Bücher mit dem Tag "gangster"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gangster" gekennzeichnet haben.

385 Bücher

  1. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

     (1.041)
    Aktuelle Rezension von: Wunderseiten

    Calendar Girl- Verführt- Band 1 von 4 Bändern

    Von @audreycarlan

    Verlag: @Ullsteinverlag

    Jedes Band enthält 3 Monate

    Es geht um Mia.
    Mia muss ganz schnell an Geld kommen.genau gesagt braucht die 1Million Dollar, denn
    Ihr Vater ist ein Trinker und Spieler und er schuldet einem Kredithai 1 Million Dollar.
    Mia's Tante, leitet einen exquisiten Escortservice.
    Nun muss sie jeden Monat zu einem anderen Mann und bekommt dafür 100.000 Dollar...jeden Monat.
    Für Sex gibt es 20.000 Dollar extra, doch Mia nimmt sich vor mit keinen der Männer zu schlafen, weil sie ja "keine Prostituierte ist, die sich für Sex bezahlen lässt".
    Einzige Bedingung...Sie darf sich nicht verlieben.

    Also....
    Meine Meinung darüber...

    Ich findest das Buch an sich, lässt sich super toll und schnell lesen.

    Mia ist super, sie hat zwar ein schweres leben aber sie macht alles für hre Schwester und ihren Vater, der im Koma liegt.

    Mein Liebling Monat in diesem band war Januar.
    Auch der Kunde im Januar (ein Traummann).
    Ich finde "Februar" hat sich "Januar" vom Ablauf ein wenig zu sehr geähnlet.
    "März" dafür war anders und hatte auch nicht so viel mit Erotik zu tun wie "Januar" und "Februar"

    Für mich hat das Buch:
    ⭐⭐⭐⭐/ 5

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.841)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  3. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  4. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458176121)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Der Fall Moriarty ist sehr spannend und hat einen tollen Schreibstil. Zur Story kann ich nur sagen, dass es gelungen ist, den Leser an das Buch zu fesseln und wird - leider - an spannenden Stellen hingehalten. Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben und Inspektor Jones ist ein sehr sympathischer Kerl mit leichtem Drang zur Selbstüberschätzung. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir am Ende nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich doch irren kann. 


    Der Anfang fiel mir etwas schwer, da es meiner Meinung nach etwas schleppend beginnt. 


    Buchempfehlung für Fans der Sherlock Holmes Romane. 

  5. Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783570585627)
    Jonas Jonasson

    Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

     (184)
    Aktuelle Rezension von: NoraMariposa

    Die anderen beiden Romane des Autors habe ich bereits für einigen Jahren verschlungen und auch dieser Roman hat mich - nach ein paar Anlaufschwierigkeiten - wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Der Schreibstil des Autors ist besonders: der Humor und Witz des Erzählers, der alle Ereignisse trocken kommentiert ist herausragend. 

    In diesem Roman nimmt uns der Autor mit auf einen Roadtrip mit ganz besonderen Figuren: Einem Mörder, einer ehemaligen Pfarrerin und einem Rezeptionisten, der bisher noch nicht so genau wusste, was er mit seinem Leben eigentlich anfangen sollen. Das ungewöhnliche Trio erlebt einige Abenteuer und die Pfarrerin lässt sich gewitzt immer neue Ideen einfallen, um an Geld zu kommen. 

  6. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (153)
    Aktuelle Rezension von: ECKIX

    Der Roman beginnt während Rachels Jugendzeit. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, dessen Identität ihr ihre Mutter nie verraten wollte. Nach dem Tod der Mutter macht sich Rachel selbst auf die Suche und beauftragt einen Privatdetektiv. Während dieses ersten Teils des Buches herrscht oft eine sentimentale, fast depressive Stimmung. Rachels erste Ehe hatte an dieser Stimmung einen wesentlichen Beitrag. Das Buch wirkte für mich im ersten Teil von der Stimmung her wie ein guter, schrecklich-brutaler Thriller - aber ohne die entsprechende Spannung. 

