Bücher mit dem Tag "gedichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gedichte" gekennzeichnet haben.

546 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.806)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Die 16jährige Hazel Grace Lancaster ist seit ihrer Kindheit an Krebs erkrankt und geht ihrer Mutter zu liebe zu einer Krebs-Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie den selbstbewussten und lebensfrohen Augustus Walters kennen, der selber an Knochenkrebs erkrankt war, sein Bein verloren hat und sich in Remission befindet. Als sie gemeinsam nach Amsterdam reisen um ihren Lieblingsschriftsteller Peter Van Houten zu treffen, werden sie von ihm schwer enttäuscht aber bemerken ihre Liebe für einander und werden ein Paar. Obwohl beide nicht glücklicher sein könnten muss Gus ihr gestehen das sein Krebs zurückgekehrt ist….

    Ich hatte dieses Buch schon vor ein paar Jahren auf englisch gelesen und nun auf deutsch und mag es nach wie vor. Es ist ein unheimlich schönes Buch, das obwohl des wirklich schweren Themas durchweg immer positiv bleibt. Habe selten etwas so trauriges so positiv beschrieben gelesen.

    Eines der schönsten Zitate des Buches: 'Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, …, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem.'

  2. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung) (ISBN: B0B5LY67PJ)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)

    (1.292)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror
    „Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“

    Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.

    Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.

    Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte. 

    Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.

    Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise. 

    Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.

    Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.

  3. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783910531215)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

    (5.007)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

     

    Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.

    Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.

    Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.

    Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.

    Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.

    Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.

    Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.

  4. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (1.431)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Dieses Buch hat sich komplett anders entwickelt, als ich es erwartet habe. Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen etwas ungewöhnlichen Krimi handelt. Ja, es ist ein Krimi, aber die eigentlichen Kriminalelemente (mit Ausnahme des Gerichtsprozesses in hinteren Teil) bilden nur einen ganz kleinen Teil der Handlung.

    In den Sümpfen North Carolinas wird die Leiche von Chase Andrews gefunden. Der Sheriff geht nicht von einem Unfall aus und stellt Untersuchungen an. Sein Verdacht fällt schnell auf Kya Clark, die abgeschieden und isoliert von allen anderen im Marschland wohnt und von jedermann nur "das Marschmädchen" genannt wird.

    Erzählt wird hauptsächlich aus Kyas Perspektive, wie sie als Kind zunächst von ihrer Mutter, später vom Rest der Familie verlassen wird. Sie schlägt sich alleine, mit der Hilfe von sehr wenigen Freunden, durchs Leben, geht nicht zur Schule, lebt von Fisch- und Muschelfang. Ihr Freund Tate bringt ihr lesen bei und hilft ihr, zwei Bücher zu veröffentlichen.

    Ich fand das Buch schön zu lesen, auch wenn es ganz anders war, als erwartet. Allerdings war ich bis zum überraschenden Ende hin und her gerissen, wie ich es nun bewerten sollte. Mir kam doch vieles zu unwahrscheinlich vor (Kya kann zwar lesen und schreiben und verbringt viel Zeit in der Natur, aber wissenschaftliche Bücher zu verstehen und sogar selbst zu schreiben, scheint mir doch etwas weit hergeholt). Wenn man darüber hinwegsieht, ist es aber eine schöne Lektüre, die mich am Schluss sogar zu Tränen gerührt hat.

  5. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783596194988)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

    (2.302)
    Aktuelle Rezension von: KKrause

    Cassia ist heimlich, illegal in die äußeren Provinzen geflohen, um Ky zu finden. Währenddessen muss Ky als Soldat kämpfen, gejagt von der Gesellschaft, die ihn beseitigen will. Ihre Wege trennen sich im Chaos, doch beide kämpfen sich Richtung Canyons und Hoffnung zur Wiedervereinigung.

    Ally Condie erzählt die Geschichte in zwei Stimmen: Cassias zähe Entschlossenheit und Kys verzweifelter Überlebenswille wechseln sich ab und lassen den Leser tief einsteigen in diese dystopische Welt. Die Gefahr ist real, die Landschaft atemberaubend: Canyons, Lager, Luftschiffe. Jede Szene lädt ein zum Mitfühlen und Mitzittern. Nur das langsame Erzähltempo zu Beginn bremsen etwas die Spannung, bevor beide Protagonisten wieder Tempo und Klarheit gewinnen.

