Bücher mit dem Tag "geronimo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geronimo" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses (ISBN: 9783426628041)
    Dee Brown

    Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Wiosna
    Dieses Buch zeigt auf, wie die Eroberung des amerikanischen Kontinents durch die "Weißen" aus Sicht der Ureinwohner ablief. Schonungslos stellt Dee Brown dar, wie rücksichtslos und brutal der "Weiße Mann" bei der Okkupation des Kontinents vorging.

    Dieses detailliert recherchierte Buch sollte Pflichtlektüre für alle werden, die den "Amerikanischen Traum" bejubeln - er wurzelt in einem blutgetränkten Boden.
    Es wird aufgeräumt mit dem durch seichte "Wild-West-Filme" verbreiteten Bild des "bösen Roten", der die "armen Weißen" abschlachtet.

    Millionenfaches Leid auf Seiten der Ureinwohner - und nur wenige interessiert es. Schaut auf die aktuelle Situation der "Indianer". Es macht fassungslos. Die Verbitterung ist nachvollziehbar.

    Ein wichtiges Buch.
  2. Cover des Buches Verlorene Welten: Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910 (ISBN: 9783608949148)
    Aram Mattioli

    Verlorene Welten: Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910

     (10)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier
    Die Zerstörung des indianischen Nordamerika darf als Schlüsselereignis nicht mehr länger aus der Geschichte der USA wegretuschiert werden, gerade weil viele Amerikaner diese Katastrophe jahrzehntelang ausblendeten oder sie in ihrer Bedeutung bis heute kleinreden. (Seite 348)

    Meine Meinung

    „Es ist nicht möglich, alle an California Indians verübten Massenmorde zu thematisieren, weil es schlicht zu viele an der Zahl sind.“ (S. 210) Der Satz stand bei der Überlegung, welches Zitat ich über meine Rezension stelle, mit zur Auswahl. Immerhin hat er es an den Beginn der Rezension geschafft und deutet so auf zweierlei hin: daß es weder im Buch noch in der Rezension möglich ist, alles Relevante zu erwähnen (weil es schlicht zu viel ist) und wes Geistes Kind die heutigen USA sind, was zu deren Verständnis hilfreich ist.

    Selten hat mich ein Buch dermaßen wütend zurückgelassen wie dieses. Und das, obwohl (oder gerade deswegen?) der Autor in durchweg sachlicher, aber gut lesbarer, Sprache die historischen Ereignisse schildert. Daß er sich diese nicht aus den Fingern saugt, mag die übergroße Anzahl von Quellenhinweisen am Ende des Buches bezeugen.

    Zu Beginn führt er aus, daß es heute drei Positionen zum Untergang der Indianer gibt: die erste besagt, daß der Untergang nicht gewollt passierte, sondern eine „unbeabsichtigte Nebenfolge“ (S. 22) der Westexpansion war. Der zweite ist der Meinung, daß die nordamerikanischen Indianer seit Beginn der europäischen Expansion „Opfer eines gezielten und systematisch betriebenen Völkermordes“ wurden. (S. 22f) Der dritte schließlich besagt, daß die erstgenannten beide nicht zutreffend sind, sondern daß die Indianer an verschiedenen einzelnen Formen der Massengewalt, wie zum Beispiel Todesmärsche bei Umsiedelungsaktionen, Unterversorgung in Reservaten, Kindeswegnahmen, Massakern (vgl. S. 24f) unter gingen, diese insgesamt jedoch nicht die Bedingungen der Genozidkonvention vom 9. Dezember 1948 erfüllen würden.

    Das Buch selbst ist in einzelne Kapitel, die sich mit jeweils einer Großthematik, wiederum unterteilt in bestimmte Regionen bzw. Nationen, befassen aufgeteilt. So entsteht für die Zeit ab etwa 1700 bis in die Neuzeit ein sehr umfangreiches und detailliertes Bild dessen, was durch die Besiedelung des Westens durch die Amerikaner den dort seit Jahrhunderten lebenden indigenen Völkern widerfahren ist. Sicherlich würde eine Gesamtdarstellung aller Nationen samt deren Schicksal den Rahmen dieses (und auch jedes anderen Buches) sprengen, aber dadurch, daß wesentliche Schwerpunktthemen behandelt werden, erhält der Leser doch ein recht vollständiges Bild jener Ereignisse, die oft als „Eroberung des Wilden Westens“ verklärt dargestellt werden.

