Bücher mit dem Tag "gespenstergeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gespenstergeschichte" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Die stummen Wächter von Lockwood Manor (ISBN: 9783446266001)
    Jane Healey

    Die stummen Wächter von Lockwood Manor

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Cover ● • ·
    Das Cover ist äußerst ansprechend. Die Farben harmonieren sehr gut zusammen und sind außerdem nicht zu grell. Die Blumen und auch die Tiere sind hübsch, kein Zweifel, aber nur letzteres passt zum Inhalt. Im Nachhinein haben mich die Blumen und die dadurch schaffende Atmosphäre, die beim Anblick des Covers entstehen, verwirrt. Denn eigentlich passt das Cover somit nicht zur Thematik. Ich finde das Cover widersprüchlich zum Inhalt und Titel. Schön ist es, sicher, aber dennoch unpassend.

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    · • ● Aufbau & Schreibstil ● • ·
    ~ Ich Erzähler Perspektive ~
    2 Sichtweisen: Hetty Cartwright (normal) & Lucy Lockwood (kursiv)

    ● Kapitel ●
    Das Buch enthält insgesamt 46 Kapitel.
    Die Schrift ist kleiner als sonst üblich und auch die Kapitellänge ist beachtlich. Dadurch fällt es schwer spontane Pausen einzusetzen oder das Buch bzw. ein Kapitel schnell mal zwischendurch zu lesen. Das hat mir eher weniger zugesagt. Ein weiterer Aspekt, welcher mir persönlich ebenfalls negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache dass die Sätze dann noch unheimlich lang sind. Immer wieder werden unzählige, abschweifende und nur nebensächliche Dinge erläutert, bis wir dann nach langer Zeit endlich am Satzende ankommen. Es wurde zwischenzeitlich so viel ausschweifendes erzählt, dass man den Anfang schon fast wieder vergessen hat. Für mich war das Lesen in diesem Buch eher anstrengend und nervenaufreibend.

    ● Atmosphäre ●
    Die Atmosphäre ist hier äußerst seltsam, aber leider nicht auf eine gute Art und Weise. Andes kann ich es nicht beschreiben. So viele verschiedenen Aspekte tauchen hier auf, dass man die Atmosphäre unmöglich fest beschreiben kann. Mal ist das Thema mysteriös, dann gespenstisch und dann gleicht es wieder einem Krimi, später ist es dann auch einmal wieder eine Liebesgeschichte. Es scheint mir, dass hier versucht wurde zu viele Themen unter einem Buch zu bringen. Der Wechsel zwischen all dem ist äußert schwierig. Auch das empfand ich als äußert anstrengend.

    ● Charaktere ●
    Es gibt hier drei Hauptcharaktere und allerlei Nebencharaktere. Schnell kristallisiert sich heraus, wer es gut oder böse meint. Zu Beginn schien mir die Charaktere noch spannend und deren Handlungen waren nachvollziehbar, doch da änderte sich schnell. Während die einen sich zu viel mit sich selbst beschäftigen, beschäftigen sich die andern zu viel mit Dingen die sie nichts angehen oder arbeiten schlicht zu viel. Aus positiven und starken Charaktereigenschaften wurde schnell etwas belastendes. Während ich die Charaktere zu Beginn als sehr ansprechend empfand, was ich zum Ende hin einfach nur froh, dass ich das Buch durch hatte. Leider gingen mir eben diese Eigenschaften dann auf die nerven.

    ● Schreibstil ●
    Wie bereist oben erwähnt, wird hier immer wieder ausschweifend erzählt und ein Satz erst nach langer Zeit beendet. Auch wenn der Schreibstil an sich leicht ist, empfand ich dies dennoch als ermüdend. Viele Inhalte, so schien mir, hätten auch weggelassen werden können. Es hätte der Geschichte keinen Abbruch getan.

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    · • ● Mein Fazit & Bewertung ● • ·
    Huch, was war denn das?

    Ich habe dieses Wanderbuch von einer sehr netten Bloggerin erhalten.

    Das Buch fing eigentlich vielversprechend an und enthielt auch einen Hauch Mystery. Für mich natürlich äußert ansprechend. Die Idee an sich ist auch gut und die erste Hälfte des Buches habe ich auch sehr schnell inhaliert, eben weil es spannend war.

