Bücher mit dem Tag "gerichtsverhandlung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gerichtsverhandlung" gekennzeichnet haben.

102 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5) (ISBN: 9783551322852)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)

    (9.964)
    Aktuelle Rezension von: Simy96

    Schrift super klein für die vielen Seiten. Zwischendurch hatte ich eine kleine Flaute, habe mich jedoch zusammen gerissen, da die Erzählung an sich wirklich sehr spannend ist! An den Schreibstil von J.K. Rowling habe ich mich mittlerweile nach 5 Bände gewöhnt.

    Zur Geschichte an sich.. ich habe mir die Filme zik Mal angeschaut und wollte nun endlich mal die Bücher lesen. Bei jedem Buch bis jetzt erzähle ich meinem Mann von den Differenzen oder den fehlenden Szenen von Film zu Buch. Die Bücher MUSS man gelesen haben! Die Gefühle die im Film vielleicht nicht so rüberkommen, kommen auf Papier um so mehr zur Geltung. Ich finde J.K. Rowling hat wirklich sehr sehr gute Arbeit geleistet, was die Beschreibung der Gefühle angeht. Ich spüre die Gefühle wirklich raus.
    Die Wut die ich beim lesen in mir gespürt hatte und das alles nur wegen Dolores Umbridge oder als ich an der Szene von Sirius Tod angelangt bin, da konnte ich nicht anders wie Weinen! Da hat mir jedoch etwas gefehlt eine kleines Winziges Wort welches Sirius zu Harry sagte, dass viel ausmacht.. “gut gemacht, James!” stand im Buch leider nicht so drin..

    Fazit: wie erwähnt muss man die Bücher einfach gelesen haben um Harry Potter wirklich bis ins tiefste zu verstehen, da wirklich viele Szenen (verständlich aufgrund der Länge) im Film fehlen, die ich aber wirklich gerne verfilmt gesehen hätte. Ich habe das Buch geliebt aufgrund der vielen Details, daher wirklich immer sehr zu empfehlen!

  2. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499218255)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

    (1.042)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Ich habe den Roman in der von Niklaus Stingl überarbeiteten Übersetzung von Claire Malignon gelesen.

    Harper Lees Roman "Wer die Nachtigall stört" erzählt von Scout und Jem Finch, die in den 1930er-Jahren in Maycomb, Alabama, aufwachsen.

    Die Geschichte wird aus Scouts Perspektive geschildert, einem achtjährigen Mädchen aus einer angesehenen, alteingesessenen weissen Familie. Scout beobachtet die Welt mit wacher Neugier, direkter Art und vorlauter Altersklugheit, erfasst aber vieles noch nicht vollständig. Alles, was ausserhalb ihres Blickfelds liegt – das Leben armer weisser Familien, gesellschaftlich abgewerteter „White-Trash“-Figuren oder Schwarzer Menschen – bleibt im Hintergrund, was die Perspektive konsequent und glaubwürdig macht.

    Thematisch verbindet der Roman Fragen von Gerechtigkeit, Erwachsenwerden und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Atticus Finch steht für Integrität und den Mut, für Recht und Moral einzutreten. Scout und Jem erkennen Ungerechtigkeit, entwickeln Empathie und lernen, die Komplexität menschlicher Beziehungen zu verstehen. Vorurteile, soziale Unterschiede und die Ausgrenzung von Aussenseitern werden sichtbar, ohne dass die kindliche Perspektive sie explizit kommentiert.

    Die Stärke des Romans liegt in der Mischung aus Wärme, Humor und Ernsthaftigkeit sowie in der konsequent kindlichen Perspektive. Ein ausgesprochen lesenswertes Werk. Die Debatte in den USA betrifft weniger den Roman als vielmehr seinen Einsatz im Schulunterricht.

  3. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (1.431)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Dieses Buch hat sich komplett anders entwickelt, als ich es erwartet habe. Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen etwas ungewöhnlichen Krimi handelt. Ja, es ist ein Krimi, aber die eigentlichen Kriminalelemente (mit Ausnahme des Gerichtsprozesses in hinteren Teil) bilden nur einen ganz kleinen Teil der Handlung.

    In den Sümpfen North Carolinas wird die Leiche von Chase Andrews gefunden. Der Sheriff geht nicht von einem Unfall aus und stellt Untersuchungen an. Sein Verdacht fällt schnell auf Kya Clark, die abgeschieden und isoliert von allen anderen im Marschland wohnt und von jedermann nur "das Marschmädchen" genannt wird.

    Erzählt wird hauptsächlich aus Kyas Perspektive, wie sie als Kind zunächst von ihrer Mutter, später vom Rest der Familie verlassen wird. Sie schlägt sich alleine, mit der Hilfe von sehr wenigen Freunden, durchs Leben, geht nicht zur Schule, lebt von Fisch- und Muschelfang. Ihr Freund Tate bringt ihr lesen bei und hilft ihr, zwei Bücher zu veröffentlichen.

    Ich fand das Buch schön zu lesen, auch wenn es ganz anders war, als erwartet. Allerdings war ich bis zum überraschenden Ende hin und her gerissen, wie ich es nun bewerten sollte. Mir kam doch vieles zu unwahrscheinlich vor (Kya kann zwar lesen und schreiben und verbringt viel Zeit in der Natur, aber wissenschaftliche Bücher zu verstehen und sogar selbst zu schreiben, scheint mir doch etwas weit hergeholt). Wenn man darüber hinwegsieht, ist es aber eine schöne Lektüre, die mich am Schluss sogar zu Tränen gerührt hat.

