Bücher mit dem Tag "gastronomie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gastronomie" gekennzeichnet haben.

98 Bücher

  1. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Yuki

    Layla ist glücklich mit Oliver zusammen und jeder beneidet sie um ihre perfekte Beziehung, den perfekten Freund. Er arbeitet viel und ist selten bei ihr Zuhause. Sie ist eine Fotografin, die ihren Schwerpunkt auf Konzertfotografie gelegt hat, da ihr das ein kleines, aber sicheres Einkommen bietet. Alles in ihrem Leben ist sicher, genauso sicher wie das sie ihre wahren Träume mit ins Grab nehmen wird, da Oliver kein Interesse daran zu haben scheint, sie dabei zu unterstützen, diese zu verwirklichen. Eines nachts, Layla ist wieder beruflich als Fotografin unterwegs auf einem Event, fällt ihr ein junger Mann in der Mitte der Menschenmenge auf. Sie schießt ein Foto von ihm kurz bevor er verletzt wird. Als Layla kurz darauf auf ihn trifft und seine Wunden versorgt, kommen die beiden ins Gespräch und so beginnt sich eine zaghafte Geschichte zwischen den Beiden zu entspinnen, die Layla eines klarmacht - Oliver ist nicht der richtige Mann für sie und sie möchte ihre Träume nicht mit ins Grab nehmen. Und während Tristan ihr zeigt, wie sich wahre Lieblingsmomente anfühlen, die unter allen anderen Momenten im Leben herausstechen und sich unwiderruflich ins Gedächtnis brennen, scheitert sie immer wieder an sich selbst und bringt es nicht fertig, für sich selbst einzustehen, bis es fast zu spät ist. Aber ohnehin ist sie in einer festen Beziehung mit Oliver und Tristan hat Helen - oder nicht?


    Adriana Popescu nimmt sich wirklich Zeit die Geschichte von Layla und Tristan zu erzählen. In einem ruhigen Tempo und mit viel Liebe zu ihren Protagonisten erzählt sie detailreich von Layla und Tristan. Von Laylas Gefühlen, von ihren Zweifeln, von Tristan und wie er ihr hilft, sich an ihre Träume zu erinnern, daran was sie eigentlich braucht. Die Autorin erzählt so deutlich und gefühlvoll die Geschichte der Beiden, das man zwischen den Zeilen alles fühlt, was auch Layla fühlt. Man klopft sich selbst ab auf seine Träume, ob man selbst alles erledigt hat, was man erleben wollte oder ob da noch etwas ist. Und wenn da noch etwas ist, ist man nach diesem Buch, nach diesen eindringlichen Gesprächen zwischen Layla und Tristan selbst inspiriert, sich endlich wieder ein paar Lieblingsmomente zu gönnen. Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, lädt zum Fühlen, zum Lieben ein. Lieblingsmomente ist ein potentielles Lieblingsbuch mit viel Tiefe und Protagonisten, die man nicht mehr loslassen mag. Auch der Mini-Stadtführer am Ende des Buches war ein toller Bonus. Man bekommt richtig Lust, selbst nach Stuttgart zu reisen und die Stadt persönlich kennenzulernen. 

  2. Cover des Buches Alles Tofu, oder was? (ISBN: 9783746631288)
    Ellen Berg

    Alles Tofu, oder was?

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Dana ist so eine richtige Veganerin. Da geht sonst gar nichts. Ihr Freund mag aber dann doch lieber ein Schnitzel, als Rofu-Alten-Ragout. 

     

    Es kommt, wie es kommen muss, Paul verlässt sie. Doch nicht nur der Schlag trifft Dana, nein, sie ist auch noch dabei, ihre Wohnung und ihr Bistro zu verlieren. Sie soll gekündigt werden, damit das Gebäude renoviert und neu vermietet werden kann. 

     

    Und dann schlägt auch noch Danas Vater bei ihr auf und richtet sich in ihrer Wohnung heimisch ein. 

     

    „Alles Tofu oder was?“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ellen Berg. 

     

    Das Cover und den Inhalt fand ich humorvoll. Deswegen griff ich zu dem Buch. 

     

    Ich muss sagen, richtig gelesen habe ich das Werk nicht. Ich habe es dann mehr überflogen. Witzig fand ich die Reaktionen anderer Personen Dana gegenüber. Auch Paul fand ich gut und sympathisch. 

     

    Dana und ihre ganze Bagage gingen mir allerdings gehörig auf den Senkel. Es kann ja jeder gerne leben, wie er mag. Kein Problem. Aber wenn derjenige dann jeden ständig mit seiner Lebensweise auf den Zeiger geht, geht es einfach zu weit. Wenn nur seine Lebensweise die ultimative Lebensweise ist und jeder genauso leben muss wie diese Person, finde ich das grauenhaft. Vor allen Dingen, wenn die Person das ständig erwähnt und jedem aufdrücken will. 

     

    Dazu finde ich, sollte man Kinder nicht seine vegane, zuckerfreie Öko-Lebensweise aufdrücken, wenn das Kind mal nach einem Stückchen Wurst verlangt. Bei allem soll man auf das Wohl des Kindes achten, nur bei solch einer Einstellung nicht. Genau mein Humor, oder eben nicht. 

     

    Ganz hört es bei mir auf, wenn solche Leute ihre Tiere vegan ernähren wollen. Dann sollen sie bitte schön ihren Hund, Katze etc. abgeben und andere Menschen nach ihnen sehen lassen. Das geht bei mir schon dreimal nicht. 

     

    Und was sich Dana so leistet, geht auch nicht. Mag ja sein, dass sie ihre Wohnung und das Bistro retten will, aber bitte nicht mit solchen Mitteln. Soll das wirklich lustig sein?

