Bücher mit dem Tag "garmisch-partenkirchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "garmisch-partenkirchen" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Schwarze Piste (ISBN: 9783426213537)
    Andreas Föhr

    Schwarze Piste

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mein erstes Buch von Andreas Föhr. Leider habe ich  zu spät bemerkt, dass dies hier der 4. Teil einer Ermittler-Reihe ist. 

    Dem Lesespaß hat dies jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte war unterhaltsam und nicht zu überzogen, so mag ich Krimis. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch vom Autor sein, welches ich gelesen habe. 

    Die Geschichte nimmt auf der schwarzen Skipiste ihren Anfang. Polizeiobermeister Kreuthner verteilt auf Wunsch seines verstorbenen Onkel Simons dessen Asche auf dem Wallberg. Leider landen die Überreste von Onkel Simon bei einer jungen Skifahrerin im Gesicht. Kreuthner nimmt die junge Frau dann mit ins Tal, auf dem Weg dorthin finden beide die Leiche einer gefrorenen Frau…

  2. Cover des Buches Hochsaison (ISBN: 9783596512423)
    Jörg Maurer

    Hochsaison

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    In Band 2 haben wir ein Ereignis, indem 2 Täter(gruppen) gefasst werde wollen und ein sportliches Event, welches im Mittelpunkt steht. Es sind teilweise sehr kuriose Ereignisse, die skuril und amüsant erzählt werden. Besonders witzig finde ich die Bäckerei die immer passende Brötchen zum Verbrechen parat hat zum Verkauf. Ich möchte nicht zuviel spoilern und neugierig auf Band 2 machen. Die Kleinbürgerlichkeit wird sehr gut dargestellt und die Maßnahmen mit denen sich auf die Suche nach der vergifteten Weißwurst begeben wird sind wieder sehr unkoventionell. Beeindruckend finde ich, wie der Autor eine Figur sterben lässt. Es passiert teilweise recht plötzlich und abrupt und doch elegant.

    Ich freue mich auf Teil 3 Niedertracht.

  3. Cover des Buches Niedertracht (ISBN: 9783596188949)
    Jörg Maurer

    Niedertracht

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch

    In der Gipfelwand hoch über einem idyllischen alpenländischen Kurort findet die Bergwacht eine Leiche. Wie kam der Mann ohne Kletterausrüstung überhaupt dort hin? Kommissar Jennerwein ermittelt mit seinem Team zwischen Höhenangst und Almrausch, während  sich die Einheimischen in düsteren Vorhersagen über weitere Opfer ergehen. Was hat derweil die merkwürdige Mückenplage in Gipfelnähe zu bedeuten, warum besitzt ein grantiger Imker auf einmal viel Geld, und wieso hilft ein Mafioso, ein Kind aus Bergnot zu retten? Jennerwein hat einen steilen Weg vor sich …

    Mein Kommentar

    In diesem Band gibt es mindestens zwei Handlungsstränge, die Kommissar Jennerwein zu berücksichtigen hat. Noch weiß er nicht, wie er vorgehen soll. Er wird es mit guten Gebirgskletterern aufnehmen müssen. Mit der Gams fängt es an. Sie gehört zu einem Handlungsstrang,  der mit einem ungeheuren Aufwand nach einem Mädchen in den Bergen sucht: "Das Kind war so unschuldig, wie die Gans damals. Mit der unschuldigen Gams hatte alles begonnen, und mit einem unschuldigen Engerl würde vielleicht alles enden." [Seite 309]
    Die Insekten, "diese Kriebelmücken, die blutgierigen und sauglustigen Archicnephia, ... werden für indiskrete Recherchen und unverschämte Nachforschungen eingespannt .." [Künsterlische Freiheit! Aus dem Nachwort]
    Wieder eine richtig gute Leselektüre! Jetzt gehts zum nächsten Band.

  4. Cover des Buches Föhnlage (ISBN: 9783596512898)
    Jörg Maurer

    Föhnlage

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Beim Lesen von Föhnlage musste ich viel schmunzeln. Der Titel ist ein Krimi, kommt aber ohne blutige und grausame Verbrechen aus. Stattdesen gibt es einen kuriosen Todesfall und die Handlung bleibt bis zum Ende spannend.

    Im Mittelpunkt der Handlung steht nicht nur Kommisar Jennerwein, sondern sein ganzes Team. Alles liebenswerte Orginale. Zudem spielen auch die Dorfbewohner eine Rolle.

