Bücher mit dem Tag "gesetz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gesetz" gekennzeichnet haben.

226 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.171)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  2. Cover des Buches Ich bin der Schmerz (ISBN: 9783404172580)
    Ethan Cross

    Ich bin der Schmerz

     (378)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ein besonders fieser Mistkerl treibt sein Unwesen. Er entführt Familienmitglieder und zwingt dann den Ehemann wie Vater, der unschuldig ist, einen anderen unbescholtenen Mann umzubringen. Nur wenn dieser den "Auftrag" erfüllt, werden sie freigelassen. Die Alternative ist nur Sterben und Tod. 

    Marcus Williams, der für die Shepherd Organization arbeitet braucht die Hilfe seines Bruders, Francis Ackerman junior. Berühmt - berüchtigter Serienkiller. 

    Jener Typ, der andere zum Mord antreibt wurde folgerichtig "Anstifter" getauft - von den Medien. Niemand Geringeres als Francis Ackerman senior steckt dahinter, der dafür verantwortlich ist, daß Francis junior so wurde wie er ist. 

    Er begibt sich freiwillig in Gewahrsam, in der Obhut seines Bruders. Aber als Marcus verschleppt wird, fängt die Uhr an zu ticken. Maggie, Marcus' Kollegin und Freundin bräuchte dringend Franks Hilfe. Wenn er nur nicht in einem Geheimgefängnis der CIA säße und illegal exekutiert werden soll ... 

    Aber Francis wäre nicht Francis, wenn er nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Marcus schwebt in höchster Gefahr. Francis liebt ihn aufrichtig und die Zeit tickt und tickt ...

    Es ist diffizile hier die Handlung wiederzugeben ohne zu spoilern, weil der Thriller äußerst komplex ist. Aber ich habe es vermieden. Denn es gibt noch einige fiese Twists, die durchaus unerwartet kommen. 

    Das dritte Buch aus der Shepherd - Reihe und ich habe regelrecht Feuer gefangen. Ethan Cross schreibt vielschichtig und äußerst intelligente Plots. Action kommt wahrhaft nicht zu kurz, ebensowenig Gewalt psychischer und physischer Art. Für fragile Nerven definitiv nicht geeignet! 

    Mir gefällt am Allerbesten, wie die Genese von Francis Ackerman junior und die Beziehung zu seinem Bruder gestaltet wurden. Francis wird wohl immer gefährlich bleiben, schadet aber keinen Unschuldigen mehr. Er bewegt sich authentisch Schritt für Schritt von absoluter Finsternis zur graumelierten Morgendämmerung. 

    Zu Beginn ist Marcus vorsichtig und distanziert gegenüber seinem Bruder. Diverse Faktoren und Umstände lassen ihr Verhältnis aber aufblühen sowie vertrauensvoller werden, was mich anrührte und erfreute. 

    Ja, Marcus war mir von Anbeginn sehr sympathisch und dasselbe gilt für Francis, der mir nun ebenso sympathisch ist wie Marcus. 

    Ja, der Autor hat es geschafft, vielschichtige Protagonisten zu kreiern voller Ambivalenz und Zuneigung für Francis zu wecken. Eigentlich erstaunlich! Aber kein Wunder! Marcus und Francis sind beide auf ihre Art charismatisch. 

    Der Puls rast, man fängt nervös zu schwitzen an, wenn man aus gewissen Gründen um unsere beiden Helden zittern und bangen muß. 

    Ethan Cross schreibt zudem gewieft, raffiniert, auf filmisch - visuelle Art, geradezu betörend! Er weiß die Sprache sehr gut einzusetzen, so daß man sich dem Lesen seiner Bücher gar nicht entziehen kann und es auch gar nicht möchte! 

  3. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):


    Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den „Schlächter“ nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
    Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.


    Meine Meinung:

    Ich bin in die mir fast unbekannte Welt der Amischen eingetaucht. So viel grausames passiert in dem Ort Painters Mill in Ohio. Kaum zu glauben, so unerwartet schrecklich.

    Trotz allem bleibt man als Leser dabei und fiebert mit Kate Burkholder mit. Wer hat die Frau umgebracht und so verstümmelt? Fasziniert und entsetzt gleichermaßen, kann ich den Thriller nicht aus der Hand legen. Sie war selbst eine Amische und spricht dadurch auch ihre Sprache. Das sie ihre Lebensweisen kennt, kann sie bei den Befragungen viel besser auf sie eingehen und doch ist es sehr schwer für sie, an Informationen zu kommen. Was für ein Geheimnis umgibt Kate und warum denkt sie, sie verrät ihre Familie? Kann sie mit ihrem Team den Fall lösen? 

    Der Schreibstil ist verständlich und sehr bildhaft. Wer da keine Gänsehaut bekommt, dem kann keiner mehr helfen. Die Buchseiten fliegen nur so dahin, so schnell habe ich kaum einen Thriller gelesen. 

    Die Protagonisten und alle Bewohner des Städtchen, sowie die Menschen von Außerhalb sind alles spannende und facettenreiche Personen. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Städtchen Painters Mill könnte überall in Amerika sein und dadurch war alles noch schlimmer!! Dann schwebt Kate plötzlich in Lebensgefahr.....

    Der Thriller von Linda Castillo war super spannend und am Ende kommt alles ans Tageslicht! Was für ein Ende!!