    Im zweiten Teil des Buches geht es um eine völlig andere Geschichte. Der Übergang zwischen beiden Teilen erfolgt relativ abrupt und unvorhersehbar. Plötzlich befindet Rachel sich auf der Flucht vor Gangstern und der Polizei. Morde geschehen, viel Geld ist im Spiel und Vertrauen wird enttäuscht. Auch der Privatdetektiv aus Teil 1 spielt wieder eine Rolle. Teil 2 beinhaltete zwar durchaus einige spannende Momente. Das Ende gefiel mir persönlich aber nicht.

    Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Er kann mit seinen Worten sowohl eine bedrückende, traurige Stimmung erzeugen, als auch Spannung aufkommen lassen. Die beiden Teile des Buches wirkten für mich aber eher wie zwei unabhängige Geschichten, die es beide durchaus wert sind, erzählt zu werden. Aber vielleicht hätte man aus dem Plot zwei unabhängige Romane machen sollen. So wirkte es auf mich wie ein nicht konsequentes, unpassend zusammengebautes Konvolut. Daher nur 3 Sterne.

  7. Cover des Buches Priest of Bones (ISBN: 9783608964141)
    Peter McLean

    Priest of Bones

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Sianna

    Priest of Bones and Priest of Lies are the first two books in the 'War for the Rose Throne' series.
    The story takes place mostly in the city of Ellinburg and follows the (former) army priest Thomas Piety and his gang, the Pious Men as they try to reclaim their streets when they come back after being conscripted into a brutal war. But the city is being infiltrated by a foreign power and Thomas is recruited by a Queensman agent to do his duty for his country once again. Oh and there's also magic, not much but it's there.

    The books are often compared to The Godfather and they may share similarities but I can't judge that because I've never seen the movie.
    BUT I definitely see parallels to another screen gangster drama. Can you guess which one? Brothers returning from a war, one with ice in his heart the other one having gone a bit mad. Their aunt keeping the business while they were gone? If you guessed Peaky Blinders you are absolutely right. For God's sake even the name of the main character is the same.
    Don't get me wrong that's not a bad thing, not at all! I love Peaky Blinders (even though I still haven't finished it) and I absolutely love these books.
    They are very well written with tons of great characters to both love and hate (or both) and the violence fits in well with the world building and becomes an important part of the story. Everything is told as a written report from Thomas Piety himself which gives the reader great insight into his character and motives and we discover the widespread net of secrets and conspiracies alongside him.
    Love story wise the books focus more on family and the relationships mix well with the more dire plot.

    They get ⭐⭐⭐⭐ and a half stars from me, more people should be reading this! Can't wait for part three.

  8. Cover des Buches Six of Crows (ISBN: 9781780622286)
    Leigh Bardugo

    Six of Crows

     (177)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Sechs unterschiedliche Menschen werden zusammengewürfelt, um eine schier unmögliche Mission auszuführen - in die Festung der Fjerda-Hauptstadt eindringen und einen Gefangenen befreien.

    Kaz Brekker ist ein Betrüger, ein Dieb und berüchtigter Verbrecher in Kerch. Um das Geschäft seines Lebens zu machen, muss er das Unmögliche wagen. Dafür schart er eine hochspezialisierte Crew um sich: Inej, die Meisterspionin, Nina, die Grisha, Jasper, der beste Schütze in ganz Kerch (und wahrscheinlich darüber hinaus), Wylan, ein ehemals priviligierter Tüftler und Matthias, der Fejerda mit Insiderwissen. Doch die Spannungen innerhalb der Crew können das Vorhaben auch gefährden. Kaz macht sich dennoch auf die Reise, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren sicheren Tod bedeutet. Falls nicht, könnten sie sich jedoch alle Träume erfüllen.

    Mit dieser kurzen Zusammenfassung wird man der kompexen Handlung kaum gerecht. Die vielen Wendungen in der Story gepaart mit dem langsam durchsickernden Hintergrundwissen über die Figuren ist ein unwiderstehlicher Cocktail aus Lesefreude. Kein Ende der Erzählstränge wird hängen gelassen und Details entfalten bald ihre Bedeutung. Die Charaktere sind stimmig, vielschichtig und jeder auf seine Weise besonders - und nicht nur wegen ihrer Fähigkeiten, die für den Job gebraucht werden, sondern wegen ihrer Charakterzüge. Herausragende Sätze, voller Wahrheit waren so wunderschön gewebt, als hätte ein Fabrikator auf parem sie hervorgebracht.

