Bücher mit dem Tag "geek"

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29 Bücher

  1. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (579)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Man kann das Buch auch als Stand-Alone lesen. Trotzdem wird auf die vorherigen Bände(, die ich nicht kenne) Bezug genommen.
    Dadurch kam es für mich, dass ich von den vielen Nebencharakteren und deren Lebenssituationen etwas erschlagen wurde. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wer familiär zu wem gehört und die Charaktere des großen Freundeskreises nicht gut auseinander halten. Dass dann noch Namen wie "Jo" und "Joss" innerhalb der Clique vorkommen, hat es nicht erleichtert...
    Also: Wer die anderen Teile nicht kennt, ist vielleicht etwas überfordert von den vielen Nebencharakteren, die sehr schnell eingeführt werden. Allerdings sind diese für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Es dreht sich eigentlich alles um Olivia und Nate.

    Zuerst einmal das Lobenswerte: Die Sexszenen haben mir sehr gut gefallen. Der Sex war recht klassisch für das Genre, wurde aber gut beschrieben, ohne dass ich mich beim Lesen fremdschämen musste.

    Die Geschichte war die typische Lovestory mit den bekannten Mustern von Auf- und Ab und sehr vorhersehbar. Ob das gut oder schlecht ist, muss jede:r selbst entscheiden. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht ergreifen konnte und ich nicht mitfühlen und -leiden konnte.

    Was mich aber echt gestört hat, da ich die Charaktere (besonders die Protagonistin Olivia, aus deren Perspektive alles geschildert wird) in diesem Punkt echt nicht nachvollziehen konnte:
    Wie kann man denn denken, dass es eine gute Idee ist, den besten Freund, für den man auch noch leicht schwärmt, zu küssen?
    Das Unheil war echt vorprogrammiert und in der ersten Hälfte des Buches war sie echt sehr naiv, das nicht zu erkennen...
    Außerdem wird hier irgendwie ein falsches Bild von Selbstwert vermittelt, da Olivia ihren Selbstwert an die Komplimente von Männern bindet und sich nur dann schön findet, wenn ihr andere sagen, sie sei schön. Das fand ich sehr sehr problematisch...

    Das Cover hat mich auch gestört. Ich mag es lieber, wenn ich meine Vorstellungskraft spielen lassen kann und daher hat mir die Abbildung von echten Menschen nicht gefallen.


    Ich würde sagen, dass das hier eine schöne Geschichte für zwischendurch mit gut geschriebenen Sexszenen ist, die ansonsten aber sehr durchschnittlich ist und einen nicht überraschen kann.

    "Jamaica Lance - Heimliche Liebe" bekommt von mir 3,6 (also gerundet 4)/5 Sterne.

  2. Cover des Buches Ana und Zak (ISBN: 9783423650250)
    Brian Katcher

    Ana und Zak

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Leselupe2go

    Siehe auch mein Video auf Youtube

    Ana und Zak gehen auf die gleiche Schule, aber das ist auch schon das einzige, das die beiden gemeinsam haben. Während Ana immerzu versucht, den Erwartungen aller gerecht zu werden und eine Vorzeige-Teenagerin ist, möchte sich Zak das Leben nicht mit allzu vielen Pflichten und Gedanken an die Zukunft unnötig schwer machen und konzentriert seine Kräfte eher auf die spaßigen Dinge des Lebens. Durch schicksalshafte Verstrickungen landen die beiden gemeinsam auf einer Science-Fiction-, Fantasy- und Comic-Convention, auf der sie ganz reale Abenteuer bestehen müssen und es dabei zulassen, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen.

    Brian Katcher entführt uns Leser in diesem sehr humorvollen Buch auf eine Convention, die überschwemmt ist von verrückten Nerds aller Arten, über die an manchen Stellen gelacht wird, die uns aber auch zeigen, wie es ganz leicht wird, das Leben nicht zu ernst zu nehmen und doch zwischen aller Fantasy und Fiktion ganz echt sich selbst zu finden.

    Für unsere Protagonisten heißt das, beim jeweils anderen hinter die Masken zu blicken, um schließlich herauszufinden, wer da vor ihnen steht. Auch wir Leser durchschauen nicht sofort, um welche Charaktere es sich tatsächlich handelt, und dass sie vielleicht mehr verbindet, als sie gedacht hätten.

    Das Buch war für mich sehr interessant und aufschlussreich, weil ich mich in dieser Fan-Welt so gar nicht auskenne. Es hat mir einen witzigen und auch verständnisvollen Einblick gewährt und dieses Setting hat für viele unglaubliche Situationen gesorgt.

    Ein lustiges, aber auch feinfühliges, sensibles Buch, das sich auf die Welt der jugendlichen einlässt und die Gefühle von Ana und Zak ganz wunderbar ausdrückt.

    Ein sehr gelungenes Jugendbuch!

  3. Cover des Buches Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums (ISBN: 9783734850271)
    Sarvenaz Tash

    Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

     (98)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ein Buch, das mir vorallem wegen des wunderschönen Covers direkt aufgefallen ist. Es wird die ganze Zeit aus Grahams Sicht erzählt, der einen die eigenen Teenagergefühle wieder durchleben lässt. Trotzdem ist dieses Buch weniger eine Liebesgeschichte. Es geht mehr um ganz viele Comics, Zeichner, Superheldenfilme und auch Musik. Ein solides Jugendbuch, was aber vor allem Fans von Fanfictions und diejenigen ansprechen wird, die in ihrem Leben unbedingt einmal die ComicCon besuchen möchten.

