Bücher mit dem Tag "geburtshilfe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geburtshilfe" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (986)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  2. Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)
    Linda Winterberg

    Aufbruch in ein neues Leben

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof

    Mir hat der Auftakt der Hebammen Saga unglaublich gut gefallen. Margot, Luise und Edith sind alle drei ganz wundervolle, unglaublich sympathische Frauen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Alle drei Frauen sind mit völlig unterschiedlichen sozialen Hintergründen aufgewachsen, aber sie vereint der Wunsch, Hebamme zu werden, und Frauen zu helfen. Nicht nur dies schweißt die Drei unglaublich schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

    Luise kommt aus einem kleinen Dorf, wo bereits ihre Großmutter als Hebamme gearbeitet hat. Sie hat viel Vorwissen, benötigt aber die Prüfung. Dabei lässt sie ihr wissen aber nie heraus hängen, sondern sagt selbst, dass sie an der Schule noch viel lernen kann und möchte.

    Edith, Tochter aus reichem jüdischen Hause, hat es schwer, ihren eigenen Weg gegen den Willen der Eltern zu gehen. Denkt man zunächst, dass hier ein hochnäsiges Fräulein einfach nur ihren Willen durchsetzen will, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Edith ist eine unglaublich sozial eingestellte junge Frau, die sich nicht zu fein ist an der richtigen Stelle mit anzupacken.


    Dritte im Bunde ist Margot, die in Neukölln aufgewachsen ist und die Armut der Menschen, die sie behandeln am eigenen Laib erfahren hat. Für sie ist es am schwierigsten, den Berufswunsch auch wirklich umzusetzen. Immer wieder legt das Leben ihr Steine in den Weg, die es zu beseitigen gilt. Margot wäre aber nicht die starke junge Frau, die sie ist, wenn sie es nicht irgendwie immer schaffen würde.

    Alle drei Fauen haben Schicksalsschläge hinzunehmen, wobei mit der letzte Schicksalsschlag (ich will hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern) ehrlich gesagt ein bisschen drüber war. Das hätte nicht sein müssen und hat mich ein bisschen genervt. Vielleicht war das aber wichtig, um die Geschichte im zweiten Band weiter erzählen zu können. Wäre das, was passiert ist, nicht passiert, dann würde Band 2 auf jeden Fall anders sein, als er nun vermutlich ist. Zu kryptisch? Ich weiß, aber lest einfach selbst. Es lohnt sich wirklich!

    Schreibstil und Geschichte sind einnehmend. Man kann Hunger, Entbehrung, Kälte und auch die Verzweiflung der Menschen förmlich vor sich sehen und die Emotionen greifen. Linda Winterberg schafft es, selbst die Nebenfiguren so unglaublich real werden zu lassen, dass man mit trauert, wenn ein Baby, ein Kleinkind, ein Erwachsener aus dem Leben scheidet.

    Was tatsächlich ein bisschen kurz kommt, denn eigentlich geht es ja um den Beruf der Hebamme, ist die Ausbildung und die Arbeit an sich. Es geht immer alles sehr glatt, kaum Komplikationen, die es zu meistern gilt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie schwer Berlin vom ersten Weltkrieg betroffen war, aber ich gehe mal davon aus, dass es, zu einer Zeit, als die meisten Menschen hungerten, nicht immer so einfach war, rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen und gesunde Kinder auf die Welt zu bringen.

    Alles in allem konnte mich der Auftakt der Saga fesseln und Band 2 und 3 habe ich hier schon liegen. Spricht doch für die Reihe, oder? Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Die Tinktur des Todes (ISBN: 9783866124721)
    Ambrose Parry

    Die Tinktur des Todes

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Ines23

    Ich war bei diesem Roman zu Beginn vor allem auf die Mordfälle in Edinburgh im 19. Jahrhundert gespannt. Allerdings wurde ich sehr positiv überrascht, als es um den medizinischen Inhalt der Geschichte ging. Es war super spannend zu erfahren, wie die Zustände damals waren, unter deren Frauen Kinder gebären mussten, und welche Methoden in der Geburtshilfe üblich waren. Auch wenn die Geschichte eine eher düstere ist, kommt immer wieder ein bisschen Humor durch und auch die Hauptcharaktere sind sympathisch.

  4. Cover des Buches Dann press doch selber, Frau Dokta! (ISBN: 9783596196340)
    Josephine Chaos

    Dann press doch selber, Frau Dokta!

     (102)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich hatte mir dieses Buch gekauft, mit dem Hintergedanken, dass es eine leicht wegzulesende Lektüre sein wird. So war es zu Beginn auch, jedoch hat mich das Buch leider immer mehr und mehr gelangweilt und ich habe immer seltener danach gegriffen.

  5. Cover des Buches Todesopfer (ISBN: 9783442468065)
    Sharon Bolton

    Todesopfer

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Da der Klappentext den Inhalt perfekt wiedergibt, verzichte ich ausnahmsweise mal auf eine eigene Inhaltsangabe.

    Die Autorin hat mit ihrem Erstlingswerk einen atmosphärisch dichten Thriller erschaffen, der den Leser auf die Shetland-Inseln entführt und mit minimalen Mysteryelementen versehen ist, was sich aber nur auf diverse Sagenwesen der Inseln beschränkt.

    Der Roman beginnt sogleich sehr spannend und mir fiel es ab diesem Zeitpunkt sehr schwer, das Buch noch zur Seite legen zu können. Je weiter die Heldin des Buches ermittelt, um so mehr gerät sie in Gefahr und schnell stellt sich heraus, dass sie als "Nicht- Einheimische" einen schweren Stand hat. Zudem scheinen in die Mordfälle einige wichtige Persönlichkeiten der Inseln verstrickt zu sein. Als auch noch ihr Mann in Verdacht gerät, spitzt sich die Sache immer mehr zu. Wem kann Tora überhaupt noch trauen, denn auch die Polizistin, die ihr als einzigste Unterstützung angeboten hat, wird von einem Kollegen Toras schlecht gemacht. Eine weitere undurchsichtige Person ist Toras Chef, der scheinbar immer in ihrer Nähe ist, wenn sie Hilfe braucht, aber den scheinbar ein Geheimnis mit ihren Mann verbindet...

    Ich kann eigentlich außer der Tatsache, dass es die Autorin vielleicht ein wenig zu gut mit medizinischen Erklärungen und Fachbegriffen gemeint hat, nichts Negatives an dem Roman finden. Spannung ist von Anfang bis Ende gegeben, die Heldin ist eine vernünftige interessante Figur, die Nebenfiguren sind wunderbar undurchsichtig aber vielschichtig gezeichnet und man ist zudem auch sehr gespannt darauf zu erfahren ob Toras Ehe noch eine Chance hat oder nicht. Eine Warnung kann ich nur an die Leser aussprechen, die den Roman vor dem Schlafengehen beginnen- das sollte man lieber lassen, es sei denn man hat am nächsten Tag frei. ;-)

  6. Cover des Buches Fräulein Gold. Scheunenkinder (ISBN: 9783732418138)
    Anne Stern

    Fräulein Gold. Scheunenkinder

     (47)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Berlin, 1923. Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Die jüdische Familie lebt nach ihren ganz eigenen, strengen Regeln, aber Hulda gewinnt das Vertrauen der jungen Mutter. Und als das Neugeborene nach wenigen Tagen verschwindet, wird sie unvermittelt in die rätselhafte Suche verstrickt. Denn wie kann ein Kind in dieser engen Gemeinschaft einfach so verschwinden? Bald zeigt sich, dass auch die Berliner Polizei nach Kinderhändlern fahndet. Kann Kommissar Karl North helfen, das Neugeborene zu finden? Als sich der Judenhass der Berliner Nazis in einem Pogrom entlädt, gerät Hulda selbst in höchste Gefahr.
    Band 2 der farbenprächtigen Saga um Hebamme Hulda Gold, die im Berlin der 1920er-Jahre in rätselhafte Fälle verstrickt wird.

    Meine Meinung:

    Ich habe direkt im Anschluss an Teil 1 nun Teil 2 "Fräulein Gold. Scheunenkinder" der Reihe "Die Hebamme von Berlin" von Anne Stern gehört. Wie beim 1.Hörbuch konnte mich auch diesmal die wunderbare und vielfältige Stimme von Anna Thalbach wieder fesseln, mitreissen und verzaubern. Hulda Gold geht ihrer Hebammentätigkeit nach, steckt ihre (Spür-)Nase aber auch gerne in die Angelegenheiten anderer Leute, egal, ob es für sie selbst dabei gefährlich werden könnte. Ein paar Schläge muss Hulda schon einstecken, körperlich und emotional auch. Diesmal ist sie einer Bande von Kinderhändlern auf der Spur, natürlich ist sie schneller als Kommissar North - süß, wie die beiden immer noch umeinander rumschleichen. Hier hoffe ich auf eine Weiterentwicklung in Band 3.
    Neben dem Leben in den 1920er Jahren erfährt der Hörer auch, wie die Menschen mit den damaligen Themen Judenhass, Wertverlust des Geldes, Nazis, etc. mehr schlecht als recht lebten und was das für die Zukunft hieß. Die ermittelnde Hebamme kombiniert mit den damals aktuellen Themen ist wieder ein empfehlenswertes Hörerlebnis, die knapp 7 Stunden Hörzeit sind viel zu schnell vorbei. Hulda Gold bekommt von mir 5 Sterne, mir hat dieser Teil noch etwas besser gefallen, als Teil 1.

  7. Cover des Buches Schwester (ISBN: 9783492058568)
    Mareike Krügel

    Schwester

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden

    Eines vorweg: Mareike Krügel hat diesen Plot sorgfältig konstruiert, ihr Schreibstil ist sehr gut lesbar. Anfangs zog mich die Geschichte um die Geschwister Lone und Iulia (seltsame Namen, angeblich aus dem alten Rom🤷🏼‍♀️) stark in den Bann. Mehr und mehr kam mir jedoch die Sympathie für die Hauptfigur Iulia abhanden. Sie leidet offenbar unter Panikattacken, der Unfall der Schwester schien mir nicht der einzige Grund dafür. Über die Ursachen und Befindlichkeiten der Hauptperson musste ich allerdings rätseln, was mir zunehmend weniger gefiel. Ihre Ehe empfindet Iulia offenbar als festgefahren, den Beruf ihres Mannes lehnt sie ab - warum spricht sie diese Probleme nicht an? Warum ist ihr auch der Spaß an einem Job in der Bank vergangen, den sie früher gern gemacht hat? Warum reagiert sie mit Abwehr, geradezu mit körperlichen Problemen auf Krankenhausbesuche bei der Schwester? Es ist nicht so, dass das Buch gar keine Deutungsmöglichkeiten bietet, welche davon zutreffend sein könnte, erfährt man aber nicht. Vieles blieb für mich im Ungefähren, das ist nicht zufriedenstellend für mich. Und auch Iulia wurde mir nicht sympathischer dadurch…

  8. Cover des Buches Rostfrei (ISBN: 9783596298488)
    Steffi von Wolff

    Rostfrei

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Sweetheart_90
    Der Buchtitel und auch das Buchcover fand ich irgendwie witzig und dann noch der Klappentext haben mich auf das Buch gebracht. Ich war anfangs auch wirklich sehr angetan davon, fand es lustig und hab mich echt gefreut es zu lesen. Aber mit der Zeit, wurde es irgendwie zu viel und es zog sich viel zu sehr in die Länge. 


    Juliane, 97 Jahre, seit 80 Jahren mit ihrem Mann Heiner verheiratet bricht plötzlich von daheim aus und haut ab. Sie wurde stets geschlagen, musste alles machen und konnte nie etwas richtig machen. Sie trifft dann auf Jason und sie kommen auf eine Möglichkeit wie Juliane aus den Fängen ihres Mannes und ihrer furchtbaren Kinder entwischen kann. Manches klappt, manches läuft sowas von schief. 


    Die Schreibweise der Autorin gefiel mir gut, nur die Sprache von Imken, keine ganzen Sätze, alles wiederholt sich und ergibt keinen Sinn, das war wirklich sehr anstrengend.


    So war es nicht schlecht, hätte für mich auf jeden Fall um einiges kürzer sein können.
  9. Cover des Buches Call the Midwife-Ruf des Lebens (ISBN: 9783841902191)
    Jennifer Worth

    Call the Midwife-Ruf des Lebens

     (10)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Das Londoner East End war schon immer eine harte Gegend, ein raues Pflaster und Heimat der ärmsten Bewohner der Stadt. Das Leben drehte sich um die Docks, sie waren die Lebensader des Viertels und ernährten seine Bewohner. Dass die Menschen nach heutiger Ansicht in dickenswürdiger Armut lebten, in Wohnungen, die den Begriff nicht verdienten und unter hygienischen Zuständen, die man sich nicht vor Augen führen will, war das eine, das andere, dass sie viele, viele Kinder hatten. Diese Kinder wurden von Hebammen zur Welt gebracht und eine dieser Hebammen war Jennifer Worth, damals bekannt unter ihrem Mädchennamen Jenny Lee.

     

    Jennifer Worth beschreibt in diesem Buch, wie sie als junge Hebamme ins East End zog und aus allen Wolken fiel, als sich das kleine private Krankenhaus, mit dem sie gerechnet hatte, als Nonnenkloster herausstellte. Doch es gab kein zurück und so lebte und arbeitete sie mit den Nonnen und den anderen Hebammen zusammen.

     

    Die Zustände im East End waren verständlicherweise auch für Jenny ein Schock, immerhin stammte sie aus der Mittelschicht und war solche Armut nicht gewohnt. Dennoch wurde sie ein Teil dieser Welt. Sie stand den Frauen während der Geburt bei, rettete Leben und erfuhr schöne und tragische Geschichten aus dem Leben dieser Menschen. Sie erlebte Wunder und Tragödien und sah den Fortschritt Einzug halten, was für die Menschen des East Ends nicht immer etwas Gutes bedeutete.

