Bücher mit dem Tag "geheimagenten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geheimagenten" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (306)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich beschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung. 

    Diesen Roman habe ich vor Jahren angefangen zu lesen und brach dann ab. Ich gab dem Roman jetzt noch eine Chance. 

    Beim 2. lesen gefiel der Roman mir besser. Er war spannend und nicht voraussehbar. Jedoch war manches sehr verworren und es gab für mich Längen im Buch. Der Roman hätte etwas kürzer sein können. Ein etwas anderer Roman von Lucinda Riley, den ich eher durchschnittlich fand. Es gab keine verschiedenen Zeitebenen. Die Geschichte war interessant aber das Ende ziemlich unrealistisch. Daher 3 Sterne von mir. 


  2. Cover des Buches Shadow Falls - After Dark: Im Sternenlicht (ISBN: 9783841422330)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls - After Dark: Im Sternenlicht

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Medeas_bookstore

    Della war mir ja schon ab dem ersten Teil einer meiner Lieblingsfiguren aus der Reihe. Ihre rebellische und direkte Art erinnert mich immer ein bisschen an mich selbst. Weshalb ich unbedingt die Spin-off Bücher aus ihrer Sicht lesen wollte.
    Es wird wieder aus der Erzähler-Perspektive geschrieben, was ich persönlich nicht sehr mag. Ich lese lieber aus der Ich-Perspektive. Dennoch konnte ich gut in Dellas Innenleben blicken.
    Kylie und die ganzen anderen Charaktere, die selbstverständlich auch wieder in dem Buch auftauchen, aus einer anderen Perspektive zu erleben, bringt nochmal frischen Wind in das Camp. Besonders Burnett mag ich den dem Teil sehr. Davor mochte ich ihn auch schon, aber man lässt sich von Dellas Anerkennung für ihn mitreißen.
    Kylie, Lucas und Derek rutschen in den Hintergrund, denn Della, Chase und Steve sind jetzt die, um die es sich in den drei Büchern Dreht. In der Hauptreihe wusste ich ja sofort, dass Derek mein Favorit ist, aber hier bin ich wirklich mal gespannt wie das ganze enden wird. Auch wenn ich schon eine leise Ahnung habe, wie es aussehen könnte.
    Außerdem schließt sich die Spin-off Reihe direkt an der Hauptreihe an, sodass man die Weiterentwicklung der Figuren miterleben darf.

    Wie auch schon bei den Vorgängern gefällt mir die Kapitelgestaltung total gut. Es ist nicht mehr das Cover, welches Schattenförmig zu sehen ist, aber es hat die selbe etwas düstere und geheimnisvolle Wirkung auf den Leser.
    Auch der Humor der Autorin trifft meinen ganz gut. Manchmal kann man sich das Lachen einfach nicht verkneifen. Aber auch Dellas Wut kann ich oftmals nur allzu gut verstehen. Sie legt sich öfters mit Burnett an, weil sie ihm Beweisen möchte, dass Frauen genauso gute Agenten sein könne wie Männer. In den Büchern aus Kylies Sicht, merkt man überhaupt nicht, dass ich Della eine kleine Feministin steckt.
    Sowohl Inhalt als auch Schreibstil bringen viel Spannung mit sich. Kein Wunder, dass ich das Buch innerhalb einer Woche ausgelesen hatte. Da "Unter dem Nachthimmel", also der zweite Teil, auch schon in meinem Regal bereit steht, wird der auch als nächstes gelesen.

     

  3. Cover des Buches Pala (ISBN: 9783841503534)
    Marcel van Driel

    Pala

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Elea123

    In dem Buch geht es um Iris, die ein Computerspiel spielt, welches auf der ganzen Welt weit verbreitet ist. Sie ist gut darin - leider zu gut. Denn wenn man es schafft, das Spiel komplett durchzuspielen, wird aus dem Spiel auf einmal bittere Realität. Sie möchte ihren Bruder retten und geht deshalb einen gefährlichen Deal ein. 


    Mir hat das Buch wirklich total gut gefallen. Die Handlung war spannend aufgebaut und auch einfach mal etwas total anderes, als ich sonst lese. 

    Obwohl Iris sehr jung ist, weiß sie aufgrund ihres fotografischen Gedächtnisses unglaublich viel und auch an Spannung fehlt es nicht in dem Buch. 

    Der Schreibstil war auch etwas anders, als ich gewöhnt war und könnte eventuell für andere ein „Problem“ darstellen, ich fand ihn allerdings sehr angenehm und abwechslungsreich. 

    Innerhalb des Buches wurden von Charakteren unterschiedliche Gesichter gezeigt und ich konnte mich noch nicht darauf festlegen, welchem Gesicht ich glauben möchte. Zudem wurden auch ein paar ungeklärte Dinge offen gelassen, die natürlich mein Interesse an Band 2 nicht mindern. 


    Alles in allem gebe ich dem Buch 4/5⭐️.

  4. Cover des Buches Shadow Falls - After Dark: Unter dem Nachthimmel (ISBN: 9783841422347)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls - After Dark: Unter dem Nachthimmel

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Medeas_bookstore

    Nachdem ich den ersten Teil beendet hatte, musste ich einfach mit Teil Zwei beginnen.
    So spannend wie es aufgehört hat, geht es in "Unter dem Nachthimmel" weiter. Es kommen keine unnötigen Wiederholungen, wie es bei vielen anderen Reihen gibt. Man taucht sofort wieder in die Geschichte ein uns will gar nicht mehr auftauchen, denn die Spannung bleibt von Anfang bis Ende bestehen.
    Oft ist es so, dass der Zweite Teil einer Reihe schwächer ist als der Erste, aber hier war es anders. "Unter dem Nachthimmel" ist mindestens genauso lesenwert die der Erste Teil. Wenn eine Frage gelöst wurde kamen zwei neue dazu. Zumindest fühlt es sich so an, wodurch man einfach so gefesselt vor dem Buch sitzt und es nicht aus der Hand legen möchte.
    Die Humorvollen Stellen fehlen natürlich auch bei diesem Teil nicht. Ebensowenig wie die Romantischen. Wobei "Romantisch" vielleicht nicht das richtige Wort ist. Della ist da ja eher nicht der Typ für große Gefühle. Wodurch die Geschichte sichvon vielen anderen unterscheidet.
    Chase wurde mir in dem Teil um einiges sympathischer. Man lernt ihn auch besser kennen und die Beziehung zwischen Steve und Della entwickelt sich auch interessant weiter. Auf andere Charaktere rund um das Shadow Falls Camp warten auch noch die ein oder anderen Ereignisse.
    Zu dem Schreibstil, Innengestaltung, Erzählperspektive usw. möchte ich auch nicht mehr viel sagen, da sich nicht wirklich was geändert hat.