    Neu waren für mich die Ausführungen dazu, weshalb sich viele Nationen mit den Briten und/oder Franzosen gegen die Amerikaner verbündeten. Vor allem die Franzosen gestanden den Indianern - im Gegensatz zu den Amerikanern - viele Rechte zu, so daß sie relativ frei und unbehelligt in von diesen kontrollierten Gebieten leben konnten. Die Parteinahme für Briten und Franzosen war also wohlüberlegt im Sinne des eigenen Überlebens. Die verheerende Wirkung der von den Europäern eingeschleppten Seuchen war mir allerdings schon früher in anderen Veröffentlichungen begegnet.

    Immer wieder wird deutlich, daß es den Amerikanern völlig egal war, wie sie ihr Ziel, den Kontinent vollständig zu unterwerfen und zu besiedeln, erreichen. Dabei trat ein erschreckender Rassismus zutage, der bis heute wirkmächtig ist. Denn die First People wurden nicht als (gleichberechtigte) Menschen, sondern als „Wilde“, als „auf Steinzeitstufe stehengebliebene“, als „unterlegene Rasse“ angesehen, deren natürliches Schicksal es sei auszusterben. Niemand störte sich daran, daß dazu beispielsweise auch der 1. Zusatzartikel zur Verfassung gebrochen wurde (vgl. S. 297).

    Nach der Lektüre des Buches bin ich persönlich zu der Überzeugung gekommen, daß vielleicht kein expliziter schriftlicher Regierungsbeschluß zur vollständigen Ausrottung der Indianer existiert haben mag, die Handlungsweise sowohl von Regierung, US Army als auch den Siedlern lief jedoch auf genau diese hinaus. Weshalb vielleicht nicht im strengen juristischen Sinne nach einer Definition, die Jahrzehnte später erst erstellt wurde, in sachlicher und „gesunder menschenverstandsmäßigen“ Hinsicht jedoch sehr wohl ein gewollter Genozid vorliegt.

    Schriftlich nachweisen läßt sich allerdings der Ethnozid (vgl. das Kapitel S. 294ff: „Versuchter Ethnozid: ‘Töte den Indianer, rette den Menschen’“), in dem versucht wurde, die indianische Religion und Kultur vollständig auszulöschen. Es grenzt schon an ein Wunder, daß dies trotz der massiven Maßnahmen letztlich nicht gelang, wenngleich viel verloren gegangen ist.

    Vieles ließe sich noch anführen, aber wie eingangs erwähnt, reicht dafür der Platz nicht aus. Nur zwei aktuelle Bezüge sind mir im Verlauf des Lesens bewußt bzw. klar geworden. Zum Einen, daß der derzeitige US Präsident Donald Trump in „bester“ amerikanischer Tradition handelt und zum Anderen Europa (bzw. die EU Staaten) aufpassen müssen, daß es ihnen nicht ähnlich ergeht wie den Native Americans. Denn rücksichtslose und rüpelhafte Politik hat in Amerika offensichtlich eine jahrhundertelange Tradition. Dagegen hilft nur große Geschlossenheit, Entschiedenheit und Stärke. Wer weiß, wie die Geschichte in Nordamerika verlaufen wäre, hätten die indigenen Völker über diese Eigenschaften verfügt.

