Bücher mit dem Tag "geisteskrankheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geisteskrankheit" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.417)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Mein erster Chris Carter und ich muss sagen ich hab noch nicht so eine richtige Meinung zu ihm.

    Das Buch war spannend geschrieben, wobei ich es am einigen Stellen ein wenig langatmig fand man aber schnell durch diese Passagen durch war.

    Der Erzählstil ist gut und lässt einen schnell durch das Buch durch kommen. Die Geschichte an sich ist gut erzählt und man fiebert mit den beiden von Anfang an mit. Teilweise hätte ich mir mehr über den Mörder gewünscht, aber da es ja der Anfang einer Serien ist und man die Hauptfigur kennen lernen soll war dies nicht schlimm. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und ob mich die anderen Teile überzeugen können.

  2. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.222)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    - "Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht?"

    Marc Lucas verliert bei einem Autounfall, an dem er schuld war, seine Frau. Daraufhin nimmt er an einem psychischem Experiment teil, der sein Leben ganz schön durcheinander bringt.

    Es ist ein typischer Fitzek Thriller!
    Verwirrend und Unvorhersehbar. Ich weiß nicht wie Sebastian Fitzek es immer wieder schafft einen so in den Bann zu ziehen. Ich weiß auch einfach nicht woher er immer wieder so tolle Ideen zum schreiben nimmt. Man liest das Buch an einem Wochenende durch. Nach beenden des Buches musste ich noch lange über das Buch grübeln. Das passiert wirklich nur bei echt guten Büchern.

    Ob ich unseren Hauptcharakteren mochte oder nicht kann ich garnicht entscheiden. Wichtig ist es eigentlich auch garnicht, so oder so fiebert und zittert man mit ihm mit.

    Nicht der allerbeste Thriller von Sebastian Fitzek, aber sehr lesenswert.

  3. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.095)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Das Parfüm beschreibt ein Mensch, der seiner dunklen Seite nachgibt.. wir alle haben eine dunkle Seite, aber was passiert, wenn wir sie rauslassen? Das Buch beschreibt in einer ganz spannenden Weise die Folgen davon.

  4. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  5. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.827)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    Erzählt wird die Geschichte von Catherine und dem Findelkind Heathcliff, die unzertrennlich sind, bis Catherine den Heiratsantrag eines anderen annimmt. Heathcliff fühlt sich vom Leben allgemein und von bestimmten Menschen im speziellen betrogen und schmiedet einen Racheplan, der fürchterliche Folgen für seine und auch für die nachfolgende Generation auf Wuthering Heights hat.

    Es handelt sich hier um das Werk von einer der drei berühmten Bronte-Schwestern, Emily Bronte, die selber ein sehr bewegtes Leben führten. Das Buch musste seinerzeit unter männlichem Pseudonym veröffentlicht werden, um Chancen auf Leserschaft und Erfolg zu haben. Heute zählt das Werk aller drei Schwestern zu den bekanntesten Klassikern der Weltliteratur. Sturmhöhe wurde mehrfach verfilmt und findet auch heute viele angetane Fans.

    Es ist ein rebellisches Buch, dass es der Leserin so unbequem wie nur möglich macht. Die meisten Figuren tun alles dafür, möglichst wenig Symphatiepunkte bei der Leserschaft zu sammeln. Die Boshaftigkeit eines Heathcliff sucht in der Literatur seinesgleichen. Zum Teil gibt es durchaus Ambivalenzen in den Charakteren, auch in deren Bosheit, so dass dem Buch nicht wirklich fehlende Tiefe der Figuren vorgeworfen werden kann. Leider werden sehr spannende Figuren wie Isabell, die einen schier übermenschlichen Überlebenswillen in ihrer Rolle an den Tag legt, oder Hareton, der erst zum Schluss gebührend Aufmerksamkeit bekommt, im Plot mit wenig Aufmerksamkeit bedacht.

    Insgesamt hat mich "Sturmhöhe" sehr gut unterhalten und gerade im letzten Drittel mit hohem Spannungsgrad gefesselt.

