Bücher mit dem Tag "geologie"
49 Bücher
- Daniel Kehlmann
Die Vermessung der Welt
(3.460)Aktuelle Rezension von: Stephan_ButtgereitDaniel Kehlmann macht aus Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß keine Denkmäler. Er setzt sie in Bewegung – den einen unermüdlich durch Landschaften, Höhen und politische Zumutungen, den anderen widerwillig durch das eigene Leben und die Zumutungen anderer Menschen. Aus dieser Gegenüberstellung gewinnt der Roman seine Komik, aber auch seine Melancholie.
Die eigentliche Pointe liegt darin, dass beide Männer die Welt vermessen wollen und dabei an ihr vorbeileben. Humboldt sammelt Erfahrungen bis zur Selbstüberforderung; Gauß zieht sich in den Kopf zurück und hält die Wirklichkeit für eine lästige Störung seiner Berechnungen. Kehlmanns nüchterner, leicht schräg gerückter Ton nimmt ihren Ruhm ernst, ohne ihn ehrfürchtig zu behandeln.
Dass die historischen Figuren keine biografisch getreuen Porträts sein wollen, ist Stärke, nicht Mangel: Der Roman arbeitet mit ihnen als literarischen Möglichkeiten. Manche Zuspitzung ist bewusst anekdotisch, doch die Sprache bleibt so präzise und leichtfüßig, dass selbst Gedanken über Messung, Fortschritt und Größenwahn erzählerischen Zug bekommen. Ein kluger, sehr komischer und zugleich erstaunlich trauriger Roman.
- Dan Brown
Meteor
(1.817)Aktuelle Rezension von: Chris666Ermüdend plakative Abziehbilder bekannter Charaktere, viel Action und wenig dazwischen. Aus der Grundidee hatte man wesentlich mehr machen können. Super hübsch,super intelligent,super reich.... Was für mich als Film noch halbwegs funktioniert hätte, erreicht mich als Buch überhaupt nicht. Action in Büchern klappt für mich nur bedingt.... Vielleicht aber auch mein persönliches Problem
- Jules Verne
Reise zum Mittelpunkt der Erde
(434)Aktuelle Rezension von: CherubiumSicher, Bücher müssen auch im Kontext Ihrer Zeit gelesen werden und sicherlich war es vor über 100 Jahren ein Blockbuster.
Aber es ändert sich nichts daran, dass es kein gutes Buch (mehr) ist.
Die Charakter oberflächlich, die Geschichte langweilig, die Sprache altbacken.
Nichts an dem Buch hat mir Spaß gemacht, außer es zu beenden.
- Heddi Goodrich
Eine Liebe in Neapel
(18)Aktuelle Rezension von: Bianca0711Die Geschichte spielt in den 90ern in Neapel. Die Hauptpersonen sind zwei Studenten - der Leser oder die Leserin wird also ins Studentische Neapel der 90er entführt, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Sofort zeichnet sich ein schönes Retro-Bild der italienischen Großstadt.
Eine Amerikanerin studiert in Neapel Linguistik und lernt dort nicht nur viele neue Freunde kennen, sondern verliebt sich auch ein einen Geologiestudenten. Schnell wird klar, dass diese Liebe besonders ist und viele Widerstände überwinden kann.
Die Geschichte an sich ist ohne großartige Höhe- oder Tiefpunkte und plätschert eher so dahin. Insgesamt ist das Buch für meinen Geschmack etwas zu langatmig, auch wenn mich der Schreibstil von Heddi Goodrich mit dem Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit sehr angesprochen hat. Die Hauptperson Heddi - ob der Roman autobiografisch ist, sei dahingestellt - wirkt teilweise ein bisschen egoistisch und ich hatte Mühe, mich immer in sie hineinzuversetzen. Dafür ist Pietro, die zweite Hauptperson, umso sympathischer!
Das Ende der Geschichte ist so unvermutet, dass es mich doch überrascht und überzeugt hat.
