Bücher mit dem Tag "gefühlschaos"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gefühlschaos" gekennzeichnet haben.

299 Bücher

  1. Cover des Buches Selection – Die Elite (ISBN: 9783733500955)
    Kiera Cass

    Selection – Die Elite

     (4.432)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Band 2 der Selection Reihe
    .
    Charaktere:
    In diesem Band gingen mir die Charaktere sowas von auf die Nerven.
    Maxon hat einfach sehr viele Sympathie Punkte verspielt. Er kann einfach keine Entscheidungen treffen und lässt sich viel zu sehr von seinem Vater beeinflussen.
    Dieser ist übrigens ein absoluter Unsympath.
    America kann sich ebenfalls nicht entscheiden und würde nicht zögern mit zwei Kerlen gleichzeitig etwas anzufangen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil war, wie in Band 1, sehr einfach gehalten. So war es ganz leicht allem zu folgen.

    Fazit:
    Was war denn das bitte?!
    Eine Fortsetzung die kindischer nicht hätte sein können.
    Kandidatinnen die keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen, sondern einfach nur da sind für die Spannung weil einfach noch andere da sein müssen.
    Am Ende kam der große Knall der dann aber sofort wieder entschärft wurde, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte.
    Generell konnte ich von keinem der Personen irgendwelche Handlungen nachvollziehen.
    Im gesamten hat mich der zweite Band schwer enttäuscht und ich hoffe dass Band 3 wieder etwas besser wird.
    Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür🤷🏻‍♀️

  2. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.627)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Tödliche Wahrheit (Die Bestimmung 2) von Veronica Roth, geht es um Tris und Four, sowie um die Personen, die mit ihnen geflohen sind oder die sie unterwegs getroffen haben. Als sie zu den Amite geflohen sind. Auch wenn sie dort kurz sicher sind, danach müssen sie schon wieder fliehen, da sie verfolgt werden und bei den Amite nicht in Sicherheit sind. Wohin die Reise danach geht und was Tris, Tobias und die anderen noch alles auf die Probe stellt, sollte jeder selber lesen.


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen und zu hören. Auch Band 2 war wieder sehr spannend und ich war wieder sehr gefesselt von der Geschichte. Mir gefällt der Verlauf der Handlung gut, ich fand auch das die Charaktere wieder nachvollziehbar gehandelt haben. Ich freue mich schon auf das Finale.


    Fazit:

    Ein spannender 2 Band, der Lust auf Band 3 macht das Finale.

  3. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.444)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die Bestimmung (1) von Veronica Roth, geht es um Beatrice auch genannt Tris, welche bei den Altruan (Selbstlosen) aufgewachsen ist. Es gibt in dieser Zukunft 5 Fraktionen, einmal Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Als sie 16 Jahre alt ist, wird sie in einem Test gestetet zur welcher Fraktion sie einmal gehören wird. In dem Test kommt heraus, das Tris zu den Unbestimmten gehört, was sehr schlecht ist, da diese auf der Straße leben und vollen verachtet werden. Trotzdem bekommt sie Hilfe und entscheidet sich für die Ferox die Furchtlosen. Auch wenn sie es am Anfang nicht einfach hat bei ihrer neuen Fraktion, sie ist zufrieden. Jetzt ist nur noch die Frage, wird sie als Unbestimmte in der Fraktion auffallen ? Und wird sie eine vollwertige Ferox werden, weil nicht alle vollwertige Ferox werden, sondern nur 10 von allen ?

    Meine Meinung:
    Ich fand die Geschichte spannend und flüssig zu lesen/ hören. Die Geschichte ist ein guter Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Tris als auch Four sind mir beide sympathisch geworden, sie sind beide stark und auch schwach, wa sie menschlich werden lässt. Mir hat es gut gefallen, wie die Geschichte erzählt wurde und wie einem auch die Zukunft erklärt wurde. Die Zukunft in der sie beide leben, ist düster, strickt und teilweise auch ziemlich hart. Wenn ich das Buch und den Film Vergleiche, gibt es einige Unterschiede besonders am Anfang, was mich aber persönlich nicht gestört hat. Jetzt freue ich mich schon auf Band 2, da Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat.

    Fazit:
    Ein toller Auftakt zu einer spannenden Trilogie in einer Zukunft, die komplett anders ist. Ich freue mich schon auf Band 2.

  4. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.210)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Der Klappentext klang super spannend, da musste ich es gleich lesen. Und das Buch war auch wirklich gut. Der Schreibstil war locker und leicht und die wechselnden Perspektiven zwischen Day und June haben mit gut gefallen.

    Auch die Handlung war spannend und gut erzählt. Allerdings fand ich das Alter der Protas unpassend. Die beiden sind fünfzehn! Und da sie verlieben sich einfach mal als über Kopf ineinander? Das kam mir doch etwas unrealistisch vor. Irgendwie hätte ich 16 oder 17 passender gefunden, vor allem weil sie für 15 einfach zu erwachsen wirken.

    Achtung Spoiler!

    Aber das, was mich am meisten gestört hat, war, dass irgendwie die Emotionen nicht so rüberkamen.  Besonders June kam mir sehr gefühlskalt vor, wo doch gerade ihr Bruder ermordet wurde. Der auch noch das einzige war, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Auch wenn sie sowas wie hochbegabt ist, sie ist doch immer noch ein 15 jähriges Mädchen und da darf man schon mal zusammenbrechen, wenn der Nruder stirbt. Also so richtig, meine ich. Nicht nur die paar Tränchen, die sie vergießt.

    Spoiler Ende.

    Trotzdem war das Buch insgesamt sehr gut. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

    Fazit: Das Buch ist gut, hat eine tolle Grundidee und ist sehr spannend. Mir haben ein wenig die Emotionen gefehltund das Alter der Protas fand ich irgendwie unpassend, aber das ist sicher Ansichtssache. 3,5 von 5*

  5. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423740258)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: danielle_merlo

    Inhalt

    Dass Fallon auf Ben trifft, scheint Schicksal zu sein. Seit ihrem Unfall hat sie sich nicht mehr wohl in ihrer Haut gefühlt. Mit Ben dagegen fühlt sie sich von Anfang an sicher und selbstbewusster. 

    Ihnen bliebt allerdings nur ein Tag, denn am selben Abend zieht Fallon nach New York. Also treffen sie eine Abmachung. Sie werden sich für fünf Jahre lang jedes Jahr am selben Tag zu treffen. Doch in fünf Jahren kann viel passieren. Und so kommen Gefühle und das Leben dazwischen...

    Cover und Schreibstil

    Wenn ich ehrlich bin, ist das Cover nicht wirklich meins. Ich finde es nicht so toll, wenn Fotos von Menschen abgebildet sind, da es einen Teil meiner Vorstellungen zerstört. Wäre nicht Colleen Hoovers Name draufgedruckt, hätte ich es vermutlich nicht in die Finger genommen. 

