Bücher mit dem Tag "gentleman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gentleman" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Kein Ort ohne dich (ISBN: 9783453418400)
    Nicholas Sparks

    Kein Ort ohne dich

     (673)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich habe schon ein paar Bücher von Nicholas Sparks gelesen und ich brauche immer ein paar Seiten, um mich an seinem Schreibstil zu gewöhnen. Nicht desto trotz tut das dem Lesevergnügen nichts ab.

    Die Kapitel sind aus der Sicht von Ira, Luke und Sofia geschrieben, was ich persönlich sehr gerne mag.

    Ira erzählt über sein Leben, dass er zusammen mit Ruth hatte. Seine Zeit während des Krieges und ihr Hobby, Bilder zu "sammeln".

    Luke ist ein Protagonist, den man einfach nur gerne haben kann. Nett, zuvorkommen und immer ein offenes Ohr. Er wohnt mit seiner Mom auf einer Ranch und sollte schon längst das Bullenreiten aufhören, da es für Luke sonst lebensgefährlich enden könnte.

    Sofia ist Studentin im letzten Jahr, hat diverse Kurse belegt, weil sie sich noch nicht schlüssig war, was sie zum Schluss intensivieren sollte. Mit Brian hatte sie Schluss gemacht, doch dieser spielt sich auf, will sie zurück erobern.

    Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte es nur schlecht beiseite legen. Ich habe mich sofort auf der Ranch wohlgefühlt. Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch wollte ich wissen, was aus den Protagonisten wird. Sparks hat in mir wieder die Achterbahn der Gefühle zum Laufen gebracht.

  2. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht (ISBN: 9783570304976)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Die Geschichte um Elena und die zwei Salvator-Vampir-Brüder Band 1.

    Okay dieses Buch geht schon in die Kategorie SUB-Leiche... Damals die Serie geliebt und die Bücher für irgendwann aufgehoben... leider war es kein schönes wiedersehen... Die Protagonistin war nervig, oberflächig und anstrengend... Die Liebesgeschichte ist plötzlich da und ohne einander können sie nicht...Der Schreibstil irgendwie nicht meins (kann aber am schlechten Resten liegen). Ich bin fast schockiert dass man so ein Buch als Grundlage für die Verfilmung ausgesucht hat und zugleich fasziniert was daraus entstanden ist... 

    Leider keine Empfehlung, da gibt es weit bessere Vampir-Bücher

  3. Cover des Buches Die Lügen des Locke Lamora (ISBN: 9783453530911)
    Scott Lynch

    Die Lügen des Locke Lamora

     (203)
    Aktuelle Rezension von: bibliomanine

    Es fällt mir schwer das Buch in Worte zu fassen. Ich war anfangs zwischen Faszination und Unruhe. Warum? Weil ich schnell fertig sein wollte. Dumm, ich weiß. Jeder Satz ist mit viel Liebe geschrieben worden, jedes Detail lässt einen tiefer eintauchen. Es kann langatmig sein, aber gerade das hat mich dann begeistert. Der Autor beweist so sehr, dass er es einfach kann😉 Der Schreibstil ist hochgradig genial und lässt auch Humor nicht zu kurz kommen. Die Freundschaft der Protagonisten ist wunderbar unter die Haut gehend, aber auch den Feind kann man gut verstehen und sogar Verständnis hat sich bei mir entwickelt. Für mal so zwischendurch ist das Buch nichts. Jedes Kapitel sollte mit vollster Aufmerksamkeit gelesen werden. Ich hoffe sehr, dass in den nächsten Büchern auch mehr zu der geheimnisvollen Entstehung der Stadt Camorr zu lesen ist.  Diese wunderschöne und zugleich arg brutale Stadt hat mich sehr fasziniert.

  4. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  5. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (771)
    Aktuelle Rezension von: Surari
    Ich wusste mal wieder nicht viel über die Geschichte und habe bisher auch keine Verfilmung gesehen. 

    Detektiv Poirot ist eigentlich nur ein Reisender im berühmten Orientexpress. Als der Zug allerdings in einem Schneesturm stecken bleibt und in seinem Nachbarabteil eine Leiche gefunden wird fängt er an zu ermitteln. Warum ist der Schlafwagen in dem er reist komplett belegt und die beiden anderen angehängten Waggons so gut wie leer? Wieso hatte der ermordete ihn um Schutz gebeten und war sich sicher auf dieser Reise zu sterben?

    Ich habe bisher noch nie einen Agatha Christie gelesen und weiss auch nicht ob es einen noch bekannteren gibt als diesen hier. Das Buch ist recht kurz aber es war ein wirklich guter Krimi. Vor allem mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, wer denn jetzt der Mörder ist und auf was man sich am Schluss einigt. Einfach ein grandioses Ende!
  6. Cover des Buches Beautiful Secret (ISBN: 9783956492907)
    Christina Lauren

    Beautiful Secret

     (97)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Niall Stella hat grade die Scheidung durch und geht dann mit einer Kollegin zu Geschäftsreise.

    Rube Miller freut sich denn attraktiven Stadtplaner nach New York zu begleiten.                                                                                                                           den sie ist insgeheim in ihn verliebt doch er merkt nix 


  7. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (53)
    Aktuelle Rezension von: SandrasLesewelt

  8. Cover des Buches Rückkehr nach Somerton Court (ISBN: 9783596196890)
    Leila Rasheed

    Rückkehr nach Somerton Court

     (121)
    Aktuelle Rezension von: valeriedueck

    Unser Blog:

    http://buecherdiebe.blogspot.de/2017/08/somerton-court-leila-rasheed.html 


    Zum Inhalt:


    England 1912. Nach einem Aufenthalt in Indien und einem politischen Skandal um Lord Westlake kehrt Familie Averley nach Somerton Court zurück. Um die Existenz von Somerton Court sichern zu können heiratet er Fiona, nun Lady Westlake. Doch zwei der Töchter müssen in diesem Jahr bei Gesellschaft eingeführt werden und bei dem einen Skandal in Indien wird es nicht bleiben, denn Ada, die ältere Tochter von Lord Westlake hat ihre eigenen Interessen. Ravi und Ada scheinen sich nicht abgeneigt, aber einfach ist es nicht. Aber Ravi ist ein Inder und keine gute Partie für Ada, sodass sie nicht nur ihr Leben, wie sie es kannte, sondern auch das ihrer Familie aufs Spiel setzt, wenn sie die falsche Partie macht.