    So bleibt am Ende nur der Hinweis von Simon Pokagon, einem Potawatomi, von 1893 in seinem Büchlein „The Red Man’s Rebuke“:
    „Und während ihr, die ihr Fremde seid und hier lebt, die Angebote der Handarbeit eurer eigenen Länder hierher bringt und eure Herzen voller Bewunderung frohlocken über die Pracht und Größe dieser jungen Republik (...) vergesst nicht, dass diesem Erfolg unsere Heimstätten und eine einst glückliche Rasse geopfert wurden.“ (S. 337)


    Mein Fazit

    Eine umfassende, mit großer Sachkenntnis gut lesbar geschriebene Darstellung der Geschichte der Indianer der USA und ihres Unterganges. Ein unbedingtes Muß für jeden, der sich für die Thematik interessiert.
  3. Cover des Buches Die Jagd auf Osama Bin Laden (ISBN: 9783421045515)
    Peter L. Bergen

    Die Jagd auf Osama Bin Laden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Schon 1997 hatte der mittlerweile zu einem der führenden Terrorismusexperten der Welt avancierte Brite Peter L. Bergen in Afghanistan ein langes Interview mit dem damals noch relativ unbekannten Osama Bin Laden geführt und es veröffentlicht. Es war dieses Interview, das den später weltweit gefürchteten Terroristen und seine Ziele mit einem Schlag der ganzen Welt bekannt machte. Bergen baute seine Recherchen zu einem Buch aus, das er unter dem Titel „Heiliger Krieg“ genau eine Woche vor den Anschlägen auf die New Yorker Twin Towers fertig stellte. Das Buch wurde damals nicht nur ein Bestseller, sondern auch eine wichtige Informationsquelle über das größte und radikalste Terrorunternehmen unserer Zeit. Die sofort nach den Anschlägen von den USA ausgerufene „Jagd auf Osama Bin Laden“ hat auch Peter L. Bergen all die Jahre mitverfolgt bis zum Aufspüren des Terroristenchefs in seinem pakistanischen Versteck. Wie sich Osama Bin Laden über so viele Jahre seiner Gefangennahme entziehen konnte, auf wen er sich dabei stützen konnte, und wie ihm die amerikanischen Spezialkommandos über die Köpfe der pakistanischen Verbündeten hinweg dennoch auf die tödliche Spur kamen – all das kann man in diesem Buch nachlesen. Es ist ein Meisterwerk des investigativen Journalismus und liest sich wie ein Thriller. Gleichzeitig ist es ein zeitgeschichtliches Dokument von großer Wichtigkeit. Auch wenn laut Meldungen der letzten Wochen, die Tage von Al Kaida gezählt sind, kaum etwas hat unsere westlichen Gesellschaften so radikal verändert wie die Bedrohung durch diese islamistischen Fanatiker und die Reaktionen darauf.
  4. Cover des Buches [RUNS WITH HORSES BY (AUTHOR)BURKS, BRIAN]RUNS WITH HORSES[PAPERBACK]11-01-1995 (ISBN: B0079F366O)
    Brian Burks

    [RUNS WITH HORSES BY (AUTHOR)BURKS, BRIAN]RUNS WITH HORSES[PAPERBACK]11-01-1995

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer
    Keine Prärieindianer, sondern Apachen, sind die Hauptpersonen dieses kurzen Buches für Jugendliche...Apachen während der letzten Jahre ihres freien Lebens. Wer hat nicht den Namen Geronimo schon einmal gehört? Runs with Horses, der junge Apache, sechzehn Jahre alt, ist mit ihm unterwegs, in der Wildnis der Sierra Madre Mexikos. Sie sind dem eintönigen Leben auf der Reservation entflohen und versuchen nun wieder so zu leben, wie sie es gewohnt sind. Unabhängig vom Weißen Mann. Doch man lässt das nicht zu, immer sind sie auf der Flucht, müssen um ihr Überleben kämpfen. Und mitten unter ihnen versucht Runs with Horses sein größtes Ziel zu erreichen...er möchte ein Krieger seines Stammes werden, ein erwachsener Mann. Dazu fehlen ihm noch zwei Kriegszüge, an denen er als Gehilfe teilnehmen muss...und die Weißen kommen immer näher! Eine historisch sehr gut aufgearbeitete Geschichte um einen jungen Apachen, der versucht, erwachsen zu werden...so, wie es bei seinem Volk schon immer üblich war. Aber die neue Zeit, die Zeit des Weißen Mannes ist bereits angebrochen... Unbedingt lesenswert, sicher mit etwa drei Jahren Schulenglisch problemlos zu bewältigen!
  5. Cover des Buches Ein indianischer Krieger erzählt sein Leben (ISBN: 9783889773821)
  6. Cover des Buches Carter wartet auf mich am Fuße des Berges der Untergang der Apachen, Bertelsmann o J, 331 Seiten (ISBN: B002CB9MH2)
    Forrest Carter

