Bücher mit dem Tag "geschmack"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "geschmack" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Taste of Love - Geheimzutat Liebe (ISBN: 9783404179244)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Geheimzutat Liebe

    (356)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Taste of Love – Geheimzutat Liebe von Poppy J. Anderson

    Eine Prise davon macht jedes Essen besser – und manchmal gehört dazu auch eine gehörige Portion Liebe.

    Andrew Knight ist ein gefeierter Koch und der neue Stern am Bostoner Gastrohimmel. Doch trotz seines Erfolges fühlt er sich ausgebrannt und seine Kreativität scheint ihm abhandengekommen zu sein. Kurzerhand beschließt er, dem Alltag den Rücken zu kehren und sich eine Auszeit in Maine zu gönnen.

    Dort trifft er auf Brooke Day, die momentan das Familienrestaurant „Crab Inn“ ihres Vaters führt. Auch Brooke hat alle Hände voll zu tun und kann eigentlich keine zusätzlichen Probleme gebrauchen. Dass der unbekannte Mann, der plötzlich in ihr Leben tritt, in Wahrheit ein erfolgreicher und bekannter Koch ist, ahnt sie zunächst nicht. Während die beiden gemeinsam auf kulinarische Entdeckungsreise durch Maine gehen, kommen sie sich immer näher. Doch was passiert, wenn Brooke herausfindet, wer Andrew wirklich ist? Kann ihre Beziehung sein kleines Geheimnis überstehen?

    „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ ist der Auftakt der gleichnamigen Liebesromanreihe von Poppy J. Anderson – und für mich war es gleichzeitig das erste Buch der Autorin. Schon nach wenigen Seiten war klar: Es wird definitiv nicht mein letztes sein.

    Der Schreibstil ist locker, leicht und wunderbar humorvoll. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Besonders gut gefallen haben mir die Dialoge zwischen Brooke und Andrew. Die beiden liefern sich so manche Kabbelei, und gerade Brookes temperamentvolle Art sorgt für ordentlich Unterhaltung. Ihre Beziehung entwickelt sich nicht ohne Hindernisse, wodurch die Geschichte abwechslungsreich bleibt.

    Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sowohl Brooke als auch Andrew haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch angenehm authentisch. Beide tragen ihre eigenen Sorgen und Probleme mit sich herum, was sie menschlich und greifbar macht. Gleichzeitig hat mir die Dynamik zwischen ihnen sehr gut gefallen. Aus anfänglichen Reibereien entwickelt sich langsam etwas, das deutlich mehr als nur Sympathie ist.

    Ein weiteres Highlight war für mich das Setting. Maine und vor allem das Restaurant wurden so atmosphärisch beschrieben, dass ich beim Lesen beinahe das Gefühl hatte, selbst dort zu sitzen und mir die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken zu lassen. Die Verbindung aus Essen, Restaurantalltag, Romantik und Humor macht den Roman zu einer gelungenen Mischung.

    Einzig das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu schnell. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass an dieser Stelle ruhig noch ein paar Seiten hätten folgen dürfen. Trotzdem konnte das meinen positiven Gesamteindruck nicht trüben.

    Mein Fazit:
    „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ ist ein unterhaltsamer, humorvoller und romantischer Liebesroman mit sympathischen Charakteren, viel Gefühl und einem wunderschönen Setting. Die ständigen Wortgefechte zwischen Brooke und Andrew haben mir besonders viel Freude bereitet, und auch die kulinarische Atmosphäre macht das Buch zu etwas Besonderem.

    Für mich ist dieser Auftakt ein echtes Herzensbuch, bei dem man einfach immer weiterlesen möchte. Wer romantische Geschichten mit Humor, Drama, starken Charakteren und einer ordentlichen Prise Liebe mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

    Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „Küsse zum Nachtisch“ und bin gespannt, welche Geschichte Poppy J. Anderson als Nächstes auftischt.

    5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

  2. Cover des Buches Der Geschmack von Glück (ISBN: 9783551320513)
    Jennifer E. Smith

    Der Geschmack von Glück

    (407)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Ellie lebt in Maine, in einer kleinen Küstenstadt. Sie hat einen Ferienjob in einer Eisdiele.

    Graham lebt in Kalifornien und ist ein berühmter Schauspieler. Alle Mädchen lieben ihn.

    Die beiden leben jeweils am anderen Ende der USA.


    Als Graham sich vertippt, landet seine E-Mail bei Ellie. Ohne, dass sie wissen, wer der andere ist, beginnt eine Freundschaft. Sie erzählen sich Sachen, die sie sich persönlich nie erzählt hätten.

    3 Monate nach der ersten Mail zwischen den beiden, schlägt Graham als Drehort für seinen neuen Film Ellies Stadt vor.


    Zum ersten Mal lernen sich die beiden richtig kennen. Die beiden wissen sofort, dass sie sich ineinander verliebt haben. Aber es ist für Ellie nicht leicht, mit einem Filmstar zusammen zu sein, wenn um ihn herum immer Paparazzi sind.




    Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Ellie und von Graham erzählt. Man erfährt immer mittendrin, etwas über ihre Vergangenheit.

    Ich finde das Buch einfach toll. Man hatte auch richtig das Sommerfeeling, das ich mir gewünscht habe, denn Ellies kleines Küstenstädtchen wird sehr gut beschrieben.


    Graham ist sehr nett. Er mag die Schauspielerei und das Filme drehen. Aber er hasst die Presse, die IMMER um ihn herum wuselt. Wegen Ellies Vergangenheit hat sie sich immer vor den Paparazzi verngehalten. Aber das wird immer schwerer, weil sie in Graham verliebt ist. Ellie ist sehr schlagfertig und witzig, sie hat aber auch Angst.



    Zitat: "Doch in Wahrheit war er ziemlich sicher, dass er sich in ein Mädchen verliebt hatte, dass er noch nie gesehen, ja, dessen Namen er nicht einmal kannte." (Graham)

  3. Cover des Buches Der Meisterkoch (ISBN: 9783455005547)
    Saygin Ersin

    Der Meisterkoch

    (45)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Von der ersten Zeile an werden alle Sinne des Lesers angesprochen. Er fühlt sich in die Welt von 1001 Nacht hinein versetzt, wenn er dem aufregenden Lebensweg des kleinen Jungen mit dem herausragenden Geschmackssinn folgt. Auch wenn alle Sinneseindrücke opulent beschrieben werden, wird es niemals langatmig und ganz allmählich findet man sich in einem großartigen Abenteuer wieder, in dem ein junger Mann all sein Können, sein Wissen und seine Raffinesse einsetzt, um einen Weg zu der Liebe seines Lebens zu finden, die in einem Harem gefangen gehalten wird.
    Es ist eine fantastische Geschichte, poetisch und aufregend zugleich. Sie hat meine Erwartungen übertroffen, denn etwas Vergleichbares hatte ich noch nie in Händen. Orientalische Erzählkunst unterscheidet sich doch sehr deutlich vom hiesigen Mainstream. Wenn man sich darauf einlässt, wird man in eine andere Welt hineinkatapultiert.

  4. Cover des Buches Sweetbitter (ISBN: 9783746634715)
    Stephanie Danler

    Sweetbitter

    (96)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Tess trifft auf New York. Jeder kennt die riesige Stadt, diesen riesigen Moloch, der nie schläft.