    Zu meiner Meinung: 


    Die Geschichte hinter dem Buch war nett und echt süß. Das Buch war unglaublich schnell zu lesen und der Schreibstil sehr leicht. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich die Trilogie beenden werden, weil man viel in diesem Buch bereits von Anfang an voraussagen konnte und es somit dem Leser nicht zum weiterlesen "gezwungen" hat. Obwohl sie 35/36 Jahre alt war, als Somerton Court erschien, hatte ich persönlich das Gefühl, dass ihr etwas Erfahrung fehlt. Die Idee selbst war gut, auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber an der Ausführung hat es gehapert. Man freut sich zwar, wenn kleine Hinweise eingestreut werden, aber hier waren sie nicht versteckt und sehr direkt. Ich hätte mich mehr gefreut, wenn mal etwas passiert wäre, was man vorher überhaupt nicht ahnen konnte. Dieser Punkt ist aber soweit mein einziger Kritikpunkt und ich mochte das Buch trotzdem. Da ich absoluter Downton Abbey Fan bin und wie alle nach dem Ende der Serie mehr von dieser Welt haben wollte, war dieses Buch eine gute Wahl. Die Personen und das persönliche Umfeld ist durch den Indien-Einfluss dennoch anders, als Downton. Dies ist in keinster Weise ein negativer Kritikpunkt. Wenn man Downton kennt, vergleicht man automatisch und das Buch war zum Glück kein Downton Abklatsch, sondern eine sehr süße Geschichte mit einem wirklich schönen Handlungsort. 

  9. Cover des Buches Sturmnacht (ISBN: 9783867621113)
    Jim Butcher

    Sturmnacht

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Yonania

    Harry Blackstone Copperfield Dresden ist von Beruf Magier. Kein Witz! Er ist Magier. Er hat sogar ein Büro und Visitenkarten. Als ein Paar auf brutale Weise getötet wird, bittet die Polizei Harry um Hilfe. Zeitgleich soll er für eine Kundin ihren Mann finden. Aber das war noch nicht genug: Er ist auf Magier-Bewährung, noch ein Fehltritt und der magische Rat wird die Todesstrafe verhängen. Hier sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Wird es Harry gelingen, der Polizei, der Ehefrau und schließlich sich selbst zu helfen?

    Dies ist eine ältere Geschichte, aber ich wollte schon lange von dem Autor etwas lesen und hier sprach mich der Klappentext sehr an.

    Dank des sepiafarbenen Covers mit seiner geschwungenen Schriftart und nahm ich an, die Geschichte würde im 19. oder 20. Jahrhundert spielen. Weit gefehlt. Es spielt in der Moderne. Das hatte mich am Anfang etwas ernüchtert. Hinzu kam das der Schreibstil und der Humor des Autors für mich sehr gewöhnungsbedürftig waren. Zusammengefasst hatte ich einen schwierigen Start in die Geschichte.

    Weiterhin wurde ich mit den Charakteren aus den zuvor genannten Gründen nicht warm, da ich v. a. in Dialogen Schwierigkeiten hatte zu verstehen, wie die Charaktere sich fühlen und was sie eigentlich mit dem gesagtem Ausdrücken möchten.

    Ich hatte dadurch das Gefühl, dass mir in den Dynamiken der Beziehungen des Protagonisten so einiges verloren ging.

    Das kann aber auch an mir liegen. Ich kann mir gut vorstellen, dass anderen Menschen damit besser zurechtkommen.

    Mir haben aber auch einige Aspekte gut gefallen: das Setting, die Magie, die Art der Zauber und die verschiedenen magischen Wesen. Diese hat der Autor wirklich interessant gestaltet. Auch Harry gefiel mir im Verlauf der Geschichte immer besser v. a. das er niemals aufgab und bereit war, sich für andere in Gefahr zu begeben.

    Alles in allem ein sehr interessantes Setting mit einem Schreibstil, der es mir schwer machte, Zugang zu den Charakteren zu finden. Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich noch nicht.

  10. Cover des Buches Dunkle Halunken (ISBN: 9783492703017)
    Terry Pratchett

    Dunkle Halunken

     (81)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi
    Die Geschichte spielt sich im London des 19. Jahrhunderts ab.
    Es geht um einen liebenswerten Straßenjungen Namens Dodger der sich als schlauer erweist als man anfangs glaubt. Eine junge Frau wird vor den Dunklen Halunken gerettet. Doch wer ist Sie und warum will man ihr Böses antun? Genau darum geht es in diesem Buch. Hier liest man von düsteren Gestalten, unfreiwilligen Helden, schönen Frauen, sehr bekannten Persönlichkeiten die einen zum schmunzeln bringen und einem mysteriösen Nebel.

    Anfangs war ich nicht so begeistert von diesem Buch. Ich hatte nicht das Gefühl einen Pratchett zu lesen. Die Story war mir etwas zu zäh und die Charaktere sprachen mich nicht gleich an. Ich wirklich Schwierigkeiten mein Interesse aufrecht zu erhalten. Da es aber immerhin ein Pratchett war wollte ich nicht einfach aufhören zu lesen. Also versuchte ich es weiter.
    Und siehe da, nach ca. 100 Seiten wurde die Geschichte interessanter und die Charaktere entwickelten sich weiter, so dass ich doch noch Spaß am Lesen fand. Auch den üblichen Charme und Witz konnte ich wiedererkennen. Mit ein wenig Geduld entpuppte sich das Buch als richtig gute Lektüre die ich nur weiterempfehlen kann. Man darf hier einfach nicht einen üblichen Scheibenweltroman erwarten, sondern sollte sich einfach auf diese andersartige Geschichte einlassen, die durchaus charmant und stimmungsvoll ist.
  11. Cover des Buches Große Erwartungen (ISBN: 9783446237605)
    Charles Dickens

