Bücher mit dem Tag "genießen"
29 Bücher
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(927)Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgitEin Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam
- Anne Freytag
Mein bester letzter Sommer
(875)Aktuelle Rezension von: gimmis_lebenWow. Einfach nur wow! Durch “Mein bester letzter Sommer“ haben mir so oft Tränen in den Augen gestanden, wie bei kaum einem anderen Buch -und damit habe ich nicht gerechnet ❤️🩹
Ein durch und durch berührendes Buch.
Da es nicht mein erstes Buch der Autorin ist, war ich mit dem Schreibstil bereits vertraut und er gefällt mir auch hier wieder. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist einfach zu verstehen.
Das Tempo der Handlung ist recht zügig, besonders am Anfang -da ging es mir ehrlich gesagt etwas zu zügig voran, denn die Verbindung zwischen Tessa & Oskar war plötzlich einfach da. Im Verlauf des Buches war die Geschwindigkeit aber völlig angemessen und passend, gerade was die Reise der Protagonisten betrifft -denn ihre Zeit ist nunmal leider begrenzt.
Die Beschreibung der Charaktere ist ebenfalls absolut gelungen.
Anfangs wirkt es vielleicht so als wären sie oberflächlich gehalten, aber im Verlauf steckt die Tiefgründigkeit und die Emotionen, sowie die Entwicklung einzelner Charaktere -dieser Aufbau gefällt mir sehr gut und hat wunderbar zur Handlung gepasst.
Dass die Darstellung der verschiedenen Umgebungen während der Reise zu kurz kam, war für mich gar kein Problem in diesem Buch. Normalerweise ist das etwas, was mich stört, aber auch hier war das angemessen und für die Situation passend.
Dieses Werk von Anne Freytag ist einfach ein in sich stimmiges Buch und Aspekte, die ich sonst als störend oder zu wenig ausgearbeitet empfinde, wurden hier gut zusammengefügt -so macht alles Sinn und schadet der Geschichte ganz und gar nicht 🎧
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(353)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Eckart von Hirschhausen
Wunder wirken Wunder
(70)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks„Wunder wirken Wunder“ von Eckart von Hirschhausen ist ein wirklich unterhaltsames und erfrischendes Buch. Es ist leicht und verständlich geschrieben, sodass man es im Handumdrehen liest. Besonders beeindruckend ist der Humor, den Hirschhausen in das Thema bringt. Es macht richtig Spaß, das Buch zu lesen, während man gleichzeitig interessante Gedanken und Perspektiven über die Welt und das Leben vermittelt bekommt. Der Autor bringt einem auf humorvolle Weise bei, wie wichtig es ist, im Alltag auch mal innezuhalten und die kleinen „Wunder“ um uns herum zu erkennen. Eine tolle Lektüre für alle, die mit einem Lächeln im Gesicht mehr über sich selbst und die Welt lernen möchten!
- Noa C. Walker
Du, ich und die Farben des Lebens
(131)Aktuelle Rezension von: annisleseweltEin Buch das die Luft zum atmen nimmt, mir das Herz hebrochen hat und Tränen in die Augen steigen ließ.
Es ist ein Buch das ein wichtiges und schweres Thema behandelt aber auch Hoffnung aufleuchten lässt.
Janica ist eine übersprudelnde junge Frau mit einem Herzen voller Liebe, quirlig, übermütig und mit einem Faible für Farbbezeichnugen.
"Johannisbeer-Marmelade-kochen-Rosa" oder "Mein-erstes-Islandfohlen-Braun". So genial, so ideenreich und so treffend.
Durch eine zufällige Begegnung lernt sie Thomas kennen und die beiden verlieben sich und erleben das Abenteuer Alltag und Liebe in all seinen kunterbunten Farben.
Doch dann werde sie vom schicksal überrollt. Das Leben wird schwer und die bunten Farben in ihrem Leben werden gedämpft - doch sie sind immer noch zu finden.
in diesem Buch geht es um Krankheit, Kinderhospiz, Abschied, Tod, Trauer aber auch Liebe, Freude und Hoffnung.
Hoffnung die über den Tod hinaus geht.
Dieses Buch hat mich mitgenommen in die schweren Zeiten des Abschiednehmens, des Loslassens und der Traurigkeit - ich habe mitgefühlt und ja, auch mitgeweint.
Dieses Buch ist voller Emotionen und Worte die das Herz brechen lassen trotzdem ist es nicht erdrückend auch wenn das Herz sehr schwer wird.
Dieser Roman, von dem ich nicht viel erwartet hatte, ja von dem ich dachte "wer weiß ob er mir gefällt" ist mir zum Highlight geworden.
- Rita Falk
Grießnockerlaffäre
(486)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin Polizistenmord erschüttert Landshut. Hauptverdächtiger, kein anderer als unser Franz Eberhofer. Da kommt er bestimmt irgendwie raus. Mal schauen, Mordwaffe war sein Hirschfänger. Nicht so gut und dann ist das Opfer auch noch der Barschl, Franz' direkter Vorgesetzter und Erzfeind, mit dem er in der Tatnacht noch ordentlich Streit hatte. Das sieht für unseren Eberhofer nicht gut aus.
Aber Richter Moratschek, Busenfreund seines Vaters, hält schützend die Hand über ihn und so fängt Franz mal wieder ohne die Landshuter Kollegen an im Fall zu ermitteln. Aber auf den Rudi, ja, auf den kann er sich verlassen.
Zu Hause steht es auch nicht besser, die Susi redet andauernd davon, Kinder kriegen zu wollen und vom heiraten und auf dem Hof steht plötzlich die Jugendliebe von der Oma.
Alle Hände voll zu tun, unser Franz. Und dann noch dieses ganze ermitteln. Da kann Mann auch mal schwach werden, bei der knackigen Barschl Witwe.
Als Franz zufällig von einem Komplott erfährt, will er unbedingt den Mörder dingfest machen. Aber hier liegen wasserfeste Alibis vor, denn aus einem Mord wittert Franz schnell zwei und ist somit nicht mehr zu stoppen.
Bis ins kleinste Detail sind beide geplant.
Das ist nun mittlerweile mein vierter Band der Reihe und auch wenn ich am Anfang etwas enttäuscht war, so ist sie mir doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Rita Flak hat einen tollen, subtilen Humor in die Reihe eingepflegt, der beim lesen zum Schmunzeln animiert.
Die Personen sind durchweg Unikate. - Jean-Dominique Bauby
Schmetterling und Taucherglocke
(171)Aktuelle Rezension von: JorokaDer 42-jährige Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby erleidet mit 42 Jahren einen massiven Schlaganfall, durch den sein Hirnstamm umfassend geschädigt wird. Als er nach drei Wochen aus dem Koma erwacht, ist er bis auf sein eines Auge ganzheitlich gelähmt. Kommunikation ist nur noch durch Blinzeln dieses Auges möglich. Bauby Geist ist jedoch noch vollständig intakt. Doch sein Körper ist wie in einer Taucherglocke gefangen. Dieses seltene Phänomen wird als Locked-in-Syndrom bezeichnet.
Über diese Erfahrung schreibt er ein Buch. Wie ist das möglich? Indem er mittels Blinzeln äußert, wenn der richtige Buchstabe im Alphabet erreicht ist, das ihm in ständig wiederholter Litanei vorgesagt wird (jedoch nach Häufigkeit der Buchstaben im französischen Alphabet sortiert). Dieses Buch erschien nur wenige Tage vor seinem Tod in Frankreich.
Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Der Film hat mich weit mehr beeindruckt. Das Buch ist nun aber wiederum eine gute Ergänzung zum Film, wenngleich es jedoch wenig Neues an Inhalten liefert. Irgendwie war ich einfach neugierig auf die von Bauby selbst diktierten Zeilen. Beim Lesen kamen mir immer wieder die Gedanken, wie es wohl sei, wenn ich selber in meinem Körper derart gefangen wäre.
Fazit: Mit knapp 130 Seiten hat man das Buch schnell durchgelesen. Die Anstrengungen des geblinzelten Diktierens kann man nur erahnen.
- Philipp Hübl
Folge dem weißen Kaninchen
(24)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerFalls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ von Philipp Hübl ans Herz legen. Dieses Buch ist wie ein Espresso-Shot für deine grauen Zellen: stark, erfrischend und garantiert wachmachend.
Philipp Hübl schafft es, mit einer Leichtigkeit und einem Humor durch die großen Fragen der modernen Philosophie zu führen, dass ich mich beinahe wie in einem Gespräch mit einem besonders klugen Freund gefühlt habe – ein Freund, der gerne mal sarkastisch auf das Leben blickt und dabei mehr als einmal festgefahrene Ideen und überholte Denkmuster durch den Kakao zieht.
Das Buch deckt ein erstaunliches Spektrum an Themen ab: von der Frage nach dem freien Willen über das Wesen des Bewusstseins bis hin zur ewigen Frage, ob Gott existiert und warum wir eigentlich sterben müssen. Hübl bleibt dabei nie dogmatisch – das heißt, du wirst keine elitäre Besserwisserei finden, sondern eine wohltuende Offenheit für verschiedene Perspektiven. Natürlich hat er seine eigenen Ansichten, und die macht er auch klar, aber immer mit einem Augenzwinkern und einer gesunden Portion Selbstironie.
Was ich besonders geschätzt habe, ist seine Fähigkeit, komplexe philosophische Theorien und Begriffe auf eine Art und Weise zu erklären, die auch für Philosophie-Neulinge gut verständlich ist. Kein ewiges Blabla über „das Sein des Seins“ oder „ontologische Erkundungen“ – hier geht es um handfeste, verständliche Erklärungen, die auch noch Spaß machen. Du musst also nicht befürchten, dass dir beim Lesen vor lauter Fachjargon der Kopf explodiert.
Eines der Highlights des Buches ist Hübels Talent, altehrwürdige philosophische Ideen zu entmystifizieren. So zerlegt er beispielsweise mit Freude festgefahrene Ansichten von berühmten Denkern, die immer noch wie unantastbare Wahrheiten behandelt werden, obwohl sie längst überholt sind. Dabei hat er keine Angst davor, auch mal ironisch oder sogar respektlos zu sein – was das Lesen umso unterhaltsamer macht. Das ist kein trockenes Philosophielehrbuch, sondern eher eine spritzige Tour durch die Denkgeschichte mit einem Reiseführer, der immer einen witzigen Kommentar parat hat.
Allerdings gibt es auch Momente, in denen Hübl ziemlich deutlich Stellung bezieht – und zwar nicht immer zum Vorteil der Diskussion. Besonders bei Themen wie Religion oder freier Wille spürt man seine eigene Meinung recht stark durch. Manchmal dachte ich mir: „Okay, Philipp, wir haben’s kapiert, du bist kein Fan von Religion!“ Aber diese klaren Positionierungen geben dem Buch auch eine gewisse Würze – man liest nicht nur eine neutrale Übersicht, sondern bekommt auch eine Prise kontroverse Denkanstöße.
Und wenn du jetzt denkst, das Buch sei ein reines Lesevergnügen ohne jeglichen Anspruch: Keine Sorge, Hübl fordert deinen Geist durchaus heraus. Die Gedankenexperimente und philosophischen Diskussionen regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Besonders die Abschnitte über Bewusstsein und Träume haben mich dazu gebracht, mich zu fragen, was wirklich real ist – und ob ich morgens wirklich in dieser Realität aufwachen möchte.
Kurz gesagt, „Folge dem weißen Kaninchen“ ist eine großartige Einführung in die moderne Philosophie, die sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Es ist das perfekte Buch für alle, die sich auf eine Reise in die Tiefen des Denkens begeben möchten, ohne dabei in einem Meer aus Fachjargon zu ertrinken. Und wer weiß, vielleicht findest du am Ende sogar heraus, warum der Hase weiß ist – und nicht etwa rosa mit Punkten.
- Bahar Yilmaz
Du wurdest in den Sternen geschrieben
(20)Aktuelle Rezension von: ViiivianAchtung dies ist meine persönliche Meinung. Dieses Buch habe ich selber mir gekauft. Damals habe ich das Buch gekauft, unwissend, was mich erwartete. Erst später begann ich die Seminare „Life Force Online Training“ und „unkarma“ zu machen und mich mit ihr und ihrem Lebensgefährte mehr zu beschäftigen. Vor allem das Buch „Der Ruf der geistigen Welt“ war meins und hat mich abgeholt.
In diesem Buch geht es um „Die Einzigartigkeit“, dass du von einem Stern kommst.
Bahar beschreibt dies in einem leichten sympathischen flüssigen Ton, was mir sehr gut gefällt. Fernab von der Toxische Spiritualität widmet sie sich auf die andere Seite der Spiritualität, der dunklen Mächte, das negative. Es wird vieles Positives hochgepuscht und Negatives unterdrückt, was nicht gut ist. Ich finde es wichtig, dass man die andere Seite der Mediale anschaut.
Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht abgeholt hat, denn ich kenne vieles von ihr, was ich schon in einigen Seminare, Live Streams / Videos oder in ihre Stories immer wieder sehe, höre oder zu lesen bekomme. Sie spricht zu einem, wie eine Freundin, das kann ich ebenfalls bestätigen. Ebenso authentisch und nah, kein Glitzer-, oder möchte gerne Hippie. Sie rebelliert bisschen gegen die „Spiritualität“, vor allem das hoch toxische positive.
Bahars Themen sind unterschiedlich, über die Liebe, „Niemand kennt dich wirklich“, bis hinzu „Warum Vergebung nur ein Konzept ist, „Wie man Liebeskummer heilt“, was deine wahre Angst ist und was du von ihr lernen kannst. Das Buch hat auch ein Inhaltsverzeichnis und ist gut aufgegliedert.
Manche Themen kannte ich schon. Es war mir nicht neu und bei einigen Themen bin ich der anderen Meinung. Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht. Man merkt, wie viel Passion in diesem Buch drin steckt, denn Bahar macht alles selbst – die Fotos, die Texte.
Alles in allem ein sehr interessantes Buch. - Dr. Mareike Awe
Wohlfühlgewicht
(107)Aktuelle Rezension von: aspecialkateDie Autorin Mareike Awe hat mit ihrem Buch "Wohlfühlgewicht" einen Motivations-, Veränderungs- und Ernährungsratgeber der besonderen Art geschrieben. Diäten, Jojo-Effekt, emotionales Essen... Wir kennen ihn alle, den Gewichtskampf, der einen in den Wahnsinn treiben kann. Damit ist nun Schluss, denn die Autorin ist Ärztin und ein Profi in Sachen Ernährung und holt einem aus dem Teufelskreis der Ess- und Ernährungsfallen.
Besonders motivierend und spannend erklärt, schafft Awe mit ihrem Konzept des intuitiven Essens Klarheit, Bewusstsein, Motivation und Abnehmerfolge. Authentisch und ehrlich offenbart sie ihre eigenen Essprobleme und ihre Motivation hinter dem Konzept. Diäten sollte man schnell vergessen, denn es geht vielmehr um das Wohlfühl-Ich im eigenen Körper. Es geht um langfristige Ziele, Prinzipien der intuitiven Ernährung und eine einfache Umsetzung im Alltag.
Das Konzept ist nicht nur eine Ernährungs- sondern auch eine Lebensumstellung und die Einstellung zu dem Ganzen ist sehr bedeutsam. Besonders begeistert hat mich das Kapitel, in dem es um den emotionalen Hunger geht. Die Übungen und hilfreichen Ratschläge sind alltagstauglich und praktisch umsetzbar. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild, Akzeptanz, Selbstkritik und Selbstliebe motivieren und stärken einem bei der Umsetzung. Wer zum Buch einen Begleiter benötigt, der kann zusätzlich an Mareike Awe`s selbst entwickelten intueat Programm teilnehmen. Dies ist vor allem hilfreich, wenn man den Austausch mit Gleichgesinnten schätzt und Inhalte mehr vertiefen möchte.
Fazit: Ein motivierender, lebensverändernder Ernährungsratgeber mit viel Selbstliebe und Wertschätzung dem eigenen Körper gegenüber. - Valesa Schell
Kastenbrote
(40)Aktuelle Rezension von: bineiraIch backe schon einige Jahre selbst Brot, aber ich würde mich nicht als Profi bezeichnen. Ein Backbuch für Kastenbrote war mein Wunsch, und so habe ich das neue Buch von Valesa Schell gleich nach seinem Erscheinen angeschafft. Es finden sich viele Rezepte für Brote mit ausgefallenen Namen darin. Leider erfüllen die wenigsten davon das Versprechen des Titels „Unkompliziert backen - einfach im Kasten“. Allein die ausführliche Einleitung zeigt schon, dass es so einfach dann doch nicht ist.
Viele Zutaten im Teig, davon einige im normalen Supermarkt nicht erhältlich, aufwändige Gehzeiten, verschiedene Temperaturen zum Backen eines Brotes…usw. Es braucht Zeit und Vorwissen, um diese Rezepte umzusetzen.
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Küsse zum Nachtisch
(161)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Einfach wunderschön und lecker, zum Anbeißen. Passt perfekt in die Reihe, denn es handelt sich um band 2 der „Köche von Bosten“-Reihe.
Zudem muss man aber sagen, dass es zwei Coverversionen gibt. Mir persönlich gefallen beide sehr gut und sind passend zum Titel gewählt.
Inhalt/Meinung:
Hauptpersonen sind diesmal Nick und Claire. Wobei Nick durchaus schon einiges von seinem Charakter in Band 1 gezeigt hat und man ihn hier eben schon etwas kennenlernen durfte.
Optisch verkörpert er etwas das Bad Boy- Image und auch verbal kann er so Einiges austeilen. Er wirkt meist sehr selbstbewusst und zielstrebig, aber gerade in diesem band zeigt er mal eine ganz andere Seite. Denn seine Gefühle sind sehr tiefgründig und er ist in vielerlei Hinsicht unsicher und das macht ihn sehr entwaffnend. Da muss man schon sagen, dass er hier eine Seite von sich zeigt, die sehr überraschend war. Neben seiner sehr humorvollen Art und dem Mann denen die Frauen zu Füßen liegen, ist er eben sehr facettenreich und weist sehr gefühlvolle und ja auch sogar eine verletzliche Seite auf.
Claire, die man auch schon etwas kennenlernen durfte zeigt sich auch hier wieder sehr schlagfertig und selbstbewusst, dabei immer natürlich und liebevoll.
Es macht einfach Spaß den Wortgefechten der Beiden teilhaben zu können. Extrem amüsant und voller Witz und auch Charme. Beide Figuren machen eine extrem gute Entwicklung durch und die gesamte Story liebt von derer Dynamik.
Ich liebe dieses Wechselspiel der Beiden und, dass die Geschichte diesmal noch deutlicher vorzeigt, dass es eben nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, sondern durch kleine Twists es eben auch interessanter und dadurch auch realistischer wirkt.
Fazit:
Mit Band 2 der Reihe konnte mit Poppy durchaus sehr überzeugen, so dass ich gespannt auf Band 3 bin.
- Schrot&Korn
Schrot&Korn Kochbuch
(27)Aktuelle Rezension von: LindenskydavisWer schon einmal einen Bioladen besucht hat kennt sicher auch das Schrot & Korn Magazin. Für alle Fans gibt es jetzt auch ein Kochbuch mit den besten Rezepten aus 30 Jahren Schrot & Korn.
Das Buch ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt. Jede Jahreszeit ist wiederum in Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts & Kuchen unterteilt. Dadurch kann man sich sehr gut zurechtfinden und findet schnell ein passendes Rezept. Am Anfang des Kochbuchs findet sich noch ein Abschnitt der über die wichtigsten Infos von Schrot & Korn, sowie von regionaler Küche informiert.
Besonders gut gefällt mir, dass es zu jedem Rezept auch ein Foto gibt. Auf der linken Seite ist das Foto zu finden und rechts gibt es die Zubereitungsanweisung. Außerdem ist jede Jahreszeit mit einer anderen Farbe versehen. Dadurch ist es sehr schön einheitlich gestaltet und toll designt.
Das beste am Buch ist, dass die Rezepte realistisch sind. Es sind meist keine super aufwendigen Rezepte, die viel Zeit brauchen. Stattdessen findet man alltagstaugliche Küche mit regionale Zutaten. Für dieses muss man aber, wenn man nicht möchte, nicht zu einem Biosupermarkt gehen. Die benötigten Zutaten findet man auch beim Supermarkt um die Ecke. Die Angst, dass das Ausprobieren zu viel Zeit kosten würde, kann ich Ihnen nehmen. Dieses Buch ist sehr praktisch und punktet mit zeitsparenden und meist, da regional und saisonal, auch kostengünstigen Rezepten.
Empfehlung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe ihm 4,5/ 5 Sternen. Es ist perfekt für alle die Inspiration für eine umweltbewusstere Küche suchen und ihren Horizont mit neuen Rezepten erweitern wollen. Zudem ist es auch toll um mehr heimische Produkte in die Küche einzubauen.
- Charlotte Lucas
Dein perfektes Jahr
(31)Aktuelle Rezension von: lesenbirgitSchönes Hörbuch. Sehr angenehme Stimmen, war gut zu hören. Schade das es schon wieder vorbei ist. Ich hatte das Buch gewonnen und schon vor längerer Zeit gelesen und für gut befunden. Die beiden Protagonisten wie sie nachher zu einander finden einfach genial. Durch Zufälle zueinander gefunden und beider Leben positiv verändert. - Dominik Spenst
Das 6-Minuten-Tagebuch (limone)
(11)Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdarkMeine Meinung:
Das Buch ist in zwei Teilen aufgeteilt. Die ersten 85 Seiten bieten interessanten Lesestoff bezüglich der Verbesserung des eigenen Lebens und zur aktiven Einführen neuer Gewohnheiten. Dabei sind einige Zitate enthalten und außerdem werden bei Studien und wissenschaftlichen Aussagen immer die Quellen angegeben, sodass man sich selbst bei Interesse näher einlesen kann. Der zweite Teil des Buches ist in Form eines Ausfülltagebuches aufgebaut. Für jedes Monat gibt es jeweils drei Gewohnheitstracker für individuelle Gewohnheiten. Zudem gibt es zu Beginn jeder neuen Woche neue Fragen zum Nachdenken. Für den täglichen Gebrauch hat man am Morgen drei zu beantwortenden Fragen und weitere drei Fragen am Abend, um über den Tag nachzudenken. Der Aufbau und das Design des Tagebuches bringen Freude beim Ausfüllen und sowohl die Zitate, als auch die Fragen führen zu tiefgründigen Gedanken und Dankbarkeit! Eine klare Empfehlung von mir!
Mein Lieblingszitat:
"Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar, und das Wort Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Wiederpart in der Traurigkeit."
- Carl Gustav Jung (S.37)
5 von 5 🌟 - Johann Lafer
Johanns Küche
(13)Aktuelle Rezension von: cityofbooksDie Kunst der einfachen Küche! Johann Lafer besinnt sich nach Jahrzehnten in der Spitzengastronomie wieder seinen kulinarischen Wurzeln und widmet sich nun seiner Herzensangelegenheit: einer traditionellen, aber dennoch modernen Küche. Im Fokus stehen dabei unkomplizierte, aber zugleich raffinierte Gerichte mit hochwertigen Produkten.
Johann Lafer ist mir natürlich schon sehr lange bekannt, auch wenn ich ihn um ehrlich zu sein nicht weiterverfolgt habe. Trotzdem hat mich das Kochbuch wirklich angesprochen und neugierig gemacht.Als allererstes muss ich auf jeden Fall sagen, dass in diesem Buch sehr viel Arbeit und Mühe steckt und das sieht man auch. Die Aufmachung ist wirklich sehr schön gestaltet und hat mir sehr gut gefallen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Lebensmitteleinführung am Anfang. Diese nimmt knapp 1/3 des Buches ein, was wahrscheinlich nicht jedem zusagt, aber mir hat diese Einführung wirklich geholfen und hat mir auch noch einmal eine neue Sichtweise auf die Lebensmittel verschafft.
Die Rezepte sind auch sehr vielfältig und sehen sehr ansprechend aus. Ich werde auch definitiv das ein oder andere nachkochen, aber die allermeisten Rezepte sind mir für den Alltag vom Aufwand und den Zutaten dann doch zu aufwendig. Hier hat Lafer meiner Meinung nach einfach übers Ziel hinausgeschossen, was nicht nötig gewesen wäre.
Insgesamt ein durchaus hochwertiges und informelles Kochbuch, aber für die schnelle Alltagsküche eher weniger geeignet!
- Roberta Schira
Magic Kitchen
(10)Aktuelle Rezension von: ElizzyZusammengefasst
Jeder hat eine, jeder kennt eine, doch nicht jeder benutzt sie. Die Rede ist vom Herz eines Hauses; der Küche. Bereits als Neugeborenes kommen wir in Kontakt mit der Küche, unsere Eltern bereiten dort unsere Nahrung vor, wenn wir älter werden, essen wir am Tresen unsere Haferflocken, irgendwann machen wir vielleicht auch unsere Hausaufgaben in der Küche. Wir essen nicht nur in unserer Küche, nein wir reden, streiten, lachen, lernen und leben darin. Wenn wir älter werden und die heimelige Küche verlassen bauen wir uns selbst eine auf, manchmal ist diese chaotisch, manchmal penibel ordentlich, manchmal riesen gross und manchmal so klein, dass wir kaum einen Teller abstellen können. Doch egal wie unsere Küche aussieht, es ist wichtig dass wir uns darin wohl fühlen, den dahinter steckt mehr als man zu Anfangs glaubt.
Darüber Gedanken gemacht
Von diesem Buch erhoffte ich mir viele hilfreiche Tipps rund um die Organisation meiner Küche zu erhalten. Es waren zwar einige Tipps und Ratschläge dabei, doch leider konnte ich kaum etwas daraus für mich verwenden.
Ich kann sogar nach dieser Lektüre von mir behaupten, dass meine Küche ideal organisiert und sehr ordentlich ist. Somit ist das Buch eher etwas für Menschen, die eher wenig Erfahrung in Organisation und Haushalt besitzen und im Grunde etwas unordentlich oder sogar sehr unordentlich sind.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, im ersten wird man regelrecht dazu angetrieben sich mit seiner Küche auseinander zu setzen. Man lernt verschiedenste Küchen kennen und lernt sogar, was Vorratssammlung, ein voller Kühlschrank und leichtes Chaos über sich als Menschen aussagt. Ihr seht, der Beginn ist sehr psychologisch.
Der spannende Teil kommt aber erst zum Schluss, dort wird näher auf die Ordnung der vier Elemente eingegangen und ich konnte doch den ein oder anderen Tipp für mich mitnehmen.
Gefiel mir sehr
Die Idee zum Buch gefiel mir richtig gut, so wie auch die 2 Haushaltstipps, wie man sich selbst eine Reinigungsflüssigkeit herstellt. Für Einsteiger, ist das Buch auf jeden Fall hilfreich.
Gefiel mir nicht
Wenn man bereits länger selbst eine Küche pflegt und sich im Haushalt auskennt bringt einem dieses Buch nicht wirklich viel.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist sehr italienisch würde ich jetzt mal sagen 😀 es steckt sehr viel Temperament in diesem Buch was durchaus ansteckend ist. Das Cover ist schlicht und passend, der Titel ist meiner Meinung nach aber etwas zu hoch gesteckt – mit Magie hat das ganze nichts zu tun.
Fazit
Die Idee ist auf jeden Fall toll, jedoch entspricht das Buch nicht meinen Vorstellungen und konnte mir als Ratgeber Buch nicht wirklich viel neues beibringen. Obwohl man nach diesem Buch auf jeden Fall Lust kriegt seine Küche aufzuräumen, weiss man bereits selbst, wie man dies am besten anstellt.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5) - Brenda Bowen
Sommertraum mit Aussicht
(98)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Als die New Yorkerinnen Lottie und Rose gleichzeitig ein Inserat für ein Ferienhaus in Maine am Aushang der Vorschule entdecken, buchen sie das Hopewell Cottage kurzerhand gemeinsam. Sie suchen sich zwei weitere Gäste, um die hohe Miete zu teilen. Für vier Wochen kann man schließlich auch mit Fremden auskommen, oder?
Sie freuen sich auf eine beschauliche Zeit mit Blaubeeren und Hummer. Nach ihrer Ankunft sind sie überwältigt von dem atemberaubenden Blick und dem Charme von Little Lost Island. Die Sorgen des Alltags lösen sich allmählich in der salzigen Seeluft des Atlantiks auf - bis überraschender Besuch eintrifft.
~ AUTORIN ~
Brenda Bowen, geboren in Phiadelphia, aufgewachsen in England, ist Literaturagentin und Kinderbuchautorin. Sie lebt in New York und verbringt ihre Sommerurlaube auf einer Insel, die sehr viel Ähnlichkeit mit Little Lost Island hat.
~ MEINUNG/ FAZIT ~
Ein letztes Sommerfeeling für dieses Jahr. "Sommertraum mit Aussicht" ist nicht nur ein einfacher daher geschriebener Liebesroman. Nein er lässt uns als Leser noch mal im Sommer versinken. Bei dem eisigen Wetter aktuell genau das richtige. Rose und Lottie machen vier Wochen Urlaub auf Little Lost Island um dem Alltagsstress zu entkommen. Hierfür suchten sie sich zwei weitere Gäste, um die hohe Miete zu teilen. Aber unterschiedlicher als die vier im Gesamtbild waren geht es nicht. Jede Figur ist auf seine Art etwas besonderes in dem Buch und betreibt eine Rolle die ein Puzzle zusammen setzt. Ebenfalls drückt das Buch die Emotionen der einzelnen Figuren aus und auch der Schreibstil ist klasse. Aber einer muss auch aus der Reihe tanzen wie hier Berverly. Manchmal war er mir ein wenig zu muffig, aber auch er hatte seine eigene Art und Weise sich einzufügen.
Wer also noch mal in den Sommer träumen möchte sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen. - Heide Bergmann
Wildkräuter aus Topf und Garten
(21)Aktuelle Rezension von: jackdeckPraktischer als Suchen und Sammeln: Pflanzen Sie Ihre Wildkräuter selbst. So sind Verwechslungen und Straßendreck ausgeschlossen. Und: Wildkräuter sind enorm pflegeleichte Garten- und Topfpflanzen. Heimische Wildpflanzen stecken voller wertvoller Vitalstoffe und sind eine sinnvolle und darüber hinaus leckere Ergänzung zu unserem Essen. Gekauftes Superfood? Unnötig.
Heide Bergmann und Ulrike Armbruster, Gartenexpertin und Kräuterfachfrau, erklären Ihnen den Anbau von 25 Wildkräutern im Garten und auf dem Balkon. Inhaltsstoffe der Kräuter und Ideen zur Nutzung für die Gesundheit sind natürlich dabei. Feine und vielfach erprobte Wildkräuterrezepte machen Lust auf gesunden Genuss. In der alphabetisch geordneten Übersicht über eine Auswahl an Wildpflanzen geben die Autorinnen zahlreiche Informationen zu deren Eigenschaften und Verwendung - zusätzlich bildlich erläutert durch viele eindrucksvolle Fotografien. Hilfreiche Zusatztipps, gewitzte Ideen und köstliche Rezepte bereichern das Konzept. Ein Serviceteil mit Hinweisen zu Bezugsquellen und weiterführender Literatur ergänzt das Kräuterbuch praktischerweise.
Wir bekommen hier enorm viel Wissenswertes über die gängigsten heimischen Wildkräuter vermittelt, neben allgemeine Informationen über den Anbau, säen, pflanzen, pflegen, ernten und verarbeiten, gibt es immer noch jede Menge kleine Tipps gratis dazu. Des Weiteren gibt es eine Einteilung, welche Wildkräuter zur jeweiligen Jahreszeit wachsen und eine Übersicht über einzelne Wildkräuter, für jedes sind vier Seiten reserviert: Wo kommen sie in der Natur vor, wie kann man sie zuhause anbauen, wie wirken sie auf unsere Gesundheit, sind Sie essbar oder nicht inkl. toller Rezepte. Ein rundum gelungenes und sehr informatives Buch über altbekannte und neue Wildkräuter, die Lust auf mehr machen! - Julia Cawley
Hello Santa
(4)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Backen – Lesen – Genießen
Weihnachtszauber? Ja, bitte! Nach diesem doch anstrengenden Jahr ist etwas Weihnachtszauber nötig.
Auf der Suche nach leckeren Plätzchenrezepten ohne viel Aufwand bin ich auf „Hello Santa“ aus dem Thorbecke Verlag gestoßen.
Den Leser erwartet nicht einfach nur ein Backbuch zur Weihnachtszeit. Mit „Hello Santa“ steigt man ein in eine besinnliche Zeit, geprägt von sehr schönen Bildern aus dem hohen Norden, die einen schon mal den Kamin einheizen lassen.
Bei den Rezepten findet man kleine Unterkategorien. Bei „Nussiges“ steigt man ein in die leckere Adventsbäckerei und ich bin zumindest gleich fündig geworden. In die sehr leckeren und einfachen Kakao-Mandel-Kekse haben wir uns verliebt. Locker, leicht und schön nussig sind die kleinen Augenweiden schnell und einfach gebacken und ein Traum zu heißem Punsch.
Mit würzigen Rezepten geht es weiter durch die kalte Jahreszeit hinüber zu kleinen fruchtigen Rezepten. Die leckeren Spekulatiuskekse haben es uns angetan. Auch hier mussten wir feststellen, dass bei der Umsetzung des Rezeptes ein sehr gelungenes Resultat herauskam.
Die Weiße-Schokolade-Blondies haben es mir angetan. Locker flockig und mit gesalzenen Macadamia-Nüssen einfach ein Traum. Für Schokoholics gibt es noch weitere zahlreiche Leckereien.
Ein wenig klassischer wird es im Kapitel „weitgereist“. Hier wird es international weihnachtlich und abschließend gibt es noch den ultimativen Zuckerschock für all die Süß-Verliebten.
Fazit
Julia Cawley, Saskia van Deelen und Vera Schäper haben mit Hello Santa eine wahre Genussexplosion geschaffen. Sinnlich reist man durch den kalten eisigen Norden und wird mit sehr leckeren Rezepten, klassischen Dekorationen und kleinen Vorworten beschenkt.
Die Rezepte sind sehr einfach nachzubacken, erfordern keine exotischen Zutaten und gelingen spielend. Das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk für Reiseliebhaber, Leckermäulchen und machen dank der wirklich unglaublich schönen Bilder Lust auf ein paar Stunden in der Küche, während der Kamin bereits lodert und heißer Adventspunsch auf einen wartet.
- Maja Elena Scheid
Sweet & Raw
(12)Aktuelle Rezension von: tardyMaja Elena Scheid ist eine junge Wienerin, die sich ganz der veganen und rawen Küche verschrieben hat. In ihren Kochbuch "Sweet and Raw" zeigt sie, dass man leckere Kuchen und Süßspeisen, auch ganz ohne Backen kreieren kann. Da sich meine jüngere Tochter schon seit längerer Zeit vegan ernährt, bin ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten, vor allem im Bereich Kuchen und Desserts. Hier habe ich als Allesesser noch die meisten Schwierigkeiten, denn es gilt, Eier, Butter, Milchprodukte zu ersetzen. Mit diesem Buch habe ich nun neue Möglichkeiten gefunden, meine Tochter und auch uns mit neuen Geschmacksexplosionen zu erfreuen.
Das Buch ist in folgende Bereiche unterteilt:
Die Basics
Die Klassiker
Fruchtig-Frisches
Für Schokoholics
Für Krümelmonster
Das Taschenbuch hat ein praktisches Format und enthält neben den sehr interessanten Rezepten auch viele Tipps.
Im Vorwort erfährt man von der Autorin, warum sie auf "raw" schwört und welche Grundwerkzeuge in der Küche nötig sind. Ich habe keinen Hochleistungsmixer, nur einen normalen Standmixer und einen Pürierstab mit Mahlzubehör. Wichtig ist nur, dass man ein Gerät besitzt, das Nüsse mahlen kann. Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, sind damit trotzdem perfekt gelungen. Sie waren sehr gut umsetzbar und man konnte sie auch leicht abwandeln, das ist mir besonders wichtig, da ich gerne spontan koche und backe und oft nicht alle erforderlichen Zutaten und/oder das entsprechende Equipment da habe. Sehr praktisch finde ich die Messeinheit "cup", die die Autorin verwendet, man braucht nur eine Tasse zum Abwiegen, das schafft eine große Erleichterung. Die Rezepte selbst sind übersichtlich aufgebaut und wunderschön mit sehr ansprechenden Fotos versehen. Man bekommt sofort Lust alles auszuprobieren. Ich habe aus fast jedem Unterbereich mindestens ein Rezept getestet und war positiv überrascht. Das, was ich probiert habe, war sehr lecker und wird von uns sicher noch einmal nachge"backen". Sehr sympathisch an der Autorin ist auch, dass sie auf Bio schwört und ihr Schwerpunkt auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln liegt, damit spricht sie mir ganz aus der Seele. So habe ich z.B. die Granatapfel-Cashew-Törtchen, mangels Granatäpfel mit gefrorenen Himbeeren gemacht. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen, auch wenn man kein Veganer ist und nicht an Unverträglichkeiten leidet, was bei mir der Fall ist. Ich werde es sicher noch oft in meiner Küche verwenden, denn es macht wirklich Spaß einmal den üblichen Pfad zu verlassen und Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren. - Richard Kadrey
Devil Said Bang
(1)Aktuelle Rezension von: WortmagieSatan. Herrscher der Hölle. Gottes ewiger Widersacher. Eine Position voller Macht und Prestige. James Stark alias Sandman Slim will den Job trotzdem nicht. Was nützt all die Macht, wenn ihm der Tag regelmäßig durch Budgetbesprechungen, sinnentleerte Rituale und lächerliche Attentatsversuche versaut wird? Nein, Stark will raus. Schließlich hat er sich nie um die Stelle beworben; der originale Luzifer trickste ihn aus und genießt jetzt Ferien im Himmel. Toll. Einfach Fabelhaft. Seit er Gebieter der Verdammten wurde, sucht Stark unermüdlich nach einem Weg, die Hölle zu verlassen und nach L.A. zurückzukehren. Ganz so simpel ist das nur leider nicht. Die Verdammten hassen ihn und wenn es nach ihm ginge, könnten sie ihm alle getrost den Buckel runterrutschen, aber die Hölle braucht einen Anführer; jemanden, der den Papa spielt und Händchen hält. Also, was macht man mit einem miesen Blatt? Richtig. Bluffen, was das Zeug hält und die erste günstige Gelegenheit beim Schopfe packen. Dummerweise wird Starks glorreiche Heimkehr nach L.A. von einem serienmordenden Geist überschattet, der offenbar im Auftrag einer Fraktion der Sub Rosas handelt, die die Realität umschreiben will. Diese Idioten schaffen es doch tatsächlich, ein Loch ins Universum zu reißen. Da sehnt man sich fast nach der bizarren Idylle der Hölle, nicht wahr?
Stark als Herrscher der Hölle. Ich muss immer noch in mich hineinkichern, wenn ich daran denke. Mein Kumpel Stark als Satan. Tut mir leid, aber das ist zum Brüllen komisch. Ironie des Schicksals. Es war doch wohl von Vornherein klar, dass das schiefgehen muss. Natürlich ist Stark ein lausiger Luzifer. In den vorangegangenen Bänden machte Richard Kadrey unmissverständlich klar, dass sein Protagonist nicht das Zeug zum Anführer hat und seine Eskapaden in „Devil Said Bang“ bestätigen diesen Eindruck zweifelsfrei. Stark hasst die Hölle, weil sie das Schlechteste in ihm zum Vorschein bringt. Er weiß genau, sucht er nicht so schnell wie möglich das Weite, wird die Verlockung, sein inneres Monster das Ruder übernehmen zu lassen, eines Tages zu groß sein. Er muss gehen, weil er sonst nie mehr geht. Mal davon abgesehen, dass mich Kadreys Darstellung der Hölle als bürokratischer Albtraum samt Meetings, Komitees und kleinlicher Politik köstlich amüsierte und ich die Idee, ihre Bewohner_innen als selbstmordgefährdet zu charakterisieren, fantastisch und erstaunlich naheliegend finde, bewundere ich vor allem seine einfühlsame Beschreibung von Starks Gefühlen, die Ambiguität seiner Empfindungen. Er ist sich vollkommen im Klaren darüber, zu was er fähig, wie tiefschwarz ein Teil seiner Seele ist. Er kämpft dagegen an, obwohl die Versuchung ach so süß ist und ihm eben diese Facette seiner Persönlichkeit wer weiß wie oft den Hintern rettete. Er gibt sich keinen Illusionen hin und ist trotzdem bestrebt, ein besserer Mensch (na ja, Nephilim) zu sein. Er will kein Monstrum sein. Seine Fähigkeit und Bereitschaft, sich permanent selbst zu hinterfragen und Kritik anzunehmen, beeindrucken mich jedes Mal aufs Neue. Daher macht es mir auch nicht allzu viel aus, dass sich dieser vierte Band wie ein Zwischenspiel anfühlte. Ich denke, dass „Devil Said Bang“ innerhalb der übergeordneten Handlung wichtig, für sich selbst aber eher belanglos ist. Das Buch ist keines von Kadreys besten Werken; ich stolperte durch eine Geschichte, die mir von arg vielen Zufällen geprägt und daher nicht überzeugend durchdacht erschien. Die Auflösung wirkte hastig und einige Szenen wurden ausschließlich durch Starks unvergleichlichen Humor und seine herrlich schlagfertigen Sprüche gerettet. Kadrey verdankt es seinem Protagonisten, dass ich nachsichtig bin und 3 Sterne vergebe. Ich fühle mich mit Stark einfach viel zu wohl, um die Bände der „Sandman Slim“ – Reihe nicht zu genießen, unabhängig davon, wie ungelenk die Handlung daherkommt. Nur eines kann ich meinem Kumpel nicht verzeihen: seine Beziehung zu dieser fürchterlichen Schnepfe Candy. Ich kann sie nicht ausstehen. Sie ist wie eine 14-Jährige mit einem Waffentick und einer Schwäche für große böse Jungs. Sie bringt Stark in Gefahr, weil für sie alles nur ein Spiel ist. Ich wünschte, er würde sie endlich abschießen, denn sie ist definitiv nicht die Richtige für ihn. Ich warte nur darauf, dass er erkennt, wie ungesund ihr seltsames Techtelmechtel für ihn ist und dass er jemanden braucht, der all die Konflikte in seinem Inneren versteht und beruhigt, statt sie anzufachen und zu verschärfen. Candy ignoriert den Krieg in seiner Seele bewusst. Ich hoffe, dass er bald eine Frau findet, die ihm Frieden schenkt. Bitte Stark, schick die blöde Gans in die Wüste!
„Devil Said Bang“ ist meiner Meinung nach bisher der schwächste Band der „Sandman Slim“ – Reihe. Ich hätte das Buch vermutlich noch weit kritischer bewertet, empfände ich nicht eine fast schon lächerlich intensive Nähe und Bindung zum Protagonisten Stark. Er ist mein Kumpel. Ich bin sein größter Fan. Trotzdem erwarte ich von Richard Kadrey, dass die Handlung des nächsten Bandes „Kill City Blues“ besser ist. Überzeugender. Ausgereifter. Nach der Erfahrung mit „Devil Said Bang“ bin ich ehrlich besorgt, dass die Reihe fortschreitend an Qualität einbüßt. Das möchte ich wirklich nicht erleben, denn es wäre tragisch, bedauerlich und ein Verbrechen des Autors an seinem Zugpferd. Stark ist eine herausragende Figur, die einen ebenso außerordentlichen und außergewöhnlichen Rahmen verdient, um sich nach Belieben auszutoben. Ich weiß, ein einziger mittelmäßiger Band bedeutet noch lange nicht, dass es mit der Reihe bergab geht und ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich habe so etwas schon viel zu oft durchgemacht, um die ersten Anzeichen zu ignorieren. Ich flehe Sie an Mr. Kadrey: lassen Sie Stark und mich nicht hängen.
- WW
WW - Satt mit den Zero Heroes
(24)Aktuelle Rezension von: StreiflichtGesund mag ich nicht? Gesund schmeckt nicht? Abnehmen bedeutet Hungern? Alles nein! Das Gegenteil beweist dieses herrliche Buch auf allerleckerste Art und Weise. Schon beim Durchblättern kann man es kaum glauben, dass man mit diesen Rezepten wirklich abnehmen kann. Einfach und gesünder kochen mit Lebensmitteln, die nach der weightwatchers-Philosophie null Punkte haben.
Schon das schöne bunte Cover macht Lust darauf, das Buch aufzumachen und zu stöbern und zu schmökern. Gut gefällt mir, dass man die Zutaten leicht bekommt und sie übersichtlich aufgelistet sind. So ist das Einkaufen schnell gemacht und schon kann es mit dem Kochen losgehen.
Wir hatten als allererstes die gefüllten Ofentomaten mit Putenhack - ein Gedicht! Schön ist, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Manches eher klassisch, anderes exotisch oder in ungewohnten Kombinationen. Wir mochten bisher alles, was wir probiert haben und freuen uns auf weitere lechere und gesunde Rezepte aus diesem tollen, alltagstauglichen und so ansprechendem Buch!