- Frank Westerman
Was uns zu Menschen macht
(7)Aktuelle Rezension von: Mira123Uff, das war dann doch ganz anders, als ich es mir vorgestellt und erhofft habe. Als ich den Klappentext und den Titel gelesen habe, hatte ich natürlich sofort eine Idee im Kopf, wie das Buch aussehen könnte. Für mich war ganz klar, dass hier erläutert wird, was alle Menschen gemeinsam haben. Immerhin wird hier ja die Frage aufgeworfen: "Was macht uns zu Menschen?" Auf diese Frage wurde dann leider gar nicht eingegangen oder nur ganz kurz, in ein paar Nebensätzen.
Die Hauptrolle in diesem Buch spielte "Flo", der Urmensch, der auch der Insel Flores gefunden wurde und im Klappentext beschrieben wird. Eigentlich geht es hier nicht um die heutigen Menschen oder um die Menschheit als Ganzes, sondern wirklich nur um diese Menschenart. Oder um die Frage, ob das überhaupt eine eigene Menschenart ist oder nicht doch eher ein Mensch mit Behinderung, der einer anderen, schon bekannten Art von Urmensch angehört. Für Leute, die Archäologie mögen und spannend finden, ist dieses Buch sicher unheimlich interessant. Für mich war es das aber leider nicht. Klar, ich bin als Kind ebenfalls gerne ins Museum gegangen, um mir dort die Urmenschen und Neandertaler und so anzusehen. Allerdings fand ich schon damals die Knochen weniger interessant als zum Beispiel die Tatsache, dass diese Menschen Bilder an ihre Höhlenwände gemalt haben. Oder die Frage, welche Geschichten man sich wohl damals erzählte oder was die Leute aßen. Und leider konnte sich dieses Interesse auch nicht durch dieses Buch entwickeln.
Ein Problem hatte ich auch mit der Art, wie dieses Buch geschrieben wurde. Von einem Sachbuch - und als solches ist es auf Lovelybooks und Netgalley eingeordnet - erwarte ich mir zumindest bis zum einem gewissen Grad Objektivität. Das hier liest sich aber eher wie das Tagebuch eines Archäologen und Professors. Ich weiß jetzt viel über seine Seminare und Studenten und Reisen, aber über die Frage, was denn jetzt eigentlich den Menschen ausmacht, hab ich nichts Neues erfahren. Auch ein ausführliches Quellenverzeichnis fehlt. Die Auflistung von Literatur am Ende des Buches fand ich dann doch eher unübersichtlich und nicht wirklich hilfreich, weil absolut nicht klar ist, woher welche Information stammt.
Mein Fazit? Leider gar nicht was ich erwartet habe. Schade, aber dieses Buch konnte mich nicht überzeugen.
- Robert R. Coenraads
Geologica
(3)Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader CommanderJ awir kennen sie noch alle aus dem Hause Taschen. Dicke Ziegel reisserisch vermarktet. Den Beutetrieb des Käufers stimulierend. Den Käufer im Aussenbereich der grossen Buchhanderlsketen zur Strecke bringend. Grossformatig, Bunt, auf den ersten Anschein alle geologischen Themen erschöpfend behandelnd. Nur wenn da, nicht also, ja denn dann doch dass was hier vor Ort stattfindet/stattfand fast ganz untergeht. - Oliver Lubrich
Die Vulkane des William Hamilton
(2)Aktuelle Rezension von: annlu*Wer die prächtigen Bände der „Campi Phlegraei“ von William Hamilton im historischen Original aufschlägt, (…) begegnet bereits auf dem opulenten Titelblatt ener Vielzahl an Informationen. Vulkane, Majestäten und Malerei – die Ankündigung ist verheißungsvoll.*
Wiliam Hamilton gab 1776 seine Beobachtungen der Vulkane Vesuv und Ätna heraus. Als Diplomat am Hofe des neapolitanischen Königs, hatte er sowohl die Autorität als auch die Möglichkeit sich mit der Wissenschaft auseinanderzusetzen. Dabei beobachtete er nicht nur Vulkanausbrüche, sondern interessierte sich auch für die Entstehung der Landschaft und der Gesteinsschichten rund um die Vulkane.
