Bücher mit dem Tag "geisha"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geisha" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783328100454)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.935)
    Aktuelle Rezension von: Boris_Goroff

    Es geht in diesem Roman um das Leben eines jungen Mädchens, das in ein Geisha-Haus aufgenommen wird und zur Geisha erzogen wird. Spannender Roman zur Kultur und zur Geschichte Japans während der Jahre 1940-1960.

  2. Cover des Buches Six of Crows: Collector's Edition: Book 1 (ISBN: 9781510106284)
    Leigh Bardugo

    Six of Crows: Collector's Edition: Book 1

     (214)
    Aktuelle Rezension von: all_tags_gedanken

    “We are all someone’s monster.“ ✨


    Inhalt: 

    Sechs Krähen, ein Auftrag. 

    Das Unmögliche soll bei diesem Job möglich gemacht werden. Am Ende wartet unermesslicher Reichtum. Doch wird Mastermind Kaz mit seinen fünf Gefährten erfolgreich sein? 


    📖📖📖📖📖


    Kurzfazit: Ich hatte hohe Erwartungen - und sie wurden erfüllt! 


    Um diese Duologie kommt man bei #bookstagram nicht herum. Jetzt weiß ich auch, warum! 


    Habe ich die Shadow and Bone-Teile noch als so mittelprächtig empfunden, kann ich nicht anders, als den Six of Crows-Hype fortzuführen und dieses Buch einfach nur zu lieben. Oder was heißt das Buch - viel mehr sind es die Charaktere, welche dieses Leseerlebnis so besonders gemacht haben. Alle sind unterschiedlich, jeder für sich ist wundervoll geschrieben und ausgearbeitet. So geht Charakterbildung, so fesselt man die Leser:innen. 


    Leigh Bardugo, das habe ich nicht erwartet und ich bin positiv überrascht! 


    Hier war einfach so viel mehr Spannung drin, so viel mehr Raffinesse. Vergesst Shadow and Bone. Six of Crows ist das Buch, mit welchem mich die Autorin überzeugt hat. 


    Die Story lebt von unerwarteten Wendungen, die Rückblicke sind mehr als passend eingefügt. 


    Ich lieb’s und kann’s nur empfehlen. Mehr brauche ich glaube ich nicht zu sagen. 🙏🏻


    In diesem Sinne: „No mourners.“ 😏💕

  3. Cover des Buches Das Schweigen des Schnees (ISBN: 9783861962731)
    Bettina Bellmont

    Das Schweigen des Schnees

     (10)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Yoru und seine Schwester Asa leben abgeschieben in den Nordbergen. 
    Eines Tages rettet seine Schwester dem Wolfsgeist Shiro das Leben und fremde Krieger greifen die Hütte an, in welcher die Geschwister leben.
    Warum greifen die Krieger an und was hat es mit den sieben Siegeln auf sich, von denen auch Yoru eines in sich trägt?
    Nur er alleine scheint den Untergang der Welt und die Öffnung des Tores zur Unterwelt noch verhindern zu können, aber ist er dem auch wirklich gewachsen?
    Steckt inn ihm wirklich der Krieger, der er sein muss?

    Oh der Schreibstil.. ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich ihn geliebt habe. Ich habe mich sofort in den schneebedeckten Berges im Nordland wieder gefunden, habe mich sofort an die Seite von Asa von Yoru denken können.
    Ein Buch, welches sich mit der japanischen Mythologie und der Kultur des Landes befassen, habe ich schon länger nicht gelesen, überhaupt eigentlich nicht mal in den Ausnass.
    Die Geschwister, Asa und Yoru, um die es in diesem Buch hauptsächlich geht, waren mir von Anfang an sympathisch.
    Man hat von Anfang an gemerkt, wie sehr die beiden aneinander hängen, wie wichtig es gerade Yoru ist, dass es seiner Schwester gut geht.
    Als diese den Wolfsgeist Shiro rettet, steht er jedoch nahe an einem Zusammenbruch, auch wenn mich die Neckereien der beiden eher wirklich zum Schmunzeln gebracht haben.

    Oft war ich selbst wirklich am Zweifeln, ob ich gerade einem Freund oder einem Feind der Geschwister gegenüber stehen und Bettina Bellmont hat es nicht nur einmal geschafft, mich ratlos stehen zu lassen.
    Immer wenn ich dachte, gerade irgendwie auf einem richtigen Weg zu sein, hat sie mich mit einigen Handlungen wieder etwas in den Schnee geschickt, aber gerade so etwas liebe ich an Büchern.