     

    Dazu hat mich auch nicht interessiert, wie der Koch ständig Essen zubereitet, was er da rein macht und und und … 

     

    Und nein, ich empfand das Buch nicht als „ironischen Spaß“. Ich hab sehr schrägen und schwarzen Humor, hier fand ich wirklich nur lustig, wie Paul reagiert hat. 

     

    Fertig geblättert und schnell gelesen habe ich nur, weil ich wissen wollte, wie Paul und diverse andere Personen auf Dana und ihr Tun reagieren. 

     

    Schade, ich hatte mir von dem Buch echt mehr versprochen. Null Sterne geht leider nicht, also gibt es noch einen Stern für Paul halt. Schade finde ich auch, wie hier Veganer vorgeführt werden. Das Klischee ist echt absolut übertrieben und geht bei vielen an der Realität vorbei. Wobei manche halt auch echt so sind, aber das ist eine andere Sache. 

     

  3. Cover des Buches The Opposite of You (ISBN: 9783736309753)
    Rachel Higginson

    The Opposite of You

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Es war immer Veras größer Traum, einmal ihre eigene Küche zu führen, doch Vera weiß, dass dieser Traum in weite Ferne gerückt ist. Es liegen schlimme Jahre hinter ihr, als sie ihren Foodtruck Foodie eröffnet, um das zu tun, was sie liebt: Kochen und raffinierte Gerichte entwickeln.
    Doch Killian Quinn, der Küchenchef des Lilous, das gegenüber vom Foodie liegt, ist gar nicht begeistert von seiner neuen Nachbarin und schon bald geraten Vera und Killian aneinander.

    "The Opposite of You" ist der erste Band von Rachel Higginsons Opposites-Attract-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Vera May Delane erzählt.

    Vera war auf einer der besten Kochschulen Amerikas und wollte immer ihre eigene Küche führen. Doch nach einer schlimmen Beziehung musste Vera diesen Traum begraben und floh nach Europa, wo sie in vielen verschiedenen Küchen gearbeitet hat. Nun ist sie zurück in Durham und eröffnet ihren Foodtruck Foodie, um wieder auf die Beine zu kommen.
    Vera hat eine schlimme Zeit durchgemacht, was sie immer noch sehr belastet. Sie ist aber auch mutig und sehr kreativ, was ihre Gerichte angeht und legt sich auch mit dem renommierten Sternekoch Killian Quinn an, den Vera immer bewundert und dessen Weg sie fasziniert verfolgt hat, bis sie sich kennenlernen und er sich auf den ersten Blick als arroganter Mistkerl entpuppt.

    Killian ist von seiner neuen Nachbarin so gar nicht begeistert und lässt sich durch Dritte ihre Gerichte zum Probieren bringen, um Vera anschließend nicht ganz so freundlich mitzuteilen, was alles nicht gepasst hat.
    Was fies begann, entwickelte sich immer stärker zu Bewunderung, denn er sieht Veras Talent und hilft ihr, dass beste aus ihren Gerichten herauszuholen. Er kann überheblich und launisch sein, aber er ist ein erfolgreicher Küchenchef, der sich in seiner Küche durchsetzen muss und den Respekt seiner Mitarbeiter sicher hat. Aber er kann auch freundlich und fürsorglich sein, jemand, der Vera nie gedrängt und sie oft unterstützt hat, eine interessante Mischung!

    Die Chemie zwischen den beiden hat gestimmt und ihre Geschichte ließ sich gut lesen. Mich konnte sie zwar nicht ganz so stark mitreißen, wie ich es gehofft hatte, aber dennoch hatte ich Spaß mit den beiden und mochte auch die Kochelemente sehr gerne! Am liebsten hätte ich alles probiert, was Vera und Killian kredenzt haben, denn es klang alles so gut!
    Ich bin auch auf die Folgebände gespannt. In jedem Buch steht ein anderes Paar im Fokus und ein paar der Protagonisten lernen wir schon im Auftakt kennen, sodass ich mich auf diese Geschichten sehr freue!

    Fazit:
    "The Opposite of You" von Rachel Higginson war für mich ein gutes Buch für zwischendurch!
    Vera und Killian haben mir gut gefallen und ihre Geschichte ließ sich gut lesen, konnte mich aber nicht so sehr mitreißen, wie ich es mir erhofft habe.
    Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

  4. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (388)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Die Reinheit des Todes

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) und es hat 320 Seiten. 

    Kurzinhalt: Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

    Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
     Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

    Meine Meinung: Diesmal ist es gar nicht so leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er macht immer alles akribisch sauber, bis er aber dann doch mal einen Fehler macht. Gleich am Anfang ist man mitten im Geschehen drin und wird gleich mitgezogen von der Spannung. Lustig fand ich, als Julius Kern den Täter nahe kommen wollte und auch seine Wohnung so akribisch geputzt hat, denn das hat ihn mächtig angestrengt, denn mal muss schon sehr viel beachten. Auch werden viele Fragen wieder sehr gut beantwortet, denn vieles weiß man nur so halb, wenn man nicht vom Fach ist. Der Schreibstil ist locker und es gibt viele Wendungen, die die Spannung anfachen. Auch die Verknüpfung mit seinem alten Fall Tassilo hat mir gut gefallen. Die Personen und Handlungen wurden so gut beschrieben, dass das Kopfkino immer was zu tun hatte. Selbst Tassilo war mir sehr sympathisch.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller, der spannend von Anfang bis zum Ende war. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch weiter empfehlen.

     

  5. Cover des Buches Inselzauber (ISBN: 9783426513668)
    Gabriella Engelmann

    Inselzauber

     (181)
    Aktuelle Rezension von: zessi79

    Inhaltsangabe:

    „Dumme Kuh“, „arrogante Zicke“ – so der Eindruck, den Larissa und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Larissa wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich...