    Wer eine bildreiche Fantasie hat, sollte auch gleich einen starken Magen mitbringen, denn es wird blutig. Trotzdem kommt zwischen dem Ganzen auch herzensbrechende Romantik auf.

    Hier ist alles dabei, was man für ein gelungenes Leseerlebnis braucht und ich bin dann mal weiter in Ketterdam.

    Was ein bisschen nervt ist der (völlig dämliche) Game-of-Thrones-Vergleich in der Inhaltsangabe (und auf der Rückseite des Buchs). Das Grishaverse hat seine eigene Daseinsberechtigung und die Parallele ist nichts weiter als ein Marketing-Gag.

  9. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  10. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (635)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  11. Cover des Buches Du oder der Rest der Welt (ISBN: 9783570307717)
    Simone Elkeles

    Du oder der Rest der Welt

     (805)
    Aktuelle Rezension von: bandmaedchen

    Cover, Schreibstil:
     Also das Cover finde ich so naja, es ist eher alt und die Schrift ist nicht wirklich toll, aber es hat irgendwie seinen eigenen Charme. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, wie auch in Band 1.



    Charaktere:
    Same, but different. Ich wurde leider nicht warm mit den Charakteren. Kiara ist ganz süss, ich habe mich ihr nie wirklich verbunden gefühlt. Der grosse Pluspunkt, den sie jedoch bekommt, ist für ihr Stottern, und wie sie damit umgeht und ihre Probleme beschreibt. Carlos ist einfach ein kleiner Bad boy, der gern böse sein will und alles daran setzt, es auch zu bleiben. Klar, er ist emotional traumatisiert, das verstehe ich, ich frage mich einfach, wie das ein gutes Persönlichkeitsmerkmal darstellen sollte? Er glaubt ernsthaft, er sei selbstlos, wenn er Kiara ständig Abfuhren verteilt, weil er sie «vor ihm rettet», aber er kann sie auch nicht in Ruhe lassen, was soll das? Hallo ungesunde Beziehung und Therapie. Dagegen finde ich Kiaras Verhalten weniger schlimm, sie reflektiert nämlich darüber, dass sie es ist, die zulässt, dass er mit ihr spielt (was nicht seine Handlungen gutheissen soll, sondern zeigt, dass sie auch aktiv entscheiden kann, ob sie das will oder nicht). Sie ist verliebt und das kann ich nachvollziehen, denn er lässt immer mal wieder seine «weiche» Seite durchscheinen, die ihr gut gefällt.
     Die Charaktere sind natürlich nicht durch und durch schlecht, ich konnte mich einfach mit keinem wirklich anfreunden.

    Story:
     Carlos muss zu seinem Bruder Alex ziehen, um dort seine Highschool (glaube ich?) zu beenden. Er wird mit Drogen erwischt und wird deshalb von Prof. Westford (Kiaras Dad) in seine Familie aufgenommen und muss in einem Projekt, das sich um seine Probleme kümmern soll, mitmachen. Nur schon das, finde ich irgendwie absurd und realitätsfern, aber davon abgesehen, hat die Story doch ein paar gewollte Wendungen und Tatsachen zu viel für mich. Dazu mischt sich dann eine Romanze, die irgendwie nicht sein soll, weil Carlos ja einen auf Bad boy machen will und irgendwie ist es auch komisch, dass die beiden in einem Haushalt leben (das an sich ist nicht komisch, aber es wird unangenehm gemacht, durch Gespräche mit Kiaras Eltern etc). Aber mein Highlight ist definitiv die Homophobie und der Sexismus, beides wird dabei nicht aufgelöst, sondern irgendwie stehen gelassen. Tuck (Kiaras bester Freund) ist schwul und Carlos kommt damit gar nicht klar. Statt dies zu diskutieren und zu zeigen, dass es falsch ist, kommt eine Szene vor, in der Carlos von einem anderen angestachelt wird, weil der ihn irgendwas mit «Schwuchtel» genannt hat (wirklich toll, was für eine Meisterleistung an Aufklärung und vorbildlichem Verhalten). Eine weitere Szene, die mich wirklich aufgeregt hat, war diejenige, in der ein älterer Mann im Altersheim, in dem Kiara aushilft, ihr auf den Arsch klatscht. Was macht sie dagegen/was sagen andere dagegen? Sie tut es neckisch mit «Sie wissen schon, dass das als sexuelle Belästigung gilt?» ab (ich zitiere, denn sie sagt es wirklich neckisch? Nicht empört? Nichts?). Der alte Mann meint dann auch (frei zitiert), dass man(n) früher einen Drink bezahlt hat und dann durfte man auch betatschten und er sei ein alter, geiler Mann (I kid you not). Die älteren Frauen meinen dann nur, sie soll nicht auf ihn hören, sondern sich einen netten Mann suchen. Kein Wort und kein Hinweis der Autorin darauf, dass das wirklich sexuelle Belästigung ist, dass es nicht okay ist, stattdessen lässt sie Kiara es neckisch abtun? Und damit ist die Vorbildfunktion, die Kiara für mich und andere Frauen haben könnte, gestorben (denn ansonsten war sie echt toll, wie sie für sich selbst einsteht).

