Bücher mit dem Tag "geheimbünde"
20 Bücher
- Marie Lu
Legend (Band 2) - Schwelender Sturm
(1.190)Aktuelle Rezension von: PearlDiverofBooksWenn ich eine Sache an Geschichten liebe, dann sind ungeahnte Wendungen - und davon hatte der zweite Band von "Legend" seeehr viele. Das Buch war eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen und jedes Kapitel hat neue Plottwists mit sich gebracht. Auch das Worldbuilding konnte mich in diesem Band komplett abholen und war sehr einzigartig. Besonders der Fakt, dass Moral in diesem Buch eine große Rolle spielt, hat mir sehr gut gefallen. Einzig und allein das Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen.
- Jens Henrik Jensen
Oxen. Das erste Opfer
(308)Aktuelle Rezension von: LidenDNF nach 10%
Datum : 13.08.2025
Scandic Noir ist anscheinend einfach nicht mein Sub-Genre. Sei es Erbarmen von Adler Olsen oder nun Oxen - ich kam überhaupt nicht rein.
Es war mir zu langweilig. Zu viel unnötige Details. Ich war so schnell angenervt von den ganzen Beschreibungen, das ich nach knapp 50 Seiten beschlossen habe, es zu lassen.
Dafür ist mein SuB zu groß und meine Freizeit zu kurz.
Schade Schokolade, die komplette Reihe landet im öffentlichen Bücherregal.
Und ich weiß für mich, das ich von skandinavischen Büchern die Finger lasse (besser so für den Geldbeutel).
- Jonathan Barnes
Das Albtraumreich des Edward Moon
(135)Aktuelle Rezension von: TheSaintLondon im Jahre 1901. Edward Moon hatte jahrelang mit seinen außerordentlichen Darbietungen als Bühnenzauberer und Illusionist nicht nur das Londoner Publikum, sondern auch Kaiser und Könige, Gelehrte und Industrielle aus der ganzen Welt in Atemlosigkeit versetzt. Doch nun kommen immer weniger Besucher - seine Kunststücke scheinen an Magie verloren zu haben. Auch seine Tätigkeit als Berater und Ermittler für Scotland Yard führt zu einigen markanten Misserfolgen und so beginnt mit immer weniger verkauften Karten und dem Ausbleiben euphorischer Schlagzeilen in den Tagesblättern der gesellschaftliche Stern zu sinken an: Der einstige Liebling der Soireen muss mittlerweile froh sein, überhaupt noch eine Einladung zu erhalten.
Als er von zwei Männern der besseren Gesellschaft erfährt, die sich zu Tode gestürzt haben, wird seine Neugier geweckt. Seine Ermittlungen zeigen Ungereimtheiten auf und scheinen ein Stich in ein Hornissennest zu sein, denn plötzlich finden sich Moon und sein stummer riesenhafter schlafwandlerischer Gehilfe von Scotland Yard beauftragt und vom abstoßenden Leiter des "Direktoriums" (einer Art von britischem Geheimdienst), dem Albino Mr. Skimpole, genötigt, Licht ins Dunkel zu bringen.
Es findet sich schon bald eine Spur... ein Gerücht um einen unter der Stadt schlummernden Träumer. Die Umsetzung der Träume einer Machtübernahme, der Umgestaltung der Gesellschaft, von einer Pantiskratie (das System einer Regierung, in der alle gleich herrschen) werden im Stillen sorgsam von größenwahnsinnigen Geheimbündlern vorbereitet. Es ist höchste Eile geboten... denn London, wie wir es kennen, soll in zwei Tagen untergehen!
