Bücher mit dem Tag "gebet"
99 Bücher
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.275)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Hera Lind
Das einzige Kind
(296)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAnni ist erst fünf Jahre alt, als sie Weihnachten 1944 von ihrer Mutter getrennt und in ein jugoslawisches Kinderheim verfrachtet wird. Annis Mutter Amalie wird in ein Arbeitslager nach Sibirien gebracht. Anni hat noch Glück im Unglück - ihre Großeltern sind bei ihr und ermöglichen ihr die Flucht aus dem Heim.
Der Roman erzählt die Geschichten von Amalie, Anni und ihren Großeltern über viele Jahre hinweg.
Es ist zwar ein Roman, er basiert aber auf wahren Begebenheiten, was die Geschichte nur noch berührender macht. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Unglaublich, was diese Menschen durchgemacht haben.
Das ist eines dieser Bücher, das auch nach dem Beenden der Lektüre nachhallt.
20.01.2026
- Max Lucado
Keine Sorge!
(9)Aktuelle Rezension von: NelingSorgen zermürben und quälen. Max Lucado zeigt hier ein Gegenmittel auf, mit diesem sehr empfehlenswerten Buch. Sehr wertvoll und ermutigend!
Inhalt:Keiner ist vor Furcht und Sorgen gefeit, sie gehören zu unserem Leben dazu. Aber Gott möchte nicht, dass wir uns sorgen und quälen- er will uns das Sorgen abnehmen.In 11 Kapiteln wird hier aufgezeigt, wie wir befreiter leben können.Dabei geht es um Gottes Gnade und Souveränität und seine liebevolle Sorge für uns. Es geht um Vertrauen , Dankbarkeit und Friede und ums festhalten an Jesus und die Verheißungen der Bibel.
Es gibt viele wertvolle christliche Bücher, die ich schon gelesen habe. Viel von denen die ich besonders hilfreich empfand sind von dem Schriftsteller Max Lucado, der schon lange zu meinen christlichen Lieblingsautoren gehört.
Max Lucado war langjähriger Pastor der Oak Hills Church in San Antonio, Texas. Er ist verheiratet, Vater von 3 Töchtern und Verfasser vieler Bücher. Er zählt zu Amerikas bekanntesten christlichen Autoren, aber auch in Deutschland wird er gern gelesen. Zu meinen Lieblingsbüchern von ihm gehört:- 3:16-Von Gott geformt- Du schaffst es- Das Haus GottesAber er schrieb auch wunderschöne Kinderbücher und den Roman: "Das Cafe am Rande der Stadt"
Das Buch "Keine Sorge!" wird von nun an auch zu meinen Lieblingsbüchern gehören und sicherlich nicht im Regal verstauben, sondern ich werde es noch öfters zur Hand nehmen.
Das Buch "Keine Sorge" ist (wie auch die anderen Lucadobücher) bei GerthMedien erschienen und hochwertig gearbeitet. Der Schutzumschlag zeigt eine Hängebrücke , über die wohl niemand so ganz ohne Zittern gehen würde, die aber am Endpunkt ein Kreuz zeigt. Das finde ich sehr passend zum Titel und Inhalt des Buches. Das Buch ist fest gebunden, weiß mit goldener Schrift und sieht auch ohne Schutzumschlag edel aus.
Max Lucado schreibt sehr anschaulich und praxisbezogen, gut verständlich auch für Christen, die noch am Anfang ihres Glaubens stehen. Aber es ist alles biblisch fundiert und theologisch haltbar. Immer wieder bringt er auch Beispiele und Geschichten, die einem den Bibeltext noch viel deutlicher machen. Im ersten Teil des Buches sind die erwähnten 12 Kapitel, die werden dann ab Seite 171 nochmals vertieft. Das habe ich allerdings erst spät gemerkt, sonst hätte ich die Vertiefung immer gleich hinter dem Kapitel für mich durchgearbeitet. Durch diese vertiefenden Fragen ist das Buch nicht nur für einen persönlich geeignet , sondern auch gut in Bibel-oder Hauskreisen einsetzbar.
Die Hauptgedanken des Textes sind oft noch großformatig wiederholt und stechen dadurch richtig ins Auge und werden einprägsam. So denke ich jetzt beim Autofahren daran:"Es gibt einen Grund, warum die Windschutzscheibe größer ist als der Rückspiegel: Ihre Zukunft zählt mehr als ihre Vergangenheit."
Ich habe aus dem Buch sehr viel für mich mitgenommen und lege es wärmstens allen Lesern ans Herz und gebe ihm 5 wohlverdiente Sterne.
