Bücher mit dem Tag "genf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "genf" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    Ich hab das gelesen und ich musste unbedingt die nächsten Bücher lesen... mega Buchreihe!!! <3

  2. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (745)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    Mega Buchreihe und suuuper Buch

  3. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.006)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert. Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

    Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es die ein oder andere Szene gab, die sehr seeehr unrealistisch war.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion – mit einer Portion Verschwörungstheorie. Ich mag diese Kombination in Büchern sehr gerne und Dan Brown hat die Themen wirklich gut miteinander verknüpft bzw. verschmolzen. Ob alle Fakten (historisch, wissenschaftlich, etc.) tatsächlich so stimmig sind, kann ich jedoch nicht beurteilen und möchte ich aktuell auch nicht nachprüfen.

    Die mörderische Schnitzeljagd durch Rom, mit den eindrucksvollen Kulissen und imposanten Bauwerken, war ebenfalls sehr gut konstruiert und ausgeklügelt. Die Orte möchte ich gerne irgendwann mal besuchen.

    Nachdem ich nun aber Diabolus, Meteor und Illuminati gelesen habe, muss ich sagen, dass die Plots sehr ähnlich sind und immer das gleiche Baukastensystem angewendet wird. Der Erfolg gibt Dan Brown zwar Recht mit seiner Taktik, aber dadurch erkennt man leider den wahren Täter wahnsinnig schnell – so erging es mir zumindest bei diesem Buch.

    Nun bin ich gespannt, wie die anderen Bücher der Reihe aufgebaut sind. Ich vermute jedoch, dass sie sich nicht sonderlich von diesem Teil unterscheiden werden.

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte war Illuminati ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

    Wer die Vermischung von Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien mag, der wird das Buch ebenfalls sehr spannend finden und gerne lesen.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  4. Cover des Buches Die Mondschwester (ISBN: 9783442490783)
    Lucinda Riley

    Die Mondschwester

     (337)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    Mega Buchreihe und suuuper Buch
    manchmal etwas langweilig, aber das ändert sich schnell wieder und es wird noch spannend und ganz interessant

  5. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Und diese Verwirrung habe ich in diesem Fall absolut nicht als etwas negatives wahrgenommen. Den Figuren als Außenstehende*r dabei zu verfolgen, wie sie sich und die Menschen um sich herum verletzen, geht unter die Haut. 

    Das Buch verlangt einem viel ab. Immer wieder erkennt man Charakterzüge an den Figuren, die einem seltsam bekannt vorkommen, und im nächsten Moment verflucht man die Figuren für ihre Handlungen (bei mir jedenfalls war es so). Ehe man sich versieht landet man so in der selben Ambivalenz und Verwirrung, in der auch die Figuren stecken.

    Ich habe diese unerträgliche Leichtigkeit beim Lesen gespürt, es war schlimm und faszinierend zugleich und hat mich lange nicht losgelassen.

  6. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (490)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Um Frankenstein kommt man in der Kürbiszeit kaum herum. Trotzdem habe ich die Geschichte 31 Jahre lang „verpasst“. Natürlich wusste ich, dass Frankenstein ein Monster erschuf, kannte aber weder Buch noch Film.

    Um die Sache abzukürzen: Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Es ist poetisch geschrieben, vermittelt eine Moral und kann feministisch interpretiert werden, was viel Raum für Diskussion lässt und das Werk literarisch wichtig macht.
    Unterhalten konnte es mich aber leider nicht gut. Die Geschichte wird sehr detailliert und mit Nichtigkeiten ausgeschmückt, startet schleppend und der Spannungsbogen reißt immer wieder ein, sodass mir das Weiterlesen schwerfiel.
    Das offene Ende der Geschichte ließ mich dann vollends unzufrieden zurück.

    Nichtsdestotrotz wirft es viele Fragen auf, die man sich ins Bewusstsein rufen sollte. Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht uns menschlich? Die Erscheinung? Unser Verhalten? Unser Gewissen?
    Welche Verantwortung hat der Mensch gegenüber seiner Mitmenschen? Insbesondere die Erziehungspflicht wird hier ins Spotlight gerückt, da Frankensteins Monster eigentlich keines ist. Es wird sehr deutlich, dass er Liebe und Zuneigung sucht – in einer Welt, die er nicht versteht. Unbeholfen wie ein Kind wurde er in die Welt entlassen, ohne Lehre oder jegliche Leitung, und versagt auf zwischenmenschlicher Ebene, weil die ihm fremd ist. Das führt zu der Frage, wer hier wirklich das Monster ist. Er oder sein Erschaffer, der ihm nicht frühzeitig Einhalt gebot, ihm nie als Mentor diente.
    Und natürlich die allumfassende Frage, inwieweit Wissenschaft moralisch vertretbar ist?

    Deshalb 3 von 5 Sternen für diesen Klassiker.

  7. Cover des Buches Teufelsfrucht (ISBN: 9783462042870)
    Tom Hillenbrand

    Teufelsfrucht

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich kenne die neueren Bücher von Tom Hillenbrand und da mir die durchwegs gut gefallen haben, war ich neugierig auf seine Xavier-Kieffer Reihe. 

    "Teufelsfrucht"   ist Band 1 und wir lernen hier Xavier und sein Umfeld kennen. Xavier betreibt ein kleines Lokal in Luxemburg mit Schwerpunkt 'gut bürgerliche Küche'. Obwohl Xavier durch sein Talent  Chancen in der gehobenen Sterneküche hätte, hat er sich bewusst für die einfache Gastronomie entschieden. Als ein Restauranttester in seinem Lokal nach der Vorspeise tot zusammenbricht, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln  und kommt dadurch den Machenschaften eines Lebensmittelkonzerns auf die Spur.   Im Verlauf der Handlung erfährt man, dass der Titel des Buches sehr gut gewählt wurde. Es geht um eine Frucht mit 'magischen' Eigenschaften. 

    Der Kriminalfall ist zwar immer präsent, aber nicht im Vordergrund der Geschichte.  Es geht viel ums Essen, Sterneküche und die Stadt Luxemburg. 

    Mir hat der Einstieg in diese Reihe recht gut gefallen und ich werde bei Gelegenheit zum nächsten Band "Rotes Gold" greifen. 

  8. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783844517682)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (75)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Ich gestehe, ich habe dieses Buch schon vor sechs Jahren gelesen und mein Kommentar war damals: Mal wieder ein Buch, das man zuklappt und seufzt: „Ach, war das schön!“ 

    Aber nachdem mir nun die Hörbücher zu dieser wunderbaren Reihe quasi in den Schoß fielen, habe ich mich entschlossen, die Reihe noch einmal ganz in Ruhe von Anfang an zu hören. Wie ich schon bei der Buch Rezension bemerkte, gefiel mir auch diesmal die intensive Beschreibung Rio de Janeiros sehr gut. Eine Stadt, von der ich so wenig weiß und die für mich auch in Gedanken am anderen Ende der Welt liegt. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin auch die weniger schönen Ecken und die weniger privilegierten Menschen. Der Schriftsteller Floriani bringt dieses Schicksal sehr treffend auf den Punkt, in dem er Maia mitteilt, dass man in Brasilien entweder unverschämt reich oder bettelarm ist.

    Zudem lerne ich in diesem ersten Band am Rande auch die anderen Schwestern kennen, mit denen sich Lucinda Riley in den Folgebänden befassen wird. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. 

    Natürlich wird mein Hörvergnügen überschattet von der Tatsache, dass diese wunderbare Autorin inzwischen verstorben ist. Nicht nur mit der Schwestern Reihe hat sie mir schon seit Jahren viele zauberhafte Lese- und Hörstunden beschert. In Gedanken halte ich ihr Erbe in Ehren. Sie ist viel zu jung von uns gegangen. 

  9. Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)
    Edgar Rai

    Nächsten Sommer

     (181)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Es ist Anfang Mai 2021 und die Außentemperatur steigt nicht über zehn Grad. Da kann man sich doch nur irgendwohin wünschen, wo das Wetter einen nach draußen lockt! Ich habe mit diesem Buch das richtige Trostpflaster gefunden. Schon die ersten Seiten zogen mich an:

    „Es ist der erste richtig warme Tag dieses Jahres. Gestern war noch Winter, eine Ahnung von Frühling im Gepäck. Heute ist alles anders. Als würde man über LOS gehen und nochmal von vorn beginnen.“ (Seite 7)


    Felix wohnt in Berlin in einem Bauwagen, seit er zu Hause ausgezogen ist. Und nun erreicht ihn die Nachricht, dass er von seinem Onkel ein Haus in Südfrankreich geerbt hat. Gemeinsam mit seinen Jugendfreunden kommt die Idee auf, es sofort zu begutachten. Marc stellt seinen alten VW-Bus zur Verfügung und Bernhard lässt sich überreden mitzufahren, weil sein Schwarm Zoe auch dabei sein will. Es sind recht unterschiedliche Typen, die sich hier zusammen auf die Reise machen.

    Der Autor hat seine Idee in einem mitreißenden Schreibstil verpackt, der mich so manchmal herzhaft auflachen ließ. Schon bald hatte ich das Gefühl, selbst das Klappern des lockeren Auspuffs zu hören und mich an den Gesprächen zu beteiligen. Nach und nach lernte ich die Macken der Mitreisenden kennen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

    Marc ist Musiker durch und durch, Felix ein verkapptes Mathegenie ohne Abitur und Bernhard kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, die in einem Heim lebt und kaum noch auf ihn reagiert. Zoe lässt sich erst in Genf vom Flugplatz abholen, weil sie mal wieder auf die leeren Versprechen ihres Chefs hereingefallen war, der sich doch nie von seiner Familie trennen würde. Die selbstbewusste Anhalterin Lilith ergänzt die illustre Gesellschaft, die so einige Schwierigkeiten auf dem Weg zu meistern zu hat.

    Das Buch hat mich weitgehend gut unterhalten. Einzig der zweite gemeinsame Abend war mir etwas zu abgefahren. Da hat der Autor in meinen Augen zu sehr übertrieben, weshalb ich um einen Punkteabzug nicht herum komme.

    Aber wenn man sich seine Vita anschaut, hat er wohl nicht zu sehr geflunkert. Bei Rowohlt habe ich folgendes über ihn gefunden: Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat mehrere Romane veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

  10. Cover des Buches Summer (ISBN: 9783458177654)
    Monica Sabolo

    Summer

     (31)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de

    Genfersee (le Lac Léman). Ein gepflegtes Haus. Eine Vorzeigefamilie. Ein idyllisches Leben. Wäre da nicht Benjamin. Wäre da nicht Summer. Wären da nicht all die Geheimnisse und Tragödien. Tief sitzender Schmerz. Verdrängte Traumata. Innerhalb dieser Geschichte entblättert sich das Schicksal in leisen Tönen und kleinen Schritten. Ein undefinierbares Unwohlsein, ein fesselnder Sog. Ich begann zu erahnen. Was in dieser Familie geschah wird nie gezielt benannt, nur in kleinen Nebensätzen, kaum hörbar.

    Triggerwarnung

    Ich weiß das sich (leider) einige Leser*innen gespoilert fühlen, wenn man auf mögliche Trigger eingeht. Wer sich an dieser Stelle mit dem gespoilert werden angesprochen fühlt, sollte an dieser Stelle nicht weiterlesen. Ich nehme der Geschichte keine Spannung, denn eine Ahnung zieht sich von Beginn an durch die Zeilen. Was sich dahinter verbirgt wird in wenigen Stellen im Buch immer wieder deutlich, ohne jedoch gezielt genannt zu werden.

    Innerhalb dieser Geschichte werden verschiedene Trigger genannt. Zum einen ist da Benjamin, nicht in der Lage seine Träume mit Erinnerungen zu verknüpfen und deshalb in therapeutischer Behandlung. Es ist eine ambivalente Mutter. Ein gewalttätiger Vater. Alkohol. Fehlende Liebe und Zuneigung. Augen verschließen – was man nicht sieht, geschieht nicht. Missbrauch. Emotional und sexuell. In Bezug auf den sexuellen Missbrauch ist dies in einer Szene nicht gänzlich greifbar (Seite 91) und in einer anderen Beschreibung nur innerhalb eines Satzes (Seite 243) beschrieben. 

    ----------------

    Diese Familie verbirgt so viel. Hinter der Fassade die, bis zum Verschwinden von Summer, glänzt und scheint. Doch nach und nach verschwindet dieser Schimmer. Freunde und Bekannte wenden sich ab. Und Benjamin, Summers kleiner Bruder, verliert sich. In Rückblicken erzählt er seinem Therapeuten von seiner Jugend, dem Tag an dem Summer verschwand und seine wenigen Erinnerungsstücke und fast wahnhafte Träume.

    Ein wundervolles und sehr passendes Cover für die Geschichte dahinter. Der See spielt immer wieder eine prägnante Rolle für Benjamin.  Der letzte Tag den er mit Summer und ihren Freundinnen verbrachte, bis sie auf einmal fort war. Unauffindbar. Er glaubt sie im See zu spüren, sieht sie nachts dort in seinen Träumen. Bis er vergisst. Verdrängt.

    "Das Ganze ist jetzt vierundzwanzig Jahre und dreizehn Tage her. Schon so lange erinnere ich mich nur an Fetzen, eine Explosion von weißem Licht, und dann: nichts mehr."
    (Seite 7)

    Bruchstückhaft erinnert er sich. Doch Benjamin schafft es nicht seine Erinnerungen und seine Träume in Einklang zu bringen. Immer wieder erzählt er seinem Therapeuten von Summer. In ihrem Nachthemd, umgeben von Fischen. Ein Anblick der sich in ihm manifestierte, aber an Bedeutung verlor. In dem Sommer in dem Summer verschwand, war seine nicht anwesende Schwester allgegenwärtig. Doch mit der Zeit nahm die Intensität der Suche nach ihr ab. Die Welt drehte sich weiter.

    "[…] was nicht thematisiert wird, ist auch nicht geschehen."
    (Seite 92)

    Ein Satz der Benjamins Familie in seiner Gänze widergibt. Summer war verschwunden und bald auch vergessen. Bis eines Tages die frische Farbe von Benjamins Büro, der neue Teppich darin, es ihm unmöglich macht seinen Arbeitsplatz zu betreten. Die nächtlichen Träume kehren wieder, die Unfähigkeit die Vergangenheit in seiner Gänze zu begreifen. Eine Kindheit die sich auf Summer fokussierte. Benjamin himmelte seine große Schwester an und auch seine Eltern waren vernarrt in sie. Die Kluge, die Schöne. Daneben Benjamin. Mit seinen Ticks, die sein Vater versucht ihm auszutreiben. Doch dann veränderte sich Summer irgendwann. Vaters Hand galt nicht mehr nur ihm, dem Sohn der den Erwartungen nicht gerecht wurde. Der Graben zwischen Mutter und Tochter wurde immer deutlicher, jetzt im Nachhinein, wenn Benjamin versucht seine Kindheit und Jugend in Worte zu bringen. Eine Mutter die nicht greifbar war, nie wirklich anwesend.

    Was sich im Verlauf der Geschichte beginnt zu entblättern, entblößt sich am Ende. Immer wieder werden Szenen von Benjamin beschrieben, die verdeutlichen wie die beiden Kinder aufwuchsen. Bruchstückhaft. Ich begleitete Benjamin in seine Kindheit und Jugend. Ich ging mit dem erwachsendem Benjamin auf die Suche nach Antworten. Zart, berührend, tief. Eine Geschichte die direkt eine Sog aufbaute, dem ich mich kaum entziehen konnte.

    Die Autorin hat einen sehr leichten und doch stark einehmenden Schreibstil. Poetisch und zart skizziert Monica Sabolo ein tiefgehendes Trauma, eine Kindheit ohne Zuneigung. Sie erzählt von einem Kind das dennoch bedienungslos liebt, bis sich die Wahrheit einen Weg ins Bewusstsein bricht. Dieser Roman hat mich absolut für sich eingenommen!

  11. Cover des Buches Angst (ISBN: 9783453437135)
    Robert Harris

    Angst

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Alexander Hoffmann ist ein brillanter Physiker, ein von ihm entwickelter Algorithmus erwirtschaftet mit dem von ihm gegründeten Hedgefond überdurchschnittliche Renditen.

    Hoffmann hat alles und noch mehr, doch dann bekommt er ein Buch - und innerhalb eines Tages ändert sich alles.

    Robert Harris hat einen packenden Thriller geschaffen, Schritt für Schritt steigert sich die Spannung - und was auch passiert, immer wieder weisen die Spuren auf Hoffmann - hat er in einem schizophrenen Wahn selbst das Unheil losgetreten oder hat sein "Kind", ein selbstlernender Algorithmus die Zügel übernommen und steuert nicht nur Hoffmanns Leben sondern Teile der Weltwirtschaft ins Chaos und das alles nur, um seinem Zweck zu genügen - möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

    Die Geschichte lässt einen "KI Laien" wie mich grübelnd zurück - wie weit ist die Technik heute bereits? Sind diese Szenarien denkbar und wann sind sie Realität und kann man das Ganze noch aufhalten?

    Fazit - ein wirklich gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

  12. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783404164110)
    Fran Ray

    Die Saat

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Tintenklecks98
    In einem Labor wird ein Wissenschaftler grausam hingerichtet...
    In einem Krankenhaus sterben Menschen an einer rätselhaften Krankheit...
    Im Gefängnis sagt eine Umweltaktivistin eine schreckliche Katastrophe voraus...
    All dies ist erst der Anfang eines Geschehens, das das Leben auf der Erde für immer verändern kann.

    Einer meiner ersten, wenn nicht sogar mein erster Thriller überhaupt. Und ich bin angefixt. Und warum? Weil das beschriebene Geschehen rund um genmanipulierte Lebensmittel Realität werden könnte. Wenn man sich überlegt, was da alles möglich ist... Schrecklich.
    Aber das Buch ist spannend und hält, was es verspricht. Ich habe es zügig gelesen, deshalb kam ich auch nicht mit den vielen handelnden Personen, Orten und Handlungssträngen durcheinander. Andernfalls kann das problematisch werden. Und auch habe ich auf den wirklich großen Knall gewartet, allerdings schleicht das Ende etwas vor sich hin. Zwar fügt sich alles, aber die größte Dramatik spielt sich nicht unbedingt auf den letzten Seiten ab.
    Dennoch bin ich wirklich angetan von der Idee, zumal einem diese Realitätsnähe einen Schauer einjagen kann...
  13. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Elf Minuten" war mein erstes Buch von Paulo Coelho und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, ist er doch DER zeitgenössische brasilianische Autor. Leider muss ich bei diesem Buch sagen, dass ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen kann.

    Da meine Ausgabe selbst auf dem Klappentext kaum Inhaltsangaben macht, halte ich diese an dieser Stelle knapp - auch, weil ich gerade durch diesen komplett unwissenden Sprung ins Buch zu Beginn positiv davon überrascht wurde, dass eine Geschichte mit einer Protagonistin aufgebaut wurde, dere Innenleben komplex ist und die sehr genau weiß, was sie will. 

    Leider wurde das Buch jedoch spätestens ab der zweiten Hälfte sehr vorhersehbar, platt und spirituell-esoterisch. So fand teilweise eine sehr deutliche Abwertung bestimmter Sexualitäten oder Vorstellungen von Sexualität statt, um letztlich in ein "Sex ist nur mit Liebe wirklich schön, Liebe ist die Antwort auf alles und für Liebe sollte man alles über den Haufen werden" und eine sehr kitschige Liebesgeschichte à la "Pretty Woman" zu münden. Gerahmt wurde das ganze in spirituelle, beinah übersinnliche Zustandsbeschreibungen beim Orgasmus, Framings in Richtung "Aura" und "Licht" besonders hervorstechender Personen und konnte mich dadurch nicht wirklich erreichen. Auch was die Darstellung von Erotik angeht, habe ich schon Besseres gelesen - gerade, weil mich hier bestimmte Beschreibungen von "härterem" Sex gestört haben (wenn etwa ernsthaft bei einem ersten sexuellen Zusammentreffen mit BDSM-Elementen massiv viel Alkohol getrunken wird) und diese Form der Sexualität später dann auch deutlich als "das machen halt alle Leute mit Schuldgefühlen, aber es wird sie in ein Loch ziehen, aus dem sie nicht mehr herauskommen" abgewertet wurde.

    Zwar fand ich die teilweise beinah emanzipatorische Auseinandersetzung mit weiblicher Lust und dem Problem, dass diese in heterosexuellen Beziehungen sehr häufig zu kurz kommt, gelungen. Das allein konnte mich aber leider nicht bei Laune halten und ich fand es schade, wie ein an sich sehr komplexer Wandlungsprozess der Protagonistin letztlich im typischen Schmalztopf endete. Zugutehalten muss man dem Autor aber wohl, dass das Buch laut dem Nachwort auf einer realen Vorlage beruht, es also tatsächlich sein kann, dass diese Vorlage einfach schon sehr kitschig war.

    Ich werde vermutlich noch etwas anderes von Coelho lesen, um herauszufinden, ob ich bloß mit diesem konkreten Buch meine Probleme hatte oder generell nicht viel mit ihm anfangen kann,

  14. Cover des Buches Im Schatten der Lombardis (ISBN: 9783404172665)
    Berit Paton Reid

    Im Schatten der Lombardis

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709

    Am Anfang dachte ich,  das ich das Buch abbrechen muss, da es mich erst nicht so gefesselt hat und teilweise recht kompliziert zu lesen war durch die ganzen Bankenfachwörter. Aber dann hat es mich doch gepackt und es war spannend, wie sich alles nach und nach aufgeklärt hat. Leider hat das ganze Fachwissen drum herum den Spaß am lesen etwas gemildert, da die Sprache des Bankwesen doch recht kompliziert ist und man als Laie nicht alles versteht. 

    Ob es nun ein Happy End zum Schluss gab, muss jeder für sich selbst entscheiden,  da es immer noch irgendwie kompliziert zu sein Schein mit den ganzen Besitzverhältnissen etc. ... Ich würde dieses Buch nicht unbedingt jedem empfehlen,  da es schon sehr speziell ist.

  15. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783785749012)
    Dan Brown

    Illuminati

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Crazybookworm1984

    Nach dem ich das Buch vor Jahren, schnell wieder abgebrochen habe, da es mir wegen dem ganzen "Fachchinesisch" zu verwirrend und unverständlich war hatte ich nun die Chance es im Rahmen einer Lovelybooks Aktion zu hören.


    Das Buch hat mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen, auch wenn Wolfgang Pampel als Sprecher für mich anfangs Gewöhnungsbedürftig war. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, hatte regelrechtes Kopfkino.
    Ich habe mich immer wieder gefragt, wie bestialisch die Story wird. Jedes mal wenn eine kurze Audiosequenz aufgetaucht ist, habe ich mich gefragt, was als nächstes passiert.


    Mein Fazit ich werde die Reihe weiter hören, anstatt lesen.


    Hier noch kurz der Inhalt:


    Die Illuminaten sind zurück ... Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Das Hörbuch zum ersten Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon.
  16. Cover des Buches Düsteres Verlangen (ISBN: 9783407811219)
    Kenneth Oppel

    Düsteres Verlangen

     (93)
    Aktuelle Rezension von: magicblue

    Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal eine Ursprungsgeschichte gelesen, damals war das Blaubarts gewesen mit Königsfluch und wurde bitterlich enttäuscht. Dieses Buch ist das, was es hätte sein sollen. Ein Abenteuer, dass Spaß macht zu lesen, weil dir die Charaktere ans Herz wachsen und es spannend geschrieben ist. Vor allem aber die Entwicklung von Viktor Frankenstein, die nachvollziehbar ist und einen verstehen lässt, wie er dann in Mary Shelleys Frankenstein handelt. Allerdings war ich ein bisschen überrascht, dass das Abenteuer von Viktor, Elisabeth und Henry, sie zweimal in Lebensgefahr führte und einmal die Amputation von zwei Fingern zur Folge hatte. Vor allem die Amputation hatte ich irgendwie nicht erwartet. Die Geschichte ist fesselnd und man möchte das Ende wissen, der Schreibstil ist angenehm zu lesen, auch wenn das Buch in Viktors Ich-Perspektive geschrieben ist und ich kein großer Fan von Ich-Perspektiven bin. Das Buch ist Teil einer Duologie wie ich heute herausgefunden habe, ich dachte es wäre ein Einzelband. Mal sehen, ob ich meine Hände an den zweiten Band bekomme.

  17. Cover des Buches Die Täuschung (ISBN: 9783734110283)
    Charlotte Link

    Die Täuschung

     (517)
    Aktuelle Rezension von: Cathi_B

    Die Täuschung von Charlotte Link in üblicher Link-Form geschrieben. Das Buch ist schon etwas älter. Ich mag die Bücher von ihr, aber diesmal war die Geschichte für mich doch etwas enttäuschend, der Mörder und seine Beweggründe waren recht schnell klar und so zog sich die Geschichte zum Ende doch sehr hin. Alle Protagonisten hatten alle irgendeine Psychose und waren nach meinem Geschmack nicht überragend dargestellt. Sie waren einzig mit ihrem eigenen Problem beschäftigt.

  18. Cover des Buches Lea (ISBN: 9783442743278)
    Pascal Mercier

    Lea

     (178)
    Aktuelle Rezension von: ChristaEckert
    Ein Vater, der sich seinem Kind vollkommen ergibt. Seine Art von Liebe. Sie ist ohne Zweifel tief, aber Liebe kann durchaus Nein sagen. Dieser Vater kann es nicht. Als litte er an dem unsäglichen Makel, kein guter Vater zu sein, unterstützt er sein Kind so sehr, dass es, wenn man auf ihn schaut, schon wehtut - denn es kostet ihn einiges.
    Und seine Tochter? Wird diese kleine Lea, die ihre Mutter und damit ihr eigenes Leuchten verloren hat, durch diese Aufopferung wieder lebendig und froh? Scheinbar ja...
    Es ist faszinierend, zutiefst faszinierend, wie der Autor mich an die Seite dieses Vaters geholt hat, obwohl ich doch eigentlich so denke, wie eben beschrieben. Ich habe ihn so sehr verstanden, habe vielleicht auch gefühlt, was er selbst nicht wirklich fühlen kann und dann wieder sehr dediziert beschreibt. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Fremden erzählt, der den Vater irgendwo in Südfrankreich trifft und von ihm seine Lebensgeschichte erzählt bekommt und der wiederum selbst Teile seiner eigenen Geschichte erzählt. Die beiden Männer tun sich schwer, ihr wirkliches Fühlen aufzudecken, zu benennen - der Autor schafft es aber, feinste Nuancen aus den Beschreibungen, die die beiden dem anderen geben, hindurchschimmern zu lassen und damit vielleicht umso spürbarer zu machen.
    Es war nicht leicht zu lesen, weil es zwei schwere Geschichten sind. Sie zeigen jedoch, wie das Schicksal uns formt, wie die schmerzhaften Erfahrungen uns zu unseren eigenen Tiefen gelangen lassen, die nicht unbedingt Abgründe sein müssen. Im Gegenteil. Zwei Liebende, die sich selbst für unbeholfen in der Liebe halten, erzählen einander ihre Geschichten und finden unmerklich in eine Wärme, eine Zugeneigtheit füreinander, die ich nur als Liebe empfinden kann. Das Buch hat mir viel gegeben.
  19. Cover des Buches Mein Herz so weiß (ISBN: 9783596512751)
    Javier Marías

    Mein Herz so weiß

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Das_literarische_Parkett

    Könnt ihr euch  einen Protagonisten vorstellen, der auf der Suche nach Antworten ist: Antworten auf den Suizid der Mutter, die gescheiterte Ehe und die Widersprüchlichkeit des Wortes?
    Marias' Schreibstil hebt sich nicht durch erzwungene Spannungskurven und billige Tricks ab, sondern durch kühl-detallierte Beschreibungen eines Protagonisten, der sich in der surreal erscheinenden Nüchternheit verliert. Er wandelt zwischen seiner Gegenwart und der Vergangenheit seiner Eltern umher auf der Suche nach - was eigentlich? Vielleicht der Wahrheit, die sich hinter der Sprache versteckt.

  20. Cover des Buches Projekt - Babylon (ISBN: 9783442368327)
    Andreas Wilhelm

    Projekt - Babylon

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Frank1
    Klappentext:

    Wage zu wissen!

    Im Languedoc verfällt ein Schäfer plötzlich dem Wahnsinn. Und drei Forscher geraten in Lebensgefahr, als sie der Lösung des Rätsels um eine geheimnisvolle Höhle in Südfrankreich immer näher kommen...

    Blitz und Donner über den Bergen des Languedoc reißen einen Schäfer aus dem Schlaf. In einer Felshöhle sucht er Schutz vor dem drohenden Unwetter – doch als er sie wieder verlässt, ist er dem Wahnsinn verfallen. Sofort wird das Gebiet um die Felsen abgesperrt und streng bewacht.

    Was hat es mit der geheimnisvollen Höhle auf sich, deren Wände mit rätselhaften Botschaften in allen Sprachen der Welt versehen sind? Und woher rührt das eigenartige Leuchten tief in ihrem Inneren? Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Ingenieur und eine attraktive, aber eigenartig unnahbare deutsche Sprachwissenschaftlerin daran, die mysteriösen Inschriften zu entschlüsseln.

    Schon bald heften sich Freimaurer und okkulte esoterische Zirkel an ihre Fersen. Und je näher die drei Forscher der Lösung des Mysteriums kommen, desto bedrohlicher wird ihre Lage. Da wird die junge Deutsche plötzlich von einer skrupellosen Sekte entführt...

    Das fulminante Romandebüt eines jungen deutschen Autors: Voller Spannung, Action, Abenteuer und Mystik!


    Rezension:

    Ein französischer Schäfer stößt auf eine unbekannte, mysteriöse Höhle. Wenige Tage später bekommen ein in Hamburg lebender britischer Professor und ein französischer Ingenieur überraschend Post von der UN. Als sie der Einladung nach Genf folgen, wird ihnen gegen eine fürstliche Bezahlung angeboten, die neuentdeckte Höhle zu erforschen. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Das Projekt ist streng geheim, und sie dürfen ihre Forschungsergebnisse demzufolge nicht veröffentlichen. Nachdem sie den Auftrag angenommen haben, müssen sie jedoch schnell feststellen, dass diverse Geheimgesellschaften überraschen gut informiert sind. Da die Höhle zahlreiche Inschriften in verschiedenen alten Sprachen birgt, wird schließlich noch eine deutsche Sprachwissenschaftlerin hinzugezogen.

    Der Autor schafft es, den Leser in ein von Anfang bis Ende spannendes Abenteuer zu entführen, wobei er zahlreiche relativ aktuelle wissenschaftliche und historische Erkenntnisse geschickt in die Handlung einflicht. Leider opfert er die Logik dabei teilweise dem Spannungsaufbau. Da wird unter dem Vorwand, eine lokale Tollwutepidemie zu erforschen, ein ganzer Berg inklusive der umgebenden Wälder einfach eingezäunt und durch schwerbewaffnete ‚Ranger‘ bewacht. Doch von der örtlichen Bevölkerung und Presse wird das anscheinend völlig ignoriert und führt zu keinerlei Verwunderung oder gar Widerstand. Selbst den – offensichtlich nicht eingeweihten – offiziellen französischen Stellen fällt offenbar nichts auf. Auch davor, dass die Tollwut, wenn sie wirklich aufgetreten wäre, den Metallgitterzaun überwinden könnte, scheint niemand Angst zu haben. Während viele der im Zusammenhang mit der Höhle und den Geheimbünden aufgeworfene Fragen zum Ende des Buches aufgeklärt werden, gibt es für diese Logikschwächen leider nicht den Ansatz einer Erklärung. Ansonsten bietet dieses Buch dem fantasyliebenden und wissenschafsbegeisterten Abenteuerfan eine spannende Unterhaltung.

    „Projekt: Babylon“ stellt den 1. Band einer Trilogie dar. Da dies jedoch weder im Klappentext noch im Nachwort des Autors erwähnt wird, darf man wohl vermuten, dass die beiden Fortsetzungen ursprünglich nicht vorgesehen waren. Angemerkt sei hier auch noch, dass der Verlag den Klappentext anscheinend von einem Mitarbeiter verfassen lies, der das Buch überhaupt nicht richtig gelesen hatte. Im Laufe der Handlung wird nämlich nicht die Sprachwissenschaftlerin, sondern der Historiker entführt.


    Fazit:

    Ein spannendes Abenteuer mit Verschwörungselementen und einem sich im Laufe der Handlung steigernden Anteil Fantasy.



    Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

  21. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257803013)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Elkisch
    Ich fand das Buch zunächst toll. Die Geschichte einer Frau, die zur Prostituierten wird. Warum aber muss das Buch so enden wie ein billiger Hollywood-Kitschfilm? Oder eigentlich eher wie ein Bollywood-Schinken? Warum ist der Autor so beliebt?
  22. Cover des Buches Der Klavierstimmer (ISBN: 9783442740413)
    Pascal Mercier

    Der Klavierstimmer

     (131)
    Aktuelle Rezension von: 101844
    Ein sehr feinfühliger und bewegender Roman. Das eigentliche Thema ist viel erschütternder als es anfangs den Anschein hat. Das Buch ist als eine Art Tagebuch-Korrespondenz gestaltet. Über die beiden Kinder erfährt man nach und nach die Hintergründe des großen Familiendramas. 
    Sprachlich wunderschön geschrieben, mit Blick für all die kleinen Gesten im Leben. Eine unerwartet vielschichtige Handlung, die sich behutsam offenbart. Der Autor schafft eine hochdramatische Darstellung der menschlichen Psyche. Dennoch sehr realistisch und beklemmend nachvollziehbar. 
  23. Cover des Buches Puppenspiele (ISBN: 9783492259569)
    Marina Heib

    Puppenspiele

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Mordsbuecher
    Die ersten Seiten sind etwas zäh aber ab dem zweiten Kapitel möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es den Leser zu fesseln und keine Langeweile aufkommen zu lassen. In dem Buch geht es um einen jungen Mann, er wird auch der Herzensammler genannt. Ein Mord nach dem anderen. Keiner kann ihn stoppen, bis man dahinter kommt, nach welchen Kriterien er seine Mordopfer aussucht. Es sind Frauen in verschieden Städten, keiner weiß von dem anderen aber eines verbindet sie.

    Was, möchte ich natürlich nicht verraten…

    Bewertung: Sehr gut !!!
  24. Cover des Buches Die Frau, die niemand kannte (ISBN: 9783492274128)
    Chris Pavone

    Die Frau, die niemand kannte

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ParadiseKiss1988
    Als Kates Mann Dexter kurzfristig ein lukratives Jobangebot aus Luxemburg erhält, kündigt Kate ihren Job von heute auf morgen und sie ziehen mit den beiden gemeinsamen Kindern nach Luxemburg.
    Kate Moore stellt sich der neuen Herausforderung als Hausfrau und Mutter.
    Sie freut sich auf ein neues Leben und muss endlich keine Angst mehr haben das die Geheimnisse, die ihr Beruf mit sich gebracht hat, in ihr privates Leben eindringen.
    Denn da gibt es ein dunkles Geheimnis, vom dem nicht mal ihr ehemaliger Arbeitgeber weiß.
    Sie trifft sich mit anderen Müttern und genießt mal mehr und mal weniger ihr neues, ruhiges Leben.
    Als sie aber eines Tages bei einer dieser Runden Julia kennenlernt, die auch erst vor kurzem mit ihrem Mann Bill aus Amerika nach Luxemburg hergezogen ist, ändert sich auf einmal alles.
    Sie fängt an Julia und auch Bill, der sich mit Dexter angefreundet hat, zu misstrauen und beginnt Nachforschungen anzustellen.
    Die Vergangenheit holt Kate ein und sie findet nicht nur nach und nach heraus was es mit Bill und Julia auf sich hat, sondern stellt erschrocken fest, dass auch ihr Mann Dexter nicht der ist, für den er sich auszugeben scheint.
    Wem kann sie jetzt noch trauen?

    Fazit:
    "Die Frau, die niemand kannte" ist auf jedenfall ein Thriller der von Geheimnissen lebt.
    Während der Kapitel wird zwischen Gegenwart und mehreren Teilen der Vergangenheit hin und her gesprungen.
    Diese verschiedenen Handlungsebenen machen die Geschichte interessant und man erfährt bruchstückhaft immer neue Details und Geheimnisse.
    Es ist fast wie ein Puzzle das man mit jedem Kapitel ein Stück mehr zusammen setzt.
    Im Laufe der Geschichte wird einem dadurch bewusst warum Kate so misstrauisch reagiert und warum auch Dexter das ein oder andere Geheimnis mit sich herum trägt.
    Am Anfang muss man sich vllt. erstmal an die Zeitsprünge gewöhnen, da man erst herausfinden muss zu welcher Zeit der jeweilige Teil der Geschichte gehört.
    Aber genau das macht dieses Buch einzigartig und spannend!

    Das Ende ist zwar überraschend aber wurde dem spannungsgeladenen Buch leider nicht ganz gerecht.

    Da es sich bei "Die Frau, die niemand kannte" um keinen Thriller handelt in dem Reihenweise Blut fließt, ist es auch für die etwas zarteren Gemüter gut geeignet :))

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