    Leicht zu lesen, unterhaltsam und spannend

  5. Cover des Buches Heimweh (ISBN: 9783548288789)
    Marc Raabe

    Heimweh

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Inibini
    'Heimweh' von Marc Raabe habe ich auf Seite 273 von 425 abgebrochen. Ich breche prinzipiell eigentlich nie Bücher ab, erst recht nicht, wenn ich schon mehr als die Hälfte des Buches gelesen habe. Wenn ich jetzt mal so überlege, ist es das erste Buch, was ich jemals abgebrochen habe 🤔
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Und dabei habe ich schon viel schlechtere/langweiligere Bücher zu Ende gelesen! Es ist nicht so, dass in diesem Roman absolut gar nichts passiert, ganz im Gegenteil. Aber leider konnten mich die Story, Atmosphäre und die Charaktere nicht fesseln. Die Charaktere waren mir so unsympathisch und Jesses Handlungen konnte ich so oft einfach nicht nachvollziehen. Ich war eigentlich permanent nur genervt von ihm. Auch die vielen anderen Charaktere blieben total unnahbar und ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen. Dadurch hab ich eben auch nicht mit ihnen mitgefiebert und das ist ein großer Punkt, warum mich die Story nicht fesseln konnte 🙄
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Die Idee hatte total viel Potential, aber die Umsetzung hat mir einfach nicht wirklich gefallen. Die Rückblicke fand ich noch gut, aber die Handlung in der Gegenwart... naja. Und Spannung ist leider auch nicht aufgekommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Irgendwann ist mir dann bewusst geworden, dass ich das Buch einfach nur so schnell wie möglich durchlesen will, damit ich mich einem guten, besseren Buch widmen kann und habe immer wieder ein paar Sätze überflogen. Mir war klar, dass mich dieses Buch nicht mehr vom Hocker hauen wird und mich das Ende auch gar nicht interessiert. Deswegen habe ich mich dann zum ersten Mal dazu entschlossen, ein Buch abzubrechen, weil ich lieber meine Zeit in Bücher investiere, die mir gefallen und die ich gerne lese und mich nicht zum Lesen zwingen muss 🤷🏼‍♀️ Allerdings habe ich zuvor auch 'The green mile' von Stephen King gelesen und dieses Buch konnte mich ja SOO begeistern, dass ich vielleicht falsche und zu hohe Erwartungen an diesen Roman hatte, weil ich noch das King'sche Niveau gewohnt war 🤔 Von mir gibt's also keine Nicht-Empfehlung, weil ich wahrscheinlich einfach nur in der falschen Stimmung war und mir es unter anderen Umständen besser gefallen hätte, wer weiß 🤷🏼‍♀️
  6. Cover des Buches Felsenfest (ISBN: 9783596196975)
    Jörg Maurer

    Felsenfest

     (101)
    Aktuelle Rezension von: ika17

    Der mit Abstand beste Jennerwein-Krimi. Der Fall betrifft Hubertus Jennerwein persönlich, nachdem seine früheren Mitschüler bei einem Ehemaligentreffen entführt werden.

    Ehemaligentreffen im Werdenfelser Land. Jennerwein ist bei der Wanderung seiner ehemaligen Klassenkameraden nicht dabei und entgeht somit auch einer schrecklichen Geiselnahme hoch oben in den Bergen. Mit seinem großartigen und eingespielten Team setzt er alles daran, seine alte Klasse zu befreien. Doch damit bringt er sich selbst in Gefahr und plötzlich weiß er nicht mehr, wem er noch vertrauen kann.

    Wie immer sehr viele Handlungsstränge, die sich im Laufe des Buchs miteinander verbinden. Im sechsten Jennerwein-Fall stört es allerding überhaupt nicht. Großartige Dialoge, bayerischer Humor, Dialekt und großartige Charaktere.

    Ich habe selten einen Alpenkrimi gelesen, der es so überzeugend schafft, Humor und Spannung miteinander zu verbinden. Ich habe herzlich gelacht, durchgehend mitgefiebert und jede Seite verschlungen. Große Leseempfehlung für alle Lokalkrimi-Fans!

  7. Cover des Buches Der Tod greift nicht daneben (ISBN: 9783596031443)
    Jörg Maurer

    Der Tod greift nicht daneben

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Gar grausames passiert im Kurort mit dem Doppelnamen und Kommissar Jennerwein muss einige Rätsel lösen bevor er selbiges mit dem Fall tun kann.

    Spannend, schwarzer Humor und überraschende Wendungen....

  8. Cover des Buches Oberwasser (ISBN: 9783596512904)
    Jörg Maurer

    Oberwasser

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch
     Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach  ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger  Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudeln.

    Mein Kommentar

    Es wird ein Wettlauf mit der Zeit und Kommissar Jennerwein setzt wieder mal sein Leben ein, um den Fall zu lösen.
    Bemerkenswert war ein Detail im Fall von Psychterror: Man nimmt einen Flashmob und lässt das Ballettensemble in privaten Kleidern zwischen gaffenden Passanten die Ensemblemitglieder tanzen ... immer mehr. Das führt bei einem Täter unter Stress Wahrnehmungsstörungen. [Seite 273]
    Und auf Seite 368 kommt mir die Verschlüsselungstechnik bekannt vor: Es muss in einem Buch ebenfalls eine Rolle gespielt haben, das ich erst kürzlich gelesen habe. Vermutlich in einem der Harzkrimis ... Es geht um die Chiffriertechnik nach Vignère. Ich bin immer noch bei der Serie ...

