Bücher mit dem Tag "gauner"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gauner" gekennzeichnet haben.

146 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.306)
    Aktuelle Rezension von: Sardothien_Celaena

    Das Lied der Krähen ist der erste Teil einer Diologie. Dieser Band konnte mich echt für die Geschichte und die Charaktere begeistern. Besonders interessant fand ich, dass man immer wieder etwas Neues und Überraschendes über die Charaktere herausgefunden hat. Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang kurz Probleme, dann wurde es aber schnell besser. 

    Jedoch hat mir persönlich die Beschreibung der Szenen teilweise nicht so gut gefallen, weil sie manchmal recht schnell ist. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. 

    Alles in einem ein echt gutes Buch, knapp ein Highlight. Freue mich schon auf den 2. Band!

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.858)
    Aktuelle Rezension von: Jana03

    Ein sehr tolles Buch, das viel schwarzen Humor und Ironie enthält.                                                  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil von Jonasson ist sehr humorvoll und flüssig, sodass es viel Freude beim Lesen bereitet.                                    Allerdings ist an manchen Passagen das Buch etwas langatmig, aber das macht der Autor mit dem schon benannten Schreibstil wieder gut.

    Diesen Autor kann ich nur weiterempfehlen und ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von ihm lesen.                  

  3. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  4. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  5. Cover des Buches Die Lügen des Locke Lamora (ISBN: 9783453530911)
    Scott Lynch

    Die Lügen des Locke Lamora

     (208)
    Aktuelle Rezension von: bibliomanine

    Es fällt mir schwer das Buch in Worte zu fassen. Ich war anfangs zwischen Faszination und Unruhe. Warum? Weil ich schnell fertig sein wollte. Dumm, ich weiß. Jeder Satz ist mit viel Liebe geschrieben worden, jedes Detail lässt einen tiefer eintauchen. Es kann langatmig sein, aber gerade das hat mich dann begeistert. Der Autor beweist so sehr, dass er es einfach kann😉 Der Schreibstil ist hochgradig genial und lässt auch Humor nicht zu kurz kommen. Die Freundschaft der Protagonisten ist wunderbar unter die Haut gehend, aber auch den Feind kann man gut verstehen und sogar Verständnis hat sich bei mir entwickelt. Für mal so zwischendurch ist das Buch nichts. Jedes Kapitel sollte mit vollster Aufmerksamkeit gelesen werden. Ich hoffe sehr, dass in den nächsten Büchern auch mehr zu der geheimnisvollen Entstehung der Stadt Camorr zu lesen ist.  Diese wunderschöne und zugleich arg brutale Stadt hat mich sehr fasziniert.

  6. Cover des Buches Diebe der Nacht (ISBN: 9783608983302)
    Thilo Corzilius

    Diebe der Nacht

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Mine_B

    Der Autor Thilo Corzilius hat mit „Diebe der Nacht“ einen weiteren Fantasy- Roman geschrieben, bei dem mich allein schon das Cover total neugierig gemacht hat. Laut seinem Social Media Account soll dies wohl ein eigenständiges Werk bleiben, weitere Bücher mit den Herbstgängern als Hauptfiguren sind nicht geplant. Hierbei schließt Corzilius aber nicht aus, auf ein weiteres Abenteuer in diese fantastische Welt abzutauchen.

     

    Klappentext:

    Sie nennen sich »Die Herbstgänger« und sind eine Truppe fahrender Schauspieler – zumindest so lange sie nicht tricksen, betrügen und stehlen. Denn dem gilt ihre eigentliche Leidenschaft. Die sagenhaft schöne Lagunenstadt Mosmerano hält viele Versuchungen bereit, und nicht lange, so bereiten sie einen spektakulären Kunstraub vor. Doch dann geraten sie ins Visier eines Magiers, der mächtiger und sehr viel niederträchtiger ist als sie selber. Er zwingt sie, ihre Talente für seine Zwecke zu nutzen und für ihn zu arbeiten. Und so tanzen die Herbstgänger bald auf mehreren Hochzeiten: Sie wollen Rache, sie wollen ihren Coup durchziehen, sie wollen eine politische Verschwörung um uralte Magie aufdecken – und am Ende auch noch mit heiler Haut davonkommen. Die Diebe rund um den charismatischen Glin Melisma müssen an die Grenzen ihres Könnens gehen. Und noch darüber hinaus …

     

    Ich habe vor „Diebe der Nacht“ bereits Fantasy-Bücher aus der Feder von Thilo Corzilius gelesen. Diese konnten mich bisher immer gut unterhalten. Daher war ich auf dieses Werk sehr gespannt, allein das Cover fand ich großartig und auch der Klappentext klingt vielversprechend.

    Dieses Buch konnte mich alleine schon durch seine Gestaltung begeistern. Nicht nur das Cover ist liebevoll gestaltet, auch der Inhalt ist mit umfangreichen Bonusmaterial ausgestattet. Schon die Karten konnten mich überzeugen. Außerdem ist noch ein Glossar beigefügt wurden, in dem der Autor unter anderem auf die Religionen oder die Zeitrechnung innerhalb der fiktiven Welt eingeht.

