Bücher mit dem Tag "gamer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gamer" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Feeling Close to You (ISBN: 9783736311206)
    Bianca Iosivoni

    Feeling Close to You

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Das Warten hat ein Ende: Endlich kommt Parkers Geschichte!

    Teagan hat nur einen Wunsch: endlich raus aus ihrer Heimatstadt und ans College zu gehen. Um das Geld dafür zu sparen, streamt sie nachts online Videospiele. Sie ist so gut, dass sie sogar Parker, den beliebten YouTube-Gamer, besiegt. Der will unbedingt herausfinden, wer die unbekannte Spielerin ist. Obwohl die beiden Tausende von Meilen trennen und sie zunächst nur über Chats und Nachrichten kommunizieren, knistert es schon bald heftig zwischen ihnen. Doch Teagan ist in der Vergangenheit zu oft verletzt worden - und auch für Parker sind Gefühle das Letzte, was er gerade gebrauchen kann. Dennoch können die beiden einander nicht so einfach vergessen ...

    Fazit:
    Tegan und Parker sind zwei so unglaublich starke und Liebenswerte Person. Ich konnte mich von Seite eins an in beide so gut hineinversetzen. Obwohl ich absolut keine Berührungspunkte mit Gaming Spielen habe und dazu noch zwei linke Hände dafür, konnte mich die Geschichte der beiden sofort in ihren Bann ziehen.
    Teagan ist eine so unglaublich liebenswerte Person und Protagonistin, welche ich sofort in mein herz geschlossen habe. Sie hat eine unglaubliche Persönlichkeit, mit der man sofort zurecht kommt. Zusätzlich weiß Teagan ganz genau was sie will und verfolgt ihre Träume, denn sie will Game Design studieren und lässt sich auch nicht von ihrem Das verunsichern, denn er hält nichts von Game Design.
    Und dann kommt Parker, er ist ein sehr bekannter Gamer und Streamer in der Gaming Szene. Doch auch er hat eine nicht gerade leichte Vergangenheit, denn seine Mum ist schwer Krank und er versucht sich so gut es geht sich um Sie und seinen Das zu kümmern. Er hat in dem ganzen Buch gezeigt wie unglaublich stark er ist und dass er immer für alle da sein will, auch wenn er sich selber vernachlässigt. Trotz dass er mir in dem Buch mehrfach das Herz gebrochen hat, hab ich ih. so unglaublich Lieb gewonnen.
    Dieses Buch ist definitiv mein absolutes Jahreshighlight und bekommt eine definitive Leseempfehlung von mir!
    @Bianca Iosivoni vielen Lieben Dank für dieses wundervolle atemberaubende Buch! ♥️ 

  2. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)
    Asuka Lionera

    Nemesis

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

    .

    .

    .

    Ein tolles Buch und ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu lesen, meiner Meinung nach hätte es aber noch mehr Potential. Aber ich mochte die Welt sehr. Leider hat das Ende für mich persönlich einiges wieder versaut. 


    Ich mochte dir Story wirklich sehr gerne, es war auch schön geschrieben. 

    Eine Geschichte in der Art hatte ich bisher nicht gelesen und ich mochte auch die Charakter.

    Allerdings, dieses Ende, oh man, leider hat das wirklich alles kaputt gemacht.


    Das Cover ist echt schön , aber irgendwie auch nicht herausstechend. 


    Dennoch ein absolut solides Buch.


  3. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (97)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  4. Cover des Buches Qube (ISBN: 9783462054408)
    Tom Hillenbrand

    Qube

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Der Thriller „Qube“ von Tom Hillenbrand ist die Fortsetzung von dem sehr lesenswerten ersten Teil „Hologrammatica“. Allerdings entfaltet „Qube“ leider keine solche Sogwirkung beim Lesen und wird zudem ziemlich verschachtelt erzählt, weil fünf Handlungsstränge miteinander verschränkt werden, was zahlreiche Perspektivwechsel zur Folge hat. Dies gestaltet die Lektüre recht anspruchsvoll. Etwas schade fand ich auch, dass die Hauptprotagonisten aus dem ersten Teil, Galahad Singh und Juliette Perotte, nur kurz am Rande erwähnt werden, ohne als handelnde Figuren aufzutreten. Nach meiner Einschätzung empfiehlt es sich, den ersten Teil bereits gelesen zu haben, um schneller einen Einstieg in die komplex gestaltete Zukunftsvision zu finden. „Qube“ scheint eine Art Zwischenband zu sein, ich vermute, dass noch mindestens eine weitere Fortsetzung folgt. Doch nun zum Inhalt. 

    Der erste Handlungsstrang ist der um Calvary Doyle, einen Investigativjournalisten, der auf offener Straße umgebracht wird und daraufhin als Quant mit Gedächtnislücken wiederaufersteht. Er war dabei, zum Thema Künstliche Intelligenz zu recherchieren und hat eine heiße Spur entdeckt, die ihm das Leben gekostet hat. Nach seiner Konversion versucht er die Rechercheergebnisse der letzten Wochen zu rekonstruieren. In einem weiteren Handlungsstrang steht UNO-Agentin Fran Bittner im Zentrum, die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisiert ist, und Doyle beschatten soll. Sie macht schon bald eine äußerst brisante Entdeckung im All. Eine weitere Hauptfigur, von der parallel erzählt wird, ist Clifford Torus, ein reicher Industrieller, der das sog. Descartes-Rätsel lösen will, damit sich Quants länger als nur drei Wochen außerhalb ihres Stammkörpers in einem Gefäß aufhalten können. Sollte er Erfolg haben, ließe sich der Tod überlisten. Clifford schreckt vor nichts zurück, um der Lösung näherzukommen. Eine weitere Parallelhandlung ist die um die Gamerin Persia und ihrem Gamer-Freund Jay. Sie nimmt in äußerst realistischen Holo-Simulationen an diversen Turnieren teil, blickt auf eine erfolgreiche Spielerkarriere zurück, leidet aber gerade unter einem Formtief. Sie erhält aber plötzlich die Chance, an einem sog. Ludorama-Turnier teilzunehmen, bei dem eine nahezu perfekte holographische Kampfspiel-Arena simuliert wird. Nicht zuletzt begleiten wir in einem weiteren, äußerst mysteriös gestalteten Erzählstrang den Auserwählten Franek und seine Begleiterin Marya auf ihrer Reise in das Königreich des blauen Zauberers, um diesem eine Botschaft des gelben Zauberers zu überbringen.