  9. Cover des Buches Unterholz (ISBN: 9783596520671)
    Jörg Maurer

    Unterholz

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Wer weiß, ob an der Loisach entlang im Unterholz nicht noch mehr Leichen liegen.«

     

    In dem beschaulichen alpenländischen Kurort mit Bindestrich sollte sich eigentlich niemand mehr über unnatürliche Todesfälle wundern. Auch die tote Frau, die hoch oben auf der Wolzmüller-Alm gefunden wird, wurde ganz eindeutig ermordet. Groß ist die Überraschung jedoch, als sie als weltweit gesuchte und unter ihresgleichen berühmte Auftragskillerin identifiziert wird. Dem Team um Kommissar Jennerwein stellt sich nun die Frage, wer die Star-Sniperin ausschaltete. Besteht am Ende Gefahr für Anwohner und Gäste des ach so heimeligen Kurorts? Tatsächlich geschieht schon bald der nächste Mord…

     

    Im fünften Alpenkrimi wird mal wieder bewiesen, dass das Verbrechen offenbar genau dort blüht, wo es besonders idyllisch aussieht. War der Kurort schon vom ersten Band an berühmt für kreativ agierende Beerdigungsunternehmer und im Auftrag gewisser italienischer Familien arbeitende Problemlöser, kommt nun noch eine ganz spezielle Art von Seminarteilnehmern hinzu, die sich auf einer beschaulichen Alm den neuesten Entwicklungen ihres Berufsstands widmen. Sehr unterhaltsam das alles!

     

    Auch an den Charakteren hatte ich wieder viel Spaß. Zu meinen Lieblingen gehörten wie schon so oft die Eheleute Grasegger und Problemlöser Swoboda, aber auch Stengeles Auftritt als Spurenleser war göttlich. Ein Winnetou würde da vor Neid erblassen ;-)

     

    Die Krimihandlung war spannend und gipfelte in einer skurrilen Verfolgungsjagd. Spaß bis zur letzten Seite, ich freue mich auf den nächsten Band.

     

    Fazit: Wie erhofft auch diesmal ein herrlich schräger Krimi. Spannend und unterhaltsam zugleich.

  10. Cover des Buches Platzhirsch (ISBN: 9783492305020)
    Nicola Förg

    Platzhirsch

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein neuer Fall für Irmi und Kathi. Eine Biologin wird ermordet aufgefunden. Zeugen gibt es keine. Doch schon bald finden sich einige Verdächtige. Die Biologin hat sich mit den falschen Leute angelegt….. Witziger Regionalkrimi mit zwei total sympathischen Ermittlern.


  11. Cover des Buches Tod auf der Piste (ISBN: 9783492303170)
    Nicola Förg

    Tod auf der Piste

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schon lange hatte ich diese Reihe ins Auge gefasst. Ob es am Cover lag, dem Titel.. keine Ahnung, warum ich solange dafür benötigt hatte.

    Aber nun war es soweit.

    Ein sehr dialektische Krimi mit viel, fast schon zu viel Lokalkolorit. Garmisch Partenkirchen - ein Loblied. Aber was machen die anderen Leser? Überblättern? Das Buch zur Seite legen?

    Durch dieses Loblied fällt der Krimistrang leider immer wieder nach hinten ab.

    Aber kommen wir mal zu den Protagonisten:

    Kathi entzieht sich den bayerischen Traditionen. "Wenn sich im dritten Jahrtausend Frauen freiwillig Schützen umbinden, ist das ja wohl krank." (Seite 12) Diese Einstellung sagt ja wohl mehr als tausend weitere Worte.

    Irmi - ihr leben bewegte sich zwischen der Ermittlungsarbeit und der Hilfe am Hof ihres Bruders. Ihr Leben bestand darin, zu tun, was eben getan werden musste. Mörder fassen. Kühle melken. Heu einführen. (Seite 47) Auch hiermit wurde alles bereits gesagt. 

    Zwei recht ungleiche Protagonistinnen, die aber dann doch irgendwie zusammen harmonieren.

    📚 Fazit 📚 

     Leider konnte mich dieser erste Band nicht wirklich erreichen. Die Story war mir zu flach, die Nebenstränge zu ausgeprägt und die Protagonisten...ausbaufähig.

    Dennoch möchte ich dieser Reihe eine weitere Chance geben und freue mich schon auf Band 2, der bereits auf meinem Regal darauf wartet, verschlungen zu werden.

     "... das Leben ist kein Heimatroman und auch kein Ponyhof." "Ich dachte, kein Wunschkonzert" ... "Das erst recht nicht."(Seite 238)

  12. Cover des Buches Schwindelfrei ist nur der Tod (ISBN: 9783596031450)
    Jörg Maurer

    Schwindelfrei ist nur der Tod

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Das Buch beginnt mit einem Bankraub, der 1971 in München stattfand. 
    In der Gegenwart wird gerade der Vater Jennerweins aus dem Gefängnis  entlassen, wo er sich des öfteren aufhält.
    Ebenfalls im Jetzt wird von einer Heisluftballonfahrt berichtet, die im Absturz endet.
    Doch am Ende schafft es der Autor, dass alle Erzählstränge zusammenpassen und sich gegenseitig ergänzen.
    Er schafft es wie schon in den vorangegangenen Krimis von Jennerwein, die Spannung zu halten und den Leser zu fesseln.
    Durch die teilweise etwas überzogen gestalteten Charaktere, kann der Leser immer wieder schmunzeln.
    Ich bin nach wie vor sehr begeistert vom Autor und seiner Reihe um Kommissar Jennerwein und freue mich sehr auf den nächsten Band.
  13. Cover des Buches Tod in Garmisch (ISBN: 9783897056565)
    Martin Schüller

    Tod in Garmisch

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eher durch Zufall stieß ich auf diesen Roman, der den Auftakt zu einer Reihe, die im bekannten Ferienort Garmisch-Partenkirchen spielt, bildet.