    Für mich war der Roman einer, der wirklich alles beinhaltet hat, was sich das Leserherz nur wünschen kann.
    Hintergrundinformationen über das, was man gerade liest,
    Spannung, die einem das Herz hat höher schlagen lassen,
    Witz, der mich gerade in Form eines kleinen Wassergeistes, wirklich zum Lachen bringen konnte und sogar eine Spur Romantik, welche hier keinesfalls fehl am Platz wirkte, sondern wirklich überzeugen konnte.
    Kurz gesagt: Sehr zu empfehlen, gerade für Leute, die sich für die japanische Mythologie und Kultur interessieren und ich persönlich freue mich darauf, mehr von der Autorin lesen zu können.
  4. Cover des Buches Das Herz aus Eis und Liebe (ISBN: 9783846600887)
    Renée Ahdieh

    Das Herz aus Eis und Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich fand den ersten Teil Inhaltlich viel viel besser. Man hätte einfach beim ersten Teil ein gutes Ende finden sollen und nicht noch eine zweiten Teil. Es war sehr zäh und nicht mehr sonderlich spannend. Fand ich sehr schade weil der erste Teil mir super gefallen hat 

  5. Cover des Buches Shogun (ISBN: 0385343248)
    James Clavell

    Shogun

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer Japan verstehen will sollte dieses Buch lesen, das kein Lehrbuch sondern ein mitreissender Abenteuerroman ist. Wenn sich jemand dabei denkt die Handlung wäre aus den Fingern gesogen liegt er aber daneben. Es gab tatsächlich einen englischen Seemann der einen Teil seines Lebens als Samurei verbrachte. Wer sich mit dem frühen Mittelalter befasst hat wird  Ähnlichkeiten bei Rittern und Samurai finden die verblüffend sind. Die Ränkespiele sind dem europäischen Ritteradel ebenfalls nicht fremd gewesen und so ist es nicht verwunderlich dass ein Europäer sich in eine Kultur hineinfinden kann die gar nicht so fremd ist wie es auf dem ersten Blick scheint. Bemerkenswert gut herausgearbeitet ist die Öffnung Japans gegenüber der technischen und damit militärischen Entwicklung Europas während andere asiatische Staaten, besonders China, sich an ihre Isolation klammerten.
    Ein tolles Buch.

  6. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (192)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    In dem Buch geht es um Mariko, die Tochter eines mächtigen Samurai, die den Sohn des Kaisers heiraten soll. Doch auf dem Weg zur Hochzeit kommt es zu einem Anschlag auf sie und ihr ganzes Gefolge wird ermordet. Sie ist auf sich allein gestellt und schließt sich dem Schwarzen Clan an. Allerdings kann sie dies nicht als Mariko tun, da der Clan ihren Tod will. Daher verkauft sich Mariko als junger Mann. Doch sie verliebt sich, aber leider in ihren größten Feind.

    Dieses Buch ist ein absolutes Highlight für mich gewesen. Es hatte einen Touch von Mulan und ich liebe den Film Mulan. 

    Ich mochte die Charaktere und den Schreibstil total gerne. Die Handlung war total mitreißend und spannend und hat mich total an das Buch gefesselt. Ich freue mich schon total auf Teil 2.

  7. Cover des Buches Die Teemeisterin (ISBN: 9783453406612)
    Ellis Avery

    Die Teemeisterin

     (19)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Ich interessiere mich eigentlich nicht besonders für Japan und die Geschichte des Landes, das Buch wurde mir geborgt. Dennoch habe ich es gerne gelesen, schließlich gibt es einige sehr gute historische Romane. Vielleicht kam mir das Buch ja nur deshalb langatmig vor, weil ich mich nie zuvor intensiv mit diesem Land und dieser Zeit auseinandergesetzt habe. Oft kamen seitenlange Beschreibungen, die dann einfach schon zu viel des Guten waren. Auch waren die vielen Personen, die im Buch vorkamen, für mich sehr schwierig beizubehalten und ich kam immer wieder durcheinander. Grundsätzlich fand ich die Geschichte aber sehr interessant und spannend, die Protgaonistin war meiner Meinung nach auch sehr menschlich und dadurch sympathisch. Ich habe auf jeden Fall mit ihr mitgefiebert bis zum Schluss. Fazit: Man hätte es etwas kürzen können, dann wäre das Buch weniger langatmig. Aber eine sehr interessante Geschichte eigentlich, die da erzählt wird.
  8. Cover des Buches Memoirs of a Geisha (ISBN: 9780099563082)
    Arthur Golden

    Memoirs of a Geisha

     (69)
    Aktuelle Rezension von: leucoryx
    In dem Buch wird die Lebensgeschichte von dem Mädchen Chiyo erzählt, dass in einem Fischerdorf geboren wird. Da ihre Eltern arm sind, verkaufen sie Chiyo und ihre Schwester. Chiyo kommt in eine Okiya, in der sie zu einer Geisha ausgebildet werden soll. Wird sie jemals ihre Familie wiedersehen? Und wa sgenau bedeutet es eigentlich eine Geisha zu sein?

