Bücher mit dem Tag "gemälde"
215 Bücher
- Dan Brown
Inferno - Filmbuchausgabe
(1.528)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte mich auf Inferno gefreut, aber ich bin dann doch nicht reingekommen. Der Anfang in Florenz war stark, geheimnisvoll, spannend, schnell mitten im Geschehen. Auch die Schauplätze sind wieder ein Highlight. Man merkt, dass der Autor sich auskennt und Lust auf Details hat.
Trotzdem hat mich das Buch nicht so gepackt wie die früheren. Die Struktur ist dieselbe wie in den Vorgängern. Das funktioniert grundsätzlich, aber diesmal hat es sich für mich zu vertraut angefühlt. Ich wusste, was als Nächstes passiert, und dadurch ging Spannung verloren.
Der Mittelteil zieht sich. Manche Erklärungen über Dantes Göttliche Komödie, Kunst und Biotechnologie fand ich interessant, andere haben mich eher ausgebremst. Ich hatte immer wieder den Eindruck, dass die Figuren vor allem gebraucht werden, um Informationen zu liefern, nicht, um emotional zu tragen.
Was bleibt, ist ein gutes Buch mit guten Ideen, einem spannenden Thema (Überbevölkerung, Ethik, Wissenschaft) und schönen Bildern im Kopf, aber ohne die Intensität, die Sakrileg oder Illuminati für mich hatten.
- Oscar Wilde
Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray
(2.020)Aktuelle Rezension von: FriekeOscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.
Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.
Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen.
Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt.
- Donna Tartt
Der Distelfink
(530)Aktuelle Rezension von: MEvaEine interessante Geschichte über jahrelange Konsequenzen einer einzigen Handlung, die leider etwas unnachvollziehbar in die Substanzen-Ecke taumelt.
Theo Decker ist unter einem schlechten Stern geboren - vermutlich würde sein alkohol- und Glücksspielkranker Vater mir hier zustimmen. Im Alter von 13 Jahren verliert er seine alleinerziehende Mutter bei einem terroristischen Anschlag im Museum. Zeitgleich stellt das Schicksal die Weichen für lebenslange Bindungen: An ein Antiquariat und den "Distelfink" - das Gemälde, was er im Affekt stiehlt. Die Jahre gehen ins Land, er verliert Angehörige und seine Tat verfolgt ihn - bis ein Freund aus der Vergangenheit auftaucht.
Spoilerwarnung:
Meiner Meinung nach hätten 200 Seiten weniger das Thema auch rübergebracht. Theo leidet an PTSD und wurde mehrfach entwurzelt, was eine mögliche Erklärung für seinen heftigen Drogenkonsum ist den ich schon als recht unrealistisch für seinen komplexen Lifestyle als betrügerischer Antiquitätenhändler halte. Das Thema des Kunstraubs und seiner Konsequenzen - auch auf philosophischer Ebene - finde ich interessant. Theo selbst bleibt etwas blass denn seine eigenen Moralvorstellungen werden vom Gutmensch Hobie und dem selbstgerechten Boris überschattet. Am Ende wird der Leser genauso hin- und hergerissen. Was würden wir tun? - Nicholas Sparks
Kein Ort ohne dich
(698)Aktuelle Rezension von: booklover98Den Film zum Buch hab ich damals schon im Kino gesehen, und danach auch immer wieder mal, da ich die Geschichte einfach so toll finde. Nun wollte ich auch das Buch dazu lesen und hatte mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt eingestellt. Leider ist das Buch ganz anders als der Film (was grundsätzlich nicht schlechtes ist), aber ich hatte solche Probleme mit dem Wechsel zwischen den Perspektiven und Erzählformen, das gefühlstechnisch nichts bei mir ankam. Die Kapitel aus Iras Sicht haben mir noch etwas besser gefallen, aber überzeugt hat mich die Geschichte nicht.
- Colleen Hoover
Love and Confess
(1.332)Aktuelle Rezension von: Magic_vanillaInhalt:
Auburn ist eine starke junge Frau. Als jugendliche hat sie ihren ersten Freund an Krebs verloren und seither niemanden mehr so richtig an sich ran gelassen. Als sie dorthin zurück zieht wo ihr Freund gestorben ist trifft sie auf Owen. Owen hat ein kleines aber feines Atelier, mit einer ganz speziellen Art wie es auf die Idee der Bilder kommt. Passanten schreiben beim vorbeigehen ihre Wahrheiten auf Zettel die, welche ihm am besten gefallen bringt er mit Farbe auf eine Leinwand.
Charaktere:
Sowohl das Leben von Auburn, als auch das von Owen ist verzwickt und zwar so wirklich. Was ich während dem Lesen alles über die beiden erfahren habe hat mich einfach nur schockiert, unglaublich mit was Menschen leben müssen.
Schreibstil:
Ich liebe die Bücher von Collen Hoover, besonders wegen ihrer Art wie sie Geschichten schreibt. Aber das beste ist, wie wenig vorhersehbar sie sind. Selbst wenn man sich sicher ist man weiss nun was passiert ist wird es wieder anders kommen.
Meinung:
Wow dieses Buch war einfach so toll! Mein erstes Highlight war, dass die Bilder welche gemalt wurden auch wirklich im Buch abgedruckt sind, das hat dem ganzen etwas sehr spezielles gegeben. Und was noch viel erstaunlicher war, die Wahrheiten, von welchen erzählt wurden sind alle wahr und von Zuschauern geschrieben.
Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, welches einen aber auch etwas auseinander nehmen kann. - Jojo Moyes
Ein Bild von dir
(840)Aktuelle Rezension von: BuchtagebuchMit Ein Bild von dir erzählt Jojo Moyes eine eindringliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Kraft von Erinnerungen. Der Roman verbindet auf eindrucksvolle Weise zwei Zeitebenen: das vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Frankreich und das moderne London.
Im historischen Handlungsstrang begleitet man Sophie, die in einer von Angst und Besatzung geprägten Zeit versucht, für ihre Familie stark zu bleiben. Ihr einziger Halt ist das Porträt, das ihr Mann Édouard von ihr gemalt hat – ein Symbol ihrer Liebe und Hoffnung. Dieser Teil der Geschichte ist emotional, bedrückend und gleichzeitig voller innerer Stärke.
In der Gegenwart lernen wir Liv kennen, die noch immer mit dem Verlust ihres Mannes David kämpft. Auch sie klammert sich an ein Gemälde – dasselbe Porträt, das Sophie einst gehörte. Als ihr dieses genommen werden soll, beginnt ein Kampf, der nicht nur um Besitz, sondern auch um Erinnerung, Liebe und Identität geführt wird.
Besonders gelungen ist die Verknüpfung der beiden Geschichten: Stück für Stück fügt sich das Gesamtbild zusammen, und man versteht immer besser, wie eng die Schicksale miteinander verbunden sind. Der Roman lebt von starken Emotionen, moralischen Fragen und dem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Der Schreibstil ist einfühlsam, atmosphärisch und gut zugänglich. Gerade die historischen Passagen gehen unter die Haut und bleiben lange im Gedächtnis.
Fazit:
Ein emotionaler, tiefgründiger Roman über zwei große Lieben, die durch ein Kunstwerk miteinander verbunden sind – bewegend, dramatisch und lange nachwirkend.
Gefühlvoller, berührender Roman über Liebe, Verlust und Erinnerung.
- Jilliane Hoffman
Mädchenfänger
(1.031)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabIch bin ja im Moment dabei meine alten Bücher vom Kindle aufzuarbeiten. Ich bin echt erstaunt wie wenig Erinnerungen ich teilweise an die Bücher habe die ich bisher gelesen habe. Aber an Jilliane Hoffmann erinnere ich mich noch sehr gut.
Lainey ist im Glück, der gutaussehende Zach möchte sich mit ihr treffen. Auch wenn die beiden sich nur online kennen, sie für die 13. jährige sofort klar, das ist die große Liebe. Doch als Lainey nach dem Date nicht zurückkehrt ist schnell klar, hier stimmt etwas nicht.
Jilliane Hoffmann war einer meiner ersten Krimi Autoren die ich gelesen habe. Sie ist schonungslos, grausam aber eben auch brillant. Ich muss zugeben das die Story hier nicht gleich von null auf hundert startet. Am Anfang zieht sich das ganze doch recht lang. Wer aber durchhält wird mir einem erbarmungslosen spannenden Krimi belohnt der bis zur letzten Seite einem den Atem raubt! Sicher nichts für schwache Nerven, doch das Thema im Buch ist so aktuell wie noch nie! Obwohl das Buch doch schon einige Jahre alt ist, spielen das Internet, dating im Internet und Perversion eine große Rolle! Genau das was Lainey passiert, könnte heute quasi jeden jugendlichen Menschen treffen. Besonders gruselig ist auch die Sichtweise des Mörders. Seine Gedanken und Ideen nehmen ebenfalls eine große Rolle im Buch ein, gruselig aber auch spannend! Auch beim zweiten Mal lesen hat mich das Buch begeisterter und mich schockiert zurück gelassen!
- Colleen Hoover
Die tausend Teile meines Herzens
(565)Aktuelle Rezension von: annalogIch habe mehrmals überlegt, ob ich dieses Buch abbreche, weil ich es kaum ausgehalten habe, wieviel Schmerz die Protagonistin erduldet. Aber dieses Buch erzählt nun mal eine Geschichte aus dem Leben vieler Frauen.
Ehrlich gesagt fehlen mir die Worte. Es ist schmerzhaft über häusliche Gewalt zu lesen. Diese Geschichte musste erzählt und muss umso mehr gelesen werden.
- Alena Schröder
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
(398)Aktuelle Rezension von: pw1Ich hatte bereits den nachfolgenden Roman von Alena Schröder gelesen. Jener hatte mich auf diesen neugierig gemacht. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Ich habe den Eindruck, dass Alena Schröder ihre Figuren am Herzen liegen. Sie gibt sich mit jeder einzelnen, egal ob Haupt- oder Nebenfigur, so große Mühe, dass man sich als Leser*in in jede von ihnen hineinversetzen kann.
Die Figuren sind überhaupt ihre große Stärke. Wie sie miteinander umgehen, welche Gedanken und Gefühle sie haben. Alles ist einfach großartig geschildert.
Mit den zwei Zeitebenen, früher von den 1920er Jahren bis nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gegenwart, schafft sie zwei ineinandergreifende Geschichten mit jeweils tollen Spannungsbögen.
Jeder Wechsel ist zugleich Cliffhanger in dem einen und Freude über die Fortsetzung der Geschichte in dem anderen Strang.
Auch das Ende hat mir total gut gefallen, mich jedoch mit ein bisschen Wehmut zurückgelassen, wie ich sie immer am Ende von großartigen Büchern empfinde, eben weil das Buch leider schon zu Ende ist.
Fazit: Empfehlenswerte Familiengeschichte im weiteren Sinne.
- Richelle Mead
The Promise - Der goldene Hof
(261)Aktuelle Rezension von: LyjanaWissenswertes
Autor: Richelle Mead
Titel: The Promise - Der goldene Hof
Gattung: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 29. September 2017
Verlag: One Verlag
ISBN: 978-3-846600504
Preis: 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 592 Seiten
Inhalt
Ein Versprechen, das dein Leben verändern wird.
Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an ...
Cover
Ein hübsches, wenn auch ziemlich nichtssagendes Cover. Ich mag die Farben sowie die Darstellung der weiblichen Protagonistin, kann mich allerdings nur wiederholen, dass ich es ebenso sehr langweilig finde.
Meine Meinung
Im Gegensatz zu einem Großteil der Bücher, die ich dieses Jahr bereits gelesen habe, habe ich dieses Buch nicht gekauft, sondern aus einem Bücherschrank mitgenommen. Zunächst einmal bin ich über das Cover gestolpert und fand den Inhalt ansprechend, was auch der Grund ist, warum ich das Buch letztlich an mich genommen und nun gelesen habe.
Hauptakteurin des Buches ist die Aristokratin Elizabeth, die nicht gewillt ist einen Mann aufgrund seines Geldes und seines Titels zu heiraten. Unter dem Namen Adelaide, als einfache Zofe, bricht sie in ein gewagtes Abenteuer auf. Ich will euch nicht anlügen, aber Elizabeth war extrem naiv. Für jemanden, der sich selbst als intelligent und scharfsinnig bezeichnet, fand ich ihre Pläne weder besonders ausgereift noch klug. Zu Beginn des Buches mochte ich sie nicht besonders, muss allerdings zugeben, dass ich sie ab der zweiten Hälfte bis zum Ende um einiges sympathischer fand. Gerade ihre Zuneigung zu Cedric, aber genauso ihre Opferbereitschaft empfand ich als sehr angenehm. Für mich könnte sie insgesamt ausgefeilter sein, da ihre Emotionen und Gedankengänge nicht sonderlich tiefsinnig ausgearbeitet waren – dies umfasst allerdings auch die anderen Charaktere.
Cedric war mir zu eindimensional. Ich kann durchaus verstehen, was Elizabeth in ihm sieht – gleichzeitig frage ich mich, ob ihre Beziehung tatsächlich eine Zukunft hat. Seit ihrer Begegnung ging ihrer beider Leben drunter und drüber und es gab die ein oder andere Szene, in der deutlich wurde, dass Elizabeth nicht weiß, ob sie dieses Leben packt.
Ich wusste während des Lesens nicht so recht, worauf ich mich eingelassen habe, da wir inhaltlich ein wenig vom Inhalt abweichen. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, dass wir hier neben dem politischen und geografischen Hin- und Her, in erster Linie auch mit religiösen Fragen konfrontiert werden. Weshalb ich diesen religiösen Anteilen in der ersten Hälfte natürlich nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt habe und ich fairerweise sagen muss, dass ich weiß Gott nicht alles verstanden habe. Inhaltlich war es mir persönlich zu viel unnötiges Herumgedruckse.
Wie bereits angesprochen bin ich emotional nicht wirklich abgeholt worden. Die Geschichte liest sich ganz gut weg, aber es werden viele unnötige Themen aufgegriffen und weder die Freundschaften noch die Liebe der Charaktere können mich überzeugen. Gleiches gilt für die Dynamik der Protagonisten. Die Gespräche machen Sinn und sind nachvollziehbar, doch es fehlt an Tiefgang und Überzeugungskraft. Die Freundschaft zwischen Elizabeth und ihren beiden Zimmergenossen könnte wundervoll sein, aber es gibt zu viele Ungereimtheiten und zu wenig Vertrauen.
Einerseits konnte man die Geschichte gut verfolgen, andererseits musste ich mich manchmal echt ein wenig dazu zwingen weiterzulesen. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber auch ziemlich trocken. Trotz einiger humorvoller Gespräche zieht sich das Buch ganz schön in die Länge. Zum Ende hin bin ich doch positiv überrascht worden, dass mir die Geschichte doch so gut gefallen hat, doch in seiner Gesamtheit betrachtet, war das Buch leider nur ok.
Fazit
Die zweite Hälfte kann zum Glück eine Menge wettmachen, doch insgesamt würde ich behaupten, dass dieses Buch wohl nicht für mich geschrieben worden ist.
Von mir gibt es 3,75 von 5 Sternen.
- Volker Klüpfel
Grimmbart
(236)Aktuelle Rezension von: GivemeabookKluftinger ist ein Kommissar, der mich an Colombo erinnert. Er hat nichts für Mode übrig, hat mit technischen Neuerungen seine liebe Not, fährt einen uralten Passat Diesel und tut sich mit Fremdsprachen schwer. In "Grimmbart", Kluftingers achtem Fall, heiratet sein Sohn und zur Hochzeitsfeier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Eine kulturelle Herausforderung für Kluftinger, der kein Fettnäpfchen auslässt. Für meinen Geschmack waren es ein paar zuviel.
Trotzdem ist er ein sympathischer Kerl, zwar tollpatschig, aber auch mit einem scharfen Blick, einem mitunter fotografischem Gedächtnis und einer Kombinationsfähigkeit, mit der ihm die Auflösung dieses Falles gelingt.
Ach ja, der Fall: Im Schloss in Bad Grönenbach wurde die Frau des Barons ermordet und wie auf einem uralten Familienporträt drapiert. Der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Was macht er da? Der Fall ist interessant, aber meiner Meinung nach durch die Hochzeit etwas zu kurz gekommen.
- Haruki Murakami
Die Ermordung des Commendatore Band 2
(341)Aktuelle Rezension von: rkuehneDer zweigeteilte Roman "Die Ermordung des Commendatore" - ist ein typischer, klassischer Murakami. Die Geschichte um den Portraitmaler, der nach der plötzlichen Trennung von seiner Frau und einem Roadtrip im verlassen Haus eines früheren Malers einzieht und sich dort mystischen oder übernatürlichen Begegnungen stellen muss. Die Sprache Murakamis ist und bleibt wunderbar und eine wahre Lesefreude. Ich persönlich mag mehr die realistischen als die phantastischen Murakami -Romane, weshalb ich hier nicht volle Punktzahl geben kann. Außerdem fand ich die fixierung auf die Oberweite eines dreizehnjährigen Mädchens am Ende des Buches etwas befremdlich.
- Jean-Luc Bannalec
Bretonische Verhältnisse
(609)Aktuelle Rezension von: SatoIn Port Aven, einem idyllischen Künstlerort an der bretonischen Küste, wird ein hochbetagter, angesehener Hotelier erstochen. Dupin, ein aus Paris strafversetzter Kriminalkommissar, übernimmt die Ermittlungen. Überall trifft er dabei auf die Spuren der bekannten Malerkolonie die den Ort einst berühmt gemacht hat. Der bekannteste von ihnen, Gauguin, wohnte einst in dem Hotel, das nun ein Tatort ist. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord.
Das Buch ist eine überzeugende Liebeserklärung an die Bretagne, die wundervolle Landschaft, der etwas eigene Menschenschlag, die Kultur und vor allem die hervorragende Küche. Dieser Lobgesang ist in einen spannend geschriebenen Krimi verpackt mit Dupin als etwas unkonventionellen Ermittler, welcher von interessant aufgebauten Protagonisten umgeben ist. Die Geschichte wird flüssig erzählt, kommt ganz ohne Action und Hektik aus, ist jedoch an keiner Stelle langweilig. Ein toller Einstieg in eine Krimireihe der ich gern folgen werde.
- Julia K. Stein
Chasing Dreams
(124)Aktuelle Rezension von: MirarimHandlung
Yunas Leben besteht aus Tanzen. Schon immer. Denn beim Tanzen ist sie ganz bei sich und kann ignorieren, dass sie nie so richtig dazu gehört. Denn sie ist weniger zierlich als andere Mädchen und vereint mehrere Kulturen in sich.
Kein Wunder also, dass Yuna auch ihr Studium dem Tanzen widmet. Dass die Aufnahme auf dem Montana Art College für künstlerisch Begabte nicht ihr Traum war, muss sie ja niemandem auf die Nase binden. Und dass ihr Traum nicht nur aus klassischem Ballett besteht, sondern sie moderne Choreografien liebt, behält sie vorerst für sich.
Im Campuscafé lernt Yuna den verschlossenen Miles kennen. Miles, der nicht genug von Yunas Ausstrahlung bekommen kann und auch seine Augen kaum von ihr wenden kann, als er sie beim Tanzen beobachtet.
Als Yuna Miles hilft das Fahrradfahren zu lernen, lernen sich die beiden immer besser kennen. Und Yuna erfährt, dass Miles nicht nur ein wahrer Künstler ist, sondern auch eine folgenschwere Vergangenheit mit sich herumträgt.
Ob sie den beiden zum Verhängnis werden kann? Oder gibt es eine Chance?
Meinung
Was für ein schönes Buch!
Ich habe zu dem Buch in meinem SuB gegriffen, weil ich ein Buch gebraucht habe, dass mich ab der ersten Seite in seinen Bann zieht, mich gefangen hält und mich nach kurzer Lesepause zurück in die Bücherwelt katapultiert. Und es hat geklappt, ganz genau so.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, es war gut zu lesen, so geschrieben, als wäre ich dabei gewesen. Mir hat super gefallen, dass so viele unterschiedliche Charaktere und Eigenheiten eine Rolle gespielt haben und es sich alles natürlich und kein bisschen aufgesetzt gewirkt hat.
Besonders bei den ersten Kapiteln ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil von Yunas und Miles Kapiteln verschieden ist und das mag ich sehr, wenn das jemand kann und es gut zu lesen bleibt. Es hat sich zwar dann etwas mehr angeglichen, fand ich aber nicht schlimm. Yuna und Miles hatten beide ihre Geschichte, ihre Erfahrungen und ihre eigene Persönlichkeit und durften die auch leben und erzählen. Miles hat mir besonders gut gefallen, er war für mich irgendwie ein bisschen zauberhaft mit seiner ruhigen Art.
Die Entwicklung hat mir sehr gefallen, der Umgang miteinander, die Liebe zu Menschen, egal in welcher Beziehung sie untereinander stehen. Das Vertrauen. Und natürlich hat mich auch begeistert, wie Julia K. Stein es geschafft hat Tanz und Malerei in geschriebenem Wort zu verankern und mich erleben zu lassen. Und auch noch erwähnenswert: das Drama in dem Buch war genau an der richtigen Stelle und im richtigen Umfang!
Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das mich überzeugt hat. Ich kann es wärmstens weiter empfehlen für alle Young Adult und Tanz-Fans
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
(573)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Zwischen Drake und Zoe knistert es und Beide spüren es. Aber darf das sein? Oder ist es Verrat an Drakes zu früh verstorbenen Frau, die auch gleichzeitig die beste Freundin von Zoe war?
Kann diese Liebe überhaupt funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind und gibt Zoe im allgemeinen dem Ganzen eine Chance? Den sie steht vor einem Scheideweg, der ihr ganzen Leben verändern wird.
Erster Satz
"Ich werde dich umbringen."
Meine Meinung
Nachdem mir Band 1&2 richtig gut gefallen haben, habe ich Band 3 dann doch etwas hinausgezögert, da ich mich dann doch nicht so schnell von allen verabschieden wollte. Klar steht die Spin-Off Reihe bei mir im Regal schon bereit, aber trotzdem ist es mir etwas schwer gefallen.
Kommen wir aber als erstes wie immer zum Cover. Ich finde das Cover harmoniert perfekt zu seinen Vorgängern und ich finde es wirklich schön, dass die Autorin sich für jeden Mann einen anderen Holzton ausgesucht hat.
Der Schreistil der Autorin, war auch wieder wunderbar flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin und die Seiten sich wie von alleine gelesen haben.
Unsere Protagonisten hier waren Drake und Zoe. Auf Drake seine Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, da er doch schon sehr auf unnahbar gemacht hat und in eigentlich nur Avery aus der Reserve locken konnte.
Hier in dem Buch taut er wirklich auf und man lernt viel über ihn und auch über seine Vergangenheit kennen. Wie er mit der Trauer und allem umgegangen ist und wie sehr Zoe ihm dabei geholfen hat, ohne das er es so wirklich war genommen hat.
Zoe, war im Vergleich zu Drake ein wahrer Wirbelwind, sie kam mit jedem gut klar und hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Als Leser merkt man dann aber relativ schnell, dass es nur Fassade ist und das Zoe ein fast unbezwingbares Päckchen mit sich herumschleppt. Drake will nachdem er es bemerkt hat abnehmen und ihr helfen, aber so einfach wie es am Anfang scheint ist es dann doch nicht.
Ich fand die Lovestory rund um die Beiden wirklich süß, aber mir ging es teilweise ähnlich wie Zoe mir haben dann plötzlich zuviele Menschen mitgemischt und versucht die Beiden zusammen zubringen. Was im ersten Teil, vielleicht so witzig war und im zweiten Teil noch lieb gemeint war, war hier zu viel. Mir hätte es besser gefallen wenn hier nur nahestehende Personen den Beiden auf die Sprünge geholfen hätten.
Auch war ich vom Ende etwas überrumpelt, erst hat man alles sehr langsam angehen lassen und dann überstürzt man alles. Auch hier hätte ich den Beide irgendwie mehr zeit gegönnt.
Aber ansonsten war alles super, die Autorin hat sich für die Dates teilweise traumhafte Settings ausgesucht und es hat Spaß gemacht nochmals Avery, Cade, Hailey, Flynn und Gabby zu treffen.
Wer diesmal auch wirklich aufgefallen und dem ich irgendwie auch noch eine eigene Geschichte wünschen würde war Brent. Ich hatte ihn schon die Teile davor ins Herz geschlossen, aber hier war er nochmals ganz klar mein Favorit, obwohl es sich mit dem Drachentrio verbündet hat ;)
Alles in einem war es doch ein sehr gelungener Abschied.
- Kerri Maniscalco
Throne of the Fallen – Verführt
(83)Aktuelle Rezension von: MiaKoenigEs ist eine sehr schöne Geschichte mit einem guten Plottwist.
Es ist mal was anderes als Mädchen ist neu in Ner Stadt oder Mädchen verliebt sich in Bad Boy.
Jedoch meint die Autorin es an manchen Stellen zu gut mit der Beschreibung.
Manche Verdeutlichungen lassen die Passagen zu lang werden.
Ich liebe spice in Büchern, aber hier hat es mich irgendwie etwas gestört.ich kann nicht mal genau sagen woran es lag.
Zum Schluss muss ich noch sagen, dass es mich nicht so gepackt hat.
Bei den meisten dickeren Büchern (700 Seiten aufwärts) kannst du 200 Seiten vor dem Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen, das hat mir hier etwas gefehlt. Es war spannend aber nicht packend.
Trotz alle dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Gerade wenn man die paar Punkte ignoriert. Vielleicht gefallen gerade diese auch anderen Lesern.
- Ulla Scheler
Und wenn die Welt verbrennt
(67)Aktuelle Rezension von: Obst4Vorweg; der Schreibstil ist phänomenal gut und mal was ganz anderes.
Das Drama indem Buch spitzt sich mega zu und man möchte endlich wissen WAS Alisa denn so traumatisiert, ängstlich und so voller Schuldbewusstsein ins Leben entlässt.
Nach und nach erfährt man Bruchstücke aber nie das volle Ganze. Immer wieder versucht Alisa zu verstecken was sie so schlimmes getan hat.
Bis hier hin ein absolut 5 Sterne Buch
Bis man erfährt was sie getan hat......
Der Schluss hat mich enttäuscht er war zu langgezogen und für mich war Alisa auch zu wenig SCHULDIG für das wie sie sich schuldig gefühlt hat und wie es sich für den Leser darstellt. Der wirklich spannende schreibstil hat sich am Ende dann auch nicht mehr „richtig“ angefühlt.
Schade. Dennoch für den, wirklich extrem guten schreibstil, 4 wohlverdiente Sterne - Jojo Moyes
Die Tage in Paris
(633)Aktuelle Rezension von: Rebecca_26Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die Vorgeschichte für das Buch lesen möchte .
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
also das Buch ist für alle ein Muss die :- Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
- Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
- Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
- Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
- Emma Sternberg
Fünf am Meer
(296)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Als Linn ihren Verlobten in flagranti erwischt, fällt ihr Leben und ihre Zukunft in sich zusammen. Als Waisenkind, das in etlichen Pflegefamilien aufgewachsen ist, lernte sie die Geborgenheit einer Familie erst durch Martin kennen. Als sie erfährt, dass sie von einer unbekannten Tante ein Haus in New York geerbt hat, packt sie ihre Koffer. Doch sie findet sich statt in der schillernden Metropole in den eher beschaulichen Hamptons wieder. Das Haus steht nicht leer, sondern beherbergt 5 lebenslustige Senioren, die Linn bald sehr ans Herz wachsen. Doch sie muss den Erbenermittler und die Erbschaftssteuer aufbringen, um das Paradies behalten zu können und dann ist da noch ein Journalist, der ein bisschen mehr über das glamouröse Leben ihrer Tante Dorothy zu wissen scheint.
Emma Sternberg hat eine angenehme Art zu schreiben. Die Charaktere, vor allem auch die 5 lebenslustigen Senioren sind so gezeichnet, dass man ein gutes Bild vor Augen hat und sie passen stimmig in die Geschichte. Gerade die Zerrissenheit von Linn ist gut nachvollziehbar und macht die junge Frau sympathisch. Auch die Szenerie ist gut gewählt, mit einem Ort, den viele vielleicht sogar als Sehnsuchtsort bezeichnen würden.
Doch die Geschichte hat leider Längen, so dass ich mich zwar gut unterhalten, doch nicht mitgerissen gefühlt habe.
- Nora Roberts
Sternenregen
(164)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflySasha Riggs wohnt in North Carolina, wo sie als Künstlerin ihr Geld verdient. Sie führt ein normales, ruhiges Leben, doch sie plagen Träume, die sie schon lange hat. Immer wieder sieht sie das Gesicht eines Mannes, der ihr sagt, dass er auf sie wartet und sie ihn finden soll. Zusammen mit zwei Männern und zwei Frauen, die Sasha noch nie gesehen hat malt sie die Motive aus ihren Träumen. Sasha will endlich wissen was dahinter steckt und beginnt eine Reise nach Korfu.
Vor ein paar Jahren hab ich einige Bücher von Nora Roberts gelesen, bis es zu einer Pause kam. Dann hab ich aber vor kurzem die drei Bände der Sternen-Reihe in Bücherschränken gefunden und so hab ich endlich wieder ein Buch der Autorin gelesen.
Ich wusste nicht was mich erwartet und hab mit einem Liebesroman gerechnet. Man lernt zuerst Sasha kennen und ich mochte ihre Persönlichkeit von Beginn an. Es wird toll beschrieben wie sie lebt und wie sie ihre Reise nach Korfu beginnt. Ich mochte wie ihre Bilder entstehen und was sie in den Träumen sieht.
Nach und nach lernt man die anderen Charaktere kennen was toll gestaltet war. Die Gruppe aus Fremden, die sich erst kennen lernen müssen, waren mir alle sympathisch. Es war toll wie man jeden kennenlernt und bei dem ein oder anderen überrascht wird.
Der Schreibstil lies sich leicht lesen, so dass die Geschichte vor meinem inneren Auge real wird und ich mir die Ort und Korfu bildlich vorstellen konnte.
Mir hat Sternenregen gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.
- Markus Heitz
Totenblick
(196)Aktuelle Rezension von: buchschwaermerinDer Thriller handelt von einem Serienmörder, der seine Opfer nach Gemälden und Bildern arrangiert. Mit jedem weiteren „Kunstwerk“ erhöht sich die Anzahl der Opfer. Fieberhaft versuchen die Ermittler Hinweise zu finden und die Zusammenhänge zwischen den Bildern zu ergründen. Der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt vorraus zu sein. Die wichtigste Aufgabe ist nun Spuren am Tatort zu finden um weitere Morde zu verhindern …. doch dort, wo die Ermittler dann die ersten Hinweise finden, hätte zu Anfang keiner gesucht. Es beginnt ein Spiel gegen den Mörder und gegen die Zeit, da sonst wichtige Hinweise verschwinden.
Einfach ein super spannender Thriller, der für mich alles hat was ich brauche. Spannung, schrecken, Mörder, großartige Geschichte. Zudem liebe ich es wenn man die Charaktere schon aus anderen Büchern kennt und nun auch ihre Geschichten hört und vor allem versteht warum sie sind, wie sie sind. - Bettina Storks
Das geheime Lächeln
(92)Aktuelle Rezension von: Undine_Sittel,,Das geheime Lächeln,, von Bettina Storks.
Dieser Roman ist 2018 im Diana Verlag erschienen.
Auf 476 Seiten nimmt uns die Autorin mit auf eine Geheimnissvolle Suche.
Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt auf einer Auktion ein Gemälde das ihr wie ein Zwilling ähnelt. Sie ist verwirrt und weiß nicht was sie davon halten soll.
Ist es Zufall oder könnte es sich vielleicht sogar um ihre Großmutter Sophie handeln?
Von ihrer Mutter Pauline bekommt sie diesbezüglich keine Information,sie hüllt sich in Schweigen. Weiß sie nichts oder will sie ihr nichts sagen?
Emilia bekommt das traurig wirkendende Lächeln auf dem Bild nicht aus dem Kopf, sie will mehr darüber in Erfahrung bringen.
Sie versucht eine Spur zu finden und wird diese bis in die Provence und nach Paris verfolgen.
Für Wochen zieht sie sich nach Frankreich zurück um dort vor Ort zu recherchieren.
Es gelingt ihr tatsächlich Licht in diese Geschichte zu bringen und lernt das Leben der Sophie Langenberg kennen,ihren Großmutter.
Es ist das Leben einer großen aber unerfüllten Liebe.
Bettina Storks hat auch in diesem Buch wieder viel Gefühl für das Detail einfließen lassen, es war ein Leseerlebnis wie man es sich von jedem Buch wünscht.
Es spielt in verschiedenen Zeitzonen was aber sehr gut verständlich zu lesen war. Es gab keine Ungereimtheiten und jede Zeitzone war interessant geschrieben.
Vor kurzem hab ich ihr neuestes Buch ,,die Kinder von Beauvallon,, gelesen und nun hab ich einige Protagonisten aus dem Buch in diesem wiedergetroffen. Das finde ich persönlich immer sehr interessant. Hat mir sehr gut gefallen wie diese beiden Geschichten zusammengehören obwohl es eben keine Fortsetzung ist.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne.
Danke für dieses großartige Buch
- Alyson Noël
Stealing Infinity
(300)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe vor 15 Jahren die Evermore-Reihe der Autorin geliebt und war direkt gefesselt von dem Klappentext dieses Buches.Cover:
Am Cover kann man direkt erkennen, um was sich das Buch dreht, besonders wenn man den Inhalt schon kennt. Es passt gut und durch die hellen Elemente auf dem schwarzen Untergrund sticht es ins Auge.Inhalt:
Nach einem seltsamen Nachmittag erwacht Natascha und ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Ihr wird Diebstahl vorgeworfen und sie fliegt von der Schule. Ihr einziger Ausweg scheint die Gray Wolf Academy zu sein. Schnell stellt sie fest, dass nicht nur die Schüler Geheimnisse haben, sondern die gesamte Akademie.Handlung und Thematik:
Dark Academia-Setting rund um das Thema Zeitreisen. Ein wirklich überzeugendes Worldbuilding mit gut dosierten Romance-Elementen. Spannender Trilogie-Auftakt mit vielversprechendem Cliffhanger der viele Geheimnisse zurücklässt.Charaktere:
Natasha war mir direkt sympathisch. Sie ist direkt mutig und hat doch eine sehr spezielle Art an sich, was ihre Reaktion auf das eigene Grab zeigt. Wie sie mit den anderen und ihren Geheimnissen umgegangen ist, war sehr authentisch. Braxton mochte ich direkt, auch wenn er dennoch sehr viele Geheimnisse hat. Bin gespannt wie sich das mit ihm und auch mit Killian noch entwickelt. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen, denn sie besaßen die notwendige Tiefe.Schreibstil:
Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil sorgten dafür, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Wobei mir die erste Hälfte gefühlsmäßig besser gefallen hat als die zweite. Dennoch konnte mich die Story von der ersten bis zur letzten Seite packen. Es gibt sehr viele Geheimnisse und man weiß nicht recht, wem man trauen kann und wem nicht. Das Zeitreise-Setting ist großartig und auch die gesamten geschichtlichen Fakten die mit eingeflochten wurden. Die Charaktere überzeugten mich und der Cliffhanger macht mich neugierig auf den nächsten Teil.Persönliche Gesamtbewertung:
Ein gelungener Trilogie-Auftakt einer fantasievollen Zeitreise-Romance. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Fans von Romantasy und Zeitreisen.Serien-Reihenfolge:
1. Stealing Infinity
2. Ruling Destiny
3. Chasing Eternity - Andreas Gruber
Herzgrab
(214)Aktuelle Rezension von: tausendundeinbuchDa mich Thriller aus der Feder von Andreas Gruber immer überzeugen konnten, griff ich zu „Herzgrab“, erschienen bei Goldmann. Dieses Buch ist eine Neuauflage eines 2013 veröffentlichten Buches des Autors, doch ich bin sehr froh, dass Goldmann diese Neuauflage in neuem Gewand nochmals auf den Markt brachte, denn diese Reihe ist bis dato komplett an mir vorbeigegangen.
Andreas Gruber hat in diesem Thriller wieder alle Zutaten perfekt gemixt: eine runde, durch und durch spannende Storyline, Charaktere mit Ecken und Kanten und ein fantastisches Setting. Der Fall war clever konstruiert und wies zu keinem Zeitpunkt Längen im Storytelling auf, und so folgte ich Elena, Peter und Dino atemlos durch die Toskana, auf der Spur einer Vermissten und eines exzentrischen Malers. Der Weg dorthin war spannend, und es gab einige blutige Morde, die, wie vom Autor gewohnt, detailliert geschildert werden. Die Mafia-Vibes geben dem Ganzen dann noch zusätzliche Spannung. So schaffte es der Autor, den Spannungsbogen kontinuierlich ansteigen zu lassen.
Mit der Konstellation zwischen Elena, Peter und dessen Partner Dino garnierte der Autor seinen spannenden Plot noch mit einer interessanten Sidestory, die viel Wortwitz und Neckereien enthält. Dabei schuf er Charaktere mit Ecken und Kanten, die auch einmal Fehler machen. Keiner ist perfekt, doch das macht sie nur interessanter.
Somit ist „Herzgrab“ ein flüssig erzählter, spannender und vor allem authentischer Thriller, den ich jedem mit 4,5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen kann.























