Bücher mit dem Tag "gelegenheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gelegenheit" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (581)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Man kann das Buch auch als Stand-Alone lesen. Trotzdem wird auf die vorherigen Bände(, die ich nicht kenne) Bezug genommen.
    Dadurch kam es für mich, dass ich von den vielen Nebencharakteren und deren Lebenssituationen etwas erschlagen wurde. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wer familiär zu wem gehört und die Charaktere des großen Freundeskreises nicht gut auseinander halten. Dass dann noch Namen wie "Jo" und "Joss" innerhalb der Clique vorkommen, hat es nicht erleichtert...
    Also: Wer die anderen Teile nicht kennt, ist vielleicht etwas überfordert von den vielen Nebencharakteren, die sehr schnell eingeführt werden. Allerdings sind diese für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Es dreht sich eigentlich alles um Olivia und Nate.

    Zuerst einmal das Lobenswerte: Die Sexszenen haben mir sehr gut gefallen. Der Sex war recht klassisch für das Genre, wurde aber gut beschrieben, ohne dass ich mich beim Lesen fremdschämen musste.

    Die Geschichte war die typische Lovestory mit den bekannten Mustern von Auf- und Ab und sehr vorhersehbar. Ob das gut oder schlecht ist, muss jede:r selbst entscheiden. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht ergreifen konnte und ich nicht mitfühlen und -leiden konnte.

    Was mich aber echt gestört hat, da ich die Charaktere (besonders die Protagonistin Olivia, aus deren Perspektive alles geschildert wird) in diesem Punkt echt nicht nachvollziehen konnte:
    Wie kann man denn denken, dass es eine gute Idee ist, den besten Freund, für den man auch noch leicht schwärmt, zu küssen?
    Das Unheil war echt vorprogrammiert und in der ersten Hälfte des Buches war sie echt sehr naiv, das nicht zu erkennen...
    Außerdem wird hier irgendwie ein falsches Bild von Selbstwert vermittelt, da Olivia ihren Selbstwert an die Komplimente von Männern bindet und sich nur dann schön findet, wenn ihr andere sagen, sie sei schön. Das fand ich sehr sehr problematisch...

    Das Cover hat mich auch gestört. Ich mag es lieber, wenn ich meine Vorstellungskraft spielen lassen kann und daher hat mir die Abbildung von echten Menschen nicht gefallen.


    Ich würde sagen, dass das hier eine schöne Geschichte für zwischendurch mit gut geschriebenen Sexszenen ist, die ansonsten aber sehr durchschnittlich ist und einen nicht überraschen kann.

    "Jamaica Lance - Heimliche Liebe" bekommt von mir 3,6 (also gerundet 4)/5 Sterne.

  2. Cover des Buches Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (ISBN: 9783401061337)
    Cassandra Clare

    Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

     (4.732)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

    Mit City of Ashes, geht die Reihe um die jungen Schattenjäger, die Unterwelt & ihren Feinden weiter. Lang hab ich gebraucht diesen Band zu beenden, aber einfach weil ich voll abtauchen möchte & die Geschichte mit Ruhe und Nervenkitzel erleben möchte.

    Die Intrigen, die Selbstfindung, die Kämpfe, die Dramen & die Liebe sind hier auch wieder der Mittelpunkt. Gerade zum Ende hin war es voller Energie & ich bin nur so durch geflogen!

  3. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (794)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  4. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (775)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Nach einem Fall im nahen Osten will der weltbekannte Detektiv Hercule Poirot eigentlich ein Paar Tage in Istanbul verweilen, doch ein dringender Fall in England kann nicht warten. Und so besteigt er gemeinsam mit seinem alten Bekannten Monsieur Bouc einem Mitglied der Bahngesellschaft, den legendären Orientexpress. Im Speisewagen wird Poirot von einem Mann namens Rachett angesprochen, dr ihn bittet ihn zu Beschützen, da er Morddrohungen erhalten habe. Poirot lehnt dies jedoch ab. Schon in der zweiten Nacht der Reise wird Rachett im Abteil neben dem von Poirot ermordet. Zu allem unglück steckt der Zug in Jugoslawien in einer Schneeverwehung fest. Und so übernimmt Poirot auf Bitten von Monsieur Bouc die Ermittlungen, die den schlauen Belgier vor einige herausforderungen stellen. Dieses Buch gehört nicht umsonst zu den bekanntesten der Queen of Crime. Auch ist es wenig verwundernswert, dass es bereits mehrmal Verfilmt wurde. Bis zum Schluss spannend und mitreißend.