    Doch dann kippte meine Stimmung. Die Thematiken überschlugen sich, genau wie die Charaktere. Auf einmal kam gefühlt alles darin vor und jeder Charakter entwickelte seine Stärken zu Schwächen, welche ich als äußert unangenehm und penetrant empfand. Die Handlung beginnt sich zu ziehen und auch die Offenbarung war kurios und all dem wurde, wie ich finde, viel zu wenig Bedeutung zugemessen. Dadurch empfand ich das Buch als immer größer werdende Last. Hinzu kam, dass die Sätze und die Kapitel viel zu lang sind. Auch eine Triggerwarnung, welche ich in einem derartigen Roman als wichtig empfinde, fehlt hier. Vom verwirrenden Cover mal ganz abgesehen.

    Ich glaube, die Autorin wollte hier viel zu viel. Das Buch geht in keine genaue Richtung und für mich wirkte es damit irgendwie unordentlich. Anstatt sich auf eine Sache zu konzentrieren und diese ausführlich und tiefgehend wiederzugeben, war später alles nur noch verworren.

    Das Ende hat mich dann auch völlig unzufrieden zurückgelassen. 2/5🕷.

  2. Cover des Buches Das Haus in Cold Hill (ISBN: 9783596297740)
    Peter James

    Das Haus in Cold Hill

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Thrillbilly

    Zäh wie Kaugummi und enorm ungruselig fand ich »Das Haus in Cold Hill«. Das Buch dreht sich hauptsächlich um die Instandsetzung dieses Anwesens, das von Vater Ollie, Mutter Caro und Tochter Jade bewohnt wird, damit sie es nach erfolgreicher Renovation wieder verkaufen können. Dabei werden sie von einem Geist gestört, der da was dagegen hat. So weit so gut. Die Renovierung ist sehr zentral, endlose Diskussionen mit Handwerkern folgen, dazwischen spukt es etwas, dann wird Abendessen gekocht und Sitcoms im Fernsehen geschaut, dann spukt es mal wieder etwas. Leider finde ich Geister mit blauen Kleidern oder mit Pfeife und Wanderstock nicht sonderlich unheimlich und wenn sie dann auch noch Emails und SMS verschicken und darin Begriffe wie »Tweedledum und Tweedledee« verwenden, hört für mich der Gruselspaß auf.

    Die Familie Harcourt hat auch keinerlei Ecken und Kanten. Eine absolut langweilige Durchschnittsfamilie, nicht mal die 13jährige Teenager-Tochter Jade zeigt sich etwas rebellisch, alles plätschert so dahin.

    Von mir leider keine Leseempfehlung, es sei denn, man möchte sein Haus bei Gelegenheit renovieren – dann erhält man hier möglicherweise einige nützliche Tipps.     

  3. Cover des Buches House of Ghosts - Das verflixte Vermächtnis (ISBN: 9783845817125)
    Frank Maria Reifenberg

    House of Ghosts - Das verflixte Vermächtnis

     (50)
    Aktuelle Rezension von: ConnyZ.

    Dieser erste Teil der „House of Ghosts“ Reihe erschien im ArsEdition Verlag im Januar 2017. Auf 176 Seiten kann man sich nicht nur zusammen gruseln, sondern auch Freundschaft mit zahlreichen tollen Figuren schließen.

     

    Allein schon von New York in die deutsche Provinz ziehen zu müssen ist für Mellie ein absoluter Kulturschock. Als sie dann auch noch mit ihren Eltern vor einer absolut verfallenen Villa steht, ist es ganz aus mit der Freude auf dieses neue Leben. Nicht nur das dieses Haus einer absoluten Bruchbude gleichkommt, auch hat Mellie immer wieder das Gefühl, das sie nicht allein mit ihren Eltern in das neue Heim eingezogen ist …

     

    Eine gruselige Geschichte erwartete mich und meinen Sohn bei Frank M. Reifenbergs Handlung rund um Mellie und ihre neues Leben in Deutschland. Da blieb selbst mir als Mutter, das eine ums andere Mal, die Luft weg, aber Geister gehören sonst nicht zu meinen Lesebegleitern.

    Mellie ist eine tolle und überaus aufgeschlossene Figur, welche die kleinen und großen Leser sofort mit in ihre Handlung hineinnimmt.

    Natürlich muss man erst einmal mit ihr verkraften, in welch eine Bruchbude die Eltern mit ihr ziehen wollen. Aber ein besseres Setting für eine Geistervilla kann man sich wirklich nicht mehr ausmalen. Alles ist einfach perfekt und auch Mellies Gegenspieler ist schnell gefunden.

    Ohne Freunde kann man aber keine Feinde besiegen und so ist sogleich der Nachbarjunge Hotte an Mellies Seite und unterstützt sie bei ihrer neuen Aufgabe.

    Durch Mellies schlaue Art konnte sie schnell die Dinge erfassen und die gestellten Rätsel lösen, um so dem Geist der kleinen Aurora nahekommen zu können.

    Mich als Mutter hat die Freundschaft in diesem Buch besonders überzeugen können und mein Sohn war von den Rätseln und den Geheimnissen der Villa absolut gefesselt.

    Ein Lesevergnügen für Groß und Klein und natürlich für gemeinsame Geisterstunden.

     

    „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ lädt nicht nur zum Rätseln ein, sondern überzeugt mit Witz und tollen Figuren.

     

    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

  4. Cover des Buches Der Fluch von Belheddon Hall (ISBN: 9783453408197)
    Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Inhalt:

    Ein alter Fluch fordert noch immer seine Opfer ... Was bringt eine Frau dazu, ihr eigenes Kind wegzugeben? Diese Frage lässt Joss, die als kleines Mädchen adoptiert wurde und vor kurzem selbst Mutter geworden ist, nicht los. Die Suche nach ihren leiblichen Eltern führt sie nach Belheddon Hall, dem Erbe ihrer Familie. Doch kaum hat sie sich dort eingerichtet, ereignen sich gespenstische Dinge ...


    Autorin:

    Barbara Erskine wurde am 10. August 1944 in Nottingham, Großbritannien als Barbara Hope-Lewis geboren. Sie studierte mittelalterlische Geschichte und schrieb bereits mehrere historische Romane, darunter »Die Herring von Hay« und »Der Fluch von Belheddon Hall«. Sie lebt heute in Wales und auf einem Landsitz in Essex, England.


    Quelle: Lovelybooks.de


    Meinung:

    Gelesen wurde das Buch als E-Book.

    Es beginnt sehr spannend, lässt aber leider sehr schnell nach, da es dann unglaubwürdig erscheint. Es soll im Stil der klassischen Schauerromane erzählt werden, doch hat die Umsetzung nicht recht gelingen wollen. Die Schreibweise wirkt recht gestelzt und oft langatmig.

    Die Atmosphäre, die man an Schauerromanen so liebt, sucht man in diesem Roman leider vergebens. Man fragt sich als Leser oft, warum die Figuren in Belheddon Hall bleiben und nicht einfach an einen anderen Ort ziehen. Es macht einfach keinen Sinn, dass sie dort weiter ausharren. Alle Argumente dafür sind nur halbherzig und auch der Spuk wirkt irgendwie "fehl am Platz".


    Mich konnte dieses Buch leider gar nicht überzeugen und so bekommt es nur 2 von 5 Sternen. Immerhin habe ich es bis zum Ende durchgezogen, sonst hätte es wohl bloß 1 Stern verdient.

  5. Cover des Buches Das Durchdrehen der Schraube (ISBN: 9783423144568)
    Henry James

    Das Durchdrehen der Schraube

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Eine junge Frau nimmt die Stelle als Gouvernante für zwei Kinder an, deren Eltern verstarben, und die nun, ganz der abwesenden Obhut des Onkels überlassen, auf einem herrschaftlichen Anwesen für einigen Wirbel sorgen.

    Das Nicht-Gesagte

    Heute, am 09. Oktober 2020, startet die neue Spuk-Staffel auf Netflix. War ich großer Fan der ersten Staffel rund um The Hunting of Hill House – ebenso von Shirley Jacksons Romanvorlage wie auch der filmischen Umsetzung von 2018 – wollte ich vorab natürlich unbedingt wissen, worum es dieses Mal gehen wird! Henry James‘ „Das Durchdrehen der Schraube“ stand hierfür Pate und erzählt uns eine eigentlich ziemlich gruselige Geschichte.

    Eigentlich? Ja, denn würde man die vielen nichtssagenden, um den heißen Brei herumredenden Dialoge einmal beiseite lassen, käme eine durchaus unheimliche Geschichte bei raus. Doch von Anfang an.

    Wir gelangen zusammen mit unserer namenlosen Erzählerin auf das großzügige Landgut Bly Manor. Die Angestellten des Hauses scheinen allesamt nett, und besonders in der Haushälterin Mrs Grose findet sie schnell eine Verbündete. Auch die beiden Kinder Miles und Flora wirken in ihrer kindlichen Schönheit und Unschuld wie zwei kleine Engel auf die neue Gouvernante. Doch einige Zeit nach ihrer Eingewöhnung trifft sie auf einem ihrer Spaziergänge auf die Erscheinung eines fremden Mannes. Eines Mannes, der, wie sich später herausstellt, schon längst verstorben ist. Dieser soll nicht der einzige geisterhafte Besucher Blys bleiben, denn nicht alle ehemaligen Angestellten möchten das Landgut verlassen, weder lebend noch tot. Auch die Kinder scheinen die Erscheinungen längst bemerkt zu haben. 

