Bücher mit dem Tag "geheime insel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geheime insel" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Die geheime Drachenschule (ISBN: 9783833905674)
    Emily Skye

    Die geheime Drachenschule

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Legotec8

    Zusammenfassung:

    An seinem 11. Geburtstag erfährt Henry, dass er ausgewählt worden ist, um die geheime Drachenschule auf der geheimnisvollen Insel Sieben Feuer zu besuchen. Was er erstmal nicht weiß, dort leben sie... Die letzten Drachen!!  Und er soll zum Drachenreiter ausgebildet werden. Leider sucht er sich ein ziemlich mürrisches Exemplar aus. Doch der alte Drache will ihm etwas mitteilen. 

                                                                                                                                                Ich habe ja schon viele Bücher gelesen (und wenn ich viele sage, dann meine ich das auch so), aber das hier war eines der Besten! Ich habe schon den 1., den 2. und den 3. Band gelesen/angehöhrt und suche noch nach dem 4.        Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. 

  2. Cover des Buches Die Magier - Gefährten des Lichts (ISBN: 9783453524194)
    Pierre Grimbert

    Die Magier - Gefährten des Lichts

     (99)
    Aktuelle Rezension von: TamiraS

    Dieses Buch hat mich an meine Grenzen gebracht.

    Das passiert hin und wieder. Und das meist bei Fantasy-Romanen oder Thrillern. Denn beide Genres haben die Möglichkeit, großartige Bücher zu schaffen, die genreübergreifend Leser begeistern oder – was leider häufiger passiert als Möglichkeit 1 – den passionierten Leser in Verzweiflung stürzen.

    Pierre Grimbert hat mit die Magier letzteres geschaffen und meine Gründe dafür sind derer vielfältig.

     

    Vorab möchte ich euch warnen: Diese Rezension enthält starke Spoiler. Solltet ihr also das Buch lesen wollen, bitte klickt jetzt weg.

     

    Danke.

     

    Man könnte sich jetzt mit der Story aufhalten, die – klassischem Dungeons & Dragons als Vorbild – über eine Questen-Fantasy-Reise nicht hinauskommt. Oder dem Wordbuilding, das – soweit es denn existiert – es nicht schafft, mehr als ein Waldweg und eine Insel zu sein. Oder dem Schreibstil, der besser zu einem Kinderbuch als Erwachsenenfantasy passen würde.

    Doch über all das könnte ich hinwegsehen. Nur nicht über eins. Die Charaktere.

    Mein Gott, die Charaktere.

    Davon einmal abgesehen, dass sie wenig innovativ sind, sind sie allesamt unsympathisch, agieren nicht nachvollziehbar und sind zu einem großen Teil ziemlich dumm. Der Autor gibt keiner der Figuren Facetten, sondern nur Schablonen vor, wobei er es nicht schafft, dass sie sich auch daran halten.

    Nehmen wir einen der „Helden“: Yan.

    Yan ist 15, Fischer und – so beschreibt uns der Autor ihn – ein etwas fauler Träumer. Als er sich zur abenteuerlichen Reise aufmacht, um seiner Geliebten zu folgen, lernt er innerhalb mehr oder weniger eines Tages mit einem Bogen umzugehen. Während sie von Meuchelmördern verfolgt werden (die ziemlich schlecht in ihrem Job sind, da sie die Gruppe, die größtenteils aus nicht ausgebildeten Leuten besteht, nie finden), denkt Yan fast jede Sekunde nur daran, wie er seine Geliebte dazu bringen kann, ihn zu heiraten.

    Beispiel: Als sich Yan allein aufmachen muss, die Lage in einer Stadt auszukundschaften, ist sein Gedanke: Er könnte zwar bald sterben (ich erinnere: Meuchelmörder), doch wenigstens würde jetzt etwas passieren.  

    Mein Gesicht: ?

    Was man allerdings hier zugutehalten muss: wenigstens bleibt der Autor zumindest Yans Charaktere treu, denn dessen größtes – und gefühlt einziges – Problem, ist von Anfang bis Ende nur: wie schaffe ich es, dass sie mich heiratet?