- Alexander Norman
Das geheime Leben der Dalai Lamas
(5)Aktuelle Rezension von: HeikeGEin ausgewogenes Bild tibetischer Geschichte und Kultur Geschichte und Mythologie Tibets, ihrer weltlichen und geistlichen Führer - der Dalai Lamas - sowie deren Religion - der Buddhismus - verknüpft Alexander Norman in dem prall gefüllten Kompendium "Das geheime Leben der Dalai Lamas. Die Geschichte der Gottkönige von Tibet" detailliert und tiefgründig. Noch heute gilt Tibet als "heilige Stätte", als "Weisheitskern der Welt". Seine Menschen werden als "Hüter einer spirituellen Schatzkammer" und seine Religion als "innere Wissenschaft der höchsten Erkenntnisse" betrachtet. Die westliche Welt hat eine wahre Begeisterungswelle für diese "einzigartig friedliche Religion" des Buddhismus entfacht und stilisiert auch die tibetische Landschaft zum "einzigartig friedlichen Ort". Verstärkt wird dies durch den derzeitigen 14. Dalai Lama, der durch sein Eintreten für Frieden und Harmonie der Religionen zu einer Ikone geworden ist. Seine Bücher stehen auf den Bestsellerlisten, erzielen Millionenauflagen und werden in über vierzig Sprachen übersetzt. Wo immer er in der Welt auftritt, füllt er ganze Arenen und beherrscht die Schlagzeilen. Sein Konterfei schmückt unzählige "Fan-Artikel". Doch kaum jemand weiß um die Entstehung dieser einzigartigen Institution der Gottkönige. In seinem Buch "Das geheime Leben der Dalai Lamas. Die Geschichte der Gottkönige von Tibet" versucht Alexander Norman - der buddhistische Philosophie studierte und seit über zwanzig Jahren mit dem derzeitigen Dalai Lama (Tenzing Gyatso) befreundet ist - die Hintergründe des Mythos Tibet und dessen weltlicher und geistlicher Führer vom Beginn bis in die heutige Zeit zu dokumentieren und auszuleuchten. Dabei wird offensichtlich, dass die tibetische Geschichte zwar eine leidenschaftliche und traditionelle, aber durchaus auch blutige und alles andere als friedliche war. Norman beginnt sein Buch mit einem grausamen Vorfall am 4. Februar 1997, als der siebzigjährige Mönch, Lehrmeister und Leiter des Instituts für Dialektik - Lobsang Gyatso - und zwei seiner Schüler brutal ermordet wurden. War die eigentliche Zielscheibe der Dalai Lama? Steckte China hinter diesem Anschlag? Der Mord wurde nie aufgeklärt. Alexander Norman nimmt diesen Vorfall als Aufhänger, um die Figur des Dalai Lama vor ihrem Hintergrund zu beleuchten. Chronologisch nimmt der Autor - unter Zuhilfenahme zahlreicher historischer Quellen sowie Monografien und Aufsätzen von überwiegend europäischen Autoren - den Leser auf eine Reise von den Anfängen tibetischer Kultur bis in die Jetztzeit mit. Eine Kultur, deren Weltsicht das Fundament einer ausgeklügelten Astrologie und hoch entwickelten - und (insbesondere im Westen) immer beliebter werdenden - Volksmedizin bildet. Norman zeigt auf, "dass der Dalai Lama über seine buddhistischen Glaubensbrüder weitaus weniger Macht ausübt als beispielsweise der Papst über die Katholiken." Wohltuend nüchtern wählt er dabei einen Kurs "zwischen der Verklärung Tibets zum Shangrila und Chinas Darstellung von Tibet als überkommenes Feudalsystem, zwischen dem populären Bild des Dalai Lama als New-Age-Ikone und seiner Diffamierung als Betrüger." Entstanden ist dabei ein ausgewogenes Bild der tibetischen Geschichte und Kultur sowie ein Porträt, "das die wahre Größe des gegenwärtigen Dalai Lama wiedergibt." Aus der wiederholten Versicherung des Dalai Lama, dass er auch "nur ein gewöhnlicher Mensch" sei, leitet Alexander Norman ab, dass sämtliche Vorgänger ebenfalls gewöhnliche Menschen waren. "Außergewöhnlich ist dagegen die Institution der Dalai Lamas", die jedoch keineswegs etwas Fernes und Geheimnisvolles ist, sondern vielmehr ein lebendiges Bindeglied zu einer Gesellschaft, die vielleicht einzigartig und auf jeden Fall im Schwinden begriffen ist: eine Gesellschaft, in der Altruismus und nicht materieller Reichtum als Gipfel des Menschseins angesehen wird." Von deren Ursprung und Geschichte erzählt dieses Buch. "Das geheime Leben der Dalai Lamas. Die Geschichte der Gottkönige von Tibet" ist ein umfassendes Werk, mit einer Fülle an Daten, Fakten und geschichtlichen Details. Dabei betrachtet Alexander Norman nicht nur die weltlichen Hintergründe, sondern verwebt alles mit den mystischen, mythischen und spirituellen Traditionen der Religion des Buddhismus. Für den Laien könnte dies leicht zur Überfrachtung auf Grund der Fülle der fremdländischen Namen und Traditionen führen. Für den interessierten Leser jedoch ist das Buch ein hilfreiches und interessantes Werk, um am Ende die Geschichte Tibets aus einer umfassenden Perspektive betrachten zu können. Hervorzuheben ist auch die sehr gute Übersetzung durch Ursel Schäfer und Enrico Heinemann, die dazu beigetragen haben, dass dieses Buch trotz seiner Fülle leicht lesbar und durchaus spannend ist. - Elisabeth Büchle
Die Hüterin der verlorenen Schätze
(125)Aktuelle Rezension von: soeMit ihrem neuen Roman „Die Hüterin der verlorenen Schätze“ ist Elisabeth Büchle ein Meisterwerk gelungen. Sie schafft es mühelos, zwei Zeitebenen miteinander zu verweben, deren Zusammenhänge erst im Laufe der Geschichte klarer werden. Dabei schreibt sie aus vielen unterschiedlichen Perspektiven, die so voller Charakterstärke sind, dass ein beeindruckendes Buch entsteht.
Die Autorin erzählt die Erlebnisse zweier überaus mutiger und liebenswerter Frauen. Zum einen gibt es Trixie, die als britische Agentin in das Dritte Reich eingeschleust wird, um gemeinsam mit ihrem Team Kunstgegenstände vor ihrer Zerstörung zu retten. Zum anderen ist da Emilia, eine junge Deutsche der heutigen Zeit, die auf dem Dachboden ihres Urgroßvaters auf eine Schachtel mit besonderem Inhalt gestoßen ist und die sich daraufhin auf Spurensuche begibt, was es mit einer jüdischen Familie und deren verschwundenem Schmuck auf sich hat. Dabei eilen ihr die beiden Schatzjäger Paul und Fynn an die Seite, denn schon bald ist ihr Leben in Gefahr.
Auch ohne die Vorgeschichte „Die Erbin des Bernsteinzimmers“ zu lesen – was ich unbedingt nachholen werde - bin ich schon nach wenigen Seiten in diese atemberaubende Erzählung eingetaucht, die auch sehr schnell an Fahrt aufgenommen hat. Durch die beiden Zeitebenen, sowie den häufigen Perspektivwechsel ist der Roman sehr facettenreich und man bekommt als Leser ein umfassendes Bild der Geschehnisse. Diese sind wunderbar ineinander verwoben, die Charaktere sehr stark, die Bedeutung hinter der Erzählung so wertvoll, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wie wichtig es ist, die Gräueltaten, die im Dritten Reich verübt wurden, nicht zu vergessen und die Lebensgeschichten der Menschen der Nachwelt zugänglich zu machen und dass das in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt, wird mit diesem Werk deutlich.