    Der Schreibstil von Corzilius ist, wie ich es bereits aus anderen Werken von ihm gewohnt bin, sehr flüssig und bildhaft. Gekonnt setzt er seine Charaktere in Szene, dabei lässt er ein malerisches Bild entstehen, sodass man als Leser das Gefühl hat, ebenfalls in dieser magischen Welt zu sein. Zu Beginn lernt man erst einmal die Welt an sich und auch die Hauptcharaktere kennen. Doch schnell steigt die Spannung. Ein tragischer Vorfall und eine schicksalshafte Vergangenheit spielen hier eine große Rolle, das bisherige Leben der Theatergruppe Herbstgänger wird ordentlich auf den Kopf gestellt. Die Gruppe muss sich gegen den Magier behaupten und muss einen komplizierten Plan umsetzten. Der gefährliche Strudel wird immer schneller und man kann sich gar nicht vorstellen, wie diese wieder wohlbehütet aus diesem bösen Spiel herauskommen sollen. Man wird in diese spannende Geschichte hineingesaugt und will einfach nur wissen, wie die Story weitergeht und welches Ende diese nimmt.

    Punkten konnte bei mir auch die fiktive Welt – hier Ruhende Welt betitelt. Diese scheint recht vielseitig zu sein, einige Details werden in die Story eingebunden. Der Großteil der Handlung spielt in der Lagunenstadt Mosmerano, welche stark an Venedig erinnert. Auch werden in die Story gekonnt Steampunk- Elemente mit eingebunden, gepaart wird alles mit einer Brise Magie. In der Ruhenden Welt hat eine alte, aber leider bereits ausgestorbene Zivilisation namens Skyldar gelebt, welche große fortschrittliche Entwicklungen gemacht hat und sie wohl auch mit Magie verknüpfen konnte. Diesen fiebert man noch in der Gegenwart nach und eifert diesen nach, man versucht dessen Geheimnisse zu entdecken. Solche Gegenstände haben einen großen Wert und sind beliebte Sammlerstücke. Es gibt einige interessante Aspekte, auch Details wie z.B. gewisse Traditionen werden gekonnt in die Handlung eingeflochten. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass diese Welt noch viel mehr zu bieten hat. Diese hatte so viel Potential, leider wurde nur ein Bruchstück davon gezeigt. Ich hoffe einfach, dass wir noch mehr über die Ruhende Welt lesen werden, damit diese auf mich nicht mehr ganz so blass wirkt. 

    Überzeugen konnten mich auch die Charaktere in diesem Buch. Sowohl der Antagonist, als auch die Protagonisten sind liebevoll gestaltet. Im Mittelpunkt steht hier auf jeden Fall die Theatergruppe Die Herbstgänger, welche sich mit kleinen und auch großen Diebestouren ihre Kasse aufbessern. Der Kopf der Gruppe ist Talmo Melisma, ein begabter Mechaniker. An seiner Seite ist unter anderem Glin, sein Ziehsohn und ebenfalls ein talentierter Bastler. Aber Glin ist auch ein großer Denker und Stratege, welcher die Diebstähle plant. Doch ist dieser nicht fehlerlos und dies hat ihn mir umso sympathischer gemacht. Durch die Rückblenden aus der Sicht von Talmo lernt man auch die Vergangenheit dieser kleinen Gruppe besser kennen und kann verstehen, warum diese so zusammenhalten. Diese Rückblenden haben mir sehr gefallen, hat man einen tieferen Einblick auf ihre bisherigen Leben erhalten. Leider fand ich manche Mitglieder der Herbstgänger ein wenig blasser als andere, man merkt, dass Glin hier im Mittelpunkt steht. Aber dies ist okay, hätte ich mir manchmal auch ein bisschen mehr mit und über die anderen gewünscht.

     

    Insgesamt konnte mich Thilo Corzilius mit „Diebe der Nacht“ erneut überzeugen. Diese besticht durch seine magische Welt und die spannende Umsetzung des geplanten Kunstraubs. Jedoch hätte dieses Buch meiner Meinung nach ein paar Seiten mehr gut vertragen können, damit man die Welt und auch die Charaktere noch ein bisschen vertiefen könnte. Auf Grund dieser kleinen Kritikpunkte möchte ich 4 Sterne vergeben.

  7. Cover des Buches Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen (ISBN: 9783505141881)
    Neil Patrick Harris

    Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen

     (111)
    Aktuelle Rezension von: IrinaAnna0909

    Das Buch handelt von Carter, der Flucht vor seinem Onkel Sly, welcher Zauberei nur nutzte um Böses zu tun, seiner Reise nach Mineral Wells, wie er dort auf eine betrügende Zauberbande (oder doch eine zaubernde Betrügerbande?!), seine zaubernden Freunde, den wahren Sinn der Magie und viele neue Abenteuer stieß. 

    Wo fange ich am besten an?! 

    • bei den kleinen Rätseln, welche Neil P. Harris eingebaut hat?
    • bei den liebevollen Illustrationen?
    • bei den einzigartigen Charakteren?

    Jeder, der schon einmal "How I meet your mother" gesehen hat, weiß, dass Barney Stinson nicht nur ein Womanizer, sondern auch ein Zauberer ist, aber das Neil Patrick Harris fernab des TV's auch verzaubert, war mir nicht bewusst! 



  8. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (737)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  9. Cover des Buches Papanini (ISBN: 9783961290543)
    Ute Krause

    Papanini

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Kim-Ciara

     Papanini Pinguin per Post – der viel Spaß und meinen Mädels schmunzelnde Gesichter gezaubert hat. Die Geschichte vom kleinen Pinguin Papanini, der durch eine Verwechslung in das Leben der kleinen Emma kommt, ist so witzig und schön beschrieben, dass ich dieses Buch sehr gerne verschenke und als klassisches Vorlesebuch empfehle. Die Geschichte und das Abenteuer um den ein wenig tollpatschigen Pinguin lässt die Kinder nicht nur Lachen, sondern auch mitfiebern.

