Bücher mit dem Tag "gerald von riva"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gerald von riva" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (654)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Auch wenn ich von der Serie und dem Computerspiel "The Witcher" gehört habe, hatte ich weder das eine gesehen noch das andere gespielt, bevor ich das Buch angefangen habe. Ein paar Inhalte kannte ich allerdings schon vom Hören, weswegen ich nicht ganz planlos an die Geschichte herangegangen bin.

    Dass Andrzej Sapkowski einen besonderen, oder vielleicht auch besonders wirren, Schreibstil hat, habe ich mir schon sagen lassen. Dies wurde auch im ersten Band der Vorgeschichte "Der letzte Wunsch" deutlich, der, entgegen meiner Erwartung, eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten ist. Auch wenn man das vorher gesagt wurde, hatte ich das zwischenzeitlich vergessen, und somit habe ich beinahe aussichtslos nach Zusammenhängen zwischen den Kapiteln gesucht. Erst als ich realisiert habe, dass das nur Kurzgeschichten sind, konnte ich mich von der zeitlichen Chronologie etwas lösen.

    Ab der Hälfte des Buches habe ich dann doch mal die Serie begonnen und sofort habe ich einige der Geschichten in den Episoden wiedererkannt. Deswegen kann ich nur dazu raten, neben dem Buch auch die Serie zu sehen, weil einem da einige Sache noch etwas klarer werden.

    Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist, warum der Band als "Vorgeschichte" deklariert wird, denn irgendwie stelle ich mir unter diesem Begriff immer den Prozess bzw. die Entwicklung des Hauptcharakters bis zur Hauptreihe vor, oder die Gründe, warum er so ist, wie er ist. Demnach dachte ich, dass hier erklärt wird, wie der Hexer Geralt zu seinen Fähigkeiten gekommen ist, doch diese Erklärungen blieben hier aus.

    Manchmal hat mir etwas die Tiefe bzw. Hintergründe der Charaktere gefehlt. Zwar wurden einige Sachen angeschnitten, doch so wirkliche Hintergrundinformationen hat man über Geralt, Rittersporn usw. nicht bekommen. Der Autor schreibt in der Hinsicht ziemlich abstrakt, bzw. für mich kam es so herüber, als hätte er die Charaktere in einem anderen Buch bereits ausreichend vorgestellt, so dass hier die Zusammenhänge nicht mehr vonnöten waren.

    Aus diesem Grund gebe ich dem ersten Band 3,5 Sterne. Es war ein schöner Einstieg, aber ich hätte mir für eine Vorgeschichte mehr tiefergreifende Erklärungen gewünscht.

  2. Cover des Buches Das Erbe der Elfen (ISBN: 9783423262446)
    Andrzej Sapkowski

    Das Erbe der Elfen

     (436)
    Aktuelle Rezension von: IsaPhantastismus

    „Das Erbe der Elfen“ ist der Auftakt der High Fantasy Hexer-Saga von Andrzej Sapkowksi, welcher auf 380 Seiten die abenteuerliche Geschichte der Prinzessin Cirella und dem Hexer Geralt erzählt. Unterteilt ist es in sieben große Kapitel, welche jeweils mit einem längeren Zitat einer Figur des Universums eingeleitet wird. Dadurch wird die Grundstimmung des Kapitels, sowie ein Motiv des Inhalts, bereits vorgestellt.

    Erzählt wird die Handlung aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, wobei abwechselnd die Sicht der Protagonisten in den Mittelpunkt gestellt werden.

    Kurzgefasst handelt der Auftakt von Ciri, welche durch Geralt gerettet wird, nachdem sie aus Cintra fliehen musste, da es zerstört wurde und sie fortan gesucht wird. Geralt, mit welchem sie durch das Schicksal verbunden ist, nimmt sie daher mit zum Stammessitz der Hexer und beginnt mit ihr die Ausbildung. Jedoch wird ihm schnell klar, dass in ihr mehr magisches Potential schlummert, als sie vorerst angenommen haben – und sie gefährlicher sein könnte, als sie erahnen. Daher ersucht er Hilfe bei Yennefer, mit welcher ihn tiefe Gefühle und eine lange Geschichte verbinden. 

    Titel: „Das Erbe der Elfen“ ist klug gewählt. Da die Elfen eine besondere Rasse im Universum der Hexer-Saga darstellen, spielen sie auch im Auftakt eine enorme Rolle. Vor allem die jungen Elfen werden fokussiert – und auch Cirella spielt hierbei eine tragende Rolle.

    Cover: ist eindeutig ein Blickfänger. Es ist in Blau- und dunklen Grautönen gehalten, während der Fokus auf dem Emblem liegt, welches einen silbernen Wolf zeigt. Auch die Titelschrift ist in Silber gehalten. Besonders ist jedoch, dass es eine gewisse Textur zum Anfassen hat.

    Plot: wirkt zunächst etwas ungestüm, ohne großartige Vorbereitungs- oder Kennenlernzeit. Kennt man die Vorgeschichte oder die Netflix-Serie nicht, dann scheint es, als würde man in Mitten der Handlung reingeworfen werden. Ich kannte die Serie bereits, wodurch ich wusste, woran in diesem Buch angeschlossen wird und hatte bereits eine Orientierung.

    Man landet in einem wilden Abenteuer, gespickt mit einer ordentlichen Prise Humor und den deutlichen unterschiedlichen Regungen der Figuren. Im Fokus stehen eindeutig Cirilla und Geralt, insbesondere Ciris Entwicklung zur Hexerin. Jedoch wird die Leserschaft von einem Abenteuer ins andere geworfen, wodurch es nicht langweilig wird.

    Der rote Faden von Ciris Entwicklung wird zwar verfolgt, doch die Handlung durch spannende Nebenabenteuer ergänzt. So erfährt man auch mehr über die politischen Machtverhältnisse und Pläne, von denen Geralt und Siri noch nichts wissen. Oder von Yennefer und den anderen Magiern, bevor Geralt mit ihr in Kontakt tritt. Aber auch die Rasse der Elfen wird gebührend vorgestellt, deren Geschichte erläutert und die momentanen Geschehnisse, um die Erben der Elfen rankend. – Und natürlich dürfen die berühmten Monsterjagden des Hexers nicht fehlen. 

    Als Leser*in ist man überall und es passiert ständig etwas. Innerhalb der Handlung wirkt es chaotisch, doch ich als Leserin hatte einen sehr geordneten Eindruck, sodass ich alles entspannt verfolgen und genießen konnte. Mir hat es überaus gut gefallen, insbesondere die kleinen Witzeleien zwischen durch, welche die Spannung zusätzlich etwas aufgelockert haben.

    Charaktere: sind alle sehr unterschiedlich und sehr bildhaft dargestellt. Da es viele Dialoge innerhalb der Erzählung gibt, wurde es leichter sich die Person wirklich vorstellen zu können, insbesondere in Aktion mit einer anderen Figur. Am liebsten mochte ich die Zwerge, aufgrund ihrer derben und lustigen Art. Aber auch Geralt, Ciri und Yennefer sind sehr tiefgründig und in ihrer Art sehr unterschiedlich. Während Ciri sich ihrem Alter entsprechend verhält und insbesondere mit den Problemen eines jungen Fräuleins zu kämpfen hat, wird das Verhältnis von Geralt und Yennefer immer wieder betont. Geralt ist besonnen, wirkt manchmal ein wenig verbittert und gleichzeitig hat er so überhaupt keine Lust in all diese Situationen zu geraten. Und Yennefer möchte eigentlich nur ihr eigenes Ding machen, als unnahbare und mysteriöse Zauberin, aber doch kann sie Ciri nicht widerstehen.

    Oh, und natürlich darf ich Rittersporn nicht vergessen! Der Barde, welcher als zusätzlicher lustiger Faktor und guter Freund Geralts dient. Seine Stellen mochte ich am liebsten. 

    Fazit: toller Auftakt. Aber manchmal langatmige Dialoge. Dennoch wurde die Handlung überaus spannend erzählt!

  3. Cover des Buches Die Zeit der Verachtung (ISBN: 9783423262453)
    Andrzej Sapkowski

    Die Zeit der Verachtung

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Odysseus_

    Ich habe mir die Buchreihe aufgrund des phänomenalen Spieles the witcher 3 wild hunt (CD project) gekauft und gelesen. Leider ist es sehr langatmig und nunja mittelmäßig. Habe mehr erwartet.

  4. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (356)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Auch wenn auf der Rückseite meines Buches "Vorgeschichte 3" steht, habe ich aufgrund einer Seite diesen Band nach dem ersten Teil der Vorgeschichte gelesen, weil der zweite anscheinend Spoiler zu den nachfolgenden Teilen enthalten soll.

    Auch hier gab es wieder eine Kurzgeschichtensammlung, die sich jedoch nicht allzu sehr aufs Monstertöten wie in Band 1 fokussiert hat. Einige der Geschichten kannte ich bereits aus der Serie, denn hier überschneiden sich einige Erzählungen.

    Wie beim ersten Band kann ich immer noch nicht die zeitlichen Abstände ausmachen. Auch sich die Namen der Charaktere und deren Rollen zu merken, fiel mir wieder einmal schwer. Der Autor hat ein Talent für einen abstrakten, oft emotionslosen Schreibstil, der zwar beim Lesen nicht negativ aufstößt, allerdings es zumindest mir schwer macht, die Zusammenhänge zu verstehen. Ich denke, man muss die Bücher weitaus öfter lesen, um alles besser verstehen zu können.

    Manchmal würde ich Rittersporn auf der Stelle den Mund zukleben. Ich fand es schön, mehr von ihm gelesen zu haben, aber bei Gott - bereits in der Serie dachte ich, dass er doch jetzt endlich mal die Klappe halten könnte, und auch hier hat es sich nicht anders erwiesen. Aber ehrlich gesagt habe ich ihn trotzdem sehr liebgewonnen.

    Besonders begeistert hat mich, dass auch Ciri in dem Buch vorkam. Die letzte Kurzgeschichte hat genau der letzten Folge aus der Serie geglichen, wodurch ich schon gewusst hatte, was passieren wird. Dennoch hatte ich Freude beim Lesen!

    Aus irgendeinem Grund kann ich Yennefer nicht besonders leiden. Ich weiß nicht, woher das kommt, aber jedes Mal, wenn sie auftaucht, bin ich genervt und hoffe, dass Geralt endlich über sie hinweg ist.

    Insgesamt gebe ich diesem ruhigen, aber dennoch spannenden Erzählband 4 Sterne!

  5. Cover des Buches Feuertaufe (ISBN: 9783423262484)
    Andrzej Sapkowski

    Feuertaufe

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Odysseus_

    Ich habe mir die Buchreihe aufgrund des phänomenalen Spieles the witcher 3 wild hunt (CD project) gekauft und gelesen. Leider ist es sehr langatmig und nunja mittelmäßig. Habe mehr erwartet.

  6. Cover des Buches Der Schwalbenturm (ISBN: 9783423262460)
    Andrzej Sapkowski

    Der Schwalbenturm

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ebenso wie Geralt unbeirrt in seiner Suche nach Ciri fortfährt, könnte auch ich genauso meine Rezension von "Feuertaufe" fortsetzen.

    Die Truppe um Geralt läuft also weiter und weiter, während sich Ciri eigentlich an einem komplett anderen Ort befindet. Das wäre gar nicht so schlimm, wenn es dem Leser nicht schon seit fast 1000 Seiten bekannt wäre. Klar, die Reise ist das Ziel, aber Sapkowski verliert sich in Nebenplots und unwichtigen Beschreibungen.

    Ab diesem Band sind mir auch die extrem wirren und verschachtelten Erzählungen aufgefallen. Zuerst erzählt Figur A in einem Flashback von einem Ereignis, in dem sie Figur B treffen, der dann widerum in einem Flashback Figur C befragt, der widerrum erzählt, dass er einen Dude gesprochen hat, der in einem Flashback Ciri für einen Moment gesehen hat. "Der Kollege eines Schwagers meines Vetters fünften Grades des Onkels meiner ..."

    Dass man da nicht mitkommt, sollte niemanden überraschen. Vor allem, da in Ciris Teil der Geschichte erst enorm viel nachgeholt werden muss. Von dem Punkt, in dem sie in diesem Buch startet bis zum Ende sind vermutlich nur wenige Ereignisse zu berichten, davor allerdings ist ein ganzer Haufen passiert. Was mit Geralt und seiner Schar passiert, kann ich schon gar nicht mehr sagen, auch Yennefers Schicksal ist mir direkt wieder entfallen. Ich könnte nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass sie in diesem Buch überhaupt vorkommt.

    Zwischendurch gibt es dann wieder ein paar coole Szenen, die sehr cinneastisch wirken, aber leider die allgemeine Langeweile nicht aufbessern.

    Enttäuscht und wirklich schweren Herzens - einfach weil die Kurzgeschichten so vielversprechend waren und die Spiele ja auch nicht von schlechten Eltern sind - kann ich erneut nur zwei Sterne vergeben.

  7. Cover des Buches Die Dame vom See (ISBN: 9783423262477)
    Andrzej Sapkowski

    Die Dame vom See

     (158)
    Aktuelle Rezension von: jasminekebmarck

    Der letzte Band der Witcher-Reihe von Andrzej Sapkowski ist "Die Dame vom See" und bietet auf über 600 Seiten ein vielschichtiges Finale🌎

    Das Buch ist wieder einmal ein absoluter Hingucker und auch dieses Mal gibt es eine Karte im Einband. Leider ist sie auch in diesem Band oft nur mäßig hilfreich, sie hat aber immerhin für Strategie geholfen🗺️

    Die Charaktere - sowohl die alten als auch die neuen - sind wieder einmal interessant und liebenswert. Geralt und Ciri entwickeln sich beide auf ihre Weise und werden wohl beide endlich erwachsen.

    Mögliche Todesszenen könnten, wenn es sie denn überhaupt gibt, ein wenig untergehen, so dass man kaum um wen auch immer trauert.🤫

    Komplex ist die Welt noch immer! Viele, viele lose Enden wurden zusammengesetzt zu einem Netz, dass fast noch komplizierter ist, als die Unwissenheit 😕

    Wenn man sich gerne in eine ganz neue Welt hineinversetzt, ist es trotzdem eine absolute Empfehlung! Die Welt ist großartig, die Charaktere vielschichtig und die Politik und die Motive verstrickt und detailliert. Das macht die Geschichte unfassbar realistisch und einfach zu einer echten Abenteuer-Reihe❤️

  8. Cover des Buches Etwas endet, etwas beginnt (ISBN: 9783423213530)
    Andrzej Sapkowski

    Etwas endet, etwas beginnt

     (61)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Von Fantasy über Horror bis hin zu Dystopie und magischer Liebesgeschichte ist manches dabei. Mit dem Hexer-Universum sind lediglich zwei Erzählungen verbunden, weshalb sich manche Fans bei dem optisch gut zur Reihe passenden Band vielleicht zu Recht über einen gewissen Etikettenschwindel aufregen.

    Lässt man sich jedoch auf den Inhalt ein, wünscht man sich fast, noch mehr davon lesen zu können. Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Beiträge grenzt fast an die schier endlose Erzählwut eines Stephen King, egal ob Katzenhorror, ein modernes Märchen über Minnesang, eine alternative Realität in einem fiktiven polnischen Bombenkrieg irgendwann Anfang der Neunziger oder eine sarkastische bis zynische Nacherzählung von "Alice im Wunderland" - aus Sicht der Grinsekatze - im Mittelpunkt steht.

    Zugegeben: Sapkowskis Stil ist nicht immer gleich zugänglich, gerade wenn es mal nicht um Fantasy geht. Immer wieder wird erst nach mehreren Seiten klar, welche Figuren und Zusammenhänge tatsächlich wichtig sind oder worauf das Ganze hinausläuft. Nicht jede Geschichte ist das klassische geradlinige Abenteuer, viele Beiträge spielen mit ironischer Brechung oder akuten Übertreibungen, auf die der klassische "Hexer"-Fan vielleicht nicht vorbereitet sein mag.

    Bonusmaterial: Einführung des Autors zu jeder Geschichte

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