Bücher mit dem Tag "gerichtsmedizin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gerichtsmedizin" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

    (7.413)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_K1

    Ich habe lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite. Gut, dass Band 2 bereit liegt und ich ihn direkt lesen kann 🤩.

    Man begleitet David Hunter in seinem neuen Leben in einem vermeintlich ruhigen Örtchen. Doch hier wartet das grauen auf die Bewohner. Direkt auf den ersten Seiten bekommt man einen ersten Vorgeschmack auf die Gräueltaten die einen auch im weiteren Verlauf begleiten.

    Wozu sind Menschen fähig? Wem kann man wirklich trauen? 

  2. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

    (3.517)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_K1

    Nachdem ich von Band 1 so begeistert war, habe ich direkt mit Band 2 angefangen. Im Vergleich dauert es bei "Kalte Asche" jedoch länger, bis sich bei mir wirklich Spannung aufgebaut hatte. Für die ersten etwa 150 Seiten brauchte ich daher ein bisschen länger, dann konnte ich das Buch jedoch nur noch schwer aus der Hand legen.

    Wir begleiten David Hunter diesmal auf die Insel Runa. Natürlich erwarten uns auch hier wieder schreckliche Taten die es aufzuklären gilt. Und wieder stellt man sich die Frage, zu was manche Menschen fähig sind? Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, mit einigen Wendungen und einem Cliffhanger zum Schluss. Wie gut, dass Band 3 bereit liegt und ich direkt weiterlesen kann...

  3. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426522813)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

    (2.117)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    Auf "Abgeschnitten" war ich tatsächlich sehr gespannt, da ich die Arbeit von Michael Tsokos bereits über Social Media ein wenig verfolgt habe und dabei erfahren habe, dass er auch Bücher schreibt. Die Kombination mit Sebastian Fitzek klang für mich nach einer interessanten Mischung und so habe ich zu diesem Buch gegriffen.

    Der Einstieg ins Buch ist mir unglaublich leicht gefallen. Ich war direkt gefesselt und konnte die Geschichte kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir von Beginn gefallen. Er war flüssig, packend und bildhaft. Die Spannung wurde schnell aufgebaut und konsequent gehalten.

    Allerdings sollte man wissen, dass dieser Thriller wirklich unglaublich brutal ist und somit definitiv nichts für schwache Nerven. Die detaillierten Beschreibungen sind teils schonungslos und haben mich mehr als einmal schlucken lassen. Wer hier empfindlich ist, sollte sich das gut überlegen.

    Besonders beeindruckt haben mich am Ende des Buches zwei Zitate aus Zeitungen und Zeitschriften. Sie greifen nochmal ein Thema auf, welches auch meiner Meinung nach gewaltig schiefläuft und viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Diese Ergänzung hat dem Thriller am Ende noch einmal mehr Tiefe verliehen und mir sehr gut gefallen!

    Trotz aller Spannung und großartiger Unterhaltung habe ich am Ende doch etwas anzumerken, denn für meinen Geschmack wurde die Handlung stellenweise etwas unrealistisch beziehungsweise unglaubwürdig. Mir persönlich ist Realismus gerade bei einem Thriller echt wichtig, daher hat mich das doch ein wenig gestört. Manchmal ist weniger eben doch mehr!

    Nichtsdestotrotz hat mich das Buch grandios unterhalten und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ein brutaler, rasanter Thriller, der bei mir noch lange nachgewirkt hat, auch wenn ich mir zum Ende etwas mehr Bodenständigkeit gewünscht hätte.

  4. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783365005408)
    Karin Slaughter

    Belladonna

    (1.684)
    Aktuelle Rezension von: Phillippe_Kaufmann

    Eine Collegeprofessorin wird brutal aufgeschlitzt in der Toilette eines Restaurants gefunden. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät, und die einst so friedliche Kleinstadt Heartsdale steht unter Schock. Die Gerichtsmedizinerin Sara Linton übernimmt den Fall und entdeckt bald: Das wahre Grauen begann lange vor dem eigentlichen Mord. Schritt für Schritt offenbart sich der perfide Plan eines sadistischen Psychopathen – und schließlich eine erschreckende Erkenntnis. Ein Geheimnis aus Saras eigener Vergangenheit könnte den Killer entlarven … oder sie selbst in tödliche Gefahr bringen.

    „Belladonna“ ist der erste Fall für Sara Linton und zugleich der spannende Auftakt der Grant-County-Reihe, die insgesamt sechs Bände umfasst. Sara arbeitet in Heartsdale als Kinderärztin und Rechtsmedizinerin, ihr Ehemann Jeffrey Tolliver ist der örtliche Polizeichef. Gemeinsam geraten sie immer tiefer in einen Fall, der persönlicher wird, als ihnen lieb ist.

    Für mich war „Belladonna“ die erste Begegnung mit der Autorin Karin Slaughter. Anfangs hatte ich etwas Mühe, mich an ihren Schreibstil zu gewöhnen, doch spätestens nach dem ersten Viertel des Buches hatte ich den Einstieg geschafft und fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist düster, spannend und stellenweise wirklich beklemmend.

    Warum es am Ende nicht ganz für fünf Sterne gereicht hat, kann ich gar nicht genau benennen irgendetwas hat mir gefehlt, um vollkommen vom Hocker gehauen zu werden. Dennoch ist „Belladonna“ ein packender Thriller und ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht.

  5. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783734105869)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

    (2.022)
    Aktuelle Rezension von: ssp293

    Die Chirurgin hat mich total gepackt – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Spannung einfach durchgehend hoch ist. Die Story ist mitreißend, düster und gleichzeitig clever aufgebaut. Die Hauptpersonen wirken echt und agieren nachvollziehbar.  Ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Bände zu lesen.


  6. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783734105876)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

    (1.199)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Der Meister von Tess Gerritsen ist Band 2 ihrer Rizzoli und Isles Reihe. Band zwei baut sich auf Band eins auf, daher sollte dieser vorher gelesen werden. Bei mir ist es schon etwas heftig das ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, hatte aber keine Probleme in das Buch zu finden. Es werden wichtige Details nochmal aufgegriffen. Mich konnte allerdings dieser Band nicht ganz überzeugen.

