Bücher mit dem Tag "gerstenberg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gerstenberg" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle (ISBN: 9783836958790)
    Timothée de Fombelle

    Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Magnifikathi

    ich habe mir ein bisschen etwas anderes Erwartet, aber es war ganz okay.


    Ich fand die Liebesgeschichte und die alternative Welt ein bisschen unnötig, aber die Szenen vom Krieg waren interessant, schockierend und doch irgendwie herzerwärmend. 

    Es gab Sachen, die ich komisch fand aber auch Szenen die ich genossen habe.


    Insgesamt ganz nett, auch wenn man es nicht gelesen haben muss.

  2. Cover des Buches Weltverbessern für Anfänger (ISBN: 9783836960243)
    Stepha Quitterer

    Weltverbessern für Anfänger

     (20)
    Aktuelle Rezension von: beritjohh

    Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich das es sehr spannend und lustig klang. Denn es hat schließlich nicht jeder die Möglichkeit bei einem Weltverbessern-Wettbewerb mitzumachen, und als Minna dann auch noch, durch einen traurigen Zufall, die Idee gehabt hat, einem Altenheim mehr Leben zu geben, muss sie nur noch ihre Klasse überzeugen.

    Mit vielen lustigen, spannenden und doch leider zum Teil langweilig geschriebenen Situationen, werden die Bewohner des Altenheims immer lustiger, und charakterlich stärker.

    Mal ein anderes Thema, was mich vom Schreibstil leider nicht umhauen konnte.

  3. Cover des Buches Die Puppenspieler von Flore (ISBN: 9783836958011)
    Lilli Thal

    Die Puppenspieler von Flore

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Lotlot

    Ich liebte die Charaktere und die Handlung. Die Handlung war sehr überraschend und ich habe es überhaupt nicht erwartet. Es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie findet im Buch nicht viel Beachtung. Dieses Buch hat alles, wenn du mich fragst: Die Freundschaft, der Spion, die Fantasie und alles andere, was man sich wünscht, in einem guten Buch.

  4. Cover des Buches Prinzessin Sara (ISBN: 9783806751208)
    Frances Hodgson Burnett

    Prinzessin Sara

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nach Der kleine Lord und Der geheime Garten habe ich jetzt endlich auch den dritten Kinderbuchklassiker dieser Autorin gefunden und gelesen. Dabei habe ich noch eine wunderschöne Ausgabe mit Illustrationen von Graham Rust bekommen.
    Der Titel des Buches ist in Deutschland übrigens nicht ganz eindeutig, so gibt es auch Ausgaben unter den Titel Die kleine Prinzessin Sara, Sara, die kleine Prinzessin oder auch Die Lumpenprinzessin. Wie auch immer.
    Es ist jedenfalls eine herzerwärmende Geschichte über die Macht der Einbildung, die Kraft der Freundschaft und Charakterstärke.
    Denn für die kleine Sara Crewe ändert sich das Leben schlagartig, als ihr Vater stirbt und sie mittellos zurücklässt. Aus der Musterschülerin des Mädchenpensionates wird mit einem Mal eine Dienstbotin und es ist nur ihrem Charakter zu verdanken, dass das Sara weder an der Hätschelei noch an Armut und Liebesentzug zugrundegeht.
  5. Cover des Buches 12 Things To Do Before You Crash And Burn (ISBN: B00H3N3U40)
    James Proimos

    12 Things To Do Before You Crash And Burn

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Silliv

    Eine to-do-Liste. Super gemacht. Hercules ist bei seinem Onkel, da sein Vater (das Arschloch) gestorben ist. Dort erlebt er viele neue Situationen, die ihm doch seinem Vater näherbringen und seiner Mutter.

    Diesmal hörte sich die Stimme von Jens W. nicht so alt an.