    Ich habe das Buch schon einmal auf deutsch gelesen und den Film auch ein paar Mal gesehen. Ich wollte es aber unbedingt auch noch einmal auf Englisch lesen. Ich liebe den Schreibstil. Er ist voll mit ungewöhnlichen Methaphern, Charme, Humor und Weisheit. Man wird regelrecht entführt in einer für uns unbekannte und somit faszinierende Welt. Das Buch hat seine ganz eigene Atmosphäre und man kann sich das Geisha-Viertel Gion richtig gut vorstellen. Chiyo selbst macht sich anfangs nicht allzu viele Freunde, aber ihre blau-grauen Augen und ihre schönen Gesichtszüge macht sie zunehmend beliebt bei den Männern. Chiyo hat keine Wahl und fügt sich irgendwann ihrem Schicksal. Sie ist sehr nahe am Wasser gebaut, aber sie schlägt sich wacker gegen alle Widrigkeiten. Allen voran sind da Hatsumo und Mutter zu nennen, die ihr das Leben schwer machen. Aber es gibt auch sehr viele sympathische Charaktere. Ewiger Hoffnungsschimmer für Chiyo bleibt der Chairman. Man lebt Chiyos Leben mit und lernt dabei sehr viel über Geisha, Japan und die damalige Zeit. Die Geschichte wirkt authentisch. Mir fehlt jedeglich teilweise der Spannungsbogen. Ich habe sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Das liegt nicht nur daran, dass ich die Geschichte shcon knnte, sondern dass auch sehr viele Dialoge und lange Beschreibungen enthalten sind. Hier hätte sicherlich gekürzt werden können oder ich finde den Beruf Geisha an sich nicht spannend genug. Betrunkende Männer zu unterhalten klingt jedenfalls nicht nach einem Traumjob.
    Umso schöner ist das Ende des Buches.

    Vor diesem Buch wusste ich nicht viel über Japan, aber dank dieses Buches mag ich zum Beispiel Kimonos, die man auch heute noch teilweise in Japan bewundern darf. Das Buch hat seine ganz eigene Faszination so wie das Land selbst auch.
  9. Cover des Buches Madame Butterfly (ISBN: 9783942787222)
    Benjamin Lacombe

    Madame Butterfly

     (15)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Opernliebhaber kennen die Geschichte um Madame Butterfly und den amerikanischen Offizier Pinkerton, der leichtfertig die schöne Geisha Butterfly heiratet und ihr das Herz bricht. Wer sich in die Klänge aus Puccinis Oper verliebt hat, dem wird dieses Buch ganz besonders gut gefallen.

    Dieses Buch ist ein Kunstwerk. Mit ganz viel Sorgfalt wurde dieses Buch vom Verlag Jacoby und Stuart gestaltet und für die Leser aufbereitet. Das Buch ist mit seinen fast 40 x 30 cm groß, was beim Lesen etwas störend ist, aber dafür kann man umso besser in den Bildern schwelgen. Bevor man das Buch aufschlagen kann, muss der Leser erst eine Schleife öffnen und dann darf man staunen über die Illustrationen des Künstlers Benjamin Lacombe. Mit viel Sensibilität hat er die Geschichte der zarten Madame Butterfly eingefangen und sie mit leuchtenden Farben zum Strahlen gebracht. Doch nicht nur die Illustrationen direkt im Buch machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem, sondern auch der 10m lange, mit Tusche und feinen Pinselstrichen verzierte Fries. Mich erinnert die originelle Aufmachung des Buches an eine Künstlermappe.

    Ein wirklich bezauberndes und besonderes Buch.

  10. Cover des Buches Die wahre Geschichte der Geisha (ISBN: 9783548261867)
    Mineko Iwasaki

    Die wahre Geschichte der Geisha

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das Titelbild sprach mich ebenso sofort an wie der Titel bzw. das Leben einer Geisha, das ich bereits in „Die Geisha“ von Arthur Golden mit Begeisterung gelesen hatte.

    Die kleine Mineko kommt mit fünf Jahren in eine Geisha-Schule, wird dort ausgebildet und sogar adoptiert. Es gibt unglaublich viele strenge Regeln und Pflichten, die strikt eingehalten werden müssen. Mineko ist hochbegabt, ehrgeizig und kalt, weshalb ihr großer Erfolg nicht wundert. Sie „verliebt“ sich wie die meisten Geishas in einen vermögenden Kunden, der ihr ein sorgenfreies leben sichert.

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und zudem noch mit Originalfotos geschmückt.