    Fazit:
    Eine mitreißende, emotionale Reise zwischen Kontrolle und Rebellion, die zeigt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und warum die eigenen Gefühle niemals gelöscht werden können. 4 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783944668482)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

    (3.953)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Bedingte Leseempfehlung

    Datum : 13.09.2025


    ✨Handlung✨

    Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder um, nachdem ihr Vater überraschend verstorben ist. In der neuen Stadt verliebt sie sich Instant und die Liebe wird auch erwidert. Allerdings „darf“ die Liebe nicht sein. 

     

    ✨Protagonisten✨

    Charakter zeichnen ist das, was CoHo kann - auch wenn ich einige Dinge übertrieben und stark artifiziell empfand, so mochte ich die Charaktere. Besonders der kleine Bruder von Layken hat mein Herz erobert. 


    ✨Setting✨

    Okay come one. Die große Liebe nach 3 Tage ? Really? Ich bin kein großer Verfechter von Liebesromanen oder Jugendbüchern, vielleicht liegt es daran. 

    Es gab so 2 große Plottwist (ich Spoiler nicht) wovon mir einer ein Augenrollen entfacht hat, der andere mich aber echt mitgenommen hat. Ich mag es, dass CoHo tiefgründige Themen in ihren Büchern behandelt. 


    ✨Schreibstil✨

    CoHo schreibt wie immer schnörkellos - passend zu einem Thema im Buch, Poetry Slam (daher auch der englische Buchname Slammed, den ich soviel besser finde als die sperrige deutsche Übersetzung). Ich mag Poesie, ich mag Metaphern und um die Ecke denken. Allerdings fand ich die Poesie in dem Buch ausdruckslos. Naja, ich fand sie wirklich schlecht und sie hat mich 0 berührt.


    ✨Fazit✨

    Man hat gemerkt, das es eines der ersten Bücher von CoHo ist. Nach dem ersten Buch wusste ich, ich werde die Reihe nicht fortführen, dafür ist mir die Story um Will und Layken zu gleichgültig. Ich würde es bedingt weiterempfehlen, die passende Altersgruppe wäre wohl 14-25 Jahre.

  7. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

    (1.568)
    Aktuelle Rezension von: Zarina

    📖 Inhaltsangabe:
    Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.

    📚 Meine Meinung:
    Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.

    ✅ Fazit:
    Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen.

  8. Cover des Buches Faust I (ISBN: 9783872910288)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I

    (3.427)
    Aktuelle Rezension von: Selma

    Faust, ein verzweifelter Gelehrter, will mehr wissen, mehr als ihm möglich ist und so geht er einen Pakt mit dem Teufel ein. Doch man weiß ja,  beim Pakt mit dem Teufel entspringen nicht immer nur gute Sachen.  Ob Faust Seele wirklich verloren geht,  ist nach diesem Buch nicht ganz sicher. 

    Relativ schwierig zu lesen und zu verstehen,  durch viele Fremdwörter und mir nicht vorhandenen Vorwissen. 

    Teilweise waren echt gute Absätze und Weisheiten dabei. 

    Als Allgemeinwissen kann man es lesen aber muss nicht sein...

  9. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453425965)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

    (2.464)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Sieber

    Wahre Liebe begegnet sich, wo sie will: unabhängig von Status, Ansehen und Prestige. Dieser Roman zeigt, dass es nur einen Weg gibt: den des Herzens. Manchmal müssen wir dafür Umwege gehen und gleichzeitig zeigt der Roman, es ist nie zu spät. Manchmal muss man zurückgehen um das wahre Glück zu empfangen. 

  10. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832165987)
    Benjamin Myers

    Offene See

    (433)
    Aktuelle Rezension von: Lina_Clee

    Was soll ich sagen? Das Buch hat mich einfach von Anfang bis Ende abgeholt. Eine tolle, bodenständige Geschichte die unfassbar nahbar ist. Dazu kommt noch das die Hauptprotagonisten so unfassbar toll zueinander passen und selbst einfach total spannend und erfrischend sind. Ich habe es sehr geliebt!!

  11. Cover des Buches Bring Down the Stars (ISBN: 9783736311282)
    Emma Scott

    Bring Down the Stars

    (689)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich zunehmend in Connor verliebt, spürt sie in Westons Nähe eine unerklärliche Anziehung. Die beiden Freunde verstricken sich mehr und mehr in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht auf einmal mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ... 


    Das Buch lässt mich etwas zwiespältig zurück.