  6. Cover des Buches Das große Wimmel-Kochbuch (ISBN: 9783836957267)
    Dagmar von Cramm

    Das große Wimmel-Kochbuch

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Juliliest
    Seit Monsieur 1 zunächst von Milch auf Beikost umstieg und dann vollständig am Familienessen teilnahm, begleitet mich Dagmar von Cramm (Die Rezepte aus Kochen für Babys und Kochen für Kleinkinder haben wir durch den kurzen Altersabstand von Monsieur 1 und Monsieur 2 mindestens drei Jahre lang durchgekocht). Und seit sie mir einmal innerhalb von zwei Tagen auf eine E-Mail antwortete, ist sie meine Königin – zumindest bezogen auf Ernährungsfragen.  Weiterlesen
  7. Cover des Buches Der kleine Käfer Immerfrech (ISBN: 9783897656741)
    Eric Carle

    Der kleine Käfer Immerfrech

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Das Gerstenberg-Haus (ISBN: 9783943380262)
    Charlotte Schroeter-Eiserich

    Das Gerstenberg-Haus

     (13)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Was ist ein Haus? Für die meisten Menschen ist es Heimstätte, Rückzugsort und Ausdruck der Persönlichkeit. Für Johann Caspar Gerstenberg war es weitaus mehr. Als 1618 sein neues Haus am Hellweg in Geseke kurz vor der Vollendung stand, wähnte er sich an der Schwelle zu einer neuen Ära...“


    Mit diesen Worten beginnt der Prolog des Buches. Dann lässt mich die Autorin tief in die Familie mit all ihren Freunden, Problemen und Sorgen eintauchen. Es ist die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Manche Träume müssen begraben werden.

    Das Buch zeugt von der exakten und umfangreichen Recherche der Autorin. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen.

    Vier Kinder der Familie haben überlebt, als das Haus fertig ist. Caspar, der Erstgeborene, soll den Getreidehandel des Vaters einst fortführen, nachdem er aus dem Krieg zurückgekehrt ist.

    Auch Laurentz kommt wieder nach Hause. Er hat Arzt studiert, in diesen Beruf an der Front gearbeitet und will dies nun in seinem Heimatort tun. Als er sich aber mit den örtlichen Pfarrer anlegt, macht er sich einen Feind fürs Leben.

    Bettlin hat sich in Salomon Levy verliebt, den Sohn des jüdischen Bankiers. Sie hofft, dass er für sie den Glauben aufgeben wird, doch er lehnt ab. Beide Väter sind gegen die Verbindung. Als Bettlin nach Willen ihres Vaters verheiratet werden soll, flieht sie mit Salomon. Sie trägt sein Kind unter dem Herzen. Sehr gut werden die Zeitverhältnisse widergespiegelt. Die Folgen des Krieges, die Zeiten der Pest, Judenverfolgung und Hexenwahn – alles das findet auch in Geseke statt.

    Die Personen werden gut charakterisiert. Laurentz wächst in Zeiten der Pest über sich hinaus. Das findet allerdings bei seinem Vater keine Anerkennung. Für ihn zählt nur Caspar.

    Die komplexen Beziehungen zwischen den Protagonisten sorgen für inner Spannung und legen den Keim für den Abstieg der Familie. Es ist mehr ein Gegeneinander als ein Miteinander.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  9. Cover des Buches Leonardos Flugmaschinen (ISBN: 9783836956567)
    Stephan Martin Meyer

    Leonardos Flugmaschinen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Nachdem der vierzehnjährige Anselmo seine Eltern durch die Pest verloren hat, findet er Aufnahme bei seinem Onkel Giovanni, einem Kapuzinermönch, der derzeit in einem Konvent, einer Art Einsiedelei lebt. Doch was für ein Unterschied ist dieses karge Mönchsleben für den Jungen aus Perugia, dessen Vater als Arzt an der Universität Medizin lehrte und in dessen Elternhaus Künstler und Wissenschaftler ein und aus gingen! Bei den Kapuzinern wartet ein Leben in Armut und Entsagung auf den traurigen Jungen, mit dem er sich nur schwer anfreunden kann.
    Doch dann findet er in Giovannis Werkstatt, in der dieser alles für den Konvent notwendige herstellt, was man selber bauen kann, einen Kasten mit Zeichnungen, die von dem großen Leonardo da Vinci höchstpersönlich stammen und die dem ehemaligen Schreiner Giovanni vom Meister selbst übereignet wurden, weil dieser seine Unterlagen im Angesicht des nahen Todes geordnet hinterlassen wollte und weil er jemanden brauchte, der die Zeichnungen seiner Konstruktionen und Maschinen nicht nur verstand, sondern auch zu würdigen wusste.
    Anselmo, der wie der Universalgelehrte von einer großen Neugierde besessen ist und besonders gerne Vögel beobachtet und Skizzen von ihnen im Flug anfertigt, ist sofort gefesselt! Er vertieft sich in die Zeichnungen und erkennt bald, dass Leonardo mit Flugapparaten experimentierte, deren Konstruktion er minutiös festgehalten hat.
    Von nun an ist der Junge geradezu besessen davon, die Apparate selbst nachzubauen, zuerst heimlich, dann zusammen mit Giovanni - und als beider heimliches Treiben schließlich von den Mitbrüdern des Onkels entdeckt wird, kommt es zu Problemen! Denn Fliegen - das ist Gotteslästerung, das bedeutet, sich über den Schöpfergott zu erheben. Doch dank Anselmos überzeugenden Argumenten lassen sich die Kapuzinerbrüder von dem Eifer der beiden Baumeister anstecken und geben ihnen die Erlaubnis, mit ihren Experimenten fortzufahren. Das geht so lange gut, bis die strengen Franziskaner in ihrem Kloster in Assisi von den Vorgängen in der Einsiedelei Wind bekommen - und sich auf den Weg machen, um der Gotteslästerung ein Ende zu setzen....