    Während alle davon träumen, vom Tellerwäscher zum riesigen Filmstar oder gar zum Millionär zu werden, träumt Tess davon, Kellnerin zu werden.


    Sie bewirbt sich mehr schlecht als recht bei dem In-Restaurant und wird zu ihrer Überraschung gleich genommen.


    Dort lernt sie scheinbar alles, was man über Essen und Trinken wissen muss. Sie hängt sich an Simone, eine langjährigen Mitarbeitern und hochgelobten Kellnerin und lernt.


    Als Hilfskellnerin macht Tess eigentlich alles falsch, was man nur falsch machen kann und man ist als Leser auf Dauer wirklich überfordert, dies einfach so hinzunehmen.


    Nach der Arbeit feiert die „Familie“ noch in einer nahegelegenen Bar und man säuft und kokst um die Wette.


    Dieser Roman zeigt, wie es in der wirklichen Gastrowelt aussieht. Jeder, der schon mal gekellnert oder in einer Restaurantküche gearbeitet hat kennt das Klischee.


    Ruppige Gäste, die einem keinen noch so kleinsten Fehler verzeihen, strenge Hirarchien unter den Mitarbeitern und ein Chef, der kein Megaphon braucht.


    All dies an der Upper Eastside macht es Tess nicht leichter, als sie sich auch noch in den jungen Bartypen Jake verliebt.


    Es grenzt an Besessenheit, wie diese Familie rund um Simone und Jake funktioniert und auch daran, diesen Roman zu beenden. Man hat kein Fünkchen Mitleid mit Tess! Frühreife, unerwiderte Liebe und kitschige Liebe haben in einem solchen Leben keinen Platz.


    Stephanie Danler hat zwar einen wunderbaren Einblick in die „wahre“ hochpreisige Restaurantszene abgebildet, in der nicht der Gast der schlimmste Feind ist, sondern das Gesundheitsamt. Jedoch schien mir Tess planlos in einer Welt voller Nobelweine und Austern-Glamour umherzuirren und dennoch so wenig von sich selbst preiszugeben.


    Schade, ich hatte mir nach den anfänglichen Szenen über süß, sauer, bitter, salzig und umami doch ein wenig mehr erhofft als einen doch sehr vorhersehbaren Liebesroman.

  5. Cover des Buches Deliciously Ella – QUICK WINS (ISBN: 9783827015365)
    Ella Mills (Woodward)

    Deliciously Ella – QUICK WINS

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Wohnzimmer

    In diesem Buch zeigt uns die Autorin Ella Mills, wie man ohne viel Mühe gesundes Essen auf den Tisch bringt. Es geht darum den Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln einzuschränken und möglichst viel verschiedene Pflanzen in der Küche zu verwenden. Die Essenspläne reichen für acht Wochen und es gehört auch eine Einkaufsliste dazu. Dabei kann man die Rezepte auch austauschen und ist so flexibel in der Planung. Das Buch beinhaltet auch viele Tipps, die sehr hilfreich sind. Ein Buch bei dem es um gutes Essen und guten Geschmack, aber auch um Nachhaltigkeit geht.


  6. Cover des Buches Aroma (ISBN: 9783747104231)
    Thomas Vilgis

    Aroma

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Buch „Aroma - Die Kunst des Würzens“ wurde von Thomas A. Vierich und Thomas A. Vilgis geschrieben und umfasst 520 Seiten. Herr Vierich ist Journalist, Publizist und Autor. Herr Vilgis ist Professor an der Universität Mainz. Er leitet am dazugehörigen Max-Planck-Institut für Polymerforschung eine Arbeitsgruppe zur statistischen Physik weicher Materie. Er publizierte über 300 wissenschaftliche Arbeiten in der Fachliteratur zur Physik der weichen Materie und zur molekularen Lebensmittelphysik.

    Die beiden Autoren möchten mit ihrem Buch dazu inspirieren, auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Lebensmittelchemie eine ganz neue Intuition beim Würzen zu entwickeln.

    Dazu ist das Buch in die Bereiche „Ein Fest für die Sinne“ (Grundlagen des Riechens und Schmeckens), „Würzpraxis“ (unter anderem Abschmecken in den Grundgeschmacksrichtungen, Zubereitungsarten und ihre Wirkung auf Geschmack und Aroma), „Eine kleine Geschichte des Würzens“ (beispielsweise der Weg der Gewürze nach Europa), „Kräuter, Gewürze & mehr“ (Vorstellung der einzelnen Würzmittel), „Gewürzmischungen“ (unterteilt in „aromatisch“, „Aroma & Schärfe“, „Aroma, Grundgeschmack und Schärfe“ sowie „Supermarktgewürzmischungen“), „Saucen und Pasten“ (aufgeteilt in süß, sauer, umami, fett und scharf) sowie „Alkohole, Essige, Fette und Öle“ unterteilt. Diese Bereiche wiederum sind in weitere Kapitel untergliedert. Darüber hinaus gibt es noch einen Anhang mit einer kleinen Geruchsschule, der Rubrik „Was passt wozu?“, dem Register (unterteilt in „Rezepte“, „Gewürzmischungen“, „Saucen und Pasten“, „Alkohole, Essige, Fette und Öle“, „Schaubilder“ und das alphabetische Register) sowie Literatur und Quellenangaben. 

    Im Rahmen der allgemeinen Informationen zum Riechen und Schmecken werden unter anderem die Grundgeschmacksrichtungen sowie das auch bei den Würzmitteln enthaltene Farbschema erläutert. Mit diesem kann geprüft werden, welche Aromengruppen das jeweilige Würzmittel aufweist und mit welchen Würzmitteln es dadurch gut kombiniert werden kann.

    Der Bereich „Kräuter, Gewürze und mehr“ ist alphabetisch sortiert. Hier werden 126 Kräuter, Gewürze und andere Würzmittel wie Algen, Trockenfrüchte, Harze, Nüsse, Pilze, Kaffee und Kakao vorgestellt. Enthalten sind bei der Vorstellung jedes einzelnen Würzmittels allgemeine Informationen, Farbübersichten zu Geschmack, Harmonie und Aromenentfaltung, sowie die Rubriken „Passt gut zu“, „Länderküche“, „Gewürzmischungen“, „Einkauf“ und ggf. „Lagerung“, „Qualität“, „Anbau“ und „Rezepte“. Außerdem gibt es ein Foto vom Würzmittel. 

    Dass das Buch mit viel Leidenschaft erstellt worden ist, zeigen nicht nur die Fotos und Zeichnungen, sondern auch die enthaltenen Details, wie beispielsweise die Übersichten zu Geschmack, Harmonie und Aromenentfaltung.

    Das Buch vermittelt nicht nur Grundlagen zum Thema Aroma und Würzen, sondern stellt verschiedenste Würzmittel und ihre Eigenschaften einschließlich dazugehöriger Rezepte dar. Es eignet sich damit sowohl zur grundsätzlichen Wissensaneignung als auch hervorragend als Nachschlagewerkt. Es ist auf Grund seines Aufbaus und der Art der Wissensvermittlung und der Bandbreite der Geschmacksbeispiele (von bodenständig bis avantgardistisch) sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Ich bin von diesem Buch insgesamt sehr begeistert und möchte es auf keinen Fall mehr missen.