  4. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  5. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Halderia

    In der Reihe der "Nebelmacher" (Band I), "Nebelgänger" (Band II), "Nebeljäger" (Band III) geht es um einen Assasinen namens Clack, oder auch der Totenkaiser genannt. Er dient der Todesbotin in der Welt Aehve auch Sharis genannt und mordet in ihrem Auftrag Reich und Arm. Doch eines Tages stößt Clack bei einem seiner Aufträge auf ein par Ungereimtheiten und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen um so etwas viel Größeres aufzudecken, als sich jemand in ganz Aehve je forstellen könnte.

    Ich finde die drei Teile um Clach und seine Rivalen und Verbündete sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und flüssig, auch wenn man zu Beginn der Reihe über einige Fremdwörter stolpern mag bringen doch gerade diese die vielfältige Schreibweise des Autors hervor.

    Die Geschichte ist in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden oder hatte einen Hänger durch den man sich hindurch quälen musste, der Autor hat es geschafft, einige Wendungen in die Geschichte einzubauen, so dass man häufig selbst überrascht ist und mit den Figuren mitfiebert.

    Auch die Charaktere waren meiner Meinung nach alle gut ausgearbeitet und wirkten somit zu jeder Zeit realistisch und blieben vor allem sich selbst treu, bezeihungsweise man erlebte den Wandel und die Entwicklung einiger mit die jedoch immer nachvollziehbar und realistisch blieb.

    Das einzige Manko meinerseits war die zu kurz gekommene Einführung in die Götterwelt Aheves zu Beginn der Reihe. Es wäre einfacher gewesen hätte man schneller einen Überblick über die beiden verschiedenen Orden, deren Wirkkreis und die unterschiedlichen Titanen bekommen.

    Ansonsten kann ich diese Reihe wirklich  nur empfehlen, absolut geniale Fantasy von Beginn an ohne zwischenzeitlich klischeehaft zu wirken.

  6. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (665)
    Aktuelle Rezension von: Alwiiine

    Ich habe das Buch bereits einige Male gelesen.

    Immer entdeckt man neue Details in der Welt die Ernest Cline geschaffen hat. Die gesamte Geshichte ist extrem authentisch und nachbollziehbar geschrieben.

    Die Hauptfigur und wir sehen uns mit einer heruntergewirtschafteten Welt konfrontiert, aber es ist alles andere als eine Dystopie. Vielmehr ist die Hauptfigur ein Überlebenskünstler und wir nehmen seine Gegenwart so an wie sie ist. Was macht das mit den Menschen in einer Welt aus Schutt, wenn sie sich nur in der virtuellen Oasis wohl fühlen und richtig leben? Wer darf die Macht über das erhalten was die Leute nur noch Glücklich macht?

    Ein spannendes Abenteuer durch zwei ganz verschiedene Welten, die fantastisch aufgearbeiteten Siebziger und eine Reise auf der Suche nach Freundschaft.

  7. Cover des Buches Fettnäpfchenführer Japan (ISBN: 9783958891784)
    Kerstin und Andreas Fels

    Fettnäpfchenführer Japan

     (43)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Der Japaner an sich ist so.‘ (Seite 11)

    Egon Hoffmann begibt sich auf eine Tagungsreise nach Japan, und der Leser begleitet mit Hilfe des Fettnäpfchenführers ‚den ahnungslosen Norddeutschen auf seinem unbekümmerten Trip durch das Minenfeld der japanischen Etikette‘ (Seite 11).

    Wie von den Fettnäpfchenführern gewohnt, werden verschiedene Situationen vorgestellt, in die Egon Hoffmann gelangt, es wird erläutert, was jeweils schiefgegangen ist und wie man es besser machen kann.

    Kerstin und Andreas Fels, von denen ich bereits das großartige Japan-Buch ‚Liebe auf Japanisch‘ gelesen habe, erzählen im ‚Fettnäpfchenführer Japan‘ von Anrede und Höflichkeit, Sushi und Stäbchen, Visitenkarten und Geschäftsleben, Katakana und Kanji, Erdbeben und Tsunami, heißen Quellen und Badeanstalten, Toiletten und Klangprinzessin, Karaoke und Klo-Schuhen, Yakuza und Tattoos, Fuji und Pagoden, Freizeit und Tod durch Überarbeitung, Heißgetränkeautomaten und Unterwäscheautomaten, Ja und Nein, Kaiser und Kugelfisch, Kirschblüte und Spontanität, Futon und Tatami-Matten, Love Hotels und U-Bahn-Grabschern, Mangas und Kapselhotels, Schneuzen und Fingerabschneiden, Reise und Kobe-Rind.

    Den beiden Autoren ist mit dem ‚Fettnäpfchenführer Japan‘ erneut ein spannendes und unterhaltsames Buch gelungen, das dem Leser durch detaillierte Schilderungen und ein breites Themenfeld viel Wissen über Japan, seine Bewohner, Geschichte, Kultur und Mentalität vermittelt.

    Hier werden viele Facetten Japans angesprochen, und man trifft auf Bekanntes und Neues, Obskures und Alltägliches, so dass es für jeden Leser etwas zu entdecken gibt.

    Meiner Meinung nach eignet sich der ‚Fettnäpfchenführer Japan‘ perfekt für Reisevorbereitungen, aber auch bei einem reinen Interesse am Land, ohne dass man eine Reise plant, sowie zum Auffrischen von Erinnerungen, wenn die Reise bereits hinter einem liegt.

  8. Cover des Buches Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt (ISBN: 9783570309322)
    Melissa Keil

    Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Tante_No

    In Sams Leben läuft alles. Zwar nicht perfekt, aber es läuft. In der Schule gibt es Vollidioten, seine Freunde sind, genau wie er, nicht die gesellschaftlichen Überflieger, doch das Abhängen im IT-Raum, Filme, Computer-Spiele und das Schreiben von Drehbüchern entschädigen für einiges. Doch dann tritt Camilla in sein Leben. Camilla: mit ihren Prinzessin-Leia-Frisuren, ihrer Beharrlichkeit und dem Willen, Sams Leben auf den Kopf zu stellen.

    Plötzlich findet sich Sam auf Strandparties wieder, in Cafés, im Gitarrenunterricht, sogar eine Einladung für das Frühlingsfest der Schule dreht sie ihm an. Als sich seine Eltern trennen und sein bester Kumpel nicht mehr ins Karate geht, nimmt Sams Dasein Formen an, die weit über Filme, Computerspiele und nerdische Dinge hinausgeht. 

    Ich habe mir dieses Buch vor einiger Zeit gekauft, weil mir der Titel mit seiner sperrischen Länge so lustig vorkam. Große Erwartungen hatte ich nicht grade. 

    Dennoch mochte ich das Buch auf Anhieb. Zwar bin ich nicht grade ein Profi, was Horror- und Splatter-Filme angeht, dennoch hatte ich meine Spaß mit dieser Geschichte.

    Pubertät trifft Nerds und Geeks. Große Klasse!

  9. Cover des Buches Der Termin (ISBN: 9783446414396)
    Tom DeMarco

    Der Termin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: flipbe
    Ich finde, es zeigt ganz nett in einer Geschichte, dass gewisse Strategien einfach nicht zu einem Projekt passen und genau das Gegenteil passieren kann.
  10. Cover des Buches Liebe auf Japanisch (ISBN: 9783958892002)
    Kerstin und Andreas Fels

    Liebe auf Japanisch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Liebe auf Japanisch ist wie Liebe auf Deutsch. Nur anders. Zumindest manchmal.‘ (Seite 11)

    Kerstin und Andreas Fels erzählen in ‚Liebe auf Japanisch‘ von vier Freunden und ein paar anderen Personen, wobei die Figuren fiktiv, die im Buch aufgeführten Geschichten so oder ähnlich jedoch tatsächlich passiert sind.

    Die Autoren berichten von Cuddle Café und Katzen-Café, gemieteten Freunden und Singleverkupplungskochkurs, White Day und Hikikomori, Freeter und herbivoren Männern, Gruppen-Blinddates und Gatebox, Homosexualität und Samurais, Prostitution und Love Hotels, Sexpuppen und Robotern, sexueller Belästigung und Vergewaltigung, Hochzeit und Solo-Wedding, Gleichberechtigung und Rollenverständnis, Schwangerschaft und Blutgruppen, Scheidungsrate und Jobverlust, Idol und Jungfräulichkeit, Niedlichkeitstrend und Lolita-Style.

    Ich habe mich aufgrund eines Blog-Monatsthemas zu Japan schon ausführlicher mit dem Land beschäftigt, aber in ‚Liebe auf Japanisch‘ bin ich auf unglaublich viele neue Informationen gestoßen, die ich bis dato noch nirgends entdeckt hatte.

    Mir hat die Lektüre immens Spaß gemacht, und es gab kein einziges Kapitel, das uninteressant war. Dabei ist ‚Liebe auf Japanisch‘ nicht nur inhaltlich spannend und bisweilen sehr skurril, sondern das Buch ist auch sehr unterhaltsam geschrieben, so dass es sich schnell lesen lässt.

    Bei der Lektüre merkt man schnell, dass man eine gänzlich unbekannte Welt betritt, in der es die kuriosesten Dinge gibt, die man z.B. für Geld kaufen kann. Bei manchen Dingen wollte ich fast nicht glauben, dass es das wirklich gibt, weil es mich eher traurig gemacht hat, wie einsam manche Menschen sind und was sie tun, um dieser Einsamkeit kurz zu entfliehen, z.B. bezahlte Kuschelmomente oder digitale Liebe via Gatebox.

    Hier kann man staunen und sich fasziniert durch die Kapitel treiben lassen, und man lernt Japan von einer Seite kennen, die einem ansonsten verschlossen bleibt.
  11. Cover des Buches Harriet - versehentlich berühmt: Mode ist ein glitzernder Goldfisch (ISBN: 9783401068800)
    Holly Smale

    Harriet - versehentlich berühmt: Mode ist ein glitzernder Goldfisch

     (41)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung

    „Harriet – Versehentlich berühmt“ habe ich vor einiger Zeit aus der Bücherkiste in einem 1 €-Laden mitgenommen. Dass ich es kürzlich aus meinem Regal gezogen habe, lag vor allem daran, dass das bunte Cover eine jugendlich-leichte und humorvolle Geschichte versprochen hat, die ich in dem Moment gut gebrauchen konnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Lange habe ich beim Lesen nicht mehr so viel – teilweise sogar laut – gelacht wie bei diesem Buch von Holly Smale.

    Die leicht nerdige Protagonistin Harriet ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Die Art wie sie ihre Innen und Außenwelt beschreibt, hat dem Buch von der ersten bis zur letzten Seite einen unglaublichen Unterhaltungswert gegeben. Alles trieft nur so vor Ironie und Sarkasmus, besonders als Harriet versehentlich in die glamouröse Modewelt gerät, zu der sie eine ganz klare Meinung hat. Dabei lernt sie, dass es gar nicht so uncool ist, uncool zu sein, dass man nur mit Ehrlichkeit weiterkommt und wie wichtig es ist, für sich und andere einzustehen.

    Auch alle Nebenfiguren bereiten ebenso viel Lesevergnügen. Ganz gleich, ob Harriets vor Stolz auf das unerwartete Talent seiner Tochter fast platzender Vater, ihre Anwaltsstiefmutter Anabel im Hormonchaos, ihre beste Freundin Nat mit einem eigenen Traum vom Modellleben, der schrille Agent Wilbur, die eisige Modeschöpferin Yuka oder der charmante Modelkollege Nick – alle bereichern die Geschichte auf ihre Art und Weise.

    Die ganze Handlung verteilt sich auf kaum mehr als ein paar Tage, was für ein schnelles Erzähltempo und ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgt. Als die Geschichte gefühlt gerade erst begonnen hat, war sie leider auch schon wieder zu Ende, so gut unterhalten bin ich von Seite zu Seite geflogen. Seitdem ich im Anhang entdeckt habe, dass das Buch kein Einzelband, sondern Teil einer Reihe ist, freue ich mich schon richtig auf die Folgebände.

    Der humorvolle Schreibstil und die jugendliche Sprache haben mir nonstop gute Laune beschert, was jedoch ein paar wirklich tiefsinnige Lebensweisheiten nicht ausschließt. Dies sind – von den vielen Passagen, die ich mir markiert habe – die, die Quintessenz der Geschichte am besten zusammenpassen:

    „Es ist die erste und einzige Regel: Magie geschieht dann, wenn niemand damit rechnet.“ – S.39

    „Du musst aufhören, dich darum zu scheren, was Menschen, die unwichtig sind, über dich denken. Wenn du das mal gelernt hast, können sie dir nichts mehr tun. Mach dir meinetwegen Sorgen darum, was Menschen denken, die wichtig sind. Sei du selbst und lass alle anderen sein, wer sie sind. Und wenn es einen Unterschied zwischen euch gibt, umso besser. Die Welt wäre schrecklich langweilig, wenn wir alle gleich wären.“ – S.260

    Mein Fazit  

    Insgesamt kann ich die Geschichte absolut empfehlen! Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das so was von Lust auf mehr macht!

  12. Cover des Buches Nerd Attack! (ISBN: 9783421045096)
    Christian Stöcker

    Nerd Attack!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: bicyclist
    Die Geschichte meiner IT Vergangenheit. Das Buch koennte in weiten Teilen eine Dokumentation meines eigenen Aufwachsens mit Computern sein. Klare Leseempfehlung fuer alle, die verstehen wollen, wie die gesamte digitale Kultur entstanden ist.
  13. Cover des Buches Keine weiteren Fragen (ISBN: 9783036959016)
    David Nicholls

    Keine weiteren Fragen

     (131)
    Aktuelle Rezension von: joas
    ...
  14. Cover des Buches «Ich habe das Internet gelöscht!» (ISBN: 9783499631894)
    Philipp Spielbusch

    «Ich habe das Internet gelöscht!»

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974

    Philipp Spielbusch ist IT – Dienstleister und berichtet in seinem Buch „Ich habe das Internet gelöscht“ von seinen alltäglichen Wahnsinn und den Problemen seine Kunden. Seine Geschichten sind dabei in kurze, meist humorvolle Anekdoten verpackt und erzählen von Fehlern, an denen meist der Kunde selbst schuld ist. Da gibt es u. a. einen Verschwörungstheoretiker, der hinter jeder Datei einen Trojaner vermutet, es gibt ältere Damen, die ihre Nacktfotos verbessern wollen, es Apotheker die nicht wahrhaben wollen wo das eigentliche Problem ihres Druckers liegt und es gibt Autohändler, dessen Internet plötzlich nicht mehr funktioniert.

    Die Geschichten des Autoren sind sehr humorvoll verpackt, manchmal  unfassbar, aber immer sehr verständlich. Über den Realitätsgehalt lässt sich bei manchen vielleicht nachdenken und man fragt sich ob sich das wirklich zu abgespielt haben könnte, aber insgesamt hat mich dies nicht gestört.

    Für mich als sogenannten einfachen Nutzer waren die Geschichten amüsant und manchmal habe ich mich sogar wieder erkannt. Sehr schön fand ich die genauen Erklärungen zu den jeweiligen Computerproblemen am Rand, so dass ich neben der Lektüre noch zusätzlich mein Wissen erweitern konnte.

    Hin und Wieder lese ich sehr gern eine lockere, leichte und lustige Lektüre und bin hier voll auf meine Kosten gekommen. Der Autor und sein Kollegen waren mir sehr sympathisch und haben mich gut unterhalten.

  15. Cover des Buches Geek, Pray, Love (ISBN: 9783864254284)
    Christian Humberg

    Geek, Pray, Love

     (31)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Vor einigen Jahren las ich das Buch Eat Pray Love und sah den dazugehörigen Film. Beides gefiel mir sehr gut. Als ich nun auf der German Comic Con über ein Buch mit ähnlichem Titel stolperte war mein Interesse doch geweckt.

    Geeks. Was sind das für Lebewesen? Wieso geben sie all ihr Geld auf Conventions für Merchandise aus? Was hat es mit ihren Stammtischen auf sich? Welche Fehler sollte man im Umgang auf keinen Fall machen? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch von Geeks für Geeks und „Muggle“ beantwortet.

    Geek Pray Love hat den passenden Beinamen „Ein praktischer Leitfaden für das Leben, das Fandom und den ganzen Rest“. Denn das Buch befasst sich von vorne bis hinten mit Geeks. Dabei werden alle gängigen Formen vorgestellt und genauer beleuchtet. Das Buch richtet sich dabei in manchen Kapiteln an die Geeks selbst und führt praktisch ein Gespräch unter Gleichgesinnten. In anderen Kapiteln wiederrum wendet sich das Buch direkt an die Menschen, die die Geeks gerne verstehen würden. Sei es weil das Kind/der Partner/jemand im Freundeskreis ein Geek ist und man seine Handlungen einfach nicht nachvollziehen kann.
    Geek Pray Love besteht zum einen aus einer kleinen Geschichte über den Neugeek Lukas Lang, der in der Schule gemobbt wird, von den Eltern nicht verstanden wird und eines Tages durch Zufall in den Film „Krieg der Welten“ stolpert. Von da an ändert sich seine Welt und er lernt einen Phantastikstammtisch kennen und wird das erste Mal in seinem Leben von anderen Menschen richtig verstanden und akzeptiert. Die Geschichte wird Kapitelweise erzählt und taucht immer wieder im Buch auf. Leider spielt die Geschichte mit vielen Klitschees, nachdem ein Neugeek, wie Lukas, natürlich in der Schule gemobbt werden muss. Hier wäre ein ganz normaler Junge vielleicht wirksamer gewesen. Aber die Idee Lukas nach und nach verschiedene „Geek-Erfahrungen“ machen zu lassen, ist dann doch unterhaltsam, um die anderen Kapitel zu unterstreichen.
    Die anderen Kapitel sind Erklärungen und Leitfäden für Geek und Nicht-Geek durch das Leben von Geeks. Vom Besuchen von Conventionen, über Cosplay, Rollenspiele, Stammtische, Magazine ist einfach alles vertreten. Dabei macht das Lesen dem Geek genauso viel Spaß, wie dem Nicht-Geek, der so einen guten Einblick in die Welt des Geeks bekommt. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig, wodurch man das Buch in zwei Tagen durchgelesen haben kann. Zwischendurch kommt der Geek dann doch immer mal wieder zum schmunzeln, wenn er bekannte Sachen wiedererkennt und sich die Hinweise für Nicht-Geeks durchliest. Trotzdem kann man mit dem Buch auch nach vielen Jahren als Geek immer noch etwas dazu lernen.

    Eine schöne Lektüre für Zwischendurch, die das Verständnis von Geek und „Muggle“ verbessert.

  16. Cover des Buches You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir (ISBN: 9781476785677)
    Felicia Day

    You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir

     (13)
    Aktuelle Rezension von: ScreenQueen
    Sie wird die „Queen of the Internet“ oder die „Queen of the Geeks“ genannt. Sie war eine Pionierin auf dem Gaming-Gebiet und hatte mehrere Rollen in bekannten TV-Serien. Felicia Day ist eine wahre Selfmade-Business-Woman, die aus dem Nichts heraus ihren Traum verwirklichte. Und deswegen musste ich gar nicht lange überlegen, als ich ihre Biografie sah!

    Der Titel ist klasse gewählt und gibt einen recht genauen Überblick über Felicia Days Leben: Weil sie zu Hause unterrichtet wurde, war das Internet der Ort, an dem sie sich die Zeit vertrieb. Dort fand sie Menschen, die ihre geekigen Interessen teilten.
    Obwohl sie nach der Schulzeit sehr erfolgreich Musik und Mathematik studierte, ließ sie alles Erlernte in irgendeiner dunklen Ecke ihres Gehirns vermodern. Sobald sie nämlich das Zeugnis in die Finger bekam, zog sie nach L.A., um Schauspielerin zu werden.
    Aber auch da blieb sie nicht hängen. Nachdem sie von den Frauen aus ihrer eigenartigen, aber liebenswerten Selbsthilfegruppe unterstützt wurde, konnte Day ihre eigene Serie ins Leben rufen: „The Guild“, eine awardträchtige Online-Sitcom über das Leben einer Gamer-Clique. Schließlich wurde sie so erfolgreich, dass sie einen eigenen YouTube-Originalkanal bekam und mit ihm ihre Serie und weitere Ideen produzieren konnte.

    Ihr Lebensweg liest sich genauso glatt wie erfolgreich. Ist er aber nicht. Tatsächlich war das Schreiben des Buches Teil einer Therapie, in der sie wegen Angststörungen behandelt wurde.
    Die erste Hälfte ist dabei noch sehr witzig erzählt. Day schildert humorvoll ihre Kindheit und Jugend und erzählt lustige Anekdoten. Die zweite Hälfte ist um einiges dunkler und sehr persönlich. Die Autorin spricht darin über ihre Gaming-Sucht, über den enormen Leistungsdruck, und darüber, wie ihr Perfektionismus es ihr unmöglich machte, eine ruhige Minute zu finden. Besonders ein Teil hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck; wenn sie über jene Ecke des Internets schreibt, an dem die Menschen wahrlich selten ihre beste Seite zeigen: in der Kommentarsektion. Was da manchmal geschrieben wird, ist furchtbar! Manche Menschen hinterlassen dabei vielleicht ohne großes Nachdenken verletzende Kommentare, denn oft wird vergessen, dass Prominente die gleichen Gefühle haben, wie jeder andere auch. Day bekam aber nicht nur gehässige Kommentare, sondern regelrechte Drohungen. Ich kann mich an eine Stelle erinnern, an der im Zusammenhang mit dem Phänomen Gamergate ihre Adresse öffentlich in einem Forum gepostet wurde. Die Leute wurden angestachelt, zu dem Haus zu gehen und ihrem Unmut freien Lauf zu lassen. Day war an diesem Tag nicht zu Hause, nur ihr Hund war allein dort. Wie sie ihre unablässige Angst beschreibt, dass jemand ihrem Hund etwas zuleidetut, fand ich extrem bedrückend!

    Trotz solcher Themen verliert Day beim Schreiben nie ihren optimistischen Plauderton. Aus jeder Situation zieht sie für sich und den Leser eine Lehre. Noch dazu ist das Buch durchsetzt mit Fotos, die in der Art wie Memes beschriftet und eingesetzt sind – eine schöne Auflockerung und ein cooler Einfall für ein Werk, das das Internet zum Thema hat.
    Tatsächlich liest sich das Buch lockerleicht und eher wie ein Gespräch mit Felicia Day, so wie Joss Whedon es schon im Vorwort ankündigt (jep, der Whedon, der für kultige Stücke wie „Buffy“ und „Firefly“ verantwortlich ist, und der auch die „Avengers“ zu verantworten hat).  Dieser Plauderton macht das Buch definitiv nicht zu einem literarischen Meisterwerk, aber dafür sehr lebendig und vor allem sehr nachvollziehbar. Der Emotionalität der schweren Themen wird mit diesen leichten Stil dennoch kein Abbruch getan.
    Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Es ist beides zugleich: eine Liebeserklärung an das Internet, aber auch eine Warnung vor seiner Macht.

    Ich selbst habe mit der Gamer-Szene nicht viel am Hut, aber ich interessiere mich für das World Wide Web bzw. für Online-Produktionen, weswegen mich dieses Buch angesprochen hat. Außerdem war es interessant zu lesen, wie es ist, als Frau ein Start-Up in einer männerdominierten Sparte (=Gaming) zu leiten und mit welchem Gegenwind dabei gearbeitet werden muss.
    Mit ihrem Optimismus und ihrer Fähigkeit, aus jeder Niederlage noch eine gute Lebensweisheit zu ziehen, inspiriert Felicia Day mit ihren Buch, selbst aktiv zu werden und sich niemals unterkriegen zu lassen.

    Fazit: Eine spaßige, aber auch emotionale Lektüre, das eindringlich sowohl die guten, als auch die schlechten Seiten des Internets schildert. Vor allem für Felicia-Day-Fans, Gamerinnen und Web-Interessierte.

  17. Cover des Buches Das Kochbuch für Geeks (ISBN: 9783897214620)
    Mela Eckenfels

    Das Kochbuch für Geeks

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Kochen ist auch nicht schwerer als Programmieren" - Das behaupten zumindest Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt. Ein tolles Buch für alle die sich nicht nur von Fertigpizza und Club-Mate ernähren wollen und ein Nerdiges Kochbuch zu schätzen wissen - Hack the Kitchen!
  18. Cover des Buches Tomorrow & Tomorrow (ISBN: 9783453316485)
    Thomas Carl Sweterlitsch

    Tomorrow & Tomorrow

     (21)
    Aktuelle Rezension von: StefanEgeler

    Vorweg:

    Ich habe die englische Version gelesen. Da das Buch insgesamt eher anspruchsvoll ist, war das ein bisschen anstrengend, aber auch großartig. Lesern, die sich komplexere Literatur auf Englisch zutrauen, kann ich die englische Version gut empfehlen.

    Zur Story:

    John Dominic Blaxton, Protagonist und Ich-Erzähler, ist ein gescheiterter Literat. Er hätte wohl irgendwann in seiner Heimatstadt Pittsburgh, USA, einen unter Kennern gelobten kleinen Lyrik-Verlag gegründet, wenn nicht vorher ein Attentat mit einer Atombombe Pittsburgh vollständig ausgelöscht hätte.

    10 Jahre später ist Blaxtons Problem, dass er während des Attentats auf einer Konferenz in Florida war. Er hat überlebt. Seine schwangere Frau aber nicht, und mit ihr ist auch seine Energie für eigene Pläne verloschen. John ist ein gebrochener Mann.

    Die Vereinigten Staaten haben nach Pittsburg nicht nur eine Rechtsaußen-Schönheitskönigin zur Präsidentin gewählt, es wurden auch alle bekannten Daten zu Pittsburg und den damaligen Einwohnern in das „Archiv“ gesteckt, eine Art virtueller Konserve, die sich wie eine Mischung aus Second Life und der Matrix anfühlt. John prüft für Versicherungsfirmen (jetzt noch, 10 Jahre später!), ob während des Anschlags Gestorbene vielleicht vorher schon tot waren (dann müssten die Versicherungen nämlich die Lebensversicherung nicht auszahlen). John ist nicht besonders technikaffin, aber er ist gut darin, die letzten Sekunden Verstorbener zu rekonstruieren, solange er nicht zu seiner verstorbenen Frau abschweift. Als er aber bestimmte Fehler im Archiv entdeckt, die auf Hackerangriffe hindeuten, bringt ihn das bald ins Visier ganz realer Mordbuben. Stellt sich nur noch die Frage, ob John überhaupt leben will.

    Meinung:

    Thomas Sweterlitsch hat in seinem Buch einen intensiven und sehr coolen Ansatz gewählt. Der Roman zerfällt nämlich kunstvoll in drei Teile.

    Am Anfang der Geschichte folgt man als Leser dem selbstmitleidigen, drogensüchtigen Protagonisten, der mehrmals pro Textseite zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen Wechselt: Der Realität „10 Jahre danach“, seiner Frau zu verschiedenen Zeiten, dem Archiv an sich, und irgendwelcher Werbung, die ihm von seiner „Adware“ direkt ins Gehirn gespielt wird. Und der Punkt ist: Das geht auf. Ich musste immer wieder Seiten mehrmals lesen, aber jedesmal war mir danach klar: Ja, der Autor hat es ganz klar unterschieden. Dieser Charakter, John Dominic Blaxton, springt in seinem Kopf zwischen verschiedenen Ereignissen hin- und her. Der Autor hat das im Griff, verlangt dem Leser damit aber einiges ab. Dieser Roman ist kein Buch für die U-Bahn. Aber wenn man sich darauf einlässt, kann man ein tolles Puzzle zusammensetzen: Wie sieht die Realität aus, in der Blaxton lebt? Wie funktioniert das Archiv? Was ist diese Adware, von der er die ganze Zeit redet? Dieses Puzzlespiel und die intensive Beschreibung eines leidenden Mannes machen den ersten Teil der Geschichte zu einer unwahrscheinlich starken psychologischen Darstellung eines Cyperpunk-Drogensüchtigen.

    Etwa zur Hälfte des Buches kippt diese Darstellung dann in einen spannenden Near Future Thriller um, und zwar innerhalb von zwei Seiten. Ich meine damit nicht „jetzt wird es spannend und vorher war es ein bisschen öde“. Nein! Vorher war das Buch eine saubere, perfekt konstruierte psychologische Cyperpunk-Geschichte, dann kommen zwei Seiten Text, und danach ist die Geschichte ein sauberer, perfekt konstruierter Thriller. Ich habe sowas noch nie gesehen. Allein dafür sollte man das Buch lesen. Nur, als Warnung: Der Thriller-Teil ist wirklich gut, ein echter, reinrassiger Thriller. Das betrifft leider auch die (manchmal mangelnde) Komplexität der Antagonisten.

    Die Geschichte kippt erneut, aber da würde ich jetzt zu viel verraten.

    Zusammenfassung:

    Bevor man das Buch in die Hand nimmt, sollte man sich bewusst sein, dass man eine anspruchsvoll konstruierte Geschichte lesen wird. Wer das nicht mag, ist mit einem „klassischen“ Cyberthriller-Autor besser beraten. Wer es allerdings ideenreich, nicht-linear und anspruchsvoll mag, der ist mit dieser Geschichte absolut richtig aufgehoben. Insgesamt denke ich aber gern an diese kluge, kunstvolle Buch.

  19. Cover des Buches Bordeaux (ISBN: 9783898138031)
    Paul Torday

    Bordeaux

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Nerdikon (ISBN: 9783862653041)
    Stefanie Mühlsteph

    Nerdikon

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Carla_Chris

    "Ein Nerd ist jemand, der seine Comichefte in Folie einschweißen lässt."

    Seit wir 2007 Serien wie "The Big Bang Theory" oder den alten Klassiker "The IT Crowd" von  2006 haben, glauben wir alle zu wissen was ein Nerd ist. Oder? Wir finden sie alle leicht verschroben oder sonderbar. Wenn wir jemanden komisch finden und sein Geschwafel nicht verstehen, sagen wir ohne zu zögern "Das ist ein Nerd!" Doch stimmt das? Stefanie Mühlsteph versucht mit ihrem Buch "Nerdikon - Die fabelhafte Welt der Nerds und Geeks" Normalsterblichen, die Welt der Nerds und Geeks ein wenig näher zu bringen. Sie räumt dabei mit dem weiterverbreiteten Irrtum auf, alle Nerds seien gleich. Denn tatsächlich gibt es eine Menge verschiedener Nerds und nicht alle, die wir als solche betiteln, sind auch tatsächlich in diese Kategorie einzuordnen. Vielleicht entdeckt man sich auch selber in einer der Definitionen oder stellt fest, dass man selber ein Geek ist. Genau das macht das Nerdikon aus. Es ist nicht nur ein Nachschlagewerk über Nerds und ihre Welt. Sondern auch eine tolle Möglichkeit selber einmal hinter seine Fassade zu blicken und den kleinen Nerd in sich herauszulassen. Denn am Ende bekommt jeder einen Überblick über das was Nerds interessiert und begeistert. Oder kann beim nächsten Tratsch mit Freunden mit ein bisschen Zusatzwissen, alle staunen lassen.Und denke  daran,wenn du das nächste mal einem Nerd begegnen, sagen sie ihm dass er ein Nerd ist denn:

    Die Bezeichnung "Nerd" wird von Nerds selbst als Auszeichnung gesehen!

    https://imaginary22.wordpress.com/2015/08/10/nerd-oder-geek-nerdikon-die-fabelhafte-welt-der-nerds-und-geeks-von-stefanie-muhlsteph/

  21. Cover des Buches Bayou Heat - Talon und Xavier (ISBN: 9783453316751)
    Alexandra Ivy

    Bayou Heat - Talon und Xavier

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006
    Wie die beiden Vorgänger sehr toll und spannend geschrieben. Es tauchen immer wieder bekannte Personen auf und man erfährt wie es mit Ashe und dem Baby weitergeht. Man erfährt dabei auch immer wieder viel neues, womit man nicht rechnet.

    Allerdings gibt es am Ende einen bösen Cliffhanger und es nicht bekannt wann und ob es weitere Bände gibt.
  22. Cover des Buches Orks & Goblins. Band 1 (ISBN: 9783962192549)
    Jean-Luc Istin

    Orks & Goblins. Band 1

     (3)
    Aktuelle Rezension von: NerdBlick
    " Du wachst auf und kannst nichts anderes als schreien vor Schmerz. Dein Kopf hämmert wie verrückt und du merkst eine lange klaffende Wunde an deinem Hinterkopf. Atmen ist kaum möglich, deine Nase scheint gebrochen zu sein. Langsam gewöhnst du dich an den Schmerz und öffnest die Augen. Du hast keine Ahnung, wo du bist oder wie du hierher kommst. Aber eines weißt du - derjenige der dich so zugerichtet hat, wird höllische Schmerzen ertragen müssen, wenn du ihn findest und du wirst in finden!"

    _________________________________

    Heute möchte ich dir Orks & Goblins Band 1: Turuk aus der gleichnamigen Reihe Orks & Goblins vorstellen. Jeder Band der Reihe erzählt eine eigenständige Geschichte von jeweils einer anderen Hauptfigur (Turuk, der Halb-Ork im ersten Teil, Myth, ein Goblin im zweiten Teil und so weiter). Der erste Band ist eine spannende und auch fesselnde Geschichte, weshalb ich die Geschichte erst einmal kurz anschneiden möchte:

    Der Comic dreht sich um Turuk, einen Halb-Ork der verletzt in einer ihm unbekannten Stadt aufwacht. Wie er hierher kommt und was das für ein Ort ist weiß er nicht, er kann sich lediglich an seinen Namen erinnern und vermutet das ihm ein Kerl so einen über gebraten hat, das er seine Erinnerung verloren hat. Er schleppt sich durch die Stadt die völlig heruntergekommen zu sein scheint, die Mauern sind rissig und mit Moos überzogen und keine Menschenseele weit und breit. Er geht zum höchsten Punkt der Stadt um seine Umgebung in Augenschein zu nehmen, als er erkennt, dass er sich auf einer Insel befindet. Er wusste nicht was schlimmer war, das er in einer riesigen Stadt das einzige Lebewesen war oder das er sich mitten im Ozean befand, kaum ein Ork ist für das Meer gemacht, es ist wie ein Kerker mit freiem Himmel. Doch Turuk wird bald feststellen, das das Meer seine geringe Sorge ist, denn allein ist er ganz gewiss nicht...

    Ab der ersten Sekunde ist Turuk mir sympathisch, weil er so eine angenehme und direkte Sprechweise hat. Er verschönt nichts und ist gnadenlos ehrlich zu sich und der Welt. Er ist ein Ork, ein eher ansehnlicher Ork im Gegensatz zu seinen Artgenossen und ist ein recht talentierter Kämpfer. Es ist interessant ihm und seiner Geschichte zu folgen, ich fieberte direkt mit ihm mit und wollte die Hintergründe seiner Anwesenheit erfahren.

    Die Geschichte lässt sich sehr gut verfolgen, was an dem interessanten Erzählstil liegt. Es ist als würden wir mit Turuk am Lagerfeuer sitzen und er erzählt uns bei einem Bier und etwas Hammelbraten was ihm damals auf der Insel geschehen ist. Eine sehr angenehme Art und Weise die ich noch nicht häufig gesehen habe. Was die Insel für uns bereit hält ist ebenso interessant, weil hier Welten kombiniert werden wie ich es noch nicht erlebt habe.

    Der Zeichenstil von Saito ist ausgesprochen schön, es gibt viele Details wie Gräser, einzelne Steinstrukturen oder die Rüstung von unserem Protagonisten. Die Farben sind angemessen und angenehm zu betrachten, die Stadt ist wunderschön und unterstützt die Stimmung der Geschichte, je nach Handlungsort.

    Insgesamt kann ich eine klare Kaufempfehlung abgeben! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Turuk durch dieses Abenteuer zu begleiten! Ich bin gespannt, wie es in der nächsten Ära weitergeht!
  23. Cover des Buches Sorge dich nicht, beame! (ISBN: 9783864250484)
    Christian Humberg

    Sorge dich nicht, beame!

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Was lehren uns der Imperator und Captain Picard?

    Inhalt:

    Manche Bücher behaupten, das Universum sei ein Versandhaus, in dem wir uns die Erfüllung unserer Träume nur zu bestellen brauchen. Andere laden uns zum angeblichen Gottgespräch in imaginäre Berghütten und verkaufen Esoterik als Erkenntnis.
    Dies ist kein solches Buch...

    Denn unsere Erkenntnis finden Sie auf die Brücke des Todessterns und im Maschinenraum der Enterprise – und sagen Sie selbst: Ist das nicht viel cooler?

    Meinung:

    Es gibt so viele Bücher, die uns die wichtigen Fragen des Lebens erklären und uns weiterhelfen wollen. Aber sind Gurus und Götter wirklich die richtigen Vorbilder für die Geeks und Nerds unter uns? Oder fragen wir uns nicht viel mehr: Was würden Obi Wan und Mr. Spock jetzt tun?

    Augenzwinkernd gibt uns dieses Buch nun endlich Hilfestellung in den Fragen der Liebe, des Berufs oder den (nicht immer) ganz einfachen Problemchen des Alltags. Zielsicher werden wir auf kluge Ratschläge der großen Jedi-Meister und Krisen erprobte Denkanstöße der cleversten Köpfe diesseits der Föderationsgrenzen aufmerksam gemacht.

    Grundwissen in beiden Universen wird vorausgesetzt. Und auch andere Weltraum-Serien werden hier und dort zu Rate gezogen.
    Wichtig ist aber, dass man sich oder sie niemals zu ernst nehmen sollte!

    Fazit:

    Unsere Helden der Universen sind vielleicht nicht immer die perfekten Vorbilder, aber auf jeden Fall die besseren Ratgeber. Dieses Buch ist so tiefsinnig wie lustig!

  24. Cover des Buches Porch It (ISBN: 9781480188914)
    Josh Andrew Malbon

    Porch It

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Originaldibbler
    "Porch it" ist ein autobiographisches Werk von Josh Malbon. Dieser ist in den 1980er Jahren in Kalifornien aufgewachsen und bezeichnet seine Kindheit im Untertitel des Buches als eine "Geek Story". Gut möglich, dass der erwachsene Josh Malbon ein Geek ist, als Kind war er es nicht. Und so schildert er in 51 - durchschnittlich 3-4 Seiten langen - Kapiteln Anekdoten einer ganz gewöhnlichen Kindheit: Fußball, Comics, ferngesteuerte Autos, Zeitungen austragen, den Wunsch nach einem eigenen C64,... Letzteres ist laut Klappentext auch das Thema des Buches. Davon merkt man beim Lesen allerdings wenig. Die Kapitel sind abgeschossene, meist zusammenhanglose Episoden, die aus meiner Sicht belanglos und wenig unterhaltsam sind. Auch wenn man das Buch locker in 2-3 Stunden lesen kann, ist es verschwendete Zeit.

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