    Anfangs erinnerte mich dieses Buch durchaus in den Grundzügen an liebgewonnene Schauerklassiker wie Jane Eyre oder Sturmhöhe der Bronte-Schwestern. Doch mit der Zeit wurde eines immer deutlicher: Was den Bewohnern Blys eindeutig fehlt – und womit James wohl seine Geschichte besonders schmücken wollte – ist die mangelnde Kommunikation. Zwischen den Ausrufen der ach so goldlockigen Kinderlein und der Beschwörung der Haushälterin zur Vorsicht, findet sich vor allem eines: das Nicht-Gesagte. Viele Gespräche werden begonnen, Fragen um Fragen gestellt, und doch nie zufriedenstellend beantwortet. Auch bleiben die Geister in ihrem Erscheinen eher undurchsichtig, die wahrhaft böse Absicht, die ihnen immer wieder unterstellt wird, blieb mir seltsam fremd. Interessanter dagegen empfand ich die vielen Interpretationsansätze, die sich hier und da und auch in den Anmerkungen des Buches finden lassen. 

    Fazit

    Eigentlich eine grundsolide Geistergeschichte, die besonders durch ihren vergänglichen Charme besticht. Dabei hätte ich mir allerdings doch mehr Handlung an sich gewünscht, um mich wahrhaft gruseln zu können. Stattdessen wollte ich schlussendlich nur noch eines: das alle Beteiligten einfach miteinander reden. Nun blicke ich also gespannt auf den neuen Netflix-Spuk und hoffe, dass dort die Geister uns wahrhaft gruselig heimsuchen werden.

  6. Cover des Buches Zippel – Ein Schlossgespenst auf Geisterfahrt (ISBN: 9783423763424)
    Alex Rühle

    Zippel – Ein Schlossgespenst auf Geisterfahrt

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mamijojale

    Wie auch der erste Band, in dem "Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst" und Paul sich kennen lernen, ist auch die Fortsetzung eine Geschichte,die Kindern und Erwachsenen Spaß macht! 

    Band 2 beginnt mit den Vorbereitungen zu Pauls Geburtstag. Für Zippel ist das wahnsinnig spannend, er kennt  Geburtstage nicht und hat auch selbst noch nie Geburtstag gefeiert! 

    Das geht so nicht, finden die beiden Freunde, kurzerhand planen sie auch eine Feier für Zippel! Die soll auf dem Oktoberfest stattfinden, Zippel wünscht sich nämlich einmal Geisterbahn zu fahren! Zum Oktoberfest begleitet die beiden Pauls Nachbarin, denn sie  hat herausgefunden, dass Paul ein Schlossgespenst beherbergt. Sie hatte nämlich als Kind selbst eines! Nur leider ist ihr Zwockel, damals spurlos verschwunden...

    Auf dem Oktoberfest verschwindet nun auch Zippel... Hat Paul seinen Freund genauso verloren, wie Frau Willhelm ihren Zwockel, oder finden die beiden ungleichen Freunde ihn wieder? 

    Zippel vereint alles, was wir beim Lesen so lieben! Sympathische, etwas ausgefallene Charaktere, lustige, spannende und abwechslungsreiche Erzählstrange und Illustrationen, die die Geschichte untermalen. 

    Auch wenn es sich hier um eine Fortsetzung handelt, kann man das Buch unabhängig von Band 1 lesen.

    Ich kann euch aber beide Bücher mit Lachtränen in den Augen empfehlen, sie sind wunderbar!

    Die Kapitel haben eine gute Länge zum Vorlesen und auch zum Selberlesen. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 6, das passt ganz gut. 

  7. Cover des Buches Seelenlos - Fluch der Rauhnächte (ISBN: 9783522504676)
    Janine Wilk

    Seelenlos - Fluch der Rauhnächte

     (65)
    Aktuelle Rezension von: denise7xy
    Erster Satz

    "Ich werde niemals die Nacht der 31. Dezember 2015 vergessen.

    Meinung

    Seit Lucy denken kann sieht sie die Geister auf Greyfrias Graveyard und versucht sie zu ignorieren. Doch plötzlich werden die Besucher angegriffen und Lucy spürt eine unangenehme Präsenz auf dem Friedhof. Unweigerlich muss sie sich ihrer Gabe stellen und Kontakt zur Geisterwelt aufnehmen, denn Böses lauert auf sie.