    Der Anfang ist extrem zäh und es braucht sehr lange bis es Fahrt aufnimmt, auch finde ich die Protas nicht so klasse. Besonders Autumn ist etwas naiv und Connor ein klassischer Playboy der über sein reiches Muttersöhnchen Dasein jammert. ein Lichtblick war Wes, aber auch er war mir manchmal etwas zu bemüht Connor das Leben einfacher zu machen.

    Die Beziehung zwischen Connor und Autumn ist so lala, besser gefällt mir da tatsächlich die Gefühle zwischen Wes und Autumn, die wirken viel authentischer.

    Gerade auf den letzten Seiten passiert dann richtig viel, und es lässt uns mit einem offenen Ende zurück und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

  12. Cover des Buches Milk and Honey (ISBN: 9781449474256)
    Rupi Kaur

    Milk and Honey

    (244)
    Aktuelle Rezension von: bookswithjacki

    Ich persönlich finde dieses Buch noch etwas besser als "The sun and her flowers". Ein Großteil der Gedichte hat mir gut gefallen, aber natürlich gibt es auch immer welche, die einem weniger zusagen. Das Buch bietet einen leichten Zugang zu Lyrik, gerade zu fremdsprachiger Lyrik.                                    

  13. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

    (576)
    Aktuelle Rezension von: eumel8

    Bei diesem Buch ist man froh, wenn es endlich vorbei ist. Hauptfigur ist die Ermittlerin Beatrice Kaspary. Überfrau, geschieden, 2 Kinder, 24 Stunden im Dienst, 7 Tage die Woche. Es beginnt mit 2 Toten auf einem Campingplatz. Aber es sollten nicht die letzten gewesen sein. Die einzige Verbindung scheint eine Facebook-Gruppe zu sein, die sich mit Lyrik beschäftigt. Und so dreht sich das ganze Buch mehr oder weniger um Facebook, Fake-Identitäten und Datenschutz. Nebenbei ist noch bisschen Familie, der Ex-Mann hat immer Zeit, die Ehe ist zerbrochen, weil Tote immer Vorrang haben. Warum? Die Frage bleibt unbeantwortet. 

    Das grosse Finale beginnt 50 Seiten vorm Schluss mit einem Off des Täters. Aber das Ende zieht sich und die Autorin kennt kein Erbarmen. Brauch man erst ne Weile, um ein weiteres Buch aus der Serie zu lesen. Hab auch erst mit Band 2 angefangen.

  14. Cover des Buches Hoffnung auf Papier (ISBN: 9783426529980)
    Stephanie Butland

    Hoffnung auf Papier

    (191)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Stell dir vor, du schlenderst durch die gemütlichen Gassen von York, vorbei an Pubs, die nach Ale und Geschichte riechen, und stolperst plötzlich über ein Antiquariat, das nicht nur Bücher, sondern auch Hoffnung verkauft. Willkommen in Loveday Cardews Welt, in der ein Buch nicht nur Papier und Tinte ist, sondern eine Rettungsleine in Zeiten des Corona-Lockdowns.

    Loveday Cardew, die ungekrönte Königin der Bücher

    Loveday ist nicht deine durchschnittliche Buchladenbesitzerin. Sie könnte glatt als Superheldin durchgehen – wenn Superheldinnen alte Bücher, statt Capes, tragen würden. Als das Schicksal in Form eines Lockdowns zuschlägt, sitzt sie nicht einfach da und liest die Klassiker (obwohl, zugegeben, das auch eine Option wäre). Nein, sie findet eine geniale Idee: Eine Bücherapotheke, die in der Lage ist, jedes noch so gebrochene Herz zu heilen. Wer braucht schon Superman, wenn man Loveday hat?

    Die Bücherapotheke – Heilung auf Rezept

    Die Idee ist so einfach wie genial: Menschen schicken ihre Leidensgeschichten, und Loveday verschreibt die perfekte literarische Medizin. Von "Krieg und Frieden" gegen Einsamkeit bis hin zu "Der kleine Prinz" als Heilmittel gegen Existenzkrisen – Loveday hat für jedes Wehwehchen das passende Buch parat. Es ist fast so, als hätte Mary Poppins beschlossen, statt einem Regenschirm einen Buchladen zu eröffnen.

    Ein Brief, der alles ändert

    Der Auslöser für Lovedays genialen Einfall ist ein Brief von Rosemary und George, einem Ehepaar, das beweist, dass Liebe nicht nur durch den Magen, sondern auch durch gemeinsame Leseabenteuer geht. Dieser Brief ist der Funke, der Loveday dazu bringt, ihr Antiquariat in eine Oase der Hoffnung zu verwandeln. Denn wenn es etwas gibt, das noch ansteckender ist als ein Virus, dann ist es die Liebe zu Büchern.