    Auch die sonstigen, traditionellen Rollenbilder, die immer mal wieder auftauchen, «schön und dumm» (Madison), Kiaras Mutter sagt zu Kiara, sie soll ihren Dad beim Kochen beaufsichtigen, haben mich einfach etwas genervt zurückgelassen. Für mich gehört mittlerweile zu einer guten Geschichte mehr, als nur Klischees und Kitsch. Denn das Bild von Beziehungen, das damit jungen Mädchen gezeigt wird, finde ich sehr beängstigend.


    Fazit:
     Nachdem ich Band 1 mit Alex und Britanny geliebt habe, habe ich mich mit Carlos und Kiara nicht anfreunden können. Zuviele Komponenten haben mir nicht wirklich gepasst und die vertretenen Sichtweisen fand ich teils problematisch. Oberflächlich mag es eine süsse Geschichte sein, aber das reicht mir nicht.


    Themen: Liebe, Drogenhandel, Rassismus, Teenager
    Story: 2/5
    Spannung: 2/5
    Charaktere: 3/5
     Lesefluss: 2/5

  12. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (352)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  13. Cover des Buches Italienische Nächte (ISBN: 9783453291737)
    Katherine Webb

    Italienische Nächte

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Skeech

    Ich hatte eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte erwartet. Gelesen habe ich jedoch eine sehr detaillierte Darstellung der süditalienischen Arbeiterklasse zwischen den Weltkriegen. Das alles wird verpackt in eine ziemlich spannende Geschichte um die junge und verheiratete Clare, die sich leidenschaftlich in einen kämpferischen jungen Italiener verliebt. Die Autorin schreibt sehr anschaulich, man merkt, dass sie Historikerin ist und folgt ihrer Darstellung der einzelnen Tage im tiefsten, von großer Armut geprägten Süditalien, gerne. Die Darstellung der Charaktere sind jedoch teilweise sehr hölzern und zum Schluss wartet das Buch mit einer sehr abstrusen Geschichte auf, wie um es unbedingt zu Ende zu bringen. Das fand ich persönlich sehr schade, denn trotz der unvermuteten Ernsthaftigkeit habe ich es gerne gelesen, bleibe jedoch zum Schuss etwas verärgert ob der unpassenden Auflösung  zurück. 

  14. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der dritte Band um den Berliner Kommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2010, verfilmt unter dem Titel Babylon Berlin in 2020, was die die Serie berühmt machte. Die wesentliche Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum vom 27.06.1931 und dem 18.07.1931. Ein Tag im September wird dann am Ende noch angefügt. Zwischen den Ereignissen des zweiten und dieses dritten Bandes liegen also eineinhalb Jahre.

    Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, es wird aber immer wieder Bezug genommen auf Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden und die handelnden Personen entwickeln sich weiter. Es ist daher sinnvoll, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Wie bereits in den Vorgängerbänden sind die historischen Details genau wiedergegeben, diesmal aber nicht so zahlreich. Es werden im Grunde nur die Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und den Kommunisten sowie die gegenseitige Bekämpfung der Ringvereine erwähnt.