Dieser Roman ist das Erstlingswerk von Jonathan Barnes und erschien 2007 und wurde bei Erscheinen euphorisch aufgenommen und als literarische Sensation gefeiert. In der Tat serviert der Autor hier ein Oeuvre, welches das Herz eines jeden Freundes des Phantastischen und des Schaurigen sowie von Verschwörungstheorien sofort in Beschlag nimmt. Der Autor offeriert mit einem Schmunzeln und wahrer Fabulierfreude ein Sammelsurium an kuriosen Figuren, abstrusen Ideen und Geschehnissen. Die Art und Weise, wie diese Geschichte erzählt wird, lässt den Leser trotz einer Vielzahl mehr oder weniger wichtiger auftauchender Personen dabei bleiben und die Identität des Erzählers offenbart sich mit einem Paukenschlag erst am Ende des Buches... welches vielleicht einen Tick zu schnell da ist.
Hier überreiche ich eine Einladung zu einer Tour-de-Force für Hirn und Bauch... und ende mit dem Hinweis des Erzählers: "Eine letzte Sache, eine letzte Warnung: Im Geiste der Fairness sollte ich noch einräumen, dass ich Beweggründe haben werde, Ihnen mehr als nur eine glatte Lüge aufzutischen."
- Jack Soren
Welt ohne Morgen
(26)Aktuelle Rezension von: DerMedienbloggerWas ich vorher nicht wusste, war, dass dies der Folgeband zu einem Thriller namens 'Der Monarch' ist. Dies störte mich aber überhaupt nicht, denn man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen des Vorgängers durchlesen.
Wie ich anderen Rezensionen zu diesem Buch entnehmen konnte, gilt das Team aus Jonathan und Lew als recht beliebt und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, was aber ganz einfach an der Tatsache liegt, dass sie in diesem Thriller fast nie zusammenarbeiten. Es fällt mir recht schwer, mich in diesem Buch auf die Charaktere einzulassen, da sie mir flach und eindimensional vorkamen.
Die Geschichte ist voller Wendungen, was aber nicht unbedingt nur im positiven Sinne aufstößt. So hatte ich vor allem am Anfang Schwierigkeiten, mich auf eine Handlung einzulassen, da sich mir kein roter Faden erschlossen hat. Es gibt auch kein großes Ziel oder Ergebnis, was in diesem Buch angestrebt wird, sondern auf einen Geschichtsstrang folgt der nächste, sodass sich keine Rahmenhandlung hinter 'Welt ohne Morgen' ergibt.
Vorliegender Thriller ist zwar recht unterhaltsam und spannend, verliert im Laufe aber massiv an Glaubwürdigkeit, da das Ende sehr in das Genre 'Science-Fiction' abdriftet. Dabei wurde mir das Geschehen teilweise zu absurd und weit aus der Luft gegriffen. Andererseits ist der Strang, um den sich das Finale rankt, sehr interessant und absolut zum Nachdenken anregend.
Es fällt mir schwer, in dieser auf den Punkt zu kommen, da 'Welt ohne Morgen' mich sehr zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits ist das Buch wirklichRezension unterhaltsam und lesenswert, da keine großen Längen auftauchen, andererseits gefällt mir die innere Struktur und die teilweise Eindimensionalität hinter den Figuren überhaupt nicht.
'Welt ohne Morgen' kann sich nicht entscheiden, wo es hin möchte - und das ist eben mein größter Kritikpunkt an diesem Roman, den ich kurz vertiefen möchte. Er wird überall als waschechter Thriller ausgegeben und auch der Klappentext lässt keine Zweifel daran übrig. Jedoch konnte ich keinen roten Faden in dieser Geschichte erkennen, was daran lag, dass viele kleine Handlungsstränge hintereinander 'abgefrühstückt' wurden und gleich darauf ein neuer folgte. Dann verfolgt das Buch zu Ende einen zwar recht interessanten Aspekt, der in einem Science-Fiction-Roman sicherlich ein interessantes und intelligentes Dilemma hätte aufstellen können, hier jedoch relativ fehl am Platz wirkt. Zudem wird es am Schluss wie obig bereits erwähnt zu abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass mich das Ende doch recht unzufrieden zurück gelassen hat.
