Bücher mit dem Tag "geheim"
84 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.818)Aktuelle Rezension von: MrsHetfieldIch finde, bei dieser Autorin Ursula Poznanski kann man nicht viel falsch machen, deshalb habe ich diesen Roman gleich in einem Rutsch gelesen und wie erwartet, gefällt er mir mega gut! Spannend von vorne bis hinten und trotz der fiktiven Einschlüsse in der Geschichte ist er so aktuell wie nie, in Zeiten, in denen die Menschen sich mehr mit ihren technischen Spielereien als mit dem realen Leben und ihrer Umgebung befassen. Absolut spannend, sehr gut geschrieben und sehr empfehlenswert!
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.231)Aktuelle Rezension von: Samira_2006Ari hat es im Leben nicht leicht – genau das macht sie zu einer so authentischen und sympathischen Protagonistin. Sie versucht, Schule und Arbeit unter einen Hut zu bringen und kümmert sich gleichzeitig um ihre psychisch instabile Mutter. Zum Glück steht ihr ihre beste Freundin immer zur Seite. Als Ari schließlich den geheimnisvollen Lucian kennenlernt, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung.
Die Geschichte gewinnt schnell an Spannung und bietet neben actionreichen Kampfszenen auch viele humorvolle Momente. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die verschiedenen Gruppierungen und das Magiesystem nach und nach kennenlernt. Man wird nicht mit Informationen überhäuft, sondern entdeckt die Welt gemeinsam mit Ari.
Zu Beginn spielt die Handlung noch in der gewöhnlichen Menschenwelt. Nach und nach taucht Ari jedoch in die verborgene Welt der Primus ein – übernatürliche Wesen, die unerkannt unter den Menschen leben. Das Magiesystem folgt klaren Regeln und entwickelt sich im Laufe der Reihe stetig weiter. Neue Fähigkeiten und Geheimnisse werden nach und nach enthüllt, wodurch die Welt immer tiefgründiger und faszinierender wird. Julia Dippel verbindet bekannte Elemente aus Engel- und Dämonenmythen mit einer eigenen, originellen Fantasywelt, die mich von Anfang an begeistert hat.
Die Izara-Reihe besteht aus vier Bänden sowie einem Spin-off.
Ari ist mutig, schlagfertig, humorvoll und unglaublich einfühlsam. Mit jeder Seite ist sie mir mehr ans Herz gewachsen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und beweist immer wieder, dass sie auch in schwierigen Situationen Stärke zeigen kann.
Lucian bleibt anfangs ein großes Rätsel, was meine Neugier nur noch mehr geweckt hat. Mit der Zeit lernt man seine einfühlsame Seite kennen, auch wenn er diese nicht sofort zeigt. Sein trockener Humor sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente und hat mich oft zum Lachen gebracht.
Auch die übrigen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Persönlichkeit und trägt dazu bei, dass man sich mitten in der Geschichte fühlt. Sie wachsen einem schnell ans Herz und machen die Reihe zu etwas ganz Besonderem.
Fazit:
Izara ist eine fesselnde Fantasyreihe mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Romantik, Humor und spannender Action. Die abwechslungsreiche Handlung, das durchdachte Worldbuilding und die großartigen Charaktere haben mich von Anfang bis Ende begeistert. Wer Fantasy mit einer mitreißenden Liebesgeschichte und viel Spannung liebt, dem kann ich diese Reihe von Herzen empfehlen.
- Jennifer L. Armentrout
Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
(579)Aktuelle Rezension von: Marie2000ClarissaWicked” von Jennifer L. Armentrout hat mich von der ersten Seite an begeistert. Jennifer Armentrout ist ohnehin meine absolute Lieblingsautorin, aber mit diesem Buch hat sie mich wieder komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Besonders gefallen hat mir das Setting in New Orleans. Die Stadt wird so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen zu laufen. Die Geschichte steckt voller Spannung, Magie und Action, während der Kampf gegen die Fae für viele aufregende Momente sorgt.
Außerdem mochte ich die leichte Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen den Hauptfiguren sehr. Es war erfrischend, dass die Liebesgeschichte nicht den typischen Weg einschlägt und sich nicht alles um eine Beziehung mit einem übernatürlichen Wesen dreht.