    [AB HIER SPOILERWARNUNG] Insgesamt reicht der Roman leider nicht an den ersten großartigen Teil heran, was verschiedene Gründe hat. Ein Grund ist, dass der Autor es meiner Meinung nach leider nicht schafft, die fünf erwähnten Handlungsstränge so miteinander zu verbinden, dass klar wird, wie genau sie nun eigentlich zusammenhängen. Einerseits tritt die Handlung um Calvary Doyle im Laufe des Buchs total in den Hintergrund und spielt dann gar keine Rolle mehr, andererseits bleiben für mich zu viele Hintergründe zu Clifford Torus unerwähnt, die wichtig wären, um sein Handeln besser zu verstehen. Wie ist er z.B. an den gelben Würfel gelangt? Was es mit Franek und Marya auf sich hat, bleibt völlig im Dunkeln. Ich hatte zwar während des Lesens mehrere Vermutungen, was es mit den beiden auf sich hat, doch konnte ich sie weder verifizieren noch falsifizieren, weil das Gelesene zu wenig eindeutige Informationen und zu wenig Kontext bot.  Wann und wo soll z.B. diese Handlung spielen? Ich hatte das Gefühl, als wäre der Roman auf der einen Seite stellenweise überfrachtet und als könnte der Autor auf der anderen Seite seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. War „Hologrammatica“ noch eine echte Offenbarung und konnte eine Sogwirkung, vor allem gegen Ende, entfalten, kann man dies von „Qube“ nicht behaupten. Insbesondere die Idee des Ludorama konnte mich nicht genügend mitreißen. Mir bleibt auch zu viel am Ende offen. So bleiben die Pläne der KI für mich zu nebulös, das Rätsel um den Lichtdom sowie die Hardlights und um den Verbleib von Galahad Singh bleibt ungelöst. Auch bleibt unklar, was aus Perrotte geworden ist. Die einzige Erklärung, die ich für die Konzeption dieses Romans in dieser Form habe, ist, dass der Autor noch mindestens einen weiteren Teil plant, in dem die vielen rätselhaften Dinge genauer aufgeklärt werden. Aufgrund meiner hohen Erwartungshaltung war ich von „Qube“ doch recht enttäuscht.

     

    Fazit: Eine mittelprächtige Fortsetzung von „Hologrammatica“, erneut mit vielen kreativen Ideen, was die futuristische Welt betrifft, doch leider dieses Mal ohne echte Sogwirkung und mit zu vielen offenen Fragen am Schluss. 

  5. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Als Matthew Sobol, genialer Kopf der Computerspielfirma CyberStorm, nach langer Krankheit verstirbt, kommen zwei Chefentwickler auf mysteriöse Weise ums Leben. Dies ruft Sergeant Pete Sebeck auf den Plan, der die Morde zusammen mit dem IT-Spezialisten Jon Ross untersucht. Bald stellt sich heraus, dass Matthew Sobol weit mehr getan hat, als Spiele zu entwickeln. Und den US-amerikanischen Behörden dämmert, dass sich wegen eines verteilten DEAMON-Netzwerks bahnbrechende Umwälzungen ankündigen, die in naher Zukunft die vorherrschende Weltordnung ins Wanken bringen könnten.

    Keine Ahnung, wie oft ich diesen Roman bereits gelesen habe. Ich tippe auf dreimal, zuletzt vor rund fünf Jahren. Und obgleich mir bestimmte Szenen in Erinnerung geblieben sind, bin ich doch wieder überrascht worden, welche Wendungen die Handlung im Verlauf des Buches nimmt. Tatsächlich sind es so viele, dass einige davon zwangsläufig in Vergessenheit geraten. Dieser Umstand war meinem wiederholten Lesevergnügen gewiss nicht abträglich.

    Bislang habe ich nur wenige Bücher in die Finger bekommen, denen das Kunststück gelungen ist, eine solch komplexe und vielschichtige Handlung – die es sich auch nicht nehmen lässt, auf technische Aspekte einzugehen – derart leichtfüßig in Szene zu setzen. Zurückzuführen ist dies wohl vor allem auf die zahlreichen, ganz unterschiedlichen Charaktere, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd im auktorialen Erzählstil erzählt wird. Jeder Pro- wie auch Antagonist hat seine eigenen, faszinierenden Seiten, die den Fokus auf neue Schwerpunkte lenken. Ansonsten zeichnet sich der Schreibstil durch kurze, knackige Sätze und unterhaltsame Dialoge aus, was das Leseerlebnis angenehm gestaltet. Dadurch schaffte es das Buch erneut, mich völlig in den Bann zu ziehen.

    Allerdings gibt es mehrere, ziemlich brutale Gewaltszenen, die zwar die Radikalität von Matthew Sobols eingeschlagenem Weg unterstreichen, bei mir aber auch die Frage aufwarfen, ob sich diese Botschaft nicht auf andere Weise hätte unterbringen lassen.

    Fazit: Bei „Daemon“ handelt es sich um einen kompromisslosen, erschreckend realistischen Science-Fiction-Thriller, der nicht nur IT-affine Leserinnen und Lesern oder die Zockergemeinde begeistern wird. Stellenweise konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, welche wahnwitzigen Winkelzüge sich Matthew Sobol vor seinem Ableben überlegt hatte, die sämtliche Hauptfiguren vor ungeahnte Aufgaben stellen. Tatsächlich flößt die Story auch ein wenig Angst ein, weil die beschriebenen technologischen Errungenschaften schon längst Eingang in unseren Alltag gefunden haben und die Welt über das Internet vernetzter ist denn je. Die sich anbietenden Chancen nehmen wir alle allzu gerne wahr, die Gefahren und Risiken werden hingegen ausgeblendet. Spätestens nach diesem Buch ist damit Schluss. Bleibt nur zu hoffen, dass der abschließende, zweite Teil „Darknet“ die Geschichte so fulminant fortsetzt, wie sie in „Daemon“ begonnen wurde. Wobei ich den Nachfolgeband ebenfalls schon mehrfach gelesen habe. Dieser Umstand stimmt mich sehr zuversichtlich …

  6. Cover des Buches Bluescreen (ISBN: 9783492280211)
    Dan Wells

    Bluescreen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: SuSa

    Ein kurzer Einblick

    Die Cherry Dogs sind der aufsteigende Stern am Overworld-Himmel. Doch Marisa, Sahara, Anja, Jaya und Fang genießen ihr unbeschwertes Teenagerleben nicht nur in der VR-Welt in vollen Zügen. Schließlich kann man 2050 alles tun und lassen, was man will, da sie alle mithilfe des Djinnis, einem Implantat direkt im Kopf, weltweit vernetzt und 24 Stunden online sind. Doch als die neue virtuelle Droge Bluescreen in Umlauf kommt und Anja sich nach dem Konsum nicht mehr normal verhält, ist der Spaß schnell vorbei und die Mädchen merken, dass ihr geliebtes Netz Gefahren birgt, die allen Menschen gefährlich werden können. Ob es ihnen gelingt, die Gefahr rechtzeitig zu stoppen?