    Jane Rizzoli wird an einen Tatort gerufen. Es wurde ein Mann ermordet aufgefunden und seine Frau wird vermisst. Ein Detail im Schlafzimmer weckt Janes Neugier. Es ist das sorgfältig gefaltete Nachthemd der Frau. Dies ist das Markenzeichen des Chirurgen. Doch den hat sie vor einem Jahr gefangen und er sitzt im Gefängnis. Als die Leiche der Frau gefunden wird, wird auch die Leiche einer zweiten Leiche gefunden. Schnell wird klar es gibt einen neuen Serienmörder der irgendwie mit dem Chirurgen zusammen  arbeitet.

    Das Buch fängt recht vielversprechend und spannend an. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es werden die Tatorte und die Taten recht detailliert beschrieben. Sie sind oft recht blutig und daher nicht unbedingt für zartbesaitete Menschen geeignet. Man spürt die ganze Zeit eine gewisse Bedrohung. Eigentlich hat das Buch alles was es für einen guten Krimi braucht. Einige Tote, eine gewisse düstere Stimmung, Spannung und viele Puzzleteile die sich nach und nach zusammensetzen. Allerdings fehlte mir die Ermittlungsarbeit. Auch war mir das Ende zu schnell abgehandelt. Warum die Autorin den Hintergrund des eigentlichen Täter so ausgelegt hat, konnte ich nicht nachvollziehen.

    Die Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet. Man konnte Janes Angst und ihre oft harte Fassade für ihre Kollegen spüren. Sie ist eine starke aber auch ängstliche Person. Was mich etwas störte war das Kompetenzgerangel mit dem ominösen FBI Agenten war mur etwas zu viel. Dies bietet zwar zusätzliche Möglichkeiten für Spekulationen ist aber auf Dauer etwas nervig.

    Das Buch hat einige Längen, bietet viel Spielraum für Spekulationen, hat seine spannenden Momente ist aber auch sehr langatmig und konstruiert.

  7. Cover des Buches Hunting Prince Dracula (ISBN: 9783492707824)
    Kerri Maniscalco

    Hunting Prince Dracula

    (175)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Um sich weiterbilden, reisen Audrey Rose und Thomas Cresswell nach Rumänien, um auf die Akademie für Gerichtsmedizin zu besuchen, welche sich ausgerechnet in Draculas mystischen Schloss befindet. Schon auf ihrer Hinreise werden sie mit dem ersten gepfählten Mordopfer konfrontiert. Wenig später wird die blutleere Leiche eines Kommilitonen aufgefunden. Ist wirklich Vlad der Pfähler zurück oder ein Nachahmungstäter?

     

    Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, weil ich ein großer Fan von Bram Stokers „Dracula“ bin. Der Anfang war auch sehr atmosphärisch. Besonders als Audrey und Thomas in der Kutsche saßen und zur Akademie gefahren sind, hat mich das stark an die Anfangsszene aus „Dracula“ erinnert, als Jonathan Harker zu Graf Dracula aufgebrochen ist.

    Allerdings war es dann schon bald vorbei. Schon die unfreundliche Begrüßung hat mich die Stirn runzeln lassen. Dann gab es ein großes Liebesdrama zwischen Audrey und Thomas, was vollkommen unnötig und auch unpassend war. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dabei die Augen verdreht habe und mir Audreys immer gleichen inneren Monologe mich gelangweilt haben. Es wirkte eher so, als wollte man gerade am Anfang noch ein paar Seiten füllen. Wobei diese wiederholenden inneren Monologe später auch noch kamen in Bezug auf den Fall und es sich nicht vom Fleck bewegt hat. Irgendwie fand ich Audrey im zweiten Band sehr viel nerviger und ich habe die starke Frau aus dem ersten Band vermisst. Hier kam sie mir nur eigensinnig vor und an der ein oder anderen Stelle auch viel zu leichtsinnig.

    Die Geschichte ist lange auf der Stelle getreten. Mit den Mordfällen kam man nicht wirklich voran, sondern hat sich lieber um rumänische Mythen gekümmert.

     

    Allgemein fand ich es sehr seltsam, was auf der Akademie gelehrt wurde. Ich dachte da soll es um rechtsmedizinisches Wissen und neue Techniken gehen. Stattdessen wurde oft über irgendwelche Mythen, Magie und rumänische Geschichte gesprochen. Ich habe nicht so ganz verstanden, wie das in den Unterricht passt. Wenn Audrey und Thomas sich in ihrer Freizeit damit beschäftigt hätten, dann wäre das noch nachvollziehbar gewesen. Hier hat schließlich der Mörder auf Graf Dracula angespielt wie im ersten Band der Mörder auf Jack the Ripper angespielt hat.

    Auch war es seltsam und teils pietätlos, dass, wenn es tatsächlich doch mal um Obduktionen in ihrem Unterricht ging, dass man dann an den Mordopfern von Graf Dracula rumgeschnippelt hat, also auch am Kommilitonen. Das war ja auch gar nicht seltsam, wenn die Studenten, die ihn gekannt haben, seine Todesursache ermittelt haben. Ich dachte bei Mordermittlungen sollte man auch einen gewissen Abstand haben.

     

    Der Showdown des Buches war dann wieder recht spannend, was aber auch daran lag, dass sich Audrey und Thomas in eine gefährliche Lage gebracht haben. Die Auflösung an sich fand ich etwas zu übertrieben Das Motiv des Mörders… na ja, ich weiß ja nicht.

    Im ersten Band hat man ja besonders Audrey Rose Hintergründe und Familie kennengelernt, hier hat man Thomas Familie und Geheimnisse kennengelernt. Das war recht interessant.