  4. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.497)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenmelodien

    Normalerweise schreibe ich bei bereits vollständig erschienen Reihen erst nach Beendigung des letzten Bandes die Rezension. Jedes einzelne Buch zu rezensieren ist für alle die nicht interessant, die kein Interesse an der Reihe haben. Aber bei "City Of Bones" habe ich das Gefühl gehabt, eine Ausnahme machen zu müssen. Denn dieses Buch ist das vermutlich bekannteste von allen Schattenjäger-Büchern. Es haben mich schon des Öfteren Nachrichten erreicht, in denen sich potenzielle Leser dieser Reihe unsicher waren. Sie haben mir gesagt, dass sie sich nicht sicher wären, ob dieses Universum etwas für sie wäre. Und das kann ich natürlich nicht beantworten. Was ich aber sagen kann - und das trifft gerade bei "City Of Bones" wunderbar zu -, ist, dass euch hier eine unglaublich tolle Welt mit fantastischen Elementen erwartet, mit wahnsinnig sympathischen und eigensinnigen Charakteren und viel Liebe zum Detail. Zugegeben, bei "City Of Bones" kann man sich über die Zielgruppe streiten. Denn Clary selber wird in diesem Buch gerade mal 16 Jahre alt und das merkt man ihr auch an. Sie ist oft zickig, launisch, reagiert über und denkt nicht immer gut über alles nach. Ähnlich verhält es sich mit Jace, Izzy und Alec. Man merkt einfach, dass sie noch Teenager sind. Aber wenn man diese Tatsache akzeptiert (denn es passt passt mal zu den Charakteren), dann wird man eine tolle Handlung entdecken. Und ich kann euch hier versprechen, dass die Entwicklung der Charaktere und der allgemeinen Handlung in den nächsten Bänden einzigartig ist. Cassandra Clare hat mit diesem Buch ihren Weg als Weltbestsellerautorin geebnet. Und ich denke man kann erkennen, warum das so ist. Lasst euch also von ihrem Schreibstil beeindrucken. Lasst euch von tollen Charakterentwicklungen und vielem mehr bezaubern. Und erlebt eine fantastische Reihe, die ihr im Bereich des Urban Fantasy nicht mehr vergessen werde

    Bewertung (nur von "City Of Bones"): 4/5⭐

  5. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (260)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Inhalt: 

    Das Geschwisterpaar Raven und Knox lebt in Coldworth City, einer Stadt, in welcher es unteranderem normal ist, dass dort ein Paar Mutanten herumlaufen. Diese sind klar gekennzeichnet und trotz eines Abkommens, dass diese mit den normalen Menschen gleichgestellt sind, immer noch nicht gerne gesehen. Raven und ihr Bruder geraten ungeplant an den Untergrund, eine Gruppierung von Mutanten, die sich für eben diese Gleichstellung stark macht und somit auch an den unergründlichen jungen Mann Wade, der nicht nur Raven, sondern auch mich in seinen Bann zog. 


    Meine Meinung:

    Was soll ich sagen? 

    Allein der Klappentext und das tolle Buchcover hatten mich überzeugt, Coldworth City von Mona Kasten zu lesen. Ich weiß, dass man von Mona Kasten ein eher anderes Genre gewohnt ist, doch auch Fantasy hat Sie problemlos gemeistert.

    Zu Beginn war ich etwas skeptisch, was die Länge des Buches anging, denn mit gerade einmal 320 Seiten ist dieses Buch doch sehr kurz geraten. Doch auch hier wurde meine Meinung beim lesen ganz klar geändert, denn die Seitenanzahl ist Perfekt. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Die Beschreibungen der Personen, Orte und Handlungen kommen auch nicht zu kurz.

    Nach dem ersten 100 Seiten war ich bereits Feuer und Flamme mit dem Buch und liebte die Charaktere. Nach weiteren 100 Seiten fing ich an skeptisch zu werden, ob das Ende dem Buch gerecht werden könne, da die Seitenanzahl des Buches nicht gerade hoch war, doch es war ein Schuss ins schwarze und ich muss euch ehrlich sagen, dass ich dieses Buch einfach nur liebe.

    Einige Male erinnerte es mich doch sehr stark an die herkömmlichen Superhelden Filme, in denen die Personen eine übernatürliche Fähigkeit entwickelten oder erlangten, doch das störte nicht weiter, denn die Autorin hat dies mit wirklicher Überzeugung und viel Gefühl niedergeschrieben.

    Die Protagonisten und Nebencharaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Hier muss ich jedoch ehrlich sagen, dass mir die Nebencharaktere doch ein wenig zu kurz kamen und ich gerne mehr über deren Hintergründe und Fähigkeiten erfahren hätte. 

    (Das Buch kam 2017 raus. Vielleicht haben wir ja Glück und es kommt eventuell noch etwas. Ich würde mich auch über eine Kurzgeschichte freuen. *bettelnder Hundeblick*)

    Ziemlich selten, kam ein Sichtwechsel und das Kapitel wurde nicht aus der Sicht der Protagonistin Raven erzählt. Das fand ich persönlich aber super cool und freute mich jedes Mal, etwas über Knox oder Wades Gefühle und Gedanken zu erfahren.

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen und mein Lesefluss wurde nicht ein einziges Mal gestört. Die Beschreibungen waren nicht zu detailreich, doch trotzdem so ausführlich, dass man sich gut in alles hineinversetzen konnte.

    Offene Fragen hatte ich zum Schluss lediglich zu den einzelnen Nebencharakteren, wie bereits erwähnt.


    Fazit:

    Dieses Buch eignet sich für jeden, der Lust auf eine leichte Fantasy Lektüre mit Marvel-Vibes hat. 

    Von mir persönlich bekommt das Buch 4 von 5 Sternen, da ich mir mehr Informationen zu den anderen Mutanten gewünscht hätte.

  6. Cover des Buches Light & Darkness (ISBN: 9783551315946)
    Laura Kneidl

    Light & Darkness

     (867)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss …

    Meine Meinung:

    Ich bin durch das wunderschöne Cover von Light & Darkness auf das Buch aufmerksam geworden, auch der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht.

    Meine Erwartungen an das Buch waren schon relativ hoch, deshalb war ich auch etwas enttäuscht als es doch länger gedauert hat als gedacht, bis ich mit der Geschichte und den Protagonisten warm geworden bin.

    Der Schreibstil von Laura Kneidl, war wie gewohnt angenehm zu lesen, auch wenn mir dieses Mal die Erzählperspektive nicht so toll gefallen hat. Mir fiel es viel schwerer eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen.

    Die Charaktere waren aber sehr gut gestaltet. Besonderes gerne mochte ich Light. Sie ist eine liebevolle und mutige Protagonistin, die für ihre Überzeugungen einsteht.

    Dante hingegen, mochte ich nicht gleich von Beginn an. Er wirkt am Anfang noch sehr kühl und abweisen, man bekommt ihn irgendwie gar nicht zu fassen. Deswegen hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mir von ihm ein Bild machen konnte.

    Die Geschichte an sich war sehr interessant und der Konflikt zwischen Menschen und paranormalen Wesen war nachvollziehbar aber trotzdem hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Ich hatte immer das Gefühl nur an der Oberfläche zu kratzen.

    Das Ende war ebenfalls nicht zu 100 % zufriedenstellend. Mir hat zwar die Idee für das Ende gut gefallen aber dadurch, dass es eher ein offenes Ende ist, hätte ich gerne noch gewusst wie es weitergeht.

    Fazit:

    Nicht das beste Werk der Autorin aber trotzdem empfehlenswert zu lesen.

  7. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.039)
    Aktuelle Rezension von: LenaMeli

    Ich hatte dieses Buch innerhalb drei Tagen gelesen. Der Anfang gestaltete sich Recht schwierig da ich nicht gleich reingefunden habe. Trotzdem hat es mich dann Recht schnell gepackt und ich habe dann so sehr mit Gaia und Leon mitgefiebert und Mitgefühlt. 

  8. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.738)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Viel Positives habe ich schon von diesem Buch gehört und war deswegen ein wenig skeptisch, als ich es in die Hand nahm: Bei Thrillern sollte man bei Empfehlungen vorsichtiger sein als bei anderen Genre-Klassen. Denn in ihnen kann man sich an viel mehr Stellen stören. Leserlenkung und Spannungsverlauf stehen im Fokus. Man kann sich nicht mit den meist unnahbaren Charakteren oder einem malerischen Schreibstil vertrösten, wenn es einen Knick in der Handlung gibt, wenn ihr versteht, was ich meine. Und vor allem hilft ein guter Anfang nicht über ein schlechtes Ende hinweg. In keinem anderen Genre ist der Ausgang einer Geschichte von so dominanter Bedeutung. 


    In diesem Falle bin ich am Anfang nur schwer reingekommen. Ich fühlte mich nicht richtig willkommen in der Geschichte, was auch an der tristen Handlung der ersten Kapitel liegen mag, die nur wenig verlockende Aussichten bieten. Das soll nicht heißen, dass die vermittelte Stimmung kein passender Auftakt war, sondern nur, dass sie es dem Leser nicht leicht machte, sich an Chloe Larson zu binden. Ich begründe dies mit dem nüchternen, sachlichen Schreibstil, den ich aber im weiteren Leseprozess immer mehr zu schätzen gelernt habe: Denn er entpuppte sich als das Werkzeug eines auktorialen Erzählers. Und jenen trifft man nur noch äußerst selten in Romanen an, das ist mir erst während des Lesens dieses Thrillers bewusst geworden. Und genau das, würde ich sagen, ist das Besondere an diesem Bestseller: Auf kürzester Distanz wird z.T. mehrfach die Perspektive gewechselt, teilweise so schnell, dass man es nicht mal bemerkt. Dem Leser wird dadurch die Komplexität eines Justizfalls übermittelt und er wird angestiftet, selbst mitzudenken, ermitteln und zu überlegen, wer vertrauenswürdig ist. 

    Es steht eine große Frage im Zentrum, die sich die Protagonistin immer wieder neu beantworten muss: Darf ich vom Gesetz abweichen, um das Gesetz zu schützen? Auch der Leser wird gezwungen, eine eigene Haltung einzunehmen. Das fand ich schon gut gemacht. 

    Und wie war denn nun das Ende, werdet ihr euch fragen, wenn es doch von solcher Bedeutung sein soll? Es gibt einen großen Plottwist, den ich aber leider kommen sah. Darüber hinaus spielte der Zufall in diesem Thriller für meinen Geschmack eine zu große Rolle. Es ist tatsächlich offen, lässt Platz für mehr, aber auch Raum zum Durchatmen. Es ist kein lauter, actionreicher Thriller, sondern ein Justiz-Krimi, wenn man so will. Auf dem Thron sitzt eine Staatsanwältin, d.h. viele Szenen spielen im Gerichtssaal. Aber dennoch sollte man sich auf viel Spannung und blutige Beschreibungen gefasst machen. Mich jedenfalls konnte die Geschichte mit jeder Seite mehr in ihren Bann ziehen.


  9. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 3 (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 3

     (1.994)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab alle 3 Bücher gelesen und fand die Reihe generell sehr spannend. Hier hat mich tatsächlich am Anfang der Rückblick etwas gestört, weil er doch schon sehr lang war. Danach war die Geschichte so fesselnd wie ich es auch von den vorigen Büchern gewohnt war.