     

    Meinung:

    Ich mag die Bücher von Gabriella Engelmann. Und ich liebe Bücher, die an der Nordsee spielen. Also hat das Buch gute Voraussetzungen, um mir zu gefallen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.

     

    Das Buch spielt auf Sylt, dort war ich selbst noch nicht. Aber das hat nicht weiter gestört. Durch die genauen Beschreibungen im Buch, konnte ich mir ein eigenes Bild von Sylt machen. Auch waren die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere bildlich vorstellbar und sehr sympathisch.  

     

    Ich mochte die beiden Hauptcharaktere Nele und Larissa sehr, auch wenn beide total unterschiedlich sind. Aber genau dies hat die Geschichte so besonders gemacht. Ich fand es absolut klasse, die Entwicklung der beiden so unterschiedlichen Charaktere zu beobachten. Und damit meine ich nicht nur die Beziehung der beiden zueinander, sondern auch das Finden des Platzes im Leben.

     

    Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe und kann es kaum erwarten, diese zu lesen.

     

    Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung von mir – 5 von 5 Sternen.

     

    Fazit:

    Tolles Buch zum Abtauchen und Entspannen. Ich fand es wirklich toll und freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. Absolut empfehlenswert!

     

  6. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Der Autor lotet hier menschliche Abgründe aus, für mich sehr fesselnd und empfehlenswert. Dieses Buch ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf, es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. 

    Dabei kommt es aber wirklich leicht daher, was für die schwere Kost auch gut ausgewogen ist - stellenweise wirklich witzig!

  7. Cover des Buches Der Koch (ISBN: 9783257239997)
    Martin Suter

    Der Koch

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Madl10

    "Der Koch" war mein erstes Buch von Martin Suter und hat mich sehr begeistert.

    Maravan ist ein absolut liebenswerter Charakter, durch den ich viele interessante Einblick in seine Heimat und seine Kultur bekommen habe. Aber auch Themen wie Einwanderung, Krieg, die Wirtschaftskrise, Waffenschieberei, Moral und natürlich die Liebe spielen große Rollen.

    Martin Suter schafft es gekonnt die unterschiedlichsten Themen, Charaktere und deren Leben miteinander zu verweben. Und das auf eine sehr tiefgründig, aber auch humorvolle Art.

    Aber das Hauptthema ist und bleibt in diesem Roman das Essen. Der Autor beschreibt mit einer wahnsinnigen Leidenschaft sehr ausführlich die Zubereitung der Speisen. Und das so detailliert, dass ich öfters hungrig an den Seiten hing. Am Ende des Buches findet man auch noch die Rezepte zum Nachkochen. Nur leider hatte ich keinen Spitzenkoch an meiner Seite, der mir diese Gerichte genauso verführerisch zubereitet wie Maravan. 

    "Der Koch" ist eine Geschichte, die mich durch seine außergewöhnliche, vielfältige und mitreißende Art auf ganzer Linie überzeugen und unterhalten konnte.

    Daher gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Goldenes Gift (ISBN: 9783462054644)
    Tom Hillenbrand

    Goldenes Gift

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437

    Der Krimi „Goldenes Gift“ wurde von Tom Hillenbrand geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Er ist der 7. Band in der Xavier-Kieffer-Krimi-Reihe, bei denen der ehemalige Sternekoch ermittelt.

     

    Das Restaurant von Kieffer sowie die Themen Essen und Trinken spielen eine große Rolle im Buch und das liegt nicht nur daran, dass Honig und die mit diesem verbundenen weltweiten, teilweise zwielichtigen Geschäfte im Mittelpunkt stehen. Denn es wird auch gerne über das Essen und Trinken berichtet. So ist Pekka Vatanen Stammgast im Restaurant von Xavier und für ihn darf bei einem Besuch mindestens eine Flasche Rivaner nicht fehlen. Für sein Restaurant erhält Xavier seinen Honig von einem ihm bekannten Imker aus der Luxemburger Unterstadt. Dieser kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Daher fängt Xavier wieder an zu ermitteln. Gleichzeitig nimmt seine Freundin Valérie Gabin Ermittlungen in Kalifornien auf. Beide begeben sich dadurch in Gefahr.

     

    Auch wenn Xavier Koch ist, hätten die Themen Essen und Trinken grundsätzlich etwas mehr in den Hintergrund treten dürfen. Sehr gut hat mir der Aufbau des Krimis sowie die Ermittlung aus zwei Richtungen und das Thema gefallen, da leider bei Lebensmitteln viel manipuliert wird, um einen möglichst großen Gewinn zu erzielen. Die sich daraus ergebenden negativen Auswirkungen für Mensch und Umwelt interessieren die Unternehmen meist leider nicht.

     

    Es ist ein interessanter Krimi mit vielen Wendungen und einem angenehmen Maß an Spannung, bei dem zwei sehr unterschiedliche Individuen (Xavier und seine Freundin) in den Hauptrollen sind und auf interessante/kantige Persönlichkeiten wie beispielsweise die Kommissarin Joana Lobato treffen. Der Krimi war kurzweilig und ich empfehle ihn sowohl auf Grund des Themas als auch des Schreibstils des Autors gerne weiter.

  9. Cover des Buches Teufelsfrucht (ISBN: 9783462042870)
    Tom Hillenbrand

    Teufelsfrucht

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich kenne die neueren Bücher von Tom Hillenbrand und da mir die durchwegs gut gefallen haben, war ich neugierig auf seine Xavier-Kieffer Reihe. 

