Bücher mit dem Tag "gefahren"
107 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.752)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „A Court of Thorns and Roses“ ist der Auftakt von Sarah J. Maas‘ „Das Reich der Sieben Höfe“ Reihe und nachdem ich schon so viel von dieser Reihe gehört habe und eine ihrer anderen Reihen sehr lieb gewonnen habe, musste ich nun auch mit Acotar starten.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und gleichzeitig gelingt es ihr immer wieder neue Fragen aufzuwerfen und so die Neugier des Lesers stets oben zu halten. Man lernt die Welt der Fae Prythian und ihre Hintergründe langsam nach und nach gemeinsam mit Feyre kennen und taucht so immer weiter in eine Welt voller Magie ein. Hier freue ich mich schon darauf noch mehr von der Welt in den Folgebänden zu erfahren. Die Beschreibungen der Autorin sind sehr bildhaft und so konnte man sich den Frühlingshof mit seinen idyllischen Landschaften, der zu großen Teilen das Setting in diesem Buch ist, sehr gut vorstellen. Gleiches gilt für die vielen verschiedenen Arten von Fae, denen Feyre dort begegnet und nicht alle wollen ihr Gutes, wodurch die Welt nie völlig harmlos wirkte. Hinter der Idylle und Schönheit lauern Geheimnisse, Gefahren und Dinge, die Feyre zunächst nicht versteht. Mir gefiel diese Mischung aus märchenhafter Atmosphäre und einer ständigen unterschwelligen Bedrohung sehr gut.
Die Protagonistin Feyre mochte ich sehr gerne und sie war mir schnell sympathisch. Sie lebt in schwierigen Verhältnissen und kämpft darum, ihre Familie zu versorgen. Durch ein folgenschweres Jagderlebnis mit weitreichenden Konsequenzen, gelangt sie in das Reich der Faenund muss sich dort mit einer Welt auseinandersetzen, die sie bisher nur als gefährlich und grausam kannte. Sehr gerne mochte ich dabei Feyres Entwicklung. Ihr Hass auf die Fae ist zu Beginn tief in ihr verwurzelt, doch nach und nach beginnt sie ihre bisherigen Vorstellungen zu hinterfragen. Sie lernt die unterschiedlichen Fae kennen und ja, nicht alle wollen ihr Gutes, trotzdem ändert sich nach und nach das Bild, das sie von ihnen hatte. Dabei bleibt sie eine mutige und kämpferische Figur, die bereit ist sich für diejenigen, die sie liebt einzusetzen. Diese Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und der Hang sich in Gefahren zu bringen mochte ich an ihr sehr gerne. Auch einige der Fae, wie Tamlin und Lucien fand ich interessant gestaltet. Auch sie waren Feyre gegenüber zunächst eher verschlossen, man bekam mit der Zeit aber immer mehr Einblicke in ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten. Vor allem an Lucien mochte ich seine sarkastische und teils schnippische Art. Ebenso mochte ich es, wie sich die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin nach und nach verändert, wie der anfängliche Hass nach und nach weicht und sich in etwas anderes verwandelt.
Insgesamt hat mir der erste Teil der Acotar Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die tollen Einblicke in eine Welt voller Spannung, Geheimnisse und Gefahren sowie interessante Charaktere. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und was Feyre noch alles erleben wird. Ich vergebe diesem Buch insgesamt fünf Sterne.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.148)Aktuelle Rezension von: Melissa_ngDieses Buch ist für mich sehr besonders- Denn diese Reihe hat mich ins lesen gebracht. Bis zum Ende hin mega spannend. Der schreibstil der Autorin ist sehr passend und einfach toll.
Die Charaktere sind mir während des lesend super ans Herz gewachsen. Dank Daemon und Katy ist es die Perfekte Enemies to Lovers Geschichte.
Ganz große Empfehlung!
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(725)Aktuelle Rezension von: Klaus_MIch habe selten ein Buch gelesen, das mich durch seine bloße Wortgewalt so gefesselt hat. Kristoff schreibt nicht einfach nur eine Geschichte – er zelebriert sie mit einer cineastischen, bildgewaltigen Sprache. Wer düstere Storys, Auftragskiller-Akademien und einen außergewöhnlichen Erzähler sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Jahreshighlight!
- Cornelia Funke
Reckless 1. Steinernes Fleisch
(1.807)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.
- Colleen Houck
Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
(472)Aktuelle Rezension von: Leonie99Ich habe die Reihe als Jugendliche gelesen bzw. verschlungen und seither immer wieder gerne gelesen.
Diese Reihe ist für Fantasy-Liebhaber ein Geheimtipp, der sich sowas von lohnen wird.
Kelsey folgt einem Tiger in des entfernte Indien um seine Umsiedlung in ein Reservat zu begleiten, doch erfährt erst dann, dass dieser Tiger nicht das ist was sie denkt.
- Jay Kristoff
Nevernight - Das Spiel
(402)Aktuelle Rezension von: Klaus_MJay Kristoff legt noch eine Schippe drauf! Nevernight – Das Spiel übertrifft den Auftakt in Sachen Spannung, Bildgewalt und düsterem Humor mühelos. Mia Corvere kämpft sich kompromisslos durch eine Welt voller Intrigen und Blut.
Das fulminante Ende schlägt wie eine Bombe ein und hinterlässt ein absolutes Gefühl von Buch-Kater. Wer Band 2 beendet, muss Band 3 einfach direkt aufschlagen – ein absolut episches Meisterwerk!
- Victoria Scott
Feuer & Flut
(581)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerTella ist siebzehn Jahre alt und zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält. Das Brimstone Bleed ist ein tödliches Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel oder eine heiße Wüste führt. Der Gewinner des Wettrennens bekommt ein Heilmittel, um todkranke Menschen zu heilen. Also begibt sich Tella auf die Reise zu diesem gefährlichen Wettrennen, um ihren todkranken Bruder zu retten…
Diese Bücher gibt es ja mittlerweile gar nicht mehr zu kaufen, was ich sehr schade finde. Ich habe sie mir damals gebraucht gekauft. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin von dieser Geschichte. Es gibt einige Verhaltensweise von Tella, die ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb ich einen Stern abgezogen habe, aber dennoch habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen.
Mit Tella musste ich erst einmal warm werden, was eine Weile gedauert hat. Sie macht mir zu Beginn einen sehr oberflächlichen, naiven und manchmal sogar einen arroganten Eindruck, was mich echt gestört hat. Im Laufe des Buches hat sich das dann doch ein wenig gelegt und ich konnte einen Zugang zu ihr finden. Ihre Liebe zu den Tieren hat mich sehr berührt und da konnte ich mich in ihr wiederfinden. Trotz allem merkt man, dass sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.
Guy fand ich zu Beginn ein wenig seltsam und war ihm sehr skeptisch gegenüber und es hat auch bei ihm ein wenig gedauert, bis ich mit ihm klarkommen konnte. Die anderen Nebencharaktere haben mir gut gefallen, sie wurden gut und interessant dargestellt. Jeder von ihnen ist besonders auf seine Art und Weise und man konnte niemanden mit dem anderen vergleichen. Natürlich hat auch jeder seine eigenen Geheimnisse und besonders zu Harper konnte ich eine gute Verbindung aufbauen.
In diesem Buch gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber hierbei wenig Raum eingenommen hat, da das Rennen im Vordergrund steht. Das hat mir hierbei wirklich gut gefallen, da es ja hauptsächlich um das Rennen geht. Die Geschichte war sehr spannend und ich habe das Buch gerne verfolgt. Besonders gut gefallen haben mir auch die Pandoras. Ich habe jedes einzelne ins Herz geschlossen und einfach lieb gewonnen. Gerade zum Ende hin, hat mir das Buch mein Herz gebrochen.
Der Schreibstil von Victoria Scott ist für mich neu, da ich bis hierhin noch gar kein Buch von der Autorin gelesen habe. Jedoch hat sie mich mit diesem Buch mit ihrer Schreibweise überzeugen können. Victoria Scott hat einen spannenden und angenehmen Schreibstil, der einem das Lesen des Buches leicht macht. Beim Lesen konnte ich mir auch alles sehr gut bildhaft und detailliert vorstellen. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern positiv unterstützt.
,,Feuer & Flut‘‘ ist ein gelungener Auftakt der Reihe, der mir gut gefallen hat. Auch wenn ich einige Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, hat sich das zum Ende hin dann doch gelegt und ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen. Ich habe den zweiten Band auch schon hier und bin neugierig darauf, wie es weitergehen wird. Ich kann nicht sagen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Ich kann euch das Buch empfehlen, ich hatte wirklich tolle Lesestunden damit.
- Daphne Unruh
Himmelstiefe
(386)Aktuelle Rezension von: grinsekatze_schnorriVor ein paar Jahren bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Ich habe die komplette Reihe mehrfach gelesen.
Es ist eine Fantasy Reihe, die mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat.
Der Schreibstil von Daphne Unruh ist sehr angenehm, es war von Anfang interessant.
Die Protagonistin Kira ist authentisch und es hat Spaß gemacht ihren Weg zu begleiten.
Es ist ganz toll geschrieben und die Magischen Elementkräfte sind toll. Es ist eine meiner Lieblingsreihen
Ich empfehle dieses Buch nicht nur Jugendlichen, sondern auch allen Fantasy Liebhabern, die es lieben in die Welt einer Magischen Akademie einzutauchen, wie auch unsere Protagonistin Kira, die im Grunde auch abtauchte....
- Julia Dippel
A Song to Raise a Storm: Die Sonnenfeuer-Ballade 1
(354)Aktuelle Rezension von: Lenas_kleine_BibliothekA Song To Raise A Storm ist der Auftakt der Sonnenfeuer-Ballade von Julia Dippel. Ich habe vor dem Lesen viel Gutes gehört, sodass ich mit recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen bin.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Sintha erzählt, die ganz besondere Talente und Fähigkeiten hat. Ich mochte ihren Hitzkopf sehr gerne, weil ich einfach ein Fan von wütenden Protagonistinnen bin. Sie wurde als eine starke Persönlichkeit dargestellt, weshalb ich es schade fand, dass sie dennoch viel gerettet werden musste.
Arezander, der düstere und mürrische Protagonist, und die Dynamik der Beiden konnten mich leider nicht überzeugen. Es war viel körperliche Anziehung und viel fehlende Kommunikation. Zwischendurch wollte ich beide einfach so lange irgendwo einsperren bis sie vernünftig miteinander reden.
Die Geschichte fing recht zäh an und ich hatte das Gefühl, dass es ein typischer ersten Band ist, der uns erst einmal die Welt und die Motivationen der Protagonisten erklären möchte. Zumindest bis die letzten ca. 100 Seiten kamen, die mich umgepustet haben.
Die Welt fand ich wirklich gelungen und ich habe es geliebt, dass es kein klassisches Gut gegen Böse gab, sondern immer eine weitere, größere Intrige auftauchte. Auch den Schreibstil möchte ich positiv hervorheben.
Besonders toll fand ich übrigens, dass die Spice-Szene über einen QR-Code im Buch zu erreichen war und ich sie mir so sparen konnte, ohne Angst zu haben, was im Plot zu verpassen.
Insgesamt bin ich mir aber trotz des spannenden Showdowns noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde. Eventuell gebe ich dem Hörbuch zu Teil Zwei mal eine Chance.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Rache
(275)Aktuelle Rezension von: Klaus_MWas für ein Finale! Mit Nevernight – Die Rache setzt Jay Kristoff seiner epischen Dark-Fantasy-Trilogie die Krone auf. Nachdem Band 1 und 2 die Latte bereits extrem hoch gelegt hatten, schafft es der finale Teil mühelos, alle Handlungsstränge mit gewaltiger Wucht und atemberaubender Spannung zusammenzuführen.
Worum geht’s?
Mia Corvere steht vor den Trümmern ihres Rachefeldzugs. Gejagt von der Roten Kirche und den Truppen der Republik, muss sie sich ihrer bisher größten Herausforderung stellen. Um ihre Welt zu retten und das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft zu lüften, bricht sie zu einer letzten, gefährlichen Reise auf – während das düstere Wahrdunkel unaufhaltsam näher rückt.
Warum dieser Band 5 Sterne verdient:
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Ungefilterte Emotionen & Action: Das Buch lässt eine von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern. Es ist blutig, düster, voller unerwarteter Wendungen und spart nicht an Herzschmerz.
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Unglaubliche Charakterentwicklung: Mia ist als Protagonistin über sich hinausgewachsen. Ihre Dynamik mit den Gefährten – allen voran den unvergleichlichen Schattenwesen – sorgt wieder für die gewohnte Prise Humor inmitten all der Grausamkeit.
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Genialer Schreibstil: Kristoffs makabrer Humor, die gewohnt spitzfindigen Fußnoten und die bildgewaltige Sprache machen das Lesen zu einem absolut einzigartigen Erlebnis.
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Ein würdiges Ende: Keine offenen Fragen, kein halbherziger Showdown. Das Finale passt perfekt zur Grundstimmung der Reihe – bittersüß, episch und absolut unvergesslich.
Fazit:
Ein absolutes Meisterwerk der Dark Fantasy! Wer die ersten beiden Bände geliebt hat, wird von diesem Abschluss überwältigt sein. Ein brillantes Finale einer Reihe, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Absolute Leseempfehlung!
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- Julie Kagawa
Talon - Drachennacht
(279)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltNatürlich bin ich auch ein großer Fan vom Cover des dritten Bandes – sie sind einfach alle so wunderschön!
Nach dem Ende des zweiten Bandes war ich froh, direkt mit dem nächsten Teil weitermachen zu können.
Der dritte Band beginnt gleich emotional und zieht einen sofort wieder in diese gefährliche, faszinierende Welt voller Drachen, Geheimorden und dunkler Machenschaften hinein.
Julie Kagawas Stil ist wie immer angenehm – ich war sofort wieder mittendrin und hatte einen hervorragenden Lesefluss.
Das Love Triangle... puh.
Ja, es ist wieder da – und für meinen Geschmack leider etwas zu präsent. 😅
Ich bin einfach kein Fan von Dreiecksbeziehungen, und hier hat es mich zunehmend gestört.
ABER: Die restliche Handlung war dafür umso spannender!
Ember bleibt eine besondere Figur.
Man merkt immer mehr, dass sie anders ist – und ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch einiges hintersteckt.
Ihre Entwicklung geht weiter, und auch wenn ich nicht jede Entscheidung gutheiße, finde ich sie insgesamt immer noch stark und authentisch.
Garret hat mich dieses Mal besonders berührt.
Seine Erinnerungen an die Kindheit, sein Weg zum Orden und die Einblicke in seine Ausbildung waren nicht nur krass, sondern auch unglaublich aufschlussreich.
Man versteht ihn dadurch noch besser – und gleichzeitig erfahren wir mehr über den Orden, was ich richtig spannend fand!
Riley bleibt für mich ein schwieriger Charakter.
Ich werde mit ihm nicht so ganz warm, auch wenn ich das, was er im Untergrund auf die Beine gestellt hat, wirklich beeindruckend finde.
Dante sorgt wieder für Gänsehaut.
Durch ihn bekommen wir noch tiefere Einblicke in Talon – und wow, das, was da ans Licht kommt, ist echt heftig.
Einige Stellen waren wirklich erschreckend.
Geheimnisse, Enthüllungen und ein Ende, das mich sprachlos zurückgelassen hat.
Die letzten Kapitel hatten es nochmal richtig in sich – WOW!
Zum Glück wartet Band 4 schon im Regal, denn ich muss wissen, wie es weitergeht! 🐉❤️📖
- James Dashner
The Maze Runner
(209)Aktuelle Rezension von: QuotationowlMeine Meinung:
Ich habe die Maze Runner Trilogie schon vor einigen Jahren auf Englisch gelesen und nun, dank einem Freund, auch endlich die deutsche Übersetzung.
Insofern war mir die Handlung bereits bekannt, aber mir sind doch noch einige Details aufgefallen, die ich beim ersten mal überlesen bzw. mit der Zeit wohl einige vergessen habe. So war das Buch auch beim zweiten lesen noch spannend, obwohl ich die Antworten auf essentielle Fragen bereits kannte.
Das ist, wenn man das Buch zum ersten mal in die Hand nimmt, nämlich nicht der Fall. Weder am Anfang, noch am Ende (aber es ist nun mal auch der erste Teil ;) ).
In dem Sinne: die Trilogie ist nichts für Ungeduldige!
Das liegt aber nicht an fehlender Spannung. Ganz im Gegenteil, ich konnte weder vor einigen Jahren, noch jetzt das Buch aus der Hand legen! James Dasher hält die Spannung durchgehend auf einem hohen Niveau, egal ob durch die Enthüllung bestimmter Details, die Beschreibung des Labyrinths oder bei einer sich überschlagenden Handlungsentwicklung. So komme auch einige sehr brutale Szenen vor, was bei einem Jugendbuch vielleicht erstmal etwas überraschend ist, aber wie ich finde zu einer Dystopie einfach dazu gehört.
Trotzdem bleiben eben all die Fragezeichen von Beginn an bestehen und es kommen noch einige hinzu. Zu keinem Zeitpunkt lässt sich sicher ein Handlungsschema erkennen und so der weitere Verlauf vorhersagen. Kurzum: Man ist genauso ahnungslos wie der Protagonist Thomas und muss sich mit der Frustration ungeklärter Fragen abfinden.
Mir persönlich hat dies geholfen mich mit den Charakteren besser zu identifizieren und ihre Handlungen zu verstehen, für andere mag es jedoch ein Grund sein die Trilogie nicht zu lesen.
Zusammen mit Thomas lernt man also die Lichtung, das Labyrinth und die anderen Lichter/Glader kennen. Dabei bleiben einige Charaktere leider etwas zu blass und auch an die Sprache muss man sich zunächst gewöhnen, wodurch das Lesen am Anfang dann doch etwas holprig werden kann (Das liegt meiner Meinung nach aber eher an der Übersetzung).
Sehr interessant waren auch die Interaktionen der Figuren miteinander, die ihr eigenes Gesellschaftssystem entwickelt haben. In diesen erfüllt jeder Lichter/Glader eine Aufgabe und trägt so zum Wohl der Gemeinschaft bei. So auch die Läufer, zu denen Thomas später gehört, welche sich Tag für Tag in das gefährliche Labyrinth wagen, um einen Ausweg zu finden. Aber auch Regeln und Strafen werden klar definiert, wobei alle im Hinblick auf die Situation der Lichter/Glader nachvollziehbar scheinen.
Fazit:
Zu einer Dystopie gehört immer eine Atmosphäre von Verzweiflung und Hilfslosigkeit, die in diesem Buch definitiv erreicht wird und über die gesamte Handlung hinweg bestehen bleibt. Als Leser fühlt man sich genauso ausgeliefert wie Thomas und behält doch immer einen gewissen Hoffnungsschimmer, wodurch man das Buch kaum aus der Hand legen kann und unbedingt ein "Happy End" oder zumindest einige Antworten haben will.
Für einige Leser ist dies jedoch nichts, wodurch das lesen holprig werden kann. Dazu tragen auch die gewöhnungsbedürftige Sprache und deutsche Übersetzung bei.
Englische Version: 5/5 ⭐
Deutsche Version: 4/5 ⭐
- Juliane Maibach
The Cursed Queen: Seelenmal
(26)Aktuelle Rezension von: globi4711Ich mag es sehr, wenn Aussenseiter und Abgeschriebene zu wahren Kämpfern und nicht zu unterschätzenden Gegnern werden. Zudem mag ich einfach Frauen die etwas draufhaben, Köpfchen beweisen, eine scharfe Zunge haben und sich nichts vormachen lassen. Somit ist mir Elana von Beginn weg super-sympathisch! Ihr Leben im Gefängnis von Tenebris ist hart, gefährlich und man braucht grosses Geschick um zu überleben. Total spannend fand ich auch die Vorstellung der Aethergeborenen und ihrem Kampf um die Vormachtstellung. So etwas wie magische Gladiatorenkämpfe...! Übel, wirklich übel... und doch so gar nicht abwegig... ;-)
Der erste Band von "The Cursed Queen" hat mich von Beginn weg gefesselt, war super-spannend und hatte faszinerende aber auch erschreckende Momente. Auf jeden Fall konnte ich das Buch kaum weglegen und ich bin total gespannt, wie es weitergeht! - Paullina Simons
Die Liebenden von Leningrad
(258)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertEin wundervoller historischer Liebesroman, der mich besonders in der ersten Hälfte völlig begeistert hat. Die Geschichte ist berührend erzählt und der historische Hintergrund des Zweiten Weltkriegs verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe und Authentizität.
Was mich etwas gestört hat, waren die sehr ausführlich beschriebenen sexuellen Szenen. Diese waren für meinen Geschmack zu detailliert, sodass ich einige Passagen übersprungen habe.
Das Ende war sehr traurig und für mich leider etwas vorhersehbar. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte berühren. Insgesamt ist Die Liebenden von Leningrad ein romantischer, atmosphärischer und gelungener Roman, den ich trotz kleiner Kritikpunkte gerne gelesen habe
- Rick Riordan
Percy Jackson: Percy Jackson und die griechischen Monster – Band 1-5 der mythischen Fantasy-Buchreihe in einer E-Box!
(124)Aktuelle Rezension von: Jill1Diese Buchreihe ist wunderbar! Ich bin absolut in das Universum verliebt und hier kommt warum und wieso ich jedem empfehlen würde mit dieser Reihe anzufangen: Rick Riordan ist der Hammer. Der Schreibstil ist mega! Es ist Locker geschrieben, witzig und spannend. Die Bücher enden meistens mit einem Cliff Hänger und dennoch hat man eine Vorstellung was einen im nächsten Buch erwartet. Für mich wurde es nie langweilig. Ich habe mit der Reihe wieder mit dem Lesen angefangen (ca. 10 Jahre lesepause) und bin innerhalb von einem Monat mit der Reihe durch gewesen. Ich habe während des Lesens immer wieder Google angeschmissen und Bilder/ Zeichnungen und Artikel mir angesehen und Geschichten nachgelesen und hier kommt das geniale: Rick hält sich an die Mythologisch festgehaltenen Inhalte und erfindet nicht alles selbst. Die Geschichten haben Bezug auf die heutigen Gegebenheiten + die Geschichte und die Mythologie. Selbst bei der Mythologie darf man ja nicht vergessen dass die Menschen früher wirklich an den ganzen Kram geglaubt haben um sich Naturphänomene, Emotionen, Werte und Normen zu erklären. Ich finde diese ganze Welt so überaus spannend und mit Percy, Annabeth und Grover an der Seite sehr unterhaltsam erzählt und begleitet. Ich liebe diese Reihe wirklich sehr. Nach Percy Jackson geht es natürlich weiter: - Helden des Olymp 1-5 (nochmal viel besser als die Percy Jackson Reihe aber muss unbedingt vorher gelesen werden) - Percy Jackson Teil 6 - Abenteuer des Apollo - Nico & Will - Die Kane Chroniken 1-3 - Magnus Chase 1-4 Große große Weltklasse! Thank you Rick!
- Anna Ruhe
Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft
(309)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Ich liebe es ja, Jugendbücher inklusive Fantasy zu lesen. Ich dachte, ich probier mal was Neues aus.
Wenn ein Buch mich bereits nach den ersten zwei Seiten in den Bann zieht, dann ist es richtig. Und dieses Buch IST richtig. Wow.
Luzie zieht mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in ein ziemlich abgewracktes Haus mit angrenzendem Gewächshaus, in das jedoch die Kinder direkt den Zutritt verboten bekommen.
Komische Düfte fliegen überall herum und es werden Briefe an den Gärtner des Gewächshauses abgegeben, die scheinbar von einem Toten stammen.
Zufällig kommen die Kinder und das Nachbarskind Mats, der sich immer noch Sorgen um den plötzlich verschwundenen Vater macht, hinter das Geheimnis der Villa Evie und dem Gewächshaus, unter dem eine Duftapotheke versteckt ist.
Aber es ist nicht nur eine Parfümerie, sondern ein ganzes Labor mit magischen Düften, die alle eine spezielle Zutat besitzen: Meteorpulver.
Natürlich geht beim Entdecken und Erforschen einiges schief und so müssen sich die Kinder mit dem "Duft des ewigen Vergessens" oder dem "Duft der Langeweile" herumschlagen und bringen dabei nicht nur sich selbst in Gefahr.
Ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil.
- Astrid Lindgren
Ronja Räubertochter
(1.176)Aktuelle Rezension von: Adele24Das Buch ist ein schönes Buch, was sich gut eignet für Kinder im alter von 9 Jahren. Es gibt manchmal ein paar gruselige Stellen. Deswegen würde ich es ab der 4 Klasse entfehlen.
Es war spannend. Ich habe das Buch in der 4 Klasse gelesen, da wir ein Theaterstück gespielt haben. es hat spaß gemacht die Redewendung der Räuber laut vorzulesen. es ist ein schönes Buch mit nervenkitzelnden stellen:)
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
(64)Aktuelle Rezension von: annalogEpisch und stark, genau wie erwartet. Shame on me, kannte bisher nur die Filme. Diese Geschichte ist komplex und wirklich sagenhaft. Man wird absolut eingesogen in eine andere Welt. Mir fehlen weiblich gelesene Figuren, aber ansonsten ist das einfach ein MUSS zu lesen/hören. Der Hörbuchsprecher passt wie die Faust aufs Auge zu dieser epischen Geschichte.
- Jennifer L. Armentrout
Light and Flame – Eine Liebe im Schatten
(101)Aktuelle Rezension von: wordworldBereits vor 4 Jahren habe ich den ersten Band dieser Spin-off-Reihe gelesen. Meine Erfahrung mit der Hauptreihe "From Blood and Ash" liegt sogar noch weiter zurück, die ich nach vier Bänden schließlich nicht weiterverfolgt habe. Wieso habe ich "Light & Flame", also der zweite Band der Spinn-Off-Reihe rund um Sera und Nyktos, jetzt nochmal ausgegraben? Das ist eine sehr gute Frage, die ich leider nicht viel besser beantworten kann als mit "es lag schon so lange auf dem SuB, ich hatte spontan Lust auf Romantasy und dachte mir, warum eigentlich nicht". Leider entpuppte sich das Buch für mich als klassischer Fall von "zu lange gewartet" und rückblickend kann ich nicht wirklich sagen, dass es sich gelohnt hätte, dem Buch nochmal eine Chance zu geben. Kurz gesagt: Ich habe mehrfach darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, weil es mich einfach nicht richtig packen konnte. Gleichzeitig war es aber auch nicht langweilig oder schwach genug, um es wirklich zur Seite zu legen.
Mein größtes Problem ist weiterhin die zur Hauptreihe redundante Handlung, die sich viel zu sehr auf der Anziehung zwischen den Figuren ausruht. Wieder begegnet man einer jungen, unerfahrenen Auserwählten, die ungeliebt und vernachlässigt in einem Palast lebt, von einer Vaterfigur im Kämpfen ausgebildet wird und sich in einen geheimnisvollen Fremden verliebt, der sich schließlich als mächtiger Anführer entpuppt und sie in eine neue Welt einführt. So wirken viele Szenen repetitiv, ohne dass die eigentliche Geschichte spürbar vorankam. Erschwerend kommt dazu, dass die Reihe immer wieder neue Enthüllungen und zusätzliche Elemente ins Worldbuilding einführt, statt offene Fäden sinnvoll zusammenzuführen.
Dadurch fehlte mir oft das Gefühl von echter Entwicklung oder erzählerischem Fortschritt und teilweise fühlte es sich eher wie ein ungekürzter Rohentwurf an als wie ein straff ausgearbeiteter Roman. Auch das Ende konnte mich nur teilweise überzeugen: Zwar sorgt der Cliffhanger für Spannung, insgesamt wirkte der Abschluss aber eher vorhersehbar und etwas unspektakulär. Kombiniert man das bekannte Konzept, das langsame Erzähltempo, das teilweise verwirrenden Worldbuilding und die vielen, sehr langen Dialogen, bekommt man also leider einen etwas zähen Eindruck der Geschichte. Je weiter ich lese, desto mehr bekomme ich den Eindruck, als hätten es eine bündige Trilogie und einen Einzelband als Spin-Off für diese Geschichte wunderbar getan.
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout bietet eigentlich wie gewohnt wieder alles, was Fans des Romantasy-Genres verzückt: humorvolle Spitzen, romantische und prickelnde Szenen, epische Kämpfe und schockierende Wendungen samt Cliffhangern. So blieb das Buch trotz seiner Länge und der eher wenig berauschenden Handlung kurzweilig lesbar. Allerdings hat diese Mischung anders als noch vor einigen Jahren bei mir nicht mehr richtig gezündet. Das liegt vor allem daran, dass sich diese Vertreter des Romantasy-Genre für mich zu wenig weiterentwickelt haben, vieles inzwischen sehr vertraut und unoriginell wirkt und ich beim Lesen dauerhaft das Gefühl hatte, das da eigentlich deutlich mehr drin wäre.
Dasselbe Gefühl hatte ich auch bei den Figuren, die ebenfalls stark auf Tropes, Klischees und Bekanntes setzen. Nyktos und Sera erinnern mich in ihrer Dynamik und ihrer Rollenverteilung weiterhin stark an die Charaktere der Hauptreihe. Vor allem Nyktos entspricht wieder sehr dem gleichen männlichen Archetyp, den die Autorin häufig verwendet: geheimnisvoll, mächtig, beschützerisch, dunkelhaarig und gottgleich (im wahrsten Sinne des Wortes). Auch die Insta-Love, bei der schon sehr früh viel körperliche Nähe zwischen den Hauptfiguren besteht, fand ich etwas ermüdend, da sie den beiden Figuren einfach nicht gerecht wird. Besonders enttäuschend fand ich, dass die Missverständnisse zwischen ihnen weiterhin einen so großen Teil ihrer Interaktionen bestimmen und sie sich gefühlt mehrfach im Kreis um dieselben Konflikte drehen.
Was für mich jedoch weiterhin gut funktioniert hat, waren die Nebenfiguren. Charaktere wie Nektas, Rhain, Bele, Jadis oder Raegar bringen immer wieder genau die Auflockerung und den Humor in die Geschichte, die sie dringend braucht. Besonders die Draken sind für mich echte Highlights der Reihe und sorgen für einige der unterhaltsamsten Momente. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie noch mehr Raum bekommen und eine größere Rolle innerhalb der Handlung spielen. Ob ich diese Reihe weiterverfolgen werde, ist also auch fraglich. Sie ist nicht schlecht, nur eben nicht gut genug, um mich weiterhin durch die etlichen, extrem umfangreichen Bände zu tragen.
"Die Liebe ist das Einzige, gegen das nicht einmal das Schicksal ankommt."
Fazit
Insgesamt ist "Light and Flame" ein solider, aber sehr unorigineller Romantasy-Roman, der vor allem durch seine bekannten Muster und sein langsames Erzähltempo an Spannung verliert. Trotz unterhaltsamer Momente und liebenswerter Nebenfiguren reicht es am Ende für mich zu 3 von 5 Sternen.
- Andreas Brandhorst
Das Erwachen
(70)Aktuelle Rezension von: eumel8DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich.
Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.
So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten.
Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.
- Elvira Zeißler
A Land of Rage and Harm
(62)Aktuelle Rezension von: Ramona_DanielaHeute stelle ich dir Band 1 "A Land of Rage and Harm" von Elvira Zeißler vor.
Zum Inhalt:
Eine Welt am Abgrund. Eine Heldin, die um ihr Leben kämpft. Eine Liebe, für die es keine Zukunft gibt ...
Nur noch wenige Menschenstädte trotzen dem gnadenlosen Ansturm der Wildnis, die sie umgibt. Dies gelingt ihnen einzig mit Hilfe der mächtigen Ardael, die einen hohen Preis für ihren Schutz verlangen. Immer wieder wählen sie Frauen als Opfergabe für die Götter aus. Harmonys einzige Chance, sich dieser Auswahl zu entziehen, besteht darin, sich den Wächtern der Stadtmauer anzuschließen, die tagtäglich ihr Leben im Kampf gegen die wilden Bestien riskieren.
Mit seinen fünf Dienstjahren ist Harmonys unnahbarer, schier unbezwingbarer Gruppenführer bereits eine Legende. Er ist es auch, der ihr zeigt, dass die Lage der Menschheit viel verzweifelter ist, als sie jemals ahnte ...Meine Meinung:
Ich habe vor kurzem die Wortweberin der Autorin beendet. Anschließend hatte Elvira Zeißler eine wundervolle Aktion! Bei der dieser erste Band einziehen durfte. Der Schreibstil ist angenehm und bildlich. In die Welt wurde ich nach und nach eingeführt und mochte auch Harmony super gern. Sie ist taff und hat auch ihre Schwächen, dadurch ist sie mega sympathisch. Ein spannender Überlebenskampf, wilde Bestien und emotionale Momente warten in diesem Buch auf dich. Als dann ein Nebencharakter gestorben ist, dachte ich: Das hat sie jetzt nicht wirklich gemacht? Doch! Hat sie! Mein Herz ist gebrochen! Und können wir mal über dieses mega fiese gemeine Ende sprechen? Ich brauche Band 2! Dringend!
Fazit:
Ein gelungener Auftakt. Ich hab Lust auf mehr.
- Robin Hobb
Die Gabe der Könige
(167)Aktuelle Rezension von: SabrrinaFitz wächst als Bastard am Hofe König Listenreichs auf. Er ist der Sohn des ältesten Prinzen und Thronerben. Zunächst lebt Fitz bei Burrich, dem Stallmeister. Dort bemerkt Fitz, dass er eine besondere Wahrnehmung hat. Er spürt Menschen, bevor er sie im Raum erblickt und kann zu Tieren eine ganz besondere Bindung aufbauen. Im Laufe der Zeit wird der König auf Fitz aufmerksam und verlangt von ihm seine Treue. Er sorgt dafür, dass Fitz ausgebildet wird, um Dienste im Sinne des Königreiches durchzuführen. Fitz schwört seine Treue, ohne zu ahnen, welche Intrigen auf ihn lauern.
Die Gabe der Könige ist der Auftakt der Weitseher-Trilogie und zugleich der erste Band der Chroniken der Weitseher, die sich aus mehreren Trilogien zusammensetzen. Ich habe schon so viel Positives darüber gehört und war jetzt wirklich gespannt, was sich hinter diesem Werk verbirgt. Nach dem Lesen des ersten Bandes würde ich sagen, ich kann mich den ganzen begeisterten Stimmen nur anschließen.
Man muss Bücher, die sich mehr auf Charaktere und deren Entwicklung fokussieren, wirklich mögen, wenn man hierzu greifen möchte. Robin Hobb lässt uns als Leser tief in das Innenleben des jungen Fitz eintauchen. Ich habe mit ihm Einsamkeit und Furcht gespürt und mich über die leisen Bindungen, die im Laufe seiner Jugend entstehen, gefreut. Die Charaktere hier sind weder moralisch weiß noch schwarz und ich liebe es, über Menschen mit Ecken und Kanten zu lesen. Besonders Burrich hat sich schnell einen Platz in meinem Leserherz erobert. Im Laufe der Geschichte nimmt auch der Plot zu, es werden Intrigen gesponnen, Fitz muss sich Prüfungen stellen etc., aber wir befinden uns einfach viel in seiner Gedankenwelt.
Die Magie, die wir im ersten Band kennenlernen, hat einige Fragen offengelassen. Ich bin gespannt, wie sich das alles in den nächsten Bänden weiterentwickeln wird und freue mich auf die weitere Reise mit Fitz.
- Victoria Scott
Salz & Stein
(335)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_LinesDie Dilogie von Victoria Scott, bestehend aus "Feuer & Flut" und "Salz & Stein" hat mich durch den Klappentext derart angesprochen, dass ich wusste, diese Bücher muss ich einfach lesen. Besagten Klappentext habe ich euch hier mal kurz beigefügt, damit ihr wisst, was ich meine:
<< Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel, eine sengend heiße Wüste usw. führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann trifft sie auf den mysteriösen Guy - und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht… >>
Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Tella erzählt und lässt sich äußerst flüssig lesen. Ein Großteil der Kapitel endet mit solch einem Cliffhanger, dass man kaum einen Punkt findet, um mit dem Lesen aufzuhören. Den jugendlichen Schreibstil empfand ich als sehr passend, zudem konnte ich mich nur allzu gut in das bildlich gut dargestellte Setting hineinversetzen.
Die Umgebung und die jeweiligen Ökosysteme waren so überzeugend, dass ich mir immer gut vorstellen konnte, wo sich die ganzen Protagonisten denn gerade befinden. Die verschiedenen Lebensräume hatten außerdem so viel zu bieten, dass hier keine Langeweile aufkam.
Tella hat auf mich anfangs einen sehr oberflächlichen, naiven und teilweise sogar arroganten Eindruck gemacht, im Laufe der Geschichte macht sie aber eine derart positive Entwicklung durch, dass sie mir nach und nach immer sympathischer wurde. Sie beweist von Mal zu Mal mehr Charakterstärke, ist sehr tierlieb und hat das Herz, meiner Meinung nach, am rechten Fleck. Recht selten bringen mich irgendwelche Textstellen in Büchern zum Lächeln, Tella hat es allerdings mit ihrer witzigen Art und dem fein gespickten Humor geschafft!
Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut und vor allem interessant dargestellt. Jeder einzelne hatte seine ganz eigene Persönlichkeit und war nicht mit den anderen zu vergleichen. Zudem hatte auch jeder seine Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kamen. Harper hat mir in dieser Rolle besonders gut gefallen.
Das die Liebesgeschichte des Buches nur wenig Raum eingenommen hat, fand ich übrigens auch sehr gut, denn unter solchen Umständen rückt die Romantik nun mal etwas in den Hintergrund. Ansonsten war die Geschichte nämlich wirklich spannend aufgebaut, als Leser möchte man unbedingt wissen, was es denn mit diesem besonderen Wettrennen, dem Brimstone Bleed, auf sich hat.
Am allerbesten haben mir aber doch die Pandoras gefallen! So werden die jeweiligen Tiergefährten der Teilnehmer bezeichnet. Sie begleiten diesen auf seiner Reise und haben die Aufgabe, ihm zu helfen, als Sieger aus dem Rennen hervorzutreten. Die Idee der Wesen selbst und auch deren Fähigkeiten fand ich wirklich hochspannend, das fügt der ganzen Geschichte noch eine ganz andere Seite hinzu. Am Schluss habe ich das ein oder andere Tierchen richtig ins Herz geschlossen, wie gern hätte ich doch auch einen kleinen Madox!
Zu schnell ist man als Leser dann plötzlich am Ende angelangt. Dieses war dann doch ziemlich überraschend und auch emotional aber mal ehrlich?! Das war's?! Ich habe die Seiten nochmals vorgeblättert, dann wieder zurück aber da war einfach nichts mehr... Man begleitet Tella auf ihrer kompletten Reise, fiebert mit ihr, lacht mit ihr, trauert mit ihr, stellt sich gemeinsam jeglichen Herausforderungen, hat etliche Fragen zu dem Ganzen und dann... bleiben viele davon einfach unbeantwortet! Das es keine Hoffnung auf einen dritten Band gibt, ist mein größter Kritikpunkt, denn DAS Ende hat mich dann doch irgendwie unzufrieden zurück gelassen. Ich hätte mir einfach noch viel mehr Aufklärung gewünscht.
Insgesamt gesehen stellt dieses Werk für mich keine typische Jugenddystopie dar, vielmehr spielt sich die Geschichte sogar in der Gegenwart ab. Es geht um Werte wie Freundschaft, Hoffnung, Treue, Angst und auch Verlust. Mit der Charakterzeichnung konnte die Autorin gute Punkte bei mir sammeln, der Humor des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Bücher mögen vielleicht an "Die Tribute von Panem" erinnern, haben aber ihre ganz eigenen Ideen und Hintergründe. Leider sind sie auch viel unbekannter, mir persönlich haben sie aber sogar besser gefallen, als der große und bekanntere Bruder. Wer also Lust auf ein temporeiches und aufregendes Abenteuer hat, gespickt mit vielen spannenden Momenten, dem kann ich diese Dilogie nur wärmstens empfehlen. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe mich innerhalb der Story sehr wohl gefühlt. Eine besondere Geschichte, die von vielen wunderlichen Wendungen lebt.
- Jennifer Estep
Coldest Frost
(93)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltCover:
Auch das 3. Cover passt wieder wunderbar zur Reihe und sieht einfach toll aus. 😍Meinung:Der Einstieg viel mir wieder total leicht, nicht nur weil meine Erinnerungen sehr präsent sind, sondern auch, weil die Autorin diesen generell wieder sehr leicht gemacht hat.
Im Verlauf gibt es immer wieder kleinere Wiederholungen bzw. Rückblenden, welche Informationen aus den vorherigen Bänden enthalten, sodass man immer wieder erinnert wird.
Generell mag ich so was sehr, hier fand ich es stellenweise schon fast nervig, wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, begrüße so was jedoch generell.
Der Schreibstil der Autorin war wieder wie gewohnt superleicht und angenehm zu lesen, sodass ich schön durch die Seiten geflogen bin.
Die Protagonistin mag ich nach wie vor gern.
Allerdings fand ich sie stellenweise auch ein wenig nervig, vor allem die Dialoge zwischen Corvington konnte ich einfach nicht richtig ernst nehmen.
Auch alle anderen Mitglieder von Team Midgard mochte ich wieder, man merkt, dass sie mittlerweile wirklich ein Team sind, was ich ganz schön fand.
Es gab einige Parallelen zur Hauptreihe, was ich grundsätzlich nicht schlimm finde, doch in dieser Trilogie war es doch ein wenig viel.
Das Finale war stellenweise sehr spannend, dennoch konnte es mich auch bis zum Schluss nicht so richtig packen.
Ich fand die Trilogie zwar ganz gut, was wohl vor allem an der spannenden Welt mit den Göttern, Mythen und Artefakten liegt, gebraucht hätte es sie aber ehrlich gesagt nicht.
Ich wurde in allen drei Bänden gut unterhalten, doch mit der Hauptreihe kann diese halt nicht mithalten.💖























