Bücher mit dem Tag "geek"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geek" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (590)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die notorisch schüchterne Olivia Holloway bittet ihren besten Freund Nate ihr Nachhilfe in Sachen flirten zu geben. Da Nate ein Meister in diesem Fach ist, sagt er natürlich nur zu gern zu. Doch was als Spiel beginnt wird für Olivia plötzlich zu einer ernsteren Angelegenheit. Das dumme ist nur, Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“. Genau das ist das Credo dieses Romans. Ist Nate impulsiv, draufgängerisch, selbstbewusst ist Olivia das absolute Gegenteil schüchtern, zurückhaltend, abwartend. Und genau darin liegt die Würze dieses Romans und wird meisterlich von der Autorin in Worte gefasst. Das wieder alte Bekannte ihren Auftritt haben versüßt dem Serienfan natürlich das Ganze noch. Ich kann nur sagen, es ist wieder eine tolles Buch geworden.

  2. Cover des Buches Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums (ISBN: 9783734850271)
    Sarvenaz Tash

    Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

     (100)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ein Buch, das mir vorallem wegen des wunderschönen Covers direkt aufgefallen ist. Es wird die ganze Zeit aus Grahams Sicht erzählt, der einen die eigenen Teenagergefühle wieder durchleben lässt. Trotzdem ist dieses Buch weniger eine Liebesgeschichte. Es geht mehr um ganz viele Comics, Zeichner, Superheldenfilme und auch Musik. Ein solides Jugendbuch, was aber vor allem Fans von Fanfictions und diejenigen ansprechen wird, die in ihrem Leben unbedingt einmal die ComicCon besuchen möchten.

  3. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  4. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  5. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (706)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Stellt euch vor in einer Welt zu leben, in dem ihr fast alles haben könnt, was ihr wollt. Ihr könnt aussehen wie ihr wollt, könntet zum Beispiel statt klein groß sein, statt Frau Mann oder statt schwarz weiß. Ihr könntet einem DMC 50 DeLorean fahren oder mit einem X-Wing ferne Galaxien entdecken. Ihr könntet wie die Helden eurer Lieblingsfilme leben. Auch wenn dies nicht die Realität wäre, sondern ein Videospiel, eine Simulation, würde das für euch einen Unterschied machen?

    In Ernerst Clines Roman Ready Player One ist dieses Szenario bereits Realität geworden. Der 2011 erschienenen Geschichte spielt in einer düsteren Zukunftswelt, in der die Zeit der billigen Energie vorbei ist. Der Klimawandel und die damit einhergehende Energiekrise hat die Menschheit von einer Zeit des Wohlstands wieder in die zurück versetzt, wo das Überleben regelrecht zu einem Kampf gibt. Nur eines gibt den Menschen Hoffnung, die OASIS (Ontologically Anthropocentric Sensory Immersive Simulation). Ein Videospiel, das alle Menschen miteinander verbindet. Längst ist jedoch mehr geworden als das. Es ist eine Zufluchtsstätte für die Menschen aus ihrer Realität. Dort gehen sie zur Schule, shoppen, arbeiten, Treffen ihre Freunde und können jemand anders sein. Nachdem der Erfinder der OASIS, James Halliday, tragischerweise verstirbt, startet er die größte Jagd der Welt, nämlich nach einem Easter Egg, das sie irgendwo in der OASIS versteckt sein soll und demjenigen, der es findet, Hallidays komplettes Erbe hinterlässt.

    2045 ist auch der 18-Jährige Wade Watts auf der Jagd nach dem Osterei. Seine Vater, der unbedingt wollte, dass der Name seines Sohnes alliterativ ist wie die der Superhelden und die Mutter, die mit Wade zusammen sein OASIS Konto erstellt hatte. Beide starben leider früh, weshalb Wade bei seiner Tante leben muss, meistens jedoch verbringt er die Zeit über in seinem Versteck, eingeloggt in die OASIS. Wade gelingt es schließlich den ersten Hinweis auf dem Weg zum Easter Egg zu knacken, womit er einen Wettlauf der Zeit beginnt, denn das Internetunternehmen IOI setzt alles daran, dass Easter Egg zu finden, um die Kontrolle der OASIS zu erlangen. Wenn auch mit schmutzigen und illegalen Mitteln. Wade muss nun kämpfen, um die Welt, die er liebt, zu beschützen.


    Tatsächlich habe ich den Film zu Ready Player One zuerst gesehen. Mit hat er schon sehr gut gefallen. Bildlich gesehen war er der Wahnsinn und mir gefiel die verschiedenen Anspielungen und Hommage an die Popkultur der 80er Jahre. Da schlägt das Nerdherz doch etwas höher. Ich hatte gehört, dass das Buch sehr anders zum Film sein soll und war deswegen gespannt es zu lesen und es hat mich ehrlich gesagt umgehauen.