     

    Zur Geschichte:

    Emma traut ihren Augen nicht, als eines Tages ein merkwürdiges Paket vor Ihrer Haustür steht. Papa bestellt zwar ständig komische Sachen im Internet, aber was will er mit einer alten, verbeulten Tiefkühltruhe? Noch verrückter ist der Inhalt der Truhe: ein kleiner Pinguin! Er heißt Papanini kann sogar sprechen – auch wenn Emma zuerst nicht versteht, was er mit „Tischstäbchen“ meint. Er wäre wirklich zu niedlich, wenn er nicht ständig für Chaos sorgen würde… Leider haben auch ein paar Ganoven von dem sprechenden Pinguin Wind bekommen, und ehe sie sich versehen, stecken Emma und Papanini mittendrin in einem aufregenden Abenteuer!

     

    Ein tolles Kinderbuch von Ute Krause erschienen bei Edel Kids Books mit viel Spaß, gepaart mit lustigen Versprechern und sogar ein bisschen Spannung. Ein wirklicher Tipp von mir für alle die eine neue Vorleseinspiration brauchen. Zum Vorlesen ab 4 Jahre gut geeignet aufgrund zahlreicher kleiner Bilder und zum Selberlesen für gute Erstleser ab Ende der zweiten Klasse. Ein rundum niedliches Kinderbuch.

    Wir sind auch eine Familie, die immer mal wieder verrückten tierischen Familienzuwachs bekommt, deshalb fände ich es gar nicht so abwegig und ganz lustig einen Pinguin aufzunehmen. Bisher war es nur eine entlaufende Schildkröte, eine Babyzwergente, die wir wieder aufgepäppelt haben und Achatschnecken, die zuerst klein sind wie ein Fingernagel, aber irgendwann sind sie riesig!

  10. Cover des Buches Geschickt eingefädelt (ISBN: 9783956490439)
    Molly O'Keefe

    Geschickt eingefädelt

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Aki_Dark

    Eine falsche Einladung zur Hochzeit die verdammt echt aussieht. So beginnt diese Geschichte. Der Eishockey-Profi Luc Baker, genannt Iceman, fällt aus allen Wolken, als er das Foto bei der Einladung zur Hochzeit seines sterbenskranken Vaters(89) mit einer in rosa Leder gekleideten Blondine sieht. Als wenn die Nachricht seines Arztes, dass er seine letzte Saison vor sich hat, nicht schlimm genug gewesen wäre. Luc fährt samt seiner Schwester Victoria und ihrem Sohn Jacob zur Ranch seines Vaters um diese Verlobung genauer unter die Lupe zu nehmen. Seine Schwester ist nach einer sehr schlecht gelaufenen Ehe dringend auf das Erbe des Vaters angewiesen. Eine Ehe und Testamentsänderung würde sie in den Ruin treiben. Also begeben sich die Geschwister zur Ranch des verhassten Vaters.

    Tara Jean Sweat, Modedesignerin und Scheinverlobte von Lyle Baker hat zwar Gewissensbisse die Kinder ihres Wohltäters und Chefs mit dieser gefakten Hochzeit auf Lyles Wunsch zu Ranch zu locken, aber mit macht sie trotzdem. Das hat mehrere Gründe: zum Einen mag Tara Lyle Baker, dann ist da noch die Tatsache, dass er ihr aus einer ziemlich aussichtlosen Zukunft geholfen hat und sie nun Ledersachen auf der Ranch designet und sie zudem vor einer größtenteils hässlichen Vergangenheit flieht.

    Luc, der eiskalte Eishockeyspieler und Tara Jean, die zuckersüße Blondine treffen unter keinen guten Bedingungen aufeinander. Die Testamentsverkündung, als Lyle Baker dann wirklich kurz nach dem Eintreffen seiner Kinder stirbt ist da nur der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Während Luc danach auf der Ranch festsitzt, wenn er seiner Schwester zu ihrem Erbe verhelfen will, möchte Tara nur an ihren Lederoutfits weiterarbeiten und den großen Deal abschließen. Natürlich kommen die beiden sich dabei näher und Luc findet Tara Jean doch ziemlich anziehend. Dabei hat er trotzdem immer seine nächste, letzte Saison im Kopf und Tara nichts als ihre Vergangenheit. Ob die beiden zusammen kommen, bleibt letztlich nicht nur ein Wink des Schicksals.

    Molly O’Keefe präsentiert uns den ersten Teil einer Reihe (Crooked Creek Ranch #1) mit den ersten beiden Charaktere Tara Jean Sweat und Luc Baker. Wie man es bei ersten Teilen von Liebesromanen-Reihen häufig sieht, dreht sich die Handlung nicht nur um die beiden Charaktere Luc und Tara, es wird zusätzlich auch die gesamte Familie der Bakers und ein Teil der Ranch Arbeiter vorgestellt.

    Das Hauptaugenmerk liegt hier zwar deutlich auf Tara und Luc, aber auch Lucs Mutter, seine Schwester Victoria und der (wie Tara ein paarmal anmerkt) Ninja-Cowboy Eli bekommen eine kurze Charakterisierung ab, so dass man einen Einblick der teilweise sicher zukünftigen Charaktere der Reihe bekommen kann. Es bleibt zwar noch recht schwammig, aber ohne zu viel verraten zu wollen: Eli und Victoria bieten genug Andeutungen um zu wissen wie Teil 2 verlaufen wird. Etwas vorhersehbar ist also auch der Ausblick auf den zweiten Teil, ebenso wie die Handlung der Romanze zwischen den Charakteren des ersten Teiles natürlich ähnlich verläuft wie in vielen anderen Liebesromanen. Andererseits weiß der Liebhaber dieser Roman Art sicherlich im Voraus worauf er sich einlässt.