Fazit:
Wenn ich versuche, 'Welt ohne Morgen' in kurzen, abschließenden Worten zu beschreiben, so würde ich sagen, dass dieser Thriller lesenswert ist, wenn der Leser sich klar macht, dass es sich hierbei nicht bloß um einen Thriller handelt, sondern doch einige 'übernatürliche' Elemente dahinterstecken. Es gibt bestimmt auch viele Leser, die diese Erzählstruktur nicht so stört wie mich. Für diejenigen, die trotz dieser Kritikpunkte interessiert an dem Buch sind, denen sei hiermit eine Leseempfehlung ausgesprochen. - Julia Navarro
Die stumme Bruderschaft
(74)Aktuelle Rezension von: TanteGhostZu viel Wissen, was in den Text einfließt und ihn so fast zur wissenschaftlichen Abhandlung macht. Ein Buch zum NICHT lesen
Inhalt:
Eine Kirche, welche gerade saniert wird, brennt. Darin war eigentlich das Grabtuch von Turin als heilige Reliquie der Kirche in einer Vitrine ausgestellt. Schnell ist der Polizei klar, dass auch dieser Brandanschlag das Ziel hatte, das Grabtuch zu entwenden.
Seltsam ist nur, dass eine verbrannte Leiche gefunden wird, die schon zu Lebzeiten keine Zunge mehr hatte. Genau so, wie der seltsame Gefangene im Gefängnis. Auch er ist stumm, da er keine Zunge mehr hat und scheint sich seinem Schicksal zu ergeben.
Was steckt hinter dieser Serie von Brandanschlägen und warum haben die Täter die Fähigkeit zu sprechen verloren?
Die Turiner Polizei tappt im Dunkeln, während die Täter des letzten Anschlages Buße tun, da sie das große Ziel auch dieses Mal nicht erreicht haben. Sie können entkommen, doch die Polizei kommt ihnen, trotz ihres Schweigens, dann doch irgendwann auf die Schliche.
Der erstes Satz:
¨» Abgarus, König von Edessa, wünscht Jesu dem guten Heilande, der im Lande um Jerusalem erschienen ist, alles Heil!¨
Der letzte Satz:
¨Die Gegenwart ist bloß der Widerschein dessen, was wir waren, sonst nichts, und es gibt nur eine Zukunft, wenn man nicht einen einzigen Schritt zurück macht.¨
Fazit:
Oh man, die Autorin hat es doch tatsächlich geschafft, ein so interessantes Thema komplett zu zerschreiben. Da war rein gar nichts mehr interessant. Weder die Ermittlungen, die sich seitenlang in sinnlosen Dialogen dargestellt haben, noch die Geschichte über das Grabtuch an sich. Die Autorin ist wild in der Zeit umher gesprungen. Man hat gemerkt, dass sie gut und ausgiebig recherchiert hat, aber ob man dieses Wissen jetzt so intensiv hätte breit treten müssen, steht ja auch noch in den Sternen. - Ich jedenfalls habe das Buch nur noch zu Ende gelesen, weil ich Bücher nie nur anlese und dann weg lege. Was ich angefangen habe, bringe ich auch zu Ende. Auch dann, wenn es eine so relative Quälerei wie dieses Machwerk hier ist.
Die Namen in der Handlung sind alle samt so dermaßen italienisch, dass ein deutscher Leser, ohne Kenntnisse dieser Sprache, mal eben komplett verloren hat. Ich habe schon ab dem Zeitpunkt nicht mehr wirklich aufmerksam gelesen, als der fünfte Name ins Spiel kam und ich die Personen sowieso nur noch nach Männlein und Weiblein unterschieden habe.
Eigentlich bin ich entsetzt. So ein interessantes Thema. Und ich bin mir sicher, dass da ein wahrer Kern dahinter steckt. Ich bin mir sicher, dass der entgültige Besitz in diesem Fall noch nicht geklärt ist. Aber das hätte man auch wesentlich besser schreiben können. Die ganzen Ausflüge in die Vergangenheit haben mich eigentlich mehr verwirrt, als dass sie zur Aufklärung der Geschichte beigetragen hätten.
