Bücher mit dem Tag "geduld"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geduld" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

    (1.279)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Mariam ist fünfzehn als ihre Mutter stirbt und sie an den deutlich älteren Raschid verheiratet wird. Was auf sie wartet, ist ein Leben voller Misshandlungen. Als Jahre später die Familie von Laila bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nachdem die beiden Frauen einander zunächst mit Skepsis und Misstrauen begegnen, wächst doch nach und nach Zusammenhalt, der Hoffnung auf ein besseres Leben birgt.   

    Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten und zu schreiben „es hat mir gefallen“. Denn wie kann mir ein Buch gefallen, dass so voller Krieg, Tod, Misshandlung und der Unterdrückung von Frauen ist. Das Lesen dieser Geschichte ist mir wirklich schwergefallen, da ich oft das Gefühl hatte ein Stein liegt auf meiner Brust. Gleichzeitig hat mich die Geschichte oft sehr wütend gemacht. Wie alleingelassen sich diese Frauen in ihrem eigenen Land und ihren eigenen vier Wänden gefühlt haben. Umso schöner, dass sie wenigstens Unterstützung beieinander gefunden haben. Diese Geschichte ist vor allem zu bedrückend, da sich in all der Zeit nichts geändert hat und man beim Lesen weiß, dass die Geschichte nicht gut enden kann, wenn man sich die Zustände in Afghanistan ansieht. Ich leide mit allen Frauen auf dieser Welt, die jeden Tag solchen Grausamkeiten ausgesetzt sind. 

  2. Cover des Buches Die Liebe deines Lebens (ISBN: 9783492320481)
    Cecelia Ahern

    Die Liebe deines Lebens

    (836)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Um Adam davon abzuhalten, von einer Brücke zu springen, geht Christine mit ihm einen Deal ein: Bis zu seinem 35. Geburtstag in zwei Wochen beweist sie ihm, dass es sich lohnt, am Leben zu bleiben. Mithilfe von zahlreichen Ratgebern und einem ausführlichen Krisenplan macht sich Christine an die Arbeit. Schon bald bemerkt sie, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie Adam wieder mit seiner Ex-Freundin Maria zusammenbringt. Und so probiert Christine alles erdenklich Mögliche, ignoriert dabei allerdings das sanfte Kribbeln in ihrem Bauch, wenn Adam bei ihr ist… 


    Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Diese goldene Brücke im Fordergrund zusammen mit dem nachtblauen Hintergrund. Einfach ein toller Kontrast. Einfach tausendmal als die Neuauflagen des PIPER Verlags.



    Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Christine erzählt. Der Einstieg in das Buch war wirklich stark. Man lernt Christine schon in wenigen Seiten kennen und dann kommt auch schon das Aufeinandertreffen mit ihr und Adam. Cecelia Ahern hat es geschafft, das Thema Selbstmord sehr behutsam, aber doch klar zu formulieren. So stark das Buch jedoch begonnen hat, umso schwach ging es weiter. Besonders der Mittelteil hatte seine Längen, teilweise passierte in einigen Kapiteln kaum was. Das Ende dagegen war zuckersüß. Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.



    Die Hauptfiguren: Christine ist eine junge Frau, welche kürzlich nach einem Jahr Ehe ihren Mann verlassen hat. Sie fühlt sich unglücklich und muss ihr Leben neu ausrichten. Sie hat eine Leidenschaft für Ratgeber gefunden, die ihr in den unterschiedlichsten Situationen helfen sollen. Christine hat kürzlich miterlebt wie jemand vor ihren Augen sich das Leben nehmen wollte, das hat sie stark traumatisiert. Als sie sieht, wie Adam versucht von der Brücke zu springen, versucht sie ihn aufzuhalten. Diesmal will sie alles richtig machen und ihm vom Leben überzeugen. Christine und Adam schließen einen Deal ab: Wenn Christine es schafft, Adam bis zu seinem Geburtstag vom Leben zu überzeugen bringt er sich nicht um. Aus Freundschaft wird irgendwann mehr, doch will Christine überhaupt eine Beziehung zu Jemanden aufbauen, der überhaupt nicht am Leben festhalten will?

    Adam ist ein junger Mann, welcher zutiefst verzweifelt ist. Seine Freundin hat ihn mit seinem besten Freund betrogen und zu allem Überfluss soll er das Familienunternehmen übernehmen, obwohl er darin nicht seine Zukunft sieht. Doch dir Firma an seinen egoistischen Cousin zu übergeben kommt für ihn auch nicht infrage. Adam ist verzweifelt und seine Begegnung mit Christine chaotisch. Adam findet Christines Lebensweisheiten nervig und kann sie nicht ernst nehmen. Aber mit der Zeit freundet er sich mit ihr an und muss sich fragen, ob er wirklich seine Freundin zurückerobern möchte und wo seine Prioritäten im Leben liegen. Lernt Adam wieder das Leben zu lieben?



    Endfazit: Vor vielen Jahren habe ich "Die Liebe deines Lebens" gelesen und wusste noch von damals, dass das Setting etwas ganz Besonderes ist. Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Themen wie Depression, Selbstmord, Verlustängste, Selbstfindung und noch vielem mehr werden hier behutsam aber toll aufgearbeitet. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen, aber besonders im Mittelteil hat sich das Buch in seinen Längen verloren. Christine und Adam sind großartige Protagonisten, welche Beide gewachsen sind. Eine Leseempfehlung meinerseits!

    Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, nicht nur, weil zwei Zeitstränge aufeinander zulaufen.

    Wer wirklich verstehen will, muss manchmal zurückblättern, manchmal mit geschlossenen Augen tief Luft holen.

    In diesem Buch geht es um Israel und Palästina .

    In diesem Roman wird Sensationsjagd und Faktentreue im Journalismus knallhart bloßgestellt.

    Hier wird über Flucht und Vertreibung, Ankommen und Abschied schonungslos berichtet.

    Dabei wird immer wieder klar Hass und Liebe passen in unsere beiden Herzkammern.

    Alles ist so weit weg und ganz nah, dass man manchmal einfach nur den Spiegel abhängen möchte.

    Wer Schätzing kennt, weiß, dass er es seinen Lesern nicht leicht macht. Hier präsentiert er ein Meisterstück. Nicht nur, dass man stets zwischen Zorn und Mitleid, Glauben und Staunen Schuld und Unschuld hin und hergerissen wird,, wie der Journalist selbst wird man immer wieder mitten ins Geschehen geworfen und manchmal auch kalt gestellt. Als wollte der Autor sagen, mach eine Denkpause. Dabei bin ich erschrocken,  wie lange ich diese Geschichte schon miterlebe und doch ratlos passiv bin.