  4. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783644220416)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

    (2.841)
    Aktuelle Rezension von: Lisi_Wirth

    Staatsanwältin C.J. Townsend ermittelt in einer brutalen Mordserie. Es werden junge, gut aussehende Frauen misshandelt ermordet und an einem bestimmten Platz dekorativ "abgelegt". Die Ermittler tappen im Dunkel, da nie eine Spur auf den Täter am Tatort hinterlassen wird. Können die Morde aufgeklärt werden? 

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

    (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Booknerd232

    Im sechsten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, steht vor der Herausforderung, ihre Herrschaft in Essos auszubauen, während im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer realer wird. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🐉🔥👑

  6. Cover des Buches Corpus Delicti: erweiterte Ausgabe (ISBN: 9783641269913)
    Juli Zeh

    Corpus Delicti: erweiterte Ausgabe

    (585)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting

    Wieder mal eine Schullektüre einer meiner Töchter, die es in sich hat - inhaltlich wie stilistisch. Eine Dystopie (Utopie?), die nach Durchleben der Coronazeit realistischer und bitterer schmeckt als manche andere, gerade in ihrer Unsicherheit und ihrem Schwanken glaubhafte und spürbare Charaktere sowie intelligente "Tricks" des Handlungsaufbaus (bspw. die "Person" der "idealen Geliebten" oder folgende Einleitung eines Rückblicks: "Wir haben ein paar Augenblicke Zeit, um zu begreifen, wer wirklich vor der Tür steht: Die Mordnacht. Vergangenheit") machen dieses Buch zu einem literarischen Leckerbissen.

  7. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    (1.294)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    BUCH

    review


    Genre des Buches:

    Kinderklassiker

    Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?

    Die Fantasie eines Kindes

    Würde ich es weiterempfehlen?

    Nein


    Datum

    16.01.2026 (5)

    Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:

    Kleines Mädchen namens Alice landet im Hasenbau und erlebt in dieser Wunderwelt komplett verrückte, abgedrehte und an den Haaren herbeigezogene Abenteuer.

    Mein Fazit zu diesem Buch:


    Fantasy ist für mich generell ein eher


    schwieriges Genre und dieses Buch


    war komplett durch. Kein witziges,

    sondern ".Alter was hast du



    genommen??" durch. Ich habe 176


    Seiten lang kompletten Nonsens


    gelesen. Geht das in den Kopf von


    Kindern ab ? Lediglich der Schluss, aus


    der Sicht von Alice großer Schwester,

    ergab Sinn.

  8. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

    (477)
    Aktuelle Rezension von: finjalovesthesea

    Ich habe das Buch gelesen, da es auf meiner „100 Bücher die man gelesen haben muss“ Liste auftaucht. Ich finde es immer schwierig solche „Klassiker“ zu bewerten, denn ich habe das Gefühl, dass ich mit anderen Erwartungen an diese gehe.

    „To kill a mockingbird“ war seid einiger Zeit das erste englische Buch, dass ich gelesen habe, aber ich habe mich schnell an die Sprache gewöhnt.

    Die Geschichte selbst lehrt einen viel über die Gesellschaft, Vorurteile, Rassismus und die Aufrichtigkeit kindlichen Denkens.

    Trotz minimaler Längen wird dieses Werk seinem Ruf gerecht. Ich mochte Scout, Jem, Atticus, Calpurnia und die etwas schrägen Nachbarn. Die Charaktere sind sehr individuell eigentümlich gezeichnet, was mir gut gefallen hat. Die Handlung braucht etwas, bis sie in Fahrt kommt, das tut aber aufgrund des tollen Settings dem Roman keinen Abbruch.

    Insgesamt eine schöne und lehrreiche Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

  9. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783328102601)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

    (272)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    Der Roman „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult handelt von Ruth Jefferson, einer Säuglingsschwester. Sie ist ziemlich gut in ihrem Job und wird von den Kolleginnen auch sehr geschätzt. Doch als sie vertretungsweise das Kind einer weiteren Familie versorgen will, stößt sie auf Ablehnung. Ihr, als Afroamerikanerin, wird von der Klinikleitung sogar untersagt, dieses Kind jemals wieder zu berühren. Doch dann geht es plötzlich um Leben und Tod, denn das Kind erleidet unter ihrer Obhut eine schwere Krise und Ruth ist hin und hergerissen, ob sie sich der Anweisung der Leitung widersetzen oder dem Kind auf bestmöglicherweise helfen soll. Doch jede Hilfe kommt zu spät und Ruth Jefferson wird angeklagt. Ihr wird nun eine Anwältin zugeteilt, doch kann Ruth der Anwältin trauen, die den Alltagsrassismus gar nicht erst kennt und verstehen kann?

    „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult war für mich augenöffnend und aufwühlend. Ich hätte Ruth am liebsten aufschütteln wollen, als sie zu ihrer Notlüge gegriffen hat und am Ende musste ich mir wieder eingestehen, dass ich dieses ganze Leid und diese Situation gar nicht wirklich vorstellen kann. Es ist so traurig, dass wir noch heute von so viel Rassismus umgeben sind und kein Mensch sich aus dieser Verantwortung herausnehmen darf. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wir Menschen unterscheiden und nach Äußerlichkeiten bewerten und dass es noch Generationen dauern wird, ehe hoffentlich Gerechtigkeit einkehrt und sich niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht etc. diskriminiert fühlen muss. Wird es so eine Welt überhaupt jemals geben? Ich hoffe es sehr.