    Die erzählte Geschichte ist kompliziert mit sehr vielen handelnden Personen und auch die Zahl der Morde ist hoch. Doch es gelingt Kutscher alle gesponnenen Fäden am Ende auch logisch aufzuklären und zu einem Ende zu führen. Das Aufkommen der Nationalsozialisten ist in diesem Band deutlich zu spüren, die sogenannten Kurfürstendamm-Krawalle am 12.09.1931 sind historisch belegt und deuten bereits an, wie es weitergehen wird. Wie es Kutscher immer wieder schafft, historisch belegte Ereignisse elegant in seine Geschichten einzubinden ohne dass das bemüht wirkt, ist große Schriftstellerkunst.

    Mit gefällt auch gut, dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Blicke auf die Handlung und die Gefühlswelt werfen kann, was insbesondere bei den Streitereien zwischen Charlotte und Gereon ganz erhellend ist.

     So manchen Schlenker im Fortgang der Geschichte hätte sich Kutscher allerdings sparen können, diese wirken deplatziert und wie Füllmaterial. Ich denke dabei z:B. an die Episode, als eine Hauswirtin ihren unschuldigen Mieter Fleming verdächtigt oder auch die Geschichte um den ermordeten Heinrich Beckmann.

    Insgesamt aber gut gelungen. Vier Sterne von mir.

  15. Cover des Buches Shantaram (ISBN: 9783442473083)
    Gregory David Roberts

    Shantaram

     (202)
    Aktuelle Rezension von: AHa

    Shantaram ist für mich ein Jahrhundertbuch - eines der besten Bücher, die ich bisher in meinem Leben gelesen habe. Es ist wunderschön, zugleich traurig, voll Poesie, kurzweilig, aber tiefgründig. Ein Buch, das verzaubert! Mit 1.142 Seiten ist es etwas umfangreicher - aber auf keiner Seite langweilig.

    Es ist eine Liebeserklärung an Bombay (seit 1996 Mumbai) und an das dortige Volk. Es macht an vielen Stellen deutlich, wie glücklich "einfaches" Leben macht. 

    Ich denke gerne an die Zeit zurück, zu der ich dieses Buch las. Und ich werde es noch weitere Male lesen!

  16. Cover des Buches Bluescreen (ISBN: 9783492280211)
    Dan Wells

    Bluescreen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: SuSa

    Ein kurzer Einblick

    Die Cherry Dogs sind der aufsteigende Stern am Overworld-Himmel. Doch Marisa, Sahara, Anja, Jaya und Fang genießen ihr unbeschwertes Teenagerleben nicht nur in der VR-Welt in vollen Zügen. Schließlich kann man 2050 alles tun und lassen, was man will, da sie alle mithilfe des Djinnis, einem Implantat direkt im Kopf, weltweit vernetzt und 24 Stunden online sind. Doch als die neue virtuelle Droge Bluescreen in Umlauf kommt und Anja sich nach dem Konsum nicht mehr normal verhält, ist der Spaß schnell vorbei und die Mädchen merken, dass ihr geliebtes Netz Gefahren birgt, die allen Menschen gefährlich werden können. Ob es ihnen gelingt, die Gefahr rechtzeitig zu stoppen?