    Bewertung

    Stell dir einmal vor, du brauchst kein Handy mehr einzustecken, wenn du das Haus verlässt. Mit dem Djinni im Kopf kannst du alles immer sofort und überall mit deinen Gedanken erledigen. Man braucht auch nicht mehr selber sauber zu machen oder die Sachen waschen und zusammenzulegen. Das erledigen alles die für dich arbeitenden Roboter – Nulis genannt. Wenn du an einem Geschäft vorbeigehst, zeigen dir die Monitore genau auf dich zugeschnittene Artikel nach deinen Vorlieben und dein Auto brauchst du auch nicht mehr selbst steuern. Ist das nicht ein toller Gedanke? Was für ein bequemes Leben muss das sein…
    Dan Wells hat uns dieses Mal genau in solch eine nahe Zukunft geschickt mit einer Aussicht, die auf den ersten Blick faszinierend, aber auf den zweiten Blick durchaus erschreckend ist. Schon heute gibt es spezielle Brillen, mit denen man Informationen direkt ins Sichtfeld eingeblendet bekommt, bei Wells werden sie direkt auf die Hornhaut gesendet. Überall wird deine ID gescannt und personalisierte Werbung verschickt. Der gläserne Mensch lässt grüßen! Wells hat seine Welt dabei sehr authentisch dargestellt und die jungen Menschen, allen voran die Protagonistin Marisa Carneseca, in ein sehr lebendiges soziales Umfeld geschrieben.
    Der Roman startet auch direkt mit der Lieblingsbeschäftigung der Mädchen, dem Onlinespiel Overworld. Als Gruppe Cherry Dogs versuchen sie, sich an die Spitze der Weltrangliste zu kämpfen, und man wird mit Gaming-Begriffen geradezu bombardiert. Das hat aber den Vorteil, dass man sich schnell in die Lebensweise von Marisa und ihren Freunden einfühlen kann. Charakterlich mögen sie vielleicht zunächst oberflächlich wirken, doch viele Tatsachen sprechen dafür, dass sie sehr weltoffen und vorurteilsfrei sind. So lebt deren Freund Bao ohne Djinni offline, Anja hat deutsche Wurzeln, während Marisa selbst mexikanische hat. Das merkt man vor allem immer dann, wenn sie mit spanischen Wörtern und Sätzen um sich wirft. Dass diese nicht näher übersetzt werden, mag manchem Leser vielleicht sauer aufstoßen, aber ich finde, dass man sich die Bedeutung vom Kontext her immer denken kann. Toll umgesetzt finde ich wiedermal auch den Facettenreichtum von Wells. Es gibt in seinen Büchern einfach kein schwarz-weiß-Denken und Marisa und Co. sind nicht die unschuldigen Mädchen, die eine Gefahr erkennen und sie dann heldenhaft bekämpfen. Vielmehr haben sie schon einige illegale Dinge gemacht und können sich in alles Mögliche hacken, ohne dabei Gewissensbisse zu haben. Daher gibt es dieses Mal nicht wirklich den einen Sympathieträger, sondern der Roman wird von der Geschichte an sich getragen.
    Wie in Wells’ bisherigen Romanen ist der Lesefluss durchgängig überaus flüssig, dieses Mal jedoch geradezu halsbrecherisch schnell. Das spiegelt hervorragend die Schnelllebigkeit dieser hoch technisierten Welt wider. Ich kann nicht behaupten, dass ich alle technischen Fachbegriffe verstanden hätte, doch aufgrund des vorgelegten Tempos hatte ich gar keine Zeit, dies während des Lesens zu bedauern, denn ich wurde einfach immer weiter getragen. Das empfand ich zwar als sehr positiv, doch an manchen Stellen ging es mir wiederum zu schnell. Die Handlung wechselte abrupt und ich hatte das Gefühl, irgendwas überlesen zu haben. Das beschränkt sich zum Glück aber auf lediglich zwei/drei Stellen.

    Fazit

    Dan Wells hat mit diesem Roman eine gelungene Vorstellung unserer technisierten Zukunft geschaffen, in der einem wirklich alle Möglichkeiten offen stehen, solange man das nötige Knowhow dazu hat. Aber wollen wir wirklich in solch einer Welt leben? Schließen möchte ich meine Rezension mit einem Zitat von Marisa, das die gesamte Problematik hervorragend zusammenfasst und jeden zum Nachdenken anregen sollte:


    „Die Regierung ist korrupt, die Cops sind gekauft, und die Großkonzerne, die die Welt beherrschen, betrachten uns als wandelnde Bankkonten. Jetzt sorgt Bluescreen dafür, dass wir nicht einmal mehr unseren Freunden trauen können. Es gibt keine Sicherheit, keine Privatsphäre, nichts Verlässliches mehr.“ (Seite 198)


  7. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  8. Cover des Buches Der Game Master - Gegen die Spielregeln (ISBN: 9783570310229)
    James Dashner

    Der Game Master - Gegen die Spielregeln

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Nachdem ich den ersten Teil bereits vor einiger Zeit gelesen hatte, entschied ich mich nun dazu mit der Fortsetzung weiter zu machen. Trotz des nicht gerade so großes Abstandes, fiel es mir etwas schwer wieder in diese Welt zu kommen, auch wenn die beiden Teile nahtlos ineinander gingen. Woran dies lag, kann ich mir jedoch nicht erklären, da das Ende des Vorgängers wirklich wahnsinnig gut war. 
     

    Zum Glück stellte sich nach ein paar Seiten eine gewisse Vertrautheit ein und die Erinnerungen kamen so nach und nach wieder an die Oberfläche. Dabei halfen auch immer wieder kleine Rückblenden, die die wichtigsten Punkte noch einmal ansprachen. Einmal in der Geschichte las sich diese wieder sehr flüssig und sorgte mit seiner Mischung aus ruhigen und spannenden Momenten für meine stetige Neugier. 
     

