Bücher mit dem Tag "gemeinschaft"
291 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.813)Aktuelle Rezension von: maaresiWer nur die Filme kennt wird sich gewaltig wundern und noch so viel mehr erleben.
Anfangs ist es gar nicht so einfach in das Buch reinzukommen, da es eine lange Einleitung und Vorrede hat und einiges über die alten Zeiten berichtet wird. Zudem ist der Sprachstil ungewöhnlich, fast als wäre er einer alten Erzählung entnommen. Jedoch mit Geduld beginnt die Reise und sie fasziniert direkt und läd ein dabeizubleiben bzw. das Buch immer wieder von neuem zur Hand zu nehmen.
Das Buch beinhaltet die Geschichte des Sturzer des Herrn der Ringe und die Wiederkehr des Königs. Fast so, als würde das Buch tatsächlich die Geschichte aus den Augen des Kleinen Volkes gesehen erzählt werden und die Memoiren von Frodo enthalten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es noch umfangreicher als die Filme ist und ich es spannend fand, immer wieder von neuen Erlebnissen zu lesen. Der Schreibstil ist nach der anfänglichen Gewöhnungsphase sehr angenehm zu lesen und ist qualitativ gut geschrieben. Die Charaktere und Orte wachsen einem ans Herz, so dass diese lange Geschichte trotzdem zu kurz erscheint.
Ich würde das Buch allen Fantasyliebhabern empfehlen, da das eines der Werke ist, die denke ich dieses Genre sehr stark geprägt haben. - Fast wie ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Aber auch, wer sich gerne mit Sprache beschäftigt kann hier einiges mitnehmen.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.304)Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibroFrodo ist ein Hobbit, der das beschauliche Leben im Auenland genießt, ebenso wie die vielen abenteuerlichen Geschichten, die ihm Biblo Beutlin seinerseits berichtete. Als nun aber Biblo völlig überraschend an seinem Geburtstag plötzlich vor versammelter Mannschaft verschwindet, erfährt Frodo vom Zauberer Gandalf von einem geheimen Schatz, den Bilbo viele Jahre gehütet hat: es ist der Eine Ring der Macht, den einst Sauron geschmiedet hat, um die Völker Mittelerdes zu versklaven. Nun liegt es an Frodo, den Ring an sich zu nehmen und sich auf eine gefährliche Reise zu machen, um den Ring für immer zu zerstören...
Meine Meinung:
Ich bin noch immer entsetzt und enttäuscht von mir, dass ich als innige Fantasy Liebhaberin so viele Jahre um den Herr der Ringe herum kam. Als Teenager habe ich die Reihe begonnen und bin am nicht ganz einfachen Schreibstil gescheitert.
Nun hab ich dem Ganzen noch eine Chance gegeben und wurde mit einer unfassbar tollen Geschichte belohnt, wo man so mitfiebert und ja, es ist super komplex, die Welt, das worldbuilding, die Syntax. Sogar eigene Sprachen hat sich Tolkien erdacht! Und zwar nicht nur Wortfetzen oder einzelne Wörter, sondern eine Sprache, die ganz klaren syntaktischen Regeln folgt und die man, wenn man wollte, sogar erlernen könnte. Völlig crazy, wie man sich so eine gewaltige Welt ausdenken kann!
Und mir wurde nun beim Lesen auch endgültig klar, was ich zwar theoretisch wusste, aber erst jetzt ist es schwarz auf weiß geschrieben, klar geworden: Tolkien hat alle weiteren Fantasy Welten maßgeblich beeinflusst! Die Wesen, Kreaturen, die Reise, die Gefahren, die "unscheinbaren Charaktere", die über sich hinaus wachsen müssen. Es ist alles da! Und es war ein Fest, dieses erste Buch zu lesen.
Ich freue mich jetzt schon, die weiteren Bände zu lesen und kann es kaum erwarten, mehr von diesen mir mittlerweile echt liebgewonnenen Charakteren zu lesen (p.s. natürlich ist Sam mein Fav)
Fazit:
Jeder Fantasy Liebhaber muss Herr der Ringe mindestens einmal in seinem Leben gelesen haben.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.889)Aktuelle Rezension von: asomeOpposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.
Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.
Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(983)Aktuelle Rezension von: AnirahMariana Lekys Roman ist wie ein modernes Märchen für Erwachsene – voller schräger Charaktere, dörflicher Idylle und einer Prise magischem Realismus. Die Geschichte rund um Selma, die den Tod eines Dorfbewohners voraussieht, sobald sie von einem Okapi träumt, ist sprachlich wunderschön und mit viel Feingefühl für das Zwischenmenschliche erzählt.
Was mir gefallen hat:
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Der Schreibstil: Leky findet Bilder und Vergleiche, die man so noch nie gelesen hat. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
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Die Atmosphäre: Das Dorf Westerwald wird so lebendig beschrieben, dass man sich sofort als Teil dieser kauzigen Gemeinschaft fühlt.
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Die Charaktere: Besonders der Optiker und seine unterdrückten Gefühle sind herzzerreißend und wunderbar beobachtet.
Kritikpunkte: Obwohl die einzelnen Szenen glänzen und die Melancholie des Buches sehr einnehmend ist, fehlte mir am Ende der rote Faden, der alles zu einem bedeutsamen Ganzen verknüpft. Viele Handlungsstränge bleiben eher anekdotisch, und manche philosophischen Ansätze wirken zwar charmant, gehen aber nicht wirklich in die Tiefe.
Fazit:
Es ist mitreißend zu lesen, aber leider kommt dabei nichts Großes dabei heraus. Ein schönes Buch für zwischendurch, das durch seine Sprache besticht, mich aber emotional nicht so nachhaltig bewegt hat, wie ich es bei der Grundidee erwartet hätte.
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- Aldous Huxley
Schöne neue Welt
(1.214)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosBrave New World ist erschreckender als 1984, weil niemand zwingt. Die Menschen wählen ihre eigene Konditionierung, weil sie sich dabei gut fühlen. Huxley beschreibt eine Gesellschaft, in der Identität von Geburt an zugewiesen wird und niemand protestiert, weil der Protest selbst weggezüchtet wurde. Die Frage, die das Buch stellt und nie beantwortet: Was ist Freiheit wert, wenn man gelernt hat, sie nicht zu vermissen?
- Tahereh Mafi
Unravel Me
(978)Aktuelle Rezension von: Bookgirly_18Leider sehr viel schwächer als Band 1…
Ich bin zwar gut ins Buch und in die Welt wieder rein gekommen, aber die Geschichte zog sich bis zur Mitte hin sehr in die Länge und war fast schon etwas langweilig 🙈 Trotzdem wurde es dann ab der Mitte zum Glück spannender
Auf Kenji und Aaron hab ich mich aber richtig gefreut
Ich liebe die beiden einfach so sehr, sie wachsen mir immer mehr ans Herz vor allem Kenji 🤭Jeder braucht ein Kenji in seinem Leben, er ist einfach so witzig, loyal und allgemein sooo toll🥹✨
Juliette fand ich in diesem Band manchmal soo nervig und auch Adam konnte ich dann gegen Ende überhaupt nicht mehr ausstehen … und dieses Hin und Her zwischen den beiden fand ich sehr anstrengend und musste oft einfach meine Augen verdrehen🙄
Bin jetzt definitiv noch mehr Team Aaron 💕
Der Schreibstil (English) ist sehr gut zu verstehen, bin dann bei der zweiten Hälfte nur so durch die Seiten geflogen🩵
- James Bowen
Bob, der Streuner
(983)Aktuelle Rezension von: AlissilaEine, für mich, wirklich spannende und herzerwärmende Geschichte. Es hat sich toll gelesen und für mich las es sich, als hätte James es mir bei einem Kaffee persönlich erzählt. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern ehrlich. Manche stellen waren sicherlich nicht übermäßig ausführlich, weil es die Stimmung runter gezogen hätte.
Ich fand es sehr schön Bob und James begleitet zu haben.
- Cecelia Ahern
Das Jahr, in dem ich dich traf
(399)Aktuelle Rezension von: MiripandaSchwaches Buch der Autorin...
Jasmine wird von der Arbeit freigestellt und kümmert sich 1 Jahr um sich selbst und ihren Garten. Ihrem Nachbarn Matt geschieht Ähnliches, sie kann ihn allerdings nicht ab, stalkt ihn aber aus Gründen...
Letztendlich entwickelt sich über Umwege eine Freundschaft und das Leben von Jasmine ändert sich.
Die Geschichte beginnt interessant und bis zur Hälfte bin ich auch am Ball geblieben, allerdings ändert sich nur das Leben von Jasmine. Sie selber entwickelt sich gefühlt auf den letzten 10 Seiten.
Man sollte auch meinen, dass sie keine Erwachsene ist. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, lügt mehrfach und lernt nix daraus. Welcher Erwachsene verteilt bitte als Rache Klopapier in Nachbars Garten...
Der Alkoholmissbrauch ging mir auch zu weit in diesem Buch.
3 Sterne nur gerade so, weil es bis zur Hälfte gut war und ich die Nebenrollen mochte.
- Fredrik Backman
Ein Mann namens Ove
(851)Aktuelle Rezension von: Sanne54Ich denke, der Inhalt ist hinlänglich bekannt. Für mich war Parvaneh, die Nachbarin Oves und Vertreterin einer neuen (Ove suspekten) Generation, der eigentliche Star des Buches, der es auf sehr empathische, aber auch bestimmte Art und Weise immer wieder (unausgesprochen) gelingt, das Leben des Witwers zu retten, der mit allerlei Möglichkeiten versucht sich das Leben zu nehmen, nachdem er kurz nach dem Tod seiner geliebten Frau in den Vorruhestand geschickt wird. Ove selbst ist kein Sympathieträger und will es auch nicht sein, aber sie sieht seine gute Seele.
Darüberhinaus haben mir leider weder der Schreibstil noch der Humor zugesagt, wobei ich die Rückblenden, die nach und nach Einblick in die Biografie Oves geben, gut gefallen haben. Geschickt gelingt es dem Autor mehr und mehr Verständnis für seinen Protagonisten aufzubauen.
Das Ende war mir dann aber doch too much und Oves Entwicklung auf den letzten ca 50 Seiten irgendwie auch nicht glaubwürdig.
Trotz allem natürlich gute Unterhaltung mit guter Botschaft. Auch die Überzeichnung ist natürlich ein probates Stilmittel, aber in dem Fall leider nicht meins.
- T. C. Boyle
Die Terranauten
(349)Aktuelle Rezension von: wortknaeuelEine kleine Gruppe junger Wissenschaftler wetteifert Mitte der 90er Jahre um einen von acht begehrten Plätzen in einem ökologischen Experiment. Für zwei Jahre sollen sie unter einer riesigen Glaskuppel leben und sich völlig autark in den verschiedenen künstlich geschaffenen Biotopen – vom kleinen Regenwald bis zum Mini-Ozean – selbst versorgen. Nichts geht rein, nichts darf raus! Die Geschichte beginnt mit der Bekanntgabe der Auserwählten, vier Männer und vier Frauen, die sich jeweils auf einem Spezialgebiet gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben und nun in die "Ecosphere 2" einziehen dürfen. Zurück bleiben die Verlierer mit der Hoffnung, in zwei Jahren zum Nachfolger-Team aufrücken zu können. Draußen bleiben natürlich auch Freunde, Liebhaber und die Planer, Manager und Sponsoren des Experiments. In den zwei Jahren erleben wir aus Sicht von Dawn und Ramsay innerhalb, sowie Linda außerhalb der Kuppel, wie sich aus dem ökologischen Experiment ein Beziehungskuddelmuddel entwickelt.
T.C. Boyle kann gut erzählen, da ist dieser Roman keine Ausnahme. Er beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, denn so ein Experiment hat es ungefähr zu jender Zeit tatsächlich gegeben. Allerdings habe ich mich von Klappentext und Buchcover täuschen lassen. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir das Ebook kaufte, hatte ich noch nie etwas von Boyle gelesen und einen spannenden dystopischen (oder utopischen) SciFi-Romans erwartet. Stattdessen dreht sich alles um Neid, Eitelkeit und Eifersüchteleien zwischen den Wissenschaftlern, um Wer-mit-wem sowie am Rande auch um den Einfluss von Geld und Medien. Wenn man Boyle kennt, hätte man sich denken können, dass es vorwiegend um die sozialen, zwischenmenschlichen Aspekte in diesem Szenario gehen wird.
Die Handlung ist zwar durchaus unterhaltsam und auf satirische Weise komisch, aber insgesamt wenig spannend. Auch die Charaktere empfand ich als flach und uninteressant. Eher ein schwacher Boyle.
- J.R.Ward
Black Dagger - Nachtjagd
(1.898)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksNach Jahren hab ich mal wieder mit Die Nachtjagd angefangen – dem ersten Teil der Black-Dagger-Reihe. Und was soll ich sagen: es hat mich sofort wieder gepackt! 😍
Die Story spielt in unserer Welt, aber mit Vampiren, die sich in einer Bruderschaft zusammenschließen, um ihr Überleben zu sichern. Es gibt Action, Drama, Spice 🔥 und jede Menge düstere Atmosphäre. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was die Charaktere echt lebendig macht.
Ein kleiner Haken: Im E-Book merkt man die Perspektivwechsel nicht so deutlich. Anfangs war das etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich schnell dran.
Der Schreibstil ist locker, leicht und super angenehm – man fliegt nur so durch die Seiten. Perfekt, wenn man mal was Spannendes, aber nicht allzu Komplexes lesen will.
Fazit: Richtig guter Auftakt, der Lust auf die nächsten Bände macht. Ich werde mir die Reihe nach und nach wieder vorknöpfen. ✨
- John Ironmonger
Der Wal und das Ende der Welt
(507)Aktuelle Rezension von: Ralph-KerpaEin wirklich schöner Roman, der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Eine Geschichte aus einer Zeit, in der die Welt unterzugehen scheint.
Eine Geschichte, die den meisten bekannt vorkommen dürfte. Eine Geschichte, in der der Zusammenhalt und die Zuversicht den Menschen die Hoffnung gibt, dass eben dies nicht passiert. Der Roman ist kurz vor der Corona Pandemie geschrieben worden, sehr schön geschrieben.
Ein lesenswertes Buch, das zum nachdenken anregt.
- Markus Zusak
Der Joker
(1.364)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeEd erhält Spielkarten, auf denen verschiedene Informationen stehen und er muss herausfinden, was es mit diesen auf sich hat. Jede Information, die er erhält, zielt darauf ab, jemandem zu helfen, der gerade dringend Hilfe braucht. Während Ed anfangs total überfordert und planlos ist, weiß er mit der Zeit sich selbst und den anderen Leuten immer besser zu helfen und erhält auch auf sein eigenes Leben einen neuen Blick.
Das Buch ist leicht zu lesen und die Seiten blättern sich quasi von selbst um.
Das Beste war für mich, dass Ed gelernt hat, dass die Dinge, die für ihn banal erscheinen, für andere Leute super wichtig sein können und sich unerwartet positiv auswirken können - auch auf das eigene Leben. Gerade für jüngere Leser eine schöne Moral - die für dich unbedeutendsten Kleinigkeiten können für jemand anderen die Welt bedeuten. Und wenn du anderen Leuten hilfst kommt auch immer wieder etwas Gutes auf dich zurück - nicht nur ein gutes Gefühl. Und letztendlich hilft Ed sich selbst damit am meisten.
- Jussi Adler-Olsen
Verheißung Der Grenzenlose
(523)Aktuelle Rezension von: Ulrike_OzdemirDer sechste Fall von Carl Morck und seinem Team versprach zunächst wieder eine gute Kombination aus Spannung, Humor und Charakterstudie. Leider ziehen sich die beiden Hauptstränge, in denen einerseits die Polizeiarbeit, andererseits eine gescheiterte Frau, die einer vor 17 Jahren gegründeten Sekte vorsteht, so in die Länge, dass man irgendwann nur noch hofft, dass Carl, Assad und Rose endlich kapieren, was man selbst schon vor gefühlt tausend Seiten verstanden hat.
Die Umsetzung der Idee hätte wirklich gut sein können, aber leider hat sich der Autor in seinen eigenen Netzen verfangen.
- Dörte Hansen
Mittagsstunde
(290)Aktuelle Rezension von: mrs_overcityDas perfekte Buch für die norddeutsche Provinz.aber auch überall sonst absolut lesenswert! Warmherzig und mit viel Humor erzählt die Autorin die kleinen und großen Dramen eines Dorfes im Wandel.
Es wird viel getanzt: Vom Line-Dance der 'Brinkbüll Buffalos' in Kunstleder-Cowboystiefeln bis zum letzten Schneewalzer ist alles dabei,.
- Nicholas Sparks
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
(913)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer Alex, der zwei kleine Kinder hat, gelingt es langsam und behutsam, ihr näherzukommen. Doch Katie hütet ein dunkles Geheimnis. Wird sie für die Liebe alles aufs Spiel setzen?
Das Cover: Das Cover hat mich sofort begeistert. Der dunkelblaue Hintergrund kombiniert mit der leuchtenden Laterne erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Es deutet an, dass das Buch ein düsteres Thema behandelt, gleichzeitig aber einen Funken Hoffnung bereithält – genau das, was die Handlung später so eindrucksvoll widerspiegelt.
Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt, und ich habe den Schreibstil von Nicholas Sparks regelrecht geliebt. Die Kapitel sind angenehm kurz, oft unter 30 Seiten, was den Lesefluss unglaublich erleichtert. Der Stil ist flüssig, emotional und sehr nah an der Verfilmung, was für mich ein großer Pluspunkt war. Da ich den Film bereits geliebt habe, waren meine Erwartungen entsprechend hoch – und das Buch hat sie sogar übertroffen. Besonders die überraschenden Wendungen zum Schluss haben mich begeistert. Alle Charaktere, ob Katie, Alex, seine Kinder oder sogar Kevin, bekommen ausreichend Raum, um sich zu entfalten. Dadurch konnte ich sie alle viel besser kennenlernen. Ich habe das Buch in wenigen Tagen regelrecht „inhaliert“.
Die Hauptfiguren: Katie ist eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und in Southport endlich einen Ort findet, an dem sie sich sicher fühlt. Dort baut sie sich ein neues Leben auf und entwickelt langsam Gefühle für den verwitweten Alex. Doch die Frage bleibt: Können die beiden wirklich eine gemeinsame Zukunft haben, solange Kevin alles daransetzt, seine Frau wiederzufinden? Diese emotionale Spannung trägt einen großen Teil zur Intensität der Geschichte bei.
Endfazit: Ich liebe den Film zu Safe Haven, und deshalb war mir klar, dass ich irgendwann auch das Buch lesen muss. Es lag allerdings jahrelang auf meinem SUB, weil ich Angst hatte, dass es nicht mit der Verfilmung mithalten könnte. Diese Sorge war völlig unbegründet. Das Buch ist grandios und bietet die perfekte Mischung aus Romance und Thriller. Der Schreibstil ist fesselnd und gleichzeitig magisch – für mich ist es nun das neue Lieblingsbuch des Autors. Eine große Leseempfehlung!
Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.
- Robin Sloan
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
(550)Aktuelle Rezension von: angies_bücherZunächst einmal möchte ich mit dem positiven anfangen: der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Leider hat mir die Geschichte an sich überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich auf die Idee des ewigen Lebens und die Buchhandlung und geheim Gesellschaft leider nicht einlassen. Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur furchtbar langweilig. Sehr schade
- Morton Rhue
Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten
(2.336)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Wenn man an die heutige Zeit in der Schule denkt, wird wohl jeder sagen, dass mehr Disziplin und Respekt den Schülern gut tun würden. Dementsprechend finde ich das Buch sehr beeindruckend, wie schnell sowas aber auch ein anderes Format einnehmen kann. Das buch ist sehr gut geschrieben und kann den ernst der Lage gut rüberbringen. Den Film finde ich jedoch noch besser, deswegen ziehe ich ein Punkt ab.
- William Golding
Herr der Fliegen
(904)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosHerr der Fliegen ist kein Abenteuerroman. Es ist ein Experiment: Was passiert mit menschlicher Identität, wenn die sozialen Systeme entfernt werden, die ihr Form geben? Goldings Antwort ist keine optimistische. Die Jungen werden nicht böse — sie waren es vorher auch. Das System hatte es nur unter Kontrolle. Was das Buch so beunruhigend macht: Die Auflösung geht schnell. Viel schneller als man denkt. Und sie beginnt immer mit dem besten Willen.
- Erin Hunter
Warrior Cats - Feuer und Eis
(700)Aktuelle Rezension von: BlintschikWo ich beim ersten Band dachte, dass er nett und gut zu lesen ist, konnte der zweite Teil mich komplett überzeugen. Er schließt direkt an die Handlung des ersten Teils an und es geht sofort spannend weiter. Und die Spannung steigt sogar noch an, sodass ich durch die Geschichte geflogen bin und ständig wissen wollte wie es weitergeht. Es passiert so viel und man mernt so viel von den Katzen und kann deswegen richtig gut mitfühlen und -fiebern. Selbst die Kampfszenen oder auch die etwas rasanteren Szenen werden bildlich erzählt, man hat einfach das Gefühl mittendrin zu sein. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht erwartet habe, die Buchreihe so gut zu finden, aber ich verstehe den Hype und bin jetzt auch sehr gespannt darauf wie es weitergeht und wie sich die Katzen und ihre Beziehungen weiterentwickeln und verändern werden und was sie noch alles erleben.
- T. C. Boyle
Das Licht
(114)Aktuelle Rezension von: berlinerkatzeWer hier nach einem spannenden Plot sucht, sucht vergeblich. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und beschränkt sich inhaltlich auf klassische Themen der 60er Hippie-Bewegung: Sex und LSD. Dafür sind diese ausführlich und gut beschrieben, sodass ich das Buch flüssig lesen konnte und es an Personen weiterempfehlen würde, die sich für diese Themen interessieren
- Jasmin Schreiber
Marianengraben
(453)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im April lautet: „Lies ein Buch aus einer Liste, die du dir für 2026 geschrieben hast“. Auf meiner persönlichen Liste stehen Bücher, die ich als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen, die ich aber nicht sofort gelesen habe. Ein Roman, der nun seit vier Jahren darauf wartet, von mir gelesen und rezensiert zu werden, ist „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber. Der Debütroman erschien 2020 und wurde schnell zum Bestseller. Doch die schweren Themen Tod und Trauer haben mich lange abgeschreckt, ich habe mich nie wirklich bereit für diese Art von Lektüre gefühlt. Die Lesechallenge ist dabei echt ein Segen, denn sie motiviert mich jeden Monat zu Büchern zu greifen, die auf meinem SuB schon Staub angesetzt haben.
Paula ist etwa Anfang 20, als ihr jüngerer Bruder Tim bei einem Badeunfall verstirbt. Sie ist so tief in ihrer Trauer gefangen, dass sie nicht mehr in den Alltag zurückfindet und in Depressionen verfällt. Ihr Therapeut ermutigt sie dazu, nachts auf den Friedhof einzubrechen, um Tims Grab ungestört besuchen zu können. Doch dort ist sie nicht alleine, sondern trifft auf Helmut, der heimlich die Urne seiner geliebten Frau Helga ausgräbt, um ihre Asche in den Alpen zu verstreuen. Etwas widerwillig lädt Helmut Paula ein, ihn auf seiner Reise mit dem Wohnmobil nach Süddeutschland und Österreich zu begleiten. Auf ihrem gemeinsamen Roadtrip lernt Paula langsam, ihre tief sitzende Trauer zu bewältigen, aber dabei nicht zu vergessen, dass der Tod zum Leben dazugehört.
„Dein allerallerallerliebstes Tier war der Gespensterfisch – bei dir mussten es immer mindestens drei ‚aller‘ sein, wenn dir etwas ganz besonders wichtig war.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Als Erstes fällt auf, dass das Kapitel nicht klassisch mit einer „1“ beginnt, sondern mit „11000“. Denn in 11.000 Metern Tiefe im westlichen Pazifik liegt mit dem Marianengraben der tiefste Punkt der Erde. Dies soll eine Metapher für den emotionalen Zustand der Protagonistin Paula sein. In knapp über 250 Seiten und 25 Kapiteln sollen die allmählich sinkenden Zahlen (10430, 9950, 9720) Paulas langsamen Aufstieg aus dem Marianengraben und damit aus der Depression symbolisieren. So entsteht eine Art Countdown, der im letzten Kapitel mit der Null endet. Spannend ist auch, dass Paula hier aus der Ich-Perspektive im Präteritum erzählt, aber auch einen Adressaten hat, den sie die ganze Geschichte über mit „Du“ anspricht. Auch wenn sie die Hauptfigur ist, steht ihr verstorbener Bruder Tim stets im Zentrum ihrer Gedanken.
Paula ist im Roman schätzungsweise 24 Jahre alt. Ihr genaues Alter wird nicht genannt, aber man erfährt, dass Tim im Alter von 10 Jahren gestorben ist und dass dies zum Zeitpunkt der Handlung bereits zwei Jahre her ist. Paula hat ein abgeschlossenes Masterstudium in Biologie. Wenn sie direkt nach dem Abitur in Regelstudienzeit studiert hat, kann sie also nicht viel jünger als 24 sein und hätte damit einen Altersunterschied von zwölf Jahren zu Tim. So ein großer Unterschied zwischen Geschwistern ist zwar selten, aber durchaus möglich. Sie beschreibt sich als 1,63m groß und 80kg schwer. Ich hatte beim Lesen immer wieder den Eindruck, dass Schreiber selbst viel von sich in Paula gesteckt hat, so sind beide z.B. Biologinnen. Paulas Persönlichkeit habe ich wahnsinnig schnell ins Herz geschlossen. Sie ist anfangs zwar still, antriebslos und von ihrer Depression gelähmt. Mit der Zeit entdeckt man aber viele andere Facetten an ihr. Sie hat einen trockenen, fast schon makaberen Humor, den ich sehr erfrischend fand. Unter ihrer zynischen Oberfläche ist sie aber auch empathisch und anderen gegenüber sehr feinfühlig. Sie nimmt Stimmungen intensiv und zügig wahr, eine Fähigkeit, die ich wirklich bewundernswert finde. Ihre Vielseitigkeit macht sie zudem besonders glaubwürdig. Für mich ist Paula jetzt schon eine der liebenswürdigsten Protagonistinnen des Jahres!
Schreibers Schreibstil ist einfach und klar. Die Sprache ist schnörkellos, aber bildhaft. Bei mir hat sich schnell eine Sogwirkung entfaltet und auch, weil der Roman recht dünn ist, lässt er sich zügig weglesen. Das Tempo ist wechselhaft mit immer wieder ruhigeren, reflektierenden Passagen, dabei aber nie langweilig. Die Atmosphäre ist meist traurig und melancholisch, allerdings nie hoffnungslos. Themen wie Depression und Trauer werden auf wunderbare Weise mit schrägem Humor und einer tröstenden Wärme gemischt, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem machen. Es fühlt sich stellenweise wie ein luftiger, sommerlicher Roadtrip mit zwei ungleichen Weggefährten an, ähnlich wie bei „Tschick“. Zwar mag der Plot stellenweise vorhersehbar sein und manchmal etwas zu inszeniert wirken, das tut dem Lesefluss aber keinen Abbruch.
Besonders wichtig für die Geschichte ist auch die Dynamik zwischen Paula und Helmut. Sie treffen anfangs eher unfreiwillig aufeinander und werden durch eine Aneinanderreihung von Zufällen Begleiter auf einem Kurzurlaub. Anfangs misstrauen sich die beiden, vor allem Helmut zeigt sich emotional distanziert und übellaunig. Mit der Zeit nähern sie sich jedoch an und Helmut wird zum entscheidenden Katalysator für Paulas Trauerbewältigung. Er bringt ihr bei, dass Trauer kein Zustand ist, den man besiegt, sondern einer, mit dem man zu Leben lernt. Auch Helmut hat in seinem langen Leben viele geliebte Menschen verloren und bietet, wenn auch etwas murrend, Paula eine Schulter zum Ausweinen an. Er zeigt ihr, dass sie nicht alleine aus dem Marianengraben auftauchen muss. Denn manchmal braucht es jemanden, der bereits dort unten war und weiß, wo die Taschenlampe liegt.
Im Roman ist der Tod ein omnipräsentes Leitmotiv, der sich weit über Tims Tod hinaus durch den Handlungsverlauf zieht. Seien es Helmuts Geschichten über verstorbene Familienmitglieder, tote Tiere am Straßenrand oder ein Besuch auf einem Friedhof. Per biologischer Definition ist Leben zeitlich begrenzt und endet immer mit dem Tod. Und auch Paula lernt, dass der Tod zum Leben dazu gehört und dass man die kostbaren Momente erst dann wirklich zu schätzen weiß, wenn man sich dessen Endlichkeit bewusst macht. Das Ende ist dann noch einmal traurig, aber gleichzeitig versöhnlich. Mich persönlich hat der Roman durch eine schwierige Phase im Leben begleitet. Vielleicht ist mir Paulas Geschichte deswegen so ans Herz gewachsen, dass ich ein paar Mal mit den Tränen kämpfen musste.
Seit fast einem Jahr habe ich kein Highlight mehr gelesen, aber „Marianengraben“ hat diese Durststrecke für mich beendet. Der Roman überzeugt durch seine kluge Struktur, die emotionale Tiefe und eine Protagonistin, die gleichermaßen verletzlich wie liebenswert ist. Jasmin Schreiber gelingt es, schwere Themen wie Trauer und Depression mit feinem, teils schwarzem Humor und einer leisen Hoffnung zu verweben, ohne dabei kitschig zu wirken. Auch wenn die Handlung stellenweise vorhersehbar ist, tragen die besondere Erzählweise, die intensive Figurenzeichnung und die schräge Dynamik zwischen Paula und Helmut mühelos über kleinere Schwächen hinweg. Für mich ist das Buch nicht nur literarisch gelungen, sondern auch persönlich bedeutsam. „Marianengraben“ ist ein stilles, warmes und nachhaltiges Leseerlebnis, weshalb ich hier endlich mal wieder alle fünf Federn vergeben kann. Aufgrund diesen herausragenden Eindrucks habe ich mir Schreibers „Da, wo ich dich sehen kann“ auf die Wunschliste gesetzt. Auch, wenn ich mit dem Kauf wohl noch warten werde, bis das Taschenbuch erscheint.
- Jenny Colgan
Die kleine Bäckerei am Strandweg
(401)Aktuelle Rezension von: MartinchenPolly sucht nach der Insolvenz der Firma, die sie mit ihrem Ex-Freund hatte, eine bezahlbare Bleibe und findet eine Wohnung auf einer romantischen Insel. Doch so idyllisch ist es nicht: die Wohnung ist eine Bruchbude, die Vermieterin unnahbar und grantig und es gibt keine Arbeit für Polly.
Das ist der Stoff, aus dem romantische Geschichten gemacht werden. Die Idee mit einem Neuanfang an einem anderen Ort ist auch keine ganz neue, ähnliche Geschichten gibt es viele. Doch Jenny Colgan gelingt es, daraus einen Roman zu machen, der Höhen und Tiefen der Protagonistin zeigt. Es läuft bei weitem nicht alles glatt und reibungslos, weder mit der Arbeit noch mit den Freunden und schon gar nicht in der Liebe.
In einem gut lesbaren Schreibstil werden wir auf eine kleine malerische Insel entführt, die meine Ausgabe zeigt. Das Setting wird lebendig beschrieben, eine Insel, auf der ich sofort Urlaub machen würde. Polly, obwohl aller Sicherheiten beraubt, weiß genau, was sie nicht will: als Mitbewohnerin zu ihrer Freundin oder gar ihrer Mutter ziehen und keinen Neuanfang mit ihrem Freund. Mir gefällt, dass sie nicht in Selbstmitleid versinkt (höchstens mal anflugweise) und ihre Leben trotz aller Widerstände in die Hand nimmt. Natürlich ist nicht alles realistisch, manches geht zu glatt, manche Fragen bleiben für mich auch offen – wen das nicht stört, kann sich über einen Feel-good-Roman freuen, dem auch der Humor nicht fehlt.
Fazit: ein schöner Wohlfühlroman für einen verregneten Sonntag
- Bov Bjerg
Auerhaus
(363)Aktuelle Rezension von: rkuehneEine schöne und wirklich ganz klassische Coming-of-Age Geschichte. Frieder versucht sich das Leben zu nehmen, scheitert und soll oder will nach dem Klinikaufenthalt nicht mehr alleine wohnen und zieht mit einigen seiner Schulfreunde in ein altes Bauernhaus seines Opas. Das Auerhaus. Grundsätzlich solide Geschichte, auch gut geschrieben, aber der Funke ist zu mir nicht übergesprungen, ich hab kaum Bindung zu den Figuren gewonnen und daher verbleibt es im Mittelmaß.