Ich danke Elisabeth Büchle für dieses großartige, zutiefst berührende und spannende Buch, das noch einige Zeit nachhallen wird.
- Dani Pettrey
Schatten des Zorns
(11)Aktuelle Rezension von: annisleseweltIm dritten Teil der Baltimore - Team - Reihe geht es besonders um FBI Agent Declan Grey und die Kriesenberaterin Tanner Shaw.
Doch auch die anderen des Teams und Freundeskreises gehören dazu.
Es gibt drei Schwerpunkte die erzählt und beleuchtet werde.
Zum einen steht ein großer terroristischer Anschlag bevor, dann wird auch noch Declans Mentor tot aufgefunden und Katie sucht immer noch verzweifelt nach ihrer großen Liebe Luke, der spurlos verschwunden ist.
Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht um mir die vielen Namen und die vorherigen Geschehnisse (Band 1 & 2) in Erinnerung zu rufen, aber dann kam ich gut ins Buch und es las sich flüssig und angenehm.
Dieses Buch geht direkt spannend los, es wird "keine Seite verschwendet" und zur Mitte hin überstürzen sich die Ereignisse dann.
Die Geschichte ist rasant, unglaublich aufregend und dann wieder in kleinen Szenen romantisch.
Die Spannung steigt und steigt und ist kaum noch auszuhalten um sich dann aufzulösen und im letzten Satz erneut zu beginnen.
Das macht große Lust auf Band vier.
"Schatten des Zorns" ist großartig und hat mich total gefesselt auch wenn es durch die vielen Geschehnisse meine volle Aufmerksamkeit brauchte. Trotzdem hat es sich leicht und gut lesen lassen.
Dani Pettrey schafft es sehr spannendes und detailreiche Geschichten zu schreiben die trotzdem logisch klingen, von Anfang an fesseln und Lust auf mehr machen.
- Gunnar Engel
Follower: Wie Gott dein Leben verändert, wenn du ihn lässt
(11)Aktuelle Rezension von: SeelensplitterMeine Meinung zum christlichen Sachbuch:
Follower
Wie Gott dein Leben verändert, wenn du ihn lässt
Inhalt in meinen Worten:
Wer bist du ohne Gott?
Was für eine blöde Frage denkst du vielleicht, doch diese Frage soll euch eher anregen darüber nachzudenken wer ihr mit Gott sein könnt, wie ihr im nahe kommen könnt, gerade dann, wenn es euch vielleicht gar nicht so toll geht. Euer Glaube vielleicht erloschen ist, durch die Umstände eures Lebens, oder weil ihr einfach mit ihm nichts mehr anfangen wollt, dann solltet ihr nicht weglaufen, sondern dieses Buch bewusst zur Hand nehmen, und solltet ihr eigentlich gut mit Gott unterwegs sein, alle Regeln die es gibt halten und zudem noch euer Geld spendet für wohltätige Zwecke, dann sollte dieses Buch erst recht für euch sein, denn es geht nicht nur um Gesetze halten, es geht vor allem auch um diese Frage:
Langt dir Jesus?
Eine simple drei Worte Frage und doch kann diese etwas bewirken wenn ihr euch darauf einlasst.
Wollt ihr mehr erfahren? Dann lest dieses Buch.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Gunnar redet nicht nur kaltes Blabla, sondern er erlebte und lebte das, wovon er schreibt. Er selbst hatte eine schlimme Krankheit, und musste in einem Quarantänezimmer mit nur einer Bibel seine nächsten Stunden überstehen, und lernte das Beten. Als er aus dem Krankenhaus kam, ist er auf einen Berg gestiegen, als Nordlicht sind ihm eigentlich die Berge fremd, und doch werden sie ihm vertraut und er lernt, das er auch auf dem Berg nur mit Gebet und Gott weiter kommt. Und all das verarbeitet er auch in seinem Buch. Erzählt aber auch anders aus seinem Leben, warum er jedoch Pastor wurde, das blieb mir leider auf der Strecke blieben, dafür erzählt er von seinem Sohn und seiner Frau ein wenig.
Das alles verfasst er zu seinem Buch mit vielen Impulsen zu Gott indem er auch biblische Personen zu Wort kommen lässt und diese einfach nur sagten: Hier bin ich Herr. Und genau das ist das, was auch heute von uns gefordert wird, keine Gesetze erfüllen sondern wirklich nah an das Herz von Jesus und die Frage ob mir nur Jesus langt, fand ich knifflig, denn diese konnte ich leider nicht mit Ja direkt beantworten. Doch es ist ein Weg, und das zeigt Gunnar in diesem Buch zusätzlich auf, das es ein Weg ist.
Der Sprachgebrauch:
Ich hatte das Gefühl Gunnar schreibt wie sein Schnabel gewachsen ist und das gerade heraus und auf Augenhöhe, das schätzte ich an diesem Buch.
Spannung:
Der Punkt ist etwas schwer zu beantworten, da es ja kein Roman ist, aber es ist ein Buch das mit meinem Herzen und Kopf etwas machte, es forderte mich heraus nachzudenken, vielleicht sogar in dem ein oder anderen Punkt umzudenken. Zudem fand ich es interessant, welche biblische Menschen er wählte um mir seine Welt zu zeigen.
Empfehlung:
Ein Buch das nicht trocken daher kriecht, sondern das mir mit Lebendigkeit zeigt, wohin mich der Glaube führen kann wenn ich mich darauf einlasse. Egal ob man schon lange im christlichen Glauben unterwegs ist oder erst zu Gott gefunden hat, dieses Buch bietet jedem etwas. Ich hätte mir nur gewünscht, das Gunnar noch etwas mehr davon berichtet warum er Pfarrer wurde.
Bewertung:
Dem Buch gebe ich vier Sterne, es wären fast fünf Sterne, dafür fehlte mir aber irgendwie noch ein bisschen mehr Pfiff. Und vor allem die Frage beantwortet, warum ist er Pfarrer geworden und was mit seinem Freund, von dem er berichtet, noch weiter geht.
- Elisabeth Büchle
Herbstglühen am Liliensee
(15)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWir befinden uns im Schwarzwald im Jahr 1966 am schönen Liliensee. Nach ihrem abgeschlossenen Lehramtsstudium kehrt die junge Bärbel wieder in ihren Heimatort Vierbrücken zurück und ist entschlossen den Grundschulkindern eine gute Lehrerin zu sein, anders als es früher war. Doch ein traumatisches Ereignis aus ihrer Kindheit, dass sie für immer mit einer großen Narbe im Gesicht gezeichnet hat, wirkt sich bis heute auf ihr Selbstbewusstsein aus. Bärbel fühlt sich unsicher und leidet unter Angst- und Panikattacken, die sich nach einem Vorfall bei einem Schulausflug noch verstärken. Dazu kommt noch, dass auch ihre heimliche Jugendliebe Ralf, der im Tal nun als Veterinär arbeitet, wieder in seinen Heimatort zurückgekehrt ist und alle verdrängten und verschütteten Gefühle in Bärbel wieder ans Licht kommen und angeschaut werden wollen. Doch Bärbel kann sich nicht vorstellen, dass sie jemand lieben könnte, so entstellt, wie sie sich fühlt. Ebenso steht sie in einem großen Gewissenskonflikt, denn damals war es üblich, dass Lehrerinnen vertraglich sichern mussten, nicht zu heiraten um ganz für ihren Beruf da zu sein.
Ralf hingegen sieht Bärbel ins Herz, so wie sie ist mit all ihren liebenswerten und positiven Eigenschaften. Er steht einer enormen Herausforderung gegenüber Bärbel zu helfen, ihre Ängste und ihre Minderwertigkeitskomplexe loszulassen. Bei einem gemeinsamen Ausflug in den Wald, geschickt von Großvater Johann eingefädelt, kommen sie mitten in ein schweres Gewitter hinein, dass eine flächendeckende Überschwemmung nach sich zieht und so müssen Bärbel und Ralf in einer Hütte einige Tage warten bis sich das Wasser wieder zurückgezogen hat. Nun haben sie genug Zeit um über alles in Ruhe zu reden und auch mit Gott ins Gespräch zu kommen, denn er ist der Einzige, der dem Menschen ins Herz sieht und dem das Aussehen egal ist, der auch der Einzige ist, der Schuld vergeben und falsche Schuldgefühle aufdecken und einen Neuanfang ermöglichen kann, wenn wir ihm unser Herz öffnen. Für was eine Überschwemmung doch manchmal gut sein kann...
Elisabeth Büchle hat in diesem letzten und vierten Band, der auch gut unabhängig gelesen werden kann, eine so schöne und authentische Geschichte geschrieben, in der sich wahrscheinlich der eine oder andere Leser wiederfinden könnte. Mir hat dieser Ausflug in die 1960er Jahre sehr gut gefallen, auch wieder mit den charmanten Nebendarstellern wie Charlotte, die versucht ihre Söhne zu verkuppeln und damit mit Johann konkurriert, der diesmal einen ganz guten Riecher hatte, dank seiner regelmäßigen Gespräche mit oben und diese Verwicklungen waren einfach wieder sehr witzig und es wird nicht mein letztes Buch aus dieser Reihe sein.
- Margarethe Rick-Neuendorff
Zwei Mark für ein Lächeln
(6)Aktuelle Rezension von: orfe1975Cover und Gestaltung:
Auf dem Cover sind altmodisch gestaltete Blumen abgebildet. Der Schriftstil des Titels sieht wie von Hand geschrieben aus. Dies passt für mich hervorragend zum Titel und Inhalt über alte Erinnerungen. So könnte früher auch ein Tagebuch oder Poesiealbum gestaltet worden sein. Eigentlich fehlt nur ein Lesebändchen, um den Gesamteindruck zu perfektionieren. Im Geschäft wirken solche Bücher leider heutzutage zu unscheinbar. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch im Laden entdeckt hätte.
Inhalt:
Die Autorin erzählt wahre Geschichten aus "der guten alten Zeit", die größtenteils aus ihrem Leben erzählen, teilweise aber auch aus ihrem Bekanntenkreis stammen.
Mein Eindruck:
Im Klappentext des Buches hieß es:
"Es sind Geschichten über Freundlichkeit, Liebe und Hilfsbereitschaft, in denen Gottes Eingreifen erlebbar wird. Ein wunderbares Buch für alle, die sich an die gute alte Zeit zurückerinnern möchten."
Als ich diese Zeilen las, war ich sofort neugierig auf das Buch, denn ich liebe solche Geschichten von früher und hänge älteren Leuten immer an den Lippen, wenn sie sie erzählen.
Optisch sind die 25 Kapitel passend gestaltet mit einem Titel der Geschichte sowie einem Blumenpärchen ähnlich den Blumen des Covers, allerdings in schwarz-weiß. Das gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, aber recht einfach, ohne große "Verschnörkelungen". Die Sätze sind in einer angemessenen Länge und die Kapitel nur wenige Seiten lang, so dass man das Buch recht zügig durchlesen kann. Durch die Kürze der Kapitel können die Geschichten auch gut von Personen mit geringer Aufmerksamkeitsspanne (z. B. älteren Personen) gelesen werden. Am Ende jeder Erzählung steht ein mal mehr, mal weniger passendes Zitat aus der Bibel. Dies ist oft auch der einzige Gottesbezug, den ich in den Geschichten erkennen konnte. Vieles sind einfache Erinnerungen oder kleine Episoden aus dem Leben der Erzähler. Einige haben mir gut gefallen und mich angerührt oder zum schmunzeln gebracht, bei einigen spürte ich keinen Bezug und wusste nicht recht, was sie aussagen wollen oder was sie besonders macht. Die Geschichte vom neuen Puppenwagen ist mir dabei in besonders guter Erinnerung geblieben. Den Gottesbezug konnte ich leider nur an wenigen Stellen erkennen.