    Den Schreibstil fand ich dafür umso besser. Colleen Hoover ist eine der Besten ihres Genres und das fällt mir bei jedem Buch aufs Neue auf. Sie hat mich voll und ganz in den Bann ihrer Worte gezogen und ich habe nicht mehr gemerkt, dass ich lese. Ich bin immer wieder fasziniert. 

    Handlung

    Ich liebe die Idee! Besonders, da die Charaktere am Anfang ja noch recht jung sind mit ihren 18 Jahren. Da ist es umso wichtiger sein eigenes Leben zu leben. Trotzdem können Gefühle natürlich nicht ignoriert werden. Diesen Aspekt wurde besonders gut umgesetzt. 

    Ich will nicht zu viel spoilern, aber gegen Ende wurde es dann nochmal richtig krass! Also das habe ich so nicht kommen sehen. Nach dem ersten Schock klang es für mich trotzdem einigermassen plausibel. Auch wenn es diese Wendung für mich nicht gebraucht hätte, gab sie dem Buch diesen eindeutigen Colleen Hoover-Touch. Mitgenommen hat es mich auf jeden Fall. 

    Charaktere

    Colleen Hoover hat eine eigene Art, Charaktere zu schaffen. Zugegeben sind sie meist nicht die Art Figuren, die ich unbedingt sein wollen würde. Dafür wirken sie wie aus dem echten Leben gegriffen. Sie haben Makel, Fehler, erleben Schicksalsschläge und verhalten sich menschlich. 

    So habe ich absolut mit Fallon mitgefühlt, die unter ihrem Unfall noch immer stark leidet, im Laufe der Geschichte allerdings wieder neues Selbstbewusstsein aufbaut und sich in sich selbst verliebt. Ehrlich gesagt hat mir dieser Teil fast besser gefallen als die eigentliche Liebesgeschichte. 

    Ben hat einen tollen Humor und ich liebte seine Gespräche mit Fallon. Trotzdem fühlte ich mich ihm nicht ganz so verbunden. In gewissen Momenten habe ich ihn total geliebt. Aber in den entscheidenden, gegen Ende, war ich mir teilweise etwas unsicher, was ihn anging. Warum, kann ich leider nicht so genau sagen. Es war bloss ein Gefühl...

    Auch die anderen Charaktere waren gut geschrieben, hatten ihre eigene Vergangenheit und eigene Motive. 

    Besonders Amber, Fallons beste Freundin, und ihren Freund Glenn habe ich sehr gemocht. Die Beiden brachten in den richtigen Momenten ein bisschen Humor hinein und lockerten die Geschichte auf. 

    Fazit

    Eine weitere gelungene und aufwühlende Geschichte von Colleen Hoover, die ich allerdings nicht als ihre beste bezeichnen würde. Nichtsdestotrotz ist sie lesenswert, ich empfehle allerdings eine Packung Taschentücher dabeizuhaben.

  6. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.745)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Nach sieben Jahren trifft Emely ihre erste Liebe Elyas wieder, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Es ist ihr nahezu unmöglich ihm auszuweichen, denn er ist ausgerechnet der Bruder ihrer besten Freundin Alex und diese teilt sich nun eine Wohnung mit ihm. Als ihr schließlich ein heimlicher Verehrer E-Mails schreibt, ist das Gefühlschaos vorprogrammiert.

    Dieses Buch zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Nun habe ich es nach Jahren ein zweites Mal gelesen und bin genauso begeistert von dieser Geschichte wie damals.

    Die Autorin hat einen flüssigen und einfachen Schreibstil. Man kommt super schnell voran und mein persönliches Highlight ist der Humor von der Protagonistin Emely. Sie ist bissig und sarkastisch und bringt solche Sprüche raus, dass ich manchmal laut auflachen musste. Generell musste ich dauerhaft Grinsen, während der ganzen Lesezeit. Emely ist tollpatschig und unsicher, aber auch unglaublich schlagfertig. Sie hat einen Hang zum übertreiben und flucht viel. Elyas macht sie es wirklich nicht leicht. Er ist ein charmanter Mann, der weiß, wie er auf Frauen wirkt. Er ist sehr hartnäckig und macht sich regelrecht ein Spiel daraus, Emely aus dem Konzept zu bringen. Er hat auch eine verletzte Seite an sich und ich weiß noch, dass der zweite Band mehr in die Tiefe geht. Die Spannung zwischen Emely und Elyas ist fast schon mit den Händen greifbar.

    Alex ist eine laute, quirlige Person, die Emely stets mit sich zieht und sie aus ihrer  Komfortzone holt. Sie ist emotional und offen und beide Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein. Die Freundschaft zwischen ihnen ist eng und der Umgang miteinander zwanglos. Über Emelys E-Mail-Freund möchte ich nicht allzu viel verraten, nur dass auch hier nicht der Witz fehlt und die Gespräche tiefsinnig sind.

    Das Buch endet schon mit einem Cliffhanger, sodass man schon den zweiten Band parat haben sollte.

    Ich habe übrigens teilweise zum Hörbuch zurückgegriffen und die Sprecherin Marie-Isabel Walke von jetzt an zu meiner absoluten Lieblingssprecherin erkoren. Sie hat die Gefühle so super rübergebracht und hat eine klare, junge und aufgeweckte Stimme.

    Fazit:

    Eine schlagfertige Frau, ein hartnäckiger Mann und viele prickelnde Momente. Ein Liebesroman, der einfach nur Spaß beim Lesen bereitet. 

  7. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.796)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich hab das Buch schon einmal in der Schule gelesen und fand es da nicht so gut. Weil ein Freund von mir so begeistert von dem Roman ist, habe ich ihm jetzt noch mal eine zweite Chance gegeben. Allerdings wusste ich dadurch schon, was passiert.

    Geschrieben wird das ganze in der Ich-Form. Vom Stil her ist es betont umgangssprachlich und jugendlich. Gleichzeitig kommen öfter mal Beschreibungen und Referenzen vor, die man als Jugendlicher eigentlich gar nicht versteht und die eben auch nicht der Altersgruppe entsprechen. Man merkt hier einfach, dass der Autor ein Kunstwerk schaffen wollte und keinen 'normalen' Jugendroman.
    Durch diesen komischen Schreibstil wirkte mir der Protagonist sehr fremd. Zusätzlich fehlen ihm oftmals 'normale' Gedanken. Wer mit einem geklauten Wagen durch die Gegend fährt, macht sich doch viel mehr Sorgen und was-passiert-wenn-...Gedanken. Das hat mir einfach gefehlt und dadurch wirkte der Protagonist unwirklich. Generell fühlen sich seine Gedanken einfach nicht wie die von einem Jugendlichen an.

    Die Handlung ist total skurril und abgedreht. Es ist ein Road-Trip, aber bei fast allen Sachen, die passieren, hat man das Gefühl, dass sie total unrealistisch sind und so etwas in der Realität niemals passieren würde. Besonders die erwachsenen Charaktere, die auftauchen, handeln einfach nicht wie echte Erwachsene. Ein Ereignis jagt das nächste und dabei ist eins unglaubwürdiger und abgedrehter als das vorherige..

    Trotzdem gelingt es dem Buch, eine schöne Stimmung zu erzeugen und einige Gedankengänge vom Protagonisten treffen dann doch ins Schwarze. Aber der Großteil der Charaktere und Ereignisse bleibt einfach unrealistisch-unwirklich.

    Was mir gut gefallen hat: Es gibt in dem Buch quasi ein Danach und ein Wie-es-dazu-kam. Das wird zwar nicht so benannt, aber diese beiden Zeitebenen haben es etwas interessanter gemacht.


    Fazit: Überzeugen kann mich dieser Jugendroman immer noch nicht. Man merkt einfach, dass es so ein typisches Buch ist, das in der Schule gelesen wird. Es fehlen glaubwürdige Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann und die Handlung ist skurril und unglaubwürdig.
    Stattdessen wird mit der Sprache gespielt und das ganze ist literarisch angehaucht. Charakterentwicklung wie in anderen Jugendromanen gibt es nicht und es war auch keine Geschichte, die mich wirklich in ihren Bann zieht.

    Tschick bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Thoughtless (ISBN: 9783442482429)
    S. C. Stephens

    Thoughtless

     (904)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt

    Die schüchterne Kiera ist seit zwei Jahren mit Denny in einer glücklichen Beziehung. Daher war fuer sie auch sofort klar, daß sie mit ihm nach Seattle zieht , wo er einen Job bekommen hat. Sie bekommen die Möglichkeit, bei Dennys Freund aus Kindertagen zu wohnen. Kellan Kyle ist der lokale Rockstar und ein Herzensbrecher. Als Denny beruflich für längere Zeit verreisen muss, kommt die einsame Kiera ihrem Mitbewohner näher. Doch was eigentlich freundschaftlich beginnt, ist schon bald nicht mehr ganz so harmlos und wird zum Spiel mit dem Feuer...

    Meinung:

    Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin. Kiera ist unglaublich naiv und schüchtern, ich wurde nur schwer warm mit ihr, mir fehlte da einfach ein bisschen die Symphatie. 

    Zudem fühlte sich das geschriebene an wie ein Bericht, ich kam nur schwer in die Geschichte rein und hatte das Gefühl, den Protagonisten überhaupt nicht näher zu kommen. 

    Der Schreibstil ist aber leicht und flüssig gehalten und es wurde dann tatsächlich auch immer besser. Und wie. 

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Kiera, Denny und Kellan ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwar mit Schleudersitz. Kiera steht plötzlich zwischen zwei Männern und kommt schon bald da nicht mehr raus. Und sie weiß, daß sie Fehler macht. Natuerlich ist ihr Handeln falsch und sie verletzt im Laufe der Geschichte, nicht nur ihre erste große Liebe sondern auch Kellan unglaublich. Und ja, man möchte sie am liebsten schütteln und ihr sagen: "Entscheide dich doch endlich", aber ich muss gestehen das ich sie oft auch verstanden habe. 

    Kellan ist ein Herzensbrecher und lässt nichts anbrennen, doch als ihm Kiera begegnet, merkt er endlich was es bedeutet zu lieben. Und das merkt man als Leser wirklich, auch wenn es aus Sicht von Kiera erzählt wird.

    Mich hat diese Geschichte irgendwann nicht mehr losgelassen. Und dann auch bald unglaublich berührt. 

    Wunderbar gelungen ist zudem die Weiterentwicklung der Charaktere, gerade Kiera macht einen riesen Sprung, der sie in meinen Augen immer symphatischer und menschlicher gemacht hat. Sie ist 21 Jahre alt, da macht man Fehler, auch wenn diese unheimlich verletzend sein können. Aber sie bereut und das hat es fuer mich dann auch authentisch und symphatisch gemacht. 

    Eine wirklich gelungene Geschichte, die für emotionale Lesestunden sorgt. Wer "Fifty Shades of Grey" und die "After-Reihe" liebt, ist hier an der richtigen Adresse. 


  9. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

     (2.242)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Im zweiten Band begleiten wir Cassia in die äußeren Provinzen. Aber nicht nur Cassias Erlebnisse sondern auch die von Ky dürfen wir jetzt direkt mitverfolgen. Beide befinden sich auf der Flucht fernab von der Gesellschaft in einer düsteren und lebensfeindlichen Umgebung. Cassia sucht Ky, während dieser als Soldat ums Überleben kämpft. Beide fühlen sich allein und finden neue Gefährten die Umgebung ist neu und angsteinflössend. Leider hält dieser Zustand nicht lange an und die Szenen werden immer langatmiger und ohne viele wirklichen Inhalte. 

    Die Autorin schreibt weiterhin fließend und locker, aber es wird inhaltlich leider sehr zäh. Man erfährt viele Fakten und Hintergründe über die Gesellschaft sowie über Kys Vergangenheit. Leider geht dabei viel Spannung verloren, die auch nicht durch die andauernden Liebesbekundungen Cassias verbessert wird. Die Flucht durch die Canyons wird immer wieder als gefährlich bezeichnet, allerdings zieht sie sich dahin ohne das viel passiert. 

    Mein Fazit: Eine interessante Fortsetzung, der es allerdings an Spannungsmomenten fehlt. Der Mittelteil zieht sich zu sehr in die Länge und dies kann auch der Cliffhanger am Ende nicht ganz wettmachen.

  10. Cover des Buches Türkisgrüner Winter (ISBN: 9783499227912)
    Carina Bartsch

    Türkisgrüner Winter

     (1.962)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im zweiten Band rund um die Geschichte von Emely und Elyas verhält sich Elyas plötzlich reserviert gegenüber Emely. Ein Geheimnis wird aufgedeckt, was zwei gebrochene Herzen zur Folge hat. 

    Ich kenne dieses Buch bereits und habe es nun ein zweites Mal gelesen und konnte es auch diesmal nicht aus der Hand legen. Die Grundstimmung in diesem Folgeband ist anders als beim Vorgänger. Es wird tiefgründiger und trauriger. Die Sehnsucht der Charaktere war deutlich spürbar. Der Kummer der beiden wurde so ergreifend beschrieben, dass es mir selbst schon so furchtbar Leid getan hat und mein Herz sich dabei zusammengezogen hat. Ich musste stetig weiterlesen, weil ich einfach nicht zur Ruhe kam, bis die Hindernisse zwischen Elyas und Emely überwunden wurden. 

    Emely öffnet sich nach und nach. Es hat mir gefallen, wie sie ihr Verhalten gegenüber ihren Eltern geändert hat und die Momente zwischen Emely und ihrem Vater fand ich rührend. Emelys Sarkasmus und Witz hat auch hier wieder nicht gefehlt. Elyas lernt man besser kennen. Der Außenwelt zeigt er eine unbeschwerte Seite, doch innerlich geht viel mehr in ihm vor. Beide Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. 

    Im ersten Teil trifft man den Freundeskreis von Elyas und auch in diesem Band spielen die einzelnen Nebencharaktere eine wichtige Rolle. Der Leser wird mit einem ernsten Thema konfrontiert und in diesem Moment halten alle zusammen.

    Fazit: 

    Eine sehr tiefgründige und traurige Fortsetzung, die man nicht aus der Hand legen kann. Ein gefühlvoller Liebesroman, der mir sehr nahe ging. 

  11. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.756)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  12. Cover des Buches Der letzte erste Kuss (ISBN: 9783736304147)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Kuss

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ich weiß echt nicht, was es mit diesen New Adult-Romanen zur Zeit bei mir auf sich hat. Irgendwie fühlt sich alles an, wie eine Art Einheitsbrei, ohne neue Ideen und teilweise recht fade. Gut, die Grundgeschichte in diesem zweiten Band der Firsts-Reihe war wirklich süß, aber die rechte Lesefreude wollte sich bei mir dennoch nicht einstellen.


    Dabei ist der Schreibstil von Bianca Iosivoni im Großen und Ganzen ganz gut. Sie kann zwar nicht mit der größten Emotionalität aufwarten, aber dennoch schreibt sie locker und leicht und eigentlich sollte man ganz gut durch die Geschichte hindurch kommen. Das haben mir aber die recht langen Kapitel, die zudem noch in ziemlich kleiner Schrift verfasst waren, zum Teil ein bisschen vermiest. Wären diese wenigstens atmosphärisch und kurzweilig geschrieben gewesen, wäre das sicherlich kein Problem gewesen, aber insgesamt hat sich der ganze Roman für mich nur einfach gezogen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Buch als Hörbuch kurzweiliger ist. Schön fand ich allerdings, dass die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten erzählt wird.


    Die Geschichte ist, wie schon gesagt, eigentlich ganz süß. Ich mochte einige Szenen und Ereignisse zwischen Elle und Luke wirklich sehr. Dabei gab es sowohl prickelnde als auch recht dramatische Szenen, wobei ich mich aber auch gefragt habe, warum man immer noch einen und noch einen drauf setzen muss und das ausgerechnet kurz vor Ende des Buches. Für mich wirkte das ganze Drama ein bisschen deplatziert und sinnlos rein gequetscht, auch wenn es natürlich auf eine bestimmte Weise für die Entwicklung der Charaktere wichtig war. Ich muss außerdem sagen, dass die Liebesgeschichte sowieso schon sehr langsam in Schwung kam und ich manche Zweifel und Probleme einfach nicht nachvollziehen konnte. Einerseits verstehe ich zwar, dass eine gute Liebesgeschichte Zeit braucht, sich zu entwickeln, andererseits aber sind mir fünfhundert Seiten nur allein dafür einfach zu viel, wenn man bedenkt, dass man sich beim Lesen schon danken kann, wie die ganze Geschichte ausgeht.


    Die Charaktere fand ich in diesem Band recht sympathisch, aber auch wieder nicht wahnsinnig besonders. Natürlich machen ihre einzelnen Geschichten sie zu dem, was sie sind und da haben sowohl Elle als auch Luke ihr gewisses Leid zu tragen, aber einen gewissen Wiedererkennungswert lassen beide vermissen. Allerdings habe ich dementsprechend auch gar keinen allzu großen Anspruch mehr, weil ich mir vorstellen kann, wie schwer es ist, interessante und einzigartige Charaktere zu schreiben.


    Dennoch muss ich sagen, dass ich mich insgesamt mehr durch das Buch hindurch gequält habe, als es zu genießen. Zwar gab es einige interessante, unterhaltsame und echt tolle Szenen, aber durch das viele triviale Drumherum und die langgezogenen  Kapitel wirkte es eher langweilig. Ich denke jedenfalls, dass ich die nächsten zwei Bände der Reihe wohl nicht mehr lesen werde. 


  13. Cover des Buches Frigid (ISBN: 9783492309851)
    Jennifer L. Armentrout

    Frigid

     (528)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Ich werde uns beide in einem Stück nach Hause bringen und dafür sorgen, dass wir und von Ninja-Briefkästen fernhalten." - S. 82 Kyler

    Ja Ninja-Briefkästen sind wirklich eine Plage auch hier bei mir.

    JLA wieder in voller Pracht. Sexy Protagonisten, schlagfertige Frauen und ein Typ zum dahin schmelzen.

    Syd macht sich verdammt gerne selbst verrückt mit ihren Gedanken, was sie mir direkt sympathisch gemacht hat. Sie ist süß, klein, frech und dezent gewalttätig was Kyle angeht.

    Kyler ist wirklich sehr selbstbewusst und beschützt Syd egal was ist. Der liebe muss sich aber erstmal über sich selbst, sein Leben und vor allem Gefühlen klar werden und auch dazu stehen. Aber egal wie ich es drehe und wende er ist sexy, süß und super fürsorglich.

    Ich will auch in so eine Hütte mit so einem Kerl. Es war so so witzig, leicht nervenaufreibend, sexy und verdammt leidenschaftlich.

    Dazu gab es viel Drama, viele verbale Schlagabtauschs und Kyler und Syd haben während Gesprächen verdammt oft aneinander vorbeigeredet dass ich einerseits lachen musste und andererseits fast durchgedreht bin.

    Die Situation selbst war super süß und auch spannend denn auch eingeschneit geht dort was nicht mit rechten Dingen zu.

    Es war auch sehr emotional und leicht reinzufinden. Einfach eine JLA Story jugendlich, süß und verdammt sexy.


  14. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.190)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien.
    Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich „Selection“ verschlungen habe, trotzdem muss ich nach all den Jahren sagen, ich liebe die Bücher immer noch! Damals wie heute hat mich die Idee von Kiera Cass wirklich überzeugt! Für ist „Selection“ eine in der Zukunft spielende Version vom Bachelor, die mich immer wieder abholen kann. Eine wirklich tolle Reihe! ♥

  15. Cover des Buches Das Leben fällt, wohin es will (ISBN: 9783404175222)
    Petra Hülsmann

    Das Leben fällt, wohin es will

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Marie geniesst ihr Leben. Viel Party, Spass um jeden Preis und vor allem Freiheit. Doch als ihre ältere Schwester Christine schwer erkrankt, bitte diese sie bei ihr einzuziehen, um sie beim Alltag mit ihren Kinder zu unterstützen. Auch soll sie Christines Job in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Auf letzteres hat Marie aber so gar keine Lust. So muss sie sich mit dem arroganten Daniel auseinandersetzen, der kein Verständnis für ihre Freiheitsliebe hat. Aber Marie muss schnell lernen: Das Leben fällt, wohin es will.

    Der vierte Band der Hamburg-Reihe kommt mich einem schwerwiegenden Thema daher. Was macht es mit einer Familie, wenn jemand an Krebs erkrankt? Der Autorin ist hier ein bewegender Roman gelungen, der eine tolle Entwicklung der Protagonistin aufzeigt. Marie wird im Laufe der Geschichte immer reifer und stellt sich ihren Problemen, anstatt vor ihnen wegzurennen. Und auch eine Portion Liebe ist dabei.

    Mein Fazit: Ein Roman mit dem Thema Krebs, der ans Herz geht. 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

     (1.514)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Im finalen Band der Reihe begleiten wir Cassia und Ky und auch Indie und Xander auf dem letzten Abschnitt ihrer Reise. Sie alle sind der Erhebung beigetreten, ein Widerstand gegen die Gesellschaft, der den Umsturz seit Langem plant. Um die Gesellschaft und ihre Anhänger zu schwächen, setzen sie einen Virus frei. Die Freund*innen müssen sich erneut trennen, um verschiedene Missionen im Auftrag der Erhebung auszuführen. Indie und Ky als Pilot*in, Xander als Medic und Cassia in ihrer Funktion als Sortiererin. Doch eine Mutation der Krankheit führt dazu, dass das geplante Heilmittel nicht mehr hilft und eine Suche nach einem neuen Heilmittel immer dringender wird. Doch die Zeit wird langsam knapp und als dann auch jemand aus ihrer Gruppe erkrankt, treten sie eine verzweifelte Suche nach einem Heilmittel an, das es vielleicht nicht geben wird.


    Es gibt Ebbe und Flut. Gehen und Kommen. Steigen und Fallen.
    Singen und Schweigen.
    Sehnsucht und Erfüllung.

    S. 584


    Ich habe leider im Laufe der drei Bände, die ich mit sehr großen Abständen gelesen habe, den Bezug zu der Geschichte etwas verloren. Vielleicht muss man die Trilogie am Stück lesen, um die Bezüge besser zu verstehen.

    Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig. Was mir am ersten Band noch sehr gut gefiel – die gemächliche Entwicklung der Geschichte, die vielen inneren Monologe und der ruhige Schreibstil – fand ich in diesem Teil sehr anstrengend. Ich konnte den Roten Faden nur sehr schwer fassen und hatte Schwierigkeiten, eine Kontinuität der Story wahrzunehmen. Es wurde sehr viel um die Handlungen herumgeredet. Es wirkte wie ein schlecht gelungener Versuch, einen poetischen Ton anzuschlagen, der dem Finale die Spannung entzogen hat. Die gesamte Story hat sich sehr lang gezogen. Es fehlte an vielen Stellen an Details, um sich die Welt und Personen besser vorstellen zu können.

    Es gab einige neue Settings und Ideen, die Geschichte hat einen ganz anderen Weg eingeschlagen als in Band 1 erwartet. Einigen Personen aus Band 2 begegnet man auch wieder und die angeschlagenen Handlungen werden weitergesponnen.

    Die neue Perspektive von Xander fand ich sehr spannend und hat der Geschichte einen interessanten Twist gegeben. Er war als Protagonist sehr sympathisch, hat eine menschliche und moralische Komponente eingebracht, zumal er für seine Freundin Cassia ALLES tut und ihr loyal und blind vertraut.
    Indie hingegen war mir bereits im letzten Band sehr unsympathisch und ich konnte bis zum Ende nicht erkennen, was Ky und Cassia in ihr sahen. Ich war von ihr sehr genervt und hätte mir lieber mehr Zeit mit den anderen Protagonist*innen gewünscht.
    Cassia blieb die Denkerin und Beobachterin, die leider auch manches zu sehr zerdacht hat, aber in anderen Situationen viel Mut und Courage entwickelte. Ky hingegen war in diesem Teil deutlich weniger präsent und unnahbarer, seine Handlungen und Pläne weniger nachzuvollziehen.

    Insgesamt für mich leider eine eher schwache Trilogie, die mit einer starken Idee mit viel Potential startet, dann aber leider deutlich an Spannung verliert und wenig aus dem World Building herausholen kann.

  17. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren (ISBN: 9783453270657)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

     (561)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Nach langer Zwischenpause habe ich mich endlich an den 3 und finalen Band der Dark Love Reihe von Estelle Maskame gewagt. 
    Auch dieser Band lies sich wieder wieder super leicht und flockig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und es macht Spaß ihre Bücher zu lesen. 


    Nach ganz viel Drama und Zwischenfälle soll es nun endlich ein Happy End für Eden und Tyler geben. 


    Estelle Maskame hat es wirklich geschafft, auch dieses Buch wieder mit vielen tollen und schönen Ereignissen auszuschmücken, sodass man einfach die ein oder andere Szene in Erinnerung behält. 
    Tyler hat sich in meinen Augen wirklich um 180° gedreht und ist endlich auf den Weg erwachsen zu werden. Er hat sich eine Arbeit gesucht und fängt an, die Welt mit neuen Augen zu sehen. 


    Leider leider konnte ich das bei Eden nicht behaupten. Im ersten Band mochte ich sie sogar noch ziemlich gerne aber ab Band 2 ging es dann los, dass ich sie einfach nur noch nervig und überflüssig fand. Sie ist und bleibt für mich eine kleine Dramaqueen was sich im Band 3 noch ein wenig mehr zeigte. 
    Generell muss ich zugeben, dass die Liebe zwischen zwei Stiefgeschwister so als Problem und No go dargestellt wird. Was es aber eigentlich nicht ist. Sie sind nicht miteinander verwandt, um Gottes Willen. Schon klar, wenn die Eltern einem das immer eintrichtern, dass man daran glaubt aber beim Lesen hatte man das Gefühl, dass sich  Tyler und Eden die Probleme irgendwie selber machen. 


    Genauso wie das Thema mit Edens Selbstreflektion. Das sie sich immer noch viel zu dick fühlt, ganz stark darauf achtet, keine Kohlenhydrate und Zucker zu sich zu nehmen. Dieses Thema wurde zwar behandelt aber überhaupt nicht näher darauf eingegangen. Obwohl es so wichtig ist, so etwas in Büchern wirklich näher zu behandeln. So hätte ich es noch schön gefunden, wenn Tyler davon erfahren hätte und er sie bei ihrem Problem unterstützt, aber naja. 


    Das Ende fand ich wieder rum sehr schön. Eden und Tyler passen einfach wie die Faust aufs Auge zusammen und wie das ganze abgewickelt wurde, war wirklich perfekt. 


    Insgesamt ein ganz solider Abschluss für die Reihe, welche immer wieder mal ein paar Schwächen hatte aber trotzdem über eine Liebe erzählt, die sich gegen alle Wiederstände durchgesetzt hat 🤍


  18. Cover des Buches Beautiful Disaster (ISBN: 9783492303347)
    Jamie McGuire

    Beautiful Disaster

     (1.731)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Fand ich beim ersten Mal lesen besser. Hab wohl in der Zwischenzeit schon viele New Adult Bücher gelesen. 

    4 Sterne

  19. Cover des Buches Driven. Verführt (ISBN: 9783453438064)
    K. Bromberg

    Driven. Verführt

     (623)
    Aktuelle Rezension von: DaniLeseBunny

    Ich habe das Buch, die Charaktere und ihre Geschichte sehr ins Herz geschlossen und muss gestehen, dass die Reihe eine meiner liebsten im Buchregal ist. Und das obwohl es im Prinzip schon einige Dinge gibt, die zu bemängeln sind. Gerade wenn ich mir die Kommentare anderer Leser durchlese, kann ich den Kritiken wirklich zustimmen. Die Charaktere sind sehr klischeehaft: unrealistisch heißer BadBoy mit tragischer Geschichte und Bindungsproblemen sowie eine gutherzige Frau, die von ihm direkt unwiderstehlich angezogen wird - wie auch umgekehrt. Ein schwuler Freund, der nicht viel zur Geschichte beiträgt und eine wunderschöne, extrovertierte beste Freundin bzw. Mitbewohnerin, die etwas Witz reinbringen soll. Viel - durchaus auch übertriebene - sexuelle Spannung und Anziehung und sicherlich noch das ein oder andere mehr. Aber ist es nicht eigentlich auch genau das, weshalb man ein solches Buch liest?
    Ich persönlich habe auch immer ein paar Stellen beim lesen gehabt, an denen ich hängen geblieben bin, weil ich sie verwirrend geschrieben fand oder das Gefühl hatte etwas in der Art schon ein oder zwei Mal einige Seiten zuvor gelesen zu haben.

    Das tritt für mich jedoch alles etwas in den Hintergrund, wenn ich überlege, wie sehr mir das Buch gefallen hat. Komisch eigentlich. Aber in diesem Fall kann ich mit den Klischees und dem Drama wirklich gut umgehen; das war es mir sozusagen wert.

    Die Autorin K. Bromberg hat in ihren Hauptcharakter Rylee eine Menge Arbeit und Gedanken reingesteckt wie ich finde. Klar, sie ist - wie bereits geschrieben - in ihrer oberflächlichen Beschreibung erstmal etwas klischeehaft, aber die Gedankengänge die beschrieben werden, finde ich außergewöhnlich. Das Buch mit seinen vielen hundert Seiten dreht sich wirklich fast ausschließlich um Rylee und Colton - ihre Zusammentreffen, Telefonate, Gedanken übereinander.. - und kaum um Nebencharaktere und deren Leben; auch beachtlich, wenn man das mal durchdenkt. Und in diesen vielen hundert Seiten über die beiden muss nun einmal auch viel Arbeit an den Gedanken des Hauptcharakters stecken. Rylee ist dadurch zu einem Menschen geworden, der seine Worte oft sehr gewissenhaft wählt. Sie ist aber nicht kleinlaut, sondern steht für sich ein und gibt Kontra, wenn jemand sie nicht behandelt, wie es sich gehört. Und wenn sie einmal unbedacht aus der Haut fährt oder etwas sagt, was sie für sich im Nachhinein als ungerecht deklariert, dann lenkt sie ein und bügelt ihre Fehler wieder aus. Oft frage ich mich in Büchern "warum hast du es nicht einfach gesagt". Bei Rylee wird stets alles sehr offen angesprochen. Das mag ich wirklich sehr und es kommt mir weitaus erwachsener vor, als bei manch anderem Charakter der in Büchern geschaffen wurde. Sie ist mir einfach sympathisch. 

    Die Hintergrundgeschichte von Rylee und Colton fand ich interessant und gar nicht abgebrannt, auch wenn es im Gröbsten an Bücher wie Fifty Shades of Grey erinnern mag. Man will auf jeden Fall auch die weiteren Bücher lesen, denn gerade das Geheimnis um Coltons Vergangenheit bringt eine Menge Spannung rein.

    Es fällt mir wirklich schwer zu beschreiben, warum es mir nun so gut gefallen hat. Aber es ist so. Es lohnt sich. 

  20. Cover des Buches Brausepulverherz (ISBN: 9783596035465)
    Leonie Lastella

    Brausepulverherz

     (220)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Schreibstil: "Brausepulverherz" ist nun mein viertes Buch von Leonie Lastella. In den letzten Jahren habe ich schon "Das Licht von tausend Sternen", Wenn Liebe eine Farbe hätte" und "So leise wie ein Sommerregen" von ihr lesen dürfen und war jedes Mal total begeistert von ihrer gemütlichen und bildhaften Art und Weise, eine Liebesgeschichte zu erzählen. Auch hier kreiert der atmosphärische Schreibstil der Autorin, der es ähnlich dessen der "Queen-of-Hearts" (Colleen Hoover) schafft, Gefühle mit wenigen Worten und ohne geschwollene Metaphern oder Ausschweifungen auszudrücken und - noch viel wichtiger - lebensecht an den Leser weiter zu transportieren -, einen zauberhaften, italienischen Urlaubsflair, mit dem man es sich am liebsten häuslich einrichten würde. Doch so zuckersüß, authentisch und liebeswert diese Geschichte inmitten der romantischen Sommeratmosphäre der ligurischen Küste auch ist - die Figurenentwicklung, die Storyline und die Tiefe von "Brausepulverherz" können es dennoch nicht mit Leonie Lastellas späteren Romanen aufnehmen.


    Handlung: Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte in meinen Augen nach ungefähr 300 Seiten stark nachlässt und den Faden verliert. Zu Beginn verfolgte ich Jiaras und Milos Kennenlernen in einer Trattoria an der italienischen Küste mit großer Spannung, fühlte die Anziehungskraft wie Brausepulver prickeln und war mit jeder Seite mehr überzeugt, dass "Brausepulverherz" ein Highlight werden würde. Zwischen Roadtrips, musikalischen Auftritten, der Arbeit in der Trattoria, faulen Tagen am Strand ist zwischen den beiden sofort eine Verbindung vorhanden, die in Vertrauen und Nähe umschlägt, als Milo und dessen Familie mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert werden. Im letzten Drittel tauchen dann jedoch ein paar Schwächen und Logiklücken auf, sodass die Blase, in der wir und die Figuren sich befanden, schlagartig platzt und die tolle Atmosphäre verloren geht.


    Spoiler Alert: Milo stößt Jiara ohne verständlichen Grund von sich und setzt sie kommentarlos am Flughafen ab. Das erschien mir schon reichlich übertrieben, ließe sich aber noch verschmerzen, hätte mich nicht Jiaras Reaktion darauf massiv gestört. Statt zu klären, was es zu klären gilt, fliegt Jiara daraufhin zurück nach Hamburg und ergibt sich kampflos in ihr altes Leben, von dem sie schon recht früh im Buch bemerkt hat, dass es sie nicht glücklich macht. Das kann man ja vielleicht noch auf dem Liebeskummer schieben. Aber dass sie sich dann noch auf ihren Exfreund Jonas wieder einlässt, nachdem sie ihm von Italien aus zuvor verklickert hat, dass sie ihn eigentlich gar nicht mehr liebt, fand ich dann doch einen viel zu großen Rückschritt, als das man dies noch hätte nachvollziehen können. An dieser Stelle hätte ich mir dann zumindest gewünscht, dass die verfahrene Situation gelungen aufgelöst wird. Stattdessen macht es sich das Ende geradezu lächerlich leicht. Jonas betrügt sie, sie kehrt zurück nach Italien und Milo hat sich in der Zwischenzeit auch all seiner Probleme entledigt, sodass sie beiden ihr Happy End bekommen. Hääää? Dachte ich da nur!)  Spoiler Ende.


    Figuren: Auch die Figuren mochten mich nicht so sehr überzeugen wie es einige von Lastellas späteren Charakteren geschafft haben. Mit Jiara haben wir eine sehr unreife Protagonistin mit geringem Selbstvertrauen und noch geringerer Durchsetzungsfähigkeit. Sie fällt während der Handlung immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück, was mit der Zeit ziemlich ermüdend ist. Auch bei Milo setzt die Charakterentwicklung erst sehr spät ein. Der gutaussehende Musiker ist auf den ersten Blick ein typischer Bad Boy und bleibt in dieser Rolle erstmal etwas blass. Bis er mit mehr Leben gefüllt wird, dauert es eine ganze Weile und als wir dann Hintergründe erfahren, ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Schade ist nur, dass die größten Schritte seiner Entwicklung wie zum Beispiel die dringend nötige Aussprache mit seiner Familie oder die ein oder andere Lebensverändernde Entscheidung komplett zwischen den großen Zeitsprüngen im letzten Drittel verloren gehen. Auch von den Nebenfiguren konnten nur wenige wirklich überzeugen. Ins Herz geschlossen habe ich vor allem den treuen Trattoria-Besitzer Dario, der sowohl Milo als auch Jiara ein toller Freund ist. Sowohl von Milos Familie als auch Jiaras und vor allem von ihrer Freundin Kathi und ihrem Freund Jonas kann man das absolut nicht behaupten, da diese sich im Laufe der Handlung nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Somit trüben die Figuren und die Handlung gegen Ende das positive Gesamtbild etwas ein.


    Die Zitate:

    Erster Satz: "Es riecht nach Hefeteig, selbstgemachter Tomatensauce und frischem Basilikum."
    "Seine Finger verschränken sich mit meinen, während mein Herz einen Hüpfer macht. Die Musik umgibt unsere eigene, kleine Welt, eingeschlossen in einem Fiat Stilo, an dessen Fenstern die Nacht vorbeifliegt."
    "Immer wenn ich ihn angesehen habe, hat es sich angefühlt wie Brausepulver auf der Zunge, knisternd, prickelnd, verboten perfekt. Ich wünschte, ich könnte ihr erzählen, wie er mir den Atem geraubt hat, fast so als würde er ein Vakuum um uns schaffen. Ich möchte ihr sagen, dass er bei jeder Berührung die Zellen meines Körpers zum Vibrieren gebracht hat. Ich würde ihr das alles gern erzählen, damit jemand versteht, wie es sich anfühlt, das alles verloren zu haben."



    Das Urteil:

    Zuckersüß, authentisch und liebeswert - die Figurenentwicklung, die Storyline und die Tiefe von "Brausepulverherz" können es dennoch nicht mit Leonie Lastellas späteren Romanen aufnehmen.

  21. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe)

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Johanna hat eine Alkoholkranke Mutter und sorgt für Sie und ihren kleinen Bruder, dabei datet Sie immer wieder ältere reiche Männer und hofft auf einen Heiratsantrag und somit finanzielle Sicherheit. Sie arbeitet an der Bar und dort lernt sie Cameron kennen, zwischen den beiden knistert es, doch Johanna darf wahre Gefühle nicht vor Sicherheit stellen…

    Naja…ich hatte extreme Mühe mit der Protagonistin, sie datet Malcom einen etwas älteren und wohlhabenden aber gutaussehenden Mann, wenn sie bei ihm ist, ist sie die «perfekte Freundin» und verstellt sich…Ihre Gedanken waren mühsam, es dreht sich alles um hoffentlich klappt es diesmal (damit ist der Heiratsantrag gemeint) also ehrlich…Die Protagonistin hat sich zusätzlich sehr kontrovers verhalten, auf der einen Seite ist es ihr egal was die anderen von ihr halten, dann trifft es sie aber wieder wenn jemand eine Äusserung macht… Zusätzlich hat sie mir ein wenig zu viel von dem Protagonisten aus Band 1 geschwärmt…dies war irgendwie komisch…Die Gedanken der Protagonistin zu verfolgen war für mich einfach nur mühsam, hätte diese vor mir gestanden hätte ich sie womöglich geschüttelt…

    Dazu kam das «ich mache das aber nur wegen meinem Bruder Konzept», also eigentlich ist es moralisch verwerflich aber da ein guter Gedanke dahinter steckt ist es in Ordnung… uff…das ist jetzt schon das zweite Buch von dieser Autorin, bis jetzt hat sie mich noch nicht geflasht… dabei habe ich noch so einiges von ihr auf dem SUB…

    Ich kann es für niemanden empfehlen, da leider bis auf den fliessenden Schreibstiel (deswegen auch 2 Sterne) ich nichts Positives an diesem Buch finden konnte…es gibt mit weitem besseres in diesem Genre…

     

  22. Cover des Buches Chosen - Die Bestimmte (ISBN: 9783522505109)
    Rena Fischer

    Chosen - Die Bestimmte

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Chrissey22

    Erster Eindruck:

    Der Klappentext verspricht dem Leser eine „Internatsgeschichte“, gespickt mit ein paar Teenagerdramen und einer Prise Romantik. Mich hat vor allem gereizt, dass die Schüler bestimmte Begabungen besitzen und es sich um eine elitäre Gemeinschaft handelt, die offensichtlich etwas zu verbergen hat. Das Cover assoziiere ich zwar nicht unbedingt mit einer „Emotionstaucherin“, wie Emma eine ist, allerdings find ich es dennoch sehr ansprechend, gerade auch aufgrund des metallischen Einbandeffekts.

    Schreibstil:

    Für mich war Chosen – Die Bestimmte das erste Werk von Rena Fischer, aber sicherlich nicht das Letzte. Bereits nach wenigen Seiten war ich wirklich absolut überrascht, dass es sich bei dem Werk um einen Debütroman handelt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und ausschweifend, ohne jedoch jemals zu weit abzudriften. Die Autorin schafft es konsequent den Leser mit ihren Worten einzunehmen, sodass trotz der umfangreichen Seitenzahl von über 450 Seiten nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, durch die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung, der jeweiligen Räume und Örtlichkeiten hatte ich als Leserin oft das Gefühl vor Ort zu sein. Emotionen der Buchfiguren fängt Rena Fischer außerordentlich glaubhaft ein, sodass man mit den Held/innen mitfiebert-, -lacht und -leidet. Rena Fischer zeigt mit diesem Auftaktband ihrer Dilogie eindrucksvoll was für ein Schreibtalent sie besitzt.

    Inhalt:

    Besonders herausragend empfand ich die Rückblenden, die im Text deutlich hervorgehoben werden, da sie im Vergleich zum Haupterzählstrang heller gedruckt wurden. Dieses stilistische Mittel sorgte dafür, dass man parallel zur Haupthandlung immer mal wieder Bruchstücke aus der Vergangenheit, speziell aus dem Leben von Emmas Mum (Rina) erfuhr. Obwohl diese Rückblenden die Geschichte sicherlich komplexer gestalten, konnte ich alles ohne Probleme zusammenfügen.

    Aber auch der Haupterzählstrang war spannend aufgebaut und hielt einige Überraschungen bereit. Rena Fischer hat mit Chosen – die Bestimmte sicherlich viel mehr geschrieben als eine simple „Internatsstory“. Vielmehr erinnerte es mich doch oft an die X-Men, nur eben mit jüngeren Akteuren. Persönlich würde ich dieses Buch auch nicht wirklich in die „Romantasy-Schiene“ einordnen, denn die Geschichte ist rasant, actionreich und ganz und gar nicht nach einem typischen Schema aufgebaut. In einigen anderen Rezensionen wird auf die „Drei-Ecks-Beziehung“ angespielt, die ich persönlich jedoch gar nicht als störend empfand (und ich bin auch kein wirklicher Fan dieser Konstellation). Die Autorin schafft es nämlich meiner Meinung nach sehr galant, dieses Dreiergespann sehr untypisch anzupacken, sodass man als Leser nicht von Emma und den beiden Jungs genervt ist. Wer eine sehr romantische Geschichte erwartet, ist hier definitiv falsch. Natürlich verbirgt sich auch mal die ein oder andere romantische Szene, diese haben aber keinen hohen „Kitsch-Faktor“, sondern wurden wirklich sehr originell und schön umgesetzt.

    Fazit:

    Ich kann Chosen – die Bestimmte uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer eine spannende, mitreißende Akademiegeschichte sucht, mit authentischen und nachvollziehbaren Charakteren ist hier goldrichtig. Eine starke Backstory und flüssige, witzige Dialoge sorgen für ein tolles Leseerlebnis.
     Für mich ist Chosen ein Jahreshighlight 2020!

  23. Cover des Buches Legend (Band 3) - Berstende Sterne (ISBN: 9783785583975)
    Marie Lu

    Legend (Band 3) - Berstende Sterne

     (833)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Nachdem June und Day den Plan den Elektor zu ermorden verworfen haben, arbeitet June jetzt mit ihm zusammen und Day wird behandelt. Der Grund, aus dem sie wieder zusammenfinden, ist ein anderer als erwartet. Die Kolonien haben die Arbeiten an einem Friedensabkommen abgebrochen, nachdem an ihren Fronten ein Virus ausgebrochen ist, von dem sie behaupten, dass er von der Republik kommt. Dabei werden sie von Afrika unterstützt.

    June und Day finde ich als Protagonisten total interessant. Sie sind so verschieden und doch so ähnlich. Die Nebencharaktere bekommen zwar wenig Aufmerksamkeit und sind deshalb eher eindimensional, aber das passt finde ich zu June und Day, da sie beide eher Einzelkämpfer sind. 

    Marie Lus Schreibstil finde ich unglaublich faszinierend in Bezug darauf wie sie ihren Protagonisten und Erzählern unterschiedliche Stimmen schenkt. Je nach Perspektive unterscheidet sich wirklich die Art wie erzählt wird. 

    Das Konzept der Welt finde ich total spannend. Besonders die Seuche (im Bezug auf unser Corona). In diesem Teil bekommt man auch mal mehr von der Außenwelt zusehen, was ich unglaublich spannend fand. Die anderen Nationen sind so viel weiter entwickelt. Dennoch gibt es immer noch ein paar Lücken in dem Konzept. Darum der halbe Stern Abzug. 

    Das Finale hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich habe das Buch innerhalb von 3 oder 4 Tagen weggesuchtet, trotz das ich eigentlich nicht viel Zeit zum Lesen hatte. Dennoch würde ich nicht sagen, dass es sich in dem Sinne schnell lesen lies. Aber es hatte mich total gefesselt. Mit dem Ende kämpfe ich immer noch. Es war irgendwie anders. Ich habe noch nie so ein Ende gelesen.

    Insgesamt merkt man glaube ich schon, das mich Legend 3 begeistert hat. Es war ein toller Abschluss für die Reihe. Ich kann euch die komplette Reihe nur ans Herz legen. Es ist eine wunderbare, dystopische Geschichte.

  24. Cover des Buches Teuflisches Spiel (ISBN: 9783596196135)
    Linda Castillo

    Teuflisches Spiel

     (261)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Die Kate-Burkholder-Romane zeichnen sich immer wieder durch einen hervorragenden Schreibstil aus. Man wird ab der ersten Seite in die Bücher hineingezogen und taucht erst mit der letzten Seite wieder auf.

    So ist auch bei Band 5. Das Buch beginnt mit einem schrecklichen Unfall, bei dem 3 Personen - 3 Amishe - sterben. Doch es mehren sich die Zweifel, ob der Unfall auch ein Unfall war. Die Polizei von Painters Mill steht vor einem Rätsel - wer will einen amishen Familienvater und seine Kinder ermorden?

    Der Plot ist wirklich gut ausgearbeitet und die Auflösung absolut überraschend und schockierend und glaubhaft. 

    Nach so viel Lob, warum nur 4 Sterne?

    Die immer wiederkehrenden Einschübe um den Tod von Daniel Lapp vor 17 Jahren und die ungeklärte Beziehung zwischen Tomasetti und Burkholder beginnen zu nerven. Das scheint sich auch die Autorin gedacht zu haben und bringt in beiden Dauerbrenner Bewegung. Aber das Buch endet mit Cliffhangern in beiden Nebenstories. Dann hoffe ich mal auf Band 6.

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