     

    Fazit: Leider hat mir der zweite Band nicht sonderlich gefallen. Mir hat das atmosphärische aus dem ersten Band sehr gefehlt, was hier nur am Anfang gegeben war. Es war mir in Sachen Liebesgeschichte zu viel Drama und es ist auch das eingetreten, was ich leider befürchtet habe. Mich stört die Liebesgeschichte, obwohl sie slow-burn ist. Es würde für mich reichen, wenn Audrey und Thomas einfach sehr gute Freunde wären. Positiv ist, dass ich mich besser an Thomas gewöhnt habe, auch wenn er nicht mehr meine Lieblingsfigur wird. Der Band war mir viel zu langatmig und irgendwie hat die Thematik mit Dracula auch nicht so richtig gepasst. Es war mir teils schleierhaft mit diesem mystischen Anteil und den wissenschaftlichen Anspruch der Figuren zusammenzubringen. Es hat für mich nicht richtig gepasst. Ich bin mir noch unsicher, ob ich in der Reihe weiterlese. 2 Sterne

  8. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426522219)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

    (426)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA muss einen Serienmörder fassen, der Frauen in der Nähe europäischer Flughäfen tötet und jede Tat mit einer geheimnisvollen Botschaft versieht. Durch eine spezielle DNA-Analyse gerät sein alter Freund und Ex-Soldat Lars Moewig unter Verdacht, jemand, dem Abel solche Verbrechen nie zugetraut hätte. Moewig hat keine Alibis und wird deshalb in Untersuchungshaft genommen. Währenddessen stirbt seine kleine Tochter an Leukämie. Abel versucht verzweifelt, den wahren Täter zu finden. Die Suche führt ihn quer durch Europa, gefährdet sein eigenes Leben und lässt ihn immer mehr an der Unschuld seines Freundes zweifeln.

    Fred Abel ist ein erfahrener Rechtsmediziner beim BKA. Er wirkt kompetent, ruhig und analytisch, aber man spürt, dass ihn die Fälle emotional stark belasten. Besonders die Verbindung zu seinem alten Freund Lars bringt ihn an seine Grenzen. Seine Mischung aus Professionalität und Mitgefühl macht ihn für mich zu einem sehr starken, glaubwürdigen Protagonisten. Er ist ein harter Charakter, der sich voll auf die Arbeit konzentriert. Gleichzeitig zeigt er Herz, besonders als es um Moewigs Tochter geht. Abel ist emotional nahbar und man leidet richtig mit ihm mit. Für mich ist er einer der besten Ermittlercharaktere, die ich in einem Thriller gelesen habe.

    Lars ist ein Ex-Soldat und Abels alter Freund. Er wirkt zunächst stark und loyal, doch die Anschuldigungen gegen ihn setzen ihm enorm zu. Man spürt, wie hilflos er zwischen Verdacht, Haft und der Krankheit seiner Tochter ist. Trotz der schwierigen Situation zeigt er Durchhaltevermögen und Mut, was ihn sehr sympathisch macht. Er ist zugleich Opfer und Verdächtiger, was ihn zu einer spannenden Figur macht. Seine Sorgen und Ängste sind sehr nachvollziehbar. Lars wächst einem im Laufe der Geschichte ans Herz. Die emotionale Verbindung zu Fred Abel macht ihre Beziehung besonders intensiv.

    Der Schreibstil von Michael Tsokos war für mich nicht neu, da ich bereits ein anderes Buch von dem Autoren gelesen habe. Michael Tsokos schreibt spannend, fesselnd und sehr detailliert. Besonders die kriminalistischen Abläufe und die Rechtsmedizin werden anschaulich erklärt, ohne dass es langweilig wird. Die Spannung hält sich von der ersten bis zur letzten Seite. Die Mischung aus Action, emotionalen Momenten und realistischen Ermittlungen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Beschreibungen sind anschaulich, die Kapitel kurz und flüssig. Tsokos schafft es, sowohl Fakten als auch Emotionen überzeugend zu verbinden.

    ,,Zerschunden“ ist ein packender, emotionaler Thriller, der spannende Ermittlungen mit authentischer Rechtsmedizin verbindet. Die Figuren sind glaubwürdig und stark gezeichnet, man leidet und hofft mit ihnen mit. Die Geschichte ist temporeich, intensiv und überraschend, gleichzeitig emotional tiefgründig. Für mich ist es ein Thriller, der sowohl mit Spannung als auch mit Gefühl überzeugt. Wer Krimis liebt, wird von diesem Buch begeistert sein.

  9. Cover des Buches P.S. Ich töte dich (ISBN: 9783785744901)
    Sebastian Fitzek

    P.S. Ich töte dich

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007
    Darum geht es (Klappentext):

    Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege und zwei der besten Synchronsprecher Deutschlands sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert: Sebastian Fitzek, Val McDermid, Thomas Thiemeyer, Torkil Damhaug, Petra Busch, Michael Connelly, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel, Jilliane Hoffman. Die einzelnen Stories werden meisterhaft interpretiert von Simon Jäger und David Nathan.

    Meine Meinung:

    Interessante und nervenaufreibende Kurzgeschichten, die einem das Blut gefrieren lassen. Ich fand die Kurzgeschichten alle sehr psycho und Gänsehaut pur.
    Aber am besten fand ich die Kurgeschichten von Sebastian Fitzek-
    Nicht einschlafen, Markus Heitz- Ein ehrenwertes Haus und von Markus Stromiedel – Das Haus auf dem Hügel. Die anderen waren auch gut, aber nicht so toll umgesetzt wie die drei.
    Die Handlungen waren kurz, aber gut umgesetzt und obwohl ich nicht gerne Kurzgeschichten lesen, waren diese sehr gut.
    Die Atmosphäre konnte mich wirklich überzeugen, aber das gewisse Etwas hat mir dennoch irgendwie gefehlt...
  10. Cover des Buches Tote lügen nicht (ISBN: 9783641106652)
    Kathy Reichs

    Tote lügen nicht

    (857)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Temperance Brennan ist Kult und das schon sehr lange. Der erste Band, "Toten lügen nicht", ist 1997 erschienen, spielt aber 1994. Liest man dieses Buch im Jahr 2025, liest man also quasi einen historischen Krimi. Große Unterschiede gibt es aber eigentlich nicht. Ja, man hatte noch kein Handy; das ist einerseits ziemlich erfrischend, andererseits erschwert es die Arbeit der Ermittler aber doch sehr. Man hört Musik außerdem noch über CDs, Email und Internet stecken noch in den Kinderschuhen.
    Trotzdem hat das erste Buch der Reihe nicht gelitten. Es liest sich immer noch sehr gut.