    Zwischen den Zeilen der Pandemie

    Stephanie Butland schafft es, in "Hoffnung auf Papier" nicht nur eine Geschichte über Bücher zu erzählen, sondern auch ein lebendiges Bild der Pandemie zu zeichnen. Es ist, als würde man einen Roman lesen und gleichzeitig durch ein Fenster in die Seelen der Menschen blicken, die versuchen, ihren Weg durch die Dunkelheit zu finden. Und genau wie im echten Leben, findet man auch in diesem Buch Lichtblicke, die einem das Herz wärmen.

    Fazit: Ein Buch, das beweist, dass Lesen die beste Medizin ist

    "Hoffnung auf Papier" ist mehr als nur ein Roman; es ist ein Plädoyer für die Kraft der Literatur und eine Erinnerung daran, dass in Zeiten der Not Bücher zu unseren besten Freunden werden können. Loveday Cardew ist die Freundin, die wir alle während des Lockdowns gebraucht hätten – eine, die genau weiß, welches Buch uns aufmuntern kann. Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, gegen Windmühlen zu kämpfen, erinnere dich an Loveday und greif zu einem Buch. Denn wie sie beweist, kann man selbst in den düstersten Zeiten Hoffnung auf Papier finden.

  15. Cover des Buches The Sun and Her Flowers (ISBN: 9781471165825)
    Rupi Kaur

    The Sun and Her Flowers

    (88)
    Aktuelle Rezension von: Masmavi

    For me this book is like a good trustful friend: someone who has built a strong will and resilience out of necessity, who communicates with you, demands love and blooms with every successfully planted boundary, still suffers without being afraid of rejection <3 Some of Kaurs poems are still written in her older Instagram way: short and easy to understand. I love the mixture of these shorties and the more complex "sessions", altough it is a bit exhausting toswitch from style to style.

  16. Cover des Buches Kruso (ISBN: 9783518466308)
    Lutz Seiler

    Kruso

    (130)
    Aktuelle Rezension von: jerazi

    „Ughhh … das Buch ist wie ein endloser innerer Monolog in einem schlecht beleuchteten Umkleideraum – nur ohne die Hoffnung, dass irgendjemand jemals rauskommt oder wenigstens ein Handtuch reicht.“

    Ich begann zu lesen. Ich las das Bernstein-Kapitel - und weiter. Ich suchte Handlung. Ich fand: Sediment. Sprachlich verdichtete Erstarrung. Keine Bewegung, keine Flucht, keine Konsequenz. Stattdessen: ein Mann, der abwäscht. Ein anderer, der sich zum Inselpriester stilisiert. Und eine Insel, die nicht Ort der Sehnsucht ist, sondern Endpunkt des Landgefängnisses DDR – ein Rand, an dem sich Hoffnung in Stillstand verwandelt.

    Ich erwartete Fluchtbewegungen. Ich bekam Introspektion. Ich erwartete Handlung. Ich bekam Sprachnebel. Ich erwartete Konsequenz. Ich bekam: nichts. Und das über Hunderte von Seiten. Ich fragte mich: Verlange ich zu viel?  Leise würde ich noch hinzufügen:
    „Ich hätte lieber 300 Seiten lang einem Fuchs beim Denken zugehört.“

    Die Fiktion der Freiheit als Verhöhnung

    Seiler konstruiert eine „Gemeinschaft der Herausgefallenen“. Eine Art Inselutopie. Eine Männergemeinschaft, die sich dem System entzieht, ohne verfolgt zu werden. Ohne Konsequenz. Ohne Realität. Diese Gemeinschaft hat es nie gegeben. Sie konnte es nie geben. In der DDR bedeutete „herausfallen“: Überwachung. Repression. Gefängnis. Fluchtversuch bedeutete: Tod.

    Was Seiler hier entwirft, suggeriert eine Form von literarischer Freiheit,  was angesichts der realen DDR-Repressionen historisch falsch und schmerzhaft wirkt. . Es ist, als würde man den Inhaftierten von Bautzen zurufen: Ihr hättet euch nur poetischer verhalten müssen. Es ist, als würde man den Ertrunkenen in der Ostsee vorwerfen, sie seien nicht metaphysisch genug geschwommen. Ist Kruso eine Erzählung – oder eine Verhöhnung des realen Leids?