Mein absolutes Highlight war allerdings Tink. Jedes Mal, wenn er aufgetaucht ist, musste ich schmunzeln und habe mich gefreut. Für mich hat er jeder Szene etwas ganz Besonderes verliehen und sich direkt in mein Herz geschlichen.
Vor allem das Ende war völlig unvorhersehbar. Es gab immer wieder Verdächtigungen, wer der Halbling sein könnte, aber dass es am Ende wirklich diese Person ist, war überhaupt nicht offensichtlich und hat mich total überrascht.
Für mich ist “Wicked” ein fantastischer Auftakt mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und ganz viel Atmosphäre. Eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans!
- Frank Schätzing
Breaking News
(199)Aktuelle Rezension von: Andrea_BlaurockFür dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, nicht nur, weil zwei Zeitstränge aufeinander zulaufen.
Wer wirklich verstehen will, muss manchmal zurückblättern, manchmal mit geschlossenen Augen tief Luft holen.
In diesem Buch geht es um Israel und Palästina .
In diesem Roman wird Sensationsjagd und Faktentreue im Journalismus knallhart bloßgestellt.
Hier wird über Flucht und Vertreibung, Ankommen und Abschied schonungslos berichtet.
Dabei wird immer wieder klar Hass und Liebe passen in unsere beiden Herzkammern.
Alles ist so weit weg und ganz nah, dass man manchmal einfach nur den Spiegel abhängen möchte.
Wer Schätzing kennt, weiß, dass er es seinen Lesern nicht leicht macht. Hier präsentiert er ein Meisterstück. Nicht nur, dass man stets zwischen Zorn und Mitleid, Glauben und Staunen Schuld und Unschuld hin und hergerissen wird,, wie der Journalist selbst wird man immer wieder mitten ins Geschehen geworfen und manchmal auch kalt gestellt. Als wollte der Autor sagen, mach eine Denkpause. Dabei bin ich erschrocken, wie lange ich diese Geschichte schon miterlebe und doch ratlos passiv bin.
Mit diesen Familien habe ich gelacht und geweint, obwohl oder gerade weil die Sprache oft recht derb und ruppig ist und dann wieder ganz zart Sonnenuntergänge und Trauer sprachlich zelebriert wird.
Danke für dieses aufregende Buch, dass einen anderen Titel verdient." Breaking News" ist wie ein Streifschuss und trifft die Sache nicht
- Ransom Riggs
Die Bibliothek der besonderen Kinder
(382)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEndlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch.
Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren.
Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.
Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch.
In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.
Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.
Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.
Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.
„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.
- Jennifer Lynn Barnes
The Inheritance Games – Das Spiel geht weiter
(428)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffEnthält Spoiler für die gesamten Bücher
Ich liebe diese Reihe. Wirklich. Band 1 habe ich erst seit einer Woche beendet und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass ich ihn rereaden und annotieren werde und das mache ich sonst wirklich nie. Diese Bücher haben in mir eine Liebe für ein komplett neues Genre geweckt, und ich bin immer noch nicht bereit, diese Welt loszulassen. Ich liebe die Rätsel, die Geheimnisse, die Enthüllungen und dieses ständige Gefühl, dass hinter jeder Antwort direkt drei neue Fragen warten. Alles, was man im Laufe der Reihe erfährt, ist einfach krass. Und endlich haben wir mal eine Protagonistin, die nicht nur als schlau beschrieben wird, sondern es auch wirklich ist. Avery denkt mit, kombiniert, handelt klug und lässt sich nicht einfach durch die Handlung tragen. Besonders liebe ich die Dynamik zwischen Avery und Jameson. Die beiden sind für mich einfach alles. Ihre Gespräche, ihre Spannung, ihre Art miteinander umzugehen ich habe jede einzelne Szene von ihnen geliebt. Das Liebesdreieck mit Avery, Jameson und Grayson kam mir allerdings etwas gezwungen vor. Zwischen Grayson und Avery habe ich persönlich nie wirklich Chemie gespürt. Da es aber nicht der Hauptfokus der Geschichte war, hat es mich nicht allzu sehr gestört. Was ich etwas schade finde, ist, dass einige Charaktere über die drei Bücher hinweg zu kurz kommen. Nash, Nan, Libby, Max, Skye und Zara hätten für mich gerne mehr Raum bekommen dürfen. Der Fokus liegt sehr stark auf Avery, Jameson, Grayson und teilweise Xander, was natürlich Sinn ergibt aber bei so vielen interessanten Figuren fühlt es sich trotzdem an, als wäre noch mehr möglich gewesen. Trotzdem habe ich auch die Nebencharaktere geliebt. Aisha und Oren zum Beispiel haben für mich jede Szene besser gemacht, in der sie vorkamen. Für mich ist The Inheritance Games eine absolute Lieblingsreihe und das heißt wirklich etwas. Jedes einzelne Buch war einfach nur wow. Spannend, clever, emotional und so süchtig machend, dass ich am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde.