    In der Partnach-Klamm wird eine Leiche gefunden, die so übertötet ist, dass sie zunächst nicht identifiziert werden kann. Schnell stoßen die beiden ermittelnden Kommissare Schwemmer und Schafmann auf die Spur einer jahrzehntealten Familienfehde zwischen zwei Bauernsippen, den Meixners und den Schedlbauers. Weitere Ereignisse wie die Vergiftung eines Hundes, die manipulierte Lenkung eines Autos sowie anonyme Schreiben geben diesem Verdacht neue Nahrung, doch am Ende liegt die Lösung zwar nicht ganz, doch etwas anders.

    Der Auftaktroman zu der genannten Reihe überzeugt den Leser durch eine spannende Handlung, die weit bis in die sechziger Jahre zurückreicht, sympathische, aber auch durch kantige bis sture Charaktere. Mich hat der Roman jedenfalls so überzeugt, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde.

  14. Cover des Buches Am Tatort bleibt man ungern liegen (ISBN: 9783596703708)
    Jörg Maurer

    Am Tatort bleibt man ungern liegen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Flyspy

    Die Putzfrau der KurBank stirbt, erschlagen von einem Feuerrad. Jennerwein ermittelt in seinem 12. Fall. Spielen dabei die Geheimnisse, die in den Schließfächern der Bank ruhen, eine Rolle?

    Bis jetzt habe ich alle Jennerwein-Krimis gelesen und bin herb enttäuscht von diesem Roman. Das Einzige, was ich positiv anmerken kann, ist, dass man erfährt, was mit dem Team nach dem Ereignis aus dem letzten Band passiert ist.

     Sonst finde ich vieles an den Haaren herbeigezogen, schon allein die Mini-Nanbots in den Schließfächern, die die Geheimnisse abfotografieren. Dann noch die eingestreuten fiktiven Szenen mit Sancho und Pancho - Ähnlichkeiten mit Don Quichote und Sancho Pansa waren wohl beabsichtigt – da dachte ich wirklich, ich bin im falschen Film. Dann teilen sich Tote aus dem Grab mit. Der Krimi wäre ohne diese Füllszenen besser gewesen. Jennerwein selbst tritt kaum in Erscheinung.

     

    Die Krimis um Jennerwein flachen immer mehr ab, die Luft ist raus. Dieser war der absolute Tiefpunkt für mich.

  15. Cover des Buches Frauenmahd (ISBN: 9783868044287)
    Marc Ritter

    Frauenmahd

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Für diesen Krimi aus Garmisch konnte ich mich begeistern. Urig, atmosphärisch, spannend, sehr gut erzählt.

    Klappentext: „Der Förster schmeißt einen Mann in den Kuhflucht-Wasserfall. Die Story musst du machen!" Als Lokalreporter Karl-Heinz "Gonzo" Hartinger diesen Anruf erhält, ist er gerade in Berlin gelandet - nun ist sein Wochenendtrip im Eimer. Kurz darauf kommt eine Grünen-Landtagsabgeordnete auf einer Bergwiese, der Frauenmahd, zu Tode. Zufall, dass beide Leichen in der Nähe des geplanten Kraftwerks gefunden wurden? Oder steckt eine uralte Familienfehde dahinter?“

    Wie auch in den vorigen Folgen der Reihe ist hier eine gute Prise Gesellschaftskritik dabei. Da ist wieder der Bürgermeister, der von der Selbstbestimmung der Menschen nichts hält, und schmiedet eigene Pläne zwecks weiterer Eigenbereicherung und Machtergreifung, auch mittels eines Strohmannes.

    Gonzo ermittelt mal wieder und gerät dabei, wie so oft, hier auch mehrmals, in tödliche Gefahr. Wenn nicht seine Ex, bzw. der Hund Bärli, den er von seinem toten Vorbesitzer aus dem letzten Fall behalten hatte, läge er auf dem örtlichen Friedhof lebendig begraben. Aber auch dieser Vorfall hielt Gonzo nicht davon zurück, weiter zu ermitteln. Zum Schluss kommt es zu einer Szene, bei der ich laut lachen musste, denn die Situationskomik und die Herleitung waren einfach herrlich.

    Michael Schwarzmaier hat wie immer großartig gelesen. Seine Darbietung hat mich auch diesmal restlos begeistern können.

    Fazit: Ein spannender, atmosphärischer, gekonnt erzählter Krimi aus Garmisch und Umgebung. Etwas zu viel an Abenteuern, was eher überladen wirkt und nach Glaubwürdigkeit fragen lässt, aber sonst…, kann man prima nebenbei hören, kriegt man gute Laune.

  16. Cover des Buches Herrgottschrofen (ISBN: 9783492301091)
    Marc Ritter

    Herrgottschrofen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lilith79

    "Herrgottschrofen" hat eigentlich alles was ein guter bayerischer Regionalkrimi braucht: ordentlich Lokalkolorit, einen sympathischen Hauptcharakter mit Ecken und Kanten, eine interessante Ausgangsstory und eine ordentliche Prise Humor und Ironie. Trotzdem hat mich der Roman nicht ganz so gepackt wie ich am Anfang erwartet hatte. Die Story fing sehr vielversprechend an, beim Joggen entdeckt der Journalist "Gonzo" Hartinger zufällig ein paar Menschenknochen. Während die Politiker und lokalen Größen vor allem darauf bedacht sind schlechte Presse für Garmisch zu vermeiden, ist Hartingers Neugier und Ehrgeiz geweckt. Es stellt sich heraus, dass die Knochen aus den 50er Jahren stammen und wohl einer jungen Frau gehörten. Als Hartinger weiter ermittelt gibt es bald einen neuen Mordfall und er selbst gerät unter Verdacht...