Das Buch ist mit Sicherheit ein schönes Geschenk für ältere Leute, die diese Zeit selbst erlebt haben. Meine Erwartungen konnten leider nicht ganz erfüllt werden, es hat mich einfach nicht gepackt.
Fazit:
Schöne Erzählungen aus "der guten alten Zeit", die mich jedoch nur teilweise berühren konnten - Antoinette Tuff
Größer als der Schmerz
(8)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAntoinette Tuff arbeitet an einer Schule und ist bei Kollegen und Schülern gleichermaßen beliebt. Eines Tages stürmt ein bewaffneter die Schule und macht Antoinette unmissverständlich klar, er wird alle abknallen. Jeder muss das tun, was er sagt und fuchtelt mit seiner Waffe. Die junge Mutter hat Angst und Panik, aber bleibt doch stark und fängt an, dem Attentäter ihre Geschichte zu erzählen. Sie spricht von Glaube, von Hoffnung und dass es immer einen Weg gibt. Ganz langsam, dringt sie zu ihm durch und sie bringt alles auf, was sie erzählen und berichten kann. Diese Wahre Geschichte ist toll geschrieben und ein Beweis, dass Glaube Berge versetzt. Toll!
- Max Sprenger
Tsunami im Kopf
(13)Aktuelle Rezension von: buchverzuecktMein Leseeindruck:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich mir nicht anmaßen werde, persönliche Geschichten wie diese in irgend einer Weise zu beurteilen. Aus diesem Grund wird es zu diesem Buch keine Rezension geben, ich für mich möchte eine solche Geschichte nicht bewerten.
Trotzdem möchte ich euch das Buch vorstellen und meine Gedanken während des Lesens mit euch teilen.
Wenn man urplötzlich aus seinem Leben gerissen wird und nichts mehr so ist, wie es mal war: genau diese Erfahrung musste der damals 14 jährige Max machen. Max erlitt während eines Holland Urlaubes mit seiner Familie und Freunden eine schwere Hirnblutung. Alles begann mit heftigen Kopfschmerzen und dann veränderte sich sein ganzes Leben.
Die Prognose sehr sehr schlecht, die Ärzte machten der Familie keine Hoffnungen. Operation ausgeschlossen. Und dann geschah ein großes Wunder, denn Max gelang es sich Stück für Stück ins Leben zurück zu kämpfen - Aufgeben war für ihn keine Option! Max beschreibt eindringlich, wie schwer und langwierig sein Weg zurück ins Leben war.
Wie muss man sich nur fühlen, wenn man im eigenen Körper gefangen ist? Wenn man geistig da ist und um sich herum alles wahrnimmt, aber einfach nicht mehr interagieren kann? Das sogenannte "Locked-in-Syndrom". Mich haben die Beschreibungen sehr beängstigt und betroffen gemacht. Die beschriebene Verzweiflung war spürbar: stellt euch mal vor, ihr liegt im Bett und möchtet euch einfach umdrehen. Nichts leichter als das! Doch für Max unmöglich! Er konnte sich nicht bewegen und er konnte auch nicht auf sich aufmerksam machen, also musste er in der Position ausharren und Schmerzen aushalten.
Doch was wäre Max ohne seine großartige, tapfere Mutter an seiner Seite? Eine starke Frau! Was wäre er ohne seine Freunde, die ihm so wahnsinnig viel Rückhalt gegeben haben? Größten Respekt habe ich vor euch!
Offen und ehrlich beschreibt Max auch die unangenehmen Themen und trotz der Schwere des Themas hat Max seinen Charm und Witz nicht verloren. Ein sehr sympathischer junger Mann!
Während des Lesens ist mir oft klar geworden, wie dankbar und froh wir dafür sein sollten, dass es uns gut geht.
Lieber Max, vielen Dank dafür, dass du deine Geschichte so offen erzählt hast. Du bist eine wahnsinnig beeindruckende Persönlichkeit, total authentisch und ein starker Mann. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. 🧡 - Dani Pettrey
Untiefen
(21)Aktuelle Rezension von: awi186Wer gerne spannende Krimis liest, bei denen man Gänsehaut bekommt, ist bei diesem Buch genau richig. Es ist Band 2 der Coastal Guardians Buchserie, die man aber unabhängig voneinander lesen kann.
Wir begleiten Rissi Dawson und Mason Rogers, die zusammen bei der Küstenwache arbeiten. Die beiden verbindet allerdings ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit.
Aber nun geht es für sie zu Ermittlungen eines Mordes auf eine Bohrinsel, die sich äußerst schwierig und kompakt herausstellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Können sie den Täter finden und überwältigen?
Das Buch beginnt direkt mit Spannung und Dramatik. Das Team der Küstenwache stellt sich als sehr kompetent, teamfähig und durchorganisiert vor. Es gibt manche Christen dort, die eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben, die sie den anderen auch vorleben.
Zusammen arbeiten sie an dem großen Hauptfall der Bohrinsel. Nebenbei wird noch an einem "kleineren", aber furchtbar nervenaufreibenden Fall ermittelt. Spannung pur.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel nicht zu lang und man kann gut folgen. Die Protagonisten können unterschiedlicher nicht sein. Besonders erfrischend fand ich die Neckereien und Wortgefechte im Büro zwischen Logan und Emmy.
Die Entwicklung zwischen Mason und Rissi, die beide eine traurige, schmerzhafte Vergangenheit haben, versetzt den Leser ins Staunen.
Das Buch vermittelt Gottes Liebe in schwierigen Zeiten, tollen Zusammenhalt und Verbundenheit eines eingespielten Teams und das aus einer dunklen Vergangenheit eine strahlende Zukunft entstehen kann.
Kleiner Tipp: Anfangs die Namen notieren, dann kann man sie beim Lesen besser zuordnen :)
- Richard M. Barry
Das Gebet der Hirten: Eine Weihnachtserzählung.
(14)Aktuelle Rezension von: Gerdy3788Richard M. Barry erzählt die Geschichte von Anam. Anam bedeutet „kein Name“. Denn Anam ist ein Findelkind und bei Adoptiveltern aufgewachsen, die ihm keinen neuen Namen geben konnten.
Er begibt sich auf die Suche nach seiner Familie. Anhaltspunkte dafür, wo er die Suche beginnen soll, liefert ihm eine Decke aus Lammfell, die mit einem merkwürdigen Schriftzug versehen ist. Als sein Adoptivvater ihn fand, war er genau in diese eingewickelt gewesen.
Und diese Decke führt ihn letztlich nach Bethlehem, wo vor 30 Jahren eine schreckliche Tragödie geschehen war, über die ihm niemand Auskunft erteilen möchte. Doch dann trifft er auf die Hirten, die in einer ganz besonderen Nacht auf dem Feld gewesen waren und Unglaubliches erlebt hatten.
Wer wissen möchte, ob oder wie Anam zu der Wahrheit über sich selbst findet und wie er in die biblische Weihnachtsgeschichte hineinpasst, der ist herzlich dazu eingeladen diese spannende Erzählung zu lesen.
- Benedikt XVI.
Letzte Gespräche
(2)Aktuelle Rezension von: KateDakota
Dieses Buch war nicht das erste Ratzinger-Buch von Peter Seewald, das ich gelesen habe. Ich erinnere mich an das Interview-Buch "Salz der Erde", das ich seinerzeit verschlungen habe.
Mit diesem nun, habe ich mich schwer getan. Es war mir, wie der Norddeutsche zu pflegen sagt, zu dröge, konnte mich einfach nicht mitreißen.
So viel ist über Papst Benedikt geschrieben worden. Seine Einschätzungen und Ansichten, den Glauben und die katholische Kirche betreffend, sind hinreichend bekannt. Er selbst hat unzählige Bücher zum Thema verfasst. Darum schien mir vieles, was man hier lesen konnte, aufgewärmt.
Papst Benedikt ist ein Intellektueller, ein versierter Theologe und Wissenschaftler, um das zu wissen, hätte es kein weiteres Buch gebraucht.
Mir kam im Buch das Persönliche zu kurz. Interessant das Kapitel, in dem er seine Gedanken und Beweggründe zu seinem Rücktritt schildert. Oder, wie nah ihm der (vorläufige) Abschied aus dem Vatikan gegangen ist. HIer zeigt er ganz deutlich eine menschliche Seite, die ihn sehr sympathisch macht. So etwas in der Art hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht. Gespräche, die den Menschen Josef Ratzinger betreffen und den Papst Benedikt vielleicht mal in die zweite Reihe stellen.
Insofern hat das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
- Elizabeth Musser
Und jenseits der Berge das Leben
(12)Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988Die schwerkranke Bobbie reist mit ihrer Nichte Tracie nach Österreich in die „Oase“, einer christlichen Einrichtung, die Flüchtlinge unterstützt. Dort hat sie vor vielen Jahren Amir, ihre große Liebe kennengelernt, bevor Bobbie den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Nun möchte sie ihre alten Wunden heilen.
Während Bobbie und Tracie auf dem Weg nach Österreich sind, flüchtet der Iraner und Muslim Hamid aus seiner Heimat. Auch sein Ziel ist Österreich, doch um dort hin zu gelangen muss er seine schwangere Frau und seine kleine Tochter zurück lassen. Ungewiss, ob er sie je wieder sehen wird, macht er sich auf den Weg Richtung Türkei.
Neben den Erzählsträngen von Hamid, Bobbie und Tracie werden auch die Sichtweisen von Hamids Tochter Rasa, seiner Frau Alaleh sowie einigen anderen Personen erzählt. Dennoch wird es nicht unübersichtlich, sondern das Buch bekommt Tiefgang und Spannung.
Mir gefällt vor allem das recht untypische Romanthema des Buches. Christenverfolgung ist zwar ein hochaktuelles Thema, wird jedoch selten aufgegriffen. Das Buch zeigt, wie gut wir es in Deutschland haben und wie dankbar wir sein können. Es stärkt auch das Einfühlungsvermögen den Menschen gegenüber, die auf der Flucht sind. Gut gefallen hat mir aber auch, dass das Thema nicht nur aus einer Sicht betrachtet wird, sondern Tracie anfangs viele Vorurteile gegen Flüchtlinge und gegen den christlichen Glauben hat.
Der Glaube spielt das ganze Buch über eine wichtige Rolle. Rasa, die Tochter von Hamid, lebt als Christin im Iran. Sie dient ihren Eltern mit ihrem Glauben an Isa und ihren Gebeten als Vorbild. In der Oase ist der Glaube ebenfalls Thema. Da es dort jedoch auch viele Muslime gibt, wird mit dem Thema sehr sensibel umgegangen, denn nicht jeder Muslim sieht es gerne, wenn seine Landsleute sich für den christlichen Glauben interessieren.
Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Buch und würde es am liebsten gleich noch einmal lesen. Tracies Worte, wie sehr sie die Arbeit in der Oase berührt, passen perfekt, um diese Geschichte zu beschreiben. Elisabeth Mussers neuer Roman ist “intensiv, befriedigend, herzzerreißend und manchmal auch einfach beeindruckend“ (S.167).
- John Eldredge
Mit Gott die Welt verändern: Beten mit Vollmacht und Leidenschaft
(6)Aktuelle Rezension von: Arwen10In diesem Buch von John Eldredge geht es um das Gebet. Dabei beleuchtet der Autor nicht nur viele Facetten des Gebetes, sondern gibt anhand vieler Beispiele und Gebetsvorschlägen Hilfestellung in den verschiedenen Situationen des Lebens. Der Autor nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch die wichtigsten Gebetsarten, so dass man am Ende ein tieferes Wissen zum Thema Gebet hat.
Ein Buch zum Thema Gebet ist sicher immer interessant. Ist das Gebet doch etwas, was vielfach verdrängt , in Notsituationen aber wieder hervorgeholt wird. In diesem Buch erfährt man einiges über die Unterschiede im Gebet. Sehr gut gefallen mir die vielen Beispiele des Autors aus seinem Leben, aber auch aus der Bibel. Der Autor schafft es, dass auch Menschen, die bisher wenig über das Gebet wußten, nach diesem Buch sicher erkennen, wie elementar wichtig das Gebet für unser Leben ist.
Die Gebetsbeispiele helfen denen, die noch unsicher im Gebet sind. Sie sind jedoch nie aufdringlich oder fordernd. So bleibt letztlich jedem Einzelnen überlassen, was er nun mit dem Gebetswissen anfängt. Toll fand ich hier auch, dass man gut die Zusammenhänge mit mancher Störung, Krankheit uä. sehen kann. Es gibt da oft vergessene oder vergrabene Ursachen, die man beseitigen muss, bevor eine Änderung überhaupt möglich ist. Gut finde ich auch, dass der Autor auch über die Existenz der bösen Seite schreibt. Das wird heute leider auch oft vergessen , verdrängt oder gar geleugnet.
Insgesammt bekommt man hier ein Buch zu einem Thema, mit dem es sich sehr lohnt zu beschäftigen. Es lässt sich leicht lesen, bietet dabei doch sehr viel Stoff zum Nachdenken und ist sicher hilfreich in vielen Lebenslagen. Auch wenn ich nicht mit allen Gedanken des Autors übereinstimme, kann ich das Buch sehr empfehlen, da es eine wirklich gute Anleitung zum beten ist.
- Okko Herlyn
Das Vaterunser
(2)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
Nach seinem 2015 erschienen Buch „Was ist eigentlich evangelisch?“ und seinem Lutherbuch „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ (2017) legt der ehemalige Gemeindepfarrer, Hochschullehrer, Liedermacher und Kabarettist Okko Herlyn mit dem vorliegenden Buch erneut ein verständliches theologisches Werk vor, mit dem er Christen helfen will, die eigenen Traditionen und Quellen besser zu verstehen und sie für ihren Alltag aufzuschließen.
„Verstehen, was wir beten“ soll dem reinen Herunterleiern des zentralen christlichen Gebets ein tieferes Verständnis entgegensetzen. Mit aktuellen Bezügen, die Herlyn aufschließt und veranschaulicht mit vielen Beispielen aus dem Alltag, macht er dieses alte, vermeintlich vertraute Gebet zu einem neuen Erlebnis, zu einer neuen Erfahrung. Dazu trägt vor allen Dingen ein auch aus seinen anderen Texten bekannter verständlicher und unterhaltsamer Stil bei.
Für alle Menschen, die einmal genauer anschauen möchten, was sie sonntags in der Kirche oder zu Hause für sich beten kann dieses Buch völlig neue Dimensionen aufschließen, die man so nicht für möglich gehalten hätte.
Herlyns Texte sind eine Form der modernen und verständlichen Verkündigung, wie man sie sich in allen Konfirmandenstunden und Gottesdiensten wünschen würde.
- Kendall Vanderslice
Backen und Beten
(8)Aktuelle Rezension von: JulitaDas Buch „Backen & Beten“ von Kendall Vanderslice ist kein gewöhnliches Buch. Es ist eine Anleitung zum Brotbacken gefüllt mit Informationen und Erfahrungen die die Autorin über Jahre zu dem Thema gesammelt hat.
Sie teilt mit dem Leser was sie entdeckt hat in den einfachen Abläufen und Arbeitsschritten des Brot Backens. Sie geht ausführlich auf die geistliche Bedeutung der Prozesse ein und lädt den Leser dazu ein teilzuhaben, zu lernen und mit einzutauchen in die Welt des Brot Backens aber mit dem Wunsch und Bedürfnis dabei Gott zu begegnen.
Dieses Buch ist geeignet um immer wieder darin zu lesen und es ist für Menschen die bereit sind Zeit zu investieren und zu üben, an einer Sache dran zu bleiben.
Es gibt 5 Teile. Man findet zum Beispiel eine Einführung in der erklärt wird, was man zum Brot backen braucht und wie man sich darauf vorbereitet.
Es wird ganz genau erklärt wie man ein Brot backt. Der Arbeitsschritte sind ausführlich beschrieben und dazu Gebete die zu dem jeweiligen Prozess passen.
Es gibt Rezepte aus anderen Kulturen, die zu den Festen vom Kirchenjahr passen. Und es gibt vorformulierte Gebete für verschiedene Anlässe zu denen man ein Brot backen kann.
Das Buch ist nicht dafür geeignet wenn du eine schnelle Anleitung suchst um Brot backen zu lernen.
Es waren so viele Gedanken, die komplett neu für mich waren. So viele Themen die das Glaubensleben bereichern und das Verständnis dafür öffnen wie die Prozesse, die für Herstellung eines guten Brotes notwendig sind, mir helfen Gott zu begegnen und wie er in mir wirken möchte.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und denke dass es vielen Freude bereiten wird darin zu lesen.
- Thomas Penzel
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist
(6)Aktuelle Rezension von: cho-iceSelten hat mich ein Sachbuch so begeistert!
Liegt es daran, dass es sich hier fast ausschließlich um Geschichten aus dem wahren Leben handelt?
Oder daran, dass es sich mit meinen eigenen Erfahrungen deckt?
Oder an den guten Impulsen, die zwischen die Erfahrungsberichte eingestreut sind?Thomas Penzel lieferte 2014 mit diesem Buch glaubhaft und nachvollziehbar zahlreiche Belege dafür, dass Gott – der Gott der Bibel, Jesus Christus – heute noch übernatürlich heilt und in das Leben von Menschen eingreift. Ja, auch in Deutschland. Die 30 Berichte beziehen sich sogar ausschließlich (!) auf Deutschland.
Ob ein unerfüllter Kinderwunsch trotz eindeutiger medizinischer Diagnose auf einmal doch Wirklichkeit wirkt, oder übernatürlich eine Amputation überflüssig gemacht wird, gebrochene Knochen „spontan“ gerichtet werden, schwere Allergien oder Hörschäden einfach „verschwinden“ … jede Heilung begeistert, macht (nicht nur) Ärzte sprachlos und weist eindeutig auf den hin, der diese körperliche Heilung geschenkt hat.
Ein großartiger Mutmacher für alle, die für Kranke beten und ein starkes Zeugnis für alle, die mit Zweifeln kämpfen.
Sehr gut fand ich wie gesagt auch die Impulse des Herausgebers, der sich auf ausgewogene und Mut machende Weise auch mit der Frage auseinandersetzt, warum Gott nicht alle heilt und warum eine Heilung oft auch mal länger braucht.
Im Moment ist das Buch nur als Ebook erhältlich – oder günstig antiquarisch.
- Max Lucado
Vater unser: Entdecken Sie die verändernde Kraft eines einfachen Gebets.
(6)Aktuelle Rezension von: Martinchen"Nichts ist kraftvoller als ein Gebet.
Wir alle beten. Vor allem dann, wenn uns äußere Umstände zu schaffen machen. Doch eigentlich wissen wir als Christen, dass wir anders beten sollten. Häufiger. Leidenschaftlicher. Mit mehr Feuer, mehr Inbrunst, mehr Glauben. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht die Ersten sind, die sich in diesem Bereich nach Veränderung sehnen. Selbst die Jünger Jesu brauchten Hilfestellung.In diesem Buch nimmt Sie Bestsellerautor Max Lucado mit auf eine Reise. Nicht trocken und theoretisch, sondern alltagstauglich und lebensnah. Lucado erinnert dabei immer wieder an eines: Das Gebet ist ein ehrliches Gespräch zwischen Gott und seinen Kindern. Und so geht es auch gar nicht um die richtigen Worte - nur um die richtige Haltung. Erleben auch Sie die verändernde Kraft des Gebets." - soweit der Klappentext.
Und er verspricht nicht zu viel:
Max Lucado beginnt sein Buch mit einem leicht zu merkenden Gebet, das er "Hosentaschengebet" nennt: 6 Zeilen, 20 Worte, ein Gebet, das je nach persönlicher Situation ergänzt werden kann. Wie genau, wird in den nachfolgenden 8 Kapiteln erklärt, mit vielen Geschichten und Beispielen aus der Bibel und aus dem Leben versehen.
Max Lucado schreibt - wie immer - klar, gut verständlich und lebendig.
Er ermutigt zum täglichen Gespräch mit unserem Vater, dem wir nicht nur all unsere Probleme und Sorgen anvertrauen, sondern auch sicher sein können, dass Er sich darum kümmern wird.
Besonders gut gefallen hat mir das Dankbarkeits-ABC, in dem Max Lucado alles aufschreibt, für das er dankbar ist. Zum Nachahmen dringend empfohlen.
Ergänzt wird das Büchlein durch zwei weitere Teile:
zum einen gibt es Gesprächsanregungen von Jenna Lucado Bishop, Max' Tochter. Jedes Kapitel wird in vier Abschnitte aufgeteilt, die der Leser nacharbeiten kann. Viele Anregungen machen es für mich wertvoll.
Zum anderen geht David Drury auf die persönlichen Gesprächsstärken ein, ebenfalls mit vielen Bibelstellen zum Nachlesen.
Fazit: ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann und dem ich viele Leser wünsche.
- Lynn Austin
Ein Haus in Brooklyn
(18)Aktuelle Rezension von: riegermilenaSeptember, 1943: Die zwölfjährige Esther und ihr drei Jahre jüngere Bruder Peter leben nach dem Unfalltod ihrer Mutter mit ihrem Vater zusammen in Brooklyn. Als sie erfahren, dass dieser sie nun auch noch verlassen will, um seinen Beitrag im Krieg zu leisten, versuchen sie mit allen Mitteln ihn umzustimmen. Doch er ist fest entschlossen und findet schließlich eine Möglichkeit, dass seine Kinder während seiner Abwesenheit versorgt sind: Penny, seine Nachbarin aus Kindertagen, soll so lange bei den Kindern wohnen.
Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, besonders da die Kinder alles andere als begeistert sind von Penny.
Auch der Vermieter des Wohnhauses, Jakob Mendel, hat es nicht leicht. Noch immer ist er nicht über den Tod seiner Frau hinweggekommen und hadert seither mit Gott, noch dazu erhält er keine Briefe mehr, von seinem Sohn aus Ungarn.
Dieser Roman bietet wieder einmal einen ganz neuen Blick auf die Jahre während dem 2.Weltkrieg, aus dem jüdischen Viertel von Brooklyn. Doch auch wenn das Kriegsgeschehen selbst weit weg ist, treffen sie die Auswirkungen dessen doch auch ganz persönlich.
Alle Beteiligten befinden sich in einem gewissen Ausnahmezustand und haben mit unterschiedlichsten Herausforderungen zu kämpfen.
Die liebe Penny ist mir regelrecht ans Herz gewachsen, während ich bei ihren Eltern immer wieder das Bedürfnis hatte sie einmal durchzuschütteln. Es ist wunderbar ihre Entwicklung zu verfolgen und wie sie sich nach und nach freikämpft und herausfindet, wer sie wirklich ist.
Auch die Entwicklung der Kinder hat mir sehr gefallen, wenn sie auch mit Schmerz und Trauer verbunden ist. Besonders bei Peter ist mir das sehr nahegegangen.
Jakobs Kämpfe haben mich auch sehr berührt und ich konnte seine Wut und Bitterkeit sehr gut nachempfinden. Es war sehr schön zu lesen, wie er im Verlauf der Geschichte damit umgeht und seinen Weg findet.























