Bücher mit dem Tag "genuss"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "genuss" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (927)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam

  2. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783328107507)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

    (1.223)
    Aktuelle Rezension von: Kraszentia

    Der Schrecksenmeister ist ein großartiges Beispiel für Walter Moers' unglaubliche Fantasie und seinen einzigartigen Humor. Die Geschichte von Echo, die aus einem düsteren Schloss fliehen muss, ist spannend, verrückt und voller bizarrer Ideen – typisch Moers.
    Besonders faszinierend ist die Welt der Schrecksen: bizarr, unheimlich und gleichzeitig auf seltsame Weise charmant. Die Figuren sind liebenswert und absurd zugleich, und die Dialoge sprühen vor Witz und Überraschungen. Beim Lesen merkt man, wie geschickt Moers seine grotesken Figuren und Schauplätze miteinander verwebt und so die Neugier auf die weitere Handlung weckt.
    Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Humor und fantastischer Weltgestaltung. Für alle Fans von Moers oder bizarrer Fantasy ist Der Schrecksenmeister ein absolutes Muss – ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.

  3. Cover des Buches Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer - und die späte Rache (ISBN: 9783426521670)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer - und die späte Rache

    (147)
    Aktuelle Rezension von: cozyeveningreads

    Isabelle Bonnet, Leiterin einer geheimen Spezialeinheit in Paris, überlebt nur knapp ein Sprengstoffattentat. Um sich von diesem traumatischen Erlebnis zu erholen, reist sie in ihren Heimatort Fragolin in der Provence. Dort hofft sie auf Ruhe, doch schon bald wird diese gestört. Zuerst verschwindet ein wohlhabender Engländer aus seiner Villa, kurz darauf wird am Strand von Saint-Tropez eine Frauenleiche entdeckt.

    Isabelle lässt sich überreden zur Ablenkung den Fall zu übernehmen. Dafür wird sie zur einfachen Kommissarin herabgestuft und erhält einen gefälschten Lebenslauf. Bei den örtlichen Kollegen stößt sie damit zunächst auf wenig Begeisterung. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von dem unscheinbaren Polizei-Archivar, Apollinaire, der sich jedoch als überraschend kluger und hilfreicher Assistent erweist.

    Während der Ermittlungen wird Isabelle gleichzeitig immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn auch der ungeklärte Unfalltod ihrer Eltern wirft noch Jahre später viele Fragen auf…


    Isabelle versucht nach dem traumatischen Sprengstoffattentat ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden. Ich fand es unfassbar spannend, ihre Gedanken zu verfolgen, zu beobachten, wie sie wie sie sich als starke Persönlichkeit in einer von Vorurteilen geprägten Männerwelt behauptet.

    Und die Dynamik zu Apollinaire, ihrem tollpatschigen, schrulligen Assistenten ist wirklich toll geschrieben, ein so gegensätzliches Duo, das dadurch kriminologisch wirklich unschlagbar wird. 

    Pierre Martin lässt einen den provenzialischen Sommer fühlen, durch die genauen Beschreibungen hat man das Gefühl den Lavendel selbst riechen zu können und die Sonne auf der Haut zu spüren.

    Ein idealer Cozy Crime Roman für jeden, der sich ein paar Stunden in die Provence träumen möchte🤍

  4. Cover des Buches Das Institut der letzten Wünsche (ISBN: 9783426515747)
    Antonia Michaelis

    Das Institut der letzten Wünsche

    (136)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Das zweite Buch, das ich für meine #12für2025 begonnen habe. Und das zweite, das ich angebrochen habe. Und das zweite, bei dem ich ins Cover und den Klappentext verliebt bin...

    Ich wurde mit dem Schreibstil nicht warm. Mehr kann ich dazu auch nicht wirklich sagen. Hätte gut werden können vom Inhalt her, aber wenn ich über jeden zweiten Satz stolpere, verliere ich halt die Lust. Sei's drum...

  5. Cover des Buches Die Blütensammlerin (ISBN: 9783734113055)
    Petra Durst-Benning

    Die Blütensammlerin

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Belis

    Christine ist den Tränen nahe. Entweder raus aus ihrem Haus samt geliebtem Garten oder ihren Ex-Mann auszahlen. Aber womit? Kurzerhand beschließen die Maierhofer-Frauen Christines Haus wird zur Casa Christine, einem B&B. Und um richtig durchzustarten beschließt Christine eine Aktion „Single-Team zum anstehenden Kochwettbewerb“ anzubieten. Die buntgemischte Truppe birgt Überraschungen und Herausforderungen.

    Die humorvolle Erzählweise verleiht der romantischen Liebesgeschichte Wohlfühl-Atmosphäre. Idyllisches Dorfleben, unterschiedlichste Charaktere und die reizvolle Allgäuer Landschaft erzeugen Urlaubsgefühle. Wer die ersten Bände der Maierhofer-Reihe kennt trifft liebgewonnene Bekannte wieder. Die Handlung spurtet und plätschert abwechselnd.

    Die völlig unterschiedlichen Hintergründe der Teammitglieder bergen Probleme und geheime Wünsche. In Verbindung mit Christines Neuanfang und dem Dorfalltag gibt es viel zu schmunzeln. Mal vorhersehbar, mal geschickt eingefädelt. Insgesamt konnte mich die Happy-End Erzählung einige Stunden gut unterhalten und in einen virtuellen Genuss-Urlaub mitnehmen.

    Im Anschluss finden sich einige Rezepte um das Buch mit passender Begleitung zu genießen.

  6. Cover des Buches Taste of Love - Zart verführt (ISBN: 9783404175338)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Zart verführt

    (136)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Dieses Buch ist Teil der Reihe „Die Köche von Boston“ oder Taste of Love.

    In diesem Fall handelt es sich um den 3. Band. 