    Temperance Brennan jagt ihren ersten Serienmörder in Montreal. Dieser geht sehr brutal vor, bringt mehrere Frauen um und hat es später auch auf Tempe abgesehen. Da die (männlichen) Polizisten, mit denen sie arbeitet, ihr nicht zuhören (auch ein bisschen deshalb, weil sie eine Frau ist), macht sie sich selbst an die Arbeit und ermittelt.

    Ich habe Kathy Reichs' Krimireihe immer sehr gerne gelesen und immer das neue Buch gekauft, wenn es erschienen ist, irgendwann dann aber aufgehört, wie man das meistens macht bei Reihen, die schon (zu) lange existieren. Jetzt hatte ich aber wieder einmal große Lust darauf und habe zufällig das erste Buch in die Hände bekommen und es dann noch einmal gelesen.

    Ich kann absolut verstehen, warum die Reihe so erfolgreich ist.
    Kathy Reichs kann die Handlung und die Figuren unheimlich gut lebendig werden lassen. Obwohl ich noch nie in Montreal war, weiß ich jetzt ziemlich genau, wie es dort Mitte der 90er war. Temperance Brennan ist für mich eine realistische und authentische Person (anders als ihr TV-Counterpart), die ich ziemlich genau kennenlernen und begleiten durfte. Ähnlich verhält es sich mit Andrew Ryan und vielleicht auch noch mit Claudel. Ich habe erfahren, wie Temperance und ihre Kollegen arbeiten und wie schwierig und mühselig dies in den 90ern mitunter noch war, weil es keine Handys gab und die Technik noch nicht so weit war wie heute.

    Ja, das Buch ist ein etwas unorigineller Serienkiller-Schmöker, bei der auch die Heldin in Gefahr gerät. Was ihn jedoch von den anderen des Genres unterscheidet, ist eben Kathy Reichs' Talent, der Geschichte und den Figuren Leben einzuhauchen.
    Dass dabei einige Szenen und vor allem die Beschreibungen wissenschaftlicher Vorgänge ein wenig zu lang geraten sind, muss ich dafür in Kauf nehmen. Das kann ich aber auch.

  11. Cover des Buches Stalking Jack the Ripper (ISBN: 9783492707817)
    Kerri Maniscalco

    Stalking Jack the Ripper

    (331)
    Aktuelle Rezension von: MoonWitch

    "𝔈𝔦𝔫𝔢 𝔱𝔦𝔢𝔣𝔢,𝔨𝔞𝔩𝔱𝔢 𝔄𝔫𝔤𝔰𝔱 𝔴𝔞𝔫𝔡 𝔰𝔦𝔠𝔥 𝔡𝔲𝔯𝔠𝔥 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔊𝔩𝔦𝔢𝔡𝔢𝔯 𝔲𝔫𝔡 𝔳𝔢𝔯𝔟𝔞𝔫𝔫𝔱𝔢 𝔧𝔢𝔡𝔢 𝔙𝔢𝔯𝔫𝔲𝔫𝔣𝔱 𝔞𝔲𝔰 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢𝔫 𝔙𝔢𝔯𝔰𝔱𝔞𝔫𝔡."

    Stalking Jack The Ripper
    Die Spur in den Schatten


    Audrey Rose ist die Tochter eines reichen Lords. Ihr Leben könnte sehr entspannt sein, prunkvolle Kleider shoppen, Tee schlürfen mit feinen Damen & spazieren gehen im mit Blumen übersäten Park. Doch Audrey kommt nach ihrem Onkel und interessiert sich sehr für die Gerichtsmedizien. Ihr Vater hingegen ist wehemend dagegen,also studiert sie heimlich bei ihrem Onkel und schon bald interresiert sie sich nicht nur für die Obduktion sondern auch für die Frauen. Wer waren sie? Was haben sie im Leben gemacht und welches Monster hat sie so bestialisch zugerichtet? Auf 405 Seiten begleiten wir die sture Protagonistin. Kerri Manuscalco ist keine unbekannte , sie ist die Autorin der beliebten Enemies to Lovers Reihe " Kingdom of the Wicked"
    Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Der Schreibstil ist sehr leicht und flüßig,ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen halten. Mir war zwar recht schnell klar wer Jack sein muss, dennoch wollte ich wissen was geschiet,was passiert mit Audrey und Thomas? Wie geht es mit ihrem Vater weiter? Wer waren die Frauen? Etc etc. Am Ende des Buches verliert Kerri auch Worte über die wahren Geschenisse von Jack the Ripper und was /wie sie es übernommen hat.

    Die grausamen Fälle der Audrey Rose beinhalten 4 Bände. Die alle 4 auch schon auf Deutsch erschienen sind. Und auch alle 4 schon bei mir eingezogen sind. Band 1 erschien am 02.11.2023 im Pieper Verlag.


    #stalkingjacktheripper #jacktheripper #kerrimaniscalco #piperverlag #bookstagram #bookgirl #rezension

  12. Cover des Buches Aus der Dunkelkammer des Bösen (ISBN: 9783404607440)
    Mark Benecke

    Aus der Dunkelkammer des Bösen

    (136)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Wer gerne true crime bücher liest kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen, Mark Benecke und seine Ex Frau nehmen in diesen Buch verschiedene Taten und Tätertypen aufs Korn... Sie klären zb auf was Pädophile und nekrophile sind , wo ich selbst ein völlig anders Bild von hatte ... Es werden Morde unter die Lupe genommen , die gelöst aber auch ungelöst sind . 

    Es kommen fälle vor die man mehr gehört hat wie zb der von Natascha Kampusch, dieser Fall nehmen wie auch wie bereits andere fälle von Mark und Lydia auseinander genommen , was Recht interessant ist ..das man selbst bei täter eine Vergangenheit aufzufinden ist die selbst nicht einfach wahr , aber trotzdem keine Entschuldigung wert ist .. 

