Bücher mit dem Tag "gentechnik"

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81 Bücher

  1. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (887)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    Stanislaw Lem wird der Satz zugeschrieben: "Ein Zukunftsroman hat entweder absolut nichts mit den bestehenden Verhältnissen zu tun oder er kritisiert sie." Wilhelm Busch, der unverbesserliche Spaßmacher, schrieb einmal: "Was man ernst meint, sagt man am besten im Scherz." Diese beiden Sätze fielen mir immer wieder ein, während ich "Qualityland" las. Erster aus simplen, zweiter aus komplexeren Gründen, die weiter unten noch einmal aufgegriffen werden.

    Ich habe, nach der erheiternden und teilweise inspirierenden Lektüre von Marc-Uwe Klings neustem Wurf, noch lange über diesen Roman nachgedacht. Irgendwie war ich trotz aller Freude, die ich beim Lesen empfunden hatte (hervorgerufen durch Gags, geniale Einfälle, wunderbare Spitzen und die hier und da eingestreuten Zitate und Verweise auf Popkultur, Geschichte und Wissenschaft, oft mit skurrilem Einschlag), nicht ganz sicher, wie ich das Buch verorten sollte. Sprachlich eher einfach und straight (wenn auch immer wieder mit gekonnten Stilwechseln und einer generellen Sicherheit im Ton, in der Darstellung), die Figurenzeichnung wunderbar komisch, aber nicht gerade tiefgründig und vielschichtig. Es wäre wohl auch unsinnig, solche Maßstäbe an ein Buch anzulegen, das seinen Fokus auf Themen und nicht auf Figuren legt.

    "Peter muss sich nicht die Mühe machen, relevante Informationen zu finden. Die relevanten Informationen machen sich die Mühe, Peter zu finden."

    "Qualityland" ist eine Zukunftsvision, doch ich zögere, es einen Sci-Fi Roman zu nennen, weil die darin beschrieben technischen Errungenschaften mit algorhytmischen Tendenzen im Prinzip nur die ausgewachsenen, (noch) totalsierteren Versionen der Einrichtungen und Systeme von heute darstellen. Natürlich hat Marc-Uwe Kling auch einige schöne Erfindungen erdacht – aber im Prinzip basiert die von ihm erschaffene Welt auf dem Weiterdenken und Zuspitzen derzeitiger Erscheinungen und Entwicklungen; knapp an der Übertreibung vorbei, aber eigentlich sehr realistisch, geradezu gegenwärtig, zeitgeistig; deswegen mein Zögern, „Qualityland“ einen Sci-Fi-Roman zu nennen. Aber auch Bezeichnungen wie „Satire“ würden zu kurz greifen.

    Wie einst George Orwell oder Aldous Huxley, gibt Kling seiner Welt zunächst den Anstrich einer utopischen Ausrichtung (wenn das Buch auch in zwei Versionen erhältlich ist, von denen eine mit utopischen Intermezzos, die andere mit dystopisch-zynisch-satirischen Intermezzos versehen ist; am Ende des Buches befinden sich ein QR-Code und ein Link, mit dem man sich die Inhalte des jeweils anderen Buches ansehen kann, sodass ein doppelter Kauf nicht nötig ist). In dieser Utopie ist personalisierte Digitalisierung in ihre Vervollkommnung eingetreten: jede/r findet den/die richtige/n Partner*in, die richtigen Freund*innen, bekommt die richtigen Gebrauchsgegenstände geliefert, ihm/ihr wird die passende Werbung angezeigt und es gibt eigentlich nichts, was der Mensch noch selbst machen muss, außer sich seiner Prägung entsprechend zu verhalten oder hier und da eine Aufstiegschance zu nutzen oder den potentiellen Abstieg zu verhindern, der ihn zur Nutzlosigkeit verdammen würde.

    Für diese durch-personalisierte Welt, die trotzdem von monopolistischen und totalitären Firmen und Dienstleistern quasi kontrolliert wird und in der es endgültig zu einer klar hervortretenden Klassengesellschaft gekommen ist, hat der Autor viele schöne Beispiele arrangiert, angefangen bei den Nachnahmen der Menschen, die den Berufen ihrer Eltern entsprechen, über einen Date-/Liebesdienst, der die Profile seiner Kund*innen einfach zusammenbringt & die angesprochenen Intermezzi, die meist aus absurd anmutenden Produktwerbungen und Nachrichtenmeldungen bestehen, bis hin zu vielen personalisierten Produkten:

    "In der Schule, sagt Peter, hatte ich mal eine Freundin, in deren Version von Game of Thrones keine einzige Figur gestorben ist. Die haben immer nur eine Sinnkrise bekommen und sind ausgewandert, oder so."

    Diese ganze Charade wirkt immer wieder aberwitzig, ist aber bei genauer Betrachtung selten weit von der Wirklichkeit entfernt, sodass es einen schon ein bisschen gruseln könnte, würde man es nicht gerade so witzig finden, was dem Protagonisten von seiner Umwelt alles zugemutet wird. Allerdings sollte man sich dann auch mal fragen, was einem selbst so alles zugemutet wird – und noch zugemutet werden könnte. Denn Peter Arbeitsloser ist eben nicht nur die Fortsetzung des Kleinkünstlers mit anderen Mitteln – er ist auch der Nachfahre einer Gesellschaft, die sich vom System übervorteilen ließ.