    Carter wartet auf mich am Fuße des Berges der Untergang der Apachen, Bertelsmann o J, 331 Seiten

     (2)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook
    Vielleicht nicht ganz so beeindruckend wie Dee Browns "Bury my heart at Wounded Knee/Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses", an das es sich zumindest dem deutschen Titel nach ja irgendwie anzulehnen versucht, aber meiner Meinung nach auf jeden Fall ein 4-Sterne-Buch.
  7. Cover des Buches Unsichtbare Blicke (ISBN: 9783499216176)
    Frank Maria Reifenberg

    Unsichtbare Blicke

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfee82
    Frank M. Reifenberg ist mit diesem Buch etwas großartiges gelungen. Aus einem aktuellen Thema hat er ein fesselndes Buch gemacht. Unsichtbare Blicke. Blicke mit denen sie nicht gerechnet hat. Blicke die sie jetzt wütend machen. Warum? Als Josi erfährt, dass Geronimo sie die ganze Zeit über per Webcam beobachtet hat ist sie wütend. Was will er von Josi? Dem netten Mädchen, dass von einem strengen Vater fast eingesperrt wird. Das nach der Schule in einer Seniorenresidenz arbeitet und liebevoll die Älteren pflegt. Über den Inhalt möchte ich nicht zuviel verraten, aber einen kurzen Überblick über ein paar Personen geben. Da ist "Tommi" ein kleiner Junge der im Osten in einem Kinderheim aufgewachsen ist. Der schwächste verliert. Zum Glück war er nie der Schwächste, auch wenn er sich einiges hat gefallen lassen müssen. Wie oben schon erwähnt Josi, ein junges und unschuldiges Mädchen das sich zum ersten Mal richtig verliebt. Felix, ein smarter Halbitaliener, der seine Mutter verloren hat und auch ganz wichtig: Stella van Wahden. Sie arbeitet bei der Polizei, oder besser gesagt- sie lebt für die Polizei. Das Buch ist sehr interessant und fessend geschrieben. Im Grunde geht es um die Gefahren im Internet. Es zeigt mal wieder das wir nicht immer glauben können, was wir glauben wollen und das Menschen oft nicht die sind, die sie vorgeben zu sein. Empfehlenswert!
  8. Cover des Buches Das Rätsel der Riesenperle (ISBN: 9783499216923)
    Geronimo Stilton

    Das Rätsel der Riesenperle

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches (GERONIMO: A BIOGRAPHY) BY Adams, Alexander(Author)Paperback Mar-1990 (ISBN: B007SKV0AY)
    Alexander Adams

    (GERONIMO: A BIOGRAPHY) BY Adams, Alexander(Author)Paperback Mar-1990

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer
    Wieder einmal Geronimo könnte man denken, was gibt es da noch groß Neues zu berichten? Nun ja, viel Neues habe auch ich nicht erfahren, denn immerhin beschäftige ich mich schon eine geraume Zeit mit diesem Thema. Aber so, wie es hier dargeboten wird, verdient es durchaus eine Erwähnung. Vielleicht ist das Ganze der Herkunft des Autors geschuldet( Journalist, FBI Agent, Vizepräsident zweier Banken etc.), oder einfach eine natürliche Begabung...aber ich habe selten ein so unterhaltsames "Geschichtsbuch" gelesen. Und dabei folgt es sehr genau dem, was man in den diversen historischen Quellen finden kann. Nur ist es Alexander B. Adams dabei gelungen, den Text sehr geschickt mit Informationen zu spicken und dabei fast so etwas wie einen Roman entstehen zu lassen. Er beschränkt sich bei seiner Biographie Geronimos auch nicht alleine auf diesen, sondern arbeitet im Grunde die komplette Geschichte der Apachenkriege ab, zumindest was den Zeitraum ab etwa 1800 angeht...bis zum Ende der Auseinandersetzungen. Und, was mich dann eher an den Journalisten, als an einen Geschichtsbuchautor denken lässt, er geht in seinen Kommentaren zu den damaligen Geschehnissen mit seinen amerikanischen Landsleuten ziemlich hart ins Gericht. Recht hat er zweifellos, aber es dann auch so niederzuschreiben erfordert sicher ein wenig Mut, zumal das Buch erstmals 1971 erschien, zu einer Zeit also, als das AIM (American Indian Movement) gerade aktiv wurde. Aber vielleicht ist das dann auch kein Zufall? Ich kann diese Lektüre nur empfehlen, sehr unterhaltsam, gut und flüssig zu lesen, deshalb auch fünf Sterne!
  10. Cover des Buches Blood Brother (ISBN: B008O4GNLE)
    Elliot Arnold