     

    Jennifer Worth erzählt in diesem Buch einerseits, wie Hebammen überhaupt ins East End kamen, auch wie der Nonnenorden das Viertel übernahm und was für ein Kampf im Vorfeld ausgefochten werden musste. Sie beschreibt, wie die Arbeit damals ausgesehen hat und wie die Nonnen immer und immer wieder während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben aufs Spiel setzten, um werdenden Müttern beizustehen, auch wenn gerade Bomben vom Himmel fielen.

    Es geht aber nicht nur um diese heldenhaften Frauen, sondern vor allem um Jennys Erlebnisse im East End der 1950er Jahre. Sie erzählt Anekdoten und die sind so lebendig, dass man nicht aufhören kann zu lesen, auch wenn einem das, was manchen dieser Menschen widerfahren ist, die Tränen in die Augen treibt. Denn Jenny lernt nicht nur die typischen East Ender der 1950er Jahre kennen, sondern auch die alten Menschen, die noch im neunzehnten Jahrhundert geboren worden waren und eine noch viel schlimmere Zeit kannten. Ein Beispiel hierfür ist Mrs. Jenkins, die unverschuldet in Not geraten war, verwitwet und allein gelassen von allen mit ihren kleinen Kindern. Sie kam ins Armenhaus und erlebte dort die Hölle. Wir lernen sie kennen, bevor Jenny ihre Geschichte kennt und sind dabei, als sie sie doch noch erfährt und uns bricht ebenso das Herz für diese Frau wie ihr.

     

    Natürlich hat Jennifer Worth die Namen geändert, auch den des Nonnenordens, aber die Charaktere in ihrem Buch sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, sie wirklich vor sich zu sehen. Kein Wunder also, dass das Buch verfilmt wurde. „Call the Midwife“ ist eine überaus erfolgreiche britische Serie, die mittlerweile schon neun Staffeln umfasst – wobei man die Serie ab Staffel sechs leider nicht mehr übersetzt hat.

    Die Charaktere des Buches unterscheiden sich allerdings von denen der Serie. Obwohl sie die Lebensumstände im East End nicht schönfärbt, konnte es sich die Serie bei den Charakteren nicht verkneifen.

    Dennoch liebe ich die Serie und auch das Buch hat mich sehr berührt.

     

     

    Fazit: Dieses Buch ist etwas ganz anderes. Eine Hebamme schreibt über ihre Zeit im Londoner East End, einer bitterarmen Gegend mit hoher Kriminalität und noch höherer Geburtenrate. Jenny Lee ist dabei, wenn Leben beginnen und enden, sie erlebt Familien, die in schrecklichen Behausungen und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen leben, aber dennoch glücklich sind und sie erlebt ebenso Tragödien.

    Das East End hat seinen eigenen Puls, seine eigenen Regeln und dieses Buch hat die Stimmung in diesem Viertel wirklich auf faszinierende Weise eingefangen, ebenso, wie die lebendigen Charaktere, bei denen man manchmal nur den Kopf schütteln kann vor Fassungslosigkeit. 

    Die meisten von uns können uns die Lebensumstände der Menschen damals nicht vorstellen, aber ich persönlich finde es toll, dass Jennifer Worth uns diese in ihrem Buch vermittelt. Hebammen der damaligen Zeit in diesem Viertel waren Heldinnen, ebenso, wie die Frauen, die unter diesen Umständen ihre Familien versorgt haben.

     

    Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Die Hebamme von Wien (ISBN: 9783548280042)
    Beate Maly

    Die Hebamme von Wien

     (22)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks

    Wien 1683: Die junge Hebamme Anna und ihre Tante Theresa helfen den Frauen der Stadt bei schwierigen Geburten - und das nicht immer mit legalen Mitteln. Denn die Anwendung einer Geburtszange ist verboten und könnte Anna und Theresa auf den Scheiterhaufen bringen. Der fanatische Prediger und Hexenverfolger Abraham ist den beiden schon auf der Spur. Was aber zunächst in den Hintergrund rückt, denn die Türken überfallen die Stadt. Die Belagerung verlangt der Wiener Bevölkerung alles ab. Auch Anna, Theresa und der toskanische Jurist Lorenzo, der Anna näherkommt, müssen bald um ihr Leben fürchten. 

    "Die Hebamme von Wien" stammt aus der Feder von Beate Maly, deren Romane ich immer wieder gerne lese. Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht und erlebte ein paar unterhaltsame und spannende Lesestunden.