    Mit diesen Familien habe ich gelacht und geweint, obwohl oder gerade weil die Sprache oft recht derb und ruppig ist und dann wieder ganz zart Sonnenuntergänge und Trauer sprachlich zelebriert wird.

    Danke für dieses aufregende Buch, dass einen anderen Titel verdient." Breaking News" ist wie ein Streifschuss  und trifft die Sache nicht

  4. Cover des Buches Mansfield Park (ISBN: 9783150204078)
    Jane Austen

    Mansfield Park

    (559)
    Aktuelle Rezension von: herr_hygge

    Als junges Mädchen wird Fanny Price in die Obhut ihrer Tante Lady Bertram und ihres Onkels Sir Thomas gegeben und nach Mansfield Park gebracht. Dort soll sie mit ihren Cousinen und Cousins aufwachsen. Doch das schüchterne Mädchen fühlt sich fremd und von ihren Verwandten nicht willkommen geheißen. Einzig ihr Cousin Edmund ist um Fannys Wohl besorgt. Mit der Zeit entwickelt sie tiefe Gefühle für ihn, aber ihre Zuneigung wird auf die Probe gestellt, als die Familie mit den Geschwistern Mary und Henry Crawford Bekanntschaft schließt …


    Leider hat „Mansfield Park“ meine Erwartungen nicht erfüllt. Auch wenn mich der Roman zu Beginn schnell gepackt hat, ließ meine Begeisterung ebenso schnell wieder nach. Viele der Handlungsstränge wirken auf mich in die Länge gezogen und langatmig, um nicht zu sagen fast langweilig. Gleichzeitig waren manche interessanten Begebenheiten, bei denen ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht hätte, nur knapp heruntergebrochen.


    Fanny Price wirkt im Vergleich zu anderen Austen-Heldinnen farblos und unauffällig. Ihre schüchterne und bedachte Art empfand ich zwar als sympathisch, und die Tatsache, dass sie trotz ihrer Umstände Willensstärke beweist und zu sich selbst steht, hat mir auch gut gefallen, aber etwas hat ihr gefehlt. Vielleicht etwas Esprit? Die übrigen Charaktere sind, typisch für Jane Austen, sehr stereotypisch gezeichnet. Bei jeder Figur wird ein Charakterzug besonders betont und bis zum Letzten „ausgeschlachtet“. Was mir bei den bisherigen Lektüren sehr gefallen hat, empfand ich bei diesem Buch als ermüdend. Die Gesellschaftskritik, die ich so sehr an Austen schätze, war zwar da, aber der gut pointierte Witz hat gänzlich gefehlt.


    Was ich dem Werk jedoch zugutehalten muss, ist die sprachliche Raffinesse und der wundervolle Ausdruck – wenn es auch etwas mehr Satire und Witz hätte vertragen können, waren doch gelungene Formulierungen dabei. Und es gab auch diesen einen kleinen Moment, in dem ich diesen Funken gespürt habe, bei dem ich dachte: Da ist die Jane Austen, die ich ins Herz geschlossen habe. Doch leider ist der Funke schneller erloschen, als er aufglimmte.

  5. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492957939)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

    (460)
    Aktuelle Rezension von: Pjero

    In einer Welt, die dem Schnellen huldigt, ist Sten Nadolnys Roman eine literarische Verneigung vor der Langsamkeit – nicht als Mangel, sondern als Gabe. Der historische John Franklin, langsam im Denken und Handeln, wird hier zur Projektionsfläche eines tiefer liegenden menschlichen Themas: das Recht, das Leben im eigenen Takt zu begreifen.

    Nadolny schreibt mit ruhiger Eleganz, unaufgeregt und doch durchdrungen von feiner Ironie und existenzieller Tiefe. Die Sprache spiegelt, was sie beschreibt: ein Dahinfließen jenseits des Getriebenseins, ein Lauschen auf den eigenen inneren Rhythmus. Franklin wird dabei zu einem Gegenbild der modernen Rastlosigkeit – und gerade deshalb zu einem Helden des Geistes.

    Ein Roman, der nicht laut sein muss, um lange nachzuhallen. Wer sich darauf einlässt, wird beschenkt: mit Gelassenheit, Erkenntnis – und dem Gefühl, dass Zeit nicht vergeht, sondern sich entfaltet.

  6. Cover des Buches Die Spiegelreisende 2 − Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458681991)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende 2 − Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

    (476)
    Aktuelle Rezension von: T_B_

    Die Fortsetzung der Spiegelreisenden-Reihe wirft immer mehr Fragen auf und hinterlässt zum Schluss eine Spur des nicht-Wissens.                        
    Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben die gleichen wie in Band 1, doch ich bin deutlich besser in den Lesefluss reingekommen, als in diesem. Die Geschichte mit den Entführungen bringt dem Buch etwas mehr Spannung und Ophelias Familie, die früher zum Pol kommt als geplant bringt eine große Priese Humor mit, selbst wenn ich fand, dass Ophelias Mutter, definitiv beabsichtig, aber trotzde, manchmal genervt hat. Generell empfinde ich das Buch als gelungene Fortsetzung. Die einzige Person, bei der ich nicht so recht wusste, was ich von ihr halten sollte, war Thorn. Zwischendurch hat er sich danebenbenommen und die Protagonistin will sich die ganze Zeit bei ihm entschuldigen und das wieder gut machen und nervt damit einfach, aber dann taucht wieder eine Information über ihn auf, sodaß man sie irgendwie wieder verstehen kann. Trotz dieser Nebensache bekommt das Buch von mir fünf Sterne, ich habe es extrem schnell weggelesen


  7. Cover des Buches Dein perfektes Jahr (ISBN: 9783404176205)
    Charlotte Lucas

    Dein perfektes Jahr

    (336)
    Aktuelle Rezension von: luckytimmi

    Jonathan findet am Morgen des 1.Januars bei seiner morgendlichen Joggingtour an seinem Fahrradlenker eine Tasche mit einem Kalender, der für das ganze Jahr mit Aufgaben ausgefüllt ist. Er versucht zuerst, den oder die Besitzer/in ausfindig zu machen und beschließt dann, den Kalender doch nicht im Fundbüro abzugeben, sondern die eine oder andere Aufgabe des Kalenders zu erfüllen.