    Besonders hatte ich mich wieder auf Trio aus Michael, Sarah und Bryson gefreut, da diese vom Charakter her, für mich wirklich Jugendliche darstellten. Man konnte nie genau sagen, welchen Vorschlag wer machen würde oder für welche Lösung sie sich entscheiden würden. Trotzdem fühlte es sich beim Lesen so an, also würde ich die Drei begleiten. Ich hatte zwar kein Entscheidungsrecht, empfand aber ihre Diskussionen stets sehr interessant. Auch gefühlsmäßig war ich sehr präsent, da es einfach Momente gab, in denen man vor Freude am liebsten hochspringen wollte, vor Spannung das Buch etwas fester hielt als beabsichtigt oder bei emotionalen Augenblicke schon mal eine Träne verdrücken musste. 
     

    Die Anbahnung einer Romanze zwischen Michael und Sarah wurde immer mal wieder angespielt. Hier was es dann tatsächlich ein wahres hin und her, da mal mehr und mal weniger Andeutungen dazu gemacht wurden. Für mich war dies allerdings noch im Rahmen, zumal die 3 aktuell andere Dinge im Kopf haben. 

    Natürlich fanden noch andere Charaktere den Weg aus dem ersten Band in diesen. Darunter z.B. Agentin Weber, welche für die Security des VirtNet arbeitete. Wen man hier wohl nicht vergessen dürfte wäre Kaine. Ein Programm, das sich weiter entwickelte und nun den Weg in die reale Welt sucht. Mit welchen Mitteln zeigte sich im Buch. Ich möchte jedoch erwähnen das es durch dieses Programm, teilweise sehr erschreckende Szenen gab. Einen kleinen Horrorfaktor birgt das Buch, nämlich auch.
     

    Das Thema VirtNet findet sich im ganzen Buch wieder, da diese Technik dort allgegenwärtig ist und sowohl als Spieleplattform genutzt wird, genau wie als virtueller Treffpunkt mit Freunden. Der Einstieg erfolgte auch diesmal wieder durch einen Coffin, welcher den Körper nicht nur schützt, sondern ihn auch mit Nährstoffen versorgt, was einen langen Aufenthalt im VirtNet ermöglicht. Klingt toll oder? Doch leider hat das VirtNet, wie bei uns das Internet, auch dunkle Seiten und die zeigen sich besonders in diesem Band. 
     

    Auch diesmal war wieder das Ende der wohl spannendste Moment des Buches, da hier wieder etwas völlig unerwartetes stattfand, mit dem ich im Leben nie gerechnet hätte. Ich bin somit für den 3. Band gerüstet und freue mich jetzt schon auf das große Grande Finale. 
     

    Mein Fazit
     

    Diese Reihe beeindruckt mich besonders durch seine sehr real wirkende Welt. Ich verliere mich in ihr und sehe ein wenig die Zukunft darin. Doch neben der tollen Story sind es die Charaktere die der ganzen Geschichte wirklich Leben einhauchen. Dies bewies auch der 2. Band, welcher die Stärken des Vorgängers mit übernahm und die Geschichte wieder ein Stück dem Ziel genähert hat. 
  9. Cover des Buches Let's Play. Verspieltes Herz (ISBN: 9783646603101)
    Jennifer Wolf

    Let's Play. Verspieltes Herz

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ida_Dietzel
    Hach ich liebe diesen Kerl! Josh ist witzig, ehrlich, loyal, aufopferungsvoll und er trägt seine Helena auf Händen. Helena hat ein schwierige Vergangenheit hinter sich und leider immer noch nicht beide Beine wieder fest auf dem Boden, aber einer ihrer Lichtblicke ist der Typ, den sie immer wieder in der Bibliothek sieht. Als sie und Josh sich dann auch außerhalb über den Weg laufen und sich endlich mal unterhalten, funkt es erst recht gewaltig und Josh hat auch mich mit seiner ehrlichen, direkten und doch auch irgendwie zurück haltenden Art, direkt in seinen Bann gezogen. Dieser Typ trägt das Herz auf der Zunge und scheut sich auch nicht Helena direkt zu zeigen dass er sie wirklich mag.
    Helena ist durch ihre Vergangenheit oft unsicher und dass dieser tolle Typ wirklich sie kennen lernen mag überwältigt sie immer mal wieder ein bisschen, doch die Anziehungskraft ist groß genug, sie hat nur Angst dass sie ihm zu viel wird. Vorallem als ihre Vergangenheit wieder vor der Tür steht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung für alle die nicht auf der Suche nach irgendeinem BadBoy sind, sonder auf starke Männer mit großem Herz und viel Humor stehen. Dieses Buch ist Schuld daran, dass ich mir einen Twitch Account zu gelegt habe, auch wenn es Aiden leider nicht in Wirklichkeit gibt.
  10. Cover des Buches Jamies Quest (ISBN: 9783000469350)
    Cornelia Franke

    Jamies Quest

     (50)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.
    Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
    Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

    Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
    Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

    Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

    Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
    Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

    Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

    Das Cover: Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
    Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

    Fazit: Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
  11. Cover des Buches Erebos (ISBN: 9781554513727)
    Ursula Poznanski

    Erebos

     (60)
    Aktuelle Rezension von: 1_8y

    Eigentlich interessiere ich mich nur wenig für Videospiele, aber nach Ready Player One... 

    Auf jeden Fall ist es bisher meiner Meinung nach, das Beste Buch von der Autorin, die anderen sind nicht so gut geworden, aber naja. 

  12. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (685)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Das gibt dieses Mal eine sehr kurze Rezension.

    Klare Leseempfehlung. Spannend, innovativ, überraschend und toll geschrieben. Und gilt auch für alle, die den Film von Steven Spielberg bereits gesehen haben. Der Rahmen ist der gleiche, aber vieles ist ganz anders.

    Klare Pluspunkte:

    • das Geschäftsmodell der OASIS Betreiber wird deutlich
    • das Buch setzt sich intensiver mit der Cline Version des Jahres 2045 auseinander (weniger Popcorn Kino mehr Tiefgang).
  13. Cover des Buches Miami Punk (ISBN: 9783103973938)
    Juan S. Guse

    Miami Punk

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Miami Punk ist auf jeden Fall eines der Bücher, für die ich die Rezension direkt nach dem Lesen hätte schreiben sollen. Jetzt, ein Jahr später, werde ich dem Roman wohl auf keinen Fall mehr gerecht werden, dazu ist er zu komplex und die Inhalte sind mir nicht mehr präsent genug. Sei's drum.