    Ein personaler Erzähler führt uns durch die Kapitel, welche immer mit einem Zitat oder einem Auszug aus Amelias PSI Tagebuch beginnt. Der Schreibstil der Autoren war angenehm und brachte die Spannung spürbar rüber. Unterstützend dazu war natürlich der Friedhof als Schauplatz mit all seinen Gräbern, Mausoleum und der wahren Hintergrundgeschichte.

    Charaktere

    Die Protagonistin Lucy ist eine normale Teenagerin, die in der Schule als Außenseiterin geltet, ob nun wegen ihrer ungewöhnlichen Augenfarbe oder ihrer besten Freundin Amelia. Allerdings weiß sie sich schlagfertig zu verteidigen und gibt nicht sonderlich viel Wert auf die Meinung anderer.

    Ihre Freundin Amelia ist davon überzeugt eine Expertin auf dem PSI-Gebiet zu sein und sich mit Geistern auszukennen und sie nicht zu fürchten. Schnell war allerdings klar, dass das junge Mädchen alles andere als begeistert war, Geister zu treffen. Mit ihrem Stil und Interessenwurde sie häufig für verrückt gehalten.

    Fazit

    Die Geisterjagd mit den beiden Freundinnen war spannend und unterhaltsam. Allerdings fehlten das gewisse Etwas um mich komplett zu fesseln. 4 Sterne
  8. Cover des Buches L'Encyclopédie curieuse et bizarre par Billy Brouillard T1 - Les Fantômes (ISBN: 9782302036260)
  9. Cover des Buches Die drei ??? und der grüne Geist (ISBN: 9783865364401)
    Robert Arthur

    Die drei ??? und der grüne Geist

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Die beiden Detektive Peter und Bob geraten durch Zufall an eine Gruppe Spaziergänger und beobachten eine geisterhafte Erscheinung im alten Anwesen des Matthias Green. Spukt der verstorbene Hausherr dort umher?

    Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den unscheinbar wirkenden Geisterperlen?

    Als der grüne Geist auch auf dem Weingut der Nachfahren von Matthias Green erscheint, ermitteln zwei der Detektive vor Ort.



    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren


    Mein Eindruck zur Reihe (Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Hörer mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann. Stimmlich kann man die drei ebenfalls gut auseinander halten und obwohl die Stimmen der drei Detektive mit den Jahren altern, haben sie ihren typischen Klang beibehalten. Ohne die Original-Besetzung aus Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich wären vierzig Hörspieljahre vermutlich undenkbar gewesen.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Auch wenn er es vorzieht, gefährliche Situationen zu vermeiden (insbesondere Geistererscheinungen sind ihm nicht geheuer), ist er sofort zur Stelle, sobald seine Detektivkollegen in Schwierigkeiten geraten.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei und die Aktenführung.

    Alfred Hitchcock (gesprochen von Peter Passeti) taucht bei den Hörspielen ebenfalls auf:
    Er übernimmt die Rolle des Erzählers und während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Hörer.

    Abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.



    Meine Meinung zum Fall "grüner Geist":

    Der grüne Geist zählt definitiv nicht zu meinen Lieblingsfolgen.

    Justus spielt hier nur eine Nebenrolle, denn da Peter und Bob die Geistererscheinung gesehen haben, werden nur die beiden von Lydia Green nach Verdand Valley eingeladen.

    Obwohl Justus von zu Hause aus ermittelt, ist er am Ende derjenige, der den Fall löst, wohingegen Peter und Bob vor Ort gefühlt gar nichts tun.

    Helfershelfer - quasi das vierte Fragezeichen - ist in dieser Folge Chang der Neffe von Lydia Green. Auch er trägt zur Lösung des Falles nichts bei.

    Zusätzlich empfinde ich die Geschichte über Changs Vorfahren als langatmig.

    Das Hauptthema schwankt zwischen grünem Geist, Geisterperlen und Sabotage auf dem Weingut. Ein roter Faden fehlt in der Geschichte.

    Leider kann die Besetzungsliste der Sprechrollen auch nicht mehr viel rausreißen. Wolfgang Kubach spricht dieses Mal sowohl Patrick wie auch Kenneth und dass obwohl ich die beiden Iren sowieso schon immer in einen Topf werfe.

    Beim alten Chinesen Won bin ich auch nach dem x-ten Mal hören nicht sicher, ob ich die Gestaltung als genial oder völlig übertrieben empfinden soll.