  11. Cover des Buches Die Lotosblüte (ISBN: 9783958903739)
    Hwang Sok-yong

    Die Lotosblüte

     (76)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Roman entführt den Leser in eine fremde Welt, nach Asien ins 19 Jahrhundert. Der Europa Verlag hat hierfür ein sehr passendes Cover ausgesucht. Die Frau im bunten Kleid auf hoher See weckt Neugierde. Die junge Chong, deren Mutter jung verstorben ist, wird als 15 jähriges Mädchen von ihrer Stiefmutter an einen alten Chinesen verkauft. Chong nimmt ihr Schicksal in die Hand, ohne verbittert zu sein. Der Leser taucht ein in verschiedene Kulturen, mit Opium wird viel Geld verdient und Bordelle finden regen Zulauf. Dies sind drei Hauptmerkmale des Romans. Bitter als die junge Chong ihr Elternhaus verlassen muss und in der Ferne an einen alten chinesischen Mann verkauft wird. Aber Chong bläst kein Trübsal, sie lässt sich auf ihre Pflichten ein. Der alte Chen besucht sie auch nicht allzu oft und geht sanft mit ihr um. Chens Familie ist im Teehandel tätig, worüber man so einiges interessantes erfährt. Leider gibt es aber auch die Abhängigkeit vom Opium. Als Chen stirbt muss Chong Abstriche in Kauf nehmen. Als ihr der Sohn des Alten zu nahe kommt, flieht sie. Sie findet Schutz im "Tempel des Glücks und der Freude". Der Leser erfährt viel, wie das Leben dort funktioniert. Aber nichts ist von Dauer und Chongs Reise geht weiter. Sowohl Orte als auch Ehemänner wechseln und der Leser wird genauestens informiert. In diesen Freudentempel werden natürlich auch Kinder gezeugt. Als Chongs Freundin stirbt, kümmert sie sich liebevoll um deren Kleine. Dieser Ersatz-Mutter-Instinkt kommt immer wieder durch, so will sie z.B. ein Waisenhaus gründen. Und so erfahren wir viel über Chongs Leben, bis dieses zu Ende geht. Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Eintauchen in diese fremden Kulturen fesselte mich. Man liest über Essen und Traditionen, aber wie ich finde aber leider auch sehr viel über Prostitution. Ich hätte mir diesbezüglich etwas weniger Detailverliebtheit gewünscht.  Die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet, die Sprache fand ich toll. Der koreanische Autor ist bekannt in seiner Heimat und bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet.  Der Roman wird Leser ansprechen, die interessiert sind an asiatischen Kulturen und Gepflogenheiten in der damaligen Zeit. Das Thema Prostitution zieht sich nahezu durch das gesamte Buch und wird oft genauestens beschrieben. Allerdings schafft der Autor das auf eine ganz besondere Art, die nicht schmuddelig auf den Leser wirkt. Mir hat es größtenteils viel Freude bereitet in diese fremde Welt einzutauchen.                            

  12. Cover des Buches Geisha of Gion. The Memoir of Mineko Iwasaki. (Pocket Books) (ISBN: 9780743469005)
  13. Cover des Buches Seide (ISBN: 9783455000566)
    Alessandro Baricco

    Seide

     (389)
    Aktuelle Rezension von: usum56

    Hervé Joncour war zweiunddreissig Jahre alt. Er kaufte und verkaufte. Seidenraupen. Um diese Seidenraupen spinnt der Autor eine zauberhafte Geschichte. In einer sehr reduzierten, poetischen Sprache und mit zum Teil wiederkehrenden Sequenzen. Eine feine Komposition über den Zauber des Unbekannten, Sehnsucht, Begehren und Liebe.

    Eine kurze Geschichte, die sowohl Gelassenheit als auch Spannung birgt und am Ende direkt ins Herz trifft. In meins auf jeden Fall und ich bin nicht unbedingt eine romantische Seele. Einfach wunderbar.

  14. Cover des Buches The Devil of Nanking (ISBN: 9780553824858)
    Mo Hayder

    The Devil of Nanking

     (17)
    Aktuelle Rezension von: EaK
    genial, bisweilen schockierend. Man weiß einfach zuwenig über diesen Teil der Geschichte
  15. Cover des Buches Das Leben der Geisha (ISBN: 9783404605866)
    Ursula Richter