    Gleichzeitig lernen wir Hannah kennen, deren Freund Simon plötzlich mit ihr Schluss machen will, obwohl er sie liebt. Außerdem macht sich Hannah mit ihrer besten Freundin Lisa gerade in Sachen Kinderbetreuung selbstständig.
    Um nicht zu viel zu verraten, wir begleiten die beiden dann durch das Jahr und erleben deren Höhen und Tiefen…

    Ich bin total begeistert von diesem Buch!!! Es vereint traurige, lustige und herzergreifende Momente so toll, ich kann das gar nicht richtig in Worten ausdrücken. Es hat irgendwie alles gepasst und war auch nicht allzu vorhersehbar. Ich bin sehr froh, dass ich das Buch von meinem etwas älteren SuB befreit habe und bin genauso traurig, dass das Buch schon zu Ende ist (obwohl es über 500 Seiten hat). Ein sehr schönes Buch mit einer tollen Idee, einem schönen Schreibstil und einem tollen Cover.

    Ich muss bald das andere Buch von der Autorin lesen, das noch auf mich wartet!

  8. Cover des Buches "Der Schwur des Alphas" (Rune Moon Wolves 1): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman (ISBN: B0CP3WQ65T)
    Lara Kalenborn

    "Der Schwur des Alphas" (Rune Moon Wolves 1): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Sonnie_liest

    Der Schwur des Alphas“ von Lara Kalenborn hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten sind spannend, vielschichtig und wachsen einem schnell ans Herz. Man fühlt mit ihnen, leidet mit ihnen und fiebert bei jeder Entscheidung mit.

    Besonders beeindruckt hat mich die bildhafte Schreibweise der Autorin. Die Szenen wirken lebendig und greifbar, sodass man völlig in die Geschichte eintauchen kann. Gleichzeitig ist die Handlung sehr gut durchdacht und entwickelt sich mit einem konstant starken Spannungsbogen weiter.

    Immer wieder gibt es Momente, die überraschen und neugierig machen und genau diese Mischung sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Für mich ein rundum gelungenes Leseerlebnis, das mich emotional abgeholt und bis zum Ende gefesselt hat. Eine klare Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Königskinder (ISBN: 9783446260092)
    Alex Capus

    Königskinder

    (178)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    ... Eigentlich gar nicht so schwer, da wir alle Geschichten lieben, ja, irgendwie von ihnen abhängig sind, besonders denjenigen, die einen guten Ausgang nehmen. Und hier gibt es gleich zwei von ihnen und beide enden so wie es sein soll ... 

    Die eine findet im Jetzt statt, die andere wird ermöglicht durch einen Ausrutscher im Schnee. Die beiden Protagonisten (Ehepaar) kommen mit ihrem Auto auf einer verschneiten (und gesperrten) Passstraße von selbiger ab und bleiben in der Folge im Schnee stecken. Alles halb so schlimm, könnte man meinen, da der Jaunpass, der das freiburgische Greyerzerland mit dem Simmental im Berner Oberland verbindet, ganzjährig fahrbereit gehalten wird. Man muss halt nur die Nacht überstehen, bis dann irgendwann der Schneepflug kommt …

    Da außerdem der Ehemann ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, dürfte es auch in dieser Hinsicht nur eine Frage der Zeit sein, bis Rettung naht. Allerdings sind beide etwas niggelig unterwegs. Und so ergibt sich im weiteren Verlauf nicht nur eine höchst amüsant zu lesende Dialogabfolge, die man kaum als Streit bezeichnen kann, sondern auch eine (erzählte) Liebesgeschichte, die, obwohl von mancherlei Hürden verbaut, doch so leichtfüßig daherkommt, dass man geneigt ist, sich einfach mal so hineinfallen zu lassen. Ohne große Anstrengung, ohne den Wunsch, das Größeres passiert.

    Obwohl doch so einiges in dieser anrührig erzählten Geschichte passiert. Neben der Französischen Revolution 1789 und der ersten Ballonfahrt durch die Brüder Montgolfier (etwas früher, 1783), bricht, ebenfalls 1783, ein Vulkan in Island aus, der nicht nur in Europa, sondern auf der gesamten nördlichen Halbkugel Missernten und damit einhergehende Hungersnöte zur Folge hat – und hier eine „aktuelle“ Zuschreibung erhält: „Nie hatte sich auf Erden, seit die Menschheit in Ostafrika aus einer Affenart hervorgegangen war, ein schlimmerer Fall von Luftverschmutzung ereignet.“   

    Doch in erster Linie ist es eine Liebesgeschichte zwischen einem sprachlich ungeübten Kuhhirten und einer Bauerstocher, die allerdings von ihrem Vater für eine bessere Partie vorgesehen ist. Es kommt, wie es kommen muss. Die „Berührungen“ arten etwas aus, der Hirt flieht zum Militär, was der Verbindung aber keinen Abbruch tut. Schließlich landet er (und etwas später auch seine Marie) im Versailler Schloss, um dort „Schweizer Kühe“ ihrer Bestimmung entsprechend zu versorgen. So ganz nebenbei bekommt man einen launig vermittelten Einblick in das Schlossleben zur Zeit Ludwig XVI.: „Der erste Eindruck, den Jakob vom Schloss hat, ist der eines überwältigenden Gestanks; ein unfassbar scharfer, stechender unerträglicher beißender Ammoniakgeruch, ein Brodem der Verwesung, Moder, Schweinestall und Menschenlatrine – Schloss Versailles stinkt aufs Land hinaus wie ein gigantisches Scheißhaus. Das liegt daran, dass es ein gigantisches Scheißhaus ist. Für die fünftausend Bewohner des Schlosses gibt es nur vier spülbare Klosetts, von denen zwei seit Jahrzehnten außer Betrieb sind und ein drittes für die königliche Familie reserviert ist […].“ Das mag zu Einstimmung und für einen ersten Eindruck reichen.

    Eine Geschichte wie ein laues Sommerlüftchen – und genauso sollte man sie genießen.

    (.9.7.2024)

  10. Cover des Buches Golden Seoul Days (ISBN: 9783736316799)
    Kara Atkin

    Golden Seoul Days

    (103)
    Aktuelle Rezension von: CellyP_1864

    „Golden Seoul Days“ knüpft direkt an die Geschichte aus Band 1 an und beginnt mit einem Zeitsprung von drei Jahren. Jade kehrt nach Südkorea zurück und wird dabei erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

    Die Liebesgeschichte zwischen Jade und Hyun-Joon ist zwar ein wichtiger Teil der Handlung, steht für mich aber nicht im Vordergrund. Besonders gefallen hat mir, wie einfühlsam Themen wie Verlust, Schuld, psychische Gesundheit, familiäre Erwartungen und Vergebung aufgegriffen werden. Die Charaktere wirken authentisch, haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und entwickeln sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter.

