Bücher mit dem Tag "genealogie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "genealogie" gekennzeichnet haben.

85 Bücher

  1. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.423)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  2. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.195)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  3. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (772)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783862315871)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Jacob ist entsetzt, als er mitansehen muss, wie ein Monster seinen Grossvater tötet. Mit Hilfe seines Psychiaters gelangt er zur Einsicht, dass er sich das Monster nur eingebildet hat und die Geschichten, die ihm sein Grossvater in seiner Kindheit über das Waisenhaus, in dem er aufgewachsen ist und dessen besondere Bewohner, erzählt hat, nur erfunden sind. Um den Tod des alten Mannes zu verarbeiten, fährt Jacob mit seinem Vater nach Wales auf die Insel, auf der das Waisenhaus steht. Doch plötzlich ist er sich nicht mehr so sicher, ob sein Psychiater ihm wirklich die Wahrheit erzählt hat…

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Jacob erzählt. Er ist 16 und ein ziemlicher Einzelgänger, mit seinem einzigen Freund zerstreitet er sich schon am Anfang der Geschichte. Wieso er in seiner Schule keine Freunde gefunden hat wird mir nicht ganz klar, er scheint recht nett zu sein. Besonders tiefgründig sind die Figuren allerdings nicht gestaltet.

    Die Handlung zieht sich zu Beginn recht in die Länge. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis er endlich beim Waisenhaus und den titelgebenden besonderen Kindern ankommt und die Geschichte so wirklich beginnt. Zusammen mit dem offen gestalteten Ende erhielt ich den Eindruck, dass es sich bei der Trilogie um Miss Peregrin um eine einzige Geschichte handelt, die zur Veröffentlichung einfach mal gedrittelt wurde, damit die Leser nicht von einem einzigen Riesenband erschlagen werden.

    Grosse Wendungen sind hier nicht zu erwarten. Die Handlung läuft ziemlich geradelinig und zu einem gewissen Mass vorhersehbar ab. Dennoch haben mich das Setting und die teilweise recht skurrilen Figuren gefesselt, sodass mich das Hörbuch gut unterhalten hat. Wer allerdings anhand des Covers des Printbuches oder der inhaltlichen Zusammenfassung auf einen Gruselroman oder gar Horrorschocker hofft, wird hier enttäuscht. Bei dieser Buchreihe handelt es sich um "stinknormale" Fantasy, von Horror keine Spur (ein Monster als Gegner ist ja auch bei Fantasyromanen absolut üblich).

    Die Hörbuchversion wird von Simon Jäger gelesen, der die Geschichte überzeugend rübergebracht und den einzelnen Figuren individuelle Stimmen zugedacht hat. Die Leser sollten meiner Ansicht nach nicht unter 14 Jahren alt sein, da hier doch Menschen auf eher brutale Art sterben und auch Themen wie der Holocaust angesprochen werden.

    Mein Fazit
    Gute Fantasy-Unterhaltung ohne grosse Überraschungen
  5. Cover des Buches Der Herr der Ringe (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1-3) (ISBN: 9783608939842)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1-3)

     (7.371)
    Aktuelle Rezension von: Cole_Brannighan

    In Herr der Ringe geht es um den Magier Sauron, der mithilfe seines magischen Ringes die Welt unter seine Herrschaft zwingen will. Dazu muss er ihn aber aus den Händen einer Hobbits befreien, der zusammen mit seinen Gefährten versucht, die Macht des Rings zu zerstören. Hmmm ... mag sein, dass ich gerade aus der Perspektive des Bösen geschrieben habe :-)

    Herr der Ringe war die erste Buchreihe, die ich in die Welt des Lesens katapultiert hat. Tolkien versteht es wie kein Zweiter, eine sagenhaft schöne Geschichte mit epischen Kämpfen zu gestalten. An einigen Stellen sind die Beschreibungen tatsächlich ausufernd, aber dafür entschädigen ganz viele andere Stellen. Die Charaktere sind sehr authentisch und ob es die Königreiche der Elfen, der Orks oder der Menschen sind - alle besitzen eine eigene Ordnung, die bis in Detail ausgearbeitet ist.

    Neben dem Duo Frodo und Samweis gibt es auch die interessante Dynamik zwischen Legolas und Gimli. Tolkien legt großen Wert auf Charaktere und arbeitet sie im Lauf der Geschichte sehr schön aus.

  6. Cover des Buches Wurzeln <Roots> (ISBN: B002WYGJ34)
    Alex Haley

    Wurzeln <Roots>

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Um Romane im Ziegelsteinformat hatte ich bislang einen Bogen gemacht. Da mich das Thema von „Roots“ auch historisch interessierte, gab ich diesem 717 Seiten umfassenden Werk eine Chance. Und siehe da, ich war überrascht, wie mitreißend ein solch umfangreicher Roman sein kann. Dem Autor gelingt es das Schicksal eines freien Mandinka, der geraubt und als Sklave nach Amerika verschleppt wird, unterhaltsam, dramatisch, bedrückend und ergreifend zu erzählen. Eine Lebensgeschichte, die im weiteren Verlauf zu einer Familiensaga über mehrere Generationen anwächst. Ein grandioses Buch.

  7. Cover des Buches Das Wunder von Errikousa: Eine wahre Geschichte über Mut, Widerstand und Hoffnung (ISBN: 9783775159579)
    Yvette Manessis Corporon

    Das Wunder von Errikousa: Eine wahre Geschichte über Mut, Widerstand und Hoffnung

     (5)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Ich hatte mir von diesem Buch viel versprochen, da ich wenig bis gar nichts über die Aktivitäten der Nazis in Griechenland wusste und der Klappentext sich spannend las. Leider beschäftigt sich nur ein kleiner Teil des Buches mit dem, was während des Zweiten Weltkriegs und Dritten Reiches auf dem griechischen Festland und den griechischen Inseln Korfu und Errikousa geschah. 

    Im Original heißt das Buch „Something Beautiful Happened“ (etwa „Dann geschah etwas Schönes“), was vom Inhalt her natürlich mehr Spielraum lässt. Die Autorin, eine griechisch-stämmige US-Amerikanerin, verbindet in diesem Buch die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie aus der Nazizeit auf Errikousa mit einem antisemitisch motivierten Attentat, dem 2014 zwei Mitglieder ihrer Schwiegerfamilie zum Opfer fielen. Da sich dies während ihrer Suche und Recherche nach Holocaust-Überlebenden und ihren Nachfahren ereignet, hat es eine einschneidende Wirkung. Letztlich wurde für mich aber ein Zusammenhang hergestellt, der so gar nicht vorhanden war. 

    An vielen Stellen liest sich das Buch wie eine (ausschweifende) Hommage an Corporons Familie und Schwiegerfamilie. Durchaus spannende Abschnitte und Kapitel wechseln sich ab mit ermüdenden Passagen und Kapiteln. Die eigentliche Geschichte des Buches – die Suche nach dem Verbleib versteckter Juden auf der Insel Errikousa nach dem Krieg – ist durchaus spannend, aber das Ende wird bereits in den ersten Kapiteln vorweggenommen, was für mich dem Konzept eines guten Buches widerspricht.

    Gerade im letzten Drittel des Buches hätte man gut und gerne die Hälfte weglassen können. Die vielen Personen und Namen ermüden und an vielen Stellen hätte es der Autorin gutgetan, weniger über sich und ihre Gefühle zu schreiben. An der Übersetzung liegt es nicht, die ist gut gelungen, wie so oft bei Silvia Lutz. Das Buch an sich ist nicht rund. 

    Was ich außerdem schade fand: Die Bezüge zum christlichen Glauben fallen eher spärlich aus; es wird vielmehr darauf hingewiesen, dass es gut ist, einen Glauben zu haben – mir war das zu schwammig für eine Publikation im Hänssler-Verlag. 

    Mein Fazit: Eine Geschichte, für die die Regel hätte gelten sollen „Weniger ist mehr“. Wer über die ausschweifenden Passagen hinweglesen kann und Geduld mitbringt, entdeckt trotz allem eine interessante Geschichte, die das Herz berühren kann. 

  8. Cover des Buches Mörderische Familienbande (ISBN: 9783423253154)
    Anne George

    Mörderische Familienbande

     (26)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Patricia Ann und Mary Alice sind Schwestern.Ihr neuestes Hobby ist die Genealogie.Sie verabreden sich mit Meg Bryan einer Ahnenforscherin.Nach einem Mittagessen mit Meg springt diese einige Minuten später aus dem neunten Stock des Gerichtsgebäudes.War es Selbstmord oder wurde sie gestoßen?Die zwei unterschiedlichen Schwestern begeben sich auf Tätersuche.

    Der Schreibstil ist leicht,eher ruhig und bildhaft und ich kam recht zügig durch das Buch.Die Protagonisten sind sympathisch,leicht schräg angehaucht(besonders die Schwestern)und sie passen recht gut in dieses Geschichte hinein.Die Spannung nimmt leicht und stetig zu dabei kommt das humorvolle auch zum Zuge.

    Fazit:Zu Beginn wurde ich mit den verschiedensten Familienmitgliedern bekanntgemacht.Das war mir manchmal etwas zu kompliziert und ich brauchte eine Weile um in die Geschichte hineinzugekommen.Aber nach dem dritten Kapitel wurde es dann um einiges besser.Obwohl es dann im letzten Drittel wieder mit den Namen komplizierter wurde. Die Dialoge zwischen den beiden Schwestern sind zum Teil locker und sehr amüsant.Schwarzer Humor gibt es zwischendurch auch so dass ich auch mal schmunzeln  musste. Es wird aus Sicht der Patricia Anne erzählt.Die Autorin lässt sie ohne jegliche Aufregung erzählen das mir aber sehr entgegenkam.Sie erzählt gefühlvoll und mit viel Liebe von ihrer Familie.Nervig fand ich dass Patricia laufend von Schwesterherz geredet hat und nicht den Namen ihrer Schwester genannt hatte.Ihre Schwester Mary ist dagegen ein Unikat aber sie ergänzen sich fantastisch.Das ganze spielt sich in dem schönen Birmingham ab und handelt vom erforschen der  Ahnen,Urahnen und den Stammbäumen im allgemeinen und insbesonderem.Dabei kommt das fast schon turbulente Familienleben der beiden nicht zu kurz.Dieser Cosy-Krimi ist der dritte Band einer achtteiligen Reihe.Ich kenne die Vorgängerbücher nicht trotzdem bin ich gut mitgekommen auch weil der Krimi in sich abgeschlossen ist.

  9. Cover des Buches James Bond - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (ISBN: 9783864250903)
    Ian Fleming

    James Bond - Im Geheimdienst Ihrer Majestät

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond auf einer seiner ersten Missionen, immer von ordentlich Alkohol (Wodka, Martini, Enzianschnaps, Steinhäger) angetrieben, im "Franziskaner" in München gibts Würste und 4 Maß mit seinem zukünftigen Schwiegervater (der sich keine Gedanken über den Umgang seines Schwiegersohns mit Alkohol macht), aber das Skiurlaubs-Hauptquartier von Blofeld (ohne weiße Katze) kann er dennoch auskundschaften, allerdings nicht ohne weiblichen Reizen zu erliegen "Galerie der Busen", S. 58). Aber spannend ist es in jedem Fall, man versteht auch das Faszinierdende an der Serie,  das die einzigartige Kinoreihe möglich machte. Schön, daß es die Bücher endlich (zumndest zum teil) wieder in Neuauflage gibt..
  10. Cover des Buches Die sieben Töchter Evas (ISBN: 9783404605156)
    Bryan Sykes

    Die sieben Töchter Evas

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bryan Sikes, Professer für Genetik, hat die Mitchondrien-DNA Tausender Europäer analysiert und konnte dabei sieben Bausteine entdecken, die sich auf sieben Töchter der Urmutter Evas zurückführen lassen. Sykes beginnt mit einer Einführung darüber was DNA überhaupt ist und was sie tut. Der Leser begleitet ihn über mehrere Jahre bis zur Erkenntnis das wir alle nur von sieben Frauen abstammen. Er rekunstruiert ihr Leben und gibt somit Einblick in unsere Ururur...ahnen. - Das Buch ist leichtverständlich geschrieben, so das auch ein Laie alles versteht. In jedem Fall aber spannend!
  11. Cover des Buches Der Fall Charles Dexter Ward (ISBN: B002WOULSS)
    H. P. Lovecraft

    Der Fall Charles Dexter Ward

     (23)
    Aktuelle Rezension von: parden
    HORRORGESCHICHTE 'VON FRÜHER'...

    Providence, Rhode Island, 1928. Aus einer privaten Irrenanstalt verschwindet der junge Charles Dexter Ward, Spross einer angesehenen Familie. Dr. Marinus B. Willett, der behandelnde Hausarzt, blickt zurück auf den furchteinflößenden Fall, der Charles dem Wahnsinn nahe brachte. Besessen beschäftigte er sich mit dem Leben und Wirken eines Urahnen, der einst aus dem berüchtigten Salem vor der Hexenverfolgung floh...

    Das Hörbuch spielt in Amerika im Jahr 1928. Der junge Charles Dexter Ward verschwindet spurlos aus einer Nervenheilanstalt, nachdem er Besuch von seinem Hausarzt erhalten hat. Rückblickend erzählt dieser Hausarzt und Freund der Familie von dem befremdlichen Wahnsinn Wards...
    Der junge Ward entwickelt ein nahezu fanatisches Interesse an seiner Familiengeschichte. Dieses Interesse lässt ihn alle Vorsicht vergessen, so dass er schon bald nicht mehr Herr seiner Lage ist. Er bedient sich dunkler Kräfte und zahlt letztlich einen schrecklichen Preis für sein Streben.

    H. P. Lovecraft schrieb diese Geschichte ca. 1927, also etwa zu der Zeit, in welcher die Geschichte auch spielt. Er wechselt dabei immer wieder geschickt zwischen den zeitlichen Ebenen. Mal erzählt er die frühe Vergangenheit, mal die Gegenwart, dann wieder zurückliegende Ereignisse. So enfaltet sich langsam das Grauen...

    Seinerzeit galt der Autor (H.P. Lovecraft, 1890-1937) als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur.
    Heutzutage ist das Hörspiel nett anzuhören, erinnert von der Aufmachung aber an alte Verfilmungen von E.A. Poe oder an "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde. Auch dieses Hörspiel rankt um Geschehnisse rund um ein unheimliches Gemälde. In Zeiten eines Stephen King oder Wolfgang Hohlbein wirkt das Stück weniger gruselig als liebenswert altmodisch. Untermalt wird dieser Effekt noch durch die Hinterlegung einer teilweise dramatisch wirkenden Filmmusik...

    Allerdings hörte ich das Hörspiel heute am frühen Morgen auf der Autobahn, und das Ganze wirkte recht ansprechend in dem dichten Nebel, der dort herrschte...


    © Parden
  12. Cover des Buches Mein Wunscherbe. Teil 2: Im Land meiner Träume (ISBN: 9783941404724)
    Dietlinde Hachmann

    Mein Wunscherbe. Teil 2: Im Land meiner Träume

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hans Hachmann schreibt seiner über alles geliebten Liselotte im Herbst 1956 einen langen Brief. Es ist einer von vielen und doch unterscheidet er sich in seiner Deutlichkeit von anderen. Bereits im ersten Satz nach der warmherzigen Anrede kündigt sich das Gegenteil an, denn nachfolgende Zeilen möge Liselotte "mit kühlem Herzen" lesen. Gleich darauf folgen die ersten Vorwürfe, denn er fordert insgesamt mehr Zeit für die Beantwortung seiner Briefe. Ferner sei die Bedeutung ihrer zu formulierenden Antworten entscheidend für ihr weiteres Leben und den künftigen Verlauf ihrer Ehe. Eine Klärung soll umgehend in die Wege geleitet werden. Hans ist entsetzt, dass seine Frau offenbar bereits vor ihrer "indischen Brief-Liaison" gespürt habe, dass sich ihre Ehe in einer Krise befinde. Ihm sei dies erst viel später bewusst geworden. Sie habe zudem "Ersatz" gehabt und konnte damit ihren "Bedarf an geistigem Kontakt" befriedigen. Er macht sich Vorwürfe, dies nicht erkannt zu haben und sieht in der ganzen Tragweite des Dramas insofern eigenes Verschulden, da er die Realisierung ihrer Sehnsucht auch noch gefördert habe. Schließlich war er es gewesen, der ihr die Reise nach Indien nahegelegt und sie dahingehend unterstützt hätte. Ihr Schweigen wäre ein Fehler gewesen und er klagt an: "Mit jedem nicht gesprochenen Wort hast du einen Tropfen Wermut in den einst so goldenen Wein unserer Liebe gegossen." Sie hätte das aufziehende Unheil kommen sehen. Er nicht, und doch hätte ihm etwas auffallen müssen, als ihre Augen stets leuchteten, wenn es in Gesprächen um Deboo gegangen ist. Jetzt wisse er, dass es ein Fehler war, mit Verständnis für ihre Zuneigung zu reagieren. Er habe panische Angst vor dem Tag, an dem Liselotte ihn bitten würde, sie freizugeben. Doch jetzt will er, dass sie ihr Herz auf den Tisch legt und ihm eine umfassende Erklärung liefert. Wenn sie nicht mehr zu ihm zurückfinden kann, will er es jetzt wissen. Er würde sie dann tatsächlich freigeben, schreibt aber gleichzeitig, dass für ihn eine Trennung oder gar Scheidung nie in Frage käme. Vielmehr möchte er nach einer solchen Aussage "freiwillig abtreten". Drohen oder erpressen will er sie nicht, denn nach einem solchen Entschluss könne ihr sein Tod ja keinenerlei Kummer bereiten ...! Er geht sogar so weit, die Szenerie des Freitods genau zu schildern. Es könne an einer unfallträchtigen Stelle oder an einem Baum oder Brückenpfeiler enden. Natürlich würden alle Hinweise auf Suizid vernichtet, damit alles wie ein Unfall aussieht und die Versicherung eine hübsche Summe zahlt. Somit wäre dann ihr Weg zum Glück geebnet und er ist sich sicher, dies alles "klar und nüchtern" und bis ins kleinste Detail bedacht zu haben ... Somit steht die Indienreise der Gründerin der Deutsch-Indischen-Gesellschaft in Hamburg e.V. unter keinem guten Stern. Doch unbeirrt setzt Liselotte Hachmann ihre Reise fort. Der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Seit drei Tagen sitzt sie im Zug auf dem Weg von Bombay nach Kalkutta, wo sie nach knapp 20 Jahren Deboo, ihre große Liebe, wiedersehen wird. Es folgen glückliche Tage und eine gemeinsame Reise durch den Himalaya. Doch die Vorwürfe von Ehemann Hans werden immer deutlicher und belasten die Reise. Man versteht ihn einerseits, muss aber andererseits den Mut von Liselotte Hachmann bewundern, denn es war für damalige Verhältnisse weder üblich, als Frau im Ausland zu studieren, noch als Ehefrau und vierfache Mutter eine mehrmonatige Weltreise zu und mit einer Jugendliebe zu unternehmen! Zurück in Deutschland fällt die Rückkehr in den Familienalltag schwer. Auch die weiteren Ereignisse konnte niemand ahnen. In diesem Zusammenhang verwirrt der Klappentext etwas, denn hier wird gefragt, ob Liselotte Deboo je wiedersehen wird. Diese Frage wird aber bereits im ersten Teil auf Seite 284 beantwortet ... Dietlinde Hachmann verzichtet auch im zweiten Teil weitgehend auf persönliche Eindrücke und Betrachtungen. In einem Vorwort fasst sie die vorangegangenen Ereignisse noch einmal zusammen. In einigen persönlichen Erinnerungen am Ende des Buches und in einem kurzen Nachwort geht sie auf das Verhältnis zu ihrer Mutter ein, welches sie erst aufbauen konnte, als ihr Vater gestorben war. Dazwischen befinden sich knapp 300 Seiten Tagebucheintrage ihre Mutter sowie der Briefwechsel mit ihrem Mann und mit Deboo. Diesmal sorgte der Verlag für Überblick und spendete ein vierseitiges Inhaltsverzeichnis. Auch die Umschlaggestaltung wurde erweitert und verbessert ... und die Empfehlungskärtchen sind eine gute Idee, wobei ich mich allerdings weigern würde, auch nur ein einziges aus dem Umschlag zu schneiden. Insgesamt bieten die beiden Bände der Reihe "Mein Wunscherbe" eine gut 600seitige Dokumentation einer ungewöhnlichen und sehr mutigen Frau. Etwas bescheiden schreibt Dietlinde Hachmann in ihrer Widmung, Liselotte und Hans Hachmann sowie Dr. Debabrata Chatterjee hätten "zaghafte Zeichen und Spuren auf dieser Welt hinterlassen". Ich möchte dies einfach als liebenswerte Untertreibung bezeichnen und es dabei auch schon belassen. Indem sie ihr "Wunscherbe" für die Öffentlichkeit dokumentierte, schuf sie ein einzigartiges Zeitdokument, mit welchem sie ihr Ziel, drei Menschen ein ehrendes Andenken zu bewahren sowie ihren Kindern aufzuzeigen, welch ungewöhnliches Leben ihre Großmutter zu leben gewagt hat, wohl mehrfach übertroffen hat. © Thomas Lawall - www.querblatt.com
  13. Cover des Buches Nachfahren Philipp Melanchthons (ISBN: 9783929366457)
  14. Cover des Buches Deutsche Vornamen der letzten 500 Jahre: Ein Kompendium zu 2000 Mädchen- und Jungennamen aus dem deutschsprachigen Raum (ISBN: 9783745003628)
  15. Cover des Buches Die Malerfamilie Cranach (ISBN: 9783570090183)
    Werner Schade

    Die Malerfamilie Cranach

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Nietzsches "Genealogie der Moral" (ISBN: 9783825229368)
  17. Cover des Buches Archiv Für Sippenforschung Mit Praktischer Forschungshilfe. 37. Und 38. Jahrgang 1971-1972 (ISBN: B002CHV2H4)
  18. Cover des Buches Chronik der Familie Hessemer, Heßemer (ISBN: 9783841701169)
  19. Cover des Buches Die russischen Zaren in Lebensbildern (ISBN: 9783222123757)
    Detlef Jena

    Die russischen Zaren in Lebensbildern

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Über vier Jahrhunderte hindurch bestimmten die Zaren das Schicksal des russischen Reichs: Rjurikiden und Romanows. Namen wie Iwan der Schreckliche oder Peter der Große sind in die europäische und Weltgeschichte eingegangen. Die russischen Zaren in Lebensbildern - das ist Geschichte und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch wieder lebendige Gegenwart. Das Buch ist zugleich ein Nachschlagewerk für die russische Geschichte von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Jahr 1917. Dieser Band, Lesebuch und Nachschlagewerk, stellt russische Geschichte dar, indem er die Herrscher porträtiert, die das Schicksal des russischen Reiches im Guten wie im Bösen bestimmt haben: von Iwan, dem Schrecklichen, über Peter den Großen und Katharina II. bis hin zu Nikolaus II., der 1918 ermordet wurde. Neben den Kurzbiographien der Zaren finden sich biographische Anmerkungen zu deren wichtigsten weltlichen und geistlichen Beratern sowie ein Begriffslexikon zur russischen Geschichte.
  20. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001842)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches "Ahnen und Enkel. Sammlung von Ahnen- und Nachkommen-Reihen. Neue... / "Ahnen und Enkel. Sammlung von Ahnen- und Nachkommen-Reihen. Neue... (ISBN: 9783965280755)
  22. Cover des Buches dtv - Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. (ISBN: 9783423032346)
  23. Cover des Buches Carl Zeiss und seine Sippe (ISBN: 9783798005082)
    Friedrich Zeis

    Carl Zeiss und seine Sippe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung (ISBN: 9783768610629)
    Eckart Henning

    Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Schon die Auflagenzahl spricht für den großen praktischen Nutzen des Werkes, das für den Anfänger gleichermaßen unentbehrlich ist wie für den Fortgeschrittenen. Der Anfänger findet z.B. die "Genealogischen Darstellungsformen", der Fortgeschrittene Übersichtsbeiträge über die wissenschaftlichen Auswertungen genealogischer Forschungsergebnisse, alle Interessenten finden ausführliche Adress- und Quellenverzeichnisse und das alles bearbeitet von ausgewiesenen Fachleuten. Völlig neu bearbeitet wurden in dieser Auflage die Teile über "Familiengeschichtsforschung mit Hilfe des Computers", "Genealogie und Humangenetik" und "Ortsfamilienbücher". Andere Teile wurden aktualisiert, wenn auch manche vielleicht nicht bis auf den letzten Stand. Auch für manchen Fachhistoriker dürfte das Buch eine Fundgrube sein.

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