    Soweit so gut, leider verlor sich die Story dann für mich recht schnell in zu vielen Nebensträngen und in Beschreibungen von lokalpolitischen Irrungen und Wirrungen, die die Story so dominieren, dass die beiden Mordfälle geradezu zur Nebensache verkommen. Die ironische Darstellung der (sehr korrupt) dargestellen Politiker, Unternehmer und Polizisten ist zwar grundsätzlich gelungen, aber im Gegensatz zu den auch eher satirischen Krimis von z.B. Jörg Maurer dominiert der Stil und das Drumherum in diesem Krimi in so einem Ausmaß, dass die Handlung für mich zu kurz kommt. Auch waren es mir teilweise wirklich zu viele verschiedenen Charaktere in dem Buch, die auch nur eine kleine Rolle spielen, so dass ich zwischendrin mit einigen Namen nichts mehr anfangen konnte und überlegen musste, wer das nochmal war. In einem Buch für mich immer ein schlechtes Zeichen. 

    Insgesamt war der Krimi für mich trotzdem gut zu lesen für Zwischendurch, hat aber bei mir nicht das Bedürfnis geweckt noch mehr Regionalkrimis von diesem Autor zu lesen. Generell hätte mich das Buch mit etwas mehr Konzentration auf die Krimihandlung und mit etwas mehr Straffung besser gefallen.

  17. Cover des Buches Mordsviecher (ISBN: 9783492303125)
    Nicola Förg

    Mordsviecher

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Paulaa
    Das Cover verrät schon, dass es sich hier um einen Alpen-Krimi handelt. Es passt gut zum Inhalt und die Anspielung mit der Gans finde ich super.

    Mordsviecher war mein erster Fall mit Mangold und Reindl und irgendwie bin ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden. Vielleicht hilft es hier tatsächlich beim ersten Fall anzufangen um alle Charaktere kennen zu lernen.

    Die Story fand ich sehr spannend und man musste als Leser viel mitdenken. Es geht um einen sehr schweren Fall von Animal Hoarding und die Bilder die mir beim Lesen im Kopf entstanden sind, lassen mich so schnell nicht mehr los. Die Stimmung als die Tiere gefunden wurden hat Förg sehr gut rüber gebracht und auch sonst hat sie einige spannende Stellen miteingebaut.

    Auch die Suche nach dem Mörder ist spannend, es tauchen viele potentielle Täter auf, so dass man richtig mitfiebern und rätseln kann.

    Viel Spannung ist in den Schreibstil allerdings nicht eingebaut, die Geschichte wird eher etwas monoton erzählt, was schade ist, da man mit ein paar spannenderen Sätzen einen wirklich tollen Krimi hätte schaffen können.


    Das Ende ist zwar nicht spektakulär, aber trotzdem unerwartet. Alles in allem eine tolle Geschichte mit weniger sympathischen Charakteren.
  18. Cover des Buches Im Grab schaust du nach oben (ISBN: 9783596522453)
    Jörg Maurer

    Im Grab schaust du nach oben

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Durch den G7-Gipfel ist das komplette Werdenfelser Land bevölkert von Polizisten und anderen Sicherheitsdiensten. Gleichzeitig ziehen so viele prominente Politiker Demonstranten an.
    Auch das Team von Kommissar Jennerwein ist eingeteilt.
    Als dann jedoch ein Kollege stirbt, schaltet sich Jennerweins Bauchgefühl ein und er beginnt zu ermitteln.

    Auch dieser neunte Fall der Jennerwein-Reihe ist fesselnd und undurchschaubar bis zur letzten Seite.

    Nach wie vor bin ich sehr begeistert von Jörg Maurers Schreibstil und seiner Art die Krimis aufzubauen.
  19. Cover des Buches Mord im Bergwald (ISBN: 9783492257886)
    Nicola Förg

    Mord im Bergwald

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der zweite Alpen-Krimi
    Eine Bergtour des Alpenvereins endet mit dem Fund einer Leiche. Das Kommissarinnen-Duo Irmi und Kathi stehen vor einem neuen Fall. Witzig, spannend und deftig. Für Fans von Kluftinger und Co.
  20. Cover des Buches Der Teufel von Garmisch (ISBN: 9783897058996)
    Martin Schüller

    Der Teufel von Garmisch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Die Buchprüferin
    Martin Schüllers Garmisch-Krimis, die bieten einfach mehr. Mehr als Lokalkolorit, mehr als nette Unterhaltung. Mehr als das Übliche. Der Teufel von Garmisch war jetzt mein zweiter Schüller, und wieder bin ich begeistert. Das fängt schon mit der verzwickten Geschichte an: Der ebenso schwer verknallte wie schwer gehemmte Softwarentwickler Sebastian muss erleben, wie das Ziel seiner Sehnsüchte umgebracht wird, und verfängt sich dank tapsiger Einmischung in den Fallstricken des Mörders, der ihn fortan mit quälenden Anrufen erpresst. Wir dürfen mitverfolgen, wie sowohl dieser gestalkte Stalker als auch - parallel dazu - der von Sebastians Verwicklung in den Fall nichts ahnende Kommissar Schwemmer verbissen versuchen, den Täter dingfest zu machen. Martin Schüllers Sprache trägt ebenfalls stark zu meinem Lesevergnügen bei. Anders als viele Krimischreiber achtet er nicht nur drauf, er hat sie auch bestens im Griff. Selbst wenn er nicht so explizit komisch ist wie z.B. Jörg Maurer, zwingt mich sein stiller Witz doch immer wieder zum Schmunzeln. Etwa wenn der Herr Kommissar einen Zeugen befragt, der sich Lyriker nennt und gleich einen pathetischen Beweis seines Könnens ablegt, nicht ohne seine wörtliche Rede mit vielen "natürlichs" zu würzen (was Schwemmer unwiderstehlich zur Nachahmung reizt). Dass dieser Lyriker-Verschnitt, der sich so viel auf seine Sprache einbildet, sie aber nur unbewusst bis sinnfrei zu benutzen versteht, ein Seitenhieb auf manche schriftstellernden "Kollegen" darstellt, kann man sich ausrechnen. Und breit darüber grinsen. Dass ich die Identität des Mörders schon länger vorausgeahnt habe, hat mein Lesevergnügen nicht im Geringsten gestört - auch eine Leistung des Autors! -, und ich freue mich schon auf weitere Besuche im schüllerschen Schwemmer-Universum. Daher empfiehlt die Buchprüferin allen, die intelligente Krimis lieben: Lesen!
  21. Cover des Buches Am Abgrund lässt man gern den Vortritt (ISBN: 9783596522880)
    Jörg Maurer

    Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Alais

    Jörg Maurer ist es wieder gelungen, mit Kommissar Jennerweins zehntem Fall ganz eigene Wege in der Kriminalliteratur zu beschreiten. 

    Auch dieser Band profitiert von dem herrlichen Humor und dem großen Wortschatz des Autors, wenn er auch nicht ganz so schräg und verrückt wie andere Bände dieser Krimireihe ist. Dafür ist er (wieder) etwas ganz Besonderes: Die klassische Gesetzeshüter-Bösewicht-Verteilung ist leicht aufgehoben und es bilden sich ungewöhnliche Allianzen. Da wächst auch schon einmal ein Opfer aus seiner Opferrolle heraus und wird zum Mörder bzw. zur Mörderin ... Kein Wunder - steht im Zentrum der Erzählung doch dieses Mal das Bestatterehepaar a. D. Grasegger - sympathisch, beliebt, aber eben auch nicht gerade gesetzestreu und mit einigen dunklen Geheimnissen ... Besonders den augenzwinkernden Einblick in das Familienleben der Graseggers mit ihren teilweise etwas aus der Art geschlagenen Kindern habe ich sehr genossen. Auch sonst kann dieser Band mit einer ganzen Reihe eigenartiger und faszinierender Charaktere aufwarten, die von Maurer würde- und liebevoll dargestellt werden. 

    Weniger schön ist allerdings der gebotene Einblick in eine widerwärtige, von Unmenschlichkeit geprägte Geschäftswelt einer Versicherungsgesellschaft, in der sich alle Mitarbeiter gegenseitig zu verachten scheinen und an Skrupellosigkeit der Mafiosi, die ebenfalls in diesem Band eine große Rolle spielen, in nichts nachstehen. Und dann wäre da noch ein Krankenhaus, in dem etwas Unheilvolles vorzugehen scheint ... Auch mit diesen Parallelen bietet Maurer eine spannende Auseinandersetzung mit der Frage nach der Einteilung von gut und böse.

    Die Handlung bietet einige Überraschungselemente, eine spannende Suche und für Klufti-Fans auch als kleines Highlight eine Begegnung mit Kommissar Kluftinger aus der Krimireihe von Klüpfel und Kobr. 

    Bei der Präsentation der Kapitel dreht sich zur Feier dieses zehnten Falls alles um die Zahl zehn, so gibt es lauter zehnte Kapitel und jedem dieser Kapitel steht eine kleine Wissensperle aus den unterschiedlichsten Bereichen voran. Die Seiten sind darüber hinaus mit einem süßen, kleinen Murmeltier verziert - alles in allem für mich ein schönes, ungewöhnliches Leseerlebnis!

  22. Cover des Buches Josefibichl (ISBN: 9783492272902)
    Marc Ritter

    Josefibichl

     (22)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear
    Name: Josefibichl
    Autor: Marc Ritter
    Genre: Krimi, Lokalroman
    Preis: 9,99€ [D] | 10,30 [A] - Ich habs aus einem offenen Bücherschrank
    Seiten: 303
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-492-27290-2
    Verlag: Piper Verlag GmbH


    Rückentext:
    In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franzikanerpaten Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Partenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss den Täter selbst finden ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Sobald ein Buch bzw die Handlung darin irgendwo in Bayern spielt, ist mein Interesse bereits geweckt. Da ist es egal, ob es nun drüben in Kempten ist, unten in Garmisch, in München oder eher in den nördlichen Regionen von Bayern. Auf jeden Fall haben Bücher, die in meinem Heimatbundesland spielen, einen gewissen Bonuspunkt. Auch weckt es mein Interesse, wenn ich sehe, die Geschichte spielt sich in einer bekannten Gegend ab. Schöner ist es natürlich, wenn ich die Gegend nicht nur vom Namen her kenne, sondern sie auch zuordnen kann, weil ich selbst bereits dort einmal war. Das war auch der Grund, weshalb ich mir dieses Buch damals aus dem offenen Bücherschrank unter anderem genommen habe. Allerdings werde ich das Buch jetzt nicht durch eine rosarote Brille betrachten.

