Bücher mit dem Tag "geschicht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geschicht" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Die eine, große Geschichte (ISBN: 9783596296019)
    Patricia Koelle

    Die eine, große Geschichte

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Kalle Brennicke hatte bereits als Kind einen Traum. Er wollte Busfahrer eines großen gelben Doppeldeckerbusses in Berlin sein. Kalle lebt seinen Traum seit Jahrzehnten. Bis zu diesem Tag, als er beschließt, dass sein Traum fertig geträumt ist. Heute ist der Tag, an dem er Hals über Kopf alles stehen und liegen lässt, um auf eine Reise zu gehen und einen neuen Traum zu finden.
    Er fährt mit einem Bus, diesmal als Fahrgast, nach Warnemünde, und von dort mit dem Rad die Küste entlang bis hoch nach Dänemark und wieder zurück. Sein Ziel ist das Finden von Wörtern für die eine große Geschichte, die er so gern schreiben würde.

    Kalle lernt das Alleinsein zu lieben und findet doch in zahlreichen neuen Bekanntschaften und Begegnungen Helfer, Ankerpunkte, Freundschaften und am Ende eine Person, mit der er ein Gefühl seiner Jugend endlich wieder fühlen kann: "das Gefühl eines Junimorgens, an dem es nach Erdbeeren riecht und an dem die Amseln singen".

    Wie so viele Bücher der Autorin ist auch dieses eines zum Träumen, zum Wegdriften aus der Realität, zum Inspirieren lassen und Staunen, was das Leben alles zu bieten hat, wenn man sich nur traut.
    Die Figur Kalle Brennicke ist einem in Patricia Koelles Bücheruniversum auch bereits begegnet oder wird es noch tun, wenn man die Nordsee-Trilogie in sich aufsaugt. Leider, leider kann sich das menschliche Gehirn ach so wenig merken, dass musste ich hier auch wieder feststellen, als ich krampfhaft versucht habe mich nach vier Jahren an das schon Gelesene zu erinnern und Verbindungen zu knüpfen. Ich habe in der Trilogie gesucht und passagenweise nochmal nachgelesen, um wieder ein halbwegs ganzes Bild von Kalle und Rhea zu bekommen.

    "Die eine große Geschichte" ist ein nahezu perfektes Wohlfühlbuch für kalte Tage, an denen man mit Kalle durch ein Winterhalbjahr radelt um sich einlullen zu lassen, von dieser besonderen Atmosphäre.

  2. Cover des Buches Der grüne Palast (ISBN: 9783548613529)
    Peggy Hohmann

    Der grüne Palast

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Wien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.

    Mein Fazit: 

    So ein schönes Cover. Das ganze in briefformat zu schrieben war eine schöne Idee. Aber ich hab mich nicht abgeholt gefühlt. Alles wirkte abgehackt und lieblos. Ich war irgendwann so gelangweilt, dass ich abgebrochen habe 

  3. Cover des Buches Nora und die Novemberrosen (ISBN: 9783734102424)
    Tania Krätschmar

    Nora und die Novemberrosen

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Hope66

    Dieses Buch fand ich in einem Bücherschrank. Ich entschied es zu lesen weil ich Rosen-Fan bin. Die ersten Seiten tat ich mich etwas schwer beim Lesen doch dann nahm ich jeden Tag von Montag bis Freitag das Buch zur Hand im zu erfahren wie es weitergeht und wollte ja auch wissen wie es endet. Ich kam gar nicht mehr davon los. Die Protagonisten waren mir sehr vertraut. Ich kam mir vor als wäre ich selber mit dem dabei. Hätte gerne in der Gärtnerei geholfen. Ich habe wie Charlie auch mal auf dem Friedhof gearbeitet. Fanny gefiel mir auch die Rolle ich war als Kind fast genauso wie sie. Habe auch gerne gemalt und gebastelt. Ich sah bunte Bilder im Kopf ablaufen, fast einen ganzen Film. Für Garten Freunde gut zu empfehlen und auch für Rosen-Fans. Ihr werdet gut unterhalten. Ich hatte jedenfalls eine schöne Woche. 

  4. Cover des Buches Die Krieger des alten Japan (ISBN: 9783938305072)
  5. Cover des Buches Pontifex (ISBN: 9783406703812)
    Volker Reinhardt

    Pontifex

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist ein Wälzer dieses Buch. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Inhaltsverzeichnis, das bietet auch mit der zeitlichen Einteilung eine gute Möglichkeit gezielt nach zu lesen, zB. Bei einer bestimmten Zeitabschnitt zu suche oder einem bestimmten Papst.
    Den Stil im Buch fand ich durchaus anspruchsvoller. Der Autor verwendet auch Fachbegriffe, Fremdwörter, aber auch als Laie fand ich das Buch interessant zu lesen, aber es ist kein Buch, das so liest, es ist für mich eher eine Art Nachschlagewerk, in dem man gezielt nach Informationen suchen kan, nachlesen kann und auch entdecken kann und sich festliest in Zeiten, die einen als Leser interessieren.
    Ich hätte mir das Kapitel zu den Päpsten des 20. Jahrhunderts etwas ausführlicher gewünscht, aber da kann der Leser ja auch auf aktuelle Biographien der Päpste zurückgreifen.
    Es auch ein Nachschlagewerk für mich, wie sich das entwickelt hat, mit dem Papsttum. Die Einleitung zeigt dem Leser einen guten Überblick, aber sie macht auch neugierig auf die Geschichte der Päpste. Das ist eine wissenschaftliche Abhandlung über die Geschichte der Päpste. Es sind Fakten in dem Buch, es geht nicht um die Religion, das macht der Autor auch hier gleich deutlich.
    Im ganzen Buch verteilt finden sich Fotos, Abbildungen, das lockert den Text sehr gut auf und finde, es rundet so ein Sachbuch auch perfekt ab.
    Es werden z. B. auch die Wahlgänge beschrieben, wie viele der Papst jeweils benötigte, bis zur Wahl. Kleine Details, die ich spannend und interessant finde. Kurze Lebensläufe der jeweiligen Päpste, die runden das Bild sehr gut ab. Welche Werke haben sie verfasst, der Autor geht kurz auf die Inhalte ein. Aber auch die Reaktion der Gesellschaft auf den jeweiligen Papst wird dargestellt.
    Sehr gelungen finde ich auch den Anhang des Buches. Eine Karte von Roms historischem Zentrum findet sich hier. Auch historische Karten, die Provinzen des Kirchenstaates zeigen.
    Es findet sich eine lange Liste mit Päpsten und Gegenpäpste, die auf dem vom Vatikan veröffentlichen Angaben passieren. Und ein reichhaltiges Literaturverzeichnis schließt sich hier an.
    Da hat mir sehr gut gefallen, dass es auch nach Epochen gegliedert wurde. Sehr gelungen auch die Bibliographie, hier hat der Autor Hinweise gegeben für aktuelle Literatur zur Papstgeschichte. Abschließend gibt es ein Bildverzeichnis und ein Register.
    Ein umfassendes Buch über die Papstgeschichte. Lädt ein zum Stöbern, zum interessierten Lesen und