  7. Cover des Buches Flavorama (ISBN: 9783864932748)
    Arielle Johnson

    Flavorama

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Chrystally

    Flavorama hat ein schlichtes, aber mit seinem Sonnengelb strahlendes und fröhliches Cover – nicht sehr aussagekräftig, aber was anderes hätte ich mir zu dem Thema auch nicht vorstellen können (und definitiv besser als ein Selbstportrait!).

    Man erfährt wirklich eine Menge darüber, was eigentlich chemisch und biologisch hinter Schmecken und Riechen steckt. Das Buch ist gut strukturiert und man findet sich leicht zurecht. Der Schreibstil ist wirklich leicht nachzuvollziehen, man wird als Leserin häufig direkt angesprochen und kommt sich vor, als würde die Autorin einem ganz persönlich im Plauderton von ihrem Wissen erzählen. Bisweilen sind die Erklärungen vielleicht etwas langatmig, aber auf jeden Fall kommt man jederzeit gut mit. Die Übersetzung ist meiner Meinung nach leider nicht sehr gut gelungen – zu oft konnte man die originalen Formulierungen heraushören, die sich im Deutschen leider oft unnatürlich lesen. Der Text ist durch charmante Illustrationen aufgelockert, die genau an den richtigen Stellen Inhalte, die mit Worten nur umständlich erklärbar sind, einfach verständlich machen.

    Die vielen Rezeptideen lesen sich interessant, werden aber bisweilen durch schwierige Zutaten erschwert. Toll fand ich dagegen die super praxisnahen Anregungen, wie man selbst einen differenzierteren Geruchs- und Geschmackssinn entwickeln kann. Das werde ich in den nächsten Wochen ausprobieren!

    Insgesamt ein dichtgepacktes, auf den ersten Blick überwältigendes, aber sehr inspirierendes Buch für alle, die den Geheimnissen des Geschmacks gründlich auf den Grund gehen wollen.

  8. Cover des Buches Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1) (ISBN: 9783548069685)
    Hisashi Kashiwai

    Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Tim_Mertens

    Kein klassischer Krimi! Hier geht es um Gerichte, Erinnerungen und um die Frage, ob ein Geschmack Vergangenes zurückholen kann.

    Das Kamogawa Diner in Kyoto trägt kein Schild, es gibt auch keine Speisekarte. Wer es findet, sucht mehr als Essen. Im hinteren Teil arbeitet eine kleine Detektei. Vater Nagare, früher Polizist, und seine Tochter Koishi nehmen besondere Aufträge an. Menschen wollen ein Gericht wiederfinden, das sie mit einer wichtigen Person oder einem Wendepunkt verbinden. Der Ablauf wiederholt sich in sechs Episoden. Erst das Gespräch mit Koishi, dann Nagares Recherche. Zwei Wochen später steht das rekonstruierte Gericht auf dem Tisch. Mit dem ersten Bissen kommen Gefühle zurück, die lange verdrängt waren.

    Besonders nah ging mir die Geschichte einer älteren Frau, die Jahrzehnte später noch einmal den Eintopf kosten möchte, den sie bei einem Heiratsantrag gegessen hat. Damals ist sie einfach gegangen. Als sie das Gericht erneut probiert, wird deutlich, dass es nie nur um das Essen ging.

    Beim Lesen bekommt man Hunger. Udon, Sushi, Tonkatsu oder einfache Hausgerichte werden so anschaulich beschrieben, dass ich zwischendurch am liebsten selbst gekocht hätte. Hungrig sollte man dieses Buch nicht beginnen.

    Ein rot getigerter Kater streift durch jedes Kapitel und sorgt für leise, warme Momente, genauso wie auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Ruhig, eingespielt, mit trockenem Humor.

    Ein kleiner Abzug, weil das Muster der Fälle ähnlich bleibt und manche Wendung absehbar ist. Trotzdem habe ich die Geschichten wirklich gern gelesen. Am Ende blieb vor allem Appetit - auf japanisches Essen. Und auch auf die Fortsetzung.

  9. Cover des Buches LONELY PLANET Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara (ISBN: 9783575010346)
    Virginia Maxwell

    LONELY PLANET Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara

    (4)
    Aktuelle Rezension von: cornflake

    Ich bin mal wieder von der Qualität und dem Inhalt des Reiseführers von LP mehr als zufrieden. 
    Man erhält mit diesem Buch alles was man für eine geplante Balireise benötigt, sei es vorgeschlagene Routen oder Tipps und Hinweise zu Unterkünften und Restaurants vor Ort. Es wird einem alles geboten um seine Reise perfekt zu gestalten. Allein mit diesem Reiseführer würde ich meine Balireise nicht planen, da dieser Reiseführer nicht ganz so umfassende Informationen bieten kann, aufgrund der "geringeren" Seitenanzahl, reicht für mich jedoch erstmal für eine sehr gute Grundlage aus. Auch, dass inmitten des Buches auch Bilder der kulinarischen Spezialitäten vorhanden sind finde ich klasse, da der Leser sich somit einen ersten Eindruck verschaffen kann, was in Bali so auf den Teller kommt.Unbedingt mitnehmen sollte man diesen Planer definitiv, da er vor Ort sehr große Hilfe bietet, für Sehenswürdigkeiten oder Restaurants. Was ich auch toll finde ist, dass am Ende des Buches ein kleiner Reisesprachführer vorhanden ist und man somit ein paar Wörter erlernen kann.  Ein hilfreiches Produkt, das die volle Punktezahl verdient hat!
  10. Cover des Buches kochen. (ISBN: 9783710603204)
    Stevan Paul

    kochen.

    (26)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice

    Gibt es ein Kochbuch, das für jeden Haushalt passt? Da habe ich schon öfter drüber nachgedacht und hätte mir - wenn ich denn entsprechende Fertigkeitkeiten besessen hätte - gern selber eines gestaltet. Was es enthalten muss? Nun, Vorschläge für jeden Geschmack, die leicht abzuwandeln sind, sowohl für Feste, als auch für den Alltag. Speisen, die man mit halbwegs einfachen Mitteln zubereiten und, wenn sie sich denn bewährt haben, unkompliziert abwandeln kann.

    Und natürlich sollte es Fotos enthalten, die dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen!

    Aber vor allem anderen: die Tipp- und Trickkiste sowie die Empfehlungen eines erfahrenen und guten Kochs! Das, was eine normale Hausfrau (oder ein Hausmann) eben nicht auf dem Schirm hat, nicht haben kann.

    Auch wenn es nicht alle meine Wünsche erfüllte, war "Alle meine Rezepte" von Wolfram Siebeck für mich jahrzehntelang etwas in der Art. Doch abgesehen davon, dass es nicht so viele Tipps & Tricks und null Fotos enthält, hat es sich selbst inzwischen ein bisschen überholt, finde ich.

    Und es ist "Kochen" von Stevan Paul an seine Stelle getreten, ein Kochbuch, das wirklich jeden Wunsch erfüllt. Ein toller Koch mit einem tollen Buch - ich sehe mich die nächsten paar Jahrzehnte mit ihm an der Seite in meiner Küche werkeln! Zudem ist es DER Geschenktipp schlechthin! Ich bin hin & weg von dem wundervollen Kochbuch, nicht zuletzt, weil auch die baltische Küche - sozusagen diejenige meiner Ahnen - bedacht wurde!
  11. Cover des Buches Soja-Steak an Vollmondwasser (ISBN: 9783830334415)
    Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Markus Barth war mir bereits durch seine beiden Vorgängerbücher „Das Genitiv ist dem Streber sein Sex“ und „Mettwurst ist kein Smoothie“, bekannt. Zudem konnten wir ihn auch schon live im Dortmunder Spiegelzelt vor ein paar Jahren erleben. Und da ich den Comedian bereits kannte, wusste ich auch gleich, dass ich es bei „Soja- Steak an Vollmondwasser“, keinesfalls mit einem wissenschaftlichen Lebensmittelratgeber zu tun bekommen würde. Denn Markus Barth ist vor allem ein guter Beobachter der lieben Mitmenschen, der mit viel trockenem Humor ans Schreiben seiner Texte geht und sich gnadenlos über menschliche Marotten lustig macht. Diesmal halt über unseren Umgang mit sogenanntem Trendfood.

    Herausgekommen ist eine witzige Anthologie, verschieden langer Texte; manchmal reicht es sogar nur für ein kurzes Gedicht oder eine knappe Anmerkung. Die verschiedenen Lebensmittel, die Markus Barth hier näher vorstellt, sind zum Teil bebildert; besonders wenn es um recht exotische oder einfach nur idiotisch anmutende Lebensmittel geht. Mein absoluter Favorit unter den abfotografierten Bildern war das farblose Vollkorn-Croissant, das aussah, wie ein archäologisches Artefakt, das wohl einst Obelix höchstpersönlich verlor, während er Hinkelsteine transportierte.

    Aber auch der dazugehörige Text hat mir einige Grinser und Lacher beim Lesen beschert. Genauso wie übrigens meine Favoriten über „Grünkohl“, „Chia-Samen“, „Wasser“, „Matcha-Tee“, „Vegetarische Wurst“, „Schoko-Pudding“, „Schoko-Reiswaffeln“, “Surimi“, “Marsriegel“, „Schwarzwuzeln“, „Drachenfrucht“ und „Koriander“. Und dabei hatte das Büchlein sogar einen Härtest zu überstehen. Es war mein Begleiter im Wartezimmer beim Zahnarzt, wo einem sonst bekanntlich schnell das Lachen vergeht und somit die perfekte Wahl.

    Die Botschaft des Büchleins ist es,  nicht immer alles in Bezug auf angeblich gesunde oder hippe Lebensmittel so bierernst zu sehen und gleich eine Wissenschaft daraus zu machen. Aber angesichts einiger negativer Bewertungen scheint meine Vermutung, dass der Verzehr von Trendfood, das manch einer sich lediglich hineinzwängt, um mitreden zu können, vielen aufs Gemüt und die Laune schlägt und humorlos macht. Eine gruselige Vorstellung! Aber müsste ich solch einen Mini-Hinkelstein, der sich vollmundig Croissant nennt, essen, wäre es mit meiner guten Laune wohl auch schnell vorbei… ;-)

    Einen Miniabzug gibt es aber trotzdem. Und zwar, weil ich fand, dass Markus Barth sich bei manchen Kapiteln ruhig ein wenig länger hätte fassen können.

  12. Cover des Buches Vierundzwanzigsieben kochen (ISBN: 9783442394159)
    Tim Mälzer

    Vierundzwanzigsieben kochen

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Sophie

    Kochbücher gibt es wie Sand am Meer und da ich relativ picky bin beim Essen, bevorzuge ich es, wenn die Rezepte möglichst breit gestreut sind, einfach weil dann die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass für mich auch etwas dabei ist. Dass ich ausgerechnet zu diesem hier gegriffen habe, haben sowohl der bekannte Name auf dem Cover sowie das Versprechen, es seien einfache Rezepte, zu verantworten. Ich kenne Tim Mälzer wie so viele natürlich aus dem Fernsehen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich persönlich kein großer Fan von ihm bin. Dennoch überzeugt mich seine Herangehensweise, dass Gerichte nicht immer viel Schnickschnack brauchen.


    Ich muss sagen, dass neben der inhaltlichen Verlockung auch das Cover einfach überzeugt hat, wer hätte gedacht, dass der Fluch des Cover-Opfers auch bei Kochbüchern zuschlagen würde. So oder so fand ich schon nach dem ersten Blättern Rezepte, die ich genau so oder mit kleinen Weglassungen gern zubereiten würde, was schon mal eine Erleichterung war. Es gab auch schon Fälle, wo ich am Ende dumm aus der Wäsche geschaut habe, weil in jedem Rezept mindestens eine Zutat oder ein Gerät verwendet wurde, die ich entweder nicht mochte oder das ich nicht hatte.


    Die Zubereitung meiner ausgewählten Speisen ging wie versprochen recht einfach von der Hand, ich konnte mit den Beschreibungen gut was anfangen, die Mengenangaben passten auch soweit und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Dass ich etwas länger gebraucht habe als geplant, liegt wahrscheinlich daran, dass ich lieber dreimal als zweimal nachlese, ob ich auch wirklich alles richtig mache, und abseits meiner drei Standard-Gerichte einfach keine geübte Köchin bin. 


    Das Kochbuch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen, die Vielfalt der Gerichte überzeugt mich ebenso wie die Aufbereitung der einzelnen Rezepte. Es kann tatsächlich einfach sein, man muss es nur wollen!

  13. Cover des Buches Kochen für Kleinkinder (ISBN: 9783833898105)
    Dagmar von Cramm

    Kochen für Kleinkinder

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

                


    Da ich kein Freund von Babygläschen war, habe ich mir dieses Büchlein gekauft, denn ich hatte mir fest vorgenommen für die kleinen Knirpse live zu kochen und so auch ausgewogene Mahlzeiten präsentieren zu können. So weit so gut der Plan. Das Buch ist auch nahezu perfekt, es hat eine tolle Auswahl an kinderfreundlichen Gerichten, es gibt eine kleine Warenkunde und alle Rezepte sind so detailliert beschrieben, dass man sehr gut mitkommt und alles problemlos nachkochen kann. Besonders für Anfänger in der Küche sind diese Rezepte auch geeignet. Doch die besten Rezepte bringen halt nix, wenn dein Kind doch lieber das isst, was die Erwachsenen essen und zwar von Anfang an. Da hilft eben auch das beste Buch nichts. Wer nicht solch eigenwillige Esser hat, der wird mit diesem Büchlein aber dennoch punkten können, auch wenn ich der Meinung bin, dass vielleicht das eine oder andere Gericht mehr nicht geschadet hätte. Es ist eben nur ein Abriss aus der Vielfaltigkeit der Küche.
  14. Cover des Buches Die Pastakönigin (ISBN: 9783822505366)
    Maria Orsini Natale

    Die Pastakönigin

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Von diesem historischen Roman habe ich ursprünglich ein bisschen etwas anderes erwartet, habe aber dann in diese Familiensaga, die auch die politischen Ereignisse in Italien von Garibaldi bis Mussolini einflicht, als ziemlich interessant empfunden.  

    Das Buch schildert die Entstehung der italienischen Pasta-Industrie von einem kleinen neapolitanischen Familienbetrieb von reiner Handarbeit über die frühe Mechanisierung unter Zuhilfenahme von Knetstangen, Matrizen und Bronzeformen bis hin zur Nudelindustrie, wie wir sie von aus den Supermärkten kennen.  

    Es wird weder die harte Arbeit, das karge Einkommen noch die Anfänge der Mafia ausgespart. Anhand der Familienmitglieder zieht die regionale oder auch dei Weltgeschichte an uns Lesern vorüber. Das eine oder andere Ereignis wird nur kurz gestreift oder eben ausführlicher behandelt. 

    Fazit: 

    Wer etwas über die Entstehung der vielfältigen italienischen Pasta lesen will und über den Ideenreichtum der echten italienischen Pasta (abseits von Spaghetti oder Penne) staunt, ist hier richtig. Gerne gebe ich dieser Familiensaga mit Mehrwert 4 Sterne.

     

     

  15. Cover des Buches Amuse-bouche (ISBN: 9783775746380)
    Antje Baecker

    Amuse-bouche

    (2)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Seit Jahrhunderten sind Lebensmittel und der Akt des Essens sowie damit zusammenhängende kulturelle und soziale Aspekte Gegenstand der bildenden Kunst.*


    Die Ausstellung Amusebouche stellt den Geschmackssinn ins Zentrum. In welcher Form tritt er in der Kunst auf? Welche Verbindungen zeigen sich zu anderen Bereichen? Im Symposium zur Ausstellung werden Blitzlichter auf den Geschmack, das Essen und Lebensmittel geworfen und dabei Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen geknüpft.



    Der einleitende Text gibt eine kurze Führung durch die Ausstellung mit einigen exemplarischen Werken. Die Kunst, die man hier serviert bekommt, ist einerseits auf das visuelle - nach dem Motto „Das Auge isst mit» - beschränkt, besteht andererseits aus Performance und Werken zum Probieren.

    Die gezeigten Werke reichen von Genuss bis Ekel, spielen aber auch auf Genuss als Begierde mit Lebensmitteln als Sinnbild für Anderes an.


    Die zusammenfassenden Texte zum Symposium starten mit der sachlichen Betrachtung der Entstehung des Geschmackssinns. Den Zusammenhang mit anderen Sinnen verdeutlicht der Artikel über Farbassoziationen, die uns vorgaukeln wollen, wie bestimmte farbliche Lebensmittel schmecken müssen. Wie Künstler, Spitzenköche und Marketingexperten das für sich nutzen ist ein spannendes Thema. Ein Blick auf das experimentelle Menü „Nur Geschmack anstatt Essen“, das während des  Symposiums gereicht wurde, zeigt, wie das in der Praxis umgesetzt wird.


    Die Ausführungen zur Sprache bringen Beschreibungen von Geschmackseindrücken mit sich. Da diese primär nur fünf Begriffe zur Verfügung haben, sind zusätzliche Aromabeschreibungen nötig. Wie die Sprache im Alltag analysiert werden kann, wird über unterschiedliche Methoden vorgestellt. 


    Was hat der gute Geschmack mit dem Geschmackssinn zu tun? Diese Frage entführt in die Küche und zum Würzen und greift dabei viele Sprichwörter auf, die in Zusammenhang mit den Geschmacksrichtungen stehen. In einem Gespräch mit dem Koch und Kochbuchautor Stefan Wieser, der immer wieder ungewöhnliche Zutaten und Zubereitungsarten findet, erläutert er seine Kreationen für das Symposium zum Thema „Kochen mit Steinen“.


    Als Ausgangspunkt dient der englische Maler Nathaniel Bacon um über Stillleben nachzudenken. Was alles hinter den Gemälden steckt und welche Anweisungen Maler bekamen, wird hier wiedergegeben, sodass jedes der gezeigten Stillleben einen Hintergrund bekommt. Auch der mythischen, machtpolitischen, religiösen, soziologischen und ästhetischen Dimension des Essens wird auf den Grund gegangen. Dabei tauchen Künstler ebenso auf, wie düstere Gelage. 


    Gegensätze und Parallelen bei Lebensmitteln in Kunst und Küche kommen zur Sprache und werfen dabei die Frage auf, wie Traditionen und Essgewohnheiten überwunden werden können. Zudem wird diskutiert, wann ein Gericht Kunst ist und welche Aussage dahinter steckt. 


    Wie lässt sich Kultur über Geschmack herausfiltern? Die Frage nach der Herangehensweise von Anthropologen an den Geschmackssinn wird hier nicht nur theoretisch erläutert, sondern auch über eigene Erfahrungen in Westafrika konkretisiert. Auch die Anden und peruanische Kochtraditionen bekommen ihren Auftritt. Am Beispiel der Nudeln werden sinnliche Esserfahrungen, kulturelle Aneignungsprozesse fremder Nahrungsmittel, deren Integration in die lokale Esskultur und damit den Wandel von Esskulturen analysiert. Essen und Kultur wird auch über das Thema Essgewohnheiten und Migration angeschaut. 

    Fazit: Sowohl die Einblicke in die Ausstellung als auch die Ergebnisse des Symposiums erzeugen einen sehr vielfältigen Blick auf Thema Geschmack und Essen. Das Zusammenziehen unterschiedlicher Disziplinen ist interessant, da es neue Betrachtungsweisen bietet und beim Leser dadurch das Gefühl aufkommt Teil der unterschiedlichen Herangehensweisen sein zu dürfen.

  16. Cover des Buches Der Hund (ISBN: 9783446276710)
    Akiz

    Der Hund

    (17)
    Aktuelle Rezension von: herr_hygge

    Sie nannten ihn den Hund. Ein Ausnahmetalent. Er konnte kochen, dass es einem bei jedem Bissen, ja bei jedem Krümmelchen, das Herz zerreißt. Viel weiß man nicht über den wortkargen Mann mit den kalten Augen. Es heißt, dass er während seiner gesamten Kindheit in völliger Dunkelheit eingesperrt gewesen war und dadurch das Essen zu seiner einzigen Verbindung zur Außenwelt wurde.
    Als der Hund im Luxusrestaurant El Cion eine Stelle ergattert beginnt sein steiler Aufstieg auf den Olymp der Haute Cuisine. Ein Aufstieg der unausweichlich auf den Abgrund zusteuert. Eine Gesichte über Träume, krankhaften Ehrgeiz und Vermessenheit.
    Alles in allem ein Plot der sich sehen lassen kann, wenn er nicht auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln würde. Mich hat Akiz’ Erstling leider nicht überzeugt. Die ekstatischen Geschmackserlebnisse hätten meiner Meinung nach etwas mehr sprachliche Raffinesse vertragen können. Darüberhinaus kam die Geschichte nie so richtig in Schwung und der Antrieb des Hundes hat sich mir während der gesamten Lektüre auch nicht erschlossen. Wahrscheinlich habe ich beim lesen des Klappentextes zu sehr an Süskinds Parfum denken müssen und deshalb auch zu viel erwartet. Was ich als durchaus positiv empfunden habe waren die Einblicke in die Szene der Sterneköche. Ich kann mir tatsächlich ganz gut vorstellen, dass es dort so wüst und brachial zu geht wie der Autor es beschreibt.
    Eine wirkliche Empfehlung kann ich in diesem Fall leider nicht aussprechen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, vielleicht ist ja unter euch jemand dabei der sich für dieses Werk begeistern kann.

  17. Cover des Buches New Sol (ISBN: 9783838787046)
    Margaret Fortune

    New Sol

    (2)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Nach zwei Jahren in einem Kriegsgefangenenlager kommt Lia Johansen frei und wird auf die Raumstation New Sol gebracht. Sie hat kaum Erinnerungen an die vergangenen Jahre, was sie auf einen kürzlich erlittenen Stromstoß zurückführt. Doch die Wahrheit ist jenseits aller Vorstellungskraft. Denn plötzlich startet in Lias Kopf ein Countdown: 35:59:59.

    Lia weiß auf einmal: Sie ist eine lebende, genetisch modifizierte Bombe, und sie soll die Raumstation in die Luft jagen. Doch erst muss sie es schaffen, 36 Stunden lang unentdeckt zu bleiben. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Grundsätzlich hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen.
    Eine gut durchdachte Science-Fiction-Geschichte.
    Mir war sie besonders zu Beginn, etwas zu langatmig. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis Spannung aufkam. Am Anfang habe ich eher aus Neugierde weiter gehört. Aber es war interessant genug, um mich von der Story zu überzeugen. Eine Serie, die ich weiter hören würde...
  18. Cover des Buches Abenteuer Geschmack! (ISBN: 9783833872358)
    Antje de Vries

    Abenteuer Geschmack!

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    Aktuelle Rezension von: atti79

    Das Cover verspricht es bereits: Hier geht es um pure Geschmacksexplosionen. Und die sind vor allem auch etwas fürs Auge, denn das isst ja bekanntlich mit. So intensiv und farbenfroh sich der Umschlag präsentiert, so geht es auch zwischen den Buchdeckeln weiter.

     

    Inhaltlich geht man tatsächlich auf eine abenteuerliche Geschmacksreise. Ich habe das eine oder andere über die Fähigkeit zu schmecken noch gelernt oder mir zumindest wieder ins Bewusstsein gerufen. Super ist dann die Möglichkeit, hier zur Selbsterfahrung gleich Rezepte zum Nachkochen an die Hand gegeben zu bekommen.

     

    Wer Rezepte in Hülle und Fülle erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Im Vergleich zu meinen anderen Kochbüchern nehmen die Bilder tatsächlich recht viel Raum ein. Ich verstehe das Konzept aber so, dass es sich auch sehr lohnt, eben ganz bewusst auf die Produkte zu schauen, eventuell auch mit eher weniger Zutaten auszukommen und sich voll und ganz auf das Geschmackserleben einzulassen. Tatsächlich muss man das in der heutigen Zeit aufgrund der industriell hergestellten Klamotten mitunter auch erst mal wieder lernen.

     

    Sehr gut haben mir auch die veganen Rezepte gefallen, da ich teilweise auch vegan kochen muss. Insgesamt volle fünf Sterne, auch wenn es sich gewiss nicht um ein reines Kochbuch, sondern mindestens ebenso sehr um ein Sach- und Bilderbuch handelt.

  19. Cover des Buches Wein (ISBN: 9783775159708)
    Oliver Kircher

    Wein

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    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    Würden Sie Jesus, den Sohn Gottes, als Genießer beschreiben? Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber auf den zweiten Blick merkt man schnell: Vollkommene Freude, erfüllender Genuss und herzliches Miteinander spielen eine zentrale Rolle bei dem, was die Bibel uns von Jesus und Gott erzählt. Der Sommelier und Pastor Oliver Kircher nimmt Sie mit auf eine Genussreise durch Wein und Bibel, um die Leichtigkeit, Freude und Güte des Schöpfers zu entdecken. Und dabei erfährt man viele Details über Weinanbau, Verarbeitung, Sensorik, Qualitäts- und Geschmacksbeurteilungen. 

    Zum Autor:
    Oliver Kircher (Jg. 1966) ist Pastor und Sommelier. Er arbeitete nach der theologischen Ausbildung in Elstal und Reutlingen als Gemeindepastor in Baden-Württemberg und Bayern. Inzwischen ist er als Weinfachmann tätig und gibt Seminare zum Thema "Wein und Bibel". Er lebt mit seiner Familie bei München. 

    Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
    Danke an SCM Hänssler für dieses besondere RezensionsExemplar im Hardcover und exquisiten Outfit mit 208 Seiten, erschienen am 17.08.2020.
    Ich freute mich und war schon mächtig(st) gespannt drauf...
    Das zudem handliche Format mit schönen, festen HochglanzSeiten konnte mich begeistern, dazu sehr stimmungsvolle Bilder - sehr einladend!

    Beginnend mit einem Prolog, gefolgt von elf Kapiteln und endend mit einem Epilog sowie entsprechendem Anhang mit einem persönlichen BuchEmpfehlungen, einem WeinGlossar von A-Z sowie Anmerkungen machte das LeseErlebnis für mich als begeisterte Oenophile zu einem wahren Vergnügen...

    Denn, schon alleine der gut gewählte Titel ist ein Hingucker und machte mich sogleich neugierig auf alles Weitere...was uns der Autor, als Pastor und Sommelier hier so Wertvolles zu präsentieren hatte...viel Detailwissen dazu. Zudem schloss ich die ein oder andere WissensLücke.

    Der Bezug um Wein und Gott, ebenso zu den biblischen Sprüchen hat mich definitiv fasziniert und ist ihm perfekt gelungen!

    Fazit: Ein exquisitexklusiver (W)ein)Ratgeber als Geschenk Gottes - welch' tolle Kombi und wahre Bereicherung für die heimische Biblio/Vinothek oder auch als GeschenkIdee wunderbar für Weinliebhaber und solche, die es noch werden wollen, geeignet ❤ 


  20. Cover des Buches Bacon - Das große Speck-Kochbuch (ISBN: 9783958435148)
    James Villas

    Bacon - Das große Speck-Kochbuch

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    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Speck gibt es in vielen Varianten. Jedes Land hat seine eigenen Sorten und so gibt es in diesem wunderbaren Kochbuch auch viele länderspezifische Gerichte. Aber keine Sorge – auch wenn man nicht den angegebenen Speck bekommen kann, gelingen die Rezepte mit anderen Sorten. So kann man immer prima variieren und den Gerichten die eigene Note geben.

     

    Die ersten Seiten sind dem Speck in Bezug auf Herkunft, Herstellung, Lagerung, Zubereitung und Aufbewahrung gewidmet. Ein wenig Theorie also vor der Praxis. Die anschließenden Rezepte sind kategorisiert nach Canapés and Appetizer, Frühstücks- und Brunchgerichte, Suppen, Eintöpfe und Kasserollen, Salate und Sandwiches, Hauptgerichte, Obst und Gemüse, Nudeln und Reis und Brote. Im Index sind die Rezepte dann natürlich alphabetisch geordnet.

     

    Vor jeder Schritt-für-Schritt-Anleitung liefert James Villas ein wenig Wissen über das Gericht und empfiehlt eventuelle Ausweich-Zutaten. Neben dem Rezept wird übersichtlich gelistet, welche Zutaten verwendet werden. Diese sind durchweg ziemlich einfach im Lebensmittelhandel zu bekommen. Schade finde ich, dass es nur wenige Fotos zu den Gerichten gibt. Ich mag es, wenn ich vor der Zubereitung durch Abbildungen der Gerichte schon Appetit darauf bekomme. Rezepte ohne Bild werden bei mir meist seltener gekocht, als welche mit Foto.

     

    Meine liebste Kategorie sind die Brote. Nicht nur in der Grillsaison hat man damit immer eine ausgefallene, leckere Beilage, die nicht jeder bieten kann! Aber keine Sorge – auch die anderen Speisen bekommen durch den Speck eine wunderbare Note. Speck ist hier immer das i-Tüpfelchen, das den Geschmack anhebt und besonders macht. Deshalb muss man auch keine Angst vor den Kalorien haben, denn die restlichen Zutaten machen den größeren Teil aus.

     

    Einfach lecker – und von mir vier Sterne!

  21. Cover des Buches Zukunftsmenü (ISBN: 9783442176854)
    Sarah Wiener

    Zukunftsmenü

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Über "politisches", "achtsames", "nachhaltiges", "gesundes" und "genussvolles" Essen

    Ein Buch das aufklärt, Augen öffnet aber auch Mut macht


    Die Autorin vorzustellen spare ich mir an dieser Stelle, ich denke jeder wird schon einmal in irgendeiner Form von ihr gehört haben.
    Sarah Wiener ist nicht nur Köchin sondern auch Unternehmerin, besitzt unter anderem eine Holzofenbäckerei in Berlin. Sie wohnt auf einem Bauernhof in der Uckermark und ist seit einiger Zeit auch Imkerin.
    Seit Jahren reist sie durch die unterschiedlichsten Länder um auch dort Lebensmittel, Produkte und Menschen kennen zu lernen.
    Anders als viele ihrer Kochkollegen setzt sie sich sehr intensiv mit der gesamten Thematik um unser Essen herum auseinander und kommt zu einem Schluss. Der Geschmack ihrer Kindheit, der Geschmack unserer Kindheit ( derer, die wir älter sind aber noch nicht alt) ist verloren gegangen und wir haben es nicht bemerkt.
    Wurde früher kaum über das Thema Ernährung gesprochen ist es nun in aller Munde und Leute, die wie Sarah Wiener sich aktiv mit diesem Thema beschäftigen schlagen Alarm. Der Raubbau an Natur und Tieren kann und darf nicht so weitergehen.
    Eindrucksvoll berichtet sie über politische Fehlentscheidungen, Wendepunkte, Realitäten, über die Folgen wenn wir weiter so achtlos sind und auch über Alternativen, die jeder einzelne hat.
    Sie beschreibt, erklärt, bringt ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit ein. Sie rüttelt die wach, die sich erstmalig mit diesem Problembereich beschäftigen und hält für die, die schon sensibel sind neue Informationen und Anregungen bereit.
    Sie fügt Grafiken, Diagramme und Statistiken mit eine, die ihre Botschaft nachhaltig veranschaulichen. Dabei spricht sie auch die Landwirte an, die mit ihrer Massentierhaltung, Fehldüngung und Co. Raubbau an der Natur treiben um uns günstige Lebensmittel zur Verfügung zu stellen.
    Sie lässt ihren Blick zurück treiben in ihre Kindheit und auch noch weiter zurück.
    Was hat sich wieso verändert?
    Ist es das was wir wollen?
    Sie schreibt von "Der Sehnsucht nach Echtem" ( Seite52ff) und führt Interviews mit Leuten, die Lebensmitteln zu tun haben. Dem Bäckermeister aus dem Salzburger Land genauso wie den Chef der Hubor Bretzel. Sie zeigt uns Wege auf richtig und bewusst zu Leben, Nahrungsmittel einzukaufen, vielleicht sogar im kleinen etwas anzubauen, oder auf dem Markt oder beim Bauern, in größeren Mengen, einzukaufen um sie  zu bevorraten. Auch hier hilft sie mit Ideen. Sie spricht von "Tierhaltung ohne Tierschutz" und den Preis, bzw. die Gefahr die daraus resultiert, den wir dafür bezahlen.
    Sie geht aber noch weiter, erzählt uns wieso sie kein Plastik mehr in der Küche verwendet und was Menschen in ärmeren Ländern über die Situation der Landwirtschaft und Ernährung denken.
    In diesem Zusammenhang möchte ich den Besuch der Autorin in Rumänien erwähnen bei dem sie eine Woche auf einem kleinen Bauernhof verbracht hat. Dort hat sie Milch getrunken, dessen Geschmack sie längst vergessen hatte. Den Geschmack den sie aus ihrer Kindheit kannte. Unvergleichlich gut und dennoch verloren gegangen. Wäre sie nicht dort hin gefahren, hätte sie die Milch nicht gekostet, sie hätte nie daran gedacht und nichts vermisst doch jetzt wo die Erinnerung den Geschmack wieder gefunden hat ist es schon sehr erschreckend wie viel wir vergessen weil es nicht mehr präsent ist. Was mich an diesem Bericht beeindruckt hat, ist zum einen, das selbst Sarah Wiener, die sich bewusst ernährt und beim Einkauf genau darauf achtet was sie kauft, diesen Geschmack nicht mehr vor halten konnte. Zum anderen aber, und das ist glaube ich für mich das intensivste was ich aus diesem Buch für mich heraus gezogen habe,  die Ansicht Willy Schusters, einem Bauern in Rumänien ( Seite 275ff). Es geht um das Handmelken im Vergleich zum Maschinenmelken. Willy Schuster melkt aus Überzeugung mit der Hand und stellt eine Behauptung auf, die mich fasziniert. Er sagt er wird immer mit der Hand melken und ist überzeugt davon, dass später alle wieder ohne den intensiven Einsatz von Maschinen auskommen müssen und werden, weil  gar nicht die Energien zur Verfügung stehen werden um die Maschinen zu betreiben.
    Kaum vorstellbar in der heutigen Zeit aber ich kenne die alten Bauern und weiß wie weitsichtig, vorausschauend und klug sie sind daher kann ich nur jedem Raten einmal darüber nach zu denken.
    Ich komme auch von einem Bauernhof. Ich weiß wie handgemolkene Milch schmeckt und die von Maschinen gemolkenen Kühen.  Ich kaufe die Milch heute beim Bauern an der Milchtankstelle aber sie schmeckt nicht so wie ich den Geschmack  von früher auf der Zunge habe.

    "Gesund & nachhaltig genießen" steht auf dem Cover des Buches.
    Sarah Wiener zeigt wie es gehen kann und fügt im Anhang sogar noch jede Menge Adressen und Literaturquellen bei, die all die interessieren werden, die durch dieses Buch wachgerüttelt und aufmerksam geworden sind.
    Ein umfangreiches Buch, das viele Themen behandelt.
    Hin und wieder hätte ich mir noch ein wenig mehr Infos gewünscht, eine intensivere Behandlung einzelner Themenbereiche aber das würde dann den Rahmen des Buches sprengen. Hierfür hält sie eben erwähnte Zusatzquellen zur Verfügung.

    Neben all den vielen oft auch wissenschaftlichen Inhalten liefert die Autorin aber auch noch einige Rezepte wie ein bunter Kartoffelsalat, ein Giersch-Pesto oder Brennessel-Kartoffel-Stampf etc.
    Zahlreiche Fotos von Produkten, Menschen und Gerichten lockern das sehr gut und leicht zu lesende Buch noch etwas auf.

    Für all diejenigen, die sich mit dem Thema der bewussten Ernährung, der Lebensmittelproduktion etc. auseinander setzten möchten  ist dieses Buch ein gutes einführendes, sehr informatives Grundlagenwerk.

    Auch als Klassenlektüre z.B. im Fach Auswirtschaft gut einsetzbar!

  22. Cover des Buches Aroma Gemüse (ISBN: 9783747104729)
    Thomas Vilgis

    Aroma Gemüse

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Buch „Aroma Gemüse – Der Weg zum perfekten Geschmack“ wurde von Thomas A. Vierich und Thomas A. Vilgis geschrieben und umfasst 544 Seiten. Herr Vierich ist Journalist, Publizist und Autor. Herr Vilgis ist Professor an der Universität Mainz. Er leitet am dazugehörigen Max-Planck-Institut für Polymerforschung eine Arbeitsgruppe zur statistischen Physik weicher Materie. Er publizierte über 300 wissenschaftliche Arbeiten in der Fachliteratur zur Physik der weichen Materie und zur molekularen Lebensmittelphysik.

    Das Ziel des Buchs ist es, dass der Leser Gemüse aus kulinarischer Sicht durch und durch kennenlernt. Hierzu gehört, den Geruch, den Geschmack sowie das Aroma der verschiedenen Gemüse zu kennen und zu wissen, welche Änderungen sich aufgrund der Zubereitungsart ergeben.

    Das Buch ist in die Bereiche „Gemüse – Genuss für alle Sinne“ (Grundlagen zu Geruch und Geschmack sowie das Zusammenspiel aller Sinne), „Kleine Naturwunder“ (unter anderem Geschmack des Gemüses und wie entsteht der Geruch des Gemüses), „Gemüseküche“ (beispielsweise die Struktur des Gemüses und wie verändert sich das Aroma, der Geschmack und die Textur bei den verschiedenen Zubereitungsarten), „Eine kleine Geschichte des Gemüseanbaus“ (etwa der Weg des Gemüses) und „Gemüse A bis Z“ (Vorstellung der einzelnen Gemüse sowie zusätzliche Themen wie Keimung von Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächse und Schnittrichtung von Salaten). Außerdem gibt es noch einen Anhang. Dieser beinhaltet die Rubrik „Was passt wozu?“, einen Vergleich der in den verschiedenen Gemüsen enthaltenen Mikronährstoffe, einen Saisonkalender, das Register, die Literatur und das Impressum.

    Im Rahmen der allgemeinen Informationen zum Geruch und Geschmack werden unter anderem die Grundgeschmacksrichtungen sowie das bei der Vorstellung des Gemüses enthaltene Farbschema erläutert. Mit diesem kann geprüft werden, mit welchem Gemüse das jeweilige Gemüse gut harmoniert.

    Der Bereich „Gemüse A bis Z“ ist alphabetisch sortiert. Hier werden 70 verschiedene Gemüse wie Aubergine, verschiedene Bohnen, Cardy, Grünkohl, Haferwurzel, Kaktusfeige, Kochbanane, Lotuswurzel, Portulak, Rauke, Spargel und Weißkohl vorgestellt. Enthalten sind bei der Vorstellung jedes einzelnen Gemüses insbesondere allgemeine Informationen, eine Farbübersicht zur Harmonie sowie die Rubriken „Anbau“, „Saison“, „Zubereitung“, „Aromen“ (ggf. unterteilt in roh und gekocht), „Mikronährstoffe“, „Passt gut zu“, „Länderküche“, „Einkauf und Lagerung“, „Rezepte“ und ggf. „Sorten“. Außerdem ist ein aussagekräftiges Foto des jeweiligen Gemüses und ggf. von den verschiedenen Sorten abgedruckt.

    Aus den enthaltenen Details, wie beispielweise den Angaben zu Geschmack, Harmonie und Aromen, sowie den verschiedensten Zeichnungen und vielen gelungenen Fotos, ist erkennbar, wie viel Zeit und Leidenschaft die Autoren in die Erstellung dieses Buchs investiert haben müssen.

    Das Buch vermittelt nicht nur Grundlagen zum Thema Geschmack, Geruch und Textur, sondern stellt unterschiedlichste Gemüsearten und ihre Eigenschaften einschließlich dazugehöriger Rezepte vor. Es eignet sich dadurch sowohl zur grundsätzlichen Wissensaneignung als auch hervorragend als Nachschlagewerk. Es ist auf Grund seines Aufbaus und der Art der Wissensvermittlung und der Bandbreite der enthaltenen Gemüse (von alltäglich bis exotisch) sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Ich bin von diesem Buch sehr angetan und nutze es daher auch sehr gerne.

  23. Cover des Buches Reisehunger (ISBN: 9783833843143)
    Nicole Stich

    Reisehunger

    (8)
    Aktuelle Rezension von: HibisWonderland

    Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und mir 39 Rezepte zum Nachkochen abfotografiert. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit etwas auszuprobieren, aber die Rezepte klingen defintiv gut!

    Allerdings war es beim Lesen schon recht offensichtlich, dass ich (reiseliebende Studierende, eher Hostel als Sternehotel) nicht die Zielgruppe des Buches bin. Was kein Problem ist, aber das Cover sah mehr nach Street Food als Wine Testing aus.
    Das ist kein großer Kritikpunkt und vieles ist auch in meinem Budget, aber es ist erwähnenswert, da so beispielsweise immer die teurere Variante der Zutaten aufgeführt wird. Die kann man aber auch leicht durch Alternative ersetzen (wenn man die kennt).

    Ich hatte ursprünglich nach einem Buch gesucht, welches die typischen, lokalen Rezepte aufzeigte. Da war ich schon etwas verwirrt, als Fried Rice im Kapitel USA und Karaagag unter Singapur aufgeführt wurden. Okay, vielleicht sind die Sachen in dem Land einfach auch besonders gut oder typisch und vielleicht bin ich zu nitpicky aber verwirrt war ich schon.

    Was ich sehr gut fand ist, dass in den Rezepten auch beschrieben wird wieso etwas gemacht wird ("Joghurt und Zucker vermischen und kurz stehen lassen. Der Zucker löst sich dabei auf.). Oft sind es Kleinigkeiten, aber ich hab mich auch ein oder zwei mal dabei ertappt, dass ich dachte ich könnte z.B. das Warten einfach weglassen. Ich bin halt ungeduldig.

  24. Cover des Buches Die Gemüsebäckerei (ISBN: 9783784357102)
    Lina Wallentinson

    Die Gemüsebäckerei

    (38)
    Aktuelle Rezension von: literaturfreundin

    Ich bin ein großer Fan von Lina Wallentinsons vorherigem Buch "Back doch mal mit Bohnen". Dieses ist ein toller Nachfolger! Es ist gesund, schmackhaft und oft auch optisch ein Hingucker, mit Gemüse zu backen und so mehr Vielfalt und Nährstoffe ohne Genussverlust in Brot, Brötchen und Backwaren zu bekommen.

    Ein ganz kleiner Wermuttropfen ist die Tatsache, dass man manchmal etwas backen möchte, aber das passende Gemüse gerade nicht vorrätig hat. Oder man hat ein Gemüse, aber das Rezept damit passt grad nicht in den Speiseplan. Hier würde ich mir zusätzlich noch eine Austauschtabelle wünschen.

    Ansonsten top!

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