  5. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.775)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    Der Klassiker „die Physiker“ ist ein bekanntes Drama in zwei Akten, welches von drei Physikern erzählt, die in einer Irrenanstalt wohnen. 

    Sehr kurzweilig präsentiert sich das Stück mit sehr viel Witz und knappen Dialogen, die einen ab und an schmunzeln lassen. 

    Es lässt sich locker an einem Nachmittag lesen.

  6. Cover des Buches Kolyma (ISBN: 9783442472352)
    Tom Rob Smith

    Kolyma

     (279)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Bereits ab der ersten Szene des Buches, baut der Autor Spannung auf. Diese Spannung wird immer wieder durch kleine Verfolgungsjagden oder anderen Zwischenereignissen gesteigert. Die Atmosphäre ist detailreich beschrieben, sodass mir das Buch an manchen Stellen sogar zu brutal war. Ab und zu musste ich es weglegen, um die Geschehnisse im Buch zu verarbeiten. Grundlegende Geschichtskenntnisse sind in diesem Fall sinnvoll, um den Geschichtsstrang zu verstehen.

    Der Hauptcharakter Leo Demidow ist mir zu Anfang sehr sympathisch, allerdings ändert sich das im Laufe des Buches. Leo setzt sein Leben auf`s Spiel, um seine Tochter zu retten, die ihn hasst und seine Liebe nicht erwidert. Dieses Verhalten erscheint mir naiv und ich kann seine Handlungen nicht immer nachvollziehen.

    Obwohl das Buch immer wieder in Zeitabschnitte gegliedert ist, gehen mir manche Geschehnisse zu schnell. Dabei geht es nicht um fehlendes Verständnis, sondern darum, dass die Ereignisse in der Realität nicht so schnell ablaufen können.

    Insgesamt kann das Buch den Leser durch die durchgehende Spannung sowie den lebhaften und detailreichen Schreibstil fesseln, weshalb ich das Buch mit vier Sternen bewerte.

  7. Cover des Buches One - Sie finden dich (ISBN: 9783492306904)
    Mark Dawson

    One - Sie finden dich

     (44)
    Aktuelle Rezension von: glencoe1692
    Auftragskiller im Auftrag der Regierung, MI5, MI6, Auftakt zu einer neuen Actionserie und nicht zuletzt die 4- und 5-Sterne-Bewertungen waren Grund genug, mit dem vermeintlichen Band 1 zu beginnen, in der Hoffnung, hier weiteren Lesestoff in meinem liebsten Genre entdeckt zu haben.
    Hier bei LB gelesene Attribute wie "Agententhriller mit Köpfchen" und "superspannend" schrauben die Erwartungen natürlich auch nicht gerade nach unten.


    Aber gefehlt! Nun will ich nicht behaupten, dass es eine einzige Enttäuschung  war, aber die Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
    Der Schreibstil  ist in Ordnung. Lässt sich  flüssig lesen, langweilt nicht und überfordert aber auch nicht.
    So weit erforderlich sind Örtlichkeiten ordentlich recherchiert, aber  auch die gängigen Klischees werden prompt bedient (ehemalige KGB-Leute finden sich wohl alle mit dicken Bankkonten auf hochrangigen Posten des FSB wieder, Vorgesetzte sind wohl immer habgierig, der Protagonist muß mit Supermann verwandt sein).


    Mit der Vorstellung der Vorgeschichten seiner Protagonisten hält sich der Autor nicht lange auf, offenbar wird hier vieles vorausgesetzt, was bei einem vermeintlichen Band 1 gar nicht da sein kann. Dabei gäbe mindestens die Vorstellung Miltons bestimmt Stoff für ein, wenn nicht sogar mehrere Bücher.
    In einer Bewertung auf anderer  Plattform habe ich dann jedoch entdeckt, dass uns "One, sie finden Dich" offenbar nur vom Verlag aus unerklärlichen Gründen als Band 1 der "John-Milton-Reihe" präsentiert wird. Leser, die die englischen Originale kennen, behaupten, der Band wäre mindestens die Nummer 3.
    Warum? Keine Ahnung, das wird  wohl Geheimnis des Verlages bleiben.


    Kurzum, die besondere Intelligenz, die ich bei "... mit Köpfchen" erwartet hatte, blieb ebenso aus  wie die "Superspannung".  
    Der gesamte Ablauf war sehr schnell sehr durchsichtig. Überraschende Wendungen? Ja, die gab's auch, aber nur begrenzt. Würde  ich die hier anführen, wäre potentiellen Lesern das Ende vorweg genommen.


    Fehler bei Kommasetzung und Grammatik will ich dem Autor nicht anlasten. Die gehen wohl eher auf Rechnung der Übersetzung.
    Aber Stockfehler in der Logik hat nur der Autor zu verantworten. So ist  zwar im tiefsten russischen Winter 400 km nördlich von Moskau die Wolga kompakt zugefroren, aber nach starkem, andauerndem Schneefall glänzt die dicke Eisschicht spiegelnd? Passt nicht.
    Oder eine Einsatzgruppe springt einige Tage drauf genau über diesem Gebiet ab und der Protagonist sieht vom Fallschirm aus an einem Bach zwei Elche, die gerade Wasser trinken. Die Wolga ist kompakt zugefroren. Der Bach aber nicht? Gut für  die Elche, schlecht für die Logik.


    Die Handlung läuft in flüssigem, gut zu folgendem Tempo ab. Leider scheint am Ende der Autor unter Zeitdruck gestanden zu haben. Das Ende wurde stark gerafft und nur bedingt, aber überhastet aufgelöst. Der Leser könnte davon ausgehen, dass der Folgeband (Hunt - sie kriegen Dich) anknüpfen und aufklären  wird. Ebenfalls weit gefehlt, aber das ist Thema einer anderen Bewertung.