  6. Cover des Buches Die Blumen von Hiroshima. (ISBN: B0023GJ7EO)
    Edita Morris

    Die Blumen von Hiroshima.

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima ist 14 Jahre her, doch die Auswirkungen auf die Überlebenden sind für Außenstehende kaum erkennbar: Narben werden mit langen Kleidungsstücken bedeckt, unansehnliche Gesichter vor den Mitmenschen verborgen, insbesondere vor Fremden. Und die Betroffenen werden von allen anderen ob ihrer Hässlichkeit ausgegrenzt.

    Doch in Japan lässt man sich Demütigung und Schmerz nicht anmerken, trägt sein inneres Leid nicht nach außen. Alles bleibt in einem selbst.

    In der Geschichte erzählt Yuka, wie sie den Amerikaner Sam als Mieter in ihr kleines Haus aufnimmt und wie er nach und nach ihr und ihrer Familie ein Freund und Vertrauter wird. Bis er die grausame Wahrheit der Überlebenden und der Toten von Hiroshima erfährt.

    Yuka beschreibt sehr blumig von ihrem Leben, ihrem Schicksal und auch viele Hintergründe zur japanischen Tradition und Lebensart. Für „westliche“ Menschen ist vieles nicht nachvollziehbar, doch ich habe beim Lesen viel Verständnis für die junge Frau aufgebracht und auch ihre innere Einstellung verstehen gelernt.

  7. Cover des Buches Der Preis der Freiheit (ISBN: 9783499631764)
    Volker G. Heinz

    Der Preis der Freiheit

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Klappentext fasst den Inhalt prima zusammen: „Berlin 1966. Seit fünf Jahren teilt eine Mauer die Stadt, die unzählige Familien und Paare getrennt hat. Der westdeutsche Jura-Student Volker G. Heinz möchte helfen, diese Menschen wieder zusammen zu bringen und sucht mit einer Gruppe von Fluchthelfern fieberhaft nach Wegen von Ost nach West. Die Suche endet am Checkpoint Charlie, dem bestbewachten Grenzübergang des Kalten Krieges. Über sechzig DDR-Bürgern verhelfen sie erfolgreich zur Flucht, versteckt im Kofferraum eines Diplomatenautos. Doch dann kommt ihnen die Stasi auf die Schliche, Volker Heinz wird verhaftet und monatelang im Untersuchungsgefängnis in Hohenschönhausen verhört. Derweil nimmt der politische Tauschhandel mit Gefangenen zwischen Bonn und Ost-Berlin Fahrt auf. Es kommt zu einem spektakulären Coup: Heinz wird gegen zwei Spione freigetauscht. Ein packendes Stück erlebte Zeitgeschichte über Fluchthilfe und Gefangenenaustauch im Kalten Krieg, über Freiheitswillen und Zivilcourage.“

    Es ist ein spannender Erfahrungsbericht, der die Realien des kalten Krieges vor Augen führt. Dabei stehen der Autor selbst, Volker Heinz, der 23-Jähriger Idealist aus guter Familie, und seine Erfahrungen „im Freiheitsgeschäft“ im Vordergrund.

    Man erlebt die geschilderten Geschehnisse hautnah mit, u.a. wie die Fluchtwillige über die Grenze aus der DDR transportiert wurden. Man trifft auch den Kopf der Gruppe, Wolfgang Fuchs, der das Ganze organisiert und nicht gerade wenig Geld für die Überführungsdiente kassiert hat. Man erfährt auch, welche Vorbereitungen zuvor getätigt wurden, wie die Organisation funktionierte, etc. Und: dass hinter diesen Aktionen die US Geheimdienste steckten.

    Aber das war dem Autor damals nicht bekannt. Mit seinen 23 Jahren hatte er Handlungsmaximen, die u.a. auf dem Glauben beruhten: Die USA und ihre Ideologie sind „die Guten“, die Sowjets „die Bösen“.  Er sah sich vielmehr als einen Helden, wie übrigens auch seine Mutter, der etwas Gutes tat, wohl kaum als eine unmündige Ausführungskraft im Spiel der Mächtigen.

    Heinz wollte den  Menschen helfen, die aus der DDR wegwollten. Er tat alles unentgeltlich: All die Gefahren, die Ängste, die er auch sehr anschaulich beschreibt, all den Stress, parallel zu seinem Jurastudium, dem er dann doch nicht nachkommen konnte, auf sich genommen, nur weil er helfen wollte.

    Als er dann im Knast in der DDR landete, war es dann nicht mehr so abenteuerlich und er musste die Realien des Lebens von einer ganz anderen Seite kennenlernen. „Die Monotonie, die Sinnentleerheit eines solchen Daseins, die fehlende Orientierung und die mangelnde freie Sicht nach draußen – all das begann mich zu zermürben. Es gab keine Musik, anfangs auch kein Buch, nichts, was unser Leben annehmbarer gestaltet hätte.“S. 136.  Seine Gedanken über den Aufenthalt dort, über die Verhöre, etc. sind eine Bereicherung und lassen einen das Ganze zum Greifen nah miterleben.