    Sexismus, Sprachnebel, Preisvergabe

    Die Frauen in Kruso? Sie sind Staffage. Beilagen. Narrative Ressourcen für männliche Selbstverwirklichung. Der „Klausner“ ist kein Ort der Gemeinschaft, sondern ein männlicher Rückzugsraum, eine literarische Sauna, in der sich Männer gegenseitig ihre Bedeutung zuschwitzen. Dass dieser Roman 2014 den Deutschen Buchpreis erhielt, zeigt, wie tief der deutsche Literaturbetrieb in (patriarchalen) Mustern verhaftet bleibt – und wie blind er gegenüber struktureller Gewalt ist.

    Ich stand am Grab von Daniel Defoe in Bunhill Fields. Weiß ich, was eine Robinsonade ist, was sie leisten kann? Was Seiler liefert, ist keine Robinsonade – eher eine literarische Nebelspur durch das Gedächtnis.

    Ins Regal der Enttäuschung

    Kruso steht jetzt in meinem fiktiven Regal neben Helianth. Neben dem Telefonbuch von Bielefeld. Nicht aus Spott. Diese Bücher sind Sedimente. Sie lagern sich ab. Sie bewegen nichts. Sie sprechen nicht. Sie sind die literarische Entsprechung jener Systeme, die einst Weltmaßstab waren und heute nur noch museal existieren wie die britische Automobilindustrie. 

    Ein Empire stirbt – nicht mit einem Knall, sondern mit einem Klappentext. Die Sprache, einst Trägerin von Weltdeutung, wird zur Pose. Der Kanon, einst Speicher kollektiver Erfahrung, wird zu bloßer Selbstbespiegelung. Kruso ist kein schlechtes Buch. Es ist ein Symptom. Es zeigt, wie weit sich die deutsche Literatur von der Welt entfernt hat. Wie sehr sie sich in ihren eigenen Sedimenten suhlt. Wie wenig sie noch wagt, zu berühren, zu riskieren, zu handeln.

    Ich denke: Das Buch ist fürs Feuilleton - aber womöglich nicht für Leser mit meiner Erwartungshaltung.

     

  17. Cover des Buches Light Up the Sky (ISBN: 9783736311657)
    Emma Scott

    Light Up the Sky

    (488)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Ich werde nie wieder zuzulassen, dass ein Mann mein Herz bricht.
    Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird.

    Das Buch schließt direkt an den vorigen Teil an, was mir sehr gut gefällt. Leider gefällt es mir nicht so gut, dass man von Connor sehr wenig mitbekommt, er blockt direkt ab und schließt die anderen beiden aus und verschwindet dann quasi aus dem Buch und die Geschichte dreht sich mehr um Autumm und Weston ohne das eigentliche Problem anzusprechen.

    Die Beziehung die zwischen beiden entsteht ist toll, aber total unterschattet von dem Geheimnis. In einigen Teilen des Buches passiert nichts und dann geht es am Ende richtig schnell. Insgesamt ein toller Abschluss, aber irgendwas fehlte mir

  18. Cover des Buches Die Blumen des Bösen (ISBN: 9783150206041)
    Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Dieses Buch hat mich sofort gepackt. Die Blumen des Bösen ist wie ein dunkles, wunderschönes Labyrinth. Baudelaire schreibt über Liebe, Tod, Verlangen und Verzweiflung – aber auf eine Art, die gleichzeitig schockiert und fasziniert. (Mehr Rezension: https://love-books-review.com/de/die-blumen-des-boesen/ )

    Seine Sprache ist kraftvoll und voller Bilder. Manche Gedichte sind sanft und traurig, andere wild und provozierend. Ich fühlte mich oft hin- und hergerissen. Baudelaire zeigt Schönheit in Schmerz und Licht in Dunkelheit. Und genau das macht sein Werk so einzigartig.

    Ich habe seine Worte nicht nur gelesen – ich habe sie gespürt. Es war, als würde ich durch eine fremde Stadt wandern, mit jeder Seite ein neuer, geheimnisvoller Ort. Manchmal war es düster, manchmal wunderschön, aber immer faszinierend.

    Baudelaire schreckt nicht vor hässlichen oder schwierigen Themen zurück. Stattdessen verwandelt er sie in Kunst. Er bricht Regeln und schafft etwas völlig Eigenes.