    Alles in allem will ich das Buch dennoch den Actionfans empfehlen, die ihre Ansprüche nicht gar zu hoch ansetzen.
  8. Cover des Buches Welt ohne Morgen (ISBN: 9783959670579)
    Jack Soren

    Welt ohne Morgen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: DerMedienblogger
    Was ich vorher nicht wusste, war, dass dies der Folgeband zu einem Thriller namens 'Der Monarch' ist. Dies störte mich aber überhaupt nicht, denn man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen des Vorgängers durchlesen.
    Wie ich anderen Rezensionen zu diesem Buch entnehmen konnte, gilt das Team aus Jonathan und Lew als recht beliebt und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, was aber ganz einfach an der Tatsache liegt, dass sie in diesem Thriller fast nie zusammenarbeiten. Es fällt mir recht schwer, mich in diesem Buch auf die Charaktere einzulassen, da sie mir flach und eindimensional vorkamen.
    Die Geschichte ist voller Wendungen, was aber nicht unbedingt nur im positiven Sinne aufstößt. So hatte ich vor allem am Anfang Schwierigkeiten, mich auf eine Handlung einzulassen, da sich mir kein roter Faden erschlossen hat. Es gibt auch kein großes Ziel oder Ergebnis, was in diesem Buch angestrebt wird, sondern auf einen Geschichtsstrang folgt der nächste, sodass sich keine Rahmenhandlung hinter 'Welt ohne Morgen' ergibt.
    Vorliegender Thriller ist zwar recht unterhaltsam und spannend, verliert im Laufe aber massiv an Glaubwürdigkeit, da das Ende sehr in das Genre 'Science-Fiction' abdriftet. Dabei wurde mir das Geschehen teilweise zu absurd und weit aus der Luft gegriffen. Andererseits ist der Strang, um den sich das Finale rankt, sehr interessant und absolut zum Nachdenken anregend.
    Es fällt mir schwer, in dieser auf den Punkt zu kommen, da 'Welt ohne Morgen' mich sehr zwiegespalten zurücklässt.
    Einerseits ist das Buch wirklichRezension unterhaltsam und lesenswert, da keine großen Längen auftauchen, andererseits gefällt mir die innere Struktur und die teilweise Eindimensionalität hinter den Figuren überhaupt nicht.
    'Welt ohne Morgen' kann sich nicht entscheiden, wo es hin möchte - und das ist eben mein größter Kritikpunkt an diesem Roman, den ich kurz vertiefen möchte. Er wird überall als waschechter Thriller ausgegeben und auch der Klappentext lässt keine Zweifel daran übrig. Jedoch konnte ich keinen roten Faden in dieser Geschichte erkennen, was daran lag, dass viele kleine Handlungsstränge hintereinander 'abgefrühstückt' wurden und gleich darauf ein neuer folgte. Dann verfolgt das Buch zu Ende einen zwar recht interessanten Aspekt, der in einem Science-Fiction-Roman sicherlich ein interessantes und intelligentes Dilemma hätte aufstellen können, hier jedoch relativ fehl am Platz wirkt. Zudem wird es am Schluss wie obig bereits erwähnt zu abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass mich das Ende doch recht unzufrieden zurück gelassen hat.

    Fazit:
    Wenn ich versuche, 'Welt ohne Morgen' in kurzen, abschließenden Worten zu beschreiben, so würde ich sagen, dass dieser Thriller lesenswert ist, wenn der Leser sich klar macht, dass es sich hierbei nicht bloß um einen Thriller handelt, sondern doch einige 'übernatürliche' Elemente dahinterstecken. Es gibt bestimmt auch viele Leser, die diese Erzählstruktur nicht so stört wie mich. Für diejenigen, die trotz dieser Kritikpunkte interessiert an dem Buch sind, denen sei hiermit eine Leseempfehlung ausgesprochen.
  9. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (928)
    Aktuelle Rezension von: Steffen90

    Der Kater Maurizio ( in Wirklichkeit Moritz) und der Rabe Jakob müssen die Welt vor dunklen Mächten retten. Ihre Besitzer, der böse Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Hexen Tante Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie müssen bis Mitternacht ihr Jahres soll an bösen Taten noch erfüllen und ihnen bleiben nur noch wenige Stunden. Sie schmieden den Plan einen Trank zu brauen, welche gute Wünsche in das böse umkehrt.Da Maurizio und Jakob vom Hohen Rat der Tiere geschickt wurden um die zwei Magier zu beobachten, greifen diese zu dieser List, damit niemand glaub das sie böse sind. Wie es den zwei Helden dieser Geschichte es gelingt die bösen Mächte aufzuhalten und welche Abenteuer sie dabei erleben, könnt ihr im Buch der Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch nachlesen.


    Ich finde es ein sehr schönes Kinderbuch von Michael Ende, welches ich nur jeden empfehlen kann zu lesen. Die Charaktere sehr schön und umfangreich beschrieben. Durch die Illustrationen bekommt sie auch feste Gestalten, was es Kindern oft leichter macht sie in ihrer Phantasie sich vorzustellen.Dennoch bleibt einem genug Freiraum um eigene Einflüsse einfließen zu lassen. Durch die gute Beschreibung kann man sich in die einzelnen Figuren hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen. Das Cover zeit einen Topf in dem der Punsch gebraut wurde. Der Topf steht auf dem Kopf und der Wunschpunsch fliest aus dem Topf. Ein für mich sehr ansprechendes Buchcover, welches auch Kinder begeistert. Alles in allem kann ich das Buch nur weiter Empfehlen und es darf meiner Meinung nach in keinem Kinderbuchregal fehlen. Ein schönes Buch für Jung und Alt die zusammen gegen das Böse kämpfen möchten. 

  10. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (181)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Spannendes Buch, sehr toll. Man möchte erst Mal nicht zum Oktoberfest 😅

  11. Cover des Buches Gallagher Girls 4: Mit Spionen spielt man nicht (ISBN: 9783522503341)
    Ally Carter

    Gallagher Girls 4: Mit Spionen spielt man nicht

     (48)
    Aktuelle Rezension von: goodnightstorie

    Die Situation ist angespannt, denn Cammie wurde mehrfach angegriffen, doch trotzdem verliert die mutige Spionin nicht ihrem Humor oder ihre Hartnäckigkeit. gemeinsam mit ihren besten Freundinnen stellt sie Nachforschungen, zu den Geschehnissen, an, denn die Erwachsenen, die schwerwiegende Schutzmaßnahmen ergriffen haben um die Teenagerin zu schützen, sagen ihr kaum etwas.

    Auch in diesem Band überschlagen sich die Ereignisse geradezu und durch die Erzählperspektive, aus Cammies Sicht, weiß auch der Leser nicht mehr als sie. Die Spannung steigt mit jeder Seite, denn die vielen Puzzleteile, müssen doch irgendwann ein Bild ergeben, oder?

    Am Ende muss Cammie eine unheimlich schwere Entscheidung treffen, deren ganzes Ausmaß man erst im folgenden Band erfährt.

    Alles in allem ist es wieder mal ein gelungener Teil der Gallagher Girl Reihe.

