Bücher mit dem Tag "geschlechtergeschichte"
40 Bücher
- Carel van Schaik
Die Wahrheit über Eva
(7)Aktuelle Rezension von: tomsEin wichtiges und längst überfälliges Buch: van Schaik und Michel zeichnen die kulturelle Entwicklung der Rolle der Frau von der Sesshaftwerdung bis in die Neuzeit nach. Ihr Befund: Nicht die Biologie, sondern kulturelle Prozesse führten zur Unterdrückung von Frauen.
Die Stärke des Buches liegt im roten Faden, der historische, biologische und anthropologische Zusammenhänge zu einer klaren Erzählung verbindet. Zugleich gibt es Schwächen: Schon zu Beginn bauen die Autoren auf einem fragilen Fundament, indem sie einen nur provisorisch gedeuteten ugaritischen Schöpfungsbericht zum Ausgangspunkt machen. Hinzu kommen Wiederholungen, die das Buch unnötig in die Länge ziehen.
Viele Thesen sind plausibel und faktenreich, andere bleiben eher spekulativ. Dennoch gelingt es den Autoren, eine eindringliche Erzählung über die langsame Entstehung der Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen zu entwerfen. Ein gutes aber nicht in allen Punkten überzeugendes Buch – weshalb es für mich keine volle Punktzahl bekommt. History of Women in the West, Volume I: From Ancient Goddesses to Christian Saints
(1)Noch keine Rezension vorhanden- Bernd-Ulrich Hergemöller
Einführung in die Historiographie der Homosexualitäten
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Teresa A. Meade
A Companion to Gender History (Wiley Blackwell Companions to World History)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Mithu M. Sanyal
Vergewaltigung
(8)Aktuelle Rezension von: downey_jr„Vergewaltigung“ von Mithu M. Sanyal, erschienen bei Edition Nautilus, ist ein kompaktes, faktenreiches Sachbuch, das verschiedene Perspektiven des Verbrechens „Vergewaltigung“ betrachtet.
Die Autorin stellt kluge und provokante Analysen dar, die Machtstrukturen und Konzepte von Sexualität und gesellschaftlichen Normen kritisch hinterfragen. Dabei beleuchtet sie historische, kulturelle und aktuelle Aspekte.
"Mit den Worten der Historikerin Joana Bourke: 'Vergewaltigung ist eine Form von sozialer Performance: Sie ist hochritualisiert. Sie variiert von Land zu Land und zwischen unterschiedlichen Zeiten. an Vergewaltigung ist nichts Zeitloses oder Zufälliges. Ganz im Gegenteil sind Vergewaltigung und sexuelle Gewalt tief in konkreten politischen, ökonomischen und kulturellen Umständen verwurzelt.'"
„Es gibt nicht die Wahrheit, die eine autoritative Geschichte über Vergewaltigung, sondern immer viele Wahrheiten und viele Blickwinkel. Es ging mir darum, Fenster zu öffnen und unterschiedliche Narrative hörbar zu machen, in dem Wissen, dass es - zum Glück - immer noch viel mehr zu sagen und zu reflektieren gibt.“
Mithy M. Sanyal geht der Frage nach, was Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten:
"Denn Konsens bedeutet nicht freier Wille, sondern freier Wille unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen."
Sie beleuchtet die rechtliche und soziale Bedeutung des Sexualstrafrechts und sie analysiert die Kulturgeschichte der Vergewaltigung, die Rolle von Geschlechterbildern und Rassismus sowie die Entwicklung der Rechtssprechung.
Ein kluges, tiefgründiges Buch, das volle Aufmerksamkeit beim Lesen fordert, aber einiges zu bieten hat.
Kelch und Schwert. Von der Herrschaft zur Partnerschaft. Weibliches und männliches Prinzip in der Geschichte (3442124964)
(1)Noch keine Rezension vorhanden- Aaron Spencer Fogleman
Jesus Is Female: Moravians and Radical Religion in Early America (Early American Studies)
(1)Noch keine Rezension vorhanden Ein weibliches Utopia. Organisationen und Ideologien der Mädchen und Frauen in der bürgerlichen Jugendbewegung 1905-1933
(1)Noch keine Rezension vorhandenMännergeschichte - Geschlechtergeschichte: Männlichkeit im Wandel der Moderne (Geschichte und Geschlechter)
(1)Noch keine Rezension vorhanden- Christiane Klapisch-Zuber
Women, Family, and Ritual in Renaissance Italy
(1)Noch keine Rezension vorhanden