    Fazit:
    Rätselhafte Geisterperlen und einen grüne Geistererscheinung sowie getrennt ermittelnde drei Fragezeichen.

    Nicht der beste Fall und keine Glanzleistungen der drei Detektive.



    ...
    Rezensiertes Hörspiel "Die drei Fragezeichen und der grüne Geist"


  10. Cover des Buches Super-Spaß 73: Gin und Fizz: Spuk im Moor (ISBN: B0058TW9L6)
    Rosy und Will

    Super-Spaß 73: Gin und Fizz: Spuk im Moor

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Gin und Fizz landen in ihrem Meeresurlaub nach einer Autopanne in einem geheimnisvollen Dorf mit verängstigten Bewohnern, die ihnen von nächtlichen Geistern berichten, wegen derer sich niemand nachts auf die Straße traut. Gin verfolgt daraufhin einen Geist nachts zu einer Burg nahe dem Dorf, wo ganz real auf ihn geschossen wird. Neben einer spannenden Krimigeschichte bietet das Buch außerdem ein Dokument schlechter französischer Automobilbauweise (3 Pannen auf 94 Seiten).
  11. Cover des Buches The Turn of the Screw (ISBN: 9781403932358)
    Henry James

    The Turn of the Screw

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Eine junge Frau wird als Gouvernante für zwei Kinder auf einem einsamen Herrenhaus engagiert. Dort ist sie mit den Kindern und der Haushälterin alleine. Schon bald begegnen ihr zwei merkwürdige Geistererscheinungen, die sich den Kindern annähern zu scheinen.

    Henry James' „Drehung der Schraube“ wird als Klassiker der Horrorgeschichten gehandelt, aber ich frage mich, warum??
    Für mich kam absolut keine Atmosphäre jeglicher Art auf (das kann Wilke Collins zum Beispiel viel besser) und die Geister sind meiner Meinung nach weder gruselig noch verabscheuungswürdig.
    Vielleicht gingen Atmosphäre und Sinn der Handlung für mich auch in der wortgewaltigen Erzählung der Protagonistin verloren. Es gibt kaum Dialoge, man erfährt das Meiste über wortreiche Schilderungen der Gefühls- und Gedankenwelt der Gouvernante. Vielleicht habe ich mich überschätzt, ich habe nämlich die englische Originalfassung gelesen. Doch auch nach einem Blick in die Manesse-Ausgabe bin ich beim Lesen der ausschweifenden Sätze abgedriftet. Nein, „Die Drehung der Schraube“ konnte mich einfach nicht packen.

    Meiner Meinung nach ist die Handlung auch schlecht gealtert. Die Geister werden von den Erwachsenen als böse angesehen, weil man vermutet, dass sie die Kinder ins Verderben ziehen werden. Die Geister waren im Leben schon verrucht, weil sie als Bedienstete Standesgrenzen mit einer Affäre überwunden haben und sehr viel Zeit mit den Kindern des Hauses verbracht haben. Ein wenig befremdlich für mich heutzutage.
    Die Kinder Miles und Flora sind durch die Bekanntschaft mit den beiden ehemaligen Bediensteten sehr altklug und merkwürdig. Hier wollte der Autor wohl zeigen, dass sie schon verdorben sind und sich nicht in die viktorianische Auffassung eines Kindes fügen.

    Einen zweiten Stern vergebe ich noch für die Doppeldeutigkeit mancher Passagen, die viel Interpretationsspielraum zulassen. So könnte man vermuten, dass Kindesmissbrauch angedeutet wird. Auch das Ende ist sehr abrupt.

    Kurz vor dem Ende dachte ich, dass die Gouvernante nun ins Irrenhaus muss, weil das Mädchen Flora und die Haushälterin leugnen, etwas gesehen zu haben. Doch leider hat Henry James diese fiese Wendung nicht verfolgt. Schade, ich hatte mir von dieser Geschichte echt mehr versprochen!
  12. Cover des Buches Freddy, das freche Gespenst (ISBN: 9783752648553)
    Claudia Syguda