Zum ersten Mal finden sich in diesem Buch die vollständigen Bände Hamiltons samt Bildtafeln in deutscher Übersetzung. Seine Ausführungen sind – ganz in der Tradition der Antike – als Briefe (an die Vorsitzenden der Royal Society) gehalten. In ihnen gibt er genaue Beobachtungen zu den Vulkanausbrüchen wider, beschreibt aber auch seine Forschungen in der von Vulkanen geprägten Landschaft. Diese bringt er in Verbindung mit historischen Ausbrüchen und Überlieferungen dazu. Dabei zeigt er eine genaue Beobachtungsgabe – er verlässt sich nur darauf, was er selbst gesehen oder von sehr zuverlässigen Zeugen gehört hat. Anders, als andere Zeitgenossen, übernimmt er das, was er berichtet nicht von anderen Forschern, sondern geht selbst ins Feld.
Wie seine Forschung samt seinen Ergebnissen in den historischen Kontext einzubinden ist, zeigt die ausführliche Einleitung. Hier finden sich nicht nur Fakten zu Hamiltons Biografie, sondern auch eine Abhandlung über die Erforschung der Vulkane weltweit. Hamiltons Berichte stammen aus einer Zeit, in der ein wissenschaftlicher Streit über die Entstehung der Erde im Gange war. So ist es ihm wichtig, immer wieder zu betonen, dass seine Beobachtungen untermauerten, dass die Erde im Wandel ist und sich ihre Oberfläche immer wieder verändert hat. Dazu nutzte er Vulkanchroniken und Eruptionsprotokolle.
Ganz im Sinne seiner Forschungen stehen die Bilder, die er von Peter Fabris zeichnen lies. Sie bestätigen all das, was er seinen Lesern aufzeigen möchte. Die 54 farbigen Tafeln (samt den 5 des Ergänzungsbandes) finden sich auch in diesem Buch. Sie zeigen Vulkanausbrüche, aber auch die von Hamilton untersuchten Landschaften und einige Beispiele der Gesteinsproben, die er nach London gesandt hat. Auf vielen der Bildern ist er auch selbst als Forscher im Feld dargestellt. In seinen Anmerkungen beschreibt er akribisch die Teile der Bilder, die ihm wichtig erscheinen. So muten manche der Tafeln auf den ersten Blick wie eine idyllische Landschaftsmalerei an, haben aber immer den Zweck, eine von Hamiltons Aussagen zu untermauern.
Fazit: Vulkanismus ist ein faszinierendes Thema. Mit diesem Buch macht der Leser einen Schritt zurück in die Vergangenheit und erlebt einen der vielen Anfänge der wissenschaftlichen Erforschungen der Vulkane. Die vielen Bildtafeln machen das Buch zu einem besonderen Band, der Wissenschaftsgeschichte mit Kunst verbindet.
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde.
(12)Aktuelle Rezension von: Stefan_NoffkeJules Verne war ein begnadeter Autor. Dieses Meisterwerk ist Literaturgeschichte. Ebenso in 80 Tagen um die Welt und wenn ich erst an 20.000 Meilen unter dem Meer denke. Das waren wirkliche Schriftsteller. Hier habe ich sogar das Buch in einem Doppelband mit Der Krieg der Welten. Das ist schon was.
- Alex Nogués
Wie kommen eine Million Austern auf die Spitze des Berges?
(3)Aktuelle Rezension von: RamgardiaIch gebe zu, dass ich mir diese Frage noch nie gestellt habe. Aber mein Enkel liebt Dinosaurier und alles was damit zusammen häng, also auch Fossilien. Und da sind wir beim Untertitel des Buches „Eine Reise in die Welt der Fossilien“.
Auf dem Cover sitzen eine junge Frau und ein Junge auf einem Berg, sie liest ihm aus einem Buch vor.
Auf der ersten Seite sehen wir Bäume, Tiere und einen Menschen. Der Leser wird aufgefordert sich umzusehen. Die Landschaft verändert sich und wir suchen etwas „Unglaubliches“. Dann sehen wir einen Berg, der aus unterschiedlichen Schichten besteht und finden eine Auster. Wie kommt sie dort hin. Die nächste Seite sieht aus, als sei sie aus einem alten Lexikon. Sie stellt Nicolaus Steno vor. Wir hören von Ausgrabungen und Gesteinsablagerungen. Aber wie alt ist wohl die Auster? Der Aufbau der Gesteinsschichten berichtet uns einiges. Was ist wohl in den 85 Millionen Jahren alles geschehen? Die Erde hat sich sehr verändert und das wird sehr anschaulich dargestellt.
Wunderschön gestaltetes, schön beschriebenes und sehr informatives Sachbuch für Grundschüler.
- Anke Wilde
Unsichtbar und überall: Den Geheimnissen des Erdmagnetfelds auf der Spur
(1)Noch keine Rezension vorhanden HOLIDAY Reisebuch: Atlas der Naturwunder
(11)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Natur ist ein Wunder! Größer, vollkommener und eindrucksvoller, als wir es uns in unseren kühnsten Träumen vorstellen können. Es gibt diese Orte, an denen die ganze Kraft, Schönheit und Perfektion in ganz besonderer Weise zur Geltung kommen. Wenn der Himmel hoch im Norden in irrlichterndem Grün der Aurora borealis erstrahlt. Wenn sich Tausende von Kranichen wie choreografiert auf dem Darß in Bewegung setzen. Wenn man die ganze Gewalt des Ozeans durch die haushohen Wellen an der Küste Portugals spüren kann.
Der Atlas der Naturwunder nimmt den Leser mit auf die Reise zu diesen Orten und liefert einzigartige Reiseinspirationen für das once-in-a-lifetime-Naturerlebnis.
》EIGENE MEINUNG:
Das „HOLIDAY Reisebuch: Atlas der Naturwunder“ konnte mich auf den ersten Blick begeistern: Was für ein Titelbild! Aber auch das Konzept im Inneren des Buches kann absolut überzeugen.
Auf 360 Seiten finden wir verschiedenste Kurzportraits zu Naturwundern rund um die Welt. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten dieses Buch zu lesen:
- Ganz lockeres Durchblättern: Auf jeder Seite finden sich hier die unterschiedlichsten Sehnsuchtsorte. Jeder davon wird durch eine wundervolle, untertitelte Fotografie eingeleitet, gefolgt von einer Überschrift, der Ortsangabe, einem kleinen Länderkarten-Ausschnitt mit markierter Lage, einer interessanten und informativen Kurz-Beschreibung sowie einem Tipp für den „perfekten Ort“ um dieses Naturwunder zu erleben. Hierbei geht es um Tageszeiten ebenso wie besonderen Aussichtspunkten.
- Nach bester Reisezeit: Nach dem kurzen Vorwort im Buch finden wir eine, durch Farben strukturierte, Übersicht, die die vorgestellten Reiseziele nach bester Reisezeit innerhalb des Kalenderjahres gliedert. Jeder Monat dieses Kalendariums erhält dabei eine Farbe und listet Naturwunder, Ort und Land auf.
- Nach Kontinenten: Das Buch ist in je ein Kapitel pro Kontinent gegliedert. Europa, Asien, Australien/Ozeanien, Nordamerika, Mittel-/Südamerika, Antarktis und Afrika.
- Nach Karten der Kontinente: Zu Beginn jedes Kapitels ist eine Karte des jeweiligen Kontinentes abgebildet. Mit Pins werden alle vorgestellten Orte markiert.
- Nach Art der Naturwunder: Die einzelnen Porträts sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Eis & Gletscher, Flora, Fauna, Lost Places, Geologie, Meere, Wetter & Astronomie, Wüste sowie Flüsse, Seen, Wasserfälle. Hier kommt sicher keine Langeweile auf und die eigene Reiseliste wächst ins Unendliche!
Ich bin begeistert und kann das Buch auch als Geschenk sehr empfehlen!
》FAZIT:
Wundervolle Fotografien, tolle Tipps für Aussichtspunkte, beste Tages- oder Reisezeiten zum Erleben, verschiedenste Möglichkeiten die einzelnen Naturwunder kennen zu lernen und damit eine Menge an Sehnsuchtsorten zu denen man sich träumen oder hoffentlich bald auch wieder reisen kann!
- Dr. Norbert W. F. Meier
Berlin Geologie
(8)Aktuelle Rezension von: lesemausDie ersten Seiten aus dem Buch haben mich begeistert. Humorvoll leidet der Autor in das Thema Geologie ein und bringt den Leser dieses Thema sehr nah. Die ersten Kapitel waren eine gute Wiederholung, da man einiges schon in der Schule gehört hat.
Das Buch lässt sich einfach lesen, die fremdartigen Begriffe sind kein Problem, denn damit wird man nicht erschlagen.
Auf jeder Seite sind Grafiken, Bilder und schematische Darstellungen sowie Fotos von Gesteinen, was so den Text stark auflockert und zum Abspeichern der neuen Informationen hilft. Des Weiteren sind wichtige Begriffe rot, dick markiert. So das man bei einer Suche, schnell findet was man sucht.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es begleitet den Neuling gut in das Thema ein.
Jetzt weiß ich auch, aus welchen Gestein die wichtigen Gebäude in Berlin sind ;-)
- Joe Kirschvink
Eine neue Geschichte des Lebens
(6)Aktuelle Rezension von: BlacksallyCover:
Auf dem Cover sieht man unseren blauen Planeten, um den es im Buch geht. Ich finde das Cover gut gewählt und man hat schon einen kleinen Einblick darauf worum es im Buch geht.
Inhalt:
Das Buch ist inhaltlich mit sehr vielen Informationen gespickt. Ich als Leser habe ich unglaublich gefreut, über die Schilderungen und Eindrücke die mir das Buch liefern kann.
Sicherlich ist das Buch nicht für jedermann etwas, da es teilweise schon sehr Sachlich und komplex wirkt. Sofern man sich aber für die Entstehung der Erde interessiert, sollte das alles kein Problem sein. Ich persönlich konnte das Buch sehr genießen und habe es gerne gelesen.
Im Buch finden wir hin und wieder ein Bild, was zum besprochenen Text passt. Sei es eine Tabelle, ein Zeitstrahl oder eine Zeichnung, all diese Bilder schaffen es das Verständnis des Textes zu verinnerlichen.
Ebenso gibt es viele Anmerkungen, die am Ende des Buches beschrieben werden. Ich mag so was eigentlich weniger, aber bei diesem Thema schlage ich das ein oder andere gerne einmal nach.
Auch die Idee des letzten Kapitels über die Zukunft der Erde war interessant.
Fazit:
Ich konnte aus diesem Buch viele wichtige Informationen bekommen, die mich schon immer interessiert haben. Wenn man sich mehr mit unserem Planeten und dessen Entstehung befassen will, kann ich dieses Buch empfehlen.
- Marcia Bjornerud
Zeitbewusstheit: Geologisches Denken und wie es helfen könnte, die Welt zu retten
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Wolf-Dieter Storl
Mein amerikanischer Kulturschock
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine Biografie mit viel amerikanischer Zeitgeschichte
Wolf -Dieter Storl lässt uns an seinem Leben als Einwanderer, Zuwanderer in Amerika teilnehmen weil er den Eindruck hat, dass wir ein falsches Bild von diesem Land haben.
1954 mit seinen Eltern von Deutschland nach Amerika zu gehen war für ihn ein Kulturschock, der sich in ähnlicher Form wiederholte als er zum Studium in die Großstadt ging.
Ob wir uns, trotz seiner wirklich intensiven Beschreibungen, vorstellen, nachempfinden können wie sich Wolf-Dieter Storl als Auswanderer Kind in einer amerikanischen Kleinstadt gefühlt hat? Jeder, der in irgendeiner Form Neuanfang kennt weiß wie schwer es ist. Ungleich schwerer nochmal in einem fremden Land.
Für seine Mitschüler war er anders, ein Alien und dennoch oder vielleicht gerade deshalb suchte er sich seinen eigenen Weg in diesem Land Fuß zu fassen, anzukommen. Naturverbunden wie er ohnehin schon war zog es ihn nach draußen, wo er Pflanzen, Tiere, Wind und Wetter intensiv erlebte. Immer wieder zog es ihn raus. Tagelang. Seine Eltern vertrauten ihm, hatten sie doch selbst genug mit sich selbst zu tun, mussten auch sie sich erst einmal einleben.
Wolf-Dieter wusste was er wollte und verfolgte sein Ziel ehrgeizig und konsequent ging zum Studium an die Universität, erlebte einen neuen Kulturschock. Naturverbunden und freiheitsliebend wie er war kann man sich kaum vorstellen, dass er es in einem Studentenzimmer mit zwei weiteren Mitbewohner aushalten konnte. Konnte er auch nicht, schlief wann immer es ging draußen, biss sich durch. Studierte, erkannte das es nicht das Studium war was er sich vorgestellt hatte. Wollte er doch die Pflanzen, Kräuter und das Wunder der Natur kennenlernen stellte sich das Studium der Botanik als etwas anders heraus. Er lebte ein intensives Leben, lernte im Laufe der Zeit alle Schichten der Bevölkerung kennen. Menschen am Abgrund, Psychopathen, Künstler, intensive Christen, Obdachlose, Bildungsbürger, Professoren. Lernte Leben und Lieben. Trampte durch viele Länder Amerikas von Nord nach Süd und Ost nach West, ein Ziel vor Augen, sei es um einer Freundin zu sagen, dass er eine andere Freundin hatte oder um einen Freund zu besuchen. Beim Trampen lernt man Leute kennen aber auch sich selbst. Grenzerfahrungen scheinen im Laufe der Jahre zum Leben dazu zu gehören. Aber man hat das Gefühl er ist sich selbst und denen die er liebte immer treu geblieben, immer ehrlich und offen.
Ein intensives Leben während der Kulturrevolution der 60er Jahre, ein Leben als Student der Botanik, später der Geologie und Anthropologie, als Mensch und Künstler. Hier lernte er das wahre Amerika kennen auch mit seinen Abgründen, den Schattenseiten des american way of life.
Ein spannendes Leben als Schüler, Student, junger Mann aber auch später als Dozent an der Uni.
Wer Wolf-Dier Storls bisherigen Bücher gelesen hat, Interviews mit ihm verfolgte, hat kaum etwas von der Intensität dieser doch sehr prägenden Zeit erfahren. Hier lernen wir ihn einmal ganz anders kennen aber dann doch nicht so anders.
Wer bislang dachte er sein ein "Spinner" erlebt ihn hier neu.
480 Seiten Leben in allen Facetten, spannend, persönlich und dennoch so viel mehr. Zeitgeschichte aus einem Land, von dem wir im Grunde nicht viel wissen und es nach diesen Schilderungen ein ganzes Stück anders sehen werden.
Es ist ein Buch, dass so wunderbar geschrieben ist, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Es fesselt einen, zieht einen in eine Zeitreise und entlässt einen mit so viel mehr als nur neuem Wissen.
*
Ein Buch mit sehr viel Seele. - Sophie Clark
Panterra Nova – Die Suche
(6)Aktuelle Rezension von: Addicted2Books1Chris ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Mutter, die ihn schon von Kindesbeinen an ermahnt hat, auf seine Wünsche acht zu geben. Was er immer als übermäßige Vorsicht seiner Mutter abgetan hat, entpuppt sich als ernst gemeinte Warnung, als er seinen Direktor aus dem Fenster springen lässt. Chris ist ein Wunschdenker, was das bedeutet und was die Vergangenheit seiner Mutter mit den Geschehnissen auf der ganzen Welt zu tun hat, wie z.B. die Abschaffung der Smartphones, findet Chris nach und nach heraus.
Die Grundidee des Buchs fand ich wirklich gut, bzw. die beiden Grundideen: Die des Wunschdenkens und diese Idee, eines (w)irren Fanatikers, der sich in etwas verrennt und mit technischen Mitteln den technischen Fortschritt abschaffen will. Also Idee wirklich top– aber die Umsetzung hat mir dann leider nicht so gut gefallen.
Bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, vergingen schon ein paar Seiten – das mag an den beiden Erzählperspektiven liegen, aus denen die Geschichte erzählt wird. Einmal der Protagonist Chris, der mir so überhaupt nicht sympathisch war und dann der Antagonist Andreas, der sich vom liebevollen Familienvater zum irren Fanatiker entwickelt. Bei beiden hatte ich meine Schwierigkeiten einen Bezug herzustellen und das zog sich einfach durch die ganze Geschichte. Alles blieb etwas emotionslos und ich konnte einfach keine Bindung zu irgendeinem der Charaktere herstellen. Auch das Liebesdreieck fand ich irgendwie zu gewollt und nicht authentisch.
Trotzdem war der Spannungsbogen bis zum Ende immer weit oben, weil dieses Endzeitszenario einfach gut durchdacht war. Die Naturkatastrophen und die geologischen Aspekte, die Andreas‘ Experte oft erklärt, fand ich super spannend. Auch was Fanatismus aus einem Menschen machen kann und wie es sich auf die weitere Umgebung auswirkt, war sehr gut herausgearbeitet. Aber trotzdem konnte mich die Story nicht so mitreißen; mich haben eigentlich nur die Geschehnisse und Hintergründe interessiert, denn sie sind recht gut recherchiert. Das Zwischenmenschliche und die Entwicklung der Charaktere war mir fast egal.
Was mir neben der Verbindung zu den Charakteren, ebenfalls gefehlt hat, war ein wenig mehr Information zur Entwicklung in der weiteren Weltbevölkerung – es gab zwar vor jedem Kapitel einen kurzen „Newsticker“, aber alles in allem war es Chris‘ und Andreas‘ kleiner Kosmos, aus dem erzählt wurde.
Ebenso die Welt der Wunschdenker, ihrer Hüter und allem was dazu gehört, ist viel zu kurz gekommen. Ansätze gab es viele, aber auch hier ist eine Ausarbeitung irgendwie auf der Strecke geblieben. Dabei war dies einer der Punkte, der mich an der Geschichte so gereizt hat.
Fazit:
Eine genial durchdachte Dystopie – leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Die geologischen Aspekte und die Idee mit dem „Weg zurück zur Natur“ fand ich super, aber viele Themen, die - meiner Meinung nach - mehr Fokus hätten haben sollen, sind nur angerissen worden. Zu den Charakteren habe ich leider keinerlei Bezug herstellen können, was das Lesen manchmal sehr erschwert hat. - Ted Nield
Superkontinent
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerÜberraschend kurzweilig und spannend. DIE GEHEIMNISSE DER URZEIT. In 5 Bänden. 3 Amphibien und Riesensaurier
(1)Noch keine Rezension vorhanden





