    Auch unter diesen Umständen benimmt sich Volker Heinz heldenhaft und versucht, sich sinnvoll zu beschäftigen. Er lernt Russisch. Währenddessen versucht seine Familie, ihn frei zu bekommen.

    Die Infos zum Tausch der Spione, die Haltung von CDU/CSU zur Ostpolitik, wie auch „das Geschäft mit der Freiheit“ insg., z.B. wie viel Geld geflossen war, was die Bundesregierung gezahlt hat, um die politischen Häftlinge zu befreien, sowie die Geschichte um Jürgen Vogel, der hart daran gearbeitet hat, den jungen Heinz frei zu bekommen, sind wahre Zeugen der damaligen Zeit. Sehr spannend. Auch die Reflexionen des Autors aus heutiger Sicht über das, was er getan und warum er es  getan hat. Seine veränderte  Sicht auf W. Fuchs, als sie sich nach Heinz‘ Knastaufenthalt mal getroffen hatten, uvm.

    Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch. Gekonnt, leichtfüßig, sehr anschaulich erzählt, liest sich wunderbar. Der Stoff an sich ist aber keine leichte Kost. Der Begriff Flüchtlinge bekommt hier eine ganz andere Bedeutung als heute üblich. Wer sich für das Thema interessiert, ist hier genau richtig. 5 wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung!

     

  8. Cover des Buches Die Fallstricke des Teufels (ISBN: 9783423217903)
    Heike Stöhr

    Die Fallstricke des Teufels

    (32)
    Aktuelle Rezension von: FranziskaBo96

    Pirna im 16. Jahrhundert: Kaufmannstochter Sophia kehrt von einem längeren Aufenthalt in Leipzig zurück. Im Schlepptau hat sie ein mysteriöses Buch, das sie Jahre zuvor aus dem Studienzimmer ihres Vaters stibitzt hat und viele Fragen dazu - schließlich ist es in einer mysteriösen Sprache geschrieben und möglicherweise enthält es ein Mittel gegen die gefürchtete Pest. Kurz nach ihrer Wiederankunft ereignen sich mehrere Tode und Zwischenfälle, die einfach nicht als Unfälle abgetan werden können...

    Zunächst muss ich anmerken, dass ich bisher historische Romane mit Mittelalterthematik stets gemieden habe. Diese Zeit ist für mich einfach zu weit vom Jetzt entfernt, dass ich da noch viel Relevanz und Interesse für mich persönlich finde - außerdem ist es ja doch schon eine sehr düstere Epoche. Auch in "Die Fallstricke des Teufels" ist beim besten Willen nicht eitel Sonnenschein. Vergewaltigungen, Hinrichtungen und brutalste Gewalt werden regelmäßig auch teilweise sehr detailliert beschrieben, weshalb ich das Buch denjenigen abraten würde, die in der Hinsicht etwas sensibel sind.

    Trotz all dem muss ich zugeben, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Besonders gelungen ist das Wordbuilding der Autoren: Wir lernen das mittelalterliche Pirna und seine zahlreichen Charaktere kennen und fühlen uns sehr schnell mit ihnen vertraut. Auch Sophia als Hauptfigur fand ich toll. Sie ist eine starke Frau, die weiß, was sie will und sich dafür einsetzt, aber trotzdem in die Zeit passt und nicht emanzipierter wirkt, als es überhaupt möglich gewesen wäre.

    Man merkt, dass die Autorin sehr gute Recherche betrieben hat - manchmal meiner Meinung nach etwas zu gut. Gerade gegen Anfang hatte ich zeitweise das Gefühl, als wolle sie uns unbedingt ihr angelesenes Wissen über das Mittelalter mitteilen, auch wenn es nicht unbedingt relevant für die Handlung war. So entstehen dann auch einige Szenen, die man hätte kürzen oder gar streichen können, um dem Buch eine etwas kompaktere Länge zu geben.

    Es gibt außerdem eine zweite Figur, aus deren Sicht die Geschichte zeitweise erzählt wird. Zeitweise habe ich mich gefragt, ob es nicht spannender gewesen wäre, nur Sophias Perspektive zu hören und erst gegen Ende die Enthüllung zu bekommen - in der Hinsicht könnte ich aber auch falsch liegen, das will ich der Autorin jetzt nicht negativ anschwärzen.

    Alles in allem war ich von diesem Buch positiv überrascht. Ich denke, dass gerade Genre-Fans ihren Spaß haben werden, aber auch diejenigen, die vielleicht mal in die Mittelalterwelt hineinschnuppern wollen und sich nicht zu sehr von der Länge abschrecken lassen.

  9. Cover des Buches Und was hat das mit mir zu tun? (ISBN: 9783462004267)
    Sacha Batthyany

    Und was hat das mit mir zu tun?

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze22

    Sacha Batthyany entstammt einem alten ungarischen Adelsgeschlecht und begibt sich, nachdem er die Tagebuchaufzeichnungen seiner verstorbenen Großmutter gelesen hat, auf die Spuren seiner Familiengeschichte. Dabei stößt er auch auf ein erschütterndes Familiengeheimnis.

    All das verarbeitet er in  seinem Buch "Und was hat das mit mir zu tun? - Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie."

    Er recherchiert, besucht gemeinsam mit seinem Vater Orte, die mit der Familiengeschichte zusammenhängen, findet jüdische Nachfahren der Familie, die für seine begüterte Familie gearbeitet hatte, bekommt heraus, wie deren Vorfahren starben.

    Über all dem steht die Frage, ob ich zum Täter werde, wenn meine Eltern, Großeltern es waren oder andersherum bleibe ich ein Opfer, wenn meine Vorfahren es waren? 

    Sind wir für die Taten unserer Ahnen verantwortlich? Wohl kaum. Aber wir können von der Vergangenheit lernen und aufpassen, dass wir oder unsere Nachfahren nicht zu Tätern werden. 

    Eine wichtige, interessante Geschichte über Familie und Schuld.

    Allein der Schreibstil, besonders die fiktiven Szenen  haben mich nicht abgeholt.

  10. Cover des Buches Whisky (ISBN: 9783625182870)
  11. Cover des Buches Nationalsozialismus und bibliothekarische Erinnerungskultur (ISBN: 9783447100014)
  12. Cover des Buches Douglas DC-3 – Backstage (ISBN: 9783906055268)
    Francisco Agullo

    Douglas DC-3 – Backstage

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Antika18
    Pünktlich zum 80-igsten Geburtstag der DC-3 haben die beiden Autoren Francisco Agullo und Michael Prophet eine wunderbare Hommage an eines der dienstältesten Flugzeuge der Luftfahrt erstellt.
    Sowie die Geschichte der Douglas DC-3, ihre technischen Daten, Instandhaltung und Flugeinsätze innerhalb der verschiedenen Luftfahrtgesellschaften damals und in heutiger Zeit werden präzise und anschaulich in zwei Sprachen
    ( Deutsch / Englisch ) erklärt. Zudem gibt es reichlich exquisites Bildmaterial zu jedem Thema, wie z.B. die DC-3 zur Zeit des Krieges, Bilder aus dem Cockpit und Innenraum, Füge, Technische Daten....etc.

    Diesen hochwertige und geschichtsträchtige Buch über die Douglas DC-3 ist absolutes MUST HAVE für jeden Liebhaber und Freund der Luftfahrt!


  13. Cover des Buches Mord in der Vogelkoje: Ein Sylt-Krimi ( 11. November 2013 ) (ISBN: B0160JUQNK)
    Kari Köster-Lösche

    Mord in der Vogelkoje: Ein Sylt-Krimi ( 11. November 2013 )

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Helen13
    Auf Sylt der 20er Jahre geht es ganz anders zu als heute.
    Die zerfallende Weimarer Republik, der langsame Aufstieg der Nazis, die Währungsreform und die Kontroverse über den Bau des Hindenburgdammes beschäftigen die Gemüter, die Einwohner und die Polizei. Die kleine Polizeitruppe bekommt Zuwachs vom degradierten Oberwachtmeister Nis Asmus aus Rostock.
    Die Geschichten sind viele in Kari Köster-Lösches Bänden „Der Tote am Hindenburgdamm“ und „Tod in der Vogelkoje“. Ich las den zweiten Band zuerst, als ich kürzlich auf Sylt war und wurde gleich gefesselt und musste dann den ersten Band sofort bestellen. Über ihn schreibe ich hier.
    Er ist eine Fundgrube des Wissens, nicht nur der politischen Geschichte, sondern über Sylt, Flora und Fauna. Zusammen mit Asmus durchstreifen wir die Dünen, fühlen den Wind im Strandhafer, hören das ewige Gekreisch der Möwen und das zarte Piepen des Halsbandregenpfeifers. Kari Köster-Lösche, eine ausgebildete Tierärztin, lässt uns aus ihrem Wissenspool in unterhaltsamer Weise schöpfen. Wir entdecken die Schafe auf den Deichen, streifen mit Asmus durch Westerland und können uns alles vorstellen wie im Film. Die kauzige Sylter Kaufmannschaft, die Hotelbesitzer, die angehenden Investoren, die Politiker und nicht zuletzt die Kollegen in der Polizeiwache – die Intriganten und Gegenpole zu Asmus, allen voran sein Chef aber auch diejenigen, die in Asmus einen aufrichtigen und klugen Kollegen erkennen, der die Ermittlungsarbeit auf Sylt ernst nimmt und Stein auf Stein umdreht, bildlich und wirklich – und darunter Grausames entdecken muss. Nicht nur einmal sondern beinahe ständig. Denn es bleibt nicht nur bei einem Toten in dieser fesselnden Geschichte.
    Auch die kulturelle Seite der Insel wird beleuchtet, die Dichter und Maler, die dort schafften und schaffen. Allen voran Ferdinand Avenarius, der unermüdliche Kulturschützer. Ihm zur Seite steht Ose Godbersen, die Tochter des Arztes in einer Sylter Klinik, der einige Obduktionsaufgaben hinzubekommt, seit Asmus in Westerland wirkt.
    Ose wiederum hilft Asmus bei seinen Naturschutzaufgaben, die ihm zugeteilt sind und gibt ihm wichtige Hinweise zu Pflanzen und Meerestieren.
    Der Schreibstil ist der Zeit – die 20er Jahre – angepasst und das passt sehr gut, genau wie die Uniformen der Polizei – Tschako und Degen – aus der Zeit stammen.
    Für alle Sylt-Kenner und diejenigen, die es werden wollen, nicht nur geeignet, sondern ein Muss – das allerdings gilt für echte Leseratten – alle anderen verstehen dieses „Muss“ leider nicht und jede Erklärung ist umsonst.
  14. Cover des Buches My Hero Academia 1 (ISBN: 9783551794628)
    Kohei Horikoshi

    My Hero Academia 1

    (44)
    Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregal

    Der Anime zählt zu meinen absoluten Lieblingen und somit musste ich natürlich auch den Manga anfangen.

    Leider wurde ich direkt wieder auf den Boden der Tatsachen geholt: Izuku ist aktuell sehr anstrengend.

    Ständig weint er, ist mit allem überfordert und dann weint noch mehr.

    Die Steckbriefe und Infos zu den Entstehungsgeschichten der einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen. Auch der Zeichenstil ist ansprechend.

    Wie gesagt: ich weiß, dass die Story mich überzeugen wird, aber aktuell ist es ein wenig anstrengend. Es lohnt sich aber.

  15. Cover des Buches Das Banner der Königin (ISBN: 9783641150891)
    Elizabeth Chadwick

    Das Banner der Königin

    (17)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Südengland in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts: Der Krieg zwischen Kaiserin Matilda und ihrem Cousin Stephan von Blois um den Thron des englischen Königs Heinrichs I. spaltet das gesamte Land. So steht der ehemalige Hofmarshall John FitzGilbert anfangs auf der Seite Stefans, doch wendet sich nach einem Zerwürfnis mit diesem der Konkurrentin Matilda zu. In den folgenden Jahren muss er um seine Besitztümer und Ländereien, seine große Liebe, aber auch um das Glück seiner Familie kämpfen. Seine härteste Prüfung erwartet ihn, als John FitzGilbert seinen eigenen Sohn für die Errichtung eines Friedens für die Insel opfern soll. 

    Der Schreibstil ist sehr bildhaft und beschreibt die Gegend, in der das Buch spielt in all seinen Farben. Ich wurde sofort gefesselt. Es mangelte die ganze Geschichte über nicht an Spannung, allein schon von der Thematik wegen. Ich bin wirklich überrascht, wie gut die historischen Hintergründe - der Krieg zwischen Kaiserin Matilde und Stephan von Blois, der als Die Anarchie in die Geschichte eingehen sollte - aber auch das Leben der damaligen Zeit recherchiert sind. Und auch die Charaktere sind einfach wunderbar ausgearbeitet. Elizabeth Chadwick hat es meiner Meinung nach hervorragend gemeistert, Fiktion und historische Fakten miteinander zu verknüpfen, ohne dass das ganze ins Unglaubwürdige gezogen wird. 

    Ich habe den Roman durch Zufall entdeckt und wusste weder beim Kauf, noch als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, dass es Teil einer Reihe ist. Ich wurde nicht davon beeinträchtigt, nicht die anderen Teile gelesen zu haben, und kann somit das Buch auch als Einzelband uneingeschränkt an alle weiterempfehlen, die sich für die Geschichte des mittelalterlichen Englands interessieren. Ich werde mir aber definitiv noch die anderen Bände der Reihe zulegen. 

  16. Cover des Buches Der Geist des Nasreddin (ISBN: 9783945713365)
    Alexander Kröger

    Der Geist des Nasreddin

    (1)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Prinzipien übertünchen Schwächen und Nöte, sind ein anderes Wort für Hader mit der Umwelt.“ (S.122)

    Zum Inhalt:

    Eben noch sah Nasreddin seinen Kopf auf dem Block des Scharfrichters. Der Grund: seine Liebe zu einer Frau, die gesellschaftlich weit über seinem Stand als Chodscha, als Lehrer rangierte und – was noch wesentlich mehr wog – von einem Herrschenden für sich beansprucht wurde.

    Und plötzlich sieht er sich auf einem Markt wieder, umgeben von Wundern, die Tag für Tag mehr werden und scheinbar kein Ende nehmen wollen. Er schwankt zwischen der Überzeugung Allah hätte ihn ins Leben nach dem Tod berufen oder gar der Scheitan spiele ihm perfide mit. Nasreddin wäre jedoch nicht jener legendär gewiefte Schelm, als der er in die Geschichte einging, besäße er nicht den Geist, die Phantasie und v.a. den Willen sich diese neue Welt zu erschließen, in ihr einen Platz zu finden. Stets nach der Methode, „Sehen, hören,begreifen.“ (S.134)

    Das Wie seiner „Zeitreise“ über 500 Jahre hinweg in die Jetztzeit vermag ihm nur jene Wissenschaftlerin näherzubringen, die das gewagte Experiment in Eigenregie inszenierte, welches (s)einen brillianten Geist für die Nachwelt erneut zum Leben erweckte. Doch immer mehr tut sich für sie ein Abgrund auf zwischen wissenschaftlicher Anerkennung und moralischer Verpflichtung gegenüber einem wachen Geist, der nicht darum gebeten hatte eine zweite Chance zu bekommen.

    Fazit:

    Nach der Lektüre der ersten Bände aus der Alexander-Kröger-Werkausgabe (AKW)  ist man als Leser schon beinahe etwas fixiert auf die klassischen Science-Fiction Themen. Mit dieser Erwartungshaltung bricht der aktuelle Band „Der Geist des Nasreddin“ auf irritierend angenehme Art und Weise. In seiner liebenswerten Auseinandersetzung geht Kröger auf die Frage ein, wie ein Geist / Mensch mit dem Hineinkatapultiertwerden in eine völlig andere Zeit zurande käme. Wie würde die Kollision von religiösen, politischen und moralischen Ansichten einen regen Verstand beanspruchen? Wäre das Resultat Verzweiflung oder das Erkennen und Wahrnehmen von Chancen? Das Anlegen der Geschichte in einem islamischen Umfeld macht die Findung einer Quintessenz zum einen spannender, tendenziell aktueller, zum anderen durchaus aus lehrreich, ist man bereit auch abstrahierend statt religiösem Glauben auch jenen an Wissenschaft, Technik etc. mitzudenken.

    Spannend ist auch hier wieder – wie in den allermeisten Texten Krögers – sein Optimismus, dass sich die Gesellschaft zum Bessern, d.h. zu einem bunten Miteinander entwickeln kann. So schreibt er bezüglich der Arbeit im Ort Chiwa den Eindruck der Wissenschaftlerin Anora: „Die Atmosphäre beeindruckte sie immer wieder. Trotz allen Ehrgeizes jedes Einzelnen arbeiteten die Leute nicht gegeneinander.“ (S.155) Auf der anderen Seite gibt es auch durchaus kritischere Sichtweisen, v.a. den politisch sozialen Idealismus von Anoras Vater betreffend: „Wenn schon Vaters Menschenfreundlichkeit nicht im Großen Früchte getragen hatte, so doch für dieses benachteiligte Wesen.“ (S.185)

    Aus meiner Sicht ein interessanter, lesenswerter Entwurf zu einem Aspekt des Zeitreisethemas, wenn auch nicht der Weisheit letzter Schluss :-) .




  17. Cover des Buches 1517 (ISBN: 9783406799570)
    Heinz Schilling

    1517

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Koehler-trifft-Buch

    500 Jahre Reformationsgeschichte liegen hinter uns. Martin Luthers Thesenanschlag in der Schlosskirche zu Wittenberg veränderte die Welt auf einen Schlag und leitete die Neuzeit ein. Das zumindest war noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die herrschende Meinung in der westlichen und vor allem der protestantisch geprägten Geschichtsschreibung, für die zum Beispiel Adolf von Harnack stand. Doch inzwischen ist das eurozentrische Geschichtsbild einer umfassenderen Sichtweise gewichen. Wie wir inzwischen wissen, haben auch andere Hochkulturen wesentliche „Impulse“ zur Neuzeit beigesteuert, wie Heinz Schilling in „1517 – Weltgeschichte eines Jahres“ anmerkt.

     

    Der emeritierte Professor für die Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin führt den Leser auf eine Zeitreise in das frühe 16. Jahrhundert. Dabei gelingt es Schilling selbst in der Kürze der Darstellung – der eigentliche Inhalt umfasst gerade einmal 308 Seiten – detailreich die Welt von damals zu skizzieren. So wird der Leser beispielsweise genauso in die ausgeklügelten Thronfolgevorgänge am spanisch-habsburgischen Hof in Madrid um Karl V. eingeweiht (dem einen großen Gegenspieler Luthers), wie in die Vorgänge um den osmanischen Herrscher Sultan Selim I., der zu Beginn des Jahres 1517 die Macht der Mamluken brach und damit dem Osmanischen Reich die Vorherrschaft in der muslimischen Welt sicherte. Beide Großmächte, d.h. das Haus Habsburg und das Osmanische Reich, standen sich fortan im 16. Jahrhundert feindlich. Schilling öffnet dem Leser in seinem Buch also den Blick auf das Europa und die Welt am Vorabend der Reformation. Und das durchaus auch in die weiteren „äußeren“ Aspekte des menschlichen Lebens von damals wie den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Veränderungen der Zeit.

     

    Ganz entscheidenden Einfluss auf die Welt zu Beginn der Neuzeit sieht der Autor zudem im Einfluss des neuen Weltwissens, zumindest auf die Eliten von damals. Amerika wurde entdeckt, Reisen an den chinesischen Hof wurden unternommen sowie Entdeckungsfahrten nach Afrika und Asien.

     

    Aber auch die „Innerlichkeit“ war von Bedeutung. Die Welt besann sich wieder auf das Wissen und die Kunst der Antike, d.h. die Renaissance aus Italien „schwabte“ immer stärker nach Nordeuropa: Universitäten wurden gegründet, neue Wissenschaften sollten bald entstehen und mit dem Buchdruck war auch eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung der Reformation auf den Weg gebracht.

     

    Doch trotz aller Fortschritte zeigt Schilling auch, dass sich Aberglauben und Misstrauen hartnäckig hielten. Beispielsweise gegenüber dem Judentum, auch wenn sich einzelne Gelehrte wie der württembergische Humanist Johannes Reuchlin für die Anerkennung der jüdischen Kultur einsetzten. Aber auch Hexenverfolgungen und Geisterschlachten spielten nach wie vor eine große Rolle. Was sich in Erzählungen wie der „Geisterschlacht von Bergamo“ und den Gemälden und Holzschnitten von Bosch und Dürer zeigte.

     

    Schließlich sollte vor allem der Medici-Papst und Renaissance-Fürst Leo X., der zwar auf der einen Seite die bildenden Künste durch den Neubau von St. Peter förderte, auf der anderen Seite mit seinem Ablasshandel aber Widerspruch von Humanisten wie Erasmus von Rotterdam und dem Erzbischof von Toledo, Francisco Jiménez de Cisneros (einer von mehreren spanischen Reformern), oder Rittern wie Ulrich von Hutten erntete. Heinz Schilling zeigt im letzten Abschnitt seines Buches schließlich, warum gerade der Wittenberger Mönch und Professor Luther sich mit seinen Thesen zum Reformator aufschwingen konnte: „Keiner der spanischen Bibelwissenschaftler war in ähnlicher Weise ein existentiell um Wahrheit Ringender wie der Wittenberger Mönch.“ So stieg er und nicht sie zum Gegenspieler von Ablass-Papst Leo X. und Karl V. auf. Und seine Lehre traf in der Bevölkerung auf offene Ohren, denn trotz aller Kritik an der Kirche waren die Menschen im frühen 16. Jahrhundert noch sehr gläubig. Die Furcht vor dem Fegefeuer, die vor allem bei einem plötzlichen Tod jedem Menschen drohte, war sehr wach und so versprach Luthers „gnädiger Gott“ auch Rettung ohne Läuterung im Fegefeuer und ohne Ablass.

     

    Heinz Schillings Buch über das Jahr 1517 – auch nach den Reformationsfeierlichkeiten 2017 – ist ein profundes und spannendes Werk, um sich die Zeit vor der Reformation, und die Einflüsse auf diese, besser vorstellen zu können. Spannend geschrieben und klar gegliedert, führt es den Leser und die Leserin in eine interessante und aus heutiger Sicht fast versunkene Welt. In eine Zeit, in der die Menschen noch mit Inbrunst gläubig waren und sich mit Leib und Seele vor dem Martyrium des Fegefeuers fürchteten.
  18. Cover des Buches Jenaer Geheimnisse (ISBN: 9783946581031)
  19. Cover des Buches Das große Steampanoptikum: Eine fantastische Reise durch die Welt des deutschen Steampunk von Alex Jahnke (18. Mai 2015) Gebundene Ausgabe (ISBN: B010INXKUA)
    Alex Jahnke

    Das große Steampanoptikum: Eine fantastische Reise durch die Welt des deutschen Steampunk von Alex Jahnke (18. Mai 2015) Gebundene Ausgabe

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch begrüßt den geneigten Leser, auf seinem Hardcover, mit dem Untertitel „Eine fantastische Reise durch die Welt des deutschen Steampunks“. Also bin ich mal gespannt ob das Panoptikum wirklich eine solche Ausstellung hinbekommt oder ob am Ende nicht doch mehr Fragen als
    Antworten übrig sind. Also ab ins
    steamige Vergnügen.

    Klappentext:
    Die Facetten des Steampunks sind so bunt und so vielfältig wie eine Reise in 80 Tagen um die Welt. Clara Lina Wirz und Alex Jahnke stellen in Steampanoptikum die vielen Variationen des deutschsprachigen Steampunks und die Künstler dahinter vor.

    Von literarischen Reisen, durchwoben von Aether und Dampf, zu einer Gesellschaft mit guten Manieren; von wahnsinnigen Erfindungen bis zu musikalischen Ausflügen in eine viktorianische Zukunft.

    Mit Steampanoptikum wird dem Genre erstmals der visuelle Raum gegeben, den es verdient. Gekonnt werden Sachtexte mit Prosa, Poetik und Bildern vereint, welche dieses Werk zu einem kurzweiligen Lesevergnügen werden lassen.

    Zum Inhalt:
    Nachdem öffnen des Buchdeckels stößt man auf das Inhaltsverzeichnis, welches einen schön zeigt wohin die Reise in den einzelnen Kapitel gehen wird. So finden wir uns zuerst in einem geschichtlichen Abriss des Genres wieder, welcher in einigen Fragmenten auch sehr detailliert ist und man erfährt einiges an Fakten.

    Weiter geht es mit einem Besuch bei den bekannten Machern/Gesichtern des Genres (Maker). Auch hier haut das Panoptikum mit Daten und Fakten um sich.

    Anschließend gibt es etwas auf die Ohren! Es wird sich mit dem Soundtrack des Genres beschäftigt. So finden Kapellen wie Aeronautica und Drachenflug den Weg zwischen die Deckel.

    Wer sich dann Gedanken über das richtige Erscheinungsbild machen möchte, ist beim Abschnitt „Die Mode“ richtig aufgehoben. Hier finden sich Tipps, Tricks und viele Stoffträume mehr wieder.

    Den Abschluss bildet der Einblick in „Filme & Gruppen“. Hier kann man sein Wissensdurst über das Amt für Ætherkunde oder aber Airlords of Airia stillen.

    Die einzelnen Abschnitte werden jeweils mit einer Kurzgeschichte garniert und beendet.

    Mein Fazit:
    „Das Grosse Steampanoptikum“ ist im ersten Augenblick ein unscheinbares Hardcover, welches in allererster Linie durch sein Format auffällt. Wenn man sich dann aber zum Kauf entschlossen hat und somit dem Innenleben einen Schritt näher gekommen ist, sollten man sich gemütlich zurücklehnen und das gebotenen genießen.

    Allerdings ist das Steampanoptikum kein Werk welches an einem Tag durchgeackert werden will, sondern eher eines welches in 80 Tagen erlebt werden möchte.

    Bei den Kurzgeschichten hoben sich „Erlkönig und „Prudences Regiment“ etwas hervor, aber insgeamt wurden alle ihrer Aufgabe gerecht und unterhielten sehr gut.

    So schön das Buch auch mit seinen grafischen und Typo-details ist, mir persönlich erscheint es nicht zuende gedacht, so sollte die Papierwahl überdacht und ein Lesebändchen hinzugefügt werden. Allerdings das wesentliche, der Text, sorgt für etliche Stunden gemütliches Lesevergnügen, auch wenn die enthaltenen Kurzgeschichten nicht alle überzeugten.

  20. Cover des Buches Das Trio (ISBN: 9781519702814)
    Sigrid Kleinsorge

    Das Trio

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    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Zum ersten Mal kam ihr der Gedanke, dass Literatur und Musik ein und demselben Zweck dienten, nämlich dem, die Menschen aus ihrer Alltagsträgheit aufzurütteln und glücklich zu machen.“ (Pos. 437)1)

    Zum Inhalt: Reiner – ein begnadeter Klaviervirtuose – , Olga – Geigerin mit Leib und Seele – und Zafira – deren Leben nicht nur im übertragenen Sinne Gesang ist stellen jenes klangvolle Dreigestirn dar, um dessen Zentrum die Erzählung von Sigrid Kleinsorge kreist. Woher kommen die drei Personen,die in einer Altersresidenz eine fast verschworene Enklave unter den dort Wohnenden bilden. Dieses fesselnde Puzzle welches sich über kulturelle Grenzen, politische Lager und geografische Entfernungen ebenso spannt, wie über Weltkrieg, Mauerfall, Glasnost und Perestroika setzen jene Bilder zusammen, die an den Lebensfäden der Protagonisten und ihrer engsten Gefährten aufgereiht durch die virtuose Feder der Autorin ihren Ausdruck finden. Das Gewebe, welches die Welt Reiners, Olgas und Zafiras im engeren und weiteren Sinne trägt, zusammenhält und in vieler Hinsicht erst möglich macht, ist jenes der Musik. Eine universale, alles durchdringende Größe, über das eigene Leben, die eigenen Animositäten hinausgehend, doch auch eine Welt in der man(n)/frau einsam sein kann. „Das alles hatte die Musik fertiggebracht. Die Beziehung zueinander war durch sie entstanden, hatte sie gefestigt und war noch immer ihr Mittelpunkt.“ (Pos. 2217)1)

    Fazit: Sigrid Kleinsorge schickt sich mit „Das Trio“ einmal mehr an, zu einer meiner Lieblingsautorinnen zu avancieren. Bereits in „Die Abuela“ und „Das achte Zimmer“ konnte man sich von der soliden Sprachsicherheit, der positiven Grundeinstellung zum Leben und den Menschen, sowie der nichts beschönigenden Ein/Sicht der Autorin in existentiell Menschliches überzeugen. Der auf durchwegs anspruchsvollem Niveau – allein schon durch Satzlänge und -stellung – gehaltene Text atmet zum einen eine solide humanistische Grundkenntnis, ein feines Gespür für Zwischenmenschliches und jene unbedingte Liebe zum Leben, die nicht moralisch wertet oder gar urteilt. Sigrid Kleinsorge gelingt es Lebensadern im umliegenden gesellschaftlich-geschichtlichen Gestein freizulegen, ihren Verlauf auszuloten und die Bruchlinien, Unwägbarkeiten und nicht auf den ersten Blick als schicksalhafte Wendungen erkennbaren Ereignisse zu einem stimmigen Akkord zu vereinen – und diese in mehrfachem Sinne.

    Buchdaten:

    • Titel: „Das Trio“
    • Autor: Sigrid Kleinsorge
    • Ausgabe: Kindle Edition (356 Seiten Print)
    • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. Dezember 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B019QIY2Z0
    • Dateigröße: 527KB

    (1) Alle Angaben, sowohl Seiten-/Positionsnummern, wie auch technische Details, beziehen sich auf die Kindle-Ausgabe des Rezensionsexemplares

  21. Cover des Buches Flawed – Wie perfekt willst du sein? (ISBN: 9783839815199)
    Cecelia Ahern

    Flawed – Wie perfekt willst du sein?

    (104)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt 

    Celestine ist 17 und lebt in einer perfekten Welt.  Ihr Leben ist ebenfalls perfekt. Doch das alles ändert sich durch eine unbedacht Handlung. Celestine landet im Gefängnis und muss sich einem Richter stellen. Verliert sie, wird sie als fehlerhaft gebrandmarkt - und damit zum Menschen 2. Klasse...


    Bewertung 

    "Flawed" ist der erste Teil eines Zweiteilers von Cecelia Ahern. Und ich muss sagen, dass mich diese Geschichte wirklich positiv überrascht hat. Bis jetzt hat es noch kein Buch von Cecelia Ahern jemals geschafft, von mir mehr als 3 Sterne zu bekommen. Mit dieser Dystopie hat sie es erstmals geschafft. Die Autorin hat es geschafft, eine interessante Welt zu schaffen, die zwar frei erfunden ist, aber irgendwie trotzdem in der Realität begründet. Schließlich schließen wir auch oft diejenigen aus, die nicht in unser Bild passen. "Flawed" ist zwar eigentlich mehr ein Jugendbuch, kann aber auch ohne Probleme von Erwachsenen gelesen bzw. gehört werden. Ich habe es - nicht zuletzt dank der Lesung von Merete Brettschneider - verschlungen und mir danach auch den zweiten Teil bestellt. 4 Sterne von mir.

  22. Cover des Buches Ich, Maximilian, Kaiser der Welt (ISBN: 9783596198191)
    Peter Prange

    Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Am Sterbebett Maximilians beginnt die Erzählung Rosina von Kraigs, die ihm zeitlebens in Liebe verbunden war. Die folgende Geschichte ist in übersichtliche Kaiel gegliedert und beginnt in Maximilians Jugend. Wir erfahren über seine Lebenswisr, Vorlieben,  Freunde,  aber auch negative Eigenschaften. Sein Vater -verschuldet, zögerlich- ist kein Vorbild. Max liebt die Jagd und den Kampf. Er bewundert Karl den Kühnen, dessen Tochter er heiraten soll. Nach Karls Tod muss Maria sich gegen Intrigen, die flandrischen Städte Jan Koppenhole, va Lugwig 11 behaupten. Wir erhalten viel Information in flüssiger Sprache, es bleibt spannend und abgesehen von den tatsächlichen Ereignissen unvorhersehbar. Der Roman ist gut recherchiert, der Autor erklärt Historisches im ausführlichen Nachwort. 

    Die Hauptfiguren sind gut charakterisiert und trotz ihrer Schwächen sympathisch. 

    Ich Fan das Buch sehr gut gelungen und hätte gerne über sein Leben nach der Kaiserkrönung gelesen 

  23. Cover des Buches Die Weimarer Republik (ISBN: 9783421046963)
    Uwe Klußmann

    Die Weimarer Republik

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tamilein
    Ich interessiere mich für die Geschichte. Besonders für deutsche Geschichte. Schließlich ist dieses Land mein Vaterland. Als ich dann schließlich auf dem Bloggerportal dieses Buch entdeckt habe, habe ich es sofort bestellt. Ratzifatzi - wie immer - kam das Buch bei mir an und heute kommt dann auch endlich meine Rezension...

    Klappentext

    Eine Epoche der Extreme - Glanz und Elend der ersten deutschen Demokratie
    Am 9. November 1918 rief SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon des Berliner Reichstags den aufgewühlten Massen zu: »Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik!« Eine neue Ära hatte begonnen: Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Deutschen demokratisch regiert, Frauen erhielten das Wahlrecht, Arbeiter den Acht-Stunden-Tag.
    SPIEGEL-Autoren und Historiker schildern Erfolge, Krisen und Niederlagen der Weimarer Republik, einer Zeit, die von technischem Fortschritt und kultureller Blüte geprägt war, aber auch von sozialen und politischen Unruhen, von wachsender materieller Not und Gewalt. Sie suchen nach den Ursachen für den Untergang der jungen Demokratie und zeigen eindrücklich, warum die Weimarer Republik trotz ihres Scheiterns weit mehr war als der Auftakt zur Diktatur der Nationalsozialisten.

    Die Story

    Die Weimarer Republik. Die Zeit zwischen dem ersten udn dem zweiten Weltkrieg. Und Deutschland mittendrin. Nach dem ersten Weltkrieg war es Zeit für die erste deutsche Demokratie. Bis zum 30. Januar 1933. Dann kam Hitler, zerstörte die Demokratie und führte die Diktatur ein. In dem Buch über die Weimarer Republik geht es aber um so viel mehr, als nur Politik und Geschichte. Stattdessen werden Hintergründe beleuchtet, der Bubikopf und Seidenstrumpftrends werden präsentiert, Filme aus dieser Epoche beschrieben und schließlich die "Todesstunde der Republik" erläutert.

    Meine Meinung

    Für mich, als geschichtsinteressierte Frau, ist dieses Buch überaus informativ. Sicherlich gibt es für Historiker bessere Bücher. Aber da ich mir Hintergrundwissen und Eindrücke verschaffen wollte, reicht dieses Buch vollkommen für mich aus. Das Buch beginnt mit einer sehr übersichtlichen Inhaltsangabe. Interessante Überbegriffe führen zu informativ geschriebenen Kapiteln. Der Text ist einfach geschrieben und erläutert die gegebenen Informationen für Leien gut verständlich. Wer sich also ein wenig mit der deutschen Geschichte beschäftigen möchte, sich Hintergrundwissen anlesen möchte oder sich ganz einfach für die Schule vorbereiten möchte, der ist mit dem Buch auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
  24. Cover des Buches Allgemeinwissen – Deutschland: 150 Fragen und Antworten zu Deutschland. Wissenswertes zu seiner Geschichte, Geografie, Gesellschaft, Kultur und Bevölkerung. (ISBN: B077X2GRCN)
  25. Zeige:
    • 8
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