    Bewertung

    Stell dir einmal vor, du brauchst kein Handy mehr einzustecken, wenn du das Haus verlässt. Mit dem Djinni im Kopf kannst du alles immer sofort und überall mit deinen Gedanken erledigen. Man braucht auch nicht mehr selber sauber zu machen oder die Sachen waschen und zusammenzulegen. Das erledigen alles die für dich arbeitenden Roboter – Nulis genannt. Wenn du an einem Geschäft vorbeigehst, zeigen dir die Monitore genau auf dich zugeschnittene Artikel nach deinen Vorlieben und dein Auto brauchst du auch nicht mehr selbst steuern. Ist das nicht ein toller Gedanke? Was für ein bequemes Leben muss das sein…
    Dan Wells hat uns dieses Mal genau in solch eine nahe Zukunft geschickt mit einer Aussicht, die auf den ersten Blick faszinierend, aber auf den zweiten Blick durchaus erschreckend ist. Schon heute gibt es spezielle Brillen, mit denen man Informationen direkt ins Sichtfeld eingeblendet bekommt, bei Wells werden sie direkt auf die Hornhaut gesendet. Überall wird deine ID gescannt und personalisierte Werbung verschickt. Der gläserne Mensch lässt grüßen! Wells hat seine Welt dabei sehr authentisch dargestellt und die jungen Menschen, allen voran die Protagonistin Marisa Carneseca, in ein sehr lebendiges soziales Umfeld geschrieben.
    Der Roman startet auch direkt mit der Lieblingsbeschäftigung der Mädchen, dem Onlinespiel Overworld. Als Gruppe Cherry Dogs versuchen sie, sich an die Spitze der Weltrangliste zu kämpfen, und man wird mit Gaming-Begriffen geradezu bombardiert. Das hat aber den Vorteil, dass man sich schnell in die Lebensweise von Marisa und ihren Freunden einfühlen kann. Charakterlich mögen sie vielleicht zunächst oberflächlich wirken, doch viele Tatsachen sprechen dafür, dass sie sehr weltoffen und vorurteilsfrei sind. So lebt deren Freund Bao ohne Djinni offline, Anja hat deutsche Wurzeln, während Marisa selbst mexikanische hat. Das merkt man vor allem immer dann, wenn sie mit spanischen Wörtern und Sätzen um sich wirft. Dass diese nicht näher übersetzt werden, mag manchem Leser vielleicht sauer aufstoßen, aber ich finde, dass man sich die Bedeutung vom Kontext her immer denken kann. Toll umgesetzt finde ich wiedermal auch den Facettenreichtum von Wells. Es gibt in seinen Büchern einfach kein schwarz-weiß-Denken und Marisa und Co. sind nicht die unschuldigen Mädchen, die eine Gefahr erkennen und sie dann heldenhaft bekämpfen. Vielmehr haben sie schon einige illegale Dinge gemacht und können sich in alles Mögliche hacken, ohne dabei Gewissensbisse zu haben. Daher gibt es dieses Mal nicht wirklich den einen Sympathieträger, sondern der Roman wird von der Geschichte an sich getragen.
    Wie in Wells’ bisherigen Romanen ist der Lesefluss durchgängig überaus flüssig, dieses Mal jedoch geradezu halsbrecherisch schnell. Das spiegelt hervorragend die Schnelllebigkeit dieser hoch technisierten Welt wider. Ich kann nicht behaupten, dass ich alle technischen Fachbegriffe verstanden hätte, doch aufgrund des vorgelegten Tempos hatte ich gar keine Zeit, dies während des Lesens zu bedauern, denn ich wurde einfach immer weiter getragen. Das empfand ich zwar als sehr positiv, doch an manchen Stellen ging es mir wiederum zu schnell. Die Handlung wechselte abrupt und ich hatte das Gefühl, irgendwas überlesen zu haben. Das beschränkt sich zum Glück aber auf lediglich zwei/drei Stellen.

    Fazit

    Dan Wells hat mit diesem Roman eine gelungene Vorstellung unserer technisierten Zukunft geschaffen, in der einem wirklich alle Möglichkeiten offen stehen, solange man das nötige Knowhow dazu hat. Aber wollen wir wirklich in solch einer Welt leben? Schließen möchte ich meine Rezension mit einem Zitat von Marisa, das die gesamte Problematik hervorragend zusammenfasst und jeden zum Nachdenken anregen sollte:


    „Die Regierung ist korrupt, die Cops sind gekauft, und die Großkonzerne, die die Welt beherrschen, betrachten uns als wandelnde Bankkonten. Jetzt sorgt Bluescreen dafür, dass wir nicht einmal mehr unseren Freunden trauen können. Es gibt keine Sicherheit, keine Privatsphäre, nichts Verlässliches mehr.“ (Seite 198)


  17. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  18. Cover des Buches Love factually (ISBN: 9783548062655)
    Penny Reid

    Love factually

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Ich habe dieses Buch wieder mit Jessi gelesen und habe mich schon richtig darauf gefreut. Leider war es absolut nicht mein Fall, es war echt nervig. Ich kam nicht mit der weiblichen Protagonistin klar. Sie hat mich genervt, am meisten dann wenn sie nervös war und ihren Sprechdurchfall hatte. Sie hat nur Fakten runtergerasselt, dabei hat sich mein Gehirn auf Standby gestellt und erst danach habe ich meine Aufmerksamkeit wieder der Geschichte gewidmet. Es hat mich echt angestrengt und ich war froh als ich die letzten Seiten gelesen hatte. Die Folgebände werde ich nach diesem hier nicht mehr lesen. Vielleicht ist es auch nicht meine Autorin. Der Schreibstil lag mir auch nicht so richtig. Zum Schluss wurde es dann noch ein wenig spannend und das hat die Geschichte noch ein wenig aufgebessert.
    2 Sterne