    „Kleine große Schritte“ war ein sehr lesenswertes Buch für mich. Ich fand die Dialoge zwischen Anwältin und Angeklagte äußerst aufschlussreich und konnte das Buch kaum weglegen. Die Plädoyers waren super geschrieben, doch war ich ab und an von der Nahbarkeit von Ruth´ Anwältin überrascht. Vielleicht ist das auch eine amerikanische Art, die hierzulande erst einmal fremd wirkt.

    Von mir gibt es für diesen Roman eine klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Thirteen (ISBN: 9783442493777)
    Steve Cavanagh

    Thirteen

    (441)
    Aktuelle Rezension von: Anniii97

    Dieses Buch hat den Weg zu mir eher zufällig gefunden. Ich hatte bis dahin noch kein Buch des Autors gelesen und auch keinen der vorherigen Bände (sind unabhängig voneinander lesbar). Ich hatte einfach mal wieder Lust auf einen Thriller und bin ohne große Erwartungen gestartet.

    Wenn ich ab jetzt ein Buch von Steve Cavanagh in die Hand nehme, werde ich hohe Erwartungen haben! Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Eine spannende Handlung mit immer neuen Entwicklungen, tiefgründige Charakter, das nötige Maß an Spannung, Geheimnissen und Blut - es war alles dabei, was einen guten Thriller ausmacht. Die Kapitel erzählen abwechselnd aus Sicht des Anwalts Eddie Flynn und des Killers, dessen genaue Identität jedoch geheim bleibt. Diese Erzählweise macht es dem Leser nochmal einfacher, sich in die Charaktere hineinzuversetzen und deren Gefühle nachzuempfinden. Und natürlich wartet man als Leser gespannt darauf, wann der Anwalt die Machenschaften des Killers aufdeckt, von denen man als Leser schon längst weiß.

    Das Ende hielt für mich dann noch einen großen Plot-Twist bereit. Denn natürlich hat sich der Killer als jemand anderes entpuppt als die Person, die ich im Verdacht hatte. Alleine schon aus dem Grund, dass der Autor mich bis zum Schluss an der Nase rumführen konnte, hat das Buch von mir 5 Sterne verdient.

  11. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783453418462)
    John Grisham

    Die Erbin

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Seth Hubbard ist tot. Seine Angestellten finden ihn erhängt an einem Baum. Seine Familie sieht den Freitod mit gespielter Traurigkeit, aber sie warten alle nur auf die Eröffnung des Testaments, denn Seth Hubbard hat spät viel Geld gemacht. Durch mehrere Firmenübernahmen und Wiederverkäufen ist er so sehr reich geworden. Jack Brigance wurde von Seth Hubbard als Testamentsverwalter aufgestellt. Es ist ein handschriftliches Testament und es unterscheidet sich enorm von dem alten, von einem Anwalt aufgesetzten Schriftstück. Sein Vermögen beträgt über 24 Millionen Dollar und seine Kinder und Familie bekommt nichts. Er möchte, dass man seinen verschwundenen Bruder findet und ihm einen Teil gibt, ein Teil geht an die Kirche und Organisationen, aber das Meiste geht an Lettie Lang. Sie ist seine farbige Haushälterin. Dieses Testament würde sie zur reichsten farbigen weit und breit machen und es ist klar, dass es große Wellen schlagen wird. Ein Weißer vermacht einer Farbigen fast alles! Schnell geht die Familie auf die Barrikaden und es schalten sich immer mehr Anwälte ein, um bei der Anfechtung des Testaments mitzumischen. Lettie lässt sich von ihrem Mann überreden, einen anderen Anwalt wie Jack Brigance zu nehmen, aber dieser führt nichts gutes im Schilde. Dann taucht eine toughe junge Frau auf, die militärisch lange im Ausland war und bietet Jack Brigance ihre Hilfe an. Es ist Lettis Tochter und ihr Ziel ist es, Anwältin zu werden. Gemeinsam mit Jack Brigance überredet sie ihre Mutter, doch mit ihnen zu kämpfen und dann beginnt ein Wettstreit um die Geschworenen und um das Vermögen und das ganze Land schaut zu und erfährt im Laufe des Prozesses ungeahnte Familienfehden, Geheimnisse und pikante Details. John Grisham ist wie ein tolles Uhrwerk. Immer spannend, brisant, menschlich und mit vielen tollen Figuren. Die Erbin ist der dickste Grisham seit langem und man verschlingt den Wälzer nur so.

  12. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492959759)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

    (954)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Als ich das Buch beendet hatte, musste ich googeln nach der wahren Geschichte, die hinter diesem Buch steckt. Mit Erstaunen stellte ich fest - es gibt keine. Es ist tatsächlich nur eine Geschichte in einem Buch. Tatsächlich hat es sich so gelesen, als wenn es diese Menschen gegeben hätte und ein Überlebender dieses Buch geschrieben hätte. So autentisch geschrieben, dass man absolut mitfühlen kann. 

  13. Cover des Buches Three Women – Drei Frauen (ISBN: 9783492317917)
    Lisa Taddeo

    Three Women – Drei Frauen

    (140)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension „Drei Frauen“

    Liebe, Leidenschaft und Intimität sind für die meisten von uns positive Begriffe. Wir verbinden sie mit Glück und Zufriedenheit.  Aber was passiert, wenn Liebe zur Obsession wird oder wenn das Objekt unserer Begierde unsere Gefühle nicht teilt. Oder noch schlimmer – unsere Liebe wird ausgenutzt. Wenn man den Begriff “unglückliche Liebe“ googelt, stößt man schnell auf Ausdrücke wie z. B. Co. Abhängigkeit, Narzissmus und toxische Partnerschaft. Und nach einer kleinen Umfrage im Freundeskreis musste ich feststellen, dass solche Beziehungen gar nicht so selten sind.