    "Teufelsfrucht"   ist Band 1 und wir lernen hier Xavier und sein Umfeld kennen. Xavier betreibt ein kleines Lokal in Luxemburg mit Schwerpunkt 'gut bürgerliche Küche'. Obwohl Xavier durch sein Talent  Chancen in der gehobenen Sterneküche hätte, hat er sich bewusst für die einfache Gastronomie entschieden. Als ein Restauranttester in seinem Lokal nach der Vorspeise tot zusammenbricht, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln  und kommt dadurch den Machenschaften eines Lebensmittelkonzerns auf die Spur.   Im Verlauf der Handlung erfährt man, dass der Titel des Buches sehr gut gewählt wurde. Es geht um eine Frucht mit 'magischen' Eigenschaften. 

    Der Kriminalfall ist zwar immer präsent, aber nicht im Vordergrund der Geschichte.  Es geht viel ums Essen, Sterneküche und die Stadt Luxemburg. 

    Mir hat der Einstieg in diese Reihe recht gut gefallen und ich werde bei Gelegenheit zum nächsten Band "Rotes Gold" greifen. 

  10. Cover des Buches Auster und Klinge (ISBN: 9783406700590)
    Lilian Loke

    Auster und Klinge

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Pehle
    Georg ist das, was man unter einem "guten Kerl" bezeichnen würde. Er lässt eine Katze für 1.500 € operieren, die ihm zugelaufen ist; erarbeitet sich das teure Vergnügen in einem Callcenter. Doch eigentlich hätte er das gar nicht nötig. Als Anteilseigner eines großen Schlachtbetriebs, hätte er eigentlich ausgesorgt und seine Geschwister bemühen sich redlich, ihn auszuzahlen. Doch Georg lässt sich nicht darauf ein. Er ist bildender Künstler und liebt es, bei Live Performances in der Fussgängerzone den Menschen vor Augen zu führen, welche Opfer gebracht werden müssen, um den Konsum aufrecht zu erhalten. Zufällig begegnet er Victor, der als verurteilter Einbrecher grade aus dem Knast entlassen wurde. Er nimmt ihn bei sich in einem miesen Mansardenzimmer auf, denn Victors Frau möchte erst eine positive Entwicklung erleben, bevor sie ihn zu Kind und Kegel nach Hause holt. Victors Traum ist ein eigenes Lokal, und als er zufällig von Georgs potentiellem Reichtum erfährt, ist er mehr als angefixt. Georg unterdessen, möchte lernen einzubrechen, um seine "Aufklärungsveranstaltungen" auf die Spitze zu treiben. Beide schließen einen Pakt, der jedem von beiden seine Wünsche erfüllen soll...
    Mich hat "Auster und Klinge" berührt. Insbesondere Georg wird von Lilian Loke ganz wunderbar beschrieben. Sowohl seine Jugend als auch sein Charakter als Mann rührt an und die "Aktionen", denen er einen hohen Stellenwert beimisst, sind toll beschrieben und regen zum Nachdenken an. Die Geschichte war bis zur letzten Seite lesenswert. Absolut zu empfehlen!
  11. Cover des Buches Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens (ISBN: 9783442206032)
    Anna Jessen

    Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer

    Vor einigen Jahren fing ich ja an, historische Romane schätzen zu und lieben zu lernen. Von daher war es natürlich klar, dass ich die Helgoland Saga von Anna Jessen lesen werde. Dennoch hatte ich gar nicht so hohe Erwartungen an das Buch und ich muss sagen, dass mich so ein Buch erwartet, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Mit 540 Seiten ist das Buch kein dünnes Büchlein für Zwischendurch, aber das ist ja auch nicht ganz ungewöhnlich für historische Romane - aber es liest sich weg; und wie! Die Geschichte war von Anfang an sehr spannend. Ich war zutiefst erschrocken wie Tine aufgewachsen ist. Das Leben zu dieser Zeit muss für viele Menschen wirklich sehr hart gewesen sein. Aber Tine hat sich aus ihrem Leben rausgekämpft. Als ihr Leben schöner nicht sein könnte, kommt der große Schicksalsschlag. Anna Jessen beschreibt die Geschichte von Tine so realitätsnah und bildlich, mit ihrer leichten Schreibweise fliegt man nur so durch die Seiten. Ich bin so gespannt wie die Geschichte weiter geht und werde in jedem Fall Band 2 und 3 lesen. Absolute Leseempfehlung! Hat eine gute Chance eines meiner Jahreshighlights zu werden!

  12. Cover des Buches Bloody Rosemary (ISBN: 9783940258519)
    Katharina M. Mylius

    Bloody Rosemary

     (64)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Die Toten vom Magdalen-College startet hochspannend: ein Mann bricht tot, augenscheinlich vergiftet, auf einem Alumnidinner im ehrwürdigen Magdalen-College zusammen. Ein klassischer englischer Krimi eben. Und klassisch geht es auch weiter. Heidi Green und Frederik Collins (und ihr Kollege Simmons, der mir eigentlich am besten gefällt und der auch etwas Humor in die Geschichte bringt) tappen im Dunkeln und das sehr sehr lang, obwohl es an Verdächtigen nicht fehlt. Aber immer wieder gibt es neue Erkenntnisse, neue Wendungen, so dass die beiden (oder die drei) immer wieder von vorne beginnen müssen und wie der Leser lange im Dunklen tappen.
    Die Spannung lässt zwar nach der Anfangsszene etwas nach, aber es bleibt interessant und da die Ermittler sehr sympathisch, die Verdächtigen sehr ... verdächtig sind, bekommt man einen (fast) unblutigen Kriminalfall, der trotz allem unterhaltsam bis zum Schluss bleibt. Das Ende mag unerwartet sein, oder auch nicht, aber ich hatte wie die Ermittler selbst mehrere Verdächtige, die nach und nach ausgeschlossen werden konnten (und ich hatte auch Verdächtige, die den Ermittlern gar nicht in den Sinn kamen ... liegt wohl daran, dass ich viele Krimis lese). Wer einen Thriller erwartet wird enttäuscht sein. Geboten wird eher ein Krimi in der Art von Agatha Christie und Konsorten. Ein Buch, das man abends vor dem Schlafengehen gut lesen kann.

  13. Cover des Buches Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer (ISBN: 9783548065472)
    Julia Rogasch

    Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer

     (49)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay

    Luise kehrt für die Feiertage zurück zu ihren Eltern nach Sylt, um diese dort abzulösen. Nach einer harten Zeit nehmen sich die Eltern eine Auszeit und Luise vertritt sie in der Teestube der Familie.

    Die Hinfahrt nimmt mich gleich mit auf die Insel. Luises Gedanken, der Weg von Hamburg in das kalte neblige Inselleben ist so geschildert, dass ich mir die Situation gut vorstellen kann. Ich liebe die Nordsee und so folge ich gern.

    Aber dann war ich verwirrt, habe zurückgeblättert, um zu verstehen, dass im nächsten Kapitel Moritz - ebenfalls aus der Ich-Perspektive erzählt.

    Beide sind aus der Enge (Familie und Insel) ausgebrochen und haben die Welt erkundet, bevor sie nun heimkommen, auf Zeit wie Luise oder für immer (?) wie Moritz. 

    Irgendwie war schon klar, wohin die Reise geht und das hat mich auch nicht gestört. Geht es doch darum, welche Verwicklungen, Katastrophen und Bewältigungen derselben die Protagonisten erleben. So kommt es auch hier ... aber das soll der geneigte Leser bzw. die Leserin selbst lesen.

    Warum ich Punkte abgezogen habe: Die Erzählstimmen von Luise und Moritz sind sich zu ähnlich und mehr als einmal habe ich gedacht, ob ein Mann so denken und handeln würde. Nach dem ersten Stolpern habe ich die Überschriften mitgelesen und wusste immer, "in wessen Kopf" ich mich gerade befinde. 

    Der zweite Grund (und damit Stern) sind viele Wiederholungen. Wenn aus Luises Sicht eine Situation geschildert wurde, kam diese im nächsten Kapitel zu häufig aus der Sicht von Moritz ein zweites Mal. Wenn sich daraus auch ein anderer Blickwinkel und entsprechende Gedanken gezeigt hätten, wäre dies ok gewesen. So aber habe ich es häufig als reine Wiederholung gelesen. Auch ist mir das Ende etwas zu ausschweifend und schwülstig geraten. Da scheint die Begeisterung für ein Winter-Event auf der Insel mit der Autorin durchgegangen zu sein.

    Alles in allem ist es ein stimmungsvoller Roman, der in mir einige wehmütigen Erinnerungen an die Nordsee und die Inseln dort wachgekitzelt hat. Die Beschreibungen der Gegend und auch der Winterstimmung auf der Insel sind gut gelungen. 

  14. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  15. Cover des Buches Bei den Tannen (ISBN: 9783462001525)
    Lenz Koppelstätter

    Bei den Tannen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: suntweety

    In Sarntal wird in einem der besten Restaurants auf der Welt, im Tan,  die Gourmetkritikerin Manfredi vergiftet.

    Grauner und sein Team beginnen zu ermitteln und müssen sich erst mit den Gegebenheiten und Eigenheiten des Tals und dessen Bewohner einlassen. 

    Wurde die Kritikerin wegen ihres Berufes ermordet oder steckt die Vergangenheit des Tals dahinter?


    Dies ist ein weiterer Teil um Grauner und sein Team. An sich kann die Geschichte unabhängig gelesen werden, da es eine abgeschlossene Handlung ist. Jedoch kann man so nicht die Entwicklung der Protagonisten beobachten.


    Das Team gefällt mir mit seinen Eigenschaften ganz gut. 

    Dieses Mal war Grauner nicht 100% Grauner. Ich habe mir an der ein oder anderen Stelle mehr Ermittlerarbeit bzw. Befragungen gewünscht.


    Die Geschichte war von der ersten Seite an fesselnd und nach und nach wird Spannung aufgebaut. 

    Am Anfang lernt man die Gegend sehr bildlich kennen, auch die einzelnen Protagonisten. 

    Am Ende wird alles logisch aufgeklärt, mit doch einigen Überraschungen und Wendungen. 


    Ich bin auf die nächsten Bände gespannt und hoffe das bald eine Fortsetzung kommt.


  16. Cover des Buches Letzte Ernte (ISBN: 9783462045338)
    Tom Hillenbrand

    Letzte Ernte

     (115)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Xavier Kieffer in seinem nächsten Fall.... 

    Die mitspielenden Personen werden sehr deutlich charakterisiert, ich mag das! 

    Jeder Mensch hat seine Schwächen, so auch die Hauptpersonen in diesem Roman. Dadurch wird die ganze Geschichte sehr lebendig und läßt sich gut lesen.

    Xavier Kieffer, mit seinem Hang zum Alleingang und seine Freunde und Bekannten, die ihm zur Seite stehen, und seine Wissenslücken in Bezug auf Computerkenntnisse ausgleichen, ergänzen sich prima.

    Es werden allerdings auch Klischees bedient, z. B. der Finne, der gerne und viel Wein konsumiert....

    Fazit: ein Buch, dessen Lektüre lohnt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände dieser Reihe!

  17. Cover des Buches Abgeschminkt (ISBN: 9783453207165)
    Ilka Bessin

    Abgeschminkt

     (31)
    Aktuelle Rezension von: oliver

    Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Als Fan von Cindy aus Marzahn, war dies einfach ein Muss  dieses  Buch zu lesen. Klare Kaufempfehlung von mir...

  18. Cover des Buches Suche Köchin, biete: Liebe (ISBN: 9783862785216)
    Susan Mallery

    Suche Köchin, biete: Liebe

     (116)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Buchanans, Band 1: Callister „Cal“ Buchanan hat eingewilligt, während vier Monaten den Geschäftsführerposten für das angeschlagene Restaurant „Waterfront“ zu übernehmen. Er braucht den besten Küchenchef, den er kriegen kann. Die für diesen Posten qualifizierteste Person ist ausgerechnet Penny Jackson, seine Ex-Frau! Kann das gutgehen?

    Erster Eindruck: Das Cover ist durch den Rock mit Retromuster auffällig, passt aber für mich nicht zum Buchtitel.

    Penny Jackson ist von der Aussicht begeistert, Küchenchefin für das „Waterfront“ zu werden. Und vor allem, dass dafür ihr Ex-Mann zu Kreuze kriechen musste, um sie zu fragen. Penny bringt auch gleich eigenes Personal mit, nämlich ihre Freundin Naomi, die den Service managt, und Edouard, einen Koch. Sie bringt aber auch noch etwas anderes mit, was aktuell niemand sieht: ein Baby – sie ist schwanger! Wie wird wohl Cal darauf reagieren?
    Cal wollte eigentlich nie wieder für das Restaurant „Waterfront“ arbeiten, da er mit seinem eigenen Unternehmen genügend ausgelastet ist. Aber er kann nicht mehr mitansehen, wie seine Grossmutter Gloria in fünfzehn Monaten bereits den dritten Geschäftsführer verschlissen hat. Das Verhältnis der Buchanan-Geschwister Cal, Reid, Walker und Danielle „Dani“ zu ihrer Grossmutter ist, diplomatisch gesagt, durchzogen. Cal ist überrascht, wie stark er auf das Wiedersehen mit Penny reagiert. Noch viel stärker überrascht ihn jedoch die Mitteilung, dass sie schwanger ist, und zwar durch künstliche Befruchtung!

    Es hat mir sehr gefallen, die Buchanan-Geschwister kennenzulernen. Gloria hingegen… sie ist wahrhaftig ein böser Mensch. Da hilft – zumindest nicht von meiner Seite – auch keine Sympathie zu alten Menschen und dem Versuch, Verständnis für jedwelche Individuen zu haben. Aber – um im Gastronomiejargon zu bleiben – sie ist der Pfeffer in der Suppe für diese Geschichte (oder überdosierte Worcestershiresauce?).
    Gastronomie, Familie, künstliche Befruchtung, Schwangerschaft, Vergangenheitsbewältigung – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne und ich freue mich auf die weiteren Bände.

  19. Cover des Buches Die Breznkönigin (ISBN: 9783453409118)
    Emma Sternberg

    Die Breznkönigin

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    Was für mich in diesem Buch schwierig war, den bayrische Dialekt zu lesen. Da ich ein Nordlicht bin fiel es mir nicht leicht, aber es hat doch sehr gut in die Geschichte gepasst. Um es kurz zu fassen und meine Rezi enthält keine überraschenden Spoiler, denn wer schon mal einen Rosamunde Pilcher Roman odet NDR Sonntagskitschfilm gesehen hat, weiss wie es ausgeht. Liebes Durchschnittsmädchen Anfang 30 mit bereits gebrochenem Herzen, bekommt die Chance aus dem Dorf in die grosse Stadt zu ziehen. Findet dort ihre Liebe und Glück, doch am Ende ist es nicht das was sie will. Ein Happy End mit dem richtigen Mann ist garantierz und zwischen durch gibts doch den ein oder anderen Schmunzler. Da ich vom Typ ganz andwrs bin als die Protagonistin wollte ich sie immer los schütteln. Das Buch ist nichts herausragendes daher nur 3 Sterne, aber nach einem 1.000 Seiten Thriller genau das richtige. Es muss ja nicht immer das non Plus Ultra sein :).

  20. Cover des Buches Fünf Sterne für die Liebe (ISBN: 9783404170029)
    Katie Fforde

    Fünf Sterne für die Liebe

     (26)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Zoe Harper liebt es, zu kochen und zu backen. Sie macht bei einem Fernsehkochwettbewerb mit, wo dem Gewinner ein stattlicher Geldbetrag winkt. Zoe würde damit gerne einen kleinen Feinkostladen eröffnen. Doch dann verliebt sie sich in Gideon Irving, den bekannten Restaurantkritiker, der zugleich noch Juror des Kochwettbewerbs ist! Glück im Spiel, Pech in der Liebe?

    Erster Eindruck: Das Cover zeigt ein stilvolles Picknick; mir gefällt die geschwungene Schriftart des Autorennamens auf geblümtem Hintergrund.

    Mir haben Zoe und Gideon gut gefallen. Aber am besten haben mir Fenella „Fen“ und Rupert gefallen. Süss, wie das neugeborene Töchterchen nichtsahnend die Grosseltern in Aufruhr bringt. Die Beschreibung der Protagonisten hat mir sehr gefallen, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte.

    Zoe geht sehr fokussiert an den Wettbewerb heran, aber das Auftauchen von Gideon sowie ihre eigene Hilfsbereitschaft bringen sie etwas vom Weg ab. Ihr ist bewusst, dass sie sich nicht mit einem Juror einlassen darf, da sie ansonsten vom Wettbewerb ausgeschlossen wird. Aber wer kann bei so vielen Schmetterlingen im Bauch noch klar denken?

    Ein Buch über das Kochen, Konkurrenz, Erpressung, Liebe und Freundschaft. Mir hat es gefallen, Einblicke hinter die Kulissen einer TV-Show zu erhalten. Unter den Teilnehmern hat es einen selbstverliebten Koch, der es unter seiner Würde empfindet, Sandwiches zu machen, eine sehr schüchterne Teilnehmerin, die ihr Können herunterspielt, und dann gibt es noch Cher, eine Beauty, die man eher auf einem Model Contest vermuten würde, die aber tatsächlich kochen kann. Aber ansonsten ist sie…, ja also… total daneben!

    Das Buch liess sich gut lesen, ein paar Wiederholungen hätten für mich nicht sein müssen. Ein nettes Buch für zwischendurch, ohne wirklich grosse Überraschungen. Empfehlung: Besser nicht hungrig lesen, denn bei den leckeren Gerichten, die da erwähnt werden, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Und ich habe übrigens wieder etwas gelernt: Eine Pyramide aus mit Creme gefüllten Windbeuteln heisst „Croquembouche“ – na dann: bon appétit!
  21. Cover des Buches Omas Erdbeerparadies (ISBN: 9783499259562)
    Janne Mommsen

    Omas Erdbeerparadies

     (50)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Es ist schon etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Sinnigerweise habe ich sie im Urlaub auf Föhr gelesen und das war toll!
    Oma Imke, die fidele und unternehmungslustige Rentnerin, soll mitansehen, wie das Erdbeerparadies, in dem sie schöne Stunden verbracht hat, den Bach runtergeht? Nein!!!! Nicht mit Oma Imke! Gemeinsam mit der Familie tut sie alles, um das Erdbeerparadies zu retten!
    Sehr schöner und gut zu lesender Roman, wie alle anderen von Janne Mommsen auch!

  22. Cover des Buches Und plötzlich guckst du - bis zum lieben Gott (ISBN: 9783442155477)
    Markus Lanz

    Und plötzlich guckst du - bis zum lieben Gott

     (67)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen
    Kurzbeschreibung des Buches
    Horst lichter ist der geniale Entertainer unter Deutschlands spitzenköchen. Die Kochshow, die er und Johann lafer im ZDF machen gilt als eine der erfolgreichsten fernsehinnnivationen seit langen. Lichter Restaurant ist für anderthalb Jahre ausverkauft. Was die Zuschauer nicht ahnen : er hat Krisen durchlebt wie kaum ein anderer. Horst lichter ist der krisenherd der gehobenen Küche. Zweimal ist er beinahe gestorben und hat viele Monate seines Lebens in Kliniken und Rehazentren verbracht. Doch ausgerechnet am tiefpunkt seines Lebens gelang ihm die entscheidende Wende. Wie war es möglich.,aus einer solchen Situation ein derartigen Erfolg zu machen? Davon erzählt dieses Buch....

    Mein Fazit
    Der Autor Markus Lanz, den man unter anderen kennt von seiner frührern Show Stern TV, bei RTL hat dieses Buch, gefühlvoll über Horst lichter geschrieben... Es zeigt eine andere steite von den fernseh Clown der immer ein Lächeln und ein lockeren Spruch auf der Zunge hat.. Ein Horst lichter der in seiner Vergangenheit viel negatives durch gemacht hat, aber wieder aufgestanden ist..Man lernt Horst lichter von einer sehr nachdenkliche Seite kennen, wie er zweimal mal den Tod ins Auge geblickt hat, wie er seine kleine Tochter durch den kindstot verloren hat, seine ehmahlige Ehe zu bruch ging... 
    In den Buch sind viele Bilder abgebildet, die zu den Kapiteln her passen... Ich find es sehr bewegend geschrieben und es macht einen Mut nicht aufzugeben, egal in welche lebenskrise man steckt... 
  23. Cover des Buches Eine Prise Meersalz (ISBN: 9783959102964)
    Nanni Burba

    Eine Prise Meersalz

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Eine Prise Meersalz" erzählt die Auswanderer-Geschichte von Nanni Burba, unterstützt wurde sie von Oliver Domzalski. Das Buch gehört zur Sehnsuchtsreihe aus dem eden.books Verlag.  

    Nanni und Harald Burba stehen nach einem Brand ihres Restaurants in Gronau vor dem Nichts. Sie setzen alles auf eine Karte, nehmen ihre letzten Ersparnisse und wandern nach Mallorca aus. 

    Die Reihe "Sehnsuchtsorte" stellt immer wieder Locations vor, die man aus Urlauben kennt. Hier geht es nach Santanyi auf Mallorca, wo sich das Ehepaar Burba ihr Café Pablo aufgebaut hat. Das Ankommen und die täglichen Erlebnisse mit ihrem Restaurant werden mit Eindrücken von Mallorca und Anekdoten der dortigen Lebensgewohnheiten bunt gemixt. So kann man sich einen umfassenden Eindruck von Deutschen machen, die ohne Sprachkenntnisse in ein fremdes Land ziehen. Doch trotz einiger Schwierigkeiten fassen sie Fuß und fühlen sich mit dem harten Arbeitsleben des Restaurants auch angekommen. 

    Der Artikel im Magazin Mediterrane Lebensart fasst wunderbar zusammen, was man von dem Ehepaar wissen muss und lässt sehnsüchtig die erwähnten Gerichte vor meinem inneren Auge erscheinen. Die Küche möchte man unbedingt ausprobieren, die Preise sind im Mittelklasse-Bereich angesiedelt, wenn man dem Kritiker glauben schenken darf.  

    Es war interessant zu sehen, welche Höhen und Tiefen, schönen Erlebnisse und besonderen Herausforderungen die Burbas auf Mallorca gemacht haben. Beide sind Gastronomen aus voller Überzeugung und sie stellen auch klar, wie sehr man in diesem Gewerbe zwischen Erfolg und Misserfolg schwankt. Bei der Lektüre habe ich den Zusammenhalt des Paares und ihren Mut bewundert, trotz einiger Schwierigkeiten an ihrem Traum festzuhalten und dafür zu kämpfen. Sie wollen auf der Sonneninsel Mallorca bleiben, denn inzwischen fühlen sie sich auch dort heimisch. 

    Als sich das Restaurant etabliert hat und sie einen festen Kundenstamm aufgebaut haben, sorgt die Corona-Pandemie für erneute finanzielle Sorgen.