  6. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  7. Cover des Buches Jäger der Nacht (ISBN: 9783802581625)
    Nalini Singh

    Jäger der Nacht

     (596)
    Aktuelle Rezension von: --Sarah---

    Tolle Fortsetzung der Geschichte. Finde es auch gelungen, dass die Protagonisten wechseln

  8. Cover des Buches Mein bist du (ISBN: 9783404169337)
    Luke Delaney

    Mein bist du

     (80)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Er wurde als Junge selber Opfer von Gewalt und hat deshalb die besondere Fähigkeit entwickelt, sich in die Gedankenwelt von Gewalttätern hinein zu versetzen. Das macht DI Sean Corrigan zu einem besonders fähigen Ermittler und deshalb wird er auch gerufen, als die sehr brutal zugerichtete Leiche eines jungen Mannes gefunden wird. Was zuerst nach einer Beziehungstat aussieht, entpuppt sich als das Werk eines sehr cleveren und sehr skrupellosen Killers.

    Sieh sich einer all diese Leute an! Glücklich und entspannt. Sie haben keine Ahnung, dass ich sie keine Sekunde aus den Augen lasse. Dass ich beobachte, wie sich kleine Kinder von ihren Müttern entfernen, während sie schwatzen und schwatzen und nicht merken, dass ihr kleiner Liebling auf Wanderschaft geht. Mein bist du, S. 5

    Mein Eindruck:

    Brutaler Einstieg

    Der Einstieg ist schon mal nichts für zarte Gemüter – man erlebt mit, wie das Opfer brutal und sehr schmerzhaft getötet wird. Man taucht hier in die Erinnerung des Täters ein, während dieser dabei brav mit seiner Familie im Park sitzt. Ziemlich schockierend und heftig, nicht nur wegen der detailgenauen Schilderung der Tat. Die Gedankenwelt und auch die Taten sind ein wesentlicher Handlungsstrang, der abwechselnd mit der Ermittlungsarbeit der Polizei erzählt wird.

    Langwierige Ermittlungsarbeit

    Die Ermittlungsarbeit wird hauptsächlich aus der Sicht von DI Sean Corrigan erzählt und pendelt zwischen braver Polizeiarbeit, forensischen Erkenntnissen und gewissen Eingebungen Corrigans hin und her. Diese „besondere Gabe“ Corrigans wurde mir im Verlauf des Buches ein bisschen zu esoterisch, zu abgehoben, zumal auch nicht wirklich zur Sprache kommt, woher diese Gabe rührt. Außerdem fand ich sie für den vorliegenden Fall auch nur mäßig hilfreich.

    Spannende Tätersicht

    Die Sichtweise des Täters fand ich wesentlich interessanter, wenn auch ungleich schockierender. Er denkt immer wieder über das Töten nach und zwar sehr detailreich und sehr bildhaft. Die Menschen in seiner Umgebung verachtet er, versucht aber, sich das nicht anmerken zu lassen um nicht weiter aufzufallen. In Verdacht der Täter zu sein hatte ich übrigens einige, allerdings nicht den wahren Täter – so viel zu meinen eigenen Fähigkeiten als Ermittler :-)

    Angenehmer Schreibstil

    Der Schreibstil von Luke Delany ist ausgesprochen einnehmend und in gewisser Weise auch mitreißend was den Täter angeht – was aber nicht über gewisse Längen im Mittelteil hinweg hilft. Die Ermittlungen ziehen sich ein bisschen sehr in die Länge. DI Sean Corrigan blieb für mich sehr blass und ein bisschen sehr hölzern, außerdem fand ich ihn recht unflexibel – trotz seiner merkwürdigen Gabe. Zum Ende stieg aber auch die Spannung wieder und die Auflösung hat mich dann mit den Längen wieder versöhnt.

    Der Sprecher

    Martin Kessler ist nicht nur Schauspieler sondern auch ein viel beschäftigter Synchronsprecher. Er leih unter anderem Nicolas Cage in unzähligen Rollen seine Stimme, sondern auch Vin Diesel und vielen anderen. Seine Stimme macht für mich vor allem den Täter irgendwie greifbar und noch ein bisschen unheimlicher als er sowieso schon ist :-)

    Mein Fazit:

    Mein bist du  ist ein spannendes Buch, trotz ein paar Längen im Mittelteil. Ein auf jeden Fall ausbaufähiger erster Band einer Reihe.

  9. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.777)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    Der Klassiker „die Physiker“ ist ein bekanntes Drama in zwei Akten, welches von drei Physikern erzählt, die in einer Irrenanstalt wohnen. 

    Sehr kurzweilig präsentiert sich das Stück mit sehr viel Witz und knappen Dialogen, die einen ab und an schmunzeln lassen. 

    Es lässt sich locker an einem Nachmittag lesen.

  10. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (857)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  11. Cover des Buches Blinder König (ISBN: 9783453533509)
    J.R.Ward

    Blinder König

     (600)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im 14. Teil der Reihe geht die Geschichte von Ehlena und Rhevenge weiter.
    Den zweiten Teil von Rhevenge und Ehlena fand ich sogar noch spannender als den ersten, gerade zum Schluss hin wurde es richtig nervenaufreibend.
    Jetzt freue ich mich aber darauf, dass in den nächsten beiden Bänden endlich John Matthew im Fordergrund stehen wird, denn auf seine Geschichte freue ich mich seitdem er zum ersten Mal in Band drei aufgetaucht ist.
    Nach wie vor kann ich jedem diese Reihe nur wärmstens empfehlen.

  12. Cover des Buches Die Tänzerin von Paris (ISBN: 9783746633169)
    Annabel Abbs

    Die Tänzerin von Paris

     (68)
    Aktuelle Rezension von: BookloveArya

    Inhalt: Lucia Joyce ist eine junge aufstrebende Tänzerin im Paris von 1928. Ihr Vater, der begnadete Schriftsteller James Joyce, bemüht sie als seine Muse und nimmt sie vollkommen in Beschlag. Ihrer Mutter, sehr konservativ, ist ihr Tanz ein Dorn im Auge. Lucia sieht sich immer wieder gezwungen, zu versuchen, gegen ihre Eltern aufzubegehren, was ihr nicht immer gelingt. 

    Cover: Das Cover ist dem Inhalt entsprechend, eher historisch angehaucht und zurückhaltend gestaltet. Aber trotzdem ansprechend, wenn einem biografische Romane gefallen. 

    Protagonisten: Lucia ist der Dreh und Angelpunkt des Buches, da es auch um ihr Leben geht. Zu Beginn ist es etwas verwirrend in ihre Gedanken einzutauchen, da nicht alles klar wird, wie sie es meint. Im Laufe des Buches versucht sie immer wieder, sich zu entwickeln, wird aber immer wieder von ihrer Mutter oder ihrem Bruder Giorgio zurück in alte Muster geworfen. Sie kann sich nie so richtig aus den Fängen ihrer Familie herauskämpfen, was schwierig zu bewerten ist, da es zu der Zeit meistens wirklich so gewesen ist. Daher liegt es mir in dieser Rezension tatsächlich fern, Lucia an sich zu bewerten, sondern nur ihre Eigenarten hervorzuheben. 

    Als zweiten Hauptprotagonisten könnte man wohl ihren Vater nehmen, da auch er eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielt, auf ihn will ich aber nicht weiter eingehen, da seine Welt noch schwieriger zu verstehen war, zu Anfang jedenfalls bis man sich in das Buch eingelesen hat.

    Handlung: Lucias Tanzausbildung und ihr Freiheitsdrang wird sehr gut dargestellt. Die Handlung folgt einem logischen roten Faden. Auch wenn die Zeitsprünge hin und wieder etwas irritierend waren auf den ersten Seiten. Glücklicherweise steht über jedem Abschnitt wann und wo der Leser sich befindet. Die Handlung ist ebenfalls sehr gut recherchiert, es ist zwar ein fiktionaler Roman, aber die Autorin hat auch biografische Aspekte eingebaut und zuvor eindeutig ihre Hausaufgaben gemacht, was das Buch zu einem angenehmen Leseerlebnis gemacht hat.

    Schreibstil: Die Autorin schreibt durchaus etwas anspruchsvoller zwischendurch, hat aber einen angenehmen Schreibfluss, was das Lesen sehr leicht macht. Ich kam sehr flüssig durch das Buch und finde den Stil der Autorin sehr gekonnt.

    Fazit: Einen biografischen Roman zu bewerten, ist schwieriger als eine ganz erfundene Geschichte, aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kam sehr schnell durch die Seiten, nachdem ich ersteinmal drin war. Ich empfehle es auf jeden Fall jedem, der in Richtung Tanz und Geschichte interessiert ist oder auch einfach nur eine wunderbare Geschichte für zwischendurch sucht.

  13. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    King schreibt hier keinen Standard Horror. Alles in allem wird in "Shining" sehr wenig gestorben - aber die unglaubliche Atmosphäre die King in das Overlook-Hotel bringt ziehen einen - ähnlich wie Jack - schnell in seinen Bann. 

    Zugegebenermaßen hat auch das Buch ein paar Längen, die den Sog aber gleichzeitig auch irgendwie bestärken. 

  14. Cover des Buches Amok (ISBN: 9783453025547)
    Richard Bachman

    Amok

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    Ich weiß nicht warum ich so lange damit gewartet habe dieses Buch zu lesen. Was ich auch von der Geschichte erwartet hatte, es lief dann in eine völlig andere Richtung. 

    Viel möchte ich dazu nicht verraten, aber der Protagonist Charles Decker wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. 

    Ein geniales Katz und Maus-Spiel, dass man wohl nie mehr in so einen Setting finden wird. 

  15. Cover des Buches Schnitt (ISBN: 9783548285917)
    Marc Raabe

    Schnitt

     (292)
    Aktuelle Rezension von: 16032002
    Inhalt:
    Ein kleiner Junge beobachtet einen grausamen Mord. Und er vergisst. Dreißig Jahre lang. Bis seine Freundin in die Hände eines gefährlichen Psychopathen gerät. Nur wenn er sich erinnert, kann er sie retten. Doch das bringt ihn in tödliche Gefahr.
    ---------
    Es war mein erstes Buch, dass ich von Marc Raabe gelesen habe.
    Sein Schreibstil ist wirklich fesselnd. Man möchte das Buch gar nicht wieder weglegen. Es ist anspruchsvoll, rasant (manchmal nicht nachvollziehbar ). Die Spannung hält sich im ganzen Buch und steigt auch noch an.
    Und es ist unerwartet, d.h. der Autor überrascht mit seinen Personen und Handlungen.
    Kann ich wirklich sehr empfehlen. Habe mir daher gleich ein weiteres Buch von Marc Raabe bestellt.

  16. Cover des Buches Aus der Dunkelkammer des Bösen (ISBN: 9783785760468)
    Mark Benecke

    Aus der Dunkelkammer des Bösen

     (126)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Mark Benecke widmet sich den verschiedensten Mördern, Vergewaltigern, Nekrophilen und mehr und erläutert gemeinsam mit Lydia Benecke dabei Hintergründe, Lebensgeschichten und die Psyche der Täter.
    .
    Obwohl unglaublich viel Wissen in geballter Form vermittelt wird, sorgt der recht lockere und angenehme Schreibstil dafür, dass man sich nicht überfordert fühlt. Fachausdrücke werden vermieden oder ausführlich und verständlich erklärt, so dass auch Laien wie ich gut mitkommen. Die behandelten Themen sind teilweise durchaus brutal, aber trotzdem wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern sehr sachlich. Das Zusammenspiel von Kriminalbiologie und forensischer Psychologie schafft es, über jeden einzelnen besprochenen Fall einen breitgefächerten und vor allem wertfreien Überblick zu verschaffen.

  17. Cover des Buches Darkest Powers: Schattenstunde (ISBN: 9783426507803)
    Kelley Armstrong

    Darkest Powers: Schattenstunde

     (356)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Chloe sieht plötzlich Geister und zunächst hält sie sich selbst für verrückt. Ihre Tante lässt sie nach Lyle House schicken, ein Heim für auffällige Jugendliche. Die anderen dort scheinen auch übernatürliche Kräfte zu haben und Chloe muss sich eingestehen, dass sie Geister wohl wirklich da sind. Auf der Suche nach antworten bringen sie und ihre neuen Freunde sich in Lebensgefahr.

    Leider konnte ich mit den Charakteren nicht allzu viel anfangen. Die meisten von ihnen waren ziemlich Klischeehaft  und hatten nicht viel tiefe.

    Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig. Er hat sich sehr gut verschlingen lassen, besonders gegen Ende.

    Zu beginn hat es leider recht lange gedauert, bis sich der eigentliche Plot herauskristallisiert hat und man eine Idee bekommen hat, worum die Geschichte eigentlich handelte. Als es dann aber wirklich losging, war die Geschichte ziemlich spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen.

    Das Konzept der Nekromanten, Hexen, Magier, Halbdämonen und Schamanen fand ich cool und interessant. Etwas dergleichen hatte ich noch nicht gelesen. Die Stimmung hat zur Geschichte selbst gepasst. Den Umgang mit dem Doch recht präsenten Thema der Psychotherapie fand ich leider etwas angekonnt und hat sehr abschreckend gewirkt, obwohl es manchen Menschen wirklich hilft. Das fand ich etwas ungünstig, ansonsten kann ich mich aber bicht beschweren. 

    Insgesamt war es eine sehr schöne Geschichte und abgesehen von den Charakteren wirklich mal etwas anderes. Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen und wenn ihr auf eine etwas düstere Geschichte Lust habt, ist das euer Buch. 

  18. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783499244568)
    Jilliane Hoffman

    Vater unser

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Trikerin

    Zum Inhalt:

    Ein brutaler Mord an einer Frau und ihren 3 Kindern. Hauptverdächtiger ist der Ehemann. Es ist der angesehene Chirurg Dr. David Marquette.Er ist doch dazu nicht fähig oder doch? Alle Indizien sprechen gegen ihn. Obwohl auch er schwer verletzt wurde glaubt die Polizei ihm nicht. Ist David geisteskrank oder ist er für die brutalen Morde verantwortlich?. Julia Valenciano wird der Fall angeboten. Sie soll dem Star Staatsanwalt Rick Bellido  zur Hand gehen. Als 2. Anwältin. Das ist ein gewaltiger Sprung für ihre Karriere. Doch der Fall bringt Julia an ihre Grenzen. Die Vergangenheit holt sie ein. Wird sie es schaffen? Die Staatsanwaltschaft glaubt das David zum Tatzeitpunkt voll schuldig war. Sie fordert die Todesstrafe. Gelingt es Julia die Wahrheit herauszufinden?

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Der Anfang des Buches war für mich vorhersehbar. Julias Karriere und ihre Vergangenheit. Doch dann wurde es sehr spannend. Die Autorin versteht es reale Einblicke in die Justiz und in die Polizei zu geben, die auch ein Laie versteht. Leider wurde es zur Mitte hin ein wenig langatmig. Ein Justizthriller bei dem ich bis zum Schluss miträtselte.Spielt Dr. Marquette den Kranken oder ist er wirklich krank? Das Ende war unvorhersehbar uns sehr emotional.

    Fazit:

    Dieses Buch habe ich gerne gelesen. Spannend und interessant. Zum Schluss konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein offenes Ende lässt mich nachdenklich zurück

    Dafür 4 Sterne


     

  19. Cover des Buches Zeit der Gespenster (ISBN: 9783492271905)
    Jodi Picoult

    Zeit der Gespenster

     (245)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    „Zeit der Gespenster“ ist ein Buch, dass ich damals kurz nach Erscheinungstermin gekauft hatte, einmal gelesen habe und danach nie wieder. Die Gründe dafür werde ich gleich näher erläutern. Jedenfalls muss ich hin und wieder Platz im Bücherregal schaffen und wollte dem Roman im Zuge dessen nochmal eine Chance geben. Und eigentlich bringt „Zeit der Gespenster“ vieles mit was ich mag: Schönes Cover, interessanter Titel und Geister! Ja, ich liebe Geistergeschichten, aber um eine konventionelle Geistesgeschichte handelt es sich hier nicht.
    Eine der vielen Protagonisten in diesem Roman ist Ross. Dieser hat bei einem tragischen Unfall seine Verlobte verloren und ist fortan von einer unbändigen Todessehnsucht getrieben. Allerdings stirbt es sich für Ross nicht so leicht und so sucht er mittels Parapsychologie den Kontakt zur verstorbenen Geliebten und findet dabei einen ganz speziellen Geist, der ihn in seinen Bann zieht.
    Gleich am Anfang fiel mir wieder ein, was mich an dem Buch genervt hat. Zahlreiche Perspektivwechsel und und eine unzureichende Einführung der Charaktere. Da blättert man schon ein paar mal vor und zurück, um sich ins Gedächtnis zur rufen, wer zum Geier jetzt nochmal Eli, Spencer oder Az war. Natürlich gibt sich das nach einer Weile, aber es erschwert einen den Einstieg in den Roman erheblich. Zum besseren Verständnis zähle ich vorkommenden Personen hier mal auf: Da wäre Ross (Der Suizidgefährdete), Shelby (Ross‘ gestresste, alleinerziehende Schwester), Ethan (Shelby‘s lichtallergischer Sohn), Az (über hundertjähriger Abenaki), Lia (Ross‘ mysteriöse Bekanntschaft), Spencer (uralter Greis und Besitzer des Pike Grundstücks), Eli (städtischer Polizist), Rod (Leiter des Bauprojekts), Meredith (Genforscherin), Lucy (Merediths‘s übersinnlich begabte Tochter) und Ruby (Großmutter von Meredith). Und ja, jeder von denen erzählt aus seiner eigenen Perspektive, auch wenn ein paar von ihnen nur selten auftauchen.
    Die Geistererscheinungen und paranormalen Aktivitäten wiederum, fand ich schön ausgefallen. Alles andere als gruselig, aber von einer geradezu romantischen Melancholie und Stille. Während andere Romane mit ähnlicher Thematik Parapsychologie noch glaubhaft einbauen, gibt sich dieser hier recht wenig Mühe damit, sodass es fast schon an Fantasy grenzt. Schlimm fand ich das aber gar nicht, denn dieser Teil der Geschichte gefiel mir noch am meisten. Neben diesen Handlungsbogen, geht es nämlich noch um Indianer und Eugenik. Zwar fügen sich diese Handlungsstränge alle geschickt zusammen und sind an sich auch interessant, doch auf mich wirkte die Geschichte deswegen und der zahlreichen Erzählperspektiven heillos überladen. Man merkt, dass sich die Autorin bei der Recherche viel Mühe gegeben hat, aber mir war es einfach zu viel und gerade den Schluss hätte man gerne noch kürzen können. Sowieso wirkt das Ende zu perfekt und überzeichnet.
    Dennoch möchte ich dem Roman knappe 4 Sterne geben. Er weiß zu fesseln, bleibt spannend und nicht immer kommt direkt hinter das Geheimnis. Das ist ein Pluspunkt, weil ich mittlerweile schon recht früh den Braten rieche und so viele Romane für mich an Spannung verlieren.
    Obwohl ich mir sicher war, den Roman nach nochmaligen lesen für ein paar Euros zu verkaufen, habe ich mich entschlossen ihn zu behalten. Am Ende gefiel mir trotz der genannten Schwächen die Atmosphäre des Romans so gut, dass ich ihn in meiner Geistergeschichten-Sammlung nicht missen möchte.

  20. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    Es geht um die wahre Geschichte die Natascha Kampusch wiederfahren ist. Mit 10 jahren wird sie auf ihrem Schulweg entführt. Sie wird im Kellerverlies gefangen gehalten. Etwas über 8 Jahre später gelang Natascha dann endlich die Flucht.

    Erstmal möchte ich sagen, ich bewerte keinesfalls ihre Geschichte oder sie selber. Das steht weder mir noch anderen zu. Ich kann mich auch sehr gut an den Tag erinnern, wo das ganze in den Nachrichten kam. Ich glaube ich hab auch sogut wie alle Interviews und Dokus über sie gesehen. Das was dieser Frau passiert ist, ist einfach schrecklich und berührt mich jedes mal wenn ich davon höre.
    Was ich an diesem Buch aber trotzdem bemängle ist das es eigentlich viel zu kurz ist. Dadurch fehlt eigentlich ganz viel Inhalt. Im Buch geht man kauf auf das emotionale ein. Wenn man die Geschichte von ihr nicht mitbekommen hat, wird man vielleicht vieles nicht verstehen und vielleicht auch nicht genauso nachfühlen können.

    Das Natascha den Mut aufgebracht das dieses Buch (und später auch weitere Bücher) zu veröffentlichen find ich klasse. Das zeigt unglaublich viel stärke.

    Jeder der sich für Vermisstenfälle interessiert sollte das Buch lesen. Vielleicht sollten auch gerade die Personen die sie kritisieren das Buch lesen. Vielleicht würde das ihnen mal vor Augen führen was sie eigentlich alles erleben musste!

  21. Cover des Buches Zwischen den Meeren (ISBN: 9783866482579)
    Sarah Moss

    Zwischen den Meeren

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein wunderschönes Cover, wie es sie immer im mare Verlag gibt. Hochwertig mit Lesebändchen und dem typischen weißen Rand an der unteren Seite des Buches, fühle ich mich einfach immer von diesem Verlag angesprochen. Besonders dieses Cover mit den Farben und dem Motiv erinnert mich an Japan, was auch ein wichtiger Bestandteil des vorliegenden Buches ist.

    In Sarah Moss neuer Geschichte erzählt sie von einem jungen, frisch vermählten Ehepaar, Tom und Ally, die schon nach ein paar Wochen Eheleben für längere Zeit getrennt sein werden. Tom baut Leuchttürme und wird nach Japan entsandt. Ally ist Ärztin und interessiert sich besonders für psychisch Kranke. Während Tom in Japan versucht die dortige Welt und deren Menschen zu verstehen, taucht Ally immer tiefer in die Welt der Irrenanstalt zu Hause in Cornwall ein. Beide sind auf ihre Art einsam und versuchen damit klar zu kommen. Ihnen bleibt nichts weiter als Briefe, auf die sie wochenlang warten müssen, um ihre Beziehung aufrecht zu erhalten.

    Zwei sehr interessante Erzählstränge, in Japan und in einer Psychiatrischen Anstalt, zwischen denen die Autorin hin und her wechselt. Mir haben besonders die Teile in Japan gefallen, wobei von Toms Arbeit kaum die Rede ist. Das finde ich störend, denn das war der eigentlich Grund für seine Reise. Es geht eher um die Gepflogenheiten und das viele Unverständnis Toms. So denkt er viel über die (Geister-)Füchse nach, die stets negativ für Familien sind. Er möchte das Land verstehen, kennen lernen und die Natur genießen. Er will das Land gar nicht mehr verlassen und wünscht, er hätte Ally gebeten mitzukommen. In Japan ist er nie allein und lernt, dass Essen aus vielen verschiedenen Konsistenzen bestehen kann, anders als in England. Er vermisst seine Frau und will doch nicht weg.

    Ally wohnt derweil in ihrem Haus, in dem es nass und kalt und schimmelig ist. Da Tom über das Jahr hinweg in Japan bleiben muss, beschließt sie zu ihrer Mutter zu gehen. Eine Frau, vor der sie Angst hat. Eine Frau, die sich selbst nicht wertschätzt, nichts als arbeitet und sich den ganzen Tag von einem Stück Zwieback ernährt. Und dennoch geht Ally dorthin, sie hofft es hätte sich etwas verändert. Sie hofft es so sehr und hat weiterhin so große Angst vor ihrer eigenen Mutter, dass sie selbst in den Status einer Patientin in einer nervlichen Heilanstalt gerät.

    Sarah Moss schreibt in einer tollen Sprache und unaufgeregt. Sie schafft es, dass man besonders mit Ally leidet, die es ihrer Mutter nicht recht machen kann. Ihr Drift in den Verfolgungswahn ist so realistisch beschrieben, dass man die Stimme der Mutter im eigenen Kopf hören kann.

    Ein bisschen unzufrieden war ich dann allerdings mit dem Ende, das ich hier natürlich nicht verraten möchte. Für mich war der Epilog überflüssig und hat der eigenen Phantasie alles genommen.

  22. Cover des Buches Versteckt (ISBN: 9783453676169)
    Jack Ketchum

    Versteckt

     (105)
    Aktuelle Rezension von: linda-liest
    Jack Ketchum lässt das Buch mit den Worten „Ich glaube zwar nicht an Omen, aber ich glaube, dass man spüren kann, wenn Ärger im Anmarsch ist.“ seines Protagonisten Dan Thomas beginnen.

    By the Way: hier hat sich ein bei meiner Ausgabe es Buches ein kleiner Fehler im Klappentext eingeschlichen. Dort heißt der Hauptcharakter nämlich Dave und nicht, wie im Buch, Dan. ;)

    Der Protagonist wird mit einigen Ereignissen konfrontiert, die einzeln für sich betrachtet vielleicht nicht weiter schlimm sind aber doch ärgerlich, wie zum Beispiel das Treten in einen Hundehaufen. Der Mensch ist der Mechanismus, der solche Ereignisse auch irgendwo auslöst.

    So auch das schicksalhafte Kennenlernen zwischen Casey und Dan – zwei junge Erwachsene, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen und sich ihr Weg trotzdem in diesem Sommer kreuzt.

    Ich muss sagen, mich hat dieses Buch von Ketchum enttäuscht. Neben Wahnsinn war dies das enttäuschendste Buch von einem Autor, den ich ansonsten für das einprägsame Beschreiben der menschlichen Abgründe verehre.

    Doch der Einstieg in das Buch war ganz stark. Ketchum schafft es jedes Buch mit einer Art schicksalhaften Wendung im Leben einer seiner Protagonisten beginnen zu lassen oder das Leben des Charakters durch die Beschreibung eines bestimmten Moments in den Mittelpunkt der Handlung zu versetzen. Seine Art zu schreiben ist einfach meisterhaft und mit keinem Autor zu vergleichen.

    Dennoch konnte mich die Handlung und der sich langsam aufbauende Spannungsbogen in diesem Fall nicht mitreißen. Ich habe das Buch zwar quasi am Stück verschlungen, habe aber durchgehend darauf gehofft, dass mich das Buch doch noch gänzlich packt und überzeugt. Vergebens. Bis zu der biografischen Erzählung Ketchums am Ende des Buches, in denen er die Beweggründe des Romans schildert. Dann war ich überzeugt: Ketchum ist und bleibt der Meister menschlicher Albträume.

    Meine vollständige Rezension inkl. einer Übersicht über die Charaktere und einem Foto gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
    Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe und ein paar Informationen zum Autor: Vor dem Lesen
  23. Cover des Buches Die Liebeshandlung (ISBN: 9783499258503)
    Jeffrey Eugenides

    Die Liebeshandlung

     (108)
    Aktuelle Rezension von: ScheckTina

    Madeleine studiert englische Literatur im Hauptfach. Sie ist schön und intelligent und kann sich von männlichen Angeboten kaum retten. Nur mit der Liebe ist es trotzdem nicht so einfach. Trotz der Vorbilder in ihren Romane ist es schwierig jemanden fürs Leben zu finden. Vielleicht auch gerade deswegen. Sie hat einen besten Freund Mitchell. Er ist der einzige der es bei ihr nicht versucht hat zu landen und ist immer zur Stelle, wenn sie ein mal wieder alleine ist. Doch dann lernt sie Leonard kennen. Er ist schön, charmant, witzig, aufmerksam. Hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Und doch wenn man genau hinschaut stimmt mit ihm was nicht. Doch dann kommt die Wahrheit ans Licht und Madeleine muss sich für oder gegen Leonard entscheiden.

    Das Buch ist ziemlich deprimierend. In der Geschichte geht es um manisch depressive Krankheit und das Buch zieht sich hin. Ich habe noch nie so lange für ein Buch gebraucht und war kurz davon es abzubrechen. Es ist wahnsinnig schwierig über eine Depression zu lesen, da hat man echt das Gefühl selber Depressionen zu haben. Auch sonst war das Buch schwierig. Madeleine studiert Englisch im Hauptfach. Da werden Romane unteranderem von Jane Austen auseinander genommen und analysiert. Was das lesen zusätzlich erschwert. Leider war es nichts für mich und das Buch eine ziemliche Enttäuschung.

  24. Cover des Buches Der Besucher (ISBN: 9783404167678)
    Sarah Waters

    Der Besucher

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Ein ganz toller Gruselroman für den Winter. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Ein altes Gemäuer, eine recht merkwürdige Familie, die an ihren Traditionen festhält und ein Arzt, der auf Spurensuche geht.

    Hier ist alles vertreten, knarrende Türen, Bildnisse, die von der Decke erscheinen und der "Hausherr" kriegstraumatisiert verliert langsam den Verstand.

    Der Arzt der Familie, der Realist ist, versucht sich nicht zu beeinflussen und geht auf Suche der Ursache des Ganzen. Die Haustochter, nicht hübsch und dennoch ein gutes Herz, lebens- und liebeshungrig unterstütz ihn. Die Geschichte hat immer wieder Überraschungsmomente und ist wirklich sehr spannend! Auch das Ende ist überraschend und gut gelöst!

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