    Die Story hat mich emotional definitiv erreicht. Es gab einige Momente, die mir sehr nahegegangen sind und zum Nachdenken angeregt haben. Gleichzeitig hat mir die Atmosphäre rund um Seoul wieder richtig gut gefallen. Man bekommt nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch Einblicke in familiäre Erwartungen, Träume und den Druck, den gesellschaftliche Vorstellungen auf junge Menschen ausüben können. Gerade die sensible Auseinandersetzung mit einem schwierigen und leider sehr verbreiteten Thema fand ich besonders gelungen.

    Die Geschichte zeigt, dass Liebe allein nicht alle Wunden heilen kann und dass es manchmal Mut braucht, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen und Hilfe anzunehmen.

    Für mich ein tiefgründiger und berührender Roman, der deutlich mehr bietet als eine reine Romance.

    Ein gelungenes Finale!

  11. Cover des Buches Die Hoffnung der Marienkäfer (ISBN: 9783596706259)
    Patricia Koelle

    Die Hoffnung der Marienkäfer

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Hoffnung der Marienkäfer von Patricia Koelle

    Leonie ist eine Erfolgreiche Frau. Ihr Leben besteht aus Geldverdienen. Bis sie eines Tages nicht mehr kann. Ihr Körper sagt halt so nicht. Beim Kuraufenthalt lernt sie das Handweben kennen und lieben. Eine Leidenschaft die tief im Inneren schlummerte und jetzt rauskommen darf. Sie merkt so kann es nicht weitergehen mit ihr. Und sucht sich ein Haus mit Garten. Diesen wollte sie schon immer. Sie wird fündig beim Haus Glyneck. Oder hat das Haus sie gefunden. 

    Zeitgleich macht sich Kaia an ihre Bachelorarbeit. Ihre Freundin stellt ihr das Haus Rapakiwi mit seinem wunderschönen verwilderten Garten zu Verfügung. Sie soll dort die Arbeit schreiben und ein wenig zum Rechten schauen. Die Freundin hat das Haus kürzlich geerbt und weiss noch nicht recht, was sie damit will. Kaia entdeckt, dass ihr die Gartenarbeit sehr guttut. Und die Arbeit rückt immer mehr in den Hintergrund.

    Eine wunderschöne Geschichte über 2 Frauen die ihre Passion finden dürfen.

  12. Cover des Buches At your side: Emma & Jaxon: Roman | Philadelphia-Love-Storys, Band 1 – Nur sie kann ihm zeigen, wie mächtig Liebe ist (ISBN: B0BX6GJ7DJ)
    Nina Bilinszki

    At your side: Emma & Jaxon: Roman | Philadelphia-Love-Storys, Band 1 – Nur sie kann ihm zeigen, wie mächtig Liebe ist

    (50)
    Aktuelle Rezension von: MelaM

    Dieses Buch gehört zu den Büchern, die mir lange im Gedächtnis geblieben sind.  Ich war auch lange nicht im Stande meine Gefühle zu diesen Buch in Worte zu fassen. Eigentlich geht es mir noch immer so.

    Nina Bilinszki hat einen wundervollen Schreibstil.  Mit Emma und Jaxon hat sie mir ein wenig das Herz gebrochen.  Das Buch war so spannend und voller Liebe. 

    Mir bleibt wirklich nichts anderes zu sagen als: Lest dieses Buch.

    Auf mich wartet definitiv Band 2. Auch wenn ich etwas Angst habe, dass es nicht an dieses Buch rankommt.

  13. Cover des Buches Walnussdonner (ISBN: B074V9HV4D)
    Cosima Thomas

    Walnussdonner

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden
    VON DER UNMÖGLICHKEIT DER LIEBE...

    Der Roman beginnt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, und die Menschen und Ereignisse werden noch von dem Grauen überschattet. Mit 21 Jahren gerade volljährig, sucht Mathilda, die ihre Eltern bei einem Bombenangriff verloren hat und danach bisher im Waisenhaus lebte, händeringend ein preiswertes Zimmer. Sie hält sich mehr schlecht als recht mit zwei Jobs über Wasser, macht gleichzeitig eine Ausbildung zur Lehrerin und hat kaum genug Geld zum Überleben.

    Ihre Freundin Margot hat eine Idee, die sie Mathilda jedoch nur zögerlich unterbreitet. Margot hat einen Bruder, der in seinem Haus ein kleines Zimmer vermietet - doch so einfach gestaltet sich die Situation nicht. Theo wurde 1944 schwer verwundet und ist seither blind. Schwer traumatisiert, lebt er seit seiner Verwundung im Haus seiner verstorbenen Eltern und ist nicht in der Lage, dieses auch nur für einen Schritt zu verlassen. Der Kriegsversehrte lebt mit den Gespenstern des Krieges, eingeschlossen in seinem Kopf, und wartet auf den Tod. Er bevorzugt die Einsamkeit und erträgt Gesellschaft nur schwer - und bislang hat er alle Mieter des kleinen Zimmers nach kurzer Zeit vergrault. Doch es gibt keine Alternative, alles andere ist für Mathilda nicht bezahlbar, und so zieht sie tatsächlich in Theos Haus. Doch zunächst bekommt sie ihn gar nicht zu Gesicht...


    "Wenn sie abends in der Dunkelheit in ihrem Bett lag, dachte sie manchmal daran, dass Theo tagein, tagaus so lebte. Dunkelheit und relative Stille. Einsam und irgendwie zurückgelassen. Ähnlich wie sie selbst, nur dass Mathildas Einsamkeit endlich war und sie sich mit dem Gedanken, zurückgelassen worden zu sein, arrangiert hatte. Sie hatte weitergemacht, Theo war stehen geblieben, mit dem Rücken zur Wand, und traute sich nicht weiterzulaufen. Weil das Grauen, das er durchlebt hatte, zu tief in seiner Seele verankert war."


    Theo wird durch seine inzwischen verheiratete Schwester versorgt, doch ist dies durch ihre Schwangerschaft irgendwann nicht mehr möglich. Mathilda springt ein, so gut sie kann, doch es soll noch Wochen dauern, bevor Theo sie in seine Wohnung lässt. Trotz seiner Widerstände beginnen sich die beiden zu arrangieren, und Mathilda lässt sich auch durch Theos Kratzbürstigkeit nicht abschrecken. Die Tage sind ausgefüllt mit Arbeit und Lernen, und ganz allmählich beginnt aus der Pflichterfüllung und dem Mitleid Theo gegenüber eine echte Zuneigung zu werden, die sich Mathilda anfangs selbst nicht einzugestehen wagt. Durch Mathildas respektvolle aber unerschrockene Art holt sie Theo ganz allmählich aus seinem Schneckenhaus heraus. Sie bevormundet ihn nicht, lässt ihm sein Tempo, wendet sich aber auch nicht von ihm ab, egal wie er sich verhält.

    Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine Routine zwischen den beiden, Veränderungen geschehen nur zögerlich und schrittweise, doch die Zuneigung wächst. Einseitig, wie Mathilda lange glaubt, doch ist Theo, der jede Nacht den Krieg erneut durchlebt und der durch das herbstliche Herabprasseln der Walnüsse auf das Blechdach des Schuppens in Todesangst versetzt wird, überhaupt in der Lage zu lieben? Mathilda beschließt, sich mit dem zufrieden zu geben, was eben möglich ist, und was sie genau weiß ist, dass sie die Nähe zu Theo braucht. Dieser ermutigt Mathilda immer wieder, sich einen Mann zu suchen und dann ihren Lebenstraum zu verwirklichen und Kinder zu bekommen doch die junge Frau ist stur. Sie weiß, wen sie liebt, und mit weniger kann sie sich einfach nicht zufrieden geben. Aber wird es für Theo einen Weg in die Zukunft geben?


    "'Interessiert Sie das wirklich, was ich davon halte?' - 'Nicht im Geringsten', antwortete Mathilda fröhlich. 'Ich habe heute Morgen die Zeitung von gestern von den Nachbarn abgestaubt. Ich lese Ihnen was vor.' - 'Großartig', sagte Theo freudlos und schloss das Fenster. Mathilda lachte leise in sich hinein. Theo war ein Griesgram, trotz allem hatte sie einen Narren an ihm gefressen. Sie wusste gar nicht genau, warum, aber sie mochte ihn wirklich gerne."


    Cosima Thomas hat hier eine langsame Erzählweise gewählt, was mir über weite Strecken sehr gut gefallen hat. Die Charaktere werden auf diese Weise behutsam immer vertrauter, und man erhält so einen guten Einblick in die damaligen Zustände - alles wirkt überaus authentisch. Gesellschaftlich-politische Zusammenhänge (das Lehrerinnenzölibat, die Strafbarkeit von Ehebruch u.v.m.) finden hier ebenso Eingang wie die zahlreichen sichtbaren wie unsichtbaren Verwundungen durch den Krieg. Während Mathilda und Theo im Laufe der Erzählung immer älter werden, spaziert der Leser sozusagen nebenher durch die Nachkriegszeit und die Wirtschaftswunderjahre, durch die wilden sechziger Jahre und die Musik von Elvis, Frank Sinatra und Hildegard Knef und tanzt dazu mit den beiden, die nicht zueinander finden können, durchs beengte Wohnzimmer...
     
    Ein Satz aus dem Klappentext hat mir sehr gefallen: 'Gemeinsam leben sie ein halbes Leben, Theo im Krieg, Mathilda im Frieden.' Doch als Leser wünscht man sich für die beiden auf Dauer ein ganzes Leben. Die zwischenzeitliche Ungeduld und Frustration von Mathilda wird zunehmend auch zu der des Lesers - zumindest war das so bei mir. Etwa ab der Hälfte des Buches war ich zunehmend fassungslos, wie die Jahre der beiden vorbeiflogen, ohne dass sich tatsächlich etwas Gravierendes veränderte. Für mich war das irgendwann überstrapaziert und teilweise nicht mehr vorstellbar, aber Cosima Thomas ließ sich in ihrem Erzähltempo nicht beirren - sie blieb trotz flüssigen Schreibstils konsequent in der besonderen Situation der beiden Hauptcharaktere.

    Wie der Roman endete, wird hier natürlich nicht verraten, aber das Nachwort sei noch einmal lobend erwähnt. Hier erklärt die Autorin, wie sie auf das Thema kam und wieviele 'echte Vorbilder' in die Erzählung eingeflossen sind. So viel sei verraten: den Walnussbaum beispielsweise gab es wirklich.

    Ein eindringliches Portrait der Nachkriegszeit - Kriegstrauma vs. Liebe: eine Geduldsprobe! Atmosphärisch gelungen, authentisch geschildert, und in jedem Fall ein besonderes Leseerlebnis...


    © Parden
  14. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  15. Cover des Buches Homerun zu dir (Baseball Love 7) (ISBN: B09X358YGY)
    Saskia Louis

    Homerun zu dir (Baseball Love 7)

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Tine04

    Nach dem miesem Cliffhanger im letzten Band, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Jake muss Sozialsstunden im Kindergarten leisten. Das konnte nur gut werden. Wir haben einiges über Jake und seine Vergangenheit und seine Verbindung zu Cole erfahren, was ich nicht vermutet hätte. Liv ist der perfekte Gegenpol zu Jake in der Geschichte. 

  16. Cover des Buches Freihändig (ISBN: 9783765543258)
    Nick Vujicic

    Freihändig

    (14)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Nick Vujicic wurde 1982 ohne Arme und Beine geboren. Trotz seiner Behinderung versuchte er schon als Kind alle Hürden und Hindernisse zu überwinden. Mit Hilfe seiner Stirn und einem kleinen Fuß am Rumpf, lernte er sich fortzubewegen, aufzusetzen und vieles mehr. Trotzdem zweifelte er oft an Gott, und fragte sich wieso er nicht mit einem vollständigen Körper geboren werden konnte. Als Kind wollte er sich selbst umbringen, aber der Gedanke an seine Eltern hielt ihn davon ab.

    Durch den Glauben an Gott konnte er schließlich das Positive an seinem außergewöhnlichen Lebensweg sehen. Inzwischen ist er glücklich verheiratet, Vater von vier Kindern, und auf der ganzen Welt als Motivationstrainer unterwegs.

    In diesem Buch geht Nick Vujicic auf wichtige Lebensthemen ein. Es sind Themen und Fragen, die immer wieder im Gespräch mit seinen Zuhörern auftauchen. In jedem der zehn Kapitel geht es um ein anderes Thema. Der Autorbeschreibt gegenwärtige Trends, greift Statistiken auf, berichtet von den Erfahrungen vieler Menschen, denen er begegnet ist, und gibt bei jedem Thema eine positive, motivierende Antwort. Die einzelnen Kapitel erinnern an Vorträge zu den jeweiligen Themen. 

    Diese Themen sind:
    1. Lebenssinn
    2. Krisen
    3. Liebe und Partnerschaft
    4. Beruf und Lebensbestimmung
    5. Beeinträchtigungen, Krankheit und Leid
    6. Selbstzerstörerisches Verhalten und Selbstmord
    7. Mobbing und Einsatz für Benachteiligte
    8. Loslassen und Hingabe
    9. Gutes tun und einen Beitrag leisten
    10. Lebensbilanz

    Mit Humor und vielen Beispielen ist der Schreibstil dieses Buchs sehr ansprechend und gut lesbar. Vor allem jüngere Leser werden von den beschriebenen Erfahrungen profitieren. Seine Krankheit und Beeinträchtigungen erwähnt er eher am Rande. Er berichtet von Menschen, die nach einer Begegnung mit ihm oder nach seinen Vorträgen neuen Lebensmut schöpfen, und an manchen Stellen scheint es vielleicht ein bisschen zu sehr um ihn und um seine Organisation zu gehen. Auf der anderen Seite erzählt er auch sehr offen und ehrlich über die dunklen Zeiten in seinem Leben, über Krisen, Zweifel und Scheitern. Besonders schön zu lesen ist seine Liebesgeschichte - wie er die Liebe seines Lebens gefunden hat.

    Ein motivierendes Buch, gefüllt mit einer ganzen Menge Lebenserfahrung und vielen guten und motivierenden Ratschlägen!

  17. Cover des Buches As It Was (ISBN: 9783910653436)
    Mimi Kylling

    As It Was

    (13)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Auch wenn Nash gefeierter Rockstar ist, beherrschen Ängste sein Leben. Komplett mit seiner neugeborenen Tochter überfordert, kommt Hazel wie gerufen. Doch eigentlich hat sie gar keine Zeit, um ihn zu unterstützen, sondern muss ihr eigenes Leben in den Griff bekommen.
    .
    Hazel ist eine absolut großartige Protagonistin, ist wahnsinnig aufopferungsvoll für ihre Familie und gleichzeitig total stur, wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen. Nach dem heftigen Einstieg in das Buch konnte ich gar nicht anders, als unglaublich Mitleid mit Nash zu haben. Er wurde vom Schicksal wirklich stark gebeutelt. Umso perfekter ergänzen sich Hazel und Nash, da sie einander wunderbar helfen können, ihre Probleme zu schultern. Besonders Nashs Beziehung zu Hazels Sohn ist großartig. Und die Haushälterin darf ich natürlich nicht vergessen, sie war wirklich toll. Die Handlung ist wahnsinnig spannend und bewegend, es ist mir schwer gefallen, Pausen beim Lesen zu machen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende des Buches hat mir echt gut gefallen, aber ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass Hazels Familie noch angekrochen kommt. Und dass der Manager richtig übel auf den Deckel bekommt, aber ich bin auch ein bisschen rachsüchtig. Der Schreibstil war toll zu lesen.

  18. Cover des Buches Alles, außer Plan: Von Heldenmomenten und Glaubenskrisen auf Gottes Umwegen (ISBN: 9783417268553)
    Jule Pflug

    Alles, außer Plan: Von Heldenmomenten und Glaubenskrisen auf Gottes Umwegen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Maerchentraum
    Cover:
    Mir gefallen das Cover und die Aufmachung des Buches sehr gut. Das Bild passt auch sehr gut zum Inhalt, wie ich finde. :)

    Inhalt:
    Der Schreibstil gefällt mir im Großen und Ganzen gut, manchmal ist es mir nur etwas zu „modern“. Dazu passend mochte ich es auch nicht so gerne, dass gelegentlich die Volxbibel zitiert wurde. Ich mag diese moderne Sprache nicht und finde, dass es die Aussagen der Bibel schmälert. Für mich sind diese dann schwer ernst zu nehmen. Im Allgemeinen fand ich die zitierten Bibelstellen allerdings sehr gut. :)

    Die Innengestaltung des Buches finde ich auch super. Die Schriftarten, Bilder, Aufmachung; alles sehr ansprechend. :)

    Ansonsten muss ich sagen, dass mir das Buch inhaltlich wirklich gut gefallen hat. Die Autorin erzählt von ihrem Leben und gibt in Bezug zu ihrer Biografie und ihrer eigenen Reflexion tolle Tipps. Die Inhalte sind super aufeinander aufgebaut und es liest sich einfach toll. Vor allem, da die biografischen und die „fachlichen“ bzw. eher reflexiven Inhalte total gut aufeinander abgestimmt sind. Was mir besonders gut gefallen hat sind eben auch genau diese (sich selbst) reflektierenden Teile. Man merkt, dass nicht nur versucht wird eine Sichtweise zu vermitteln, sondern es werden auch andere Möglichkeiten aufgezeigt - Gott wirkt schließlich auch unterschiedlich. 

    Was mir außerdem gut gefallen hat, waren die Tipps, die gegeben werden. Hier gab es auch mal neue Impulse und Hinweise, die ich so manchmal gar nicht wirklich in Bezug zu Gott gesetzt hätte (z. B. bei dem Anblick eines Zeitschriftenbildes, aufgrund eines Impulses, über sich und wie eine Antwort von Gott aussehen könnte, nachzudenken). Somit hilft die Autorin auch hier, sensibilisierter für die Antworten Gottes zu werden. Überhaupt helfen die Tipps, sich selber und die Situationen besser zu reflektieren und Gott dabei mit einzubeziehen. Konkrete biografische Beispiele im gesamten Buch runden das Ganze nochmal toll ab und helfen dabei die Inhalte praktisch umzusetzen.

    Fazit:
    Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die reflektierte Art der Autorin und die Ehrlichkeit in Bezug zu sich selbst helfen zudem auch, Themen, bei denen man vielleicht den Finger in eine Wunde legt und somit unangenehme Dinge ausspricht, trotzdem positiv und reflektierend aufzunehmen.

    Toll waren auch die Bibelstellen, die Tipps mit tollen Impulsen und die allgemeine reflektierte Art, in denen nicht nur eine Sichtweise vermittelt wird, sondern deutlich wird, wie unterschiedlich Gott wirken kann – in unterschiedlichen Situationen/Etappen unseres Lebens. Und vor allem, dass er dabei immer bei uns ist. :)
  19. Cover des Buches Ein irisches Cottage zum Verlieben (ISBN: B09VT1CSPC)
    Jo Jonson

    Ein irisches Cottage zum Verlieben

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Gosulino

    Tamara überredet ihren Freund Simon zu einem Urlaub im schönen Irland, um ihre Liebe und Beziehung aufzufrischen. Leider geht der Schuss nach hinten los, Tamara löst die Beziehung, was Simon nicht wirklich ernst nimmt, ihn aber dennoch zur Abreise bewegt. 

    Im Cottage ihres Vermieters Henrick will Tamara ihr Leben neu sortieren und über einen Neuanfang nachdenken. Mit jedem Tag, den sie auf der Insel verbringt, schleicht sich diese mehr in ihr Herz und ebenfalls Henrick, zu dem sie von Anfang an eine ganz besondere Verbindung gespürt hat. Aber es ist nicht so einfach, das alte Leben zurückzulassen, alle Brücken abzubrechen. Auch wenn Henrick ihre Zuneigung erwidert und ihr allen Freiraum gibt. Trotzdem ist Tamara innerlich zerrissen und weiß nicht, wie eine Zukunft mit Henrick aussehen könnte. Wird es diese überhaupt geben können?

    Mir hat der Irlandroman von Jo Jonson sehr gut gefallen. Die Gewissheit, den Mann fürs Leben gefunden zu haben und die innere Zerrissenheit Tamaras, wie es gehen könnte, sein Heimatland, Familie, Freunde, Arbeit, hinter sich zu lassen für einen kompletten Neuanfang. Das hat die Autorin wirklich sehr gut transportiert. Das Setting in Irland, diese rauhe Landschaft, das Leben der Menschen, vor allem Henrick, der mit ganzem Herzen an die Dinge rangeht, tiefverwurzelt mit dem Land und den Menschen dort. Auch die Nebenfiguren waren alle sehr schön gezeichnet, selbst Simon und Tamaras Mutter, die nicht verstehen können, was in ihr vorgeht. 

    Ein Wohlfühlroman auf der einen Seite, aber auch ein Roman, der zum Nachdenken anregt und der sehr emotional die Gefühle der Protagonisten transportiert. Ich konnte mich sehr gut in Tamara hineinversetzen, was auch dem schönen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. 

    Ich vergebe sehr gerne alle Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches Robert will Jetzt! (ISBN: 9783451713866)
  21. Cover des Buches The Unremembered (ISBN: 9780765364692)
    Peter Orullian

    The Unremembered

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Peter Orullian hasst Klappentexte. Seiner Ansicht nach führt der Versuch, eine Geschichte zusammenzufassen, nur dazu, dass ihr Kern verkannt wird. Er selbst verlässt sich nicht auf die Inhaltsangaben auf den Rückseiten von Büchern, sondern liest grundsätzlich einfach die erste Seite. Dennoch sieht der Autor ein, dass sie ein notwendiges Übel sind. Deshalb existiert der Klappentext seines High Fantasy – Romans „The Unremembered“, Auftakt der Reihe „Vault of Heaven“, in mehreren Varianten. Ich habe gleich drei gefunden. Was Peter Orullian wohl von einer vierten – meiner Version – halten würde?

    Als Aeshau Vaal vom Rat der Schöpfer geschaffen wurde, strebten sie Balance an. Doch einer der ihren kümmerte sich nicht um das sensible Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Er verdarb seine Schöpfung, bevölkerte Aeshau Vaal mit scheußlichen Kreaturen, die Blut und Tod verbreiteten. Der Rat bestrafte ihn mit dem Fluch der Stille und verbannte ihn in den Born, getrennt von der übrigen Schöpfung.
    Der junge Jägersmann Tahn liebt die alten Legenden, glaubte allerdings nie, dass sie wahr sein könnten. Bis zu dem Tag, an dem er im Wald einem Velle begegnet, einem stilletreuen Magier, der die Energie der Welt missbraucht. Von Furcht überwältigt flieht Tahn – doch seinem Schicksal kann er nicht entkommen. Der schützende Schleier zum Born schwindet. Der Stille regt sich in seinen Ketten. Begleitet von seinem besten Freund Sutter, seiner Schwester Wendra, dem Gelehrten Braethen, der Fern Mira und dem Sheason Vendanj zieht Tahn aus, um den Vormarsch der Stilletreuen aufzuhalten, denn nur er besitzt die Macht, Aeshau Vaal zu retten. Leider bleibt ihre Mission nicht unbemerkt und schon bald wird Tahn vom Jäger zum Gejagten…

    Peter Orullian behauptet also, Klappentexte zu hassen. Die bösartige kleine Stimme in meinem Kopf fragt sich, ob er diese Meinung erst entwickelte, als eine Inhaltsangabe für „The Unremembered“ entworfen werden musste. Dieses Buch lässt sich unmöglich zusammenfassen, das musste ich selbst auf die harte Tour feststellen. Meine Variante eines Klappentextes ist definitiv unvollständig, das gebe ich freimütig zu. „The Unremembered“ platzt aus allen Nähten. Ich beziehe mich dabei nicht auf die Seitenanzahl, die sicherlich im oberen Bereich angesiedelt ist. Nein, ich meine den Inhalt an sich. Ich hatte mit dem Reihenauftakt von „Vault of Heaven“ keine schöne Leseerfahrung, denn dieser ist so unglaublich vollgestopft, dass bei mir sehr wenig hängen blieb und ich die Lektüre als extrem anstrengend und schwerfällig empfand. Ich habe allein etwa 300 Seiten gebraucht, um überhaupt reinzukommen, was viel zu lange ist. Da ich reichlich Erfahrung mit High Fantasy habe, bin ich eine ausdauernde Leserin und lasse mich normalerweise von einem behäbigen Einstieg nicht ins Bockshorn jagen, aber dieses Ausmaß an Geduld kann wirklich niemand erwarten. Das Problem bestand nicht darin, dass sich die Handlung zu langsam entwickeln würde, sondern, dass ich einfach nicht verstand, was Orullian mir da aufzutischen versuchte. In diversen Interviews erklärte er, er wollte die klassischen HF-Motive wie Heldenreise und Quest, die sich in „The Unremembered“ mühelos ausfindig machen lassen, neu erfinden, um seine Leser_innen an völlig unbekannte Orte zu führen, die seine unverkennbare Handschrift tragen. Ein nobles Anliegen, das in meinem Fall leider gründlich misslang, weil sein Worldbuilding zu verflixt kompliziert ist, um es beiläufig einfließen zu lassen und die Handlung meiner Meinung nach ein undurchschaubares Dickicht nicht nachvollziehbarer Motivationen darstellt. Ich kann es nicht leiden, wenn man mir nicht verrät, warum Figuren dieses oder jenes tun müssen. Eine Weile ertrage ich Geheimniskrämerei, doch irgendwann müssen die Karten auf den Tisch. In „The Unremembered“ habe ich bis zum Ende nicht kapiert, was die Stilletreuen von dem Protagonisten Tahn wollen und wieso sie ihn verfolgen. Ich habe auch nicht ergründen können, was der junge Jäger eigentlich unternehmen soll, um Aeshau Vaal zu retten. Es frustrierte mich, dass Tahn von dem Magier, pardon, Sheason Vendanj keine Antworten erhält, obwohl er ihn oft genug fragt. Ich mochte seine Schwester Wendra nicht, die ärgerlicherweise auf ihre Mutterrolle reduziert ist. Ich konnte mir die Stilletreuen nicht vorstellen. All die originellen Ideen, die Orullian mir präsentierte, prallten effektlos an mir ab, weil ich mich in der Geschichte nicht zurechtfand. Es ist ja sehr löblich, dass der Autor Kreativität forcierte – unglücklicherweise hinderte mich diese allerdings daran, zu durchschauen, welche Reise er für mich und die Figuren vorsah.