    Wer Poesie mag, die überrascht, provoziert und gleichzeitig berührt, sollte dieses Buch lesen. Es ist intensiv, mutig und absolut zeitlos. Die Blumen des Bösen ist kein Buch, das man schnell vergisst. Es bleibt – wie ein unruhiger Traum.

  19. Cover des Buches Where the Roots Grow Stronger (ISBN: 9783492062916)
    Kathinka Engel

    Where the Roots Grow Stronger

    (338)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Neben dem unglaublich schönen Setting, konnte mich auch die Handlung für sich einnehmen. Zu Anfang gab es viel Drama um den Weggang von Fiona vor ein paar Jahren. Das hat natürlich auch bei mir ein paar Fragen aufgeworfen.
    Fiona war mir gleich sympathisch. Zwar ist sie nicht mein Lieblingscharakter – dafür ist Connal einfach zu süß – aber ich konnte mich gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Auch wenn sie vor Jahren vielleicht nicht einfach hätte weggehen sollen, hatte das seinen Grund. Zu Anfang konnte ich mir kaum ein Szenario vorstellen, welches diesen Aufbruch notwendig gemacht hätte. Letztendlich war es das meiner Ansicht auch nicht, aber da war die Panik sehr groß, was ich wiederum nachvollziehen kann. Nessa hat es ihr die meiste Zeit unnötig schwer gemacht. Natürlich kann ich ihre Wut und Enttäuschung verstehen, aber letztendlich hat sie ihre Sicht nie verändert, wobei mir da, bis zum Punkt der Enthüllung, dieses Einfühlungsvermögen gefehlt hat.
    Connal war am Anfang doch sehr grummelig. Sobald er aber ein kleines bisschen aufgetaut ist, ist mir die Dynamik zwischen ihm und Fiona aufgefallen. Da wusste ich gleich: Es besteht noch Hoffnung! Letztendlich ist Connal einfach mein Lieblingscharakter. Er ist wirklich einfach nur süß und niedlich. Also definitiv: Harte Schale, weicher Kern.
    Von Anfang an war mir bewusst in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, dennoch war da diese gewisse Spannung herausfinden zu wollen, weswegen Fiona damals gegangen ist.
    Wie immer hat mir das Buch von Kathinka Engel richtig gut gefallen! Von mir gibt es 5/5 Sterne. Es ist eine wirklich schöne Geschichte und jetzt bald auch sehr passend für den Herbst. Ich freue mich schon auf die anderen Teile!

  20. Cover des Buches Pillow Thoughts (ISBN: 9781449489755)
    Courtney Peppernell

    Pillow Thoughts

    (49)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Bei meiner aktuellen Mission, mich durch die modernen Klassiker von Poesie-Anthologien durchzuprobieren, darf "Pillow Thoughts" der australischen Bestsellerautorin Courtney Peppernell natürlich nicht fehlen. Auch wenn ich an die acht Jahre zu spät bin für den Hype, wollte ich mir selbst ein Bild machen von einem Buch, das so viele Menschen tief bewegt hat – insbesondere auf Instagram, Tumblr und Co., wo Auszüge daraus regelmäßig die Runde machten.

    "Even if your sadness feels quite heavy the truth is it´s just a paperweight. Learn to turn the page."

    Das Buch ist in zehn thematische Kapitel gegliedert – darunter Kategorien wie "If you are in love", "If you are heartbroken", "If you are lonely" oder "If you are soul-searching". So kann man "Pillow Thoughts" als eine Art emotionaler Erste-Hilfe-Kasten verstehen, der für unterschiedliche Seelenlagen unterschiedliche Anregungen bereithält. Dabei werden Themen wie Herzschmerz, Sehnsucht, Trauer, Hoffnung und Orientierungslosigkeit abgedeckt und in schlichtem Stil in direkten Botschaften verpackt. Ergänzt werden diese durch wunderschöne Illustrationen von Rosy Bullot. 

    "You are a battlefield. Never will there be a greater war than the one you hold with yourself.”

    So sehr ich den Ansatz und die Struktur des Buches schätze, so wenig haben allerdings viele Texte wirklich mit mir resoniert. Natürlich gibt es in Anthologien immer Gedichte, die einem mehr zusagen und andere, die weniger berühren, aber hier waren letztere leider in der Überzahl. Vielleicht habe ich einfach schon zu viel Ähnliches gelesen? Vielleicht war es für mich der falsche Zeitpunkt für das Buch? Ich weiß es nicht genau. Viele Rezensionen im Netz feiern gerade die Zugänglichkeit und Klarheit des Buches – dass es sich anfühlt, als würde jemand einem direkt ins Herz sprechen, ohne Umwege, ohne Masken. Und ja, bei einigen Gedichten hat das für mich ganz wunderbar funktioniert, für mich persönlich gingen aber viele auch nicht über die Tiefe einer Instagram-Caption hinaus.