    Toll fand ich auch Soneas Entwicklung, sowohl von dem ersten Buch bis jetzt, als auch nochmal ganz speziell in diesem Band. Eine in meinen Augen sympathische Magierin, die weiß was sie möchte und sich den Konsquenzen ihrer Entscheidungen stellt.

    Schön und schlüssig beschrieben fand ich auch, wie sich dann ergibt, dass die beiden romantischere Gefühle füreinander hegen und man auch im Text fühlen kann, wie die Unnahbarkeit von Akkarin letztlich schwindet.

    Das eigentliche Ende fand ich persönlich dann leider ein bisschen abrupt. Während die Einzelkämpfe vorher teilweise  sehr lange dauerten und sehr ausführlich beschrieben wurden, wurde dem wirklich letzten Kampf wenig Aufmerksamkeit geschenkt und war sehr schnell vorüber, was ich persönlich etwas schade fand.

    Dennoch alles in allem 4,5/5 Sternen.

  10. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.260)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Beginnen wir mit einem positiven Aspekt des Buches, die Welt der Vampire, die sich nahtlos in unsere einfügt. Aber auch die Idee hinter den Vampiren, die nicht einfache nur Vampire sind. Ein weiterer Aspekt bzw. es ist nicht wirklich ein Aspekt, sondern eine Person, die mir sehr gefallen hat, und zwar die Hauptperson, Gabrielle. Ich finde sie wirklich gut gelungen, sie ist stark und gleichzeitig verletzlich. Ich finde so ein Buch wie dieses, steht und fällt mit seiner Hauptfigur. Hier ist ein wirklich guter Einstieg gelungen, der Lust auf mehr der Reihe macht. Bei mir war das allerdings so, dass ich mir sieben weitere Teile auf einer Plattform für gebrauchte Bücher gekauft habe. Manche fragen sich vielleicht warum, gleich so viele, darauf kann ich nur antworten, warum nicht. Damit bin ich eigentlich auch schon am Ende meiner Rezension, ich habe nicht wirklich mehr über das Buch zu sagen, außer vielleicht noch, das solche romantischen Reihen für mich Guilty Pleasure sind und ich sie auch nicht wirklich ernst nehme, sondern sie für mich eine Abwechslung zu den Büchern sind, die ich sonst lese. Mit diesen abschließenden Worten vergebe ich 4 von 5 Sterne an die „Geliebte der Nacht“

  11. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (922)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Bei Büchern ist es oft ähnlich wie bei Menschen: Da gibt es wen, den kennt vage schon seit langem, aber es ergab sich nie ein näheres Kennenlernen. Wenn es doch geschieht, erkennt man mitunter, dass man seit Jahren eine wunderbare Begegnung versäumt hat.

    So ging es mit mit Harper Lee und „Wer die Nachtigall stört“. ‚Amerikanischer moderner Klassiker, nett zu lesen und wohl auch lohnend‘, das wusste ich. Aber näher bin ich dem Buch nie gekommen und selbst die oskarprämierte Verfilmung aus dem Jahr 1962 war an mir vorbeigegangen, obwohl ich das Kino der sechziger Jahre sehr schätze und ebenso Gregory Peck.

    Und dann war neulich meine Bettlektüre zu Ende und ich war zu faul einen anderen lieben Band im Bücherbord auszusuchen. Zufällig lag Harper Lee gerade herum und ich war nun einfach neugierig. Und dann? Den Anfang fand ich ein wenig harzig. Die Erlebnisse des altklugen Wildfangs, der sechsjährigen Jean Louise Finch, genannt Scout, fand ich nett, aber mehr auch nicht. Ich las, wie sie sich von ihrer Lehrerin ungerecht behandelt fühlt, über ihre Schulweg- und Schulhofabenteuer, die sich immer wieder um Arthur „Boo“ Ridley drehen, den geheimnisvollen Nachbarn, der die Menschen scheut und seit vielen Jahren nie das Haus verließ. Für die Kinder wurde er so zu einer Art Sagen-und Schreckgestalt. Scout und ihr älterer Bruder Jem versuchen in immer neuen Anläufen ihn aus dem Haus zu locken. Alles las sich angenehm und die Figuren waren stets plastisch und lebendig gezeichnet, doch wohin wollte die Geschichte?

    Erzählerisch bricht das Buch mit sehr vielen Regeln, die ein Autor besser beachten sollte. Vor allem in der Erzählstruktur. Scout stellt dem Leser eine Unmenge Figuren vor, doch der Leser bleibt alleingelassen mit der Frage, warum er dies gezeigt bekommt. Die eher anekdotische Handlung meandert zwischen dem Finchschen Anwesen und dem Postamt hin und her, schweift ab in die Tiefen in die Familengeschichte um dann scheinbar Volten drehend wieder zum geheimnisvollen Boo Ridley zurückzukehren. Scout ist zwar hinreißend, doch auch die beste Protagonistin braucht eine Thema, dem sie folgen kann, um ihre Geschichte zu erzählen.

