Bücher mit dem Tag "geliehen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geliehen" gekennzeichnet haben.

218 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.864)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

    Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

    Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

    „Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

    Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  3. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.667)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Von Sebastian Fitzek habe ich bisher noch nichts gelesen, da er im Bereich Thriller sehr gelobt wird, führt an ihm eigentlich kein Weg vorbei. Ich habe mich für die Lektüre seines Debutthrillers „Die Therapie“ entschieden, um mir einen ersten Eindruck zu machen. Leider fand ich den Inhalt nicht so überzeugend wie erhofft, denn eigentlich ist schon von Anfang an klar, dass mit Viktor Larenz etwas nicht stimmt, man ahnt als Leser auch recht schnell, was das ist. Das fand ich schade. Man ist beim Lesen vor allem auf der Suche nach Belegen für die eigenen Hypothesen. Und man fühlt sich als Leser im Verlauf der Lektüre ein bisschen wie Viktor, denn man weiß nicht genau, was los ist und was mit ihm passiert. Man will das Rätsel lösen. Man will die vergangenen Ereignisse rekonstruieren. Trotzdem fand ich das Spannungslevel eher durchschnittlich und die Auflösung hat mich am Ende auch nicht so recht überzeugt. 

    [AB HIER SPOILERWARNUNG] Zu Beginn war das anders, da fand ich die Symptome von Viktor noch gut beschrieben. Er erkennt zufällige Parallelen zwischen zwei Fällen, denen er Bedeutung beimisst. Er sieht Zusammenhänge, wo keine sind. Das von Anna Spiegel Erzählte bezieht er ständig auf sich selbst. Charlotte und Josy verschmelzen für Viktor zu ein- und derselben Person. Man merkt, dass ihm das Gespräch mit Anna Spiegel nicht gut tut, er wahrt keine professionelle Distanz. Man fragt sich beim Lesen auch, wer ist Anna Spiegel und was will sie von Dr. Larenz. Warum gerade von ihm? Irgendwann im Laufe des Buchs fragt man sich dann immer stärker, wie es um Viktors Geisteszustand bestellt ist und ob er halluziniert und sich Personen nur einbildet. Sein Misstrauen gegenüber seiner Umwelt wächst und sein geistiger Zustand verschlechtert sind. Er glaubt, Anna hätte des Rätsels Lösung, was mit seiner Tochter passiert ist. Gleichzeitig verhindert v.a. die Figur des Bürgermeisters den Eindruck, dass Anna evtl. nicht real ist. Bis man sich als Leser irgendwann dann auch fragt, ob vielleicht alles, was Viktor wahrnimmt, nur Einbildung ist. Und das finde ich dann doch etwas klischeehaft gelöst, v.a. die Idee, dass sich Viktor in seiner Phantasie selbst therapiert, nachdem er die Tabletten abgesetzt hat, und sich dann lieber wieder in seine Traumwelt zurückzieht, nachdem er den Fall gelöst hat. Das ist in meinen Augen einfach zu weit hergeholt. Und schon die Schizophrenie von Anna Spiegel kommt klischeehaft daher. Aber nun gut, Fitzek legt in einem Thriller womöglich nicht viel Wert auf medizinische Genauigkeit, er ist schließlich kein Fachmann und schon lange kein Georg Büchner (auch wenn die verwendete Wetterbeschreibung von ihrer Symbolik sehr an „Lenz“ erinnert), aber durch die Auflösung wirkt das ganze Buch auf mich arg konstruiert. 

    Erzähltechnisch wiederum ist das Buch schon gut gemacht, die Geschehnisse auf Parkum werden countdownartig im Rückblick erzählt. Als weitere Zeitebene kommt die Gegenwart hinzu, in der Dr. Larenz mit seinem behandelnden Arzt, Dr. Roth, spricht. Durch die Zeitebenenwechsel will man als Leser genauer wissen, was in der Vergangenheit nun passiert ist. Das ist gelungen.

    Fazit: Ein Thriller, der ein durchschnittliches Spannungsniveau aufweist und der etwas klischeehaft mit den Krankheitsbildern umgeht, so dass die Auflösung sehr konstruiert wirkt.

     

  4. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.100)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Carl Mørck, der gegen seinen Willen zum Sonderermittler beim ganz neu und eigens für ihn gegründeten Sonderdezernat Q ist, ist auf seinem Posten nicht glücklich. Aber nach einigem hin und her verfolgt er dann doch, gemeinsam mit seinem neuen Partner Hafez el-Assad, einen Cold Case. Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken - aber es wurde nie eine Leiche gefunden. Der behinderte Brude der verschwundenen Frau ist der Hauptverdächtige, aber die Verdachtsmomente erhärten sich nicht und er selber spricht kein Wort.

    Carl trat einen Schritt näher an den Spiegel heran. Mit dem Zeigefinger fuhr er sich über die Stelle an der Schläfe, wo ihn die Kugel gestreift hatte. Die Wunde war verheilt, aber die Narbe zeichnete sich am Haaransatz deutlich ab. Erbarmen, S. 9

    Mein Eindruck:

    Nordisch

    Carl Mørk ist ein klassischer nordischer Krimiheld - also genauso einer, wie ich ihn nicht mag. Sein Privatleben pendelt zwischen nicht vorhanden und chaotisch, seine Frau ist bei einem Selbstfindungsgstrip auf und davon und der gemeinsame Sohn steht ständig zwischen allen Stühlen. Gut dass zumindest sein nicht minder merkwürdiger Untermieter Morten Halland vom Keller aus den Alltag organisiert.

    Zwischenfall

    Carl hat vor kurzem einen Zwischenfall bei einem Einsatz als Einziger relativ unbeschadet überstanden. Ein Kollege starb dabei, ein anderer ist seitdem querschnittsgelähmt und liegt noch immer in der Klinik. Carl pflegt seit dem sein schlechtes Gewissen und weil er ohnehin nicht so wahnsinnig beliebt bei der Arbeit war, wird er in eine neu gegründete Abteilung für Cold Cases versetzt. Der einzige weitere Mitarbeiter ist der augenscheinlich ungebildete, aber sehr effektive Assistent Hafez el-Assad.

    Beleidigung

    Aber auch, wenn Carl die Stelle als persönliche Beleidigung empfindet, wird dann doch seine berufliche Neugier und auch sein Ehrgeiz geweckt. Ein erster Fall ist die prominente Politikerin Merete Lynggaard, die vor fünf Jahren auf einer Fähre nach Deutschland verschwand. Hier bekommen Carls eher unorthodoxen Ermittlungsmethoden dann auch eine positive Bedeutung, denn er lässt einfach nicht locker - egal, wie viel Wind ihm dafür auch entgegen bläst. Von hier an, entwickelt sich die Handlung dann in zwei Strängen weiter.

    Verlies

    Der eine Strang bleibt bei Merete Lynggaard, die auf einer Fähre im Jahr 2002 entführt wurde und seit dem in einem mysteriösen Raum dahinvegetiert. Sie bekommt Essen und Wasser, aber sie sieht ihre Entführer nie und bekommt auch keine Erklärung für ihre Entführung - aber sie spürt ganz deutlich den Hass und die Verachtung ihr gegenüber. Sie hat in ihrer Isolationshaft reichlich Zeit und Gelegenheit über sich, ihre Vergangenheit und ihren Bruder nachzudenken. Ich leiste ihr dabei quasi Gesellschaft und fühle mich tatsächlich mit ihr verbunden.

    Ermittlung

    Der zweite Strang befasst sich mit den Ermittlungen und wechselt sich mit den Ereignissen in dem Verlies ab. Methodisch, detailliert und oft wenig feinfühlig gräbt Carl Mørk sich immer weiter in diesen Fall hinein. Je weiter er ermittelt um so mehr bietet sich ihm ein Bild der Schlamperei in der ersten Ermittlung und damit natürlich auch die Frage, was der grund dafür war. Wem ist Merete Lynggaard derart auf die Füße getreten, dass sie verschwinden musste? Wer will sich derart an ihr rächen und warum?

    Komplex

    Persönlich hatte ich von Beginn an ein bisschen ein Problem mit der Geschichte. Ich mag die Art, wie Jussi Adler-Olsen seine Charaktere aufbaut, sie sind allesamt komplex und widersprüchlich. Aber ich kann mit diesem stetig negativen Ermittler nichts anfangen, auch wenn er gerne mal seine Negativität mit Sarkasmus kaschiert. Allerdings mochte ich die Krimihandlung als solche wirklich sehr und fand sie wirklich toll konzipiert. Ich mag diese Rückblenden und vor allem das Ende hat mich wirklich überzeugt.

    Mein Fazit:

    Erbarmen von Jussi Adler-Olsen hat mich mit seiner spannenden Handlung wirklich überzeugt, allerdings kann ich nach wie vor nichts mit Carl Mørk als Ermittler anfangen. Aber ich werde auf jeden Fall noch einen weiteren Fall des Sonderdezernat Q versuchen, vielleicht gewöhne ich mich ja noch an Carl.

  5. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

     (781)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, hoffte ich auf einen fesselnden Thriller mit den überraschenden Wendungen. So fesselnd war das Buch aber nicht, jedoch kam ein unerwartetes Ende. Das Buch hat etwas Dunkles in sich. Die Erziehung der Kinder hat ihre Folgen im erwachsenen Leben.

    Die Protagonistin Camille hat eine psychische Störung: Sie ritzt die Wörter auf ihrem Körper. Ich habe mich immer gefragt, was in ihrem Leben passiert ist, warum sie es macht. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser von den Gründen.

    Camille kommt in kleine Stadt, wo sie aufgewachsen ist, um über den Mord von 2 Mädchen für die Zeitung zu schreiben. Allmählich taucht man in ihre Kindheitserinnerungen ein. Sie erinnert sich an ihr Leben, Seelenschmerz, Ärger wegen ihrer Mutter und an ihre Schwester, die schon langer her gestorben ist. Und dann wird es langsam klar, was für ein Geheimnis in der Familie herrscht. Am Ende des Thrillers steht nichr der Mord im Vordergrund, sondern Camilles Geschichte und ihre Vergangenheit. Es werden deutlich die Gedanken und Gefühle von Camille beschrieben, damit man ein besseres Bild von ihrem Innenleben hat.

    Ich mag diesen Thriller, weil es über die Familiengeheimnisse und die verschiedenen psychologischen Störungen berichtet wird.

  6. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.006)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert. Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

    Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es die ein oder andere Szene gab, die sehr seeehr unrealistisch war.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion – mit einer Portion Verschwörungstheorie. Ich mag diese Kombination in Büchern sehr gerne und Dan Brown hat die Themen wirklich gut miteinander verknüpft bzw. verschmolzen. Ob alle Fakten (historisch, wissenschaftlich, etc.) tatsächlich so stimmig sind, kann ich jedoch nicht beurteilen und möchte ich aktuell auch nicht nachprüfen.

    Die mörderische Schnitzeljagd durch Rom, mit den eindrucksvollen Kulissen und imposanten Bauwerken, war ebenfalls sehr gut konstruiert und ausgeklügelt. Die Orte möchte ich gerne irgendwann mal besuchen.

    Nachdem ich nun aber Diabolus, Meteor und Illuminati gelesen habe, muss ich sagen, dass die Plots sehr ähnlich sind und immer das gleiche Baukastensystem angewendet wird. Der Erfolg gibt Dan Brown zwar Recht mit seiner Taktik, aber dadurch erkennt man leider den wahren Täter wahnsinnig schnell – so erging es mir zumindest bei diesem Buch.

    Nun bin ich gespannt, wie die anderen Bücher der Reihe aufgebaut sind. Ich vermute jedoch, dass sie sich nicht sonderlich von diesem Teil unterscheiden werden.

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte war Illuminati ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

    Wer die Vermischung von Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien mag, der wird das Buch ebenfalls sehr spannend finden und gerne lesen.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  7. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.513)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also ich muss sagen Bei Rose müsste ich immer grinsen, ihrgendwie mag ich sie. Aber definitiv nicht mehr als Assad der ist Mein Absoluter Lieblings Charakter xD

    Dieser Fall muss ich sagen hat sich am Anfang echgt gezogen und so hab ich dass Buch letztes Jahr bereits einmal abgebrochen. Aber als ich den nächsten Teil geschenkt bekam musst ich mich nochmal hinsetzen und ich hab es gegen Ende nicht bereut. Es dauert zwar meiner Meinung nach etwas bis die Story warm wird aber dann lohnt es sich<3 


    Achtung Spoiler!!!!!! 

    Meine Lieblingszitate:

    * "Du hast recht. Es ist ein alter Fall." 

    * Aber diese Zeit war Gott sei Dank vorbei. 

    * Er trug um den Hals ein rotes Seiden and, damit war er festgebunden. 


  8. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (904)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    "Die Teerose" habe ich vor vielen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun lese ich gerade Bücher, die mir besonders gut gefallen haben. 

    Noch immer konnte der Roman mich ab der ersten Seite fesseln. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und leicht zu lesen. Die Protagonisten habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Ich empfehle diesen Roman sehr gerne und vergebe 4 Sterne. 

    Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Schicksalsschläge und Zufälle etwas zuviel waren. Da wäre für mich weniger mehr gewesen. 



  9. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.528)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Das Buch fängt schon bedrückend und grausam an und geht genauso weiter, obwohl auch sehr schöne und lustige Momente eingestreut sind. Smoky, beim FBI tätig und Leiterin einer Einheit, die Serienmörder jagt, hat durch den Angriff eines dieser Gejagten ihre Familie verloren und ist selbst fast gestorben. Der Anfang beschäftigt sich mit ihren psychischen Problemen, wie sie langsam wieder in ihr altes Leben zurückfindet. Aber erst die Nachricht, dass ihre beste Freundin ermordet wurde, holt sie wirklich zurück, denn deren Tochter hat überlebt und Smoky ist ihr Vormund. Die Jagd auf einen Mann, der sich als Nachfahre von Jack The Ripper bezeichnet, beginnt und bringt Dinge zutage, die wahrlich erschütternd sind. Diese Geschichte hat mich wirklich gefesselt. Sie war gut und verdammt spannend geschrieben. Allerdings war mir die Beschreibung der Leichen manchmal wirklich zu genau. Für mich muss nicht jeder Blutstropfen beschrieben werden, doch es passt zur Geschichte und ihrem Job. Das Team dagegen, war mein Highlight. Eine bunte Mischung der verschiedensten Charaktere, bei denen ich gerade erst an der Oberfläche gekratzt habe. Ich bin wirklich gespannt, was ich noch alles über sie erfahren werde, wenn ich die Reihe weiterlese. Allerdings nur in kleinen Dosen, denn das Buch war für mich ganz schön heftig.

  10. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.509)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Nach dem Ende seines letzten Abenteuers ist David Hunter bis in die Grundfeste seines Wesens erschüttert. So sehr, dass die Ausübung seines Berufes kaum mehr möglich ist. Der Tapetenwechsel vom kalten verregneten London in das warme Tennessee wäre als langsames Antasten zurück an seine Arbeit gedacht gewesen -  David legt da aber natürlich gleich einen Raketenstart hin.

    Das Setting war für mich erst befremdlich, mit dem American Life Style kann ich grundsätzlich nur wenig anfangen. Aber die malerischen Beschreibungen der Smoky Mountains und die vielen Handlungsorte in deren unendlichen Wäldern haben es mir dann doch schnell angetan. 

    David versucht sich selbst und die Liebe zu seinem Beruf wieder zu finden und gleichzeitig aus seinem tiefen Loch heraus zu kommen. Dabei wendet er sich an die Person, die ihm alles beigebracht hat: Tom Liebermann, der resolute und charismatische Leiter der Body Farm in Knoxville. David, den ich doch eher als selbstbewusst und bodenständig im Kopf habe, ist durch seine kürzlichen Erfahrungen wie ein Fähnchen im Wind. Tom hingegen, gebrechlich, aber fit im Geiste, gibt ziemlich Gas. Das Zusammenspiel dieser beiden ist einfach herrlich, sie tragen einen praktisch auf Händen durch das Buch. 

    .

    Die Story selbst ist anfangs etwas wirr. Viele viele Personen, ein neuer Handlungsort, Davids innerliche Dämonen, dazu ein grausiger mysteriöser Mord und eine unbestimmte Anzahl verschwundener Personen. Beim Lesen bricht eine kleine Flutwelle an Geschehnissen über einen herein, was sich erst mit etwa einem Drittel des Buches legt: wenn man sich dann mal zwischen neuen Namen, Orten, alten Bekanntschaften von David und toten Körpern zurecht gefunden hat. Ab diesem Punkt ist das Buch jedoch grandios, die Geschichte entwickelt sich und konnte mich vor allem durch ein Ende, wie man es von Simon Beckett gewöhnt ist, vollkommen überzeugen. 

    Fazit: Für jeden Krimi- und Beckett-Fan ein absolutes Muss. Nur nicht vom Beginn des Buches abschrecken lassen - die Geschichte fügt sich wie ein Puzzle zusammen und nimmt exponentiell an Fahrt auf. 


  11. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.007)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Nachdem ich bereits die Stadt der Träumenden Bücher lesen durfte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Buchaim-Saga. Ich bin nicht enttäuscht worden und bin gleichzeitig gespannt wie die Geschichte um den größten Schrifsteller Zamoniens Hildegunst von Mytenmetz weitergehen wird. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt viele verschiedene Buchrücken welche wie Kacheln auf dem Cover angeordnet sind. In der Mitte ist ein Lindwurm zu erkennen. Mit etwas Fantasie könnte es sich um Hildegunst von Mytenmetz handeln. In der Story geht es um den Schriftsteller Hildegunst von Mytenmeth, welcher aufgrund eines mysteriösen Briefes zweihundert Jahre nach seinem letzten Besuch in die Stadt der Träumenden Bücher, Buchhaim zurückkehrt. Dabei wird ihm bewusst, dass die Stadt sich sehr verändert hat. Sie ist noch kulturell vielfältiger geworden. Vom ersten Moment an ist er gefesselt von den neuen Trends, welche in der Metropole auf ihn warten und wird bald in ihren Bann gezogen. Der Hauptprotagonist der Geschichte besticht durch seine vielfältigen Charakter-eigenschaften. Aufgrund seines Ruhmes, welchen er in der Vergangenheit erlangt hat, ist er ein wenig narzisstisch und dekadent geworden. Er besticht durch seine Impulsivität und Intellektualität und hat manchmal sehr widersprüchliche Verhaltensweisen, welche er an den Tag legt. Gleichzeitig ist er neuen Trends und Ereignissen nicht abgeneigt und auch sehr abenteuerlustig. Wenn er sich einer Sache verschreibt, wird er eins mit der Thematik und lässt sich anschließend nur noch schwer von seinen Vorhaben abbringen.  Aber auch die Nebendarsteller der Geschichte sollten nicht unerwähnt bleiben. Da sind zum einen die Schreckse  Inazea Anazazi, der Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sowie der mysteriöse Theaterdirektor Maestro Corodiak Smeik. Sowohl die Inazea Anazazi als auch Corodiak Smeik bestechen dabei durch ihre sehr eigenwilligen Persönlichkeiten, welche diesem Fantasyroman noch mehr Tiefe verleihen. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind nur in den späteren Erzählungen Zeitsprünge zur Vorgeschichte vorhanden. Nach meiner Meinung kann dieser Roman trotz des ersten Bandes unabhängig gelesen werden, da viele Hinweise auf den ersten Teil der Bucherzählung erfolgen. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, dialogorientiert sehr lebhaft und mit einer großen Portion Humor behaftet. Als Besonderheit ist anzumerken, dass innerhalb des Romans immer wieder Grafiken eingebaut sind, welche bestimmte Lesepassagen bildlich untermalen und so zu dem weiteren Verständnis bzw. zur Aufheiterung beitragen. Der Roman richtet sich an Anhänger von Walter Moers Geschichte um den fiktiven Kontinent Zamonien als auch an Fans von Fantasy Literatur. Das Fazit ist sehr positiv. Walter Moers ist ein Geschichtenerzähler und es hat mich das Buchhaim Fieber gepackt. Die detailreichen Erzählungen der Metropole, ihre kulturellen Besonderheiten sowie die Faszination Buch als Gegenstand des alltäglichen Lebens machen die Geschichte sehr lebendig. Ich kann dieses Buch allen Freunden von fantastischen Geschichten nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung der Buchhaim Saga.

  12. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (440)
    Aktuelle Rezension von: Taya

    Evelyn Meyers ist eine Rechtsanwältin und hilft ihrem Onkel in einem Fall, den sie auch recht gut mit Hilfe eines befreundeten Privatdetektives auflösen kann. Doch schnell wird klar, irgendwas passt hier nicht und irgendwie hat sie dieses Kribbeln, das ihr sagt, dass sie weiter dran bleiben sollte. Schnell findet sie Parallelen zu einem anderen Fall doch ihr Chef verweigert ihr jegliche Einsicht. 

    Als dann ihr Kollege und Mentor auf merkwürdige Weise ums Leben kommt, kann sie einfach nicht anders und klemmt sich weiter dahinter. Ihr Chef ist gar nicht begeistert und beurlaubt sie. Doch das hält sie nicht ab und so reist sie auch der Spur hinterher, die nach Deutschland führt. 


    Walter Pulaski hat in dieser Zeit mit merkwürdigen Morden an jungen Menschen zu tun. Selbstmorde oder wurden sie doch ermordet? Für Pulaski ist es klar, sie wurden ermordet. Doch schnell wird ihm und seiner Behörde der Fall weg genommen, doch Pulaski nimmt sich Urlaub und geht seiner Spur weiter nach. So kommt es auch, dass Pulaski und Meyers zusammen kommen und gemeinsam an dem Fall arbeiten. 

    Was hat es mit dem Schiff auf sich? Warum sind die jungen Menschen alle in psychiatrischer Behandlung?


    Spannend und mit tollen Charakteren - ich mag Pulaski irgendwie - ist dieses Buch für mich ein Pageturner. Spannend, interessant, zum mit rätseln. Andreas Gruber hat mit Rachesommer wieder einen fesselnden Thriller geschaffen. Von mir bekommt Rachesommer 4 Schmetterlinge. 

  13. Cover des Buches Verwesung: Thriller (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung: Thriller

     (1.840)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser vierte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht diesmal um einen verurteilten Mädchenmörder und die Suche nach den Leichen einiger Mädchen, die der Täter im Dartmoor vergraben haben soll. 

    Ein sehr spannendes und interessantes Setting. Ich weiß nicht warum, aber ich mag irgendwie Geschichten, die im Moor spielen. Das hat grundsätzlich schon mal etwas Schauriges an sich. 

    Mittlerweile - es ist ja Band 4 der Reihe - weiß man als Leser, dass der Autor zum Ende hin eine Überraschung parat hat und nichts so ist, wie es scheint. 

    Ich fand den Weg dahin aber dennoch spannend und habe das Buch sehr gerne gelesen.

  14. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.136)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wie oft in Charlotte Links Büchern, fallen manche Abschnitte länger aus, als nötig. Dennoch hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich wollte wissen, was passiert war. Viele einzelne Fäden führen dann doch zum gleichen Knäuel. Die psychologische Betrachtungsweise der Autorin imponiert mir immer wieder. Bei manchen Darstellern war es etwas schwierig, sich einzufühlen, bei anderen gelang es mühelos. 

  15. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.074)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der erste Teil der Reihe hat mir wirklich gut gefallen, daher habe ich mir ziemlich schnell den Folgeband vorgenommen. Die Geschichte knüpft nahtlos an den vorherigen Band an und es entsteht keine Verwirrung. Smoky hat mit einigen privaten Dingen zu kämpfen, die fast alltäglich wirken könnten, und dann kommt aus heiterem Himmel der Knall. Die Familie eines Mädchens wurde ermordet, nur sie hat überlebt. Allerdings droht sie, sich selbst umzubringen, und nur mit Smoky zu sprechen. Natürlich folgt sie dem Ruf und begegnet dem Mädchen, dessen Vergangenheit aus einer Spur von Leichen besteht. Erst ihre leiblichen Eltern und dann jede weitere Familie, die sie bei sich aufnimmt, sie alle sterben. Niemand hat ihr bisher geglaubt, dass der „Künstler“ dafür verantwortlich ist, doch Smoky macht sich auf die Suche. Dunkle Abgründe tun sich auf, ein schwarzer Strudel riss mich als Leserin mit und ließ mich nicht mehr aus seinen Tiefen auftauchen. In diesem Band haben mich auch die Unterschiede fasziniert. Der ruhigere Anfang ließ das spätere Geschehen noch schrecklicher wirken und dies wiederum den Anfang noch ruhiger. Es war ein Spiel mit Gegensätzen, zumindest was das anging. Bei den Personen dagegen verschwammen die Grenzen. Es ließ sich kaum noch ausmachen, wer gut, wer böse und wer dazwischen liegt. Vor allem, als die Spur zur Polizei und ins FBI selbst führt, wagte ich nicht mehr, auch nur einer einzigen Figur zu vertrauen. Hinter jeder Ecke, jede Handlung schien mir plötzlich verräterisch. Dieser Band hat mich also wieder begeistern können und das Ende schaffte es sogar, nach allem, was in diesem Buch geschehen ist, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Mein einziger Kritikpunkt ist und bleibt der gleiche, wie im ersten Teil: die Leichen und was mit ihnen geschehen ist, wird mir zu genau beschrieben. Das brauche ich einfach nicht. Trotzdem hat es meine Meinung zu dem Buch kaum beeinflussen können.

  16. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  17. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (750)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    ...wird Tot ernten

    Ein durchweg spannender Krimi von Nele Neuhaus! Bis jetzt haben mir alle Bücher aus dieser Reihe sehr gut gefallen und dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr facettenreich und spannend.

  18. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.588)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    "Erebos" gehört mittlerweile zu den Klassikern der modernen Jugendliteratur. Es thematisiert die Gefahren der virtuellen Welt des Gamings für Jugendliche auf eine spannende und mitreißende Art und Weise. Viele jugendliche Leser können sich mit den Hauptcharakteren identifizieren oder deren Gedankengänge nachvollziehen. 

    Der Anfang des Buches war zu Anfang für mich sehr langatmig, was mir das Weiterlesen erschwert hat. Erst im letzten Drittel konnte mich dieser Kinderthriller mitreißen. 

    Die Handlung war in vielen Teile unvorhersehbar (was gut ist!) und macht gerade aus diesem Grund so viel Spaß!

  19. Cover des Buches Schweinskopf al dente (ISBN: 9783423214254)
    Rita Falk

    Schweinskopf al dente

     (568)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Auch Band 3 hat mich vollkommen überzeugen können: Der Eberhofer Franz, wirkt chaotisch wie eh und je, hat gleichzeitig aber nie was von seiner Art und seinem autentischen Auftreten verloren. 

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die "Hintergrundhandlung", die die verschiedenen Bände in der richtigen Reihenfolge erkennen lässt, gelungen ausgebaut wurde, ohne zu sehr in den Fokus zu rutschen, dass man das Gefühl bekommt etwas verpasst zu haben, sollte man beispielsweise den Vorgänger nicht gelesen haben. 

    Wie immer in den Büchern von Rita Falk ist es gelungen, die Charaktere zwar relativ simpel, aber dennoch recht vielschichtig zu gestalten. Da ich aber auch ihre Bücher Hannes und Funkenflieger gelesen habe, weiß ich, dass bei der Autorin in diese Richtung noch mehr ginge, was mich dazu führt, einen Stern abzuziehen. 

    Ehrlich gesagt, hat mich auch der Fall als solcher nicht so ganz in seinen Bann gezogen. Bitte nicht falsch verstehen: Das Buch war gewohnt lustig und auch spannend, aber dennoch wollte bei mir der Funke einfach nicht so wirklich überspringen, was aus dem sehr guten ein nahezu perfektes Buch gemacht hätte. 

     

    Fazit:

     

    Für mich sicher nicht der beste Band der Reihe aber sicherlich auch nicht der schlechteste Kriminalroman.... Ein sehr guter unterhaltsamer Roman, der Lust auf mehr machte. 

  20. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (809)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  21. Cover des Buches Never Knowing - Endlose Angst (ISBN: 9783596192748)
    Chevy Stevens

    Never Knowing - Endlose Angst

     (422)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Sara wurde als Baby adoptiert und hat sich nie ganz bei ihrer neuen Familie zuhause gefühlt. Sie weiß aber nicht wen ihre Eltern sind und auch ihre Adoptief Eltern wissen nicht Bescheid. Sie versucht es raus zu finden und findet ihre Mutter. Die lehnt ihr aber ab und will nichts mit Sara zu tun haben. 

    Sara versteht es nicht und forscht weiter. Was sie erfährt ist erschütternd. Ihr Vater ist ein Serienkiller. Dann findet Saras Vater raus das sie existiert und möchte ihr kennen lernen. 

    Eine sehr spannende Geschichte die man nur weiterlesen möchte.

  22. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (413)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  23. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: sniperosx

    Auch als absoluter Beckett-Fan, muss ich gestehen, dass dieses Buch eher mittelmäßig daher kommt. Wer die Qualität der Hunter-Reihe gewöhnt ist, wird hier etwas in die Röhre schauen. 

    Dennoch kann man es lesen. Das Verhalten des Protagonisten ist teilweise (für mich) nicht nachvollziehbar. Seine Wandlung teilweise etwas überzogen. Die Zweitcharaktere sind auch eher durchschnittlich. 

    Weiterempfehlung nur an wirkliche Backett-Freunde, die auch seine älteren Titel aufarbeiten wollen!

  24. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

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