Und jetzt freue ich mich schon unglaublich auf The Grandest Game. 🥺🖤
- Huntley Fitzpatrick
Mein Sommer nebenan
(1.005)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSamantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!
- Daniel Suarez
DAEMON
(311)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!
- Stephenie Meyer
The Chemist – Die Spezialistin
(258)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererDr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.
Meine Gedanken:
Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.
Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.
Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.
Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.
Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.
- Samantha Young
London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 2)
(806)Aktuelle Rezension von: ZahirahJohanna Walker ist jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist jedoch der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Der Schreibstil ist wie schon in dem o. g. Buch flüssig und fesselnd. Auch die erotischen Szenen sind gut in die Handlung integriert, wobei man es beinah knistern hört. Aber auch ernstere Abschnitte werden behandelt, z. B. in denen Johanna über ihr Verhältnis zu ihrem Bruder erzählt. Dieser Roman ist der Autorin erneut super gelungen - ein echtes Romantik-Highlight.
- Andreas Gruber
Todesreigen
(449)Aktuelle Rezension von: RabeaWieder einmal hat mich Andreas Gruber mit einem packenden und hervorragend konstruierten Thriller begeistert. „Todesreigen“, der vierte Band der Reihe um die BKA-Ermittler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez, konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und steht seinen Vorgängern in nichts nach. Diesmal bekommen die beiden es mit skrupellosen Gegnern aus den eigenen Reihen zu tun, was der Geschichte eine ganz besondere Brisanz verleiht. Die zahlreichen Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung durchgehend auf hohem Niveau bleibt und man bis zum Schluss miträtselt.
Die beiden Hauptfiguren Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez machen die Reihe für mich zu etwas Besonderem. Ihre unterschiedlichen Charaktere ergänzen sich perfekt und verleihen der Handlung zusätzlichen Reiz. Andreas Gruber versteht es erneut, eine dichte Atmosphäre zu schaffen und mit seinem bildhaften Schreibstil ein echtes Kopfkino entstehen zu lassen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Ereignisse entwickeln.
Für mich ist auch dieser Band wieder ein absolutes Highlight der Reihe. Wer spannende Thriller mit überraschenden Wendungen, starken Figuren und einer durchgehend fesselnden Handlung mag, sollte sich „Todesreigen“ nicht entgehen lassen. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, den nächsten Fall des Ermittlerduos zu lesen.
- Kai Meyer
Die Spur der Bücher
(257)Aktuelle Rezension von: anilaDie Spur der Bücher von Kai Meyer hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Buch bietet von Anfang bis Ende eine spannende Handlung, die mich immer wieder zum Weiterlesen motiviert hat. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf – die Geschichte ist voller Action und entwickelt ein hohes Tempo, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Es ist auch super leicht und flüssig zu lesen, obwohl es recht viele Anspielungen und Andeutungen zu Die Seiten der Welt gibt. Ich glaube tatsächlich, dass man die Bücher vorher gelesen haben sollte. Dann macht es noch mehr Spaß :)
Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie sind vielschichtig, sympathisch und glaubwürdig gezeichnet, sodass man gerne mit ihnen mitfiebert. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte macht sie noch interessanter und verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen und auch die "Nebencharaktere" haben einiges zu bieten.