    Die beiden Autoren haben ein sehr informatives und spannendes Buch für junge Leser geschrieben und mit detaillierten Zeichnungen versehen, sobald es um den Nachbau der Flugmaschinen geht, und anderen eher unscharfen, an naive Malerei gemahnende Bilder, wenn Alltag und Arbeit der Kapuzinerbrüder als auch Landschaften illustriert werden sollen. Eine interessante Mischung, die der fesselnden Geschichte ihren besonderen Reiz gibt!
    Ursprünglich, wie schon erwähnt, für Kinder gedacht, fasziniert das Buch jedoch auch ebenso erwachsene Leser, denn der Hintergrund, vor dem sich Anselmos fiktive Geschichte abspielt, ist einer Zeit entnommen, die sicherlich nicht Allgemeingut und jedem erwachsenen Leser vertraut ist. Es ist die Zeit nach Leonardo da Vincis Tod, genauer gesagt zwanzig Jahre danach, denn die Handlung spielt im Jahre 1539. Der Leser jeder Altersgruppe erfährt auf sehr verständliche, aufs Wesentliche reduzierte Art und genau auf den Punkt gebracht eine ganze Menge über den Meister selbst, dessen Interesse für die Welt um ihn herum keine Grenzen kannte, dessen Neugierde unersättlich war und den es nie lange an einem Ort hielt, der selten auch Dinge, die er begann, zu Ende geführt hat.
    Die Zeit war reif für einen wie ihn, denn das Mittelalter war vorüber und die Renaissance setzte ein und mit ihr eine Zeit der großen Entdeckungen und Erfindungen und einem Auf-den-Kopf-stellen des damaligen Weltbildes. Es war die Zeit, in der Erkenntnis und Vernunft sich zur göttlichen Lehre gesellten und mit ihr in Konkurrenz traten. Was wiederum die Inquisition auf den Plan treten und sie ihr allseits bekanntes und berüchtigtes Unwesen treiben ließ!
    Und damit ist die Brücke gebaut zu unsren Kapuzinern, die neben Anselmo die Protagonisten des lesenswerten Werkes von Meyer und Spangenberg sind und die sich von den Franziskanern abgespalten hatten und damit eine religiöse Gegenbewegung ins Leben gerufen haben. Auch sie wurden von der Inquisition verfolgt, deren ausführende Organe Dominikaner- und Franziskanermönche waren, und mussten sich daher in acht nehmen.
    All das kommt wunderbar zum Ausdruck in der Geschichte, in deren Zentrum doch eigentlich die Neugierde eines Jungen steht, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Leonardos Flugmaschinen nicht nur zu bauen, sondern auch auf ihre Tauglichkeit hin zu prüfen.
    Fazit: ein sehr gehaltvolles, kurzweiliges und außerordentlich mitteilungsfreudiges Buch, das auf gerade mal 79 Seiten Leonardos Zeit, eine Zeit des Umbruchs, so zum Leben erweckt, dass der Leser eine unmittelbare Nähe zu dem neugierigen Genie und seinen originellen Ideen, als auch großartigen Werken verspürt, die sich eben nicht auf "La Gioconda", die weltberühmte Mona Lisa, oder das Abendmahl-Fresko reduzieren lassen!
  10. Cover des Buches Wer war's? (ISBN: 9783836958523)
    Olivier Tallec

    Wer war's?