  12. Cover des Buches Meisterklasse (ISBN: 9783596190348)
    Ally Carter

    Meisterklasse

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Vor Monaten hat die fünfzehnjährige Katarina Bishop sich mit einem gefälschten Lebenslauf in ein amerikanisches Eliteinternat eingeschlichen. Endlich möchte der Sprössling einer Meisterdieb-Dynastie ein normales Leben führen. Doch ihr früherer Komplize, der süße Millionärssohn Hale, erreicht, dass sie rausfliegt, denn ihr Vater braucht dringend Hilfe. Ein Mafioso beschuldigt ihn, seine Gemälde gestohlen zu haben, und droht mit schlimmen Konsequenzen, sollte er sie nicht innerhalb von zwei Wochen zurückbekommen. Kat bleibt keine Wahl, als den wahren Täter und die Bilder zu suchen. Das ist allerdings nur der erste Schritt, denn die doppelt heiße Ware – auch der Italiener war nicht der rechtmäßige Besitzer – befindet sich in einem genialen Versteck. Gott sei Dank ist Kat nicht allein, um den Coup des Jahrhunderts durchzuführen. Ihre alten Weggefährten nehmen die Herausforderung mit Freuden an.

    In den USA schon länger eine gefeierte Jugendbuchautorin, lieferte Ally Carter mit „Meisterklasse“ 2011 ihr Deutschland-Debüt ab. Die kongeniale U-18-Gangsterkomödie ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Das Geschehen saugt einen von den ersten Seiten an förmlich ein und erinnert an grandiose Leinwandklassiker des Genres in verjüngter Form. Tatsächlich läuft beim Lesen geradezu ein Film vor dem inneren Auge ab, so bildhaft ist alles beschrieben. Kat ist eine erfrischend unkonventionelle Heldin, der man die brillante Räuberin ohne Wenn und Aber abnimmt. Ihr zur Seite steht ein nicht minder gewieftes Team. Zu Hale hat sie ein ganz besonderes Verhältnis, das für ein nettes, unschuldiges Prickeln sorgt. Dank der kurzen Kapitel und der leichten Sprache legt die Handlung, die mit raffinierten Wendungen gespickt ist, ein halsbrecherisches Tempo an den Tag. Da freut man sich am Ende gleich auf das nächste Husarenstück von Kat & Co. (TD)

  13. Cover des Buches Books & Braun (ISBN: 9783802586439)
    Pip Ballantine

    Books & Braun

     (110)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple
    Inhalt:
    Agentin Eliza Braun wird, nach einem sehr explosiven Auftrag, ins Archiv des Ministeriums für eigenartige Vorkommnisse strafversetzt.
    Wellington Books, der Archivar, ist alles andere als begeistert von seiner neuen Kollegin. Als die Beiden aber zufällig über einen nichtgeklärten Fall von Brauns Ex-Partner stolpern, müssen sie sich zusammenraufen. Für die Gerechtigkeit, für Königin und Vaterland.

    Meinung:
    Ich bin eigentlich kein großer Freund von Steampunk, aber diese Geschichte fand ich wirklich toll.

    Eliza Braun, die Agentin aus Neuseeland - temperamentvoll und impulsiv und der sehr britisch-unterkühlte akkurate Wellington Books, gebe ein klasse Team ab.

    Der trockene Humor und der Wortwitz lockerten, die manchmal etwas steife Erzählsprache auf. Allerdings empfand ich dieses steife nicht als Nachteil. Nein es passt genau zu der, in London spielenden Handlung.

    Vor jedem Kapitel gibt es ein zwei Sätze, die dem Leser schon mal einen kleinen Einblick in das Kapitel gewähren. Auch das hat mir sehr gut gefallen.

    Fazit:
    Ein klasse Steampunkroman - very british!
     
  14. Cover des Buches Feinde der Zeit (ISBN: 9783596192717)
    Julie Cross

    Feinde der Zeit

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Stephie2309
    Feinde der Zeit ist eine unheimlich spannende Fortsetzung, die auf jeden Fall mit ihrem Vorgänger mithalten kann und einen vor allem durch ihr rasantes Tempo von Anfang bis Ende zu fesseln vermag.
    Dem Titel entsprechend werden nun insbesondere die Feinde der Zeit näher beleuchtet. Einerseits erfährt man endlich mehr über sie, andererseits wird man allerdings auch immer wieder aufs Neue verwirrt, weil viele Informationen widersprüchlich sind und man, genau wie Jackson, nicht weiß, wem man trauen und was man überhaupt glauben kann. Was wollen die Feinde der Zeit wirklich? Sind sie die Bösen, als die man sie darstellt, oder versuchen sie tatsächlich irgendwelche Fehler gutzumachen um die Welt zum Besseren zu verändern?

    Im Mittelpunkt steht aber natürlich weiterhin Jackson, der nach wie vor ein sehr sympathischer Held ist, dem man anmerkt, dass er inzwischen reifer und erwachsener geworden ist. Man begleitet ihn gern auf seiner Mission, fiebert mit ihm mit und betrauert gemeinsam mit ihm die schweren, sinnlosen Verluste. Oftmals gibt er sich selbst die Schuld an diesen Unglücksfällen, dabei hat er sich das alles nie ausgesucht, denn es waren andere, die ihn durch ihre Experimente zu dem gemacht haben, was er jetzt ist. Er ist sehr stark und versucht alles richtig zu machen, doch es lastet bereits viel zu viel Verantwortung auf seinen jungen Schultern.

    In der Hoffnung mehr über den Auslöser für die schreckliche Zukunft, die Emily im gezeigt hatte, in Erfahrung zu bringen und sich selbst besser verteidigen zu können, tritt Jackson in die Fußstapfen seines Vaters und geht selbst ebenfalls zur CIA. Es ist interessant ihn sowie die anderen Rekruten von Tempest bei ihrer Ausbildung zu beobachten und zu erleben, was sie alles durchstehen müssen, zumal jeder von ihnen eine andere Motivation dafür hat. Einige Ausbilder erscheinen vertrauenswürdig, aber unwissend. Andere scheinen mehr zu wissen, als sie zugeben wollen, und verhalten sich mitunter ziemlich verdächtig. Die Agenten dürfen sich nicht einmal untereinander über ihr jeweiliges Spezialgebiet innerhalb der Abteilung und die damit verbundenen Informationen sprechen, damit alle möglichst wenig wissen. Selbst Jackson wird bezüglich der Zeitreisen überwiegend im Unklaren gelassen, obwohl gerade er als Zeitreisender besonders davon betroffen ist und daher eigentlich so viel wie möglich erfahren sollte.

    Im Laufe der Zeit lernt Jackson mehr über seine Fähigkeiten und zu was er grundsätzlich im Stande ist, die Ausführung gelingt ihm in der Regel jedoch noch nicht so, wie er es sich vorstellt. Ohne Adam hat er nun außerdem niemanden mehr, dem er sich anvertrauen kann, was ihn eine lange Zeit sehr belastet bis er sich wenigstens seinen engsten Kollegen Stuart und Kendrick schließlich öffnet und aus ihnen sogar so etwas wie Freunde werden. Lily Kendrick ist von Beginn an sehr sympathisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Jenni Stuart ist anfangs nicht sonderlich liebenswert, weil ihre Handlungen von einem äußerst starken Konkurrenzdenken geprägt sind und sie sich Jackson gegenüber permanent ausgesprochen herablassend verhält. Später lernt man sie allerdings besser kennen und verstehen, was letztlich dazu führt, das man sie ebenfalls ins Herz schließt.

    Gemeinsam versuchen sie der Wahrheit auf den Grund zu gehen und bis dahin können sie niemandem vertrauen, höchstens einander. Dabei werden die Drei mit vielen unerwarteten Wendungen konfrontiert, die stets neue Fragen aufwerfen. Nachdem die Autorin einen im vorherigen Band überzeugt hatte, dass man zumindest Jacksons Vater bedingungslos vertrauen kann, kommen nun Hinweise und Geheimnisse ans Tageslicht, die einen erneut daran zweifeln lassen und immerhin belegen, dass er sehr viele, essentielle Dinge vor Jackson geheim gehalten hat. Jackson hatte Holly komplett aus seinem Leben gestrichen um sie und Adam zu schützen, doch irgendjemand will offenbar verhindern, dass ihm genau das gelingt. Innerhalb der CIA gibt es angeblich eine gegnerische Gruppe, die die Agenten von Tempest auslöschen will, weshalb es nun geboten sein soll sie zuerst auszuschalten, was anscheinend niemand anzweifelt, obwohl es total widersinnig ist. Und was für eine Verbindung besteht zwischen dieser Abteilung und den Feinden der Zeit?

    Die ganzen Theorien zum Zeitreisen sind sehr kompliziert und es ist teilweise schwer dem zu folgen: verschiedene Zeitleisten, Halbsprünge, Supersprünge, Vortex, usw. Das verleiht der Problematik jedoch ein gewisses Maß an Authentizität, denn es handelt sich dabei in der Tat um ein komplexes Thema, das nicht leicht zu verstehen ist und es wird deutlich, dass Julie Cross sich lange und ausführlich damit beschäftigt hat. Jackson selbst erhält ja ebenfalls immer nur neue Bruchstücke, durch die er seine bisherigen Annahmen manchmal völlig neu überdenken muss um sie zu einem logischen Gesamtbild zusammenzufügen.
    In der Fortsetzung werden des Weiteren zunehmend die Gefährlichkeit von Zeitreisen sowie ihre schwerwiegenden Folgen betont, und das bezieht sich nicht nur auf die körperlichen Auswirkungen für den Reisenden, sondern auf alle Menschen auf Grund der Veränderungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – zum Teil mit verheerenden Konsequenzen.

    Da man in Feinde der Zeit eine vollkommen neue Holly kennen lernt, die man leider nicht sonderlich mag, was zeigt, dass Menschen enorm durch ihre jeweiligen Erfahrungen geprägt werden und diese sie innerhalb kürzester Zeit zu völlig neuen Personen machen können, gibt es nun keine richtige Liebesgeschichte mehr. Das Buch eignet sich daher auch perfekt für das männliche Geschlecht und all jene, die auf Romantik lieber verzichten.

    Enden lässt die Autorin den Mittelteil unglücklicherweise mit einem Cliffhanger, allerdings wird das Missfallen darüber durch die Tatsache relativiert, dass man sich zumindest in Bezug auf den bedeutendsten Aspekt im Hinblick auf den dritten Band denken kann, wie dieser ausgeht. Nichtsdestotrotz deutet alles auf ein packendes Finale hin, indem man wahrscheinlich einen genaueren Einblick in die erschreckende Welt von Emily erhält. Man hofft sehr, dass es Jackson und den anderen gelingen wird, diese Zukunft zu verhindern – wofür sie sich jedoch erst einmal aus einer äußerst misslichen Lage befreien müssen – die Verstorbenen zurückzuholen sowie die Lebenden zu retten. Und natürlich wünscht man ihm ein Happy End mit seiner „alten“ Holly.

    *FAZIT*

    Feinde der Zeit ist eine tolle Fortsetzung, die man trotz ihrer Länge unheimlich schnell gelesen hat. Julie Cross schafft es immer wieder zu überraschen und neue Fragen aufzuwerfen, mit denen man so nie gerechnet hätte. Das Ende lässt einen daher voller Vorfreude auf den Abschluss zurück, indem man dann hoffentlich die lang ersehnten Antworten auf all diese Ungewissheiten findet – zusammen mit einem Happy End für die so lieb gewonnenen Figuren.
  15. Cover des Buches City Spies 1: Gefährlicher Auftrag (ISBN: 9783551557667)
    James Ponti

    City Spies 1: Gefährlicher Auftrag

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es eine Kinder-Agenten-Geschichte ist. Das Cover finde ich sehr passend und hat mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Stellenweise ist die Geschichte aber etwas zäh und langatmig, da nicht so viel Spannung aufkommt wie erwartet. Richtig Spannung kommt auch erst gegen Ende so richtig auf. Der Anfang war zwar auch sehr interessant aber danach plätscherte die Geschichte eher vor sich hin.

    Die Charaktere waren interessant aber ab und zu habe ich die ein oder anderen verwechselt. Die Idee mit den Stadtnamen als Rufname hat mir gut gefallen auch wenn dies nichts Neues war.

    Fazit

     Die Geschichte ist gut und für die Zielgruppe bestimmt interessant aber mich konnte sie leider nicht abholen und auch nicht ganz packen.

  16. Cover des Buches Department 19 - Die Wiederkehr (ISBN: 9783404171989)
    Will Hill

    Department 19 - Die Wiederkehr

     (64)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Jamie Carpenter muss den Verlust seines Freundes Frankenstein verkraften. Dieser stürzte – von einem Werwolf gebissen – über die Klippen in die Tiefe, die Leiche Frankensteins wurde nicht gefunden.

    Jamie kehrt als Held zurück, da er Alexandru Rusmanov getötet hat, einer der Vampire, die direkt von Drakula abstammen. Keiner hätte das dem jungen Carpenter zugetraut. Vielmehr sind viele Agenten des Department 19 wütend, denn für sie war der alte Carpenter ein Verräter, bis herauskommt, dass dieser von Thomas Morris verraten wurde.

    Das Department 19 erhält immer wieder mysteriöse Fälle, die insbesondere das Team um Jamie lösen soll, zumal diese immer die Nachricht „Er kommt zurück“ enthalten. Mit „er“ ist kein geringerer als Graf Dracula gemeint, dessen sterbliche Überreste geklaut und zum Leben erweckt wurden. Diese Nachricht versetzt das Department 19 in Angst und Schrecken, schließlich wurde davon ausgegangen, dass Dracula ein für alle Mal ausgeschaltet wurde.

    Und so dreht sich der zweite Teil um die Rückkehr Draculas. Gleichzeitig wird von einem graugrünen Wesen erzählt, dass nicht mehr weiß, wer oder was es ist. Kann Jamie und sein Team das herausfinden?

    und was hat es damit auf sich, dass Valeri seine Vampirhorden um sich schart?

     

    Der zweite Teil der Department 19 Reihe ist wirklich super spannend geschrieben. Die Abenteuer von Jamie Carpenter gehen weiter. Will Hill versteht es, einen Teenager die Irrungen und Wirrungen der Teenagerzeit zu durchleben. Freundschaft, die erste Liebe, Streit und Versöhnung zwischen Freunden, aber auch die Beziehung zu seiner Mutter kommen nicht zu kurz. Gleichzeitig scheint er seiner Rolle als Lieutnant gerecht zu werden, denn die Anerkennung seiner Vorgesetzten bleibt nicht aus, erst Recht nicht, als er es schafft, Valentin Rusmanov ins Department 19 zu bringen.

    Leider fällt der Teil etwas kurz aus, in dem van Helsing Tagebuch schreibt. Es sind leider nur wenige Passagen, die in diesem Buch vorhanden sind, welche ich aber als passenden Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart empfinde.

    Will Hill versteht es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und lässt einen erneut mit einem Cliffhanger auf den dritten Teil lechzen.

     

    Gelungene Fortsetzung!

  17. Cover des Buches Real Tigers (ISBN: 9783257300802)
    Mick Herron

    Real Tigers

     (13)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    Der 3. Fall Jackson Lamb's - "Real Tigers" von Mick Herron, erschien (TB,2020) im Diogenes-Verlag, Zürich und wurde aus dem Englischen von Stefanie Schäfer übersetzt.

    Für mich stellt diese Reihe intelligenter Agentenkrimis etwas Besonderes dar und auf 'Real Tigers' in der deutschen Übersetzung habe ich mich nach dem Genuss der beiden Vorgänger sehr gefreut: Auch hier wurde ich nicht enttäuscht, da Mick Herroneinen genialen Schreibstil (und schräge Figuren) hat, die stets ein Schmunzeln und großen Lesegenuss bereithalten.

    Dieses Mal stellt uns ein "Geist", der durch Slow House wandert, die "Abservierten" kurz vor. Es gibt also ein Wiedersehen mit Jackson Lamb und seinen Agenten, die allesamt etwas vermurkst haben und als "Lahme Gäule" im Slow House des Regent Park's (Hauptsitz des MI5 und Secret Service, London) outgesourcet wurden, um dort stupide und eintönige Arbeiten zu verrichten. Man hofft darauf, dass jeder Einzelne aufgibt und die Kündigung einreicht, doch davon sind (Gott sei's gedankt) die meisten weit entfernt:

    Wir begegnen River Cartwright, dem Enkel des legendären David Cartwright; Catherine Standish, der Assistentin Jackson Lamb's, Roderick Ho, dem IT-Spezialisten, der jedoch kein Glück bei Frauen hat, Louisa Guy, die seit dem Tod von Min (früherer Kollege und auch Partner) einen recht zweifelhaften Lebensstil führt, Marcus Longridge (der sich bemüht, seine Spielsucht in Grenzen zu halten) und die zuweilen koksende Shirley Dander, die beiden Neuzugänge im Slow House.

    Wie gewohnt malträtiert Jackson Lamb seine "Untergebenen" gerne, hält ihnen oft den Spiegel des Versagens vor; jedoch mag er es nicht, wenn einer seiner Agenten in Gefahr schwebt - und jemand nicht zum Dienst erscheint.

    Was im Falle von Catherine Standish, einer trockenen Ex-Alkoholikerin, eines Morgens der Fall ist. Es sollte sich herausstellen, dass ein Ex-Liebhaber sie kurzerhand entführt hat, um (im Austausch der Agentin) an ein Dossier des Premierministers zu gelangen, das in den heiligen Archiven des Regent Parks vermutet wird: An der Hüterin dieses Archivs (eine alte Fledermaus auf Rädern namens Molly Doran, aus den früheren Krimis bestens bekannt) ist kaum ein Vorbeikommen, doch River versucht dennoch sein Glück und schleicht sich in die Katakomben ein (obwohl es den Agenten des Slow House strengstens verboten ist, den Regents Park zu betreten).

    Leider ist das Eindringen Rivers nicht von Erfolg gekrönt und Nick Duffy, ebenfalls ein alter Bekannter der Serie und Chef der "Dogs", wie die Mitarbeiter des Regent Parks genannt werden, knöpft sich River vor....

    Eine weitere illustre Gestalt, (die sehr viel äußerliche Ähnlichkeit mit dem derzeitigen Premierminister Englands hat) ist Peter Judd, der amtierende Innenminister sowie Ingrid Tearner (Direktorin des MI5 und aalglatt) wie auch Diana Taverner oder "Lady Di", die ihre eigenen Interessen verfolgt und ebenfalls wie ihre Vorgesetzte mit allen Wassern gewaschen ist.

    Weshalb wurde Catherine entführt? Wer sind die maßgeblich Beteiligten? Was geht hinter den Kulissen des Regent Parks vor sich? Sind die Akten im Archiv, bei denen es sich teils um brisante Daten handelt, auch sicher? Wer könnte ein Interesse haben, die Personalakte des Premiers (dessen Vergangenheit mit Sicherheit glattgebügelt wurde) zu entwenden? All diesen Fragen muss sich Jackson Lamb stellen und ist wie immer nicht alleine, den Fall zu lösen: Er hat seine Slow Horses...

    Der Leser verfolgt mit Spannung die Aktivitäten Jackson Lambs und seiner Agenten, wobei es in diesem Agentenkrimi um Macht geht und wie die Mächtigen sie sichern; um Verschwörungstheorien und "Graue Bücher"; um die Möglichkeiten, die eigene Position zu sichern (und nach Möglichkeit, dem jeweils Ranghöheren ans Bein zu pissen, am besten erfolgreich) und die Methoden, wie dies (am besten unter Ausschluss der Öffentlichkeit) zu bewerkstelligen ist.

    Mick Herron's unvergleichlicher Schreibstil lebt von den bissigen, oft witzigen Dialogen der Slow Horses - ganz besonders von Jackson Lambs - und des alltäglichen Schlagabtauschs untereinander. Auch schwarzer Humor ist keine Seltenheit, der skurrile Handlungen (die oftmals gar nicht so unrealistisch erscheinen) noch betont.

    Der spannende Showdown in der stillgelegten Fabrik klärt gegen Ende einiges und der oben erwähnte "Geist" führt den Leser wiederum durch die Büros des Slow House: Resümierend bis zu einem schnarchenden Jackson Lamb, dessen Tür nicht von einem Geist, sondern einer weiß behandschuhten Hand geöffnet wird - wobei allzu oft vergessen wird, dass sich hinter so mancher Tür tatsächlich ein Tiger verstecken kann 

    Fazit:

    Mick Herron vertritt nach meinem Dafürhalten die hohe Kunst der intelligenten Unterhaltung in Form eines weiteren Agentenkrimis, der zum Ende hin durchaus Thrillerelemente in sich trägt, in Reinkultur.

    Wer schwarzhumorige, teils sarkastische, pointierte, vor allem aber sehr intelligent geschriebene und tiefgründige Spionagekriminalromane mag, sollte diese Reihe unbedingt lesen! Am allerbesten chronologisch, wie in diesem Genre ratsam. Fans der "Slow Horses" dürften sich (wie ich) gefreut haben, dass sie letztendlich das bessere "Tiger-Team" sind! 

    Von mir gibt es 4,5 * /92° auf der "Krimi-Couch" und eine absolute Leseempfehlung.

  18. Cover des Buches Edda aus dem Moospfad 2. Geburtstag in geheimer Mission (ISBN: 9783789114519)
    Jasmin Schaudinn

    Edda aus dem Moospfad 2. Geburtstag in geheimer Mission

     (17)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Dieses Buch ist eine warmherzige Alltagsgeschichten mit einer wundervollen Erzählstimme, bei der ich mich direkt in der Kindersicht fühle. Besonders die Familienszenen sind ganz wundervoll gelungen und als Edda mit ihrem Opa spielt, ging mir richtig das Herz auf!

    Warum stehen hier dann nur 2 Sterne-Bewertung, werdet Ihr Euch vielleicht fragen. Leider hat die Autorin einen Erzählstrang eingebaut, der für mich überhaupt nicht geht. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie das nicht so geplant hat und auch überhaupt nicht wollte. Ein Musterbeispiel dafür, dass Menschen internalisierte Rassismus auch dann wiedergeben, auch, wenn sie das gar nicht wollen. Rassistisch bleibt die Stelle dann aber leider dennoch.

    Ich hatte diese Rezi so oft im Kopf überlegt, dass ich dachte, ich hätte sie schon längst geschrieben. Letztens haben wir das Bücherregal von meinem Sohn aussortiert. Und wir wollte das Buch weder an die Schulbibliothek verschenken, noch in den Bücherschrank stellen. Denn ich will weder, dass ein weißes Kind wie meines dieses Bild vermittelt bekommt. Aber noch weniger möchte ich, dass ein BIPoC-Kind sich durch diesen Erzählstrang verletzt fühlt, weil ihm dort seine eigene Wahrnehmung abgesprochen wird.

    Okay, worum geht es genau?

    Dazu muss ich detailliert auf den Inhalt eingehen. Ab hier folgen also Spoiler.

    In Eddas Klasse kommt das Schwarzes Mädchen Milele. Aus Sicht eines Kindes kann ich sogar verstehen, dass Edda sie einfach berühren möchte, obwohl die Vorstellung einmal „checken“ zu müssen, ob die „Farbe abgehen könnte“ problematisch ist und das eine der häufigsten rassististischen Erfahrungen im Alltag ist, die Schwarze Menschen leider viel zu häufig machen müssen. Darüberhinaus ist es auch im Sinne der Missbrauchsprävention heikel, wenn eine unbekannte Person gestreichelt wird, ohne zu klären, ob der Person das recht ist.

    Dass Milela da zurück zwickt, ist eine absolut verständliche Reaktion, um ihre Grenzen zu wahren. Bis zu dieser Stelle hätte die Geschichte ganz wundervoll über Alltagsrassismus, eigene Grenzen und Consent erklären können. Stattdessen bekommt Milele nicht mal eine eigene Stimme. Im Fortgang wird sie noch mehrmals als "Kneifern" tituliert und damit auch entindividualisiert. Nachdem ich so wunderbar in Eddas Kopf hineinkomme, wird die Schieflage nochmal deutlicher. 

    Dafür, dass der Milele-Bogen neben Eddas Geburtstag den größten Raum im Buch einnimmt, wird ihrem Charakter viel zu wenig Platz eingeräumt und nur als Staffage verwendet.

    In der Aufarbeitung der Szene, wenn Edda mit ihrer Mutter spricht, wird alles nur noch schlimmer. Anstatt die Mutter Edda erklärt, warum Milele durch Eddas Verhalten verletzt wurde, verharmlost sie deren Verhalten und gibt ihr sogar in ihrer Wahrnehmung recht, dass Milele nicht nett wäre, weil sie (absolut gerechtfertigt!) gezwickt hat. Alltagsrassismus wird so aus einer weißen Perspektive gerechtfertigt, die gerechtfertigte Wut der betroffenen Schwarzen Person delegitimiert. Da können sich Eltern wie Kinder mit ihren eigenen internalisierten Rassismen und „unconscious bias“ beruhigt zurücklehnen und sich sagen: ICH verhalte mich nicht rassistisch, weil ich den Menschen ja nicht wegen der Hautfarbe ablehne. Egal was ich alles rassistisches mache.

    Was die Mutter hätte sagen müssen: Du hast dich rassistisch verhalten, auch, wenn du das nicht wolltest.

    Stattdessen soll Edda nun Milele zum Geburtstag einladen. Das ist von der Mutter übergriffig und auch das wird nicht wirklich als solches markiert, sondern nur oberflächlich (wenn auch lange) erklärt, warum sie das macht. Abgesehen davon, dass auch die Mutter denkt, dass Milele vermutlich noch nie auf einem Kindergeburtstag gewesen sein könnte. In Deutschland trifft das vielleicht zu, aber in ihrem Herkunftsland?

    Und wenn die beiden Kinder gemeinsam spielen, wird ein strukturelles Problem deutlich: Wir hören die Geschichte ja aus Eddas Sicht, mit ihren eigenen Slurs, dazu wird Milele aber nie zur Akteurin. Hier würde ÜBER einen Schwarzen Menschen gesprochen und damit findet erneut eine Objektivizierung statt.

    Als ich meinem Sohn diese Stelle vorgelesen habe, fand er sie gar nicht gut: Um seinen Besuch muss man sich doch kümmern, aber doch nicht zur Nachbarin abschieben. Dazu kommen von Edda noch so Gedanken wie „da lade ich sie schon ein und dann will sie nicht so wie ich". Das schwarze Flüchtlingsmädchen soll also froh sein, dass man sie überhaupt einlädt.

    Fazit

    Vieles an diesem Buch ist wundervoll, daher auch 1 weiterer Stern dafür und nicht die geringste Option mit einem. Ich würde mir wünschen, dass Autorin und Verlag den Milele-Bogen mit antirassistischer Beratung umschreiben würden, weil das geht so gar nicht. Aber bitte, bitte so was beim nächsten Kinderbuch nicht wieder. Bei einer Leserunde hat die Autorin die Kritik zumindest erstmal angenommen. 2 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Alpha et Omega (ISBN: 9783442367818)
    Steve Berry

    Alpha et Omega

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr spannender Thriller, wobei man archäologisch eine menge lernt. Man wird ab und zu mit einer Menge daten überflutet (jahre, Übersetzungen, Namen und historische Ereignisse) aber das Buch ist wirklich gut zu lesen und die Story ist nicht so weit hergeholt. Also die Story klingt glaubwürdig!!!
  20. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783404175758)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

     (445)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Der Roman ist in dem typischen Follett Stil geschrieben. Der Autor kann einfach gut erzählen. Es ist ein Spionagethriller, womit ich eigentlich nicht gerechnet habe, da ich die Kurzbeschreibung des Inhalts nur kurz überflogen habe.   Spionagethriller sind nicht wirklich meins. Doch dieser hat mir gut gefallen. Vor allem da im Vordergrund ein Mann stand, der sein Gedächtnis verloren hat, und herauszufinden versuchte, wer er ist, und was in seinem Leben vorgefallen ist. Das fand ich sehr spannend. Die Handlungszeit 1958 - die Zeit des Kalten Krieges, wurde hervorragend wiedergegeben, sehr authentisch. Wie auch die Charaktere des Romans. Leider war die Handlung recht vorhersehbar, auch wenn es überraschende Wendungen gab. Alles in allem eine gute Unterhaltung.

  21. Cover des Buches Multiversum (ISBN: 9783956690471)
    Petra Mattfeldt

    Multiversum

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Hamster
    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Titel halten soll... Einerseits ist die Idee für diese Geschichte wirklich interessant umgesetzt und weist auch so manchen Spannungsmoment auf. Andererseits fiel es mir schwer eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Es gibt genug Kämpfe, Rätsel und romantische Momente, welche die Handlung mit Schwung voran bringen und das Lesen zu einem Vergnügen machen... und doch fand ich zum Großteil das Denken, Sprechen und Handeln der Charaktere nicht authentisch. Um es mal salopp auszudrücken: Dies wirkte doch sehr "gewollt"... Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und dank dem Cliffhanger am Ende möchte ich auch unbedingt wissen, wie es im nächsten Band weiter geht.
  22. Cover des Buches Tödliche Spritzen (ISBN: 9783956491979)
    Tess Gerritsen

    Tödliche Spritzen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Auf dem OP-Tisch stirbt eine Patientin. Verantwortlich gemacht wird dir Anaesthesistin. Verzweifelt versucht sie ihre Unschuld zu beweisen und zu verstehen, was passiert ist. Bald gibt es einen weiteren Todesfall....

    Tess Gerritsen schreibt spannend, flüssig und ich lese ihre Bücher sehr gerne. Allerdings tu ich mich mit ihren Liebesgeschichten etwas schwer. Der Krimi-Aspekt gefällt mir deutlich besser als dieses Liebes Hin-und-her. Dies ist glaube ich ihr zweites Buch. Ihre späteren Krimis gefallen mir besser, aber spannend mit überraschenden Wendungen ist dies auch. Habe es gerne gelesen. 

    Spannender Krimi, aber die späteren Bücher sind noch fesselnder und temporeicher.

  23. Cover des Buches Succubus Shadows - Die dunkle Seite der Versuchung (ISBN: 9783866081505)
    Richelle Mead

    Succubus Shadows - Die dunkle Seite der Versuchung

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe ein weiteres Buch von der Reihe nun durch und bisher gefallen mir alle ziemlich gut. Ich bin in dieser Hinsicht also auch schon gespannt auf den letzten Band und was dieser mit sich bringen wird und werde mit diesem wohl auch heute noch beginnen.


    Die Bücher höre ich, zugegebener Massen oftmals auch nur mit einem Ohr mit, dennoch spricht es natürlich dafür, dass ich der Story immerzu gut folgen kann, egal ob ich nun voll dabei war oder gerade die Hälfte verpasst habe, weil ich gerade am Kochen war und gefühlt alles zusammenkam. Es spricht für einen flüssigen Schreibstil, der hier vorgelesen wurde und das ist natürlich ein Plus.


    Die Reihe ist unter den Paranormalbüchern sowieso auf der eher lockeren Seite, zumindest für mich und deshalb natürlich auch eine Empfehlung für eher Zwischendurch.

    Auch dieses hier, hat mal wieder eine tolle Grundidee für die Storyline und ist für mich auch eines der besseren Bücher in der Reihe (obwohl keines wirklich schlecht ist). Ich mochte einfach das Konzept des scheinbar fremden Körpers. Das wurde meiner Meinung nach sehr gut dargestellt.


    Zusammengefasst ist dies wieder einmal ein besseres Buch der "Georgina Kincaid" Reihe. Ich mag die Reihe aber durchgehend und kann sie eigentlich nur empfehlen. Von mir gibt es für dieses Buch aber fünf Sterne.


  24. Cover des Buches Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels (ISBN: 9783959671675)
    Kristen Orlando

    Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels

     (47)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Teenager in der Ausbildung zum Supergeheimagenten, mit Teenagerproblemen. Erwartet habe ich einen etwas härteren Jugendthriller mit starker Hauptfigur. Doch bekommen habe ich einen Möchtegern-Agententhrill mit einem Haufen Hormontheater. Es wirkte doch sehr unwahrscheinlich und überzogen.
    Aber, für die Zielgruppe der 13-15jährigen vermutlich eine sehr ansprechende Story.

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