Bücher mit dem Tag "gebete"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gebete" gekennzeichnet haben.

105 Bücher

  1. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.174)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  2. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  3. Cover des Buches Vampirträume - (ISBN: 9783453526372)
    J.R.Ward

    Vampirträume -

     (711)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Phury muss sich endlich entscheiden und seine Rolle als Primal ausfüllen. Gleichzeig lebt sich Cormia immer besser im Anwesen der Bruderschaft ein. Doch Zweifel und Missverständnisse sorgen für einige Hürden.

    Jetzt wird es spannend, denn beide müssen sich über ihre Gefühle klar werden. Phury muss sich ändern oder er wird uns nicht lange erhalten bleiben. Außerdem merkt man das Cormia, immer mehr zu sich selbst findet und für sich selbst einstehen muss. Neben der Liebesgeschichte geht der Krieg weiter und ich bin begeistert und will einfach mehr davon. Hier habe ich wieder alles zusammen, Gefühlschaos, Leidenschaft, Action und Spannung. Deshalb liebe ich die Black Dagger Reihe. Es wird auch so einige Abgründe gezeigt, die man leicht folgen kann.

  4. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596030934)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: Vellichor

    Dieses Buch erzählt die bewegende und emotionale Geschichte zweier afghanischer Frauen, die versuchen, in einer zerrütteten, patriarchalischen und zutiefst ungerechten Gesellschaft zusammenzuarbeiten, die durch Krieg und Grausamkeit zerrüttet ist.

    Ein entscheidender Kontext für die Geschichte ist der lange andauernde Konflikt zwischen den Mudschaheddin und den Sowjets zwischen 1979 und 1989. Im Laufe der Handlung kommen die Taliban hinzu, die 1996 die Macht ergreifen. Obwohl sich der Roman besonders stark auf die Geschichten der beiden Figuren Mariam und Laila konzentriert, ist der historische Mehrwert des Werkes nicht zu leugnen. Dies ist besonders wichtig, um das Schicksal der beiden Frauen in besonderer Weise zu verstehen.

    Mariam, eine uneheliche Tochter, die im Buch auch oft mit der gleichen Bezeichnung "harami" bestraft wird, wird im Alter von 15 Jahren mit einem viel älteren Schuster namens Rashid verheiratet. Dieser ist, gelinde gesagt, die widerlichste Figur, die mir je in einem Roman begegnet ist. Er wendet physische und psychische Gewalt gegen Mariam an. Es war schrecklich und erschütternd für mich, vor allem diese Passagen zu lesen. Mariam, die selbst noch ein Kind ist, hat Hoffnungen und Träume, möchte zur Schule gehen und steht im Schatten ihres Vaters, der mit drei Frauen und neun Kindern seine eigene Tochter betrogen hat, um die "Familienschande" ein für alle Mal loszuwerden. Es folgen Jahre der Tortur, weil sie Rashid keine Nachkommen schenken kann. Nach dem Sturz von König Sahir Shah wird die afghanische Gesellschaft immer regressiver, insbesondere als die Taliban an die Macht kommen. Frauen dürfen nur noch in Begleitung ihrer Ehemänner das Haus verlassen und müssen vollständig verschleiert sein. Dieben werden die Hände abgehackt, Fernsehen und Unterhaltung sind streng verboten, selbst Lachen auf der Straße wird bestraft.

    Nach einem großen Zeitsprung lernen wir Laila kennen, die Tochter von Mariams Nachbarin Fariba. Ihr Vater hat die Universität abgeschlossen und ist Lehrer. Sie wächst wohlbehütet mit ihrem Freund Tarik auf, der aufgrund einer übersehenen Landmine nur noch ein Bein hat. Auch sie muss im Laufe der Geschichte Rashid heiraten, da ihre Familie in den kriegerischen Auseinandersetzungen des Landes getötet wird. Mit Tarik pflegt sie eine zärtliche Liebe, aus der schließlich ein ungewolltes Kind hervorgeht, das sie versucht, als das eigene von Rashid kenntlich zu machen, um nicht in Ungnade zu fallen. Rashid ist jedoch nicht besonders angetan von seiner Tochter. Man kann seine frauenfeindlichen Züge deutlich erkennen. Er behandelt auch Laila schlecht, und trotz der anfänglichen Feindseligkeit zwischen Mariam und ihr entwickelt sich eine bedeutende Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die gemeinsam versuchen, die schrecklichen Taten ihres Mannes zu ertragen.

    Ich möchte nicht näher auf die Handlung eingehen und werde meinen Gesamteindruck etwas ausführlicher schildern.

    Wie bereits erwähnt, hat mich dieses Buch sehr emotional berührt. Es ist schrecklich, vor allem im aktuellen Kontext, was vor allem Frauen in solchen Situationen ertragen müssen, unter einem Regime, das einen radikalisierten Glauben auslebt.

    Ich spreche hier bewusst von Radikalisierung, denn jede Ideologie kann zweckentfremdet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Kern eines Glaubens widerspiegelt oder ihm widerspricht. Jede Form der Ideologie und des Denkens kann in eine feindselige und radikale Richtung ausarten, und darüber sollte ein offener Diskurs geführt werden, ohne friedliche Gläubige zu diffamieren, aber auch ohne das eigentliche Thema zu vernachlässigen und sich völlig der Verantwortung zu entziehen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für den historischen Hintergrund Afghanistans und die entsprechende Rolle der Frauen interessiert. Es ist aber auch nichts für schwache Nerven. Khaled Hosseini hat eine schöne, aber auch erschreckende Art, Dinge zu beschreiben und seinen Worten Leben einzuhauchen. Ich danke ihm für dieses Buch. Es hat meine Empathie und meinen politischen Standpunkt eindeutig bestätigt.



  5. Cover des Buches Der Prediger von Fjällbacka (ISBN: 9783548286440)
    Camilla Läckberg

    Der Prediger von Fjällbacka

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Am Anfang sind, durch die ähnlichen Namen, die Handlungsstränge verwirrend, aber wenn man sich durch gekämpft hat ist alles gut nachvollziehbar. Spannend bis zum Schluss. 

  6. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.339)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Im Leben von Marie überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Sie lässt ihren Verlobten stehen, ihr Vater durchlebt einen zweiten Frühling mit einer 25jährigen, dessen Tochter irgendwie nicht ganz so süß ist, das Dach geht kaputt und ein wahnsinnig sexy Zimmermann wird ihn reparieren und verkündet ihr beiläufig: Die Welt wird untergehen! Schnell versucht Marie, alles Düstere aus ihrem Leben zu verbannen, sie versucht ein besserer Mensch zu we den und das Jüngste Gericht abzuwenden. Doch irgendwie sind George Clooney/ Alicia Keys und die apokalyptischen Reiter bereits eingetroffen, dabei ist noch gar nicht Dienstag!

    Ein amüsant geschriebenes Buch, das dadurch teilweise von seinem Tiefgang ablenkt, dadurch aber so wunderbar leicht zu lesen ist. 

  7. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  8. Cover des Buches Die Lieder der Erde (ISBN: 9783453267138)
    Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Irina1612
    Wie oft bei High-Fantasy-Büchern, gehen die Geschmäcker weit auseinander. Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil.
    Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, vorrangig aus Sicht von Gair, der vor den Hexenjägern fliehen musste. Ein Buch, spannend, fesselnd, auch brutal geschrieben. Mich hat es begeistert


  9. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Wie so oft, habe ich auch dieses Buch relativ häufig in die Hand genommen und kurze Zeit später wieder ins Regal gestellt, weil ich immer dachte: Deine Zeit ist noch nicht jetzt. 

     

    Was soll ich sagen? In der Zwischenzeit war die Zeit da und ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein kleines aber feines Meisterwerk, das bei mir zu mehr als nur einer Träne geführt hat. 

    Der Schreibstil ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber sehr authentisch und macht den besonderen Reiz des Buches aus. 

     

    Da die Handlung recht kurz ist, möchte ich inhaltlich nicht zu sehr auf die Geschichte eingehen um Spoiler zu vermeiden. 

     

    Fazit:

     

    Eines kann ich aber schnell noch sagen: Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. 

  10. Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)
    Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

     (785)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Der preisgekrönte Kriminalroman „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel spielt in der bayerischen Provinz der Nachkriegszeit. Auf dem abgelegenen Bauernhof der Familie Danner hat sich eine schreckliche Tat ereignet: Alle Bewohner des Hofes wurden brutal ausgelöscht. Doch wer hat dieses grausame Verbrechen begangen?

    In wechselnden Erzählperspektiven (der der Opfer, der Dorfbewohner, des Täters…) entwickelt sich die Handlung und der Leser rückt dem, was sich ereignet hat, Stück für Stück näher. Diese Prämisse hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung hat mich überzeugt. Der Autorin gelingt es, jedem der „Erzähler“ eine eigene Stimme, einen eigenen Charakter zu geben und das obwohl die jeweiligen Passagen meist nur 2-3 Seiten umfassen. Durch das reiche Figurenpersonal schafft sie es ein lebendiges Panorama der Dorfbewohner zu zeichnen, das einen authentischen Eindruck erweckt. Stimmungsvoll werden die arbeitssame, religiös geprägte Gemeinschaft und die düstere Landschaft charakterisiert.

    Zeugen, Nachbarn und Betroffene kommen einer nach dem anderen zu Wort, schildern ihr Handeln in der unheilvollen Nacht, äußern Vermutungen zu dem was sich ereignet haben könnte und liefern Hintergrundinformationen zur Familie Danner. So ergibt sich ein stringenter Spannungsbogen, der in der Enthüllung des Täters am Ende des Buches gipfelt.  Auch das mehrfach angewandte Stilmittel  der direkten Ansprache fand ich gelungen, denn so wird der Leser unmittelbar in das Geschehen involviert  – wird selbst zum Ermittler.

     

  11. Cover des Buches Im Kühlfach nebenan (ISBN: 9783423211857)
    Jutta Profijt

    Im Kühlfach nebenan

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Pascha, der Geist eines Autoknackers, hat es nicht "ins Licht" geschafft und schwirrt weiter auf Erden herum. Nur einer kann ihn hören - der etwas spießige Rechtsmediziner Martin Gänsewein, welcher sich gerade von seinem ersten "Ermittlungseinsatz" mit Pascha erholt. Da ihn dies fast das Leben gekostet hatte, verbringt er jetzt viel Zeit mit technischen Basteleien zur Geisterabwehr. Pascha hat jedoch eine neue Bekannte, den Geist der Nonne Marlene, welche kürzlich bei einem Brand im Kloster starb. Für Pascha ist alles klar - das war ein Anschlag und der muss aufgeklärt werden - ob Martin will oder nicht.

    Und so startet das ungleiche Trio, verstärkt durch Martins Freundin Birgit und Freund Gregor von der Kripo, in ein neues Abenteuer.

    Wie schon im ersten Teil steckt jede Menge Komik in der Geschichte, allein Paschas Sprache bringt einen immer wieder zum Lachen. Und auch der Fall hat seine Spannung und birgt die ein oder andere Überraschung. Somit gelang es Jutta Profijt wieder ein kurzweiliges und amüsantes Lesevergnügen zu schreiben, welches auch schon die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe weckt.

  12. Cover des Buches Die Feuerkrone (ISBN: 9783453268586)
    Rae Carson

    Die Feuerkrone

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi92
    Der erste Teil ist ewig her, trotzdem habe ich mich aufgrund kleiner Anekdoten der Vergangenheit schnell in die Geschichte einfinden können. Es ist eine magische Abenteuer-Geschichte und hat einen schönen Schreibstil, der mir als Leserin einen angenehmen Lesefluss geboten hat.
    Die Liebe ist mitunter die tragende Kraft aber dennoch so dezent eingebunden, dass sie die Spannung und Magie der Szenen nicht beeinträchtigt hat. Insbesondere zum Ende hin hat die Autorin spannende und gefühlvolle Szenen entwickeln und die Charaktere hervorragend miteinbringen können. Auch die Königin Elisa wird meiner Meinung nach als sehr erwachsene Person dargstellt und verköpert nicht die typische Klischee-Prinzessin, sodass man während der Handlung nie das Gefühl hat, dass es sich hierbei um eine 17-jährige handeln soll.
    Ingesamt eine wirklich abgerundete Story, die sich charakterlich sehr gut weiterentwickelt hat.
    Leider wird der nachfolgende Band wohl nicht mehr auf Deutsch erscheinen....
  13. Cover des Buches Hildegards Schatzkiste (ISBN: 9783451031717)
    Hildegard von Bingen

    Hildegards Schatzkiste

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    "Hildgards Schatzkiste" - dieser Titel bringt eigentlich schon auf den Punkt, was uns in diesem Buch erwartet. Nämlich ihre interessantesten Weisheiten zu verschiedenen Themen, die im Alltag helfen können, spannende Ansichten auf unterschiedliche Dinge und auch Rezepte.

    Das Buch fasst zunächst kurz Hildegards Leben zusammen, bevor dann ihre Meinung zu den Themen "Von Gott, Mensch und der Welt", "Über Männer und Frauen", "Lebensführung und Wohlergehen", "Gesunde Ernährung" und "Rat für Pädagogen, Politiker, Manager und Eheleute" erzählt wird. In jedem dieser Kapitel wird in kleinen ganz kurzen Unterkapiteln dann beschrieben, was Hildegard dazu zu sagen hatte. Am Ende gibt es noch Rezepte und Lieder.

    Was mir mit am besten gefallen hat, ist die Übersichtlichkeit. So kann man sich ganz gezielt heraussuchen, was man gerade lesen will. Ich habe aber einfach wie gebannt das ganze Büchlein durchgeblättert, weil Hildegards Gedanken so faszinierend sind und auch noch in die heutige Welt super hineinpassen.

    Dieses Buch eignet sich super zum Verschenken, ist spannend und lehrreich und gehört eigentlich in jeden Haushalt. Unbedingt empfehlenswert.
  14. Cover des Buches Jolas Briefe (ISBN: 9783868276299)
    Lisa Wingate

    Jolas Briefe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    Tandi Reese hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern. Mittlerweile lebt sie alleine und möchte ihre Kinder selbst erziehen.
    Tandi will einen Neuanfang und das in einem kleinen Ort Namens Fairhope.
    Sie lebt in einem Haus, angemietet, doch Tandi hat stets wenig Geld. Ihre nicht einfache Vergangenheit, Tablettensucht und die Abhängigkeit zu einem Mann, machten das Leben für Tandi und ihre Kindern nicht einfach.
    Doch sie will viel wagen, loskommen von ihren alten Gewohnheiten. Im und mit im Glauben zu Gott möchte sie selbst stark werden, sie weis um ihre Schwächen.
    Zudem besucht sie das alte Haus ihrer Nachbarin Jola, die Tür steht offen und Tandi betritt unbefugt das Haus. Hier hat Lisa Wingate einen starken spannenden moment geschaffen wie Tandi das Haus durchläuft und Jola tot in einem strahlend schönen Zimmer findet. Tandi, bekommt die Erlaubnis das Haus zu entrümpeln und kann dabei sich noch etwas Geld dazuverdienen.
    Dabei stöst sie auf geheimnissvolle Kästchen, die gefüllt sind mit vielen Briefen, an den Vater.(Gott)
    Tandi kann nicht anderst und fängt an zu lesen und erfährt somit sehr viele Geheimnisse um und über Jola, die meintlich, recht unaufällig in Fairhope gelebt hatte.
    Doch durch die Briefe kommt das eigentliche Wirken von Jola ans Licht. Tandi lernt viel daraus und fühlt sich dadurch angespornt ihr Leben vorwärts zu bringen.

    Ein wunderschöner Roman, den ich gerne und in einem flüssigen Schreibstil gelesen habe. Für mich hatte der Roman einen großen Stellenwert, da innhaltliche, gravierende Familliäre Probleme, so wie sie heute bei vielen vorkommen, dabei nichts verniedlicht wurde. Der christliche Glaube, vor allem die betende Stimmung von Tandi um gute Veränderung, prägten diesen Roman weiter.
    Die Autorin hat eine spannende, lebendige und realistische  Leseatmosphäre geschaffen. Ehrliche Selbsterkenntnis prägten die Charakter und brachte so die Stimmung des Förderlichen Stark werden mit ein. Die Schwächen fanden auch ihren Raum, turbulent, schmerzliches Lesefühlen garantiert.
    Überraschend Neues und Neue Freunde, sorgten für weiter empfehlendswerte Lesestimmung.
    Briefe an den Vater,(Gebete an Gott schreiben) und dann in ein Kästchen zu legen finde ich besonderst neu und kreativ.
    Eine Leseempfehlung
    5 Punkte
  15. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783785751046)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Ein Wunder, dass ich Neil Gaiman erst so spät für mich entdeckt habe. Ich bin tatsächlich durch die Netflixserien "Good Omens" und "American Gods" auf ihn aufmerksam geworden. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch das Hörbuch "Nordische Mythen und Sagen" von ihm ist. Neil Gaiman hat es offensichtlich mit Göttern.

    Ehrlich gesagt, die Verfilmung von "American Gods" ist mir zu brutal. Das Buch hingegen überlässt viel der eigenen Fantasie und bei mir spritzen dann eben nicht so viele Liter Blut durch die Gegend.

    Das Hörbuch ist genial gelesen. Bei so vielen Charakteren ist es schon erstaunlich, dass Stefan Kaminski es schafft, jedem eine eigene und besonderen Stimme mit Wiedererkennungswert zu verleihen.

    Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut mit einem interessanten Twist am Ende. Die Sprache ist sehr bunt und poetisch. Neil Gaiman ist ein wunderbarer Erzähler und offensichtlich ein Kenner der antiken und internationalen Götterwelt.

    Der Hauptprotagonist ist Shadow Moon, der nach einem missglückten Banküberfall mit Körperverletzung ins Gefängnis kommt. Am Tag seiner Entlassung erfährt er, dass seine Frau tödlich verunglückt ist. In seiner Trauer wird er von einem seltsamen Mann angesprochen, der sich Mr. Wednesday nennt und der ihm einen Job anbietet: Fahrer, Bodyguard, Mädchen für alles. Erst möchte Shadow ablehnen, aber Wednesday bleibt hartnäckig.

    Dann geschehen viele seltsame Dinge und Shadow muss sich entscheiden, ob und was er glauben will. Denn offensichtlich handelt es sich bei Wednesday um einen Gott, der andere Götter in Amerika sucht, um sie zu einem Kampf gegen die vielen neuen Götter aufzufordern, die sie von ihrem Platz verdrängt haben.

    Manchmal ging es mir wie Shadow - ich war verwirrt und wusste nicht, in welche Richtung diese Geschichte mit mir gehen will. Aber ich habe mich treiben und verzaubern lassen. Es ist sicher kein Hörbuch für nebenher - man muss sich schon konzentrieren, um der verwundenen Geschichte folgen zu können. Außerdem fände ich es schade, der Sprache, die zwischen derb und poetisch wechselt, nicht genügend Beachtung zu schenken.

    Auf jeden Fall habe ich nun einen neuen Autor für mich entdeckt und bin gespannt, was ich noch alles von ihm finden werde.

  16. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  17. Cover des Buches Bis ich dich endlich lieben darf (ISBN: 9783865069856)
    Denise Hunter

    Bis ich dich endlich lieben darf

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buchbloggerin

    Jetzt ist der Sommer auch schon fast um, und ich habe kaum gebloggt. Doch gelesen habe ich einiges – zuletzt Bis ich dich endlich lieben darf von Denise Hunter. Es gab in der Handlung einige Kritikpunkte, doch eins muss man der Autorin lassen: sie hat es drauf, mitreißend zu schreiben!
    Dies ist der dritte Band der „Summer Harbor Series“, die Bände Wie Schneeflocken im Wind (Bd. 1) und Ich weiß nur, dass ich dich liebe (Bd. 2) habe ich bereits auch schon gelesen und rezensiert.

    Als Riley mitansehen musste, wie Paige, die Liebe seines Lebens, mit seinem Bruder anbandelte, meldete er sich freiwillig für Afghanistan. Doch nur ein Jahr später ist Paige wieder solo. Riley will ihr endlich reinen Wein einschenken und beschließt, sie nach seiner Rückkehr ein für alle Mal für sich zu gewinnen. Da verliert er bei einem Anschlag auf seine Truppe ein Bein. Seine Träume von einer gemeinsamen Zukunft mit Paige sind für ihn gestorben, verdient sie doch so viel mehr als einen verkrüppelten Ex-Marine. Alles, was ihm bleibt, ist ausreichend Distanz zwischen sich und ihr zu schaffen. Doch als er nach Hause kommt, stellt er fest, dass seine Familie ihn ausgerechnet bei ihr einquartiert hat.

    Paige ist froh, sich um ihren besten Kumpel kümmern zu können. Doch bald stellt sie fest, dass hinter Rileys fröhlicher Fassade ein großer Schmerz steckt. Ausgerechnet jetzt steht auch noch ihr geliebtes Tierheim kurz vor dem Bankrott …

    Rileys Pläne, seiner besten Freundin endlich seine Gefühle zu gestehen, werden durchkreuzt, als sein Leben in Afghanistan eine dramatische Wendung erfährt …

    Ich habe mich sehr darauf gefreut, mit diesem Buch den mir bereits bekannten Charakteren zu begegnen – die Familie Callaghan war von Anfang an einfach liebenswert! Es war interessant, zu erfahren, wie sich das Leben jedes einzelnen der Familienmitglieder entwickelt, das ist ja auch das schöne an Buchserien, die aufeinander aufbauen.

    Paige und Riley, die in diesem Band die Hauptprotagonisten spielen, kannte ich demnach auch schon, allerdings noch nicht so gut. Vorher war aber schon klar, dass da noch was kommen wird, denn Rileys Gefühle wurden schon in den ersten Bänden geoffenbart, die wiederum der Grund für seine freiwillige Meldung nach Afghanistan waren.
    Als er also verletzt zurückgekehrt ist, habe ich mich natürlich gefragt, wie er die „Sache“ mit Paige angehen würde.

    Riley hatte stark mit dem Gedanken zu kämpfen, dass er es nicht wert war, Paiges Freund zu sein, da er sich nur noch als halben Mann sah. Trotz all der Unterstützung durch seine Familie und Freunde fiel es ihm schwer, sich einzugestehen, dass er diese nötig hatte. Umso verbissener kämpfte er dafür, endlich selbstständig leben zu können.
    Seine Reaktionen und Taten waren meiner Meinung nach durchaus nachvollziehbar, denn wenn man bedenkt, was er alles durchmachen musste, brauchte er einige Zeit, diese Erlebnisse zu verdauen.
    Denise Hunter hat diese Szenen jedenfalls so beschrieben, dass ich als Leserin sehr gut mitfühlen konnte.

    Aber auch Paige hat sich in Bezug auf Riley sehr gut verhalten, auch wenn es ihr zu der Zeit nicht allzu leicht fiel, da währenddessen die Existenz ihres Tierheims auf der Kippe stand.
    Sie hat Riley die Zeit und den Raum gegeben, den er brauchte, um sich nach seiner Zeit in Afghanistan zu „sortieren“.

    Was den christlichen Glauben angeht, musste ich leider feststellen, dass dieser Roman nur leicht daran angelehnt war. Öfters habe ich das Gefühl gehabt, nicht einen christlichen, sondern einfach weltlichen Roman zu lesen. Zwar wurde hin und wieder das Gespräch auf Gott und den Glauben geführt, doch meiner Meinung nach wurde das nicht genug vertieft.

    Wie ich bereits schon in der Einleitung erwähnt habe, ist dieses Buch sehr mitreißend geschrieben. Auch wenn es einige Aspekte gab, die mir nicht gefallen haben, habe ich es gerne gelesen, denn es war unterhaltsam und ich war natürlich gespannt darauf, zu sehen, wie sich die Geschichte zwischen Paige und Riley entwickeln würde.

    Insgesamt hat mir der Roman recht gut gefallen, denn die negativen Punkte, dich ich angesprochen habe, wurden durch die positiven ein wenig ausgeglichen. Bis ich dich endlich lieben darf ist eine interessante Lektüre für zwischendurch – z. B. für den Urlaub, wenn man einfach abschalten und etwas Entspannendes lesen möchte. Von mir gibt es für diesen Roman 3 von 5 Sterne.

    Einen herzlichen Dank an den Brendow Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
  18. Cover des Buches Flut (ISBN: 9783963622151)
    Dani Pettrey

    Flut

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Photon

    Mit ihrem neuen Roman „Flut“ beginnt die Autorin Dani Pettrey eine neue Reihe von christlichen Romanen, die im Umfeld der US-amerikanischen Küstenwache spielen und somit auch Fans der Fernsehserien NCIS & Co. ansprechen werden. 

    Der Roman „Flut“ von Dani Pettrey erzählt die Geschichte von Gabby, einer Journalistin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu helfen, indem sie die Geschichte der Menschen hinter den Schlagzeilen recherchiert und öffentlich macht. Dieses ist ihr ein so wichtiges Anliegen, dass sie sich selbst ggf. einer unmittelbaren Todesgefahr aussetzt. Als sie massiv bedroht wird und ihr Leben in Gefahr ist, holt ihr Bruder, der selbst Chef einer Polizeieinheit der amerikanischen Küstenwache ist, sie zu sich in der Hoffnung, dass sie so in Sicherheit ist.

    Diese Geschichte wäre nun keine von Dani Pettrey erzählte, wenn nicht auch die Liebe und der Glaube wichtige Elemente der Handlung sind. Denn ausgerechnet Finn, einer der Agenten der Küstenwache, ist ein Ex-Freund von Gabby. Die Küstenwache hat gerade einen schwierigen Fall zu lösen, in den Agenten ihrer eigenen Einheit verwickelt sind und getötet wurden. Gabby wäre nicht die investigative Reporterin, die sie ist, wenn sie sich nicht sofort in die Ermittlungen einmischen würde, um der trauernden Witwe zu helfen. Was viel Ärger mit ihrem Bruder und ihrem Ex heraufbeschwört!

    Der Leser und die Agenten müssen sich Stück für Stück an die Lösung des Falles heranarbeiten, dadurch steigt die Spannung immer mehr bis zum Finale. Denn die Story ist beileibe nicht eine gradlinige und der Kopf der Bande versteht es stets im Hintergrund zu bleiben. Die wiedererwachende Liebe zwischen Finn und Gabby, aber auch der Beschützerinstinkt ihres Bruders bringen immer wieder Pausen, um im Anschluss die Ermittlungen des Falles erneut in umso mehr gefährliche Situationen zu führen. Denn Gabby lässt sich nicht an die Leine legen, schon gar nicht, als sie merkt, dass ein alter Fall von ihr etwas mit den neuen Ereignissen zu tun hat.

    Ich mag die Romane von Dani Pettrey, weil sie eine gewaltige Spannung mit einer Lovestory und - ganz natürlich - mit christlichen Elementen verbindet. Stück für Stück konnte ich mitverfolgen, wie das Rätsel um die beiden getöteten Küstenwachen-Agenten enthüllt wird. Das hat mir als Leser viel Spaß bereitet mitzufiebern und mitzurätseln.  Der Schluss war dann doch für mich eine große Überraschung. Die Lektüre verspricht viele angenehme und spannende Stunden und eine Love-Story, die einfach nur schön ist. Daher ist das Buch absolut zu empfehlen.

     

     

  19. Cover des Buches Stadt der Verschwundenen (ISBN: 9783868276640)
    Dee Henderson

    Stadt der Verschwundenen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Als Krimi kann man dieses Buch recht gut lesen, das Genre verlangt nicht viel. Der Anhänger "christlich" hat da eher weniger Gewicht. Die erste Hälfte des Buches hat überhaupt nichts zu bieten, in der zweiten Hälfte kommen dann einige (Pflicht-?)Handlungsfäden. Das Ganze bleibt aber weit unter dem, was ich von einem christlichen Buch erwarte.

    Warum schreibt man denn solche Bücher? Um christlichen Leuten etwas zu bieten, was ihrem Geschmack entspricht? Das wäre schon ziemlich billig. Ich erwarte eine klare evangelistische Aussage, sonst sehe ich das Thema verfehlt. Bücher ohne Botschaft finden sich überall, und ein bißchen christliches Make-up bringt sicher niemand in den Himmel. Können wir uns das erlauben, heute, wo das Urteil näher ist als jemals zuvor? Wo sind die Bücher, die eine echte Basis für das Leben bieten? Die das Evangelium ehrlich und klar vermitteln?

    Schade, das war mir zu wenig. Von der Autorin habe ich schon Besseres gelesen.

  20. Cover des Buches Gezeichnet (ISBN: 9783596705610)
    P.C. Cast

    Gezeichnet

     (3.679)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.

    Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten.

    Meinung:

    Als ich die vielen 1-Sterne-Rezensionen zu diesem Buch gesehen habe, war ich tatsächlich etwas überrascht. Meiner Meinung nach ist das Buch zwar kein Meisterwerk aber auch nicht grottenschlecht. Vielleicht lag es daran, dass ich das Buch als gekürzte Hörbuchfassung gehört habe, wovon ich normalerweise kein Fan bin. Dennoch scheint es der Geschichte gutgetan zu haben, da viel Langatmiges und Langweiliges weggelassen wurde.

    Zurück zum eigentlichen Thema: Der Erzählstil ist vor allem auf Jugendliche ausgerichtet, die auch die Zielgruppe der Buchreihe sind. Daher ist auch der Schreibstil eher umgangssprachlich und locker.

    Die Charaktere sind wahnsinnig klischeehaft und sehr platt. Da gibt es den schwulen besten Freund, die trottelige aber liebenswerte beste Freundin, die blonde Oberzicke, usw. Klischees müssen nicht immer schlecht sein, aber Charaktere sollten deutlich mehr Tiefgang haben – insbesondere, wenn es sich um eine mehrteilige Buchreihe handelt. Wir sind doch auch nicht eindimensional und platt, oder? Die Hauptprotagonistin Zoey Redbird ist eine typische Mary Sue, wie sie im Buche steht: Jeder liebt sie und sie kann einfach alles, ohne Probleme. Da gefiel mir Steve Rea deutlich besser. Was ich zudem überhaupt nicht leiden kann, ist, wenn immer alle heiß und gutaussehend sind und das noch elendslange breitgetreten wird. Das konnte ich schon in „Götterleuchten“ nicht ausstehen. Warum muss immer alles und jeder perfekt sein? Ich versteh es wirklich nicht. 

    Die Handlung an sich ist ziemlich vorhersehbar und bietet keine großen Überraschungen. Zudem hätte der Geschichte etwas mehr Action sicher auch nicht geschadet.

    Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugt aber auch noch nicht ganz von sich weggestoßen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir damals gleich alle 12 Bänder der Buchreihe gekauft habe, weil sie gerade im Ausverkauf waren. Tja, dumm gelaufen. Daher werde ich den zweiten Teil der Reihe bestimmt auch noch irgendwann lesen.

    Fazit/Empfehlung:

    Ich weiß noch nicht so recht, was ich von der Buchreihe halten soll... 

    Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich die Reihe wohl eher Jugendlichen empfehle. 

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  21. Cover des Buches Psalmen der Schöpfung: Wie Gott durch die Natur zu uns spricht. 52 Andachten. (ISBN: 9783957344526)
    Francine Rivers

    Psalmen der Schöpfung: Wie Gott durch die Natur zu uns spricht. 52 Andachten.

     (9)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Ein Andachtsbuch der ganz besonderen Art

    Mit „Psalmen der Schöpfung“ halte ich ein Andachtsbuch der ganz besonderen Art in meinen Händen – ein Buch, das allein schon aufgrund des farbenprächtigen Covers eine Augenweide ist. Die Autorin verleiht in dieser Neuerscheinung ihrer schier grenzenlosen Bewunderung für die Schönheit der Schöpfung Ausdruck – und das nicht nur mit ihren Worten, sondern vielmehr auch durch unzählige, faszinierende und wunderschöne Farbfotos. Francine Rivers befasst sich mit oftmals winzigen Dingen der Schöpfung, die – genauer betrachtet – einzigartig in ihrer Gestaltung und in ihren Funktionen sind.

    Die Autorin widmet jeder einzelnen Woche des Kalenderjahres ein Kapitel, das mit einem auf das jeweilige Thema bezogenen Überschrift beginnt. Danach folgt ein Bibelvers in kursiver Schrift, und sowohl Titel, als auch Zitat, werden farbig dargestellt. Dazu passend wählt Francine Rivers eine Geschichte aus ihrem Erfahrungsschatz, die im Verlauf von etwa ein bis zwei Buchseiten auf Gottes Plan, seine Worte in der Bibel, und sein wunderbares Schöpfungswerk Bezug nehmen. Vielfach werden auch hier Bibelstellen angeführt und thematisiert. In jedem der insgesamt zweiundfünfzig Kapitel verwöhnt sie die Augen und Sinne des Betrachters durch gefühlvolle, berührende Texte und beeindruckende Bilder.

    Ich empfinde besonders den zweiten Teil der einzelnen Buchkapitel als überaus nützlich und hilfreich, in welchem jeweils eine Frage zum Nachdenken gestellt, ein praktischer Hinweis zur Anwendung, sowie ein Gebetsvorschlag für die aktuelle Woche angeboten werden. Den Abschluss bilden Auszüge eines Psalms der Bibel, der in der entsprechenden Kapitelfarbe gedruckt ist.