     (3)
    Aktuelle Rezension von: DiewirklichwichtigenDinge

    Das Buch liest man im Querformat. Auf jeder Doppelseite wird eine Frage gestellt, und es sind verschiedene niedliche Phantasiefiguren – Mensch und Tier – abgebildet, die unterschiedliche Dinge tun und unterschiedliche Gefühle zum Ausdruck bringen. Hier ist das Kind gefragt, die richtige Figur zu finden. Die Auflösung gibt es dann auf der letzten Seite.

    Es war für uns sehr interessant, zu erkennen, dass es Kindern gar nicht so leicht fällt, zu erkennen, wer grade müde ist oder mit der Katze gespielt hat. Um ehrlich zu sein, fiel es uns sogar bei manchen Bildern selbst zu Anfang schwer, die richtige Figur zu finden.

    Das Buch ist sehr schön gezeichnet, die Figuren sind lustig anzusehen. Der kleine Junge, der kaum durch seinen Pony schauen kann, die blaue Ente, die brummig guckt, der verkleidete Zorro….

    Einzig die Frage „Wer ist verliebt“ ist meiner Meinung nach für ein Kind von 3 oder 4 Jahren (das Buch ist ja ab 3 Jahren geeignet) nicht zu beantworten. Ein Kind in dem Alter weiß noch nicht, was verliebt sein heißt.

    Es gibt aus dieser Serie auch noch „Wer war’s wo“, das ebenso aufgebaut ist und neuen Ratespaß liefert.

  11. Cover des Buches Das Loch (ISBN: 9783836957878)
    Øyvind Torseter

    Das Loch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Ein Mann bezieht eine neue Wohnung mit seinen Kisten. Doch was muss er entdecken? Ein Loch! Direkt neben der Küchentür!

    Und seltsamer noch - das Loch scheint seinen Platz zu wechseln, findet sich mal auf dem Boden, mal im Kleidersack, mal mitten in der Wand ... ja, es scheint geradezu Versteck zu spielen! Bis es unserem Helden gelingt, es einzufangen und zur Untersuchung in ein Labor zu schicken. Doch es gibt Dinge im Leben, die lassen sich nicht erklären ...

    Wer jetzt Zweifel daran hat, ob das Loch wirklich existiert  -  ein tastender Blick und Griff aufs analoge Buch genügt!


    Für alle kleinen und großen Entdecker, Zweifler und Philosophen.

     

     

  12. Cover des Buches Bäume (ISBN: 9783836956543)
    Piotr Socha

    Bäume

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buecherglitzer93
    Inhalt:
    Welche unterschiedlichen Arten von Bäumen gibt es eigentlich und wodurch unterscheiden sie sich von anderen Gewächsen? Welche Blätter gehören zu welchem Baum und was passiert während der vier Jahreszeiten mit den unterschiedlichen Baumtypen? Wozu sind die Wurzeln gut und wie ernähren sich Bäume? Dies sind einige der typischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit Bäumen zunächst einmal stellen und die vermutlichen in den meisten Sachbüchern zu diesem Thema aufgegriffen und beantwortet werden.. Auch Piotr Socha und Wojciech Grajkowski geben auf diese Fragen ausführliche Antworten. Aber: Das Buch geht weit über diese Themen hinaus. So erfahren wir in diesem Sachbilderbuch nicht nur, wo bestimmte Bäume verbreitet sind, sondern auch welche Rolle sie in Mythen, Legenden und Märchen spielen oder welches die höchsten, die dicksten oder die ältesten Bäume auf der Welt sind. Und wem das noch nicht reicht, den interessiert vielleicht, was es mit den mexikanischen ‚Lebensbäumen‘ auf sich hat und was Luftwurzeln sind.