    Das ist es nicht wert. Trotz aller Hochachtung, die ich Peter Orullian entgegenbringe, weil Originalität seine oberste Priorität war, bereitete mir „The Unremembered“ zu wenig Lesespaß, um die Reihe „Vault of Heaven“ weiterzuverfolgen, die durch zahlreiche Kurzgeschichten ohnehin recht unübersichtlich gestaltet ist. Das Buch erschöpfte mich. Ich konnte das komplexe Weltendesign nicht mit der undurchsichtigen Handlung in Einklang bringen. Ich weiß, dass Orullian die Etablierung von Aeshau Vaal natürlich und langsam am Rande vornehmen wollte, ohne allzu offensichtliche Geschichtsstunden zu involvieren, aber meiner Ansicht nach kam ihm dabei die Nachvollziehbarkeit abhanden. Ich glaube außerdem, dass „The Unremembered“ von einem geringeren Umfang profitiert hätte. Kürzere Episoden, leichter verdauliche Handlungsabschnitte, mit anschaulichen Informationen zum Worldbuilding angereichert, hätten die Geschichte meinem Empfinden nach besser transportiert. Der erste Band musste kein 900-Seiten-Wälzer sein. Indem Orullian auf diese Länge bestand, opferte er die Eingängigkeit seines Reihenauftakts und verlor mich weit bevor die Handlung Fahrt aufnahm. Ich bin nicht bereit, mir das noch einmal anzutun und verabschiede mich hiermit aus Aeshau Vaal.

  22. Cover des Buches Martha will sterben. Life is a Story - story.one (ISBN: 9783710861345)
    J. R. Hill

    Martha will sterben. Life is a Story - story.one

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Irina_Kiauka

    „Martha will sterben, das ist beschlossene Sache“ – bis die Studentin Sam ihren Abschiedsbrief findet und mit ihr darüber sprechen möchte. Die beiden jungen Frauen schließen einen ungewöhnlichen Pakt: 3 Tage und 3 Verabredungen bekommt Sam, um Martha vom Leben zu überzeugen. 

    Der Autor bezeichnet seine Erzählung selbst als „dialektische Novelle“ – und das trifft den Nagel auf den Kopf. Martha und Sam diskutieren über den Sinn des Lebens, des Todes und alles dazwischen und darüber hinaus. Dabei wird an philosophischen Argumentationsketten sowie Bezügen zu berühmten Denkern wie Camus, Schopenhauer oder Kant nicht gespart. 

    Darin liegt eine der Stärken der Geschichte: Das höchstsensible Thema Suizid wird nicht aus medizinischer oder psychologischer Sicht, sondern aus philosophischer Perspektive aufgearbeitet. 

    Zuweilen erinnert das Gespräch der beiden an rotweingetränkte WG-Party-Gespräche zu Studierendenzeiten – leidenschaftliche Debatte und kluge Argumente kombiniert mit einem Hauch jugendlicher Arroganz und einem Schluck Tragik. 

    J.R. Hills Stil ist gleichzeitig bildreich und geradlinig, weshalb es den Leser*innen leichtfällt, der Geschichte trotz der teilweise komplexen Ausführungen zu folgen.  „Martha will sterben“ überzeugt mit einem klaren Plot, einem bis zum Ende durchgehaltenen Spannungsbogen und zwei facettenreichen Hauptfiguren. Große Leseempfehlung!

  23. Cover des Buches Mandala Malbuch Katzen: 50 kreative Katzen-Illustrationen zum Entdecken und Ausmalen für Kinder ab 8 Jahren I Tauche ein in die Welt der Samtpfoten und entfalte deine Kreativität. (ISBN: 9783986571061)
    Mickey Müller

    Mandala Malbuch Katzen: 50 kreative Katzen-Illustrationen zum Entdecken und Ausmalen für Kinder ab 8 Jahren I Tauche ein in die Welt der Samtpfoten und entfalte deine Kreativität.

    (8)
    Aktuelle Rezension von: krisan

    Nicht einfach nur ein Katzenmalbuch, sondern eins bei dem die Mystik der Haustiere durch die eigene Kreativität lebendig wird.

  24. Cover des Buches Wohin du mich auch führst (4) (ISBN: 9783957345370)
    Sharon Garlough Brown

    Wohin du mich auch führst (4)

    (19)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    Inhalt:
    Die Freundinnen Mara, Hannah und Charissa versuchen ihr Leben ohne ihre Freundin Meg weiterzuleben. Auch deren Tochter Becca muss mit dem Verlust schwer kämpfen und sich neu sortieren. Alle viert treten mit Angst und großem Respekt vor ihre Herausforderungen des alltäglichen Lebens und merken dabei, wie wichtig die Freundschaft untereinander ist.

    Cover:
    Das Cover unterscheidet sich kaum von denen der Vorgängerbände und man erkennt die Zugehörigkeit zur Reihe sofort wieder.

    Meine persönliche Meinung:
    Der letzte Teil dieser Reihe bildet einen stimmigen und runden Abschluss. Allerdings fand ich diesen Teil zeitweise langatmig und vorhersehbar. Schön zu sehen ist, wie die Frauen mit ihren Problemen kämpfen und diese auf unterschiedliche Weise meistern. Dabei vertiefen sie ihre Freundschaft untereinander und wachsen zusammen. Es verbindet sie vor allem der Glaube zu Gott. Die Reflexionsübungen sind so aufgebaut, dass man selbst auch diese biblischen Texte erforschen kann. Diese Reihe war eine alltagsgetreue Geschichte von vier Menschen, die Beziehungen bauen und mit allen Höhen und Tiefen des Lebens umgehen und neue Verhaltensweisen lernen.

    Fazit:
    Ein runder Abschluss der Reihe, wo man deutlich die Entwicklung der vier Frauen erkennen kann.

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