    Fast hätte ich das Buch wieder weggelegt. Und doch war da etwas, was mich zum weiterlesen bewog: Der Schauplatz Maycomb. Harper Lee zeichnet sehr genau ein Bild dieser fiktiven Kleinstadt in Alabama zur Zeit der Depression, führt das typische Personal vor Augen, bigotte Damenkränzchen, unverbiegbare Farmer an der Armutsgrenze, die dennoch stolz und aufrecht nie etwas schuldig bleiben wollen und ihre Schulden mit Eiern oder einem Ferkel bezahlen, verschlagene Rednecks, weißes Prekariat am Rande der Gesellschaft und die Parallelgesellschaft der Farbigen. Seit meiner Jugend kenne ich dank Tom Sawyer, die Waltons. Durch sie und viele andere Quellen war ich vertraut mit diesen Versatzstücken, doch Harper Lee hat sie, das merkte ich erst auf den zweiten Blick, zu einem dichten und lebendigen Mikrokosmos verwoben. Vor allem aber, das ist ihre große Stärke, blickt sie immer wieder genau in die Seelen der Figuren, belässt es nie beim Anschein, der vertrauten Oberfläche, dem Klischee. Das erzählende Kind begegnet allen Menschen unvoreingenommen und lotet so die Charaktere aus, immer wieder auch mit Hilfe ihre verwitweten Vaters, Atticus Finch, einem alternden Anwalt in der Gemeinde. Er glaubt an Freiheit und die Gleichheit vor dem Gesetz und lebt dies auch vor. Seinen Kindern ist er Vertrauter und Vorbild und vor allem Freund, der sie auch als Gesprächspartner ernst nimmt. Ansonsten lässt er ihnen sehr viel Freiheiten. Weit mehr, als Calpurnia, die schwarze Haushälterin, die mit Strenge und Liebe die eigentliche Erziehungsarbeit übernimmt.

    Ein Weilchen lag das Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte neben meiner Bettstatt unberührt. Ich fand den Ruf, den es genießt, eher rätselhaft. Doch dann las ich weiter und endlich schälten sich aus den vielen, vielen Themen im Buch drei heraus, die sich in der zweiten Hälfte immer dichter verwoben: Rassismus, Gerechtigkeit und vor allem die Menschlichkeit in ihren guten und schlechten Ausprägungen.

    Als Atticus einen Schwarzen als Pflichtverteidiger vertritt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben, ein Vorwurf, der in Alabama in dieser Zeit beinahe automatisch zur Verurteilung führt, und er dieses Mandat auch noch sehr ernst nimmt, kommt es zu verdeckten und offenen Anfeindungen gegen diese „Niggerfreunde“. Atticus gelingt der Ritt auf der Rasierklinge, gelassen den gehässigen Klatsch zu überhören und sich dennoch sich dem Unrecht, notfalls auch dem Lynchmob entgegenzustellen, mit nichts weiter bewaffnet als aufrichtiger Überzeugung und Manieren. Er lehrt er seine Kinder, die Menschen zu verstehen, sich in die anderen hineinzuversetzen und niemanden zu verurteilen, nicht einmal die Bekannten und Nachbarn, die den Angeklagten lynchen wollten. Denn manchmal, so lehrt er sie, sind auch vernünftige Menschen verblendet. Dann stünde irgendetwas zwischen ihnen und ihrer Vernunft, ein Vorurteil, eine Angst oder sonst ein Gefühl.

    So wird über niemandem der Stab gebrochen, denn man muss ja auch in Zukunft friedlich zusammenleben. Dennoch werden im Roman die Schwächen und Unzulänglichkeiten und das Unrecht nie ausgeblendet, verleugnet und auch nicht beschönigt, denn der Angeklagte muss sterben, auch wenn Atticus im zentralen Prozess seine Unschuld offen zu Tage fördern kann. War sein Einsatz umsonst? So sieht es sein Sohn, und doch hat sich manches geändert, wenn auch einstweilen nur in den Köpfen. Aber genau da, in den Köpfen der Menschen, muss wohl alle gesellschaftliche Veränderung beginnen.

    So birgt das Buch gewaltigen gesellschaftspolitischer Sprengstoff, liebenswürdig verpackt in rosa Seidenpapier mit Schleifchen. Im seinem Kern ist es hochexplosiv und gerade heute so hochaktuell wie vor sechzig Jahren, als es erschien – in Amerika ebenso wie bei uns und vielleicht überall, wo Menschen mit Vorurteilen die Gesellschaft gestalten.

    Wie konnte ich dieses Buch nur übersehen? Es hielt mich bis drei Uhr wach, und nun, da ich das Werk als ganzes kenne, bin ich begeistert. Ich glaube, es verdient ein Plätzchen bei meinen Lieblingsbüchern.

    Rezension von www.perspektivwechsel.webador.de

  12. Cover des Buches Catwoman - Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman - Diebin von Gotham City

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Leoh

    In Catwomen ist die "Böse" eher die "Gute" obwohl sie Überfälle und Raube durchführt und eher auf der dunklen Seite lebt. Ich fand es eigentlich ziemlich gut Mal alles aus der Seite der "Bôsen" zu sehen und auch die Vorgänge der Überfälle und der Einbrüche miterlebt 

    Das Ende ist aber ziemlich entäuschend.



  13. Cover des Buches Vollendet - Die Flucht (ISBN: 9783733504434)
    Neal Shusterman

    Vollendet - Die Flucht

     (666)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Von dem Buch wurde im Vorfeld so extrem geschwärmt, dass meine Messlatte extrem hoch gelegt habe. Es ist halt nicht immer vom Vorteil, wenn man sich von fremden Meinungen beeinflussen lässt. Trotzdem habe ich versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zu gehen.

    Das Thema des Buches ist schon krass. Für mich selber nicht neu, da ich diese Art Bücher schon öfters gelesen habe. Es ist ein Thema, welches sehr sehr grausam ist. Organhandel in einer erweiterten Version kann man schon sagen. Dennoch findet ich es immer wieder spannend, wie es umgesetzt wird und wie jeder Autor / jede Autorin das Thema behandelt.

