Bücher mit dem Tag "gelesen 2016"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gelesen 2016" gekennzeichnet haben.

63 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.402)
    Aktuelle Rezension von: thebookseekinggirl

    Diese Geschichte von Sebastian Fitzek war mein erster Thriller und ich war bis zur letzten Seite regelrecht gefesselt und konnte nicht aufhören. Der Schreibstil lässt sich sehr schön lesen und die Spannung ist ein ständiger Begleiter. Man denkt sich oft, dass man weiß wer der Täter ist, wird dann aber richtig durchgerüttelt und steht wieder bei Null. (Oder ich bin einfach nur dämlich 😂) Emma, die Protagonistin, hat eine starke Persönlichkeit, handelt jedoch meines Empfindens nach oft ein wenig naiv und unüberlegt. Jedoch wäre es sonst vermutlich auch nicht so spannend, weswegen es sich auch irgendwie wieder ausgleicht. Die Nebencharaktere waren halt da, eine Bindung konnte man zu keinem aufbauen, wobei ich denke, dass dies sowieso nicht der Fall sein sollte in diesem Genre. 

    Ich finde das Buch gut gelungen und kann es jedem empfehlen, der sich mal an Thriller versuchen will.

  2. Cover des Buches Mein bester letzter Sommer (ISBN: 9783453270121)
    Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer

     (827)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Bei der Lektüre dieses berührenden Jugendbuchs (vor ein paar Jahren nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis) habe ich Rotz und Wasser geheult. Es erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Tess und Oskar. Beide erleben die erste große Liebe. Allerdings ist Tess todkrank, hat nur noch wenige Wochen zu leben. Und das tut sie - indem sie mit Oskar einen Roadtrip durch Italien unternimmt!

    Das Buch handelt also von Liebe, Krankheit und Tod. Aber auch davon, wie alle Betroffenen (Tessa, Oskar, die Eltern und Schwester, Freunde) damit umgehen, dass Tessas Leben jeden Moment vorbei sein kann. 

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Das Buch enthält übrigens auch eine Playlist mit Songs, die Tessa und Oskar hören bzw. über die sie sprechen. Auf Spotify habe ich sie wiedergefunden und während des Lesens gehört, was sämtliche Gefühle intensiviert hat.

  3. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Das Buch ist zum leichten Amüsieren, es hat einen sehr einfachen Schreibstil und ist nicht total durchdacht.

    Die Charaktere fahren eine bestimmte feste Schiene und sind dadurch sehr vorhersehbar.

    Das Buch ist dadurch nicht sehr spektakulär, aber dennoch nicht schlecht.

  4. Cover des Buches Der Anschlag (ISBN: 9783453437166)
    Stephen King

    Der Anschlag

     (671)
    Aktuelle Rezension von: Zeke

    "Der Anschlag" war leider eine absolute Enttäuschung gewesen. Bevor ich anfing die Bücher von Stephen King chronologisch nach Veröffentlichungsdatum zu lesen, hatte ich mir ein paar seiner bekannteren Werke auf Empfehlung der Allgemeinheit bedient. Leider war "Der Anschlag" von 2009 eine absolute Enttäuschung für mich gewesen. Mag vielleicht sein, dass meine Erwartungen viel zu hoch waren, aber dennoch. 

    Die knapp 850 Seiten hätte man gut und gern auf 400 Seiten kürzen können. Es waren etliche Seiten enthalten, die absolut überflüssig waren und die "Spannung" der Handlung bremsten. Da wären die todlangweilige Nebenhandlung in der Kleinstadt, in der sich Jake kurz zur Ruhe gesetzt hatte oder die ellenlange Erzählung über die Familiengeschichte der Oswalds. Die Krönung der schlechtesten Nebenhandlungen in "Der Anschlag" ist aber immer noch die Vorbereitung für die Highschool-Tanzveranstaltung, welche absolut irrelevant war. Statt einer spannenden Zeitreisegeschichte, las ich die ach so schönen 60er Jahre aus Sicht eines alten Mannes aus dem 21. Jahrhunderts. Vielleicht können ältere Leser etwas damit anfangen aber für mich ist das nichts. Die Hälfte des Buches handelt davon, wie schön die 60er Jahre doch sind aber man kennt ja von King, dass er nicht wirklich der grösste Fan der Technologie ist. 

    Der einzige Trostpflaster war wohl die kleine "Nebenstory" in Derry, aber der Rest? Absolut nichts für mich. Keine fesselnde Story, keine spannenden Charakter und eher eine Biografie über Lee Harwey Oswald, als eine Zeitreisegeschichte. 


  5. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (3.024)
    Aktuelle Rezension von: Hokuto


    Percy Jackson ein12 jähriger Junge der mit seiner Mutter und seinem verhassten Stiefvater in der USA lebt, muss schnell feststellen, dass sämtliche griechischen Mythologien wahr sind und diese jagt auf ihn machen. Nicht genug, dass er aufgrund seiner rebellischen Natur, ADHS und Legasthenie alle Nase lang die Schule wechseln muß, sein einzigerFreund ein Satyr ist und der einzige Lehrer, der ihm wohlwollend betrachtet in Wahrheit ein jahrhunderte alter Zentaur ist. Kaum das er an dem einzigen Ort gelangt, wo er sicher sein soll, er seine wahre Natur erfährt und wer sein Vater ist, wird er beschuldigt den Herrscherblitz des Zeus gestohlen zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen muß er den wahren Dieb ausfindig machen und den Herrscherblitz zurück bringen, sonst droht ein Krieg der Götter.

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen (und das obwohl ich zu einer älteren Leserschaft gehöre ^.~). Leider bin ich erst jetzt auf diese tolle Geschichte aufmerksam geworden! Das Buch liest sich sehr fließend und einfach. Percy war mir von Anfang an sympathisch mit seiner flapsigen Art. Die mythologischen Figuren sind alle perfekt eingebunden, inklusive der Orte wie der Olymp oder Hades Unterwelt. Das Abenteuer ist von Anfang bis Ende spannend! Ich kann diese Reihe nur empfehlen.


  6. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  7. Cover des Buches Traumprinz (ISBN: 9783463406046)
    David Safier

    Traumprinz

     (197)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich finde das Buch ehrlich gesagt sehr langweilig, weshalb ich es nach ca. der Hälfte weggelegt hab, dabei finde ich die Grundidee hätte durchaus Potenzial gehabt.


    Ich weiß auch nicht so ganz, woran es liegt. Ich werde einfach mit den Hauptfiguren nicht wirklich warm, sie bleiben durchweg substanzlos und flach. Was mich auch stört ist, dass hier ständig auf Äußerlichkeiten herumgehackt und das als lustig verkauft wird. zB muss ständig betont werden, dass die Hauptfigur ein paar Härchen auf der Oberlippe, sprich einen "Damenbart" hat, dass sie unattraktiv ist etc. Das hat schon was ansatzweise Sexistisches.

    Wirklich viel passieren tut bis zur Hälfte auch nichts, es plätschert einfach nur langweilig und dröge vor sich hin, Story- und Charakterentwicklung finden nicht statt.

    Sehr schade, das ist nun das zweite Buch von Davir Safier, das mir nach "Mieses Karma" nicht gefällt und ich bin nicht sicher, ob ich nochmal einem seiner anderen Werke eine Chance geben möchte :/

  8. Cover des Buches Drachenreiter - Die Feder eines Greifs (ISBN: 9783791500119)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter - Die Feder eines Greifs

     (196)
    Aktuelle Rezension von: somagichlesen

    Rezension zum Hörbuch:

    Inhaltsangabe: Das zweite Abenteuer für Ben, Lung und Co! Zwei Jahre sind seit dem ersten Band vergangen. Ben wohnt nun bei Familie Wiesengrund, die eine Organisation zum Schutz von Fabelwesen betreiben. Der Name der Fabelwesen-Beschützer ist Freefab und ihr Hauptsitz befindet sich in Mimameidr, irgendwo in den norwegischen Wäldern. Doch dann passierte plötzlich etwas schreckliches: In Griechenland wird die letzte Pegasus-Stute von einer Schlange gebissen und stirbt daraufhin. Doch was passiert nun mit ihren drei unterschlüpften Fohlen? Barnabas und Vita Wiesengrund, Bens Adoptivelter entscheidet sich dazu, die Fohlen des letzten Pegasus nach Mimameidr zu bringen. Allerdings brauchen die Fohlen ihre Mutter um zu schlüpfen. Sind die Pegasus-Fohlen etwa schon verloren? Nein, eine Möglichkeit gibt es noch, doch diese ist überaus gefährlich! Die letzte Rettung gibt es bei dem gefährlichsten, unbarmherzigsten, gemeinsten Fabelwesen der ganzen Welt! Nur die Feder eines Greifs, kann die Fohlen noch retten... .

    Meine Meinung:

    Zur Geschichte: Cornelia Funke konnte mich mit diesem Abenteuer wieder einmal voll und ganz begeistern! Ihr lebhafter Erzählstil, kombiniert mit einem wunderbaren Abenteuer - was will man mehr? Ich fand die Geschichte in diesem Band wieder sehr schön, aber natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Das Hörbuch geht ca. 10 Stunden, doch ich habe es in kürzester Zeit gehört, es war großartig. Man wollte immer wissen, wie es weitergeht, die Handlung fesselt einen total. Oft war die Handlung auch ziemlich packend und berührend, zum Beispiel wenn Guiniver, Bens Schwester, sich Sorgen um die Fohlen gemacht hat, ich konnte sie dann immer voll verstehen. Die Protagonisten sind einfach toll, Ben, der Drachenreiter, Lung, sein Drache, Schwefelfell, ein pilzliebendes Koboldmädchen, Vita, Barnabas und Guiniver, Bens Familie, sie alle habe ich ins Herz geschlossen, sie sind so mutig, richtige Vorbilder für Kinder, aber natürlich auch für Erwachsene. In diesen Hör- /Buch geht sehr viel um Fabelwesen, die aber öfters mal einen anderen Charakter haben, als in typischen Büchern oder Geschichten: Drachen sind loyale und weise Tiere, Kobolde lieben Pilze und Ratten können Pilotinnen sein. Die Geschichte zeigt Fabelwesen von einer anderen Seite, die meiner Meinung nach, aber viel Besser ist, außerdem beinhaltet es so viele tolle Botschaften, zum Beispiel, dass man nie zu klein ist, um etwas zu erreichen oder das man sich auf seine Freunde verlassen kann. Das Setting ist überaus gelungen. es beginnt in den verzauberten Wäldern von Norwegen und führt uns bin in den Dschungel von Indonesien. Cornelia Funke ist es überaus gut gelungen, dass alles so zu beschreiben, dass man beim lesen das Gefühl hat, als sei man selbst in Mimameidr ( Norwegen ) oder irgendwo im tiefsten Urwald. Das Cover finde ich überaus gelungen, es sieht einfach wunderschön aus! 

    zum Hörbuch: Rainer Strecker ist, seit dem ich das Hörbuch gehört habe, einer meiner liebsten Synchronsprecher, er spricht die Protagonisten wahnsinnig gut! Beim Hören war es immer so angenehm, wenn er die Geschichte, lebhaft und einfach verzaubernd erzählt hat. Cornelia Funke selbst spricht auch bei diesem Hörbuch mit. Sie ist wirklich eine begabte Sprecherin, nicht nur das Schreiben und Illustrieren liegt ihr! Sie verleiht den Charakteren eine tolle Stimme und strahlt beim sprechen immer eine gewisse Art von Ruhe aus. Das Hörbuch ist eines der besten, die ich je gehört habe, die Qualität ist umwerfend, ich habe noch nie ein so tolles Hörbuch gehört. Die Geschichte wird zudem mit ganz leisen, passenden Geräuschen oder Musik begleitet, was das Hören noch schöner macht. Der Karton, in dem die einzelnen CDs sind, ist überaus schön gestaltet! Ein großes Lob an Atmende Bücher! 

    Fazit: Eine wunderschöne Geschichte, die einfach wunderbar ist, mit tollen Protagonisten, einem herrlichen Schreibstill und einer packenden Handlung. Das Hörbuch ist wirklich ein wahrer Hörgenuss!

  9. Cover des Buches City of Lost Souls (ISBN: 9783401505688)
    Cassandra Clare

    City of Lost Souls

     (2.415)
    Aktuelle Rezension von: moonyliest

    Nach langer Zeit habe ich endlich „City of Lost Souls“ beendet. Insgesamt fand ich die Geschichte nicht schlecht. Es gab viele überraschende Wendungen, spannende Kämpfe und tolle Charakterentwicklungen. 

    Dennoch fand ich das Buch leider schwächer als die vorherigen Bände. Die ganze Geschichte empfand ich als sehr langatmig, weshalb ich das Buch meistens nach einem Kapitel wieder zugeklappt habe. Es wiederholt sich vieles und es war sehr anstrengend zu lesen. Die Beziehung zwischen Clary und Jace hat mich ein wenig genervt. Simon und Isabell hingegen fand ich toll. 

    Gegen Ende wurde es wieder etwas spannender und ich habe die letzten Kapitel in einem Rutsch durchgelesen.


    Der Schreibstil von Cassandra Clare gefällt mir sehr gut. Er ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen.


    Fazit:

    Eine sehr interessante Story mit einigen Längen. Ich liebe die Welt der Schattenjäger sehr und bin gespannt, wie die Geschichte endet.


    3,5/5⭐️

  10. Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
    Dan Wells

    Ich bin kein Serienkiller

     (663)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover selbst ist glatt gehalten und wirkt wie eine gräuliche Mauer. 

    Die rote Titelschrift ist gut fühlbar und lässt die Schrift wie tropfendes Blut aussehen. Passend zur Story.

    376 Seiten


    Inhalt/Story

    1 Band der 6 teiligen Reihe.

    Wir begleiten die Gedanken und Gefühle eines 15 jährigen Jungen, der selbst merkt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. 

    Er interessiert sich extrem für Serienkiller, will keine Freunde haben und würde am liebsten selber töten.... Morde und Leichen ziehen ihn magisch an.....

    In seinen Inneren spürt er, dass er selbst auch ein perfekter Killer werden könnte, wäre da nur nicht dieses Gewissen, was einem genau diese Lust verbieten will :-)


    Meine Meinung

    Ich muss zugeben, dass ich echt skeptisch war, ob diese Story nicht zu seltsam ist, um sie zu lesen, aber ich bin wirklich positiv überrascht!

    Die Beschreibung Thriller würde ich allerdings noch ergänzen, denn für mich ist es ehr ein Jugendthriller mit leichten Fantasy Touch.

    Die Story wird in der "Ich-Perspektive" erzählt.

    Es war richtig spannend und interessant die Gedanken des Protagonisten zu lesen, denn dieser innerliche Kampf, die er gegen sein "eigenes" Monster führt, macht mit dir selber ein Psychospielchen!

    Da ich ohne Klappentext gestartet bin, wusste ich überhaupt nicht in welche Richtung sich das Ganze entwickelt!

    Begleitet man hier einen Psychopaten der demnächst ein Serienkiller wird? Steckt ein "richtiges Monster (Fantasy)" in ihm? 

    Oder ist die ganze Reihe eine Art Therapiebuch in der man die verschiedenen Stadien des Protagonisten liest???! Fragen über Fragen!

    Auch die Tatsache das Johns Mutter ausgerechnet in einem Leichenhaus arbeitet macht die Sache umso skurriler, denn dadurch hat er auch noch regelmäßigen "Kontakt" zu seiner Lieblingsbeschäftigung ;D


    Mein Fazit

    Unterhaltend und mal was völlig Neues für mich, gerade weil es so seltsam ist war es schon wieder interessant ^^

    4*





  11. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Wow, ich bin begeistert!

    Schon von Band 1 war ich sehr angetan und nun konnte mich auch Band 2 nicht enttäuschen. Diese Reihe ist so ganz anders als alles andere, was ich jemals gelesen habe. Der Aufbau und das ganze Konzept der verschiedenen Welten, die Charaktere, der Plot sind einfach einzigartig und es ist immer wieder eine Freude, in diese Welt einzutauchen.

    Das Lesen des ersten Bandes war bei mir bereits eine Weile her, doch die Geschichte war mir noch sehr präsent im Gedächtnis, sodass mir der Einstieg nicht schwer hätte fallen sollen. Grundsätzlich war dies auch der Fall, jedoch waren die ersten Kapitel etwas schleppend. Ich verstehe, dass alle wichtigen Charaktere der Geschichte sozusagen abgearbeitet werden müssen, um dem Leser zu zeigen, was diese nun tun. Allerdings zog sich das für mich etwas in die Länge, wobei es mich inhaltlich voll und ganz abholte.
    Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich das sehr und die Geschichte wurde so spannend und mitreißend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Besonders großartig finde ich an dieser Reihe, wie der Autor für den Leser Hinweise streut, von denen die Charaktere teilweise noch nichts wissen. So bekommt man das Gefühl, im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Durchblick zu bekommen, wie alles zusammenhängt. Doch gleichzeitig kommt dann trotzdem immer Neues und unerwartete Plot Twists, die dann doch alles offen lassen und unfassbar neugierig auf den dritten und finalen Band machen!

  12. Cover des Buches Wenn du mich siehst (ISBN: 9783453421936)
    Nicholas Sparks

    Wenn du mich siehst

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Ich bekenne mich als absolute Liebhaberin der Bücher von Nicholas Sparks. Seine Geschichten sind immer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit Wenn du mich siehst, kommt auch eine gewisse Brise Spannung mit dazu. Denn hier gibt es Stellen, die nicht immer sofort schlüssig sind oder die einen als Leser mit einer Ungewissheit zurücklassen. Eine für mich perfekte Mischung.

     

    Das Cover ist so typisch in Nicholas Sparks Manier. Ich habe es gesehen, ohne gelesen zu haben von wem es ist und wusste im Unterbewusstsein sofort, dieses Buch muss mit.

    Der Schreibstil ist wie immer super flüssig und mitreißend. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Maria und Colin geschrieben. So konnte man sich gut in beide hineinversetzen.

    Was ich sehr interessant fand war, dass diese Geschichte einen thrillerähnlichen Verlauf nimmt. Dies gefiel mir unglaublich gut.

     

    Maria ihr Auto bleibt auf der Straße liegen und das auch noch mitten in der Nacht. Das braucht auch keine Frau. Zum Glück hält ein Auto an. Im Inneren sitzt ein muskulöser Mann, der alles andere als sympathisch aussah auf den ersten Blick. Ehrlich, ich glaube ich wäre schreiend weggelaufen bei dieser ersten Begegnung.  Maria ist froh über die Hilfe.

    Wie es der Zufall so will, treffen sich die Beiden nach einiger Zeit wieder und man kann förmlich spüren, wie die Luft knistert. Dennoch ist Colin nicht so ganz der Mann, den Maria ihre Eltern sich für sie vorstellen würden.  Warum? Colin ist vorbestraft und Maria ist eine grandiose Anwältin.

    Als dann plötzlich anonyme Briefe bei Maria eintreffen, nimmt die ganze Story an Fahrt auf. Da ist ein Mann, der immer und immer wieder in ihrem Umfeld auftaucht. Maria fühlt sich verfolgt. Wer ist das? Warum passiert das alles? Was wird noch auf Maria zukommen?

     

    Diese ganze Story hat mich absolut gefangen genommen. Es hat mir unsagbar viel Freude bereitet dem Verlauf zu folgen, zu ergründen von wem diese Briefe kommen und vor allem zu erfahren, wie alles ausgeht. Ich kann euch sagen, es sind wundervolle Wendungen und genau das richtige Maß an Spannung vorhanden.  

     

    Das Buch bekommt von mir verdiente 5 von 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (876)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Schreibstil des Buches ist ganz anders wie der erste Teil. Man könnte meinen der Schreibstil passt sich der Reife des Protagonisten an.

    Der Schreibstil ist dennoch so flüssig, dass man gut in die Geschichte hineinkommt.

    Die Geschichte an sich ist ziemlich düster, dennoch spannend und am Ende ziemlich traurig.

    Klasse Dritter Teil.

  14. Cover des Buches Mr. Monster (ISBN: 9783492271851)
    Dan Wells

    Mr. Monster

     (336)
    Aktuelle Rezension von: SabineSchaefer
    John Cleaver ist sechzehn und kein ganz normaler Junge. Er ist ein Soziopath, der in sich das Bedürfnis spürt, seine Mitmenschen und Mitgeschöpfe zu quälen, foltern, verletzen und töten. Doch er tut es nicht. Um seine Umwelt vor seinen Serienkiller-Neigungen zu schützen, hat er sich feste Regeln gesetzt, die er peinlich genau befolgt. Eine davon ist, seinen Mitmenschen nichts anzutun. Im ersten Band brach er diese Regel bereits, aber nur um einen dämonischen Killer aufzuhalten, der in seiner Heimatstadt wütete. 

    In diesem zweiten Band meldet sich nun "Mr. Monster", die böse Seite in ihm, noch stärker als zuvor zu Wort. Zuerst kämpft John nur gegen Mr. Monster, dann taucht ein neuer Serienmörder mit einer ganz anderen Handschrift als der Erste auf, und John fragt sich, ob das wieder ein Dämon ist. Als sich herausstellt, dass dieser Killer ein alter Bekannter von ihm ist, der ihn entführt und mit seinen anderen Opfern, die alle Frauen sind, in seinem Haus festhält, nimmt John den Kampf gegen diese neue Bedrohung auf.

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Der ständige innere Konflikt des Helden erzeugt kontinuierlich Spannung, und John ist trotz seiner soziopathischen Disposition sympathisch, weil er immer wieder an seine Mitmenschen denkt und sie vor sich und anderen Bedrohungen schützen will. Meiner Erfahrung nach sind Soziopathen aber überhaupt nicht am Wohlergehen ihrer Mitmenschen interessiert. Eine realistische Darstellung eines Soziopathen ist das meiner Meinung nach nicht, aber im Kontext des Romans funktioniert es sehr gut.
  15. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

     (78)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwar habe ich das Buch in einem Tag durchgelesen, aber trotzdem bekommt es keine Höchstpunktzahl. 

    Der Prolog hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil war leicht du flüssig zu lesen. So kam ich direkt in den Fluss. Spannung war ebenfalls da. Aber warum dann keine 5 Sterne? Manchmal musste ich zurück blättern, da die Sprünge doch etwas verwirrend waren Und der Schluss, er war plötzlich da, Knall auf Fall. Obwohl. Ist das überhaupt ein Schluss? Ich hatte das Gefühl hier fehlt etwas. Auch kein Nachspiel, nichts. Gut das Buch hat nur um die 250 Seiten, aber da wären für den Preis doch mehr Seiten drin gewesen. Der Preis ist der Gleiche wie für ein dickeres Buch. 

     

    Ich werde mir den nächsten Teil auch holen, um zu erfahren, ob das Ende wirklich offen ist oder fortgeführt wird.

  16. Cover des Buches City of Bones (ISBN: B004NKUG3E)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Nenatie
    Meinung
    Wie lange "City of Bones" schon ungelesen in meinem Regal steht weiß ich nicht mal mehr. Gefühlt kennt jeder die Reihe nur ich hatte sie noch nicht gelesen.

    Der Einstieg war sehr interessant gemacht. Das ganze Buch aber eher ein Auf und Ab. Die Welt die Cassandra Clare geschaffen hat finde ich grandios und sehr spannend. Die unterschiedlichen Wesen, die Art der Magie, die Runen die den Shadowhuntern helfen und alles drum herum. Leider war die Geschichte dann nicht immer so gut, es war teilweise vorhersehbar und die Charaktere manchmal einfach wandelnde YA-Klischees. Es gab überraschende Momente aber vor allem die große Auflösung am Schluss war jetzt eher durchschaubar. Und die Nebenhandlungen empfand ich als sehr viel interessanter und spannender als die ganze Geschichte um Clary und Jace. Ihre Beziehung war leider von Anfang an sehr klischeehaft und blieb irgendwie oberflächlich und hat mich ehrlich gesagt am wenigsten angesprochen.

    Die Nebencharaktere waren spannender. Magnus Bane hat nicht viele Auftritte aber ich mochte ihn sofort. Alec und Isabella fand ich auch sehr viel spannender als Clary. Wobei die Beiden leider auch sehr viele Tropes erfüllen und die Darstellung mir nicht immer gefallen hat.

    Das Buch war nicht perfekt es gibt einige Kritikpunkte was die Charaktere betrifft aber es ist unterhaltsam. Und ich werde die Reihe weiterlesen.
  17. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551318367)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter)

     (1.919)
    Aktuelle Rezension von: Leoh

    Die Geschichte spielt 19 Jahre danach. Harry, Ginny, Hermine und Ron sind inzwischen Erwachsen und haben selber Kinder, die nach Hogwarts gehen. Man erfährt viel über die einzelnen Charaktere, was sie nach der Schlacht um Hogwarts geworden sind oder machen Bsp. Hermine ist Zauberministerin und Neville Professor für Kräuterkunde in Hogwarts. Es baut sich auch eine Spannung auf mit vielen überschneiden Wendungen.

    Der Schreibstills als Skript ist interessant und Mal was anderes. Zudem làsst sich diese Art des Schreibstills schnell und einfach lesen und es ist einfach die Handlungen der einzelnen Personen zu verstehen. Zumal es für ein Theaterstück geschrieben wurde.

    Für alle Harry Potter Fans empfehlenswert!

  18. Cover des Buches Eine Geschichte der Zitrone (ISBN: 9783551560360)
    Jo Cotterill

    Eine Geschichte der Zitrone

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Die 11-Jährige Calypso vergräbt sich am liebsten in den Bücher, die sie über alles liebt. Doch als die neue Mitschülerin Mae in die Klasse kommt und sich mit ihr anfreunden will, scheint sich für Calypso ein Stück Welt zu öffnen. Kann es wirklich sein, dass jemand ihre beste Freundin sein will? Ihr Vater hat ihr aber beigebracht, dass man sich nur auf sich selbst verlassen kann. Seit ihre Mutter gestorben ist, macht ihr Vater genau das. Er verlässt kaum sein Arbeitszimmer und schreibt an seinem Buch "Eine Geschichte der Zitrone". Je mehr Zeit Calypso mit Mae und ihrer Familie verbringt, fragt sie sich, ob ihr kaltes, einsames Zuhause wirklich zur eigenen inneren Stärke beiträgt.

    Die Geschichte hat mich nicht nur berührt, sogar zum Weinen gebracht. In einem kindlichen Ton erzählt Calypso, wie sie mit Trauer, Einsamkeit und Verantwortungsgefühl für ihren Vater umgeht. Als Mensch, der auch Bücher sehr liebt, war ich ihr emotional sehr nah.

    Mein Fazit: Mein absolutes Jahreshighlight. Eine emotional schwerwiegende Geschichte eines Mädchen, das versucht den richtigen Weg zu finden. Sehr bewegend. 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Der Talisman (ISBN: 9783453877603)
    Stephen King

    Der Talisman

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Ich muss dazu anmerken, das ich diesen Roman nicht gelesen, sondern als Hörbuch konsumiert habe. David Nathan war wie immer großartig. Zu diesem Buch hatte ich keinerlei Vorwissen wie man es vllt aus dem Mainstream bei einem Shining oder Friedhof der Kuscheltiere kennt. Die Geschichte hat mich von Anfang in ihrem Bann gehabt sodass ich Zeit bedingt die glaube 32h in ungefähr 1-2 Wochen durchgehört hatte. Auch für nicht King Fans oder die es noch werden wollen ein schöner Roman. Eines meiner Lieblinge.

  20. Cover des Buches Ich will dich nicht töten (ISBN: 9783492273855)
    Dan Wells

    Ich will dich nicht töten

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 445 Seiten

    Verlag: Piper Taschenbuch (1. Oktober 2010)

    ISBN-13: 978-3492267816

    Originaltitel: Full of Holes

    Übersetzung: Jürgen Langowski


    Fesselnder Mystery-Thriller


    Inhalt:

    Der sechzehnjährige John Cleaver hat bereits zwei Dämonen zur Strecke gebracht. Nun hat er den dritten nach Clayton gelockt, wo seine Mutter ein Bestattungsinstitut führt. John versucht, dem Dämon auf die Spur zu kommen, denn diverse Personen des öffentlichen Lebens fielen diesem schon zum Opfer. Und daneben gilt es eine ungeklärte Reihe mysteriöser Selbstmorde von jungen Mädchen aufzuklären.


    Meine Meinung:

    Die ersten beiden Bände habe ich schon vor einer Ewigkeit gelesen und mich praktisch nicht mehr daran erinnert. Dies störte mein Lesevergnügen jetzt aber kaum. Alles, was man wissen muss, erfährt man in diesem Band. 


    Es dauerte eine Zeit lang, bis ich mich auf den soziopathischen Protagonisten einlassen konnte. Ich fand ihn einfach zu abgedreht bzw. es erschien mir seltsam, dass er von seinen Mitmenschen relativ gewöhnlich behandelt wird. Ich persönlich würde um einen solchen Menschen, wie er hier dargestellt wird, wohl eher einen großen Bogen machen. Er ist zuweilen schon ein bisschen gruselig. 


    Auch die Handlung darf man nicht für bare Münze nehmen. Manches wirkt schon etwas unglaubwürdig, zum Beispiel, wenn der Polizist sich ernsthaft mit dem Jugendlichen über die Aufklärung des Falles berät. 


    Dan Wells erzählt aber sehr fesselnd, und wenn man die Figur des John Cleaver einmal akzeptiert hat, ist alles Weitere auch recht schlüssig. Beim Lesen erleben wird die Story aus Johns Sicht, dringen in seine tiefsten (verstörenden) Gedanken vor, die jegliches Gefühl vermissen lassen. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber gut umgesetzt und auch interessant.


    Die Reihe:

    1. Ich bin kein Serienkiller

    2. Mr Monster

    3. Ich will dich nicht töten


    ★★★★☆


  21. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9781406307634)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Moontana

    Meinung:

    Dies ist der zweite Teil der Unterwelt Chroniken und nach dem ersten Teil musste ich auch den zweiten lesen.

    Der erste hat mir ja schon sehr gut gefallen, aber es hat mir manchmal an Spannung gefehlt, was für den ersten Teil nicht so dramatisch war.

    Dafür fing der zweite Teil echt fesselnd an, ich war direkt in der Handlung drin und konnte auch wegen des Schreibstil nicht mehr aufhören. Dieser war sehr leicht und fesseln, aber auch detailliert und emotional.

    Die Personen haben mir auch diesmal sehr gut gefallen, im zweiten Teil habe ich auch einige sehr ins Herz schließen können und fand auch das die Charaktere auch eine leichte Entwicklung durch machen und an Tiefe bekamen.

    Durch den Perspektiv Wechsel im zweiten Teil habe ich als Leserin einen deutlich besseren Einblick in die Person bekommen sowohl in die Gefühlswelt als auch in die Gedankenwelt.

    Tatsächlich konnte ich aber bei Clary nicht alle Handlungen und Denkweisen nachvollziehen und fand es teilweise sehr unangebracht.

    In dem Teil wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig, es tauchen immer neue Probleme auf oder alte werden weiter Thematisiert.

    Auch neue Personen tauchen in dem Teil auf.

    Ich persönlich war unglaublich gefesselt an dem Buch und war sehr schnell damit fertig..

    Auch wenn es nie langweilig wurde gab es dann auch den großen Spannungsbogen der, wie ich finde, sehr perfekt geschrieben wurde. Jeder hat gezeigt was er konnte und konnte seine Stärken beweisen.

    Das Ende wurde natürlich mit einem miesen Cliffhanger beendet, dieser hat mich natürlich so neugierig gemacht, dass ich so oft mit dem dritten Teil anfangen musste.

    Fazit:

    Unglaublich fesselnder zweiter Teil der Lust auf mehr macht. Die Charaktere haben in dem Teil mehr an Tiefe bekommen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen aber auch fesseln und emotional.

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und wenn dann war ich gedanklich nur bei der Handlung.

    Ich bin schon  auf die Entwicklung der verschiedenen Charaktere gespannt.

    Ich freue mich sehr auf die nächsten Teile und kann mir vorstellen, dass es immer besser wird.

    Die Reihe kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen. 

  22. Cover des Buches Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (ISBN: 9783551556981)
    Joanne K. Rowling

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

     (967)
    Aktuelle Rezension von: lesemama

    📖 Dieses Buch ist ein echter Klassiker in der Zaubererwelt und in fast jedem Haushalt zu finden. Jetzt haben auch die Muggel die Gelegenheit alles über magische Tierwesen herauszufinden.

    ✨ Dieses Buch habe ich innerhalb von zwei Abenden durchgelesen, da es nicht sonderlich viele Seiten hat. Dafür sind die knapp 93 Seiten voller Informationen über die verschiedenen Tierwesen. Nach einer umfangreichen Einführung in dieses Buch, sind dann die Tierwesen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Zu jedem Tierwesen gibt es die ZM-Klassifizierung und Informationen zum Aussehen, Lebensraum und Verhalten. Hier und da gibt es zusätzlich Fußnoten mit extra Informationen. Leider gibt es keine Illustrationen in diesem Buch, was ich wirklich schade finde.
    Insgesamt hat mir dieses Buch am meisten von den drei Schulbüchern gefallen. Es ist sehr interessant die Tierwesen so kennenzulernen. Trotzdem empfinde ich es nicht als ein Muss für Harry Potter Fans. Auch dieses Buch ist eher eine nette Ergänzung zur eigentlichen Reihe. Deshalb gebe ich ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne.

  23. Cover des Buches Die Maschinen (ISBN: 9783453316362)
    Ann Leckie

    Die Maschinen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps
    Nach dem Cover zu schließen, hatte ich erst gedacht, dass Breq eine Androidin ist – aber weit gefehlt! Was Ann Leckie sich für „Die Maschinen“, den ersten Band ihrer Science-Fiction-Reihe, ausgedacht hat, ist einfach um Weiten erstaunlicher, als ich gedacht hätte. Denn Breq ist eine Verbundenheit zwischen einer künstlichen künstlichen Intelligenz (KI) und einem Körper – so etwas hatte ich bisher noch nirgendwo gesehen. Das alleine ist eine wahre Einzigartigkeit, wird jedoch durch ihren ungewöhnlichen Schreibstil, der mich wirklich beeindrucken konnte, noch emporgehoben. Ich liebe Bücher, in denen es um künstliche Intelligenzen geht und sich mit Fragen rund um das Thema beschäftigt. „Die Maschinen“ von Ann Leckie ist ein relativ anspruchsvolles, aber auch großartiges, ungewöhnliches und definitiv mitreißendes Buch, welches mich hundertprozentig begeistern konnte!

    Die Radch und die KI

        „Sie sehen Mord und Vernichtung in einem unvorstellbaren Ausmaß, aber die Radchaai sehen die Ausbreitung von Zivilisation, Gerechtigkeit und Anstand, zum Nutzen des Universums. Tod und Vernichtung sind unvermeidliche Nebenprodukte des guten, absoluten Ziels.“

    (S. 100 des eBooks „Die Maschinen“ von Ann Leckie, Heyne Verlag)

    Ann Leckie hat in ihrem Science-Fiction „Die Maschinen“ ein Volk namens „Radch“ erschaffen, welches sich das Ziel gesetzt hat, das gesamte Universum Stück für Stück zu erobern, damit ihr Territorium wächst, und somit auch nach ihrem Denken zu zivilisieren. Ihre Annexionen werden grausam und gewaltsam durchgeführt. Widerstand wird z.B. durch Exekutionen, Deportationen und Umerziehung ausgeschaltet. Die übrig gebliebene Bevölkerung wird in die Radch integriert, sodass diese nach einigen Generationen genauso Radchaai sind wie alle anderen auch. Die Radch sind eine technologisch sehr weit fortgeschrittene Gesellschaft. Künstliche Intelligenzen steuern ihre riesigen Raumschiffe, überwachen z.B. jede Handlung, jede Gefühlsschwankung, alles was gesagt wird, zeichnen Daten auf und speichern diese. Die KI sind dazu geschaffen z.B. Stationen und Raumschiffe zu leiten bzw. dafür zu sorgen, dass dort alles funktioniert. Sie werden dazu programmiert, bedingungslosen Gehorsam zu leisten, Annexionen und Exekutionen effizient, präzise und schnell durchzuführen. Doch die KI steuern nicht nur die Raumschiffe, sondern auch Hilfseinheiten. Hilfseinheiten sind Menschen, die keinen freien Willen oder Bewusstsein mehr haben. Die KI übernimmt die komplette Kontrolle über diesen Körper, sodass alle Hilfseinheiten mit der gleichen KI untereinander verlinkt sind. Die KI sieht, hört und fühlt mit jedem Körper – und sie hat die Kontrolle manchmal über bis zu tausend Körpern! Die dafür bestimmten Körper werden bei Annexionen ausgewählt und solange in Suspension eingelagert, bis sie gebraucht werden – also bis eine Hilfseinheit stirbt und ersetzt werden muss. Das Thema und die Umsetzung faszinieren, entsetzen und erschrecken zugleich.

    Sprachliche Mittel – absolut außergewöhnlich

    Noch etwas ganz Besonderes an diesem Buch ist, dass hier ausschließlich das Femininum, weibliche Sprachformen verwendet worden sind. Bei den Radch gibt es in der Sprache keine geschlechtlichen Unterschiede, sodass sie im Radchaai, ihrer Muttersprache, allem eine weibliche Form bzw. Endung geben, wie z.B. „sie“, „ihr“, „Leutnantin“, „Kapitänin“, „Herrin“ etc. Für mich war es eine interessante und wirklich faszinierende Abwechslung – auch so etwas hatte ich bis jetzt noch nie gesehen. Am Anfang hatte ich dafür allerdings etwas Zeit gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Da die Geschichte komplett aus der Sicht von Breq als Ich-Erzähler erzählt wird, ist es für die Protagonistin, welche das Radchaai gewöhnt ist, nicht immer leicht mit Leuten aus anderen Kulturen zu sprechen, wenn diese zwischen weiblichen und männlichen Personen unterscheiden.

    Wie bereits geschrieben: Ann Leckies Idee ist nicht nur genial, sondern perfekt umgesetzt. Ich war überwältigt davon, wie die Autorin es geschafft hat die Gedanken und Gefühle eines Raumschiffes mitsamt seinen hunderten oder tausenden von Hilfseinheiten, die alle gleichzeitig handeln, hören, reden, sehen, fühlen, zu beschreiben. Das hat mich absolut umgehauen!

    Haben künstliche Intelligenzen einen eigenen Willen, Gefühle und ein Bewusstsein? Können sie sich über ihre Programmierung hinwegsetzen?

         „Im Grunde interessiert es niemanden, was man denkt, solange man tut, was von einem erwartet wird.“

    (S. 82 des eBooks „Die Maschinen“ von Ann Leckie, Heyne Verlag)


    Die Protagonisten von „Die Maschinen“ sind Breq und Seivarden – beide sind sehr gut gezeichnete Charaktere mit einer dramatischen und zu Herzen gehenden Vergangenheit, Schwächen und Stärken. Ich mochte beide sofort, sie ließen mich durch die gesamte Geschichte hindurch mitfiebern.

    Breq ist äußerlich eine Frau, deren Körper von der künstlichen Intelligenz gesteuert wird, welche vor ca. zwanzig Jahren einmal das riesige Raumschiff „Gerechtigkeit der Torren“ gewesen ist. Seit so vielen Jahren sinnt sie nach Rache und hat einen Plan ausgearbeitet, um Anaander Mianaai, die unbesiegbare Herrrin der Radch, zu ermorden. Denn diese hat ihr etwas unglaublich Schmerzvolles angetan, etwas Unverzeihliches und abgrundtief Grausames. Breq ist selbstbeherrscht, denkt strategisch, auch zweckgebunden, ist jedoch nicht ohne Mitgefühl, kühl und doch gefühlvoll, manchmal ist sie unentschlossen, aber dann wieder entschlossen. Sie liebt Musik, wobei ihr ständiges Summen von früheren Liedern sie hin und wieder in Gefahr bringt, dass sie von anderen Leuten als die „Gerechtigkeit der Torren“ erkannt werden könnte – was sie verhindern möchte. Ihr Ziel scheint unmöglich zu realisieren. Sie weiß, dass sie dabei sterben könnte, setzt jedoch alles daran endlich die lang ersehnte Rache zu nehmen. Der Weg führt Breq dabei auf den kalten und dünnbesiedelten Planeten Nilt, wo sie auf Seivarden trifft, der bewusstlos und sterbend im Schnee liegt.

        „Es gab sehr vieles, was ich nicht verstand, und in den neunzehn Jahren, seit ich vorgab, ein Mensch zu sein, hatte ich längst nicht so viel gelernt, wie ich erwartet hatte.“

    (S. 20 des eBooks „Die Maschinen“ von Ann Leckie, Heyne Verlag)

    Seivarden ist vor tausend Jahren Kapitän eines Raumschiffes gewesen, welches bei einem Angriff zerstört worden ist. All die Jahrhunderte lag er in einer Suspensionskapsel, bis man ihn vor Kurzem gefunden hat. Als er aufgewacht ist, hat er sich in einer vollkommen veränderten Welt wiedergefunden: Seine Familie hat den finanziellen und sozialen Status verloren, keiner kennt oder interessiert sich für ihn – auch die Radch hat sich verändert, denn die Radch schließt nun Verträge mit anderen Völkern, anstatt diese zu annektieren, Hilfseinheiten werden durch menschliche Soldaten ersetzt, selbst seine eigene Sprache hat Formen angenommen, die er nicht versteht. Um zu vergessen und nichts mehr zu fühlen, hat er angefangen Drogen zu nehmen. Seivarden wirkt nicht zu durchschauen, denn anfangs ist er ständig unter Drogen gesetzt. ER hat Probleme mit seinen Erinnerungen, ist dauernden extremen Stimmungsschwankungen ausgesetzt (von Apathie bis zum Wutausbruch). Breq hilft ihm, auch wenn sie sich nicht sicher ist, warum, und Seivarden es erst nicht zu schätzen weiß. Aber mit der Zeit macht er Veränderungen durch, womit er immer mehr an Charakter gewinnt.

    Zwei Handlungsstränge

    Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen, die sich immer wieder abwechseln. Eine Handlung spielt in der Vergangenheit, als Breq vor zwanzig Jahren ein Truppentransporter im Orbit des Planeten Shis`urna gewesen ist, gleichzeitig Hilfseinheiten im Raumschiff und auf dem Planeten kontrolliert hat. Die andere Handlung zeigt die Gegenwart, Breqs Bemühungen, ihren Racheplan in die Tat umzusetzen und ihre Interaktion mit Seivarden.

    Für mich ein Highlight

    „Die Maschinen“ konnte mich vollkommen begeistern! Es ist total spannend, hat eine verstrickte Handlung, Wendungen, die mich umhauen konnten, viele Geheimnisse – unter anderem auch zwischen Breq und Seivarden, was die Handlung auch vorantreibt -, politische Intrigen, Science-Fiction-Themen, die mich schon immer interessiert haben, Szenen und Begebenheiten, die mich entsetzen und mitreißen konnten, und faszinierende Elemente. Der Science-Fiction ist nicht besonders actionreich – aber hier fällt das absolut nicht ins Gewicht. Ich brauche dringend die Fortsetzung!

    Fazit:

    Faszinierender, schockierender und heftiger Science-Fiction, der so viele einzigartige Elemente bietet, dass das Lesen zu einem großartigen Erlebnis wird und man sich mit einigen interessanten Fragestellungen beschäftigen kann. Sprache, Handlung und Charaktere machen es zu einem Highlight. Hin und wieder recht anspruchsvoll und nicht besonders actionreich – hier liegt der Schwerpunkt definitiv auf einer anderen Ebene. Rasant ist es aber auf jeden Fall. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
  24. Cover des Buches Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo (ISBN: 9783404207206)
    Rick Yancey

    Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover erinnert mich an alte Filmplakate, weshalb es für mich interesannt war. Die Schwarz/Weiß geben lässt es alt, aber auch schaurig aussehen. Die roten Augen sind das i Tüpfelchen darauf. Mir gefällt es.


    Geschichte: Will Henry ist nach dem Tod seiner Eltern der Assistent vom berühmten Monstrumologen Dr. Pellinore Warthrop geworden. Als eines Tages ein ominöser Brief auftaucht und eine alte Freundin des Doktors um Hilfe bittet, machen Will und Pellinore sich auf eine Rettung, den alten Freund des Doktors wiederzufinden. Spuren führen sie zu einem Ort, an denen eine Legende nur allzubekannt ist. Und genau diese Legende, schien auch der alte Freund gejagt zu haben. Sie folgen seinen Spuren und müssen schon bald feststellen, dass sie sich selbst in Gefahr begeben.

    Im großen und ganzen war die Geschichte interesannt gestaltet. Es war schaurig, blutig und mysteriös. Dennoch fehlte meiner Meinung nach des öfteren die Spannung und die Geschichte wurde gegen Ende immer zäher. Sehr gut gefielen mir die Hintergrundgeschichten der Charaktere und auch der Umgebungen. Letztere wurden sehr ausgearbeitet und jeder Ort hatte seine eigene Geschichte. Dennoch fehlten mir am Ende ein paar Informationen, da manche Dinge nicht zuende erklärt wurden.


    Charaktere: Der 13-jährige Will Henry ist ein sehr einfacher Junge. Er spricht nicht viel, sagt immer "Ja, Sir" und macht fast alles, was der Doktor im aufträgt, ohne Widerrede. Seine Vergangenheit wird immer Mal wieder aufgegriffen, aber viel neues erfährt man nicht. (Dazu muss man bedenken, dass ich die anderen Teile nicht gelesen habe und deshalb nicht weiß, ob davor mehr erklärt wurde.) Viele Charaktereigenschaften außer Treu, Naiv und Hilfsbereit hat er jedoch nicht. Es wird kaum etwas aus seinen Gedanken erzählt, und wenn, dann sind diese nicht besonders wichtig für die Geschichte.

    Dr. Pellinore Warthrop ist ein Monstrumologe, der vor nichts zurückschreckt, außer dem Fehlen der Vernunft. Er erwartet viel von Will und sieht ihn als fast schon selbstverstädnlich an. Er ist dickköpfig, streitlustig, intelligent und schreckt vor nichts zurück. Seine Beziehung zu Mrs. Chanler wird immer wieder erklärt und etwas vorangetrieben. Doch auch er ist recht oberflächlich und kalt gestaltet. Zwar zeigt er des öfteren Emotionen, aber so richtig echt kamen sie nicht rüber oder wurden nur vage angedeutet.


    Schreibstil: Der Schreibstil ist anspruchsvoll und sehr fachlich. Es werden oft lateinische Namen verwendet oder eher ausgestorbene Wörter benutzt. Ebenfalls werden manche Dinge sehr ausführlich beschrieben, während andere kaum erwähnt wurden. Ich hatte etwas gebraucht, in das Buch reinzufinden. Gegen Ende hatte ich erneut Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da alles sehr gestreckt wurde, allerdings an den falschen Stellen.


    Fazit: Eine Mystery/ Urban Fantasy Geschichte, die nur recht wenig Fantasy in sich hat. Die Charaktere sind zwar im Kern interesannt, jedoch fehlte es mir an Glaubhaftigkeit. Alles wirkte kalt, aber nicht so, wie ein düsteres Abenteuer sein sollte. Gegen Mitte ging es immer weiter Berg ab, obwohl es am Anfang sehr gut von der Geschichte gewesen war. Ich denke, das es eingie Fans für dieses Buch (diese Reihe) gibt, da es einen besonderen Stil besitzt. Für mich jedoch war es nicht ganz mein Geschmeck, auch wenn es mich kurzweilig an manchen Stellen unterhalten konnte.

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