Drei Sterne, mehr bekommt diese Schreibe von mir nicht. Und damit ist dieses Machwerk eigentlich auch noch ziemlich gut bedient. Wobei ein Stern von mir nur die Bücher bekommen, die ich wohl nich mal aufschlagen würde... - Elvira Zeißler
Herzensglut
(88)Aktuelle Rezension von: MelBooksNachdem ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen wie es mit Erin und dem geheimnisvollen Daniel weiter geht.
Erstmal zur Schreibweise: Die Autorin schreibt im auktoriellen Erzählmodus, wobei meist Erins Sicht erklärt wird, manchmal jedoch auch die Gedanken der anderen Figuren näher erläutert werden.
Was mich daran gestört hat: Nach und nach fielen mir die nicht ganz zum Alter der Prota und anderen Gleichaltrigen passenden Gespräche, Beschreibungen und Worte auf, die alles etwas gezwungen und nicht authentisch erscheinen lassen.
Zu den Personen: Die Prota Erin war mir leider von Beginn an schon eher unsympathisch, da sie teilweise derart in Wechselstimmungen verfällt, dass es einen ganz durcheinander bringt. Im Laufe des Buches wird sie von einer toughen jungen Frau, zu einem unsicheren, weinenden kleinen Teenager zu einer nachdenklichen und wohlbedacht handelnden "Heldin", die sie sein soll. Zwischendrin wechselt aber alles gefühlt noch einmal durch.
Der männliche Gegenpart Daniel macht ebenfalls eine sehr wankelmütige Verwandlung durch, die ihn erst schleimig darstellt, im Anschluss recht attraktiv werden lässt und später leider wie ein Weichei, bevor es gegen Ende wieder mysteriös wird.
Zum Inhalt: Die Geschichte, rund um die Amulette und die verfeindeten Bündnisse ist gut dargestellt. Auch, dass man nie wirklich weiß, wo es für die Prota am Sichersten ist und wer ihr etwas Gutes oder Böses will. Als im Mittelteil ein wahrliches Liebesgeschnulze anfing, war das für mich etwas zu viel des Guten, auch wenn es vielleicht für die folgenden Bände einen größeren Sinn ergibt. Trotzdem war die Geschichte an sich gut zu lesen und wurde gegen Ende wieder spannend.
Fazit: Trotz einer für mich nicht symphatischen Prota, eine gute und interessante Geschichte, die sicher noch spannend weiter geht. Ob ich sie allerdings lesen werde bleibt abzuwarten.
- Andreas Wilhelm
Projekt - Babylon
(96)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteAls ein Schäfer eine mysteriöse Höhle voller Schrift findet, beginnen unsere beiden Protagonisten mit Nachforschungen. Diese sollen aber mehr zutage fördern, als sie vorher vermutet haben.
Es ist lange Zeit verworren und mysteriös, weil es nur Hinweise gibt, die sich langsam zusammensetzen. Dazu kommen Abschnitte die aus anderen Perspektiven erzählen und erst zum Ende ins Gesamtbild einpassen.
Das Cover passt gut zum Buch, denn es zeigt ein kleinen Teil des riesen Rätsels. Die Protagonisten sind einzigartig und harmonieren auf besondere Weise miteinander. Vor allem aber, weil sie so unterschiedlich sind und doch sich in entscheidenden Punkten ergänzen.
Es ist zu empfehlen, jedoch sollte man gewisses geschichtliches Grundwissen haben und die Zusammenhänge nicht allzu ernst nehmen. Es sollte klar sein, dass darin eine gute Portion Fiktion vorkommt.
- Lenz Koppelstätter
Was der See birgt
(133)Aktuelle Rezension von: Ely90"Was der See birgt"
Das Buch handelt von Gianna, einer Journalistin einer Lokalzeitung, die der Polizei bei der Aufklärung eines Mordfalls hilft. Dieser erweist sich als komplexer als erwartet und verwickelt mehrere Verbrechen und mehrere Personen. Ihre Chefin Elvira und ihr Onkel, der Marchese Pitti Sambaldi, unterstützen sie dabei.
Die Geschichte spielt in Riva am Gardasee, umfasst aber auch mehrere Orte am Seeufer. Obwohl der Anfang etwas gemächlich ist – was völlig normal ist, da man die verschiedenen Charaktere erst kennenlernen muss –, hat mich das Buch zunehmend gefesselt und ich habe es in Windeseile verschlungen!
Sehr empfehlenswert!
Ich fange gleich mit dem nächsten Band an.
Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil der Anfang für meinen Geschmack etwas zu langsam war (die Geschichte nimmt erst ab der Mitte des Buches richtig Fahrt auf) und weil mir die Aufteilung in Kapitel leider nicht gefallen hat, da eines auf derselben Seite endete und das nächste direkt darunter begann.
- Matthias Jösch
Mammon - Für deine Sünden sollst du büßen & Phoenix - Unsere Rache wird euch treffen
(93)Aktuelle Rezension von: tigger0705Adrian von Zollern ist beratender Ermittler beim deutschen Geheimdienst, oder so etwas ähnliches. Seine Mitarbeit wird aber bestritten, falls er in Gefahr kommt. Ein bisschen so wie bei “Mission Impossible”.
Ein ermordeter Banker mitten bei einer Opernaufführung weckt Adrian von Zollerns Interesse. Die Mordwaffe? Ein mittelalterlicher Dolch. Was ist das Geheimnis hinter dem Dolch und warum sterben viele Menschen mit solchen Waffen? Findet es heraus.Ich muss zugeben, das Buch war jetzt nicht so leicht zu lesen. Ich benötigte jetzt einen zweiten Anlauf. Die ersten 50 % lass ich vor Monaten innerhalb von Wochen, da mir schlicht und einfach die Zeit fehlte. Jetzt hatte ich einige Stunden am Stück Zeit und schwups waren die restlichen 50 % innerhalb von etwas mehr als 3 Stunden erledigt. Der Einstieg in das Buch, durch die verschiedenen Handlungsstränge, ist recht kompliziert, aber nach ca. 80 Seiten kann man den Thriller (vorausgesetzt man hat Zeit zwinker) nicht mehr aus der Hand legen. Es eignet sich nicht sehr gut für zwischendurch, da die Verzweigungen sehr umfangreich sind. Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht, und ich verstand plötzlich was wo hingehört. Hinzukommt, dass das Buch sehr spannend ist und der Autor auch nicht davor zurückschreckt, lieb gewonnen Personen einfach umzubringen. Dadurch wird die Geschichte sehr unvorhersehbar, was einen guten Thriller auch ausmacht, finde ich. Das Buch kann ich jedem weiterempfehlen, nur sollte Zeit eingeplant werden.
- Johann Seeger
Die Schule der Redner
(61)Aktuelle Rezension von: walli007Sein Mentor hat ein geheimnisvolles Buch bei ihm versteckt. Doch Leon wird gefangen gehalten und so kann er den Auftrag, das Buch in Sicherheit zu bringen, nicht erfüllen. Es ist das Jahr 1246 und Leon ist der Neffe von Rudolf von Habsburg. Der junge Mann beschließt, zu fliehen und das Buch an die Schule der Redner zu bringen. Allerdings scheitert seine Flucht beinahe. Nur mit knapper Not entrinnt er dem Tod und mit Mühe können seine Retter seine Gesundheit stabilisieren. Als Leon sich wieder dazu in der Lage fühlt, entscheidet er sich, seine Reise nach St. Gallen fortzusetzen.
Ein Geheimnis um ein Buch, über das sein Mentor ihm kaum etwas erklärt hat. Wieso bringt es Leon in so große Gefahr? Schon zu Beginn seiner Flucht, wollen die Häscher ihm die Schrift entreißen. Leon kann allen Gefahren trotzen und er schafft es nach St. Gallen, wo einige Gelehrte die Schule der Redner betreiben. Dort will er das Buch übergeben und mit dem Studium der Worte beginnen. Und er will seine hoffnungslose Liebe überwinden. Im letzten Moment entscheidet sich Leon, das Buch zu verstecken. Während der nächsten Wochen und Monate lernt Leon seine Mitstudenten kennen, von denen nicht alle ein freundliches Gesicht zeigen.
Wenn man das Buch auf dem Tisch mit den Mängelexemplaren entdeckt, denkt man so einen historischen Roman könnte man auch mal wieder lesen. Ganz genau erahnt man nicht, was einen erwartet. Diese abenteuerliche Geschichte jedenfalls nicht. Geht es in Romanen um Bücher, ist man vielleicht angefixt. Hier liegt ein spannender historischer Roman vor. Zwar kommt einem dieses Mittelalter in Teilen recht modern vor und das Reisen scheint leichter zu gehen als man vermuten würde. Aber die Jagd nach dem Buch und alles, was damit zusammenhängt, fesselt ungemein und es hält einen bei der Stange. Das mittelalterliche Setting und ein gewisser historischer Rahmen, mit dem auch Personen der Geschichte zu Wort kommen, tun ein Übriges.
- Burkhard Rüth
VIRUS - Der letzte Anschlag: Thriller: Teil 1 - Anfang
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Ulrich Urthaler
Isarterror
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707München: Die beiden Morde an türkischen Mitbürgern erschüttern die Stadt. Als dann als drittes Opfer gefunden wird, das sich als der Onkel des Hauptkommissars Atik Alkay herausstellt, hat die Kripo einen sehr emotionalen Fall zu lösen. Aber wieder mal ist es so ganz anders als angenommen…
Die Hauptkommissare Christoph Kaltenbach, der seine Frau und seine beiden Kinder bei einem selbstverschuldeten Autounfall verloren hat, und Atik Alkay, der fast mehr deutsch ist wie mancher Deutscher, haben es in diesem Fall auch mit rechtsextremer Gewalt und Seilschaften zu tun, die ich heute so nicht mehr erwartet hätte. Spannend aufgearbeitet, erschreckend zu erkennen, dass es auch mich treffen könnte, bzw. dass es das auch in meiner Stadt gibt. Ich habe das Buch, dessen Spannung von der ersten Seite an stetig ansteigt, kaum aus der Hand legen können. Die sehr engagierten Ermittlungen fördern immer neue, immer andere Beweislagen zutage, die sich leider immer wieder zerschlagen. Was haben die Bibelzitate, die bei den Toten gefunden wurden, damit zu tun? Oder ist das auch wieder eine Spur, die im Sande verlaufen wird?
Die sehr unterschiedlichen Personen, vor allem die beiden Kommissare – the Munich Vice Cops, 2 Brüder aus einer Sekte und einige Studenten der Uni mit ihren kleinen und großen Macken, Schwächen und Stärken haben mich sehr bald fesseln können. Alle sind so detailliert und lebensnah beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen und ich mich in sie hineinversetzen kann. Ich habe aber auch erstaunt gelesen, dass es in unserem Land noch so einiges gibt, von dem ich nichts weiß und von dem man normalerweise auch nichts erfährt.
Da ich meine Stadt sehr gut kenne, war es mir ein Vergnügen, die Kommissare auf ihren Wegen durch München zu begleiten.
Der Fall an sich ist super ausgearbeitet, sehr gut nachvollziehbar, und absolut schlüssig gelöst. Sogar die blutigen Szenen, die ich normalerweise gar nicht mag, sind hier so gut verpackt, dass ich keine Albträume bekommen habe.
Im Klappentext steht: Ein höchst aktueller Kriminalroman: aufrüttelnd, fesselnd und beängstigend nah an der Realität.
Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer, dass ich mit diesem Buch ein paar sehr interessante und spannende Lesestunden verbracht habe. Dafür spreche ich hier meine Leseempfehlung aus.
- Elvira Zeißler
Stern der Macht - Erwachen
(30)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchNach dem ich schon die ersten beiden Bände verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten weiter zulesen. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Ich war unglaublich gespannt, wie Erin mit der neuen Situation umgeht und ob sie und Daniel wieder zueinander finden. Wie immer hat es Elvira Zeissler geschafft, mich mit ihrem Schreibstil zufesseln und ich habe das Buch verschlungen. Ich kann es jeden nur empfehlen.
Ich freu mich darauf, nochmehr von der tollen Autorin zulesen. - Elvira Zeißler
Salomons Fluch
(52)Aktuelle Rezension von: thora01Inhalt/Klappentext:
Die Glut des Herzens ist entflammt. Nun droht Salomons Fluch, Erin und Daniel für immer zu trennen. Nur mit dem verschollenen Amulett der Heilung kann es Erin gelingen, den Mann zu retten, den sie über alles liebt. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Salomons Fluch - der zweite Teil der mystisch-romantischen "Stern der Macht"-Trilogie
Meine Meinung:
Ich liebe diesen Teil der Trilogie. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und emotional. Ich habe mit Erin mitgelitten und das eine oder andere Tränchen verdrückt. Die Protagonisten haben sich sehr toll entwickelt. Erin wurde mir dabei immer sympathischer. Sehr gut fand ich wie die Autorin ganz neue Charaktere in die Geschichte einfließen hat lassen. Die Mysterien der Natur wurden sehr schön eingearbetet. Der Verlauf ist sehr spannend und emotional geschrieben. Der Schluss ist ein Cliffhänger der sich gewaschen hat. - Frauke Besteman
Das Grimoire
(80)Aktuelle Rezension von: Moni1708Das Grimoire ist der erste Band der Forbidden Artefacts Reihe der Autorin Frauke Bestemann.
Die Autorin konnte mich nicht nur mit der fantastischen Geschichte fesseln, sondern auch mit ihrer bildhaften Beschreibung der Situationen, Personen und Geschehnissen. So konnte ich mir als Leser die Handlung sehr genau vorstellen und mit Daria, der Hauptfigur, mitfiebern.
Daria fühlt sich in ihrer Familie nicht wohl. Sie schlägt einen anderen Weg ein als ihr Vater das für sie vorgesehen hat, auch deshalb sind Konflikte unumgänglich. Als Akolythin wendet sie sich dem Pfad des Wissens zu und nicht wie der Rest ihrer Familie den Kriegern des Lichts. Immer wieder flüchtet sie in die menschliche Welt, um ein Stück Normalität zu erhaschen.
Als aber ihr bester Freund Noah unter mysteriösen Umständen stirbt und ihr dieser ein Artefakt hinterlässt, ändert sich alles für Daria.
- Helmut Reinalter
Freimaurer und Geheimbünde im 18. Jahrhundert in Mitteleuropa
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Frank Fabian
Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart
(3)Aktuelle Rezension von: Marko_JovicicDas Buch ist gut gegliedert und strukturiert. Der Leser wird gut durch die einzelnen Kapitel geführt. Da sich einige Ereignisse überschneiden, gelingt es dem Autor sicher und gekonnt die einzelnen Aspekte zu beleuchten. Zu jeder Gruppe wird am Kapitelende ein Fazit abgegeben, was historisch belegt ist und was die jeweilige Gruppierung ausgemacht hat. Alles in allem ein sehr informatives Buch, welches sich leicht lesen lässt. Allerdings sehr auf Freimaurer und deren Ableger fokussiert. Templer z.B. werden bei weitem nicht so ausführlich be- bzw. durchleuchtet wie die o.g. Gesellschaft. - Jessica van Houven
Die Blätter der Eiche
(15)Aktuelle Rezension von: Rose75Eines vorweg, zu diesem Buch gibt es den Vorgängerband „ Das Gesetz der Eiche“. Ich empfehle den unbedingt vorher zu lesen, damit man die Handlungen der Protagonisten auch wirklich versteht und nachvollziehen kann.
In diesem Buch gibt es eine neue Herausforderung für die 'Adler', Shane, Nola und Bleu versuchen ein Rätsel zu lösen und die Beziehung zwischen Nola und Shane nimmt Formen an. Man spürt deutlich, dass sich die Autorin und die Figuren weiterentwickelt haben. Shane wird mit seinem größten Trauma konfrontiert und er muss seine Mitgliedschaft bei den Adlern kritisch hinterfragen. Nola ist erwachsener geworden. Im ersten Band war sie noch recht naiv und blauäugig.
Die Beschreibungen der Geheimbünde waren für mich glaubhaft und ihre Radikalität, die schon Richtung Fanatismus geht, wurde von der Autorin sehr authentisch dargestellt. Beim Lesen darf man an manchen Stellen nicht zart besaitet sein und die eigenen Moralvorstellungen nicht als Maßstab nehmen. Die Welt der Geheimbünde hat ihre eigenen Regeln und Gesetze.
Das Buch beginnt recht gemächlich und nimmt nach dem ersten Drittel deutlich an Geschwindigkeit zu. Wie in Band 1 gibt es einen großen Showdown, der wirklich filmreif ist. Für solche Szenen hat die Autorin großes Talent.
Für mich war das Ende so schlüssig und perfekt, dass ich mir gerade sehr schwer vorstellen kann, ob und wie die Geschichte weitererzählt werden könnte.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und deshalb 5 von 5 Sternen.
- Louise Boije af Gennäs
Feuerrache
(31)Aktuelle Rezension von: CalipsoEin spannender Abschluss einer Reihe mit einem Ende was man sich die ganze Zeit gewünscht hat. Alle 3 Bücher sind in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, der leider, durch die zwischendurch zu vielen Tatsachenberichte, nicht so zur Geltung kommt.
- Jennifer Lynn Barnes
Deadly Little Scandals
(21)Aktuelle Rezension von: BooKLoVEInhalt (übernommen)
Sawyer ist der High Society, in deren Kreisen sich ihre neu gefundene Familie bewegt, nur sehr widerwillig beigetreten. Dabei hat sie nur ein Ziel: herauszufinden, wer ihr Vater ist. Doch dann wird sie mit ihrer Cousine Lily in den mysteriösen Debütantinnen-Geheimbund der White Gloves eingeführt. Und als die Mädchen bei einem der Initiationsriten am See einen schockierenden Fund machen, wird schnell klar, dass es noch ganz andere Geheimnisse aufzudecken gilt – Geheimnisse, die seit Jahrzehnten streng gehütet wurden und alles zerstören könnten.
Meine Meinung zum Buch
Das Cover des Buches passt optisch und auch vom Titel her gut zum ersten Band. Auch hier kann man wieder kleine Details erkennen, die in der Geschichte eine Rolle spielen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen und auch die Kapitel hatten, wie auch im ersten Teil, eine angenehme Länge. Die Kapitel aus der Vergangenheit beziehungsweise aus der Zukunft, die ab und an eingefügt wurden, haben zusätzlich Spannung aufgebaut.
Der Einstieg in die Handlung ist mir leicht gefallen, da man so gut wie alle Personen schon aus dem ersten Band kannte und dadurch nicht mehr so lange gebraucht hat, um sich mit den Namen vertraut zu machen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die richtige Geschichte schon früher beginnt und nicht erst 100 Seiten „Zeit geschindet“ wird.
Als das Buch dann aber so richtig fahrt aufgenommen hat, ging es dann, wie auch im ersten Band, so richtig mit den unerwarteten Wendungen und Geheimnissen los, denn auch hier kam vieles für mich äußert überraschend!
Das Ende konnte alles super aufklären, sodass keine Fragen offen blieben und auch die kleine Liebesgeschichte hat ein schönes Ende bekommen!Fazit
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen! Am Anfang hat mir die Spannung noch etwas gefehlt, aber dann wurde die Geschichte zunehmend fesselnder!
Ich vergebe 4 Sterne! - 8
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