    Klar, ich muss zugeben, dass die Handlung im Buch sehr unterschiedlich zum Film ist, doch im Gegensatz zu vielen Verfilmungen, stört mich das hier nicht im geringsten. Meiner Meinung nach funktioniert der Film, so wie er ist, sehr gut und das gleiche im Buch. Der Roman ist deutlich detailreicher in der der Beschreibung der Lebensumstände und daher auch etwas düsterer. Es schockiert ein, wenn man hört, dass Wade 6 Monate lang sein winziges Apartment nicht verlassen hat und quasi nur in der OASIS gelebt hat und fast wirkt es so, als wäre das echte Leben nur die Simulation und das gar nicht der richtige Wade Watts, sondern Parzival, sein Avatar, wäre seine wahre Identität. Doch im gleichen Gedankengang fand ich heraus, dass wir heutzutage in den sozialen Medien genau das gleiche machen. Die Anonymität im Netz schützt uns, gibt uns aber auch Möglichkeiten. Wer sieht schon so aus wie auf seinem Tinder-Profil, wessen Leben ist schon so perfekt wie auf Instagram und wie viele Stunden am Tag verbringen wir nicht auf TikTiok? Das Internet bietet Leuten, die nie ihr Zimmer verlassen haben Zugang zur ganzen Welt, schüchterne Menschen, denen es schwer fällt, Freunde zu finden, treffen plötzlich auf gleichgesinnte. Und nicht zuletzt ist es für unseres berufliches Leben immer wichtiger, wie viele Follower wir auf den sozialen Netzwerken haben.

    Diese Tendenz der Entwicklung ist rasant und finden schließlich in Ready Player One ihren Gipfelpunkt.

    Die OASIS ist zugleich Fluch als auch Segen für die Menschen und schließlich kämpfen Wade und seine Freunde am Ende, um sie zu beschützen. Denn obwohl man erst verstört ist von der Vorstellung sein ganzes Leben in einer virtuellen Realität zu verbringen, stellt sich die Frage, wie schlecht ist die OASIS wirklich und ist sie tatsächlich der Hauptschwachpunkt dieser Gesellschaft?

    Was mir an dem Roman ebenfalls so gut gefallen hat, ist, dass neben der so schrecklichen Zukunft, die Cline zeichnet, er auch vor allem und hauptsächlich mit seiner Geschichte ein Liebesbrief an alle Gamer und Nerds schreibt. Das ganze Buch über dreht es sich darum die Hinweise von Halliday mithilfe des Wissens der US-amerikanischen Popkultur der 80er Jahre zu entschlüsseln. In einem Atemzug tauchen Dungeons & Dragons, Star Wars und WarGame auf. Obwohl mein Wissen nicht längst so groß ist, wie das von Wade oder Art3mis ist, habe ich mich immer gefreut, wenn ich mal eine Anspielung verstanden habe und das verbindet einen unglaublich mit dem Buch und den Charakteren. 

    Es hat auch etwas tröstliches an sich, dass nach all den Jahren, die Menschen immer noch Begeisterung für Zurück in die Zukunft oder Blade Runner aufbringen. Dass sie immer noch die gleichen Videospiele spielen oder Filme schauen, obwohl ihre Technik und Qualität total veraltet ist. Und das ist etwas, von dem ich denken, was positiv aus dem Buch mitnehmen können. Dass sowas nicht einfach verschwinden wird, auch nicht, wenn unsere Welt total am Arsch ist. 

    Im Anschluss kann ich Ready Player One nur wirklich jedem ans Herz legen, der im inneren ein kleines Nerdherz schlagen hat. Aber natürlich auch jedem anderen und auch besonders der Generation, die in den 80ern aufgewachsen sind. Vielleicht werden Sie die Stirn runzeln, aber im Inneren werden Sie sich freuen, die Begeisterung von damals wieder zu erleben. 


    G A M E O V E R

  6. Cover des Buches Tomorrow & Tomorrow (ISBN: 9783453316485)
    Thomas Carl Sweterlitsch

    Tomorrow & Tomorrow

     (21)
    Aktuelle Rezension von: StefanEgeler

    Vorweg:

    Ich habe die englische Version gelesen. Da das Buch insgesamt eher anspruchsvoll ist, war das ein bisschen anstrengend, aber auch großartig. Lesern, die sich komplexere Literatur auf Englisch zutrauen, kann ich die englische Version gut empfehlen.

    Zur Story:

    John Dominic Blaxton, Protagonist und Ich-Erzähler, ist ein gescheiterter Literat. Er hätte wohl irgendwann in seiner Heimatstadt Pittsburgh, USA, einen unter Kennern gelobten kleinen Lyrik-Verlag gegründet, wenn nicht vorher ein Attentat mit einer Atombombe Pittsburgh vollständig ausgelöscht hätte.

    10 Jahre später ist Blaxtons Problem, dass er während des Attentats auf einer Konferenz in Florida war. Er hat überlebt. Seine schwangere Frau aber nicht, und mit ihr ist auch seine Energie für eigene Pläne verloschen. John ist ein gebrochener Mann.