    Recht interessant fand ich das erste Kapitel um Hitlers zähnen wo ich einiges erfahren habe , was auch die meisten nicht wissen werden .. wo Mark Benecke mit an den Fall beteiligt wahr ... 

    Auch wenn das Buch mir zwischen durch Gänsehaut bereitet hatte , hatte es mich gut unterhalten... 

  13. Cover des Buches Mordspuren (ISBN: 9783404606184)
    Mark Benecke

    Mordspuren

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    In diesem Buch werden einige ausgewählte "wahre Verbrechen" näher beleuchtet. Mir hat die Auswahl sehr gut gefallen, wobei ich die erste Hälfte des Buches interessanter fand als die zweite Hälfte. Im ersten Teil geht es u.a. um Kannibalismus und Vampirismus. Ziemlich gruselig, aber eben auch sehr interessant, zumal ich darüber noch kaum etwas gelesen habe. 

    Sicher nichts für sehr sensible Leser, aber es ist alles eher informativ gehalten, nicht reißerisch oder unnötig dramatisch. 

    26.02.2024

  14. Cover des Buches Schwesternmord (ISBN: 9783734106231)
    Tess Gerritsen

    Schwesternmord

    (1.024)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Als die Pathologin Dr. Maura Isles von einer Konferenz in Paris zurückkehrt, blockieren Streifenwagen ihre Straße. Eine Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, wurde erschossen. Wer ist diese Frau? Und sollte der Anschlag womöglich Maura selbst gelten?

    Im Laufe der Ermittlungen erfährt der Leser im vierten Band sehr viel über die Herkunft der Pathologin. Sie wirkt sehr menschlich, verletzlich und gleichzeitig stark. Ich mochte sie von Anfang an schon etwas mehr als Rizzoli, aber in diesem Band ist sie mir richtig ans Herz gewachsen. Während Rizzoli als toughe Ermittlerin etwas im Hintergrund bleibt, steht Maura diesmal klar im Fokus, was mir sehr gefallen hat. Tess Gerritsen schafft es, Spannung und Emotion perfekt zu verbinden. Durch die vielen Wendungen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

  15. Cover des Buches Scheintot (ISBN: 9783734106248)
    Tess Gerritsen

    Scheintot

    (964)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Für Maura Isles ist eine namenlose junge Frau in der Gerichtsmedizin nichts Ungewöhnliches. Doch als die Pathologin den Leichensack öffnet, schlägt die vermeintlich Tote plötzlich die Augen auf. Die unterkühlte Frau wird von Maura sofort ins Krankenhaus gefahren. Kaum dort angelangt, tötet die Unbekannte einen Wachmann und nimmt erst Maura und, nachdem diese fliehen kann, Patienten als Geiseln. Darunter auch die kurz vor der Entbindung stehende Detective Jane Rizzoli. Als Maura und Gabriel, Janes Ehemann, selbst zu ermitteln beginnen, zeigen plötzlich Vertreter von Bundesbehörden größtes Interesse an dem Fall …

    Fazit 

    Die Rizzoli und Isles Reihe ist einfach der Hammer. Auch für diesen Band kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen!

  16. Cover des Buches Scarpetta (ISBN: 9783442471669)
    Patricia Cornwell

    Scarpetta

    (107)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Seit Cornwell Benton Wesley hat sterben und dann völlig unlogisch wieder hat auferstehen lassen, lese ich die Scarpetta-Reihe nur noch mit viel Skepsis und weil ich einige der Charaktere sehr mag. Aber auch diesmal bin ich enttäuscht worden, die Geschichte bleibt flach, ich hatte nie wie in den ersten Bänden das Gefühl, mittendrin zu stecken. Und die Aussage von Marino, die versuchte Vergewaltigung von Scarpetta sei die ehrlichste Tat in seinem Leben gewesen? Sehr fragwürdig...

  17. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783734105883)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

    (1.012)
    Aktuelle Rezension von: tines_buecherzimmer

    In einem Kloster in Boston wird eine Nonne brutal ermordet. Eine weitere wird schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.

    Kurz darauf wird eine stark verstümmelte weitere weibliche Leiche gefunden und langsamen finden Rizzoli und Isles Zusammenhänge zwischen den Fällen heraus…


    Das winterliche Boston und das alte Kloster sorgen für eine düstere, beinahe unheilvolle Stimmung. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass in diesem Band der Schwerpunkt eher auf den privaten Problemen von Rizzoli und Isles lag.  Kein klassischer Rätselkrimi sondern eher ein Buch mit Fokus auf psychologische und gesellschaftliche Aspekte. Nichts desto trotz lässt sich das Buch gut lesen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.

  18. Cover des Buches Der Totenleser (ISBN: 9783746630137)
    Antonio Garrido

    Der Totenleser

    (43)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

     China, 1206: Song Ci wünscht sich nichts mehr als zu den kaiserlichen Prüfungen zugelassen zu werden. Doch dann stirbt sein Großvater und sein Vater muss den guten Posten in der Hauptstadt aufgeben, um seine Pflicht zu erfüllen. Im Heimatdorf hat sich Song Ci seinem Vater und seinem Bruder unterzuordnen, seine Karriere ist in weite Ferne gerückt. Als eine Leiche auf dem Reisfeld der Familie gefunden wird, scheint das Unglück über Song Ci gekommen zu sein.

    Song Ci ist eine historische Persönlichkeit, er widmete sein Leben der Rechtsmedizin und hat die erste forensische Abhandlung der Geschichte verfasst. Ich finde sowohl das historische China als auch die Rechtsmedizin faszinierend und freute mich auf eine interessante Romanbiografie. Wirklich bekommen habe ich sie nicht, dazu ist der Roman eindeutig zu fiktiv. Sicher weiß man nicht allzu viel über das Leben Song Cis, wenn man jedoch allein die biografischen Daten, die der Autor im Buch aufzeigt, mit dem Roman vergleicht, erkennt man, dass von Song Cis „wahrem“ Leben relativ wenig übrig geblieben ist.

    Dennoch hat mir der Roman sehr gut gefallen. Zum Einen, weil Antonio Garrido es trotzdem schafft, viel Song Ci in den Roman einfließen zu lassen. Der Roman-Song-Ci hat einen unbändigen Willen zu lernen und er beschäftigt sich mit vielen rechtsmedizinischen Fragen. Zum Anderen kommt sehr gut die damalige chinesische Gesellschaft zum Tragen, man erfährt viel über das Gesellschaftssystem an sich, die vielen Regeln und die gesellschaftlichen Riten, es werden aber auch die Nachteile klar. Im sehr umfangreichen Nachwort geht der Autor auf Vieles ein, das er im Roman streift, dort gibt es auch ein Glossar und ein Literaturverzeichnis. Was mich jedoch hin und wieder gestört hat, ist die recht moderne Sprache, der sich hier bedient wird, besonders bin ich über das, in meinen Augen sehr unpassende, Wort „Schwuchtel“ gestolpert.

    Zu guter Letzt handelt es sich hier – für mich zuerst überraschend, wenn man die Thematik bedenkt aber weniger erstaunlich – um einen sehr spannenden Kriminalroman. Das passt natürlich hervorragend zu Song Cis rechtsmedizinischem Interesse und so bekommt er mehr als einmal die Gelegenheit, sein Wissen nicht nur zu zeigen sondern auch zu erweitern (und mit ihm der Leser).

    Der Roman wird aus Sicht Song Cis erzählt, aber in der dritten Person. Der Leser lernt somit den Protagonisten sehr gut kennen, manches Handeln erscheint auf den ersten Blick fremd und unverständlich, doch man muss dies vor dem Hintergrund der Sozialisation betrachten, die er erfahren hat. Da ich schon mehrfach Romane aus dem historischen China gelesen habe, konnte ich mich sofort zurecht finden, wer Probleme hat, liest den sehr interessanten Anhang zuerst, manches wird dann sicher verständlicher, außerdem sollte man sich durchaus zur eigenen Recherche anregen lassen.

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Wer eine Romanbiografie erwartet, könnte enttäuscht werden, wer aber auch historische Kriminalromane mag, oder wen die exotische Kulisse fasziniert, wird sich sicher trotzdem gut unterhalten fühlen.

  19. Cover des Buches Sind Tote immer leichenblass? (ISBN: 9783426788240)
    Michael Tsokos

    Sind Tote immer leichenblass?

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    Der Autor ist Gerichtsmediziner und beschreibt hier Irrtümer über seinen Beruf. Das ist manchmal überraschend, manchmal ironisch, manchmal harter Tobak. Für Leute mit schwachen Nerven aber sicher nicht zu empfehlen, da alle Beschreibungen über Sektionen, Gewaltverbrechen etc. sehr ehrlich und ungeschminkt dargestellt werden. Die Idee solch ein Buch aufzulegen finde ich wichtig, da das Wissen des "Normalos" doch sehr durch Krimis etc. falsch geprägt wurde.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen ich habe viel gelernt!


  20. Cover des Buches Der Experte (ISBN: 9783442371426)
    Robin Cook

    Der Experte

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Tuppis

    Der Pathologe Dr. Jack Stapleton soll einen Mann untersuchen, der unerwartet an einer Virusinfektion verstarb.
    Laurie Montgomery obduziert die übel zugerichtete Leiche eines Opfers aus dem Skinhead-Milieu.
    Yuri Davydov ist Taxifahrer und stammt ursprünglich aus Russland.

    Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen - aber das habe ich von diesem Autor auch nicht anders erwartet. Ich habe schon einige seiner Werke gelesen und war jedes Mal begeistert, sowohl von der Schreibweise als auch von den recherchierten Hintergründen.

    Wie einfach es ist, manipuliert zu werden und aus Überzeugung einen Anschlag zu planen, ist erschreckend. Aber leider nicht nur ein Hirngespinst. Auch in diesem Fall steckt mehr dahinter als Langeweile und Geltungssucht. Ungerecht behandelt fühlen und reißerische Propaganda ist eine gefährliche Mischung.

    Yuri hat in der Sowjetunion in einer biochemischen Forschungseinrichtung gearbeitet und kennt sich mit der Herstellung von Anthrax- und Botulismusbakterien aus. In Amerika wird seine Arbeit nicht anerkannt und um nicht abgeschoben zu werden, hat er geheiratet. Aber er wurde immer unzufriedener und hat sich mit falschen Freunden eingelassen…

    Das Buch war spannend von Anfang bis zum Ende. Es gab unerwartete Überraschungen und spektakuläre Wendungen. Das Ende war gut gewählt - das Nachwort erschreckend.


  21. Cover des Buches Zerbrochen (ISBN: 9783426519714)
    Michael Tsokos

    Zerbrochen

    (148)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ein wilder Fall, der ins private geht und ein Buch, in dem zu viel hineingepackt war, als es für den Stoff gut war.


    Inhalt: Fred Abel ist Vater und seine Kinder kommen ihn in Berlin besuchen. Eigentlich ist die Zeit ganz angenehm und die Familie hat ihren Spaß. Dieser wird jedoch durch die Entführung der Kinder stark getrübt.

    Nachdem der Entführungsfall zunächst nicht wirklich ernst genommen wird, läuft dann doch irgendwann der komplette Apparat an und die Suche und Ermittlungen beginnen.

    Fred Abel selber braucht eine ganze Weile, um den Zusammenhang zu dem vergangenen Fall in Transnistrien zu verstehen und zu sehen. Hat er das dann aber begriffen, rollen auch bei ihm die Ermittlungen auf eigene Faust an. Er vertraut seinen Kollegen nicht und macht mit einem befreundeten Privatdetektiv sein eigenes Ding, was sich für ihn als nicht so günstig herausstellen soll.


    Fazit: Ein Taschenbuch aus dem Jahr 2017. - Hier hatten Papier und Buch selber noch Qualität und das Gewicht für ein Taschenbuch ist relativ hoch. Wen wundert es, wenn das Papier so qualitativ hochwertig ist, wie wir es schon lang nicht mehr haben. Es handelt sich bei “Zerbrochen” um den dritten Band aus der Reihe “Fred Abel” von Michael Tsokos. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen, ich rate trotzdem dazu, die Bände der chronologischen Reihenfolge nach zu lesen, da die Fälle 2 und 3 schon aufeinander aufbauen.


    Leider war es in diesem Buch so, dass es wirklich stark, hochgradig interessant und absolut abwechslungsreich anfing, dann aber kontinuierlich zu einem ganz normalen und langweiligen Krimi wurde.  -  Allein die Familienkonstellation von Abel war ja schon hochgradig interessant, das erste Aufeinandertreffen der Kinder mit der aktuellen Lebenspartnerin, wie das alles harmoniert und wie sich die Kids so typisch Teenager verhalten und hier und da ihre Macken zeigen, aber nach der Entführung wurde es mehr als uninteressant. Es drehte sich nur noch um die Ermittlungen. Schön starr nach Vorschrift, ein Vater der bald durchdrehte und selber was angeleiert hat und sich dann selber in Gefahr gebracht hat.

    Dieses Buch baut sehr stark auf den Vorgängerband und den dazugehörigen Fall auf, sodass es stark von Vorteil ist, wenn man das Buch gelesen hat.


    Die Handlung konnte mich leider so gar nicht catchen, da die Ermittlungen einfach zu sehr nach Krimi rochen. Die Anknüpfungspunkte zu der Tropeninsel, dieser Kunstbetrug, der da eingebaut war und die mal wieder betrogene Künstlerin, haben überhaupt nicht da rein gepasst. Auch das Ende war viel zu offensichtlich gestaltet. Man hat richtig gemerkt, dass man von Herrn Abel wohl nichts mehr lesen wird. Diese Reihe ist abgeschlossen und in Zukunft hat Herr Tsokos dann wohl andere Protagonisten.

    Ein Kopfkino hatte ich nur zum Teil und das nur bei den Szenen, wo es wirklich ans Eingemachte ging. Diese ganzen polizeilichen Besprechungen und Planungen habe ich am Ende nur noch überflogen.

    Ich will das Buch nicht komplett verreisen, denn es hatte durchaus seine Daseinsberechtigung, aber Herr Tsokos hat durchaus schon bessere Werke abgeliefert.


    Ich kann das Buch zwar empfehlen, muss aber warnen, dass man hier stellenweise einen wirklich stabilen Magen braucht. Für Fans von Dr. Tsokos sollte es keine Frage sein, ob man das Buch liest, oder nicht. Aber ich rate, gerade bei der Abel-Reihe, zur chronologischen Reihenfolge.

  22. Cover des Buches Post Mortem (ISBN: 9783311155249)
    Patricia Cornwell

    Post Mortem

    (240)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta muss sich gleich zu Beginn ihres ersten Falls mit männlichen Gockeln rumplagen. Da Sie die Position der Leitung innehat stößt das in der „Männerwelt“schwer auf. Zudem hat sie einen zähen und schweren Fall zu lösen der schon einigen Frauen das Leben gekostet hat und sich keine Anhaltspunkte zeigen um den bestalischen Serienmörder zu stellen... Als sie dem Täter auf die Spur kommt gerät sie selbst in höchste Gefahr! Ein spannendes Erstlingswerk von Patricia Cornwell!
  23. Cover des Buches Postmortem (ISBN: 9780751544398)
    Patricia Cornwell

    Postmortem

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Kay Scarpettas erstes Abenteuer, ein Frauenserienmörder geht um, der scheinbar wahllos nachts bei Frauen eindringt, diese fesselt und stranguliert. Bereits zu Beginn leidet Kay unter Alpträumen wegen ihrer Unfähigkeit, den Fall zu lösen, die männlichen Kollegen, mit denen sie zusammenarbeitet, hätten lieber einen Mann an ihrer Stelle, und privat läuft auch fast alles schief: Ihre Mutter hält ihr schweigend vor, daß sie kinderlos geblieben ist, die altkluge Nichte Lucy fühlt sich vernachlässigt, und Schwester Dorothy heiratet mal wider überstürtz und vermutlich wieder den Falschen. Die Haushälterin Bertha hält solange zu Hause die Stellung und Kay den Rücken frei (hoffentlich nicht die "Bertha" aus "Two and a half men"!). Mörderisch spannend und höchst gelungen, wie das komplexe Beziehungsgeflecht um Doc Kay dem Leser präsentiert wird, suchterzeugend und ein echter Pageturner!
  24. Cover des Buches Die Zeichen des Todes (ISBN: 9783426302057)
    Michael Tsokos

    Die Zeichen des Todes

    (46)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    12 mehr oder weniger spannende Fälle aus dem Alltag des Gerichtsmediziners.


    Inhalt: Das Buch “Im Zeichen des Todes” ist wieder ein Sachbuch aus der Feder von Dr. Tsokos. Er beschreibt seine Arbeit und die der Polizei anhand von verschiedenen Fällen, an denen er wirklich mitgearbeitet hat.

    Es ist wieder sehr gut ersichtlich, was man aus einer ordnungsgemäß durchgeführten Obduktion alles herauslesen kann und wann sie an ihre Grenzen gerät. - Allerdings haben mich die unaufgeklärten Fälle bis heute sehr unbefriedigt, ja fast ängstlich zurückgelassen. Da läuft ein Mörder frei herum, der einfach mal so aus Lust und Laune den perfekten Mord begangen hat.

    Andere Fälle wiederum, wie der, wo die Kampfhunde den Jungen getötet haben, lassen mich ratlos und nachdenklich zurück. Allerdings hat es hier auch die geradlinige Beschreibung von einfach nur knochentrockener und ergebnisloser Polizeiarbeit.


    Fazit: Auf dem Cover hockt Dr. Tsokos hinter einem Sektionstisch und hat einen zusammengepuzzelten menschlichen Schädel vor sich liegen. - Mich hat dieses Bild irgendwie an die Serie “Bones - Die Knochenjägerin” erinnert. Aber schon der Untertitel macht klar, dass es sich hier wieder um eine Ansammlung der wahren Fälle des Prof. Dr. Tsokos handelt.


    Leider war hier schon der erste Fall, in dem sich der Piratenpolitiker selber suizidiert hat, nachdem er seine große Liebe ums Leben gebracht hat, eher uninteressant. - Ich hatte bei der Beschreibung das Gefühl, dass hier ein Straftäter fast in Schutz genommen wurde, weil er ja angeblich krank im Kopf war. - Sorry, aber das sind Fälle, wo auch diese Menschen die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen sollten. Einzig interessant an diesem Fall war die Tatsache, wie mannigfaltig Suizide sein können.

    Ein sehr interessanter Fall war der mit den zwei Kampfhunden, die in Berlin einen kleinen Jungen förmlich zerfleischt haben. - Augenmerk liegt hier wirklich auf die Entwicklung des Mannes und der Hunde und wie es dann zu dem “Unfall” gekommen ist. - So tragisch und unfassbar dieser Fall auch war, bin ich noch immer der Meinung, dass wirklich kein Hund als Kampfhund geboren wird. Das wahre Übel liegt immer am anderen Ende der Leine. Wenn ein Mensch seinen Hund “scharf” macht, dann macht der Hund da nur mit, weil er seinem Rudeltrieb folgt. Nicht der Hund gehört hier bestraft, sonder der Halter. IMMER - Die abschließende Diskussion war in jedem Fall aufrüttelnd und hat mir mal wieder gezeigt, wie engstirnig Beamte denken. So kann ich nicht auf machbare Lösungen kommen.

    Der Fall des Zahnarztes, welcher sich mutmaßlich selber einen Finger abgetrennt hat, um an eine große Versicherungssumme zu kommen hat in mir Fragen aufgeworfen. War der Mann jetzt einfach nur geldgierig oder lag es wirklich daran, dass er als niedergelassener Kassenarzt keine Zukunft mehr für sich gesehen hat? - Fakt ist, die Ärzte bekommen von den Kassen schlicht und ergreifend zu wenig Geld für die Leistung, die sie erbringen. - Gemessen an dem, was sie investieren müssen, bevor sie überhaupt ein niedergelassener Arzt sind, steht das für mich in keinerlei Relation.

    Ein eher nerviger Fall war der des Kurt Demmler. - Mal ganz davon abgesehen, dass ich diesen “Liedermacher” der DDR nicht kannte, weil ich einfach zu jung für dieses Thema bin, haben diese ständig zitierten Liedtexte einfach nur genervt. Und wenn er wirklich das getan hat, was man ihm vorgeworfen hat, dann hätte er eine Bestrafung aber sowas von verdient. - Aber Pädos kommen in diesem Land so oft ungeschoren davon, dass ich froh bin, keine Kinder zu haben.

    Die Dame, welche mit Trisomie 21, also Down-Syndrom, in einer Pflegeeinrichtung gelebt hat und aus Versehen mit den falschen Tabletten versorgt wurde, war in jedem Fall tragisch und eine Verkettung unglücklicher Umstände. Dass dem Pflegepersonal hier nichts vorzuwerfen war, ist logisch. Sie haben sich richtig verhalten, indem sie bei dem Hausarzt der Frau nachgefragt haben. - Aber wie konnte es zu diesem Irrtum kommen?! Kann es sein, dass auch das schon ein Anzeichen für die allgemeine Überlastung des Pflegepersonals war?

    Im letzten Fall dieses Buch geht es, aus meiner Sicht, um die absolut trockene Polizeiarbeit. Da wurde spontan ein Mord begangen und die Polizei ist aufgrund des Mangels an Spuren und Zeugen nicht in er Lage, den Täter ausfindig zu machen. Trotzdem wird hier wirklich ausführlich und absolut trocken beschrieben, wie Besprechungen und sowas ablaufen. Und wo die Rolle des Gerichtsmediziners in diesem Fall liegt. 

    Die Fälle sind in diesem Buch weniger interessant, als in den anderen Büchern dieser Art aus seiner Feder. Dafür sind sie aber ausführlichst beschrieben und erklären auch die trockene und theoretische Arbeit eines Gerichtsmediziners aufs Genaueste.

    Bilder im Kopf hatte ich hier wirklich nur bei ein bis zwei Fällen. - Den Rest habe ich runter gelesen und versucht hier etwas herauszulesen, was mir vielleicht irgendwie im Leben weiterhelfen kann. - Sofern man das bei True Crime sagen kann, fand ich die Fälle hier wirklich weniger faszinierend, als in den anderen Büchern.

    Das ganze Buch hat sich insgesamt nicht so gut weglesen lassen, wie die anderen Bücher dieser Art. - Was wohl auch an den ausgewählten Fällen gelegen haben mag. Durch die ausführliche Beschreibung sind die Kapitel elend lang geworden, jedoch durch Zwischenüberschriften mit Datum und Ortsbezeichnung noch einmal untereinander getrennt. Auf diese Weise waren Unterbrechungen immer wieder gut möglich und der Wiedereinstieg problemlos möglich.

    Das ganze Taschenbuch war in jedem Fall stabil geklebt und ist somit ganz gut haltbar aber ziemlich elastisch, was mir das Lesen ohne die Entstehung von Leserillen erleichtert hat. Ich fand das Papier für die Seiten ganz schön dünn gehalten, was wohl dem Papierpreis geschuldet ist. Trotzdem der Preis für Taschenbücher ja auch inzwischen alles andere als preiswert ist.

    Von der Seitenaufteilung her fand ich es wenig augenfreudlich. Die Schrift ist recht klein gehalten, der Zeilenabstand im Gegenzug dazu aber irgendwie zu groß. - Trotzdem ich inzwischen eine Brille trage, hatte ich bei der Lektüre immer wieder Augenprobleme und war gezwungen, abzusetzen. - Da lobe ich mir eben die Ebooks, wo du die Schriftgröße wenigstens nach dir selber einstellen kannst.


    Genau so, wie sich ein Gerichtsmediziner seine Fälle nicht aussuchen kann, kann es der Leser eines Buches auch nicht. Entweder man liest, was im Buch geschrieben steht, oder man lässt es. 

    Im Grunde kann ich dieses Buch empfehlen, aber ich kann auch sagen, dass es bessere aus dieser Reihe gibt.

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