    Man muss nicht alle Bände zuvor gelesenen haben, um dieses Buch zu lesen, da es immer um andere Paare geht und eine abgeschlossene Story ist. Allerdings tauchen als Nebenfiguren immer mal bekannte Personen aus den ersten Teilen auf.

     

    Cover:

    Ich liebe das Cover sehr. Es passt eben zu den anderen der Reihe, allerdings muss man sagen, dass es teils zwei Coverversionen gibt.

     

     

    Inhalt: 

    Die junge Konditorin Liz hat ihre eigene und erfolgreiche Patisserie. Um ihre Patisserie aber noch bekannter zu machen, nimmt sie das Angebot an, als Showgast bei einer Fernsehsendung teilzunehmen. Auch Adam, ein gefeiertes Model, der jetzt ein eignes Fitnessstudio hat ist Showgast der Sendung.

    Unterschiedlicher könnten Beide einfach nicht sein. Sie dir kurvige Bäckerin mit ihren süßen Versuchungen und er, der ernährungsbedachte Fitnesstrainer mit nur Muskelmasse.

    Es kommt zu einem kleinen verbalen Schlagabtausch, wobei Adam gar nicht merkt wie er Liz eher aus Versehen beleidigt. Doch dabei merkt Liz nicht, dass Adam durchaus einen Flirtversuch gewagt hat. 

    Lizs Schwester Vicky spielt Liebesbote und lässt Beide nochmals aufeinandertreffen. 

     

    Meinung:

    Ich liebe diese Story einfach. Ich mag es sehr, dass Beide so unterschiedlich sind.

    Dabei sind beide Figuren sehr gut ausgearbeitet, so dass diese authentisch wirken und nicht oberflächlich oder eben eindimensional. Beide legen eine sehr überraschende Entwicklung hin, gerade Adam ist sehr facettenreich.

    Die Story hat eine gute Dynamik und erschient nie langweilig oder gar immer voraussehbar. 

    Der lockere und leicht witzig, humorvolle Schreibstil macht einfach Spaß zu lesen. So fliegt man regelrecht durch die Seiten. Sehr charmant und liebevoll.

    Auch die Einbindung von Personen aus den vorherigen Bänden ist sehr gelungen, ohne dass diese Figuren eben den beiden Hauptcharakteren die Show stehlen. Eine sehr gute Harmonie.

     

    Fazit: 

    Mal wieder ein tolles Buch. Definitiv Leseempfehlung. 

  7. Cover des Buches Sweetbitter (ISBN: 9783746634715)
    Stephanie Danler

    Sweetbitter

    (96)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Tess trifft auf New York. Jeder kennt die riesige Stadt, diesen riesigen Moloch, der nie schläft.


    Während alle davon träumen, vom Tellerwäscher zum riesigen Filmstar oder gar zum Millionär zu werden, träumt Tess davon, Kellnerin zu werden.


    Sie bewirbt sich mehr schlecht als recht bei dem In-Restaurant und wird zu ihrer Überraschung gleich genommen.


    Dort lernt sie scheinbar alles, was man über Essen und Trinken wissen muss. Sie hängt sich an Simone, eine langjährigen Mitarbeitern und hochgelobten Kellnerin und lernt.


    Als Hilfskellnerin macht Tess eigentlich alles falsch, was man nur falsch machen kann und man ist als Leser auf Dauer wirklich überfordert, dies einfach so hinzunehmen.


    Nach der Arbeit feiert die „Familie“ noch in einer nahegelegenen Bar und man säuft und kokst um die Wette.


    Dieser Roman zeigt, wie es in der wirklichen Gastrowelt aussieht. Jeder, der schon mal gekellnert oder in einer Restaurantküche gearbeitet hat kennt das Klischee.


    Ruppige Gäste, die einem keinen noch so kleinsten Fehler verzeihen, strenge Hirarchien unter den Mitarbeitern und ein Chef, der kein Megaphon braucht.


    All dies an der Upper Eastside macht es Tess nicht leichter, als sie sich auch noch in den jungen Bartypen Jake verliebt.


    Es grenzt an Besessenheit, wie diese Familie rund um Simone und Jake funktioniert und auch daran, diesen Roman zu beenden. Man hat kein Fünkchen Mitleid mit Tess! Frühreife, unerwiderte Liebe und kitschige Liebe haben in einem solchen Leben keinen Platz.


    Stephanie Danler hat zwar einen wunderbaren Einblick in die „wahre“ hochpreisige Restaurantszene abgebildet, in der nicht der Gast der schlimmste Feind ist, sondern das Gesundheitsamt. Jedoch schien mir Tess planlos in einer Welt voller Nobelweine und Austern-Glamour umherzuirren und dennoch so wenig von sich selbst preiszugeben.


    Schade, ich hatte mir nach den anfänglichen Szenen über süß, sauer, bitter, salzig und umami doch ein wenig mehr erhofft als einen doch sehr vorhersehbaren Liebesroman.

  8. Cover des Buches Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1) (ISBN: 9783548069685)
    Hisashi Kashiwai

    Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)

    (132)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Tim_Mertens

    Kein klassischer Krimi! Hier geht es um Gerichte, Erinnerungen und um die Frage, ob ein Geschmack Vergangenes zurückholen kann.

    Das Kamogawa Diner in Kyoto trägt kein Schild, es gibt auch keine Speisekarte. Wer es findet, sucht mehr als Essen. Im hinteren Teil arbeitet eine kleine Detektei. Vater Nagare, früher Polizist, und seine Tochter Koishi nehmen besondere Aufträge an. Menschen wollen ein Gericht wiederfinden, das sie mit einer wichtigen Person oder einem Wendepunkt verbinden. Der Ablauf wiederholt sich in sechs Episoden. Erst das Gespräch mit Koishi, dann Nagares Recherche. Zwei Wochen später steht das rekonstruierte Gericht auf dem Tisch. Mit dem ersten Bissen kommen Gefühle zurück, die lange verdrängt waren.

    Besonders nah ging mir die Geschichte einer älteren Frau, die Jahrzehnte später noch einmal den Eintopf kosten möchte, den sie bei einem Heiratsantrag gegessen hat. Damals ist sie einfach gegangen. Als sie das Gericht erneut probiert, wird deutlich, dass es nie nur um das Essen ging.

    Beim Lesen bekommt man Hunger. Udon, Sushi, Tonkatsu oder einfache Hausgerichte werden so anschaulich beschrieben, dass ich zwischendurch am liebsten selbst gekocht hätte. Hungrig sollte man dieses Buch nicht beginnen.

    Ein rot getigerter Kater streift durch jedes Kapitel und sorgt für leise, warme Momente, genauso wie auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Ruhig, eingespielt, mit trockenem Humor.

    Ein kleiner Abzug, weil das Muster der Fälle ähnlich bleibt und manche Wendung absehbar ist. Trotzdem habe ich die Geschichten wirklich gern gelesen. Am Ende blieb vor allem Appetit - auf japanisches Essen. Und auch auf die Fortsetzung.

  9. Cover des Buches Haltbarmachen im Glasumdrehen (ISBN: 9783706629638)
    Sue Ivan

    Haltbarmachen im Glasumdrehen

    (45)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Man muss nicht unbedingt einen eigenen Garten haben, um Obst und Gemüse haltbar machen zu wollen. Man kann auch kleine Portionen verarbeiten, die man nach Lust gekauft hat oder eben übrig hat und nicht verderben lassen möchte.

     

    Dieses Buch bietet ein Rundum-Sorglospaket dafür. Es wird alles genau erklärt, von der Idee über die Techniken bis zum „Handwerkszeug“. Die Texte – von der Theorie bis zur Praxis – sind ansprechen geschrieben und machen Spaß, sie zu lesen. Sehr gelungen, gerade für Einsteiger, Neulinge und „Feiglinge“ wie mich (einkochen ja, fermentieren war bisher nicht so meins), finde ich die Schnelleinteiger-Rezepte. Sie sind so gemacht, dass man sie sich zutraut und somit einen tollen Einstieg in die Materie hat.

     

    Der Rezeptteil ist nahezu klassisch. Ein ganzseitiges Foto zeigt das Ergebnis. Das mag ich sehr – Rezepte ohne Foto inspirieren mich nicht und reizen mich auch nicht, sie nachzukochen. Hier bin ich bei fast jedem Rezept „dabei“! Es gibt eine kleine Einführung zum Produkt, eine schnell erkennbare Markierung der Herstellungsart, die Auflistung der Zutaten (inklusive Information, für wie viele Portionen/Gläser es reicht), verständlich formulierte Zubereitungsschritte, Information über die Haltbarkeitsdauer und Zubereitungszeit. Die Überraschung ist hier, dass es sich oft um ungewöhnliche Lebensmittel (ich hatte noch nie Mispeln gegessen) und moderne, frische Zubereitungen und Mischungen handelt. Sehr schön finde ich auch, dass es viele Ideen und Vorschläge gibt, um Lebensmittel vor dem Kompost zu retten und auch aus „Nebenprodukten“ etwas zu machen, das dem Gaumen gefällt. Das ist echte Nachhaltigkeit!

     

    Unterteilt sind die Rezepte in die Themenbereiche Obst, Gemüse und Würze. Zudem ist auch eine Anleitung für Sauerteig dabei. Das besondere Extra ist das Kapitel über Eier. Am Ende des Buches findet sich dann ein Glossar, das alphabetische Register und ein bisschen Werbung in Form von Bezugsquellen für die Utensilien und weiterführende Literatur.

     

    Wer echtes Interesse am Haltbarmachen hat, wird hier stundenlang schmökern können und immer wieder eins der Rezepte nacharbeiten. Zudem regt das Buch an, eigene Versuche zu starten und zu variieren. Mir gefällt es super gut und ich gebe fünf Sterne.

  10. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Snowbird

    Nach der enormen Resonanz auf den Ernährungskompass hat Bas Kast diesem in Zusammenarbeit mit Michaela Baur mit dem Kochbuch eine Sammlung von Rezepten als praktische Anleitung hinzugefügt. Den Rezepten vorgeschaltet ist ein theoretischer Teil, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sowie die 10 Goldenen Regeln (im Kompass sind es 12) zusammenfasst. Dieser Text ersetzt allerdings die Lektüre des Kompasses nicht, macht es aber möglich, beide Bücher in umgekehrter Reihenfolge zu lesen. Besonders gut gefällt mir an dieser Stelle die Kompass-Ampel: eine Übersicht, die den Verzehr von Lebensmitteln in (sehr) gut (= grün) - in Ordnung/neutral (= gelb) und lieber vermeiden (= rot) einteilt. Das ist eine schnell zu erfassende Orientierungshilfe und einprägsame Unterteilung.

     

    Im Hauptteil folgen 111 Rezepte, sortiert in morgens, mittags und abends. Ein kurzer Erfahrungsbericht darüber, was sich nach der Arbeit mit dem Ernährungs-Kompass für den Autor verändert hat sowie ein Register der Rezepte und ein Register der Zutaten runden das Buch ab.

     

    Zur Gestaltung: Die Darstellung der Rezepte ist ungewöhnlich, denn Zutatenliste und Beschreibung werden zusammengefasst. Das ist platzsparend und übersichtlich, mir gefällt das gut. Weniger gut finde ich, dass es zu vielen Rezepten keine Abbildung gibt bzw allenfalls ein sehr allgemeines Systemfoto. Das erscheint mir bei Gerichten, die für mich völlig neu sind, etwas unglücklich, denn da wüsste ich schon gerne, wie sie aussehen sollten, wenn sie fertig sind. Zudem erschließt sich die Lust auf ein Gericht leichter mit den Augen als durch das Lesen eines Rezepts. Ich finde Illustrationen auch gerade für Ernährungsumstellungs-Anfänger wichtig, die erst damit beginnen, sich mit einer neuen Ernährungsart vertraut zu machen. Erschwert wird der Zugang zu den Rezepten für Anfänger auch durch die Verwendung von teilweise eher ungewöhnlichen Zutaten, die man in einem 0-8-15-Supermarkt auf dem Land nicht unbedingt bekommt.

     

    Ich koche schon länger nach den Prinzipien der Mittelmeerküche, deshalb ist mir ein Teil der Rezepte dieses Kochbuches aus der Erfahrung vertraut. Andere Rezepte finde ich gewöhnungsbedürftig. Der Ernährungs-Kompass als theoretische Grundlage ist super, den empfehle ich uneingeschränkt, aber dieses Kochbuch finde ich zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise nur bedingt geeignet.


  11. Cover des Buches Egal, ich ess das jetzt! (ISBN: 9783426789674)
    Anna Funck

    Egal, ich ess das jetzt!

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86

    Zum Inhalt

    Eigentlich wollte Anna Funck sich vom Ernährungswahnsinn nicht verrückt machen lassen, denn nichts geht über eine ordentliche Pasta und ein schönes Stück Steak. Doch als sie merkt, dass der Blähbauch ihren Alltag beeinträchtigt, will sie doch etwas ändern: Die Moderatorin und Mutter von zwei Kindern beginnt, sich mit all den Ernährungstrends auseinanderzusetzen – von Paleo über Low Carb bis hin zur Apfelessigkur, isst Superfoods, Avocados, Chia-Samen und heilfastet.

    So manche Eskapaden müssen leider auch die Kinder und Ehemann aushalten, als Anna Funck sich beispielsweise für eine kohlenhydratfreie Diät entscheidet und statt der heißgeliebten Spaghetti Zucchini-Nudeln den Kindern vorsetzt – die nur motzen, weil „die Nudeln kaputt“ sind. Die vegane Phase macht auch die ganze Familie mit, nur dass sie vor den Soja-Bratlingen zum Abendessen schon ihr Wurstbrötchen verdrückt haben. Anna Funck lässt hier nichts aus und erzählt humorvoll und ironisch von ihrem Selbstversuch, bei dem sie feststellt, dass man sich auf gar keinen Fall auf jeden Wahnsinn einlassen sollte.

     

    Über die Autorin

    Anna Funck, TV-Moderatorin, Produzentin und Autorin, wurde 1980 in Lübeck geboren. Seit über zehn Jahren steht die 37-Jährige bereits vor der Kamera. Beim Privatsender RTL wurde Anna Funck zur TV-Moderatorin und Redakteurin ausgebildet, bis die Öffentlich-Rechtlichen 2008 auf sie aufmerksam wurden und der MDR sie unter Vertrag nahm. Dort moderierte sie den „Sachsenspiegel“, stand jährlich als Live-Reporterin auf dem Roten Teppich des Dresdner Semperopernballs und moderierte Sondersendungen. Bekannt wurde sie mit der nationalen Serie »Wir sind überall«, die in der ARD lief. Sie lebt mit ihrem bayerischen Mann und den zwei Töchtern Karlotta und Theresa an der Ostsee.

      

    Mein Fazit und meine Rezension

    Schon lange ist gesund nicht mehr gleich gesund. Schon bevor man die Augen aufmacht, hat sich irgendwo auf der anderen Seite der Erdkugel wieder ein neuer Trend auf den Weg zu uns nach Deutschland gemacht, der uns wieder einmal einschüchtert und uns darüber sinnieren lässt, welche Essgewohnheiten wir haben und ob diese wirklich so gesund sind, wie sie alle tun und uns durch ihren Namen glauben machen. 

    Die TV-Moderatorin und Autorin Anna Funck hat dieses Essverhalten mit ihrem Buch / Hörbuch passend auf den Punkt gebracht. 

    In verschiedenen Kapitel geht sie auf sämtliche Mythen und Geschichten oder Trends ein, die sich in allen Supermärkten oder in unterschiedlichen Ernährungsratgebern und Blogs finden lassen. Von Zucker über Gluten bis hin zur Milch und Kaffee ist alles dabei. Natürlich sollte man auch trotz allem auch noch hier einen gesunden Menschenverstand behalten und bei jedem Kapitel auch im Auge behalten, dass es sich hier um eine rein subjektive Betrachtungsweise der Autorin handelt. Was für sie gut ist, muss nicht auch für mich gut sein. 

    Unverträglichkeiten von Kohlehydraten oder Zucker werden Anna Funck mit Hilfe von Nahrungsmittelimpulsen erklärt und nahezu behandelt. Viele weitere Trends (Smoothies, Superfood usw.) sind auch mir sehr bekannt und tatsächlich habe ich schon den ein oder anderen ausprobiert, ob ich mich dadurch gesünder, fitter und kraftvoller gefühlt habe? Eine gute Frage. Sagen wir einfach mal: nicht nur die Ernährung ist wichtig, auch das drum herum, ob und wie ich mich bewege und wie mein sonstiges Umfeld is(s)t. 

    Was mir sehr gut gefallen hat waren allerdings die Erfahrungswerte von ihr und ihrer Familie. Was Mama als total toll und super gesund für die Kinder überlegt und zubereitet hat, stieß beim Nachwuchs nicht immer auf große Freude. Sehr in Erinnerung geblieben sind mir dabei die veganen Nudeln, die als „kaputte Nudeln“ bezeichnet wurden. Und auch das Treffen mit ihren Freunden und der Austausch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Glutenvergiftung und und und) war sehr amüsant – wenn auch etwas übertrieben – geschrieben. Aber, hey? Wer sagt, dass es nicht irgendwo so laufen kann? 

    Mein Fazit, was ich aus diesem wirklich amüsanten Buch mitgenommen habe: man kann alles ausprobieren, muss es aber nicht! Tatsächlich werde ich dem Apfelessig mal eine Chance geben und euch natürlich darüber berichten. Diäten habe ich schon viele in meinem Leben durchgeführt, eher mit mäßigem Erfolg. Es geht eher darum, Essgewohnheiten zu ändern oder sich anzutrainieren. Man sollte nicht auf alles verzichten müssen, sondern etwas essen dürfen. Hierbei sollte auf eine Balance zwischen Essen und Fitness geachtet werden. 

    Ich habe für mich das Low Carb Essen entdeckt. Es schmeckt, macht satt und tatsächlich habe ich innerhalb von zwei Wochen einige Kilos verloren und glaubt mir: es ist wirklich toll, ein paar Pfunde gehen zu sehen!

    Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es sich bei meinem Exemplar um das Hörbuch gehandelt hat. Über die Sprecherin, Edda Fischer, habe ich leider nichts herausfinden können. Aber sie passt zu diesem Buch wie die Faust aufs Auge und hat es geschafft, mich durch den alltäglichen Essenswahnsinn von Anna Funcke zu begleiten. Sie hat eine außerordentlich angenehme Stimme und vermag die einzelnen Anekdoten mit viel Charme und Witz rüber zu bringen. Ihr hätte ich wirklich noch länger lauschen können! 

    Also: worauf wartet ihr? Für mich heißt es auch ab sofort: EGAL, ich ESS das jetzt!


  12. Cover des Buches Verhängnisvoller Champagner (ISBN: 9783462003291)
    Tom Hillenbrand

    Verhängnisvoller Champagner

    (30)
    Aktuelle Rezension von: PediG

    „Verhängnisvoller Champagner“ war mein erster „kulinarischer“ Krimi von Tom Hillenbrand und ich fand ihn super. Er ist Band 8 der Reihe - da muss ich glatt mal in die Vorgänger einsteigen.

    Darum geht es: Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer will nach vielen Jahren ohne Kontakt einen alten Freund und Champagner-Winzer besuchen. Leider kann er nur ein paar Worte mit ihm austauschen, da er unter einer Gyropalette begraben liegt und mit dem Tod ringt. Die Umstände kommen Kieffer verdächtig vor, daher beginnt er zu ermitteln und dabei auf diverse Ungereimtheiten stößt.

    Tom Hillenbrand schreibt in einem flüssigen, modernen Stil mit viel Fachwissen und zeichnet komplexe Charaktere. Die Hauptperson ist mir sehr sympathisch, sodass ich ordentlich mitgerätselt und mitgefiebert habe.

    Mir werden nebenbei in diesem spannenden Krimi unterhaltsame Weise viele Informationen über Luxemburg, die Champagne und die Champagnerproduktion vermittelt. Das macht Spaß!

    Es kommt viel außerdem viel luxemburgischer Flair rüber – wenn man die Ausdrücke nicht kennt, kann man sie im Glossar am Ende des Buches nachschlagen.

  13. Cover des Buches Sylt oder Sahne (ISBN: 9783548291444)
    Claudia Thesenfitz

    Sylt oder Sahne

    (89)
    Aktuelle Rezension von: helgi_liest_4711

    Alle finden sich hier wieder denen das Thema Abnehmen und wieder wohl im Körper fühlen bekannt vor ist. Das Thema sich selbst zu akzeptieren und den eigenen Körper wieder zu wertzuschätzen steht hier im Vordergrund. das Buch zeigt, dass nur schlank sein nicht das wichtigste ist, sondern das man das Leben genießen soll. 

    Ein wichtiges Thema, das hier im Buch auf eine gute und lustige Weise thematisiert wird. 

  14. Cover des Buches Berauscht vom Leben (ISBN: 9783257246841)
    Jardine Libaire

    Berauscht vom Leben

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Tamarisk

    Berauscht vom Leben - Die Freiheit nicht zu trinken


    Jardine Libaire und Amanda Eyre Ward plaudern aus ihrem Leben.


    Beide sind Schriftstellerinnen und beide hatten ein Alkoholproblem.


    Ohne erhobenen Zeigefinger und in einer humorvollen Art und Weise erzählen sie von den Schwierigkeiten und Problemen, mit denen man zu kämpfen hat, wenn man keinen Alkohol trinken möchte. Wie die Gesellschaft darauf reagiert, es einem schwer macht, da man das Gefühl hat nicht dazu zu gehören. Dann gehen die Geschichten weiter mit den Alternativen. Entdeckungsreisen, neue Möglichkeiten sich und andere kennenzulernen mit dem Fazit, man braucht keinen Alkohol um das Leben genießen zu können, im Gegenteil, ohne ihn hat man mehr vom Leben.


    Mir haben die Geschichten sehr gut gefallen. Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, aber hier erzählen zwei Frauen Anekdoten aus ihrem Leben, so dass man das Gefühl hat, sie zu kennen.

    Es ist kein Buch, was man in einem Rutsch liest. Man kann immer dazu greifen, auch gerade wenn man wenig Zeit hat, denn die Kapitel sind kurz und regen zum Nachdenken an.

    Die Ode an das Wasser fand ich super und ich habe viele Marker im Buch und werde bestimmt ab und zu wieder danach greifen. Auch um manches Rezept auszuprobieren, von alkoholfreien Drinks, Tappas bis zu Badezusätzen.


    Fazit: Auch wenn man kein Problem mit Alkohol hat, ist das Buch eine Bereicherung.

  15. Cover des Buches Revanche (ISBN: 9783257244779)
    Martin Walker

    Revanche

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Eine Archäologin wird tot aufgefunden. Seltsame Zeichen werden entdeckt und Bruno ist mitten in seinem nächsten Fall. Es geht um eine alte Geschichte und einem alten Schatz und Bruno muss tief in die Geschichte zurück gehen, um seine Nachforschungen zu vertiefen und seine Ermittlungen voran zu treiben. Es geht weit zurück und aber auch hoch hinauf in politische Ebenen.

    Martin Walker kann einfach Atmosphäre schaffen und Spannung erzeugen. Der zehnte Fall von Bruno hat mich nicht 100 % überzeugt, aber auch hier gibt’s die tollen kulinarischen Momente und viel Wortwitz und auch Gefühle.

  16. Cover des Buches Brot backen in Perfektion mit Hefe - epub Version (ISBN: 9783954532476)
    Lutz Geißler

    Brot backen in Perfektion mit Hefe - epub Version

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Heartbooks

    Cover:
    Das Cover ist schön anzusehen, wie in einer traditionellen Backstube, es vermittelt wärme und lässt einen direkt an warmes Gebäck denken.

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    „Brotbacken in Perfektion mit Hefe“, ist für mich ein kleines Wunderbuch. Mit seinen 70 klassischen Rezepten bietet es eine unglaublich vielseitige Auswahl – von luftigen Weizenbroten über aromatische Vollkornvarianten bis hin zu besonderen Spezialbroten, die man sonst nur aus Bäckereien kennt. Was mich dabei besonders fasziniert, ist nicht nur die Vielfalt, sondern die Art, wie das Buch die Leidenschaft für Backwaren spürbar macht. Man kann förmlich riechen, wie die Hefe aufgeht, den Teig zum Leben erweckt und diesen unvergleichlichen Duft in der Küche verbreitet, noch bevor das Brot aus dem Ofen kommt.

    Jedes Rezept ist sorgfältig erklärt, sodass man Schritt für Schritt erlebt, wie aus einfachen Zutaten etwas so Magisches entsteht. Ich liebe diesen Moment, wenn der Teig langsam aufgeht, die Luftbläschen sichtbar werden und die Küche vom Duft frischer Hefe erfüllt ist – genau das macht Backen für mich zu einem Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Dabei motiviert das Buch nicht nur zum Nachbacken, sondern weckt auch die Freude daran, eigene Experimente zu wagen und vielleicht sogar kleine Lieblingsvarianten zu entwickeln.

    Für alle, die die Faszination von Brot teilen, ist dieses Buch ein absoluter Schatz. Es erinnert daran, dass Backen nicht nur Handwerk, sondern Leidenschaft, Geduld und Genuss ist. Man kann sich stundenlang darin verlieren, und am Ende steht ein selbstgebackenes Brot, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch die Liebe spürbar macht, die in jede Krume geflossen ist.

    Bewertung:

    Für jeden, der gerne mit Hefe hantiert oder es noch machen möchte. Schritt für Schritt und gelingsicher zum herzhaften Ergebnis.

  17. Cover des Buches Die Kunst, Champagner zu trinken (ISBN: 9783257261493)
    Amélie Nothomb

    Die Kunst, Champagner zu trinken

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Kathi_Mo

    Dies war mein erstes Buch der Autorin und bei so viel Ironie und Sarkasmus ganz sicher nicht das letzte. Es ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Es geht um die Freundschaft und um das gemeinsame Champagner trinken und das zelebrieren dieses Rauschs-herrlich! 

  18. Cover des Buches Kräuter der Provinz (ISBN: 9783734112485)
    Petra Durst-Benning

    Kräuter der Provinz

    (165)
    Aktuelle Rezension von: Renate1981

    Diesmal geht die Reise ins schöne Allgäu. Dort habe ich die Bürgermeisterin Therese kennengelernt. Aufgrund einer Erkrankung ihrerseits sind die Bewohner des kleinen Dorfes plötzlich sich selbst überlassen. Doch es gibt ja die Aufgabe das Dorf für junge Leute wieder attraktiver zu machen, da heißt es nun eine Werbekampagne auf die Beine zu stellen und schon naht Hilfe ...

    Der Zusammenhalt der Gemeinde war sehr stark zu spüren und ich fand es einfach super schön, dass sich alle zusammengerauft haben. So ein schönes kleines Dorf darf einfach nicht aussterben. Ich hatte direkt alles vor Augen und war total begeistert, auch die Köstlichkeiten haben dazu beigetragen. Am Ende der Geschichte finden sich einige Rezepte.  

    Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt flüssig und locker und hat mir sehr zugesagt. Die Kulisse war zauberhaft ausgewählt und man dachte oft man ist direkt vor Ort. 

    Ein wunderschöner Wohlfühlroman, mit dem man herrlich entspannen kann! 

  19. Cover des Buches Der Metropolist (ISBN: 9783453320147)
    Seth Fried

    Der Metropolist

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Auf der Rückseite des Buches prangen fett die Worte: Pulp Fiction meets Science Fiction. Wenn man mit dem Satz in das Buch geht, wird man beides suchen und vermissen und ich frage mich ehrlich, ob dieser zum Verständnis der Leserschaft zum Inhalt des Buches beiträgt.
    Die Geschichte selbst besitzt allerdings einige Wirren, bzw. Skurrilitäten, die an Pulp Fiction erinnern. Nicht in der Thematik, sondern in dem Versuch, Chaos walten zu lassen. Das klappt manchmal, geht beizeiten aber aus meiner Sicht auch grandios in die Hose. Viele Witze und Anspielungen waren mir zu flach und vorhersehbar, zu bemüht lustig. Die Story hatte dennoch was und wenn man durch das erste Drittel durch war, hat sich die Welt ein klein wenig geöffnet. Dennoch hatte ich häufig das Gefühl, ein wenig verloren zu sein. Mir fehlte manchmal der Anschluss ans nächste Gleis des Transportsystems von Metropolis.
    Insgesamt kein schlechtes Buch, aber eben für mich auch keines, das mich vollauf überzeugen konnte. Aber wer es skurril mag, sollte durchaus mal einen Blick riskieren.

  20. Cover des Buches Die Kunst Tee zu mischen (ISBN: 9783702016579)
    Sebastian Pole

    Die Kunst Tee zu mischen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Dank diesem hübschen Tablebook lassen sich über 70 leckere und gesundheitsfördernde Biotees ganz einfach zuhause selbst zusammenstellen.

    Pole beginnt mit einer kleinen Einführung und mit der Signaturlehre, unabdingbar für Neuanfänger.

    Weiter geht es mit Mischungsverhältnissen und der Kunst, wie man Tee überhaupt korrekt zubereitet.

    In den folgenden Kapiteln kann man die Teesorten dann nach dem Wunsch der Befindlichkeit auswählen. Ob Reinigen, Entgiften oder Abwehr und Harmonie. Für jeden Wunsch findet man hier ein passendes Teerezept.

    Die meisten Teemischungen kann man ohne besondere Zutaten selbst herstellen. Nur vereinzelt muss man sich Zutaten wie Galgant und Matcha im Feinkostladen zukaufen.

    Wer einen großen Garten hat, wird dort schnell fündig. Über Brennnessel, Brombeerblätter oder Ingwer hinweg wird man am Wegrand mit Hollunder und Kamille eingedeckt.

    Das Rezeptbuch ist dezent bebildert und beschränkt sich dort aufs wesentliche.

    Für Teeliebhaber ein schönes und hübsch aufgemachtes Geschenk, deren Rezepte sich ohne viel Aufwand in eine leckere Tasse Tee verwandeln lassen.

    Genuss und Heilung steht hier im Vordergrund. Sebastian Pole liegt mit „Die Kunst Tee zu mischen“ ganz im Trend der Selbstversorgung und lässt dabei so manches Teehighlight entstehen.

  21. Cover des Buches 111 Whiskys, die man getrunken haben muss (ISBN: 9783740825454)
    Bernd Imgrund

    111 Whiskys, die man getrunken haben muss

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Eines vorweg – es gibt keinen einzigen Whisky, den man getrunken haben MUSS. Wenn man allerdings ein Vergleichsbuch für Whiskys sucht, so ist dieses Werk ein Anfang.
    Anfang? Ja und auch nicht mehr – die Vielfalt der Whiskys auf dieser Erde würde aber auch den Umfang jedes anderen Buches sprengen. Warum also nicht mit diesem beginnen.

     

    Alphabetisch geordnet finden sich hier bekannte und weniger bekannte, neben ausgezeichneten Whiskysorten und welchen, die sich in jedem Supermarktregal finden lassen.

    Wirklich interessant wird es bei den exotischen Getränken oder jenen Whiskys, die aus Japan oder Indien stammen – nicht nur Schottland oder Amerika kennen das Geheimnis, einen guten Whisky zu destillieren.

     

    Einige dieser (Standard)Whiskys enthüllen aber in diesem Buch warum sie erwähnenswert sind – und bei den meisten ist es die Geschichte der Brennereien.
    Um diese Geschichten dreht sich auch hauptsächlich dieses Buch, die Eigenschaften der Destillate werden eher nur in den Fußzeilen erwähnt. Wie soll man auch solche Geschmäcker, Düfte und Aromen beschreiben? Hier ist wohl der Leser selbst gefragt – testen und selbst feststellen, welche dieser 111 vorgestellten Gebrannten am meisten den eigenen Geschmack treffen.

    So gesehen sind es dann doch wieder 111 Whiskys die man getrunken haben muss.

    4 Sterne, da es sich hier mehr um eine grobe Einführung handelt als um einen tiefgehenden Führer.

  22. Cover des Buches The Grey Days - Tangofieber (ISBN: B00YLPV7MU)
    Nora Amelie

    The Grey Days - Tangofieber

    (12)
    Aktuelle Rezension von: anchsunamun

    „The Grey Days –Tangofieber“ ist ein erotischer Roman von Nora Amelie, der bereits in 2015 erschienen ist.

    Mit dem Mann der Träume tanzen – was kann es da sinnlicheres geben als einen Tango? Lisa ist nicht zwar nicht unattraktiv, aber ohne Mann und irgendwie in Liebesdingen unbefriedigt. Da erfährt sie von den Grey Days – ein Abenteuer, luxuriös, pikant und nur für Frauen, die ihre Neigungen kennenlernen wollen. Neugierig lässt Lisa sich auf dieses Abenteuer ein und bucht ein solches Event. Wird ihre Neugier befriedigt werden? Und was hat das alles mit Tango zu tun?

    Auch wenn Nora Amelies wunderbarer Schreibstil dazu verführt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen, habe ich mir dieses Mal die Zeit genommen, die Geschichte richtig zu genießen. Das schöne ist, dass die Protagonistin Lisa eine Frau wie du und ich ist und das macht es so leicht, sich in sie hinein zu versetzen und sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Ihre Unsicherheit, die sie aber von nichts abhält und andererseits auch das Genießen des Abenteuers, das Prickeln, das in der Luft liegt bis zu letzten Sekunde. Mir hat besonders gefallen, dass sie ihrer Freundin nicht alles ganz genau erzählt und natürlich, dass sie ihren Partner wiedertreffen wird, obwohl es während des ganzen Events spürbar ist, dass es zwischen ihnen knistert. Paul, ihr Coach, scheint genau zu wissen, was sie möchte und man hat das Gefühl, auch er genießt es.

    Dem Kopfkino, das beim Lesen entsteht, kann man sich gar nicht entziehen. Die Tanzszenen waren in meiner Vorstellung wunderschön.

    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen – übrigens auch zum gemeinsamen Lesen mit dem Partner/Partnerin. Den zweiten Teil werde ich mir noch holen.

     ..

  23. Cover des Buches Ein Jahr auf Fern Verrow (ISBN: 9783868739145)
    Harry Astley

    Ein Jahr auf Fern Verrow

    (1)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Naturverbunden kochen und genießen

     

    Die erste Doppelseite nach dem Aufschlagen zeigt eine wundervolle typische englische Grafschaft. Mit Steinmauern gesäumte Felder und kleine niedliche Gehöfte. Fotographisch auf jeden Fall ein gelungener Einstieg.

     

    Der Inhalt ist klassisch nach den Jahreszeiten eingeteilt und mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer versehen.

     

    Das Experiment kann beginnen. 1996 beziehen die beiden Städter Jane Scotter und Harry Astley Fern Verrow. Das Grundstück ist mit einer eigenen Quelle gesegnet, die Kultivierung für die Selbstversorgung kann beginnen. Unterstützt durch allerlei Literatur über Permakultur und Biodynamischen Anbau wird schnell klar, dass Anbau auch immer etwas mit innerer Einkehr und der Rückbesinnung zu sich selbst bedeutet.

     

    Dieses nicht gerade kompakte Sachbuch betrachte ich als Leser nicht als Kochbuch und auch nicht als Gartenratgeber. Es ist ein Gesamtpaket, das einen über das ganze Gartenjahr hinweg begleitet.

     

    Die Rezepte sind natürlich den Jahreszeiten und der Saison entsprechend abgestimmt und zum Nachkochen und Backen benötigt man keine von weit her exportierten Gewürzen oder Zutaten.

     

    Auch hier liegt die Auswahl auf das eigene erwirtschaftete Obst und Gemüse.

     

    Zahlreiche Tipps ziehen sich über den ganzen Band und sind einfach umzusetzen.

     

    Über die Jahreszeiten hinweg bieten Scotter und Astley auch allerlei Tipps zum Konservieren. Ob Obst einlegen oder leckeren Sirup herstellen, findet genau so Anwendung wie die Herstellung von haltbaren Pasteten oder der klassischen Fermentation.

     

    Fazit:

     

    Wer sich mit Permakultur beschäftig, umsetzt oder gerade mit dem Gedanken spielt, findet hier ausreichend Ideen und Anregungen.

     

    Der Fotografin Tessa Traeger ist es ausgezeichnet gelungen, die Stimmungen der Jahreszeiten sowie Mensch und Tier einzufangen. Natürlich ist die Kulisse in der Grafschaft Herefordshire schon etwas Besonderes, diese gibt aber auch einen Anstoß für neue und eigene Ideen.  

     

    Besonders lecker und sehr zu empfehlen ist das Möhrenkuchenrezept und der Linsensalat.

  24. Cover des Buches Sinnenlust: Gesamtausgabe (ISBN: 9781790338290)
    Diana Wintermeer

    Sinnenlust: Gesamtausgabe

    (3)
    Aktuelle Rezension von: moni_loves

    Blogbeitrag: https://allaboutbooksandme.blog/2019/01/21/bookish-rezension-zum-sammelband-sinneslust-von-diana-wintermeer/

    Ich habe nie etwas sinnlicheres gelesen!

    Dieses Buch hat meine Leidenschaft für das Genre der gayromance geweckt. Die Autorin erschafft wundervoll prickelnde, leidenschaftliche Momente, wie ich sie so noch nicht gelesen habe.  Dieser Schreibstil ist zum niederknien, voller Gefühl erweckt er die Sinneslust zum Leben!

    Alle Geschichten spielen in Zeiten, in denen es durchaus sehr harte Strafen gab und man mitunter um sein Leben fürchte musste, bekannte man sich zur Homosexualität. Doch Gefühle lassen sich nicht ewig unterdrücken, die Sehnsucht nach Nähe bricht irgendwann auch den stärksten Geist.

    So ist vor allem die anfängliche Zerrissenheit der Protagonisten deutlich spürbar, ebenso das immer stärke Bedürfnis ihre Gelüste auch in die Tat umzusetzen, dem Verlangen nach einer bestimmten Person endlich nachzugeben. Denn etwas das sich so richtig anfühlt kann doch unmöglich falsch sein.

    Die Charakter sind sehr gut dargestellt und für den Leser greifbar, durch die sehr bildlichen Beschreibungen der Umgebung fühlt man  sich schnell wohl und hat alles vor Augen, als wäre man hautnah dabei.

    Die erotischen Szenen bestechen durch ihr Gefühl, ihre Zärtlichkeit und vor allem den respektvollen Umgang miteinander, der mir in vielen erotisch angehauchten Geschichten deutlich fehlt. Man spürt die tiefe Verbundenheit der Charaktere und das gegenseitige Vertrauen und Verständnis.

    Ganz besonders gefiel mir an dieser Reihe auch die Tatsache das die Geschichten miteinander verwoben sind. So trifft man immer wieder auf Bekannte Charaktere und gewinnt weitere Einblicke in ihre Lebensabschnitte, lernt sie so noch tiefgründiger kennen und ihre Handlungen verstehen.

    Wie man merkt, ich bin restlos begeistert! Falls ihr auch Neuling im Bereich des gayromance Genres seid wie ich bietet diese Autorin mit ihrer gefühlvollen Art den perfekten Einstieg! Aber auch Fans des Genres an sich dürften diese Geschichten wirklich gefallen. Ich habe bis jetzt auch nur positive Stimmen von anderen Lesern vernommen.

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