    Die Beschreibung des Krimis wirkt viel versprechend, verspricht aber ein bisschen mehr, als am Ende drin ist. Davon, dass Garmisch-Partenkirchen durch Olympia "entzweit" wird, merkt man herzlich wenig. Überhaupt trifft man nur wenig Bewohner, die eine Hälfte äußert sich gar nicht dazu, die andere hat entweder mit der Aufklärung des Mordes zu tun oder möchte die Geldgeber weiter bei Laune halten. Denn nicht nur Olympia ist geplant, auch so manche Großprojekte und die benötigen nun mal ein bisschen Geld.

    Mit dem Hauptcharakter wird man nicht wirklich warm, aber das mit den restlichen Charakteren genauso. Sie bleiben leider ein wenig blass, aber immerhin nicht so blass wie die Leute aus "Die Schuhliebhaberin" und die Story ist nicht so langweilig und unangenehm zu lesen wie "Tödlicher Chat". So viel mehr spannend ist das Buch allerdings auch nicht. Stattdessen beschäftige mich die Frage: Warum ist der Typ, also der Hauptcharakter, abgehauen und hat nicht einfach mit der Polizei zusammengearbeitet? So macht er sich doch erst recht verdächtig ... dessen wird er sich bewusst, aber es ist ihm wohl egal und er flüchtet weiter. Die Aufklärung des Ganzen wirkt ziemlich seltsam. Sowohl Hartinger, als auch die Polizei stoßen recht zufällig auf die Lösung, wobei es bei Hartinger noch logisch klingt. Bei der Polizei bzw Teilen davon wirkt es, als hätte der Autor mal eben schnell die Deus ex Machina auspacken müssen, damit es am Ende noch so hinhaut, wie es hingehauen hat. Was am Ende aus dem Täter wird, wird nicht so richtig geklärt, leider. Auch treten immer mehr Verschwörungen ans Tageslicht und es wird immer "komplexer", allerdings auch immer absurder, bis es einem am Ende einfach nur noch seltsam vorkommt.

    Es könnte ruhig ein wenig spannender sein und es hätte ruhig länger sein können, damit die Ermittlungsarbeit der Polizei auch genug Raum bekommt, um die nötige Lösung zu bekommen, anstatt einfach mal die Lösung per Cheatcode zu bekommen. Mag sein, dass es das in der Realität geben kann, aber Geschichten, in denen von A bis Z ermittelt wird, gefallen mir einfach besser. Wie es z.B. in der "Jette-Reihe" der Fall war. Was mir ein wenig gefehlt hat, war eine Kapiteltrennung, aber irgendwann gewöhnt man sich daran. Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen den Charakteren, aber er ist ganz angenehm und man kommt nilcht durcheinander.


    Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
    Genau so hatte er es sich immer vorgestellt.
    Schwitzend, keuchend, mit ziehenden Schmerzen in den Oberschenkeln den Berg hinauf. Mehr als mit der Hitze mit sich selbst kämpfend, die letzten zehn Höhenmeter doch noch durchzustehen. Dann, vor Freude, die Kuppe erklommen zu haben, mit letztem Atem "Hurra" schreien - um dann schockgefroren innezuhalten, weil da etwas, jemand lag. Etwas Totes, jemand Umgebrachter, ein ermorderter Mensch.
    Er wusste nicht mehr, wann sich diese Vorahnung in seinem Hirn festgefressen hatte. Erst vor wenigen Wochen hatte er mit den Bergläufen angefangen. Recht bald musste es gewesen sein, dass er jedes Mal, wenn er einen steilen Buckel mit letzter Kraft hinter sich brachte, sich kurz vor Erreichen der Kuppe sagte: Dort liegt gleich eine Leiche.
    Sein früheres Leben, all die schlimmen Bilder stiegen wohl bei großer körperlicher Anstrengung aus seinem Unterbewusstsein herauf. Andere verarbeiten durch Träumen.


    Fazit:
    Das Buch ist ok. Es ist jetzt etwas, das kann man lesen, muss man aber nicht. Dass das Buch hier in Bayern spielt, finde ich ganz toll, nur werde ich mich davon nicht sonderlich einlullen lassen ;-)

    Ich mag das Cover des Buches, der "Gürtelteil" ist auch leicht hervorgehoben, was sich auch leicht angenehm anfühlt. Vom Stil her ist es ganz angenehm zu lesen, aber ich weiß, ich werde dieses Buch auch wieder recht schnell vergessen und nur noch als "seltsames Buch über einen Mordfall unten in Garmisch-Partenkirchen" in Erinnerung behalten, wenn überhaupt. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Rubine.
  23. Cover des Buches Janne Ahonen (ISBN: 9783939978060)
    Janne Ahonen