    Und umgesetzt hat der Autor das mega gut und man kann auch schon sagen, dass er sehr grausam ist.

    Gerade der letzte Teil des Buches, wo es so richtig zur Sache und ins Detail geht. Und genau das kann er wirklich richtig gut.


    Es ist das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein. Gerade mit diesen Details, die eigentlich nicht viele Worte hatten, hat er mich in seinen Bann gezogen. Er hat mit diesen wenigen Worten so viele tiefe Details beschrieben. Das hat mich wirklich beeindruckt. Was es jetzt genau ist, werde ich hier aus Spoilergründen nicht verraten. Generell fand ich seinen Schreibstil ganz okay. Es hat mich jetzt nicht unbedingt extrem gefesselt, aber es lies sich wirklich gut lesen. Bis eben diese eine Stelle kam, mit der mich wirklich von sich überzeugte.


    Geschrieben ist es aus verschiedenen Sichten, die sich immer wieder abwechseln. Hauptsächlich von den drei Protagonisten Connor, Risa und Lev. Es schleichen sich hier und da aber auch kurze Kapitel aus anderen sichten dazu. Sowas mag ich ja sehr gerne lesen. Also wenn außenstehende Charaktere auch mal aus ihrer Sicht erzählen dürfen.


    Es kommen noch drei weitere Bücher zu dieser Reihe dazu. Aber ob ich weiterlesen werde weiß ich nicht. Für mich ist es ein abgeschlossenes Buch. Ich hab auch irgendwie die Befürchtung, dass sich die Geschichte im zweiten Buch wiederholen könnte, was es dann wieder langweilig machen könnte. Vielleicht lasse ich mich hier irgendwann eines besseren belehren.


    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Und die Schwärmereien im Vorfeld durchaus berechtigt.

    Große Empfehlung!

  14. Cover des Buches Artikel 5 (ISBN: 9783492702867)
    Kristen Simmons

    Artikel 5

     (385)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Es gab nichts mehr zu sagen, während sie meine Mutter in den Van verfrachteten. Und als sie im Inneren verschwand, spürte ich, wie etwas in mir zerriss, etwas freigesetzt wurde, das sich anfühlte wie Säure in meiner Brust.*


    Nach einem Krieg, der die Bevölkerung der USA in kleine Restgruppen zersplittert hat, herrschen konservative Christen. Nach ihren Moralstatuten hat die Bevölkerung zu leben. Zu diesen zählt auch Artikel 5 „Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt“. Ember, die alleine mit ihrer Mutter lebt, hat nun die Konsequenzen zu tragen. Ihre Mutter wird festgenommen wegen unmoralischem Verhaltens und sie selbst soll in eine Resozialisierungsanstalt kommen. Umso bitterer ist für sie, dass es ausgerechnet der Nachbarsjunge Chase ist, der bei ihrer Verhaftung dabei ist – ausgerechnet der junge Mann, dem ihr Herz gehört. Aber Ember will nicht aufgeben und schwört sich, ihre Mutter zurückzubekommen.



    Gleich von Beginn an wird klar, dass die neue Gesellschaft so einiges zu verbergen hat. Allerdings wurde Ember bisher nicht mit den schlimmen Seiten der Regierung konfrontiert. Regelmäßige Überwachung und Bestrafung ist sie gewohnt. Nun aber ist sie der Willkür ihrer Bewacher ausgeliefert und realisiert zum ersten Mal, was Gewalt wirklich bedeutet. Nun geht es auch um ihr Leben. Obwohl sie die Hoffnung nicht aufgibt, scheint die Situation erst einmal aussichtslos. Erst als Chase wieder in ihr Leben tritt, wird nicht nur dieses, sondern auch ihre Gefühle ordentlich durcheinander gerüttelt.


    Durch ihre Erinnerungen an die alten Zeiten mit Chase und die Verwirrung, die er in ihr stiftet bekommt die Geschichte einen ordentlichen Touch Romantik. Allerdings bleibt der Großteil davon eine typische dystopische Geschichte, in der sich eine Jugendliche gegen das System auflehnt – hier bezieht sich dies zwar auf eine unfreiwillige Rebellion und eine Flucht. Nichtsdestotrotz hatte die Handlung bekannte Züge. Interessant fand ich allerdings den Fanatismus, auf dem die neue Gesellschaft basiert. In Zeiten, in denen vor dem Islam gewarnt wird, empfinde ich es einen guten Gedankenanstoß, dass jegliche Religion bei zu starkem Eifer zu einem totalitären Regime führen kann, das für Unterdrückung sorgt.


    Nach einem ersten guten Eindruck – der sich auf die Idee der neuen Gesellschaft bezog – und einem Mitleiden bei all den neuen, gewalttätigen Erfahrungen, die Ember machen muss, brachte mich Chases Auftauchen und die Flucht etwas aus der Geschichte. Plötzlich fiel es mir nicht mehr so leicht mit Ember mitzufühlen und ich empfand einige Stellen als in die Länge gezogen. Erst als mehr darauf eingegangen wird, wie sehr die Vergangenheit, der Krieg aber besonders die neuen Machthaber die Menschen verändern, konnte ich der Geschichte wieder mehr Interesse entgegenbringen. Dann wurde auch die Handlung wieder gefahrvoller und ich konnte endlich wieder in die Geschichte eintauchen.


    Fazit: Eine Dystopie, bei der ich etwas gebraucht habe, bis ich vollständig in die Geschichte tauchen konnte. Dann aber war sie sehr spannend.

  15. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (920)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  16. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  17. Cover des Buches The Secret - Das Geheimnis (ISBN: 9783442337903)
    Rhonda Byrne

    The Secret - Das Geheimnis

     (354)
    Aktuelle Rezension von: JessicaGiatagantzidis

    Nachdem ich den Film „The Secret“ kennenlernen durfte habe ich mir natürlich auch das Buch gekauft. Ich finde in dem Buch bekommt man ein noch intensiveren Blick auf das Geheimnis. Außerdem werden in dem Buch gezielte Thematiken angesprochen, wie man das Geheimnis darauf bezogen einsetzt. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und es nicht bei Seite zu legen. Ich schlage es immer wieder auf und verwirkliche mir so all meine Wünsche! Ein Geschenk da uns gegeben worden ist! DANKE DANKE DANKE 

  18. Cover des Buches Blue Secrets - Der Kuss des Meeres (ISBN: 9783570308790)
    Anna Banks

    Blue Secrets - Der Kuss des Meeres

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Lenchen

    Nach dem Tod ihrer besten Freundin taucht plötzlich Galen in Emmas Klasse auf. Er kennt ihr Geheimniss, von dem  noch nicht einmal sie selbst etwas weiß. Während Galen Emma hilft besser damit klarzukommen, dass sie wahrscheinlich eine Syrena kommen die beiden sich immer näher. Doch Emma denkt, dass sie in Galens Augen nur seine Untertanin ist. Währenddessen haben sie noch andere Probleme, von denen die Existenz der Syrena abhängt.

  19. Cover des Buches Neva (ISBN: 9783426283486)
    Sara Grant

    Neva

     (610)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    Buchrezension zu Neva von Sara Grand aus dem Pan Verlag hat 349 Seiten und hat von mir 3 von 5 Sternen bekommen.

    Worum geht es in diesem Buch? 

    Neva ist eine Dystopie über das Mädchen Neva und ihre beste Freundin Sanna. Neva ist die Tochter von einem hochrangigen Mann in ihrem Heimatland. Sie und ihre beste Freundin Sanna wollen sich allerdings nicht der Regierung unterwerfen. Sie leben unter einer Kuppel und wissen noch nicht einmal, dass es außerhalb der Kuppel noch eine andere Welt gibt. Neva und Sanna starten ein paar Aktionen, um die Bevölkerung zum Aufstand aufzurufen und geraten dadurch immer mehr in Gefahr. Und dann verliebt sich Neva in die große Liebe von Sanna.

    Wie fand ich das Cover?

    Das Cover ist extrem passend, da der Name Neva Schneeflocke bedeutet und eine Schneeflocke und ein Mädchen auf dem Cover abgebildet sind.

    Wie fand ich das Buch?

    Die Idee und die Welt waren super. Allerdings waren die Charaktere so nerv tötend. Neva war mir sogar so unsympathisch, dass ich liebend gerne ins Buch gesprungen wäre und ihr den Kopf gewaschen hätte. Außerdem war die Handlung ein bisschen zu schnell. 

       

  20. Cover des Buches Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht (ISBN: 9783453410534)
    Nicholas Sparks

    Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

     (875)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Das Buch ist von Anfang an sehr vorhersehbar. Die Geschichte war leider überhaupt nicht meins. Auch wenn ich grundsätzlich nichts gegen kitschige Liebesromane habe, war mir dieses Buch  tatsächlich zu viel.

    Der super sympathische Alex, der der schüchternen Katie ihre halbe Lebensgeschichte ansieht. Nur beim beobachten von ein paar Gesten und dem wechseln von einiger belanglosen Sätzen. Und schon nach ein paar Seiten lässt sich das Ende voraus sagen. 

    Schade

  21. Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)
    Christina Dalcher

    Vox

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Eine neue Regierung in Amerika ordnet an, dass Frauen nicht mehr als 100 Worte am Tag sprechen sollen. Außerdem sollen sie nicht mehr arbeiten und wieder  „zurück“ an den Herd und für das Land Kinder bekommen. Der Mann darf über die Frau bestimmen, Frauen werden gänzlich entmündigt.
    Jean McClellan war zuvor Wissenschaftlerin, sie kann nicht fassen, dass ihr und anderen Frauen so etwas geschieht. Vor allem treibt sie aber auch die Sorge um ihre Tochter um, die in der Schule nicht mehr Lesen und Schreiben lernt, sondern das Schweigen, sich fügen sowie Dinge, die eine Hausfrau für ein späteres folgsames Leben benötigt. Als Jean ein Angebot der Regierung bekommt, an einem Projekt mitzuarbeiten, bei dem ihr Wissen unverzichtbar ist, wittert sie eine Chance...

    Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich das Thema unglaublich spannend fand. Der Schreibstil ist nichts Besonderes, er ist einfach und man kann dieses Buch flüssig weg lesen. Ich war schnell im Buch und in der Geschichte und habe mich durchaus unterhalten gefühlt, so dass ich auch zügig weiter lesen wollte. Das schreckliche Szenario habe ich als durchaus realistisch empfunden, vor allem wenn man bedenkt, wie oft es in der Geschichte schon zu ähnlichen Dingen kam, ohne dass Jemand angeblich etwas gemerkt hätte. Nur dass diese Geschichte in einem vermeintlich aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert gesettet ist, wo man davon ausgeht, dass Frauenfeindlichkeit und Homophobie eigentlich nicht mehr solche Folgen haben dürften...

