Bücher mit dem Tag "geheimorganisation"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geheimorganisation" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (ISBN: 9783551313485)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

    (1.764)
    Aktuelle Rezension von: Marli1

    Die Auserwählten ist ein Pageturner, der mich sofort gefesselt hat. Thomas erwacht ohne Erinnerung auf der Lichtung, umgeben von Mauern und tödlichen Labyrinthmonstern. Gemeinsam mit Newt, Minho und den anderen muss er Rätsel lösen und ums Überleben kämpfen. Die Idee ist genial, die Welt dicht gebaut und die Spannung fast unerträglich. Teresa bringt Verwirrung und Wendungen, die man nicht vorhersehen kann. Manche Entscheidungen sind riskant und emotional geladen, und ich mochte, wie Thomas trotz Verwirrung handelt. Der Stil ist klar, direkt und flüssig, sodass man mitgerissen wird. Manche Längen im Mittelteil, aber das Finale entschädigt. Für mich ein Klassiker unter den Dystopien.

  2. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe) (ISBN: 9783551314901)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

    (1.249)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Weiter geht es mit der Truppe aus Jungs und einem Mädchen, von denen ich keine einzige Person leiden kann.Das wird im zweiten Band leider nicht besser. Ein paar neue Personen tauchen auf, die sich für mich gleich perfekt in die Reihe der unsympathischen Menschen einreihen.

    Was ab diesem Band auch extrem deutlich wird: die Darstellung weiblicher Personen ist unterirdisch. Wir haben eine Verräterin, die nach der Aufklärung ihrer Handlung denkt, alles wäre wieder normal und sauer wird, weil es das nicht ist. Eine, die sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit an Thomas ranschmeißt und eine ganze Gruppe von Mädchen, die wirken, als können sie nicht eigenständig denken. Yay.

    Trotzdem war auch die Handlung in diesem Band wieder spannend, mitreißend und ließ mich förmlich an den Seiten kleben. Die zweite Hälfte des Buches habe ich sogar in einem Rutsch durchgelesen und aller Kritik zum Trotz begann ich sogar, zwei Personen ein wenig leiden zu können.

    Mal sehen, wie lange das so bleibt. Ich sehe dem letzten Band inzwischen tatsächlich mit gemischten Gefühlen entgegen. 

  3. Cover des Buches Ich bin die Angst (ISBN: 9783404170784)
    Ethan Cross

    Ich bin die Angst

    (597)
    Aktuelle Rezension von: Alissila

    Ich kann diese Reihe einfach nur immer wieder empfehlen! Jeder Teil endet mit einem Banger und man ist neugierig wie es weiter geht.

    Auch dieser Teil besticht durch absolut großartige Spannung, eine fesselnde Schreibweise und großer Unterhaltung. 

    Es ist immer wieder eine neue Überraschung enthalten und man weiß garnicht ob man bestimmte Protagonisten jetzt abgrundtief hassen oder lieben soll!

    Die Geschichte um Frank und Markus wird einfach nicht langweilig. Auch die Protagonisten rund um die beiden sich vielschichtig und laufen nicht nur mit sondern haben ihre eigenen Höhen und Tiefen.

    Absolute Empfehlung!

  4. Cover des Buches Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit (ISBN: 9783453319769)
    Jennifer L. Armentrout

    Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

    (577)
    Aktuelle Rezension von: BuchSucht

    Lange hab ich die Wicked-Reihe schon im Regal stehen und bin immer wieder durch ihre neuen Bücher nicht dazu gekommen, diese Reihe anzufangen, sodass ich sie mir jetzt als Hörbuch vorgenommen habe. 🎧📖

    Ich muss mich "leider" 😜 wiederholen, zu JLAs Fähigkeiten als Autorin sag ich nichts mehr 😅 es ist einfach alles Rund. Oder vill doch 😉  für den einen oder die andere - die nicht so vertraut mit ihr ist.

    Wordbuilding - Top 👌

    Charakterausarbeitung + Nebencharakter - Top 👌

    Charakterentwicklung - Top 👌

    Spannungsverlauf - Top 👌

    Spice - Top 👌 ( Auch wenn er hier nicht sooo vorhanden ist, wie in neueren Teilen von ihr, ist er schön anschaulich 🔥😉)

    Storyentwicklung - Top 👌

    Ich glaube man versteht was ich sagen will 😅👌

    Doch zurück zum Buch 😜 Wie der Klappentext schon vermuten lässt stehen wir hier auf der anderen Seite der Fantasywelt und erleben mit wie Ivy sich durch ihr Gefühlschaos, durch Ren 🔥 verursacht, versucht einen Reim auf alles zu machen was gerade in ihrer Welt meint schief gehen zu müssen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ist unglaublich auf ihre Vergangenheit gespannt, die immer wieder nur angeschnitten wird. Was am Ende jedoch dabei rumkommt.. oha.. Auch "DAS" Ende hatte ich schon Kapitel vorher abgeschlossen 🤣 und dann.. 🤯

    Und auch wenn ich alles von JLA Liebe 🫶 ich stehe grundsätzlich lieber auf der Fantasyseite 😅  Hunter oder wie sie sich alle nennen, sind schön und gut, machen spaß und ich werde die Reihe auch als Fan zu Ende lesen/hören, aber das ist für mich hier doch der eine Sternabzug. Sehr penibel aber das ist halt echt Geschmackssache und kein wirklicher Kritikpunkt am Buch. 🤷‍♀️

    Band 2 ist gerade gestartet und ich hoffe das es weiterhin spannend bleibt, denn so richtig wo das alles hinführen soll weiss ich noch nicht. UND ich hoffe zutiefst das die Sprecherin sich ab jetzt nicht mehr ganz so dämlich als "Mann" anhört 🫣🤦‍♀️ das kann einen schon echt die Stimmung killen. Gerade wenns prickelt 😜


  5. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Todeszone (Filmausgabe) (ISBN: 9783551315458)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Todeszone (Filmausgabe)

    (1.009)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der letzte Band der Trilogie und damit der Abschluss einer spannenden Reihe, der mich leider nicht so abholen konnte, wie die vorherigen Bände.

    Wie schon in den anderen Bänden ist die Handlung spannend, rasant und ließ mich nicht los. Es passiert wieder viel und einige Geschehnisse haben mich schockiert oder ungläubig zurückgelassen. Das hatte ich nach dem letzten Bänden aber eigentlich schon erwartet.

    Was ich auch erwartet und doch gehofft hatte, dass es anders wird, ist die Darstellung der Personen. Die zwei, die ich begonnen habe, zu mögen? Vergesst es. Das hat sich relativ schnell wieder geändert.