    Genau solche ungesunden Beziehungen macht Lisa Taddeo zum Thema in ihrem Roman „Three Women – Drei Frauen“.  Sie schreibt über drei unterschiedliche, amerikanische Frauen, die alle einer unglücklichen Liebe verfallen sind. Eine der drei Frauen ist Maggie. Sie ist 17 Jahre alt und lebt noch bei ihren Eltern. Die Verhältnisse bei ihr zuhause sind nicht besonders stabil, und aus dem Wunsch heraus sich jemandem anzuvertrauen entsteht nach und nach eine Liebesbeziehung zu ihrem Vertrauenslehrer. Dann ist da noch Lina. Sie ist verheiratet und hat Kinder. Ihr Mann hat sie seit langer Zeit nicht mehr angerührt, geschweigenden begehrt. Ihr Verlangen nach Liebe und Zärtlichkeit treibt sie in die Arme ihrer Jugendliebe Aidan. Die dritte Frau ist Sloane. Sie stammt aus einer Upper-Class Familie und heiratet einen Mann, dem sie jeden sexuellen Wunsch erfüllt.

    All diese Frauen haben eins gemeinsam. Sie glauben, dass sie aus Liebe handeln. Dabei fällt dem Leser schnell auf, dass diese Liebesbeziehungen nicht gesund sind, sondern geradezu toxisch. Die Männer geben den Ton an und die Frauen bleiben mit ihren Wünschen auf der Strecke. In der Beziehung zu ihrem Lehrer muss sich Magie seinen Bedingungen fügen. Lina lässt alles stehen und liegen, wenn ihre Affäre sich bei ihr meldet. Und Sloane überschreitet ihre moralischen Grenzen, um den Vorstellungen ihres Mannes zu genügen.

    Diese drei Geschichten basieren auf wahren Begebenheiten und werden von Lisa Taddeo abwechselnd Schritt für Schritt entwickelt. Taddeo schreibt aus der Sicht ihrer Figuren und erlaubt dem Leser damit den vollen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Der Leser erfährt warum sich diese Frauen auf diese toxischen Partnerschaften einlassen. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Magie, die für ihre naive und kindliche Liebe zu einem Mann brutal bestraft wurde. Bei Lina hatte ich oft das Bedürfnis diese zu schütteln und sie zu fragen, wo denn ihr Stolz sei. Und dass es nur Unglück bringt einem Mann in dem Ausmaß nachzurennen.  Sloane macht auf den ersten Blick einen emanzipierten Eindruck. Sie arbeitet, ist ihr eigener Chef und trifft auch eigenständig Entscheidungen. Doch dieser Eindruck täuscht, sie wünscht sich Aufmerksamkeit und Liebe und macht sich damit selbst zum Opfer. 

    Gesellschaftliche Unterdrückung von Frauen ist kein Thema der Vergangenheit. Wie die #Metoo-Debatte zeigt, ist die Gleichbehandlung von Mann und Frau noch nicht erreicht. Genau damit setzt sich Lisa Taddeo in diesem Roman auseinander. Sie beleuchtet Themen wie Solidarität unter Frauen, toxische Männlichkeit, weibliche Rollenbilder, Co. Abhängigkeit und Depressionen und zeigt schonungslos, dass Unterdrückung nicht nur durch Männer erfolgt, sondern auch von Frauen angefacht wird. Die Frauen denunzieren sich selbst, um in der Männerwelt erfolgreicher zu sein. Das alles umrahmt Taddeo mit ihrem unaufgeregtem und klarem Schreibstil. Sie erschafft eine zum Inhalt passende düstere und hoffnungslose Atmosphäre.

    Fazit

    Warum lassen Frauen das mit sich machen? Auf diese Frage gibt auch die Autorin keine Antwort, aber sie zeigt anschaulich, wie es bei den betreffenden Frauen dazu kam. Sind diese Geschichten nachvollziehbar? Wahrscheinlich kann man diese Frauen nur dann verstehen, wenn man selbst in einer toxischen Beziehung festhing. Gibt es von mir eine Leseempfehlung? Ein klares Jein an dieser Stelle. Dieses Buch zeigt Missstände auf, ohne Hoffnung auf Änderung zu machen. Es ist keine leichte Kost oder Unterhaltung für zwischendurch. Dieser Roman soll aufrütteln und zum Denken anregen. Wenn man dazu bereit ist, muss man es lesen.

    https://www.readingwitch.com/post/drei-frauen

  14. Cover des Buches Zerbrechlich (ISBN: 9783751768139)
    Jodi Picoult

    Zerbrechlich

    (400)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Es ist x Jahre her seit ich zum letzten Mal ein Jodi Picoult Buch gelesen habe und nach dem zuklappen dieses Romans frage ich mich wieso ? ;)


    Der Schreibstil ist angenehm, fesselnd, bildhaft, jedoch nie überfrachtend, emotional, aber nicht dramatisierend. Die Entscheidung aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen ist geschickt gewählt, denn so erhält man als Leser ein umfassendes Bild, obwohl ich am Anfang schon etwas Mühe hatte oder Zeit brauchte die einzelnen Personen zuzuordnen.

    Durch die verschiedenen Sichtweisen, lernen wir die Charaktere besser kennen, ihre Sorgen, Ängste, Fragen, ihre Freuden, ihre Träume. Immer wieder gelang es der Autorin mir die Protagonisten nahe zu bringen und ich konnte so gut mitfühlen, egal, welche Meinung die Person hatte. DAS  muss man erst mal schaffen, von daher fand ich die Charakterausarbeitung wirklich äusserst gelungen.