    Lange Rede, kurzer Sinn... die Idee der Story fand ich grandios. Das Buch an sich hatte mir dann aber zu wenig Tiefgang. Ich hätte mir vor allem mehr Hintergrund gewünscht, sprich: WIE konnte es in der heutigen Zeit dazu kommen. Das Ende des Buchs habe ich leider auch als unbefriedigend, konstruiert und irgendwie hastig empfunden. Schade! Trotzdem ein lesenswertes Buch. 

  22. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492262668)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.850)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Das ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult handelt von der Familie Fitzgerald und dem Designer-Baby Anna, welches sie als Ersatzteillager für ihre Leukämie-kranke Tochter Kate zeugen. Um den Krebs von Kate besiegen zu können, brauchen sie Knochenmark mit der DNA von Kate. Deshalb wird Anna im Reagenzglas gezeugt. Als kleines Kind kann sich Anna nicht gegen die Eingriffe wehren, in denen ihr unter Schmerzen Knochenmark aus dem Rücken entnommen wird. Sie lebt damit, dass sie das von Zeit zu Zeit eben für ihre Schwester machen muss. Doch dann erleidet Kate Nierenversagen und braucht eine Spenderniere. Nun soll Anna eine Niere spenden. Und sie fängt an sich zu wehren. Sie nimmt sich einen Anwalt, weil sie das Recht auf ihren eigenen Körper einklagen möchte. Das Buch ist der Hammer gewesen. Es ist so toll geschrieben. Nicht nur das Thema ist genial. Wie das Buch ausgeht, schreibe ich jetzt nicht. Jedenfalls anders, als im Film. Und das Filmende habe ich, ehrlich gesagt, besser gefunden. Dennoch lohnt es sich dieses Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen. Ich habe kurze Zeit nach diesem Roman noch ein weiteres Buch der Autorin gelesen, was auch echt gut war. Kürzlich habe ich in der Buchhandlung ein weiteres Buch von ihr erstanden, was eines meiner nächsten Bücher sien wird, die ich lesen werde.

  23. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.114)
    Aktuelle Rezension von: juniverse

    Liebe. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht. Die einzige Rettung ist ein Eingriff, bei dem die Krankheit entfernt wird. Der Eingriff allein ermöglicht ein sicheres, zufriedenes Leben. 

    So steht es geschrieben. 

    Die gesetzestreue Lena ist beinahe achtzehn und wartet sehnsüchtig auf ihren Eingriff. Danach wird es einfacher, das sagen zumindest alle Geheilten. Doch eines Tages lernt sie Alex kennen und kommt ins Zweifeln. Denn wie kann sich eine Krankheit so gut anfühlen? 

    "Delirium" ist der erste Teil einer dystopischen Trilogie von Lauren Oliver

    Ich mochte die Protagonisten sehr gerne. Lena ist ein intelligentes Mädchen, das dem eigenen Gewissen verpflichtet ist. Ein schwerer Schicksalsschlag in ihrer Vergangenheit beeinflusst ihr Handeln. Nachdem sie langsam aufwacht und hinter die Fassade ihrer Gesellschaft blickt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Sie entwickelt sich Stück für Stück weiter und ihre Reaktionen sind stets authentisch und passend zur Situation. Wie jeder Mensch braucht sie Zeit, um sich über die Dinge klar zu werden und diese Zeit wird ihr gegeben, sowohl von der Autorin, als auch von ihren Mitmenschen. Dieser Aspekt wird in vielen Büchern außer Acht gelassen, deshalb hat er mich hier positiv überrascht. 

    Alex ist wirklich ein toller Freund für Lena. Obwohl er sie erst nach und nach in alles einweiht, ist er ehrlich zu ihr und überlässt ihr immer die Entscheidung, was und wieviel sie wissen möchte. Er ist sehr rücksichtsvoll und drängt Lena nicht. 

    Ich komme eigentlich sehr schnell hinter Plot Twists, doch in diesem Buch wurde ich oft überrascht. Die Wendungen kommen plötzlich und vor Allem das Ende war dramatisch und lässt mich erschüttert zurück. 

    Ich finde die Idee hinter dieser Trilogie sehr interessant. Dahinter steckt viel Potential und bis jetzt wurde es voll ausgeschöpft. Die Autorin hat sich stark mit dem Thema Liebe auseinandergesetzt und das merkt man auch in der Geschichte. Außerdem finde ich die Message hinter „Delirium“ sehr schön: Glück ist ohne Schmerz nichts wert, es kann nur beides oder nichts geben. 

    Ich mochte diesen ersten Teil der Trilogie und werde auf jeden Fall weiterlesen, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit den beiden weitergeht und wie dieser Cliffhanger aufgelöst wird… 

  24. Cover des Buches Flawed – Wie perfekt willst du sein? (ISBN: 9783596033836)
    Cecelia Ahern

    Flawed – Wie perfekt willst du sein?

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Bellaisabelle_

    Ich fand es war ein sehr gut geschriebenes Buch, der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, sowie die kürzeren Kapitel. (Kapitel 1:"Ich bin ein Mädchen, das auf klare Definition steht, auf Logik, auf Schwarz oder Weiß. Vergesst das nicht.") 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise sehr bedrückend zu lesen war. Weil es teils unfair und grausig war wie die Fehlerhaften oder auch Celestine behandelt wurden. Mich hat die Geschichte gut unterhalten, ich konnte mitfiebern und wollte immer weiter lesen. Man hat wirklich den Eindruck bekommen die Charaktere kennen- und lieben/hassen zu lernen. 

    Im Anschluss habe Ich noch den zweiten Band, gelesen habe. Welcher mir ebenso sehr gut gefallen hat. 

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