    Freddy, das freche Gespenst

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Erdpoetin

    Auf Burg Felsenstein treibt ein Gespenst sein Unwesen: Freddy! Er ist ganz schön frech, jagt Tieren und Menschen ständig einen ordentlichen Schrecken ein. Keiner ist vor ihm sicher. Aber kann das so weitergehen?
    Nein, sind sich alle einig. Ein Plan muss her ...
    Wenn ihr wissen wollt, wie die Burgbewohner dem Gespenst Paroli bieten, solltet ihr mal nachlesen. Es lohnt sich!
    Die Geschichte ist spannend komponiert und in einprägsamen Reimen geschrieben. Diese bieten einen passenden Anreiz für die kindliche Sprachentwicklung. Kinder werden dazu motiviert, sich einzelne Strophen zu merken oder können auch einfach den Inhalt nacherzählen. Die Bilder wurden von Kindern einer dritten Grundschulklasse gestaltet und sind richtig toll geworden! Vor allem finde ich, dass sie auch dazu einladen, selbst zu Stift und Pinsel zu greifen und die einzelnen Szenen zu "Freddy, das freche Gespenst" nachzumalen.
    Mein Fazit: Große Vorleseempfehlung für Kinder ab 3 Jahre, aber auch bis ins Grundschulalter hinein!


  13. Cover des Buches Gespenst ahoi! (ISBN: 9783505132971)
    Wolfgang Hohlbein

    Gespenst ahoi!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Fassungslos steht Familie Berger vor ihrem Erbe: der Segelurlaub von dem sie geträumt haben entpuppt sich als Wrack, das im Hamburger Hafen mehr dümpelt als schwimmt. Warum will dann aber der fiese Millionär Yenom es ihnen vom ersten Tag an abkaufen? Die Brüder Andy und Tim wollen es herausfinden und hoffen auf die Hilfe des schiffseigenen Gespenstes Käpten Kitt.

    Endlich ist diese unterhaltsame Trilogie wieder verfügbar. Als schön aufgemachter Sammelband mit den tollen Illustrationen von Magdalene Hanke-Basfeld taucht man ein in die spannende und witzige Geistergeschichte. Toll geschrieben wie von Hohlbein nicht anders zu erwarten. Es weist genau die richtige Mischung von Grusel und Witz auf, um Kinder zu fesseln und dabei nicht zu verschrecken. Ein tolles Kinderbuch!

  14. Cover des Buches Gruselkabinett - Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783785744703)
    Oscar Wilde

    Gruselkabinett - Das Gespenst von Canterville

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Die Geschichte konnte mich zu meiner eigenen Überraschung echt begeistern.

    Ich musste fast durchweg schmunzeln, als die unverwüstlichen Amerikaner auf das Gespenst von Canterville getroffen sind und sich so gar nicht haben beeindrucken lassen.

    Für mich war das nach langem mal wieder ein gelungener Klassiker und ich würde die Geschichte jedem empfehlen, der mal in das Genre reinschnuppern will.

  15. Cover des Buches Die drei ??? und das Gespensterschloss (ISBN: 9783865364463)
    Robert Arthur

    Die drei ??? und das Gespensterschloss

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Da Alfred Hitchcock auf der Suche nach einem Geisterschloss für sein nächstes Filmprojekt ist, bieten die drei Fragezeichen Justus, Peter und Bob ihm ihre Hilfe an.

    Ein sagenumwobenes Schloss ist schnell gefunden, es muss jedoch noch auf Echtheit getestet werden.

    Eine ganze Nacht wollen die drei Detektive im Schloss verbringen.

    Ob das blaue Phantom ihnen einen Besuch abstatten wird?



    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren


    Mein Eindruck zur Reihe (Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Hörer mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann. Stimmlich kann man die drei ebenfalls gut auseinander halten und obwohl die Stimmen der drei Detektive mit den Jahren altern, haben sie ihren typischen Klang beibehalten. Ohne die Original-Besetzung aus Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich wären vierzig Hörspieljahre vermutlich undenkbar gewesen.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Auch wenn er es vorzieht, gefährliche Situationen zu vermeiden (insbesondere Geistererscheinungen sind ihm nicht geheuer), ist er sofort zur Stelle, sobald seine Detektivkollegen in Schwierigkeiten geraten.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei und die Aktenführung.

    Alfred Hitchcock (gesprochen von Peter Passeti) taucht bei den Hörspielen ebenfalls auf:
    Er übernimmt die Rolle des Erzählers und während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Hörer.

    Abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.



    Meine Meinung zum "Gespensterschloss":

    Dieses Hörspiel gehört definitiv zu meiner Top 3.

    Obwohl anfänglich noch nichts geschieht, während die Detektive im Schloss ihre Erkundungen anstellen, erzeugt allein die Beschreibung des gruseligen Ortes, die Geräusche und die Vorstellung, was passieren könnte, eine Gänsehaut.
    Spätestens wenn die Orgelmusik einsetzt, beim Auftritt des blauen Phantoms jagt ein kalter Schauer über den Rücken.

