Bücher mit dem Tag "gefährlich"
112 Bücher
- Anna Todd
After truth
(3.347)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Truth ist der zweite Band der After-Reihe und knüpft direkt an die Ereignisse aus dem ersten Teil an. Die Geschichte folgt weiterhin Tessa und Hardin, und deren Beziehung nach den Enthüllungen am Ende des ersten Bandes...
Wie schon im ersten Teil lässt sich auch dieser Band sehr flüssig lesen. Die Kapitel sind schön und spannend geschrieben, wodurch man schnell durch die Geschichte kommt. Besonders die emotionalen Momente zwischen Tessa und Hardin sind wieder sehr intensiv dargestellt, und man spürt deutlich ihre Gefühle - trotz und durch all die Probleme.
Allerdings setzt sich auch hier das starke Auf und Ab in ihrer Beziehung fort. Streit, Eifersucht und Missverständnisse spielen eine große Rolle und sorgen dafür, dass sich einige Situationen gefühlt „wiederholen“. Dadurch kann die Handlung stellenweise etwas frustrierend wirken, weil die beiden Charaktere scheinbar immer wieder in die gleichen Muster zurückfallen.
Andererseits hat es das Buch damit auch wieder geschafft, mich zu fesseln. Ich hatte oft das Bedürfnis weiterzulesen und sobald ich das Buch zur Hand genommen habe, hat es sich sehr flüssig und nervenaufreibend-gefühlvoll gelesen.
Auch entwickelt sich die Geschichte weiter: insbesondere erfährt man mehr über Hardins Charakter, was seine schwierige Art teilweise verständlicher macht.
Fazit:
After Truth bleibt emotional und interessant, auch wenn das ständige Hin und Her zwischen Tessa und Hardin manchmal etwas ermüdend sein kann. Dennoch ist es eine gute Fortsetzung, die die Charaktere weiter vertieft und neugierig auf die nächsten Teile macht.(Bewertung: 3,5-4 von 5 Sternen).
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.711)Aktuelle Rezension von: Silke-LuIn der zwielichtigen Hafenstadt Ketterdam erhält der gerissene Dieb Kaz Brekker ein verlockendes Angebot: ein nahezu unmöglicher Coup, der ihm unermesslichen Reichtum bringen könnte. Gemeinsam mit fünf sehr unterschiedlichen Verbündeten macht er sich auf den Weg, um einen gefährlichen Magier aus einem streng bewachten Gefängnis zu befreien. Doch der Plan ist riskant und verlangt ihnen alles ab.
Das Lied der Krähen hat mich einfach komplett überzeugt. Die Geschichte ist unglaublich spannend erzählt und dabei sehr atmosphärisch. Es ist eines dieser Bücher, zu denen man nicht viel schreiben muss, da es sich von Anfang bis Ende einfach gut angefühlt hat.
Besonders hervorzuheben sind die Charaktere. Jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte und Motivation mit, was die Dynamik innerhalb der Gruppe sehr interessant macht. Am meisten haben mich die Beziehungen zwischen Kaz und Inej sowie zwischen Nina und Matthias gefesselt. Wobei Jesper und Wylan auch sehr interessant sind, also eigentlich sind alle sechs spannend!
Kaz’ Hintergrundgeschichte ist dabei besonders intensiv und emotional. Seine Vergangenheit ist hart und traurig, und man kann seine Beweggründe wirklich gut nachvollziehen. Die Geschichte, die hinter den Handschuhen steckt, da gruselt es mich schon wieder. Ähnlich ging es mir auch bei Inej, deren Geschichte auch unter die Haut geht.
Nina mochte ich ebenfalls total gerne. Sie bringt mit ihrer selbstbewussten und humorvollen Art eine gewisse Leichtigkeit in die Handlung.
Der eigentliche Coup ist dann das absolute Highlight: clever aufgebaut, spannend umgesetzt und voller unerwarteter Wendungen. Man fiebert die ganze Zeit mit und wird immer wieder überrascht.
Für mich ist das Buch ein echtes Highlight und bekommt ganz klar 5 Sterne.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.051)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsPeeta und Katniss müssen versuchen ihre Beziehung, so gut es geht, aufrechtzuerhalten, damit das Kapitol keinen Verdacht wittert. Doch schon bald wird klar, dass noch viel größere Herausforderungen auf die beiden zukommen.
Auch der zweite Teil der Reihe war absolut gelungen. Zwar habe ich irgendwie schon erwartet, was bei den nächsten Hungerspielen passiert, aber das hat mich noch lange nicht am Lesen gehindert.
Ich liebe Peeta wirklich. Ich bin schon seit Anfang a Team Peeta und nicht Team Gale, selbst wenn Gale nichts Böses getan hat. Ich kann einfach nicht verstehen, in welche Richtung Katniss Gefühle tendieren.
Am Ende gab es noch einen unerwarteten Plottwist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe, den ich aber ehrlicherweise auch nicht ganz verstanden habe. Falls also irgendwer mir erklären könnte, was die letzten 10 Seiten für eine Bedeutung hatten, wäre das super.
Ich kann auf jeden Fall kaum erwarten, wie der dritte und letzte Band dieser Reihe sein wird und was darin auf mich wartet. Ich habe Angst. - Cornelia Funke
Tintenwelt 2. Tintenblut
(3.539)Aktuelle Rezension von: Isika0510Eine gelungene Fortsetzung, mit Höhen und Tiefen.
Sehr gut geschrieben, man konnte sich wirklich super in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen!
Mit manchen Szenen rechnet man nicht, umso spannender macht es das Buch natürlich.
mich bin sehr gespannt, wie es denn weitergeht und was noch auf einen zukommt! - Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(993)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Amy Ewing
Das Juwel - Die Gabe
(1.788)Aktuelle Rezension von: dottis_buecherregalIch habe dieses Buch gelesen, ohne vorher den Klappentext zu kennen. Es handelt von einer Gesellschaft, in der Blutlinien und sozialer Status die wichtigste Rolle spielen. Aufgrund weit verbreiteter Inzestprobleme ist der Adel unfruchtbar geworden, weshalb Aristokraten „Surrogate“ halten.
Die Geschichte wirkt wie eine abgeschwächte Version von "Der Report der Magd", da die Grundidee die selbe ist.
Violet wird von ihrer Familie getrennt, sobald die Regierung entdeckt, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Diese Kräfte erlauben es ihr, sowohl das Aussehen als auch den Charakter des Kindes zu beeinflussen, das sie austrägt. Außerdem kann sie die Dauer der Schwangerschaft erheblich verkürzen.
In dieser Welt werden Surrogate von adeligen Frauen ersteigert, um als Leihmütter deren Kinder auszutragen und die Blutlinien der Aristokratie zu stabilisieren.
Violet ist eine starke Protagonistin und ist deutlich reifer beschrieben als sechzehn. Die Liebesgeschichte, die im letzten Drittel des Buches stattfindet, hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen.
- Ransom Riggs
Die Stadt der besonderen Kinder
(607)Aktuelle Rezension von: AnnejaAuch wenn mich die Bücher schon wirklich sehr lange reizten, fand ich erst durch das erneute Anschauen des Filmes meinen Weg in diese Welt. Band 1 überraschte bereits, da es doch einige Abweichungen zum Film gab, die mir sogar besser gefielen. Nun ging es den 2. Band, welcher mich ehrlich gesagt nicht weniger überraschte und weiter in die Welt zog.
Wer wie ich, anfangs nur den Film geschaut hat, dachte das schnell alles gut wird. Doch weit gefehlt, denn die Kinder rund um Miss Peregrine sind noch lange nicht am Ziel, zumal ihre Beschützerin sich nicht mehr zurückverwandeln kann. Die größte Aufgabe war daher eine andere Ymbryne zu finden, welche ihr helfen könnte. Doch dies war in der aktuellen Lage nicht sehr leicht, denn natürlich waren noch immer Hollows hinter ihnen her und so gut wie alle Ymbrynes wurden bereits gefangen.
Wer die Charaktere nicht mehr alle kannte, fand vorne die Bilder und markantesten Eigenschaften der Einzelnen. Allgemein fand ich es toll, dass der Autor mit Bildern arbeitete, denn stellenweise sorgten diese dafür das eine Szene noch intensiver wurde. Hierzu sei gesagt, dass es sich gänzlich um echte Bilder handelte, welche jedoch hin und wieder bearbeitet wurden.
Die Geschichte begann da, wo der Vorgänger aufhörte und ermöglichte somit einen nahtlosen Übergang. Hatte der erste Band jedoch noch etwas Freundliches, musste man hier damit Leben, dass die Kinder durchweg auf der Flucht waren. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht positives erlebten, im Gegenteil, denn während ihrer Reise trafen sie interessante Charaktere, die ihnen oft auch halfen.
Auch wenn die Kinder diesmal viele Ängste durchleben mussten, zeigte sich, dass sie dadurch ihre Fähigkeiten erst so richtig zu schätzen wussten. Besonders Jacobs, noch recht unerforschte, Fähigkeiten fand im Verlauf des Bandes immer weiter ihren Weg an die Oberfläche und dürften gerade zum Ende hin, einige überraschen. Doch auch die anderen Charaktere machen Veränderungen durch. Dies jedoch eher charakterlich, als in Bezug auf ihre Fähigkeiten. Besonders Millard und Enoch stachen hier für mich heraus, wobei Enoch etwas mehr ins Negative abrutschte. Millard dagegen zeigte wie vielfältig es sein kann, unsichtbar zu sein. Allgemein dürfte Hoffnung das passende Wort sein um den Band zu beschreiben.
Und wenn wir schon beim Schreiben sind, möchte ich gleich anmerken, dass sich der Band genauso gut lesen ließ wie sein Vorgänger. Da es diesmal kein Filmmaterial gab, labte sich meine Fantasie an den Beschreibungen und den im Buch befindenden Bildern. Das reichte aus um eine abenteuerliche Welt zu erstellen, welche gerade durch die Wechsel in andere Zeitschleifen auch immer wieder Abwechslung bot und interessante Einblicke in die Geschichte gab. Zwar endete dieser Band, wie sein Vorgänger, auch mit einem offenen Ende, aber da hier so spannende Dinge passierten, freue ich mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.
Fazit:
Dieser Band bot neben reichlich abwechslungsreichen Erlebnissen, viel Spannung, aber eben auch emotionale Momente. Mir wuchsen mit jeder Seite die Kinder von Miss Peregrine mehr ans Herz, auch wenn ihre Charaktere einen manchmal zur Weißglut bringen konnten. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band, denn natürlich möchte ich wissen, was nun noch alles auf sie zukommt.
- Samantha Young
Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 1)
(1.410)Aktuelle Rezension von: AlisonJocelyn Butler will endlich als Autorin durchstarten. Auf dem Weg zu einer Wohnunsbesichtigung einer WG, teilt sie sich mit einem Fremden ein Taxi. Die Fahrt ist kurz, doch der aztraktive Fremde bleibt ihr in Erinnerung. Die Wohnung ist klasse und Jocelyn freut sich auf ihre neue WG mit Ellie.
Kurz darauf begegnet sie dem Fremden erneut. Er ist Braden Carmichael, der Bruder von Ellie. Und zu ihrem Pech hat er Spaß daran, Jocelyn zu reizen.
Der attraktive Braden gefällt Jocelyn, doch dieser befindet sich in einer Beziehung.
Es beginnt ein Katz und Maus Spiel, bei dem jeder den anderen reizt. Bis Braden ihr einen Sex Deal vorschlägt, den Jocelyn gerne annimmt.
Jocelyn hat ihre Geheimnisse und reagiert ziemlich verschlossen, wenn jemand Fragen stellt. Darunter leiden ihre Freundschaften.
Zwischen Braden und ihr knistert es gewaltig. Braden ist sehr besitzergreifend, was teilweise etwas nervt. Aber sich zwischen seinem Freund Adam und seiner Schwester Ellie fliegen die Funken, wobei Adam mehrere Anläufe braucht. Eine Geschichte mit Hindernissen uns sinnlichen Momenten. - Ransom Riggs
Die Bibliothek der besonderen Kinder
(381)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEndlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch.
Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren.
Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.
Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch.
In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.
Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.
Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.
Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.
„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.
- C. J. Daugherty
Secret Fire 1. Die Entflammten
(508)Aktuelle Rezension von: LennyGeheimes Feuer - ich finde es sehr schade, dass jetzt so viele Bücher englische Titel haben. Manches hört sich im englischen besser an, das verstehe ich schon. Vielleicht muss ich einfach mein Englisch verbessern, damit ich alles verstehe.
Das Cover finde ich etwas lahm, doch die Geschichte nicht. Der Klappentext hat mir gefallen. Und deshalb musste ich das Buch unbedingt lesen. Und ja! Es ist sehr gut geschrieben. Magische Kräfte außer Kontrolle. Ein uralter Fluch, der Sascha nur noch wenig Zeit lässt.... Sehr sehr spannend und am Ende des Buches komplett turbulent. Ich habe mich sofort an Band 2 gemacht. Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
- Nicholas Sparks
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
(913)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer Alex, der zwei kleine Kinder hat, gelingt es langsam und behutsam, ihr näherzukommen. Doch Katie hütet ein dunkles Geheimnis. Wird sie für die Liebe alles aufs Spiel setzen?
Das Cover: Das Cover hat mich sofort begeistert. Der dunkelblaue Hintergrund kombiniert mit der leuchtenden Laterne erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Es deutet an, dass das Buch ein düsteres Thema behandelt, gleichzeitig aber einen Funken Hoffnung bereithält – genau das, was die Handlung später so eindrucksvoll widerspiegelt.
Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt, und ich habe den Schreibstil von Nicholas Sparks regelrecht geliebt. Die Kapitel sind angenehm kurz, oft unter 30 Seiten, was den Lesefluss unglaublich erleichtert. Der Stil ist flüssig, emotional und sehr nah an der Verfilmung, was für mich ein großer Pluspunkt war. Da ich den Film bereits geliebt habe, waren meine Erwartungen entsprechend hoch – und das Buch hat sie sogar übertroffen. Besonders die überraschenden Wendungen zum Schluss haben mich begeistert. Alle Charaktere, ob Katie, Alex, seine Kinder oder sogar Kevin, bekommen ausreichend Raum, um sich zu entfalten. Dadurch konnte ich sie alle viel besser kennenlernen. Ich habe das Buch in wenigen Tagen regelrecht „inhaliert“.
Die Hauptfiguren: Katie ist eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und in Southport endlich einen Ort findet, an dem sie sich sicher fühlt. Dort baut sie sich ein neues Leben auf und entwickelt langsam Gefühle für den verwitweten Alex. Doch die Frage bleibt: Können die beiden wirklich eine gemeinsame Zukunft haben, solange Kevin alles daransetzt, seine Frau wiederzufinden? Diese emotionale Spannung trägt einen großen Teil zur Intensität der Geschichte bei.
Endfazit: Ich liebe den Film zu Safe Haven, und deshalb war mir klar, dass ich irgendwann auch das Buch lesen muss. Es lag allerdings jahrelang auf meinem SUB, weil ich Angst hatte, dass es nicht mit der Verfilmung mithalten könnte. Diese Sorge war völlig unbegründet. Das Buch ist grandios und bietet die perfekte Mischung aus Romance und Thriller. Der Schreibstil ist fesselnd und gleichzeitig magisch – für mich ist es nun das neue Lieblingsbuch des Autors. Eine große Leseempfehlung!
Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.
- Julia Dippel
Cassardim 3: Jenseits der Tanzenden Nebel
(377)Aktuelle Rezension von: Um_Buchseites_BreiteAchtung, hier handelt es sich um Band 3. Diese Rezension wird Spoiler auf die Vorgängerbände enthalten.
Zusammenfassung
Amaia und Noar haben geheiratet, doch das Chaos greift wieder an und die Wolkenfürstin hat den Thron Cassardims an sich gerissen. Ein Plan muss her, der sowohl einen Krieg zwischen Wolkenreich und Schattenreich verhindert und der das Chaos zurückdrängt.
Charaktere und Schreibstil
Die Geschichte hatte für mich zu keiner Zeit eine Länge. Jeder einzelne Kapitel hat Amaia und Noar näher an eine Lösung gebracht. Es war spannend geschrieben.
Auch die Charaktere waren wieder einmal wunderbar aufgearbeitet. Ich habe mit allen mitgefiebert und das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen.
Fazit
Die Rezension hat ich bewusst etwas kürzer gehalten um ja nicht zu viel vorweg zu nehmen. Die Story hat mir vorallem gefallen, weil der Zusammenhalt sehr gut gezeichnet waren. Die Geschichte hat mich mitgenommen, wegen den Charakteren, der Handlung, der Wendungen, der Kämpfe und der Gefühle. Ein gelungener Abschluss der Reihe. - Kim Harrison
Blutspur
(578)Aktuelle Rezension von: zickzackDie Hexe Rachel Morgen hat die Nase voll von ihrem Job bei der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinatti, denn sie bekommt von ihrem Chef die wenig herausforderndsten Jobs zugeteilt. Zusammen mit dem Pixie Jenks und der Vampirin Ivy verlässt sie die I. S. und macht sich selbstständig. Doch ihrem ehemaligen Arbeitgeber gefällt das gar nicht und setzt ein Kopfgeld auf sie aus. Für Rachel gibt es nur eine Möglichkeit ihren Hals zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschmittelschmuggler festsetzen.
Ich habe die Reihe entdeckt, als diese mir empfohlen wurde, wenn man Jim Butchers Reihe um Harry Dresden mag. So habe ich diese angefangen und ziemlich bald verstanden, warum man das wirklich gut passt. Es ist ein Urban-Fantasybuch mit einer Prise Humor, aber auch genügend Action und tollen Figuren, die man ins Herz schließt. Und Trent Kalamack wirkt etwas wie Harrys Gegner der Mafiosi. Man weiß nicht recht, ob man ihn für oder gegen Rachels Seite verbuchen sollte.
Rachel hat mich stellenweise wirklich an Harry erinnert, obwohl sie dennoch ganz anders als er ist. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie bringen sich beide ganz schnell in den größten Schlamassel und wenn man glaubt, es kann gar nicht schlimmer werden, setzen sie noch einen drauf. Von witzigen Passagen bis aber auch sehr ernsten Situationen ist hier alles abgedeckt.
Allerdings ist zum Beispiel ziemlich anders. Rachel arbeitet meist mit Amuletten (und leider wurde nur wenig auf die Herstellung eingegangen), während Harry komplexe im Bannkreis kreiert.
Nach dem großen Wandel, wie er im Buch benannt wird, als Menschen an einer Seuche, ausgelöst durch Tomaten, gestorben sind, haben sich die Wesen (hier als Inderlander bezeichnet) aus ihren Verstecken getraut und leben nun so offen wie die Menschen. Das führt zu einigen Reibereien und das I.S. wurde gegründet, wo man abtrünnige Inderlander festsetzt.
Das ist der Grundaufbau der Welt.
Ich fand es zum Beispiel auch sehr interessant, wie hier Vampire dargestellt wurden, denn es wird zwischen lebenden (wie Ivy) und toten (wie ihre Mutter) unterschieden. Ivy hat ein Enthaltsamkeitsgelübde abgeschlossen, was bedeutet, dass sie kein Blut trinkt. Als lebende kann sie das, tote Vampire müssen Blut trinken. Das war ziemlich interessant, wenn auch nicht das Hauptthema des Buches. Aber ich denke, dass man im Laufe der Reihe noch viel besser die Eigenheiten der verschiedenen Wesen und der Welt entdecken wird. Denn es wurde wohl nur ein Bruchteil davon erzählt.
Jenks ist ein Pixie und im ersten Moment konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Doch inzwischen muss ich etwas an Tinkerbell von Peter Pan denken, denn er ist sehr klein und verteilt Pixiestaub, welcher verschiedene Eigenschaften hat. Jenks hat ein sehr vorlautes Mundwerk und nimmt sich für seine Größe ziemlich viel raus. Zudem hat er direkt seine Familie mitgebracht, Frau und ein paar Kinder.
Ivy und Jenks haben mir als Figurencast sehr gefallen, zumal sie wohl dauerhaft weiter auftauchen werden. Jenks kann einen zwar auch etwas auf die Nerven gehen, aber im Prinzip lockert er vor allen die Stimmung auf, während Ivy eher etwas Düsteres bringt. Ich kann zwar Rachels Misstrauen ihr gegenüber verstehen, weil sie eben Angst hat, dass Ivy doch eines Tages der Blutdurst übermannt (und ab und zu hat sie auch nicht wirklich für Vertrauen gesorgt), aber ich mochte sie direkt. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich einfach Vampire liebe.
In dem Buch sind auch noch Fairies aufgetaucht. Bei denen kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, was das für Wesen sind, da ich auch über diese selten in anderen Büchern lese. Im Prinzip weiß man auch nach dem Buch nur, dass sie die erbitterten Feinde von den Pixies sind.
Meine Begeisterung am Anfang des Buches ist dann leider etwas abgeflaut. Irgendwie wirkte es nach einer Zeit so, dass ein Handlungsstrang angefangen wurde, aber dann durch die verschiedenen Attentäter auf Rachel nicht weiterverfolgt werden konnte. Demzufolge haben sich manche Situationen stark wiederholt und Rachel hat sich immer wieder zu unüberlegten Situationen hinreißen lassen. Ich hätte sie mir auch etwas taffer gewünscht. Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum sie manchmal so übertrieben misstrauisch, sehr ängstlich gegenüber Ivy war. Es wurde erzählt, dass die Beiden schon einmal früher miteinander gearbeitet haben. Da muss sie die Vampirin doch etwas kennen und vor allem muss sie doch verstehen, dass ihre unnötige Angst die Situation sicherlich nicht verbessert.
Daher habe ich stellenweise etwas gezweifelt, ob Rachel wirklich so ein guter Runner bei der I.S. war oder es doch berechtigt war, dass man ihr nicht die großen Aufträge zugetraut hat.
Auch wäre dem Buch vielleicht gutgetan, wenn man es 50-100 Seiten kürzer gehalten hätte.
Auch weiß ich noch nicht, ob ich die Figur mögen werde, die nach Rachels Gefangennahme bei Trent aufgetaucht ist.
Fazit: Der Auftakt hat mir gut gefallen. Es ist genau eine Reihe nach meinem Geschmack und ich mag auch die Prise Humor, die nicht übertrieben ist. Bei Rachel als Protagonistin sehe ich noch Steigerungspotenzial und ich hoffe, dass Ivy mehr mit in die Handlung eingebaut wird. Insgesamt ein guter Start in die Reihe. Vier Sterne.
- Simone Elkeles
Du oder das ganze Leben
(1.427)Aktuelle Rezension von: MelBooksIch hab die Originalausgabe aus 2011 gelesen und unter anderem solche tollen Zitate gefunden:
'Sie hält mich für einen zugedröhnten Drogi'
Daher hoffe ich mal, dass die Neuauflage etwas mehr im jetzt angekommen ist. Und Mal ehrlich, wer hat sowas um die 2010er tatsächlich gesagt? 😅
Kurz zur Story: Reiches Mädchen soll mit Gang-Mitglied im Chemieunterricht Zusammenarbeiten. Er geht eine Wette ein, sie rumzukriegen, lernt sie näher kennen und verliebt sich widerwillig.
Sie, von außen perfekt: perfekter Freund, perfekte Familie, perfektes Leben. In Wahrheit jedoch mit einer zerrütteten Familie und dem Druck perfekt zu sein. Er, aus einer armen Gegend, 'Mann' in der Familie, Motorradfahrer und naja, Gang-Mitglied.
Unterschiede ziehen sich an und Probleme sind vorprogrammiert ♥️
Ich hab's sehr gern gelesen, auch wenn es nicht so gut gealtert ist 😊
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Nele Neuhaus
Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
(493)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeEin ganz schön dicker Krimi, den Nele Neuhaus mit „Muttertag“ geschrieben hat. Das war tatsächlich mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen hielt. Aber nicht nur mit vielen Seiten kann dieses Buch aufwarten, sondern auch mit einer Vielzahl an Figuren und Figurenkonstellationen. Steht doch im Mittelpunkt die Pflegefamilie Reifenrath, die in der Vergangenheit mitunter 10 Pflegekinder gleichzeitig in Ihrer Obhut wusste. Nachdem der Pflegevater Theo, nun jedoch tot in seinem Haus aufgefunden wird beginnt sich nach und nach ein schauriges Verwirrspiel zu entwickeln.
Nichts für schwache Nerven, denn mitunter hält die Autorin auch mit detaillierten Beschreibungen nicht hinter dem Berg. „Bones“ hätte vermutlich Ihre wahre Freude an diesem Fall gehabt. Aber auch die beiden Ermittler Pia Sander und Oliver von Bodenstein geben ein sympathisches Ermittler- Duo ab. Auch wenn man bisher kein Buch aus der Reihe gelesen hat, kann man „Muttertag“ wunderbar lesen.Der Schreibstil ist flüßig und klar, so dass man der Handlung, trotz der vielen Figuren, sehr gut folgen kann. Einige Verdächtige und Handlungsnebenstränge später gibt es dann noch eine überraschende Wendung. Ich mochte den Kriminalroman sehr, da er trotz des Umfanges spannend und atmosphärisch dicht geschrieben ist. Und das bis zur letzten Seite, wo noch mal ein kleiner Showdown auf den Leser wartet. Sicher nicht der letzte Krimi von Nele Neuhaus , den ich gelesen habe.
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 2: Gefährliche Sehnsucht
(230)Aktuelle Rezension von: charlottezaNach dem spannenden Cliffhanger von Band 1 der Beautiful Liars Reihe stellt dieses Buch keine Enttäuschung dar. Die Autorin fängt genau da an, wo sie aufgehört hat und schafft es erneut den Leser in die außergewöhnliche Welt des 1000 stöckigem Gebäude hinein zu versetzen. Wie auch der erste Band macht das Lesen einfach nur Spaß und die Spannung fesselt einen bereit zu Beginn.
- Victor Dixen
Vampyria - Der Hof der Finsternis
(162)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Vamyria - Der Hof der Finsterins (Vampyria-Saga 1)
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Victor Dixen
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Blanvalet Taschenbuch Verlag //Random House Audio
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Julia Preuß
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Bernd Stratthaus
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr Vampirgeschichten?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Gut - Düster - Spannend
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Jeannes Leben ändert sich von einen Tag auf den anderen. An einem Tag war sie noch die Tochter eines Apothekers nur um kurz darauf mit einem Vampir in einer Kutsche zu sitzen - auf dem Weg an den Hof des Vampirkönigs Ludwig des Unwandelbaren um dort ausgebildet zu werden. Doch sie hat nicht das Dienen im Sinn. Sie sinnt auf Rache.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Ich finde es ja immer genial, wenn ich mit einem Fantasy-Buch starte und gleich voll dabei bin. Und das war hier der Fall. ❤️
Die Weltordnung ist leicht verständlich und wird im Laufe des Buches immer deutlicher. Das hat mir gut gefallen.
Die einzige Schwierigkeit hatte ich mit den Namen. 😂 Die französische Aussprache würde ich definitiv nicht richtig hinbekommen. Aber zumindest hatte ich kein Problem damit, die Personen zu unterscheiden.
Jeanne finde ich eine sehr authentische und überzeugende Protagonistin. 😊
Die Geschichte ist spannend und macht Lust auf mehr aus der blutigen Welt der Vampire.
In das Hörbuch habe ich auch rein gehört. Die Aussprache kann ich natürlich nicht bewerten, weil ich selbst keine Ahnung habe. 😂 Aber mir hat die Sprecherin gut gefallen.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Von mir gibt's eine Leseempfehlung für diesen Auftakt. 😊
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Christina Henry
Alice (Chronicles of Alice 1)
(43)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingObschon für meinen Geschmack etwas zu düster (erinnerte von der Stimmung her an "Shatter me" und "Wiege aller Welten"), las ich diese spannende und brutale Horror-Fantasy-Dystopie fast in einem Rutsch (und auf Englisch): Gut gefiel mir die weitestgehende Klischeefreiheit dieses Romans, die im Verlauf immer stärker werdende Heldin (und ihr herzensreiner männlicher Konterpart) und, bei all ihrer abstoßenden Widerlichkeit, die Kreativität der Autorin beim Entwerfen der männlichen Monster.
- Andreas Brandhorst
Das Erwachen
(68)Aktuelle Rezension von: eumel8DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich.
Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.
So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten.
Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.
- Cora Carmack
Stormheart - Die Rebellin
(355)Aktuelle Rezension von: Natiibooks
3 🌟🌟🌟Inhalt:
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Meinung:
Hier bin ich schon seit langer Zeit Überlegung ob ich das Buch lesen will also habe ich beschlossen als Hörbuch zuhören. Es hat wirklich gut angefangen bis es für mich eine Richtung genommen hat die nicht mochte. Dadurch habe ich mehrmals darüber nachgedacht es Abzubrechen und war mir immer unsicher denn ich hatte wirklich viel Potenzial für die Geschichte. Ich hab beschlossen das Buch dann doch zu beenden aber kann bereits sagen das ich es in Zukunft wahrscheinlich nochmal eine Chance geben werde denn leider hat es mir nicht so gefallen wie erwartet. Und ich weiß nicht an was das gelegen hat aber ich gehe davon aus das ich es gleich nach ACOSAF gehört habe und das war der Fehler. Denn ich hab einfach zu viel erwartet und hatte Probleme mit der Protagonistin und ihre Endscheidungen denn manchmal kam ich damit nicht klar. Deswegen kann ich nicht viel sagen nur das Geschichte an sich aufregend anhört und ich in Zukunft es wahrscheinlich wieder lesen oder hören werde für denn Moment will ich es einfach nur zu Seite legen. Auch wenn es gegen Ende besser wurde.
- Nicole Gozdek
Die Magie der Namen
(323)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldBesonders cool an dem Buch fand ich das Konzept, das uns in eine einzigartige Welt entführt. Der Schreibstil und die Handlung haben mir auch sehr gut gefallen.
Leider habe ich nie so richtig mit den Charakteren connecten können und war deshalb nicht so emotional in der Geschichte dabei. Auch von dem Ende war ich kein wirklicher Fan, aber dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben.
--> 3,4/5 Sterne
- Colleen Houck
Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKelsey, Kishan und Ren sind endlich wieder vereint und auf dem Weg, sich in ein nächstes Abenteuer zu stürzen.
Als wäre das nicht schon genug, ist da noch diese Sache mit Ren, die Kelsey das Herz zerbricht. Ohne ihn, hat sie keine Kraft und trotzdem gibt sie nicht kampflos auf. Als Ren sie dann aber in die Arme von Kishan treibt, trifft Kelsey eine Entscheidung... - Lauren Rowe
The Club – Match
(248)Aktuelle Rezension von: MommeetsbooksDer Schreibstil ist nach wie vor sehr angenehm . Leider ist in diesem Buch nicht viel passiert . Auch wenn der Cliffhanger wieder echt fies ist , denke ich nicht das ich weiter lesen werde . Vielleicht irgendwann mal . Leider habe ich Angst dadurch in eine Leseflaute zu kommen . Also kommen erstmal andere Bücher dran