    So ist es wieder kein Wunder, dass mich die emotionalen Momente, von denen es in diesem Abschlussband ziemlich viele gab, nicht berühren konnten. Kein einziger Moment. Und das ist wirklich schade. Ich hätte gerne den Schmerz des Verlustes gefühlt, die Zerrissenheit bei einigen Entscheidungen, doch da war nichts, bis auf das Verlangen, endlich wissen zu wollen, was wirklich los ist.

    Das Ende der Reihe war für mich dann doch wieder ein Lichtblick. Also nicht das dahin kommen, leider, sondern wirklich nur die Auflösung. Ich mag es, dass hier nicht alles gut ausgeht und auch, dass es keine richtige „Lösung“ gibt.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich die Reihe nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Es gibt sehr viel, über das man sich aufregen kann, so viele Menschen, die einfach schrecklich sind und dargestellt werden. Aber wenn ihr das alles ausblenden und euch nur auf die Handlung konzentrieren könnt, könnt ihr mit diesen Büchern viel Spaß haben.

  6. Cover des Buches Bitterfrost (ISBN: 9783492282185)
    Jennifer Estep

    Bitterfrost

    (284)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt
    Cover:
    Ich liebe dieses Cover und finde es genauso ansprechend wie die der Hauptreihe. 😍

    Meinung:
    Zwischen 2018 und 2019 habe ich damals die Frostreihe gelesen und war vollkommen begeistert.
    Dementsprechend musste natürlich auch die Spin Off Trilogie hier einziehen.
    Wie so oft lag sie nun aber wieder viel zu lange auf meinen SUB, doch ich bin froh, nun endlich den Auftakt gelesen zu haben.
    Ich muss sagen, dass ich echt total überrascht bin, wie schnell und gut ich wieder in die Geschichte gefunden habe. 
    Da es so lange her ist, dass ich die Hauptreihe gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass der Einstieg zunächst schwierig wird.
    Durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonistin bekommen wir noch mal die ein oder andere Erinnerung aus der Hauptreihe aufgefrischt, was ich total toll gemacht fand.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder superangenehm für mich zu lesen und hat bei mir für einen tollen Lesefluss gesorgt.
    Rory konnte man schon in der Hauptreihe kurz kennenlernen, wo sie mir schon sympathisch war, umso mehr Freude hat es mir bereitet sie hier nun besser kennenzulernen. 
    Unsere Protagonistin hat es ganz und gar nicht einfach.
    Ihre Eltern wurden ermordet, was schon grausam ist, doch es stellte sich heraus, dass diese Schnitter waren, aufgrund dessen wird sie von ihren Mitschülern gemieden.
    Als Spartanerin ist Rory etwas ganz Besonderes, denn von denen gibt es weitaus weniger als von den anderen Götternachfahren. 
    Die gesamte Entwicklung der Protagonistin und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich total Klasse.

    Die ganze Welt mit den Mythen, Göttern und ihren Artefakten finde ich einfach absolut genial.
    Es war für mich keine Überraschung, dass es Parallelen zur Hauptreihe gibt, doch teilweise fand ich diese leider etwas zu viel.
    Für Fans der Mythos Academy kann ich die Geschichte auf jeden Fall sehr empfehlen. 
    Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.💖


  7. Cover des Buches Enders (ISBN: 9783492269773)
    Lissa Price

    Enders

    (623)
    Aktuelle Rezension von: Kathalee_

    Der zweite Band der Reihe schließt nahtlos an den ersten an. Die Geschichte und der Schreibstil verläuft ganz wie im ersten Band.

    Callie ist immer nach auf dem Weg den Old Man zu finden. Die Frage, wer der Old Man ist, wird bis auf die letzten 50 Seiten nicht geklärt, und dann geht alles ziemlich schnell. Ich hatte auf den letzten Seiten das Gefühl, als hätte die Autorin das Buch mit drück fertig schreiben müssen, denn es passiert so viel auf so wenig Seiten. Der schnelle Umschwung des Endes hat mich ein bisschen gestört, es kam einem so vor, als würde alles zu schnell gehen und man könnte der Handlung nicht mehr folgen.

  8. Cover des Buches Der Rhythmus des Krieges (ISBN: 9783453322479)
    Brandon Sanderson

    Der Rhythmus des Krieges

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    „Das ist es, was der Krieg mit uns allen macht. [...] Er frisst uns auf und spuckt uns verstümmelt wieder aus.“ (Zitat aus Der Rhythmus des Krieges)

    Der Rhythmus des Krieges ist der siebte Band der epischen High-Fantasy-Reihe Die Sturmlicht-Chroniken von Brandon Sanderson und meiner Meinung nach so spannend wie die Vorgänger.

    Wie im ersten, dritten und fünften Band der Reihe gibt es einen Prolog, der in der Nacht spielt, in der der alte Alethi-König Gavilar ermordet wird. In diesem Band werden die Ereignisse aus der Sicht von Navani erzählt, wodurch eine neue Seite von Gavilars Persönlichkeit und weitere Details seines Plans offenbart werden.

    Seit den Ereignissen am Ende von Die Splitter der Macht ist ein ganzes Jahr vergangen. Inzwischen gibt es viele neue Strahlende Ritter. Die Koalition der Monarchen führt mit ihren Truppen weiterhin Krieg gegen Odiums Anhänger und plant eine Großoffensive an einem der Kriegsschauplätze. Doch auch der Feind schläft nicht und hat einen Plan, dessen Gelingen den Krieg ein für alle Mal zu seinen Gunsten entscheiden könnte.

    Schallan erfährt währenddessen durch eine Geheimmission in den ehemaligen Kriegslagern von einem möglichen Spion der Geisterblüter unter ihren eigenen Leuten. Das und eine letzte unausgesprochene Wahrheit über ihre Vergangenheit, von der sie glaubt, dass alle ihre Freunde sie verlassen würden, wenn sie davon erfahren würden, machen ihr schwer zu schaffen.

    Kaladin leidet noch immer sehr unter seinem traumatischen Erlebnis in Kholinar. Er hat ständig Albträume und auch auf sein Verhalten im Kampf wirkt sich sein Zustand aus. Schließlich muss er die Konsequenzen daraus ziehen.

    Dalinar ist in diesem Band nur ein Nebencharakter. Dafür gibt es einige Kapitel aus der Sicht von Navani, die mit ihren Gelehrten weiterhin versucht, Urithirus Geheimnisse zu lüften und neue Fabriale entwickelt. Außerdem erhält sie mysteriöse Botschaften.

    Wie bisher ist der nach dem Prolog folgende Hauptteil in mehrere Teile geteilt, diesmal sind es wie in Der Ruf der Klingen wieder nur zwei. Und auch diesmal gibt es mehrere Zwischenspiele. Eines davon, das aus der Sicht von Syl erzählt wird, so dass man einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt, ist eins meiner Lieblingskapitel dieses Bandes.

     Die Danksagung ist wie in den beiden vorherigen Bänden als Vorwort noch vor dem Inhaltsverzeichnis zu finden. Diesmal gibt es wieder keine Schlussbemerkung, da es sich bei Der Rhythmus des Krieges um den ersten Teil der Übersetzung des vierten Bandes der Reihe im Oriignal handelt. 

    Aber wie immer gibt es einen Anhang über die Magie in Roschar, der wieder ein bisschen erweitert wurde, diesmal um Informationen zur Fähigkeit des Steinformens. Nach dem Anhang kommt wie in Der Weg der Könige, Die Worte des Lichts und Der Ruf der Klingen wieder eine Leseprobe des nächsten Bandes, Der Turm der Lichter.

    Den Schreibstil ist wie immer flüssig und sehr angenehm. Die Beschreibungen der Welt und besonders der Gedanken und Gefühle der Hauptcharaktere sind gewohnt detailliert, so dass sie wieder wirklich lebendig wirken und ich mich auch diesmal gut in sie hineinversetzen konnte.

    In Der Rhythmus des Krieges gibt es wieder Enthüllungen und Erklärungen zu einigen Hintergründen, wie zum Beispiel zu den Absichten der Geisterblüter und zu den Verschmolzenen, sowie ein paar für mich überraschende Wendungen und actionreiche Stellen mit Kämpfen. Letztere sind besonders auf den ersten 200 Seiten und gegen Ende vorhanden, aber auch dazwischen wird nicht nur geredet. Insgesamt sind es aber eher wieder etwas weniger als im vorherigen Band.

    Offensichtliche Übersetzungsfehler gibt es wie in den vorherigen Bänden leider auch in Der Rhythmus des Krieges. Aber auch dieses Mal sind es im Vergleich mit der Gesamtmenge der Wörter nicht allzu viele, so dass die Übersetzung also wieder gut ist.

    Kapitel mit Rückblicken in die Vergangenheit eines Hauptcharakters sind in Der Rhythmus des Krieges nicht vorhanden. Das finde ich ein bisschen schade, denn irgendwie mochte ich das immer.

    Die Atmosphäre ist wie in den vorherigen Bänden eher düster. Hier und da ist aber auch dieses Mal wieder ein bisschen Humor eingestreut. Diesbezüglich haben mir zum Beispiel wieder einige Kommentare von Schallan und Syl gefallen.

    Die künstlerische Gestaltung ist wie immer ausgezeichnet. Wie bisher gibt es eine Reihe von schwarz-weißen Illustrationen. Diesmal gehören dazu ein paar, die verschiedene Arten von intelligenten Sprengseln zeigen, und eine, die eine Kriegsform und eine Flinkform der Sänger zeigt. Letztere finde ich auch schön, obwohl die Kriegsform nicht ganz der Beschreibung in den Büchern zu entsprechen scheint.

    Auch die Vorderseite des Schutzumschlages finde ich wieder sehr schön, auch wenn wieder kein Bezug zur Handlung vorhanden ist, da keine Hafenstadt in ihr vorkommt. Auf der Rückseite des Schutzumschlages ist wieder eine große, farbige Karte von ganz Roschar abgebildet, die auch wieder identisch mit der auf dem Schutzumschlag der vorherigen Bände ist.

    Wie in den beiden vorherigen Bänden sind auf den Innenseiten der Buchdeckel wieder schöne farbige Abbildungen von vier weiteren Herolden zu sehen. Diesmal steht auf der Seite mit dem Inhaltsverzeichnis auch, um welche es sich handelt. 

    Das hätte ich mir im Nachhinein betrachtet auch in den vorherigen beiden Bänden gewünscht, auch wenn ich drei der vier Herolde auch so erkannt habe. Einer der vier Herolde in diesem Band ist laut Inhaltsverzeichnis Nalan und er sieht wirklich praktisch genau so aus, wie ich ihn mir aufgrund der Beschreibungen immer vorgestellt habe.

    Von mir gibt es erneut eine klare Kaufempfehlung für alle, die epische High-Fantasy-Romanreihen mit detaillierten Beschreibungen der Welt und der Charaktere mögen. Aber auch diesmal ist es besser aufgrund der Komplexität der Bücher mit Band eins der Reihe anzufangen.

  9. Cover des Buches Grimm (ISBN: 9783453529601)
    Christoph Marzi

    Grimm

    (288)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Die siebzehnjährige Vesper Gold ist ein einsames Mädchen. Ihr Vater ist ein bekannter Filmregisseur, ihre Mutter eine weltweit gefeierte Konzertpianistin. Als Vespers Schwester noch lebte, war sie nie alleine. Auch wenn ihre Eltern mal wieder keine Zeit für ihre Töchter hatten, die Mädchen hielten zusammen und Vesper vergötterte ihre ältere Schwester. Bis diese Selbstmord beging. Als sich auch noch ihre Eltern scheiden lassen, ist für Vesper nichts mehr, wie es mal war.  Nach einem Skandal an ihrer Schule zieht Vesper von Berlin fort zu ihrer Mutter nach Hamburg. Beide hoffen auf einen erfolgreichen Neuanfang. Der jedoch kläglich scheitert. Immerhin finanziert Vespers Mutter ihr eine eigene Wohnung.

    In letzter Zeit fühlt sich Vesper verfolgt.  Ein dunkelgekleideter Mann mit einem Affen auf der Schulter kreuzt immer wieder ihren Weg. Alpträume plagen sie, dann stirbt plötzlich ihr Vater in Berlin unter mysteriösen Umständen. Ihre Mutter bricht ihre Tournee ab und kehrt nach Hamburg zurück, nur, um kurz darauf ebenfalls unter merkwürdigen Umständen zu Tode zu kommen.

    Für die Polizei ist es naheliegend, Vesper zu verdächtigen. Eine verzogene und aufmüpfige Göre, die unentwegt Streit mit ihrer Mutter hat und nun, nach dem plötzlichen Tod beider Elternteile, ein großes Vermögen erbt.

    Trost sucht die junge Frau im Museum, wo sie sich das Lieblingsbild ihres Vaters von Caspar David Friedrich anschaut. Dort trifft sie auf den Studenten Leander, der sie mit seinem altmodischen Charme komplett entwaffnet. Schon bald stellt sich heraus, dass Leanders und Vespers Schicksale auf seltsame Weise miteinander verbunden sind. Auch Leander hat seine Eltern verloren und sein Bruder ist auf geheimnisvolle  Art und Weise verschwunden. Beide jungen Menschen erhalten von ihren verstorbenen Vätern einen mysteriösen Brief der einen besonderen Gegenstand enthält und die Bitte, einen alten Mann aufzusuchen, der in den Randbezirken von Hamburg lebt.

    Und damit gerät die Welt der beiden jungen Leute völlig aus den Fugen. Denn, wie Vespers Schwester zum Abschied schrieb: „Alles ist wahr!“

    Ich persönlich war schon immer der Meinung, dass Märchen grausam und brutal sind. Kinder, die von einer Hexe eingesperrt werden, Eltern, die ihre Kinder durch einen Rattenfänger verlieren, Prinzessinnen, die in einem jahrhundertelangen Schlaf gefangen sind. Kleine Mädchen, deren Familien so arm sind, dass sie Zündhölzer verkaufen müssen und und und. Natürlich habe ich als Kind Märchen geliebt und ihnen faszinierend gelauscht, sobald ich konnte, auch selber gelesen.

    Christoph Marzi erweckt alle Kinderängste zu neuem Leben. Er nimmt die Märchen der großen deutschen Dichter und zeigt ihre Grausamkeit auf. Und auch die Gebrüder Grimm kommen hier nicht sonderlich gut weg. Sind sie doch beteiligt an einem Komplott, die Märchenwesen aus der Welt verschwinden zu lassen. Denn nur, wenn man an etwas glaubt, kann es existieren. Und wer glaubt schon an Märchen?

    Ich möchte nicht viel über das Buch schreiben. Marzi ist ein Autor, den man entweder liebt oder hasst. Viele kommen mit seiner Schreibweise und seiner Art, Dinge zu beschreiben, nicht klar. Ich mag seine Art und auch seine phantastischen Ideen, auch wenn er kein gutes Haar an den Märchenautoren lässt, die ich in meiner Kindheit geliebt habe. Die Geschichte ist phantastisch, märchenhaft aber durchaus nicht unglaubwürdig. Wie immer, lässt sich Marzi viel Zeit für seine Figuren. Wir lernen ein junges Mädchen kennen, die ihre Schwester schmerzlich vermisst und die zu ihren Eltern keine Beziehung aufbauen kann. Schule ist ihr zuwider, nicht, weil sie dumm ist, sondern weil sie zu intelligent für den 08/15 Unterricht ist und  sie mit den anderen Mädchen nichts anfangen kann, deren Welt nur aus Partys, Jungens und den richtigen Klamotten besteht. Sie ist eine Einzelgängerin, hat aber eine beste Freundin, die in einem Theater arbeitet und dort für die Kostüme zuständig ist. Dieses Theater ist Vespers Flucht vor der Welt und ihre Freundin ein Ersatz für ihre Schwester.

    Sowohl sie auch Leander haben schon viel schlimmes erlebt, es ist schön zu lesen wie sich diese beiden jungen Menschen kennen lernen. einander vertrauen und akzeptieren. Doch nicht nur sie haben viel durchlitten, auch die sogenannten Bösewichter in diesem Roman haben schmerzliche Verluste, Hass und Anfeindungen erfahren. Teilweise kann ich daher ihre Handlungen verstehen, man ist, wie auch Vesper, hin und hergerissen.

     Fazit:

    Dieses Buch macht besonders viel Spaß, wenn man die alten, deutschen Hausmärchen kennt. Einige bezeichnen dieses Buch als Wirrwarr aber ich habe jedes Märchen erkannt und fand die Ideen, die Christoph Marzi hier anbringt, wirklich gelungen und durchaus vorstellbar. Ein Buch für Menschen, die Märchen lieben und schon immer wissen wollten, was *danach* passiert. „Und sie lebten glücklich“ ist nicht sehr glaubhaft und hier werden wir aller Illusionen beraubt.

  10. Cover des Buches Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2) (ISBN: 9783845861210)
    Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2)

    (141)
    Aktuelle Rezension von: Foxreader

    „Keeper of the Lost Cities. Das Exil" ist der zweite Teil der erfolgreichen Reihe aus den USA. Und zum Glück gibt es ein Wiedersehen mit allen tollen Charakteren aus dem ersten Teil.  

    Sophie ist nun fester Teil der Elfenwelt und kommt schon auf die nächste Stufe in der Zauberschule – wo sie jede Menge neue Fächer und Herausforderungen erwarten. Als Sophie mit Hilfe ihrer Fähigkeiten ein sogenanntes Alicorn entdeckt, gelingt es ihr, eine besondere Verbindung zu dem magischen Wesen aufzubauen. Da das Wesen für die Zukunft der Elfenwelt von Bedeutung ist,bekommt Sophie den Auftrag, es zu zähmen und zu trainieren. Doch schon bald zeigen auch dunkle Mächte Interesse an dem Alicorn und obendrein hat Sophie auch noch mit sich selbst zu kämpfen. 

    Shannon Messengers Schreibstil ist perfekt für ein Jugendbuch: Er ist leicht, flüssig und durchgehend spannend. Durch Cliffhanger in nahezu jedem Kapitel sorgt die Autorin dafür, dass man einfach immer weiterlesen möchte.

    Schon im ersten Teil mochte ich die Dynamik von Sophie und ihren Freunden sehr. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass in diesem Teil Keefe mehr im Mittelpunkt steht. Er ist so unglaublich frech und witzig – und seine Spitznamen, die er gerne vergibt, fand ich grandios.

    Diese Geschichte war für mich aufgrund des Unglücks eines wichtigen Charakters besonders emotional und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Zudem wird die Beziehung von Sophie und ihren Zieheltern vertieft, was zu einigen herzerweichenden Momenten führt.

    Der zweite Teil der „Keeper of the Lost Cities”-Reihe konnte mich wieder begeistern, auch wenn es dieses Mal ein wenig ruhiger zuging. Das Buch ist meiner Meinung nach für Jugendliche und Erwachsene bestens geeignet – genau deshalb ist die Reihe für mich zu einem Comfort Read geworden! 


  11. Cover des Buches Hard Frost (ISBN: 9783492282246)
    Jennifer Estep

    Hard Frost

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:
    Auch das Cover zum 2. Band gefällt mir wieder total.
    Ich mag einfach diese Cover einfach sehr. 😍

    Meinung:
    Da ich erst letzten Monat Band 1 gelesen habe, viel mir der Einstieg dementsprechend leicht, wobei die Autorin einen diesen auch generell sehr leicht macht.
    Jennifer Estep hat wieder sehr viele kurze Rückblenden in die Geschichte eingebaut, wodurch die Erinnerungen zu Band 1 auch dann wieder aufkeimen können, wenn das Lesen schon länger zurückliegt
    Wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, kann es an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig viel werden und fast nerven, aber dennoch begrüße ich so was.

    Der Schreibstil war wie gewohnt wieder super und hat bei mir wieder für einen hervorragenden Lesefluss gesorgt.
    Ich mag die Protagonistin Rory einfach total gern.
    Dennoch gab es tatsächlich den ein oder anderen Moment, welcher bei mir für Augenrollen gesorgt hat.
    Die anderen Mitglieder von Team Midgard mag ich auch immer mehr und es ist schön zu sehen, wie das Miteinander der Figuren sich entwickelt hat.

    Die ganze Welt mit den Göttern, Mythen und den vielen verschiedenen Artefakten finde ich nach wie vor absolut genial.
    Der zweite Band war durchaus interessant und vor allem auch fesselnd, aber es fehlte an vielen Stellen einfach die Spannung.
    Sehr vieles war halt wirklich sehr vorhersehbar und stellenweise war es sogar ein wenig langweilig, was sehr schade ist.
    Das die Protagonistin oder ihre Freunde hier und da mal etwas naiv handeln, finde ich voll okay, ich mein, sie sind 17, doch es sind auch erwachsene Figuren da, welche den ein oder anderen Plan einfach vernünftiger gestalten hätten müssen.
    Ich möchte nicht spoilern, doch eine Situation war halt einfach unlogisch und jeder vernünftige Erwachsene hätte da hat eigentlich anders gehandelt, das hat mich etwas gestört.

    Der zweite Band konnte mich weniger begeistern als der Auftakt, dennoch wurde ich gut unterhalten und ich bin gespannt auf das Finale.💖



  12. Cover des Buches Coldest Frost (ISBN: 9783492282413)
    Jennifer Estep

    Coldest Frost

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt
    Cover:
    Auch das 3. Cover passt wieder wunderbar zur Reihe und sieht einfach toll aus. 😍
    Meinung:
    Der Einstieg viel mir wieder total leicht, nicht nur weil meine Erinnerungen sehr präsent sind, sondern auch, weil die Autorin diesen generell wieder sehr leicht gemacht hat.
    Im Verlauf gibt es immer wieder kleinere Wiederholungen bzw. Rückblenden, welche Informationen aus den vorherigen Bänden enthalten, sodass man immer wieder erinnert wird.
    Generell mag ich so was sehr, hier fand ich es stellenweise schon fast nervig, wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, begrüße so was jedoch generell.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder wie gewohnt superleicht und angenehm zu lesen, sodass ich schön durch die Seiten geflogen bin.
    Die Protagonistin mag ich nach wie vor gern.
    Allerdings fand ich sie stellenweise auch ein wenig nervig, vor allem die Dialoge zwischen Corvington konnte ich einfach nicht richtig ernst nehmen.
    Auch alle anderen Mitglieder von Team Midgard mochte ich wieder, man merkt, dass sie mittlerweile wirklich ein Team sind, was ich ganz schön fand.

    Es gab einige Parallelen zur Hauptreihe, was ich grundsätzlich nicht schlimm finde, doch in dieser Trilogie war es doch ein wenig viel.
    Das Finale war stellenweise sehr spannend, dennoch konnte es mich auch bis zum Schluss nicht so richtig packen.
    Ich fand die Trilogie zwar ganz gut, was wohl vor allem an der spannenden Welt mit den Göttern, Mythen und Artefakten liegt, gebraucht hätte es sie aber ehrlich gesagt nicht.
    Ich wurde in allen drei Bänden gut unterhalten, doch mit der Hauptreihe kann diese halt nicht mithalten.💖


  13. Cover des Buches Keeper of the Lost Cities – Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5) (ISBN: 9783845846309)
    Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities – Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5)

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Bookdragon_16

    Der Schreibstil ist spannend, die Charaktere gut beschrieben und insgesamt die Welt ist sehr gut aufgebaut.

    Sophie ist eine sehr toughe und schlaue Hauptperson (wenn man mal Liebe ignoriert, dort ist sie nämlich blind wie ein Maulwurf)

    Keefe ist auch eine meine Lieblingsfiguren der Reihe, er muss viel zu viel durchmachen.

    Fitz... ist Fitz. Wer versteht der versteht.

    Tam ist auch sehr cool ich liebe seine Kräfte (so wie Lhins)

    Der Cliffhanger war richtig gemein, ich kann den nächsten Band nicht nicht abwarten.

    Dieses Buch ist eine super geschriebene Fantasy-Geschichte, ich würde sie ab 11 empfehlen.

  14. Cover des Buches Killing November 1 (ISBN: 9783791501529)
    Adriana Mather

    Killing November 1

    (109)
    Aktuelle Rezension von: _Cookie_

    Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. 

    Zum Inhalt:

    Als November plötzlich an der Akademie Absconditi aufwacht wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Das die Akademie auf einer mittelalterlichen Burg mitten im Nirgendwo liegt macht die Sache nicht gerade besser. Als November dann auch noch erfährt, dass ihr bisheriges Leben eine Lüge war und sie eigentlich zu dem Strategia Geheimbund gehört ist sie erstmal geschockt, doch an diesem Internat ist jedes Wort eine Drohung. Doch nicht nur ihr fehlendes Wissen ist für November eine Gefahr, denn jemand will sie umbringen und schreckt nicht vor Morden zurück. Wird es November gelingen sich und ihren Vater zu retten?

    Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und hab auch nur einen ganz kleinen Kritikpunkt. Aber erstmal zum positiven. Ich mochte die Charaktere alle sehr gerne, sie wirkten alle sehr vielschichtig, wobei ich bei vielen schon wusste welche  Rolle sie einnehmen würden. Mir gefiel die Idee und ich hatte auch bis zum Ende des buches keinen Schimmer wer hinter allem stecken könnte. 

  15. Cover des Buches Natchez Burning (ISBN: 9783746632100)
    Greg Iles

    Natchez Burning

    (87)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    I have a Dream (ich habe einen Taum) – dass sind die Worte in einer der berühmtesten Reden von Martin Luther King. Der Afroamerikanischer Bürgerrechtler hielt seine Rede am 28. August 1963 vor mehr als 250.000 Menschen vor dem Symbol der Freiheit – dem Lincoln Memorial in Washington.

    In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Politiker, wie Robert F. Kennedy, J.F. Kennedy und Martin Luther King zu Schlüsselgestalten gegen den Rassismus. Allesamt kämpften diese politisch, sozial und ökonomisch für eine Gleichheit innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Für diese Zukunftsvisionen bezahlten sie einen viel zu hohen Preis – sie wurden ermordet. Vielleicht nicht ausschließlich wegen des Themas der Gleichstellung der amerikanischen Bürger vor dem Gesetz, aber faktisch spielte diese eine wesentliche Rolle. 

    Im Süden der USA wurden unbeschreibliche Verbrechen an Afroamerikaner verübt. Manchmal unter den Augen von korrupten Polizeibeamten, die ggf. private Beziehungen zum Ku-Klux-Klan hatten. Dieser rassenfeindliche und sehr gewalttätige Geheimbund kämpfte auch mit paramilitärischen Mitteln für die Vorherrschaft der Weißen Rasse. Attentate, Mord, Brandstiftung, Raub, Vergewaltigung usw., die Liste der Verbrechen dieses Klans ist lang.

    Analysiert man die Umstände dieser drei Morde an J.F.Kennedy, seinem Bruder Robert und Martin Luther King, so gibt es zwar Täter, aber widersprüchliche Aussagen, viele Ermittlungspannen und noch immer viele, viele offene Fragen, die bisher nicht final beantwortet worden sind. Verschwörungstheorien bringen uns hier nicht weiter – aber Greg Iles verarbeitet in seinem vorliegenden Roman: „Natchez Burning“ seine eigene Theorie.

    Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen. (Verlagsinfo)

    „Natchez Burning“ von Greg Iles ist 2016 im Aufbau Verlag erschienen und ist der erste Band einer Trilogie. Der 1000-Seiten starke Roman ist ein absoluter Spannungsgarant. Beachtlich ist es, dass die Spannung enorm schnell auftaucht, aber auch über den gesamten Band diese hält. Es gibt keine langatmigen Passagen, keine überflüssigen Dialoge, oder Nebenfiguren, die man hätte ersparen können. Der Unterhaltungswert immer aktiv – auf jeder Seite – in jedem Kapitel und auch wenn die Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und auch der Erzähler ausgetauscht wird – die Atmosphäre ist außergewöhnlich spannend. 

    Die Verbrechen – die Morde in den 60er Jahren, die die Saat sind für die tödliche Ernte, sind mit einer unglaublich fesselnden Atmosphäre erzählt. Diese Wellen der Gewalt bringen ein Treibgut an Sünden, Rache und Vergeltung mit, die nicht nur die alten Wunden aufreißen, sondern ein Massaker anrichten. 

    Die Südstaaten sind immer gut für Verbrechen und vom Winde verweht werden diese auch durch die Jahre nicht. „Natchez Burning“ ist so authentisch und realistisch erzählt, dass obwohl es eine fiktive Geschichte ist, zu keinem Zeitpunkt man den Eindruck erhält, dass es hier zu übertrieben zugeht. Greg Iles widmet sich allerdings auch nicht nur dem Thema der Rassendiskriminierung, sondern baut sich ein Fundament aus Familiengeschichten, politischen Morden, von korrupten Polizeibehörden, die Macht des Journalismus und der Medien usw. 

    Doch alle diese Themen können nur spannend erzählt werden, wenn die Figuren passend aufgestellt sind. Das sind sie – nichts dem Zufall überlassen und jeder ist der Unschuldige mit den sehr schmutzigen Händen. Emotional ist „Natchez Burning“ stark ausgebaut. Nicht nur, dass man eine Wut auf die Mörder entwickelt, immer schwingt neben dieser Wut auch eine Traurigkeit mit, wenn das Schicksal in der Vergangenheit zuschlägt, nur um wenig später in der Gegenwart um so härter auszuteilen. 

    „Natchez Burning“ von Greg Iles ist für mich einer der stärksten Thriller mit historischem Hintergrund in den letzten fünfzehn Jahren. Diesen Spannungsbogen so souverän am oberen Limit zu halten und auch noch bis zum Ende zu steigern, ist grandios. Das Ende des Romans ist allerdings noch kein abschließendes Ende. Von einigen Personen muss man sich verabschieden und nicht nur die „bösen“ Täter sterben. Es gibt tragische, dramatische Verluste auf beiden Seiten. 

    Fazit

    Beschreiben wir das Wort Spannung – so fällt mir dazu dieser Roman ein. Ein solcher Pageturner auf den man sich stark konzentrieren muss – aber man mit einer großen Schatzkiste mit Unterhaltung, Dramatik, und viel Emotionen belohnt wird. 

    „Natchez Burning“ von Greg Iles muss man unbedingt lesen.

    Michael Sterzik 

  16. Cover des Buches Die goldenen Wölfe (ISBN: 9783038802099)
    Roshani Chokshi

    Die goldenen Wölfe

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant er Diebeszüge an wertvoller Schmiedekunst. Die neuste Mission führt sie auf die Suche nach dem sagenumwobenen Horusauge. Doch nicht nur die Besitzer dieses Artefaktes stehen ihnen dabei im Weg. Aus den Schatten erhebt sich eine geheime Gesellschaft, die ihre eigenen zerstörerischen Pläne verfolgt und damit nicht nur das Leben von Severin und seinen Freunden bedroht.

    „Die goldenen Wölfe“ ist der Auftakt einer Trilogie um Severin und sein Team bestehend aus vier weiteren Mitgliedern. Die Gruppe von Außenseitern erinnert zumindest ein bisschen an die Krähen von Leigh Bardugo. Jeder aus dem Team hat eine interessante Fähigkeit, die sie oder ihn besonders macht. Die Handlung wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten bekommt. Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt, jedoch war mir die Erzählung phasenweise etwas zu sprunghaft. Ich hätte mir grundsätzlich ein paar mehr Erklärungen zum Schmiedehandwerk und den Babelfragmenten gewünscht. Vielleicht bekommen wir hier in den Folgebänden noch ein paar mehr Informationen. Trotzdem konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Charaktere mochte ich, trotz ihrer ungewöhnlichen Charaktere, sehr gerne. Ich freue mich auf jeden Fall diese Reihe noch weiter zu verfolgen. 

  17. Cover des Buches Das Geheimnis des Genter Altars (ISBN: 9783862823673)
    Klaus-Jürgen Wrede

    Das Geheimnis des Genter Altars

    (42)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Eines Tages findet Daniel die Wohnung seines Freundes Juri offen und Juri liegt tot in einem der durchwühlten Zimmer. Sofort informiert Daniel die Polizei, die zwar Einbruchsspuren findet, aber keinen Toten. Erst vor ein paar Jahren, gerade um die Zeit, als zwischen Daniel und seiner Freundin Schluss war, haben Daniel und Juri sich kennengelernt und waren seitdem gut befreundet. Soweit Daniel weiß, war Juri einer geheimnisvollen Sache auf der Spur. Kurz nach dem Einbruch taucht Mara vor Juris Wohnung auf, die erklärt, sie sei Juris Schwester. Gemeinsam mit Mara versucht Daniel herauszufinden, weshalb Juri umgekommen ist und worum es sich bei den geheimnisvollen Nachforschungen handelt, mit denen Juri beschäftigt war.


    Letzteres ist schnell ausgemacht, Juri ging es um den noch immer nicht vollständig geklärten Diebstahl einer Tafel des Genter Altars. In einer kurzen Rückblende werden die Umstände des Diebstahls von 1934 geschildert. Schnell merken Mara und Daniel, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich nach so langer Zeit an die Lösung dieses alten Kriminalfalls begeben. Ihre Gegenspieler schrecken dabei nicht davor zurück, andere in Gefahr zu bringen oder zu bedrohen, um an deren Forschungsergebnisse zu kommen. Dennoch gehen Daniel und Mara jedem Hinweis nach, den sie entweder bereits haben oder den sie noch finden. Es entspinnt sich eine abenteuerliche Reise in die Welt der Geheimnisse des Genter Altars.


    Mit dem Geheimnis des Genter Altars ist dem Autor ein spannender Abenteuerroman gelungen, der seinen Ausgangspunkt an einem wahren Verbrechen hat. Ein Kunstraub, der nie vollständig aufgeklärt wurde. Ein Ansatz, der für eine tolle Geschichte einen Ausgangspunkt bilden kann. Beinahe wie bei Indiana Jones hasten Mara und Daniel von einem Hinweis zum anderen, eine abenteuerliche Fahrt führt sie von Deutschland über Belgien nach Südfrankreich. Verfolgt von bösen Häschern versuchen sie ihr Möglichstes das Geheimnis gleichzeitig zu entschlüsseln und zu schützen. Auch wenn es während dieser rasanten Verfolgung manchmal etwas zu hoch hergeht und man sich fragt, wieso sich die Lösungen ausgerechnet Mara und Daniel präsentieren und nicht schon jemandem vorher, so hat man doch ein packendes Leseabenteuer, das einen gut durchdachten Lösungsansatz bietet.

    3,5 Sterne

  18. Cover des Buches Die Zeitenspringer-Saga: Die achte Wächterin (ISBN: 9783492703529)
    Meredith McCardle

    Die Zeitenspringer-Saga: Die achte Wächterin

    (148)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Amanda weiß genau wie ihr Leben in 2 Jahren verlaufen soll. Mit Abe hat sie ihre Zukunft geplant und an diesem Plan will sie festhalten. Nur dann, wird sie noch in ihrem Juniorjahr von der geheimsten der geheimen Regierungsorganisationen rekrutiert. Ins kalte Wasser geworfen heißt es für sie - schwimm mit oder ertrink!
    Sehr schnell kommt sie einer riesigen Verschwörung auf die Spur, in die auch ihr verstorbener Vater involviert war. ...
    "Die achte Wächterin" ist ein gut gelungener ZeitreiseThriller für Teenager. Die Idee der gezielten Zeitsprünge fand ich genial. Auch die Zeitreiseuhr und die Thematik der Stellenvererbung ist abgefahren. Nur hapert es manchmal an der Umsetzung. Es wird ausschließlich in der amerikanischen Geschichte gesprungen - Puh, man muss sich schon sehr dafür interessieren. Mein größter Kritik- und Nervpunkt ist Amanda/Iris selbst. Ok, sie ist erst 16 jahre, aber trotzdem - so eine egoistische und ich-bezogene Figur gab es schon lange nicht mehr in meiner Lektüre. Sie versucht nicht mal ansatzweise die Anderen kennenzulernen. Es geht immer nur   
    -Ich, Ich, mein toter Vater, meine kranke Mutter, ich armes Mädchen - Buhu. Lustig war dann der Punkt, als genau dies ihr eine der anderen Wächterinnen auf der spektakulären Verfolgungsjagd an den Kopf wirft.
    Ansonsten hat das Buch eine große Sogwirkung. Ein Zeitsprung folgt auf den Nächsten und nie war ich mir ganz sicher , wenn Amanda/Iris vertrauen sollte. Band zwei liegt schon bereit.
    Also, wer kurzweilige Unterhaltung für ein paar Stunden sucht und auch gern mal die Augen genervt verdreht - "Die Zeitenspriner-Saga" wartet!

  19. Cover des Buches Die Stürme des Zorns (ISBN: 9783453318649)
    Brandon Sanderson

    Die Stürme des Zorns

    (121)
    Aktuelle Rezension von: bibisstuebchen

    Die Handlungsstränge fügen sich weiter zusammen und wir befinden uns größtenteils auf der Zerbrochenen Ebene. Es gibt tolle Kämpfe, intelligente Wendungen und Forschungen. Meine Lieblinge bleiben einfach Schallan und Kaladin. Beide erleben so viel und es wird do viel enthüllt (ich will hier nicht spoilern). Besonders beeindruckend fand ich den Sturz in die Kluft und der Weg durch sie hindurch und die Begegnung mit dem Kluftteufel. Die letzten 150 Seiten hatten es in sich und es war eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Ende lässt mich das Buch mit dem Gefühl zurück, langsam ein Verständnis für die Zusammenhänge von den Stürmen, der Wüstwerdung, den Herolden und den Strahlenden Rittern. Ich liebe es alles!

  20. Cover des Buches Die Ameisenfrau (ISBN: 9783710900822)
    Thomas Kiehl

    Die Ameisenfrau

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein Buch welches ein aktuelles Thema anspricht, und zwar die Angst vieles zu verlieren und man erfährt Interessantes über die Spezies der Ameisen. Kein blutiger Thriller, zwar ein paar Leichen aber eher ein Thriller der in die Tiefe geht. Durch die verschiedenen Wendung bleibt die Spannend gut erhalten und man fragt sich immer wieder wer ist Feind, wer ist Freund.

  21. Cover des Buches Der letzte Werwolf (ISBN: 9783596191628)
    Glen Duncan

    Der letzte Werwolf

    (12)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Jake (Jacob) Marlowe ist auf der Flucht. Und er ist ein Werwolf. Und er ist lebensmüde. Wortwörtlich. Nach 200 Jahren Lebenszeit hat er alles gesehen, alles gefühlt, alles erlebt, was diese Welt zu bieten hat. Als er erfährt, dass er der Letzte seiner Art ist, will er endlich einen Schlussstrich ziehen. Doch dann kommt das Leben dazwischen und stellt alles in Frage. 

    Eindruck: "Werwolf" ist ein Begriff mit dem man immer meine Aufmerksamkeit bekommt. So konnte ich auch an dieser Geschichte nicht vorbei gehen. 

    Es geht um Moral, Schuld, eine zerrissene Seele und die Grenzen von Gut und Böse. Gewalt und Sex stehen an der Tagesordnung.

    Der Schreibstil ist besonders. Das Buch liest sich wie ein Tagebuch, geschrieben von Jacob Marlowe. Die Sätze sind eher lang und verschachtelt, mit eingeschobenen Gedanken und Zitaten (mit vielen Klammern). Die Handlung wird nicht immer geradlinig erzählt, da der Protagonist oft abschweift und sich in seinen Gedanken und Erinnerungen verliert (eben wie in einem echten Tagebuch). Er philosophiert viel. Ich hatte dadurch keine Schwierigkeiten beim Lesen und konnte der Handlung gut folgen.

    Insgesamt herrscht eine eher bedrückte, melancholische Stimmung, die zur Lage des Protagonisten passt. Der Autor schafft es durchgehend, die Gefühle der Charaktere und die Atmosphäre sehr gut zum Leser zu transportieren. 

    Die Handlung ist an sich nicht neu, aber die Charaktere (und vor allem der Einblick in ihre Psyche) machen diese Geschichte lesenswert. Vampire spielen im Verlauf auch eine wichtige Rolle, was meiner Meinung nach aber nicht nötig gewesen wäre. Die Geschichte hätte auch so funktioniert. (Ich mag keine Vampire...)

    Mir war es stellenweise aber zu langatmig (zu viel Philosophie und zu wenig Handlung), weshalb ich ab etwa der Hälfte nur noch über die Seiten "gesprungen" bin, um die Handlungsfetzen zwischen dem ganzen drumherum zu lesen. Es hat sich gelohnt, bis zum Ende dran zubleiben, da noch eine interessante Wendung geschieht.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Vor allem an Fans von Werwolf-, Horror- und Agentengeschichten. ;)

  22. Cover des Buches Oxen. Lupus (ISBN: 9783742411129)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Lupus

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Da ich die Oxen-Danehof-Trilogie kenne, war ich neugierig wie es mit Niels Oxen weitergeht.  Man kann diesen Band zwar ohne Vorkenntnisse lesen/hören, aber einige Handlungen und Motive erschließen sich nur, wenn man die Reihe kennt. 

    Niels Oxen versucht ein normales Leben zu führen und eine Verbindung zu seinem 14-jährigen Sohn Magnus aufzubauen. Trotz therapeutischer Hilfe klappt das aber nur kläglich.  Eines Tages steht sein alter Bekannter Axel Mossmann vor der Tür und dieses Treffen löst eine Lawine an Ereignissen aus.  Niels fährt daraufhin ins Hinterland von Dänemark, sucht eine Begegnung mit wilden Wölfen und begegnet dort u.a. auch zwielichtigen Gestalten, die mit einer geheimen Gruppierung "Lupus" zu tun haben könnten.   Margrethe Franck spielt auch wieder eine wichtige Rolle. Ihr Einsatz, bei dem sie ein Bein verloren hat, wird ganz neu betrachtet. 

    Der Autor arbeitet mit verschiedenen Handlungssträngen, eine Zeit sogar mit 2 Zeitlinien, das erfordert beim Zuhören eine gewisse Konzentration.  

    Dietmar Wunder hat hervorragend gelesen und die verschiedenen Charaktere unterschiedlich betont.  Er ist die perfekte Besetzung für diese Reihe. 

    Ich fand den Fall wieder spannend und vielschichtig. 

  23. Cover des Buches Königlich verloren (Die Königlich-Reihe 4) (ISBN: 9783551301642)
    Dana Müller-Braun

    Königlich verloren (Die Königlich-Reihe 4)

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Mit „Königlich verloren“ findet die Königlich-Reihe nun ihr Ende.

    Zu lesen war es sehr angenehm, wie auch die vorherigen Teile was hauptsächlich an der Schreibweise der Autorin Dana Müller-Braun liegt.
    Wie auch in „Königlich vergessen“ wird die Geschichte sowohl aus Insidias Sicht, als auch aus Kyles Sicht erzählt. So bekommt man wieder einen Einblick in die Gedanken von beiden und erfährt auch, was teilweise zeitgleich an verschiedenen Schauplätzen passiert.

    Zur Story:
    Es passiert relativ viel, in gefühlt kurzer Zeit.
    Der Plan das PG zu stürzen ist immer noch aktuell. Oder wird vielmehr erneut in Angriff genommen. Doch um das Ziel zu erreichen werden mehr Kämpfer benötigt, als die Rebellen bisher auf die Beine stellen konnten. Nach und nach lernt man neue Verbündete kennen und auch neue Orte.
    Aber wem kann man eigentlich vertrauen? Woher soll man in dem ganzen Durcheinander noch wissen, wer dem PG angehört und wer nicht?
    Wenn man schon von vermeintlichen Freunden verraten wird, wie verhält sich das dann erst bei Menschen die man eigentlich gar nicht kennt?
    Wie soll man es so schaffen, eine Organisation wie das PG zu stürzen? Und vor allem, wie?

    Das Ganze gestaltet sich als gar nicht so einfach. Es gibt Wendungen, mit denen man nicht rechnet und einige Überraschungen.
    Sowohl, meiner Meinung nach, eine sehr Schöne, als auch eine Irritierende.

    Doch natürlich darf bei Allem, was passiert ist, ein Happy End nicht fehlen.

    Für mich war auch dieser finale Teil ganz gut, aber nicht 100% überzeugend, weshalb ich, wie auch bei allen anderen Teilen der Königlich-Reihe, gute 4 von 5 Sternen vergebe

  24. Cover des Buches Sie kamen nach Bagdad (ISBN: 9783455009729)
    Agatha Christie

    Sie kamen nach Bagdad

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die junge Victoria ist unbekümmert und lebt in den Tag hinein. Nach dem Verlust ihrer aktuellen Anstellung trifft sie auf Edward. Der gutaussehende, charmante junge Mann hat es ihr sofort angetan, nur leider ist er soeben auf dem Weg nach Bagdad. Kurzerhand folgt sie ihm und landet mitten in einem waschechten Spionageabenteuer.

    Agatha Christie wartet hier mit einer ungewöhnlichen Spionagegeschichte auf. In gewohnter Weise stellt sie dem Leser gleich zu Beginn eine ganze Reihe Figuren vor und verknüpft Diese erst nach und nach miteinander. Die junge Protagonistin ist sympathisch aber ausgesprochen naiv und flatterhaft und eine eher ungewöhnliche Hauptfigur der Autorin. Leider gelingt es Christie nicht so richtig einen ihrer berühmten undurchsichten Fäden zu spinnen, oft ahnt der Leser schon, wohin sich alles entwickelt. Somit bleibt der Spannungsbogen eher moderat und das Buch lebt mehr vom Unterhaltungswert der eigenwilligen Protagonistin und dem ungewohnten aber stimmigen Setting in und um Bagdad.

    Mein Fazit: Ein netter, etwas ungewohnter Agatha Christie, der mich gut unterhalten konnte, aber nicht so sehr fesseln, wie viele andere ihrer Bücher.

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