    Justus, Peter und Bob sind nie in Gefahr (hierauf weist Justus explizit hin), denn weder Nebel noch Orgelmusik haben je einer Person Schaden zugefügt.

    Neben der Atmosphäre, die mit wenig Tamtam auskommt und durchweg ruhig und einfach gehalten wird, hat mir die Hintergrundgeschichte des Schlossbesitzers Stephan Terril "der Mann mit den tausend Gesichtern" sehr gut gefallen. Dessen zurückgezogenes Leben und plötzlicher, mysteriöser Tod regt weitere Spekulationen an.

    Diese Folge kommt mit erstaunlich wenig Sprechern aus und alle Stimmen bleiben in Erinnerung:
    Wolf Rahtjen spricht Stephan Terrill,
    Horst Breiter leiht Charles Grant seine Stimme.

    Der Chauffeur Morton (gesprochen von Andreas von der Meden, welcher gleichzeitig Skinny Norris seine Stimme leiht) bekommt einen größeren Auftritt und unterstützt die drei Detektive.

    Einer der Klassiker und einer meiner Lieblingsfälle!


    Für Nerds:
    Auch wenn das Hörspiel erst an elfter Stelle erschienen ist, ist dies der erste Fall der drei Fragezeichen.
    Das Buch kann ich Fans nur empfehlen, denn es beinhaltet die erste Begegnung mit Alfred Hitchcock und die Hintergründe dafür, warum er jeden Fall der drei Detektive begleitet. Zusätzlich erklärt sich, warum die drei von Morton in einem Rolls Royce chauffiert werden.



    Fazit:

    Der Klassiker schlechthin: schaurig schöne Gruselatmosphäre, Geistererscheinungen und ein verfluchtes Schloss.

    Spannend mit Gänsehautgarantie bis zum Schluss!



    ...
    Rezensiertes Hörspiel "Die drei Fragezeichen und das Gespensterschloss"


  16. Cover des Buches Die drei ???: und die Geisterinsel (ISBN: 9783551316691)
    Robert Arthur

    Die drei ???: und die Geisterinsel

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Die drei Detektive Justus, Peter und Bob werden von Peters Vater, der bei einer Filmfirma arbeitet, zu Dreharbeiten auf der Geisterinsel eingeladen.

    Doch bereits bei ihrer Ankunft gibt es Verwirrung.

    Sabotage und Diebstähle überschatten die Dreharbeiten und ein seltsames Karussell-Gespenst verschreckt die letzten Helfer beim Filmteam.

    Die drei Detektive gehen der Sache auf den Grund und stoßen dabei auf die Spur eines Piratenschatzes ...


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gestalteten Cover sind mittlerweile Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt einen roten Berg, im Hintergrund das Meer und eine gespenstisch langgezogenen Schattengestalt mit Schnorchel.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Um unnötige gefährliche Aktionen macht er gerne einen großen Bogen. Wenn es aber hart auf hart kommt, ist er sofort zur Stelle, um seinen beiden Detektivkollegen aus der Patsche hu helfen.

    Bob Andrews ist der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum Fall "Geisterinsel":

    Dieser Fall ist lange an mir vorbei gegangen, obwohl er zu den Klassikern gehört.

    Dabei ist hier neben einer Kriminalgeschichte (Sabotageaktionen, Diebstahl) noch der Gruselfaktor (Legende um das Karussell-Gespenst Sally Farrington) und eine nervenaufreibende Schatzsuche vorhanden.

    Helfershelfer - quasi das vierte Fragezeichen - ist in diesem Band der griechische Junge Chris Markos. Sein Charakter ist etwas besonderes, da er sich nicht in die Ermittlungen drängt wie viele seiner Genossen in anderen Fällen, denn er hat genug mit seinen eigenen Problemen zu tun. Trotzdem hilft er den drei Detektiven mehr als einmal und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Handlung.

    Auch wenn der Geist - trotz Titelgebung - in dem Abenteuer unerwartet kurz kommt und auch etwas vorhersehbar ist, die Geschichte ist in sich stimmig und spannend erzählt.

    Das ganze wandelt sich zu einer abenteuerlichen Schatzsuche und für die Golddublonen des Captain One Ear gehen die vier Jungen ein großes Risiko ein.


    Fazit:
    Sabotage, Dienstahl, Gespenstergeschichte und eine abenteuerliche Schatzsuche.

    Spannung pur!


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und die Geisterinsel" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1992

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