    Ich muss allerdings sagen, dass mich die Rückblicke und die persönlichen Episoden um Krankheit, Flohmarktmöbel und die Filmaufnahmen wohl mehr interessieren würden, wenn ich Nanni wirklich kennen würde. Einige Episoden über ihre Gäste fand ich ganz lustig und es ist gut zu wissen, dass sich in den letzten Jahren einige Schauspieler aus der deutschen Filmbranche in Santanyi ansiedeln und das der Ort durch das neue Publikum immer mehr seinen ursprünglichen künstlerischen Charme verloren hat. 

    Mich hat der zwar lebensfrohe, aber eher schlichte, alltagssprachliche Schreibstil an wöchentlichen Kolumnen aus einer Zeitung erinnert. Wer von einem Neustart auf Mallorca träumt, findet hier sicherlich einige hilfreiche Tipps, was man alles beachten sollte und worauf man sich einstellen muss, wenn man ohne Sprachkenntnisse auswandert. 

     

    Ein weiterer Auswandererbericht, der das Leben auf der Urlaubsinsel Mallorca mit Höhen und Tiefen aufzeigt. Weil ich nicht auswandern will, konnte mich das Thema nicht packen, aber immerhin gut unterhalten.  

     

     

  24. Cover des Buches Liebe ist die beste Köchin (ISBN: 9783492313209)
    Irmgard Kramer

    Liebe ist die beste Köchin

     (13)
    Aktuelle Rezension von: CatiLesemaus

    Zum Inhalt (Klappentext):

    Die wilden Weiber vom Gasthaus »Lamm« – so nennen die eigenwilligen Dorfbewohner die Frauen der Familie Lehner. Johanna, die achtunddreißigjährige Köchin des Gasthauses, hat es nicht leicht mit ihren vier durchgeknallten Tanten und ihrer Mutter, die trotz Demenz in der Küche mithelfen will. Und als dann noch der Buchhändler Jérôme auftaucht und Johanna den Kopf verdreht, ist das Chaos komplett. Doch Johanna ahnt nicht, dass die Begegnung mit dem geheimnisvollen Jérôme ihr Leben auf eine Weise verändern wird, mit der sie nie gerechnet hätte … 


    Meine Meinung:

    Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Die Geschichte wird aus Johannas Sicht erzählt. Der Schreibstil ist sehr locker und humorvoll. Es gab viele Stellen, wo ich laut auflachen musste. Zwischen den Kapiteln befindet sich oft Interviews mit anderen Charaktere. Diese Interviews stammen aus der Zukunft, deswegen wird von Anfang immer wieder angedeutet, dass noch was kommt, aber nicht was, was die Spannung steigen lässt.

    Die Geschichte ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebe und Selbstfindung. 

    Johanna muss, seitdem ihre Mutter aufgrund ihrer Demenz nicht mehr fähig zum Kochen ist, im Gasthaus kochen. Sie ist eine super Köchin, aber eigentlich mag sie mehr den Service, da sie so Kontakt zu den Gästen hat. Dabei muss sie sich mit ihren Tanten rumschlagen, die ihr Leben quasi bestimmen. Es hat mir gut gefallen, dass hier deutlich dargestellt wurde, wie anstregend das Arbeiten in der Gastronomie ist. Wir würdigen diese Menschen manchmal viel zu selten. 

    Mit dem Umgang des Themas Demenz schlägt die Geschichte ernstere Züge an. Wenn man selber davon betroffen ist, berührt das emotional sehr. Das hat die Autorin toll gemacht. Trotzdem geht der Humor der Geschichte nicht verloren. 

    Auf der Familie lastet ein Fluch, denn die Männer halten dort nicht lange durch. Warum, muss man dann selber lesen. Dieser Teil wird sicherlich ein bisschen überspitzt dargestellt. Auch wenn ich das normalerweise nicht mag, fand ich das hier passend und es hat mich herzlich zum Lachen gebracht. 


    Johanna wollte nie bei der Familie bleiben und im Gasthaus arbeiten. Sie hat in jungen Jahren noch versucht zu "fliehen", aber letztendlich hat es nicht geklappt. Außerdem leidet sie augenscheinlich auch vom Männerfluch der Familie. Sie ist im Gasthaus völlig überarbeitet, ihrer Mutter geht es immer schlechter und schlechter, wodurch Johanna noch mehr zu tun hat. Da sind da noch die Tanten, die auch immer viel von Johanna fordern und sie nie in Ruhe lassen. Sie mischen sich in alles ein, auch in ihr Liebesleben. Das alles zerrt an Johanna. Im Verlauf der Geschichte hat Johanna immer wieder Auf und Ab. Auch bezüglich der Liebe. Sie braucht viel an Zeit, bis sie endlich zugibt, was sie wirklich will. Aus diesen Gründe wirkt sie manchmal eher jünger, als sie hier ist. Auch das hat mich nicht gestört, weil ich fand, dass es insgesamt stimmig ist. 


    Da es sich hier um einen kleinen Dort handelt, kommen viele Charaktere vor. Diese ganzen Charaktere auseinander zu halten ist manchmal ein bisschen schwierig und ich hatte vor allem an Anfang Schwierigkeiten mit. Wie es immer so ist, hat ein kleiner Dorf immer Vor- und Nachteile, die auch hier sehr schön dargestellt werden. Alle Charaktere waren auf ihre Art besonders und selbst wenn sie nur ein kleine Rolle hatten, wurde ihre Besonderheit gut dargestellt.

    Auch wenn mir das Ende nicht zu 100 % zugesagt hat, fand ich das Buch einfach insgesamt klasse, da es humorvoll aber auch emotional ist. Deswegen gibt es von mir ein ganz klare Leseempfehlung!

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