    Das Leben der Geisha

     (4)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Eine Welt des Scheins Historisch betrachtet ist sie eine stille Revolutionärin, im heutigen modernen Japan jedoch eine Frau, mit der Fähigkeit, in zwei Zeitaltern zu leben: die Geisha - Nippons großer Mythos. "Kommt der Reisende aus dem Westen nach Japan, wird er auf den Straßen der Metropolen und Dörfer ganz normale, westlich gekleidete Japanerinnen antreffen, die sich kaum von den Frauen anderer Industrienationen auf der Welt unterscheiden. Was ist also los im viel zitierten 'Land der Geishas'? Wo sind denn all die Geishas in ihren prachtvollen Kimonos, wird er sich fragen." So beginnt die deutsche Soziologin Ursula Richter ihr Sachbuch Das Leben der Geisha. Die Autorin, die selbst zehn Jahre in Japan lebte (sie hatte von 1992 bis 2002 eine Professur am Institut für Germanistik an der Universität Miyazaki), versucht dem Mythos der Geisha auf den Grund zu gehen. Und das tut sie außerordentlich professionell, tiefgründig und dabei äußerst unterhaltsam. Diskussionen über die angebliche japanische "Liebesdienerin" werden immer wieder neu entfacht, zuletzt durch Arthur Goldens Roman Die Geisha und dessen umstrittene Verfilmung. Die meisten Menschen (viele Japaner inklusive) haben keine klare oder konkrete Vorstellung von diesen mythenumwobenen Frauen. Liebreizend, zart, zerbrechlich, klug und exotisch-verführerisch erfüllen sie jeden Wunsch auf erotischem Gebiet und gleichzeitig nach leiblichem und seelischem Wohlbefinden, so die hinlängliche Meinung vieler. Dieses Image hat sich relativ spät - im Wesentlichen ab 1860, als Japans Feudalzeit endete und der junge Kaiser Meiji das Land zu europäisieren begann - entwickelt. Viele "Pseudo-Geishas" lockten in den offiziellen Rotlichtbezirken die hereinströmenden europäischen Kunden und festigten somit ein Bild, welches mit dem Original in Wahrheit nicht viel zu tun hat: eine schlechte Kopie, dessen Fälschung auf Grund der Erzeugung von verschiedenen Stereotypen durch Literatur, Kunst und Theater (zu nennen wäre hier u. a. Puccinis Oper Madame Butterfly) keiner anzweifelte. Hinzu kam das Mysterium entlegener pazifischer Inseln, welches die Fantasie westlicher Menschen schon immer beflügelt hat. "Selbst spärliche Informationen genügten, um ein Bild entstehen zu lassen von jenem ganz anderen Leben, das man dort anzutreffen glaubte", schreibt Ursula Richter. Dies nahm die Autorin zum Anlass, nicht nur dem Mythos der Geisha nachzugehen, sondern den Bogen wesentlich weiter zu spannen und ein umfassendes und fundiertes Geschichtsbild Japans zu zeichnen. Harmonisch verwebt sie dabei immer wieder die Entwicklung im Inneren, dieses lange Zeit abgeschotteten Reiches, mit der damaligen deutschen, allgemeineuropäischen und amerikanischen Geschichte. Dabei wird vor allem den Frauen aller Kulturen ein besonderer Stellenwert eingeräumt (u. a. die Macht der Mätressen am Französischen Hof, Englands Königin oder die russische Zarin). Viel Interessantes und auch Neues tritt zu Tage. So erfährt der Leser, dass die Geisha eigentlich nicht einmal "klassisch" zu nennen ist, da deren Zeit erst im 18. Jahrhundert begann und ursprünglich ein reiner Männerberuf war! Der Geisha ("Person, die Kunst ausübt") war ein Unterhaltungskünstler, der überall in den Vergnügungsvierteln der Stadt anzutreffen war. Ein großer Abschnitt des Buches steht unter dem Titel: "Geisha werden". Der Autorin ist es gelungen, eine Geisha-Agentur zu betreten und viel Wissenswertes über diesen heute sehr elitären Beruf zu erfahren. Der Leser erhält Informationen über die Kunst des Kimonoauswählens und -tragens, des Tanzes und des Gesanges sowie den "Azubis" in diesem Gewerbe, den Maikos. Fazit: Ursula Richter gestaltet die Reise von Nippons Vergangenheit bis in die Gegenwart in 21 amüsanten, spannenden, wissenswerten und informativen Kapiteln. Eingebettet in einen historischen und gesellschaftlichen Kontext erhält der Leser ein komplexes und realistisches Bild der Geisha, welches mit den westlichen Klischeevorstellungen aufräumt. Zwar sind die meisten ihrer Aussagen über die Rolle der Geisha in der japanischen Gesellschaft nicht völlig neu, doch die umfassend ausgeloteten Zusammenhänge eröffnen neue Blickwinkel. Ein sehr interessantes Sachbuch zu einem exotischen, spannenden Thema.
  16. Cover des Buches PinkMuffin@BerryBlue - Betreff: FernWeh (ISBN: 9783551359834)
    Hortense Ullrich

    PinkMuffin@BerryBlue - Betreff: FernWeh

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Mögt ihr Sushi? 🍣
    🇬🇧 Do you like sushi?
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Zwei Schweine werden nach Arabien geflogen, Berry fliegt nach Japan und wird mit Sushi gemästet und ein Gangster isst Seife.... das und vieles mehr erwartet uns im 3. Teil der PinkMuffin und BerryBlue Reihe. Die Geschichten bestehen nur aus den E-Mails, die zwischen den beiden hin und hergeschickt werden. Ich liebe diese Reihe, da sie so anders ist. Hier passieren völlig absurde Sachen und die Charaktere haben alle irgendwie ihre Eigenheiten die man kennen und lieben lernt. Bei diesen Büchern habe ich mehrmals laut aufgelacht! Sie sind einfach grandios! 😂 Ich würde es zwar als Jugendbuch einordnen, kann mir aber vorstellen, dass man die Reihe auch gern als Erwachsener liest. 😊 Der Schreibstil in den Mails ist so gerade heraus und auf den Punkt gebracht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich persönlich lese die Geschichten immer gern im Urlaub und dieses Mal war sogar der Titel „Fernweh“ sehr passend dazu. Eine klare Empfehlung meinerseits. ✈️

  17. Cover des Buches Venus-Sex (ISBN: 9783426787328)
    Anne West

    Venus-Sex

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Zunächst eine Entschuldigung: ich habe das Buch nicht komplett gelesen ! Dennoch möchte ich mal eben ein paar Gedanken festhalten.

    Schon sehr bald wird klar, dass wir es hier mit Anne West (Pseudonym) in ihrem Buch "Venus-Sex. Wovon Frauen träumen und wie sie es bekommen" (2014) mit einer sehr reflexionsfähigen Frau zu tun haben. Man merkt, dass sie emanzipiert ist, ihre Vernunft benutzt und sich kritisch auseinandergesetzt hat mit mehreren Entwicklungen unserer Zeit: Männerdominanz, aber auch Feminismus. Es ist mir sehr positiv aufgefallen mit welcher Vehemenz sie beide Extremformen ablehnt. Die reine körperlich-seelische Unterordnung einer Frau unter einen Mann (das Buch ist von einer Frau für Frauen geschrieben) ebensowenig geht, wie die völlig Überordnung derselben ÜBER einen Mann, wie es Teile der feministischen Strömung in-/direkt postulieren. Stattdessen tritt sie ein für eine stärkere Ausrichtung an individuellen und partnerschaftlichen Vorlieben, Konstellationen und Vorbedingungen. Das sollte also jeder in einer eigenständigen Entscheidung für sich selbst bestimmen.

    Nun versucht sie ihre Vorstellung dadurch zu untermauern, indem Anne West in 10 Kapiteln dem weiblichen Leser Handlungs- und Überlegungsoptionen eröffnet. Dementsprechend orientieren sich die Kapitel an Formen einer Beziehung (Liebe, Lust, Verführung, Leidenschaft, Romantik, Authentizität, Hingabe/Herz/Hirn, Partnerschaft, Erotik, Sex).

    Paradoxerweise scheint sie zwar für viel Selbständigkeit zu plädieren, baut ihr Buch aber dennoch wie einen Ratgeber auf, der punktuell sogar durchnummeriert ist. Auch kündigt sie den Klischees am Anfang den Kampf an, neigt später aber dennoch selbst zu Klischees: auf den Seiten 177-82 kategorisiert sie gar die Liebesarten nach Filmmustern (!).
    Ist es desweiteren nicht ebenfalls ein Klischee, wenn Anne West den frauen eine aktive Passivität anempfiehlt (S. 133) ? Die Frau solle den mann "kommen lassen", weil er es braucht. Sonst fühle er sich in seiner Männlichkeit nicht bestätigt. Zufälligerweise bin ich ein Mann und frage mich, ob das nicht eine unzulässige Verallgemeinerung ist ?
    Persönlich mag ich aktive, selbstbewusste und offensive Frauen sehr gerne.



    Im Kapitel zur "Verführung" macht sie auf den bekannten Punkt aufmerksam, wie wichtig die Entschleunigung in unserer Zeit der massiven Beschleunigung sei und lässt eine ausführliche Darstellung der Verführungsmethode der Geishas folgen (124-131). Das habe ich dann irgendwann doch übersprungen, zumal ich irgendwie doch mehr Methodik dazu vermutet hatte. Die Geisha-darstellung war dann doch etwas fehl am Platze.
    An solchen Punkten hatte ich stets das Gefühl, dass das Buch auch massiv von ereignisorientierten autobiographischen Momenten geleitet ist. das ist ja nicht verwerflich ! Doch ließ der Buchauftakt doch etwas mehr objektive Distanz erhoffen. Oder die autobiographische Subjektivität hatte die Verkleidung einer unabhängigen Objektivität.





    Ein Punkt wäre mir noch besonders wichtig. Auf den Seiten 99f. stellt sie eine Situation des weiblichen "Ego-Boostings" dar, in der sich eine Frau durch einen bewusst überbetont erotischen Auftritt in ihrem Selbstvertrauen dadurch bekräftigt, dass sie begehrende Männerblicke auf sich zieht. Dabei muss sie allerdings unnahbar und cool bleiben ! Hier bin ich mir echt unsicher. Ist der Zweck nun tatsächlich ausschließlich das Selbstwertgefühl der Frau, das sich auf sich vergeblich hoffnungmachende Männer stützt ? Ist eine Folge davon nicht ein (evtl. sogar übertriebener) weiblicher Narzissmus ? Denn die Wirkung dabei auf die betroffenen Männer ist eine Scharfmache, die dennoch jeglicher Chancen entbehrt. Denn in solchen Momenten verschwimmt auch schnell die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz (seht euch dazu das brilliante YT-Video https://www.youtube.com/watch?v=aYnlpaWWH4E an). Denn meine persönliche Alltagserfahrung sagt mir bspw., dass dann auch eine alltägliche Höflichkeit von Männern gegenüber Frauen frühzeitig als lästige Anmache missverstanden und abgelehnt wird.
    An diesem Punkt würde ich gerne mal Fragen an Euch stellen, die ihr das hier (evtl.) lest.
    An Frauen, die das heir evtl. lesen: macht ihr sowas auch mal ? Vielleicht sogar unbewusst ? Hat ein höflicher Kerl meistens auch Hintergedanken, wenn er euch lächelnd die Tür in der Öffentlichkeit aufhält ? Oder lächelt ihr sogar unbefangen zurück ?
    An Männer: Kennt ihr solche Momente ? Wie sehen die aus und was denkt ihr dabei ? Gilt eure Höflichkeit oft als Anmache ?`


    Soweit so gut.
    Wie ich das Buch einschätzen soll, weiß ich noch nicht genau. Ich muss es nun erstmal abbrechen, da Anne Wests Schreibstil mir mal so gar nicht zusagt. Er ist voll von unvollendeten Sätzen, seltsam klingenden Aufzählungen, Gedankeneinschüben, Kolloquialelementen, Einwordsätzen und anderen schwerlesbaren Phänomenen. das Lesen fällt mir recht schwer.


  18. Cover des Buches Liebeserklärung an Japan (ISBN: 9783800347506)
    Hans H. Krüger

    Liebeserklärung an Japan

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Perker
    Das Buch ist vor einer Reise nach Japan als Lektüre zu empfehlen, denn es verhilft zur richtigen Einstellung. Nachdem es stapelweise kritische Literatur gibt, in der so getan wird, als würde es in Japan nichts als Probleme geben, ist diese "Liebeserklärung" ein echter Lichtblick. Sie stimmt auf eine sehr sympathische Weise auf die Begegnung mit Japan ein.
  19. Cover des Buches Lotus im Wind (ISBN: 9783741819070)
    Norman Dark

    Lotus im Wind

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Geisha (ISBN: 9783688107469)
    Liza Dalby

    Geisha

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat
    Im Jahr 1975 lässt sich die Ethnologin Liza Dalby zu Feldforschungszwecken im Hanamachi (jap. "Blumenviertel") Pontocho in Kyoto, Japans kulturell bedeutendster Stadt, zur Geisha ausbilden.
    Sie führte ein Jahr lang (1975-1976) das Leben einer Geisha und arbeitete unter dem Namen Ichigiku in den Teehäusern von Pontocho. Ihre Studien führten sie quer durch die Geisha-Kultur in ganz Japan. Sie erläutert die Unterschiede zwischen in Städten wie Tokio (Akasaka oder Shimbashi) und Kyoto (Gion, Miyagawa-cho, Pontocho oder Kamishichiken) arbeitenden Geishas, und denen, die auf dem Lande in Kur- oder Badeorten wie Atami arbeiten.
    Zu den eigenen Erfahrungen, die Liza Dalby während ihrer Zeit in Japan gemacht hat, fließen in ihr Buch Gespräche mit Geishas, ehemaligen Geishas, Besitzerinnen von Ochayas (Teehäuser), Inhaberinnen von Okiyas (Geisha-Häuser) und Beamten in den Meldeämtern von Geisha-Gemeinschaften in verschiedenen Teilen Japans ein.
    "Geisha" ist größtenteils sehr sachlich und objektiv geschrieben und beinhaltet viele interessante Details über die Kunst, Ansichten, Traditionen und Ausbildung der Geishas. Sie verweist auf Unterschiede zwischen wahren Geishas und Prostituierten, und erzählt die Geschichte um die Entstehung, Bedeutung und den manchmal steinigen Weg der Geishas durch die Jahrhunderte. Liza Dalby erklärt bereits im Vorwort, dass es ebenso auch ein sehr persönliches Buch nicht zuletzt durch ihre Begeisterung für die Geisha-Kultur geworden ist, und sie durch ihre Einbindung zum Karyukai (das "Reich der Blumen und Weiden", wie die Welt der Geishas im Japanischen genannt wird) nicht zur Gänze objektiv sein konnte und wollte.
    Als Amerikanerin, die in Japan gelebt und gearbeitet hat, versteht Liza Dalby auch die Missverständnisse und Unterschiede zu beleuchten, die zwischen der westlichen und der japanischen Kultur im Hinblick auf die japanischen Traditionen und Anschauungen herrschen.
    Vielleicht ist es gerade diese Mischung zwischen einem Erfahrungsbericht und einem Sachbuch, die Liza Dalby's "Geisha" so abwechslungsreich innerhalb des Buches macht, wenn dem Leser nach einem als trocken empfundenen sachlichen Kapitel wieder ein Erlebnis der Geisha Ichigiku geschildert wird.
    "Geisha" sollte in keinem Regal fehlen, wenn man sich für das japanische Kulturgut, die Geisha, interessiert.
  21. Cover des Buches Die letzte Geisha (ISBN: 9783458358510)
    Sayo Masuda

    Die letzte Geisha

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Bestanden meine bisherigen Leseerfahrungen über die Geisha Japans aus Vertreterinnen der gehobenen Geishakreise, in denen Musik, Unterhaltung, Gesang und Tanz in einem hohen Kurs standen, so habe ich mit Sayo Masudas „Die letzte Geisha“ die Kehrseite des Gewerbes in einer unbedeutenden Provinzstadt kennengelernt.
    Sayo kommt über verschiedene Ecken in ein Geisha-Haus, wohin sie verkauft wurde. Sie wird einigermaßen in den Unterhaltungskünsten einer Geisha ausgebildet, jedoch wird sehr viel mehr Fokus auf ihre Erotik- und Verführungskünste gelegt als auf intellektuelle und kulturelle Künste, womit sie sich sehr von den Kyoto- und Tokyo-Geishas unterscheidet. Die Ausbildung und Verpflegung wird ihr in Rechnung gestellt, so dass sie jahrelang gebunden ist ein unerwünschtes Schicksal mit abendlichen Engagements, deren Abschluss oft bezahlte intime Episoden bilden, abzubezahlen.
    Masuda berichtet über Rivalität und Schikane, die unter den Geisha in ihrem Umfeld herrschen, aber sie findet auch Schwestern unter den Leidensgenossinnen. Mit 19 Jahren hat sie einen Mäzen dermaßen für sich vereinnahmt, dass er sie freikauft – wobei lediglich die Herrschaft wechselt, denn ab sofort ist sie die Mätresse eines Mannes. Diesem läuft sie weg und findet Zuflucht bei ihren ehemaligen Geisha-Schwestern, die es ebenfalls aus dem verhassten Gewerbe geschafft haben. Ihr gelingt es ihr kleines Brüdderchen ausfindig zu machen, dem sie zu einem guten Leben verhelfen möchte wie ihr es selbst verwehrt war.

    Im Nachwort wird erwähnt wie in den 1930er Jahren Zeitungsartikel in ganz Japan darüber berichteten, dass ganze Dörfer und Schulklassen in ländlichen Gebieten rar an Mädchen waren. Sehr offensichtlich war es in prekären Verhältnissen lukrativer ein junges Mädchen zu verkaufen statt es durchzufüttern. Ausbeutung und die Rückstellung der eigenen Bedürfnisse macht die Frauen zu seelisch Verwundeten, von denen viele den Freitod starben und wahrscheinlich noch mehr sich nie von den Traumata erholten.
    Ihre Autobiografie verfasste Sayo Masuda, die Zeit ihres Lebens nie die japanischen Kanji-Schriftzeichen gelernt hatte sondern lediglich die vereinfachte Silbenschrift (Lernstand eines Grundschülers), auf die Ausschreibung einer Zeitung für eine Kurzgeschichte. Masudas Text wurde begeistert als Fortsetzungsgeschichte veröffentlicht, bevor ein Verlag sich dazu entschloss ihre Biografie als Buch zu verlegen. Die Einkünfte aus dieser Buchveröffentlichung ermöglichten es Masuda ein kleines Restaurant zu eröffnen, das sie betrieb, bis sie im Alter von 83 Jahren verstarb.

    Dies ist eine kraftvolle Geschichte der anderen Seite der Medaille. Ich liebe Geschichten über Japan und sauge alles Fiktive wie Nichtfiktive gierig auf. So hat mich Sayo Masudas Geschichte sehr interessiert und nach dem Ende bewegt zurückgelassen.

  22. Cover des Buches Das Lächeln der Geisha (ISBN: 9783431036299)
    Ursula Richter

    Das Lächeln der Geisha

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kiharu, Memoiren einer Geisha (ISBN: 9783203805009)
    Kiharu Nakamura

    Kiharu, Memoiren einer Geisha

     (12)
    Aktuelle Rezension von: yvonne_pioch
    Das Buch gliedert sich in 3 Teile. Der erste handelt von Kiharu Nakamuras Zeit als Geisha, der zweite vom Zusammenbruch der Geisha-Kultur nach dem zweiten Weltkrieg und der dritte von ihrem Leben in New York, wohin sie auswanderte. Kiharu Nakamura verstand sich zeitlebens (sie starb 2004) als Botschafterin der japanischen Kultur. Als erste Geisha lernte sie Englisch, um auch ausländische Gäste unterhalten zu können, beriet in New York bei Aufführungen der Madame Butterfly in Kostümfragen und bot in den USA japanischstämmigen Menschen einen Treffpunkt. Aber sie ist auch eine Kritikerin japanischer Vorurteile und Verhaltensweisen, etwa der Neigung ihrer Nachbarn, ihre Weltoffenheit und Art zu leben zu kritisieren, für die Aufname von jungen Leuten in ihr Haus kein Verständnis aufzubringen und Beziehungen zwischen ungleichen Paaren nicht zu dulden. Zu Beginn muss man sich an die Erzählstimme von Kiharu Nakamura erst einmal gewöhnen, vor allem als junge Geisha erscheint sie recht unbedarft, kann sich aufgrund ihrer Neugier und ihres Verstandes jedoch immer wieder behaupten. Stellenweise zieht sich das Buch in die Länge, wiegt dies jedoch durch eine Vielzahl spannender Informationen wieder auf. Kiharu Nakamura ist vielen Größen ihrer Zeit begegnet, etwa Charlie Chaplin und Jean Cocteau. Ihre Autobiografie war ein Weltbestseller und ist unbedingt lesenswert.
  24. Cover des Buches Die Tochter des Samurai (ISBN: 9783442749218)
    Lesley Downer

    Die Tochter des Samurai

     (16)
    Aktuelle Rezension von: pizzur2000

    Die Tochter des Samurai ist ein historischer Roman von Lesley Downer, der von einer Liebe zur Zeit der japanischen Satsuma-Rebellion handelt.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man einen guten Überblick über alles erhält. Die geschichtlichen Hintergründe kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit der japanischen Historie nicht auskenne. Überzeugt hat mich aber die Liebe zwischen Taka und Nobu á la Romeo und Julia, da die beiden verfeindeten Clans angehören und ihre Beziehung keine Zukunft hat.

    Wer sich für historische Bücher und Liebesgeschichten interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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