  19. Cover des Buches Lasst Knochen sprechen (ISBN: 9783453436572)
    Kathy Reichs

    Lasst Knochen sprechen

     (378)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Viele Menschen sind der Meinung, dass Unholde und Banditen sich doch ruhig gegenseitig abschiessen sollen. Tempe Brennan ist nicht der Ansicht, denn bei einem Schusswechsel durch rivalisierenden Bikern wurde ein 9jähriges Mädchen auf dem Weg zu Ballettunterricht tödlich getroffen.

    Und Tempe schwört, dass sie die Verantwortlichen ihrer gerechten Strafe zuführen will. Sie merkt (mal wieder) viel zu spät, dass nicht nur sie sich dabei in eine nicht zu kontrollierende Gefahr begibt, sondern auch ein Familienmitglied.


    Spannend geschrieben, auch wenn ich (auch mal wieder) nicht mit der französischen Sprachen umgehen konnte. Und ich verlor zweimal den Überblick über die einzelnen Biker-Clans und deren Mitglieder.

  20. Cover des Buches Dodgers (ISBN: 9783257070378)
    Bill Beverly

    Dodgers

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Enaria
    In „Dodgers“ geht es um vier Jugendliche, die von einem Gangsterboss nach Wisconsin geschickt werden, um dort einen Mord zu begehen. Im Mittelpunkt steht der fünfzehnjährige East, der aus verwahrlosten Verhältnissen stammt. Morde, Razzien, all das sieht der stille, pflichtbewusste Junge nicht zum ersten Mal. East ist ein kleiner Teil einer kriminellen Organisation in Los Angeles und der Boss seiner Jungs, die Wache stehen, um das Geschehen in den Drogenhäusern zu beobachten.

    Der Weg nach Wisconsin ist weit. Als L.A. Dodgers-Baseball Fans verkleidet, um möglichst wenig aufzufallen, machen sich die Vier bereit. Für East ist es das erste Mal, dass er aus seiner Welt ausbricht und sein Viertel verlässt. Ganz simple Dinge sind neu für ihn. Aber auch Kälte, Müdigkeit, Hunger machen die Reise zu keinem einfachen Unterfangen und East bemüht sich das Quartett zusammenzuhalten. Der Roadtrip wird zu einer Mischung aus Verzweiflung und der Akzeptanz des Unvermeidlichen. Währenddessen reflektiert East immer wieder sein eigenes Ich.

    Bill Beverly erzählt anschaulich und mit großem Gespür für seine Figuren. Durch East beobachten wir Leser das Geschehen und folgen seinen Gedanken. Die knappe und oft auch eher sachliche Erzählweise reduziert jedoch die Emotionen auf ein Minimum. Die Jungs sind authentisch gestaltet, ihre Handlungen nachvollziehbar, aber richtig greifbar sind sie für mich dadurch nicht. Die Spannung hält Bill Beverly aber durchweg hoch, denn die Überraschungen in der Handlung machen die fehlenden Emotionen wett. Es ist eine stille Geschichte, die schockiert, fasziniert und nachdenklich macht.

    Der Autor blickt hinter die Fassade vom sogenannten „Land der Freiheit“, richtet den Fokus genau auf den Brennpunkt. Das Buch ist sozialkritisch und verdeutlicht wie viel Freiheit ein einzelnes Kind wirklich hat, wenn es gar nicht weiß was außerhalb seiner eigenen vier Wände vor sich geht. Bill Beverly lässt uns vier Jungs begleiten, die direkt im Sumpf landen.