    Meine Meinung:
    Was für eine wahre und wichtige Botschaft sich doch hinter diesem so passenden Zitat verstecken, das am Ende der Einleitung des neuen Sachbilderbuches von Piotr Socha steht. Nach dem erfolgreichen Sachbuch Bienen ist bereits im letzten Jahr (2018) ein neues Werk des Autors und Illustrators erschienen. Bei diesem hat allerdings jemand anderes den Text übernommen und Piotr Socha hat sich ganz den Illustrationen gewidmet.
    Ich gebe zu, ich war bei dem Thema erst skeptisch. Ein ganzes Buch nur über Bäume? Was soll es da denn so viel drüber zu erzählen geben? Ich konnte es mir wirklich nicht so ganz vorstellen, habe mich dann aber (zum Glück!) doch für dieses Sachbilderbuch entschieden und ihm eine Chance gegeben, nicht allein weil ich so viel Gutes über das Buch gehört habe – sondern auch wegen des wieder einmal sehr ansprechenden Covers, auf dem meine Tochter übrigens ein ‚Baummonster‘ erkennt – womit sie vielleicht auch gar nicht so falsch liegt.
    Schon seit einiger Zeit geht es bei Sachbilderbüchern nicht mehr nur allein um den Wissenserwerb. Während Sachbücher früher eher unbeliebt waren (zumindest bei mir), weil sie einem auf eine nicht sehr ästhetische Art und Weise Informationen vermittelt haben, sind sie heute in den unterschiedlichsten Formen und Arten verfügbar. Es gibt sie mit Klappen, mit Pop-Up-Elementen, mit ausklappbaren Seiten und mit sehr anspruchsvollen und ansprechenden Illustrationen. Sie sind neben der Informationsquelle auch zur Kunstform geworden – die den Ansprüchen von Kindern UND Erwachsenen genügen.
    In diesem Bilderbuch machen die Kombination aus Bild und Text das Lesen, Betrachten und Lernen zu einem einzigartigen Erlebnis. Die großformatigen und dominanten Bilder sind teilweise sehr farbenfroh, wobei in diesem Buch die Farben Grün und Braun definitiv dominieren. Die Illustrationen befinden sich irgendwo zwischen Abstraktion und Fotorealismus. Einige Elemente wirken sehr detailgetreu, während andere Elemente stark abstrahiert und zum Teil auch verniedlicht wirken. Die Tiere und vor allem die Personen wirken oft eher lustig und haben nicht selten eine übergroße Nase im Gesicht. Teilweise wird durch die Bilder eine einzelne Szene dargestellt, oft handelt es sich aber um viele Einzelbilder zu einem Thema. Diese sind oft beschriftet oder nummeriert, sodass man sie beim Lesen des Textes (relativ) schnell wiederfinden kann.
    Die Texte sind Fließtexte, die sich jeweils links oder rechts von den Illustrationen befinden. Sie sind relativ lang, weshalb sie in mehrere Sinnabschnitte geteilt sind. Die Schrift und die Zeilenabstände sind allerdings recht klein, weswegen sich die Texte zum Selberlesen frühestens ab der dritten Klasse eignen. Die Texte sind gut verständlich, beinhalten aber auch komplizierte und längere Begriffe, die gegebenenfalls bei Kindern Erklärungsbedarf erfordern. Die Themen im Sachbilderbuch sind sehr vielfältig. Neben allgemeinen Themen, die sich in den meisten Sachbilderbüchern zum Thema ‚Bäume‘ finden, gibt es viele Bereiche, mit denen vermutlich niemand gerechnet hätte. Es gibt ein Kapitel/eine Tafel zu Baumungeheuern, zu frisierten Bäumen, zu Bauwerken aus Holz, zu Naturgewalten und zu Holzschnitzereien. Die Themen sind so gewählt, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist und man mit dem Betrachten und Lesen gar nicht mehr aufhören möchte.
    Ein kleines Manko gegenüber dem Bienen-Buch ist, dass es keine Baum-Zeitung gibt – im ersten Sachbilderbuch gab es zwei Tafeln mit dem Bienen-Blättchen, auf dem sich weitere interessanten Informationen befunden haben. Das war eine tolle Idee! Außerdem gibt es, wie bei Bienen, leider auch kein Inhaltsverzeichnis und kein Begriffsverzeichnis, was das finden von einzelnen Tafeln oder Themen doch etwas erschwert.
    Meine anfängliche Skepsis zeigt, wie wenig ich und vermutlich ein Großteil der Menschheit eigentlich über Bäume wissen, obwohl wir doch tagtäglich von ihnen umgeben sind und sie einen wichtigen Teil in unserem Leben einnehmen – was uns leider oft nicht so ganz bewusst ist. Piotr Socha und Wojciech Grajkowski ist ein wunderbares Sachbilderbuch gelungen – eine wunderschöne Hommage an diese großen Lebewesen. Die Informationen gehen weit über unsere Erwartungen an ein derartiges Sachbilderbuch hinaus und werden durch wunderbare, farbenprächtige Illustrationen von Piotr Socha noch stark aufgewertet. Ganz klare Kaufempfehlung und 5 Sterne, trotz der kleinen Kritik.
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