    Sowohl die tiefsinnigen Gedanken und Texte, als auch die atemberaubenden Bilder und die aufwändige, optische Aufmachung zeichnen dieses Andachtsbuch aus, das ich sehr gerne zur Hand nehme und als eines der schönsten Exemplare bezeichnen darf, das ich bislang in Händen hielt. Die große Ehrfurcht vor dem Wunder „Schöpfung“ und der tiefe, unerschütterliche Glaube von Francine Rivers durchdringen jede einzelne Seite dieses Buches.

    Ich kann dieses Andachtsbuch uneingeschränkt weiterempfehlen, da diese kostbare kleine Perle ebenso wie jedes der Bücher von Francine Rivers einzigartig und absolut bereichernd ist. Der Inhalt stellt nicht nur einen wundervollen Beitrag zur täglichen Stillen Zeit, sondern vielmehr eine Bereicherung für jeden Tag und jede Woche des Jahres dar. Francine Rivers ermutigt uns dazu, die Wunder von Gottes Schöpfung wieder mit ganz neuen Augen zu betrachten, Dankbarkeit und Ehrfurcht für unseren Schöpfer zu empfinden und das Besondere in jedem noch so kleinen Lebewesen dieser Erde zu erkennen.
  22. Cover des Buches Der Pestengel von Freiburg (ISBN: 9783499257476)
    Astrid Fritz

    Der Pestengel von Freiburg

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein weiteres gelungenes Meisterwerk von Astrid Fritz. Ich als zugezogener Freiburger fand es erst recht interessant. Allein schon das man sich die Orte gut vorstellen kann, da man sie ja kennt. Aber dieses Buch ist für jeden Mann/Frau geeignet, der sich für das Mittelalter interessiert. Gruß Euer Dr. TOMbstone
  23. Cover des Buches 40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer (ISBN: 9783765509926)
    Sandro Göpfert

    40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    "40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer" ist ein wunderbares Buch für die Fastenzeit, um sich auf Ostern vorzubereiten. Das was man als Adventskalender für die Weihnachtszeit kennt ist dieses Buch für die Vorosterzeit. Ich faste sehr gerne und bin froh, dass ich jetzt dieses Buch auch für das seelische Fasten gefunden habe.
    In dem Buch gibt es 40 Bonhoeffer-Texte zu den unterschiedlichsten Themen: Arbeiten, Dankbarkeit, Taufe, Not, Morgen, Abschied...
    Was mich am meisten an dem Buch überzeugt hat, ist der Aufbau. Zunächst gibt es den kurzen Bonhoeffer-Text. Da dieser meist gar nicht so leicht zu verstehen ist, empfiehlt es sich, den Text öfter zu lesen. Anschließend gibt es einen kurzen passenden Bibelvers dazu. Als nächstes lädt eine Bank dazu ein, in kurzer Stille über das Gelesene nachzudenken, auf ein paar leeren Linien kann man auch seine Gedanken aufschreiben. Dann gibt es eine Erläuterung zum Text vom Autor Sandro Göpfert, der wirklich sehr schöne Interpretationen zu den Texten geschrieben hat. Im Anschluss kann man bei ein paar Fragen nocheinmal über das Gelesene reflektieren. Und was mich besonders angesprochen hat sind danach noch die Impulse für ein kurzes Dankgebet, das einfach nochmal verdeutlicht, was Bonhoeffer uns sagen und zeigen will und was Gott dabei für eine Rolle spielt.
    Dieses Buch wird mich von nun an sicher in jeder Fastenzeit begleiten und innerlich weiterbringen.
  24. Cover des Buches Brida (ISBN: 9783257057355)
    Paulo Coelho

    Brida

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Brida möchte erfahren was die wahre Liebe ist und so geht sie in die Lehre einer Hexe und lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das Buch wimmelt nur so von tiefgründigen Sätzen, die mich zum Nachdenken gebracht haben und sehr weise und philosophisch sind. Daher fand ich es sehr interessant das Buch zu lesen. Das Thema des Hexenkults und der ganze Esoterikkram, war jedoch nicht wirklich etwas das mich überzeugen konnte. Dazu kommt in dem Buch eigentlich fast nichts anderes vor und hauptsächlich besteht die Handlung aus aneinandergereihten Hexenpraktiken. Nur ein kleiner Teil erzählt Bridas Liebesgeschichte. Außerdem kamen mir die Personen sehr oberflächig und leblos vor, weshalb ich nicht in die Geschichte reinfinden konnte. Auch wenn das Buch an sich sehr gut geschrieben wurde, so konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Am meisten haben mir die tiefgründigen Sprüche gefallen, aber mehr leider nicht. Es trifft einfach nicht meinen Geschmack.

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