    Ich hatte vor dem lesen des Buches nur wenig Wissen über die " Glasknochenkrankheit" und empfand die Auseinandersetzung darüber, gerade auch in Bezug auf die Klage als sehr intensiv und aufwühlend. Im letzten Kapitel kommt dann doch noch Willow zu Wort und gerade in der Hörbuchvariante, zu der ich ab und zu gegriffen habe ist es sehr berührend ihrer Stimme zu lauschen. Das Ende hat mich eiskalt erwischt im wahrsten Sinne des Wortes....und ich musste tatsächlich das Print in die Hand nehmen und den Abschnitte nochmals lesen, denn damit hätte ich niemals gerechnet!                                                                                                                                                                                     Aber lest selber ihr werdet es nicht bereuen!                  

    4,5 Sterne                                                                                                                                                                


  15. Cover des Buches Darum (ISBN: 9783552063846)
    Daniel Glattauer

    Darum

    (241)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Ich fand das Buch ein wenig langatmig. Natürlich wird Jan hier genau analysiert und seine Vergangenheit akribisch aufgedröselt. Doch es war für mich etwas zu viel. Das ganze hat die gesamte Story für mich zu sehr in die Länge gezogen 

    Inhaltlich war das Buch jedoch interesannt besonders da man über die Beweggründe immer wieder neue Denkanstöße bekam die einen in alle möglichen Richtungen, jedoch immer um den Hauptgrund herum schoben. Bis zum Ende war der Mordgrund ein Geheimnis.

    Der Schreibstil war gut ich kam schnell in die Geschichte rein und der Lesefluss wurde nur kurz durch die Kapitelenden unterbrochen.

    Die Figuren waren durch die genaue Beschreibung sehr authentisch und so konnte  ich mich leicht in sie hineinversetzen. 

    Es gab einen Spannungsbogen der zwar in der Intensität variierte aber immer irgendwie präsent war, es stand einfach immer das Warum über der Story und dadurch der Wunsch endlich zu erfahren was das Motiv war.

    Würde ich das Buch weiterempfehlen? Bedingt ja aber man sollte halt keinen Spannungsromantik erwarten. 

  16. Cover des Buches Seven Days (ISBN: 9783442494019)
    Steve Cavanagh

    Seven Days

    (83)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Dem New orker Anwalt Eddie Flynn bleiben 7 Tage, um den jungen Afroamerikaner Andy Dubois gegen einer korrupten Justiz in Alabama zu verteidigen. Verliert Flynn wird Andy Dubois hingerichtet. Eddie Flynns Gegenspieler ist der Staatsanwalt Randal Korn aus Alabama, der noch nie ein Prozess verloren hat und den Rekord hält, die meisten Menschen auf den elektrischen Stuhl zu schicken.

    Von Steve Cavanagh habe ich bereits "Fifty- Fifty" gelesen. Ich finde seinen Schreibstil wirklich spannend und sehr temporeich. "Seven Days" fand ich sehr spannend und auch die Art und Weise, wie Eddie Flynt und sein Team sich aus jeder aussichtslose Situation rausmanövrieren kann, war beeindruckend.

    Der Schwachpunkt von "Seven Days" war meiner Meinung nach die bösen Figuren wie Randal Korn und der Richter Chandler. Diese Figuren waren derartig überzeichnet, dass ich es schon übertrieben fand, wie bösartig die waren. Vor allem habe ich mich beim Lesen gefragt: warum sind die so bösärtig? Warum schicken sie Unschuldige, die ihnen persönlich nichts getan haben,  auf den elektrischen Stuhl? Meinetwegen, das sind schlechte Menschen, aber  rechtfertigt das ihre Anstrengungen? Wäre dieser Aspekt nicht gewesen, hätte ich diesem Thriller 5 Sterne gegeben. 

  17. Cover des Buches Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen (ISBN: 9783404179633)
    Malin Persson Giolito

    Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Packend, erschütternd und absolut fesselnd! 

    „Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen“ ist ein intensiver, tiefgründiger und psychologisch raffinierter Roman , der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Maja , der vermeintlichen Täterin, erzählt. Durch Rückblenden und tiefgehende Einblicke in ihre Gedankenwelt enthüllt sich nach und nach die Wahrheit hinter der Tragödie. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Leser zwischen Mitgefühl und Zweifel schwanken zu lassen – ist Maja eine eiskalte Mörderin oder ein Opfer der Gelegenheit?

    Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Charakterzeichnung . Maja ist vielschichtig, intelligent und doch gebrochen , was sie unglaublich realistisch macht. Die Spannung entsteht nicht nur durch den Gerichtsprozess, sondern auch durch die sozialkritischen Themen , die das Buch aufgreift – Druck, Privilegien, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen .

    Fazit: Ein erschütternder und brillanter Roman , der sich nicht nur wie ein Thriller liest, sondern auch zum Nachdenken anregt . Psychologisch tiefgehend, emotional intensiv und mit einer unvergesslichen Protagonistin – absolut empfehlenswert! 

  18. Cover des Buches Nobody's Girl (ISBN: 9783969051672)
    Virginia Roberts Giuffre

    Nobody's Girl

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: eBook

    Erscheinungsdatum: 18.11.2025

    Verlag: Yes Publishing

    Genre: Autobiografie 

    Seitenanzahl: 491

    • Inhalt:

    Virginia Roberts Giuffre erzählt ihre Leidensgeschichte von Anfang an. Sie ist bekannt als wichtige Zeugin aus dem Skandalfall um Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell und vielen mehr...

    • Wie das Buch zu mir gefunden hat:

    Beim stöbern durch den Kindle Store entdeckte ich dieses Buch und wollte es direkt anfangen zu lesen. Ich habe mehrere Dokumentationen zu dem Skandal gesehen, daher war mir ihr Name ein Begriff. Ich habe es mir sofort gekauft...

    • Meinung:


    • Fazit:

    Unfassbar was diese Frau alles erleben musste und in was für eine Negativspirale sie dadurch gefangen war. Eine ehrliche und wichtige Autobiografie, die es Wert ist gelesen zu werden.

    Danke, für dieses Buch und deiner unermüdlichen Arbeit deine Leidensgeschichte transparent zu machen und damit aufzuzeigen, was in bestimmten Teilen der Gesellschaft schief läuft. Dieser Mut und die Ehrlichkeit hat dich in deinem Leben viel gekostet.

    Ruhe in Frieden.

    • Empfehlung:

    Triggerwarnung 

    Für alle, die mehr über Virginia Roberts Giuffre und den Epstein - Skandal wissen wollen.

    Eine klare Kauf- und Leseempfehlung von mir! 

    • Tipps:

    Die Dokumentationen "Jeffrey Epstein: Stinkreich" und "Ghislaine Maxwell: Stinkreich".

    SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER!

    • Lieblingszitate:

    "Die ausgewählten Eltern trugen ihre Listen vor: Drogenmissbrauch, kleinere Diebstähle, Schlägereien, Gewaltausbrüche und so weiter, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, wie ihr eigenes Verhalten zum Benehmen ihrer Kinder beigetragen haben könnte."

    Kapitel 2 - Growing Together - Seite 41

    "... - darüber, dass man Leid empfinden kann, auch wenn man es nicht in Worte fassen kann."

    Kapitel 4 - Weniger als nichts - Seite 59

    "Englisch schwänzte ich nie, weil ich liebend gerne las und in die Geschichten anderer Menschen eintauchte."

    Kapitel 6 - Wenn Wünsche Pferde wären - Seite 84

    "Aber wem mache ich hier etwas vor? In erster Linie hatte ich keine andere Zuflucht, hatte niemanden, an den ich mich wenden konnte."

    Kapitel 7 - Aus dem Jenseits wiedergekehrt - Seite 98

    "Als der schwarze SUV in Richtung Westen fuhr, wusste ich nur, dass ich mich innerlich leer fühlte, als hätte mir jemand in den Rachen gelangt und mir mit einem silbernen Löffel die Eingeweide herausgekratzt."

    Kapitel 8 - Das pinke Haus - Seite 113

    "Es war ein unsichtbarer Käfig, in dem ich gefangen war."

    Kapitel 8 - Das pinke Haus - Seite 115

    "»hatte ich gedacht, Hochzeiten seien für andere, nicht für mich.«"

    Kapitel 17 - Beschützerinstinkt - Seite 217

    "Ich hatte tief verinnerlicht, dass Männer selbstsüchtig und Frauen doppelzüngig sind und dass jeder Mensch grausam sein konnte. Für mich war das so sicher wie das Amen in der Kirche."

    Kapitel 20 - Willkommen auf der Welt - Seite 246

    "Manchmal ist es gut, in ein Wespennest zu stechen, und manchmal lässt man es besser bleiben."

    Kapitel 20 - Willkommen auf der Welt - Seite 255

    "‹ Dieser Schmerz wird nie, nie, nie aufhören […], denn der Verlust dieses Traums ist erheblich«."

    Kapitel 22 - »Das ist ein Tyler!« - Seite 270

    "Wie oft konnte mich dieser Mensch im Stich lassen?"

    Kapitel 25 - Die Rückkehr in den Sunshine State - Seite 316

    "Sie können das ruhig als albernes Ritual bezeichnen, aber ich bin davon überzeugt, dass wir die schönen Erinnerungen festhalten sollten, weil wir sie in schlechten Zeiten brauchen."

    Kapitel 27 - Es gibt kein zurück - Seite 333

    "»Liebe bedeutet, dass man ein Leben lang immer wieder an einen gemeinsamen Tisch kommt.«"

    Kapitel 27 - Es gibt kein zurück - Seite 334

    "»Und innerlich schreit man. ..."

    Kapitel 30 - Jetzt wird abgerechnet - Seite 373

    "Aber ich war wieder einmal zu naiv gewesen. Langsam kam ich mir vor wie ein dressierter Affe, der immer wieder dieselbe Geschichte zum Besten gibt, aber keine Belohnung dafür bekommt."

    Kapitel 33 - Unbroken - Seite 399

    "Ich hielt ihre Hand und wir weinten beide um das, was uns diese Männer geraubt hatten." 

    Kapitel 35 - Aufstehen! - Seite 418

  19. Cover des Buches Ein Lied für meine Tochter (ISBN: 9783751774024)
    Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter

    (134)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Zoe und Max sind eigentlich glücklich, aber der Kinderwunsch bleibt ihnen verwehrt. Sie probieren so ziemlich alle Methoden, aber es soll einfach nicht klappen. Die Ehe zerbricht und Zoe findet Trost in der Musik, ihrem Job und dann auch in den Armen von Vanessa. Sie lieben sich, heiraten und leben glücklich zusammen. Max dagegen hat einen Alkoholrückfall und treibt erstmal ziellos umher, bis er durch Zufall auf eine kleine Gemeinde stößt und dort zu Gott findet. Als Zoe ihm von ihrem neuen Leben berichtet und dass es ja noch Embryonen gibt aus ihrer Ehe und dass Vanessa nun das Kind austragen will, klingeln bei ihm die Alarmglocken und es beginnt ein erbitterter Kampf um die Babys, Homosexualität und Max neuen Glaubensbrüdern. Jodi Picoult schafft es wieder einmal ein heikles Thema aufzugreifen und auf ihre ganz eigene Erzählweise zu Gehör zu bringen. Sehr bewegend und berührend.

  20. Cover des Buches Der Fall Collini - Filmausgabe (ISBN: 9783442718665)
    Ferdinand von Schirach

    Der Fall Collini - Filmausgabe

    (562)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Ich habe das Buch schon ewig im Auge und hab nun das ebook gelesen und dachte erst, ob bei 116 ebook Seiten was dabei rauskommt. Und ja das tut es.

    War spannend und war für mich insgesamt viel zu schnell vorbei. Konnte gar nicht so richtig sagen, vorneweg, in welche Richtung sich das entwickelt. Damit hab ich nicht gerechnet und muss sagen, hätte gerne mehr davon gelesen. 

    Empfehlung!

  21. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492953313)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

    (393)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit. Nur manchmal hat sie Erinnerungen, die sie nicht zu ordnen kann, wie die an einen Zitronenbaum.

    Eines Tages taucht die Polizei auf und verhaftet ihren Vater. Es ist ein dunkles Geheimnis, dass Delia an ihrer Identität zweifeln lässt und sie immer wieder vor die Frage stellt, was überhaupt die Wahrheit ist.

     

    Wie schon bei „19 Minuten“, was ich als erstes Buch von der Autorin gelesen habe, komme ich ins Nachdenken. Denn die Wahrheit ist nicht so einfach, wie sie sich zunächst darstellt, sondern hat ganz viele Facetten.

    Diese werden durch die verschiedenen Perspektiven aufgestellt. Delia, die davon ja am meisten Betroffen ist. Ihr Vater Andrew Hopkins, der im Gefängnis eine schwere Zeit durchlebt. Delias Verlobter Erik, welcher gleichzeitig der Anwalt von Andrew wird und damit kein leichtes Los gezogen hat. Und Delias bester Freund Fitz, welcher nicht nur Reporter ist und damit in einen moralischen Konflikt kommt. Denn er möchte nicht über den Prozess schreiben, indem seine beste Freundin gefangen ist und gleichzeitig hat er durch seine Recherchen dies überhaupt ins Rollen gebracht.

     

    Das Buch war mit seiner Thematik interessant, auch weil man hier die verschiedenen Perspektiven und Hintergründe erfahren hat. Bei Jodi Picoult gibt es kein Schwarz und Weiß, sondern sehr viele Graustufen. Dennoch hat es mir das Buch nicht leicht gemacht.

    Ich fand, dass das ganze Buch unglaublich aufgeblasen war. Da hätte man mindestens 100 Seiten kürzen können, denn hier wurden so viele Themen nebenbei mit aufgemacht.

    Zum Beispiel lernt Delia eine Frau namens Ruthann kennen und da wird dann ein großer Teil in der Geschichte über Indianerrituale gesprochen.

    Oder auch hatten die verschiedenen Perspektivfiguren noch einmal ihre eigenen Päckchen mit zu tragen und da ist man von einem Thema in noch ein kleineres Thema gekommen. Ich fand, dass war wieder einmal ein Buch, dass daran krankt, dass es zu viel wollte.

     

    Auch hat mich gestört, dass die Figuren nicht miteinander gesprochen haben, sondern immer, wenn eine Problematik aufgetaucht ist, dann geflüchtet sind. Das wirkte sehr albern von erwachsenen Personen und hat nur bedingt die Spannung nach oben getrieben, weil ich mich ja im gleichen Atemzug über die Figuren geärgert habe. Zudem sind am Schluss ständig neue Bomben geplatzt. Da kamen plötzlich Dinge an die Oberfläche, wo vorher nicht darüber im Ansatz gesprochen wurde. Und ich dachte mir nur so: Klar, das auch noch, damit es auch zu keinem anderen Ausgang mehr kommen kann. Wie offensichtlich denn noch?

     

    Bis über die Hälfte fiel es mir schwer überhaupt am Buch zu bleiben. Ich habe dieses jetzt über mehrere Monate gelesen, weil ich es sehr lange auch zur Seite gelegt habe, was eigentlich sonst nicht meine Art ist. Es wurde auch viel über die Vergangenheit von Delia, Fitz und Erik erzählt, was aber teils keine Relevanz zum eigentlichen Thema hatte und ich auch nicht sonderlich spannend fand. Stellenweise war ich mir auch nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt beenden möchte. Mich hat letzten Endes nur am Ball gehalten, weil ich die verschiedenen Sichten auf die Thematik und es nicht nur eine Seite gab, interessant fand.

     

    Fazit: Leider war „Die Wahrheit meines Vaters“ kein Highlight. Dafür hat es zu oft von Nebensächlichkeiten erzählt und dass die Figuren nicht miteinander geredet haben, sondern eigentlich wichtige Punkte plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht sind. 3 Sterne.

  22. Cover des Buches Das Herz ihrer Tochter (ISBN: 9783492959766)
    Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    (392)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    June Nealon hat nach dem Tod ihres Mannes erst langsam mit ihrer kleinen Tochter wieder ins Leben zurück gefunden. Der nette Polizist Kurt hilft ihr dabei und was für June unmöglich schien, wird wahr. Die Beiden heiraten und bekommen eine Tochter, Claire. Es scheint alles perfekt zu sein bist Shay Bourne bei ihnen vor der Haustür steht. Er bietet seine Hilfe bei Reperaturen an und was als nette Geste beginnt, endet in einer Tragödie. Er tötet Kurt und Junes Tochter Elizabeth. June scheint den Boden unter den Füßen zu verlieren, auch als Shay von einer Jury zum Tode verurteilt wird, kann sie nur schwer an Gerechtigkeit glauben. Elf Jahre nach der Tat macht sich June erneut große Sorgen, denn die kleine Claire hat einen Herzfehler und braucht dringend Hilfe. Shay Bourne erfährt davon und bietet sein Herz zur Spende an. Mit seinem Seelsorger dem Geistlichen Michael versucht er sein Vorhaben umzusetzen. Kann June das Herz des Mannes annehmen, der ihren Mann und ihre Tochter ermordet hat? Jodi Picoult schreibt gewohnt spannend, berührend und einfühlsam. Auch ihr Weschsel zwischen den Protagonisten ist sehr gelungen und so kommt jeder zu Wort und die Geschichte wird von mehreren Seiten erzählt. Was mich bei diesem Buch etwas gestört hat war die Tatsache, dass Shay Bourne durch seinen Glauben und durch Gott zu einem guten Mensch werden will und deshalb sein Herz anbietet. Dieser Teil ist manchmal etwas an den Haaren herbei gezogen, aber dies ist der einzige Makel an diesem Buch von Jodi Picoult.


  23. Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)
    Jess Rothenberg

    The Kingdom

    (194)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    Ana lebt in einem Schloss, sie hat schöne Kleider und wird jeden Morgen hübsch zurechtgemacht. Ana ist aber keine Prinzessin, wie man vermutet, sie ist ein Hybrid, genauer gesagt eine Fantastin. Ihr Aufgabe ist es zusammen mit ihren 6 Schwestern den Menschen die "The Kingdom" besuchen einen unvergesslichen Tag zu bereiten. In dem Vergnügungspark gibt es wirklich alles, Themengebiete wie die Savanne oder die Polarregion, exotische Tiere und viele Fahrgeschäfte.

    Aber als Nia ein Kind in Gefahr bringt und Eve nicht mehr wiederzuerkennen ist merkt Ana das der Schein trügen kann. Kann Owen, ein junger Wartungsarbeiter, ihr helfen "The Kingdom" und besonders sich selbst zu verstehen? Und wie ist die Welt außerhalb des Parks wirklich?


    Ich fand dieses Buch äußerst interessant. Gerade in Zeiten in denen künstliche Intelligenz und smarte Maschinen eine immer größere Rolle spielen ist "The Kingdom" ein Ausblick auf eine mögliche Zukunft. Der Park und seine Aufmachung erinnern mich stark an Disneyland. Auch wie sich Ana und ihre Schwestern darin bewegen und meet&greets abhalten müssen. Dabei müssen sie immer freundlich sein, dem sie sind da um zu dienen und zu gefallen. 

    Die Hypridtiere waren sehr interessant, Jurassic Park lässt grüßen und wir wissen alle wie es da ausgeht... Auch in "The Kingdom" gibt es Zwischenfälle mit den gezüchtet Tieren. Bald erwachen Zweifel in Ana, ob der Park und seine Macher wirklich nur gutes wollen? Als ihre Schwester Nia fast ein Kind ertränkt verliert Ana komplett den Boden unter den Füßen. Sie beginnt nachzuforschen Owen, ein junger Wartungsarbeiter hilft ihr dabei. Aber Fantastinnen sind keine Menschen, sie können sich nicht verlieben - oder?! 

    Der Schreibstil ist sehr interessant, es sind immer sehr kurze Kapitel, teils sind wir mit Ana "im Park unterwegs", teilweise wohnen wir der Gerichtsverhandlung bei und den Gesprächen zwischen Ana und Dr. Foster. Durch den Prozess erfahren wir das Ana beschuldigt wird Owen umgebracht zu haben. Generell geht es auch um die Frage ob Hypriden wie sie gefährlich sind und sogar in der Lage sind Gefühle zu entwickeln. Diese verschiedenen Erzählstränge ergänzen sich zunehmend und es macht Spaß so den Fall zu enträzeln. Tatsächlich hat mich das Buch auch sehr zum Nachdenken gebracht, Hypriden oder Roboter werden sicher eines Tages unsern Alltag bereichern. Was dabei passiert wird kann keiner sagen. 

    The Kingdom ist ein tolles Jugendbuch- auch für Erwachsene 

  24. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783839894316)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

    (40)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt

    Die friedliche Kondheit von Scout und ihrem Bruder Jem wird gestört, als ihr Vater, ein Anwalt, einen neuen Fall übernimmt. Atticus vertritt einen Schwarzen, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. Obwohl Atticus selbst weiß ist, setzt er sich für den Schwarzen ein. Er ahnt nicht, dass er dadurch auch seine Kinder in Gefahr bringt. Denn die weiße Bevölkerung ist über Atticus' Verhalten empört...


    Bewertung

    "Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee ist ein zeitloser Klassiner, den jeder einmal gelesen bzw. gehört haben sollte. Der Roman zeigt deutlich die Vorurteile auf, die in den 1930er Jahren herrschten und die es auch heute noch gibt. Allerdings zeigt sich in der Geschichte, dass auch Scout und Jem nicht ganz vorurteilsfrei sind. So glauben sie ohne mehr zu wissen die Gerüchte über einen Nachbarn, nur um später zu merken, dass alles ganz anders ist. "Wer ist Nachtigall stört" zeigt aber auch auf, wie schwer es ist, gegen Vorurteile anzukämpfen und warum manche den Kampf lieber aufgeben...

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