    Schnell war ich mittendrin im historischen Geschehen von 1683 und gefesselt von der Geschichte. Die Wiener Autorin versteht es einfach, lebendig, anschaulich und sehr authentisch zu erzählen. Ich sah die Wiener Schauplätze direkt vor mir, ebenso wie die orientalischen Zelte der Türken vor der Stadt. 

    Anna und Theresa fand ich auf Anhieb sympathisch. Zwei starke und mutige Heldinnen, mit denen ich durchweg mitgefühlt und mitgefiebert habe. Auch die weiteren Figuren mochte ich sehr. Hannes zum Beispiel, einen Straßendieb, der von Anna und Theresa aufgenommen wird. Oder Salma, eine taubstumme Türkin. Nicht zu vergessen Lorenzo, der für eine Prise Romantik sorgt.

    Das Ganze liest sich ausgesprochen flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Mehrere Perspektiven wechseln sich dabei ab. Ein richtiger Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Kein Wunder, denn die Protagonisten geraten während der Schlacht um Wien in so manch brenzlige und gefährliche Situation. Einige Male stockte mir hier regelrecht der Atem. Eine mitreißende Story voller Spannung, Dramatik und Gefühl, die absolut keine Langeweile aufkommen lässt. Bis zum Schluss fühlte ich mich bestens unterhalten. Der Roman ist zwar dann soweit abgeschlossen, dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung "Die Hebamme und der Gaukler".

    Insgesamt kann ich daher "Die Hebamme von Wien" uneingeschränkt empfehlen. Ein mitreißender historischer Roman rund um die Wiener Türkenbelagerung von 1683, der keine Wünsche offenlässt. Begeisterte 5 Sterne von mir. 

  11. Cover des Buches Die Hebamme (ISBN: 9783453351547)
    Kerstin Cantz

    Die Hebamme

     (69)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Ich kann leider nicht sagen, ob die Medizinischen Fakten in diesem Buch stimmen. Dennoch empfand ich die Stimmigkeit als gelungen.

    Leider hatte ich unheimliche Schwierigkeiten auch nur einen der Charaktere zu mögen. Sie wirkten Platt und ab und an, erwischte ich mich dabei, dass ich sie verwechselte, weil nahezu alle für mich gleich waren.

    Ich hätte lieber weniger Fakten gelesen und dafür mehr über die Charaktere erfahren.

    Schade eigentlich.

  12. Cover des Buches Ein Ring aus Blut (ISBN: 9783499241444)
    Declan Hughes

    Ein Ring aus Blut

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Shopaholic & Baby (ISBN: 9783641283070)
    Sophie Kinsella

    Shopaholic & Baby

     (562)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante
    Becky ist schwanger! Was bedeutet das? Shoppen fürs Baby! Zum Glück kann sie dies jetzt wieder mit Suze tun. 
    Ich Frauenarzt ist zunächst ein Vertrauter der Familie Brandon, bis sie von einer Frauenärztin hört, die die Promis begleitet und alles in Luxus schwelgt. Natürlich möchte sie genau zu dieser Ärztin, und bekommt sogar noch einen Termin bei ihr. Doch dann der Schock, als Luke das erste Mal mitkommt: Venetia ist eine Exfreundin aus Studienzeiten. Die beiden wirken sehr vertraut und plaudern viel über alte Zeiten. Schnell hegt sich der Verdacht in Becky, dass die beiden was miteinander haben. Zumindest tut Venetia nicht grade etwas, um diesen Verdacht zu besänftigen, ganz im Gegenteil. Aber ist da da wirklich was dran? Ist es bei Venetia eher ein Wunschgedanke?
    Endlich ist Suze wieder da! Ich hab sie so vermisst und bin so froh, dass Becky und sie wieder Freundinnen sind. Natürlich ist Becky mal wieder im Shoppingwahn, allerdings find ich es Anbetracht ihrer Umstände weniger Schlimm. Nestbautrieb und so. Venetia find ich allerdings äußerst unsympathisch und auch ziemlich Link, wie sie mit Becky umgeht. 
  14. Cover des Buches Lehrbuch der Geburtshilfe - Für die Ausbildung des Studenten - Für die Weiterbildung des Arztes - Mit Schlüssel zum Gegenstandskatalog, Lernzielangaben und 207 Prüfungsfragen (ISBN: 9783133753104)
  15. Cover des Buches Der erste Augenblick des Lebens (ISBN: 9783927369436)
    Willi Maurer

    Der erste Augenblick des Lebens

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Ich, Adeline, Landhebamme (ISBN: 9783499235115)
    Adeline Favre