  5. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.821)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich habe den Klappentext gar nicht gelesen, bevor ich das Buch begonnen habe. Dementsprechend hat es mich schon überrascht, dass sich dieser Roman als Chat-Roman entpuppt hat. Positiv überrascht, denn sowas kam mir gerade recht.

    Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Es ließ sich dank dem Chat-Stil schnell lesen und auch wenn es ein gewisses Hindernis darstellen kann, hat die Autorin es trotzdem geschafft mir die Charaktere näher zu bringen. Einige Handlungen fand ich überraschend authentisch und gut gemacht, andere wiederum etwas zu übertrieben.
    Leider finde ich auch das Ende nicht ganz so gut gelungen. Auf mich wirkte es etwas abgearbeitet, als wolle die Autorin endlich fertig werden. Etwas mehr Liebe hier und dafür die ein oder andere Kürzung im Mittelteil hätten mir da mehr zugesagt.

    Insgesamt hat mich die Geschichte aber wirklich gut unterhalten. Ich habe Anfang des Jahres bereits "P.S. Ich liebe Dich" von Cecelia Ahern beendet und im direkten Vergleich würde ich "Für immer Vielleicht" definitiv bevorzugen.
  6. Cover des Buches Weit weg ist anders (ISBN: 9783458362562)
    Sarah Schmidt

    Weit weg ist anders

     (93)
    Aktuelle Rezension von: LimaKatze
    Klappentext:

    Kratzbürstige Berlinerin die eine, norddeutsche Kleinstädterin mit einer Vorliebe für Yoga und Handarbeiten die andere: Außer einer gegenseitigen tiefen Abneigung haben Edith Scholz und Christel Jacobi nichts miteinander am Hut. Dennoch lassen sich die beiden 70-Jährigen auf ein Abenteuer ein, das sie gemeinsam quer durch Deutschland führt.


    Zum Inhalt:

    Die beiden Rentnerinnen Edith Scholz und Christel Jacobi verbringen einen Reha-Aufenthalt auf Usedom. Frau Scholz ist eine waschechte Berlinerin, die für gewöhnlich kein Blatt vor den Mund nimmt und ihren Mitmenschen unverblümt zeigt, was sie von ihnen hält. Eigentlich ist Edith am liebsten allein, und daher möchte sie mit nichts und niemand mehr zu tun haben als unbedingt nötig. Christel Jacobi ist von ganz anderer Art, interessiert sich für Esoterik und Yoga, und ist ansich die Liebenswürdigkeit in Person. Allerdings ist sie auch recht unselbständig, arg empfindlich und des öfteren ziemlich anstrengend. Da Frau Jacobi eine eher kontaktfreudige Person ist, hängt sie sich sogleich an ihre Zimmernachbarin Frau Scholz, die davon zunehmend genervt ist.

    Frau Jacobi ist sehr krank. Deshalb möchte die besorgte Tochter, dass ihre Mutter zukünftig in einem Pflegeheim versorgt und betreut wird. Das entspricht aber nicht Christels Vorstellungen, die ganz verzweifelt einen Ausweg aus dieser Misere sucht und leider nicht den Mut aufbringt, ganz offen mit ihrer Tochter über dieses Thema zu sprechen. Recht bald kommt Christel auf die Idee, ihre Reha-Bekanntschaft Frau Scholz ins Vertrauen zu ziehen und möchte diese zu einem aberwitzigen Plan überreden. Frau Scholz hat nun die Wahl des für sie kleineren Übels: Entweder nimmt sie die Einladung von Frau Jacobi an, oder aber sie muss zu Hause den grässlichen Baulärm der momentanen Renovierungsarbeiten ertragen. Sie entscheidet sich für Christel Jacobi, nichtsahnend, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt.