    Fazit

    Bill Beverlys Coming-of-Age-Buch „Dodgers“ nimmt uns mit auf einen mitreißenden Roadtrip. Mit seinen vier Jungs zeigt er, wie sich bereits durch Geburt bzw. Herkunft das Leben seine Richtung sucht. Nachvollziehbar, authentisch und stimmig.
  21. Cover des Buches Bitterzart (ISBN: 9783596190737)
    Gabrielle Zevin

    Bitterzart

     (264)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Ich weiß nicht so recht, was ich von "Bitterzart" halten soll- der Genremix aus Romantik, Dystopie und Krimi ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. 

    Die Aufhänger für die einzelnen Handlungsstränge -insbesondere die Sache mit Anyas krimineller Familie- sind zwar gut gewählt, doch werden diese so lange nicht verfolgt und von der Liebesgeschichte überschattet, bis mein Interesse daran verflog. 

    Aus der Hauptfigur Anya werde ich nicht so recht schlau: Einerseits wirkt sie sehr selbstdiszipliniert und erwachsen, aber auf der anderen Seite verhält sie sich in einigen Szenen wie jedes Mädchen in einer Liebesgeschichte für Teenager. Auch Win war mir zu eindimensional, irgendwie schien er überhaupt keine schlechten Charakterzüge zu haben. Die Figur, die ich noch am ehsten sympathisch fand, auch wenn ihre Motive manchmal schwer nachvollziehbar waren, war Anyas beste Freundin Scarlet. 

    Das Setting im New York der Zukunft, wo gefühlt alles mehr oder weniger willkürlich rationiert oder verboten worden ist, hat mich an dem sonst eher mittelmäßigen Buch noch am ehesten begeistern können, auch wenn ich denke, dass sich die Welt in 70 Jahren etwas mehr weiterentwickelt hätte, als im Buch beschrieben.

    Abschließend kann ich nur sagen, dass es nicht wirklich was für mich war, doch wer möchte, kann ruhig mal reinlesen, sollte aber nicht allzu große Erwartungen haben.

  22. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ein Roman von dem Mann, der Rambo ins Leben rief … Da liegt die Vermutung nahe, dass „Creepers“ ein blutiges Actionspektakel wird. Aber das ist nicht ganz richtig. Ja, es gibt einiges an Action, und ja, es fließt auch Blut.

    Aber der Thriller lebt auch von Tempo und Spannung. Ständig passiert etwas und schnell entwickelt sich ein richtiger Pageturner. Dabei sind die Charaktere sympathisch und lassen einen mitfiebern. Vor allem Frank Balenger macht richtig viel Spaß, denn der Reporter hat einiges mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint. Zudem kreiert Morrell einige überraschende und unerwartete Wendungen, die absolut keine Langeweile aufkommen lassen.

    Auch die Atmosphäre ist gut getroffen. Der dunkle, halb verfallene Hotelbau, der Adrenalinkick der Abenteurer, der in Angst umschlägt, die Gefahren, die im Dunkeln lauern … wie Morrell diese Elemente beschreibt, ist nicht unbedingt gruselig, aber dafür richtig spannend und kurzweilig, so dass der Roman einen regelrechten Sog entwickelt.

  23. Cover des Buches Too Late (ISBN: 9783423230186)
    Colleen Hoover

    Too Late

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Melisax3

    Das Buch ist definitiv eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Unglaublich spannend, fesselnd, zerreißend. Der Schreibstil ist so grandios, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Diese Abgründe der menschlichen Psyche wurden genial dargestellt und ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es war so spannend und leidenschaftlich aber vor allem beängstigend zugleich. Dadurch dass so viele Dinge so komplett unkaschiert beschrieben wurden konnte man sich sehr in die Story einfühlen - und ich liebe einfach solche Geschichten. 

  24. Cover des Buches Der Pate (ISBN: 9783499247651)
    Mario Puzo

    Der Pate

     (421)
    Aktuelle Rezension von: resa-owl

    Ich habe dieses Buch vor allem wegen der Bekanntheit durch den Film gelesen aber musste mich letztendlich zwingen, es überhaupt zu Ende zu lesen.

    Ich fand es nicht wirklich spannend, weil man manchmal vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, die anschließend in einem Flashback erklärt wurden. Die Rolle und Darstellung von Frauen in dem Buch war für mich ein Graus. Man mag argumentieren "das war damals in diesen Kreisen eben so". Aber das ist nichts, was ich lesen möchte, sorry. 

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