    "-Ich hab es einfach satt, dass immer keiner verantwortlich ist. Immer ist das System schuld. Aber es gibt eben doch auch Leute, die dafür verantwortlich sind, dass das System ist, wie es ist!-"

    Die Herren der Welt, wie Noam Chomsky sie nannte. Bei Marc-Uwe Kling treten sie als Witzfiguren auf, als selbstzufriedene und blöde Fatzkes (wie schon im Känguru, an der Stelle hat sich nix verändert), die entweder nicht den Intellekt haben, die Situation zu durchschauen oder nicht die moralische Integrität, sie zu ändern (manchmal erstaunlicherweise auch beides). Dass es vor allem der Stumpfsinn ist, der in den Köpfen dieser Herr*innen der Welt regiert, der blinde und unreflektierte Systemglaube, ist gleichsam entlarvend, aber hier und da wirkt dieses brachial-plumpe Pochen auf dieser Dummheit auch etwas vereinfacht. Natürlich: wer sich umsieht, wird merken, dass wir in einer teilweise ziemlich pervertierten Welt leben und viele Schriftsteller*innen haben den Fehler gemacht, ihren Charakteren nicht das übliche Maß an Dummheit zuzumuten, das nun mal durchaus in der Welt draußen floriert. Trotzdem: manches, was haarsträubend genug ist, wird so allzu sehr zur Karikatur, hinter der die beunruhigenden Facetten der Machtpositionen nicht mehr ganz hervorlugen.

    Wirklich beeindruckend an „Qualityland“ ist, wie Kling darin immer wieder Dialoge entspinnt, in denen ganz klar die Problematik und nicht nur die Komik des derzeitigen Systems und seiner Entwicklung hervorgehoben wird. Und nicht nur das: es werden konkrete philosophische und soziologische Dilemmata aufgeworfen und diskutiert, mit einer Leichtigkeit und Unwillkürlichkeit, die etwas leicht Gestelltes, aber auch etwas Geniales, Treffliches haben – vor allem wenn das Gespräch zwischen einem selbstfahrenden Auto und Peter Arbeitsloser stattfindet:

    "-Weißt du, was der entscheidende Unterschied zwischen euch und uns ist?-
    -Was denn?-
    -Wenn ein selbstfahrendes Auto einen Fehler macht, lernen alle anderen Autos durch diesen Fehler und machen ihn nicht wieder. Unterschiedliche Menschen machen immer wieder den gleichen Fehler. Ihr lernt nicht voneinander.
    - Ich verrate dir mal was-, sagt Peter. -Oft macht sogar derselbe Mensch den gleichen Fehler noch mal.-

    Diese Zusammenführung von komischer und kritischer Perspektive, von Witz und Nachdenklichkeit, von Lachen und Entsetzen manchmal, ist der bewundernswerteste Zug dieses Buches. Und ebenso erstaunlich ist, dass ich mir immer wieder gewünscht habe, dass es an der einen Stelle mehr ins Kritische, an der anderen mehr ins Komische, Anspielungsreiche geht und am Ende doch sagen muss: die Mischung macht’s. Nicht nur im Hinblick auf die Unterhaltung, sondern auch im Hinblick auf das Kritische. Vielleicht hatte Wilhelm Busch Recht.

    Wer in letzter Zeit wie ich Bücher wie „Was auf dem Spiel steht“ von Philipp Blom oder Noam Chomskys „Requiem auf den amerikanischen Traum“ gelesen hat, wird zweifellos ähnlich zweischneidig auf dieses Buch blicken, wo andere die entlarvende Komik einfach als eigenständige Erscheinung feiern werden – was ja auch wunderbar und vollkommen okay ist. Ich selbst komme, wie schon angedeutet, nicht umhin, eher die inspirierenden, kritischen Ansätze zu bemerken und mich zu fragen: wie ernst werden die Leute nehmen, was Kling hier präsentiert? Werden sie in der Komik das Entlarvende sehen oder doch eher das Überzeichnete? Werden sie in Passagen wie der folgenden (in denen der hyperintelligente Androide und Präsidentschaftskandidat John gerade von einer Wahlkampfveranstaltung fliehen musste) die Pointe genießen oder erkennen, dass sie die darin formulierte Problematik direkt und unausweichlich betrifft?

    "-Ich muss zugeben, es ist schwieriger als ich berechnet hatte-, sagt John.
    -Was genau?-, fragt Aisha.
    -Eine Antwort auf Betrand Russells Frage zu finden.-
    -Wer?-, fragt Tony.
    -Ein toter englischer Philosoph-, sagt Aisha. -Er hat gesagt: Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen-"

  2. Cover des Buches Alles, was wir geben mussten (ISBN: 9783896676962)
    Kazuo Ishiguro

    Alles, was wir geben mussten

    (637)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen. 

    Ein Buch, das an das Herz klopft und mit Tränen in den Augen, dieses unglaubliche grausame Szenario mitverfolgt, denn die Kinder sind Klone, die nur geschaffen wurden, um ihre Organe irgendwann zu spenden. 

    Die Protagonisten schließt man ins Herz, und man ist betrübt über ihr Schicksal. 

    Eine Welt, die hoffentlich in dieser Form niemals wahr wird.

    Das Nachwort von "Claire Messud" ist mehr als großartig, ich würde es gerne hier sichtbar machen, aber es zu lang!

    Vielleicht finde ich mal die Zeit für einige Passagen.......


  3. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257244700)
    Martin Suter

    Elefant

    (316)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Elefant von Martin Suter ist definitiv kein typisches Buch – und genau das macht es so besonders.

    Der Einstieg war für mich erstmal etwas ungewohnt, vor allem wegen des Schreibstils. Ich musste mich erst daran gewöhnen, aber sobald ich drin war, hat mir der Anfang trotzdem gut gefallen und ich konnte mich auf die Geschichte einlassen.

    Die Hauptfigur wirkt auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich – ein obdachloser Mann – aber genau das macht ihn irgendwie sympathisch. Trotz seiner Situation hat er etwas Warmes an sich, das man schnell spürt.

    Die Grundidee mit dem Elefanten ist erstmal total absurd, aber gleichzeitig auch unglaublich schön. Gerade die Momente zwischen ihm und dem Elefanten sind mir besonders im Kopf geblieben – sie haben dem Buch eine ganz eigene, fast magische Atmosphäre gegeben.

    Insgesamt ist die Geschichte eher ruhig erzählt, mit einzelnen spannenderen und auch leicht unbehaglichen Momenten. Trotzdem hatte ich beim Lesen durchgehend ein wohliges Gefühl, was ich gar nicht erwartet hätte.

    Der Schreibstil bleibt besonders: gewöhnungsbedürftig, aber gleichzeitig auch sehr schön und passend zur Geschichte. Man muss sich darauf einlassen, dann funktioniert er richtig gut.

    Das Tempo war insgesamt angenehm, auch wenn es kleine Längen gab. Aber das hat für mich nicht wirklich gestört, weil das Buch eher vom Gefühl lebt als von Spannung.

    Was ich allerdings sagen muss:
    Ich habe die Botschaft nicht komplett greifen können – und auch das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gefallen, einfach wegen der Stimmung und der besonderen Art der Geschichte.

    Es ist definitiv kein Buch, zu dem ich normalerweise greifen würde – aber gerade deshalb war es eine spannende Erfahrung.

  4. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

    (970)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Auch wenn ich mich für Mafiathemen nicht so begeistern kann und man hier oft beide Augen zudrücken muss, habe ich mich auch mit dem dritten Band der Serie wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Wenn man davon absieht, dass insbesondere der Mafiateil sehr unrealistisch ist, ist es eine spannende Fantasygeschichte. Kai Meyer weiß, wie man eine Geschichte aufbaut und spannend erzählt. Ich habe auch hier wieder mit den Protagonisten mitgelitten.

  5. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (420)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  6. Cover des Buches Real Americans (ISBN: 9783462005721)
    Rachel Khong

    Real Americans

    (236)
    Aktuelle Rezension von: Lea_Chillon

      „Real Americans“ war für mich eines dieser Bücher, die man sofort gern weiterliest.


    Rachel Khong erzählt die Geschichte sehr originell und verbindet Themen wie Familie, Herkunft, Identität und Wissenschaft auf eine Weise, die sich ungewöhnlich und gleichzeitig total zugänglich anfühlt. Besonders mochte ich die Figuren, sie wirken nie konstruiert, sondern echt und nahbar, mit all ihren komplizierten Beziehungen und Entscheidungen.


    Obwohl das Buch einige große Themen behandelt, liest es sich leicht und sehr unterhaltsam. Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass es langatmig wird. Gleichzeitig war es für mich aber kein Buch, das mich emotional komplett umgehauen hat oder das wahrscheinlich ewig im Gedächtnis bleibt. Während des Lesens fand ich es wirklich stark, danach blieb bei mir aber eher ein allgemein positives Gefühl als einzelne Szenen, die mich nicht loslassen.


    Trotzdem fand ich „Real Americans“ richtig gut und würde es definitiv weiterempfehlen – vor allem an alle, die intelligente Familiengeschichten mögen, die sich mal etwas anders anfühlen.

            

  7. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783404193257)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

    (911)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Ein sehr schöner Thriller passend zu den beliebten Themen der 90-er Jahre. Wenn es um die Experimente in DNA Bereich geht, ist das Buch ein ziemlich interessanter Beispiel. Doch hier wird mehr das Geschehen drumherum behandelt, als die Experimente selbst. Sodass an manchen Stellen etwas an Details fehlte und das Gefühl entstand, der Autor hätte keine genaueren Nachforschungen betrieben. Doch insgesamt ist das ein schönes Buch, das richtig spannend ist und Spaß macht.

  8. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

    (313)
    Aktuelle Rezension von: MaggieMaus

    Ich hab schon während des Lesens gemerkt, dass das Buch Lieblingsbuch-Potential hat. Ich bin geflasht, ich habe alle möglichen Gefühle gefühlt, einfach ein Volltreffer für mich.

    Da ich Programmiererin bin, fiel es mir sehr leicht mich in Cat hineinzudenken. Ich war gleich von Beginn an sehr begeistert von ihr und habe mich selbst motiviert gefühlt für meinen Job. Wie schön dass ein Buchcharakter sowas bei einem auslösen kann.

    Die letzten Kapitel konnte ich nicht aufhören zu lesen, es war so spannend!
    Super Balance zwischen genug Action und Zeit für den Ausbau der Tiefe der Charaktere.


    Was soll ich mehr sagen.. Ich habe das Buch als ebook gelesen, werde es mir aber noch als richtiges Buch holen für mein Regal.

    Danke an Emily Suvada für dieses Buch! Ich freue mich auf Teil 2 :)))

  9. Cover des Buches Eve & Adam (ISBN: 9783473401048)
    Katherine Applegate

    Eve & Adam

    (373)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Zuerst einmal empfand ich den Klappentext eher irreführend denn das Buch hat sich ganz anders entwickelt als ich zunächst erwartet hatte.  An sich interessieren mich solche Themen über Klonen, genetische Manipulation etc sehr aber wie das hier verarbeitet wurde hat mir nicht gefallen.
    Zu viel uninteressante Nebengeschichten der sehr nervigen Freundin der Protagonisten und ihres komischen kriminellen Freundes.
    Adam wurde in Labor gezüchtet und in die Welt geworfen, mir fehlt jegliche infos wie er damit klar kommt und die etische Frage hinter all den Mutationen. Das Ende ist schlecht und offen. "Die Bösen" haben keine gerechte Strafe erhalten, alles ist oberfächlich und keiner der Charactere wirklich nachvollziehbar.
    Alles in allem einfach zu oberflächlich und fühlt sich mehr an wie der Beginn einer Geschichte. eine tolle Idee die man hätte gut ausarbeiten können.

  10. Cover des Buches Bios (ISBN: 9783499291333)
    Daniel Suarez

    Bios

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Stephanva

    Bios greift die Idee auf, wie wohl eine Welt aussieht, in der Fakten, wie ein eindeutiges DNA-Profil, nicht mehr verlässlich sind. Das ist eine spannende Idee und ich konnte mich gut in den Protagonisten hineinversetzen. Nur, weil etwas auf den ersten Blick technisch unmöglich scheint, muss es nicht so sein. Auch zeigt Daniel Suarez ganz schonungslos auf, was die Menschen mit Technologien machen, wenn sie sie einsetzen können (hier z. B. die illegalen Reproduktionszentren mit genmanipulierten Babys). Dieses Buch treibt so manche Idee auf die Spitze und sollte auch als eine Art Weckruf dienen, dass sich technologischer Fortschritt auch gegen uns richten kann.

  11. Cover des Buches Weizenwampe (ISBN: 9783442173587)
    William Davis

    Weizenwampe

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Taehti
    Wer viel Weizen ist, nimmt zu. Klar - Kohlenhydrate.
    Dass Weizen hochgezüchtet und verändert ist, das weiß auch so ziemlich jeder.
    In diesem Buch werden von einem amerikanischen Arzt die Folgen vom Weizenkonsum aufgedeckt. Ob und was davon ein Leser mitnimmt, ist einem selbst überlassen.
    Fakt ist auf jeden Fall, dass er mit der Aussage nicht ganz unrecht hat: Weizen wurde die letzten Jahrzehnte verändert und es gibt immer mehr Intoleranzen. 
    Für uns wird Weizen/Gluten zukünftig noch eingeschränkter auf dem Speiseplan stehen - ganz verzichten wird wohl eher weniger funktionieren. Zwar nicht aufgrund des Buches, aber aufgrund der Probleme in der Familie.
    Abzug der Sterne gibt es, da es sehr sehr wissenschaftlich gehalten ist und ich irgendwann auch die Seiten mit den Abhandlungen überblättert habe. Eine kurze Info darüber ist gut, zu viel ist aber auch hier nicht gut. V.a., weil man sich vorher echt gut mit Biologie und Chemie auseinandersetzen müsste.

    Aber vielleicht hilft das Buch auch ein wenig zum Umdenken!
  12. Cover des Buches Tiefes, dunkles Blau (ISBN: 9783257300918)
    Seraina Kobler

    Tiefes, dunkles Blau

    (166)
    Aktuelle Rezension von: Sunny1974

    Die engagierte Polizistin Rosa Zambrano der Seepolizei,wird vom Züricher Mordermittlungsteam, als Verstärkung hinzugezogen. Die junge Frau hat neben ihrem Beruf ein erfülltes Leben. Allerdings macht sie sich zur Zeit Gedanken. Sie möchte unbedingt Kinder bekommen. Zur Zeit ist sie mit ihrem Wunsch allein. Dieser Zwispalt ermutigt sie sich in einer Kinderwunschklinik vorzustellen. Ihr Arzt wird ermordet aufgefunden. Nun verquicken sich private & berufliche Gegebenheiten und Herausforderungen.


    Zum Cover: Zürich mit einem Bootsanlegeplatz...gemalt mit schönen Farben und gekonnten Lichtreflexen. Sehr schön anzusehen und passend!








    Die Erzählweise gefällt mir sehr. Schon nach wenigen Zeilen bin ich in Gedanken gemeinsam mit Rosa, unterwegs. Zeile um Zeile vermittelt ein schönes, wohl landestypisches Lebensgefühl.

    Ich kann Rosa's Gedanken und Sinneswahrnehmungen nicht nur erahnen, - sie erscheinen mir zum Greifen nah.


  13. Cover des Buches White Teeth (ISBN: 9780241954577)
    Zadie Smith

    White Teeth

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Einst waren sie Kameraden im zweiten Weltkrieg, Jahrzehnte später kämpfen sie sich durch das Londoner Leben. Das Leben als Familienvater, das Leben mit einer jüngeren Frau, das Leben mit Migrationshintergrund, der Kampf mit zerplatzten Träumen, mit der eigenen Identität. Archie und Samad sind das, was man gute alte Freunde nennt. Über Jahre hinweg begleitet man ihr Familienleben, macht Ausflüge in die Vergangenheit, zu Anverwandten und Vorfahren. Und lacht sich dabei zuweilen kringelig…

    Zadie Smith lässt in ihrem Debut Familiengeschichte lebendig werden, erzählt auf verschiedenen Zeitebenen. Sie befasst sich mit schwierigen Themen wie Kampf der Kulturen und Religionen, den Schwierigkeiten sich einzufinden. Aber auch mit „Kleinigkeiten“ wie der Frage nach der „richtigen“ Erziehung der Kinder: wieviel Bangladesh darf man einem Teenager im modernen England aufzwingen? Einem Teenager, der selbst noch nie dort war? Wieviel Religion muss sein, zumal die eigene Großmutter ganz vorne bei den Zeugen Jehovas mitmischt? Smith packt viele heiße Eisen an und macht daraus eine großartige Story. Witzig und gleichzeitig ernst, erzählt sie sehr flüssig und mitreißend. Ihre Charaktere fand ich sehr originell, natürlich wird so manches Klischee bedient, aber die Autorin weiß auch zu überraschen. Mich haben ihre Figuren überzeugt. Die Handlung ist gut konstruiert, lediglich der Mittelteil hätte etwas Straffung vertragen können. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten, es gab einige Denkanstöße und ich kann mich dem Lob für dieses Debut eigentlich nur anschließen.

  14. Cover des Buches Resistent: Sie werden uns kontrollieren (ISBN: B094JM4MQ6)
    Stefanie Mühlenhaupt

    Resistent: Sie werden uns kontrollieren

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Istyll

    Ich hatte mindestens 4 Versuche bis ich das Buch bzw  in meinem Falle Hörbuch zu Ende hören konnte ..ich hatte was anders erwartet und musste dadurch immer wieder da HB unterbrechen und was anderes hören .mir war am Anfang das Buch wirklich zu langweilig und so undurchsichtig..man müsste nicht wo das ganze hinführen sollte ..

    Aber dann kam eben das entscheidende Kapitel und das hat das Buch eben spannend gemacht 

    Der Sprecher hat alles versucht Spannung in das Buch zu bringen und Omid Paul Eftekhari ist ja auch kein unbekannter in der Szene der Hörbücher

    Ich gebe trotzdem 4 Sterne 

    Denn das Thema war kein leichtes

    Das Cover passte

    Der Sprecher war 1A 



  15. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

    (198)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Dieser Roman ist der Nachfolger des Klassikers Jurassic Park/Dino Park von Michael Crichton, der die Dinomania im Jahr 1990 in Gang setzte. Der Titel ist eine bewusste Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyles „The Lost World“, aus dem Jahr 1912, eines der frühesten Werke, in denen die Dinos auf dem Papier wieder zum Leben erweckt werden. Ich persönlich finde ihn nicht ganz so spannend wie den ersten Teil, für mich ist er aber dennoch ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

    „Manchmal glaube ich, wir sind selbst eine Seuche, die die Erde leerfegen wird. Wir zerstören so erfolgreich, dass ich manchmal glaube, genau das ist unsere Funktion. Vielleicht tritt alle paar Äonen ein Lebewesen auf, das den Rest der Welt vernichtet, klar Schiff macht und der Evolution die Möglichkeit gibt, neu anzufangen.“ (S. 461)

     

    Worum geht es?

    Jahre nachdem der Jurassic Park des exzentrischen Milliardärs Hammond aufgelöst und die Dinos getötet wurden, gibt es wieder Dinosauriersichtungen in Costa Rica. Der Paläontologe Richard Levine kontaktiert Ian Malcolm (und ja, er ist plötzlich wieder von den Toten auferstanden, die Macht des Schriftstellers…), doch dieser ist zunächst einmal nicht bereit, ihm auf seine Expedition zu folgen, so dass sich Levine allein, nur mit einem Einheimischen, auf den Weg macht. Als der Funkkontakt abbricht machen sich Malcolm, die Techniker Jack Thorne und Eddie Carr und etwas später auch die Biologin Sarah Harding zu einer Rettungsmission auf (auf einem Boot mit Lewis Dodgson, dem finsteren Antagonisten), zwei Kinder haben sich unbemerkt ebenso eingeschlichen.

     

    Kritik

    Die Existenz der Dinos auf der Isla Scorna ist logisch erklärt. Es gibt hier die so genannte Anlage B, in der die Dinosaurier für den Park gezüchtet wurden. Ich mag den Gedanken, dass Dinosaurier frei und ohne Schranken und Zäune für sich und ohne Menschen leben (der ja auch in späteren Filmen aufgenommen wurde). Ein bisschen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman sich sehr stark an den ersten anlehnt, auch aber nicht nur, weil wir hier wieder zwei Kinder haben, welche die Situation noch bedrohlicher machen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch hier wieder die zahlreichen Informationen über die Dinos, die Evolution, Genetik, die Chaos-Theorie, ohne dass ich sie persönlich als Info-Dump empfunden habe. Irgendwie habe ich diesen Teil aber als schwächer empfunden. Das lag für mich auch an den Charakteren (bis auf Malcolm, der ist halt wieder da). Hammond war als exzentrischer Parkbetreiber einfach sehr stark, der kalifornische Paläontologe war mir grundlegend unsympathisch. Irgendwie hatte ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass Michael Crichton gebeten wurde, „noch einen Dinoroman“ zu schreiben, was er dann routiniert, aber ohne die Begeisterung getan hat, mit der er den „Dinopark“ verfasst hat. Wer Action möchte und eher die Verfilmungen mag, der kommt erst im letzten Drittel wirklich auf seine Kosten – natürlich sind es hier auch wieder die Raptoren und der T-Rex. Das ist schon recht spannend und auch sehr filmisch geschrieben.

     

    Also, für Dinofans wie mich ist auch dieser Roman ein Gewinn, aber man sollte nicht den Charme des ersten Teils erwarten.

  16. Cover des Buches Die Codices (ISBN: 9783947357154)
    Wolfgang Eckstein

    Die Codices

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen DNA-Strang, der auch sehr gut zum Inhalt des Buches passt. In meinen Augen ist es rundum perfekt gelungen und ansprechend.


    Der Schreibstil von Wolfgang Eckstein hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Er war reif, aber dennoch verständlich und flüssig zu lesen. Ich war direkt in der Geschichte angekommen und es haben sich immer wieder Bilder in meinem Kopf gebildet.


    In diesem Buch gibt es verschiedene Handlungsstränge, die nach einiger Zeit zusammenführen. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht der Ort, an dem man sich gerade befindet. So hatte man zu jedem Zeitpunkt immer einen sehr guten Überblick.

    Auf die einzelnen Charaktere möchte ich nicht detailliert eingehen, da es wirklich recht viele sind. Es gibt ein paar Hauptcharaktere, aber auch etliche Nebencharaktere. Mir haben sie alle mit ihrer perfekten Ausarbeitung und Einzigartigkeit gefallen. In meinen Augen haben alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Sie sind meiner Meinung nach rundum perfekt gelungen und einige werde ich sicherlich auch ein wenig vermissen.


    Zum Inhalt direkt möchte ich gar nichts weiter schreiben, denn da sollte euch der Klappentext auf jeden Fall genügen. Von dem Rest müsst ihr euch selbst überraschen lassen ;-)

    Die Handlung fand ich sehr interessant. Auch wenn ich einige Stellen als ein wenig langatmig empfunden habe, gibt es hingegen auch viele spannende und actionreiche Szenen, die mich immer wieder zum Weiterlesen gezwungen haben. Wolfgang Eckstein hat aber auch noch mit anderen Emotionen gespielt. So konnte ich das Buch nicht nur wegen des hohen Spannungsfaktors nicht aus der Hand legen, sondern es lies mich auch schmunzeln. Teilweise hat es mich nachdenklich gestimmt und auch mit einer kleinen eingearbeiteten Lovestory hat Wolfgang Eckstein mich überrascht. Er hat wirklich alle Emotionen eingearbeitet, die sich das Leserherz wünscht. Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht und hoffe auf weitere Werke des Autors.


    Fazit:

    Wolfgang Eckstein hat mich mit "Die Codices" positiv überrascht. Die Charaktere sind ihm in meinen Augen perfekt gelungen und die Handlung deckt alle Emotionen ab, die man sich in einem Buch wünschen kann. Auch wenn ich es zwischendurch als ein wenig langatmig empfunden habe, überwiegen ganz klar die spannenden und interessanten Szenen.


    4/5 Punkte

    (Sehr gut!)


  17. Cover des Buches Pheromon - Sie jagen dich (ISBN: 9783522505550)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon - Sie jagen dich

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Es hat sich ein bißchen gezogen und streckenweise ging es arg militärisch zu, aber alles in allem dennoch ein toller Abschluß der Reihe. Hat sich gelohnt!

  18. Cover des Buches Der Große Zoo von China (ISBN: 9783865525628)
    Matthew Reilly

    Der Große Zoo von China

    (41)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch


    Dr. Cassandra Jane Cameron, genannt CJ, ist eine Reptilien-Expertin und wird nach China eingeladen.
    Sie soll einen Zoo der besonderen Art besuchen.
    Das Projekt lag 40 Jahre unter Anleitung der chinesischen Regierung unter strengster Geheimhaltung.
    Zusammen mit weiteren Leuten aus der internationalen Presse (unter ihnen ihr jüngerer Bruder Hamish, der ihr als Fotograf zur Seite steht) sieht CJ das Unglaubliche:
    Drachen, richtige Drachen. Keine Geschöpfe aus Mythen, Märchen und Sagen, sondern richtige Lebewesen.
    Der große Zoo von China soll die große Weltattraktion werden.
    Die Gastgeber versichern, dass niemand was von den außergewöhnlichen Tieren zu befürchten hat.
    Doch als die große Pressetour beginnt verwandelt sich der wahrgewordene Traum in einen schrecklichen Albtraum.
    Für die Presseleute und das Personal beginnt ein dramatischer Kampf ums Überleben.

  19. Cover des Buches Das Morpheus-Gen (ISBN: 9783404178872)
    Tibor Rode

    Das Morpheus-Gen

    (67)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    David Berger der Anwalt aus New York hat seit kurzem ein Trauma. Er kann nachts nicht mehr schlafen - eigentlich schläft er nie. Es zehrt an seinen Nerven und macht ihn unruhig. Doch es kommt noch schlimmer: Seine Freundin und auch sein Freund werden ermordet. Und die Polizei hält ihn für den Mörder. David macht sich auf die Suche nach Antworten und seine Lage wird immer gefährlicher.

    Spannend, visionär und gut lesbar. 

  20. Cover des Buches Blueprint Blaupause (ISBN: 9783407741028)
    Charlotte Kerner

    Blueprint Blaupause

    (303)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    »Ich habe nie darum gebeten, geboren zu werden!« Eine Aussage, die sicherlich ein Teenager einmal bei einem Streit mit den Eltern gesagt hat. Aber dieser Teenager hier hat einen Grund bekommen, an dem er sich klammert und dann jammert und jammert, bis mir beim Lesen die Ohren zu bluten angefangen haben.

    Die Erzählerin ist ein quengelndes Mädchen, die es bereut, geboren geworden zu sein. Klar, sie ist ein Produkt einer Klonforschung, was einen gewissen Nachteil hat, aber sie lebt in einem reichen Haushalt mit viel Geld, genug zu Essen und einem eigenen Zimmer. Viele Menschen haben dieses Glück nicht, denn trotz allem hat sie eine Kindheit gehabt. Dass macht sie in meinen Augen zu einer arroganten Göre, die ein klitzekleines Problem aufbauscht, während auf der anderen Seite der Welt kleine Kinder bombardiert werden. Als würde sich die Welt nur um diese blöde Erzählerin drehen.

    Und dabei übertreibt sie maßlos und buhlt um Mitleid. Würde die Autorin das richtig angehen, würde ich vielleicht dem nachgeben, aber ihr Stil ist flach. Keine Liebe zur Sprach, keine Leidenschaft, und die Mutter wird als ein Übel beschrieben, die das Leben eines kleinen Mädchens ruiniert hat, weil sie ihre Mama war. Es ist eine endlose Jammergeschichte, die schnell ermüdet, bis man das Buch zuschlägt und keine einzige Zeile mehr weiterlesen möchte.

  21. Cover des Buches Einzig (ISBN: 9783733502973)
    Kathryn Evans

    Einzig

    (84)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Teva ist ein 16-jähriges Mädchen, welche zur Schule geht, dort versucht gute Noten zu bekommen, einen Freund hat, mit dem sie zusammen ist und hat eine beste Freundin.

    Alles in allem wirkt sie ganz normal, aber ihr Leben und sie selbst sind alles andere als normal. Teva, oder auch Tee, ist nicht einzigartig, sondern es gibt viele von ihr. Verbunden in der gleichen DNA und verbunden in gemeinsamen Erinnerungen. Wer an dieser Stelle denkt: Was erzählt die da? Ja das dachte ich mir auch, wie ich das Buch las.

    Ich habe meine Zeit gebraucht, um es zu verstehen und daher kann man es sich so vorstellen, und keine Sorge es ist kein Spoiler: Du lebst ein Jahr lang in deinem Körper, gehst zur Schule und lebst dein Leben. Aber du wächst nicht wie andere Kinder immer weiter, sondern nur bis zur Nacht deines nächsten Geburtstags. Dann zweigt sich aus deinem Körper heraus die nächste Version von dir. Bisschen Scene Fiction mäßig, aber so müsst ihr euch das vorstellen. Diese neue Version erhält alle deine Erinnerungen und wächst wieder ein Jahr lang, bevor auch ihr das nächste passiert. Dieser Prozess der Teilung ist schmerzhaft für den zurückbleibenden Körper und der neue hat mit Hautproblemen zu kämpfen.

    Die neue Version nimmt dann den Platz der alten ein. So erleben wir nun das Leben der 16jährigen Teva und wie ihr Alltag und ihre damit verbundenen Probleme sind.  Denn davon hat sie einige. Sie lebt mit ihrer Mutter und den anderen „Kindern“ zusammen in einem Haus, welches als das Hexenhaus bezeichnet wird. Weil niemand von der Problematik wissen darf, sind die Kinder alle im Haus eingesperrt.

    Herausstechen aus der Gruppe dieser tun die 6-Jährige, welche ständig die Tapete im Flur von der Wand abkratzt. Die beiden 12 und 13-jährigen welche sich zusammengetan haben und Teva das Leben schwer machen sowie das Oberbiest Fünfzehn. Hier wird diese auch nur mit dem Namen Fünfzehn bezeichnet. Diese hat für die Noten gesorgt welche Teva nun hat und hat sich in ihrer aktiven Zeit eine Beziehung zu Ollie aufgebaut. Sie liebt den Jungen über alles und kann nun auch nach einem halben Jahr der Trennung zu ihm nicht aufhören ihn sehen zu wollen. Denn dieser geht ja nun mit ihrer Schwester und weiß von der ganzen Geschichte nichts. Somit hängt täglich der Haussegen schief.

    Die Mutter ist überfordert und verschließt die Augen vor den ganzen Problemen. Als Schriftstellerin versucht sie über die Runden zu kommen und hat sich damit einen Job zugelegt, wo sie nicht vor die Türe gehen muss. Denn die Kinder alleine zu Hause zu lassen ist ihr nicht möglich.

    Warum jedes Jahr eine neue Teva entsteht wird von ihr nicht erklärt. Sie versucht den Kindern einen normalen Alltag im Haus zu bescheren, macht aber mehr den Eindruck sich von allem distanzieren zu wollen.

    In der Schule muss derweilen Teva die Rolle der Freundin von Ollie spielen und gleichzeitig für ihre beste Freundin Maddy da sein. Diese ahnt ebenfalls nicht, dass sie bereits acht verschiedene Tevas zur Freundin hatte. Zudem sie die Chance hat ein Modestudium anzufangen. Aber wozu, wenn man in einem halben Jahr wieder weg ist? Dann passiert das Unfassbare, das bereits verfrüht ein Fingernagel und danach ein Finger versuchen, den Weg aus Teva zu finden. Viel zu früh und nie fand so eine Teilung statt.

    Nun steht für sie alles auf dem Spiel. Sie muss die Beziehung zu Ollie halten. Maddy als beste Freundin am Ball halten. Den Zugang zum Studium bekommen. Versuchen die Teilung zu verhindern und wäre es nicht schon schwer genug zu verhindern das das Geheimnis verfrüht ans Licht kommt. Somit versucht Teva es mit einem Blog im Internet und der Hoffnung es findet sich ein Arzt, der ihr helfen kann.  

    Ich weiß, dass war nun echt viel Text, umreißt aber nur grob den Inhalt der Geschichte. Das Geschehen wird vollständig aus der Sicht von Teva erzählt und zeigt wie sehr das Mädchen Angst hat vor dem was passiert und wie weit sie in dieser Situation geht, um sich selbst zu helfen. Denn es ist ja sonst niemand da. Die Mutter kann man vergessen, welche bei mir auch nur Hass ausgelöst hat. Denn man versteht ihr Beweggründe, aber wie so oft werden diese falsch verarbeitet.

    Die Geschichte hat leider zu oft den Punkt das Mutter und Tochter sich streiten, zu oft die Probleme von Teva welche an der gleichen Stelle wiederholt werden (Ollie), so dass es stellenweise etwas langweilig wurde.

    Wäre nicht der Faktor der menschlichen Teilung, wäre es nen klassischer Jugendroman mit normalen Alltagsproblemen.

    Zum Ende bekam das Buch nochmal Fahrt auf und man erfährt was hinter der Multiplikation steckt. Hier hätte ich mich gefreut, wäre man nochmal stärker auf die Thematik der Gene eingegangen.

    An sich ist es nen Jugendbuch was man lesen kann, aber nichts verpasst wenn man es nicht gelesen hat.


  22. Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)
    Helmut Vorndran

    Das fünfte Glas

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Üblicherweise lassen sich die Krimis aus der Reihe „Haderlein & Co“ problemlos auch außerhalb der Reihenfolge lesen. Dieser 5. Fall sollte allerdings unmittelbar nach seinem Vorgänger „Drei Eichen“ gelesen werden, denn der ist die Vorgeschichte. 

    Also, worum geht’s? 

    Als KHK Franz Haderlein und sein Team bei den Räumen der schlagenden Verbindung „Rhenania Bavariae“ eintreffen, ist es zu spät. Viel zu spät - denn sie werden in Coburg von sieben Leichen empfangen, getötet durch gezielte Schüsse aus einer Feuerwaffe. Nur eine fällt aus dem Rahmen: In ihr steckt ein Präzisionspfeil, den die Ermittler schon aus „Drei Eichen“ kennen. Damit ist klar, wer für den Tod dieser Person verantwortlich ist. Wer der andere Täter sein muss, erkennen die Ermittler auch recht bald. Allerdings gibt es weder Zeugen noch verwertbare Spuren. Daher arbeiten Haderlein & Co auf Hochtouren, die nötigen Beweise heranzuschaffen, denn die Zeit drängt. Der Rachefeldzug ist noch nicht vorbei ... 

    Gleichzeitig will ein amerikanischer Chemiekonzern landwirtschaftliche Flächen für seine Zwecke ankaufen und setzt die Bauern unter Druck. Dann entwischt ein Bienenvolk aus dem Labor und nichts ist mehr wie vorher. 

    Meine Meinung: 

    Dieser Mix aus Rachestory und Ökothriller ist skurril und manchmal richtig böse. Er zwingt die Leser zu konzentriertem Lesen.  

    Die Selbstherrlichkeit, mit der so mancher Politiker die Menschen manipuliert ist, ist schwer zu ertragen. Nicht einmal habe ich die Fäuste geballt.

    Schmunzeln musste ich weil derzeit (08.-19.02.2023) die Biathlon WM in Oberhof stattfindet und just dieses Zentrum des Biathlons auch eine Rolle hier spielt.  

    Außerdem passt auch die Zeitungsmeldung, dass in Kärnten ein Imker Schwierigkeiten mit seinem Imkerverband hat, weil seine Bienen eine etwas andere Färbung als die "offizielle" Kärntner Honigbiene hat, perfekt dazu.

    Was es mit dem Titel auf sich hat, erfährt der Leser ziemlich spät. 

    Das Team um Franz Haderlein leistet wie immer ganze Arbeit, an der Polizeischwein Riemenschneider und Miss Honeypenny einen großen Anteil haben. Die einzige Figur, die mir seit geraumer Zeit auf die Nerven geht ist, Ute, die nicht nur ihrem Bernd „Lagerfeld“ Schmitt das Leben schwer macht. Nicht jede Schwangere mutiert zum Monster. 

    Fazit: 

    Diesem rasanten Mix aus Rache und Öko-Thriller gebe ich gerne 4 Sterne. Unbedingt „Drei Eichen“ vorher lesen. 

     

     

  23. Cover des Buches ULURU: Zwischen den Sternen und dem Zusammenbruch – Ein Hard-Science-Fiction-Roman (Uluru-Trilogie, Band 1) (Die Uluru-Trilogie) (ISBN: B0GDKB5HFZ)
    Gabriel Kerguelen

    ULURU: Zwischen den Sternen und dem Zusammenbruch – Ein Hard-Science-Fiction-Roman (Uluru-Trilogie, Band 1) (Die Uluru-Trilogie)

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Sarina1979

    Eine mega toller,spannender Roman .Sehr interessant und man möchte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Man kommt sehr schnell hinein in die Geschichte und man ist auf der Reise überall und nirgendwo. Die Spannung bleibt von der ersten Seite bis zur letzten Seiten.Und jeder der Spannung liebt dem würde ich dieses Buch empfehlen. 

  24. Cover des Buches Dino Park (ISBN: B002O8GA0U)
    Michael Chrichton

    Dino Park

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Neko_Chans_World

    Kann ich jeden empfehlen der auf Gentechnik, was wäre wenn und Dinos steht. 🥰 


    Wer seinen Lieblingsfilm kaputt machen will, sollte aufjedenfall das Buch lesen. Es ist kein Vergleich zum Film und ist unfassbar gut geschrieben. Alles ist wissenschaftlich erläutert und stellt gegenüber vom Film viel klar. 🩷


    Fast jeder Satz im Buch wirk wie von wissenschaftlern erstellt, es waren auch viele daran beteiligt. Oft muss man sein Köpfchen anstrengen um es überhaupt zu verstehen, aber das hat spaß gemacht.


    Die Story ist auch eine ganz andere und nimmt viel aus den 2.Filmteil mit. Es war, wie so oft um Welten besser.

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