    "But I am so deeply lost in my own soul, how can I expect anyone else to understand me?”


    Fazit

    "Pillow Thoughts" ist eine sanfte, gefühlvolle Sammlung, die vielen Trost spendet, mich aber sprachlich und inhaltlich nicht wirklich erreichen konnte. Vielleicht ein gutes Einsteigerbuch für alle, die gerade erst moderne Poesie entdecken - für mich war es eher ein kurzes, höfliches Vorbeischauen, aber kein Wiedersehen.

     

  21. Cover des Buches Grashalme (ISBN: 9783150206904)
    Walt Whitman

    Grashalme

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74
    Ungefähr drei Monate lang lag dieser Band auf meinem Nachttisch, stückchenweise habe ich mich vorwärts gearbeitet. Damit habe ich nicht gerechnet, wirklich nicht. Ich habe still für mich zu lesen begonnen, dann beschlossen, diese Texte müssten laut gelesen werden, dann gemerkt, dass meine Stimme nicht klangvoll genug ist, also zurück zum stillen Lesen, dann bin ich doch wieder deklamierend durch das Zimmer gerannt... kurz, ich habe mich wirklich abgearbeitet und mir alle Mühe gegeben den Funken zu entzünden. Schließlich handelt es sich hier um einen der größten Klassiker der amerikanischen Literatur, geliebt von unzähligen Lesern. Von mir nicht, fürchte ich. Das macht mich nervös. Denn tatsächlich stellt sich ja ein Gefühl des Ungebildetseins fast augenblicklich ein, wenn ein seit Jahrzehnten gelobtes Buch, gar ein Meilenstein der Literatur, mich nicht berührt. Wobei das so komplett eigentlich gar nicht stimmt. Es hat mich fasziniert, wie weltoffen und vorurteilsfrei Whitman geschrieben hat. Ungewöhnlich für die Zeit und weit weg vom heutigen Amerika. Man fragt sich unwillkürlich, was Whitman, ein Verehrer Abraham Lincolns, wohl zu Trump und Konsorten zu sagen hätte, er, der von einem freien und stolzen Amerika träumte, frei von der Verstaubtheit Europas, mit Platz für die Träume eines jeden Menschen.
    Hymnisch sind viele der Texte, dazu gemacht, laut verkündet zu werden, wenn nur nicht die Aufzählungen wären, für mich das hervorstechendste Stilmerkmal, andererseits ja typisch für Mythenschreibung. Dort stört es mich selten, hier dagegen schon. Warum? Wenn ich das wüßte.
    Egal, wie lange ich Für und Wider erwäge, feststelle, daß mir "Grashalme" aufgrund der Thematik, der Einstellung und der Schönheit der Sprache doch gefallen hätte haben müssen und obwohl ich mir den Zugang zu den Texten nahezu erzwingen wollte, es hat nicht funktioniert. Das zuzugeben fällt mir schwer, ich habe Grenzen schon immer nur ungern akzeptiert. Aber so ist es nun: ich kann leider keine aussagekräftige Besprechung schreiben, weil mir der Zugang zu den Texten fehlte.
  22. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

    (473)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe:

    Erscheinungsdatum:

    Verlag: Goldmann Verlag 

    Genre: Poetry Slam 

    Seitenanzahl:

    • Inhalt:
    • Meinung:


    • Fazit:

    Ich bin ein großer Fan von Poetry Slam geworden, durch Julia Engelmann.

    Absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir, für diejenigen die Poetry Slam lieben oder gerne ein neues Genre ausprobieren wollen!

    Tipp:

    Meine Lieblingstexte in diesem Buch sind:

    Stille Wasser sind attraktiv 

    Erwachsenwerden

    One Day/Reckoning Text

    Goldfisch 

    Bestandsaufnahme in 3 Teilen (absoluter Favorit)

    Ich kann alleine sein

    Über stille Poeten

    Eckige Kugelfische

    Für meine Eltern

    How to entscheid myself 

    Grüner wird's nicht

  23. Cover des Buches Keine Ahnung, ob das Liebe ist (ISBN: 9783442488544)
    Julia Engelmann

    Keine Ahnung, ob das Liebe ist

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Julia Engelmanns vierter Gedichtband unterscheidet sich stark von seinen Vorgängern. Mit "Keine Ahnung, ob das Liebe ist" leitet sie eine neue Gedichttrilogie ein und zeigt sich in dieser mehr als Songwriterin als Slammerin. Trotzdem erkennt man in ihren Themen, Wortneuschöpfungen und dem Schuss Melancholie die Julia Engelmann, die wir in den ersten Büchern lieben gelernt haben.