    Ich, Adeline, Landhebamme

     (5)
    Aktuelle Rezension von: shao
    Adeline Favre sieht ihre Zukunft nicht als Bauersfrau, die zwischen endlosen Schwangerschaften und Geburten einen Hof versorgen muss, sondern auf der anderen Seite: Sie will Hebamme werden und kann ihren Traum auch gegen alle äußeren Widerstände durchsetzen. * In diesem Buch beschreibt sie nicht nur ihren Werdegang, sondern auch, was sie in über 50 Jahren im Dienste neuen Lebens gesehen, erlebt und erlitten hat. * Das vorliegende Buch basiert auf Schriften von und Gesprächen mit der Landhebamme Adeline Favre, auf ihren Erlebnissen, ihrem Leben. Dabei steht vor allem immer die Berufung Adelines im Vordergrund, es wird mit jedem Wort deutlich, dass sie für ihren Beruf gelebt hat. * Diese Eindringlichkeit lässt einen auch bei Passagen, die stark vom katholischen Glauben geprägt sind, verstehen, sie lässt einen sogar begreifen, warum am Ende so eine energische Rede für die natürliche Geburt gehalten wird. * Dieses Buch ist eine Herzensangelegenheit, berichtet es doch von einem Leben für das Leben und all jenem, was man darin Schönes und Schlimmes erlebt oder erleben muss. * Aber es ist auch ein Stück lebendige Geschichte. Es wird einem immer wieder kurz deutlich gemacht, in was für einem Umfeld, in was für einer Umwelt die Geschehnisse sich abspielen, man entwickelt als Leser ein Gespür für die damalige Zeit und das sehr viel deutlicher, als es Geschichtsbücher darstellen können. Einfach, weil man lebendigen Erinnerungen beiwohnen darf und diese und ihre Umstände erklärt bekommt. * Schade finde ich es, dass es zu Beginn des Buches noch eine Geschichte, nämlich die Lebensgeschichte von Adeline Favre ist, die man liest, wohingegen sich das Buch zum Ende hin immer mehr in eine Aneinanderreihung von Episoden verwandelt, die kaum noch miteinander verknüpft sind. Grundsätzlich fände ich es angenehmer und auch emotional leichter nachvollziehbar, wenn man hier bei einer sich entwickelnden Geschichte geblieben wäre, anstatt wie im späteren Verlauf, nur noch kurze Abrisse wahllos hinter einander zu stellen. Abrisse, die zwar zum Thema des Buches passen, aber keinesfalls mehr wirklich in die Tiefe gehen und auf Schicksale oder Erlebnisse eingehen, Abrisse, die mehr nur mechanisch abgespult, nicht mehr lebendig erzählt wirken. * Insgesamt ein durchaus interessanter Einblick in den Beruf und die Berufung einer Landhebamme im letzten Jahrhundert. Gut zu lesen, zum Ende hin aber leider etwas zu distanziert und abgehackt.
  17. Cover des Buches Geburtskunde und praktische Geburtshilfe (ISBN: 9783936427226)
    Joachim Schulz

    Geburtskunde und praktische Geburtshilfe

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Sehr gutes Buch, kurz und bündig alles drin!
  18. Cover des Buches Tiergeburtshilfe (ISBN: 9783830441274)
    Eberhard Grunert

    Tiergeburtshilfe

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Etwas älter, aber eines der wenigen Bücher über Tiergeburtshilfe mit Heim- UND Nutztieren.
  19. Cover des Buches Fruchtbarkeitsmanagement beim Rind (ISBN: 9783769006797)
    Hartwig Bostedt

    Fruchtbarkeitsmanagement beim Rind

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Eins der wenigen Lehrbücher über Gynäkologie und Herdenmanagement
  20. Cover des Buches Das Krankenhaus am Fluss (ISBN: 9783732244683)
    Catherine Hamlin

    Das Krankenhaus am Fluss

     (2)
    Aktuelle Rezension von: JURIFI
    Das Krankenhaus am Fluss beschreibt die Lebensgeschichte von Dr. Catherine Hamlin, die 1924 in Australien geboren, 1959 zusammen mit ihrem Mann Reginald nach Äthiopien kam. Zunächst wollten sie nur 3 Jahre bleiben, um in der Hauptstadt eine Hebammenschule zu eröffnen. Aber 50 Jahre später ist Dr. Hamlin immer noch da und leitet das Hamlin Fistula Hospital, in dem Frauen, die an schwerster Inkontinenz leiden, verursacht durch nicht vorhandene Geburtshilfe. Das Buch beschreibt nicht nur den Lebensweg von Dr. Hamlin, sondern auch die Geschichte vieler einfacher Menschen in Äthiopien und auch die wechselhafte Geschichte dieses Landes.
    Dr. Hamlin wird im ganzen Land hoch verehrt, da sie ihr ganzes Leben den Ärmsten der Armen gewidmet hat. Ich durfte sie persönlich kennenlernen und bin tiefbeeindruckt.
    Dieses Buch ist ein absolutes Muss für Menschen, die sich für Afrika, Äthiopien, Frauen und Geburtshilfe in Entwicklungsländern interessieren.
  21. Cover des Buches Dann press doch selber, Frau Dokta! (ISBN: 9783839812167)
    Josephine Chaos

    Dann press doch selber, Frau Dokta!

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Bine1970
    Dr, Josephine Chaos. Frauenärztin und dreifache Mutter.... noch!
    Denn das 4.Baby ist schon unterwegs und man glaubt es kaum, zum vierten mal " ungeplant und überraschend"

    Sie geht weiterhin arbeiten und erzählt von anderen werdenden Mütter kurz vor der Niederkunft.
    Und alle Mütter unter uns wissen, wie wir Frauen sein können wenn wir in den Wehen liegen!
    So auch Josephine's "Patientinnen"
    Da wird mit Nierenschalen geschmissen, ein Kaiserschnitt verlangt, der dazugehörige Vater auf's übelste beschimpft.
    Eine Saugglocke muss eingesetzt werden, bei einer Frau die für eine Spontangeburt eigentlich viel zu schmal und das Baby viel zu groß ist
    Oder eine andere Gebärende ist absolut auf Ökotrip und verzichtet auf alles: Schwestern, Hebammen,Ärzte und Untersuchungen, kein Ultraschall, kein Blick auf den Muttermund, nichts, nothing, nada . Dann kommt die Oberhebamme und sagt der Ökomama dass sie doch dann bitte auch auf dieses Krankenhaus verzichten und in ein anderes gehen solle , das möchte diese Dame aber auch nicht.

    Genervt war ich von den Namen, welche Dr.Chaos ihren Protagonisten gegeben hat, natürlich als Schutz vor den eigentlichen Patienten.

    Dr.Chaos verschweigt ihre eigene Schwangerschaft, vorm Ehemann, den Kollegen, dem Chef und zieht nur noch Schlabbersachen an.
    Natürlich bleibt es nicht vor allen  unentdeckt, aber sie arbeitet weiter und so kommt es wie es kommen musste....


    Ganz ehrlich, die Zeit für dieses Buch hätte ich mir sparen können.
    Wirklich witzig fand ich es nicht. Stellenweise war ich genervt und hätte es gerne zugeklappt, aber ich wollte auch wissen, wann sie endlich ihrem Göttergatten sagt das sie schwanger ist.
    Und  wie kann es bitte sein, dass eine Frauenärztin 4x ungeplant, also ausversehen schwanger wird.
    Huch wie konnte das denn passieren 
  22. Cover des Buches Die Hebammen von London (ISBN: 9783499214837)
    Edith Beleites

    Die Hebammen von London

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Edith Beleites habe ich durch ihre Romane um Clara, die Hebamme von Glückstadt, kennengelernt. Ich habe alle fünf Bände verschlungen und war begeistert von diesen historischen Romanen, die im 17. Jahrhundert spielen und in denen es sehr ausführlich um den Beruf der Hebammen geht.

    Auch in ihrem Jugendroman „Die Hebammen von London“ ist die Protagonistin eine angehende Hebamme. Lilly geht bei Mrs. Mansfield in Wickham in die Lehre. Als Tochter des Stallmeisters von Lady Fenton wird sie von der Gräfin gefördert und unterstützt, denn die Lady hat großes Interesse an einer guten Versorgung der schwangeren Frauen in ihrer Grafschaft. Aus London kommen bedenkliche Nachrichten, denn dort scheint ein Dr. Smollett die Geburtshilfe als Männerdomäne anzusehen. Auch wenn er fachlich einerseits kompetent ist, so scheut er nicht davor zurück, Schwangere aus ärmsten Verhältnissen für seine brutalen Experimente auszunutzen. Ihr letztes Lehrjahr möchte Lilly in London verbringen, um sich bei der bekannten Hebamme Mrs. Hill weiteres Wissen anzueignen und ihre bestehenden Kenntnisse zu erweitern. In London gerät sie schnell zwischen die verhärteten Fronten zwischen Hebammen und Ärzten. Beide Berufsgruppen beanspruchen das alleinige Recht auf die „richtige“ Geburtshilfe für sich.

    In ihrem Bestreben, dem Problem auf den Grund zu gehen und herauszufinden, ob Dr. Smollett wirklich so schlimm ist wie sein Ruf bei den Hebammen, bringt sich Lilly bald in Gefahr.


    Grundsätzlich finde ich es sehr interessant, etwas über die damalige Geburtshilfe zu erfahren, und in diesem Roman zeigt sich wieder, dass die Autorin sich sehr intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat. Manchmal war es für mein Empfinden dann doch etwas zu gründlich, wie man hier in die Wissenschaft der Geburtshilfe eingeweiht wird.

    Lilly, die Hauptperson der Geschichte, ist sehr sympathisch dargestellt, wirkte auf mich aber manchmal zu abgeklärt und altklug für ihr Alter. In so mancher Szene ist beschrieben, wie sie selbst ihrer Lehrmeisterin Mrs. Hill überlegen zu sein scheint und für jedes Problem, an dem andere zu knabbern haben, sofort die bestmögliche Lösung präsentiert.

    Inwieweit es unter den Ärzten damals wirklich solche „Schlächter“ gegeben hat und ob die Kluft zwischen Ärzten und Hebammen wirklich so tief war, kann ich nicht beurteilen. Manches erschien mir beim Lesen doch etwas sehr extrem, und wieder andere Passagen empfand ich als zu modern für das 18. Jahrhundert, so dass ich meine Zweifel hege, ob sich damals wirklich alles so abgespielt haben könnte.

    So ganz nebenbei erlebt man die Entwicklung einer zarten Liebe mit, die sehr schön beschrieben ist und wiederum perfekt in die damalige Zeit passt. Das Ende ist überraschend, und man erfährt noch ein interessantes Familiengeheimnis.

    Abgesehen von ein paar Längen und einigen Punkten, die für mein Empfinden nicht völlig glaubwürdig sind, habe ich den Roman gerne gelesen, auch wenn er nicht ganz an die erfolgreiche Serie um die Hebamme von Glückstadt heran reicht.

  23. Cover des Buches This is Going to Hurt: Secret Diaries of a Junior Doctor (ISBN: 9781509858637)
    Adam Kay

    This is Going to Hurt: Secret Diaries of a Junior Doctor

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Wenn die Noten gut sind, was studiert man dann? In seinem jugendlichen Leichtsinn gab Adam Kay an er wolle Medizin studieren und davon brachte ihn auch nichts ab. Er studierte Medizin, wurde Arzt im praktischen Jahr, Assistenzarzt und schließlich auch Facharzt für Geburtshilfe. Die ganzen Jahre führte er Tagebuch und schrieb die bemerkenswerten Vorkommnisse des Tages auf. Daraus verfasste er Jahre später, als er der Medizin und dem Arztberuf schon längst den Rücken gekehrt hatte ein Buch. Er will aufklären, zeigen unter welchem Stress junge Mediziner stehen und dabei immer so erscheinen müssen, als hätten sie alles im Griff.

     

    Dieses Buch hat mir eine junge Assistenzärztin der HNO empfohlen, die sich darin ein bisschen wiedergefunden hat. Also scheinen sich das deutsche Gesundheitswesen und das Englische nicht so eklatant voneinander zu unterscheiden. Auch wenn ich sehr hoffe, dass der Arzt der mich in der Notaufnahme in einem öffentlichen Krankenhaus untersucht, mehr Erfahrung hat, als einem älteren Kollegen nur einmal über die Schulter geschaut zu haben. Frei nach dem Motte: Sie zu! Machs nach! Gibs weiter! Das Buch lässt sich relativ leicht lesen, da es in kurze Abschnitte geteilt ist. Es beinhaltet die ganze Spannbreite von Emotionen. Von Lustig bis unfassbar traurig. Oft musste ich leise vor mich hinlächeln und einmal kamen mir die Tränen vor Lachen. Eine meiner Lieblingsanekdoten, war das Mädchen das schwanger in der Ambulanz auftaucht, obwohl sie mit einem Kondom verhütet hat. Es hatte ihr aber keiner gesagt, dass es bei einer zweiten Runde nicht ratsam ist, das Präservativ einfach umzukrempeln. Erschüttert hat mich der Vorfall, der Adam dazu bewegt hat, seinen Arztberuf an den Nagel zu hängen. Ich wüsste nicht ob ich solchen Situationen ins Auge blicken könnte. Offensichtlich hat es für Mr. Kay gereicht seine Berufswahl zu überdenken. Dieses Buch ist auf alle Fälle ein Appell an alle sich eine Minute Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, welche Leistungsbereitschaft die Pflegekräfte und Ärzte im Krankenhaus zeigen um anderen zu helfen und das dies bei Weitem nicht so gut vergütet wird wie annehmen.

     

    Ich hatte eine großartige Zeit mit dem Buch und ich hoffe, dass bald wieder mehr die Patientenversorgung im Mittelpunkt steht, anstelle der Kostenminimierung zu Lasten des Privatlebens der Ärzte und Schwestern.

  24. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks