Bücher mit dem Tag "geschichten"

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1.953 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.157)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    ~~~

    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

    ~~~

    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.925)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Gwendolyn ist 16 Jahre alt und führt ein normales Leben in einer eher speziellen Familie, als sie jedoch eines Tages in der Vergangenheit landet ist eines klar; nicht ihre Cousine hat das Zeitreise Gen vererbt bekommen sondern sie... der hacken; ihre Cousine wurde all die Jahre darauf vorbereitet und nun soll Gwendolyn auf eine wichtige und geheime Mission in der Vergangenheit gehen...

    Was soll man sagen, es ist einfach ein wunderbares Jugendbuch ein wahrer Schatz unter meinem SUB (ich liebe es wenn SUB-Abbau wieder spass macht ;))

    Der Schreibstil ist fliessend und der Aufbau der Geschichte sehr spannend und interessant gestaltet ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen...

    Das Setting war gut beschrieben und die Zeitreisen kommen nicht zu kurz, es gab auch eine leichte Liebesgeschichte die aber nicht zu viel Raum einnimmt. Die Protagonistin war witzig und liebenswert zu gleich, für mich eine passende Mischung für ein tolles Jugendbuch. Die ganze Geschichte war zu wenig ich muss weiterlesen und es nimmt mich wunder wie es weitergeht. 

    Für alle die gerne Jugendbücher und Zeitreisen mögen eine Leseempfehlung 

  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.841)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  4. Cover des Buches Weil wir uns lieben (ISBN: 9783423716406)
    Colleen Hoover

    Weil wir uns lieben

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Averysbooks

    Die wunderschöne Geschichte von Will und Layken liegt tatsächlich hinter mir und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen richtigen Bookhangover!
    -
    Der drite Teil handelte von Will und Lakes Zeit nach der Hochzeit, in der Will uns die Geschehnisse vom ersten Band aus seiner Sicht geschildert hat.
    Deswegen kann ich auch nur etwas zu Will sagen. Will war in seiner erzählung einfach ein absolut niedlicher Idiot, ein hoffnungsloser Fall, wenn es um Lake ging.
    Mein Herz ging absolut auf, denn Wills Berichte waren so gefühlvoll und romantisch geschrieben, dass ich quasi die ganze Zeit nur am seufzen war,
    Allerdings war es auch sehr anstregend zu lesen, nicht schwer, aber manchmal hat es sich auch sehr gezogen, was allerdings nach ein paar Seiten wieder besser wurde.
    Ein paar interessante Dinge "kamen ans Licht", Dinge, von denen man vorher nichts geahnt hat. Zum Beispiel: ein paar Gespräche zwischen Will und Lakes Mutter(Die ich bis zum heutigen Tage hasse).



    Was auch sehr gut war, war, dass Wills Erzählungen uns manchmal einen besseren Blick auf manche Situationen verliehen hat, so konnte man einiges besser verstehen.
    Was auch sehr süß war, war die Freundschaft zwischen Will und Gavin.
    Also egal wie man es dreht und wendet, war "Weil wir uns lieben" ein gelungener Abschluss, der alle meine Sorgenkinder dahin katapultiert hat, wo ich sie haben will:
    Ins Happily ever after,
    Ich vermisse sie jetzt schon wahnsinnig und hab keine Ahnung, was ich jetzt mit meinem Leben tun soll.
    Aber sie sind alle da wo sie hingehören und wissen, dass sich der Schmerz immer irgendwann auszahlt, egal wie lange es auch dauert.




    Rating:
    4,5/5 Sterne
    -xo Avery East <3

  5. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (845)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    „Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie“. Diese Botschaft und ein Hinweis erreichen einen Bekannten des potenziellen Mordopfers und für den Täter beginnt damit das Spiel.

    Die Münchner Kommissarin Sabine Nemez und der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder sind auf der Suche nach einer Gemeinsamkeit zwischen den Morden, die bis auf die Nachricht, kaum unterschiedlicher sein könnten.

    Todesfrist ist der erste Teil der Reihe um die Münchner Kommissarin Sabine Nemez und den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder, deren Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Einzeln könnte ich wohl mit beiden wenig anfangen, zusammen haben sie aber eine spannende Teamchemie, die für einige Lacher gut ist und gerade die kauzige Art von Maarten S. Sneijder sorgt dafür, dass ich den nächsten Teil kaum erwarten kann!

     Die kurzen Kapitel und der ständige Perspektivwechsel, sowie die Sprünge in die Vergangenheit, sorgen für ein sehr schnelles Lesen und einen umfassenden Einblick in das Leben des Mörders.

    Das Einbeziehen eines Kinderbuchs empfand ich als sehr außergewöhnlich und lässt einen auch über die Darstellungen in diesen Büchern nachdenken.
    Insgesamt war das für mich ein klasse Auftakt und ich bin gespannt, wie es mit Nemez und Sneijder weitergeht.

  6. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (962)
    Aktuelle Rezension von: Florian850

    Der Nachtzirkus ist ein Fantasyroman der Autorin Erin Morgenstern, der im Ullstein Verlag erschien ist. Die Softcoverausgabe ist in der dritten Auflage am 11. Oktober 2013 erschien.

    Inhalt:
     Der Nachtzirkus öffnet nur nachts und er kommt ohne Ankündigung. Der Mittelpunkt des Zirkus ist das geheimnisvolle Freudenfeuer, um dessen herum sich die verschiedenen Zelte scharen und jedes für sich eine eigene Welt bilden. Doch was keiner weiß, dass im Hintergrund ein Wettbewerb zweier verfeindeter Magier stattfindet. Ihre Kinder sollen darauf vorbereitet werden, dass zu beenden, was sie nie geschafft haben, nämlich den Kampf zwischen Leben und Tod zu entscheiden. Doch es kommt alles anders als vorgesehen, denn Celia und Marco verlieben sich ineinander.

     

    Meinung:

    Der Fantasyroman erscheint als Taschenbuch mit 484 Seiten. Das Cover des Buchs zeigt den Nachtzirkus, einer der Zaubermeister Celia und den Titel in Weiß auf schwarzen Hintergrund, ergänzt durch rote Striche, was ich zwar sehr passend, aber nicht so passend, wie das Design des Hardcovers finde. Auch wenn sich die vielen kleinen Episoden zum Ende hin zu einem Ganzen fügen, fand ich das Hin und Her doch ein bisschen anstrengend. Der Roman an sich ließ sich aber flüssig lesen und hat es geschafft, den Leser mit seiner Atmosphäre mitzunehmen. Die Hauptprotagonisten fand ich beide sehr unsympathisch, da gab es Nebendarsteller, dich ich sympathischer fand. Abschließend kann ich trotzdem sagen, dass es ein Fantasyroman war, der einem zum Träumen eingeladen hat.

    Fazit:

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Fantasyromane oder auch Bücher mit Zirkus als Handlungsort interessiert.


  7. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.666)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes

    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben worden und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Persönlich fand ich es teilweise sehr langatmig, hätte etwas verkürzt werden können.

    Die Protagonisten waren alle sehr gut beschrieben worden und man lernte sie im Verlauf des Buches besser kennen.

    Das sich Lou zu einer positiveren Person entwickelt hat, finde ich sehr gut, schade finde ich nur, dass Will seine Meinung nicht geändert hat, obwohl er auch Lou liebt. Sie ist eine starke Frau, ich hätte das nicht geschafft, was sie alles durchgestanden hat.
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das mich am Ende auch zum weinen gebracht hat.

  8. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.750)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Gute acht Jahre, nachdem mich "Marina" bitter enttäuschte, hat mich der Friedhof der vergessen Bücher doch noch in seinen Bann gezogen - zum Glück. Eine unheimliche Schauergeschichte mit sehr überzeugenden Charakteren geht etwas langsam los, wird aber immer mehr zu einem packenden Thriller, der in einem Finale furioso gipfelt. Insbesondere der wortgewandte Fermin hat es mir sehr angetan. 4,5 🌟

  9. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (850)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Maria_Wirth

    Von meiner Buchhandlung fast aufgehalten, 3 Umzüge ungelesen mitgemacht und dann doch innerhalb von 24h verschlungen und direkt den nächsten Teil verschlungen.
    Für mich war der Stil indem John Strelecky die Geschichte erzählt toll um mich selbst in dem Buch zu sehen. Auch mit Anfang 20 kann man sich schon verloren fühlen und den ein oder anderen neuen Blickwinkel gebrauchen!
    Alle meine Gedanken dazu hier: https://lifestyleratgeber-lesen.de/das-cafe-am-rande-der-welt-eine-reise-die-sich-lohnt/

  10. Cover des Buches New York Diaries – Claire (ISBN: 9783426519394)
    Ally Taylor

    New York Diaries – Claire

     (402)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Claire hat grade wieder eine Beziehung verloren, kommt nach Hause und zieht wieder in ihr Kinderzimmer. Dort hält sie es nicht lange aus und geht zu ihrer Freundin June. Dort zieht sie in Junes begehbaren Kleiderschrank.


    Beim lesen fühlte ich mich mehr in einem Teeniebuch (bzgl. des Alter der Protagonisten), tatsächlich sind die Protagonisten um die Dreizig, Claire und wie sie ihren Weg findet ist Hauptthema, so sind alle Nebenpersonen mit ihr verbunden, was zu kaum bzw. kleine Nebengeschichten führt, die nicht so viel Raum einnehmen. Das macht den Roman rein, er ist zudem sehr berührend und harmonisch.


    Die Kapitel sind schön kurz und die Überschriften passen immer sehr gut dazu und brachten mich teilweise auch zum Schmunzeln. Ich hab es durchgesuchtet, da es sich sehr flüssig lesen lässt. Das Cover finde ich sehr hübsch, da es wirkt, als würde die Sonne über New York aufgehen. 


    Fazit:

    Ich will mehr, mehr, mehr! :) Die Reihe ist zusammen mit Carrie Price geschrieben und ich bin sehr auf den zweiten Teil gespannt, denn die Autorinnen schrieben die Bücher nicht zusammen, sondern im Wechsel. Ich hatte auch ein kleines Aha-Erlebnis, als ich merkte, dass Ally Taylor das Pseudonym von Anne Freytag ist. Ich freu mich auf die weiteren Teile. 

  11. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.493)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Der Tod erzählt uns eine Geschichte. Sie handelt von Liesel, die im 2. Weltkrieg von ihrer Mutter zu einer Pflegefamilie gegeben wird und dort ein Zuhause findet. Ihr "Papa" bringt ihr Lesen bei und sie entwickelt eine Leidenschaft für Worte und für Bücher. Magisch angezogen wird sie von ihnen und so erbeutet sie eins nach dem anderen, sie wird DIE BÜCHERDIEBIN. Sie erfährt, welche Macht Worte haben können und teilt die Geschichten mit anderen, indem sie vorliest und damit tröstet und ablenkt, anderen Mut macht. 

    Ein außergewöhnlicher Antikriegsroman über Bücher, die Kraft der Worte, Menschlichkeit und den Tod. 


    Das war wirklich keine erfreuliche Lektüre, wer es schon gelesen hat, wird mir zustimmen. Ein unangenehmes Buch, dass einen sehr beschäftigt. Und doch so schön geschrieben. Die Sprache ist poetisch und die Formulierungen wie verzaubert. Der Tod ist ein behutsamer Charakter, ein so wunderbarer Erzähler. Die bildhaften Formulierungen, die mich sonst wegen ihrer Floskelhaftigkeit schnell nerven, gehen hier ganz neue Wege, der Autor - und sicher ist das zum Teil auch der hervorragenden Übersetzung zu verdanken - trifft mit bestimmten Sätzen direkt ins Herz, er erreicht damit das, wozu Metaphern da sind, ein Bild im Kopf zu erzeugen. 

    "Er fuhr sich mit der Hand durch das schläfrige Haar..."

    "Hans Hubermann hatte ein Gesicht aufgelegt, in dem alle Vorhänge zugezogen waren." 


    DIE BÜCHERDIEBIN dreht sich um ein ganz wichtiges Thema, so weh es einem beim Lesen auch tut, aber es ist wirklich toll umgesetzt. 

    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, und das ist etwas, was ich einfach grundsätzlich nicht mag, hier aber ganz besonders. Der Erzähler, der Tod, der ja allwissend ist, nimmt an einigen, und zwar an sehr entscheidenden Stellen, Informationen vorweg. Einzelheiten, die einen in die Zukunft blicken lassen, und zwar in keine rosige. Oft geht es dabei darum, dass eine Chance verpasst wurde, dass man sich zum letzten Mal sieht, wie eine Figur aus dem Leben scheidet. Und das empfinde ich als ungeeignetes Mittel, um Spannung zu erzeugen - ich hätte die knapp 600 Seiten auch so durchgehalten - nein, es nimmt mir die Spannung und frustriert. Ich hatte nicht die Illusion, dass alle Protagonisten dieses Buch überleben, aber für eine mir sehr wichtige Person wurde schon ganz früh alle Hoffnung auf ein glückliches Ende zerstört, das schmälert bedauerlicherweise meine Begeisterung etwas. 

    Dennoch insgesamt ein großartiges Plädoyer gegen den Krieg, gegen Ausgrenzung und gegen Vorverurteilung. Was der Autor schön beschreibt ist, dass trotz allem, was grausam und herzlos ist immer irgendwo Freundlichkeit und Liebe zu finden ist. 

  12. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  13. Cover des Buches Iskari - Der Sturm naht (ISBN: 9783453271234)
    Kristen Ciccarelli

    Iskari - Der Sturm naht

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Iskari – das ist der Titel der gefürchteten Drachenkriegerin Asha, die die Aufgabe hat, das Reich ihres Vaters vor den Drachen und ihrer Zerstörungskraft zu beschützen; sie wird gefürchtet und das hängt nicht nur mit den Legenden zusammen, der ihr Name entstammt.

    Als Kind wurde sie von Kozu – dem größten der Drachen – verbrannt und daraufhin das Reich vernichtet, ihre Mutter starb früh, weil sie die todbringenden Geschichten erzählte, um ihre Alpträume zu lindern und so muss Asha nicht nur mit großer Schuld leben, sondern auch in großer Einsamkeit, denn keiner wagt es, ihr näher zu kommen.

    Ashas Heirat mit dem Kommandanten steht kurz bevor, der ein grober und grausamer Mann ist, und den sie nicht ausstehen kann. Plötzlich bietet ihr Vater ihr einen Ausweg aus der Misere: Asha soll Kozu vernichten damit ihren Eid, die Stadt zu beschützen, erfüllen. Doch ungeahnte Schwierigkeiten stellen sich ihr und sie bekommt unerwartet Hilfe von einem jungen Sklaven…

    Das World-Building war interessant und ich mochte den Aufbau, dass zwischendurch Ausschnitte aus den Legenden und der Geschichte der Iskari gezeigt wurden. Allerdings fand ich die Ausdrucksweise irritierend, es wirkte als würden alte Legenden o.Ä. erzählt aber im Sinne eines Als-Ob-Schreibstils. Die Geschichte entwickelt sich schnell mit einigen vorhersehbaren Elementen, dennoch bleibt es spannend, Asha auf ihrer Reise zu begleiten.

    Die Protagonistin ist relativ jung (17) und teilweise noch zu sehr von ihren Handlungen überzeugt, sodass sie den Blick für Handlungsalternativen verliert. Die Charakterentwicklung ist ermutigend, thematisiert Selbstakzeptanz und den herausfordernden Weg zum Empowerment.

    Der letzte Wow-Effekt blieb am Ende leider aus, dafür war die Geschichte und die Welt an manchen Stellen noch etwas unausgereift, macht aber neugierig auf die Völker, Kultur und Geschichte des Reiches! Der Aufband bietet viel Potential und wir hoffentlich im zweiten Band noch ausgebaut.

    Seit Eragon und Game of Thrones ist das für mich das erste Buch mit Drachen, aber es hat mir sehr gut gefallen! Besonders gelungen fand ich das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Drache. Insgesamt eine schöne Fantasygeschichte mit spannender Charakterentwicklung und einigen romantischen Elementen. Durch die integrierten Themen (Selbstakzeptanz) und der relativ jungen Protagonist*innen würde ich den Roman auch schon jüngeren Leser*innen ab 13/14 Jahren empfehlen.

  14. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Inhalt: 

    Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

    Meine Meinung: 

    Das Buch war einfach nur großartig. Die Charaktere waren sehr authentisch und die Autorin hat es geschafft, eine düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Es war durchgehend spannend und teilweise sehr viel zu verdauen, sehr viel Unrecht und Trauriges. Nichts für zu empfindliche Leser.
    Die Charaktere, besonders Abel, waren nicht schwarz oder weiß, sondern ein Produkt dessen, was ihnen zugestoßen ist.
    Und auch Anna, ein Mädchen aus gutem, behüteten Hause, wagt den Blick hinter den Tellerrand und hinter die Fassade und schreckt auch nicht vor hässlichen Wahrheiten zurück. Auch die Geschichten, die in dem Roman mit der Wirklichkeit verwoben sind, haben sehr gut gepasst und die Spannung gesteigert, weil man nie wusste, ob man Dinge wörtlich nehmen sollte.

    Ein sehr dramatisches, berührendes Buch, das ich hiermit wärmstens empfehle! 

  15. Cover des Buches Fangirl (ISBN: 9781250030955)
    Rainbow Rowell

    Fangirl

     (431)
    Aktuelle Rezension von: angies_buecherwelt

    Cather und Wren sind Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem eine Leidenschaft teilen. Simon Snow und Fanfiktions. Doch während Wren an der Uni ein neues Leben beginnt, klammert Cath sich an alt bewertes. Sie meidet Sozial Kontakte und verkriecht sich in ihrem Zimmer.

    Fangirl ist ein wunderschöner, einfacher Roman ohne viel Tiefgang, der aber trotzdem nicht platt ist. Einfach nebenbei zu lesen, wenn der Kopf überqiult von anderen Dingen. 

    Die Charaktere sind zauberhaft realitätsnah so dass ich mich in einigen Situationen schnell wiedergefunden habe. Der Handlung wird viel Zeit eingeräumt, sodass man sich nicht überfallen fühlt. Alles braucht nun mal Zeit.

    Auch das Thema fand ich sehr interessant, da Fanfiktions immer beliebter werden. Inwieweit ist eine Fanfiktion das eigene Werk, ab wann gilt eine solche Geschichte als geklautes Gedankengut?

  16. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  17. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.035)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wenn ich jetzt selber eine Inhaltsangabe schreibe, spoiler' ich eventuell etwas wichtiges und orientiere mich einfach an dem Klappentext.

    Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel immer wieder von einer Insel mit einem Heim für besondere Kinder. Doch als sein Urgroßvater auf einmal auf stirbt - und das nicht gerade gewöhnlich, sondern sehr mysteriös - wird Jacob von schrecklichen Albträumen heimgesucht und macht sich auf die Suche zu der besonderen Insel.

    (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich finde die Geschichte hat Science Fiction - Inhalte, denn es gibt Zeitschleifen.... Auf der anderen Seite finde ich, dass es an einen Psychothriller grenzt. Es gibt Monster, die die "Guten" umbringen wollen. Es folgen so viele Plots, dass es immer gruseliger wird und ich habe gehofft, es gäbe nicht so viele!

    Dann gibt es aber noch ein tiefgründiges Thema in diesem Buch: (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich überlegte, ob es nicht einer der besten Bücher zum 2. Weltkrieg sei... Die Hälfte der Geschichte spielt also am 3. September 1940. Jacobs Großvater, der einst in diesem Heim lebte, wurde von Monstern, wie Weights und Hollowgasts heimgesucht. "Hollowgasts" klingt ungemein nach "Holocaust". Jacobs Großvater, Abe Portman wurde in Polen als Jude gesehen und hatte eine ganz besondere Fähigkeit (das nenne ich jetzt aber nicht, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt). Er war sich sicher gegen die sie zu kämpfen.

    Diesem Buch gebe ich vier Sterne, da ich den amerikanischen Stil nicht gerne lese, in dem das Buch geschrieben ist.

  18. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.424)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  19. Cover des Buches Die silberne Königin (ISBN: 9783404208623)
    Katharina Seck

    Die silberne Königin

     (294)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Cover:
    Das Design ist wirklich gut gelungen und hat mich von Anfang an fasziniert. Die blauen Töne, die eisige Landschaft und die nicht sehr glücklich wirkende Dame passen eindeutig zum Inhalt.

    Charaktere:
    Emma selbst hat mr aufgrund ihres starken Charakters sehr gefallen. Dabei wird sie zu Beginn in einer Szene einmal recht unsicher dargestellt, was ich dementsprechend eher nicht komplett passend fand, da meiner Meinung nach ihre herausragende Charakteristik, eben jene Stärke ist. Zudem ist sie aber auch mitfühlend und kreativ, sodass insgesamt ein sehr schönes Bild entsteht.
    Die andere Charaktere mochte ich aufgrund ihrer Eigenarten sehr, wobei man immer wieder die Widersprüche und Wankelmütigkeit des Königs miterlebt, die ihn irgendwie authentisch machen.

    Handlung:
    Die Idee mit dem ewigen Winter hat mir sehr zugesagt und fand ich auch originell bzw. einzigartig umgesetzt, was aber insbesondere an den erzählten Geschichten lag. Diese zogen einen genauso wie die "richtige" Story sehr in den Bann und ich hätte liebend gerne noch mehr gehört. Dabei hat mich die dargestellte große Bedeutung von Geschichten bzw. Geschichtenerzähler sehr fasziniert.
    Nicht allzu originell fand ich hingegen das Konzept des grausamen Königs, denn hier konnte man doch schon einige zukünftige Ereignisse erahnen. Zudem hätten einige Szenen gerne noch ausführlicher behandelt werden können, denn irgendwie wünsche ich mir das Buch doch noch ein wenig länger. Ein mögliches Beispiel ist hier zum Beispiel das letzte Kapitel.

    Schreibstil:
    Fließend, faszinierend, fantastisch. Diese drei Worte beschreiben den Stil wohl am besten. Insbesondere, wie die Autorin die Kapitel hat enden lassen, hat mir sehr gefallen!

    Fazit:
    Eine überaus gelungene Geschichte, die zwar ihren kleinen Schwächen hat, aber trotzdem kann ich es auf jeden Fall weiterempfehlen. Am besten liest es sich natürlich im tiefen Winter mit einer heißen Schokolade an der Seite ;)

  20. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (268)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Lange, lange hab ich das Buch jetzt vor mir auf dem SuB hergeschoben und endlich einmal habe ich es angepackt! Was ist bloß los mit mir, dass ich andauernd Bücher, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden, nicht schon früher lese??

    Naja, zum Einen wollte ich warten, bis die Reihe fertig ist, aber das scheint ja leider noch etwas zu dauern, von der deutschen Übersetzung gar nicht zu sprechen. Aber jetzt habe ich mich doch rangetraut und das war natürlich die beste Entscheidung.

    Nach ein paar Einstiegsschwierigkeiten, die aber größtenteils auf meine Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind, habe ich mich bald in die spannende Geschichte des Archives und der Chroniken eingefunden. Richtig innovativ und so gar nicht was ich erwartet habe, aber ich habe schon die Vier Farben der Magie Reihe der Autorin geliebt und deshalb wurde ich auch hier nicht enttäuscht! 

    Der Band endet mit einem guten Ende, also keine Cliffhanger, aber natürlich frage ich mich doch, wie wird es weitergehen mit Mackenzie und Wesley? Es warten doch noch sicher aufregende Abenteuer auf die beiden und ich hoffe ich werde sie eines Tages noch lesen können.

  21. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

     Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris oder der Börsencrash von New York - Magnus Bane war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird. Wer ewig lebt, muss sich schließlich die Zeit vertreiben, und wenn Ihm eine Situation doch mal zu heiß wird, hilft jederzeit der alles verhüllende Zauberglanz.

    Da Magnus Bane einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aus der Schattenjägerwelt von Cassandra Clare ist musste dieses Buch natürlich auch her! Was für jeden anderen Fan ebenfalls ein absolutes Muss ist!

    Wir erfahren durch das Buch mehr über seine früheren Abenteuer mit Catarina Loss &‘ Ragnor Fell in den verschiedensten Ländern der Welt. Ebenfalls gibt es ein Wiedersehen mit Will Herondale, seiner Frau Tessa & Jem Carstairs als Magnus erneut in London ist. Auch über die erste Begegnung von Magnus &‘ Raphael Santiago bekommen wir neue Einblicke. In einer weiteren der 11 Kurzgeschichten, geht es um Jocelyn &‘ Clary als die beiden Magnus das erste Mal aufsuchen. 

    Dieses Buch ist eine kleine ganz wundervolle Ansammlung von Kurzgeschichten, die uns nicht nur den Obersten Hexenmeister noch näherbringen, sondern wir lernen ihn hier durch noch besser kennen. Denn Magnus ist einfach Magnus, mehr kann man dazu gar nicht sagen. Ich hatte während des Lesens sehr viel zu lachen aber nicht nur, ich konnte auch mit Magnus mitempfinden &‘ mitleiden.

    Definitiv eine Leseempfehlung! 

  22. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.612)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Mit dem Roman „Tintenherz“ von Cornelia Funke kann heutzutage fast jeder Lesebegeisterte etwas anfangen. Für die meisten von uns hat der Roman etwas damit zu tun, weswegen wir angefangen haben zu lesen. Das würde ich gerne auch über mich behaupten. Als ich 12 Jahre alt war hat mir meine Patentante das Buch geschenkt in der Hoffnung, dass ich mich in dieses Meisterwerk verlieben würde. Nun ja leider muss ich sagen, dass ich mir damals sehr schwergetan habe. Über ein Jahrzehnt später und ich habe dem Buch wieder eine Chance gegeben und ich muss sagen, ich verstehe jetzt wovon alle Leute so sehr schwärmen.

    Cornelia Funke ist eine meiner ersten Autorinnen gewesen die mich dank ihrer Bücher über die Wilden Hühner zum lesen gebracht hat. Ihre Schreibweise, die ich damals so geliebt habe spiegelt sich auch in Tintenherz wider. Kurz zusammengefasst, in Tintenherz geht es um die zwölfjährige Maggie und ihren Vater Mo. Beide sind ein eingespieltes Team und lieben Bücher über alles. Was Maggie jedoch nicht weiß ist, dass Mo ein Geheimnis hat was ihn nun droht einzuholen.

    Der Jugendroman trotzt nur so vor Spannung und auch Leute die keine Jugendliche mehr sind können ohne Probleme in diese wunderbare Welt eintauchen. Maggie ist eine sehr schlauer und vor allem mutige Protagonistin. Wenn ich mir vorstelle in ihren Schuhen zu stecken würde ich die Hälfte der Zeit nicht so standhaft sein wie sie. Mein Lieblingscharakter der Serie ist bei weitem Elinor, mit ihr können sich glaube ich die meisten Bücherfans identifizieren. Allein ihre schlagkräftigen Aussagen haben mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, diesem wunderbaren Roman eine weitere Chance gegeben zu haben und freue mich schon auf den nächsten Teil.

  23. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Ich wollte mir mal was kurzes gönnen, also griff ich diesmal zu dem ersten Buch von Julia Engelmann - Eines Tages, Baby. 

    Ihr kennt das ja mittlerweile bei mir mit den verschiedenen Reihenfolgen, wie ich Bücher lese, mit dem Buch Wir können alles sein, Baby habe ich mir ja etwas schwer getan, das gebe ich gerne zu! Aber mit Eines Tages, Baby muss ich sagen, ab da bin ich zu den Fans von Frau Engelmann aufgestiegen. 

    Irgendwie habe ich eventuell einen besseren Zugang zu ihren Texten gefunden als davor, was ja auch möglich sein kann, aber ich habe mich heute bei den Texten desöfteren beim Aufstehen erwischt und habe über die Texte von Ihr noch einmal ein wenig nachgedacht. Was hat aufstehen mit nachdenken zu tun?????

    Vor allem zwei Texte haben es mir doch sehr angetan. Das ist zum einen gleich der erste Text nämlich Stille Wasser sind attraktiv und der Text Goldfisch. Bei beiden Texten habe ich wirklich lange nachgedacht, da sie mich persönlich sehr am Herzen berührt haben. 

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es vielleicht daran liegt, dass ich momentan eher in mir ruhe als im Oktober als ich das andere Werk las. Oder es liegt daran, dass ich momentan eher das dann lese wann ich es lesen will. Oder ich bin einfach ein besserer Leser geworden und kann mich besser auf so etwas einlassen. 

    Auf alle Fälle ist es so, dass Frau Engelmann für mich etwas geschrieben hat, wo ich sage dies hat verdammt viel Herz und Verstand und sie kann es ausdrücken. 

    Ich weiß nicht, ob sie wie es Kollegen geschrieben haben eine Stimme einer ganzen Generation ist, aber für mich sind die längeren Texte in diesem Buch eine Stimme, die man zulassen sollte und über die man nachdenken sollte. Aber tut mir den Gefallen und macht dies an Tagen wo ihr euch gut fühlt und ihr das Gefühl habt, dass ihr in euch ruht. Die Autorin wird euch an diesen Tagen bestimmt auch etwas geben, worüber ihr nachdenken könnt.  

    https://www.literaturlounge.eu



  24. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms (ISBN: 9783959918312)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms

     (244)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Von ihrem Bruder wird Kristin in eine Special Task Force hineingezogen, die den Grimm jagd, ein wolfsähnliches Wesen, das nicht nur die Märchenwelt unsicher macht. Doch je länger Kris sich damit beschäftigt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasie und Realität.
    .
    Die vielen Sichten und Zeitebenen waren gerade zu Anfang sehr verwirrend und es dauert einige Zeit, bis man in die Geschichte hineinkommt. Umso faszinierender ist es, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge miteinander vermischen und so die vollständige Geschichte ergeben. Die unterschiedlichen Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet und niemand ähnelt dem anderen, so dass man sie recht schnell unterscheiden kann. Eine Wendung jagt die nächste und lässt einen praktisch schwindelig zurück. Der Cliffhänger am Ende macht große Lust auf den zweiten Teil.

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