    Große Erwartungen

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Eines muss ich gleich an den Anfang stellen: die Übersetzung von Paul Heichen von Charles Dickens „Große Erwartungen“ liest sich wahrlich nicht einfach. Da ist es gut, dass die einzelnen Kapitel nicht übermäßig lang sind. Womit ich gar nicht einverstanden bin ist die Bemerkung auf dem Klappentext, dass der kleine Pip ohne Familie, ohne Liebe groß geworden ist. Ein Waisenjunge zwar, doch ist er bei seiner Schwester und deren Mann untergekommen. Und sein Onkel gibt ihm die Liebe, die er so schmerzlich vermisst. Auch in dem nahen kleinen Dorf findet er so manche Zuwendung. Arm zu sein bedeutet nicht, auf alles verzichten zu müssen. Aber Pip weiß, dass es da draußen so viel mehr gibt, und davon möchte er ein großes Stück für sich. Der Schreibstil macht einen müde, viele Seiten an einem Stück zu lesen bedeutet ein hohes Maß an Konzentration. Ungeduldig macht es einen, wenn die Schwester mal wieder an Pip herumkrittelt oder die nächsten Verwandten sich im Schönreden versuchen.
    Pip ist ein kleiner Junge, der viel mit sich selbst beschäftigt ist, gerne bei seinem Onkel Joe, ein Grobschmied, in die Lehre gehen will. Im nahen Dorf lebt eine schrullige Alte, die ihn für ihre Zwecke regelrecht missbrauchen will. Eine unglückliche Liebe lässt dieses Fräulein Havisham für immer und ewig an ihrem Hochzeitstag verweilen, möchte nun, dass sich irgendein Junge in ihr Ziehkind Estella unglücklich verliebt. Und das tut Pip sofort. Als sie sich sicher ist, dass Pip unrettbar verloren ist, gibt sie Joe das Lehrgeld, damit er von nun an mit Grobschmieden beschäftigt sein wird. Jahre vorher hat Pip zusammen mit seiner Familie und Bekannten ein Erlebnis, dass ihn mit ausgebrochenen Gefangenen bekannt werden lässt. Dieses Erlebnis ist für ihn so Grauen erregend, dass er immer wieder daran denken muss. Es prägt ihn für immer. Auch ist Pip klar, Estella wird sich nie mit ihm, dem armen Jungen einlassen, er möchte daher so gerne reich und ein wahrer Gentleman werden. Als der Anwalt von Fräulein Havisham ihm kurz vor Ende seiner Lehrzeit eröffnet, dass ein Gönner ihn zu einem solchen ausbilden möchte, sagt er schnell zu und geht nach London. Doch so einfach ist das Leben nicht.
    Einen guten Freund findet er in Herbert, mit dem er sich einmal bei Fräulein Havisham geboxt hat, auch er ein Kandidat für Estella, doch für ihn war sie nichts. Die beiden Freunde versuchen sich in manchem, genießen das Leben, machen Schulden. Irgendwann regt sich bei Pip das Gewissen, zumindest für Herbert soll gut gesorgt werden. Hinter dessen Rücken fädelt er ein Geschäft ein, sodass sein Freund gut versorgt sei. Die großen Erwartungen erfüllen sich nicht für Pip, weder seine Liebe zu Estella will sich in ein finales Ende begeben, noch ist sein Gönner der, den er erwartet hat. Alle seine Lebensjahre umkreisen die selben Menschen: seinen guten Onkel Joe, den ausgebüxten Gefangenen aus seiner Kindheit, die grauenhaften Verwandten seiner Schwester, der Anwalt Herr Jagger, Fräulein Havisham und vor allem Estella. Nichts ist, wie es scheint, die großen Erwartungen scheinen sich immer nur für andere zu erfüllen. Und doch lässt das Ende hoffen. Mir gefällt vor allem, wie sich die Verbindungen zwischen Personen finden, von denen man das so gar nicht erwartet hätte. Und die Erkenntnisse für Pip, die ihn reifen lassen, sein Mut, an unbequeme Dinge heranzugehen, einfach großartig.
    Stimmen im Netz sagen, dass die Übersetzung von Melanie Walz sehr gut sein soll, einen Vergleich habe ich nicht gemacht.

  12. Cover des Buches The Escorts: JACE (ISBN: 9783902972453)
    Isabel Lucero

    The Escorts: JACE

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Melly_de_Papillon

    Lasst euch von den ESCORTS verführen!
    Jace Jamison ist die fleischgewordene Fantasie jeder Frau: Jace ist alles, was er für die Frau in seinen Armen sein sollte – denn er gehört zur Elite der Escorts in Las Vegas. Wer Jace wirklich ist, weiß jedoch niemand und daran soll sich auch nichts ändern. Bis er Adrienne sieht und unbedingt kennenlernen will. Doch so leicht macht sie es ihm nicht sie hält in für nen Aufreißer, weiß nichts von seinem Job. Und Ehrlichkeit ist bekanntlich das Wichtigste.
    Mir hat die Story und ihre Handlung sehr gut gefallen. Von der ersten Zeile sehr packend, spannend und mit dem gewissen prickeln ausgearbeitet. Der Handlungsfaden zieht sich schlüssig durch die Kapitel. Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und sehr sympatisch. Der Handlungsstrang ist leicht mitzuverfolgen.
    Zur Story verweise ich auf den Klappentext, der lässt den Kopf anspringen.

  13. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Stahlkorsett (ISBN: 9783453314641)
    Kady Cross

    Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Auf ihrer Flucht vor dem zudringlichen Sohn ihres Dienstherrn wird die sechzehnjährige Finley Jayne, der seit ihrer Pubertät eine dunkle Seite innewohnt, 1897 in London von Griffin King, dem Duke of Greythorne, aufgelesen. Obwohl erst achtzehn, fühlt der Herzog sich verpflichtet, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten und das Empire zu beschützen, derzeit vor dem skrupellosen Maschinisten. Dabei hilft ihm sein gleichsam übernatürlich begabter Trupp. Griffin selbst kann mit Toten kommunizieren. Sein Freund Sam ist übermenschlich stark, wurde aber trotzdem beinahe von einem Automaten besiegt und hadert nun damit, nur dank mechanischer Implantate überlebt zu haben. Emily kann jede Maschine reparieren, seine Tante Cordelia ist Telepathin und der Amerikaner Jasper pfeilschnell. Fin, die versucht das Biest in sich zu beherrschen, wird immer mehr in den Fall hineingezogen und lernt dabei den mysteriösen Jack Dandy kennen.

    Steampunk hatte sich hierzulande Anfang der 2010er Jahre zu einem kleinen Trend entwickelt, fristet seitdem aber eher ein Nischendasein. Während manche Autoren an dem ungewohnten Thema scheitern, landen andere damit einen Volltreffer. Letzteres ist der Fall beim ersten Band der „Steampunk Chronicles“ von Kady Cross, die deutschsprachigen Lesern auch als Kathryn Smith mit ihren historischen und paranormalen Liebesromanen bekannt ist und die inzwischen in verschiedenen Genres als Kate Kessler, Kate McLaughlin und Kate Locke unterwegs ist und auch als Kate Cross veröffentlicht hat. Ihr retro-futuristisches Setting – erstmals vorgestellt im leider nicht übersetzten Prequel „The Strange Case of Finley Jayne“ und ganz klassisch eine alternative Version des viktorianischen Zeitalters mit dampfbetriebenen Apparaturen und Stilmix-Outfits – zeugt von großem Einfallsreichtum und viel Liebe zum Detail. Die besonderen Fähigkeiten der überwiegend jugendlichen Charaktere werden durch eine allmählich aufgedeckte Vorgeschichte, die auch die Verbindung aller Beteiligten herstellt, schlüssig erklärt. Die Handlung ist komplex, ohne zu verwirren, und durchgängig fesselnd. Hinzu kommen faszinierende Figuren mit entzückenden Marotten und niedliche romantische Untertöne inklusive komplizierter Beziehungsgeflechte. Ein kleiner Cliffhanger macht sehr neugierig auf die Fortsetzung. (TD)

  14. Cover des Buches The Club – Flirt (ISBN: 9783492310710)
    Lauren Rowe

    The Club – Flirt

     (516)
    Aktuelle Rezension von: Josephine311

    Das Cover erinnert ein wenig an eine Dschungel-Landschaft & ist dadurch leicht tropisch angehaucht. Allerdings wirkt es fast ein wenig zu dunkel durch das ganze Schwarz. Im Kontrast dazu wirkt das Weiß ruhig & der Titel sticht durch die neon-pinke Färbung sofort ins Auge. Das Zusammenspiel von S-W & einer knalligen Farbe konnte mich bisher immer überzeugen & auch dieses Mal liebe ich diesen neuen Farbtupfer in meinem Regal.

    Lauren Rowe wechselt in unregelmäßigen Abständen zwischen den Perspektiven der Protagonisten hin & her. Im Zusammenhang mit der verwendeten Ich-Perspektive & dem Präsenz ergibt sich ein Schreibstil, welcher nicht nur ein umfangreiches Wissen über alle Gedankengänge der jeweiligen Personen vermittelt, sondern ebenfalls die Lesenden in die Geschichte hineinzieht & sie nicht mehr loslassen wird. Sie schreibt offen & herzlich & fasziniert mich jedes Mal mit ihren unerwarteten Wendungen.

    Ich habe bereits Bücher von Lauren Rowe gelesen & ahnte, dass auch diese Geschichte lustig sein wird. Allerdings war ich dann doch überrascht, dass ich bereits auf der ersten Seite Lächeln bzw. damenhaft Schnauben musste
    Außerdem könnt ihr ein langsames Aufwärmen vergessen, hier geht es gleich im ersten Kapitel heiß her. Leider geht es dann kapitelweise scheinbar nur noch um das Eine. Es wirkt zwar nicht billig & immer unterhaltend, allerdings hätte ein wenig mehr Handlung der ersten Hälfte des Buches sicherlich nicht geschadet.
    Ungefähr in der Mitte bekommt man dann immer mehr Hintergrundwissen & kann dadurch die Reaktionen von Jonas & Sarah besser einschätzen. Ab diesem Zeitpunkt erhält die Story auch immer mehr Tiefe & berührte mich auf diese Weise viel mehr. Sarah & Jonas öffnen sich gegenseitig & entwickeln ihre ganz eigene Art von Romantik & Emotionalität. Beides passt SO gut zu ihnen & ich habe mich über jeden ihrer Fortschritte gefreut.
    Die Geschichte lebt größtenteils von der Entwicklung der beiden Charaktere & ich fand Jonas fast erschreckend ehrlich, aber vor allem herrlich selbstreflektierend! Leider wird das anfangs durch sein machohaftes Gehabe zerstört & er wirkt oft eher unsympathisch. Im weiteren Verlauf wusste ich oft nicht, was ich von ihm halten sollte. Er war ja schließlich nur ehrlich, aber manche Sachen sollte man eindeutig für sich behalten!
    Sarah ist im Gegensatz zu Jonas deutlich schüchterner, kann dies aber schnell im Schutze ihrer Anonymität ablegen & ist bald schon ganz offen & ehrlich. Später wird sie sogar regelrecht wagemutig...

    Das Buch hat mich auf viele Weisen mehr als überrascht & vermehrt rot werden lassen, aber ich habe es sehr genossen den Anfang von Sarahs & Jonas gemeinsamer Geschichte miterleben zu dürfen. Es war manchmal ein regelrechter "Wahnsinn" & ich freue mich bereits auf die folgenden Teile.

  15. Cover des Buches Was vom Tage übrig blieb (ISBN: 9783896677037)
    Kazuo Ishiguro

    Was vom Tage übrig blieb

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Elachan

    Ich fand das Buch durch Zufall, Dank der neuen Auflage stand es wieder auffällig im Regal der Buchhandlung.

    Ich bin durch den gebürtigen japanischen Autor auf das Buch aufmerksam geworden. Dieser allerdings in England aufgewachsen ist. Der Klappentext machte mich neugierig, mal ein neues Thema, dachte ich mir. So etwas hatte ich noch nicht gelesen.

    Auf den ersten Seiten war ich anfangs durch die Ich-Perspektive des Buches etwas verschreckt doch schon nach wenigen Seite war ich in der geheimnisvollen Welt des Butlers gefangen. Ich war begeistert von den Dialogen und die Ausdrucksweise des Butlers. Es kam mir vor als würde der Protagonist tatsächlich mir seine Geschichte erzählen, so flüssig lies es sich lesen.

    Die Gedanken eines Mannes, welcher für seinen Beruf lebt und nach Perfektion strebt und zugleicht bemerkt, wie unplanbar das Leben ist und wie sich kleine Wellen zu großen entwickeln können. 

    Sehr zu empfehlen. 


  16. Cover des Buches Das Flüstern der Seelen (ISBN: 9783404168859)
    Victoria Álvarez

    Das Flüstern der Seelen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei.


    Ich habe sehr, sehr lange gezögert, bis ich mir dieses Buch vorgenommen habe. Wieso kann ich gar nicht mehr genau sagen, allerdings sehe ich mich nun, nach Beendigung des Buches, darin bestätigt, dass es mir nicht zu 100% gefallen hat. 
    Es sollte natürlich angemerkt werden, dass es sich hier um den Debütroman der Autorin handelt und somit sicher der eine oder andere "Fehler" zu verzeihen ist, trotzdem möchte ich ehrlich sein.

    Der Beginn der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Leser lernt Annabel kennen, eine feinfühlige und mit übernatürlichen Gaben ausgestattete Sechsjährige, die an einem schweren Herzfehler leider. Schnell baut man Sympathie zu diesem wunderbar dargestellten Charakter auf. Auch die Handlung ist in diesem ersten von drei großen Abschnitten vielversprechend. 
    Doch bereits beim folgenden Abschnitt ließ der Schwung der Geschichte merklich nach. Zwar war die Idee weiterhin toll, doch die Umsetzung wurde schlechter und schlechter. Zu viele Passagen wiesen unnötige Längen auf, die mir viel von meiner anfänglichen Lesefreude genommen haben. Auch der letzte Part in diesem Roman wurde nicht besser. Hier wurden die Abschweifungen derart langwierig, dass ich mehr als einmal versucht war den Text querzulesen. 
    Auch die Tatsache, dass die beiden Handlungsstränge, die die Autorin erdacht hat, im Grunde kaum Berührungspunkte haben und nicht wirklich miteinander verwoben werden, wirkt sich leider negativ auf meine Bewertung aus. 

    Was die Charaktere in dieser Geschichte angeht, möchte ich aber ein großes Lob aussprechen. Hier wurden viele verschiedene Akteure ersonnen, die sich wunderbar in die Handlung einfügten und so detailiert und fein herausgearbeitet waren, dass es eine Freude war, über sie zu lesen. Ich hatte sehr schnell meine Lieblinge, sodass ich, trotz der vielen Längen, gern an ihren Schicksalen teilgenommen habe. 

    Aus diesem Grund möchte ich drei Sterne vergeben ("Gut"). 
    Das Buch hat seine Höhen und Tiefen, seine guten und schlechten Seiten. Und auch wenn es viele Kapitel gab, die mich gedanklich haben abschweifen lassen, war die Idee wirklich wunderschön. 
  17. Cover des Buches Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen (ISBN: 9783442372706)
    Colleen Gleason

    Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen

     (193)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich mag Frauen in starken Rollen und Positionen. So habe ich vor sehr langer Zeit (Anfang meiner 20er) die Reihe um die junge Victoria gelesen und war damals sowas von verliebt in diese Geschichte.

    Wir leben im 19. Jahundert in London und die einzige Aufgabe welche Frauen dort haben, ist die der Ehefrau und Mutter sein. So hat sich auch die Mutter der jungen Lady Victoria Gardella Grantworth zur Aufgabe gemacht, den richtigen Mann für sie zu suchen. Wie gut das da Philip der Marquis von Rockley zu Tage kommt.

    Victoria weiß das sie zu der Entscheidung nicht viel beizutragen hat und würde normalerweise auch den Gepflogenheiten nachkommen, wäre da nicht eine Besonderheit, von der ihre Mutter nichts weiß, und die dazu führt, dass sie nun mal nicht das brave Hausfrauchen und Vorzeigeehefrau ist.

    Sie ist die jüngste Venatorin (Vampirjägerin), der Familie Gardella. Diese alte italienische Familie ist seit Generationen eine Jägersippe und so gehört auch Victoria dazu. Ihre Tante Eustacia und ihr Lebenspartner Kritanu haben sie in allen was sie wissen muss ausgebildet. Von der Theorie bis hin zur Praxis. Nur das sonst keiner davon weiß, vor allem die liebe Mama nicht und das Teekomitee von ihr.

    So erlebt in diesem Jahr Victoria ihr Debüt der Londoner Gesellschaft, wo sie mit Verspätung unter die Haube gebracht werden soll und zugleich der erste Kampf gegen einen Vampir.

    Während diesen ersten Buches soll sie neben dem Marquis noch zwei weitere Männer kennen lernen, welche sie beide in Zukunft umgarnen und mal mehr offensiv und mal sehr viel verdeckter das Interesse an ihr zeigen.

    So ist Max ebenfalls Venator und sogar noch einer der bekanntesten, welcher ihr zur Seite steht. Auch wenn der Anfang recht schwer ist, weil er in ihr das Kleidchen tragende Mädchen sieht und nicht die Jägerin. Hier kommt aber nach und nach das Unterschwellige Bedürfnis nach mehr durch. Bad Boy Max und die Versprochene.

    Um das Liebeschaos und auch die Arbeit mit der Jagd auf die Vampire zu erschweren, kommt da noch Mann Nummer drei in ihr Leben. Sebastian Vioget. Ein adliger der ebenfalls die Untoten jagt, wenn auch nicht zu der Jägersippe von Victoria gehört. Er ist mysteriös und der blonde hübsche Engel. Aber er hat Geheimnisse. Er umschwärmt sie sehr direkt und gibt ihr zu verstehen wie reizend er sie findet.

    So beginnt die Reihe um Victoria, die Suche nach dem richtigen Mann und sehr vielen Vampiren, welche ebenfalls von einer Frau befehligt werden.

    Ich fand die Reihe damals super. Victoria ist halt nicht das kleine, liebliche und süße Weibchen, sondern taff und direkt. Sie sagt was sie denkt und schafft es dennoch den Schein zu wahren. Ich kann ihre Probleme so wie ihr Fühlen und Denken und auch das Handeln sehr gut nachvollziehen.

    Die Männer sind im ersten Teil alle noch etwas blass und bekommen später mehr Tiefgang, vor allem wenn die Geheimnisse aufgedeckt werden. Für mich war es damals aber ein wunderbarer Start in eine Reihe die unvergesslich geblieben ist.

     

     

  18. Cover des Buches Ein Gentleman in Moskau (ISBN: 9783548290720)
    Amor Towles

    Ein Gentleman in Moskau

     (110)
    Aktuelle Rezension von: alex_we

    Habe diesen Roman nach "Eine Frage der Höflichkeit" gelesen und muss leider sagen, dass dieser Roman nicht so gut gelungen ist. Habe das Buch nicht in einem durch lesen können. Ein halbes Jahr Abstand habe ich gebraucht - aber das Cover schaut Bombe aus!

  19. Cover des Buches Eine Frage der Höflichkeit (ISBN: 9783548288222)
    Amor Towles

    Eine Frage der Höflichkeit

     (94)
    Aktuelle Rezension von: alex_we

    Ein wirklich sehr guter Roman, liest man "unfreiwillig" in paar Tagen aus. Erinnert mich sehr an den Schreibstil von F. Scott Fitzgerald in "Die Schönen und Verdammten". Habe anschließend "Ein Gentleman in Moskau gelesen, ist leider bei weitem nicht so gut.

  20. Cover des Buches The Importance of Being Earnest (ISBN: 0486264785)
    Oscar Wilde

    The Importance of Being Earnest

     (220)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "*The Importance of Being Earnest*" ist ein englischer Klassiker von "*Oscar Wilde*".

    Die Gentlemen John "Jack" Worthing und Algernon Moncrieff sind Freunde und Lebemänner und um ihr Freizeitleben gesellschaftsfähig zu machen, erfinden sie beide Personen, um die sie sich kümmern müssen. Algernon denkt sich den ewig kranken Bunbury auf dem Land aus und Jack sorgt sich um seinen imaginären missratenen Bruder Earnest in der Stadt. Diese erfundenen Personen ermöglichen ihnen ganz nach Belieben dem öden Landleben zu entfliehen oder aber dort in Ruhe abzutauchen. 

    Jack hat das Anliegen, Zeit mit Algernons Cousine Gwendolen verbringen zu können, während Algernon sich in Jacks Mündel Cecily verliebt.
    Es wird problematisch, denn beide stellen sich ihrer jeweiligen Angebeteten unter einem falschem Namen - Earnest - vor. Während die jungen Damen den Namen Earnest für eine sehr wichtige Voraussetzung halten, um einen Mann lieben zu können.


    Diese humorvolle, manchmal regelrecht alberne  Verwechslungskomödie hat inhaltlich keinen großen Tiefgang. Die Idee dahinter ist recht verrückt und mit Klischees und Konflikten nur so gespickt. Dennoch ist es ein unterhaltsames und humorvolles Stück, das gerade durch die sprachliche Umsetzung äußerst gelungen ist. Das liegt hauptsächlich an Wildes sprachlicher Fähigkeit und den kurzweiligen und geistreichen Dialogen und vielen Pointen. Es ist amüsant zu sehen, wie sich die Gentlemen aus ihrem Lügengebilde herauswinden.

    Wenn man die bissigen Dialoge genauer betrachtet, zeigen sie unterschwellig eine Sozialkritik gegen die viktorianische Gesellschaft auf.

    Ein unterhaltsames Theaterstück, dass am besten auf Englisch gelesen werden sollte. So kommen die herrlichen Dialoge und witzigen Pointen am schönsten zur Geltung. 

     
  21. Cover des Buches The Lies of Locke Lamora (ISBN: 9780553588941)
    Scott Lynch

    The Lies of Locke Lamora

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung

    Ich hatte schon sehr lange vor, diese Reihe endlich anzufangen, und rückblickend bereue ich es, so lange gewartet zu haben. „The Lies of Locke Lamora“ hat mich ein bisschen an die „Six of Crows“-Duologie von Leigh Bardugo erinnert, der Tonfall ist aber noch ein bisschen „erwachsener“.

    Scott Lynch wirft den Leser zu Beginn ohne große Vorrede ins Geschehen, mitten hinein in eine rasante, fesselnde Story, die mehr Haken schlägt als ein Hase auf der Flucht vor Verfolgern. 700 Seiten klingen nach viel, haben sich aber selten so kurz angefühlt wie bei diesem Buch. Getreu Murphy’s Law geht bei diesem Abenteuer alles schief, was nur schiefgehen kann, bis Locke und seine Freunde mit dem Rücken zur Wand stehen. Dabei zieht sich der Autor nie auf einfache Deus Ex Machina-Lösungen zurück, sondern treibt seine Figuren an ihre Grenzen und darüber hinaus. Den ganzen Roman über wird immer wieder zwischen der gegenwärtigen Handlung und Episoden aus Lockes Ausbildung zum Meisterdieb gewechselt. Lynch verwebt meisterhaft die beiden Zeitebenen miteinander: Am Anfang sind die Erzählstränge unabhängig voneinander, gegen Ende gibt es jedoch immer mehr Verknüpfungen zwischen Vergangenheit und Zukunft.

    Ebenso viel handwerkliches Geschick beweist der Autor beim Worldbuilding. Er erschafft eine faszinierende, vielschichtige Welt – die Art von fiktivem Universum, die man eigentlich verlassen möchte, aber nicht kann, weil man viel zu gebannt von den Beschreibungen ist. Die Handlung spielt fast ausschließlich in der Stadt Camorr, man erfährt nach und nach jedoch auch eine Menge über die Reiche außenherum. Plumpes Infodumping sucht man hier vergebens, stattdessen werden Informationen geschickt gestreut. Besonders geschickt gemacht ist, dass scheinbar nebenbei erwähnte Details später in der Geschichte wichtig werden. Dieser Roman gehört übrigens nicht ins Jugendbuch-Regal, weil es sich nicht um eine friedliche, rosarote Fantasywelt handelt. Hier wird nicht nur gestohlen, sondern auch gedroht, gemordet und gefoltert, und das ziemlich detailreich.

    Trotz Brutalität und vieler tragischer Ereignisse ist „The Lies of Locke Lamora“ jedoch kein deprimierendes Leseerlebnis, ganz im Gegenteil. Das ist vor allem dem Schreibstil des Autors zu verdanken, der selbst in den düstersten Momenten mit herrlich witzigen Dialogen aufwartet. Der ganze Text hat eine wunderbare Leichtigkeit, die die Geschichte vergnüglich, unterhaltsam und gegen Ende manchmal überhaupt erst erträglich macht. Das bedeutet nicht, dass Gewalt hier verharmlost wird, aber in den dunkelsten Stunden ist es eben nur noch mit etwas Ironie und Galgenhumor möglich, weiterzumachen.

    Der Protagonist Locke ist kein edelmütiger Robin Hood, der Geld von den Reichen stiehlt und es an die Armen verteilt. Er und seine Band bestehlen tatsächlich nur Menschen, die jede Menge Geld entbehren können, aber nicht aus Gerechtigkeitssinn heraus. Als Kinder sind sie zu Dieben geworden, um zu überleben, als Erwachsene geht es ihnen im Grunde vor allem um den Spaß an der Freude, um die  Herausforderung, sich immer waghalsigere Coups einfallen zu lassen. Als Leser mag man Locke nicht aus moralischen Überlegungen heraus, sondern weil man einfach nicht anders kann. Spitzbübisch, schlagfertig und immer auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn wandelnd, nimmt Locke den Leser, seine Freunde und sogar seine Opfer für sich ein. Eines der Dinge, die diesen Roman zu so einem erfrischenden Lesevergnügen machen, ist, dass die Hauptfigur weder ein durch und durch schlechter Mensch ist noch ein selbstloser Heiliger. Locke tut, was er tun muss, um durchs Leben zu kommen, und hat dabei auch noch jede Menge Spaß.

    Auch bei anderen Figuren kommt die Vorliebe des Autors für „graue“ Charaktere zum Vorschein. Oder anders gesagt, dieser Roman ist bis zum Bersten gefüllt mit schillernden Persönlichkeiten. Da ist zum Beispiel der Unterwelt-Chef Capa Raza, der mit Gewalt einen blutigen Bandenkrieg beendet hat, mutmaßliche Verräter den Haien zum Fraß vorwirft, seine Tochter über alles liebt und von ihr geliebt wird. Lockes resoluter Mentor Chains, der tagsüber vorgibt ein blinder Mönch zu sein, seine Lehrlinge mit unkonventionellen Methoden zu Meisterdieben erzieht und Sinn für Luxus hat. Oder Doña Vorchenza, die den Frauen der Oberschicht Ratschläge erteilt und alt, aber alles andere als schwach und gebrechlich ist. Ich freue mich schon darauf, viele dieser Figuren im nächsten Band wiederzutreffen.

    Fazit

    Ein großartiger Start ins Lesejahr! „The Lies of Locke Lamora“ ist ein spannender, mitreißender Reihenauftakt mit einem im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtigen Protagonisten.

  22. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

     (1.085)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Skulduggery Pleasant begleitet mich ungewiss schon eine ganze Weile, denn die Reihe ist die Lieblingsreihe meiner beiden Brüder. So konnte ich einfach nicht widerstehen und musste selber zum ersten  Band greifen. 

    Das Cover allein verspricht schon viel. Ein lebendes Skelett im Anzug mit Hut! Von so etwas habe ich bisher noch nie etwas gehört. Ich denke vor allem, dass es genau die jüngere Klientel 100%ig anspricht, denn es weckt die Neugier.


    Auch wenn man es mit einem Skelett als Protagonist nicht unbedingt annimmt, spielt das Setting in der heutigen Zeit, in unserer Welt. Stellenweise wird zwar auch eine "Unterwelt" erwähnt, jedoch bleibt diese vorerst weiterhin ein großes Mysterium und wird nur kurz erwähnt. Dennoch fühlt man sich durch dieses vertraute Setting sofort wohl und muss sich nicht erst an neue Gegebenheiten gewöhnen. 


    Skulduggery Pleasant, ein lebendes Skelett, ist ein sehr lustiger, direkter Geselle, welchen ich durch seine lockere, sarkastisch, humorvolle Art direkt in mein Herz schließen konnte. Mit seinem Charakter lockert er jede ernste Szene wundervoll auf, stellenweise musste ich wirklich lachen.

    Stephanie, ein 13 Jähriges Mädchen, welches zufällig in die Welt von Skulduggery hineingeraten ist, stellte sich als die perfekte Partnerin von dem Skelett heraus. Auch wenn ich ihren Charakter teilweise bereits viel zu reif für ihr Alter fand, so ist es doch ein reines Vergnügen, ihre witzigen Dialoge mit ihrem neuen Partner zu erleben. Sie ist ein wirklich cleveres, mutiges und starkes Mädchen und schreckt vor keiner Gefahr zurück. Bereits im ersten Band macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch und ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in den folgenden Büchern noch machen wird. 

    Ebenso lernen wir schon im ersten Buch viele weitere spannende Charaktere kennen, wobei wir da leider nicht viel Einblick in die Tiefe dieser bekommen, sondern lediglich das Relevanteste, was aber absolut nicht störend ist, sondern eher perfekt zur Geschichte passend. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, was wir über diese Geschöpfe noch erfahren werden, denn meine Neugier ist definitv geweckt.


    Die Handlung ist wirklich sehr gut. Auch wenn mich die Spannung nicht komplett packen konnte, schließlich ist es immer noch ein Jugend Buch und dazu zähle ich mit meinen 27 Jahrne wohl nicht mehr, so hatte ich doch wirklich nur Vergnügen an diesem Buch. Skulddugery ist wirklich ein wundervoller Charakter, die Handlung ist locker und voller Witz und Charakter. Immer wieder stößt man auf Überraschungen, welche der Handlung eine komplett neue Wendung geben.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Man kommt durch das Buch und es wird niemals langweilig.


    *Mein Fazit:*

    Skulduggery war mir bereits von der ersten Sekunde an sympathisch. ER hat so eine liebevolle, lockere, gleichzeitig aber auch humorvoll, sarkastische Art, welche mir unglaublich gefallen hat, welche die Geschichte einfach super auflockerte. Stephanie stellt die perfekte Partnerin für ihn da, sie weist ebenfalls einen unglaublich starken Charakter auf, lässt sich nichts gefallen und kämpft für ihre Freunde und vor allem für ihre Meinung. 

    Die Handlung ist sehr locker. Immer wieder kommen unerwartete Überraschungen auf den Leser zu, welche der Geschichte eine komplett neue Wendung geben, sodass es nie langweilig wird. Auch wenn mich die Spannung nicht komplett packen konnte, so hatte ich durch witzige Dialoge doch wirklich viel Vergnügen. 

    Dazu kommt ein toller Schreibstil des Autors und das Buch ist perfekt.

    Definitiv werde ich auch den zweiten Band lesen und wahrscheinlich auch noch die ganzen restlichen Bände. Ich kann dieses Buch wirklich nur jeden empfehlen, welcher sein Herz an Fantasy verloren hat und sich zwischendurch gerne ein bisschen Unterhaltung wünscht.

  23. Cover des Buches Ein neuer Tag in Virgin River (ISBN: 9783745701371)
    Robyn Carr

    Ein neuer Tag in Virgin River

     (89)
    Aktuelle Rezension von: some_books_4_you

    Als Vanessa Matts Kind zur Welt gebracht hat, ist die Welt wieder ein bisschen heller. Nach dem Tod ihres Mannes fiel sie in ein Loch und hatte ganz Virgin River zur Unterstützung. Auch Paul. Er war Matts bester Freund und lässt auch Vannis Herz plötzlich höher schlagen...


    Ich hab etwas gebracht um in die Story reinzukommen, v.a. weil das Buch iwie sehr chaotisch ist. Es wird aus der Sicht richtig vieler Personen erzählt die alle ihre eigenen Probleme haben und man kann sich dann echt schwer aus Paul und Vanni fokussieren. Ihre Beziehung zueinander entwickelt sich erst gar nicht und dann von einer Sekunde auf die nächsten heiraten sie gleich. Leider kommen beide im letzten Drittel fast nicht mehr vor, weil es primär und andere Charaktere geht. 

    Ich find das echt total schade! Man hätte locker 1/4 des Buches weglassen können, wenn nicht sogar mehr. Ja, Nebenhandlungen sind toll. Aber man sollte nicht übertreiben.

    Ein weiterer Kritikpunkt sind die Menschen in Virgin River. Sie sind alle ach so toll und fantastisch und haben natürlich auch alle das Glück wie aus dem nichts die große Liebe zu finden, nachdem sie fer Liebe nach einem harten Schlag eigentlich abgeschworen hatten.


    Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen. Es war zu lang, zu chaotisch und stellenweise auch echt vorhersehbar...

  24. Cover des Buches In 80 Tagen um die Welt (ISBN: 9783947185795)
    Jules Verne

    In 80 Tagen um die Welt

     (499)
    Aktuelle Rezension von: neenchen

    Der Romanklassiker „In 80 Tagen um die Welt“ (OT: „Le tour du monde en quatre-vingts jours“) von Jules Verne diente vielen Filmen und auch Serien als Vorlage, beflügelte die Fantasie vieler LeserInnen und ZuschauerInnen und kann auch heute noch, in Zeiten, wo es überhaupt kein Problem mehr ist, in den angegebenen Tagen, um die Welt zu reisen, mit seiner Geschichte gut unterhalten.

    Der penible Gentleman Phileas Fogg geht jeden Tag seiner strengen Routine nach und weicht dabei nie von seinen Plänen ab. Eines Tages wird im Herrenclub, in dem er verkehrt, über die Eröffnung der Eisenbahnverbindung zwischen der Ost- und Westküste Amerikas gesprochen und darüber diskutiert, ob nun wirklich die Welt innerhalb von 80 Tagen umrundet werden kann. Darauf springt der Gentleman sofort an, geht ein Wette ein und macht sich sogleich auf den Weg. Im Schlepptau hat er seinen neuen Butler Passepartout. Die Reise beginnt unproblematisch von London aus mit dem Schiff und soll über weitere Land- und Wasserwege zum Ziel führen. Doch diverse Verspätungen, unerwartete Ereignisse und Mister Fix, ein Geheimagent der englischen Polizei, der ihm auf dem Fersen ist, verzögern das Fortkommen, doch auch das bringt Phileas Fogg nicht aus der Ruhe. 

    Jules Verne (1828-1905) schrieb dieses Abenteuerbuch im Jahr 1873 unter dem Originaltitel „Le tour du monde en quatre-vingts jours“ und wurde noch im selben Jahr ins Deutsche übersetzt. Der Vater der Science-Fiction-Literatur, der uns Romane wie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864) und „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1869-1870) schenkte, erzählt hier die Geschichte eines exzentrischen Gentlemans, der etwas für damalige Zeiten Unvorstellbares vollbrachte. Seine Hauptfigur fußt dabei auf dem Amerikaner George Francis Train, der 1870 eine erste und danach noch zwei weitere Weltreisen unternahm. Dieser selbst war auch nicht glücklich darüber, dass er nicht unter seinem eigenen Namen in dem Buch auftauchte, aber trotzdem im Grund genommen seine Geschichte erzählt wird. 

    Der 320-seitige Roman eignet sich dabei auch für junge LeserInnen, denn alle schlechten Situationen gehen stets gut aus und so beinhaltet das Buch neben Passagen, welche vor allem den Charakter von Fogg und die genaue Planung der Reise beinhalten, vor allem aus Abenteuerpassagen. Aus der Sicht des meist staunenden französischen Dieners werden die meisten Ereignisse geschildert. So geht es nicht nur um die Verfolgung eines möglichen Bankräubers, sondern auch um die Befreiung eines Menschenopfers, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und um politische Scharmützel, welche auch in einem Duell enden. Temporeich geht es so um die Welt und es bahnen sich natürlich immer wieder Komplikationen an. So wird das Buch nie langweilig und liest sich gut weg. Auch wenn man dem Buch hier und da anmerkt, dass es etwas älter ist, ermöglicht die deutsche Übersetzung einen leichten Lesefluss. So kann man sich wunderbar von der klassischen Abenteuergeschichte, auf der mehrere Filme (u.a. der mit dem Oscar für den ‚Besten Film‘ ausgezeichnete „In 80 Tagen um die Welt“ aus dem Jahr 1956) und Serien beruhen, gut unterhalten lassen und damit einen Klassiker der Abenteuerliteratur entdecken. 

    Fazit: Der französische Abenteuerroman „In 80 Tagen um die Welt“ diente vielen Filmen als Vorlage und begeistert noch heute mit seiner temporeichen Geschichte. So eignet sich das Buch von Jules Verne für Groß und Klein und bringt aus heutiger Sicht auch noch eine kleine Geschichtsstunde mit sich.

    Doreen Matthei - https://testkammer.com/2021/04/14/in-80-tagen-um-die-welt-von-jules-verne-1873/

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