    Die Vereinigten Staaten haben nach Pittsburg nicht nur eine Rechtsaußen-Schönheitskönigin zur Präsidentin gewählt, es wurden auch alle bekannten Daten zu Pittsburg und den damaligen Einwohnern in das „Archiv“ gesteckt, eine Art virtueller Konserve, die sich wie eine Mischung aus Second Life und der Matrix anfühlt. John prüft für Versicherungsfirmen (jetzt noch, 10 Jahre später!), ob während des Anschlags Gestorbene vielleicht vorher schon tot waren (dann müssten die Versicherungen nämlich die Lebensversicherung nicht auszahlen). John ist nicht besonders technikaffin, aber er ist gut darin, die letzten Sekunden Verstorbener zu rekonstruieren, solange er nicht zu seiner verstorbenen Frau abschweift. Als er aber bestimmte Fehler im Archiv entdeckt, die auf Hackerangriffe hindeuten, bringt ihn das bald ins Visier ganz realer Mordbuben. Stellt sich nur noch die Frage, ob John überhaupt leben will.

    Meinung:

    Thomas Sweterlitsch hat in seinem Buch einen intensiven und sehr coolen Ansatz gewählt. Der Roman zerfällt nämlich kunstvoll in drei Teile.

    Am Anfang der Geschichte folgt man als Leser dem selbstmitleidigen, drogensüchtigen Protagonisten, der mehrmals pro Textseite zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen Wechselt: Der Realität „10 Jahre danach“, seiner Frau zu verschiedenen Zeiten, dem Archiv an sich, und irgendwelcher Werbung, die ihm von seiner „Adware“ direkt ins Gehirn gespielt wird. Und der Punkt ist: Das geht auf. Ich musste immer wieder Seiten mehrmals lesen, aber jedesmal war mir danach klar: Ja, der Autor hat es ganz klar unterschieden. Dieser Charakter, John Dominic Blaxton, springt in seinem Kopf zwischen verschiedenen Ereignissen hin- und her. Der Autor hat das im Griff, verlangt dem Leser damit aber einiges ab. Dieser Roman ist kein Buch für die U-Bahn. Aber wenn man sich darauf einlässt, kann man ein tolles Puzzle zusammensetzen: Wie sieht die Realität aus, in der Blaxton lebt? Wie funktioniert das Archiv? Was ist diese Adware, von der er die ganze Zeit redet? Dieses Puzzlespiel und die intensive Beschreibung eines leidenden Mannes machen den ersten Teil der Geschichte zu einer unwahrscheinlich starken psychologischen Darstellung eines Cyperpunk-Drogensüchtigen.

    Etwa zur Hälfte des Buches kippt diese Darstellung dann in einen spannenden Near Future Thriller um, und zwar innerhalb von zwei Seiten. Ich meine damit nicht „jetzt wird es spannend und vorher war es ein bisschen öde“. Nein! Vorher war das Buch eine saubere, perfekt konstruierte psychologische Cyperpunk-Geschichte, dann kommen zwei Seiten Text, und danach ist die Geschichte ein sauberer, perfekt konstruierter Thriller. Ich habe sowas noch nie gesehen. Allein dafür sollte man das Buch lesen. Nur, als Warnung: Der Thriller-Teil ist wirklich gut, ein echter, reinrassiger Thriller. Das betrifft leider auch die (manchmal mangelnde) Komplexität der Antagonisten.

    Die Geschichte kippt erneut, aber da würde ich jetzt zu viel verraten.

    Zusammenfassung:

    Bevor man das Buch in die Hand nimmt, sollte man sich bewusst sein, dass man eine anspruchsvoll konstruierte Geschichte lesen wird. Wer das nicht mag, ist mit einem „klassischen“ Cyberthriller-Autor besser beraten. Wer es allerdings ideenreich, nicht-linear und anspruchsvoll mag, der ist mit dieser Geschichte absolut richtig aufgehoben. Insgesamt denke ich aber gern an diese kluge, kunstvolle Buch.

  7. Cover des Buches You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir (ISBN: 9781476785677)
    Felicia Day

    You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir

     (14)
    Aktuelle Rezension von: CarinaWarnstaedt

    Ich kannte Felicia Day aus Supernatural und Eureka, bevor ich das Buch gekauft habe. Außerdem hatte ich das ein oder andere Video auf youtube gesehen, aber wirklich viel wusste ich nicht über sie. Ich fand sie immer sehr sympathisch und der Titel des Buches hat mich angesprochen, also dachte ich es wäre mal einen Versuch wert.
    Ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

    Es ist unglaublich, was Felicia alles zu erzählen hat. Ihre Lebensgeschichte bisher ist wirklich interessant und so gut und einzigartig geschrieben, dass man die ganze Zeit über das Gefühl haben kann, bei ihr zu sitzen und ihr zuzuhören.
    Ich finde es beeindruckend, wie ehrlich sie mit ihren psychischen Problemen und kleinen Ticks umgeht, in denen sich viele vermutlich irgendwie wiederfinden können. Es ist erfrischend wie sie an die Thematiken herangeht. Mit der passenden Menge Humor, sodass es nicht zu ernst ist, aber ohne es dabei ins Lächerliche zu ziehen oder wie einen Scherz wirken zu lassen.
    Felicia zeigt mit diesem Buch auch eine sehr verletzliche Seite, indem sie vieles über sich offen legt und ich glaube, dass sehr vieles von dem was sie schreibt für viele ihrer Leser sehr inspirierend sein kann. Es zeigt, dass man niemals aufgeben sollte, für etwas zu kämpfen und dass manchmal kleine Ticks einen Menschen erst wirklich liebenswert machen.
    Zusätzlich gibt es immer kleine passende Fotos dazu, die Felicia zum Teil aus ihrer Kindheit ausgegraben hat. Schade ist nur, dass sie nicht in Farbe sind, aber da sie immer passend zu den Textstellen im Buch sein sollten, ist das durchaus verständlich.

    Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und außerdem hat es mich dazu gebracht, mit "the Guild" anzufangen, was mir auch sehr gut gefällt.

  8. Cover des Buches Fettnäpfchenführer Japan (ISBN: 9783958891784)
    Kerstin und Andreas Fels

    Fettnäpfchenführer Japan

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Blondes_Gift

    ISBN: 9783958891784 


    Hallo. Ich bin Egon Hoffmann,Chemiker aus Flensburg und bin gerade auf dem Weg zu meiner Dienstreise nach Japan.

    Mittlerweile bin ich seit 24 Stunden hier und könnte gestresster nicht sein. Meine Landung ist sanft gewesen, wenn ich bedenke, wie ich mich blamiert habe, kaum dass das passiert ist. Ich habe den Namen meiner Begleiterin verwechselt und sie unhöflicherweise beim Vornamen genannt. Ich wusste nicht, dass man in Japan die Vornamen hinter den Nachnahmen setzt. Ich weiß, ich hätte mich besser über das Land erkundigen sollen, bevor ich eine Dienstreise mache. Tja, das lässt sich jetzt auf die Schnelle nicht mehr ändern. Genauso wie sich mein Karma nicht ändert, denn mein zweites Fettnäpfchen lässt nicht lange auf sich warten. Ich habe meine Stäbchen nicht richtig benutzt. Und als sei das nicht ärgerlich genug, habe ich mich beim ersten Treffen meiner japanischen Kollegen, nicht von der besten Seite gezeigt. Ich habe das Gefühl, dass es für alles was man tut, Regeln gibt, die man mit einem Wimpernaufschlag unabsichtlich brechen kann. In diesem Fall habe ich die Visitenkarten nach Annahme weggesteckt, anstatt sie mir sofort anzuschauen. Das soll man nicht tun, weil es den Anschein erwecken kann, dass man sich nich für seine Geschäftspartner interessiert. Mir platzt der Schädel.

    Mittlerweile kann ich meine Fettnäpfchen sammeln. Ich habe die falschen Pantoffeln für die Toilette benutzt und beim Toilettengang selbst, hat mich die Toilette nass gemacht. Ja, das meine ich wortwörtlich. Meine Story ist leichtfüßig geschrieben, was ich von meinen Erlebnissen in diesem Land nicht behaupten kann. Ich bin mir sicher, dass ich noch einige Fettnäpfchen sammeln werde. - Bei 317 Seiten ganz sicher.

    Ich beklage mich viel, jedoch muss ich gestehen, dass mich jede dieser Erfahrungen klüger gemacht hat. Außerdem bin ich nie allein, denn man klärt mich sofort auf, was ich falsch mache und wie ich es beim nächsten Mal besser machen kann. Zudem lerne ich nebenbei sehr viel über die japanische Kultur. Fazit: Ich werde mit einer Menge Erfahrung heimkehren.

  9. Cover des Buches Bayou Heat - Talon und Xavier (ISBN: 9783453316751)
    Alexandra Ivy

    Bayou Heat - Talon und Xavier

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006
    Wie die beiden Vorgänger sehr toll und spannend geschrieben. Es tauchen immer wieder bekannte Personen auf und man erfährt wie es mit Ashe und dem Baby weitergeht. Man erfährt dabei auch immer wieder viel neues, womit man nicht rechnet.

    Allerdings gibt es am Ende einen bösen Cliffhanger und es nicht bekannt wann und ob es weitere Bände gibt.
  10. Cover des Buches Keine weiteren Fragen (ISBN: 9783036959016)
    David Nicholls

    Keine weiteren Fragen

     (132)
    Aktuelle Rezension von: joas
    ...
  11. Cover des Buches Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt (ISBN: 9783570309322)
    Melissa Keil

    Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Tante_No

    In Sams Leben läuft alles. Zwar nicht perfekt, aber es läuft. In der Schule gibt es Vollidioten, seine Freunde sind, genau wie er, nicht die gesellschaftlichen Überflieger, doch das Abhängen im IT-Raum, Filme, Computer-Spiele und das Schreiben von Drehbüchern entschädigen für einiges. Doch dann tritt Camilla in sein Leben. Camilla: mit ihren Prinzessin-Leia-Frisuren, ihrer Beharrlichkeit und dem Willen, Sams Leben auf den Kopf zu stellen.

    Plötzlich findet sich Sam auf Strandparties wieder, in Cafés, im Gitarrenunterricht, sogar eine Einladung für das Frühlingsfest der Schule dreht sie ihm an. Als sich seine Eltern trennen und sein bester Kumpel nicht mehr ins Karate geht, nimmt Sams Dasein Formen an, die weit über Filme, Computerspiele und nerdische Dinge hinausgeht. 

    Ich habe mir dieses Buch vor einiger Zeit gekauft, weil mir der Titel mit seiner sperrischen Länge so lustig vorkam. Große Erwartungen hatte ich nicht grade. 

    Dennoch mochte ich das Buch auf Anhieb. Zwar bin ich nicht grade ein Profi, was Horror- und Splatter-Filme angeht, dennoch hatte ich meine Spaß mit dieser Geschichte.

    Pubertät trifft Nerds und Geeks. Große Klasse!

  12. Cover des Buches Ich bin voller Hass - und das liebe ich (ISBN: 9783442473885)
    Joachim Gaertner

    Ich bin voller Hass - und das liebe ich

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein Wust an Aufzeichnungen, Notizen und Aussagen zu den Columbine-Attentätern, erstaunlich was für ein vielseitiges abwechslungsreiches Leben die späteren Mörder hatten. Keineswegs die armen Prügelknaben, als die sie in Erinnerung blieben. Die Tagebuchaufzeichnungen zu ihren perfiden Gedanken und die Naziverehrung sind natürlich inakzeptabel, und den schrecklichen Taten kann man sich am besten über das Nachwort nähern. Auf ntv oder n24 läuft manchmal eine Dokumentation über den genauen Ablauf der tragischen Ereignisse. Die Opfer sind unvergessen!

  13. Cover des Buches Der Termin (ISBN: 9783446414396)
    Tom DeMarco

    Der Termin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: flipbe
    Ich finde, es zeigt ganz nett in einer Geschichte, dass gewisse Strategien einfach nicht zu einem Projekt passen und genau das Gegenteil passieren kann.
  14. Cover des Buches Nerd Attack! (ISBN: 9783421045096)
    Christian Stöcker

    Nerd Attack!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: bicyclist
    Die Geschichte meiner IT Vergangenheit. Das Buch koennte in weiten Teilen eine Dokumentation meines eigenen Aufwachsens mit Computern sein. Klare Leseempfehlung fuer alle, die verstehen wollen, wie die gesamte digitale Kultur entstanden ist.
  15. Cover des Buches Liebe auf Japanisch (ISBN: 9783958892002)
    Kerstin und Andreas Fels

    Liebe auf Japanisch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Liebe auf Japanisch ist wie Liebe auf Deutsch. Nur anders. Zumindest manchmal.‘ (Seite 11)

    Kerstin und Andreas Fels erzählen in ‚Liebe auf Japanisch‘ von vier Freunden und ein paar anderen Personen, wobei die Figuren fiktiv, die im Buch aufgeführten Geschichten so oder ähnlich jedoch tatsächlich passiert sind.

    Die Autoren berichten von Cuddle Café und Katzen-Café, gemieteten Freunden und Singleverkupplungskochkurs, White Day und Hikikomori, Freeter und herbivoren Männern, Gruppen-Blinddates und Gatebox, Homosexualität und Samurais, Prostitution und Love Hotels, Sexpuppen und Robotern, sexueller Belästigung und Vergewaltigung, Hochzeit und Solo-Wedding, Gleichberechtigung und Rollenverständnis, Schwangerschaft und Blutgruppen, Scheidungsrate und Jobverlust, Idol und Jungfräulichkeit, Niedlichkeitstrend und Lolita-Style.

    Ich habe mich aufgrund eines Blog-Monatsthemas zu Japan schon ausführlicher mit dem Land beschäftigt, aber in ‚Liebe auf Japanisch‘ bin ich auf unglaublich viele neue Informationen gestoßen, die ich bis dato noch nirgends entdeckt hatte.

    Mir hat die Lektüre immens Spaß gemacht, und es gab kein einziges Kapitel, das uninteressant war. Dabei ist ‚Liebe auf Japanisch‘ nicht nur inhaltlich spannend und bisweilen sehr skurril, sondern das Buch ist auch sehr unterhaltsam geschrieben, so dass es sich schnell lesen lässt.

    Bei der Lektüre merkt man schnell, dass man eine gänzlich unbekannte Welt betritt, in der es die kuriosesten Dinge gibt, die man z.B. für Geld kaufen kann. Bei manchen Dingen wollte ich fast nicht glauben, dass es das wirklich gibt, weil es mich eher traurig gemacht hat, wie einsam manche Menschen sind und was sie tun, um dieser Einsamkeit kurz zu entfliehen, z.B. bezahlte Kuschelmomente oder digitale Liebe via Gatebox.

    Hier kann man staunen und sich fasziniert durch die Kapitel treiben lassen, und man lernt Japan von einer Seite kennen, die einem ansonsten verschlossen bleibt.
  16. Cover des Buches Geek, Pray, Love (ISBN: 9783864254284)
    Christian Humberg

    Geek, Pray, Love

     (31)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Vor einigen Jahren las ich das Buch Eat Pray Love und sah den dazugehörigen Film. Beides gefiel mir sehr gut. Als ich nun auf der German Comic Con über ein Buch mit ähnlichem Titel stolperte war mein Interesse doch geweckt.

    Geeks. Was sind das für Lebewesen? Wieso geben sie all ihr Geld auf Conventions für Merchandise aus? Was hat es mit ihren Stammtischen auf sich? Welche Fehler sollte man im Umgang auf keinen Fall machen? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch von Geeks für Geeks und „Muggle“ beantwortet.

    Geek Pray Love hat den passenden Beinamen „Ein praktischer Leitfaden für das Leben, das Fandom und den ganzen Rest“. Denn das Buch befasst sich von vorne bis hinten mit Geeks. Dabei werden alle gängigen Formen vorgestellt und genauer beleuchtet. Das Buch richtet sich dabei in manchen Kapiteln an die Geeks selbst und führt praktisch ein Gespräch unter Gleichgesinnten. In anderen Kapiteln wiederrum wendet sich das Buch direkt an die Menschen, die die Geeks gerne verstehen würden. Sei es weil das Kind/der Partner/jemand im Freundeskreis ein Geek ist und man seine Handlungen einfach nicht nachvollziehen kann.
    Geek Pray Love besteht zum einen aus einer kleinen Geschichte über den Neugeek Lukas Lang, der in der Schule gemobbt wird, von den Eltern nicht verstanden wird und eines Tages durch Zufall in den Film „Krieg der Welten“ stolpert. Von da an ändert sich seine Welt und er lernt einen Phantastikstammtisch kennen und wird das erste Mal in seinem Leben von anderen Menschen richtig verstanden und akzeptiert. Die Geschichte wird Kapitelweise erzählt und taucht immer wieder im Buch auf. Leider spielt die Geschichte mit vielen Klitschees, nachdem ein Neugeek, wie Lukas, natürlich in der Schule gemobbt werden muss. Hier wäre ein ganz normaler Junge vielleicht wirksamer gewesen. Aber die Idee Lukas nach und nach verschiedene „Geek-Erfahrungen“ machen zu lassen, ist dann doch unterhaltsam, um die anderen Kapitel zu unterstreichen.
    Die anderen Kapitel sind Erklärungen und Leitfäden für Geek und Nicht-Geek durch das Leben von Geeks. Vom Besuchen von Conventionen, über Cosplay, Rollenspiele, Stammtische, Magazine ist einfach alles vertreten. Dabei macht das Lesen dem Geek genauso viel Spaß, wie dem Nicht-Geek, der so einen guten Einblick in die Welt des Geeks bekommt. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig, wodurch man das Buch in zwei Tagen durchgelesen haben kann. Zwischendurch kommt der Geek dann doch immer mal wieder zum schmunzeln, wenn er bekannte Sachen wiedererkennt und sich die Hinweise für Nicht-Geeks durchliest. Trotzdem kann man mit dem Buch auch nach vielen Jahren als Geek immer noch etwas dazu lernen.

    Eine schöne Lektüre für Zwischendurch, die das Verständnis von Geek und „Muggle“ verbessert.

  17. Cover des Buches Bordeaux (ISBN: 9783898138031)
    Paul Torday

    Bordeaux

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Nerdikon (ISBN: 9783862653041)
    Stefanie Mühlsteph

    Nerdikon

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Carla_Chris

    "Ein Nerd ist jemand, der seine Comichefte in Folie einschweißen lässt."

    Seit wir 2007 Serien wie "The Big Bang Theory" oder den alten Klassiker "The IT Crowd" von  2006 haben, glauben wir alle zu wissen was ein Nerd ist. Oder? Wir finden sie alle leicht verschroben oder sonderbar. Wenn wir jemanden komisch finden und sein Geschwafel nicht verstehen, sagen wir ohne zu zögern "Das ist ein Nerd!" Doch stimmt das? Stefanie Mühlsteph versucht mit ihrem Buch "Nerdikon - Die fabelhafte Welt der Nerds und Geeks" Normalsterblichen, die Welt der Nerds und Geeks ein wenig näher zu bringen. Sie räumt dabei mit dem weiterverbreiteten Irrtum auf, alle Nerds seien gleich. Denn tatsächlich gibt es eine Menge verschiedener Nerds und nicht alle, die wir als solche betiteln, sind auch tatsächlich in diese Kategorie einzuordnen. Vielleicht entdeckt man sich auch selber in einer der Definitionen oder stellt fest, dass man selber ein Geek ist. Genau das macht das Nerdikon aus. Es ist nicht nur ein Nachschlagewerk über Nerds und ihre Welt. Sondern auch eine tolle Möglichkeit selber einmal hinter seine Fassade zu blicken und den kleinen Nerd in sich herauszulassen. Denn am Ende bekommt jeder einen Überblick über das was Nerds interessiert und begeistert. Oder kann beim nächsten Tratsch mit Freunden mit ein bisschen Zusatzwissen, alle staunen lassen.Und denke  daran,wenn du das nächste mal einem Nerd begegnen, sagen sie ihm dass er ein Nerd ist denn:

    Die Bezeichnung "Nerd" wird von Nerds selbst als Auszeichnung gesehen!

    https://imaginary22.wordpress.com/2015/08/10/nerd-oder-geek-nerdikon-die-fabelhafte-welt-der-nerds-und-geeks-von-stefanie-muhlsteph/

  19. Cover des Buches Ana und Zak (ISBN: 9783423626842)
    Brian Katcher

    Ana und Zak

     (157)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Diese Geschichte ist ziemlich cute. Es geht um zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ana ist unglaublich engagiert, schlau und  gut erzogen. Zak dagegen ist sehr unordentlich und nicht gerade organisiert. Doch dann lernen sie sich besser kennen und fangen an, sich zu mögen. Es hat mir gut gefallen, dass Cover fand ich allerdings leider nicht so schön. Es passt meiner Meinung nach nicht unbedingt zur Geschichte, aber okay. 

  20. Cover des Buches jPod (ISBN: 9783453408135)
    Douglas Coupland

    jPod

     (43)
    Aktuelle Rezension von: RobertPreis
    Der Titel dieser kurzen Zusammenfassung soll das Gefühl zum Ausdruck bringen, das ich beim Lesen hatte. Ich habe fast alle Coupland-Bücher gelesen und wenn es eine Kritik an seinen Büchern gibt, dann die, dass er eigentlich keine Geschichten erzählt. Es sind Personenbeschreibungen, Gesellschafts-Kritiken, Werbeslogans und inspirierende Gedankengänge, denen man gerne folgt und die man auch durchs Hirn kreisen lässt wie Vanilleeis auf der Zunge. Aber als ich das Buch zuschlug, wusste ich nicht mehr, worum es bei JPod eigentlich ging. Schade.
  21. Cover des Buches The Geek Girl's Guide to Cheerleading (ISBN: 9781416978343)
  22. Cover des Buches Orks & Goblins. Band 1 (ISBN: 9783962192549)
    Jean-Luc Istin

    Orks & Goblins. Band 1

     (4)
    Aktuelle Rezension von: NerdBlick
    " Du wachst auf und kannst nichts anderes als schreien vor Schmerz. Dein Kopf hämmert wie verrückt und du merkst eine lange klaffende Wunde an deinem Hinterkopf. Atmen ist kaum möglich, deine Nase scheint gebrochen zu sein. Langsam gewöhnst du dich an den Schmerz und öffnest die Augen. Du hast keine Ahnung, wo du bist oder wie du hierher kommst. Aber eines weißt du - derjenige der dich so zugerichtet hat, wird höllische Schmerzen ertragen müssen, wenn du ihn findest und du wirst in finden!"

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    Heute möchte ich dir Orks & Goblins Band 1: Turuk aus der gleichnamigen Reihe Orks & Goblins vorstellen. Jeder Band der Reihe erzählt eine eigenständige Geschichte von jeweils einer anderen Hauptfigur (Turuk, der Halb-Ork im ersten Teil, Myth, ein Goblin im zweiten Teil und so weiter). Der erste Band ist eine spannende und auch fesselnde Geschichte, weshalb ich die Geschichte erst einmal kurz anschneiden möchte:

    Der Comic dreht sich um Turuk, einen Halb-Ork der verletzt in einer ihm unbekannten Stadt aufwacht. Wie er hierher kommt und was das für ein Ort ist weiß er nicht, er kann sich lediglich an seinen Namen erinnern und vermutet das ihm ein Kerl so einen über gebraten hat, das er seine Erinnerung verloren hat. Er schleppt sich durch die Stadt die völlig heruntergekommen zu sein scheint, die Mauern sind rissig und mit Moos überzogen und keine Menschenseele weit und breit. Er geht zum höchsten Punkt der Stadt um seine Umgebung in Augenschein zu nehmen, als er erkennt, dass er sich auf einer Insel befindet. Er wusste nicht was schlimmer war, das er in einer riesigen Stadt das einzige Lebewesen war oder das er sich mitten im Ozean befand, kaum ein Ork ist für das Meer gemacht, es ist wie ein Kerker mit freiem Himmel. Doch Turuk wird bald feststellen, das das Meer seine geringe Sorge ist, denn allein ist er ganz gewiss nicht...

    Ab der ersten Sekunde ist Turuk mir sympathisch, weil er so eine angenehme und direkte Sprechweise hat. Er verschönt nichts und ist gnadenlos ehrlich zu sich und der Welt. Er ist ein Ork, ein eher ansehnlicher Ork im Gegensatz zu seinen Artgenossen und ist ein recht talentierter Kämpfer. Es ist interessant ihm und seiner Geschichte zu folgen, ich fieberte direkt mit ihm mit und wollte die Hintergründe seiner Anwesenheit erfahren.

    Die Geschichte lässt sich sehr gut verfolgen, was an dem interessanten Erzählstil liegt. Es ist als würden wir mit Turuk am Lagerfeuer sitzen und er erzählt uns bei einem Bier und etwas Hammelbraten was ihm damals auf der Insel geschehen ist. Eine sehr angenehme Art und Weise die ich noch nicht häufig gesehen habe. Was die Insel für uns bereit hält ist ebenso interessant, weil hier Welten kombiniert werden wie ich es noch nicht erlebt habe.

    Der Zeichenstil von Saito ist ausgesprochen schön, es gibt viele Details wie Gräser, einzelne Steinstrukturen oder die Rüstung von unserem Protagonisten. Die Farben sind angemessen und angenehm zu betrachten, die Stadt ist wunderschön und unterstützt die Stimmung der Geschichte, je nach Handlungsort.

    Insgesamt kann ich eine klare Kaufempfehlung abgeben! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Turuk durch dieses Abenteuer zu begleiten! Ich bin gespannt, wie es in der nächsten Ära weitergeht!
  23. Cover des Buches Sorge dich nicht, beame! (ISBN: 9783864250484)
    Christian Humberg

    Sorge dich nicht, beame!

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Was lehren uns der Imperator und Captain Picard?

    Inhalt:

    Manche Bücher behaupten, das Universum sei ein Versandhaus, in dem wir uns die Erfüllung unserer Träume nur zu bestellen brauchen. Andere laden uns zum angeblichen Gottgespräch in imaginäre Berghütten und verkaufen Esoterik als Erkenntnis.
    Dies ist kein solches Buch...

    Denn unsere Erkenntnis finden Sie auf die Brücke des Todessterns und im Maschinenraum der Enterprise – und sagen Sie selbst: Ist das nicht viel cooler?

    Meinung:

    Es gibt so viele Bücher, die uns die wichtigen Fragen des Lebens erklären und uns weiterhelfen wollen. Aber sind Gurus und Götter wirklich die richtigen Vorbilder für die Geeks und Nerds unter uns? Oder fragen wir uns nicht viel mehr: Was würden Obi Wan und Mr. Spock jetzt tun?

    Augenzwinkernd gibt uns dieses Buch nun endlich Hilfestellung in den Fragen der Liebe, des Berufs oder den (nicht immer) ganz einfachen Problemchen des Alltags. Zielsicher werden wir auf kluge Ratschläge der großen Jedi-Meister und Krisen erprobte Denkanstöße der cleversten Köpfe diesseits der Föderationsgrenzen aufmerksam gemacht.

    Grundwissen in beiden Universen wird vorausgesetzt. Und auch andere Weltraum-Serien werden hier und dort zu Rate gezogen.
    Wichtig ist aber, dass man sich oder sie niemals zu ernst nehmen sollte!

    Fazit:

    Unsere Helden der Universen sind vielleicht nicht immer die perfekten Vorbilder, aber auf jeden Fall die besseren Ratgeber. Dieses Buch ist so tiefsinnig wie lustig!

  24. Cover des Buches Porch It (ISBN: 9781480188914)
    Josh Andrew Malbon

    Porch It

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Originaldibbler
    "Porch it" ist ein autobiographisches Werk von Josh Malbon. Dieser ist in den 1980er Jahren in Kalifornien aufgewachsen und bezeichnet seine Kindheit im Untertitel des Buches als eine "Geek Story". Gut möglich, dass der erwachsene Josh Malbon ein Geek ist, als Kind war er es nicht. Und so schildert er in 51 - durchschnittlich 3-4 Seiten langen - Kapiteln Anekdoten einer ganz gewöhnlichen Kindheit: Fußball, Comics, ferngesteuerte Autos, Zeitungen austragen, den Wunsch nach einem eigenen C64,... Letzteres ist laut Klappentext auch das Thema des Buches. Davon merkt man beim Lesen allerdings wenig. Die Kapitel sind abgeschossene, meist zusammenhanglose Episoden, die aus meiner Sicht belanglos und wenig unterhaltsam sind. Auch wenn man das Buch locker in 2-3 Stunden lesen kann, ist es verschwendete Zeit.

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