    Ich erinnere erneut: Meuchelmörder. Die, ganz nebenbei erwähnt, offenbar bereits mehr als 2/3 der Erben (Nachfahren einer bestimmten Gruppe, hier aber nicht wichtig, doch fast alle aus unserer Party gehören zu den Erben und sind somit das Ziel der Meuchelmörder) erfolgreich getötet haben. Wobei ich mich aber frage, wieso sie das geschafft haben, während die vollkommen unausgebildete Geliebte es schafft, mit einem Messer, mit dem sie nicht umgehen kann, drei bewaffnete Männer (zugegeben war das keine Meuchelmörder, sondern nur engagierte Schläger) mehr oder weniger zu besiegen oder zumindest so lange unter Kontrolle zu halten, bis Yan, der, wie schon erwähnt, ebenfalls „nur“ ein Fischer ist und vom Kampf keine Ahnung hat, ihr beisteht.

    Das schlimmste aber, das, was mir regelmäßig Magenkrämpfe verursacht hat, waren die – und ich unterstelle dem Autor hier Absicht – als unfähig und hilflos dargestellten Frauen.

    In der Gruppe befinden sich zwei davon: die junge Leti (die Geliebte, wir erinnern uns) und ihre Tante Corenn, die (soweit ich das verstanden habe, denn, wie ich gleich darlegen werde, handelt die gute Frau ganz und gar nicht so) eine Regierungsposition bekleidet und offenbar Magie anwenden kann (was sie aber irgendwie nie tut).

    Anfangs scheint Corenn so etwas wie eine selbstbewusste Frau zu sein, die sich aufmacht, ihre Nichte (Leti) vor den Meuchelmördern zu retten. Doch als die beiden fliehen (seltsamerweise angeblich zu Pferde, wobei die Pferde allerdings plötzlich verschwinden – war das vielleicht ihre Magie?) und auf ihren Bekannten (den Krieger) treffen, scheint Corenn plötzlich ins Weibchen-Syndrom zu verfallen. Sie unterwirft sich dem Mann in jeder Entscheidung, was ich zu einem Teil auch nachvollziehen kann – schließlich ist er Krieger, sie nur Politikerin -, doch sie scheint zu nichts mehr eine Meinung zu haben. Zwischendurch war sie so unsichtbar, dass ich länger überlegen musste, als sie irgendwann wieder zu Wort kam: wer ist denn das jetzt?

    Kommen wir zu Leti. Meinem „Liebling“.

    Dieses Mädchen ist ein Grauen. Als Corenn und Leti überfallen werden und der Krieger zu ihrer Rettung eilt und von den Meuchelmördern nur ein paar Leichen übrig lässt (ein desertierter Krieger gegen drei voll ausgebildete Meuchelmörder, die im Auftrag einer Todesgöttin unterwegs sind - ich sage doch, sie sind hervorragend ihn ihrem Job), weint Leti. Alles ok, auch nachvollziehbar. Würde mich auch stark durchrütteln.

    Fünf Seiten später jedoch schlägt sie mehr oder weniger vor, Reisenden, die ihnen begegnen, fast vorsorglich zu töten. Ich meine, ist doch egal, oder?

    Als der Krieger ihr dann verbietet eine Waffe zu tragen (Frauen sollen nicht kämpfen, *gähn*, voll die Überraschung in diesem Buch …), ist sie eingeschnappt, beleidigt und schnippisch. Als ihr verboten wird, die Männer (*hüstel*) auf ihre gefährliche Mission zu begleiten, fängt sie an zu weinen.

    Und das geht immer so weiter.

    Gegen Ende könnte man meinen, dass es ein wenig besser wird – zumindest, was Leti betrifft. Sie benimmt sich etwas weniger wie eine zickige Kuh, was überhaupt der Grund war, dass ich die letzten fünfzig Seiten noch lesen konnte, ohne vollkommen auszurasten.

    Denn zwischendurch machten mich die schwachen Frauenfiguren und der (ja! Ich sage es!) Sexismus, mit dem der Autor diese Welt beschreibt, wahnsinnig.

     

    Ich will jetzt aber das Buch nicht nur verreißen, sondern auch aufzeigen, welche Autoren es besser machen.

    George R. R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer: Großartige und facettenreiche Figuren, egal ob Männer oder Frauen. Trotz der mittelalterlichen Welt haben wir viele starke Frauen (Daenerys, Arya, Cersei, Brienne, Cat, Asha, die Sandschlagen, Ygritte, usw.), die ihren eigenen Weg gehen. 

    Michael J. Sullivan – Ryiria: obwohl die zwei „Helden“ Männer sind, haben wir mit Arista eine Frau, die aus dem mittelalterlichen Schablonen ausbricht und von Band zu Band stärker wird. Klassische Questenfantasy und wahnsinnig spannend.  

    Neil Gaiman – Niemalsland: Door muss sich zwar auch anfangs von einem Mann mehr oder weniger retten lassen, doch erscheint sie niemals schwach oder dumm.  

    Marie Brennan – Lady Trents Memoiren: Isabella Trent geht als erste Drachenforscherin in einer Welt ähnlich dem viktorianischen England in die Geschichte ein und hat es dabei nicht leicht.


    Damit will ich nicht sagen, dass gute Fantasy Feminismus unterstützen sollte - sie sollte unterhalten und einen in fremde Welten entführen! -, sondern dass man über Charaktere, die man im wahren Leben hassen würde, nicht in Büchern lesen will. 

     

    Es gibt so viel tolle Fantasy. Man sollte sich nicht mit schlechter abgeben.

     


  3. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783791500836)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: MilaIlbach

    Cornelia Funke schafft es, wie nicht mehr anders zu erwarten, mit ihrer Sprache wunderschöne Bilder zu zeichnen, die man sich nicht nur gut vorstellen kann, sondern die einen regelrecht in das wunderschöne Venedig entführen und glauben lassen, dass da wirklich die eine oder andere magische Sache passiert. 

    Leider dauert es sehr lange, bis die eigentliche Handlung so richtig ins Rollen kommt und als man dann vor dem Ende steht, bleibt doch die Frage, ob es nicht etwas besseres gegeben hätte. Natürlich ist das extrem subjektiv und viele werden das Ende sicherlich lieben. Für mich war es allerdings leider gar nichts, da ich darin keine Moral erkennen konnte, die junge Leser daraus ziehen könnten. Das finde ich insbesondere bei Büchern für Kinder und Jugendliche wirklich schade.



    Nachfolgend Spoiler zum Ende

    Mir erschließt sich beispielsweise gar nicht, warum Scipio als großer Sieger dargestellt wird. Er hat gerade seine gesamte Kindheit weggeworfen, keinen Schulabschluss und keine Identität. Denn seine Ausweispapiere dürften nun hinfällig sein. Hoffentlich klappt das mit dem Detektiv sein, denn sonst muss er später tatsächlich auf der Straße leben. 

    Auch warum Barbarossa der große Verlierer sein soll, ist mir nicht klar. Er war alt, allein und hatte nicht wirklich viel erreicht. Er bekommt einen Neustart, bei reichen Leuten geschenkt, so dass sich ihm nun eine neue Welt ermöglicht. Ja, Prospers Tante und Onkel sind furchtbar, aber Barbarossa ist ein erwachsener Mann und wird seine eigenen Wege finden, das nicht an sich ran zu lassen oder zu seinem Vorteil zu nutzen. Er ist eben keine Kinderseele, die von den beiden misshandelt wird.

  4. Cover des Buches Odins Insel (ISBN: 9783442742707)
    Janne Teller

    Odins Insel

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Alles beginnt damit, dass Rigmarole sich ein Bein bricht und Odin seine Reise mit den Unglücksbotschaften nicht fortsetzen kann. Wider alles Erwarten kommt er von der Insel zum Kontinent und will dort einen Veterinär aufsuchen, der sein Pferd heilen kann. Doch alles kommt anders. Odin landet in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses, Fanatiker aller Glaubensrichtungen beanspruchen ihn als neuen Messias und zwei Regierungen steuern einem Krieg entgegen um ein Flecken Land, den sie bis dahin gar nicht kannten.

    Hoch gelobt bin ich mit hohen Erwartungen an das Buch rangegangen und wurde auf ganzer Linie enttäuscht. Es gibt nette Szenen und in einigen Punkten beweist die Autorin geradezu eine prophetische Gabe. Der Glaubenskrieg ist fast Realität. Eine gelungene Darstellung der politischen Verwicklungen, der unkontrollierten Ereignisse, die aus völlig simplen Entscheidungen hervorbrechen. Dafür gibt es von mir auch den dritten Stern. In der Hinsicht ist das Buch großartig.

    Doch für mich persönlich waren die seitenlangen Tiraden der Glaubensfanatiker, die ausufernde Selbstdarstellung einiger Charakter, die dumm-naive Lebensphilosophie des kindischen Odins einfach ermüdend. Sinn und Zweck der Geschichte sind nach wenigen Seiten klar. Der Rest ist einfach nur nervig ausschweifend und langweilig.

    Die Hälfte der Seiten hätte ausgereicht, um die Geschichte zu erzählen. Am eindrücklichsten ist mir die Szene ganz zu Anfang im Gedächtnis geblieben, in der Rigmarole vor Schreck auf den Bauch fällt als der Schmied erklärt, sie müsse getötet werden, weil der Beinbruch unheilbar wäre. Das ist aber auch alles, was mich berührt hat.

    Fazit: ermüdend und weitschweifig. Es war nicht mein Buch. Eine gute Parabel auf Politik und das Leben, aber nicht mein Fall.

  5. Cover des Buches The Beach (ISBN: 9780241954508)
    Alex Garland

    The Beach

     (104)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    Das Buch verspricht durch den Klappentext große Spannung. Auch den Film habe ich spannend und beklemmend in Erinnerung. Die Handlung dreht sich um Richard, der als Rucksacktourist nach Thailand reist. Sein Ziel ist es, das Abenteuer fernab der Touristenrouten zu suchen. In seiner Unterkunft hinterlässt ein anderer Bewohner nach seinem Selbstmord eine Karte an Richards Tür. Diese zeigt den Weg zu einer mysteriösen Insel und einem Strand. Zusammen mit zwei Franzosen macht Richard sich auf den Weg zu dieser Insel, die eigentlich nicht betreten werden darf, weil sie im Naturschutzgebiet liegt.
    Als sie den Strand der Insel erreichen, finden sie eine kleine Gemeinschaft von Aussteigern vor, in deren Gesellschaft sie sich behaupten müssen. Laut Klappentext wird das vermeintliche Paradies bald zu einer großen Gefahr für die Strandbewohner.

    Tatsächlich war das Buch bis auf die anfängliche Dramatik eher ein Abenteuerroman, der sich auf dir gesellschaftlichen Probleme und Abläufe am Strand konzentrierte. Richard wird immer wieder von Träumen und Halluzinationen geplagt, hinter denen ich einen tieferen Sinn vermutete. Leider bestätigte sich diese Vermutung nicht. Spannung kam erst in den letzten 20-30 Seiten auf.
    Einen großen Teil des Buches nehmen Beschreibungen von Cannabis-Konsum und dadurch verursachte Trips bzw. High-Phasen ein. Hier hätte ich mir vielleicht noch eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Thema Drogenkonsum im Allgemeinen gewünscht.
    Weiterhin sind zwar wenige, dafür aber umso brutalere Situationen geschildert, die für sanfte Gemüter eher nicht geeignet sind.

    SCHREIBSTIL:

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er mich trotz der alltäglichen Beschreibungen und der zwischenzeitlich aufkommenden Langeweile zum Lesen animierte.
    Die Geschichte wird von Richard selbst erzählt, der nach den Geschehnissen darauf zurückblickt. Seine Zwiegespräche mit Daffy Duck, dem ehemaligen Karteninhaber, waren oft sehr abstrus, weswegen ich dachte, dass sich meine Fragen diesbezüglich noch klären würden. Der Autor erwähnt hier nämlich auch immer wieder Bezüge zum Vietnam-Krieg, die sich aber leider nicht gut zuordnen lassen, weil alles nur in den Raum geworfen wird. Meine offenen Fragen hat Garland bis zum Ende nicht beantwortet und so frage ich mich, was der Autor mit diesen Episoden ausdrücken wollte.
    Mir fehlte die versteckte Botschaft hinter den Zeilen. Durch diese für mich fehlenden Informationen wirkte das Buch am Ende nicht so rund, wie ich es mir gewünscht hätte und die Charaktere blieben dadurch auch blasser, als es hätte sein müssen.

    FAZIT:

    Die Idee des Buchs war für mich interessant und hatte Potenzial. Der Klappentext und auch meine dunkle Erinnerung verhießen auch eine gewisse Spannung. Die Handlung war zeitweise dan aber fast etwas langweilig. Wendungen waren kaum vorhanden. Richards Gedankengänge waren immer öfter sehr diffus und chaotisch, sodass sich mir der Sinn auch nach Beenden des Buchs nicht erschließen will. Leider fehlt mir rückblickend ein gewisser Tiefgang, es blieb alles sehr oberflächlich.

    Ein Buch, von dem ich mehr Spannung erhofft hatte. Ganz nett als Abenteuer zu lesen, allerdings zu wenig Tiefgang und an einigen Stellen für mich zu diffus und chaotisch.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks