Bücher mit dem Tag "gefängnis"
683 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.135)Aktuelle Rezension von: Amelie_EngelSetting ⭐⭐⭐
Auch wenn ich das Buch vor ca. 8 Jahren schon einmal gelesen habe und diese Reihe nun rereade, war ich froh, Notizen über Band 2 (gelesen vor 2 Monaten) zu haben. Ich bin damit aber relativ schnell wieder in die Geschichte eingestiegen. Die verschiedenen Höfe sind so toll beschrieben, dass ich mir es gut vorstellen konnte.
Charaktere ⭐⭐⭐,5
In den vorherigen Teilen war ich kein Fan von Rhysand. Natürlich sehe ich, dass er ihr viel mehr Freiheiten gibt, empfand ihn aber stellenweise dennoch als einschüchternd mit toxischen Verhaltensweisen. Das hat sich für mich in diesem Band sehr gebessert. Feyre und er sind mir total ans Herz gewachsen. Ich möchte die beiden noch nicht gehen lassen. Auch Mor hat mich in diesem Teil mit ihrer Geschichte sehr berührt. In Nesta und Elain konnte ich mich gut einfühlen. Anfangs erwartet Feyre, meiner Meinung nach, zu viel von den beiden, was sich dann aber legt.
Auch wenn sie nur ein kleiner Nebencharakter ist: Vivianne habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Es gibt für mich keine Person, die ich hier nicht sympathisch finde. Außer selbstverständlich die Antagonisten. Es sind viele Charaktere, bei denen ich mit den Namen auch mal durcheinander kam. Das wird aber im Verlauf des Buches besser, und am Ende kennt man alle gut.
Handlung ⭐⭐⭐,5
Eingestiegen im ersten Kapitel mit einer Kriegsgeschichte aus Rhys Perspektive, den ich als schwierig empfand, fügte sich bald alles zusammen. Aber es waren sehr viele Besprechungen, vieles, was ich nicht sofort verstanden habe und Abschnitte, in denen wenig passierte. Die Mitte war für mich einfach zu langatmig. Aber ich bin sehr froh, dass ich durchgehalten habe, denn das Finale war einfach atemberaubend. Und schön. Eine der tollsten Szenen war für mich das Gespräch zwischen Feyre und Mor. Ich liebe die Repräsentation und auch, wie sie eingebracht wurde.
Schreibstil-Gefühl⭐⭐⭐⭐
Man wird hier an die Hand genommen und in eine fremde Welt entführt. Jeder Ort, jede Person kann man sich sehr gut vorstellen. So gut, dass man auch die Höfe, die man noch nicht "gesehen" hat, kennenlernt.
Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐
Von Tränen bis zu totaler Freude, hier war für mich alles dabei. Auch wenn der Mittelteil für mich anstrengend war, blicke ich auf ein tolles Leseerlebnis zurück. Ein Must-Read ist es vielleicht nicht, aber wenn man wissen möchte, wie es weitergeht, wird man sicherlich nicht enttäuscht.
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.708)Aktuelle Rezension von: FriekeInhalt
In Ketterdam, der pulsierenden Handelsstadt mit Hafen, hat sich Kaz Brekker von einem niemand zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot mit Gewinn in Millionenhöhe erhält, weiß er zwei Dinge: Mit diesem Reichtum wird er endlich rächen, was ihm in der Vergangenheit angetan wurde und er ist unmöglich allein dazu in der Lage diesen Auftrag zu erfüllen.
Mit einer Gruppe, bestehend aus fünf weiteren Gefährten, macht sich Kaz auf den Weg in den Norden. Die sechs sind hochgefährlich und professionell, wie kein anderer, doch keiner spielt mit offenen Karten. So auch Kaz nicht...
Meinung
Leigh Bardugo schaffte mit "Das Lied der Krähen" eine herausragendes Werk, das die Grenzen des Dagewesenen überschreitet. Der Leser wird von der düsteren Atmosphäre gepackt und in die mystische Welt hineingezogen. Es ist kein Ort, an dem man gerne leben möchte, doch fühlt man sich dank des bildhaften, flüssigen Schreibstils der Autorin geradezu magisch angezogen.
Die Geschichte in "Das Lied der Krähen" beschäftig sich nicht, wie so viele Werke, mit einer geradezu epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Vielmehr betont es die Zwischentöne und die Intrigen, die für das Überleben in einer von Leid gezeichneten Welt vonnöten sind. Sie behandelt die ganz unterschiedlichen Motive, die Menschen zu den härtesten Dingen im Kampf um das Überleben und dem Wunsch nach Rache treiben.
Die Geschichte beginnt in Ketterdam, seines Zeichens Handelsstadt und geprägt von falscher Moral und Verrat. In der Stadt regiert das Geld und Moral kann nur dann berücksichtig werden, wenn es dem Zweck dient noch mehr Geld einzunehmen. Ketterdam ist dunkel, eng und schmutzig. Genau hier, in den dunkelsten Ecken treffen wir auf die Protagonisten, eine Gruppe junger Menschen, die neben dem Gesetz steht und von dem brillianten und gerissenen Kaz Brekker angeführt wird.
Leigh Bardugos präziser, packender Schreibstil lässt Ketterdam real werden und aufleben, die Verdorbenheit und Finsternis, die abschreckend sein sollte, zieht den Leser in ihren Bann. Es wirkt dunkel, gefährlich und doch faszinierend. Die Handlung ist rasant und und actionreich, die Dialoge humorvoll und unterschwellig sarkastisch und die Wendung halten den Leser bis zum Ende gefesselt.
Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zu jedem der Figuren eine Bindung aufzubauen, man fiebert mit, ist enttäuscht, versteht auch möglicherweise fragwürdige Entscheidungen. Diese Einblicke machen die Gruppendynamik deutlich vielschichtiger, da ein jedes Mitglied eigene Motive hat, die sich nicht mit denen der anderen decken.
Der Kern des Romans ist ein scheinbar unmöglicher Raubzug, bei dem jedes Mitglied seine individuellen Stärken bis zuletzt ausspielen muss. Doch gleichzeitig ist der Raubzug nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Verschwörung, deren Ausbrechen der Leser selbst verfolgen kann, da ein jedes Mitglied erst nach und nach seine Karten auf den Tisch legt.
Doch nicht nur diese intellektuelle Ebene macht den Roman so anziehend. Keine der Figuren entspricht einer typischen Heldenfigur. Sie sind zerrissene Menschen mit einer düsteren, gewaltvollen Vergangenheit, tiefgehenden Narben und gefährlichen Geheimnissen. Bardugo gelingt die meisterhafte Verknüpfung dieser vielschichtigen Figuren in einer Welt, in der Moral kein Richtwert ist und die Methoden für den Überlebenskampf schon lange nicht mehr ehrenhaft sind.
Das alles lässt die Figuren verletzlich und auf fast schmerzliche Art nahbar erscheinen. Die Vielseitigkeit wird noch durch die nicht sehr normativen Beziehungen der Figuren zueinander betont. Die traumatischen Erfahrungen und seelischen Narben führen zu komplizierten Beziehungsgeflechten, bei dem auf kurze Sicht kein Happy End möglich ist, wenn keine seelische Heilung stattfindet. Doch das so etwas nicht von jetzt auf gleich geschehen kann, zeigt das Buch und wird dadurch - einmal mehr - zu einer realitätsnahen Geschichte, die Themen wie Vertrauen und Vergebung untersucht und meisterhaft in den Handlungsstrang zu integrieren versteht.
Fazit
"Das Lied der Krähen" ist kein Roman, das den Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert, sondern eine Geschichte über Macht, Verrat, Vertrauen und der Suche nach Vergebung. Das Setting ist eine gnadenlose Welt, die die Figuren auf die ein oder andere Art und Weise seelisch verstümmelt und hart gemacht hat. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig, wie in selten einem Buch das ich gelesen habe. Die Geschichte saugt dich ein und lässt dich erst wieder los, wenn du sie komplett gelesen hast, und selbst dann verbleibt es in den Gedanken. Ein absolutes Muss für Fans des Fantasygenres.
- Cassandra Clare
City of Glass
(4.360)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.202)Aktuelle Rezension von: Punix"Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat
Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten.
Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen.
Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen.
Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.725)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrEin typischer Fitzek. Ein gut gelungener Plot (wenn auch etwas vorhersehbar). Das Buch war von Anfang bis Ende einfach spannend und fesselnd. Kaum aus der Hand zu legen. Es gibt viele gewalttätige, grausame Szenen die vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind. Das hatte mich persönlich nicht gestört, da sie super ins Buch und ins Setting gepasst hatten. Von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung.
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.735)Aktuelle Rezension von: Deborah-N-MayIch bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, vor allem weil es so viel Lob bekommen hat und auch die Verfilmung sehr bekannt ist. Leider hat es mich nie wirklich gepackt.
Die Geschichte hat durchaus interessante Ansätze, vor allem auf der psychologischen Ebene. Die Spannung ist stellenweise gut aufgebaut, und es gibt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe – das wertet das Buch auf.
Trotzdem konnte ich keine echte Verbindung zu den Figuren aufbauen. Beide Hauptcharaktere waren mir eher unsympathisch, was es für mich schwierig gemacht hat, wirklich mitzufiebern. Auch die Sexszenen empfand ich als überflüssig und eher störend für den Lesefluss.
Ein weiterer Punkt: Für meinen Geschmack wird das zentrale „Geheimnis“ zu früh aufgelöst. Gerade hier hätte man die Spannung noch länger halten und deutlich mehr daraus machen können.
Insgesamt ein psychologisch interessanter Thriller mit guten Twists, der für mich aber hinter seinem Hype zurückbleibt.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
(736)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannHeute habe ich den fünften teil von Das Reich der sieben Hofe beendet, welches übrigens eine meiner absoluten Lieblingsreihen ist.
Die ersten Teile, in denen es hauptsächlich um Feyre und Tamlin und später dann um Feyre und Rhys ging, haben mir sehr gut gefallen, aber meine Lieblingscharaktere waren schon sehr bald Nesta, Cassian und Azriel. Deshalb hat mir der band umso mehr gefallen und es hat mich so sehr gefreut, dass es endlich ein ganzes Buch gibt, in denen Nesta und Cassian mehr im Vordergrund stehen.
Der Schreibstil war wie immer großartig und ich musste an manchen Stellen schmunzeln, oder habe an spannenden Stellen fast den Atem angehalten. Wirklich toll und fesselnd.
Die Geschichte hat gut an die Hauptteile gepasst und es wirkte nicht wie eine dran geschobene Geschichte, sondern wie ein richtiger Teil und ein wirkliches Ende. Ich liebe die Entwicklung von Nesta in der Geschichte. Ich habe sie von Anfang an gemocht, aber jetzt habe ich sie wirklich unglaublich lieb gewonnen. Wie sie aus ihren Fehlern lernt,
und diese zu gibt ist einfach toll. Auch die Entwicklung zwischen Cassian und Nesta wurde sehr gut beschrieben. Es wirkte nicht aufgezwungen, ging nicht zu schnell, hat sich aber auch nicht gezogen und es gab viele starke Szenen, wo ich teilweise Gänsehaut hatte.
Jeder Fan kennt sie. Die Freundschaft zwischen Rhys, Cassian und Azriel. Ich habe sie immer bewundert und dachte wow das sind richtige Freunde. Doch auch damit hat mich der fünfte Teil wieder überrascht mit der plötzlichen Freundschaft die Nesta gefunden hat. Wirklich auch unglaublich. Die Entwicklung wurde wahnsinnig gut beschrieben, sodass es auch nicht plötzlich kam, aber trotzdem mit jeder Szene noch stärker wurde. Einfach toll. Und das Bonus Kapitel über Azriel hat alles nochmal getopt. Nur wünsche ich, ihr jetzt nichts mehr, als einen weiteren Teil über Azrie
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
(1.337)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingo2025 habe ich Heir von Sabaa Tahir gelesen und dabei gemerkt, dass es eine Vorgeschichte aus derselben Welt gibt. Seitdem hat diese Reihe darauf gewartet, endlich von mir gelesen zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Tahir schafft es, eine neue Welt spannend einzuführen, ohne dabei zu überfordern. Erzählt wird aus der Sicht von Laia und Elias, wobei die Kapitel überraschend, aber angenehm kurz sind. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr dynamisch und die Geschichte bleibt durchgehend spannend.
Die beiden Protagonisten haben sehr eigene, starke Charaktere, und ich mochte sie beide unglaublich gern. Sie stehen gesellschaftlich an völlig unterschiedlichen Punkten, verfolgen ihre eigenen Ziele und müssen Wege gehen, die alles andere als einfach sind. Durch die Protagonisten, aber auch durch die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, wirkt die Geschichte besonders lebendig.
Ich hatte durchweg Spaß und kann es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.
- Sebastian Fitzek
Mimik
(873)Aktuelle Rezension von: Smimo_DoHannah Herbst ist die bekannteste Mikroresonanzexpertin in Deutschland. Sie hilft der Polizei Täter zu überführen.
Ihr aktueller Auftrag besteht darin einen Serienmörder zu stoppen. Dazu muss sie ein Video auswerten, in dem eine Frau gesteht, ihre Familie brutal ermordet zu haben. Hannahs Leben steht auf den Kopf, denn sie leidet an Gedächtnisverlust in Folge einer OP und die Frau in dem Video scheint Hannah selbst zu sein.
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Dieser Thriller fing so vielversprechend an, ich war total gespannt. Leider ging die Spannung mittendrin verloren durch das ewige hin und her zwischen dem Chirurgen und Hannah. Die Auswertung der Mimik fand ich sehr interessant.Die Protagonisten sind so ziemlich alle Randfiguren, einfach nichts sagend und farblos.Das Ende fand ich leider auch wenig überraschend, es war leider sehr vorhersehbar.
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Kann man lesen, war aber wenig überraschend.
- Tahereh H. Mafi
Shatter Me
(1.948)Aktuelle Rezension von: bookworm_ally1312🔥Eigene Meinung:🔥
Wow. Endlich mal was anderes! 🫣🥰
Ich bin zwar etwas spät dran, und doch wollte ich unbedingt mal die gehypte Reihe "Shatter Me" starten
(beim Blick auf die Reihenfolge der Bände mit den ganzen Novellen war es aber vielleicht doch nicht so eine gute Idee 🥲)
und JA, es ist wirklich so toll wie alle behaupten ☺️
Kaum schlug ich das Buch auf, wurde ich in die düstere Geschichte gesogen 💫
Der Schreibstil ist mal was neues, aber ich war von Anfang an drinnen 🫠
Die durchgestrichenen und kurzen, abgehackten Sätze, die Wörterdopplung - all das brachte Juliettes Zustand perfekt zur Geltung.
Juliette war nicht die typische, starke Protagonistin. Sie ist eine zarte, verletzliche Person, deren Herz viel zu oft getreten und zerbrochen wurde 💔
Durch herzzerreißende Rückblicke in ihre Vergangenheit, ihr Leben als Ausgestoßene, war ich oft den Tränen nahe 🥲 Am liebsten würde ich Juliette in den Arm nehmen 😔 (Was eigentlich problematisch durch ihre Gabe wäre ☝🏼)
Adam. Mit anderen Worten: eine schleimige, hinterhältige Schnecke 🙈 Ich mochte ihn von Anfang an nicht, das ganze Liebes Geschnulze hat das Buch den halben Stern gekostet...
Die Story... Hat noch nicht richtig begonnen 😗 Und trotzdem kam man superschnell durch die Kapitel 💫
Ich habe das Gefühl, das diese Reihe noch richtig fantastisch werden könnte 💙
•••••••••
🔥Handlung:🔥
Juliettes Berührung ist tödlich. Sie wurde gefürchtet, ausgestoßen, gehasst.
Nach jahrelanger Einsamkeit, Isolation und letzendlich sogar Gefangenschaft planen Machthaber der nahezu zerstörten Welt sich ihrer Gabe als Waffe für den Krieg Gebrauch zu machen.
Doch Juliette entscheidet sich, zu Kämpfen. Gegen diejenigen, die ihre Magie zum Töten nutzen wollen, für ihre Liebe ✨️💕 Und für den Zauber der Berührung ☝🏼💫
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🔥Fazit:🔥
Innerhalb von Sekunden packte mich Juliettes Geschichte, ließ sie mich miterleben... und ich war gefangen. Gefangen in den greifbaren Gefühlen der Protagonistin, gefangen, in der düsteren Atmosphäre, gefangen in den Seiten 🙈💫✨️
Die Lovestory war das Einzigste, was mir nicht direkt gefallen hat, vor allem lag das aber am Love Interest 🫠
•••••••••••
🔥Bewertung:🔥
Story: 8/10
Schreibstil: 9.5/10
Hauptcharakter(e): 9.5/10
Cover: 7.5/10
Gesamt: 9/10
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.198)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.
Meine Meinung:
Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.
Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.
Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.
Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.
Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.
Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.
Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.
Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.
Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.
Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.
Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück. Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…
Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.
Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.
Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?
Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.
Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“
Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de - Stephen King
Sleeping Beauties
(270)Aktuelle Rezension von: koechlWas würde wohl passieren, wenn plötzlich alle Frauen und Mädchen der Welt in einen tiefen Schlaf versinken, sich in Kokons verpuppen und die Männer, etwas auf sich allein gestellt, zurück lässt?
Stephen und Owen King haben mit diesem Roman, eine wahrlich gelungene und leider auch sehr leicht zu glaubende Situation beschrieben, die einem selbst nach Abschluss des Buches, noch für längere Zeit begleiten wird. Der Geschlechterkampf Mann gegen Frau ist überall present, doch im Vergleich zur Realität, kann man bei Sleeping Beauties ruhig und entspannt, beide Blickwinkel in Augenschein nehmen und sich so, Seite für Seite eine Meinung bilden. Doch selbst dann sollte man stets bedenken, was man selbst falsch oder richtig findet, kann fürs Gegenüber genau das Gegenteil sein. Aber trotzdem ist das Gute oder das Böse weder männlich noch weiblich, sondern schlicht _menschlich_
Zum Schluss möchte ich noch mein liebstes Zitat, aus diesem Buch, mit euch teilen:
"Sag nicht Pussy, wenn du damit was meinst, was schwach ist. Wenn deine Mutter dir das nicht beigebracht hat, hätte sie's tun sollen." - Diana Gabaldon
Outlander - Ferne Ufer
(1.152)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererClaire erfährt, dass ihre große Liebe Jamie Fraser die Schlacht von Culloden überlebt hat und reist erneut zurück in der Zeit, um ihn zu finden. Doch mittlerweile sind für beide 20 Jahre vergangen. Können sie ihre alte Liebe wiederfinden oder wäre es besser gewesen, wenn Claire nie durch den Steinkreis zu Jamie zurückgekehrt wäre?
Meine Gedanken:
Spannung, Verrat, Liebe, Humor, dieses Buch und diese Reihe hat einfach alles. Der Roman ist grandios geschrieben, sodass es einen nicht mehr loslässt und mit allen Charakteren mitfühlen lässt. Besonders hat mir hier wieder der Anfang gefallen, wo die zwei Zeitebenen, eine in der Gegenwart bei Claire und eine in der Vergangenheit bei Jamie, aufeinander treffen und von den Leben erzählt, die sie ohne einander geführt haben. Das hat die Spannung auf das Wiedersehen gut aufgebaut.
Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist packend und gerade durch den Detailreichtum einzigartig. Die Atmosphäre wirkt anziehend und auch die Handlung sorgt dafür, dass man so schnell wie möglich weiterlesen möchte. Die Seitenanzahl ist dabei eher abschreckend und auch die langen Kapitel lassen einen teils vorm Lesen zögern.
Outlander liest man nicht gerade so nebenher. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen ein historisches Meisterwerk, eine epische Liebesgeschichte, sympathische, liebevolle und dreidimensionale Charaktere und eine Handlung zwischen Realität und Fiktion, die einen mitreißen und begeistern kann.
Es wurde nie langweilig, eigentlich eher im Gegenteil, denn zwischendurch und ganz stark am Ende laufen viele Fäden und Informationen, die man für unwichtig hielt zusammen und ergeben ein großes überraschendes Bild. Viele Wendungen waren unvorhersehbar und das Ende konnte die Spannung bis zur letzten Seite gut aufrecht erhalten.
Für mich ist Outlander ein einzigartiger Epos, den man so schnell nicht nachmachen kann. Hier passt wirklich alles zusammen und trotz der Länge des Romans und der einzelnen Kapitel fiebert man sofort den Fortsetzungen entgegen.
- Jussi Adler-Olsen
Erbarmen
(4.219)Aktuelle Rezension von: ChrisGrimmCarl Mørck wird in den Keller abgeschoben, und das Beste daran: Er findet das gut. Kein Telefon, keine Kollegen, Ruhe. Dass ihm dann jemand einen Cold Case auf den Tisch legt und einen Assistenten namens Assad dazustellt, der zu viel redet und zu viel weiß, ist der eigentliche Plotmotor des Buchs. Der Fall selbst, eine Frau, die seit Jahren als tot gilt und es nicht ist, funktioniert solide. Die Auflösung packt. Aber Adler-Olsens echte Stärke liegt woanders: Er schreibt einen Ermittler, dessen Haupteigenschaft Faulheit ist, und macht das glaubwürdig spannend. Das ist schwerer als es klingt. Die Prosa ist Gebrauchssprache, kein literarischer Noir, kein Stilwille. Aber zwischen Mørck und Assad entsteht eine Dynamik, die das Buch von skandinavischer Massenware abhebt. Man liest weiter, weil man die beiden zusammen sehen will. Nicht wegen des Falls. Wegen des Kellers.
- Sebastian Fitzek
Das Geschenk
(974)Aktuelle Rezension von: Alfeme1989Ich habe das Geschenk von Sebastian fitzek als Hörbuch gehört. Ich mochte den Sprecher sehr und die Geschichte ist spannend, etwas verwirrend, und die vielen Wendungen machen es richtig interessant und das bis zum Ende. In welchem Zusammenhang die einzelnen Protagonisten stehen kommt immer nach und nach ans Licht.
- Sebastian Fitzek
Playlist
(813)Aktuelle Rezension von: Kathi2108Ein solider Fitzek , fand ich spannend bis zum Schluss . Die Story war an der einen oder anderen Stelle etwas an den Haaren herbei gezogen , aber im Grunde trotzdem fesselnd . Konnte es kaum weglegen . Die Playlist hab ich mir mal stellenweise angehört , war jetzt aber nicht so mein Geschmack .
Man muss auch nicht zwingend die Vorgänger gelesen haben . - Nele Neuhaus
Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)
(1.854)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeMit "Schneewittchen muss sterben" habe ich das erste Mal ein Buch der Autorin gelesen. Sicherlich ist es schön, die anderen Teile davor gelesen zu haben, ist aber absolut kein muss für dieses Buch. Auf Grund des Umfanges war ich am Anfang etwas skeptisch, auch weil der Schriftsatz sehr eng und klein gewesen ist. Völlig überraschend daher für mich, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hatte. Der Ausgangspunkt ist ein 11 Jahre zurückliegender doppelter Mordfall, bzw Vermisstenfall und ein daraus resultierender Indizienprozess. Der verurteilte Mörder hat seine Haftstrafe abgesessen und kehrt in das Dorf des Geschehens zurück. Und die Dorfgemeinschaft steht dem damaligen Mordfall in fast nichts nach. Gewalt , Intrigen und Hetze finden statt. Längst vergangene und teilweise verdrängte Erlebnisse drängen an die Oberfläche zurück und bilden ein spannendes Gerüst für diesen Kriminalroman. Sprachlich ist das Buch leicht verständlich geschrieben, so dass man sich vollends auf die Geschichte und die Verstrickungen innerhalb der Dorfgemeinschaft konzentrieren kann. Einige Charaktere sind echte Stereotype, andere gefallen mir sehr gut. Es wird viel mit Vorurteilen gespielt aber alles in allem ist hier wirklich ein spannender Kriminalroman gelungen , den ich kaum mehr aus den Händen legen konnte. Auch wenn das Ende dann etwas konstruiert wirkte, eine klare Leseempfehlung
- Bernhard Schlink
Der Vorleser
(5.814)Aktuelle Rezension von: ReadingFoxySehr schöne Neuauflage
Ich denke, die meisten kennen das Buch oder haben den Film schon einmal gesehen.
Doch finde ich, sollten Klassiker (denn es ist mittlerweile 30 Jahre alt) in keinem Schrank fehlen und gerade dieses Buch ist in der heutigen Zeit wieder sehr wichtig.
Und hier hat der Diogenesverlag eine wirklich schön gestaltete Neuauflage des Buches veröffentlicht.
Das Buch erzählt in drei Teilen die Lebensgeschichte von Michael Berg und seine Beziehung zu Hanna Schmitz, vor dem Hintergrund der deutschen NS-Vergangenheit. Es wird aus der Ich-Perspektive von Michael Berg erzählt. Es verbindet eine Liebesgeschichte mit der Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der Schuldfrage.
Es ist sicher keine leichte Kost, aber dennoch wichtig zu lesen und zu verstehen.
Das Buch ist recht neutral und nüchtern geschrieben. Es werden keine direkten Wertungen der Handlungen vorgegeben. Der Leser selbst muss sich hier eindenken und sich seine eigene Meinung bilden. Man muss sich mit einigen, auch schwierigen, Fragen auseinandersetzen und die Geschichte für sich selbst bewerten.
ISBN: 978-3257073690
Autor: Bernhard Schlink
Verlag: Diogenes
ET: 19.11.25
Umfang: 208 Seiten
- Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.239)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(772)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Erin Watt
Paper Palace
(1.295)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoMich hat im dritten Band nicht einfach mehr von dem selben erwartet, nein plötzlich habe ich mich in einer Romantic Suspense wiedergefunden. Aber ging es genauso gut weiter? Aber ja!
Die Royals sind mir sehr ans Herz gewachsen, wer bisher gut abgeholt worden war, wird es auch hier werden. Die Charaktere sind liebenswürdig, jeder für sich trägt eine eigene Rolle und die Story ist wunderbar erzählt.
Klar, die Reihe ist nichts krass tiefgründiges, wer aber mit der Erwartungshaltung einer leichten Unterhaltung hier ran geht, macht absolut nichts falsch.
- Alexandre Dumas
Dumas - Der Graf von Monte Christo. Schmuckausgabe mit Kupferprägung
(412)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Der Graf von Monte Christo
Autor*in: Alexander Dumas
Erschienen in Deutschland: 1957
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Historisch, Abenteuer, Drama
Preis: ???
Seiten: 627
Sprache: Deutsch
ISBN: -
Verlag: Fackelverlag GmbH
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Mit erst neunzehn Jahren steht der französische Seemann Edmond Dantès vor dem Abgrund: Zwei schurkische Freunde haben ihn seiner Geliebten und seiner Zukunft beraubt, boshafte Intrigen haben ihn ins Gefängnis gebracht. Nach vierzehn schmachvollen Jahren jedoch gelingt ihm die Flucht aus seinem düsteren Kerker. Als begüterter Graf von Monte Christo kehrt er ins Leben zurück und bewegt sich fortan in den höheren Kreisen der Pariser Gesellschaft – beseelt nur von einem Gedanken: Rache. Nun ist er derjenige, der die Fäden zieht, um seinen Peinigern das Handwerk zu legen (Quelle: Osiander)
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Bei dem Buch hier bin ich mir nicht mehr so sicher, wie und wann ich es bekommen habe. Ich glaube, das war letztes Jahr im öffentlichen Bücherschrank gefunden, aber zu 100% kann ich es nicht mehr bestätigen. Alles, was ich weiß, dass das Buch schon länger auf meinem SuB lag und dass ich mir darauf gefreut hatte, es zu lesen. Und am Anfang war es auch ziemlich cool! Die Story kam in einem ziemlich guten Tempo und ich war echt gespannt darauf, wie sich das alles entwickeln wird.
Aber es wird ab einem Punkt ziemlich ... naja, chaotisch, könnte man sagen. Also könnte ich sagen, denn so kam es mir vor. Denn es werden so viele Storypunkte angeschnitten, so viele Storyfäden angefangen, immer wieder und wieder, dass es mir dann irgendwann zu viel wurde. Auch die vielen Charaktere, es gab schon viele, die einen regelmäßigen Auftritt hatten und ich hatte schon da Schwierigkeiten, mich mit denen zurechtzufinden. Mir zu merken, wer wer ist und was seine oder ihre Aufgabe in dem Buch nochmal war. Dass da noch die vielen anderen Charaktere dazugekommen sind, die dann oft auch keine große Rolle gespielt haben, hat es für mich nicht einfacher gemacht.
Auch fand ich die Story hier und da ein wenig zu verwirrend. Es dauert mir teilweise zu lange, bis ich verstehe, warum diese Personen jetzt in dem Buch auftauchen. Und wie die Rache von Monte Christo nun passieren könnte. Und klar, am Ende geht alles auf, denke ich. Manches wird noch innerhalb seines eigenes Arcs geklärt, aber vieles fühlte sich dann doch recht unbefriedigend an. Eben, dass es für mich so ausufernd war, das waren für mich zu viele Storyarcs, zu viele Charaktere und irgendwann waren es dann sogar so viele, dass ich mich nicht wirklich mehr für die Leute interessiert habe.
Am Ende wollte ich dann nur wissen, wie es mit Monte Christo ausgeht, und das Ende war teilweise ok, teilweise gut. Ich hätte mir aber gewünscht, wenn das Buch so "simpel" geblieben wäre, wie es eben bis zu seinem Gefängnisausbruch war. Danach ist nicht nur er ins Wasser gefallen, sondern auch die Story. Sorry :/
Fazit:
Das Buch hatte mich dann doch ein wenig enttäuscht, was mir ja leider sehr oft mit Klassikern passiert. Der Anfang hatte mir echt Hoffnung gegeben, die mir dann aber doch recht schnell wieder genommen wurden. Leider, leider. Aber hey, das ist nun mal so. Daher bekommt das Buch von mir insgesamt drei Sterne von mir.
- Freida McFadden
Wenn sie wüsste
(1.135)Aktuelle Rezension von: GeerthiEndlich weiss ich, wovon alle auf TikTok reden! Freida McFaddens Auftakt ihrer ’The Housemaid’-Reihe hat den Hype absolut verdient. Ich habe mit diesem Buch «Wenn sie wüsste» nicht nur eine neue Lieblingsautorin gefunden, sondern auch eine schlaflose Nacht verbracht. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen.
Die Story ist ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel. Millie ist verzweifelt auf Jobsuche und landet schliesslich als Haushaltshilfe bei der wohlhabenden Nina Winchester und ihrem Mann Andrew. Sie bekommt einen Job inklusive Kost und Unterkunft im Dachgeschoss. Für Millie ist es ein Segen. Denn alles ist besser als weiterhin im Auto zu schlafen und sich auf Raststätten zu waschen.
Doch kaum eingezogen, zerplatzt die Idylle. Das schicke Haus wird zum goldenen Käfig. Nina entpuppt sich als launisches Rätsel und auch Tochter Cece macht Millie das Leben schwer. Man spürt förmlich, dass hinter den glänzenden Fassaden dieses Haushalts etwas Dunkles lauert. Doch was steckt dahinter?
Was Freida McFadden hier abliefert, ist Thriller-Kunst auf höchstem Niveau. Ihr Schreibstil ist direkt, flüssig und so packend, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Und die Plottwists? Absolut genial!!! Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte die Wahrheit durchschaut, hat die Autorin alles wieder auf den Kopf gestellt.
Ein absolutes Muss für jeden Thriller-Fan! Wer auf psychologische Spannung und unvorhersehbare Wendungen steht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Für mich verdient dieses Buch die vollen 5 Sterne! ⭐⭐⭐⭐⭐
- Vincent Kliesch
Auris
(801)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Auris begleitet man die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen es um mögliche Justizirrtümer geht. Als sie auf den Fall des verurteilten Phonetikers Matthias Hegel stößt, wird sie sofort misstrauisch.
Hegel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst kleinste Nuancen in Stimmen und Geräuschen analysieren kann, sitzt wegen Mordes im Gefängnis, obwohl vieles darauf hindeutet, dass mehr hinter dem Fall steckt.
Während Jula beginnt, tiefer zu recherchieren, gerät sie immer weiter in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Ungereimtheiten. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall weit größer ist, als er zunächst scheint.
Eigene Meinung:
Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert. Das Thema rund um forensische Phonetik ist unglaublich spannend und für mich etwas Neues gewesen. Ich fand es faszinierend, was man allein durch Stimmen, Sprachmuster oder Hintergrundgeräusche alles herausfinden kann. Genau dieser Aspekt hebt das Buch für mich von vielen anderen Thrillern ab.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Bereich noch etwas stärker im Fokus steht. Die Ansätze waren sehr interessant, aber an manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einblicke in diese besondere Fähigkeit bekommen.
Der Fall selbst war durchgehend spannend aufgebaut und hat mich zum Miträtseln eingeladen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und habe das Buch wirklich schnell durchgelesen.
Jula fand ich als Protagonistin sehr gelungen. Sie ist sympathisch, mutig und bringt durch ihre Vergangenheit eine emotionale Tiefe mit. Ihr Weg zur True-Crime-Podcasterin und ihre Motivation fand ich nachvollziehbar. Besonders spannend fand ich, wie ihr persönliches Schicksal immer wieder mitschwingt.
Auch die Dynamik zwischen ihr und Matthias Hegel hat mir gut gefallen. Hegel bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass man sich ständig fragt, was wirklich hinter ihm steckt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Gerade die vielen kleinen Cliffhanger am Kapitelende tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende hat viele Fragen offen gelassen und sorgt definitiv dafür, dass man direkt zum nächsten Band greifen möchte.
Fazit:
Ein spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und sehr interessanten Thematik, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Auch wenn mir stellenweise noch das gewisse Etwas und etwas mehr Tiefe im Bereich der Phonetik gefehlt haben, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das offene Ende sorgt für große Neugier auf die Fortsetzung.























