgesetzt. Es war eben kein völlig abstruser, aus der Luft gegriffener Kampf, den ich befürchtet hatte, sondern es war ein Ende, das einer solchen Trilogie wirklich würdig war. Schön.

    Trotz des Lobes möchte ich aber nur drei Punkte vergeben. Denn alles in allem war weder dieser Teil noch der Beste der Reihe, aber für mich nichts Besonderes. Insofern gibt es eine verdiente, mittlere Punktzahl. Und für mich die Erkenntnis, dass ich mir zukünftig Reihen genauer anschauen muss, bevor ich sie anfange. Denn es bleibt dabei: Ich hatte einfach von Anfang an eine völlig andere Erwartung, die eben enttäuscht wurde.

     

    Kurzmeinung: Die Fury-Trilogie findet in „Eternity“ ihren Abschluss, welcher der Trilogie wirklich würdig war und mich überzeugt hat.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/


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