Kai Meyer gelingt es außerdem, Spannung und Atmosphäre gekonnt miteinander zu verbinden. Die Mischung aus Geheimnissen, Abenteuer und Wendungen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Insgesamt ist Die Spur der Bücher für mich ein rundum gelungener Roman mit einer fesselnden Handlung, starken Charakteren und jeder Menge Action. Eine klare Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit interessanten Figuren mögen.
- Stefanie Hasse
Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
(421)Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau"Matching Night" ist mein erstes Buch von Stefanie Hasse gewesen und sie konnte mich so sehr beeindrucken sodass ich euch jetzt schon sagen kann, das es definitiv nicht das Letzte gewesen sein wird. Ihr Schreibstil ist richtig angenehm zu lesen und ich bin einfach nur durch die Seiten geflogen. Aber das lag nicht nur an dem Schreibstil, sondern auch an der absolut tollen Geschichte, die die Autorin geschrieben hatte. Ich hab meine Zeit am St. Joseph´s College jedenfalls sehr genossen und kann es kaum abwarten noch einmal dahin zu gehen.
Die Idee mit der Studentenverbindung und deren Aufgaben, die Cara erfüllen muss, fand ich sehr faszinierend und fesselnd. Also wirklich, man hat mich kaum ohne das Buch gesehen. Und wenn das einmal vorkam dann kann ich euch versprechen, das war nicht von mir gewollt :-) Wie schon erwähnt, habe ich nach diesem Buch definitiv Lust mehr von der Autorin zu lesen. Wie gut das ich noch einiges von ihr in meinem Regal stehen habe. Aber jetzt nochmal kurz zur Geschichte: Ich war wirklich dauerhaft gefesselt an das Buch und war andauernd am überlegen wie sich Cara, die Protagonistin, entscheidet. Ich habe auch ein Page-Overlay zu einer sehr tollen Szene, die ich mir ganz schön dolle in mein Gehirn eingefangen habe. Immer wenn ich an dieses Buch denke, denke ich direkt an diese eine Szene. Und wenn ihr euch jetzt frag, welche ich meine, hier ein Tipp: Maske und Tanz. Na, kommt ihr darauf?
Alles in einem hatte ich eine ganze Menge Spaß mit dem Buch und freue mich sehr auf das Wiedersehen mit Allen!
- Ethan Cross
Spectrum
(296)Aktuelle Rezension von: blue-jenAugust Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, da die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt wird und es sehr lange braucht bis man weiß wie diese zusammenhängen. Zusätzlich sind es einige Protagonisten, bei denen man nie genau weiß wie wichtig sie sind und ob Sie wieder auftauchen, daher fand ich das Buch anfangs eher zäh als spannend.
Erst ab etwa der Hälfte fand ich das Buch dann gut, wobei schon hier absehbar war in welche Richtung es lief, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Die drei Hauptprotagonisten auf der Ermittlerseite gefielen mir auch sehr gut, Burke, Carter und Nic. alle drei sehr verschieden und doch haben sie ein sehr gutes team gebildet.
Die Gegenseite war für mich doch recht undurchsichtig, gerade was die Motive anging, aber auch hier waren es sehr unterschiedliche Charaktere die gut harmoniert haben.
Insgesamt war es ein gutes Buch, das anfangs etwas braucht, leider auch mit einem für mich offenen Ende.
Daher insgesamt nur 3,5 Sterne
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
(231)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererHarry Potter ist einfach eine Wohlfühlreihe, in der man immer wieder abtauchen kann.
Auch die Kammer des Schreckens bildet da keine Ausnahme.
Spannende Abenteuer, liebenswürdige Charaktere, humorvolle Unterhaltungen und wieder ein Geheimnis, das aufgelöst werden will. Und natürlich landen Harry, Ron und Hermine wieder mittendrin in diesem Schlamassel. Also Chaos vorprogrammiert.
Einfach toll, schon seit vielen Jahren ein Highlight.
- Laura Trinder und Benjamin Read »Trindles & Read«
Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost
(108)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeEmily Featherhaughs Mutter Maeve ist eine sehr ausdrucksstarke und auf vielfältige Art kreative Künstlerin, ihr Vater Alan ist ein langweiliger Postbote. Als beide kurz hintereinander plötzlich verschwinden und ebenso geheimnisvolle wie unheimliche Gestalten auftauchen, beginnt für Emily ein unglaubliches und beängstigendes Abenteuer voller Magie.
Grundsätzlich liest sich die Geschichte ziemlich gut. Sie ist spannend aufgebaut und die Idee dahinter ist ungewöhnlich und abwechslungsreich. Leider schmälerten Fehler in Schreibweisen (was ich besonders bei Eigennamen sehr unangenehm finde) und auch Inhalt oder Abläufen mein Lesevergnügen. An mehreren Stellen hatte ich nur ein "Hä" mit reichlich Fragezeichen im Kopf.
Besonders ärgerlich finde ich, dass an keiner Stelle Emilys Alter erwähnt wird. Ich schätze sie vom Verhalten (je nach Szene) auf etwa zehn bis höchstens vierzehn Jahre, habe aber keinerlei Anhaltspunkte dafür.
- Rebecca Donovan
Liebe verletzt
(309)Aktuelle Rezension von: JbambiMAm Anfang gefiel mir das Buch gut. Aber dann wurde uch immer genervter und wütender. Das Thema, das dieses Buch behandelt ist soooo schwierig und sensibel. Und ich mag mir gar nicht vorstellen wollen, wie es ist, sowas durch machen zu müssen. Aber wie kann es sein, das ihr eigener Onkel, das alles 0 mitbekommt, teilweise selber ekelhaft zu seiner Nichte ist. Was kann sie für den Tod ihres Vaters und das ihre Mutter dem Alkohol verfallen sit. Wieso, nehmen sie sie überhaupt auf? Woher rührt dieser enorme Hass vorallem von Carol? Fällt dem Onkel nicht auf, daß seine Frau einfach krank ist? Es wird erwähnt, das sie Medikamente nimmt. Aber dennoch glaubt er seiner Frau alles und hört Emma nicht einmal an oder fragt konkret nach. George und Carol haben selbst 2 Kinder. Wie kann man dann zur Nichte so sein, die im Grunde beide Elternteile verloren hat?
Dann frage ich mich, wir Emma das alles so mehr doer weniger gut wegstecken kann. Sie geht zur Schule, lässt sich kaum was anmerken und geht weiter zu ihren sportlichen Aktivitäten. Ja, sie bricht irgendwann dann doch zusammen, aber das hat so lang gedauert... Sie hat blutige Wunden, sie wird am Kopf verletzt und nichts passiert. Auch sie selber verstehe ich nicht, das sie zu ihrer besten und einzigen Freundin so ist. Sie nimmt Hilfe an. Ist meistens sehr kühl und abweisend. Ich kann mich wirklich nicht gut in Emma hineinversetzen, aber als Außenstehende würde ich sagen, das mit Carol so egal wäre und ich wollen würde, das ihre Cousinen das erfahren und auch in eine bessere Familie kämen. Da würde ich 0 Rücksicht nehmen ehrlich gesagt (Emma sagt nämlich nichts, weil sie Angst hat, das Carol die Kinder weggenommen werden...).
Auf über 500 Seiten passiert so viel und doch so wenig. Es geht hauptsächlich wirklich um viel unnötiges Tennie Drama. Ich hätte mir mehr zu dem eigentlichen thema gewünscht. Aber das geht so oft dermaßen unter.
Dann hatte ich manchmal das Gefühl, obwohl so viel unnötige Szenen erzeugt werden, das ich manchmal dachte, ich hab Seiten überlesen, weil es plötzlich um ganz andere Dinge ging. Ich blätterte zurück, aber da war nichts. Z.b. das Lagerfeuer, das statt gefunden hat, wir aber nicht dabei waren. Plötzlich hieß es, Emma hatte Drew geküsst. Hä?... wo???. Dann ging es plötzlich viel um Basketball... ich dachte aber die ganze Zeit, Emma spielt Fußball?? Ich war so oft so verwirrt.... Auch das Ende von Band 1 lässt mich sehr wütend zurück. Wie kann es sein, das Emma so, sorry, dumm ist und sich auch allem auf Georges Worte einlässt und sie bleibt, obwohl sie langsam anfing sich endlich mündlich zu wehren und dann auch endlich entscheidet, das sie nicht dort bleiben kann.
Ich hoffe wirklich die letzten Seiten sind eine Art Traum und nicht wirklich passiert. Aber ich vermute stark, das George Carol angerufen hat und ihr berichtet hat, das die Schule angerufen hat und Emma abhauen wollte und die Endszene vom letzten Kapitel so wirklich stattgefunden hat. Ich muss mir echt überlegen, ob ich weiterlesen werde... oder ich ggf Band 2 nur überfliege. Ich frage mich nämlich auch, was soll noch alles kommen? Band 2 hat nochmal mehr Seiten, als Band 1 und Band 3 hat auch 500 Seiten... ich weiß nicht, ob mir das extreme Drama und der für mich nicht logische aufbau der Story und der Schreibstil, wirklich was für mich ist 😭
- David Foenkinos
Das geheime Leben des Monsieur Pick
(118)Aktuelle Rezension von: EleonoraLektorin Delphine und ihr wenig erfolgreicher Autorenfreund Frédéric besuchen ihre Eltern in Crozon in der Bretagne. Zufällig hören sie von der Bibliothek der abgelehnten Manuskripte im Örtchen und beschließen mal reinzugucken. Prompt meint Delphine dort mit ,,Die letzten Stunden einer großen Liebe" einen wahren Schatz entdeckt zu haben. Die Geschichte wird verlegt und ein Riesenerfolg, auch deswegen, weil es offenbar vom bereits verstorbenen, schweigsamen, örtlichen Pizzabäcker stammt, von dem nicht einmal seine eigene Familie ahnte, dass er überhaupt schrieb. Ehefrau und Tochter werden überrollt von der Presse, die alles wissen will über das geheime Schriftstellergenie. Doch der abgebrannte Journalist und Literaturkritiker Rouche glaubt nicht daran, dass der Pizzabäcker je ein Wort zu Papier gebracht hat und begibt sich auf Spurensuche, die mehr für ihn bereithält, als er gedacht hat📖
Eine schöne kleine Geschichte, die mich in die Bretagne entführte. Man begleitete mehrere Charaktere, die alle über das geheime Schriftstellertalent rätselten. Sei es die Ehefrau, die Tochter, die Bibliotheksangestellte, die Ex-Frau des ehemaligen Bibliotheksinhabers, den Literaturkritiker oder das junge Pärchen Delphine und Frédéric. Besonders den verbissenen, zeitgleich aber auch schusseligen Literaturkritiker Rouche fand ich amüsant. Zuerst schien die Sache klar, dass es durchaus sein konnte, dass der stille Pizzabäcker tatsächlich das Talent besessen hatte einen Roman zu schreiben. Doch mit Rouches Recherche kamen Zweifel auf und am Ende kam es dann doch ganz anders als man es erwartet hatte. Eine heitere kleine Rätselgeschichte die Foenkinos hier geschrieben und die mich sehr positiv überrascht hat. Es las sich erholsam einfach, wie ein heißes Messer das durch Butter schnitt.
Von den jetzt vier Foenkinos Romanen, die ich bisher gelesen habe (,,Nathalie küsst", ,,Die Frau im Musée d'Orsay", ,,Biete Krise, suche Glück" bzw. ,,Zurück auf Los" und dieses hier), liegt es für mich knapp hinter meinem Favoriten ,,Nathalie küsst".
Ein Foenkinos Roman mit seiner oftmals französischen Leichtigkeit ist immer ein paar Lesestunden wert.📚🙂
Zum Buch gibt es auch eine Verfilmung dessen Trailer mich schon neugierig macht🎬Die werde ich mir wahrscheinlich auch demnächst noch angucken🙂
- Bettina Belitz
Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen
(44)Aktuelle Rezension von: M_yx002Wohoow...jaaaa, also der zweite Band setzt die Geschichte gelungen fort -mit Humor, Dramatik, Action und schön viel Surrealem. Und was passiert am Ende - der größte Kliffhänger überhaupt🙆🏼♀️😂. Ein super Buch, was keinen Raum lässt, die Geschichte nicht vollständig fertigzulesen!
- Andreas Pflüger
Geblendet - Thriller (Jenny Aaron 3)
(89)Aktuelle Rezension von: San_KellerDer dritte Band der Reihe um die blinde Polizistin Aaron fand ich am schwächsten.
Der Autor bleibt seinem Schreibstil treu, was ich gut fand. Die Story ist an sich auch wieder spannend, weil man sich schon sehr früh überlegt, wer wird wohl am Schluss noch dabei sein und wer nicht.
Den Schluss fand ich dann einfach zu schnell, zu unübersichtlich und auch zu unbefriedigend.
Also 3 Sterne, aber die Reihe hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
- Mainak Dhar
ALICE IM TOTENLAND
(20)Aktuelle Rezension von: Monika_GraslBis heute habe ich noch nie ein Buch mit Zombies in den Händen gehabt, umso mehr hat mich Alice im Totenland von der Leseprobe her angesprochen. Das liegt an 2 Faktoren: Zum einen, die Figur Alice besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der eigentlichen Alice aus dem Wunderland. Bloß sollte man in dem Fall beachten, dass es hierbei um eine 15jährige Alice geht, die in Neu Dehli zur Welt kam - oder besser gesagt dem, was davon noch steht.
Das führt auch gleich zum zweiten Umstand, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Dystopien gibt es nicht viele in meinem Regal und somit musste diese dazu.
Doch fangen wir damit an, dass vor 15 Jahren die Welt durch einen Virusausbruch, Atombomben und Kriege unterging. Genau hier setzt der 1. Band der Reihe an, nämlich 15 Jahre später und wir lernen dabei Alice so nach und nach kennen. Ebenso das Totenland, mit dem nicht anderes als jenes Gebiet gemeint ist, welches durch die Angriffe zerstört wurde. Doch irgendwo auf der Welt scheint es auch noch einige "sichere Orte" zu geben, denn die aufgebauten Siedlungen der Überlebenden, werden nach und nach aufgelöst von einem Zentralkomitee.
Jedenfalls ist das eigentlich interessant, dass der Autor in der Geschichte eine weitere Geschichte einbaut und dabei das Buch "Alice im Wunderland" ins Spiel bringt. So kommt es, dass einige Zombies, oder wie im Buch Biter genannt, gewisse Ähnlichkeiten zu den altbekannten Figuren besitzen. Das schafft eine zusätzliche Verbindung, wenn man dem weiteren Verlauf der Geschichte folgt und somit hinter den Ausbruch des Virus vor über einem Jahrzehnt kommt. Gemeinsam mit Alice begibt man sich also auf den Weg des Widerstandes, der naturgemäß von einer großen Zahl Verluste begleitet ist.
Hier spiest sich dann aber auch zu einem Teil die Handlung, denn Alice wirkt mitunter sehr distanziert ob der Toten, obwohl sie wenige Seiten zuvor noch die Leute für ihren jähen Gemeinschaftssinn in den Fokus rückt. An einigen Stellen hatte ich bei Alice zudem das Gefühl der Hauptdarstellerin aus Resident Evil gegenüber zu stehen, wenn sie da mal ganz furchtlos gegen die Biter vorgeht. Das wirkt dann im Hinblick auf die vorherrschende Situation etwas unglaubwürdig.
Andererseits schafft es der Autor doch sehr gekonnt die Frage nach dem Konsumverhalten des Menschen aufzugreifen, wenn Alice mit Blicken in die Vergangenheit konfrontiert ist und sich überlegt, womit die Leute ihre Freizeit gefüllt haben.
Vom eigentlichen Ende will ich hier gar nicht viel sagen, denn es hat einige offene Stränge, die wohl im 2. Teil aufgegriffen werden. Demnach sollte man sich darauf einstellen, hier nicht unbedingt ein abgeschlossenes Buch zu haben. Es bleiben einige wichtige Fragen und auf die hofft man Antworten zu finden.
Fazit: Da es mein erster Zombieroman war kann ich nur sagen, ich fand die Biter zum Teil sehr gut aufgebaut. In Hinblick auf die Dystopie fand ich die Grundhandlung interessant umgesetzt, hätte mir hier aber auch mehr Einblick auf das Zentralkomitee gewunschen. Aber vielleicht kommt das ja dann in Teil 2 mehr zum Tragen.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(47)Aktuelle Rezension von: S_MaltDieser 7. Teil aus der Serie um das Sonderdezernat Q unter der Leitung von Carl Mørck fällt aus meiner Sicht wieder ab.
Es werden einfach zu viele Handlungen sehr konstruiert zusammengeführt. Drei junge Frauen, die davon überzeugt sind, dass der Staat sie gefälligst zu versorgen hat. Die eine hält sich nebenbei noch ein paar Sugar-Daddys, die andere entzieht sich der Arbeitssuche durch wiederholte Schwangeschaften, die dritte lebt bei ihrem Freund, bezieht aber Wohngeld für eine Wohnung die sie nicht mehr bewohnt; und allen gemein, der Glaube, eigentlich doch besseres verdient zu haben - und die Sozialamts-Mitarbeiterin. Letztere hat genug von den Schmarotzern der Gesellschaft; nach der Diagnose Brustkrebs beschließt sie, diese von der Welt zu tilgen. Sie lernt über das Internet, wie man Autos knackt und, wie man sich einen Schalldämpfer baut.
Ihr erstes Opfer ist eines der genannten jungen Frauen; diese überlebt den Unfall und erkennt die Fahrerin. Das Trio nimmt sich vor, den Spieß umzudrehen. Außerdem überfallen sie einen Nachtclub und erschießen (ausversehen) anschließend eine Kleinkriminelle. Dies geschieht mit der alten Luger des Großvaters einer der Mädchen. Die Großmutter derselben ist vor einiger Zeit ermordet aufgefunden worden. Dieser Mord wiederum hat Ähnlichkeit mit einem Cold Case, den das Sonderdezernat Q bearbeitet. Und dann tauchen die drei Frauen in der Wohnung dieser Großmutter unter - in direkter Nachbarschaft zu Roses Wohnung. Diese wiederum steckt in einer schweren psychischen Krise. Außerdem spielt die Vergangenheit des besagten Großvaters eine Rolle in der ganzen Geschichte - und der totgeglaubte Vater einer der jungen Frauen taucht auch wieder auf. Und zu erwähnen ist noch, dass die Automörder-Sozialamt-Mitarbeiterin nicht erfolglos in ihren Taten bleibt; doch da es - außer dem Team vom Sonderdezernat Q - in Kopenhagen keine fähigen Polizisten gibt, entwischt sie immer wieder.
In Roses Vergangenheit werden dunkle Geheimnisse um den brutalen Unfalltod ihres tyrannischen Vaters aufgedeckt; und Rose selbst lebt seit Jahrzehnten in einer zweiten Identität, deren Lebensumstände so krass sind, dass es einfach nur unglaubwürdig ist, dass dies nicht bemerkt worden wäre. Und dann bekommt auch noch der Körper des gelähmten Freundes und Ex-Kollegen von Carl wieder Gefühl und Schmerzempfinden in Schulter und Arm.
Sorry, das war alles zu viel, zu wirr, zu konstruiert.
Es hing alles zusammen - und niemand hat etwas gemerkt. Tatsächlich - neudeutsch - too much.
Ich mache - einmal mehr - eine Pause vom Sonderdezernat Q und hoffe, dass sich Teil 8 dann wieder etwas fängt. Schade, die Serie hat - mit all ihren schrulligen und doch liebenswerten Charakteren - so schön angefangen.
Wegen des Sprechers Wolfram Koch, der seine Sache gut macht und wegen einzelner sehr guter Ansätze, gebe ich 2/5 Sternen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix
(160)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Zum Inhalt brauche ich wohl nicht mehr viel sagen.
Dieser Teil war der erste, bei dem sich meine Meinung aus meiner Jugend und die jetzige tatsächlich unterscheiden. Als Heranwachsende fand ich den 5. Teil einfach nur spannend und großartig (außer Umbridge natürlich), doch als Erwachsene ging mir Harry in seiner Pubertät tierisch auf die Nerven. Wahrscheinlich war ich damals nicht anders, aber dieses ständige einmischen und angebliche besser wissen. Ich empfand es stellenweise als sehr nervend, da bringt es auch nichts, wenn Harry im Nachhinein einsichtig ist.
Alles in allem war es trotzdem eine gute Geschichte mit stellenweise nervigen Teenagern.