    Wie der Titel es schon verrät, geht es um Liebe. Liebe zu den Eltern, Liebe zum Leben, Liebe an die Lieblingsstadt Berlin, zerbrochene Liebe, unerwiderte Liebe, erste Liebe und das Verliebtsein. Fast alle Texte beleuchten verschiedene Facetten von Liebe und werfen insgesamt die Frage auf, was Liebe überhaupt ist. Daher kann man eine gewisse Struktur in der Gedichtsammlung erkennen, die von einem Intro und einem Outro sowie von zwei Interludes gerahmt wird. Ich bin großer Fan von Julias Blick auf das Leben, seine Herausforderungen und schönen Seiten. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und nahbar, was sich in wunderbaren Wortspielen spiegelt, die einfach Spaß machen. Doch habe ich eine Veränderung in der Art der Texte gemerkt. Es sind in meiner Wahrnehmung weniger Gedichte, sondern Songtexte. Das merkt man an der Struktur (der Gedichte, aber auch des Buches), den wegfallenden Worten, den Nicht-Reimen und kursiv geschriebenen Refrains. Ich habe damals Julia mit dem Programm zu diesem Gedichtband live gesehen und da hat sie viele dieser Texte auch als Songs performt. Damit ist das auch gewollt, denke ich. Aber trotzdem irritiert es als lesende Person, wenn man auf Poetry eingestellt ist. Klassische Reimformen werden über Bord geschmissen und dafür Strukturen aus der Popmusik übernommen. Das kann sowohl erfrischend als auch irritierend sein. Es hängt meistens vom jeweiligen Text ab. Auch werden ihre Texte länger. Die Ballade vom Zauberer hatte meiner Meinung nach Überlänge. 

    Ich finde es toll, dass die Autorin sich neu erfindet und ausprobiert in der Art, ihre Texte zu schreiben, und gleichzeitig ihren Themen und ihrer Kreativität treu zu bleiben. Auch wenn die Annäherung an Songtexte an einigen Stellen stört, mag ich ihre Wortspiele und ihren Umgang mit deutscher Sprache. Ich habe mich in vielen Texten wiederfinden dürfen und gebe daher ganz knapp doch 5 Sterne.

    Meine Lieblingstexte in dem Buch:

    - AKA BTW Coconut Oil

    - Unser Berlin

    - Darf ich bitten

    - Geburtstagsgedicht

  24. Cover des Buches Die Eismacher (ISBN: 9783442717453)
    Ernest van der Kwast

    Die Eismacher

    (120)
    Aktuelle Rezension von: beritjohh

    Es geht um eine italienische Familie, die behauptet, die Eisherstellung erfunden zu haben. Jeden Sommer ziehen sie alle in die Niederlande, nach Rotterdam, um dort in ihrer eigenen Eisdiele, ihr phänomenales Eis zu verkaufen. Das ganze ist ein Familienprojekt, zumindest solange, bis einer der beiden Söhne, Giovanni, darauf keine Lust hat, sondern lieber sein Geld mit dem Schreiben von Gedichten und Büchern zu verdienen. Gegen den Willen seiner Familie entscheidet er sich also, bei Verlägen anzufangen und merkt dort; wie gut es ihm damit geht und erst da fällt ihm auf, wie gerade sein Bruder, der die Eisdiele übernommen hat, an dem Geschäft körperlich kaputt geht, und somit auch seine Frau nicht mehr glücklich stellen kann; was ihn dazu bringt, Giovanni eine interessante Bitte zu stellen…

    Insgesamt war es eine schöne Sommergeschichte, und für mich persönlich auch ein letztes schönes Sommerbuch für dieses Jahr. Es war nicht besonders spannend, aber trotzdem so, dass man es gut lesen konnte, ohne sich zwingen zu müssen. Es ging diesmal auch um etwas andere Themen, was eventuell auch daran liegen könnte, da das Buch schon etwas älter ist, aber es war trotzdem noch verständlich und irgendwie auch noch aktuell.

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