    Denn auch in „Geschickt eingefädelt“ gibt es diesen klassischen Liebesromanverlauf: Er trifft Sie, beiden können sich nicht besonders gut leiden, spüren eine starke Anziehung, trauen sich aber nicht sich näher zu kommen. Natürlich ist Er beim Sex auch noch mehr als perfekt und „drückt“ bei ihr die richtigen Knöpfe. Aber mal ehrlich, wenn will schon wenn er zu solch einem Roman greift etwas über schlechten oder mittelmäßigen Sex lesen?! Ich sicher nicht. Und ihr??

    Das Beste an dem Roman ist sicherlich der wirklich leicht lesbare Schreibstil, der auch einen Hauch Humor vorweisen kann und die männlichen Charaktere des Buches. *seufz*

    Es gibt einige Sachen die mir nicht gefallen haben, wie die total verkorkste Kindheit von Luc und Victoria. Ich meine, ein wirklich distanzierter Vater, der kalt und ungerecht ist reicht schon um ihn als Erwachsener nicht mehr sehen zu wollen, dazu hätte es meiner Meinung nach keine Brutalität gebraucht. Ebenso finde ich Tara Jeans vergangene Taten vor denen Lyle sie „gerettet“ hat nicht so schlimm wie sie anscheinend selbst. Natürlich waren sie moralisch und auch rechtlich nicht korrekt, aber auch nicht was eine ganze Menge Investmentbanker nicht auch schon getan hätten (natürlich nicht alle ;)). Einzeln gesehen, fand ich Tara generell etwas schwer zu mögen. Und ihre Beziehung zu Lyle hätte ich mir auch etwas mehr erklärt gewünscht, denn jemand der so gemein ist, hat einfach nicht so viel Freundschaft verdient. Gut fand ich dafür, dass sich in diesem ersten Teil eben nicht alles um die Liebesgeschichte dreht, sondern es noch die eine oder andere Überraschung gibt.

    Fazit: Ein wirklich locker, leichter Liebes-Roman. Ein spannender Auftakt der Reihe um die ‚Crooked Creek Ranch‘, der mir eine Menge Spaß gemacht hat, auch wenn die Charaktere nicht alle total rund sind. Mich jedenfalls hat dieses Buch sehr gut unterhalten, so dass ich es in einem durch gelesen habe.
  11. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9783764171186)
    Dirk Walbrecker

    Oliver Twist

     (681)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Ich verzichte einmal darauf eine weitere Inhaltsangabe zu schreiben und möchte sogleich zu meinem Resümee gelangen. Zugegebenermaßen habe ich den Roman ,,Oliver Twist“ aus nur einem Grund gelesen, und zwar, dass es sich hierbei um einen Literaturklassiker handelt, der den Leser aufklärt über das alltägliche Leben bestimmter Gesellschaftsschichten im viktorianischen Zeitalter Großbritanniens. Gleichermaßen handelt es sich um das erste Werk, welches ich von Dickens gelesen habe. 

    Die altmodische Sprache stellt kein Stolperstein da, der Lesefluss wird dadurch nicht beeinträchtigt. Schachtelsätze, die Orte, Situationen oder Figuren detailreich schildern, sind vorherrschend. Dasselbe gilt für die Dialekte gewisser Figuren, die überwiegend vorzufinden sind. Diese beiden Aspekte haben dafür gesorgt, dass ich mich durch manche Kapitel regelrecht durchkämpfen musste. Möglicherweise hätte ich das nicht getan, wenn die Geschichte spannungslos gewesen wäre. Anlässlich der Haupt- und Nebencharaktere kann ich behaupten, dass Oliver Twist in seinem Leben eine enorme Menge an Menschen kennenlernt, welche ebenfalls weitere Bekanntschaften schließen. Infolgedessen geben prinzipiell die Nebencharaktere Aufschluss über das Leben des Waisenkindes, zugleich werden deren Schicksale mal mehr und mal weniger beleuchtet. Jedenfalls wurde ich mit vielen Eindrücken und Lebensgeschichten überhäuft, sodass diese Mehrsträngigkeit meine Konzentrationsfähigkeit herausgefordert hat – und das ist gut so.
    Die Darstellung dieses Zeitalters ist meisterlich, deshalb hat sie mich des Öfteren in schieren Schock versetzt. Die düstere Atmosphäre, die sich über mehr als die Hälfte des Romans erstreckt, hat mir gut und gerne zugesetzt. Das trifft auch auf die Verhältnisse, in denen Oliver seine ersten Lebensjahre verbringt, zu. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, wenn er an Personen geraten ist, die ihm ausnahmsweise nichts Böses wollen, doch stets mit einer Spur von Misstrauen. 

    Alles in allem bin ich ebenfalls der Meinung, dass das Buch mit Sicherheit empfehlenswert ist, um einen Einblick in die britische Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu bekommen. Nichtsdestotrotz reden wir hier von einem Roman, der zum Nachdenken anregt und keinen einfachen Lesegenuss für zwischendurch darstellt. 

  12. Cover des Buches Ab die Post (ISBN: 9783442464227)
    Terry Pratchett

    Ab die Post

     (285)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    "Ab die Post" ist der 33 Scheibenweltroman. Schau- bzw. Showort ist Ankh-Morpork. Es tauchen für den fleißigen Scheibenweltleser durchaus bekannte Personen auf, die man auch aus anderen Büchern kennt. Von TOD abgesehen, der eigentlich sowieso immer eine Rolle Spielt, ist Lord Ventinari sowie Mustrum Ridcully vertreten.

    Die Storry

    Feucht von Lipwig, Profi- Dieb, - Betrüger, - Ganove usw. wurde gefangen genommen. Und er wurde gehenkt. Geschichte vorbei? Nö! Trotzt seines Todes sitzt er ein paar Stunden später in Lord Ventinaris Büro. Er bekommt einen neuen Job. Statt seinen dunklen Geschäften nach zu gehen, soll er das Postamt von Ankh-Morpork wieder auf Vordermann bringen. Es ist schon lange nicht mehr benutzt worden. Und die einzigen Angestellten sind der junge Stanley, und der alte "Junior Postbote" Grütze, die zwischen tausenden von Briefen leben. Das alte Postamt ist nähmlich voll davon. Unsagbar viele Briefe die vor Jahren geschrieben wurden und noch nicht zugestellt worden sind. 

    Keiner hät's für möglich gehalten, am wenigsten er selber, aber Feucht schafft es das Postamt wieder zu beleben, mit der Erfindung von kleinen Bildchen die man an die Briefe kleben muss...

    Damit kommt er der Gesellschaft des großen Strangs in die Quere, die davor immer Nachrichten verschickt haben. Ihr Vorsitzender Reacher Gilt hat bei nichts und niemand Hemmungen, den Erfolg zurückzuholen…

    Meine Meinung

    Ich muss sagen das ich die ersten 50 Seiten Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen. Sie sind zwar unterhaltend und witzig, aber es passiert einfach nichts spannendes! Da muss man sich ein bisschen durchbeißen!

    Aber es lohnt sich auf jeden Fall! 

    Bald danach kommt das Buch so richtig in Schwung und man hat es auch bald fertig. Feucht von Lipwig ist eine sehr Charmante Persönlichkeit, die man gerne hat.

    Wenn fünf Punkte die höchst Zahl ist, dann würde ich bei Witzigkeit: 4,5 Punkte geben. Bei Spannung: 3 Punkte. (Wird später erst spannend, am Anfang ist es vielleicht noch 2 Punkte in Sachen Spannung.) Der Schreibstiel ist 5 Punkte. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne. Sehr gutes Buch, aber wegen dem ersten Teil des Buches gibt es keine Fünf Sterne. 

    Ein witziges Buch der Scheibenwelt, jedem Fan wird's wahrscheinlich Gefallen. 

    Ich habe schon Lust bekommen die beiden weiteren Bücher mit Feucht von Lipwig in der Hauptrolle zu lesen: Schöne Scheine sowie Toller Dampf voraus

    PS: Ach... ja! Man könnte jetzt natürlich noch von Engeln erzählen. Oder von Golems die glauben das Universum sei ein Reifen.

    Oder von einer Tür durch die man gehen kann, wenn man von Lord Ventinari (der selbst von sich behauptet ein Tyrann zu sein) all für allemal genug hat.

     

     


  13. Cover des Buches Tod und Teufel (ISBN: 9783841900043)
    Frank Schätzing

    Tod und Teufel

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Igonthas

    Im Köln des Eruopäischen Mittelalters wird der Leser hineingezogen in eine atemberubend plastische Atmosphäre.

    Jakob, den alle den Fuchs nennen und der zur unterten Gesellschaftsschicht gehört wird zeuge eines Mordes und muss sich um am Leben zu bleiben neu erfinden und auf neue Verbündete vertrauen.


    Ich habe Schätzings Debüt  Roman gerade zum zweiten mal gelesen das erste mal vor ca 10 jahren als teenager.
    Ich weiß noch wie ich damals von der ersten Seite an das Gefühl hatte, in die Geschichte hineingezogen zu werden und das Buch in einem durch gelesen habe.
    Damals empfand ich die ewig langen Dispute über historische spitzfindigkeiten als einzigen störfaktor in einem ansonsten super roman.

    Heute mit etwas mehr Distanz und hunderte von Büchern, um die ich in der Zwischenzeit meinen bibliophilen Horizont erweitert habe, hat sich auch meine Meinugn zu diesem Roman etwas verschoben.

    Grundsätzlich ht mich die Geschichte sogr noch mehr gefesselt und mit etwas historischem hintergrundwissen (jedneflals deutlich mehr als mit 15  :)) wirken die ehedem ermüdenden dispute eher wie Stilmittel die dem leser die idiologischen standesunterschiede  näherbringen. 

    Protagonisten und Antagonisten sind hier auf alle Stände verteilt und man bekommt ein gutes Gefühl für die Spannungen innerhalb der Gesellschaft.

    Für meinen geschmach wird das erzähltempo zum ende hin etwas schnell am 14. an dem eigentlich das große Fiale stattfindet  ist alles extrem verkürzt die Fiurenentwicklung auf die über 200 seiten hingearbeitet wird findet in einem satz in einem schuppen statt.

    Ausserdm finde ich schade, wie wenig Grezgänger in diesem Roman auftreten, abgesehen von Kuno, dessen Schicksaal schon vom ertsten kapitel feststeht bewegen sich alle Figuen innerhalb ihrer eigenen Blasen.

    Ansosnten erstklasse Roman und für jeden der gerne historische Romane verschlingt sicher ein Genuss!


  14. Cover des Buches Slow Burn - Dunkle Hingabe (ISBN: 9783736300095)
    Maya Banks

    Slow Burn - Dunkle Hingabe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Als die Schwester des wohlhabenden Caleb Devereaux entführt wird, wendet er sich in seiner Verzweiflung an die junge Ramie. Sie besitzt eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann eine psychische Verbindung zu Entführungsopfern herstellen und sie dadurch aufspüren. Ramie will Caleb unbedingt helfen, denn dieser weckt eine Leidenschaft in ihr, die sie noch nie zuvor für einen Mann empfunden hat. Doch ihre Fähigkeit fordert einen hohen Preis von ihr und bringt sie schon bald selbst in Gefahr.

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich habe bereits mehrere Bücher von Maya Banks gelesen und wurde auch von diesem nicht enttäuscht. Caleb sucht Ramie, da diese eine Gabe haben soll, womit er seine entführte Schwester finden soll. Da er miterlebt, was Ramie durchmacht bei dem Versuch seine Schwester zu finden, verspricht er ihr sie nachdem er sich um seine Schwester gekümmert hat, zu ihr zurückzukommen und sich um Ramie zu kümmern...Nachdem ein Jahr vorbei ist und Ramie immer noch auf der Flucht vor ihrem Peiniger ist, findet dieser sie und Ramie nimmt Kontakt zu Caleb auf...so nimmt diese Hetzjagd weiter seinen Lauf, bei dem sich die beiden annähern...
  15. Cover des Buches Gold, Gauner und türkischer Honig: 3 Frauen - 111 Jahre (ISBN: 9798509260025)
    Yasemin Schreiber Pekin

    Gold, Gauner und türkischer Honig: 3 Frauen - 111 Jahre

     (28)
    Aktuelle Rezension von: busdriver

    Die Autorin hat hier eine aufregende Familiengeschichte geschrieben, einen Roadtrip der besonderne Art mit dem Orientexpress. Rokselana, Sofia und Ayda, quer durch Europa und über ein Jahrhundert, zu folgen ist herrlich aufregend.

    So ganz ernst nehmen kann man die Geschichte aber nicht. Dafür ist sie zu abgedreht, zu voll mit eigenartigen Vorfällen und skurrilen Personen. Aber sie ist auf jeden Fall unterhaltsam, wenn man sich dann durch den Wust an Orten und Figuren gekämpft hat.

    Erstaunlich das drei Frauen, 111 Jahre, einige bekannte Persönlichkeiten und jede Menge Ereignisse in dieses Buch passen! Da kann man schon mal den Überblick verlieren, aber wer es bis ans Ende geschafft hat wird belohnt. Alles klärt sich auf und passt zusammen!

    Witzig, spannend unterhaltsam!

  16. Cover des Buches Die Schatten von New Orleans (ISBN: 9783937357904)
    Oliver Becker

    Die Schatten von New Orleans

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Das Hausmädchen Cynthia Crane führt ein arbeitsreiches aber angenehmes Leben im Haushalt der angesehenen New Yorker Familie van Buren. Ihre einzige Schwäche ist die Zuneigung zum Sohn des Hauses, David. Im Jahre 1870 ist eine solche Verbindung seinem Stand nicht angemessen und doch haben sich beide, verbotenerweise, ineinander verliebt. Und diese Liebe stellt Cynthias Leben von heute auf morgen auf den Kopf. Anstatt mit David ein neues Leben zu beginnen, landet sie am Tag ihrer gemeinsam geplanten Flucht in einem der schrecklichsten Gefängnisse Ihrer Zeit.
    Das gediegene Leben überschlägt sich von nun an mit Ereignissen. Neue, höchst unerwartete Freunde kreuzen ihren Weg und helfen ihr durch alle vor Ihr liegenden Widrigkeiten. Ihr Weg führt sie schließlich nach New Orleans, hier findet sie nicht nur eine "neue" Liebe sondern auch ihre eigenen Wurzeln. Über allem schwebt stets "der Blinde Mann, der alles sieht". Ein Mann der dunklen Vodoo-Künste, der aller Protagonisten Leben irgendwie beeinflusst.

    Der mit etwas über 500 Seiten recht umfangreiche, toll recherchierte und zum Teil von ehemals lebenden Personen inspirierte Historienroman malt durchweg eine tolle düstere Atmosphäre, die sich durch alle Etappen der vielseitigen Geschichte zieht. Die einzelnen Charaktere, wie Tante Molly, Mitinsassin Big Nose Kay, Hafenpirat Danny Black, California Cal und die Mitglieder der Familie Buren sind ausdrucksstark gezeichnet, sodass man wunderbar in der Geschichte abtauchen kann und mit Ihnen das New York und New Orleans des 19. Jhdt. erlebt.

    Obwohl nicht vom gleichen Autor, erinnert mich das Buch, auf Grund des Zeitraumes und der Orte in dem es spielt sowie auch auf Grund der Atmosphäre, an eine Geschichte namens Jefferson Star, die ich vor ca. genau einem Jahr gelesen habe.

    So wie jenes ist auch dieses für mich ein kleines Juwel und hätte es eigentlich verdient bei einem großen Verlag zu erscheinen.

    Ganz klare Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  18. Cover des Buches BLACK STILETTO (ISBN: 9783958351622)
    Raymond Benson

    BLACK STILETTO

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes

    Superhelden in Romanform habe ich bisher immer recht kritisch beäugt. Zum einen sind die gewohnten Helden (Marvel, DC & Co.) nicht interessant genug um auch einen Roman - ohne die gewohnten Bilder - meines Erachtens nach tragen zu können, zum anderen sind die Pulp-Abenteuer der Helden der Vierzigerjahre aus den USA nicht in deutscher Sprache erschienen, oder besser: man bekommt die Romane nicht mehr.

    Warum also nicht eine eigene Heldin erfinden und sie vollkommen unkonventionell zum Leben erwecken? Das scheint sich Autor Raymond Benson gedacht zu haben und so erschuf er seine eigene Superheldin: Black Stiletto.

    Black Stiletto erinnert in vielen Dingen an eine Mischung aus Daredevil und Catwoman. Daredevil, da sie die Kampfkunst, mit der sie ihre Gegner auf die Bretter schickt von der Pike auf lernen muss. Catwoman, weil sie viele Eigenschaften einer Selina Kyle in sich vereint, hätte Selina sich für die Seite des Guten entschieden.

    Die ganze Story beginnt in der relativen Jetztzeit und man fragt sich, was nun kommen wird: Geht es im kompletten Buch nur um die Tagebücher von Judy Talbot – der Black Stiletto, oder driftet man ab und schafft auf Grundlage der Urversion eine Jetztzeitheldin?

    Erfreulicherweise beschränken sich die Abenteuer und das Origin der Black Stiletto auf die Tagebucheinträge, welche Martin Talbot – der Sohn von Judy „Black Stiletto“ Talbot – liest und für sich selbst visualisiert.

    So hat man stets das Gefühl in die Zeit von The Shadow oder Doc Savage zurückversetzt zu werden, nur das sich diesmal die Leading Lady der Geschichte nicht wie die übliche „Damsel in Distress“ verhält, sondern dem organisierten Verbrechen eigenhändig den Kampf ansagt. Dabei geht sie nicht zimperlich zu Werke, den ihre Gegner gehen auch nicht gerade wie Gentlemen mit ihr um.

    Benson schafft den Spagat zwischen Coming-of-Age-Story, Liebesgeschichte, knallharter Heroaction und einem sehr augenzwinkernden Final im Jetzt mit Leichtigkeit. Die Heldin wächst einem sehr schnall ans Herz und die ganze Story ist definitiv nicht als eine Art „Female Fantasy“ gedacht, sondern geht in den großen Fußstapfen ihrer Vorbilder (Shadow, Savage, Miss Fury) ihren eigenen eindrucksvollen Weg.

    Der erste Band ist ein Pageturner. In den USA sind mittlerweile fünf Bände um die Lady mit den hochhackigen Schuhen erschienen. Der Luzifer Verlag hat davon bisher „The Black Stiletto“ und „The Black Stiletto: Black & White“ ins Deutsche übersetzt.

    Ich würde mir wünschen, dass man sich bei Luzifer ein Herz nimmt und auch „The Black Stiletto: Stars & Stripes“, „The Black Stiletto: Secrest & Lies“ sowie „The Black Stiletto: Endings & Beginnings“ („Black Stilettos Autograph“ dabei bitte nicht vergessen) ebenfalls dem deutschsprachigen Publikum zugänglich macht.

  19. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (593)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  20. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  21. Cover des Buches Die schönsten Dinge (ISBN: 9783492302401)
    Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MarianneRauch
    Gaunereien sind ihr Tagwerk, denn Della Gilmore entstammt einer Betrüger- und Ganovenfamilie. Nach strengen Ganovenregeln des Vaters lebt ein vielköpfiger Familienverbund unter einem Dach. Alle verstehen ihr Handwerk und bestreiten damit ihr aufwändiges Leben. Ella möchte sich mit einem großen Coup ein Denkmal setzen. Mit einer falschen Identität als Evolutionsbiologin und einem fein ausgeklügeltem, dennoch frei erfundenem Forschungsprojekt, will sie dem schwerreichen Daniel Metcalf einen hoch dotierten Scheck für ihre Forschung aus der Tasche locken.
    Die Geschichte um Della bereitet amüsante und vergnügliche Lesestunden, obgleich viel erzählt wird und eigentlich nicht viel passiert. Die mühelos vermittelte Sympathie für die Protagonistin animiert jedoch zum Weiterlesen, womit man im letzten Viertel des Buches mit der zwar vorhersehbaren, doch witzig und prickelnd geschilderten Liebesgeschichte, belohnt wird. Insgesamt eine Empfehlung für leichtes Lesevergnügen zwischendurch.
  22. Cover des Buches Sind dann mal weg (ISBN: 9783453421509)
    Simone Veenstra

    Sind dann mal weg

     (16)
    Aktuelle Rezension von: MikkaG
    | MEINE MEINUNG |

    “Sind dann mal weg” ist eine bewegende Geschichte über das Altwerden – und das Jungbleiben.

    Die Autorin spricht durchaus ernste Themen an: so will ihre Heldin Tina sich ganz am Anfang des Buches umbringen, weil sie sich  im Altersheim zutiefst einsam und fehl am Platz fühlt, und der Sohn des alten Kapitäns Ole interessiert sich nicht im geringsten für die Wünsche seines Vaters.

    Aber das Buch verbindet diese ernsten Themen mit einem wunderbaren, warmherzigen Humor.

    Tina findet wider Erwarten gute Freunde im Altersheim und damit auch wieder echte Lebensfreude. Als der allseits beliebte Kapitän Ole plötzlich stirbt, ist das zwar Anlass zu tiefer Trauer – aber es ist auch der Beginn einer verrückten, aufregenden Reise: Tina, Paul, Hedi und Männi stehlen Oles Asche, um sie ins norwegische Meer zu streuen.

    Und das führt zu jeder Menge unvorhergesehener Probleme, aber die entschlossenen Senioren lassen sich durch nichts und niemanden aufhalten.

    Ob sie jetzt mit wildfremden Dänen eine wilde Geburtstagsfeier feiern  oder Drogenspürhunde mit Leckerli bestechen, ich fand die Geschichte von vorn bis hinten unterhaltsam und spannend. Sogar ein bisschen Romantik darf dabei nicht fehlen, denn Tina und ihre Freunde sind definitiv nicht zu alt für die Liebe.

    Die Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen, und so habe ich auch das ein oder andere Tränchen vergossen.

    Das Wunderbare an diesem Buch ist, dass hier beides zugelassen wird: das Traurige und das Lustige. So nach und nach zeigen die verschiedenen Charaktere, dass sie mehr Tiefgang zu bieten haben, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, und das machte sie in meinen Augen sehr lebensecht.

    Auch wenn die Geschichte manchmal quietschbunt am Rande der Glaubwürdigkeit entlang schrappt, will man sie glauben, und man will, dass sie ein Happy End findet.

    Der Schreibstil führt locker-leicht und beschwingt durch dieses Abenteuer, und bei allem Humor geht die Wahrhaftigkeit der Gefühle nie verloren. 

    | FAZIT |

    Mit Einfallsreichtum und ganz viel Humor erzählt Simone Veenstra die Reise einer Gruppe von Senioren, die aus dem Altersheim ausbrechen und die Asche eines guten Freundes stehlen, um ihn ins norwegische Meer zu streuen – koste es, was es wolle.

    Auch wenn ich schon nach wenigen Kapiteln die ersten Tränen vergossen habe: “Sind dann mal weg” ist ein ganz großartiges Buch, das nicht nur ans Herz geht, sondern auch verdammt viel Spaß macht. 
  23. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  24. Cover des Buches Den Mond aus den Angeln heben (ISBN: 9783551582485)
    Gregory Hughes

    Den Mond aus den Angeln heben

     (40)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres

    Wenn ihr nun den Klappentext gelesen habt, stimmt ihr mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass dieses Buch einfach wunderschön klingt und einem schon nur vom Zuhören warm ums Herz wird. Vor einigen Jahren, vier vielleicht, habe ich dieses Buch bereits einmal gelesen. Diesen Herbst habe ich es gerereadert, eines der wenigen Bücher, die ich jemals ein zweites Mal gelesen habe. All die Jahre ist mir diese Geschichte als ein Lieblingsbuch in Erinnerung geblieben und auch jetzt ist es noch eines der schönsten und glücklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe mich in Gregory Hughes Schreibstil verliebt, er beschreibt alles aus Sicht von Bob, ein Kind, das mehr durchschaut, als man denken könnte. Ich habe mich mit den Charakteren des Buches angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Auf der Reise nach New York haben Bob und die Ratte ein Ziel: Sie möchten ihren verschollenen Onkel Jerome de Bilier suchen, damit er sie gemeinsam aufnimmt und sie nicht getrennt an Pflegeeltern gebracht werden. Noch bevor sie in der Grossstadt ankommen, gewinnen sie einen ersten Freund, Joey. Der muss allerdings die Stadt für ein Paar Tage verlassen und die Ratte und Bob sind vorerst auf sich allein gestellt. Ziemlich schnell treffen sie auf Tommy, einen Gauner und schliessen sich ihm an. Sie erleben einiges und alles scheint irgendwie am Schnürchen zu laufen. Sie treffen auch auf Ice, den geliebten Retter der Ratte - und das nicht nur einmal. Um eine reale Geschichte zu sein, kommen natürlich zu viele Zufälle zusammen. Das kann einem schaurig aufregen, aber mir hat es nichts ausgemacht - nur gegen Schluss war es mir dann etwas zu viel des Guten. Zweimal wurden sie in einer der grössten Zeitungen New Yorks abgedruckt, weil sie in irgendwelche Konflikte verwickelt waren. So weit so gut, aber auf den letzten fünfzig Seiten wurde dann doch etwas übertrieben, ich möchte nicht spoilern, aber es kam zu Schüssen und Befreiungen mit unglaublichen Erfolgen, die niemals möglich scheinen. 
    Doch für mich machte spätestens das wirkliche Ende alles wieder wett. Marie Claire, die Ratte, hat mich so berührt. Die Geschichte scheint so geglückt und dennoch so traurig. Das Gefühl, das mir das Buch gegeben hat, ist unvergleichlich. Kinder. Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität, die Gelassenheit. Die Liebe zwischen dem Geschwisterpaar, die Freundschaft, die Freiheit. Ich bin sprachlos, es hat mich so glücklich gemacht dieses Buch zu lesen. Auf seine simple Art ist das Buch hoch philosophisch und wirklich lesenswert. Ich hoffe, ihr findet es noch irgendwo, zwischenzeitlich wurde dieses Buch meines Wissens nämlich nicht ausgelegt. Ein grosser Fehler, wie ich finde. https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2018/02/den-mond-aus-den-angeln-heben.html

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