    Frau Scholz ist zwar eine ziemlich harte Nuss, aber sie hat kein Herz aus Stein. Während der gemeinsamen Reise durch Deutschland entsteht sogar eine zarte Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie schütten sich gegenseitig ihr Herz aus und Frau Scholz wundert sich mitunter selbst über ihre eigene Zugänglichkeit. In solchen Momenten zieht sie allerdings öfters die Notbremse, man muss schließlich nichts übertreiben. Nichtsdestotrotz fühlt sie sich für Frau Jacobi verantwortlich, der es im Laufe der Zeit immer schlechter geht. ...


    Mein Fazit:

    Der vorliegende Roman („Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt) hat es mir zu Anfang nicht ganz leicht gemacht. In den ersten Kapiteln wurde ich mit den beiden Hauptprotagonistinnen einfach nicht richtig warm. Frau Scholz war mir mitunter zu derb und rücksichtslos, und Frau Jacobi war nicht nur für ihre Kurbekanntschaft, sondern auch für mich als Leserin stellenweise ziemlich anstrengend. Gleichzeitig trübten diverse Längen das Lesevergnügen. Zu meiner großen Freude gerieten die nachfolgenden Kapitel wesentlich schwungvoller. Und die beiden Damen, deren Vergangenheit nun etwas mehr aufgerollt wurde, lernte man ständig besser kennen und schließlich auch mögen. Es hat sich eben niemand selbst gemacht und der Mensch ist immer die Summe seines gelebten Lebens. Vor allem Frau Scholz hat mich oft überrascht und stellte sich als besonders facettenreich heraus.

    Die Geschichte im Buch hält einige Botschaften bereit: Auch der ältere Mensch hat noch Wünsche und Träume, und vor allem hat er ein Recht darauf, selbst über sein Leben zu entscheiden. Fürsorge von Kindern ist eine lobenswerte Angelegenheit, aber sie sollte nicht in Bevormundung ausarten. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, wie wichtig es ist, dass miteinander gesprochen wird. Im Hintergrund des Romans wird außerdem vermittelt, dass Alleinsein nicht Einsamkeit bedeuten muss, der ständig Umsorgte aber durchaus einsam sein kann.

    Eine insgesamt unterhaltsame und mit viel Humor gespickte Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Und ob man will oder nicht, die beiden Hauptakteurinnen werden einem immer sympathischer, sogar die sperrige Frau Scholz. Sehr gerne vergebe ich hier vier Sterne und eine Leseempfehlung!
  7. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  8. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (269)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Aller guten Dinge sind Drei. Meine Agatha Christie-Phase geht weiter, dieses mal mit "Die Tote in der Bibliothek", dem 3. Teil der Miss Marple-Reihe. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie "Mord im Pfarrhaus".

    Ich bin im Nachhinein nicht der größte Fan vom Aufbau der Geschichte. Ich finde einen Erzählstrang irgendwie ziemlich sinnlos und es wirkte auf mich, als hätte Christie in dem Fall mehr gewollt als der Geschichte gut getan hat. Trotzdem hat sie mich gut unterhalten und die Auflösung konnte mich auch überraschen. Wenn die Atmosphäre stimmt, und das tut sie hier definitiv, kann ich solche Unstimmigkeiten auch gerne mal verzeihen.
  9. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (196)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  10. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596030934)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: Vellichor

    Dieses Buch erzählt die bewegende und emotionale Geschichte zweier afghanischer Frauen, die versuchen, in einer zerrütteten, patriarchalischen und zutiefst ungerechten Gesellschaft zusammenzuarbeiten, die durch Krieg und Grausamkeit zerrüttet ist.

    Ein entscheidender Kontext für die Geschichte ist der lange andauernde Konflikt zwischen den Mudschaheddin und den Sowjets zwischen 1979 und 1989. Im Laufe der Handlung kommen die Taliban hinzu, die 1996 die Macht ergreifen. Obwohl sich der Roman besonders stark auf die Geschichten der beiden Figuren Mariam und Laila konzentriert, ist der historische Mehrwert des Werkes nicht zu leugnen. Dies ist besonders wichtig, um das Schicksal der beiden Frauen in besonderer Weise zu verstehen.

    Mariam, eine uneheliche Tochter, die im Buch auch oft mit der gleichen Bezeichnung "harami" bestraft wird, wird im Alter von 15 Jahren mit einem viel älteren Schuster namens Rashid verheiratet. Dieser ist, gelinde gesagt, die widerlichste Figur, die mir je in einem Roman begegnet ist. Er wendet physische und psychische Gewalt gegen Mariam an. Es war schrecklich und erschütternd für mich, vor allem diese Passagen zu lesen. Mariam, die selbst noch ein Kind ist, hat Hoffnungen und Träume, möchte zur Schule gehen und steht im Schatten ihres Vaters, der mit drei Frauen und neun Kindern seine eigene Tochter betrogen hat, um die "Familienschande" ein für alle Mal loszuwerden. Es folgen Jahre der Tortur, weil sie Rashid keine Nachkommen schenken kann. Nach dem Sturz von König Sahir Shah wird die afghanische Gesellschaft immer regressiver, insbesondere als die Taliban an die Macht kommen. Frauen dürfen nur noch in Begleitung ihrer Ehemänner das Haus verlassen und müssen vollständig verschleiert sein. Dieben werden die Hände abgehackt, Fernsehen und Unterhaltung sind streng verboten, selbst Lachen auf der Straße wird bestraft.

    Nach einem großen Zeitsprung lernen wir Laila kennen, die Tochter von Mariams Nachbarin Fariba. Ihr Vater hat die Universität abgeschlossen und ist Lehrer. Sie wächst wohlbehütet mit ihrem Freund Tarik auf, der aufgrund einer übersehenen Landmine nur noch ein Bein hat. Auch sie muss im Laufe der Geschichte Rashid heiraten, da ihre Familie in den kriegerischen Auseinandersetzungen des Landes getötet wird. Mit Tarik pflegt sie eine zärtliche Liebe, aus der schließlich ein ungewolltes Kind hervorgeht, das sie versucht, als das eigene von Rashid kenntlich zu machen, um nicht in Ungnade zu fallen. Rashid ist jedoch nicht besonders angetan von seiner Tochter. Man kann seine frauenfeindlichen Züge deutlich erkennen. Er behandelt auch Laila schlecht, und trotz der anfänglichen Feindseligkeit zwischen Mariam und ihr entwickelt sich eine bedeutende Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die gemeinsam versuchen, die schrecklichen Taten ihres Mannes zu ertragen.

    Ich möchte nicht näher auf die Handlung eingehen und werde meinen Gesamteindruck etwas ausführlicher schildern.

    Wie bereits erwähnt, hat mich dieses Buch sehr emotional berührt. Es ist schrecklich, vor allem im aktuellen Kontext, was vor allem Frauen in solchen Situationen ertragen müssen, unter einem Regime, das einen radikalisierten Glauben auslebt.

    Ich spreche hier bewusst von Radikalisierung, denn jede Ideologie kann zweckentfremdet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Kern eines Glaubens widerspiegelt oder ihm widerspricht. Jede Form der Ideologie und des Denkens kann in eine feindselige und radikale Richtung ausarten, und darüber sollte ein offener Diskurs geführt werden, ohne friedliche Gläubige zu diffamieren, aber auch ohne das eigentliche Thema zu vernachlässigen und sich völlig der Verantwortung zu entziehen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für den historischen Hintergrund Afghanistans und die entsprechende Rolle der Frauen interessiert. Es ist aber auch nichts für schwache Nerven. Khaled Hosseini hat eine schöne, aber auch erschreckende Art, Dinge zu beschreiben und seinen Worten Leben einzuhauchen. Ich danke ihm für dieses Buch. Es hat meine Empathie und meinen politischen Standpunkt eindeutig bestätigt.



  11. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (175)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  12. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (287)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Elspeth McGillicuddy, eine Freundin von Miss Marple, sieht einen Mord geschehen. Auf jeden Fall denkt sie, dass sie es gesehen hat.
    Doch wo ist die Leiche?
    Miss Marple macht sich an den Fall mit Unterstützung der jungen Lucy.

    Das Buch ist vergleichbar mit den anderen Büchern Christies und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    An einigen kurzen Stellen fühlte es sich zwar minimal langatmig an, jedoch wurde dies dank der Erzählweise und neu aufgedeckten Geheimnissen schnell weggemacht.

    Hier geht es um die Familie Crackenthrope, und ich finde sie ist sehr interessant dargestellt, vielschichtige und interessante Charaktere, deren erster Eindruck manchmal täuschen kann.

    Im großen und ganzen gefiel mir das buch wiklich sehr, und es war leicht zu lesen.

  13. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (287)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  14. Cover des Buches Touchdown – Er will doch nur spielen (ISBN: 9783736304093)
    Vi Keeland

    Touchdown – Er will doch nur spielen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Delilah, eine engagierte Reporterin, erlebt bei ihrem ersten Umkleide- Interview nicht nur spannende Fragestellungen, sondern auch den Anblick auf ein exklusives Stück Brody Easton. Stück für Stück kann der arrogante Mann mit dem verschmitzten Lächeln ihre Gedanken und ihr Herz erobern...

    CHARAKTERE

    Delilah ist eine tolle Repräsentation für eine weibliche Reporterin. Sie hat es wirklich drauf und muss dennoch hart für die Anerkennung schuften, die ihren männlichen Kollegen schon nach ein paar Fakten gebührt wird. Trotzdem bleibt sie zielstrebig und verliert ihre wahre Leidenschaft, den Sport und das interviewen nicht aufgrund der sexistischen Branche. Ihre schlagfertige Art ist ihr dabei oft hilfreich und amüsiert den Leser garantiert.
    Brody war anfangs auch ein totaler Volltreffer im Protagonistenlotto für mich, doch mit der Zeit muss ich leider gestehen, dass meine Sympathie für ihn ein wenig gesunken ist. Er gehört nicht wirklich zu den Hauptcharakteren, an die ich mich noch Monate später positiv erinnern werde und zu den Favourite Bookboyfriends würde ich ihn auch nicht zuzählen. Was sehr schade ist, denn zu beginn war ich wirklich begeistert von seinen anzüglichen Kommentaren, die er sogar süß klingen lassen konnte. Doch mit der Zeit hätte ich mir einfach mehr tiefe gewünscht, von seiner Seite aus, was die Beziehung mit Delilah angeht. Es schien, als würden seine Kapitel sich um alle möglichen Frauen in seinem Leben drehen, aber Delilah hat nicht wirklich viel Platz in ihnen eingenommen.
    Willow ist eine tolle Ergänzung zu der Story. Es freut mich, dass durch ihre Kapitel klar wird, dass sie eben nicht nur "das andere Mädchen" ist, sondern dass hinter ihr eine Geschichte steckt. Sie hat tiefere Bewegungsgründe und durch ihre Perspektive lernt man diese kennen und kann sogar Verständnis für sie aufbringen.

    HANDLUNG

    Ich muss sagen, dass die Handlung zwar einige tolle Geschichten mit sich bringt, doch leider war die Liebesgeschichte von Delilah und Brody nicht wirklich die Beste. Bei den beiden fehlt mir einfach das Gefühl von unendlicher Liebe und sprühenden Funken. Wohin gegen ich schon viele epische Liebesgeschichte, die wie ein Feuerwerk auf mich niederprasselten, lesen durfte, war das leider eher ein chinesisches Standfeuerwerk für Kinder, dass zwar ganz schöne Farben hat, aber näher betrachtet nicht wirklich besonders ist. Vor allem von Brodys Sicht aus haben mir die überwältigenden Gefühle gefehlt, er konnte bis auf die letzten Seiten kaum ernst bleiben und wenn doch, war es eben zu selten oder nicht wirklich herzerweichend.
    Sogar Drew und Delilahs Geschichte hat mich mehr berührt, als Brody und ihre. Mir scheint als wäre ich einfach nicht auf der richtigen Wellenlänge mit dieser Beziehung. Das wurde auch nicht besser durch das toxische Verhalten, dass die Charaktere an den Tag gelegt haben, als sie getrennt waren. Sowas geht in einem ROMANTISCHEN Buch für mich leider nicht wirklich. Möglicherweise ist es mir ein wenig zu realistisch, dieses Mal sag ich dann wohl: Nein danke, ich möchte meine rosarote Brille zurück.
    Und das obwohl ich sonst sehr auf sportliche, sexy Romane stehe. Schade

    SCHREIBSTIL

    Ich konnte am Schreibstil aber definitiv erkennen, wie viel Potential Vi Keeland hat und freue mich auch schon auf ihre weiteren Romane, denn von dieser kleinen inhaltlichen Enttäuschung werde ich mich nicht davon abhalten lassen ihre anderen Bücher zu testen. Denn sollte sie auch dort mit so einem lockeren, humorvollen Schreibstil und erfrischenden Dialogen überzeugen können, wird es garantiert grandios!

    Fazit: Ich kann hier leider nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen, denn es gibt bei Weitem bessere Sport Romane mit sexy Männern und viel Gefühlen. Dennoch solltet ihr ihre anderen Bücher mit/oder auch ohne Penelope Ward einmal ausprobieren.

  15. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  16. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    nicht der typische Poirot, aber trotzdem einer der besten.

  17. Cover des Buches Ein Vampir für jede Gelegenheit (ISBN: 9783956490897)
    Kerrelyn Sparks

    Ein Vampir für jede Gelegenheit

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rezension
    Ein Vampir für jede Gelegenheit von Kerrelyn Sparks
    Genre: Fantasy
    Seiten: 348 Seiten
    Verlag: Mira Taschenbuch
    Klappentext:
    Alarmstufe Blutrot im Reich der Vampire! Seit ein Video ihre Existenz bewiesen hat, schweben sie in höchster Gefahr. In letzter Not wendet sich der Vampir Gregori Holstein sogar an den US-Präsidenten. Doch keine Hilfe ohne Gegenleistung: Zuerst soll Gregori die Präsidententochter Abby in geheimer Mission begleiten …
    Abby Tucker würde alles tun, um ihre sterbenskranke Mutter zu retten! Für eine Pflanze mit sagenhafter Wunderwirkung muss sie jetzt bis ans andere Ende der Welt reisen – ausgerechnet zusammen mit dem unwiderstehlich attraktiven Vampir Gregori! Bedrohlicher als der tödliche Fluch, der auf dem Dämonenkraut liegt, ist für Abby bald nur ihr unsterbliches Verlangen nach Gregoris Küssen …
    Meine Meinung:
    Geschichte:
    Dies ist Band 11. Ich finde, dass dieser Band bisher der Beste ist. Ich habe ihn romantischer empfunden als die anderen bisher. Es sind Geschichten zum Abschalten und Wegträumen. Man muss auch sagen, dass die Bücher in ihrer Handlung hervorsehbar sind, was ich aber nicht schlecht finde. Man hat eben die Happy End Garantie. Auch die spannenden Passagen fehlen nicht, sie sind immer vorhanden und zum Glück gerade so lang, dass man es aushalten kann.
    Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten
    Charaktere:
    Endlich ist Gregori an der Reihe, auf ihn war ich schon seit einigen Bänden gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht, er ist einfach toll. Abby kam mir allerdings wie ein verschrecktes Hühnchen vor. Ich meine es ist ja verständlich, ich würde Vampiren auch misstrauisch gegenüberstehen. Ihre Schwester Madison ist da das komplette Gegenteil, sie ist den Vampiren und ihrer Welt gegenüber sehr aufgeschlossen und neugierig.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
    Emotionen:
    Ich weiß nicht wieso aber dieser Band kam mir um einiges romantischer vor als die anderen. Selbstverständlich war er auch ein bisschen kitschig. Aber auch die spannenden Stellen waren dieses Mal intensiver.
    Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten
    Aufmachung/ Design:
    Das Cover ist eigentlich ganz schön, wenn die Dame nicht so gequält gucken würde. Auch der Titel erschließt sich mir nicht so richtig.
    Hier gibt es 0 von 1 Ravenclaw – Punkten
    Fazit:
    Eine tolle Lektüre zum Abschalten. Dieser Band hat mir unglaublich gut gefallen. Das Cover und der Titel leider weniger.
    Insgesamt gibt es: 9 von 10 Buchplaudis
  18. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  19. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Es war mal wieder Zeit für Agatha Christie. In diesem Fall ermittelt Miss Marple, es ist das fünfte von insgesamt zwölf Cosy Crimes mit ihr und der 43. Krimi der Autorin. Leider hatte ich den Eindruck, dass ihr hier die Puste etwas ausgegangen ist; die meisten ihrer Bücher sind kurzweiliger und raffinierter.

    In „Fata Morgana“ besucht Miss Marple ihre alte Schulfreundin Carrie Louise, die in dritter Ehe verheiratet ist und mit ihrem Mann eine Einrichtung unterhält, in der junge, männliche Straftäter auf den rechten Weg zurückgelotst werden sollen. Das Ehepaar ist voller Idealismus, den längst nicht alle Familienmitglieder teilen. Und Familienmitglieder gibt es reichlich in dieser Patchwork-Sippe: Eine bereits verwitwete Tochter, eine relativ frisch verheiratete Enkelin, zwei längst erwachsene Stiefsöhne und einen aus erster Ehe, der fast das gleiche Alter wie Carrie Louise hat. Was die Sippschaft eint, ist die Liebe zu Carrie Louise, die fast zu gut für diese Welt wirkt. Doch irgendwer scheint es auf sie abgesehen zu haben …

    Normalerweise führt Agatha Christie ihre Leser sehr gekonnt aufs Glatteis, doch hier fallen kleine Ungereimtheiten relativ schnell ins Auge. Außerdem scheint der Krimi einem etwas eintönigem Schema zu folgen: Zunächst schütten fast alle wichtigen Figuren Miss Marple nacheinander ihr Herz aus, dann passiert etwas und darauf folgt eine äußerst ausführliche Polizeibefragung, bei der wiederum sämtliche Protagonisten zu Wort kommen. Andere Krimis der Autorin sind deutlich abwechslungsreicher geschrieben, in diesem gibt es nicht ganz so viel Handlung. Insgesamt wirkt er etwas uninspiriert; es fehlen der Pfiff und die gewohnte Raffinesse. „Fata Morgana“ ist nicht schlecht, aber im Vergleich zu Christies anderen Krimis nur Mittelmaß.

  20. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sunaki

    Ein fairer Krimi zeichnet sich dadurch aus, dass der Leser Hinweise aufgreifen und miträtseln kann.

    Im Idealfall ist er dann unfähig den Fall selbst zu entwirren, während die Lösung im Nachhinein absolut schlüssig klingt, ohne dass versteckte Informationen im Nachhinein hinzugezogen werden müssen.

    Agatha Christie befindet sich in einer seltsamen Position. Ich wäre dazu bereit zu sagen, dass sie notorisch ist Hinweise zurück zu halten und ihre Fälle, wenn man sie auf Beweismittel reduziert, absolut unfair sind. 

    Regel No. 1 ist immer; "Der Mörder wird nicht verdächtigt nimmt aber regen Anteil an den Geschehnissen".

    Aber Regel No. 2 ist; "Physische Beweise sind komplett bedeutungslos."

    Ob nun Alibis, kaputte Uhren, letzte Worte, oder das ach so beliebte festlegen auf ein spezifisches Gender. 

    Dann aber hätten wir das psychologische Profil. Und ich denke hierbei scheint sie.

    Es mag schwer fallen das warum, oder wie zu entlarven, aber wenn man all die physischen Beweismittel vergisst und nur darauf achtgiebt was die Leute sagen, fällt es einen plötzlich viel viel leichter, ihre Intriegen zu durchschauen.

    Das Eulenhaus ist definitiv solch eine Story, allerdings auch eine der schwereren.

    Für Anfänger wäre wohl "Nemesis" eine gute Herrausforderung. Ich kam nahezu augenblicklich auf den Täter.


    Das Eulenhaus selbst ist eine furchtbar simple Geschichte. Generell ist das oft der Fall, alles wirkt so verworren und ist es doch nicht.

    Die Figur des Arztes mag unsympathisch sein, zeigt aber ungeahnte Größe, wie man im späteren Verlauf realisiert. Ob es sein Benehmen entschuldigt, liegt beim Leser.

    Der Cast ist diesmal recht erinnerungswürdig. Agathe hat bekanntlich die Angewohnheit drei identische  Buttler und vier Batchelors auf einmal einzuführen, welche dann etwas schwer ausrinanderzuhalten sind. 


  21. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Mein erstes BUCH von Agatha Christie. Aber ich liebe die Filme! 

    Bei diesem leichten Roman über eine junge Frau, die sich vom Unglück verfolgt glaubt, von Hercule Poirot jedoch eines Besseren belehrt wird - nämlich, dass man ihr nach dem Leben trachtet - sah ich die belgische Hauptfigur in Gestalt Sir Peter Ustinovs vor mir.

    Kurz und knackig, spannend und intelligent ist die Geschichte konstruiert, die Figuren widersprüchlich und nicht recht greifbar, mehrmals muss man sein Bild, dass man sich von einem Verdächtigen gemacht hat, revidieren, doch kann man den Windungen gut folgen. Die Sprache ist schnörkellos aber fein und der Witz kommt dabei auch nicht zu kurz. 

    Ein solider, relativ gewaltfreier und unblutiger Kriminalfall (ja gut, zwar gibt es Tote, aber ohne Gemetzel und Nervenkitzel) mit tollem Detektivduo im Urlaubsmodus.

    Ehrlich gesagt glaube, es ist bei dem, was die beliebte Autorin alles geschrieben hat, noch Luft nach oben. Ich werde gern weitere Bücher von ihr entdecken, das war eine erfrischende Abwechslung zur mich teilweise ermüdenden "Erzählenden Literatur" im Belletristiksegment.

  22. Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    Dreizehn bei Tisch

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  23. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (134)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Detektiv Hercule Poirot erhält einen merkwürdigen schriftlichen Hilferuf und eilt mit seinem Freund Arthur Hastings nach Merlinville in Frankreich. Überraschend erfahren die Beiden bei ihrer Ankunft, dass Paul Renauld, der den Brief an Poirot schrieb, ermordet wurde. Laut seiner Frau Eloise gab es in der Nacht einen Überfall von zwei maskierten Männern, die sie fesselten und ihren Mann kurz darauf auf dem anliegenden, neuen Golfplatz erstachen! Doch was wollten diese Männer wirklich und warum gibt es unterschiedliche Aussagen zu dem abendlichen Damenbesuch von Madame Daubreuil der Dienstmädchen? Während der kleine belgische Detektiv sich lediglich auf scheinbar unwichtige Dinge konzentriert und offensichtlich teilnahmslos grübelt, müht sich der bekannte französische Ermittler Monsieur Giraud mit großer Hingabe dem Fall. Verdächtig wird schnell Renaulds Sohn Jack, der überraschend in Merlinville auftaucht, sollte jedoch eigentlich auf einer Schiffsreise nach Südamerika sein. Als plötzlich noch eine zweite Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt. Nur Poirot scheint Herr der Lage und geht den Fall auf seine Weise an...


    KOMMENTAR:

    Der Roman 'Mord auf dem Golfplatz' war das dritte Werk der englischen Autorin Agatha Christie, in dem sie zum zweiten Mal den belgischen Detektiv Hercule Poirot ermitteln lässt. Dies geschieht zum einen größtenteils in Frankreich und Poirot wirkt in diesem Roman schon weitaus authentischer als wie in Christies Debüt. Hochinteressant ist der kriminalistische Wettstreit zwischen diesem und dem französischen Detektiv Monsieur Giraud, der wie ein Sherlock Holmes sehr aktiv am Schauplatz des Geschehens agiert, während der Held der Autorin hauptsächlich seine grauen Zellen rotieren lässt. Dies wird heutzutage als Seitenhieb auf die Romane von Sir Arthur Conan Doyle angesehen. Was im ersten Poirot-Roman sowie in dem Agenten-Werk 'Ein gefährlicher Gegner' noch nicht so deutlich war, dass der Leser den Fall selber versuchen konnte zu lösen, wird hier erstmals deutlicher. Mit jeder neuen Information ist es nahezu möglich, seine eigenen Vermutungen zum Tathergang aufzustellen. Doch die interessante Art der Erzählung der Schriftstellerin hatte immer wieder einen Trumpf auf Lager, dass man seine eigenen Mutmaßungen auf den Kopf stellen konnte. Sehr interessant ist bei meinen Nachforschungen gewesen, dass Agatha Christie ihre Charaktere des Captain Hastings gar nicht mochte und nur sehr gerne vermählen und nach Südamerika abschieben wollte. Allerdings war dies nicht so endgültig wie wohl mal angedacht, was die kommenden Hercule-Poirot-Romane bewiesen. Doch dazu später mehr...

    8,2 Sterne

  24. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    spannende Unterhaltung wie immer bei Agatha Christie, auch wenn Miss Marple hier leider nur Co-Ermittlerin ist

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