    Guse entwirft ein irgendwie dreistes Szenario, indem er den Atlantik einfach mal verschwinden lässt. Erklärungen dafür gibt es keine, es wird von den Menschen mehr oder weniger hingenommen. Entweder sie sind aus der Stadt geflüchtet oder sie haben sich irgendwie mit der Situation arrangiert. Sie durch diese unwirkliche Welt zu begleiten ist irgendwie aberwitzig, macht Spaß und hat für mich Anklänge an "Gas - Trilogie der Stadtwerke" von Matt Ruff. Das liegt vor allem an den Personenbeschreibungen und den gelungenen Dialogen. Die Protagonisten sind schräg aber sympathisch. Mir hat es besonders die Gamer-Truppe aus Wuppertal angetan, die zu einem Counter-Strike-Turnier antreten. Aber auch mit Robin und ihrer Freundin Daria hat der Autor tolle Charaktere entworfen. 

    Was mich etwas stört ist, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, ich warte auf etwas Bestimmtes, das dann aber nicht eintreffen wollte. Das blieb irgendwie bis zum Schluss, der mich nicht richtig abgeholt hat. Trotzdem saucool.

  14. Cover des Buches X-World (ISBN: 9783865068446)
    Jörg Arndt

    X-World

     (12)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice
    Ron, ein genialer, aber auch abgebrannter Programmierer, erhält die Chance, ein neues Online-Rollenspiel rund um einen Cyber-Helm zu entwickeln. Mit Feuereifer macht er sich ans Werk und entwirft eine paradiesähnliche Umgebung, die einschlägt wie eine Bombe. Doch ein alter Kollege von ihm kann Vergangenes nicht ruhen lassen und bricht mit Hacks in diese neue Welt ein. Um die Kontrolle nicht zu verlieren, muss Ron Dinge tun, die er nie tun wollte …

    Wow! Jörg Arndts Debütroman ist ein Sahnestück der Sci-Fi-Unterhaltung! Clever konstruiert, kreativ umgesetzt und gespickt mit hintersinnigen Gedanken. Zurecht hat er dieses Jahr den C.S.Lewis-Preis gewonnen, der Romane auszeichnet, die in herausragender Weise eine christlich geprägte Perspektive auf Leben und Gesellschaft eröffnen. Wer fromm geprägt ist,wird an den mehr oder weniger versteckten biblischen Bezügen sicherlich Vergnügen finden. Wer diesen sozialen Hintergrund nicht teilt, verpasst aber auch nichts, denn die Geschichte hat eine starke Eigendynamik und vor allem wirklich aktuelle Relevanz.

    Ich kann mich der Kritik, was Fäkalsprache und sexuelle Bezüge angeht, nicht anschließen. Ja, Arndt findet deutliche Worte, aber mir erschien alles angemessen und realistisch. Es handelt sich an keiner Stelle um zu detaillierte oder süffisante Beschreibungen, vielmehr beschreibt der Autor treffend, was Menschen beschäftigt und wo die Gefahren und Schattenseiten des anonymen Online-Rollenspiels liegen (umso mehr, wenn Cyber-Gear im Spiel ist). Es ist ihm meiner Meinung nach hoch anzurechnen und spricht für die Qualität des Buches, dass er hier wohl dosiert vorgeht und manches auch nur andeutet. Trotzdem kann ich als Lesealter frühestens eine Empfehlung von 14 Jahren angeben, besser noch 16, da die Handlung schon recht komplex ist.

    Mein Fazit: Jörg Arndt ist hier ein tolles Debüt gelungen. Ich hoffe, bald ist noch mehr von ihm zu lesen.
  15. Cover des Buches Little Brother (ISBN: 9780765323118)
    Cory Doctorow

    Little Brother

     (153)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    "Little Brother" von Cory Doctorow wurde zuerst im Jahr 2008 veröffentlicht. Ort der Handlung ist San Francisco in der Gegenwart oder nahen Zukunft. Protagonist ist der 17-jährige Schüler Marcus Yallow. In der Post-9/11 Welt werden auch Schüler auf Schritt und Tritt überwacht. In seiner High School muss jeder Schüler mit einem Laptop arbeiten, der regelmäßig kontrolliert wird. Es gibt Gangüberwachungskameras (Gang im Sinne von Erkennung des Laufmusters einer Person) und alle Schulbücher sind mit RFID-Chips ausgestattet, deren Aufenthaltsort jederzeit abgefragt werden kann. Marcus besitzt profunde Technik-Kenntnisse und legt grundsätzlich viel Wert auf Privatsphäre. Die Umgehung der Überwachungsmaßnahmen stellt ihn vor wenig Probleme. Eines Mittags schleicht er sich zusammen mit drei Freunden aus der Schule, um eine Quest für ein Online-Computerspiel zu erkunden. Während sie durch SF auf dem Weg zu einem GPS-Ziel ziehen, kommt es zu einer starken Explosion. Terroristen haben die Bay Bridge in die Luft gejagt. Im Chaos der Ereignisse werden die Freunde daraufhin von Militärs aufgegriffen und als potentielle Terroristen in einem Geheimgefängnis unter übelsten Bedingungen verhört. Wieder auf freiem Fuß muss Marcus mitansehen, wie SF durch das DHS (Department of Homeland Security) immer mehr zu einer Polizeistaat-Zone umgewandelt wird. Sein bester Freund aus der Gruppe bleibt weiterhin verschollen. Im Angesicht dessen beschließt Marcus, einen Kampf für die Freiheit des Einzelnen aufzunehmen und Widerstand gegen das DHS selbst zu organisieren. Er stattet seine Freunde mit Kryptografie-Software aus und ersinnt Maßnahmen des zivilen Ungehorsams. Damit begibt er sich unweigerlich in noch größere Gefahr.

    Ich habe den Roman 2012 zum ersten Mal gelesen und jetzt erneut. Die Thematik von Sicherheit und Privatsphäre ist und bleibt ein wichtiges Thema. Durch die Ich-Erzählung aus Marcus' Perspektive erlebt man sich als Leser immer nahe am Geschehen und an seiner Gefühlswelt. Der Roman ist aus meiner Sicht die meiste Zeit über kurzweilig und kann mit einer gut konstruierten Story überzeugen. Auch das Ende erscheint mir passend. Bei David-gegen-Goliath-Geschichten ist das für mich nicht immer selbstverständlich. Die Verhöre sind emotional stark geschildert und wirken realistisch ohne dabei zu übertreiben. Ein Mehrwert des Romans besteht in gelegentlichen Erklärungen und Hintergrundinformationen zu erwähnter Technik und Verfahren. Auch die enthaltenen Diskussionen zum Thema Grundrechte finde ich spannend. San Francisco kommt mit seiner besonderen Geschichte als Ort der Handlung gut zur Geltung.
  16. Cover des Buches Netzkiller (ISBN: 9783839212394)
    Oliver Wolf

    Netzkiller

     (38)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Die Gefahren des Internets kennen wir wohl mittlerweile alle – und wenn nicht, so werden sie in diesem Buch nochmals pedantisch und genau dargestellt…😊

    Leider aber hat mich dieser „Krimi“ wenig fasziniert. Zu unlogisch und verworren manches und von der Arbeit der Kripo hat der Autor wohl wenig Ahnung. So etwas wie z.B. teilweise die Verhörszenen – das geht gar nicht, und das kommt in der Realität hoffentlich auch niemals so vor.

    Es ist ja nicht schlimm, dass erst am Ende des Buches klar wird, wie so manches zusammenhängt – aber das lange „Dazwischen“ sollte eben auch stimmig und spannend sein – und das ist es meiner Meinung nach hier auf keinen Fall. Was z.B. die Kollegin aus einer anderen Stadt, einem anderen Dezernat hier mit all dem zu tun hat? Erschließt sich mir überhaupt nicht.  

    Für mich war dieses Buch eine herbe Enttäuschung. So gut die Idee ist – so wenig hat der Autor leider daraus gemacht. Schade !

  17. Cover des Buches Beste Freunde liebt man nicht (ISBN: 9783958230873)
    Grace R. Duncan

    Beste Freunde liebt man nicht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: LiehsaH
    Ich mag das Zusammenspiel der Farben auf dem Cover. Aber besonders ist es leider nicht.

    Auch der Titel ist eher platt. Er klingt verspielt und dadurch unbeschwerter als die Atmosphäre im Buch ist. Außerdem könnte er zu so ziemlich jedem Buch mit "Ich bin in meinen besten Freund verknallt"-Problematik passen. Dabei ist die Beziehung von Kane und Ian besonders genug, um einen einprägsameren Titel zu verdienen.

    Eine Sache, die wirklich schade ist: der Schreibstil. Er schaffte es nicht, mich mitzureißen. Obwohl die personale Perspektive verwendet wurde und beide Freunde einbezogen worden sind, spürte ich die ganze Zeit eine seltsame Distanz. Und die lag nicht daran, dass ich keinen Bezug zu den Figuren herstellen konnte. Also muss es irgendwie am Schreibstil gelegen haben.
    Ein weiterer Kritikpunkt in dieser Richtung sind die vielen Fehler. Es fehlten oft Anführungszeichen am Ende einer Zeile. Das ist nicht tragisch, aber manchmal doch ziemlich verwirrend. Ich habe auch etliche Grammatik- und/oder Tippfehler gefunden. An einer Stelle stand sogar der falsche Name beim Sprecher. Das hat mich wirklich geärgert.

    Das Buch an sich ist eigentlich interessant. Beste Freunde, die in einer Wohnung leben, ähnliche Hobbys haben und ab und an zusammen eine Sessions durchführen. Das bietet viel Konfliktpotential, wenn dann noch die Liebe dazukommt. BDSM sollte man natürlich mögen, wenn man vorhat, "Beste Freunde liebt man nicht" zu lesen. Die Sessions waren nett, aber ich bevorzuge bei dem Thema dennoch die "Kinky pleasures"-Reihe von A.C. Lelis.
    Auch wenn die Handlung logisch ist und nicht langweilig, war ich nicht wirklich zufrieden. Die Konflikte kamen mir zu schnell und einfach gelöst vor. So als bräuchte man neben dem Hauptkonflikt mit der Liebe noch was nebenbei, das nicht so aufwendig ist. Wobei auch der Teil mit der Liebesbeziehung an sich kein richtiges Problem war.

    Ian und Kane sind ziemlich niedlich zusammen. Was mich an Kane störte, war, dass er natürlich eine schlimme Vergangenheit hatte und deswegen der Sub war. Weil nur die traumatisierten Leute gerne Subs werden wollen, oder was? Nicht, dass ich es nicht nachvollziehen könnte. Es gibt bestimmt Subs, die ihre Rolle wegen schlimmen Ereignissen in der Vergangenheit gerne einnehmen. Aber es gibt garantiert auch welche, denen es anders geht.
    Es war ein wenig seltsam, dass "plötzlich" das ganze Umfeld von den beiden besten Freunden aus Doms und Subs bestand. Vielleicht haben sie sich unbewusst mit Leuten umgeben, die ähnliche sexuelle Vorlieben haben. Realistisch finde ich das nicht unbedingt. Auch habe ich den erlesenen Kreis der reichen neuen Kumpels nicht verstanden. Was war deren Motivation?

    Fazit:

    Wieder mal eine gute Idee, bei der es an der Umsetzung mangelt. Außerdem sollte man keine Probleme mit BDSM haben, da es explizite Szenen dazu gibt.
  18. Cover des Buches Das Dorf Band 1: Der Fremde (ISBN: 9783746766577)
    Karl Olsberg

    Das Dorf Band 1: Der Fremde

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch " Das Dorf" Band 1 von Karl Olsberg umfasst 130 Seiten und wurde verlegt von Create Space Independent publishing Platform.

    Im ersten Band geht es um Primo, der unzufrieden in seinem Dorf ist, weil er die Welt erforschen will und sich fragt was es außerhalb des Dorfes noch gibt. Eines Tages kommt ein Fremder ins Dorf und Primo beschließt mit seinem Freund dem Fremden zu folgen. Leider verlieren sie ihn schnell aus den Augen. Zu allem Überfluss haben sie sich auch och verlaufen und die Nacht naht, in der fiese Kreaturen ihr Unwesen treiben.

    Im Buch ist als Bonus ein Minecraft-Seed enthalten, den ich gleich ausgetestet habe. Tatsächlich spawnt man in einer wunderschönen Umgebung direkt vor einem großen Dorf, indem die Geschichte spielt. Das ist echt genial, denn so kann man seiner Fantasy freien Lauf lassen und sich noch stärker in die Geschichte übers Spiel hineindenken oder erinnern.

    Eigentlich habe ich das Buch für meinen Sohn 10 gekauft, der selbst Minecraft spielt und den ich damit zum Lesen animieren wollte. Leider blättert er lieber in seinen Guides herum, um neue Dinge und Stromkreisläufe zu basteln. Dafür hatte aber Mutti ihren Spaß mit der Geschichte, die selbst gelegentlich Minecraft zockt.

    Das Buch an sich ist eher wie ein dickeres Heft und die Schrift ist ziemlich groß. Genau das Richtige für sehschwache Rentner, Kinder oder Zocker die ihre Brille ständig vergessen. Vor dem erstmal nüchternen Druck sollte man sich aber nicht täuschen lassen, denn die Geschichte ist echt gut. Ich hab die 130 Seiten in einer Sitzung durchgelesen. Die Sprache ist vereinfacht, somit für junge Leser auch geeignet, und die Story ist witzig und spannend. So ist dieses tolle Büchlein in mein Bücherregal gewandert und ich freue mich schon auf Teil 2. Eine klare Kaufempfehlung von mir :)

  19. Cover des Buches Real Life (ISBN: B00H0CKYS4)
    Diana Rautenberg

    Real Life

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Radini08

    Gaming wird, gerade bei weiblichen Protagonisten, oft sehr einseitig dargestellt. Nicht hier! Die Figuren haben Tiefe, man wird direkt in den Alltag und ins Geschehen gezogen. Super Wendepunkte und toll geschrieben

  20. Cover des Buches Allgames (ISBN: 9783522200936)
    Christian Waluszek

    Allgames

     (28)
    Aktuelle Rezension von: CoffeeToGo
    Adrian ist gelangweilt von der Schule und seinen Freunden. Viel lieber vertreibt er sich die Zeit in Spielhallen in denen er regelmäßig sein Geld verzockt. Er ist ein begabter Programmierer und darum dauert es auch nicht lange, bis ihn der berühmte Kain Maverick auf ihn aufmerksam wird. Ihm gehören die riesigen erfolgreichen Spielhallen in denen Adrian seine Zeit verbringt.
    Doch als er seinen Job dort beginnt, geschehen allerlei komische Dinge und irgendwann steckt er tiefer in Schwierigkeiten als er es sich vorstellen kann.

    Seit ich Eschbachs Triologie (Black*Out, Time*Out, Hide*Out) gelesen habe, bin ich fasziniert von gut geschriebenen Büchern über Computer, Programmieren etc. deshalb habe ich mir auch Allgames zugelegt. Es kommt zwar viel Computersprache und Programmieren vor, doch nicht gut für Laien erklärt und ich fühlte mich davon eher erschlagen als, dass es mich fasziniert hat.
    Die Charaktere haben keine wirkliche Tiefe und werden nur kurz angerissen, wie z.B. Sarah ein Mädchen von dem Adrian fasziniert ist. Sie kommt nur am Anfang vor und später ist nur einmal noch von ihr die Rede so, dass ich mich gefragt habe, ob der Autor Sarah vergessen hat.
    Adrian machte auf mich einen unsympathischen Eindruck, was für eine Hauptfigur auch nicht gerade von Vorteil ist.

    Generell ging mir alles zu schnell. Eben noch ist Adrian auf der Schule und plötzlich ein wichtiger Programmierer bei Kain. Auch das Spieleland wirkte zu überladen. Zuviel gewollt und nicht genau ausgearbeitet.

    Allgames ist eher ein Jugendbuch ist, was man aber auch deutlich am Schreibstil merkt, daher
    würde ich es auch eher jüngerem Publikum empfehlen, vor allem aber solchen, die mehr Ahnung vom Programmieren haben als normal.
  21. Cover des Buches Fine Line: Create your Character: Roman (ISBN: B07WFHTMD7)
    Nika S. Daveron

    Fine Line: Create your Character: Roman

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    „Fine Line: Create your Character“ ist Band 1 der Fine Line Reihe rund um das Computerspiel Fine Line. Angelehnt ist es an alle gängigen MMORPGs, was mich als Gamerin natürlich sofort ansprach. Allerdings muss ich sagen, dass Nicht-Gamer und Menschen, die noch nie etwas mit dem Thema zu tun gehabt haben wahrscheinlich recht schnell lost sein werden in Fine Line. Zwar werden in den ersten 30% sämtliche Begriffe, Aktionen und Gamingsprache erklärt, denn Protagonistin Elayne ist ebenfalls neu in der Gaming-Welt, doch der Informationswust ist schon nicht ohne. Gar kein Problem, wenn man Vorkenntnisse hat, aber als Gaming-Jungfrau könnte es schwierig werden. 

     

    Sehr hat mir gefallen, dass diese typischen Nerd-Klischees komplett außen vor gelassen wurden und wir hier nicht auf einen Haufen stereotyper Gamer treffen, sondern auf individuelle Charaktere mit Ecken und Kanten. Elayne mochte ich mal mehr mal weniger. Sie war mal zickig, launisch, aber dann auch mal ganz hilfsbereit und freundlich. Ein zweischneidiges Schwert, das sich wahrscheinlich in den drei Teilen entsprechend Formen wird. Auch die anderen Gildenmitglieder von Versus fand ich ansprechend und individuell gestaltet, man hat hier viele Arten von Charakteren abgebildet. 

     

    Wo es für mich etwas haperte, war dieser tiefe technische Aspekt. Natürlich weiß ich, dass es nicht möglich ist mit seiner Seele in ein Rollenspiel einzutauchen und mittendrin zu sein. Aber der Hacker der Runde, Jey, vollbringt wirklich erstaunliche Dinge. Manchmal wirkt es einfach zu… gewollt? Unrealistisch? Hier geht die Autorin, wahrscheinlich auch bewusst, nicht so tief in die Materie und man erfährt eben nur am Rande: „Hey, Jey hat da mal wieder was programmiert, was uns weiterhelfen könnte.“ Und dann wird man vor vollendete Programmiertatsachen geworfen ohne näher darauf einzugehen. Es ist jetzt nicht so, dass er quasi Wunder herbeizaubert, die die Gilde „imba“ macht, aber es ist einfach schon sehr wunderlich an manchen Stellen. 

     

    Der Plot an sich ist aber mega spannend, da es schon was Thriller Ausmaße annimmt. Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger, aber alle drei Teile sind bereits erschienen, sodass man direkt mit Band 2 weitermachen kann. Ich kann die Reihe wärmstens empfehlen und habe natürlich sofort in das erste Kapitel von Band 2 gesneaked.

  22. Cover des Buches Gamer - Spiel um dein Leben (ISBN: 9783641182205)
    Jason Bradbury

    Gamer - Spiel um dein Leben

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Dieses Buch ist total spannend, so viel Phantasie und ganz erstaunlich, das die Kinder dieses Abenteuer von zuhause aus erleben.....grandios.
  23. Cover des Buches New York Pretty - Ein Bild von Dir (ISBN: 9783492501743)
    Eva Pfeiffer

    New York Pretty - Ein Bild von Dir

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Girl78

    Vielen Dank an NetGalley und dem Piper digital Verlag für das Rezensionsexemplar.

    "New York Pretty - Ein Bild von dir" ist der Folgeband von "New York Pretty - Nur wir beide". Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben und die Idee mit den Bildern.

    Taylor verliert von einem auf den anderen Tag ihre Wohnung und ihren Job als Fotografin. Ihre Halbschwester Rebecca bringt sie vorübergehend im Appartement der prominenten Frey - Zwillinge unter. Dort trifft sie auf den Herzensbrecher Jeremy. Sie kann ihn nicht einschätzen und zögert, ihm zu vertrauen. Doch schon bald wird beiden klar, dass sie mehr gemeinsam haben als zuerst gedacht.

    Der Schreibstil ist locker und leicht aber auch bildhaft. Ich konnte mich in die Umgebung und die Gefühle der Charaktere gut hinein versetzen. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Taylor und Jeremy erzählt.
    Taylor ist eine starke junge Frau, die schon so einiges erlebt hat. Trotz einiger Tiefs lässt sie sich nicht unterkriegen und gibt ihr Bestes. Sie war mir sofort sympathisch. Jeremy ist anfangs ziemlich arrogant und unnahbar, ein richtiger Bad Boy. Doch mit der Zeit zeigt er seine ehrliche und charmante Seite.
    Es war auch schön, die Charaktere aus dem ersten band wieder zu treffen. Alex, Jeremys Bruder, und Rebecca, Taylors Halbschwester, hatte ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen.
    Diese wunderschöne und einfühlsame Geschichte zeigt die Veränderung und Weiterentwicklung der Charaktere. Es geht nicht nur um Liebe sondern auch um Freundschaft und Irrungen des Lebens.
    Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Kingdom Hearts 01 (ISBN: 9783770460458)
    Shiro Amano

    Kingdom Hearts 01

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Admiral

    Strand, Sonne, Wellen und gute Laune. Das Leben von Sora, Kairi und Riku lässt sich ganz gut lesen.
    So wollte ich bis eben meinen Kommentar zu dem 4bändigen Comic "Kingdom Hearts" beginnen, aber das ist mir irgendwie zu unspektakulär. Fast schon 0815 -.-
    Denn ich will irgendwie die Brücke schlagen zwischen diesem Comic und dem Spiel ! Dieser Comic ist nämlich eine Adaption des PS2 Spiels "Kingdom Hearts" (also gleichnamig). Und das Spiel ist echt wahnsinnig gut !


    Lasst mich von der Story erzählen !
    "Strand, Sonne, Wellen und gute Laune" triffts schon ganz gut. Denn hier wird der Spieler erstmal die erste Stunde auf Harmonie mit chilliger Musik getrimmt. Nur einzelne fragwürdige und seltsame Momente rundum Sora (unser Protagonist !) lassen Zweifel am Idyll aufkommen. Denn was (noch) nicht weiß: das Universum befindet sich im Umsturz ! Alle Welten und Menschen befinden sich im Versinken in der "Dunkelheit". Jeder Lebewesen, ja jede Welt hat ein eigenes Herz, das sich stets zwischen zwei Extremen bewegt: Mut und Zweifel, Licht und Dunkelheit. Normalerweise hält das Licht die Dunkelheit in Schach, doch die Dunkelheit nimmt immer mehr Überhand: Menschen werden zu "Herzlosen", denen es wiederum so stark nach Herzen bedarf, dass sie auch anderen ihre Herzen stehlen wollen. Ganze Welten werden in diesem Dunkelheitssog erst miteinander verbunden und verschwinden dann in ihm. Und genau das passiert mit Soras Welt: sie verschwindet. Doch er entpuppt sich als der Auserwählte. Denn das Schlüsselschwert hat ihn ausgewählt, es zu tragen. Mit diesem Schlüsselschwert kann er nicht nur die Herzlosen zurückdrängen und besiegen, sondern auch die Herzen der Welten versiegeln und somit vor der Dunkelheit bewahren. Doch eigentlich will er nur eines: seine beiden verlorenen Freunde finden. So stösst er auf Personen anderer Welten und verbündet sich mit ihnen. Squall Leonhart, Cid, Yuffie und Cid unterstützen ihn punktuell und ständige Begleiter werden Goofy und Donald.
    Sagen Euch diese 6 Namen was ? Ich hoffe doch ! Denn ich mussnun endlich ehrlich sein mit euch. Eines habe ich bisher verheimlicht, nämlich das (neben der coolen Story) wohl beeindruckenste und spannendste an diesem Game. Nämlich die Kooperation von Squaresoft und Disney ! Das gesamte Spiel ist eine reine Synthese aus Final Fantasy (einzelne Charaktere, Kampfweise, Itemsystem, Spielaufbau) und Disney (meiste Protagonisten und Welten). Donald (als Magier) und Goofy (als Gardist) sind eure ständigen kämpferischen Begleiter und die Welten, die es zu retten gilt sind zB Atlantica, Nimmerland, das Colosseum und Agrabah.

    Ein Wahnsinnsspiel. Echt.


    Der Comic ist hingegen nur OK. Er hält sich leider viel zu eng an das Spiel und gewinnt dadurch nur bedingte Sympathien bei mir. Die Story ist gut, die Zeichnungen spielgetreu, keine Frage. Aber das alles kommt rein aus dem Spiel ! Der Comic steht nicht wirklich für sich alleine als eigenes Kunstwerk im Raum. Ich denke hierbei an die Comic-Adaptionen der Zeldaspiele, die zT echt super (weil kreativ und nur lose angebunden !) sind.



    Okay, okay. Eben merke ich erst, dass ich hier mehr über das Spiel als über den Comic an sich geschrieben habe. >.<
    Vllt. überarbeite ich das irgendwann nochmal. Mal sehen.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks