Bücher mit dem Tag "geocaching"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geocaching" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.229)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der Auftakt einer Reihe um die Polizistin Beatrice Kaspary und ihren Kollegen Florin Wenninger.

    Das Cover des Buches finde ich etwas unglücklich gewählt. Es hat mit dem Inhalt nichts zu tun und wirkt auch ansonsten nicht wie ein Thriller. Da Ursula Potznanski sonst Jugendbücher schreibt, könnte man dieses Buch auch schnell für ein solches halten. Ist aber nur meine Meinung. Hätte man mehr draus machen können.

    Im Buch wird eine Leiche gefunden, auf deren Fussohlen Koordinaten eintätowiert wurden. An den Koordinaten finden die beiden eine Geocaching Box mit einer abgetrennten Hand...ein perfides Katz und Maus Spiel beginnt zwischen den Polizisten und der Person der die "caches " auslegt...

    Das Thema Geocaching ist ja sehr bekannt und es gibt ja immer noch viele die es gerne machen...ich und meine Familie gehören dazu. Es macht einfach sehr viel Spaß! Umso besser hat es mir gefallen ein Buch darüber zu lesen das etwas gruseliges daraus macht!
    Gleich vorab sei aber gesagt, obwohl das Buch sehr gut war, kann ich immer noch geocachen gehen ohne Angst oder Panik zu haben ;)

    Das Thema dieses Thrillers hat mir dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht und ich kann mir vorstellen wenn man Geocaching vorher nicht gekannt hat bekommt man Lust es einmal zu versuchen.

    Das Buch ist spannend und sehr gut geschrieben. Die Protagonisten sind alle sympatisch und nahe am Leben. So hat Beatrice Kaspary, die Kinder hat, immer wieder mit dem Spagat zwischen Job und guter Mutter zu kämpfen.

    Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

  2. Cover des Buches Die Tage, die ich dir verspreche (ISBN: 9783426516768)
    Lily Oliver

    Die Tage, die ich dir verspreche

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.


    Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.

    Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.

    Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.


    Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht. 

  3. Cover des Buches World Runner - Die Jäger (ISBN: 9783401605067)
    Thomas Thiemeyer

    World Runner - Die Jäger

     (47)
    Aktuelle Rezension von: bookbrothers_ol

    Wir selber sind seit 2014 Geocacher. Zusammen mit unseren Eltern haben wir schon tolle Caches gefunden. Das Rätsel, Suchen und Finden macht absolut Spaß.

    Wir waren also auf dieses Buch richtig gespannt, da wir uns mit dem Thema ja ein wenig auskennen.

    In diesem Buch geht es erstmal um Tim. Tim ist ein World Runner. World Runner ist irgendwie der Nachfolger vom Geocachen. Also es ist so ähnlich und doch wieder anders.
    Bei den World Runners gibt es ein mega Event. Nur die besten 100 Leute aus Deutschland haben sich überhaupt qualifiziert um an diesem teilzunehmen. Es wird ein Hammer Gewinn versprochen. Tim ist neugierig und gerne dabei. Schnell findet er in Annika eine Spielpartnerin. Zusammen versuchen sie die Claims vor den anderen Teilnehmern zu loggen. Bei diesem Wettkampf geht es allerdings nicht immer fair zu und teilweise ist es auch lebensgefährlich. Jeder Spieler entscheidet selbst wie weit er für das Spiel gehen wird. Kann Tim gewinnen, kann er Annika vertrauen und kommt er heil aus der Nummer raus?

    Dieses Buch ist richtig cool. Unsere Liebe zum Geocachen verwoben in einer super spannenden Geschichte ist so toll. Das Buch ist flüssig geschrieben. Auch jemand der keine Ahnung vom Cachen, Muggeln usw. hat kann in dieses Buch eintauchen. Die Rätsel waren auch knackig und ich hatte Spaß dabei mitzutüffteln.

    Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Eine Station jagt die nächste und so geht es mit Tempo in der Geschichte voran. Spannung, Mut, Schrecken, Überraschung und Zusammenhalt kommen hier nicht zu kurz. Ein klasse Buch das ich wirklich nur empfehlen kann.

  4. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  5. Cover des Buches Inselcocktail (ISBN: 9783839221099)
    Anja Eichbaum

    Inselcocktail

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Uwe_Ittensohn

    Das Buch hat mir viel Spaß gemacht. Der Plott ist ausgefeilt und die Handlung spannend. Die Protagonistinnen wirken sehr authentisch und gefallen mir gut.

    Ich war noch nie auf Norderney aber die Beschreibungen sind so voller Begeisterung, dass meine Frau (sie hat das Buch auch gelesen) und ich unbedingt mal dort Urlaub machen wollen. Weiter so, Anja Eichbaum!

  6. Cover des Buches Totentracht (ISBN: 9783431041316)
    Alexander Rieckhoff

    Totentracht

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sonne63

    Inhalt (Klappentext):

    Vom Ku'damm zum Damwild - Marie Kaltenbachs Einstieg als Kommissarin in der Schwarzwälder Heimat beginnt eher mittelprächtig: Auf dem Weg zur Arbeit fährt sie erst mal ein Reh um, und mit ihrem neuen Kollegen Karl-Heinz Winterhalter liegt sie sich schon vor Dienstbeginn in den Haaren. Und dann gibt's direkt einen Mord! Ein Mann in Tracht liegt erdrosselt in einer Gruft - und ausgerechnet Winterhalters Sohn ist beim Geocaching über die Leiche gestolpert. Dass die beiden Hauptkommissare bei der Suche nach dem Mörder versehentlich in einer Ehetherapie landen, macht die Sache auch nicht gerade besser. Denn der Fall, den sie zu lösen haben, führt sie in dunkle Abgründe ...

     

    Meinung:

    Dieses war mein erstes Buch des Autorenduos. Und es hat mir richtig gut gefallen. Da ich selbst im Schwarzwald zuhause bin, die angeführten Örtlichkeiten kenne, dazu noch Passagen mit alemannischem Dialekt; einfach Genuss pur.

    Mehr als einmal musste ich über den kauzigen Kommissar lachen. Situationen gerieten außer Kontrolle, beruflich wie auch privat. Szenerie und Örtlichkeiten wurden von den Autoren bildhaft beschrieben. Die Handlung war spannend und logisch aufgebaut. Die Dialoge lebendig gestaltet.

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Am Anfang hat es allerdings ein bisschen gedauert, bis ich die verschiedenen Personen auseinanderhalten konnte. Danach stand aber dem Lesegenuss nichts mehr im Weg.

    Fazit:

    Ein spannender Regionalkrimi, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

  7. Cover des Buches Die Schnitzel-Jagd (ISBN: 9783426215579)
    Carine Bernard

    Die Schnitzel-Jagd

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Andie

    „Die Schnitzel-Jagd“ ist mein zweiter Krimi von der Autorin Carine Bernard. Wie bereits beim ersten Krimi hat mich die Schreibweise von ihr sehr begeistert. Carine Bernard versteht es einfach, einfache Details so genau zu beschreiben, dass jede Sinneswahrnehmung geweckt wird. Alleine ihre detailreiche Beschreibung, als Molly eine einfache Extrawurstsemmel isst, lässt dir das Wasser im Munde zusammen laufen.

    Generell muss ich sagen, dass es sich hier um einen wirklich gelungenen Wienkrimi handelt. Neben der eigentlichen Krimigeschichte entführt die Autorin einem in die entlegensten Winkel Wiens und zeigt dir den Charme der österreichischen Hauptstadt. Was mir noch besonders gut gefallen hat, war ihre Darstellung der Sprachbarriere zwischen Österreich und Deutschland. Zwei Länder –  eine Sprache, aber doch gibt es gewaltige Unterschiede. Ich konnte mit Molly gut mitfühlen, wie es ist, wenn man seine „eigene“ Sprache nicht versteht. In Österreich gibt es so viele verschiedene Dialekte, dass selbst ich als Österreicherin meine Probleme habe.

    Doch jetzt zum Inhalt des Buches…Molly soll Markus helfen den Tod des jungen Karls zu untersuchen. Markus glaubt nicht, dass sein Schützling an einem natürlichen Tod gestorben ist. Markus ist Leiter einer Computergruppe von Jugendlichen, die den Hintergrund hat, das junge Leute sich nicht als Hacker strafbar machen. Kurz vor seinem Tod erzählt Karl Markus von einem Rätsel, dessen Lösung ihm viel Geld einbringen soll. Was also steckt hinter diesem Rätsel?

    Im Laufe ihrer Recherchen finden Molly und Markus dieses Rätsel und beginnen es zu lösen. Dabei tauchen sie unter anderem in die Geocaching-Szene ein. Sie finden auch heraus, wer hinter dem Rätsel steckt. Aber wer ist nun dieser „Stifter“. Die beiden kommen den „Stifter“ immer näher und entdecken dabei eine Sicherheitslücke bei Bankomaten. Als sie es endlich geschafft haben, ein Treffen mit „Stifter“ zu vereinbaren, begibt sich Molly in Gefahr.

    „Die Schnitzel-Jagd“ ist ein locker geschriebener Kurz-Krimi, dem es an nichts fehlt. Auch wenn kein Blut fließt und keine besonderen Grausamkeiten vorkommen, ist es ein packender Krimi, der dank seiner Kürze schnell durchgelesen werden kann. Carine Bernard schafft es, einen perfekten Spannungsbogen aufzubauen, und so den Leser an das Buch zu fesseln. Mit zum Schluss fiebert man mit, wer hinter allem steckt.

  8. Cover des Buches Lavendel-Tod (ISBN: 9783426522929)
    Carine Bernard

    Lavendel-Tod

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Molly Preston ermittelt verdeckt in einem Fall von Wirtschaftskriminalität in einem kleinen Ort in der Provence. Sie findet dabei Spuren auf einen Schatz aus vergangenen Zeiten.

    „Ihre Herkunft und ihre vielfältigen Fähigkeiten, zusammen mit ihrem Aussehen und ihrer Intelligenz, ermöglichten es ihr, fast jede Stelle in einem Unternehmen zu besetzen und sich schnell genug hochzuarbeiten, um an Insider-Informationen heranzukommen.“ Die in jeder Hinsicht perfekte Protagonistin wird für die Restaurierung einer kleinen Kapelle eingesetzt, hat somit nicht mal die theoretische Chance auf Erledigung ihres Auftrags und lässt sich dann auch noch durch eine Schatzsuche ablenken. Lokalkolorit wird mit fehlerhaftem Französisch vorgetäuscht; vom Lavendel im Titel fehlt jegliche Spur. Und spätestens, als Molly zum zweiten Mal auf einer Seite duschen muss, verlässt mich die Geduld mit diesem dürftigen Werk.

  9. Cover des Buches VIRALS - Jeder Tote hütet ein Geheimnis (ISBN: 9783570402627)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Jeder Tote hütet ein Geheimnis

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby
    Wenn Geocaching zu einem gefährlichen Hobby wird und ein Verrückter daraus ein explosives Spiel macht, dann braucht man schon Superkräfte. Zum Glück haben Tory Brennan und ihre Gang, dank eines mutierten Parvovirus, diese. So langsam werden sie auch besser darin miteinander wortlos zu kommunizieren und ihre neuen Fähigkeiten erfolgreich einzusetzen. Als wäre ein durchgeknallter Gamemaster noch nicht anstrengend genug, zieht auch noch die neue Freundin von Torys Dad bei ihnen ein und versucht Tory in eine Südstaatendebütantin zu verwandeln. Erstaunlicherweise überschlagen sich die Jungs fast um der Kavalier an ihrer Seite zu sein. Dabei fürchtet sie nichts mehr als die Entdeckung ihres Geheimnisses, denn Chance ist verdammt nah dran, sich alles zusammenzureimen.

    Das dritte Abenteuer für Tory und die Virals. Es hat etwas gedauert bis ich mit dem Herzen bei der Geschichte war, vielleicht hatte ich aber auch nur Mühe mich hineinzufinden, weil mein letzter Band ein paar Jahre zurück liegt. Ich mag Tory eigentlich, aber in diesem Buch steht sie arg auf dem Schlauch. Insbesondere was Bens Gefühle für sie angeht. Im Allgemeinen erscheint sie mir zu kindlich, um diese komplexen Fälle lösen zu können. Diese Diskrepanz war für mich manchmal anstrengend zu lesen, aber vielleicht bin ich diesen Teenagerbüchern einfach entwachsen. Da ist es doch hilfreich bei brenzligen Situationen mal die Superheldenkraft anzuschalten. Das Ende wird dann nochmal spannend, auch wenn die Rettung in Form von Kit, irgendwie sehr bequem war und die Erklärung, warum er den Virals folgt dürftig. So ganz verstehe ich auch nicht, wie ein einfacher Parvovirus die Jugendlichen so mutieren kann, dass sie telepathisch miteinander kommunizieren können, aber möglicherweise ist das einfach eine Berufskrankheit von mir nach wissenschaftlichen Erklärungen zu suchen und dies ist ja ein Roman und kein Tatsachenbericht. Der Gegner in diesem Buch hat es schon in sich und ist meiner Meinung nach die härteste Nuss die das Rudel bisher knacken musste. Dies gelingt ihnen jedoch mit Bravur und schließlich retten sie mehr als ein Menschenleben.

    Obwohl sich dieses Buch ein bisschen zog, werde ich wohl auch noch die restlichen Bände lesen, einfach nur mal um zu sehen, ob Tory erwachsen wird.
  10. Cover des Buches Das Schaf-Komplott (ISBN: 9783426215593)
    Carine Bernard

    Das Schaf-Komplott

     (27)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN MORD UND VIELE GESTOHLENE SCHAFE...

    In ihrem zweiten Fall reist die EU-Ermittlerin Molly Preston eigentlich ganz ohne Auftrag nach Yorkshire. Sie macht dort nämlich Urlaub - gemeinsam mit ihrem Freund Charles hat sie sich ein niedliches kleines Cottage gemietet und will es sich dort für eine entspannte Woche richtig gut gehen lassen. Leider konnte Charles dann aus beruflichen Gründen doch nicht mitkommen, aber davon will Molly sich keinesfalls den Urlaub verderben lassen!

    Gleich am ersten Morgen entdeckt Molly bei  einem Spaziergang auf einer Schafweide jedoch einen Toten, der sich auch noch als der Vermieter ihres Cottages entpuppt. Ein natürlicher Tod? Oder steckt doch mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint? Und die ominösen Schafsdiebstähle, unter der die Gegend seit Monaten leidet, rücken auch zunehmend in den Fokus der versierten EU-Ermittlerin. Die Polizei jedenfalls tappt diesbezüglich nach wie vor im Dunkeln, und die betroffenen Bauern werden immer wütender...

    Die Perspektive der Erzählung liegt ausschließlich bei Molly Preston, die hier etwas weniger perfekt auftritt als noch im ersten Band. Beim Lösen von Rätseln benötigt sie die virtuelle Unterstützung durch ihren Freund, in der Küche entpuppt sie sich als absolute Niete und der Umgang mit der trauernden Witwe des Toten, den Molly entdeckt hat, fällt ihr ebenfalls sichtlich schwer. Aber sie hat einen Riecher für Dinge, die nicht in Ordnung sind, und so macht sie sich - Urlaub hin, Urlaub her - auf Spurensuche.

    Entstanden ist die Krimi-Reihe um Molly Preston aus Geschichten Carine Bernards rund um das Geocaching. Auch in diesem Fall spielt die Jagd nach den versteckten Schätzen eine Rolle - und tatsächlich verbirgt sich diesmal dort ein deutlicher Hinweis für Molly.

    Carine Bernard hat hier eine angenehme Mischung aus entspannten Urlaubsschilderungen in einer idyllischen Umgebung - einschließlich kleinem Urlaubsflirt - und anfangs recht halbherzigen, später jedoch deutlich spannenderen Ermittlungen geschaffen. Gerade was das Rätsel um die Todesursache des aufgefundenen Mannes anbelangt, drängte sich die Lösung meiner Meinung nach schon recht früh auf. Die Frage war nur, wie sich der Verdacht würde nachweisen lassen. Die Schafsdiebstähle waren schon ein anderes Kaliber, aber Kommissar Zufall spielte Molly dabei letztlich zuverlässig in die Hände.

    Das Buch lässt sich flüssig in einigen Stunden lesen und bietet auch Krimi-Anfängern eine erträglich spannende Unterhaltung. Vielleicht kann mich der nächste Band ja noch ein wenig mehr überzeugen...


    © Parden
  11. Cover des Buches Cache (ISBN: 9783737340267)
    Marlene Röder

    Cache

     (25)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Die beiden Schüler Leyla und Max kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, sind jedoch bereits seit einem Jahr ein Paar. Max ist ein ehrgeiziger Musterschüler aus gutem Hause, der nicht aneckt und bei Lehrern wie Schülern beliebt ist. Leyla ist Halbtürkin aus einer Arbeiterfamilie mit zwei Geschwistern und kümmert sich seit dem Tod der Großmutter insbesondere um ihre fünfjährige Schwester Günay. 

    An der S-Bahn-Station Karlshorst im Osten Berlins begegnet sie einem Jungen, der im Müll wühlt und ist peinlich berührt, da sie ihn für einen Obdachlosen hält. Er erklärt ihr sodann, dass er Geocacher auf der Suche nach einem nächsten Hinweis ist. Er nimmt sie mit auf die Suche und Leyla ist bald fasziniert von dem geheimnisvollen Jungen, der sich nur mit seinem Geocache-Pseudonym Red vorstellt. Als ihr Freund Max in den Herbstferien als Leistungsschwimmer in einem Trainingscamp in Spanien ist, verbringt Leyla eine intensive Zeit mit Red. 

    Nach Max' Rückkehr meldet sich Red mit einer rätselhaften Nachricht bei Leyla und Max. Leyla macht sich daraufhin Sorgen und begibt sich zusammen mit Max auf die Suche nach Red, die von diesem als Geocaching gestaltet wird. 

    Der Jugendroman wird abwechselnd aus der Sicht von Leyla und Max beschrieben. Vor allem Max lässt für einen Jungen ungewöhnlich tief in sein Seelenleben blicken, während Leyla unzulänglicher bleibt und mir auch weniger sympathisch ist. In Rückblenden erfährt man als Leser, wie sich Leyla und Max kennengelernt haben und wie sich ihre junge Liebe entwickelt hat, aber auch wie sich Leyla und Red während Max' Abwesenheit angenähert haben. Red ist ein sehr sensibler Charakter, der nicht viel von sich Preis gibt. Darin liegt vermutlich auch seine Anziehungskraft auf Leyla begründet. Sie fühlt sich von ihm mehr wahrgenommen als von Max, der seine Gefühle nicht so deutlich zum Ausdruck bringt. 

    Die Suche nach Red ist durchaus spannend zu lesen, auch wenn mir die Motivation von Leyla und ihr Verhalten gegenüber Max zunächst nicht nachvollziehbar war und sich erst durch die Rückblenden erklärte. 

    Der Roman ist schnell zu lesen, da er aufgrund der großen Schriftart kürzer ist, als er den Anschein hat. So verlief mir die Entwicklung etwas zu schnell und die Beschreibung der Charaktere blieb im Vergleich zur beschriebenen "Schnitzeljagd" auf der Suche nach Red zu oberflächlich. 

    Die hochdramatische Entwicklung der Geschichte ist für mich deshalb nicht schlüssig. Auch wenn ich Überraschungsmomente und Wendungen schätze, kam das Ende dieses Romans ziemlich abrupt und unerwartet und lässt - gerade für einen Jugendroman, in dem es um die erste Liebe, aber auch um die Findung der eigenen Identität geht - zu viele Fragen offen. 
  12. Cover des Buches Der Drachen-Klau (ISBN: 9783426216439)
    Carine Bernard

    Der Drachen-Klau

     (21)
    Aktuelle Rezension von: parden
    ENDLICH URLAUB? VON WEGEN...

    Der vierte Fall der EU-Ermittlerin Molly Preston führt sie nach Mallorca, wo sie eigentlich mit ihrem Freund Charles endlich Urlaub machen will. Der schreibt zwar derzeit an einem weiteren Krimi, doch genießen die beiden durchaus ihre Zweisamkeit. Wenn Charles sich zum Schreiben zurückzieht, kennt Molly keine Langeweile, sondern unternimmt auch alleine etwas.

    Als sie wegen eines Geocaches zur Dracheninsel Sa Dragonera fährt, macht sie dort eine Zufallsbekanntschaft mit einem etwa 60jährigen deutschen Auswanderer. Der entpuppt sich nicht nur als Mallorca-Kenner, sondern verbirgt auch das ein oder andere Geheimnis. Als eine junge Bekannte des Auswanderers verschwindet, bietet Molly an, bei der Suche behilflich zu sein - nicht ahnend, in welche gefährlichen Abenteuer sie dadurch gerät. Und nicht nur sie, plötzlich ist auch Molly Freund Charles wie vom Erdboden verschwunden...

    Jeder Fall der EU-Ermittlerin spielt an einem anderen Ort (bislang die Provence, Yorkshire, Wien und nun Mallorca), was die Krimis abwechslungsreich gestaltet. Da ich bereits einige Male auf Mallorca war, sprach mich dieser Krimi besonders an - zusammen mit den Fotos im Buch erzeugten die bildhaften Schilderungen ordentlich Fernweh und weckten einige liebgewonnene Erinnerungen.

    In diesem Fall spielt zudem Molly Freund Charles erstmals eine wirkliche Rolle, während er davor eher als Phantom durch die Bücher geisterte. Dadurch nimmt Molly, zumal eigentlich im Urlaub, auch gleich eine ganz andere Rolle ein, was mir gefallen hat. Ihre Fähigkeiten als Ermittlerin sind zwar auch diesmal gefragt, doch lernt man die junge Frau hier auch von einer anderen Seite kennen.

    Der eigentliche Fall war diesmal richtig spannend und voller Überraschungen, und die Mischung aus Spannung und Urlaubsflair emfpand ich als ausgewogen und gut gelungen. Das Buch war schnell gelesen und macht in jedem Fall Lust auf mehr!


    © Parden 
  13. Cover des Buches Cache Hunters - Die Jagd nach den sieben Siegeln (ISBN: 9783417287738)
    Marco Rota

    Cache Hunters - Die Jagd nach den sieben Siegeln

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Cache Hunters  - Die Jagd nach den sieben Siegeln

    Das Buch ist nicht nur für kleine Abenteurer, sondern auch für Erwachsene sehr schön zu lesen und vor allem für diejenigen, die das Abenteuer mal wieder erleben möchten. Mir ist es so ergangen, dass ich beim Lesen bereits so gefesselt von der Geschichte war, dass ich mich direkt beim Geocaching angemeldet habe und nur einen Tag später losgezogen bin, um meinen ersten Cache zu loggen. Dieses Abenteuer, dieses Adrenalin, was einem in dem Moment durch den Körper rauscht ist einfach großartig. Es versetzt einen zurück in die Kindheit, lässt einen den Alltag total vergessen und wenn man den Cache gefunden hat, spürt man das Glück in den Adern pulsieren.
    Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Autor bedanken, dass er so ein fesselndes Buch geschrieben hat und mir wieder einen Rausch der Abenteuerlust verpasst hat, wie ich es aus der Kindheit kannte. Gerade in der heutigen Zeit, ist es schwer geworden vollständig abzuschalten. Ich garantiere euch – es macht einfach mega fun! Aber nehmt euch vor den Muggeln in Acht, sie lauern überall. ;-)

    Nun aber zum Buch – Mein persönlicher Held der Geschichte: Kabuki! Ich hab den Jungen echt ins Herz geschlossen und finde ihn großartig. In der Geschichte geht es um vier Teenies, die für ihr Leben gerne auf der Suche nach Caches sind. Jeder für sich und plötzlich müssen sie als Team agieren und finden sich zusammen, zu den „Cache Hunters!“ Gemeinsam müssen sie die sieben Siegel durch verschiedene Caches finden. Ein Abenteuer, was die vier nach und nach zusammenschweißt. Doch jedes Team hat einen Gegner – Die Drachenflüsterer. Auch diese Gang hat es gewaltig in sich und machen den Cache Hunters das Leben schwer.  Werden die Cache Hunters die sieben Siegel finden? Das verrate ich euch nicht :-D Ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird.

    In der Geschichte geht es um, Abenteuer, Freundschaft und Zusammenhalt – das was wirklich wichtig ist im Leben! Wenn man Freunde hat, ist vieles einfacher im Leben und man schafft es leichter seine Ängste zu überwinden.
    Mehr möchte ich dazu nicht verraten, aber es lohnt sich das Buch zu lesen!!!

  14. Cover des Buches Death Cache. Tödliche Koordinaten (ISBN: 9783862824168)
    Danise Juno

    Death Cache. Tödliche Koordinaten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Dieses Buch steigt tief in die Geocacher-Szene ein: Leute verstecken einen "Schatz", geben dessen Koordinaten ein und andere Leute machen sich mit einem GPS-Gerät auf die Suche. 

    Anscheinend gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade des Verstecks ebenso wie Ranglisten der Teilnehmer. Hier wird eine Szenerie von fast fanatisch zu nennenden Suchern geschildert, in der es erbitterte Rivalitäten als auch Freundschaften gibt. Unter ihnen gibt es einen Mörder, der einen ganz persönlichen Hass auslebt ...

    Ich war mit den vielen Namen überfordert, weil man sich eigentlich von Anfang an den realen Namen und den dazugehörigen Nicknamen merken musste. Eigentlich werden die Regeln des Geocachings ganz gut erklärt, aber für jemanden, der nicht diesem Hobby frönt, wird die Handlung schnell langweilig, auch wenn der Schreibstil durchaus packend ist.

    Für Geocaching-Fans sicher ein Highlight, aber für mich leider nur 2 Lesesterne wert.


  15. Cover des Buches Der Puppenkiller: Geocaching-Thriller (ISBN: B096QLCNC3)
    Jörg Benne

    Der Puppenkiller: Geocaching-Thriller

     (9)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Ben und Leon sind seit ihrer Kinderzeit Freunde. Nun nähert sich das Studium ihrem Ende, Leon möchte ein Semester im Ausland studieren und Ben plant mit seiner Freundin Hanna zusammenziehen.  Bevor sie sich trennen und der Ernst des Lebens beginnt, möchte Leon noch einmal ein gemeinsames Abenteuer mit Ben und Hanna erleben. Während Ben restlos begeistert von der Idee eines »Lost-Place GeoCache« ist, steht Hanna der Sache eher skeptisch gegenüber. Sie hat kein gutes Verhältnis zu Leon, seit er versucht hat, sie auf einer Studentenparty zu verführen. Aber Ben zuliebe, der auf waghalsige und sportliche Unternehmungen steht, beteiligt sie sich an dem Spiel. Anhand von GPS-Koordinaten müssen sie der Spur eines Serienkillers folgen und versuchen, die Opfer zu finden und zu befreien, bevor sie ermordet werden. 

    Ein bizarres Szenario und in Hanna wächst immer mehr der Verdacht, dass ein krankes Hirn, das sich ein solches Szenario ausdenkt, auch vor einem echten Mord nicht halt macht. Und bald müssen die drei Freund erkennen, dass sie nicht alleine auf dem verlassenen und gruseligen Areal sind.

     

    Kommentar: 

    Ich gehöre eindeutig nicht zur Zielgruppe dieses Thrillers und wollte ihn zuerst auch nicht rezensieren. Aber das wäre gegenüber Jörg Benne nicht fair, denn der Plot ist unterhaltsam und wirklich spannend und die Location ein wahrer Hammer. Da mussten Fingernägel dran glauben, an denen ich vor Spannunf geknabbert habe. Wer sich also für GeoCaching interessiert oder sogar schon daran teilgenommen hat, wird an dem Buch seine Freude habe und danach nie wieder auf die Idee kommen eine »Lost Place GeoCaching« zu veranstalten. 

    Das Verhältnis der drei jungen Menschen ist etwas schwierig. Leon hat Hanna zuerst kennen gelernt und erhoffte sich eine Beziehung. Als ihr allerdings Ben vorgestellt wurde, war es um sie geschehen. Im Gegensatz zu dem nerdigen Leon ist Ben groß, sportlich und attraktiv, dabei aber keinesfalls oberflächlich. Zum Abschluss des Studiums wollen die beiden jungen Leute zusammen ziehen und planen sogar zu heiraten. 

    Leon hingegen plant, ein Semester im Ausland studieren. Der Abschied von seinen besten Freunden fällt ihm nicht leicht und er möchte noch einmal gemeinsam mit ihnen ein Abenteuer erleben. Schon lange wollte er diesen besonderen Cache ausprobieren, der Cache Owner hat einen sagenhaften Ruf und die Suche nach dem fiktiven Killer verspricht Nervenkitzel pur. 

    Ich habe mich noch nie mit dem Thema Geo-Caching befasst und nach diesem Thriller ist das erst recht kein Thema mehr für mich. Wenn man sich mit der Materie nicht auskennt, ist die Geschichte nicht ganz einfach und flüssig zu lesen. Es werden viele Begriffe aus der »Szene« verwendet, die der Autor aber immer verständlich erklärt. Nur stört das für mich, rein subjektiv, etwas den Lesefluss.  Ich denke, das ist für Jörg Benne eine Zwickmühle. Cache Liebhaber wissen, um was es geht und können auf diese Erläuterungen sicher verzichten aber so Leser wie ich verstehen ansonsten eventuell den Sinn des Ganzen nicht. Ich finde, für diese Zwickmühle hat Jörg Benne eine gute Lösung und ein akteptables Mittelmaß gefunden. 

    Von den drei Charakteren war mir keine besonders symphytisch. Leon war mir von Beginn an etwas suspekt. Ben ist ein Mitläufer und lässt sich von seiner Begeisterung für das Morbide mitreißen ohne zu merken, wie sehr Hanna dieser Cache widerstrebt. Und Hanna lässt sich etwas überreden, was sie nicht mag, nur Ben zu liebe. Ich wäre sicher zu Hause bei einem guten Buch geblieben. 

    Sprachlich ist an der Geschichte nichts auszusetzen und die Spannung baut sich von Seite zu Seite mehr auf. Was als harmloses Spiel beginnt wird nach zu nach zu einem Alptraum und der Leser fiebert regelrecht mit. 

    Das Cover passt zu dieser spannenden Story und lässt schon ahnen, dass dieses »Lost Place Geo-Caching« für die drei Studenten so einiges bereit hält. 

    Fazit: 

    Um die Wartezeit auf ein neues Fantasy Buch des Autors zu überbrücken, war diese Geschichte ein kleiner Lückenfüller. Jörg Benne setzt sie gekonnt routiniert um und erzählt sie sehr spannend aber ich bleibe lieber bei dem Genre Fantasy. Für Thriller Fans allerdings eine klare Leseempfehlung.

  16. Cover des Buches Felsenfest (ISBN: 9783596520855)
    Jörg Maurer

    Felsenfest

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Die Geiseln saßen reglos auf dem Boden. Seit sie gesehen hatten, was geschehen war, wagte keiner mehr aufzublicken. Der grässliche Schrei klang allen noch in den Ohren.«

     

    Wieder einmal wird der bekannte alpenländische Kurort mit Bindestrich von einem schrecklichen Verbrechen erschüttert. Ein Geiselnehmer hat aus einem Klassentreffen einen wahren Horrortrip gemacht! Besonders schlimm für Kommissar Jennerwein ist die Tatsache, dass es sich bei den Opfern um seinen alten Abiturjahrgang handelt. Der Fall wird extrem persönlich für den Kult-Kommissar!

     

    Der sechste Fall für Jennerwein und sein Team hat mir wieder viel Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich neun Bände aus der Reihe gelesen und mag sie alle. Jörg Maurer hat einen sehr speziellen Stil, vermutlich mag man den oder kommt gar nicht damit klar. Es gibt immer eine ordentliche Krimihandlung, durchaus spannend angelegt und mit reichlich Ermittlungsarbeit, aber auch viel unterhaltsames Drumherum voller Wortwitz und skurrilen Ereignissen. Bei diesem Autor sollte man sich weder Vorwort, Nachwort noch die Danksagungen entgehen lassen! Dazu kommen einige schräge Charaktere, die immer wieder in den Bänden auftauchen und mir jedes Mal Freude bereiten. So kann man diesmal z.B. die Eheleute Grasegger, Bestatter a.D., bei ihren Bestrebungen beobachten, als Bürgermeister zu kandidieren. Gleichzeitig stecken ihre ehemaligen Geschäftspartner, eine spezielle italienische Familie samt österreichischem Problemlöser, in der Planung neuer Aktivitäten, die auch den Kurort betreffen.

     

    Bei dem Fall selbst habe ich schön miträtseln können, wer wohl der Täter ist. Nach und nach kann man Puzzlestückchen ergänzen, an falschen Fährten fehlt es aber auch nicht. Ohnehin darf man den Krimi nicht unterschätzen, trotz Unterhaltungswert wird es an einigen Stellen blutig. Ein gelungener Mix!

     

    Fazit: Wieder einmal ein gelungener Mix aus skurriler Unterhaltung, Wortwitz und spannendem Krimi. Die Reihe verfolge ich gerne weiter.

     

    »Hast du die Familie Grasegger bei unserem Projekt eingespannt, Swoboda?«
    »Padrone, die kann man nicht mehr einspannen, die sind ausgestiegen.«
    »Bei mir steigt niemand aus.«
    »Die wollen in die Politik.«
    »Ah, das ist gut, da werden sie uns noch mehr nutzen.«

  17. Cover des Buches Love & Cache (ISBN: 9783755782025)
    Sissi Steuerwald

    Love & Cache

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Down-1994

    Amelie genießt ihre Freiheiten und dazu gehört allein ihr Hobby Geocaching nachzugehen. Als Sie einen Sack mit Knochen findet, ändert sich ihr Leben. Den Sie verliebt sich in den Polizeibeamten Daniel. Jedoch scheint Amelie auch einen heimlichen Verehrer zu haben, dem das nicht gefällt. Er versucht alles, damit Sie sich von Daniel trennt. 

    Das Buch ist gut geschrieben, allerdings konnte es mich nicht fesseln. Man wartet ständig darauf, dass der Stalker in Erscheinung tritt und einen Schritt weitergeht. Es dauert relativ lange bis die ganze Sache sich zuspitzt. 

    Das Ende hat mir am besten gefallen und das war auch der einzige Zeitpunkt wo ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Amelie ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie möchte sich von dem Stalker nicht einschüchtern lassen. Daniel holt Sie da immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und verhindert, dass Sie etwas verrücktes unternimmt. 

    Ich würde vermutlich das Buch nicht nochmal lesen, da mir die Spannung etwas gefehlt hat. 


  18. Cover des Buches Tief im Hochwald (ISBN: 9783954511013)
    Moni Reinsch

    Tief im Hochwald

     (13)
    Aktuelle Rezension von: irismaria

    "Tief im Hochwald" ist der Debütkrimi von Moni und Simon Reinsch (Mutter und Sohn) und dreht sich um eine Mordserie im Hunsrückdörfchen Hellersberg im Hochwald. Der Fund eines Toten, noch dazu eines Auswärtigen, kommt den Dörflern gar nicht gelegen, denn man plant die Feierlichkeiten zur Dorfprämierung und die örtliche Polizei ist mit einem Mord überfordert. Als ein zweiter Mord geschieht, kommt aus Trier  Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski und muss sich Unterstützung im Dorf suchen, denn ohne Kenntnis der Gegend, der Vorgeschichte der Personen und des Geocachings, das ein Schlüssel zu den Taten zu sein scheint, kommen die Ermittlungen nicht voran…

    "Tief im Hochwald" ist ein durchweg spannender Regionalkrimi mit der richtigen Mischung aus Lokalkolorit, interessanten Personen und einer plausiblen aber nicht durchschaubaren Krimihandlung. Dazu flüssig geschrieben, intelligent und witzig – ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!

  19. Cover des Buches Jäger des versteckten Schatzes (ISBN: 9783453615076)
    Ingo Oschmann

    Jäger des versteckten Schatzes

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Ich kann den Autor in allem bestätigen. Geocaching ist ein Hobby, das total Spaß macht und dem wirklich jeder nachgehen kann. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, und anhand der Cache-Angaben kann man herausfinden, welcher Cache für einen selber geeignet ist. Sogar Personen, die nicht gut zu Fuß sind, sich aber dennoch bewegen wollen, werden hier fündig, wenn sie sich einfache Caches heraussuchen und die Wegbeschreibung genau lesen. Mit Geocaching konnte ich meinen Sohn zum spazieren gehen und wandern überreden, ohne murren. Für Einsteiger und Ausprobierer ist die Idee, mit Smartphone und der c/geo-App zu starten, gut. Auf Dauer würde ich aber ein GPS-Gerät bevorzugen, da dieses auch robuster ist.

    Im Buch habe ich als Anfänger sehr viele hilfreiche Tipps gefunden, auf die ich sonst nicht gekommen wäre, da wir im Freundes- und Bekanntenkreis die einzigen sind, die Geocaching kennen und ausprobiert haben. Manche dieser Tipps sind in witzigen Geschichten erklärt. Kurz und bündig gibt es am Schluss eines jeden Kapitels eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Infos als Zusammenfassung.

    Alles in allen: ein supergutes Buch gerade für Anfänger mit vielen vielen Tipps. Ich würde empfehlen, das Buch häppchenweise zu lesen, damit es nicht „zu viel“ und zu „verwirrend“ wird.

  20. Cover des Buches In den Fängen des Löwen (ISBN: 9783608504378)
    Mons Kallentoft

    In den Fängen des Löwen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader Commander

    Das was den Landeiern niemand gesagt hat, bevor sie bei der Polizei unterschrieben haben ist, daß die Wahrscheinlichkeit ihre Partnerschaften eher vorübergehend angelegt sein werden und dass sie ein hohes Risiko fahren Suchtmittel in unverantwortlichen Gebrauchsmustern zu konsumieren. Es gibt dei Blaupause aller skandinavischen Kriminalromane und das ist Martin Beck von Sjöwall/Wahlöö. Er hat hatte seinerzeit bei seinen Ermittlungen wechselnde Mitarbeiter an seiner Seite, die für die Sidekicks verantwortlich waren. Wenn wir mit der Zeitmaschine 20 Jahre verreisen landen wir bei Arne Dahl und dem A-Team. Unvergessen die Szene, in der ein schwedischer Bulle von der lettischen Mafia im wahrsten Sinne des Wortes auf die Bretter genagelt wird. Die Ermittler bilden ein Team und wer die Verfilmungen ausgehalten hat, weiss dass es sich wie bei den Guldenburgs oder in der Sachsenklinik verhält. Da wor die jungen Ärzte durch die Gegend stolpern zeichnen sich Verwirrungen, Paarungen, Entpaarungen und kleine oder grosse Katastrophen ab. Gemässigt mirgrantisch gibt es hier Finnlandschweden und Cops mit südamerikanischen Eltern. Hell wie lässt sich dies toppen, wie bekommt man auf diesem gesättigten Markt ein Manuskript unter? Okay, Sex sells. Möglicherweise verträgt der Leser keine weiteren Bullen, dweren Libido den Weg der Schweinswale vor der Faröern geht und will auch nicht schon wieder mit Nahtoderlebnissen durch/ohne Alkohol unterhalten werden? Also ist durchaus marktkonfor den Mickey Rourke unter den Köttbnullar futternden Ermittlern loszuschicken. Koksend, konsumieren und Sexbuddy einer ältern Karrierfrau. Was bei Shades of grey, what the hell geht dann auch im Krimi? Well done Folks. Wir haben aufgeklatschten Tiefgang dadurch dass unser Protagonist den Tod seiner Mutter als "cold case" nacharbeitet und erfahren im Laufe der Zeit, dass er eine Scheisskindheit hatte. das Personal, ja das Personal ist auch migrantisch und im Team findet jeder eine Identifikationsfigur. Im ersten band war es noch erfrischend einem Bullen der völlig stoned war durch den Dienst zu folgen. Der Rest ist schnell erzählt. Herr Zasck hat einen Kumpel. Afgahnischer Dealer, Hausliferant. Gemeinsam mit ihm beseigen sie am Ende vier wirklich böse Dealer. Ein wenig postmoderne Familienkritik, Computerspiele werden als böse vorgestellt und dann kann es auch schon losgehen. Schade dass unser Mörder auf Verkleidung steht und sich in ein Löwenfell mit Kevlar zwängt. Muss man drauf kommen. Wenn es ein en Preis für Plausibilität geben würde, dieser Kelch ginge an den Fängenen des Löwen vorbei. Schade um das schlöne Geld, schade sch.. kann schon mal passieren....




     

  21. Cover des Buches Heidegrab (ISBN: 9783839215975)
    Kathrin Hanke

    Heidegrab

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser zweite Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es werden abgetrennte menschliche Körperteile entdeckt, die auf Folter hinweisen. Lebt das Opfer noch? Eine spannende Suche nach dem Täter beginnt, und die Zeit drängt. Die Thematik finde ich hier sehr interessant, denn die Folter scheint Bezug zu nehmen auf die damals üblichen Folterungen im Mittelalter, und das finde ich alleine schon sehr spannend.
    Es ist ein spannender, interessanter Krimi, der sich aber auch Zeit nimmt für die Privatleben der Kommissare. Das muss man sicherlich mögen, ich fand es hier aber passend. Zudem habe ich auch kürzlich erst den ersten Band der Reihe gelesen und konnte die Entwicklung daher gut nachvollziehen. Man kann diesen zweiten Band aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen.

  22. Cover des Buches Knochenfinder (ISBN: 9783961114528)
    Melanie Lahmer

    Knochenfinder

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Inhalt: Das Siegerland - viele Wälder und unberührte Natur - ideal für das immer bekannter werdende Hobby Geocaching, bei dem man mithilfe eines GPS-Empfängers versteckte "Schätze" finden kann. Doch plötzlich wird dieses harmlose Vergnügen zum Aufhänger eines blutigen Kriminalfalles und die gesamte Geocaching Community steht Kopf.
    Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen von der Siegener Polizei haben alle Hände voll zu tun, um in diesem Fall zu ermitteln. Dazu kommt ein verschwundener Schüler, an dessen Schule Gewaltvideos von Handy zu Handy herumgehen.

    Ein gelungener Krimi mit interessanten Charakteren. Unterschiedliche Erzählstränge, die von Problemem mit pubertierenden Söhnen berichten, die Person, die in einer Höhle gefangen ist so wie die nach und nach auftauchenden Charaktere der Zeugen gestalten das Buch lesenswert und man muss einfach am Ball bleiben.
    Die Spannung reißt während der gesamten Lektüre nicht ab und endet schlüssig und nachvollziehbar. Mir persönlich war bis kurz vor dem Schluss nicht klar, wer der "Bösewicht" war.


  23. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783732450213)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Da ich die Bücher und Hörbücher von Ursula Poznanski bisher durchweg spannend und mitreißend fand, habe ich mich nun an diese Thriller-Reihe gewagt.


    Insbesondere die Idee, einen Thriller mit dem Thema Geocaching zu verknüpfen, finde ich super interessant und hat in dieser Story seine Wirkung nicht verfehlt. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie beinah an einem Stück durchgehört habe. Auch die Sprecherin fand ich sehr ansprechend, sie hat ihre Stimme je nach Person und Situation gut variiert.


    Einziger Störfaktor war für mich, dass ich Beatrice's "Schwärmerei" für Florin etwas deplatziert finde. Ich weiß nicht, wie ich das anders nennen soll, sie ist sich der Sache ja scheinbar selbst nicht bewusst. Für einen so spannenden Thriller hätte es diese Abschweifungen meiner Meinung nach nicht gebraucht bzw. für mich mindert es tatsächlich eher den Genuss der Geschichte.

  24. Cover des Buches Cache! (ISBN: 9783939435228)
    Manuel Andrack

    Cache!

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

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