    Janne Ahonen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Finnlands Nationalheld Janne Ahonen, der als einziger Skispringer bisher die Deutsch-Österreichische Vier-Schanzen-Tournee fünf mal gewonnen hat lässt in seiner Biografie tief in den Skisprung-Zirkus blicken. 
    Ganz nebenbei erfährt man auch einiges Private von dem sonst öffentlich äußerst zurückhaltenden Spitzensportler. Ahonen, der neben Martin Schmitt, Sven Hannawald, Andi Goldberger und Adam Malysz Jahrelang an der eisigen Spitze im Skispringen zählte, hat bis auf eine Olympia-Einzelmedallie alles gewonnen, was es in seiner Disziplin zu gewinnen gab. 
    Diese Biografie ist daher auch geprägt von seinen sportlichen Erfolgen und den damit verbunden psychischen und physischen Anstrengungen, die es zu ertragen gilt, möchte man in der Skisprung-Szene erfolgreich sein. 
    Zu Wort kommen in Jannes Biografie seine Teamkollegen Matti Hautamäki, Risto Jussilainen, Ville Kantee sowie die Konkurrenten Martin Schmitt, Andi Goldberger und Jannes Frau Tiia. 

    Wer regelmäßiger Zuschauer der Skisprung-Wettbewerbe ist, wird von den aufgelisteten Erfolgen Ahonens sicher nicht überrascht werden. Die Hintergründe sind die, die hier das Gewisse Etwas ausmachen. 

    Die deutsche Übersetzung des Finnischen Bestsellers ist jedoch grauenhaft. Unzählige Rechtschreibfehler und oftmals Fehlen ganzer Wörter lassen den Lesefluss immer wieder Stocken. Zum Schluss hin, scheint dies sogar noch zuzunehmen. 
    Hinzu kommt, dass der Autor es mit Zeitlichen Sprüngen eindeutig übertreibt. Beinahe jede Seite enthält einen solchen Zeitsprung, was mich beim Lesen sehr angestrengt hatte. 

    Für Fans beinhaltet das Buch einige Seiten mitunter Privater Fotos des Stars und auch Auszüge aus seinen Trainingstagebüchern. 

    Fazit: Die vielen Rechtschreibfehler und das allgemein verwirrende Zeitliche Durcheinander der Biografie machen das Lesen nicht gerade einfach. Dennoch ein wirklich spannender Einblick in die Welt des Skispringens.
  24. Cover des Buches Kreuzzug (ISBN: 9783426511657)
    Marc Ritter

    Kreuzzug

     (40)
    Aktuelle Rezension von: melanie_reichert
    Meine Meinung: Zunächst mal hat das Buch durch seine aufwendige Gestaltung bei mir punkten können. In der Klappbroschur vorne und hinten ist eine Karte der Zugspitze aufgedruckt, sodass sich der Leser genau orientieren kann, wo sich die Romanfiguren gerade befinden. Ebenso gibt es hinten ein sehr umfangreiches Glossar, dass ich gerne in Anspruch genommen habe. Die Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben überschrieben. So ist man bestens über den Verlauf der Dinge informiert und weiß sofort mit welchen Personen man es gerade zu tun hat. Die zahlreichen Charaktere sind meiner Meinung nach einfach super gestaltet. Der Autor hat genau festgelegt, welche sympathisch und welche eher unsympathisch erscheinen sollen. Meine einzige Kritik geht allerdings dahin, dass Thien Hung Baumgartner für mich nicht Protagonist genug ist. Wenn jemand im Klappentext als Retter angepriesen wird, dann sollte er mehr Einsatz zeigen. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Die Charaktere sind für mich viel mehr in einem Gleichgewicht. Jeder hat seine Rolle zu spielen und spielt sie einfach ausgezeichnet. Es gibt Überraschungen mit denen man nicht gerechnet hat (oder mit denen man nur schwer rechnen konnte). Das Setting der Zugspitze ist für mich im Kopf lebendig geworden. Der Autor hat die Umgebung wirklich gut beschrieben und ich habe mich aufgrund der Schneemassen doch einige Male tiefer unter die Decke begeben ;) Generell war die Atmosphäre im Buch wirklich spannend. Die Geiselnahme und der Druck, der auf den Verantwortlichen lag, war greifbar und nachvollziehbar. Die Spannung war konstant vorhanden, da die Szenen häufig gewechselt haben und immer wieder neue Ereignisse stattfanden, die die Situation weiter verschärft haben. Das Ende war dann allerdings einen Tick zu apprupt und schnell. Ich hätte es mir dann vielleicht doch ein bisschen spektakulärer vorgestellt, aber das fällt wirklich nicht arg ins Gewicht. Für mich persönlich waren die Szenen im Bundeskanzleramt ein absolutes Highlight. Während dieser Szenen musste ich durchgängig schmunzeln, weil ich andauernd die Muppet Show vor Augen hatte. Für mich haben nur noch ein paar Knüppel gefehlt um die Art der Konfliktbewältigung zu verdeutlichen ;) Wer Lust auf einen Ausflug zur Zugspitze hat und darüber hinaus noch live bei einer Geiselnahme dabei sein möchte, ist bei diesem spannenden Buch genau richtig. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir in Bezug auf die Zugspitze sogar noch einiges beigebracht. Hier kann ich ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen. :) Bewertung: 4,5 / 5 Sterne

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