    Blood Brother

     (2)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook
    Ein wunderschönes Buch und eine hier bereits vorliegende ebenso gute Rezension, der ich eigentlich nur folgende Information hinufügen möchte:
    Dieses Buch - ebenso wie sein Vorläufer "Cochise" - erschien sehr wohl auch auf Deutsch. Ich besitze beide Bände aus den 60er Jahren aus dem Karl-May-Verlag Bamberg. Sie sind ähnlich wie die klassische Karl-May-Reihe gestaltet, nur besitzen sie statt des grünen einen violetten Einband.
    Lt. Amazon gab es zu Cochise 1975 unter der ISBN 3780210053 eine Neuauflage und 1976 zu Blutsbrüder unter der ISBN 3780210061. Meiner Meinung nach beides 5-Sterne-Bücher, die völlig zu Unrecht in Vergessenheit zu geraten drohen.
  11. Cover des Buches Die Jagd nach dem Feuerrubin (ISBN: 9783499216831)
    Geronimo Stilton

    Die Jagd nach dem Feuerrubin

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Postkutsche Nach Lordsburg -- Geschichten Aus Dem Wilden Westen (ISBN: 9783763229901)
    Herbert (Hrsg) Frenzel

    Postkutsche Nach Lordsburg -- Geschichten Aus Dem Wilden Westen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Dieses Buch behandelt anhand der o. a. Texte die Literatur zum Thema "Der wilde Westen". Man erfährt aber noch sehr viel mehr, denn ein interessantes Nachwort gibt einen Überblick über Geschichte, Geschichten und Autoren, deren Kurzbiografien ebenfalls enthalten sind.

    Owen Wisters Textauszug stammt aus seinem Werk "The Virginian"/"Der Virginier", aus dessen Schlüsselszene einst der Film "12 Uhr mittags"/"High Noon" entstand. Später gab es dann übrigens auch noch eine TV-Serie dazu, die gut besetzt war und in Deutschland unter dem Titel "Die Leute von der Shiloh Ranch" recht erfolgreich lief.

    Amazon:

    Produktinformation

    • Gebundene Ausgabe
    • Verlag: Büchergilde Gutenberg, (1985)
    • ISBN-10: 3763229906
    • ISBN-13: 978-3763229901
    • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,6 x 1,8 cm

     

  13. Cover des Buches Geronimo and the End of the Apache Wars (ISBN: 9780803291980)
    Charles Leland Sonnichsen

    Geronimo and the End of the Apache Wars

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer
    In diesem Buch gelingt dem Herausgeber C.L. Sonnichsen etwas, was man bei vielen anderen Werken über diese Zeit und zu diesem Thema manchmal vermisst...ein hoher Grad an Neutralität! In diesem, nicht besonders umfangreichen Werk (136 Seiten), stellt er erstmals ziemlich verschiedenen Berichte über dieselben Ereignisse zusammen. So finden sich hier etwa die Aufzeichnungen von Lieutenant Charles B. Gatewood über Geronimos Kapitulation, ein Bericht von Edwin R. Sweeney über frühere Ereignisse der Apachenkriege, mit besonderer Berücksichtigung der Raubzüge in Mexiko in den fünfziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts, als auch eine Schilderung von Samuel E. Kenoi, einem jungen Chiricahua-Apachen, der als zehnjähriger, unverschuldet, zum Kriegsgefangenen wurde, als man den gesamten Stamm nach Florida ins Exil schickte (als Strafe für Geronimos Vergehen!). Zudem finden sich ein Bericht von George Wratten, dem Dolmetscher der das Schicksal der Apachen in Florida teilte und ein ziemlich nachdenklich machender Artikel von Sonnichsen selbst dort, die das ganze Werk abrunden. Selbst jemand, der glaubt, bereits alles über diese Zeit zu wissen, erhält hier wertvolle (neue) Denkanstöße. Ein wichtiges Buch, unbedingt empfehlenswert!
  14. Cover des Buches Wer hat die Kürbisse geklaut? (ISBN: 9783499216947)
    Geronimo Stilton

    Wer hat die Kürbisse geklaut?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18

    Geronimo Stilton ist eine Maus, aber eine ganz besondere. Sie lebt in Mausilia auf der Mäuse-Insel und erlebt andauernd Abenteuer. Dazu gibt es im Rowohlt-Verlag eine ganze Reihe von Büchern. Wir haben das Buch Nr. 33 gelesen, bei der auf einmal in Mausilia alle Halloween-Kürbisse und Halloweenverkleidungen auf mysteriösem Wege verschwinden.

    Auffällig ist alleine schon die Aufmachung. Dies war unser erster - aber sich nicht unser letzter - Band von Geronimo Stilton. Ich habe das Buch meinem sechsjährigem Sohn vorgelesen, der schon vorab eifrig in dem bunten Buch geblättert hat. Denn es gibt viele ausführliche Zeichungen und Anmerkungen. Aufgelockert ist alleine schon der Schreibstil, werden doch viele Worte ganz besonders bunt und mit ausgefallenen Schrifttypen versehen - ganz angepasst dem Wortinhalt. Man kann es schlecht beschreiben, man muss es selber sehen.

    Die Geschichte um die Halloween - Kürbisse ist spannend und lehrreich. Am Ende wird noch einmal (kurz) darauf eingegangen. dass man nie eine Einladung von Unbekannten annehmen soll und mißtrauisch sein sollte, wenn "dir jemand Gratis-Käse anbietet".

    Und zum Schluß gibt es noch Basteltipps und Rezepte für eine gelungene Halloweenfeier.

  15. Cover des Buches Geronimo (ISBN: 9783962190231)
    Matz

    Geronimo

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Die Geschichte der Ureinwohner Nordamerika ist bekanntlich geprägt von Krieg, Leid und schlussendlich von der totalen Unterdrückung bis in die heutigen Tage. Geronimo gehört vielleicht zu den letzten Ureinwohnern, die sich der Übermacht widersetzen – auf jeden Fall zu den berühmtesten.

     

    Stimmige Illustrationen

    Grund genug, ihm einen Comic zu widmen. Die Zeichnungen sind in den typischen Wild-West-Sepia-Farben gehalten, was vielleicht klischeehaft, aber sehr passend ist. Immerhin kennen die Leser des Comics den „Wilden Westen“ nicht anders. So überzeugend die Farbgebung auch ist, so hat mich die Illustration nicht durchgängig überzeugen können.

    Viele gezeigten Elemente waren zu grob und in Details zu sehr Comic. Allerdings war die Wahl der kantigen und zerfurchten Gesichter sehr gut. So kam ein „Indianer-Feeling“ auf, obgleich auch dieses klischeebehaftet ist. Allerdings wird die Gewalt sehr explizit dargestellt, was dann nach meinem Empfinden unangemessen erscheint. Nicht, dass ich Gewalt verabscheue, sondern es passte irgendwie nicht. Zeichnerisch konnte man zudem sehen, dass die rote Farbe einfach am Ende des Zeichengangs über das Bild gespritzt wurde. Hier wäre mehr drin gewesen.

     

    Unstimmige Story

    Womit ich allerdings weniger zurechtgekommen bin, ist die Story. Nach Beendigung des Comics habe ich mit die Wiki-Artikel zu Geronimo durchgelesen und hatte da prompt den Eindruck, als hätte der Autor versucht, diesen Artikel in seinen Grundzügen wiederzugeben. Hier hätte es der Geschichte gutgetan, wenn ein bisschen mehr Recherche betrieben worden wäre.

    Die Geschichte bleibt so einfach nur flach und uninspirierend. Die Charaktere sind blass und wurden überhaupt nicht ausgearbeitet. Es wurde teilweise noch nicht mal für einen gescheiten Übergang zwischen zwei wesentlichen Ereignissen geschaffen, so dass die eigentliche Motivation für das Handeln beider Seiten im Dunkeln bleibt.

     

    Fazit

    Ich könnte es in einfachen Worten auf den Punkt bringen: Grafik top, Story flop. Grafisch passt das Gezeigte, auch wenn vielleicht an mancher Stelle es mit der roten Farbe etwas übertrieben wurde. Aber die Erzählung ist einfach auf der Strecke geblieben. Sie ist ähnlich lieblos dahergklatscht, wie die rote Farbe, die so manches Bild „verziert“.

    Indianer-Comics gibt es sicherlich nicht so viele auf dem Markt und es ist irgendwo schade, dass ich für dieses Exemplar keine Empfehlung aussprechen kann. Genrefreunde dürfen allerdings einen Blick riskieren.


    Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

  16. Cover des Buches Das Geheimnis des Smaragd-Auges (ISBN: 9783499216374)
    Geronimo Stilton

    Das Geheimnis des Smaragd-Auges

     (23)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Geronimo Stilton ist der Verleger der Neuen-Nager-Nachrichten. In diesem zweiten Band der Reihe geht er auf eine Reise: Er macht sich zusammen mit seiner Schwester Thea und seinem Cousin Farfalle auf eine „Schatz"-Suche, nämlich auf die Suche nach dem Smaragd-Auge.

    Hint: Es wurde in dem zweiten Band nicht Bezug auf Band 1 genommen. D.h. die „neue" Assistentin Pinky Pick kommt nicht mehr vor (was ich persönlich überhaupt nicht bedauere). Und Geronimo hatte am Ende des ersten Bandes komplett sein Aussehen verändert – auch auf dieses wird im zweiten Band nicht Bezug genommen (jetzt passt sein Äußeres auch besser zu den Angaben auf dem Bucheinband).

    Die Aufmachung des Buches finde ich großartig: Insbesondere die Wimmelbilder der Redaktion. Schön ist auch die Beschreibung der Charaktere. Und die Übersichtsseiten des Verlagshauses, der Mäuse-Stadt „Mausilia" und der Mäuse-Insel sind echt nett.

    Das Besondere an dem Kinderbuch ist, dass manche Wörter im Text durch ganz besonders ausgefallene Schriftarten herausgehoben sind.

    Dadurch sollen die Kinder mit noch mehr Begeisterung zum Lesen motiviert werden. Aber leider ist das Ganze, meiner Meinung nach, oftmals über das Ziel hinausgeschossen, da viele Fonts beim Lesen eher hinderlich sind.

    Meine Kritik am ersten Band, dass die Wortwitze und manche Wörter an dem Zielgruppenalter der Kinder vorbei gehen würde, weil diese den Hintergrund gar nicht kennen würden (mit den genannten Beispielen: Rockstar Ratty Ratzborn, Artdirector, Merengue). Sie würden lediglich der Erheiterung der Erwachsenen dienen. Diese Kritik trifft, meiner Meinung nach, auf den zweiten Band so nicht (mehr) zu, da solche Anspielungen hier nicht so vorkommen.

    Auch meine Kritik vom ersten Band, dass Geronimo gar nicht der eigentliche Protagonist der Geschichte wäre, kann ich beim zweiten Band nicht mehr wiederfinden: Geronimo ist zwar nicht der Initiator der Reise, aber er ist auf jeden Fall mehr in die Geschichte eingebunden und ist viel aktiver dabei.

    Also insgesamt ein nettes Kinderbuch mit einen schönen Abenteuer.

  17. Cover des Buches Apachen sterben einsam (ISBN: 9783453203013)
    Gordon D. Shirreffs

    Apachen sterben einsam

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der junge Rebell (ISBN: 9783453203037)
    Clay Fisher

    Der junge Rebell

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Supermaus Geronimo! (ISBN: 9783499216848)
    Geronimo Stilton

    Supermaus Geronimo!

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Mein Name ist Stilton, Geronimo Stilton (ISBN: 9783499216855)
    Geronimo Stilton

    Mein Name ist Stilton, Geronimo Stilton

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MissKitty
    Geronimo Stilton ist der Verleger der Neuen-Nager-Nachrichten, doch eigentlich schreibt er am liebsten Geschichten. Geronimo lebt in einer Stadt namens "Mausilia". Später bekommt er für die Nachrichten eine neue Assistentin Pinky Pick und die ist echt verrückt. Sie ist zwar erst 14 Jahre alt, aber dafür auch sehr schlau. Geronimo erlebt viele Abenteuer mit seinen Freunden und seiner Familie.


    Das Buch ist sehr einfach zu lesen. Es ist lustig und auch ein bisschen verrückt was Pinky Pick betrifft. Mir hat es persönlich nicht so gut gefallen, weil es etwas überdreht wirkt und die Charaktere etwas übertrieben sind. Das Buch kann man ab 6 Jahren lesen oder vorgelesen bekommen.

  21. Cover des Buches Geronimo (ISBN: B004PGMHHY)
    Geronimo

    Geronimo

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer
    Zunächst einmal folgendes. Man sieht es bereits an meiner guten Bewertung...dieses Buch ist durchaus lesenswert, meiner Meinung nach war es wichtig und richtig, dass es geschrieben und veröffentlicht wurde, auch wenn ich selbst, da ich bereits viele ähnliche Bücher von und über dieses Volk und seinen Kampf um die Freiheit gelesen habe, keine wirklich neuen Erkenntnisse daraus ziehen konnte. Dennoch...war es gut, zu einigen Ereignissen der damaligen Zeit auch einmal Geronimos eigene Meinung zu hören...wenn diese auch mit vielen Jahren Abstand aufgeschrieben wurde, so dass vielleicht einige Erinnerungen nicht mehr ganz so frisch waren. Aber...man sollte sich immer bewusst darüber sein, dass dieses Buch um das Jahr 1905/6 herum entstanden ist, diese Tatsache wird ja auch nicht verschwiegen, denn bereits in der Einleitung schildert der Herausgeber eingehend, welche Schwierigkeiten er hatte, überhaupt die Genehmigung hierzu zu erhalten. Erst eine direkte Eingabe an den damaligen US-Präsidenten, Th. Roosevelt, brachte das gewünschte O.K. Dazu muss man natürlich wissen, dass Geronimo selbst, sowie die meisten seiner zu dieser Zeit noch lebenden Gefolgsleute, deren Familien, sowie viele andere, an den Raub-und Kriegszügen der späten achtziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts nicht beteiligte Apachen, zu dieser Zeit immer noch den Status von Kriegsgefangenen hatten, deshalb nicht frei darin waren, das zu tun und zu sagen, was sie wollten. Immer mussten sie befürchten, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden... Dies Tatsache erklärt sicher auch, dass manche Dinge hier unausgesprochen bleiben, etwa tiefere Einblicke in die religiösen Ansichten seines Volkes... Weiß man, wie verbissen Geronimo einst gegen die Amerikaner gekämpft hat, so wird man ihm auch kaum wirklich abnehmen, dass er sie schätzt...weswegen einige Sätze des Lobes, die im Buch formuliert werden, wicher eher vom Verfasser kommen, oder der Tatsache geschuldet sind, die Zensur durchlaufen zu müssen. Gut gelungen finde ich, dass der Verfasser sich die Mühe gemacht hat, den Kapiteln, in denen Geronimo etwas berichtet, die passenden Notizen aus Militärberichten-und mitteilungen beizufügen, so dass die jeweiligen Aussagen von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Alles in allem sehr lesenswert, für all jene, die Interesse an der "wahren" Geschichte haben...etwas abseits der uns bekannten Geschichtsbücher.
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